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Bonnie meine Lieselotte

sic transit gloria mundi 

* am 2. Oktober 2002
Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

Geliebtes Fellschnütchen Böhnie,
ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten
-meinen Seelenhund
verloren.
Ich bin so unendlich traurig...

Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast,
und sage leise '"Adieu"...

Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss.
Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst.
Erzähl' die tollsten Sachen,
auch, wenn du später weinst...


https://youtu.be/Fx7K3Z40M-A

Bonnie meine Lieselotte

Hund [Cocker Spaniel]
Suse
eingetragen am 04.10.2017
betreut von: Tierbestattung IM ROSENGARTEN - Düsseldorf
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Kommentar vom: 11.12.2017
von: mir, in Liebe
Blue River - W. Kordes' Söhne
Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Es war eine kleine alte Frau, die bei der zusammengekauerten Gestalt am Straßenrand stehen blieb.
Das heißt, die Gestalt war eher körperlos, erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.
"Wer bist du?" fragte die kleine Frau neugierig und bückte sich ein wenig hinunter.
Zwei lichtlose Augen blickten müde auf. "Ich ... ich bin die Traurigkeit", flüsterte eine Stimme so leise, dass die kleine Frau Mühe hatte, sie zu verstehen.
"Ach, die Traurigkeit", rief sie erfreut aus, fast als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Kennst du mich denn", fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich", antwortete die alte Frau, "immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja, aber ..." argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du nicht vor mir, hast du denn keine Angst?"
"Oh, warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe?
Du weißt doch selber nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst und dich so nicht vertreiben lässt.
Aber, was ich dich fragen will, du siehst - verzeih diese absurde Feststellung - du siehst so traurig aus?"
"Ich ... ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
Die kleine alte Frau setzte sich jetzt auch an den Straßenrand. "So, traurig bist du", wiederholte sie
und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Magst du mir erzählen, warum du so bekümmert bist?"
Die Traurigkeit seufzte tief auf. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen?
Wie oft hatte sie vergebens versucht und ...
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und tief verwundert, "es ist so, dass mich offensichtlich niemand mag.
Es ist meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und eine Zeitlang bei ihnen zu verweilen.
Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.
Aber fast alle reagieren so, als wäre ich die Pest.
Sie haben so viele Mechanismen für sich entwickelt, meine Anwesenheit zu leugnen."
"Da hast du sicher Recht", warf die alte Frau ein. "Aber erzähle mir ein wenig davon."
Die Traurigkeit fuhr fort: "Sie haben Sätze erfunden, an deren Schutzschild ich abprallen soll.
Sie sagen "Papperlapapp - das Leben ist heiter", und ihr falsches Lachen macht ihnen Magengeschwüre und Atemnot.
Sie sagen "Gelobt sei, was hart macht", und dann haben sie Herzschmerzen.
Sie sagen "Man muss sich nur zusammenreißen" und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken.
Sie sagen "Weinen ist nur für Schwächlinge", und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe.
Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht spüren müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir oft in meinem Leben begegnet.
Aber eigentlich willst du ihnen ja mit deiner Anwesenheit helfen, nicht wahr?"
Die Traurigkeit kroch noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Ja, das will ich", sagte sie schlicht, "
aber helfen kann ich nur, wenn die Menschen mich zulassen.
Weißt du, indem ich versuche, ihnen ein Stück Raum zu schaffen zwischen sich und der Welt, eine Spanne Zeit,
um sich selbst zu begegnen, will ich ihnen ein Nest bauen,
in das sie sich fallen lassen können, um ihre Wunden zu pflegen.
Wer traurig ist, ist ganz dünnhäutig und damit nahe bei sich.
Diese Begegnung kann sehr schmerzvoll sein, weil manches Leid durch die Erinnerung wieder aufbricht
wie eine schlecht verheilte Wunde.
Aber nur, wer den Schmerz zulässt, wer erlebtes Leid betrauern kann,
wer das Kind in sich aufspürt und all die verschluckten Tränen leerweinen lässt,
wer sich Mitleid für die inneren Verletzungen zugesteht, der, verstehst du, nur der hat die Chance, dass seine Wunden wirklich heilen.
Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über die groben Narben. Oder verhärten sich mit einem Panzer aus Bitterkeit."
Jetzt schwieg die Traurigkeit, und ihr Weinen war tief und verzweifelt.
Die kleine alte Frau nahm die zusammengekauerte Gestalt tröstend in den Arm. "Wie weich und sanft sie sich anfühlt", dachte sie
und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst.
Ich weiß, dass dich viele Menschen ablehnen und verleugnen.
Aber ich weiß auch, dass schon einige bereit sind für dich.
Und glaube mir, es werden immer mehr, die begreifen, dass du ihnen Befreiung ermöglichst aus ihren inneren Gefängnissen.
Von nun an werde ich dich begleiten, damit die Mutlosigkeit keine Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hatte aufgehört zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete verwundert ihre Gefährtin.
"Aber jetzt sage mir, wer bist du eigentlich?"

"Ich", antwortete die kleine alte Frau und lächelte still. "Ich bin die Hoffnung!"




https://youtu.be/thzXCeGOiK8



...es gibt Tage, an denen ist die Traurigkeit so groß,
dass sie unmöglich in ein einzelnes Herz hineinpasst ...
Kommentar vom: 11.12.2017
von: Amigo
Alchymist - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

ich bin ganz nah bei dir. Wir können uns auf den Weg machen, die Wünsche persönlich an den sehr nahestehenden Menschen deines Frauchens zu überbringen. Ich glaube, ich weiß um die besondere Beziehung zwischen ihm und deinem Frauchen.
Deinem Frauchen auf Erden sende ich einen tröstenden Gruß und hoffe sie kann ihn gedanklich empfangen.
Ein lieber Gruß von Amigo
Kommentar vom: 11.12.2017
Burgund 81 - W. Kordes' Söhne
..bis dahin, bleibt liebendes Vermissen...


Happy Birthday Wünsche-Wünsche in den Himmel.


Kommentar vom: 10.12.2017
Blue River - W. Kordes' Söhne
???..so wie Du warst bleibst Du hier???..so wie Du warst bist Du immer bei mir
so wie Du warst erzählt die Zeit so wie Du warst bleibt so viel von Dir hier..

Liebe Grüsse von Marion mit Sissi & Finchen
Antwort vom: 10.12.2017
von: Suse mit Bonnie überall
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Vielen sehr herzlichen Dank, liebe Marion!

Das ist wirklich ein nicht nur sehr schöner, sondern auch so wahrer Vers...!

Danke, dass du uns, also Bonnie und mich, mit Sissi und Finchen im Rosengarten besucht hast! @-->--

Kommt' gut in die neue Woche!

Sehr liebe Grüße

Sue & Bonnie
Kommentar vom: 10.12.2017
von: Bonnie für Amigo
Amadeus - W. Kordes' Söhne


https://youtu.be/EcXURC_nNhc

Du hast einen Freund in mir!

Für meinen lieben Freund!

Deine Bonnie
Kommentar vom: 10.12.2017
von: Amigo
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

ich werde dich herzlich gerne begleiten, obwohl der Anlass ein sehr trauriger ist. Spricht er doch von der Sehnsucht deines Frauchens nach diesem Menschen. Egal welches Geschlecht, ich werde Ihm gebührend gratulieren! Ich vertraue dir zu hundert Prozent, wenn du mir sagst, dass es ein tierlieber Mensch war, der deinem Frauchen so viel bedeutet hat. Hoffentlich können wir auch Molly und Bessy treffen. Am 14.12 noch ein Geburtstagsauftrag? Selbstverständlich werde ich dich auch dann begleiten.

Am 18.12. werde ich bei dir sein und versuchen dich mit all meiner Kraft zu unterstützen, dass du es schaffst, mittels Wunsch Traum Baum gedanklich ganz nah bei deinem Frauchen zu sein. Der 18.12. ist in doppelter Hinsicht besonders für mein Frauchen ein trauriger Tag. Vor zwei Jahren am 18.12. ist meine Freundin Bela vorausgegangen. Seitdem hat sich Frauchen verändert. Nur mir zu Liebe hat sie Weihnachten trotzdem zu einem Fest werden lassen.

Aber liebe Bonnie, ich glaube dein Frauchen hätte genauso wenig wie mein Frauchen gewollt, dass wir uns „klein“ machen. Wir waren nun einmal ihre Herzenshunde und sie wollten uns genauso wie wir waren! Kennst du den Spruch, dass ein Hund den Menschen lehrt jeden Augenblick zu genießen? Glaube mir, auch wenn sie denken, sie hätten die Zeit mit uns noch intensiver leben müssen und vieles nicht so alltäglich ansehen dürfen. Wenn Sie ganz tief in sich hinein schauen werden sie feststellen, dass von der gemeinsame Zeit so vielen schönen Erinnerungen erhalten geblieben sind und ewig bleiben. Sie sind der Beweis für diese kostbare intensiv erlebte Beziehung mit uns. Es ist die Trauer, die im Moment noch vieles überschattet.

Ein Küsschen von Cocker zu Cocker.

Amigo
Antwort vom: 10.12.2017
von: Bonnie
Cherry Girl - W. Kordes' Söhne
Universums Amigo

Lieber Amigo,

das ist furchtbar lieb von dir, dass du mich begleiten wirst!
Danke dir dafür!
Ja, da darfst du ruhig vertrauen.
Ich tue es auch, denn leider habe ich den Mann zu Lebzeiten selbst auch nicht kennen lernen können.
Aber, wenn Frauchen sagt, das dass okay ist, können wir uns darauf verlassen.
Außerdem hatte dieser Mann mit noch jemanden zusammen seine Finger dabei im Spiel, dass wir uns damals fanden, und ich überhaupt zu Frauchen kam.
Ich glaube, so einer kann nicht böse sein!
Auch damals hatte ich einen Auftrag bekommen, den ich damals zwar noch nicht ganz verstanden hatte, ich war ja noch so jung, aber mein Herz, das hatte verstanden, worum mich diese zwei Männer baten.
Aus dieser Bitte erwuchsen viele schöne Jahre, in denen zwei Seelen, in inniger Liebe verbunden, aufeinander aufpassten.
Warum nur können wir nicht so alt wie Schildkröten werden?
Ich glaube, Frauchen hat nicht den Eindruck, dass sie i h r e n Auftrag erfüllt hat.
Ja, Bessy und Molly sind bestimmt da!
Davon gehe ich fest aus!
Später einmal, und wenn es dich interessiert, werde ich dir vielleicht von Bessy und Molly erzählen, was mir Frauchen so über die zwei lieben Rabauken berichtet hat.
Schließlich ist es ihnen zu verdanken, dass mich Frauchen so geprägt und "erzogen" hat, wie sie es getan hat, denn die beiden hatten ihr ganz viel über unsere Art beigebracht, was mir letztlich auch zugute gekommen ist.
Dabei hatte sie mit Molly ein Erlebnis, dass sich ganz, ganz tief bei ihr eingebrannt hat, und sie sehr viel über Vertrauen lehrte.
Von Bessy bekam sie ihre einprägsame Lebenslektion in punkto Treue.
Und Frauchen sagt, dass sie all das zu einem besseren Menschen hat werden lassen.
Dafür ein "noch besserer" zu werden, war ich dann zuständig.

Oh... Das hast du bisher gar nicht erwähnt, dass Bela dir schon vorausgegangen war...
Und dann am 18.12. ... Oh nein...
Ich bin mit dir traurig...
Hat Bela mit euch zusammen gelebt, dass die Beziehung so extra eng war?
Weil du sagst, dass sich dein Frauchen seither so verändert hatte.
Bei Frauchen dämmert da so eine leise Erinnerung aus dem Cockerforum, wo es einen Rotti gab, der mit einem Cocker zusammen lebte...
Sie hat da so ein Bild im Kopf, kann die Erinnerung dazu aber nicht konkret abrufen - und ärgert sich über sich selbst, dass sie womöglich, weil sie nicht gut genug nachgedacht hat, voll ins Fettnäpfchen getreten, und deinem Frauchen mit ihrer Unachtsamkeit weh getan hat...

Bitte, sei gewiss, dass ich an diesem Tag, und ungeachtet meines eigenen Kummers, auch für dich da sein werde so gut ich nur kann!

Ja, du hast sicherlich recht, und wir haben uns ja auch nicht "klein gemacht".
Im Gegenteil haben wir das gefühlte doppelte Ausmaß eines großen Elefanten angenommen, womit wir die herzen unserer Frauchen komplett ausgefüllt haben.
Ein Cocker, ein Hund überhaupt, kann nun mal so groß wie das Universum werden.

Lieber Amigo, ich wünsche dir nun einen "großen Universum Abend", der bis hinunter auf die Erde, ins Zuhause deines Frauchens, hinein in ihre Gedanken reicht, die sich tröstlich und warm anfühlen mögen!

Cockerkussi von Bonnie








Kommentar vom: 10.12.2017
Kordes' Rose Berolina - W. Kordes' Söhne
Ach liebe Sue.

Ich hätte Bonnie so gerne einmal im Schnee gesehen. Ich stelle es mir gerade bildlich vor wie viel Freude sie bei der Suche im Schnee hatte und wie gut du sie durch ihre Fellfarbe sehen konntest -jedenfalls solange sie nicht vollends paniert war.

Amigo hat das weiße Zeug auch sehr geliebt. Kopf in Schnee stecken, ein bisschen probieren hier und da und Schneebälle jagen. Das war so Seins. Einzig die Schneekugeln unter den Pfoten und Behängen dämpften seine Freude am Ende des Spazierganges immer ein wenig trotz Schneeanzuges.

Das Bonnie und Dir letzten Winter kein Schneespaß mehr vergönnt war ist ganz besonders tragisch und tut mir leid. Am 29. Januar diesen Jahres, ich kann mich so gut daran erinnern, weil es Rückblickend wohl der letzte glückliche Tag in Gesundheit mit Ihm war, hat es hier geschneit. Du hättest ihn sehen müssen! Ich hatte einen gefühlt fünfjährigen Cocker, so begeistert sprang er durch den Schnee. Es ist für mich immer noch unfassbar was wenige Monate später geschah….Und so bin auch ich sehr traurig, dass es dieses Jahr schon so früh geschneit hat und Amigo es nicht mehr erleben kann.

Sie werden immer wieder kommen diese Tage, an denen ein Ereignis unsere Gedanken rotieren lässt und dadurch das Herz stärker schmerzt als an gewöhnlichen Tagen.

Ich werde es versuchen müssen, mich mit den Menschen zu arrangieren, ohne mich verbiegen zu lassen. Ein erster Schritt der Annäherung scheiterte an einer Wortwahl. Möchtest du Sie hören? Ob ich mich wieder „eingekriegt“ hätte! Jetzt bleibe ich erstmal wieder auf Distanz. Das war zu viel.

Ich wünsche dir einen lebbaren Tag mit der wunderschönen Vorstellung, dass Bonnie und Amigo sich gerade im Regenbogen Schnee austoben und viel Spaß miteinander haben.

Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo
verbunden mit einer Rose im Gedenken an deine liebe Bonnie
Antwort vom: 10.12.2017
von: Sue
Belamie - W. Kordes' Söhne

Och menno... Jessica, was für ein "missglückter Ausdruck", um es mal dezent auszudrücken...
Da wäre auch bei mir sofort wieder das Visier gefallen.
Es bestätigt mich darin, was ich mir dazu so denke.
Denn, was heißt schließlich "eingekriegt"?
Genau, "bist du nun endlich wieder wie vorher?"
"Kann ich also aufatmen, und weiter in meiner Komfortzone verbleiben, in der für mich alles so bleibt wie es immer war?"
Was ist nur los mit den Menschen?
Ein Freund hat Kummer, benötigt einen sensiblen Umgang...
Stattdessen aber soll sich genau der um das Wohlbefinden der anderen kümmern?
Ich hatte jüngst auch zwei solcher Schlüsselerlebnisse, in denen ich nur noch verständnislos und traurig mit dem Kopf schütteln konnte.
Das eine war, dass ich Bildchen von süßen Hunden (nicht meinem) verbunden mit lieben Grüßen zum Advent zugeschickt bekommen habe, von jemandem, von dem ich fest glaubte, dass der traurige Verlust den ich verspüre, erkannt worden sei.
Immerhin, das rechne ich hoch an, waren es keine "Schöner Advent" Trallala Grüße, sondern schlicht "liebe Grüße".
Aber ein Hundebildchen dazu?
Mh, mir scheint das etwas gedankenlos ausgewählt.
Mal sehen, wie auf mein Hinweis darauf reagiert wird, dass mir so etwas weh tut.
Ich hoffe, nicht gekränkt oder gar eingeschnappt, denn dieser Mensch ist mir wichtig in meinem Leben.
Das andere, und das war wirklich der Hammer, war/ist mir echte Probleme zu bereiten, welche die u.a. auch meinen Verlust von Bonnie tangieren, und begleitet werden von Handlungen und Aussagen gegen mich, die nichts anderes als puren Egoismus und Gleichgültigkeit mir gegenüber ausdrücken. Und das von einer Person, von der mich zu distanzieren, wirklich, wirklich schwierig, und überaus schmerzhaft ist, denn als Mensch ist diese Person gleichbedeutend wichtig für mich wie Bonnie.
Das war so ziemlich das Letzte, auch das Letzte, was ich gerade gebrauchen kann.
Wenn ich je aus diesem Tal wieder ein wenig nach oben gekrabbelt komme, habe ich ein bisschen Sorge darum, was für ein Mensch ich dann sein werde. Auf jeden Fall wohl ein deutlich einsamerer und misstrauischerer Mensch als je zuvor.
Das werden dann wohl auch die zu spüren bekommen, die es mit mir aus dem "davor" ins "danach" schaffen, und das tut mir wirklich leid. Aber vielleicht wird es auch gar keine geben, oder es wird ihnen gar nicht auffallen.

Ja, stimmt, vergangenes Jahr hat es erst weit nach Weihnachten mal zu etwas Schnee gereicht.
Bonnie ging es zu der Zeit gerade leider nicht so gut, als dass sie die wenige Zeit mit Schnee hätte so genießen können, wie sie es sonst für gewöhnlich tat. Zwar hat sie wie üblich Nasenarbeit geleistet, und die Geruchsverstärkungen durch den Schnee durchaus genossen, aber ein Wälzen, oder Wetzen hat sie unterlassen, und war die, die voranging, als der Weg andeutete, wir würden wieder Heim gehen.
Dann kam der Sommer mit den recht zahlreichen Tagen, an denen es extrem heiß war.
Da war schon deutlich zu bemerken, wie sehr sie das stresst.
Zwar fand sie Wärme schon immer tendenziell doof, aber das war schlimmer, als je zuvor.
Ich bin in der Hochzeit einmal rund 3 Wochen am Stück tagsüber nur insoweit mit ihr draußen gewesen, als dass sie sich lediglich kurz erleichtert hat, bevor wir wieder in die halbwegs klimatisierte Wohnung zurück sind. So sehr hatte ihr das zu schaffen gemacht.
Mein armes Bönchen...
Da lag schon in jedem Tag ein leises Abschiednehmen.
Allerdings habe ich das die meiste Zeit vehement von mir weg geschoben, über die Konsequenzen nachzudenken, und schwankte hin und her zwischen bewussten Wahrnehmen und Aufsaugen von allem was mit Bonnie zu tun hatte, und so tun, als sei alles wie all die Jahre zuvor.
Bereit mich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, was und wie ist es wenn..., war ich nicht.
Dazu wurde ich noch früh genug gezwungen.
Nun frage ich mich manchmal, ob ich diese Zeit hätte anders gestalten sollen, ob ich nicht hätte weniger feige, und entgegen meiner sonstigen Art stets genau hinzuschauen, auch dann, wenn es weh tut, die Scheuklappen hätte seltener aufsetzen sollen.
Letztlich. ich weiß noch, da war so eine leise Stimme in mir...
Aber die konnte offenbar nur ich hören, denn jeder sonst meinte, dass ich mich völlig umsonst sorgen würde, und Bonnie gaanz bestimmt noch ein paar Jahre bleiben würde.
Ich ließ mich in diesem Fall nur zu gerne für leicht übervorsichtig erklären...

War/ist das bei dir ähnlich?
Hast du auch solche Gedanken?

Jessica, ich bin heute schrecklich unkonzentriert, und weiß gar nicht mehr, worauf ich eigentlich hinaus wollte...
Ah genau, stimmt.
Amigo im Januar Schnee.
Das hätte ich schrecklich gerne gesehen, und es tut mir unendlich leid, dass, wie ich deinen Worten entnehme, alles nur wenige Monate später folgende, ohne Ankündigung und Möglichkeit sich darauf vorzubereiten, über dich und Amigo hereinbrach.
Insofern ist meine Frage nach deinen Gedanken schon wieder ziemlich blöd von mir.
Entschuldige bitte!

Der Nachmittag ist inzwischen angebrochen.
Hier schneit es so ziemlich ohne Unterlass mal mehr mal weniger stark.
Aber es ist einer jener grauen Schneetage.
Passend zu meiner Stimmung.
Bald geht auch dieser Tag in den Abend und in die Nacht über.
Und bald kann ich sagen "wieder ist ein Tag ohne dich, meine süße Bönie, vorüber gegangen, und ein neuer dieser Art bricht an".
Ich gehe nun, und suche sie, und in der Stille meiner Gedanken, werde ich sie hoffentlich finden.
Glücklich, gesund, fröhlich...wie einst in besseren Tagen.

Das wünsche ich auch dir, liebe Jessica, jene Stille der Gedanken...

Mit lieben Grüßen

Sue
mit ganz viel Bonnie
und lieben Gedanken an Amigo

...und am liebsten in der Vorstellung, wie die zwei ausgelassen zusammen toben, spielen und sich schließlich erschöpft davon, aber glücklich, aneinander kuscheln...




Kommentar vom: 09.12.2017
Baccara - Francis Meilland
Liebe Bonnie,

danke für das Nikolausgeschenk. Es hängt schon über meinem Körbchen.
Ein Rezept von Bastienne konnte ich nicht entdecken! Hier musst du mir auf die Sprünge helfen.

Da du bestimmt schon träumst sende ich dir einen ganz leisen Gute Nacht Gruß.

Dein Freund Amigo
Antwort vom: 09.12.2017
von: Bonnie
Alaska - W. Kordes' Söhne


Hallo, lieber Freund Amigo,

wie schön, dass mein kleines Geschenk einen Platz erhalten hat!

Oh je, ob ich das Rezept aus dem Kopf noch so zusammen bekomme, dass Bastienne bei dir aufgeschrieben hatte?
Es war ein Plätzchen Backrezept, aus ganz tollem Teig. Ich glaub' mit Sternenzucker verfeinert, aus dem dann nur alle schönen Erinnerungen ausgestochen werden, und in den warmen Ofen kommen. Wenn sie fertig gebacken sind werden sie mit Liebe garniert, und Zuversicht bestreut.
Für mich klang das sehr, sehr lecker, und ich hatte sofort Lust einen riesen Berg Kekse zu backen, für unsere Herzensmenschen unten auf der Erde.
Schau' doch noch mal, ob du ihr genaues Rezept nicht doch findest.
Es ist wirklich gut!

Och, du hättest nicht leise sein müssen.
Ich habe die vergangene Nacht nicht viel geschlafen.
Dafür war einfach zu viel los, in meinem Kopf, in dem meines Frauchen...
Die denkt, überlegt, sinniert und erinnert sich nämlich gerade nahezu wund im Kopf.

Am Montag habe ich einen besonderen Wünsche-Lieb hab-Vermissens-Gratulations-Besuche-Auftrag.
Kommst du mit?
Magst du?
Ich soll nämlich einem meinem Frauchen auch schon vorausgegangenen ganz nahen Menschen zum Geburtstag gratulieren, und ich finde ihn hier oben ja eher, als Frauchen von der Erde aus.
Ist ein Mann, ich sage es lieber gleich, weil wir beide ja nicht unbedingt soo sehr mit Männern können, aber der ist echt lieb, und gerade für uns Hunde total ungefährlich, denn er schätzte und liebte unsere Art schon immer sehr.
Dann lernst du bestimmt auch Bessy kennen, und Molly, die ganz sicher dicht bei ihm leben, und in ihrem Teil Himmel auf Frauchen warten.
Molly und Bessy waren Frauchens erste Hunde.
Na ja, eigentlich gehörten sie zu ihrem Papa, wie das ja meist so ist, wenn man als junges Menschenkind mit Hunden aufwächst.
Aber Frauchen hat schon als kleines Mädchen Verantwortung für die beiden übernommen, hat mit ihnen gespielt, ihnen was beigebracht, sich um sie gekümmert, und so wurden sie auch zu "ihren Hunden", die nie ihren Platz in ihrem Leben verloren, und von denen sie mir erzählt hat.
Aber ich musste darum nie eifersüchtig sein.
Frauchen hat immer gesagt, geliebt hat sie alle ihre Hunde, sehr, aber ihr "Seelenhund" das war nun mal ich.
Am 14.12. habe ich dann den nächsten Geburtstagsbesuchsauftrag im Himmel zu erfüllen, dann kommt der 18., an dem ich hoffentlich lieben Besuch bekommen werde, und dann ist auch schon Weihnachten und der 26.12.
Kein Wunder eigentlich, dass Frauchen gerade so viele Gedanken im Kopf umher sausen, die uns den Schlaf rauben.
Dann kommen da noch all die irdischen Dinge hinzu.
Da möchte man doch wirklich Urlaub aus dem Regenbogenland beantragen, um auf der Erde für Erleichterung zu sorgen.
Du kennst das Gefühl.
Vielleicht, wenn ich gewusst hätte, welch große Lücke ich hinterlassen würde, hätte ich mich ganz klitzeklein gemacht, damit die Leere nicht so riesig wird.
Hätte ich?
Nein, denn das hätte Frauchen gar nicht zugelassen.
Ich konnte, sollte und wollte mich so riesengroß und breit machen, wie es nur eben ging.
Und das war schön!
Wunder-wunderschön und magisch!
Der Wert dessen das wir so etwas erleben durften, bedingungslos geliebt und wiedergeliebt zu werden, ist unermesslich, und ein strahlend silber und goldener Punkt auf unserer Seele, der immer da und nie verblassen wird.
Und irgendwann, wenn die Schleier der akuten Trauer sich etwas lichten, werden diese silber-goldenen Strahlen wie Funksignale durch jede Dunkelheit hindurch hinein strahlen, und es immer etwas heller machen.
Das muss einfach so sein, wenn Liebe einen Sinn hat.
Und das hat sie ja wohl.

Mit diesen Gedanken schicke ich dir liebste Pfotengrüße

deine Freundin Bonnie





Kommentar vom: 09.12.2017
von: Jessica
Pink Emely - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue.

Du kannst so klar in Worte fassen, was ich niemals können werde. Ja, es ist genauso wie du sagst. Auch ich werden "nur" versuchen mein Leben neu zu ordnen. Loslassen im Sinne von vergessen so als ob nie etwas gewesen wäre oder eine Distanz aufzubauen zwischen mir und meinen Weggefährten ist auch für mich keine Option. Dafür bedeutet er mir viel zu viel. Ein "neuer" Hund sowieso nicht mit genau der gleichen Begründung wie bei dir. Mein Herz wehrt und sträubt sich schon beim Gedanken daran vehement dagegen. Erst Fragen mich die Leute ob ein neuer Gefährte nichts wäre. Mein "Nein" wird dann aber komischerweise ohne Diskussionen akzeptiert. Wahrscheinlich aber nur weil sie denken, ich scheue den Aufwand und die Arbeit die ein Tier bedeutet. Das mein Herz schmerzt und blutet, dass verstehen sie nicht.

Es ist einfach so schon schwierig anderen Menschen sofern sie es wirklich wollen und einem zuhören verständlich zu machen, was der Verlust für uns persönlich bedeutet. Die Meisten verstehen es einfach nicht. Wie soll ich mich nun Verhalten gegenüber Menschen die mir im Grunde etwas Gutes tun wollen, aber genau das Gegenteil erreichen würden und mir weh tun wenn ich es zulassen würde? Ich merke wie ich mich Ihnen gegenüber distanziere und sie bemerken natürlich auch mein für Sie unverständlich abweisenden Verhalten. Ach liebe Sue....Als ob wir keine anderen Sorgen hätten!

Es kann sein das ich falsch liege, aber ich habe das Gefühl, dass du gestern einen einigermaßen "guten" Tag erwischt hast? In deinem so berührenden Text an deine liebe Bonnie traust du dich so nah an den einen fürchterlichen Tag heran, mit dem sich für dich alles veränderte. Das war bestimmt nicht leicht ihn zu schreiben und doch hast du es geschafft. Was ich dir damit eigentlich sagen will ist, wenn du gestern oder die Tage davor irgendetwas in der Richtung versucht hast einen Weg zu finden die Trauer aushaltbarer zu machen, dann ist es dir gelungen. Ich kann natürlich auch komplett falsch liegen mit meinem "Gefühl". Aber bei mir gibt es auch Tage, da ist es aushaltbarer als an anderen Tagen.

Schnee und Cocker, die beiden Begriffe gehören zusammen. Was gibt es auch schöneres als durch den Schnee zu toben, Schnee zu fressen und als Oldie ein Verhalten eines Junghundes an den Tag zu legen! Wieder so eine schmerzhafte Erinnerung....

Ich wünsche dir von Herzen ein Wochenende in dem du, trotz das die Gedanken wieder stärker Kreisen, so viel Energie für die neue Woche sammeln kannst wie es dir möglich ist. Wo nehmen wir eigentlich unsere ganze letzte Kraft noch her? Eigentlich fühle ich mich schon lange wie auf "Reservebetrieb".

Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo und deiner Bonnie im Herzen

Antwort vom: 09.12.2017
von: Sue
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne


Hallo, und guten Morgen, liebe Jessica,

war Amigo also auch so ein Schneecocker...?
Ja, darin rum rasen und immer kleiner werdende Kreise ziehen, tiefer gelegt und in rasanter Seitenhaltung, dass die Pfötchen kaum den Boden berührten, und die Ohren samt dem Resthund nur so flogen...
Aber das war, zumindest für Bonnie, nur ein Teil des Spaßes, und Schnee fressen, war gar nicht ihres.
Sie war ganz versessen darauf, bei Schnee Nasenarbeit zu verrichten.
Ach Jessica, das hättest du sehen müssen, den kleinen Berg von Schnee auf dem Nasenrücken, und den Steilhang auf dem Köpfchen, wann immer sie mal hochgeschaut hat...zum piepen!
Je nach Tiefe des Schnees, verschwand erst das ganze Gesichtchen darin, und, wenn die Gegebenheiten es hergaben, war der ganze Cocker verschwunden, und nur die Rute und ein bisschen Rücken war zu sehen.
Wenn wir wieder nach Hause gingen, war Bonnie "Schnee paniert", und ihre Schnurrbarthaare, die Wimpern, und die Tasthaare um die Augen, vom Schnee dick vereist.
Und wenn ich manchmal auch gerade so üüüberhaupt keine Lust gehabt hatte raus zu gehen, wenn wir nach einer, zwei oder drei Stunden wieder zurück kamen, war da nicht nur ein Hund glücklich, zufrieden und fühlte ich ausgeglichen...

Mh, besser gehen?
Nein, nicht besser, eher anders schlimm vielleicht.
Ich versuche meinen Ratschlag selbst auch zu befolgen, und mich behutsam auch den schlimmsten Verletzungen anzunähern, damit ich sie behandeln kann. Ich weiß, dass da für immer eine Wunde sein wird, ein Loch, aber ich hab ein bisschen Sorge, dass wenn ich mich nicht darum kümmere, sie sich entzündet und wuchert. "Entstellt" werde ich zwar so oder so sein, aber es liegt in meiner Hand, inwieweit diese Verwundungen womöglich auch "gesundes Gewebe" befallen könnte.
Der Auslöser sich auch ein Stückchen diesem letzten Abend zuzuwenden, war hierbei vermutlich auch die gedankliche Auseinandersetzung mit dem Thema "Loslassen", bzw meiner Sicht darauf.
Und so habe ich bis zu einem bestimmten Punkt einfach zugelassen, was mir an Gedanken in den Kopf kam - und wurde keine Sekunde zu früh gestoppt, als statt dem Eisregen der Schneefall eintrat.
Gott sei Dank, denn ich neige leider immer mal dazu, meine Grenzen selbst zu überschreiten. "Ach komm' Suse, ein bisschen geht noch..", und schließlich habe ich alles verschlimmbessert. Ich bin darin oft nicht besonders achtsam mit mir selbst.

Diese Distanzierung zu den Menschen kenne ich auch.
Und ich erinnere aus anderen Situationen, dass das etwas relativ normales ist.
Jemand kennt dich; "das ist Jessica, und die ist so und so. So habe ich sie kennen gelernt, so haben wir uns befreundet."
Doch dann geschieht etwas, was dich so derart erschüttert, dass es dich auch tief in deiner Persönlichkeit verändert.
"Neue" Menschen die dich nun so kennen lernen, haben kein Problem damit, ihnen fehlt der Vergleich, das "Davor", das "Früher".
Aber jene die vor dem Ereignis schon in deinem Leben waren, sind verunsichert, können dich nicht mehr so richtig einschätzen, und halten zudem fest an dem, welches Bild sie von dir haben/hatten.
Und du selbst bist schließlich auch verunsichert, fühlst dich fast wie fremd mit dir selbst, weißt noch nicht, was das alles mit dir machen wird, hast zwar den Wunsch, alles möge wie früher sein, spürst aber genau, dass es das nicht geben kann. Und da bräuchte man eigentlich den Halt jener, die einem vertraut sind, damit sie einem den geschützten Raum dafür geben, dass man sich neu sortieren kann. Die aber stehen dir gegenüber, und haben eine Erwartungshaltung und ein Anspruchsdenken, kausalisierend aus dem bekannten, aus vergangenem, und den Mustern des bis dahin erlebten, und ihren eigenen Vorstellungen und Beurteilungen dessen.
Man hört verhältnismäßig oft, dass Menschen bei schlimmen Einbrüchen in ihrem Leben davon berichten, dass sie sich wundern würden, denn während alte Freunde wegbrechen, sind es jene mit denen man vorher kaum zu tun hatte, von denen man es also am wenigsten erwartet hätte, die in der Lage und Willens sind, einem beizustehen.
Nun, sie befinden sich eben auch einfach in einer anderen Situation zu dir, in der ihnen beim Ist-Zustand keine Vergangenheit im Wege steht.
Wie damit umgehen?
Tja, keine Ahnung, Jessica.
Es ist eines, die Sache psychologisch zu erklären, aber etwas ganz anderes sie auch zu leben.
Ich persönlich versuche es dabei ähnlich wie mit den psychosomatischen Beschwerden zu halten.
Wenn ich weiß, oder wenigstens eine Idee davon habe, warum etwas so ist, wie es ist, fällt es mir leichter damit umzugehen, und zu akzeptieren, dass es einen Grund für diese Veränderung gibt, in der es nicht alles und jeder mit hinüber schafft in mein anderes "neues Leben".
Und, so bitter es ist, aber bei genauer Betrachtung ist das bei einigen auch gar nicht so verlustträchtig wie man es zunächst glaubt.
Denn, wenn mir nicht mal Zeit eingeräumt und zugestanden wird, der andere, das andere, so wenig Flexibilität besitzt, eine Weile einfach auszuhalten, was meine Rahmenbedingungen hergeben...
Oftmals sieht es ja nur vordergründig so aus, dass sie es "ja nur gut mit mir meinen".
In erster Linie meinen sie es nämlich gut mit sich selbst, indem sie den ihnen bekannten Status quo wiederherstellen und behalten möchten.
Aus ihrer Warte nachvollziehbar, klar, aber für mich so nicht leistbar.
Und so wird sich auch dein Freundes- und Bekanntenkreis verändern, wenn du dich ihnen in ihren Erwartungen an dich nicht anpasst, gar nicht anpassen kannst, denn das ist ja schließlich keine willentliche Entscheidung, sondern ein emotionales Ding, das "einfach so" passiert.


Ich bin so traurig, dass Bonnie diese Winterpracht gerade nicht erleben kann...
Letztes Jahr um diese Zeit, sind uns hier die Spekulatius vor Schreck ins Planschbecken gefallen, als uns einfiel, dass bald schon Weihnachten ist...
Von Schnee keine Spur.
Wie gemein vom Schicksal, oder was auch immer dafür zuständig ist, dass es jetzt so anders ist.

Liebe Jessica, was ich dir wünsche, weißt du, und ich hoffe, dass Kraft und Umgebung irgendwie möglich machen, dass es möglich ist.

Innige freundschaftliche Grüße sendet dir

Sue
auch mit Amigo überall wo Bonnie ist




Kommentar vom: 08.12.2017
Bobbie James - Sunningdale Nurseries


22.55 Uhr...
Oh Bönie...
Es schneit wie verrückt!
Noch sind einige Leute unterwegs, und die Schneefläche daher nicht unversehrt.
Aber, wenn das noch eine Weile so weiter geht, werden alle bisherigen Fußspuren überdeckt, und ich kann einlösen, was ich dir versprochen habe.
"Deine Spuren" in den frischen Schnee schreiben...

Ach, was hättest du das jetzt toll gefunden...
Wärst ganz aufgeregt von einem Pfötchen auf das andere getänzelt, und dabei voller Vorfreude beobachtet, dass Frauchen sich ne' Mütze aufsetzt - untrügliches Zeichen für... Genau!
Und während Frauchen noch an ihren Stiefeln schnürt und bindet, hättest du ein dezentes "Gemecker" hören lassen, weil ich dir eindeutig viiiel zu langsam bin.
"Was dauert denn da so lange", hätte dein Blick gesagt, der sich wie hypnotisierend auf meine Hände und Schnürsenkel geheftet hätte, "wenn du noch länger brauchst Frauchen, ist der ganze Schnee weg, und wir haben Frühling".
Deine Nase hätte mein Tun überprüft, und geschaut, ob du nicht vielleicht besser selber die Schleifen bindest, und du hättest nicht verstanden, warum ich dir sage, dass das so nichts wird, wenn du deinen Rüssel überall dazwischen steckst.
Pffft ..Du wolltet schließlich nur behilflich sein...

In solchen Momenten konntest du sein wie ein kleines Kind, und ich, ich habe es geliiiiebt...!

Nun sitze ich stattdessen am Laptop und schreibe diese Worte, statt an der Garderobe nach meinen Handschuhen zu suchen...
Kommentar vom: 08.12.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne

süßes Bönchen,

ne, das wäre heute nicht "unser Tag"...
Uns beide würde das Wetter echt nerven, denn Eisregen ist ja mal so richtig doof.
Außerdem, ich bin (mal wieder, oder Gott sei Dank überhaupt) auf dem Sofa eingeschlafen.
Das Ding ist nicht unbequem, du weißt das, und hast seine Vorzüge oft derart genossen, dass ich entweder mit der äußersten Kante, immer kurz vorm Absturz, vorlieb nehmen musste, oder eben, schon leicht verkrampft, auf das zweite kleinere Sofa auswich, was du skeptisch eine Weile beobachtet hast, bis du, kaum, dass ich mich gemütlich positioniert hatte, beschlossen hattest, dass auch dort ein Cocker in der gefühlten Größe eines Bernhardiners Platz haben sollte, und dich prompt zu mir drängeltest.
Wie oft habe ich dann aufgegeben, zwar sehnsüchtig zum großen Sofa hinüber geschielt, mich selbst fragend, ob ich mich wohl die nächsten Stunden würde schmerzfrei)-er) bewegen können, wenn ich nun noch mal "umziehe", es aber dann doch so genossen, dich leise schnarchend, verrenkt zwar, aber ganz dicht bei mir zu haben, dass ich liegen geblieben bin, wie und wo ich war, mich bloß nicht bewegend, um dich nicht zu wecken.
Ach so ja, ich wollte ja eigentlich erzählen, dass ich also auf dem Sofa eingeschlafen bin, und mich offensichtlich total verlegen habe.
Das schaffe ich also auch ohne dein Zutun, süße Schnüse.
Ich schau' also so nach draußen, und stelle mir vor, wie du immer an der Haustür, sobald du das "Drama" draußen gesehen hast, quasi eine Vollbremsung hingelegt hast. Ehrlich, ich wäre keine Sekunde lang erstaunt gewesen, wenn du erst ein Pfötchen zum Test herausgehalten, und mir dann schließlich dezent die Mittelkralle präsentiert hättest.
Das war so etwas wunderbares, deine Fähigkeit mit Körpersprache und Mimik zu kommunizieren...
Was du für Gesichtchen ziehen konntest...
Oder mir anhand dessen, wie du deinen Kopf, deine Ohren, die Rute, Pfötchenhaltung, oder, wenn du mir den Poppes zu wandtest erklärt hast, was in deinem Cocker Köpfchen gerade so vorgeht...
Hab' ichs dann immer noch nicht kapiert, hast du angefangen zu "erzählen".
Für alles mögliche hattest du unterschiedliche Melodien.
Freude, Überschwang, Meckern, ganz wichtig HUNGER und "Draußen gehn' ", Aufregung, Trotz (ähnlich wie meckern), Mahnen bis "jetzt bin ich aber echt sauer!", und zufriedenes Einverständnis/Zustimmung.
Alles ist dabei nie in ein nervtötendes ständiges Kläffen abgedriftet, und oft musste ich dich sogar fragen, wenn du "Bonnie spricht" machen solltest, weil ich dir doch so gerne zugehört habe...
Was du allerdings nie gemacht hast, war ernsthaft böse zu bellen, oder dir durch Jaulen, Fiepen und Weinen Schmerzen anmerken zu lassen.
Dich darin zu durchschauen erforderte schon eine hohe Kunst.
Wie oft stand ich mit dir beim TA und sagte, dass irgendwas mit dir nicht stimmen würde, und sie sah dich an und meinte, dass du aber eigentlich einen ganz fitten Eindruck machen würdest.
Oder ich um einen Termin bat, die Gründe dafür schilderte, und sie eigentlich einen weinenden Cocker erwartete, bis du stattdessen hereinspaziert kamst.
Wenn sie uns in der Praxis nicht durch all die Jahre schon so gut gekannt hätten, man hätte mich so manche mal bestimmt für hysterisch gehalten.
Ich wusste auch immer, was dahinter steckt, und, dass es eigentlich sinnlos ist, wenn wir zur Sicherheit trotzdem die ein oder andere Laboruntersuchung machen ließen, die dann doch eher der Beruhigung der TÄ galt.
So war es auch am Ende.
Ich hatte, bis zu dem Zeitpunkt, als es verantwortungslos geworden wäre, den Gang zum TA hinausgezögert.
Ich hatte so große Angst, fühlte, dass wir beide, na ja, ich, noch nicht so weit sind, uns mit einer Diagnose auseinander zu setzen.
Dann schließlich musste es sein, weil alle Maßnahmen die sonst Linderung und Abhilfe schufen nicht mehr recht greifen wollten.
Es kam was ich schon längst wusste, und mir nun nur noch bestätigt wurde.
Trotzdem, es war ein Schock!
Danach habe ich an jedem neuen Tag wieder und wieder einen Deal mit dem Schicksal gemacht; einen Tag noch, und nun noch einen, noch einen, und bitte, bitte noch einen...
Und du?
Du warst sooo tapfer...
Hast nicht gezuckt, wenn ich dir jeden Tag eine Spritze gab, geduldig die blöden Medikamente geschluckt.
Ich habe sooo seeehr gehofft, dass dir palliativ damit geholfen, und du noch etwas länger bei mir bleiben könntest...
Aber dieser Scheiß Tumor wuchs in einem Affentempo, streute wie bekloppt, und die Medikation brachte gar nichts an Wirkung.
Trotzdem ging es dir den Umständen entsprechend stundenweise ganz gut.
Wenn ich das Foto hier, wo du auf deiner Gira liegst, anschaue, du hattest gerade etwas gefressen und hattest noch deinen Zopf, kann ich es nicht fassen, dass du nur wenige Stunden später...

Oh Bonnie...
Inzwischen schneit es.
Dicke fette Schneeflocken...
J e t z t wäre "Draußen gehn' " Bonnie Wetter...

Schüttelst du an den Schneebäumen im Regenbogenland, damit ich aufhöre, mich an den letzten Abend zu erinnern, und stattdessen lieber daran zurückdenke, wie meine Süße sich draußen zum Schneehund entwickelte?

Du unfassbar süßes, liebes, liebes, tolles Hundetier...

...ich vermisse dich so unendlich

Du hast mein Leben so reich gemacht, mir so viel beigebracht.

I C H D A N KE D I R !!!

..und werde es doch niemals "gut machen" und dir zurückgeben können, was du für mich bist.
Nicht von hier aus, aber vielleicht, wenn ich einst bei dir bin.


Kommentar vom: 07.12.2017
von: Jessica
Alexandra Princesse de Luxembourg - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue.

Ich hoffe du konntest diesen Menschen, die dich so verletzt haben entweder aus dem Weg gehen oder hattest die Kraft Ihnen eine klare Ansage zu machen.

Der gestrige Tag war alles andere als aushaltbar. Mir ging es diesmal Kreislaufmäßig überhaupt nicht gut. Dass mein Körper auf die seelische Wunde reagiert verwundert mich aber nicht und auch der ganze selbstauferlegte, aber notwendige zeitliche Stress trägt wohl sein Übriges dazu bei.

Ich gebe dir insofern Recht, dass die nahe Zukunft nicht besser wird. Ob es auf lange Sicht auch so sein wird, kann ich momentan nicht beurteilen. Ich habe es zuvor ja noch nie erlebt.

Das Frauchen von Cyra meint und sie ja hat irgendwie Recht, man muss mit der Zeit lernen loszulassen. Aber wie schwer das fällt, darauf brauche ich nicht weiter einzugehen. Im Moment ist dieses „Loslassen“ von unseren geliebten Weggefährten, die auch in schlechten Zeiten immer zu uns gehalten haben schwer vorstellbar. Sie haben uns doch so lange begleitet…..

Amigo hat das Weihnachtsfest und das ganze drum herum immer sehr geschätzt. Deshalb habe ich mich entschlossen ihm zu Ehren ein bisschen Weihnachten Einzug halten zu lassen. Ich habe ein schönes Foto von ihm aus dieser Jahreszeit in einen Bilderahmen gebracht und meine Schneekugel und einen kleinen Adventskranz daneben gestellt. Aber egal was ich versuche auch bei mir schwingt sie immer mit diese Melancholie oft auch noch von Tränen begleitet. Egal was ich tue immer denke ich daran wie Amigo jetzt wohl reagieren würde. Wenn ich etwas koche, hätte er es sich genüsslich schmecken lassen….Gehe ich spazieren, was immer seltener vorkommt, wäre er freudig dabei gewesen…..So geht das die ganze Zeit. Ob das jemals aufhört? Ich frage mich in diesem Zusammenhang auch oft wie es anderen, die ihren geliebten Hund verloren haben fertig bekommen, sich gleich einen neuen Hund anzuschaffen! Sie sagen es sei Ablenkung und ihr Seelentröster. Schon allein die Vorstellung…Nein definitiv: Ich könnte das überhaupt nicht!

Mir gehen einfach so viele Gedanken durch den Kopf. Ich bin dir unendlich Dankbar, dass ich meine Gedanken hier auf der Gedenkseite deiner lieben Bonnie aufschreiben darf und du dich damit auseinander setzt.

Ich wünsche dir noch eine lebbare Restwoche.

Ein Herzensgruß von Jessica mit ihrem Amigo
immer auch im Gedenken an deine Bonnie
Antwort vom: 07.12.2017
von: Sue
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne

Liebe Jessica,

wie ähnlich wir uns doch sind...
Auch ich habe für Bonnie ein bisschen Weihnachten an ihren Platz gebracht...

Du sollst dich nicht für etwas bei mir bedanken, was mir schließlich selbst so viel bedeutet, und was ich als hilfreich empfinde, weil da am anderen Ende des Bildschirms jemand sitzt, der versteht, was dieser Kummer heißt, und welche Namen der Schmerz trägt.
Und so kann auch ich für mich nicht nachvollziehen, wie ein anderer Hund mich davon ablenken könnte, dass mir mit Bonnie ein Teil meiner Selbst verloren gegangen ist. Würde mir ein Finger an der Hand fehlen, können mich meine übrigen noch vorhandenen, doch wohl auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass da aber doch etwas fehlt?
Und in meinem Fall, um in diesem Sinnbild zu bleiben, ist es der Daumen, der mir abgerissen worden ist, wodurch die ganze Hand quasi unbrauchbar wurde.
Auch kann nicht verstehen, wie so ein "Ersatz" wohl aussehen sollte.
Bleiben wir bei er Hand mit dem fehlenden Daumen.
Klar, man kann auf eine Prothese zurück greifen. Sie ist ein Ersatz, der mir vielleicht ermöglichen kann, die Hand für viele Dinge eben doch wieder gebrauchen zu können.
Aber sie ist und sie bleibt ein Ersatz, kein Vergleich zum Original.
Nun reden wir hier aber nicht von einem leblosen Teil aus künstlichen Materialien, wir reden über lebendige, fühlende Geschöpfe, die über mehr Instinkt und Feingefühl verfügen, als der Mensch.
Es würde mir im Traum nicht einfallen, einem anderen Hund diese Bürde aufzuladen, als Ersatz niemals so in mein Herz zu gelangen, wie es bei Bonnie der Fall war.
Und so ginge es einem anderen Tier bei mir sicher nicht schlecht, und vermutlich würde ich es auch mit der Zeit immer mehr lieb haben, aber es gäbe da eine unüberwindliche Barriere, direkt mitten rein in mein Herz, in mein Leben, in meine Seele, zu gelangen.
Und ich bin überzeugt davon, dass ein Tier das spürt.
Darüber hinaus, selbst wenn das Verhältnis ein anderes wäre, denn einen wahren Seelenhund findet man ohnehin nur einmal in seinem Leben, wenn man dieses seltene Glück überhaupt erlebt, so würde es mich ja trotzdem schmerzen, noch mal einen Verlust einer Fellnase zu erleben.
Und, ganz ehrlich Jessica, meine Kraft um mit Verlusten umzugehen, ist ausgeschöpft.
Ich kann, und ich will auch das Risiko nicht eingehen,so etwas ähnliches nochmal auszuhalten.

Loslassen... Alle reden immerzu davon, man müsse "loslassen".
Was ist das eigentlich, loslassen?
Ich meine, wenn ich einen Gegenstand zB loslasse, fällt er herunter, ich muss ihn aufheben, oder sogar wegkehren, weil er kaputt gegangen ist. Im schlimmsten Fall macht es mich dann sogar zusätzlich traurig, dass es zerstört ist. Aber so oder so, ganz gleich wie, ist der Gegenstand ja trotzdem weiter da.
Wenn ich einen Menschen, ein Tier loslasse, geht er/es entweder von mir weg, oder ich muss weggehen.
Mh, das heißt "verlassen", und für mich steht das im Widerspruch zu Erinnerungen, von denen auch alle reden.
Soll heißen, wenn ich loslasse, also verlasse, muss ich auch meine Erinnerungen loslassen/verlassen.
Das kann ich nicht, und ich will es auch gar nicht.
Schließlich ist das, neben meinem Gefühl von Liebe, das einzige, was mir von Bonnie noch geblieben ist, ein viel zu kostbarer Schatz, um ihn je loszulassen!.
Und noch etwas möchte ich dazu anmerken.
Wir haben "losgelassen"!
Nämlich, als wir die Entscheidung trafen, dass uns unsere Lieblinge nun verlassen.
Wie kann ein Loslassen so schmerzhaft, aber der größte Liebesbeweis sein, den es zu erbringen gibt, und nun zu einem Loslassen werden, dass nach diesem letzten zu erbringendem Dienst, wie ein "etwas von sich weghalten" ist?

Tut mir leid, ich kann es nicht mehr hören, dieses "du musst loslassen" Geschwafel, denn genau das ist es am Ende nur zu oft, Geschwafel.
Denn fragt man näher nach: "Was ist das? Wie sieht das aus, und wie geht das?", kommt nicht viel mehr, als noch mehr Geschwafel, a la "du musst dich ablenken (ah, da ist er wieder, der wohl ultimativste aller Ratschläge!), und genau, "schaff' die einen "neuen Hund" an", oder "nimm' es nicht so schwer, denke daran, dass es deinem Hund nun besser geht, da wo er jetzt ist"...usw.
Scheiße, was heißt bitteschön überhaupt "besser geht"?
Also, meiner Bonnie ging es sehr, sehr gut - HIER!
Und so wie es mein größtes Glück war, sie bei mir zu haben, so wie sie meine Welt bedeutet hat, war ich die ihre.
Ergo könnte ich scher ausflippen, wenn ich so etwas höre, und es möge mich der Blitz treffen, wenn ich jemals selbst so einen Sermon aus dem Kopf lasse wie "es war besser so", "es geht jetzt besser", "das Leben ist halt so, nun lasse sie/ihn in Frieden ruhn' "...diese ganzen Allgemeinplätze.
Weißt du, wenn ich sage "die Trauer um Bonnie ist groß, und sie wird mich verändern", meine ich das auch genau so.
Und ich sehe nicht, wie, oder auch nur warum, ich das "loslassen" sollte, was so groß und so kostbar war?!
Meine Sicht darauf ist eine andere.
Nämlich die, dass ich lernen muss, mit dem Verlust, dem Schmerz, und dem, was das alles mit mir macht, und wie es mich verändert, zu leben.
Ich muss mich langsam und behutsam ein Stück weit neu (er-)finden, mich umorganisieren, und daran arbeiten, dass ich diesem veränderten Ich eines Tages annehmend gegenüber stehen kann, dass Loch in der Brust sehend, die dunklen Flecken auf der Seele wahrnehmend, aber dennoch nicht davor zurückschrecke, sondern hinsehen kann, weil sie ein Teil meiner Selbst geworden sind, und nicht zuletzt Wunden und Veränderungen, entstanden aus einer tiefen Liebe zu einem anderen Geschöpf sind, dass immer noch da ist, bei mir, nur eben in dieser veränderten Gestalt.
Kurz gesagt also, heißt es bei mir "annehmen", aber nicht "loslassen"; heran, nicht weg.

Du siehst, dass ich da mit Cyras Frauchen nicht überein stimme.
Und, wenn du deine Worte diesbezüglich selbst noch einmal sorgfältig liest, wirst du feststellen, du im Grunde deines Denkens auch nicht.
Womit ich keinen Anspruch darauf erhebe, allein Recht zu haben, auch will ich keine andere Meinung oder Ansicht dazu geringschätzen, ich möchte damit lediglich sagen, dass ich das anders sehe, anders empfinde, und mit dem gegenteiligen davon für mich, ganz subjektiv, nicht viel anfangen kann.

Btw, bin ich es auch leid, mich "komisch" damit zu fühlen, weil ich so schrecklich traurig bin, und nach Ansicht anderer "lernen muss loszulassen".
Warum?
Damit ich, und das möglichst bald bitte, wieder ordnungsgemäß funktioniere, wieder ganz "die alte" bin?
Für wen?
Zumeist doch wohl für andere, die mir keinen Raum dafür geben, von nun an "anders" zu sein.
Vielleicht für immer, vielleicht nur für eine Weile, aber doch bestimmt verändert.
Denn das machen tiefgreifende emotionale Erfahrungen nun mal mit Menschen, sie verändern sie.
Ich habe dabei eigentlich nur auf eines aufzupassen, auf mich, damit aus dem was ich erleben musste, kein regelrechtes Trauma wird.
Nicht zuletzt darum nennt sich das was wir gerade leisten "TrauerARBEIT".
Im jetzigen Stadium hätte "Loslassen" demzufolge sowieso eher etwas von Verdrängen.
Nicht gut...

Liebe Jessica, gut, dass es dir heute gesundheitlich wieder etwas besser erging!
Ich kenne das von mir selber auch.
Kopf (Migräne)-, Kiefer., Rückenschmerzen, Magen- Herz- und Kreislaufprobleme, alles hintereinander weg, oder besser noch gleichzeitig, hat momentan Hochkonjunktur.
Ich reagiere zudem allergisch auf alles mögliche (nicht nur auf manche Menschen), was sonst entweder gut in Schach gehalten, oder eigentlich keine Rolle spielt, weil sich mein Immunsystem wegen Überarbeitung einigermaßen verabschiedet hat.
Auch das versuche ich "anzunehmen", als natürliche Reaktion auf meine Trauer, um nicht zusätzlich in Panik, oder unter Druck zu geraten.
Wenns ganz schlimm ist, so what, es gibt Medikamente.
Klar, es nervt, weil es zusätzlich belastet, aber da ich das im Augenblick nun mal nicht ändern kann, weil ich den Grund dafür nicht ändern kann...
Es scheint mir dabei nur wichtig zu wissen, dass der Grund dafür die kräftezehrende Situation und Anspannung ist, und nicht etwa ein tatsächliches organisches Problem, welches behandlungsbedürftig ist, oder werden kann.
Ich bitte dich also, das für dich zu überprüfen, und gut auf dich acht zu geben!!!
Darüber hinaus, ich habe für mich den Trick entwickelt, wenn mein Körper psychosomatische Reaktionen zeigt, mir genau das auch klar zu machen. Wenn "das Kind einen Namen hat", fällt es nämlich leichter "es anzusprechen", und zB darum zu bitten, doch wieder zu gehen, normal zu schlagen, oder bitte etwas weniger zu schmerzen. Macht zumindest etwa ruhiger im Kopf, und damit gelassener im Umgang damit, was wiederum so manche Tablette zB spart.

Ach Jessica...

Zum Ende möchte ich dir noch etwas aufschreiben, was ich heute gelesen habe, und was mir seither nicht mehr aus dem Kopf geht.
Da hieß es in etwa so: >>Jede Träne die ich weine, ist ein "Ich liebe Dich", dass ich dir nicht mehr sagen kann.<<
Müssen wir dann nicht zwangsläufig so viel weinen, weil wir so gerne auch weiter und immer wieder sagen wollen "ich liebe dich..."?

Mit innigen freundschaftlichen Gedanken an dich, liebe Jessica,
Bonnie und Amigo in meinem Herzen, und als "Worte auf meinem Gesicht"

Sue

" Engel tragen eine Weile Halsbänder, bevor sie ihre Flügel zurück bekommen"


.












Kommentar vom: 07.12.2017
von: Amigo
Alaska - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie.

Ich danke dir ganz herzlich für die leckeren Ochsenziemer zum Nikolaustag.

Da du keine Stiefel hast, habe ich mir jetzt etwas anderes einfallen lassen und hoffe du freust dich darüber.

Ich sende dir:
Einen Hab-Dich- lieb Gruß
in freundschaftlicher Verbundenheit zu dir

von deinem Freund Amigo
Antwort vom: 07.12.2017
von: Bonnie für Amigo
Amadeus - W. Kordes' Söhne

Oh, Amigo!
Ein Herz für mich!
Frauchen, schmeiß' den Stiefel weg, ich habe jetzt ein "Amigo-Herz"!
Und ob ich mich darüber freue!
Dankeschön, lieber Amigo!

ich möchte dir auch eines schenken, dass du dir als Bild in den Sternenhimmel über deinem Körbchen pinnen kannst.
Mein echtes Herz hast du ja längst schon für dich gewonnen, aber das reagiert empfindlich auf Pins zum Feststecken. ;-)

Ich bin glücklich, dass du mein Freund bist, und hoffe, ich kann auch dir immer eine gute Freundin sein!

Deine Bonnie
Kommentar vom: 07.12.2017
Apache - W. Kordes' Söhne
Ich schenke dir

Ich schenk dir einen Regenbogen, rot und gelb und blau.
Ich wünsch dir was!
Was ist denn das?
Du weißt es doch genau

Ich schenk dir 100 Seifenblasen, sie spiegeln mein Gesicht.
Ich wünsch dir was!
Was ist denn das?
Nein, ich verrats’ dir nicht!


Ich schenk dir eine weiße Wolke, hoch am Himmel dort:
Ich wünsch dir was!
Was ist denn das?
Es ist ein Zauberwort

Ich schenk dir einen Kieselstein, den ich am Wege fand
Ich wünsch dir was!
Was ist denn das?
Ich schreibs dir auf die Pfotenhand

Ich schenk dir einen Luftballon, er schwebt ganz leicht empor.
Ich wünsch dir was!
Was ist denn das?
Ich sag’s dir leis’ ins Ohr!

Ich schenke dir ein Kuchenherz, drauf seht: „Ich lieb" dich so!"
Ich wünsch dir was!
Was ist denn das?
Jetzt weißt du’s sowieso!



Kommentar vom: 07.12.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne
süßes Weihnachtscocki

Bonnie, du mein süßes Lieselöttchen,

gestern, den Stiefeltag zum Anlass nehmend, habe ich mich entschlossen, deinen Platz ein bisschen weihnachtlich zu dekorieren.
Ansonsten boykottiere ich ja jedwede weihnachtliche Anwandlung, und die Kiste mit der Weihnachtsdeko, den Lichterketten etc. bleibt dieses Jahr definitiv ungeöffnet.
Aber an deinem Platz steht nun ein kleiner Weihnachtsstiefel mit Leckerchen darin, zwei symbolische Geschenkkartons, in die ich meine immerwährende Liebe zu dir, und meine Hoffnung eingepackt habe.
Ein Geschenk-Licht, dass dich wärmen, erfreuen und leiten möge, und eine hübsche Glaskugel, die in ihrer perfekten Form und schöner Farbe, neben einem kleinen Engelchen gleich nebendran, dein so unglaublich liebes Wesen symbolisieren soll.
Außerdem ein rotes Organza Säckchen, bestickt mit schimmernden und funkelndem Silber und Gold, in das ich unsere gemeinsame Zeit hinein getan habe, was aber eher ein Geschenk an mich war...
Weihnachten war eine so besondere Zeit für uns, dem soll auch jetzt noch Rechnung getragen werden - für dich!
Irgendwie.
Wenn das auch alles ein denkbar schlechter Ersatz ist, und kein Geschenk, keine Kugel, kein gar nichts meine Sehnsucht nach dir verringern kann, so hoffe ich doch, dass du meine Liebe zu dir spüren kannst, und dich, fernab von mir, im Regenbogenland davon streicheln lässt.
Meine geliebte, süße, süße Bönie...


Kommentar vom: 06.12.2017
Aprikola - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie
ich hoffe der Nikolaus war bei dir auch so fleißig wie bei mir
ich möchte gerne all die schönen Dinge mit
dir teilen.
Wir wünschen dir und deiner Mama noch einen
schönen Nikolausabend.
Liebe Grüße dein Freund Blacky und Elke
Kommentar vom: 06.12.2017
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Niko Schuh für dich, Schnuki

...einen Stiefel voller Liebe, gleißend hell und warm wie die Sonne, guter Wünsche, bestreut mit Sternenstaub, watteweiche Wölkchen Küsse, und liebevoller Gedanken in allen Farben des Regenbogens, habe ich für dich befüllt, und ihn dir leise zu dir an dein Körbchen gestellt, meine süße Bönie.
Und ja, ist ja gut, Milchdrobs, eine Gurke nur für dich, und deine Dentas sind auch darin.
Als Spiel gibt es "Such Das Frauchen", und wenn du mich gefunden hast, nehme ich dich in meine Arme, knutsche dich ab - und lasse dich nie wieder los!

In tiefer inniger Verbundenheit zu dir, wünsche ich dir heute alle Fröhlichkeit, bezauberndes Fellschnütchen.
Hab' Spaß mit deinen Freunden im Regenbogenland, und, sollte sich zwischendurch mal eine Wolke auftun, bitte schau' auch mal herunter zu mir, ja?

Geliebtes Engelwesen, mit schwarzem Fell, großen Schlappohren, hinreißendem Blick, auf vier Pfoten, und einem Herzchen aus purem Gold, ich hab' dich schrecklich doll lieb!
Kommentar vom: 06.12.2017
von: Sue
Blue River - W. Kordes' Söhne
Liebe Jessica,

hab' lieben Dank für den Zuspruch, und die virtuelle Umarmung.
Du hast recht, es ist extrem heftig, und so ziemlich das aller fieseste, was jetzt noch zusätzlich passieren konnte.
Und in solchen Momenten potenziert sich das Vermissen unserer Fellnasen gleich noch mal eben um ein zig faches, und man möchte sich, ich weiß gar nicht, was man dann möchte, sich in Luft auflösen vielleicht, um dem Schmerz und Kummer zu entgehen.
Nun, ich befürchte, es wird weder morgen noch sonst irgendwann in naher Zukunft besser sein, aber auf lange Sicht gesehen, werde ich mich mit der Tatsache an sich irgendwie arrangieren (müssen), die weiteren "Kratzer auf der Schallplatte" bekomme ich gratis.
Was soll's, die Melodie hüpft, leiert und springt ja ohnehin schon längst.

Ich hoffe, dir ergeht es inzwischen wieder etwas besser, dein Tun verschafft dir ein wenig Ablenkung, und der heutige Tag in seiner Geschäftigkeit ist aushalt- und irgendwie lebbar für dich.

Ich wünsche dir ein kleines Lachen von Herzen zwischendurch, Momente der inneren Ruhe und Schweigen dessen, was so weh tut.

Sehr liebe Grüße

Sue
mit Bonnie überall
und liebevollen Gedanken an deinen Amigo





Kommentar vom: 06.12.2017
von: Bonnie
Apache - W. Kordes' Söhne
Alles Fröhliche für dich, Amigo
Lieber Amigo,

ach herrje, weißt du was?
Ich habe total vergessen, dass, inzwischen schon heute, Nikolaustag ist!
Wenn du mich nicht daran erinnert hättest, es wäre womöglich komplett an mir vorbei gegangen.
Gott sei Dank muss ich meine Stiefel nicht putzen, ich habe nämlich gar keine.
Ich hörte ja schon mal von einem "gestiefelten Kater", aber ein "gestiefelter Cocker"?
Ne, das ist mir gänzlich unbekannt.
Wovon Frauchen hingegen schon mal sprach war eine "Fell-Puschen Bonnie".
Zählt das wohl auch?
Hoffentlich, finde ich nämlich viel bequemer.

Ach, wie lieb von der kleinen zarten Bastienne!
Würdest du ihr bitte ein Cockerküsschen von mir übermitteln?
Das wäre furchtbar lieb von dir - und bestimmt küsst du sie doch auch ganz gerne?
Hauptsache du vergisst dabei nicht, dass ein Schmatzer von mir ist.

Also das mit der Katzensprache habe ich immer noch nicht ganz kapiert.
Also,die Sprache wohl, aber nicht, dass wir die noch lernen müssen.
Du hast sogar mit einer Katze gelebt, und ich, ich hatte immer Besuch im Garten, bzw. sogar einen Kater, der uns vom Dachschräge Fenster aus besucht hat.
Aber vielleicht will uns Tammy top secret Geheimnisse anvertrauen, die sonst kein Hund je erfahren würde.
Dafür würde sich dann natürlich der Wünsche-Träume-Baum hervorragend eignen.
Du weißt ja wo der steht, und kennst dich aus, also schnapp dir Tammy und Streunerle, und kommt her!

Oh, ein Rotti Mädel also.
Du mochtest sie wohl auch, die deutlich größeren Hunde, als wie ein Cocker?
Meine langjährigen Freunde meiner ersten Lebenshälfte vor dem Umzug waren Fluffy, ein Broholmer Mix, Arlon und Abby, ein Goldie Geschwisterpaar, Bine, eine Labbi Frau, und Sam, ein Ridgeback. Klein war da nur Rudi, ein RH Dackel, und ein fürchterlich verliebter Mops Mann mit Namen Charmeure, der sogar von Zuhause ausbüxte, um in meine Nähe zu kommen. (Na, das gab vielleicht immer ein Trara..) Aber mit denen habe ich nur gespielt, wenn die Großen nicht konnten.
Nach dem Umzug wurde es auch kleiner, mit Mari, eine Mix Hündin aus Spanien, nicht viel größer als ich, Kasimir, wieder ein Labbi, nur dieses mal männlich, und mein glühender Verehrer, der sich sogar vor mir in den Staub warf, damit ich ihn doch bitte, bitte beachten möge, Maurice, der Windhund, ein Gentleman, Charly ein kleiner "keine Ahnung was das ist"-Mann, aber auf jeden Fall etwas das viel und laut bellen kann, Pebbles, ein Bollerkopf Mädel, dessen Rase ich immerzu vergesse, und natürlich Bella, mit der ich die meiste Zeit verbracht habe, waren in meiner zweiten Lebenshälfte meine Begleiter und Kumpelfreunde.
Und auf der Hundewiese habe ich mir am liebsten immer die großen Artgenossen ausgesucht, um mit ihnen was zu unternehmen.
Frauchen hatte schon manchmal Sorge...
Aber ich wusste, speziell wohl durch Fluffy, sowie Arlon mit Abby, gut damit umzugehen, wenn die doch mal "die Großen" haben raushängen lassen.
Am Ende war ich die Prinzessin, und wurde entsprechend behandelt.
Ja, so wahr das, meine alten Freunde...seufz...

Ich versuche nun mit diesen Erinnerungen im Kopf, und lieben Gedanken an dich, deinen Wunsch an mich umzusetzen, und einen schönen Traum zu träumen.
Das mit den Stiefeln wird ja eh nichts mehr.

Ich wünsche mir, dass auch du schöne Träume hast, wir uns darin vielleicht sogar mit allen unseren Freunden begegnen, und fülle dir deinen Stiefel mit vielen leckeren Ochsenziemer , binde ne hübsche Schleife drum, und sage Tschüß, einstweilen.

Deine Bonnie











Kommentar vom: 05.12.2017
von: Amigo
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

zuallererst soll ich dich ganz lieb von Bastienne und ihrem Frauchen grüßen. Sie denken sehr oft an dich und schreibt liebe Zeilen für dich bei mir. Tammy & Streunerle wollen uns die Katzensprache beibringen und fragen ob wir ihnen deinen Wunsch Traum Baum zeigen können. Unsere Anubis Freunde hat das Nikolausfieber gepackt. Überall stehen geputzte Stiefelchen, die glänzen in die Ferne. Nun warten sie alle ganz gespannt, ob der Nikolaus ihnen die Stiefelchen füllt. Hast du eigentlich schon deine Stiefel geputzt und vor dein Körbchen gestellt?

Meine Freundin Bela, eine stattliche Rotti Dame, hat mich sehr viel durchgehen lassen, eigentlich alles. Ich war ihr "Lieblings" Rüde. Sie hat mich neun Jahre meines Lebens begleitet. Ich habe sie täglich beim Spazieren gehen getroffen. Sie war auch oft bei uns als Gasthund zu Besuch. Wir waren sowas wie ihre zweite Familie. Mit ihr zusammen Ball zu spielen war viele Jahre unsere schönste Nachmittagsbeschäftigung.

Frauchen hat ganz viele Suchspiele mit mir veranstaltet. Sie hatte da auch so ein Holzbrett mit Hütchen unter denen man Leckerlies verstecken kann. Nachdem ich unter jedes einzelne Hüttchen die Leckerlies verputzt hatte, habe ich mich mit den Hüttchen davon geschlichen. Das war ein Spiel was ich mir für mein Frauchen ausgedacht hatte. Ich hatte tierischen Spaß dabei und immer den Schalk im Nacken.

Ich wünsche dir einen schönen Traum heute Nacht und hoffe, dass wenn du Morgen früh erwachst vor einem prall gefüllten Stiefelchen stehst.

Dein Freund Amigo

Kommentar vom: 05.12.2017
Alaska - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie
danke für die lieben Grüße
ich wünsche dir eine gute Nacht
liebe Grüße dein Freund Blacky und Elke
Kommentar vom: 05.12.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne
...ich hab dich so lieb

Meine kleine süße Fellschnute Bonnie,

es gibt seit dem du weg bist nur noch "doofe Tage".
Dann sind da noch jene "besonders doofe Tage",
und, als Highlights, Tage wie dieser heute...

Was soll ich nur tun?
Ich verstehe das alles nicht mehr, und eigentlich, mh, so was, will ich auch gar nicht (länger) verstehen.
Denn verstehen hieße in diesem Fall auch ein Stück weit entschuldigen und verzeihen, aber damit ist es nun vorbei.
Es muss!
Mich zerreißt es schier.
Das kleine Etwas das noch übrig geblieben ist, in Fetzen.
Okay, am Boden, prima, Gegenwehr nicht zu erwarten, also Attacke!
Und drauf!

Mein kleiner Schutzengel, der mich stets vor dem Schlimmsten bewahrt hat, davor, aufzugeben...
Wie sehr bräuchte ich dich jetzt an meiner Seite!
Deinen seelenvollen Blick, aus diesen wunderschönen Augen, mit dem blauen Schimmer, der mich stets so fasziniert und so beruhigt hat.
Der zu sagen schien "Alles ist gut! Und kannst du das gerade nicht sehen, komm,' dann spiele oder schmuse mit mir. Lass' uns spazieren gehen, oder gib' mir was zu futtern, und du wirst erkennen, dass nicht alles verloren ist, denn ich bin da!"
Was gäbe ich für diesen Blick...
Oder dein Pfotengetrappel, wenn du mir unermüdlich hinterher gelaufen bist, wenn ich voller Empörung hin und her rannte, um mich abzureagieren, bis es dir schließlich zu dumm wurde, mir von einem Raum in den nächsten zu folgen, und du dich demonstrativ vor meine Beine stelltest, mich ansahst, als wolltest du fragen "und, geht's wieder?", auf das ich schließlich, durch dich inzwischen auch schon zum lächeln gebracht, nur antworten konnte:, "Ja, Bonnie, Danke. Hast ja recht. Schneisen in den Fußboden zu rennen, nützt gar nichts."
Ich würde mich jetzt so gerne mit dir aufs Sofa verkrümeln, in dein Fell heulen, während du ganz still in meinen Armen bist, und den ersten Tränenstrom geduldig abwartest, bis du meinst, dass nun dein Einsatz kommt, und du alles mögliche anstellst, um dein Frauchen aus dem Loch zu holen, in welches sie gerade versinkt.
Deinen Geruch einatmen, dein Herzchen schlagen spüren, Öhrchen kraulen, klar, Bäuchlein auch.
Mein Gesicht ganz nah an deinem, meine Seele dicht bei dir...

Nein, auch du konntest weder die Menschen ändern, noch die Welt retten.
Aber du hast mich verändert, und hast meine Welt gerettet.

Leider reicht unserer beider Leben nicht aus, dir all das wieder zurück zu geben, was du für mich getan, was du für mich bist,
dafür braucht es die Ewigkeit.






Antwort vom: 05.12.2017
von: Jessica
Aprikola - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue,

ich weiß nicht was du heute erlebt hast. Ich lese nur heraus, dass es sehr schlimm gewesen sein muss. Es ist furchtbar, wenn Menschen dich drangsalieren, obwohl oder weil sie merken, dass es dir momentan nicht gut geht! Das tut mir so leid für dich. Deshalb drücke ich dich virtuell mal ganz lieb und hoffe das die nächsten Tage wieder aushaltbarer werden.

Ein Herzensgruß von Jessica mit Amigo
verbunden mit einer Rose für deine Bonnie.



Kommentar vom: 05.12.2017
von: Amigo
Baccara - Francis Meilland
Liebe Bonnie,

ich war gern bei dir. Das Essen hat fantastisch geschmeckt!

Oh je, deine Kinderstube war nicht so behütet wie du es verdient hättest. Umso schöner, dass du Dein Frauchen gefunden hast, die dich diesen traurigen Lebensabschnitt deiner Kindheit schnell vergessen lassen hat. Sie war immer für dich da und hat dir gezeigt wie schön ein Hundeleben sein kann. Das du mit Männern deshalb nicht so konntest ist verständlich. Bei mir lag es eher daran, dass ich Männer in meiner Prägephase gar nicht kennen gelernt habe. Mit Männern hatte ich es deshalb auch nicht so unbedingt und behielt lieber die nötige Distanz. Artgenossen konnte ich übrigens auch prima lesen und habe mich bestens mit ihnen verstanden. Deine Freundin Bella war ja eine Marke! Hat sie dir einfach DEINE Kaustange stibitzt! Aber weißt du sowas habe ich auch gekonnt bei meiner Freundin Bela, die ihren Ochsenziemer nicht knabbern wollte. Zwischen normalen Futter und Leckerlies liegt aber auch ein riesiger Unterschied. Saftigen Leckerlies konnte ich nicht wiederstehen. Neben Bela waren noch Bum und Bruno meine Freunde. Fällt dir bei den Anfangsbuchstaben etwas auf? Das kann doch kein Zufall sein!

Also mit meinem sonntags Ei, das war so. Ich wartete das ganze Frühstück über geduldig auf den Höhepunkt des Sonntagmorgens. Wenn Jessi aufgestanden ist um die Küchentür zu öffnen beeilte ich mich immer ganz besonders das Zimmer zu verlassen. Jetzt wurde mein Ei, meist abgeschält in der Küche versteckt. Dann durfte ich wieder herein und begann emsig zu suchen. Ich kannte eigentlich alle Verstecke, aber Frauchen bemühte sich stet immer besonders reizvolle neue Verstecke auszumachen. Einmal lag es sogar auf der Heizung, da musste ich ganz schön suchen. War auch ganz schön gemein, weil ich die Witterung hatte, es aber nicht sehen konnte. Ganz selten war die Pelle auch noch dran. Ich habe das Ei dann solange mit meiner Nase herumgeschubst bis es einen Riss bekam, an dem ich dann anfing zu Fressen. Meist half mir Frauchen dann aber doch noch beim Abpellen. Wenn es Sonntagmittag dann noch Spargel gab hatte ich einen genussvollen Tag. Spargel war eine weitere Delikatesse für mich, am liebsten Roh und knackig.

Liebe Bonnie, ICH etwas Besonderes? Meinst du wirklich! Da werde ich ja ganz rot, wenn ich so darüber nachdenke. Ich danke dir von ganzen Herzen. Du und dein Frauchen seid es aber auch meine liebe Bonnie.

Schon wieder so spät. Ich muss los und wünsche dir von Herzen eine Gute Nacht. Für dein Frauchen eine liebe Umarmung von meinem Frauchen. Frauchen hat wohl gerade viel zu tun. Aber ich glaube sie ist ganz froh, dass sie dadurch nicht so mit dem bevorstehenden „Fest“ konfrontiert wird, das nur schmerzliche Erinnerungen hervorbringt.

Gute Nacht Gruß von Amigo
Antwort vom: 05.12.2017
von: Bonnie
Abracadabra - W. Kordes' Söhne

Guten Morgen lieber Amigo,

...klar fällt mir bei den Anfangsbuchstaben etwas auf!
Ist doch aber logisch, irgendwie.
Nach dem Buchstaben A, wie Amigo, kommt schließlich das B, wie Bonnie . ;-)
(Ich finde ja sowieso, dass sich das schon vom Klang her total schön anhört, Amigo und Bonnie, Bonnie und Amigo...)

Nein, echt jetzt?
Du hast deiner Freundin Bela, wie Bella mir, die Leckerchen -aus dem Mäulchen heraus- stibitzt?
Aaaamigoo!
Du bist ja ein Schlawiner...
Und wie hat Bela darauf reagiert?
Also ich muss gestehen, ich war viel zu perplex um zu reagieren.
Das ging alles so blitzschnell... zack, da war es auch schon im Bauch. Nur nicht im meinem.
Zwei mal hat sie so was geschafft, dann hat Frauchen mit Bella trainiert, und ich konnte fortan meine Stange selbst futtern.
Unter begehrlichen Blicken von Bella zwar, aber das konnte ich ignorieren, und mir mein Leckerchen schmecken lassen.

Dass du dein Frühstücksei auf der Heizung nicht auf Anhieb finden konntest, kann ich mir vorstellen.
Das war aber auch knifflig.
Und, dass du es selbst abgepellt hast, finde ich ne' echt tolle Leistung!
Das ist für uns nun wirklich eine schwierige Aufgabe, und ich hätte das bestimmt nicht hinbekommen.

Hat dein Frauchen auch so Hütchen-Such-Spiele mit dir gespielt?
Und hattest du auch einen Leckerli-Ball?
Letzteres ist mir allerdings recht schnell langweilig geworden, und Frauchen hat den Ball schließlich an einen Kumpel von mir verschenkt, der sowieso deutlich Ball affiner war als ich, und auch dann mit ihm spielte, wenn sich keine Leckerchen darin verbargen.

...Frauchen hat erst vor ein paar Tagen in meinem Spielzeug-Korb gestöbert, der noch im Wohnzimmer hinterm Sofa steht.
War nicht so gut...
Und sie hat ihn schnell wieder zurückgestellt.

Eigentlich bin ich noch da, könnte morgen sofort wieder einziehen.
Ich meine so richtig und in echt.
Dass Frauchen ihr Büro umstellt, oder meine Sachen teilweise ein wenig aus ihrem direkten Blickfeld nimmt, nützt da gar nichts.
Ich bin noch genauso gegenwärtig wie vor dem blöden Abend im September.

Lieber Amigo, ich freue mich immer sehr, wenn du mich besuchen kommst, und wir miteinander sprechen.
Das ist schön!

Deinem Frauchen soll ich von meinem Frauchen sagen, dass sie erleichtert darüber ist, dass sie ihr nicht etwa böse ist, sondern einfach gerade viel zu tun hat.
Sie sagt, sie würde sich gleich doppelt freuen.
1., dass dein Frauchen nicht sauer auf meines ist (keine Ahnung, was mein Frauchen wieder angestellt hat. Vermutlich konnte sie wieder mal ihren Mund nicht halten.)
Und 2., dass sie Ablenkung in Beschäftigung findet.
Das ist gut, denn die Seele braucht auch mal eine Verschnaufpause vom unmittelbaren Trauern.
Und, wenn das damit gelingt, dass die Gedanken sich eine Weile auf andere Dinge konzentrieren müssen, prima!
Wir hoffen beide, dass dein Frauchen wieder etwas Kraft schöpfen kann!

So, ich werde dann jetzt mal schauen, was dieser Tag so bringen mag.

Ich sende dir sehr herzliche Grüße, und sage, bis dann

Bonnie







Kommentar vom: 04.12.2017
von: USCHI !!!
Belamie - W. Kordes' Söhne
Für die unvergessliche Bonnie und Ihr liebes Frauchen !!!

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Es weiss ja keiner der 's nicht erlebt ,
wie 's ist wenn einer die Flügel hebt ,
und leise , leise sich auf die Reise -
die letzte macht !!!
Es weiss ja keiner , dem 's nicht geschah ,
wie 's ist , wenn nicht mehr da !!!
Wenn leer die Stätte des ,
den man hätte so gern noch nah !!!

•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.*°*`•.

Ganz Herzliche Grüße von Uschi !!!
Kommentar vom: 04.12.2017
Burgund 81 - W. Kordes' Söhne

... die 333 Rose von mir, für dich, meine kleine Herzenszauberin.

Ich vermisse dich unfassbar, und ich liebe dich bis zum Mond, dreimal um die Sonne, über Sirius, hin in die Ewigkeit...
Kommentar vom: 04.12.2017
von: Bonnie
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
Guten Tag liebe Tammy,

nun hat es doch etwas gedauert, bis ich dir endlich antworte, obwohl ich dir hätte gleich nach deinem Besuch sagen wollen, wie sehr mich der deine gefreut hat.
Aber dann war es plötzlich auch schon Sonntag, und der erste Advent.
Am frühen Morgen lag Schnee auf der Erde bei meinem Frauchen Zuhause, und ich befand mich ein wenig wie im Dauereinsatz, auf die Welt da unten zu ihr hinzublicken, mich gedanklich mit Frauchen zu verbinden, und ansonsten ihrem Tun zusehen zu müssen, ohne, dass ich hätte wie früher "eingreifen" können.
Puh, der erste dieser 4 inzwischen so komplett "für überflüssig erklärbaren Events" ist vorüber, und, wenn mein Frauchen ähnlich deiner Menschen, diesen ganzen Weihnachtsrummel auch schon länger ziemlich doof fand, so würde sie ihn nunmehr am liebsten komplett aus dem Kalender streichen.
Mir war Weihnachten ansich auch egal.
Außer, dass ich den Duft von Tannen, Zimt, Vanille und Orangen mochte, der sich zu dieser Zeit vermehrt wahrnehmen ließ.
Außerdem ist das die Jahreszeit, in der mit Schnee zu rechnen ist, und den fand ich toll.
Darüber hinaus, aber das kommt später, lagen dann überall Tannenbäume an den Straßen, manchmal hing noch so buntes Zeug an ihnen, Lamette glaub' ich, nannte Frauchen das, die überaus spannend zum Beschnüffeln und als Poststation zu gebrauchen waren.
Das Weihnachtsfest als solches aber, haben wir eigentlich auch, wie jeden Tag sonst verbracht.
Und, na klar, gab es Geschenke. In buntem Papier eingewickelt, das so schön knisterte, befanden sich darin kleine Herzensgaben.
Besondere Leckerchen, oder ein neuer "böser Knoten", weil sich mein alter ohnehin in Auflösung befand, und kaputt gespielt war, ein Ball, oder ein neues Halstuch...
Einmal hat sie mich einen Karton auspacken lassen, darin befand sich eine komische Maschine, so ein kleines Ratterteil, das Frauchen in die Hand nahm, mir damit übers Pfötchen fuhr, und zack, fielen meine Haare büschelweise ab.
Da erst begriff ich, dass Frauchen sich ja wohl einen Scherz erlaubt hat, indem sie mir eine Schermaschine schenkte, denn die war ja wohl in erster Linie für sie selbst. Tststs... Frauchen halt.
Na, und die abendlichen Spazis Heiligabend, die waren auch von besonderer Atmosphäre; wenn überall in den Fenstern die Lichter von den Weihnachtsbäumen innen schimmerten, die Menschenfamilien zusammen saßen, "Bescherung" hatten oder hielten, aßen, tranken, und endlich entspannt waren...
Zumindest hat Frauchen sich das so vorgestellt und mir davon erzählt.
Ich glaube aber, dass es bestimmt nicht überall so friedlich und nett abgelaufen ist, wir kennen doch die Menschen...
Ich vermute eher, dass sie ihre Erinnerungen an früher mit ihren Vorstellungen verband.
Und spätestens dann wusste ich, okay, wenn wir wieder Zuhause sind, und Frauchen alle ihre Kerzen neu angezündet hat, bin ich als besonders anschmiegsames Kuschelmonster gefordert, das ihr ganzes Repertoire abruft, bis Frauchen wieder lacht.

Du siehst, auch ich würde für einen kurzen Urlaub auf der Erde plädieren... Unbedingt!

Es tut mir leid, dass auch du so traurig bist...
Ich kenne da einen "Wünsche-Tröste-Träumelein-Baum".
Ich habe Amigo schon von ihm erzählt.
Das ist ein ganz besonderer Baum, sehr hübsch gelegen.
Ich lade dich herzlich ein, diesen Baum mit Amigo und mir zu besuchen, und seine Magie zu erleben.
Das wäre schön, und ist fast so etwas wie Urlaub aus dem Regenbogenland.
Wollen wir das machen?
Dabei kannst du uns dann vielleicht das mit der Katzensprache auch näher erklären?
Einstweilen, ein Cocker-Bussi

deine Bonnie


Liebe Ingrid,

ich habe zu danken!
Manchmal trifft man auf Menschen, bei denen sich nach kurzer Zeit schon das Gefühl einstellt, dass man sich versteht.
Vielleicht, weil man in vielerlei Hinsicht "ähnlich tickt"? (Siehe zB Adventswünsche!)
Mir, auf jeden Fall, geht es mit Ihnen so, warum ich Tammy gerne besuche, und mich sehr über Ihre Besuche bei Bonnie freue, und die lieben Worte, die Sie stets dabei finden.
Und, dass sich nun auch Tammy direkt bei Bonnie zu Wort gemeldet hat, finden wir super schön!
Manch' einer mag das ja vielleicht albern finden, ich aber habe festgestellt, dass darin viel Trost steckt, seinem Liebling wie zu Lebzeiten auf Erden "eine Stimme" zu verleihen, und, dass das Erinnern an Erlebnisse auf diesem Weg irgendwie "leichter fällt", und ein bisschen weniger weh tut.
Schon Shakespeare sagte:
“Give sorrow words;
the grief that does not speak
knits up the o-er wrought heart
and bids it break.
(aus Macbeth)

Damit grüßt Sie von Herzen, den Händedruck fest erwidernd

Sue
mit gaaanz viel Bonnie überall









Kommentar vom: 03.12.2017
von: Amigo
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Eine ganz besondere Rose heute für dich liebe Bonnie, eine Sonntagsrose, die dich durch den Nachmittag und Abend begleiten soll.
Ich denke an dich.
Von deinem Freund Amigo
Antwort vom: 04.12.2017
von: Bonnie
Baccara - Francis Meilland
ein kleines Herzpflaster für dich

Lieber Amigo,

vielen ganz viel dollen herzlichen Dank!

Ich hoffe du weißt und hast gespürt, dass auch meine Gedanken besonders fest und innig bei dir verweilten!

Den ersten dieser vier schrecklichen, weil so traurigen, Sonntage haben wir hinter uns gebracht.
Eine Verschnaufpause aber, gibt es leider nicht wirklich.
Es ist einfach eine furchtbar schlimme Zeit...

Ich bin froh darum, dich in alledem um mich zu wissen!

In herzlicher Verbundenheit zu dir

deine Cockerfreundin Bonnie
Kommentar vom: 03.12.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Deine Spuren in meinem Leben
...als hätte ich es gestern schon geahnt.

Liebstes süßes Hundetier,

heute morgen, um kurz vor 7 Uhr, hat es angefangen zu schneien.
Na ja, zumindest so etwa ähnliches, denn so richtig liegen bleiben und alles bedecken, tut der Schnee nicht.
Dafür ist er wohl zu nass.
Für Spuren auf unseren Wegen hat es daher nicht gereicht, denn da bleibt vorerst nichts liegen.
Aber auf unserem großen Postkasten, da blieb was , und so habe ich deinen Namen in den Schnee geschrieben.
Hast du es sehen können?
Post für dich, meine Süße.
Schneepost.
Einen "längeren weißen Brief" kann ich dir wohl aber erst später senden.
Diesen Niederschlag hättest du jetzt doch noch als recht unbefriedigend empfunden, und er wäre nur knapp über deiner Begeisterung für Regen rangiert.
Trotzdem wärst du das erste mal dieses Jahr "weiß gepudert" worden, was zumindest mich zum Lächeln gebracht hätte.
Nun aber hat es nur für Tränen gereicht.
Und, wenn mir heute noch jemand meiner Lieben einen "schönen ersten Advent" wünscht, flippe ich aus.
Die sollen sich ihre Floskel doch bitte an den Hut, oder sonstwohin stecken...
Ja, ich weiß, sie meinen es nicht böse, und sie wollen nett sein, gedankenlos ist es trotzdem, diese Art der "Rundum für alle" Adventsgrüße auch an mich abzusenden.
Wenn sie sie wenigstens personalisieren würden...
Aber, wie hieß es doch unlängst erst "so ist das halt. Es kann ja nicht jeder so wie du sein, und immer über alles nachdenken", als ich einen Dialog darüber zu führen versuchte, wie gedankenlos manche Leute doch sind.
Selten ein so dämliches Argument vernommen.
Denn erstens denke ich oftmals überhaupt nicht nach, sondern handele, und zwar emotional, weil ich mich wenigstens versuche in die andere Situation zu versetzen, und zweitens geht es dabei doch gar nicht darum, dass alle genau wie ich sein sollen (btw, dann wäre die Welt wohl dem Chaos geweiht), es geht um Achtsamkeit.
Und wie wenig davon vorhanden scheint, lässt sich unschwer an solchen Argumenten erkennen, in denen ein Hinweis auf einen Mangel mit einer tendenziell "schnippischen" Antwort abgebügelt wird.
Wenn 80% von 100 Leuten hohl in der Birne sind, und 20 nicht, sind dann trotzdem die 20% im Irrtum?
In meiner Welt nicht.
Und so dünne ich fleißig weiter alles aus meiner Umgebung aus, was offensichtlich zu jenen 80% hinzuzuzählen ist.
Ich bin zu alt, zu müde, zu verletzt, um mich weiterhin damit zu umgeben, und Kompromisse einzugehen, die ich letztlich nicht tragen möchte, oder als gegeben hinzunehmen habe.
ich habe keine Lust mehr, mit geballter Faust in der Tasche zu lächeln, und verständnisvoll zu sein.
Ich besinne mich lieber vollständig darauf, wer oder was mir gut tut, gerade jetzt, wo in meiner Trauer um dich, süßes Bönchen, die Spreu sich vom Weizen trennt.
Und wenn das letztlich bedeutet, dass es niemand aus dem Leben "davor", in das Leben "danach" mit herüber schafft, tja, dann ist es halt so. Lieber alleine im Alleinsein, als alleine unter vielen.
Und so bringst du mir, immer noch, so vieles bei, mein Schnückchen, über das Leben, über die Menschen, und über mich.
Ich wäre dir wohl wie immer dankbar dafür, wenn das nicht bedeuten würde, ich müsste auch für den Anlass dazu Dankbarkeit empfinden - und das geht nun wirklich nicht!
Im Gegenteil, es macht mich nur zusätzlich endlos traurig.
Ich vermisse dich unsäglich!






Kommentar vom: 02.12.2017
von: Ingrid
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Guten Abend liebe Bonnie und Frauchen Sue,

zu allererst gleich einmal vielen lieben Dank für deine Besuche auf meiner Trauerseite und die schönen Lichtergrüße die Du dann für mich hinterlässt. Ich freue mich jedes Mal wenn ich sehe dass Du an mich heimlich besucht hast.
Ich hab mir gedacht, ich schau jetzt noch auf einen späten Besuch bei Dir vorbei um Dir eine Rose zu bringen, sie kommt von ganzem Herzen von mir und meinem Frauchen.
Wir haben ja nun gerade unseren Weihnachtsmarkt eröffnet aber ich bin keine so tolle Weihnachtsmieze, war ich schon zu Lebzeiten nicht, außer dass ich das Wienerle in Geschenkpapier cool gefunden habe. Habe ich wohl meinem Frauchen und meinem Herrchen abgeguckt, die mögen Weihnachten auch nicht so gerne. Und Silvester schon gleich gar nicht, dieses nervige Rumgeknalle.
Wenn ich jetzt sehe dass meine Familie in diesem Jahr von Weihnachten gar nichts hören will dann würde ich so gerne ein bisschen bei ihnen verweilen können damit sie nicht so traurig sind. Aber das geht ja leider nicht...Urlaub vom Regenbogenland.
Und war mein Frauchen bei ihrem Lieblingsweihnachtslied "Driving home for Christmas " doch immer so gut drauf, will sie es heuer nicht hören.
Liebe Bonnie, komm doch bald mal wieder bei mir vorbei und bring Amigo mit, ich bringe euch beiden dann mal die Katzensprache etwas näher ....hahaha...

Liebe Sue, ganz lieben Dank dass Sie immer an meine Tammyli denken, es freut mich unglaublich.
Ich wage es eigentlich nicht Ihnen einen schönen 1. Advent zu wünschen weil ich glaube zu wissen wie bescheuert sich das anfühlt, geht es mir doch nicht anders. Vielleicht fühlt es sich besser an wenn ich Ihnen einen ganz, ganz lieben Sonntagsgruß schicke.

Alles, alles Liebe für Sie Sue und bis bald

Und wieder ein fester Händedruck aber von ganzem Herzen

Ingrid und ihre Tammy
Kommentar vom: 02.12.2017
von: Amigo
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Guten Abend liebe Bonnie,

natürlich bin jetzt auch wahnsinnig hungrig geworden von deinen Erzählungen. Ich komme unheimlich gerne zum Risotto vorbei.

Du wirst es kaum glauben, aber ich war beim Essen auch alles andere als Cocker typisch. Das hat Frauchen fast verzweifeln lassen so ein „Mäkelpott“ war ich. Trockenfutter und rohes Fleisch kam mir nicht in den Napf! Hat es Frauchen wohl gut gemeint und mir Schabefleisch vom Fleischer mitgebracht. Ich sollte das roh essen! Das konnte sie alleine essen. Am allerliebsten mochte ich Selbstgekochtes. Hier war ich dann auch gar nicht so wählerisch. Mit ein bisschen Spargel und Kartoffeln war ich schon glücklich, Fleisch dazu, auch gut, aber kein Muss. Auf mein wöchentlich selbst gesuchtes, hartgekochtes Sonntagsei hab ich großen Wert gelegt. Konntest du Eier fressen?
Ab und zu habe ich auch Pansen gefressen, lieber aber Ochsenziemer geknabbert. Die riechen auch nicht so komisch. Wir haben noch etwas gemeinsam. Draußen beim Spazieren gehen habe ich nämlich auch nichts gefressen. Darauf hat Frauchen ganz viel Wert gelegt.

Mir kam auch nie in den Sinn mein Fressen zu verteidigen. Im Gegenteil, ich war froh, wenn ein Artgenosse, der mich besuchen kam mir beim Fressen half. Ich schaute gerne zu wie es dem anderem schmeckte. Ich wusste ja auch, dass Frauchen mir danach was Neues hinstellt.

Wir zwei Beide waren schon merkwürdige Cocker! Findest du nicht auch? So gar nicht verfressen wie es unserer Rasse immer nachgesagt wird.

Ich bin gleich bei dir, dann lassen wir es uns schmecken.

Dein Freund Amigo








Antwort vom: 03.12.2017
von: Bonnie
Kordes' Rose Bengali - W. Kordes' Söhne

Hallo, hallo Amigo,

puh... bist du auch so satt?

Obwohl es ja fast an ein Wunder grenzt, dass wir überhaupt etwas zu uns genommen haben.
So, wie wir beide "gönnen können"... :-)

Futterneid kannte ich auch so überhaupt gar nicht, was insofern ungewöhnlich war, weil ich ja meine ersten Wochen im Leben nicht nur unter vielen hungrigen Schnäuzchen verbracht habe, wir wurden ja auch weder ausreichend mit Futter, Wasser, geschweige denn Licht und menschlicher Zuwendung bedacht.
Im Gegenteil, der Mann der meine arme Mama dazu missbraucht hat, seine Taschen mit Geld zu füllen, weil er sonst und selbst nichts auf die Kette gekriegt hat, war fies und gemein.
Ich habe insofern ganz große Angst vor Menschen gehabt, und Frauchen brauchte einiges an Geduld und Einfühlungsvermögen, um mich nicht nur mit meinesgleichen zu sozialisieren, sondern mir auch begreiflich zu machen, dass nicht alle Menschen schlecht sind.
Und die, die es doch sind, die kriegten es mit Frauchen zu tun.
Notfalls egal, ob Zwei-, oder Vierbeiner.
Trotzdem, meine tendenzielle Vorsicht bei Menschen blieb bis zum Ende, wobei ich mich mit Männern besonders schwer tat.
Ich war nie ein Cocker, der auf Menschen losstürmte, habe mich sehr an Frauchen orientiert, um zu gucken, wie sie denen denn begegnet ist.
Bei unseren Artgenossen funktionierte das deutlich besser.
Frauchen hat immer gesagt, ich könne andere Hunde in Null Komma Nix "lesen", und sie sei davon total fasziniert.
Und tatsächlich wusste ich schon von weitem, ob ich auf die andere Seite von Frauchen wechsele, wenn uns ein Hund begegnete, oder ihn ignoriere, bzw., ob wir uns begrüßend beschnüffeln, kennen lernen und gar miteinander spielen würden.
Hat ein Artgenosse meine Grenzen nicht respektiert, so konnte ich mich durchaus meiner Haut erwehren, und Frauchen hat auch zugelassen, dass wir das dann zunächst auf Hundeart untereinander geregelt haben.
Aber, wenn ich in echte Bedrängnis geraten bin, dann ist sie dazwischen gegangen, hat nötigenfalls auch den Hundekumpel diszipliniert (nein, nicht gehauen oder so, geblockt zB, aber auch mal laut gerufen, oder mit dem Fuß aufgestampft, so was).
Auf jeden Fall habe ich dadurch gelernt, dass Menschen durchaus auch vertrauenswürdig, und verlässlich sein können.
Aber eigentlich wollte ich was ganz anderes erzählen, nämlich von meiner Freundin Bella.
Ein besonders verfressenes Beagle Mädchen.
Ich weiß, Beagle sind allgemein gerne mal etwas gierig, aber Bella stellt selbst die Prachtexemplare ihrer Gattung in den Schatten.
Bella frisst nicht, sie inhaliert ihr Futter.
So was hast du noch nicht gesehen, Amigo.
Und für gewöhnlich macht die Kleine keine Gefangenen, wenn es um was Fressbares geht.
Da war dann durchaus etwas Durchsetzungsvermögen von Frauchen nötig, wenn Bella bei uns war, und es war "Fresschenzeit", denn während Bella ihren Napf schon leer hatte, hatte ich noch nicht einmal angefangen, da hing ihre Schnüse auch schon mit in meinem Futter.
Eigentlich ja kein Problem, allerdings hätte ich dann noch Stunden hungern müssen, nicht gut bei meinen Magenproblemen, und außerdem, in der Form, nö, das sah Frauchen gar nicht ein. Schon gar nicht, wenn Bella mich manchmal sogar anbrummelte, wenn ich auch was von meinem Futter haben wollte
Also, mein Zuhause, mein Napf, meine Regeln.
Gott sei dank hat Bella das schnell gelernt, und respektiert, dass sie an meinem Futter nicht zu suchen hat.
Zumindest so lange nicht, wie ich meine Schnüse darin hatte.
Wehe, ich habe mich auch nur ein kleines bisschen weg bewegt von meinem Napf, dann hieß es aber "Feuer frei", und Bella vertrat eindeutig die Ansicht, Bonnie ist satt, und bevor es schlecht wird... Da opferte sich der Beagle ganz selbstlos. ,-)
Und während Frauchen noch Luft holte, um etwas zu sagen, war der Napf schon blitzeblank.
So blitzeblank, dass man ihn hätte in den Schrank stellen können.
Da wäre jedes Schimpfen nutzlos gewesen, also hat Frauchen lieber gegrinst.
Es war ja auch nicht schlimm, ich hatte ja gefressen, und mir war's egal.
Aber den Vogel abgeschossen hat Bella, als wir beide eine Kaustange bekamen.
Ich trug meine im Maul, und wollte gerade anfangen sie zu verspeisen, als Bella ihre schon verputzt hatte, und sich meine AUS MEINEM MAUL heraus klaute!
Ich biss zu, ...und meine Zähnchen gingen ins Leere. Kaustange weg.
Öhm.
Und während alle noch ganz verdutzt waren, hatte sich Bella schon verkrümelt, und man sah sie triumphierend einmal schlucken.
Ich schwöre dir, dass ich fest vermutet habe, dass, wenn das kein Zaubertrick war, die Stange im Ganzen eigentlich hinten wieder aus dem Hund heraus kommen müsste
Tat sie nicht.
Zumindest nicht meine Kaustange.
Dafür kam so manch anderes unverdaut wieder heraus aus dem Beagle.
Unglaublich!
Frauchen hat immer gescherzt, dass wenn man etwas vermissen würde, man nur warten muss, bis Bella sich löst.
Vorher könnte man ja schon mal den Bauch schütteln und horchen, ob es klimpert und knistert.
Aber, wir mochten Bella furchtbar gern, und sie gehörte über Jahre zu meinen besten Freundinnen.
Bella war auch an meinem letzten Tag noch bei mir zu Besuch, und von Frauchen weiß ich, dass sie sich später am Abend, als ich mich schon auf den Weg ins Regenbogenland gemacht hatte, auch noch von mir verabschiedet hatte.
Zwei Tage später war sie noch mal kurz da, hat mich trotzdem gesucht, und probiert, mein Frauchen zu trösten, als sie wieder so dolle weinen musste.
Leider haben sie sich seither nicht mehr gesehen, aber das ist so ein Menschen Ding zwischen Bellas und meinem Frauchen.

Ja, Eier konnte ich fressen.
Nicht immer, und auch nicht so oft, aber hin und wieder hat Frauchen mein Essen auch mit einem Ei kredenzt
Und du hast jeden Sonntag ein eigens Frühstücksei für dich bekommen?
Da ist ja toll!
Wie muss ich mir das vorstellen mit dem Suchen?
War das dann schon gepellt, oder hast du es gefunden, zu deinem Frauchen getragen, die es dir dann gepellt und gegeben hat?

Mhh, Spargel!
Den mochtest du also auch so gerne?

Ja Amigo, ich glaube auch, dass wir zwei durchaus bemerkenswerte Cocker sind, die in vielen Dingen etwas "aus der Art geschlagen" sind.
Vielleicht hat uns das auch zusätzlich zu etwas besonderem werden lassen,warum unsere kleinen Eigenarten und Marotten jetzt dazu beitragen, dass auch bei solch täglichen Verrichtungen unserer Frauchen, wie das Essen zuzubereiten zB, es ihnen jedes Mal einen Stich versetzt.

Wir sind zwei "Charakter-Cocker", ein bisschen was besonderes.
Und das Schicksal hat es gefügt, dass wir unsere dazu passenden Menschen gefunden haben.
Ich finde nämlich, dass auch dein Frauchen, wie du, etwas besonderes ist!

Damit wünsche ich dir nun eine gute Nacht, und freue mich schon darauf, wenn ich dich wiedersehe!

Deine Bonnie








Kommentar vom: 02.12.2017
von: Blacky
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie
heute möchten wir dir und deiner Mama einen schönen 1. Advent wünschen
wir denken ganz lieb an euch und zünden ein Kerzlein an.
Danke für die lieben Kerzen.
Liebe Grüße Elke und Blacky
Kommentar vom: 02.12.2017
Baccara - Francis Meilland
?:*´¨`**:.?Ich weiss nicht, wo Dein Himmel ist,
aber ich weiss, dass du im Herzen
wie ein Stern weiter leuchten wirst. ?:*´¨`**:.?
Wir wünschen Euch ein schönes Adventswochenende?:*´¨`**:.?
Marion mit Sissi & Finchen
Kommentar vom: 02.12.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Guten Morgen, geliebtes Bönie Löttchen,

(btw, ich muss mal ne' Liste machen, mit wie vielen Kosenamen ich dich eigentlich im Laufe der Jahre so belegt habe...)

draußen ist es nebelig, und der Raureif überall, lässt eine erste Ahnung von der Schneeoptik zu, die da noch kommen mag.

Ich habe ein bisschen Angst vor dem ersten Schneefall...
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Nachts fällt, ist ja relativ hoch, und weißt du noch?
Immer, wenn wir uns früh morgens zu unserem Spazi in der morgendlichen Stille aufmachten, jene Spaziergänge, die wir beide so besonders mochten, und ich nach einem Blick aus dem Fenster sah, dass es geschneit hatte, konnte ich dir eine Überraschung versprechen.
Als du noch fitter warst, bist du dann wie der Blitz nach unten zur Haustür geflitzt.
Später durchaus gemächlicher zwar, war dir die Aufregung dennoch anzumerken.
Frauchen hatte so seltsam geklungen und breit gegrinst...?
Kaum hatte ich die Tür weit genug geöffnet, dass du dich zwischendurch zwängen konntest, bist du auch schon mit der Nase voran, hinein in dieses weiße kalte Zeug, das alles einhüllte, und so toll als Geruchsturbo funktionierte.
Danach hat sich deine Nase quasi nicht mehr vom Boden gelöst, und du hast den Weg damit durchpflügt.
Ich habe mich immer kaputt gelacht, über den kleinen Eisberg der sich dabei auf deinem Schnäuzchen bildete.
Wir waren nicht selten die Ersten, die ihre Spuren in den frischen Schnee gruben.
Und wenn ich den Weg zurück sah, auf dem deine Pfoten, und meine Fußspuren auf der ansonsten noch unberührten weißen Fläche zu sehen waren, war das immer irgendwie ein "magischer Moment".
Mitunter, in der Stille und der Dunkelheit am frühen Morgen, erhellt durch einen Himmel voller Sterne, Mondschein, und dem Licht der Straßenlaternen, kamen mir in diesen Momenten die Tränen, und ich wusste, dass ich diese Augenblicke ganz tief in mir verschließen und niemals vergessen würde.
Sie waren so besonders...
Und ich ganz sentimental.
Zumindest solange, bis du der Auffassung warst, dass der Rührung nun genug sei, man sei schließlich nicht zum Sightseeing draußen, sondern um die Cockerblase zu entleeren.
Spätestens, wenn ich dann den Kotbeutel aus der Jackentasche fischte, um deine Hinterlassenschaft aufzusammeln, war es mit der Sentimentalität vorerst irgendwie vorbei.
Du hast weiter, mit der Nase voran, Schneisen der Verwüstung durch die glatte Schneefläche gemalt, und ich bin grinsend hinter, oder neben dir hergestampft.
Je nachdem wie der Schnee beschaffen war, hattest du schließlich an den Ohren, Bauch, Beinen und Pfoten, Eis- und Schneebälle.
Dann hast du dich auf den Bauch plumpsen lassen, und deine Pfoten inspiziert, und mit spitzen Zähnchen, die Eisklümpchen entfernt, die sich zischen deinen Ballen und unter den Pfötchen gebildet haben. Oder du bist gleich zu mir gekommen und hast mir deine Pfote gereicht, damit ich das für dich erledige.
Wenn wir dann wieder zurück Zuhause waren, dauerte es meist nicht lange, und mein Bönchen war eingeschlafen.
Erschöpft von der Nasenarbeit, aber glücklich.
Ja, Schnee und die damit verbundene Geruchskakophonie fandest du toll, und ich mochte die besondere Stimmung, und die Bilder von dir, als von Schnee gepuderter Hund, die Spuren deiner Fellpuschen, oder wie du etwas bestürzt drein blicktest, wenn du über und über mit Eisklumpen behängt warst, hatte das schließlich zur Folge, Zuhause mit warmen Wasser davon befreit werden zu müssen...

Ich verspreche dir, dass ich auch dieses Jahr die ersten Spuren im Schnee hinterlassen werde, ohne dich zwar, aber für dich!
Geliebte kleine Schneemaus...


Kommentar vom: 02.12.2017
von: Jessica
Bentheimer Gold - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue.
Ich hatte es auch nie für möglich gehalten, so zu empfinden wie ich es jetzt tue. In glücklichen Zeiten habe ich mich aber nie damit auseinander gesetzt wie es einmal sein wird. Vielleicht war das ein großer Fehler. Vor lauter Erschöpfung habe ich es doch tatsächlich geschafft einmal besser einschlafen zu können und schon sind da diese Bilder im Kopf, die mich gleich wieder wach machen. Wir können nur hoffen, dass unsere körperlichen und seelischen Folgen, verursacht durch die Trauer mit der Zeit abgemildert werden…

Zu meiner kraftraubenden Erfahrung: Es ist genauso wie du es schon vermutest hast. Von allen Seiten hat sich so ein Druck aufgebaut, dem ich mich nur unter größten Mühen erwehren konnte. Ich hatte meinen gewünschten „Rahmen“ im Vorfeld geäußert. Nur einer hat es wenigstens akzeptiert, wenn auch nicht verstanden. Die anderen leider überhaupt nicht. Ich wurde sogar gefragt, warum ich in letzter Zeit so leicht reizbar bin!? Ich habe nur geantwortet, dass derjenige sich selbst einmal darüber Gedanken machen soll. Jetzt haben sie es auch noch persönlich genommen und denken sie seien unerwünscht gewesen! Na gut, ist eben überhaupt nicht so gelaufen wie ich es mir gewünscht hätte. Ich bin, wenn ich auch gerne darauf verzichtete hätte, um eine Lebenserfahrung reicher.

Je näher Weihnachten kommt, je schlimmer finde ich es mich den Festlichkeiten nicht mehr wirklich erwehren zu können. Überall diese fürchterliche Fröhlichkeit. Ich ahne es jetzt schon: Es steht mir das schlimmste Weihnachtsfest bevor. Ich hoffe für uns beide, das wir da irgendwie unbeschadet durch kommen!

Ein aushaltbares Wochenende!

Jessica mit ihrem Amigo und deiner Bonnie fest im Herzen.
Antwort vom: 02.12.2017
von: Sue
Airbrush - W. Kordes' Söhne

Liebe Jessica,

nun, wer kommt schon darauf, sich in glücklichen Tagen, an denen Gedanken von Endlichkeit so ganz weit entfernt zu liegen scheinen, an eben genau diese zu gemahnen?
Wofür auch?
Um in diese schöne Zeit einen Keil der Traurigkeit zu treiben?
Ich bin froh darum, dass es so ganz unbeschwerte Momente gab, in denen es Bonnie gut ging, und mir damit auch, wo alles weitestgehendst wie am Schnürchen lief, ich meinen Hund, mein Leben in diesem Moment, und mich selbst betrachten und sagen konnte "das Leben ist schön!"
In schweren Zeiten wie jetzt, zehrt man schließlich auch ein Stück weit davon.
Ich bedaure vielmehr, dass ich diese Momente nicht viel viel häufiger hatte, bzw sie mir bewusst gemacht habe.
So oft ging so vieles im alltäglichen Allerlei unter, war "normal" und man sah es als "zum Verbrauch gegeben", und nahm es auch so hin.
Erst später, und ich musste mich vorsichtig und langsam erst daran heran arbeiten, als fest stand, ich muss mich mit diesem,
jenen ach so undenkbaren Gedanken, auseinandersetzen, waren da neben Angst, Sorge und Traurigkeit auch diese leisen Momente, mit einem ganz eigenen Zauber, in denen ich meine Seele innig mit der von Bonnie verband, alle Sinne auf Empfang geschaltet, in ihre inzwischen Katarakt umwölkten Augen sah, und jede Geruchsnuance, jedes Haar tief in meiner Erinnerung vergrub, um sie später einmal zu genau diesen "glücklichen Zeiten" hinzu zählen zu können.
Vielleicht sind mir darum auch diese ganz spät abendlichen, oder sehr frühen Spaziergänge mit Bonnie immer so besonders gewesen.
Da war Raum für bewusstes ERLEBEN, zwar im hier und jetzt, aber auch immer mit dem unterschwelligen Gedanken an die Endlichkeit des Seins.
Irgendwie so.
Ich glaube, ich gehe, und übe das noch mit dem Philosophieren.

Mh, Jessica, ich muss dir jetzt mal etwas vorwarnendes über mich sagen.
Ich habe die dumme Eigenart, nahezu immer (und mitunter leider auch ohne vorher nachzudenken) zu sagen was ich denke, zu meinen was ich sage, und so gut es irgend geht auch danach zu leben.
Ich glaube, dass ich dabei mitunter womöglich sogar rücksichtslos wirke.
Aber, würdest du mich kennen, wüsstest du, dass dem nicht so ist, eher im Gegenteil.
Ich kann nur leider oftmals einfach meinen Schnabel nicht halten...
So auch jetzt.
Du schreibst, dass "sie es jetzt sogar persönlich genommen haben, und meinen, nicht erwünscht gewesen zu sein".
Ähm, genau so ist es doch auch?!
Nur schade, dass sie es nicht wirklich "persönlich nehmen", sondern stattdessen einen Vorwurf an dich daraus basteln, statt sich mit ihrem Verhalten auseinander zu setzen.
Und ja, unter diesen Umständen waren sie nicht erwünscht!
Na und?
Es war DEIN Geburtstag, DEIN Zuhause, und es sind DEINE Empfindungen.
Du hast alles Recht der Welt dich so zu fühlen, wie du dich nun mal fühlst, in einer schwierigen und traurigen Lebenssituation!
Basta!
Du bist nicht an diesem Tag geboren worden, um everybodys Darling zu sein, und zur Bespaßung anderer Menschen beizutragen, die sich ihrerseits herzlich wenig darum scheren, was ihre Anforderungen mit dir machen!
Und anstatt zickig zu fragen, warum nur du in letzter Zeit so reizbar seist, wäre Klappe halten angesagt gewesen, wenn es schon zum Bemühen von Verständnis und einem Angebot zuzuhören, nicht reicht!
Menno... Das regt mich voll auf!
Und nun komme mir nicht damit, dass du nicht wolltest, dass ich mich ärgere, und, dass ich nicht... etc, etc.
Denn dann rege ich mich gleich wieder auf. ;-)
Sie haben es eben nicht persönlich genommen, sollten sie aber mal tun.
Und natürlich sind sie unter diesem Kriterium unerwünscht.
Das macht schon der ganz normale Selbsterhaltungstrieb und der Wunsch, sich selbst zu schützen.
Dass sie es sind, vor denen du dich schützen musst, darüber nachzudenken, und Bemühen an den Tag zu legen, daran etwas zu ändern, d a s wäre persönlich nehmen!
An deiner Stelle würde ich ihnen das auch genau so sagen, anstatt sie weiter ihren vermeintlich verletzten Stolz pflegen zu lassen, und es dir zu überlassen, ihr Mütchen zu kühlen!

hahaha... Ist dir nun klar, warum ich so wenige echte Freunde habe?
Aber immerhin bin ich in meinem Job als Psychologin ziemlich gut.
(Was mich allerdings nicht vor meinen eigenen Krisen bewahrt.)

Ja, Weihnachten...
Was soll ich sagen.
Ich stehe diesem "Fest" schon lange, nun sagen wir mal, "kritisch", auf jeden Fall aber in bewusst gewähltem Dessinteresse, gegenüber. Klar, natürlich konnte man sich nie so ganz entziehen, und mitunter waren sie ja auch da, diese schönen, anheimelnden Momente.
Bonnie hatte den Job übernommen, die Leere an diesen Tagen zu füllen, wenn man alleine und ohne Familie ist, was dem Ganzen wieder etwas Sinn verlieh, und davon ablenkte, zu sehr in Erinnerungen an vergangene Weihnachtsfeste zu versinken.
Insofern sind wir schon zwei, die ahnen, dass dieses Weihnachten ein sehr schlimm trauriges Weihnachten wird...
Ich habe noch nicht die geringste Ahnung davon, und null Ideen, wie, und unter welchen Umständen das zu überstehen sein könnte.
Ich fürchte mich davor alleine zu sein, aber der Gedanke zu Freunden zu gehen, ist mir ebenso unerträglich, wie auch irgendwo unter Menschen zu sein.
Das schränkt die Möglichkeiten ziemlich ein.
Und die ganze Qual wird sich Silvester wiederholen, nur anders dahingehend, dass man sich von Weihnachten doch noch gar nicht wieder "erholt" hat...
Vielleicht besuche ich im nahegelegenen Krankenhaus einfach irgend jemanden, von dem das Personal weiß, dass dieser Mensch keinen Besuch sonst bekommt.
Vorausgesetzt, ich bekomme meine Erinnerungen an die schlimmsten Stunden meines Lebens, neben denen im Zusammenhang mit Bonnie, in einem Krankenhaus in den Griff.
Ein Ticket zum Mond wäre auch ne' Option, und erscheint mir gerade extrem attraktiv und begehrenswert.

Liebe Jessica, ich hoffe, du kommst irgendwie so durchs Wochenende, dass du dich wenigstens vor weiteren und zusätzlichen Kummer und Stress schützen kannst!

Mit lieben Grüßen

Sue
mit ganz viel Bonnie und Amigo
den ich so lieb gewonnen habe







Kommentar vom: 01.12.2017
von: Amigo
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,
du bist doch keine „Schnatterliese“- Das sind doch nur Enten!

Ich höre dir sehr gerne zu und es ehrt mich sehr, dass du mir deine Geschichten anvertraust.

Zum Weihnachtsmarkt: Ja, ein bisschen laut ist es schon auf dem Markt mit unserem feinen Gehör, aber allein die Gewissheit was ich dort leckeres bekomme war die Mühe wert. Ja, viele Menschen fanden das süß wie ich versuchte die blinkenden Lichter zu fangen. Weißt du was mir noch passiert ist? Frauchen hat so komisches weißes Zeug gekauft, es klebt und schmeckt süß. Es heißt wohl Zuckerwatte. Warum ich weiß, dass es süß schmeckt? Weil ich kosten durfte. Irgendwann einmal später, Weihnachten war schon lange vorbei, habe ich dieses weiße Zeug bei uns im Bad gesehen und habe es heimlich gekostet. Frauchen hat es aber doch gemerkt. Das Zeug hat gar nicht gut geschmeckt. Frauchen amüsierte sich und meinte ich hätte Watte gefressen. Aber ich schwör dir liebe Bonnie, die Watte sah genauso aus wie dieses süße Zeug auf dem Markt! Na ja jedenfalls war mir das eine Lehre und ich habe zu Hause das Zeug nicht mehr angerührt.

Das mit unseren ähnlichen Erfahrungen mit Eseln ist niedlich. Du kanntest die Eselin ja sogar persönlich mit Namen! Das war dann aber schon eine seltene und schöne Freundschaft.

Zu lesen, dass du immer so aufpassen musstest beim Fressen, macht mich immer ein bisschen traurig. Ich weiß wie das ist, denn die letzten Wochen wollte mein Magen auch nicht mehr alles so vertragen wie sonst und ich hatte auch Durchfall. Frauchen hat es so wie dein Frauchen auch geschafft, den Durchfall zu unterbinden…du weißt schon, den letzten Tag…. Aber ich wechsele jetzt lieber das Thema.

Dass dein Frauchen sich getraut hat ein doch eigentlich wildfremdes Rudelmitglied so zu bedrängen finde ich richtig klasse. So hattest du wenigstens ab da deine Ruhe vor dieser unmöglichen Person. Wenn ich konnte habe ich immer selbst nach Sympathie entschieden, ob ich mich streicheln lasse. Wollte ich das nicht, habe ich mit einem Ausweichmanöver mein „Fell“ in Sicherheit gebracht. Dann war das Thema streicheln erledigt. An der Leine fragten die meisten Leute mein Frauchen. So gehört es sich doch auch normalerweise? Grundsätzlich wahrte ich bei fremden Menschen aber lieber Distanz. Wenn Frauchen mir zu verstehen gab, dass es ein freundlicher Mensch war, habe ich mich auch mal streicheln lassen.

Heute schicke ich Engel zu dir, damit sie über deine Träume wachen und wünsche dir eine Gute Nacht.

Dein Freund Amigo
Antwort vom: 02.12.2017
von: Bonnie
Bentheimer Gold - W. Kordes' Söhne

Guten Tag, lieber Amigo

Danke für den nächtlichen Besuch der Engel!
Puh, im ersten Moment hatte ich mich ganz schön erschrocken, und mich gefragt, was denn das für Wesen sind.
Bis sie mir sagten, sie seien Engel, und von dir geschickt worden, um meinen Schlaf zu behüten.
Da war ich sofort beruhigt, habe mich ins Körbchen zurecht gekuschelt, und geträumt.
Von Schnee, von Frauchen, und davon, wie du und ich durch einen verschneiten Zauberwald toben.

Von Schnee zu träumen lag wohl nahe, weil du dich an Watte erinnert hast - und wie die schmeckt.
Oh Amigo, deine Enttäuschung kann ich mir gut vorstellen, als du bemerken musstest, "ne, süß schmeckt das nicht!"
Schmeckt die Badezimmer-Watte nicht in etwa genauso wie Taschentücher?
Also, nach gar nichts, außer das Watte so fusselt?

Och, du musst deshalb nicht traurig sein, dass ich so vieles nicht probieren konnte, oder futtern durfte.
War ja nicht so, dass ich darben musste.
Frauchen wurde irgendwann für lange Zeit zum Spezialisten was Hundefutter betraf.
Ich glaube, es gab kaum eine Sorte, deren Inhaltsstoffe sie nicht auswendig herunter leiern konnte.
Über Jahre wurde ich auch gebarft.
Bis ich das schließlich auch nicht mehr vertragen habe.
Meine Allergien förderten ihre Kreativität, und so gab es auch auf meinem Speiseplan durchaus spannende Leckereien, und für Hunde exotische Gerichte im Napf, auf deren Zusammenstellung man erst mal kommen musste.
Insofern, was man nicht kennt, vermisst man auch nicht, oder?
Und so lange es schmackhafte Alternativen zu lecker duftenden Sachen gab, die ich nicht probieren durfte, ging's.
Ich war darin aber ohnehin nie "Cockertypisch".
Vieles, wonach sich andere alle vier Pfoten geleckt haben, hat mich nicht begeistern können.
Pansen, zB, der mir spontan einfällt.
Ehrlich mal, dieses stinkende Zeug?!
Ne, ne, das hat Frauchen schön selber essen können!
Wollte sie aber auch nicht, sondern hat alles an meine Hundefreunde weiter gegeben.
Die haben sich gefreut, und damit den Bauch vollgeschlagen.
Oder Fleischsorten wie Känguru, Pferd, Hirsch, alles so Zeug, was angeblich für ernährungssensible Hunde gut verträglich sei?
Mag sein, gefressen habe ich es trotzdem nicht.
No Sir!
Mülleimer, oder draußen zu findendes "alles mögliche", hat mich über ein, mitunter durchaus interessiertes, Schnuppern hinaus nicht interessiert.
Nie im Leben hätte ich davon etwas in mein Mäulchen gesteckt.
Auch habe ich keine Leckerchen von anderen Menschen angenommen.
Außer Frauchen hat es mit einem "Bonnie darf" erlaubt.
Aber auch dann kam es vor, dass ich die Dinger nur beschnuppert, oder wieder ausgespuckt habe, weil ich sie doch nicht mochte.
Alle meine Mahlzeiten habe ich stets mit sehr viel Ruhe und langsam zu mir genommen.
Mitunter habe ich sogar etwas im Napf gelassen, weil ich für den Augenblick schlicht satt war.
Meine Kaustange habe ich zwischen die Pfötchen genommen, und sie Bissen für Bissen aufgefuttert.
Wenn ich doch mal gieriger war, wenn Frauchen zum Beispiel ne' Runde Milch- Schoko-oder Joghurtdrops ausgegeben hat, hat sie mich immer ermahnt "Bonnie, kauen!", dann habe ich das gemacht.
Vielleicht schon einfach auch darum, weil man nicht nur den Geschmack dadurch viel intensiver erlebt, sondern auch, weil Frauchen immer so lachen musste, wenn ich schmatzend meine Leckerchen gekaut habe.
Du siehst, ich habe mich meinem Frauchen angepasst, und war als Hund ebenso "unnormal", wie sie als Mensch. ;-)
Oder wäre dir das auch passiert, dass man dir zwei Näpfe vor die Nase stellt, in einem ist Hühnchen, im anderen Salat, und du futterst erst mal den Salat, und lässt das Hühnchen stehen, für später vielleicht?
Also Frauchen hat's getestet, mehrfach, und war jedes mal wieder verblüfft.

Jetzt habe ich so viel übers Essen erzählt, dass ich glatt Hunger bekommen habe.
Du auch?
Dann lade ich dich ein, mit mir gemeinsam zu essen.
Was magst du denn besonders, außer vielleicht Taschentücher? ;-)
Komm', ich mache für uns zwei ein leckeres Hunde Risotto.
Magst du?
Dann komm' vorbei!
Zum Nachtisch gibt's dann einen Obstsalat.
Na, was meinst du?

Vielleicht also bis gleich, ich freue mich!

Deine Freundin Bonnie
Kommentar vom: 01.12.2017
von: Suse & Bonnie
Baccara - Francis Meilland

01.12.2017

...wir gedenken heute auch denen, die wir begleetit haben, die es nicht geschafft, und gegangen sind.
Manchmal erleichtert, auch mal hadernd, selten friedlich, meist leise - aber immer geliebt.

eure Bonnie und Suse
Kommentar vom: 01.12.2017
von: Cyra
Alaska - W. Kordes' Söhne
Hallo Bonnie,
hier ist deine Freundin Cyra. Ich möchte mich ganz herzlich für die Kerzen auf meiner Seite bedanken.
Komm doch rüber.. wir haben Stände aufgebaut für unseren Weihnachtsmarkt. Morgen geht es los!
Klingt verlockend? Würde mich freuen, dich zu sehen.
LG
deine Cyra & Ma natürlich
Antwort vom: 01.12.2017
von: Bonnie und Frauchen
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne

Hallo Cyra,

das habe ich doch sehr gerne gemacht!

Ich schau' ja immer mal wieder bei euch vorbei, nur mache ich mich nicht jedes mal auch bemerkbar.
Als Besucher kenne ich die Schleichwege nicht, und muss ganz schön hin und her flitzen, wenn ich bei allen eine Kerze anzünden möchte, und trotzdem ich mir Mühe gebe, verbummel ich auf dem Weg bestimmt immer auch Kerzen für jemanden.
(Hoffentlich ist mir darum niemand böse...)
Lieben Dank für die Einladung auf den Weihnachtsmarkt zu kommen! Aber, na ja, mir ist nicht recht nach Weihnachtsstimmung...
Vielleicht schaue ich ja dennoch mal kurz vorbei, und auch, wenn ich "unsichtbar" bleiben sollte, bin ich gedanklich bei euch, und wünsche allen eine für sie schöne Zeit auf eurem Weihnachtsmarkt!

Liebe Grüße sendet dir

Bonnie
und ihr Frauchen sendet auch herzliche Grüße an dich und deine Ma
Kommentar vom: 30.11.2017
von: Jessica
Blue River - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue.

Deine Gedanken gleich mit Bonnie Gassi gehen zu wollen sind völlig normal. Zweifele bitte nicht an dich, dass es nicht so ist. Mir passiert es genauso. Ich habe auch diese kurzen Momente in der Form: Wo ist eigentlich Amigo gerade! Ich glaube, ein Teil in uns versucht die bittere Realität einfach zu verdrängen bis der Verstand wieder die Oberhand gewinnt.

Gerne würde ich mehr schreiben, aber ich muss ehrlich sein. Meine Kraft reicht im Moment nicht aus. Der Montag war für mich ganz fürchterlich. Ich dachte die richtigen Menschen gefunden zu haben, um meinen Geburtstag in Stille zu begehen ( nicht zu feiern) und wurde bitter enttäuscht. Das kostet viel Kraft....

Eine herzliche Umarmung aus der Ferne und einen Engerieschub um ins Wochenende zu gelangen.

Ein ganz lieber Gruß von Jessica mit ihrem Amigo
immer verbunden mit einer Rose im Gedenken an deine liebe Bonnie
Antwort vom: 01.12.2017
von: Sue
Kordes' Rose Aloha - W. Kordes' Söhne

Liebe Jessica,

du musst dich nicht erklären...
Um ehrlich zu sein hatte ich mir bereits so etwas in dieser Richtung gedacht, bzw. befürchtet, dass dich dein Geburtstag, auch gerade unter den gegebenen Vorzeichen, extrem viel Kraft gekostet haben dürfte...
Es tut mir so leid, dass du keine positivere Erfahrung hast machen können, und, dass man stattdessen irgendwie über dich und deine Bedürfnisse "hinweg gerast" ist.
Wenn du darüber sprechen, es erzählen möchtest, ich höre dir zu.
Du weißt ja, welche Erfahrungen ich so gemacht habe, und weiß, was sie auszulösen imstande sind, als auch, wie ich dazu stehe.
Ich befürchte, und habe so eine Ahnung, dass du sehr geduldig mit den Menschen bist, und lange nichts sagst, sondern tendenziell versuchst Wege zu finden, es allen recht zu machen.
Und so kann ich mir nur schwer vorstellen, dass du irgendwann, als du bemerkt hast, du kommst an deine Grenzen, auf den Tisch gehauen, und alle hinaus komplimentiert hast.
Dass du nun erschöpft und wie ausgelaugt bist, dazu enttäuscht und dich desillusioniert fühlst, kann ich gut nachvollziehen.

Ich rechne es dir hoch an, dass du, trotzdem du so wenig Kraft zur Verfügung hast, dich trotzdem mit meinen Zeilen auseinander setzt, und mich dahingehend beruhigst, dass mein Empfinden nichts "bedenklich merkwürdiges" an sich hat, eine Erklärung dafür lieferst, und erzählst, dass es dir oft ganz genauso ergeht.
Ich bin nämlich in der Tat manchmal erschrocken, weil ich solche Reaktionen nie zuvor an mir festgestellt hatte.
Andere, vielleicht ähnliche, aber niemals solche, in denen ich sekundenlang komplett zu vergessen scheine, dass Bonnie nicht um mich ist.

Nun steht wieder eines dieser nunmehr so bl-öden Wochenenden an...
Ich wünsche dir lebbare Tage, und sende dir dicke, fette Kraftgrüße

Sue
mit Bonnie überall
und auch immer mit einem Stück Platz für deinen Amigo
Kommentar vom: 30.11.2017
Alaska - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

da hast du wegen mir die ganze Nacht gegrübelt? Ich werde dir jetzt meine Geschichte über meine Erlebnisse mit den jährlichen Besuchen des Weihnachtsmarktes erzählen.
Um gleich am Anfang das Rätsel aufzulösen. Auf Erden habe ich immer mit Frauchen am Rande des Weihnachtsmarktes den Würstchenstand besucht. Dort haben wir uns zusammen einen halben Meter Bratwurst geteilt. Auch wenn du es wegen deiner blöden Allergie nicht wirklich essen durftest, der Geruch allein kann Cocker wie uns aber schon verführen, oder? Und du hast Recht, die Vielfalt der Gerüche war atemberaubend. Ich wusste gar nicht welchen Geruch ich zuerst einatmen sollte. Weißt du was ich immer lustig fand. Ich habe die Menschen immer so erlebt, dass sie ihr Essen penibel trennen und nicht alles durcheinander essen so wie wir Hunde es oft tun und dafür „Igitt“ Blicke von den Menschen ernten. Aber hier auf dem Markt haben die Menschen von Grünkohl, Schmalzkuchen, Glühwein…..alles hintereinander in sich hinein gegessen, als ob sie lange nichts zu essen hatten….
Frauchen wusste übrigens immer genau den Wochentag, wo abends der Markt nur mäßig besucht wird. Das war ihr wichtig, nicht einmal wegen dem Trubel, den ich sehr gut vertragen habe. Aber die „Gefahr“ dass auf meine Hundepfötchen getreten wird, hat Frauchen nie riskiert. Von einem Budendach fielen immer wilde Lichter auf den Boden, die ich immer fangen wollte. Das war ein Spaß. Zu fassen bekam ich aber nie eins. An einer anderen Bude traf ich jedes Jahr einen schwarzen Pudel, der sich sehr freute einen anderen Artgenossen zu treffen. Hast du schon einmal die Laute eines Alpakas gehört? Daneben habe ich noch Esel und echte Rentiere gesehen. Zu Eseln hatte ich immer eine besondere Beziehung, weil die immer gleich angelaufen kamen. Ich vermute aber, dass sie zu Hause selbst Hunde hatten und so immer dachten einen „Bekannten“ begrüßen zu müssen.
So in Gedanken versunken fallen mir so viele Geschichten ein, die ich dir nach und nach erzählen möchte. Die Geschichte von meinen Erlebnissen vom Weihnachtsmarkt kennst du ja jetzt. Kannst du jetzt verstehen, dass ich dem Weihnachtsmarkt bei Anubis dieses Jahr nicht besuchen kann?
Nun mache es dir in deinem wunderschönen mit Rosen eingebetteten Körbchen gemütlich und schlaf schön. Ich hoffe, du kannst heute ohne ein Rätsel von mir besser einschlafen.
Gern höre auch ich dir zu, wenn du mir eine deiner wunderschönen Erlebnisse anvertrauen möchtest. Ich glaube, jeder von uns beiden hat doch so viel schönes erlebt.....Das sollten wir uns unbedingt erzählen.
Ein lieber Gruß von Amigo

Antwort vom: 01.12.2017
von: Bonnie
Blue River - W. Kordes' Söhne

Lieber Amigo,

ich danke dir sehr, dass du mich an deinen Erinnerungen und Erlebnissen auf dem Weihnachtsmarkt hast teilhaben lassen!

Das klingt so schön, und ich verstehe, warum ein solcher Besuch nun im Regenbogenland ein "schlechter Ersatz" dafür ist, und dich traurig macht...

Waaas? Einen halben Meter Bratwurst?
Och menno, natürlich, auf Bratwurst hätte ich nun wirklich während des Rätsels kommen müssen.
Ich schätze, dass das nicht geschah liegt wohl daran, dass ich selbst höchstens alle Jubeljahre mal einen Fitzelchen davon futtern durfte, und selbst das dann nicht selten mit Durchfall endete.
ich sag' es ja, bemitleidenswerter Cocker...
Aber weißt du, an meinem letzten Tag auf Erden, war das alles egal.
Da durfte ich eine gaaanze Fleischwurst verputzen!
Kannst du dir das vorstellen, Amigo?
Und Pommes, echte Pommes!
Nicht das ungesalzene gekochte und gestampfte Kartoffelgedöns das es sonst hin und wieder mal gab, nö, Fritten mit Ketchup und Majo!
Und ich habe kein Bauchweh und so bekommen, denn das hat Frauchen entsprechend getimet.
Ich bin nur nicht sicher, ob ich auch dann so glücklich gewesen wäre, wenn ich gewusst hätte...
Ich hatte mich zwar gewundert, dass Frauchen Wasser aus den Augen übers Gesicht lief, aber da sie sonst gelächelt, und sich gefreut hatte, dass ich mich freute, habe ich mir letztlich dann doch nicht so viel dabei gedacht.
Aber das sind jetzt keine Erinnerungen, über die ich sprechen sollte.
Wenden wir uns lieber wieder deinen Weihnachtsmarkt Erlebnissen zu.

Du Amigo, dass du die Esel erwähnt hast, ist fast schon gespenstisch.
Ganz in der Nähe meines Zuhauses ist ein kleiner Vogel- und Tierpark.
Eigentlich unterstützt Frauchen solche Parks ja nicht, aber da hat sie eine Ausnahme gemacht, weil sie den Pächter durch mich und seinen Hund kennen gelernt hat, und erfuhr, dass sich in diesem Park hauptsächlich Tiere aus schlechter Haltung, Enteignungen, und auch solche befinden, die nur eine Zeit lang dort verweilen, weil sie krank oder verletzt wurden.
Na ja, auf jeden Fall wohnt dort u.a. auch eine Eselin, die wir schon lange vorher haben immer mal schreien hören, noch bevor wir sie kennen gelernt haben.
Simone, du, das ist vielleicht ne' Marke!
Sie lebt dort mit ihrem Mann, ihrer Tochter und außerdem sind da noch Lamas und Alpakas.
Nun, Simone auf jeden Fall ist eigentlich voll ne' Zicke (die gibt’s da übrigens auch).
Findet Menschen für gewöhnlich ziemlich doof, und Hunde, oh je, regelrecht zum Wegtreten.
Frauchen war vorgewarnt, warum sie erstens natürlich vorsichtig, sich zweitens aber auch keine Hoffnungen darauf machte, die Esel von nahe zu betrachten.
Simone aber hat in unserem Fall offenbar anders entschieden, und als Kommandoführerin kamen sie alle an das Gatter.
Sie hat zuerst Frauchen beschnuppert, sich kraulen lassen, und dann hat sie sich zu mir herunter gebeugt, und unten am Tor Kontakt zu mir aufgenommen.
Das war vielleicht aufregend!
Frauchen hatte wegen der Warnungen echt Schiss, dass Simone womöglich plötzlich beißen könnte, hat sich dann aber auf mein Gespür verlassen, mit dem ich immer richtig lag, und hat uns uns kennen lernen lassen.
Am Ende haben wir uns gegenseitig Küsschen gegeben, und immer, wenn wir Simone besuchen gegangen sind, ist sie sofort angetrabt gekommen, hat "Iiiahh! gerufen (sollte wohl "Hallo" heißen), und wir haben die Köpfe zusammen gesteckt.
Ab und zu, wenn es passte, durfte ich sogar mit auf die Koppel, damit wir uns besser unterhalten konnten.
Die Tierpfleger im Park haben immer die Köpfe geschüttelt, und gesagt, dass sie das in 15 Jahren niemals erlebt haben, dass Simone sich mit einem Hund angefreundet hätte, im Gegenteil.
Frauchen war gerührt, und hat glücklich ne' Mohrrübe an alle verteilt.

Jetzt verstehst du bestimmt, warum ich das so gespenstisch fand, dass auch du Freunde unter den Eseln hattest.

Ich stelle mir das gerade vor, wie du versucht hast, die bunten Sause-Lichter vor der Bude zu fangen.
Die Menschen sind doch bestimmt reihenweise in Entzückung deinetwegen geraten, nicht wahr?
Ich kann es regelrecht hören, wie sie begeistert ausgerufen haben, "oh guck mal, ist der süüüß!"

Ja, da sagst du was, Menschen und ihre Eigenarten, auch beim Essen.
So vieles, und so wild durcheinander, das würde keinem Hund einfallen. (Glaub' ich.)
Und dann was die so trinken...!
Spätestens dann ist Frauchen mit mir gegangen, wenn das Krakeelen losging.
Mich hat es ja eigentlich nur gewundert, und manchmal auch irritiert, aber Frauchen war spätestens dann genervt, wenn mich alle im "besoffenen Kopp", wie Frauchen das immer nannte, meinten an grabbeln zu müssen, völlig missachtend, dass ich das gar nicht mochte!
Oh Amigo, da hättest du mein Frauchen mal erleben müssen.
Wie sauer die dann werden konnte...!
Meist haben die Leute ja kapiert, dass ich mich nicht anfasen lassen mochte, und zugehört, was Frauchen sagte, aber immer wieder gab es da so Typen, die haben einfach nicht locker gelassen, und selbst dann, wenn ich mich schon zwischen den Füßen von Frauchen verkrümelte, immer noch flöteten "ach, hast du Angst? Musst du nicht!", und nach mir greifen wollten.
Dann ist Frauchen explodiert, und hat den Leuten aber einen Vortrag gehalten, der sich gewaschen hatte!
Die waren bestimmt nie wieder so rücksichts- und respektlos Hunden gegenüber!
Das heißt doch, warte, einen absoluten Härtefall gab es.
Eine Frau, die wir früh morgens immer trafen, wenn sie Zeitungen austrug.
Da die Dame nur ein paar Häuser weiter weg wohnte, trafen wir sie gelegentlich auch Tagsüber, und immer, egal wann, kam sie auf uns zugestürmt, beugte sich zu mir runter, und versuchte mich zu streicheln.
Und immer mit der dämlichen Feststellung "du musst doch keine Angst haben!"
Hatte ich nicht, ich mochte sie nur einfach nicht, zumindest nicht so, dass ich ihre Übergriffe erdulden mochte.
Genau so hat ihr Frauchen das dann auch eines schönen Tages gesagt, nachdem alles andere freundlich formulierte nichts nutzte.
Ich glaube so ne' Woche hatte die Frau geschmollt, bevor sie wieder auf mich losging.
Oh Amigo, was dann kam, hättest du sehen müssen!
Frauchen ist danach von allen möglichen Leuten darauf angesprochen worden, ob sie denn wirklich...
Man hätte gehört, dass...
Und alle haben herzlich gelacht (bis auf die Zeitungsfrau, schätze ich).
Frauchen ist nämlich laut rufend, jodelnd und quietschend, direkt frontal auf die Frau zugelaufen, ist ganz nahe an sie heran getreten, weiter johlend.
Natürlich ist die Frau erschrocken zurück gewichen, aber Frauchen setzte ihr unbeirrt hinterher, schnappte sie schließlich am Arm, den die Frau, leicht in Panik inzwischen, wegziehen wollte, aber Frauchen griff nach, grinste die ganze Zeit übers ganze Gesicht und rief immerzu "ach, dass ich Sie sehe! Wie schön! Sie sind aber niedlich! Was? Haben Sie etwa Angst? Das müssen Sie nicht, ich will Sie doch nur ein bisschen umarmen!", und zack, zwang sie ihr auch glatt ne' Umarmung auf.
Dann ließ sie sie ganz plötzlich los, grinste nun gar nicht mehr, sondern erklärte ernst: "Und so fühlt sich mein Hund bei Ihren über griffigen Grenzüberschreitungen!"
Sprach's, drehte sich um, und ging.
Die Frau kam uns niiie wieder zu nahe, bekam aber immer einen hochroten Kopf, wenn sie uns begegnete.
Diese Story war lange Hundewiesen Gespräch bei uns, und ich glaube, manch einer von den Menschen hatte danach etwas Angst vor Frauchen. :-D
Wie bin ich nun aber überhaupt darauf gekommen?
Ach ja, Tumult, bzw Krakeelen auf dem Weihnachtsmarkt...
Ist dir das nie auf die Cockernerven gegangen?

Richtig Amigo, es gibt noch sooo viel, was wir uns aus all den Jahren mit unseren Frauchen an Geschichten und Erlebnissen zu erzählen haben...
Und das sollten wir auch unbedingt tun!
Denn, obwohl auch Traurigkeit mitschwingt, so musste ich doch hin und wieder in Erinnerung leise lächeln, und da ist ein tröstlicher Moment.

Oh, ich bin eine schreckliche "Schnatterliese"...
Ich hoffe, du hast keine blutenden Ohren vom so lange zuhören bekommen?!
Ich wünsche mir, dass du stattdessen, ein bisschen mit mir lächeln konntest, und, dass dir deinerseits wieder Erlebnisse eingefallen sind, die dir einen Moment des glücklichen Erinnerns schenken, und die du vielleicht mit mir teilen magst?!

Von Herzen
deine Freundin Bonnie


.









Kommentar vom: 30.11.2017
Baccara - Francis Meilland
•**••**•Einige Menschen haben die Gabe Engeln zu begegnen!
Andere Menschen haben die Kraft,
diese Engel wieder gehen zu lassen! Du bist ein ganz besonderer Mensch:
Du hattest die Gabe und die Kraft
und Dein Engel bleibt für immer in Deinem Herzen! •**••**•
•**•Marion mit Sissi & Finchen •**•
Antwort vom: 30.11.2017
von: Sue und Bonnie
Airbrush - W. Kordes' Söhne

Liebe Marion mit Sissi und Finchen,

vielen sehr herzlichen Dank für den Besuch und diese wundervollen Worte!

Ich muss allerdings gestehen, wenn eine von uns beiden besonders ist, dann definitiv Bonnie.
Ich "schwächel" in dieser Hinsicht doch eher, und tue mich schwer mit der Kraft...

Dir wünsche ich sie von Herzen!

Mit lieben Gedanken an Sissi und Finchen, sowie den besten Wünschen und herzlichen Grüßen zu dir

Suse
mit ganz viel Bonnie überall
Kommentar vom: 30.11.2017
Burgund 81 - W. Kordes' Söhne
in meinem Herzen
Heute morgen, es war noch schrecklich früh, bin ich, ganz in Gedanken versunken, aus dem Bad in die Küche geschlurft, und habe mir einen Kaffee gezogen.
Danach bin ich, immer noch gedankenverloren, ins Büro, habe den Laptop hochgefahren, an meinem Kaffee genippt, und so bei mir gedacht "eine Zigarette und den Kaffee, dann gehe ich erstmal mit Bönchen raus"...
... Hört das eigentlich irgendwann einmal auf?
Wann begreift mein Verstand und mein dummes, dummes Herz eigentlich die unabänderliche Tatsache, dass ich nie wieder mit meiner Böhnie "draußen gehen" werde?
Es ist nicht zu fassen, da laufe ich mit vor Trauer tonnenschwerem Herzen durch die Gegend, und im selben Moment realisiere ich offensichtlich überhaupt nicht den Grund für eben diese Trauer.
Das ist doch schizophren!
Noch so ein Beispiel; ich will mir Nudeln Aioli machen, greife nach den Spaghetti, und denke, "ach ne, lieber die Fusilis, die kann Bonnie besser futtern".
... Es gab Spaghetti.
Immerhin in der Menge nur für mich, da ich ja gerade "bei vollem Bewusstsein" war.
Aber, wenn ich dann anfange meinem Hund zu erzählen, was "wir" noch so alles vorhaben, oder an was ich denken muss, und nicht vergessen darf, dass es draußen regnet, oder ich mal wieder irgend etwas verlegt habe (passiert im Augenblick gehäuft), frage ich mich doch, ob ich wohl langsam überschnappe, und bekomme etwas Angst.
Ich sitze auch immer noch mit hinter den Rollen geklemmten Füßen auf dem Bürostuhl, oder parke meine Knochen, seltsam verrenkt, an der Tischseite, bis ich mich schließlich selbst frage, was das eigentlich soll, und traurig meine Sitzposition korrigiere.
Meine Tage sind durchzogen von solchen Momenten, und eigentlich, ich weiß wohl, so richtig "gut" ist das nicht, könnten sie von mir aus trotzdem ewig andauern, ohne das mich die Realität einholt, denn in diesen Momenten scheint meine kleine Welt wieder halbwegs in Ordnung zu sein.
Wie können rund 15 kg Hundetier nur so schwer wiegen?
Ganz einfach, das menschliche Herz wiegt gerade mal etwa 300 g.


Kommentar vom: 30.11.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne

Die 300. Rose von mir, meine süße Bönie...

Alle Rosen dieser und jeder anderen Welt.

Ich hab' dich so lieb!
Kommentar vom: 29.11.2017
von: Amigo
Alexandra Princesse de Luxembourg - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,
ich habe mich heute sehr über deinen Besuch gefreut. Ganz lieb grüßen soll ich dich auch von den Anubis Freunden. Ich sehe Blacky hat dich gefragt, ob du Samstag zum Anubis Weihnachtsmarkt vorbei schaust. Unsere Freunde von Anubis meinen es sehr gut einen Weihnachtsmarkt im RBL zu organisieren, aber der Besuch dieses Weihnachtsmarkts ist gar nichts für mich. Es würde mich bestimmt traurig machen. Zu viel erinnert an die schöne Zeit zu Weihnachten auf Erden.
Wenn du möchtest kann ich dir meine Geschichte über den Besuch des Weihnachtsmarktes auf Erden erzählen. Es gab etwas, was wir glaube ich beide sehr lieben? Errätst du es?
Mit diesem kleinen Rätsel als Einschlafhilfe, wünsche dir eine Gute Nacht.
Ein ganz lieber Herzensgruß auch an dein Frauchen.
Dein Freund Amigo

Antwort vom: 30.11.2017
von: Bonnie
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Vom Raten erschöpft ;-)
Hallo, guten Morgen lieber Amigo,

...gähn... D a s nennst du Einschlafhilfe?
Also ich kann nur eines, rätseln, oder schlafen.
Beides gleichzeitig geht nicht. ;-)

Na, du kannst ja Fragen stellen.
Ich würde natürlich furchtbar gerne deine Geschichte über den Besuch auf dem Weihnachtsmarkt hören!
Erzählst du sie mir bitte?

Ich habe die ganze Nacht gegrübelt, was es sein könnte, dass du meinst, was wir beide mögen, und ich erraten soll, und fühle mich ein bisschen beschämt, weil ich nicht wirklich drauf komme.
Außer Bratapfel, bzw einfach die Geruchsexplosion auf einem solchen Markt, fällt mir nicht viel anderes ein.
Aber weißt du, ich war nicht soo oft auf einem Weihnachtsmarkt, und das letzte mal ist auch schon recht lange her.
Da wohnten wir noch sehr ländlich auf einem Dorf.
Der Markt war relativ klein und beschaulich.
Jeder kannte quasi jeden, und mich kannten auch fast alle, und haben darauf geachtet, mir nicht versehentlich auf die Pfötchen zu treten, oder mich über den Haufen zu rennen.
Nach dem Umzug vor ein paar Jahren wohnten wir zwar immer noch ruhig und umgeben von Wald und Wiesen, aber mit den überschaubaren Weihnachts- und sonstigen Märkten war es vorbei, und Frauchen ist da nicht mehr hingegangen, weil sie mir das Krakele, den Tumult und die Gefahr von Unachtsamkeit und rücksichtslosem Verhalten mir gegenüber ersparen wollte.
Aber, wenn ich mich an die Veranstaltungen auf dem Dorf zurück erinnere, fallen mir die vielen spannenden Gerüche ein, und, dass ich immer einen Bratapfel bekommen habe. Mhh... Der war lecker! Den habe ich später Zuhause auch immer mal bekommen.
Sehr viel anderes durfte ich ja nicht kosten, weil ich ja durch meine Allergien so sehr empfindlich war.
Kein Bratwürstchen, kein Fleischstückchen, Crepes oder ne' geröstete Mandel... Ja, ich war ein bemitleidenswerter Cocker.
Zumindest in dieser Hinsicht. ;-)

Nun, davon abgesehen, dass ich gar nicht weiß wo bei Anubis der Weihnachtsmarkt überhaupt ist, mag ich ohne dich dort nicht hingehen. Auch, wenn ich weiß, dass Blacky und andere da sein werden, würde ich mich trotzdem, ohne dich an meiner Seite, nicht so wohl fühlen.
Und außerdem, na ja, eigentlich ist mir auch so gar nicht nach Weihnachtsstimmung...
Ich glaube, das erste Fest nicht mehr Zuhause bei und mit Frauchen, werde ich ganz schön traurig sein.
Vielleicht wird es mit der Zeit etwas leichter, aber ich nehme an, dass solche Tage und Anlässe, die auf Erden etwas besonderes waren, für immer traurig stimmen werden, weil sie einem das was man verloren hat, und nun vermissen muss, auf zusätzliche Art und Weise deutlich vor Augen führt.

Vielleicht, wenn du Lust hast, und dir danach ist, können wir es ja Weihnachten etwas ruhiger angehen lassen, und uns zusammen einkuscheln, uns von "früher" erzählen, und jeder für sich zusammen von Zuhause träumen.

So, jetzt bin ich aber gespannt wie ein Flitzebogen auf deine Geschichte, und hoffe, ich habe mich mit meinem vorsichtigen Apfel-Tipp nicht total lächerlich gemacht, weil ich ja soowas von daneben liege.

Übrigens musst du mich niemals fragen, ob ich interessiert daran bin, etwas aus deinem Leben erzählt zu bekommen!
Ich höre dir sehr gerne zu, und möchte auch alles wissen.
Wir sind doch Freunde!

Ein Cockerküsschen für dich, und auch eines für dein Frauchen (ich schlabber auch nicht, versprochen)

deine Bonnie ?
Kommentar vom: 29.11.2017
von: USCHI !!!
Bobbie James - Sunningdale Nurseries
Wir denken ganz Herzlich an die liebe Bonnie und Ihr Frauchen !!!

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Wer würde Freude kennen , wenn es nicht auch Leid gäbe !!!
Wer wüsste was vom Glück , ohne die Trauer zu kennen !!!
Wohlbefinden gibt es nur , wenn man den Schmerz erlebt hat !!!
So gehört das Eine zum Anderen , wie das Leben und der Tod !!!
Verstehen tun Wir es nicht ,
jedoch hoffen Wir immer auf das bessere Andere !!!

Ganz Herzliche Grüße von Uschi !!!

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Antwort vom: 30.11.2017
Aplle Blossom - Burbank

Liebe Uschi,

herzlichen Dank für den Besuch und die lieben Worte!

Auch wir denken herzlich an euch!

Mit sehr lieben Grüßen und den beten Wünschen

Suse & Bonnie
Kommentar vom: 29.11.2017
von: Blacky
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Hallo liebe Bonnie
ich habe mich sehr gefreut das du bei mir heute vorbei
geschaut hast,
ich hoffe du kommst am Samstag zu uns
es wird einen wunderschönen Weihnachtsmarkt geben
du bist herzlichst eingeladen
ich wünsche dir eine gute Nacht ,schlaf schön
liebe Grüße dein Freund Blacky
liebe Grüße auch an deine Mama
Antwort vom: 30.11.2017
von: Bonnie und Frauchen
Bobbie James - Sunningdale Nurseries

Hallo, lieber Freund Blacky,

herzlichen Dank für deinen Gegenbesuch, die lieben Grüße, als auch die Einladung zum Anubis-Weihnachtsmarkt!
Es hat mich sehr gefreut, dass du an mich gedacht hast, und vielleicht schaue ich still und leise am Samstag auch mal vorbei.
Sei mir aber bitte nicht böse wenn nicht, ja?!
Ich werde es davon abhängig machen, wie es mir so geht.
Die vorweihnachtliche Zeit macht mir mitunter doch sehr zu schaffen, und ich mag gar nicht an Weihnachten direkt denken...
Ich weiß jetzt schon, dass ich in diesen Tagen zusätzlich doll auf Erden vermisst werde, und na ja, ich schätze, dass das alles doch recht traurig sein wird...
Aber, sollten wir uns nicht sehen, ich wünsche dir und all den anderen eine schöne Zeit!

Bis bald, es grüßt dich und dein Frauchen ganz lieb

deine Bonnie
Kommentar vom: 29.11.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne

Bebie-Bonnie, geliebter Hundeschatz,

ich bin gerade so erschöpft.
Herz und Seele haben in den letzten Wochen einen Schmerzen Marathon absolviert, und das Ziel scheint kein Stück näher zu kommen.
Im Gegenteil, zig Störfeuer von allen Seiten machen daraus zusätzlich einen Hindernisparcours .

Und einmal mehr wird mir bewusst, wie wichtig du in meinem Leben gewesen bist.
Wie viel dein um-mich-herum-sein abgefangen, und abgefedert hat.
So viele Zweifel hast du abgewehrt, blöde Tage ins Gegenteil verkehrt.
Allein mit deiner bloßen Anwesenheit...

Wenn ich früher auf das ein oder andere "verzichtet" habe (aktuell zB Besuche auf dem Weihnachtsmarkt), weil ich immer befand, dass das nichts ist, wohin ich dich hätte mitnehmen wollen, und dich "nur deshalb" alleine zu lassen, mir gar nicht einfiel, fehlt mir jetzt, wo ich könnte, auch ohne zu wollen, jedwede Motivation.
Der ein oder andere merkt dazu "besorgt" an, dass das "nicht gesund" sei, und nicht gut, wenn ich mich so sehr zurück ziehe.
Aha.
Als würde belangloses Geschnatter und Glühwein, diverse Ellenbogenschubser und auf die Füße treten, eine Bereicherung sein...
Schon klar.
Nur denkt offenbar niemand darüber nach, wie es ist, wenn ich dann nach Hause komme, und kein vom Schlafen noch ganz zerknautschtes Hundegesicht guckt mich an, kein kleines schwarzes, vor Freude komplett wackelndes Hundetier empfängt mich, als wäre ich tausend Jahre fort gewesen - und welches Loch sich dann vor einem auftut...
Und diesen Seelenschock soll ich mir antun, nur um zwei Stunden frierend und genervt irgendwo doof rum zu stehen?
Ich begreife wohl die Logik nicht.
Mir langt es bereits, wenn ich einkaufen muss.
Schon, wenn ich die Wohnung verlasse, habe ich immer dieses bohrende Gefühl, ich hätte etwas wichtiges vergessen.
Nicht selten taste ich dann danach, ob ich deine Leine dabei habe...
Während ich einkaufe, muss ich mir ständig ins Gedächtnis rufen, dass ich weder Leckerchen, noch 3 statt 2 Gurken brauche.
Wenn ich dann zurück komme, erwarte ich immer noch völlig selbstverständlich, dass da eine Bonnie nach der Begrüßung zunächst mal die Einkaufstaschen inspiziert, ob sich nicht auch etwas für sie darin findet, bevor sie interessiert dabei zusieht, wie ich alles verstaue, wobei hin und wieder der Hunderüssel halber im Kühlschrank oder im Vorratschrank verschwindet, was mich stets schon wieder zum Lachen gebracht hatte.
Und dann, ah, Frauchen packt die Taschen weg, es ist also alles weggepackt, kommt "die Rolle", weil man schließlich für die tatkräftige Unterstützung vorhin eine Belohnung erhalten möchte...
Dann zieht sich Frauchen ihren obligaten Kaffee, und plumpst aufs Sofa.
Startschuss für ne' Runde Schmusen, und sich Bekraulen lassen.
Man muss schließlich entschädigt werden dafür, dass man ganz alleine auf die Wohnung aufgepasst hat...
Entspannt und ausgiebig beschmust ist es schließlich Zeit, draußen seine Geschäfte zu erledigen, und den neusten Klatsch und Tratsch zu lesen.
Mal sehen, wen man außerdem so trifft, oder wer zu Besuch kommt.
Dann führt man gute Gespräche.
Alles ist gemütlich, sinnig, aber auch mal albern, voller Lachen und Schabernack.

--- Und "das" war ein guter Tag/Abend - und seeehr gesund !











Kommentar vom: 28.11.2017
von: Jessica
Baccara - Francis Meilland
Liebe Sue.

"Nur wer selbst Narben auf der Seele hat, kann die Wunden anderer Menschen auch sehen, spüren und begreifen…"

Ein großes Dankeschön für deine mir entgegengebrachte Unterstützung in dieser schweren Zeit.

Wenn ich dir im Rahmen meiner Möglichkeiten etwas gutes tun kann, was dir hilft oder dich unterstützt. Ich bin für dich da. Sag bitte Bescheid.

Ein lieber Gruß von Jessica
verbunden mit einer Gedenkrose für deinen lieben Schatz Bonnie

Antwort vom: 28.11.2017
von: Sue
Aplle Blossom - Burbank
Schlaf' gut

Hallo, liebe Jessica,

bitte nicht bedanken!

Wofür letztlich denn auch?
Es ist doch so, wie du es zitiert hast, "nur wer selbst Narben auf der Seele hat, kann die Wunden anderer Menschen auch sehen, spüren und begreifen".
Und damit ist alles gesagt.

Dein Angebot ist sehr lieb, und wer weiß, vielleicht komme ich auch mal darauf zurück.
Aber, keine Sorge, ich respektiere Grenzen, und für gewöhnlich verfüge ich auch über genügend Sensibilität, nichts und niemanden über Gebühr zu strapazieren.
Im Grunde tust du ja aber jetzt schon so sehr viel mehr, als es einige andere Menschen tun, von denen das womöglich eher zu "erwarten" gewesen wäre.
Du besuchst Bonnie, womit du ihr, mh, wie soll ich es sagen, "Respekt" vor ihrem Tod (meine Güte, es fällt immer noch so unsagbar schwer allein dieses Wort zu benutzen), als auch vor ihrem Leben entgegen bringst.
Darüber hinaus liest du meine Worte, und setzt dich inhaltlich damit auseinander.
Das ist schon außerordentlich viel mehr, als man unter den gegebenen Umständen erwarten darf, bedenkt man, wie belastet du selbst bist, und, dass wir uns persönlich nie begegnet sind.

Ich hoffe, du bist halbwegs ohne nachhaltige Beschädigung durch die vergangenen Tage gekommen, und hast keine Kränkungen deiner Gefühle erfahren!
Ich habe viel und fest an dich und Amigo gedacht, und, ja, ich habe mich auch gesorgt...

Nun gilt es, sich zunächst erst einmal von der besonderen Anspannung de letzten Tage zu erholen.
Du fühlst dich bestimmt ziemlich ausgelaugt...

Ich hoffe, du findest etwas Ruhe in der Nacht, und kannst neue Kraft schöpfen.

E grüße dich sehr lieb

Sue
mit Bonnie und Amigo im Herzen und in den Gedanken

Kommentar vom: 27.11.2017
Burgund 81 - W. Kordes' Söhne
Liebes Bönchen,

eine neue Woche ohne dich hat begonnen.
Ich warte immer noch darauf, dass es wenigstens ein klein wenig erträglicher würde, dass das Gefühl eintritt, der Schmerz wird etwas dumpfer, Kopf und Herz fühlen sich nicht mehr wie "komplett zerschossen" an.
Ich versuche so viel ich nur irgend kann zu schlafen, mit dem Ziel, in dieser Zeit nicht denken und fühlen zu müssen, was mir im Wachzustand so arg zu schaffen macht.
Nun, der Erfolg ist mäßig.
Wenn es mir gelingt einzuschlafen, werde ich häufig schnell wieder wach. Meist habe ich dann verworrenes Zeug geträumt, und ich bemerke, während sich die Traumerinnerung verflüchtigt, dass ich entweder geweint habe, oder mir die Tränen wie ein Kloß im Halse sitzen.
Wenn ich nicht versuche wieder einzuschlafen, geistere ich in der Wohnung umher, schalte das TV Gerät ein, und dann doch wieder aus, weil ich mich eh nicht darauf zu konzentrieren vermag, was da für Unsinn läuft, bzw bin ich schnell mega genervt davon.
Selbst auf die geliebte Musik habe ich keine Lust, und empfinde sie als nervtötend.
Also lege ich mich wieder hin, stehe auf, lege mich hin...usw.
Bricht dann der Morgen an, bin ich zunächst erleichtert, dass die Nacht vorbei st, bis ich mich der Sinnlosigkeit des Tages gegenüber sehe, die mich hoffen lässt, dass es bald wieder Abend ist. Vielleicht läuft dann etwas im Fernsehen, was mich eine Weile ablenken kann? Oder es ergibt sich womöglich, dass sich jemand meldet, mit dem man ein bisschen reden kann?
An den meisten Abenden geschieht nichts von alledem, womit, hurra, die nächste beschissene Nacht in den nächsten beschissenen Tag folgt.
Wenn ich zudem an den unmittelbar bevorstehenden Dezember, an die kommenden "Feiertage" denke, wird's mir einfach nur noch schlecht.
Ich versuche zwar mich den Gedanken daran zu entziehen, aber das ist leichter vorgenommen, als durchführbar.
Du weißt doch wie die Menschen für gewöhnlich durchdrehen, wenn es um die Weihnachtszeit geht...
Unsere Straße sieht schon wieder aus wie eine Einflugschneise für Jumbo Jets, und alle rennen geschäftig umher, von Weihnachtseinkäufen hin zu Weihnachtsfeiern, über Weihnachtsmärkte.
Ich komme mir dabei wie unsichtbar vor, wie in einer Blase, von allen anderen abgeschnitten - und unbemerkt in meinem Kummer um dich.
Ich schaue mir das alles an, aus einer seltsamen Distanz, abgeschnitten und abgehängt davon, und frage ich mich, bin ich es die so hohl ist, oder ist es doch das seltsame Treiben um mich herum?
Dieser ganze Weihnachtsscheiß geht mir zwar schon seit einigen Jahren mehr oder minder stark auf den Geist, aber dieses Jahr dürfte ein weiteres Highlight in der persönlichen Tiefpunkt Historie hinzugefügt werden können.
So sitze ich da, hoffe, dass alles irgendwie zu überstehen, und bete darum, dass es ganz schnell Frühling werden möge.
Kurz vergessend, dass ich dann lediglich anderen Herausforderungen gegenüber stehe.
Du weißt welche ich meine, denn du warst dabei soo oft mein Rettungsanker.
Und nun weine ich um das Fellchen, in das ich so oft habe weinen können.
Weine um die Augen, in die ich sehen, und daraus neuen Mut schöpfen konnte.
Weine um die Worte, die wir geredet haben, und die von einem Lächeln begleitet wurden.
Weine um die Berührungen, die Geborgenheit vermittelten...
Weine um dich, meine süße Bonnie, die so liebenswert, so ungeheuer liebenswert war - und nun nicht mehr da
Dieser Gedanke fühlt sich immer noch viiel zu groß für mich an, als dass ich ihn fassen könnte.

Kommentar vom: 26.11.2017
von: mir, in Liebe mit dir überall
Bellevue - W. Kordes' Söhne
in memorium


Süßes Hundeschnäuzchen Bönie,

es tut überall weh, wo du nicht mehr bist.

Heute gedenkt die halbe Christenheit ihrer Verstorbenen.
Als wenn es einen Tag dafür geben müsste...
Obwohl, vielleicht sind die Gedanken heute doch auch ein bisschen anders,
denn sie umschließen dich - zusammen -
mit Pa
...und Stefan.
Zu euch gesellen sich Ma, "Tik-Tak O" und Bess. Schließlich kommt auch Molly noch hinzu
Ob du wohl auch deine ältere Schwester Gina inzwischen getroffen hast?
Auch sie ist heute auf besondere Weise in meinen Gedanken.
Sag' ihr das!

Bonnie, meine süße, süße Bonnie, beste Freundin, Kameradin, Spaßvogel, Seelentrösterin, Gedankenleserin, bezaubernde Zauberin voller Herzensmagie...
...als ich sagte "ich liebe dich!",
war das ein Moment ohne Zeit.








Kommentar vom: 26.11.2017
von: Bonnie und Frauchen
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Liebe Jessica mit ihrem Amigo

...auch meine Gedanken sind heute besonders fest und innig bei Amigo, und bei dir, Jessica.

Bei Bonnie brennt auch ein "Wünsche-Liebes-Licht" für Amigo...

Leise innige Grüße

Sue
und ganz viel Bonnie überall
Kommentar vom: 26.11.2017
von: Blacky
Aprikola - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie
heute kommt eine Rose für dich
und viele liebe Sonntagsgrüße für dich und deine Mama.
Liebe Grüße von deinen Freund Blacky und seiner Oma.
Antwort vom: 28.11.2017
von: Bonnie und Frauchen
Kordes' Rose Berolina - W. Kordes' Söhne
Lieber Blacky,

zur Wochenmitte von mir und meinem Frauchen ein ganz liebes Danke, und einen Gruß zu dir zurück!
Hier mit einer Rose, und bei dir zünde ich ganz bald wieder eine Kerze für dich an!

Mit lieben Gedanken an dich und an dein Frauchen

deine Freundin Bonnie
Kommentar vom: 26.11.2017
von: Jessica & Amigo
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

„Jede Träne ist ein Gedanke an dich“

Zum heutigen Totensonntag in ganz besonders liebevollem Gedenken an dich
ein stiller Gruß von Jessica mit ihrem Amigo
Kommentar vom: 26.11.2017
von: Christel
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
.•*´`*`* Ein warmes Licht zum Ewigkeitssontag `*.•*´`* Christel mit Mumpi im Herzen.•*´`*`*
Antwort vom: 28.11.2017
von: Suse & Bonnie
Baccara - Francis Meilland
Liebe Christel,

herzlichen Dank für deinen Besuch und die lieben Grüße!

Zur Wochenmitte sende ich ebensolche an dich und Mumpi zurück!

Sue
und ganz viel Bonnie überall
Kommentar vom: 26.11.2017
Alaska - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

diese Rose ist für dich.

Ich danke dir von Herzen für deine lieben Worte und deine Einladung zu dir, die ich herzlich gerne annehme. Ich hoffe so sehr dass der "Wünsche-Tröste-Träumelein"-Baum eine Brücke schlagen kann, um meinem Frauchen ganz nah sein zu können.

Mit diesem Gedanken und der Hoffnung der Erfüllung werde ich mich jetzt in mein Körbchen begeben.

Schlaf schön liebe Bonnie.

Dein Freund Amigo
Kommentar vom: 26.11.2017
von: Jessica
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue,

Ich habe gerade deine Antwort gelesen und möchte gleich etwas Gesagtes von mir korrigieren. Ich hatte anfangs erwähnt, keine geübte Schreiberin zu sein. Jetzt habe ich mich unklar ausgedrückt, so dass du viel aus meinen wenigen Worte interpretieren musstest. Das tut mir leid. Eigentlich wollte ich ausdrücken, dass du dich nicht zusätzlich zu all deinen Sorgen auch noch mit meinen fertig machst und es dich belastet. Aber das würdest du mir sagen, stimmt’s? So gesehen war es also blöd formuliert. Ich freue mich sehr wenn ich Hilfe, Ratschläge, Anregungen bekomme. Stimmt sonst würde ich es dir ja nicht erzählen. Weißt du jetzt wie ich es gemeint habe? Oder ist es jetzt wohl noch ein größerer Widerspruch? Ich bin sehr unsicher im Moment. Vielleicht auch weil seit Tagen meine Gedanken rotieren, meine Gefühlswelt unkontrolliert schwankt und ich durch diesen Stress seit Tagen wieder extreme Schlafprobleme habe.
Wenn du das möchtest, würde ich mich gerne weiter mit dir hier auf der Gedenkseite von deiner liebe Weggefährtin austauschen. Der Austausch mit dir und die Vorstellung von zwei Cocker, deiner Bonnie und meinem Amigo denen es im RBL gut geht, bedeuten mir sehr viel.
Und bitte verzeih mir. Ich weiß nicht, aber vielleicht spielt auch eine Rolle, dass ich nie gelernt habe Hilfe anzunehmen, weil ich nur zu wenigen Menschen Vertrauen aufbaue und dadurch in meinem Verhaltensmuster festgefahren bin.
Solche Menschen, die du beschreibst kenne ich auch. Diese tun so als ob es ihn nie gegeben hätte und als ob alles in Ordnung wäre…denn es war ja „bloß ein Hund“ obwohl sie genau wissen, was er für mich bedeutet hat. Ich versuche diese betreffenden Leute nach Möglichkeit links liegen zu lassen, wenn ich Ihnen auch manchmal einen Guten Tag und guten Weg wünschen muss. Aber das war es dann auch. Ich werde solche Menschen wohl nie verstehen!

So nun hoffe ich, es ist mir gelungen meinen Ausdrucksfehler zu korrigieren.

Ich wünsche dir von Herzen einen aushaltbaren Sonntag.

Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo
immer im Gedenken an deine liebe Bonnie
Kommentar vom: 25.11.2017
von: USCHI !!!
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
Hallo liebe Suse !!!
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Das ist überhaupt nicht schlimm , wenn man nicht gleich weiß Wer der Eine oder die Andere ist , hier oder bei Anubis , geht Mir auch öfter so !!! ( Ich hätte ja auch gleich : ,, Die mit den Häschen bei Anubis schreiben können !!! '' Auch nicht dran gedacht !!! )
Wenn alles noch so frisch ist und die Trauer , über einen Liebling , einem den Atem raubt , ist man mit den Gedanken ganz woanders !!!
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Ganz Herzliche Grüße von Uschi !!!
Kommentar vom: 25.11.2017
von: mir mit dir überall
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Guten Morgen, mein Zuckerschnäuzchen,

zwar habe ich dir auch heute schon viele, viele Male gesagt, dass ich dich ganz doll lieb habe, aber zusätzlich schreibe ich es dir hier auf, und sende mit aller Kraft meiner Gedanken, mein Herz zu dir auf die Reise.
Auch den Teil, der übrig geblieben ist, als du bei deinem Fortgang ein sehr großes Stück mitgenommen hast.
Ich brauche es hier unten nicht.

Und, wenn es bei dir ist, ist es wenigstens für eine Weile fast wieder wie ganz.
Kommentar vom: 25.11.2017
von: Amigo
Baccara - Francis Meilland
Liebe Bonnie,

ich wünsche dir eine Gute Nacht und hoffe du hast den Tag auf dieser wunderschönen Wolkenwiese am Bach verbringen können, die du mir gezeigt hast. Von Tammy & ihrem Frauchen Ingrid soll ich dir ganz liebe Grüße ausrichten. Tammy will dich demnächst besuchen kommen.

Dein Freund Amigo, der immer an dich denkt.

Antwort vom: 25.11.2017
von: Bonnie
Cherry Girl - W. Kordes' Söhne

Guten Morgen mein Freund,

schön, dass es dir auf der Wolkenwiese und dem Bach gefallen hat!
Hast du auch diesen ganz besonderen und wunderschönen Baum gesehen, der da unter der goldenen Sonne steht, und wunderbaren Schatten spendet, indem er seine Zweige wie einen Schirm über dich spannt, wenn du darunter liegst?
Dass ist ein "Wünsche-Tröste-Träumelein"-Baum!
Ich lade dich herzlich ein, ihn mit mir an diesem Wochenende zu besuchen, und seine magische Kraft zu nutzen!
Ich weiß, dass dieser Tage deine Gedanken ganz besonders fest auf der Erde, bei deinem Frauchen verweilen.
Und ich weiß auch, dass du nach einem Weg suchst, um sie zu trösten.
Ich kenne zwar selbst diesen Weg auch nicht, der unseren Frauchen ihr trauerndes Herz etwas leichter machen könnte, und ihnen die feste Gewissheit schenkt, dass es uns gut geht, und wir auch jetzt nur einen Wimpernschlag von ihnen entfernt sind, aber vielleicht tut sich uns ein solcher Weg auf, während wir unter dem magischen Baum liegen.
Und vielleicht, drücke ganz fest deine Augen zusammen, Amigo, hörst du dann ihren Herzschlag, der wie der deine klingt, und umgekehrt.
Dann treffen sich eure Herzen, eure Gedanken und die Liebe füreinander in der Mitte der Regenbogenbrücke.
Ich habe nämlich herausgefunden, dass manchmal, wenn alles auf Empfang geschaltet ist, man sich für eine Weile in der Mitte der Brücke treffen kann.
Zwar müssen beide schließlich wieder ihren Weg zurück gehen, bevor es soweit ist, dass es keine Trennung mehr geben wird, aber bis dahin sind diese Besuche durchaus erlaubt.
Man muss sich nur manchmal ein bisschen vorbei mogeln an den Barrieren, die die Menschen aufgebaut haben, damit nicht alle Frauchen und Herrchen sofort mitkommen ins Regenbogenland, bevor ihre Zeit dafür gekommen ist, aber, wenn es dir gelingt, diese Grenzen,manchmal leise, manchmal mit viel Getöse, zu überwinden, könnt' ihr euch treffen, und es wird leicht und schön, und tröstlich sein, wie ein leiser Flügelschlag, ein Sonnenstrahl der die Nase kitzelt, ein wunderbarer Duft, ein wohlklingender Ton, ein ganzes Lied - euer Lied!

Und während mein Frauchen gerne für dein Frauchen da ist, bin ich fest an deiner Seite, und weiche nicht, so lange du mich brauchst!

Komm' gehen wir zu dem "Wünsche-Tröste-Träumelein"-Baum, lass' dich nieder, ich halte deine Pfote...

Deine Bonnie
Kommentar vom: 24.11.2017
von: Jessica
Pink Emely - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue,

„ich hoffe, ich bin dir mit keinem meiner Worte zu nahe getreten!“

Nein, im Gegenteil. Ich danke dir für deine Anregungen wie du an meiner Stelle mit den zusätzlichen „Belastungspunkten“ umgehen würdest. Aber bitte belaste dich nicht weiter mit diesen, meinen Dingen. Ich hoffe einfach die bestmöglichen Lösungen für alle Seiten zu finden ganz besonders für die Katze. Ein Tier soll wegen mir nicht leiden oder sich vernachlässigt fühlen. Das bringe ich auch jetzt, so schlecht es mir auch geht, nicht übers Herz. Sie kann ja im Grunde nichts dafür. Das „Problem“ ist wie immer der Mensch, in dem Fall „Ich“. Einfach wird es nicht…

Ich überlege, was du tun könntest, um deinen Mitmenschen begreiflich zu machen, dass ein „Hund“ in der heutigen Zeit mehr ist als bloß ein „Hund“. Er ist festes Familienmitglied, Sozialpartner, Freund, Seelentröster, Freizeitgestalter…..kurz er ist Teil von uns! Wir dürfen um unseren Hund trauern. Wir wissen beide, dass es so ist. Wie kann man das nur diesen Leuten beibringen? Du leidest so unter dieser Situation. Die Einstellung dieser Leute aushalten zu müssen, stelle ich mir auch sehr schlimm vor. Das tut mir so leid für dich. Ich weiß im Moment aber auch leider kein Gegenmittel.

Für deine lieben Wünsche danke ich dir. Dein Satz trifft es auf den Punkt. So ist es ja wirklich. Wir können uns von Herzen gegenseitig das Beste wünschen und wissen, dass vor uns beiden noch ein ganz steiniger Weg liegt. Nutze diesen Satz ruhig weiter.
Ich hoffe, du schaffst es weiterhin so einigermaßen die Berührungspunkte, die dich so belasten möglichst zu umgehen. Dafür drücke ich dir die Daumen.

Von Herzen eine liebe Umarmung.

Ein lieber Gruß von Jessica
mit Amigo und deiner lieben Bonnie fest im Herzen
Antwort vom: 25.11.2017
von: Sue
Airbrush - W. Kordes' Söhne

Liebe Jessica,

ich bin erleichtert darüber, dass du meine Worte nicht als anmaßend, oder gar übergriffig empfunden hast!

Ich wünsche dir von Herzen, dass eine Lösung findest, die für alle zufriedenstellend ist, und die du ohne dich zu verbiegen, tragen kannst!

Okay, jetzt bin ich nicht sicher, wie genau ich das verstehen soll...
Ich weiß, dass das "deine Dinge" sind, und auch, dass ich zweifelsohne ungefragt meinen Senf dazu abgegeben habe.
Aber belasten tun mich deine Sorgen, und die Gedanken die du dir machst insofern nicht, als dass es ja meinem freien Willen entspringt, wenn ich mich damit auseinander setze!
Und wäre es nicht auch paradox, alle meine vorangegangenen Worte substanzlos, hohles Blabla, auf einer Trauerseite für meine geliebte Weggefährtin einen Austausch mit jemandem zu beginnen, um dann, wenn es über eine bloße Kondolenz hinausgeht, zu sagen, "hey, "so" war das aber nicht gemeint!"
Wenn du hingegen sagst, du möchtest meine Ansichten dazu einfach nicht wissen, darfst du sie mir entweder erst gar nicht erzählen, oder du erzählst sie mir, versehen mit dem Hinweis darauf, dass ich mir meine Meinung dazu an den Hut stecken kann, bzw. Statements dazu gerade nicht erwünscht sind.
Das ist alles okay für mich, und wird von mir auch nicht übel genommen!
Aber so oder so, beschäftigen und auseinandersetzen damit, was mir jemand erzählt, tja, was soll ich machen, das tue ich nun mal.

Lieb von dir, dass du überlegst, wie man in die Hirne derer, die einfach nicht verstehen wollen/können, was weiß ich, den Schalter umlegen könnte.
Richtig, ich leide unter dieser Ignoranz.
Letztlich auch, und dabei geht es gar nicht um mich, Bonnie wegen.
Es sind ja auch Menschen darunter, die Bonnie lange kannten, und stets den Eindruck vermittelten, dass sie sie mögen, und bemerkten, dass sie durchaus auch einer jener "ganz besonderen Hunde" ist.
Es tut mir weh, dass sie nun so wenig Raum und Gedenken bei ihnen findet.
Und während ich um meinetwillen enttäuscht und verletzt bin, nehme ich ihnen ihr Verhalten gegenüber Bonnie regelrecht übel.
Da kommt dann "das Frauchen" durch, dass ihren Schatz beschützen will.

Inzwischen ist der erste Teil des WE angebrochen.
Ich wünsche dir keinen schönen Tag, weil das wie Hohn klänge.
Ich nehme dich nur einfach sanft in die Arme, sage dir, "ich verstehe!", und wünsche von Herzen, dass Amigo einen Weg findet, sich dir in tröstlicher Weise zu nähern.
Besonders dicht, warm und weich bei dir, ohne dass es zu sehr schmerzt.

Von Herzen

Sue
die fest an Amigo und an dich denkt!
Kommentar vom: 24.11.2017
von: Cyra
Alaska - W. Kordes' Söhne
Hallo Bonnie,
ich möchte mich für die Kerze ganz herzlich bedanken.
Mein Angebot steht, komm mich besuchen.
Ich wünsche dir eine gute Nacht!
Bis bald
Deine Cyra
Antwort vom: 28.11.2017
von: Bonnie
Bobbie James - Sunningdale Nurseries
Liebe Cyra,

schön, dass du kurz bei mir warst, und dich mit einer Rose revanchiert hast.
Danke dafür!

Dein Angebot nehme ich gerne an, und komme die Tage mal bei dir rum.
Ich bringe auch was zu Naschen mit.

Bis dahin, liebe Grüße

deine Bonnie
Kommentar vom: 24.11.2017
von: mir, mit "nur eine Bonnie"
Bellevue - W. Kordes' Söhne

"NUR EIN HUND"
:
Von Zeit zu Zeit sagen Leute zu mir: "Wach auf, es ist "nur ein Hund"
Oder: "Das ist aber viel Geld für "nur einen Hund".
Sie verstehen nicht, warum man diese Wege zurück legt, so viel Zeit investiert
oder die Kosten, die "nur ein Hund" mit sich bringt, in Kauf nimmt.

Manche meiner wundervollsten und stolzesten Momente verdanke ich "nur einem Hund"!
Viele Stunden sind vergangen in denen meine einzige Gesellschaft "nur ein Hund" war,
aber ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet und allein.

Einige meiner traurigsten Momente wurden durch "nur einen Hund" hervorgerufen.
Und an dunklen Tagen war es "nur ein Hund", dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden
und die Stärke, um den Tag zu überstehen, brachte.

Falls du auch denkst es ist "nur ein Hund", dann wirst du vermutlich Sätze kennen wie "nur ein Freund",
"nur ein Sonnenaufgang" oder "nur ein Versprechen".

Es ist "nur ein Hund", welcher das Wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben brachte.!

"Nur ein Hund" rief in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen machten.

"Nur ein Hund" brachte mich dazu, früh aufzustehen, meine Arbeit zu machen und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

Deswegen ist es für mich, und den Menschen wie ich es einer bin , eben nicht "nur ein Hund",
sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft , geliebter Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart.

"Nur ein Hund" zeigt was gut an mir ist und lenkte meine Gedanken ab.

Ich hoffe, die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht "nur ein Hund" war,
sondern etwas, das mir Menschlichkeit verlieh, und mich zu mehr machte als nur" eine Frau".

Also, wenn du das nächste Mal den Satz "nur ein Hund" hörst, dann lächle,
weil sie es "nur" nicht verstehen.
Kommentar vom: 24.11.2017
von: mir
Bellevue - W. Kordes' Söhne

Mein süßes Bönchen,

heute habe ich den Nachmittag damit verbracht, das Büro umzustellen.
Es ist alles noch da was du kennst, aber das Regal steht nun an der Wand wo vormals der Schreibtisch stand, und der Schreibtisch in Höhe des ehemaligen Platzes des Aktenregals.
Außerdem sitze ich nun nicht mehr in Blickrichtung Tür, sondern habe diese quasi im Rücken halbwegs neben mir.
Ich hatte mir überlegt, dass wenn ich alles etwas umstelle, ich vielleicht nicht mehr ganz so arg davon halluziniere, dass du an deinem Platz liegen würdest, an dem du dich immer zu mir gesellt hast.
Vielleicht nützt es was
So richtig wohl fühle ich mich damit noch nicht, und es ist eine Umstellung, dass alle Arbeitsabläufe nun quasi seitenverkehrt ablaufen.
Ich weiß genau, wie du das angenommen hättest.
Während ich hin und her räumte, hättest du das alles aus dem Flur beobachtet.
Um zu kontrollieren, ob ich auch alles richtig mache, was ich da so mache, wärst du immer dann zum Nachschauen ins Büro gekommen, wenn länger als 5 Minuten keine sichtbare Bewegung in deinem Blickfeld stattgefunden hätte.
Und wenn du mich bei einer Pause, oder vertieft in Papieren vorgefunden hättest, hättet du das zum Anlass genommen, dich zwei bis drei mal um deine eigene Achse zu drehen, und dich - selbstverständlich- mitten im Weg niedergelassen.
Ich wäre dann zig mal über dich rüber geklettert, was du mit stoischer Ruhe, und unter halb geschlossenen Lidern beobachtend, hingenommen hättest, bis ich schließlich, mal wieder stolpernd, aufgestöhnt hätte, mit den Worten: "Och, Bohnie, menno, du liegst im Weg!"
Mit einer Mischung aus totaler Langeweile darüber, was ich denn da zu mäkeln habe, und vielleicht auch ein bisschen vorwurfsvoll, weil du schließlich nichts für meinen Aktionismus kannst, wärst du im Zeitlupen Tempo aufgestanden, um dich im Flur in Sicherheit zu bringen, bevor ich dich womöglich tatsächlich noch über den Haufen renne.
Wenn ich dann endlich fertig bin, eindeutiges Signal, im Flur steht nichts mehr rum, was da nicht hingehört, Putzutensilien werden weggeräumt, und außerdem holt sich Frauchen einen Kaffee, mit dem sie zurück ins Büro marschiert, hättest du dich kurz umgeschaut, alles mal eben auf seine Richtigkeit hin abgeschnuppert, und mit Sicherheit hättest du dich entweder unters Fenster neben meinem Tisch hingefläzt, oder wahlweise den Platz unterm Tisch für dich beansprucht, was, wie gehabt, zur Folge hätte, dass ich sehen muss, wo ich meine Füße lasse, und mir kaum eine andere Wahl bleibt, als sie quasi hinter die Beine des Schreibtischstuhls zu klemme, und kleine artistische Übungen zu vollziehe, wenn ich aufstehen muss.
Es hätte nicht lange gedauert, und ich könnte deinem süßen Geschnarche zuhören.
Eindeutig eines der schönsten Geräusche die ich kenne, und die mich immer zum Lächeln gebracht haben.

Mh... Wenn ich mir jetzt selbst so zuhöre, frage ich mich, welchen Sinn meine Räumerei heute tatsächlich hatte...
Du bist da!

Na ja, verbuche ich das halt unter "Beschäftigungstherapie", und vielleicht stellt sich ja doch noch irgendwas in der erhofften Weise ein, was rechtfertigt, dass mir jetzt der Rücken weh tut.
Frauchen und ihre Ideen...
Ich höre dein Cockerlachen.




Kommentar vom: 24.11.2017
von: USCHI !!!
Beverly - W. Kordes' Söhne
Hallo liebe Suse !!!

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Ich bin das Frauchen von Monty+Luna , ( den beiden Kaninchen ) auf der Trauerseite ( Virtueller Tierfriedhof ) bei Anubis !!!
Wo auch Jessica mit Amigo ist !!!
Wollte mich gerne revanchieren für die lieben Kerzengrüße , ein Herzliches Dankeschön , habe mich sehr darüber gefreut !!!
Der kleine Cocker auf dem Bild ist unser Timo , als Welpe , er wurde 15 Jahre alt , ist aber auch schon seit 1999 im Regenbogenland !!!

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Ganz Herzliche Grüße von Uschi !!!
Antwort vom: 24.11.2017
von: Suse
Kordes' Rose Cubana - W. Kordes' Söhne
das war mal ein Handschuh

Hallo liebe Uschi,
meine Güte... Bitte verzeih' meine Blödheit!
Natüüürlich, das Frauchen von den zwei Langöhrchen Monty und Luna! *mit hand an stirn schlag*
Da hätte ich nun auch wirklich von selbst drauf' kommen müssen, denn ich hatte ja gelesen, dass du auch einen Cocker zu betrauern hast...

Hallo Timo, süßer Bub, wie schön, auch dich kennen zu lernen!
Ich freue mich über das zuckersüße Foto von dir, dass dein Frauchen hier auf Bonnies Seite gepostet hat.
Danke auch für das zweite Bild, auf dem du dir von deinem Collie Kumpel offensichtlich hast die Welt zeigen lassen.
15 Jahre hast auch du die Welt schöner gemacht, bevor du dich aufgemacht, und ins Regenbogenland "umgezogen" bist.
Einige Lieben deines Frauchens hast du inzwischen dort in Empfang genommen, und du hast es ihnen bestimmt erleichtert, sich zunächst erstmal zurecht zu finden.

Vielleicht hast du dich inzwischen auch mit Amigo und meiner Bonnie bekannt gemacht, und ihr habt schon als "Cocker Bande" die Gegend unsicher gemacht, und Monty und Luna auf einen Gurkensalat besucht.
Eine schöne Vorstellung!
Und nun, wo Bonnie kein solches Grauschnäuzchen mehr ist, wirst du sehen, dass ihr euch, bis auf den weißen Latz, ziemlich ähnelt.

Liebe Uschi,- ich - habe zu danken für den lieben Besuch!
Und bitte nicht böse sein, dass ich das Zuordnen so verpeilt habe.
Davon abgesehen, dass ich generell ein ziemlich mieses Namensgedächtnis habe, waren es nun einige neue Namen, die ich mir versuche einzuprägen, in einer Zeit, wo es mit meiner Konzentration nicht zum Besten steht.
Ich überreiche eine besonders schöne Rose zum Zeichen meiner Entschuldigung, und hoffe, dass du sie annimmst.

Damit sende ich nun sehr liebe Grüße
welche zu dir
und welche ins Regenbogenland zu Luna und Monty

Suse
mit ganz viel Bonnie überall



Kommentar vom: 23.11.2017
von: Amigo
Baccara - Francis Meilland
Liebe Bonnie.

Ich habe deine lieben Grüße weitergeleitet und jedem unserer Freunde eine Kerze angezündet. Ich soll dich ganz lieb zurück grüßen. Eine Botschaft war besonders rührend, schau:
„Freunde können Deine Wunden nicht heilen, aber durch sie wird der Schmerz erträglicher. Liebe Grüße von Lucy“ Das sind so wahre Worte von der lieben Lucy, nicht!

Rosenstrauch, Wolkenwiese im Bach…. Du bist zu schnell, ich komme ja gar nicht hinterher.
Aber jetzt bin ich auch da und lausche gespannt deiner Geschichte von dem Schaf und dir. Euer Kampf und dein Protest kann ich mir so gut bildlich vorstellen, dass mein Cocker Herz höher hüpft. So ganz ähnlich habe ich das auch durch.:-) Irgendwie kam dieses Schafstier auch in mein Revier. Es hat sich auch noch eingebildet, unangenehm zu riechen. Genauso allergisch wie ich auf Schmutz reagiere, umso schlimmer war dieser fürchterliche Geruch noch dazu mit meiner empfindlichen Nase. Dem habe ich aber gezeigt wer Herr im Hause ist und den Duft mit meinem übertroffen. Wie? Auch drauf gepinkelt! Das veranlasste dann mein Frauchen endlich dazu, dieses Gestanks Tier zu reinigen. Anders als bei dir, empfand ich das Liegen darauf später recht angenehm und nutzte es sehr gern.
Ich glaube, unsere beiden Frauchen waren in gewissen Dingen sehr ähnlich veranlagt. Immer im Guten für uns gehandelt und dabei manchmal vergessen, dass wir unsere alten Decken und Spielzeuge am Liebsten hatten. Neue Sachen rochen immer so fremd und ich mochte Sie lange Zeit immer nicht annehmen. Ging dir bestimmt auch so.

Eine Futtermittelallergie? Herrje und das als Cocker. Ich hoffe nicht so extrem schlimm wie man manchmal von anderen gehört hat, die fast gar keine Fleischsorte vertragen haben.

Deine erfolgreich abgeschlossenen Jobs in der Suche nach Personen sind zwar nicht richtige bezahlt wurden, da gebe ich dir recht. Aber du hattest bestimmt dieses Gefühl der Selbstbelohnung , wenn du nach erfolgreicher Aufnahme einer Spur auch zum Ziel gekommen bist? Bei der Wahl zwischen Schokolade oder Blumen hätte ich mich übrigens auch für die Schokolade entschieden und die Blumen Frauchen überlassen.
Mit dem Vergessen ist Blödsinn, da hast du Recht liebe Bonnie. Aber trotzdem kann man doch eine gewisse Angst davor haben? Jedenfalls ist Sie bei meinem Frauchen vorhanden.

Mensch wir liegen hier und erzählen. Es ist schon spät liebe Bonnie. Ich muss zurück.

Ich bedanke mich für die schönen Stunden bei dir, dem Schwelgen in unseren selbst erlebten Geschichten
und wünsche dir eine Gute Nacht.

In tiefer Verbundenheit dein Freund Amigo
Kommentar vom: 23.11.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne

Geliebtes "Hundetier", süßeste aller süßen Böhnies, Lieselöttchen, mein Engel auf vier Pfoten,

warum können manche Menschen nicht mehr wie ihr sein?
Es gibt so derartig unsensible und dumme Menschen...
Ich sollte es allmählich besser wissen, und bin doch immer wieder erschüttert und sprachlos.

Da bemühe ich mich so sehr, ja bloß niemanden in die Arme zu laufen, der womöglich "dumme Fragen" stellt, und war bisher recht erfolgreich damit.
Bis heute Abend.
Da bin ich "Charlys Tante" begegnet, und konnte ihr bedauerlicherweise nicht ausweichen.
Und, obwohl ich meinen Schritt beschleunigte, und den Kopf gesenkt hielt, kurz mit jeder Faser meines Körpers signalisierte, dass ich in Ruhe gelassen werden möchte, sie sogar zuerst vermutete, dass ich nicht die sei für die sie mich hielt ("das ist doch Bonnies Frauchen?! Ach ne, ist sie wohl doch nicht, ich dachte"), sieht sie mich in meinen Hauseingang einbiegen, und läuft mir mit den Worten nach: "Ach, Sie sind es ja doch! Was ist denn mit Bonnie?", und dann, und das war der Hammer! "Ist die nicht mehr da?"
Selbst, wenn ich darauf hätte reagieren 'wollen', was hätte ich auf eine sowas von besch** Frage antworten sollen?
Nein, ich habe ihre offenkundige Neugierde nicht befriedigt.
Stattdessen habe ich sie, weiter stumm, stehen lassen, und bin ins Haus geflüchtet
Soll sie doch doof sterben!
Die Tür war noch nicht ins Schloss gefallen, da kullerten schon die Tränen.
Aber ich war auch unsagbar wütend!
Die Frau kann von Glück für sich sprechen, dass ich viel zu sehr damit beschäftigt war nicht sofort die Fassung zu verlieren.
Denn andernfalls hätte ich ihr sicher ein paar gepfefferte Worte an den Kopf gedonnert.
Du weißt, wie "charmant"ich notfalls auch sein kann...
Ich mag ja verstehen, wenn sich Leute wundern, und daher interessiert nachfragen.
Aber plump, fast ein bisschen aufdringlich, und aus purer Neugierde, völlig missachtend, was die Signale des anderen sind?
Das finde ich widerlich!
So ne' dumme Nuss!

Sie war damals, als wir hier her gezogen sind, die Erste, mit der wir kurz ins Gespräch gekommen sind, bei unserem ersten Abendspazi, als wir gerade anfingen die Gegend um uns erkunden.
Weißt du noch, mein Schnückchen?
Und heute war sie auch wieder die Erste.
Nur diese mal ist sie noch weniger positiv aufgefallen.

Dann hat "unser Michel" noch angerufen.
Der Arme musste sich die ganze Schimpftirade und mein Weinen anhören...
So richtig "verstehen" kann er mein Leid zwar auch nicht wirklich, außer zu dir hat er nie selbst Erfahrungen und Bindungen zu Tieren gehabt, aber er nimmt es hin wie es sich für mich anfühlt, und abgesehen davon weiß er ja, dass du für mich ein Familienmitglied, ein "Lebensgefährte" warst/bist, warum er es dann doch auch wieder nicht soo schwer findet, sich ein Stück weit in mich hineinzuversetzen.

Dass alles hat mich schon wieder so aufgewühlt...
Auch das nun einsetzende Erinnern an all die Erlebnisse, die wir zusammen mit ihm hatten...

Ich gehe jetzt ne" Runde Sterne schauen, und dabei weinen...



Antwort vom: 24.11.2017
von: Jessica
Bentheimer Gold - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue,

ich wollte gerade gehen und jetzt habe ich deine Zeilen gelesen.

Das tut mir von Herzen leid, weiß ich doch aus eigener schmerzlicher Erfahrung wie solche Situationen einen aufwühlen und einem alles wieder vor Augen geführt wird. Das dann die Tränen fließen, wer will es einen verdenken. Solche Leute merken das nicht einmal wie sie einem auf die Gefühle herum trampeln. Und am Schlimmsten ist es, wenn Sie doch eigentlich nur daran interessiert sind als erster etwas Neues zu erfahren, womit sie sich dann bei anderen Leuten wichtig machen können. Weißt du schon... Ganz schlimm! Leider können wir diese Leute nicht ändern. Flucht ist wirklich manchmal die beste Verteidigung.

Der Sternenhimmel heute Abend ist wunderschön. Ich hoffe der Blick nach oben kann dich ein bisschen beruhigen, damit du heute Nacht noch zum Schlafen kommst. Ich werde jetzt auch versuchen zu Schlafen, wahrscheinlich läuft wieder Radio aber es hilft mir ein bisschen beim Einschlafen.

Eine ganz liebe Umarmung von Jessica
Kommentar vom: 23.11.2017
von: Jessica
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue,

meinen Schilderungen über das eigene Empfinden der Sternchenmonate sollten dir keine Angst einjagen. Das wollte ich nicht!

Ich besuche Bonnie gerne, bitte nicht dafür bedanken und schon gar nicht entschuldigen. Es gibt eben Tage, da kann man nicht Schreiben, weil man sich nicht fühlt oder Sachen machen muss, die Zeit in Anspruch nehmen und auch die eigenen Kräfte sehr strapazieren. Schon allein die Gewissheit, dass du meine Gefühlswelt verstehst und an Amigo denkst, weiß ich sehr zu schätzen.
Sich ohne auferlegte Zwänge hin und wieder auszutauschen ist in unserer Situation denke ich das Beste. Ich finde mit dem Austausch zu sehen, dass man nicht allein da steht mit seinen Gefühlen, Handlungen, Reaktionen hilft doch schon ungemein.

Vielen lieben Dank für deine Schilderungen zu den eigenen körperlichen und seelischen Auswirkungen. Ich sehe, dass dieser „Mir ist eigentlich alles egal Modus“ nichts Unnormales ist. Du kennst ihn ja schließlich auch. Körperliche Reaktionen habe ich auch zur Genüge. Es tut mir so leid, dass du schon dreimal so fühlen musstest! Das ist furchtbar schlimm. Du kannst wirklich nur versuchen, „alte“ Fehler und Sachen, welche dir nicht gut tun, soweit wie möglich zu vermeiden, um dich nicht noch mehr zu belasten.

Eigentlich würde ich im Moment auch lieber auf Abstand gehen mit allem was mit Tieren zu tun hat. So gerne ich es täte, ich schaffe es nicht eine Distanz zwischen mir und Tieren aufzubauen.
Viele Hunde hier im Wohngebiet kenne ich persönlich. Es waren alles Freunde von Amigo. Sobald mich einer erblickt, kommen sie freudig angelaufen. :-(

Zu Hause wartet die Katze, die (Amigo und mir) im November 2016 zugelaufen ist, in der Zeit wo ich so schwach war. Amigo fand das Tierchen prima. Sie hat ihn vergöttert, nie gekratzt, mit ihm geschmust. Auch in den letzten Tagen hat Sie sich neben ihm gelegt, ganz eng Kopf an Kopf und ihn gewärmt und mit ihm gekuschelt. Sie hat mich damit sehr unterstützt, konnte ich doch kurz weggehen, ohne dass er alleine war und konnte entsetzlich weinen. Vor ihm habe ich nicht geheult, er hätte es gespürt. Ich habe mir geschworen, die Katze zu versorgen und ihr in der Not zu helfen. Sie hat doch so viel getan….Eine richtige Beziehung kann ich aber nicht aufbauen, es geht einfach nicht. Auch nicht weil sie viele Eigenschaften hat, die mir wieder sehr nahe gehen. Sie schleppt zum Beispiel meine Strümpfe oder rennt zur Haustür, wenn es klingelt.

Nun steht das Wochenende bevor, welches mich am Sonntag wieder ins Tal der Tränen führen wird. Ich weiß gar nicht wie mich meine Gefühle überwältigen werden. Und dann folgt der Montag, mein Geburtstag. Ich stehe total im Konflikt. Gefühlsmäßig wird es für mich eine Katastrophe. Was aber mache ich mit den Menschen, die mir eine Freude bereiten wollen? Ich habe gesagt, ich will nichts haben zum Geburtstag und ich möchte diesen Tag am liebsten ausfallen lassen. Er wird für mich einfach nicht schön. Sie verstehen es einfach nicht! (Hier gilt leider: Geburtstage lädt man nicht ein, da kommt man!:-( ) Eingeladen habe ich niemanden, weiß ja warum.

Ich wünsche dir von Herzen, dass das kommende Wochenende für dich emotional aushaltbarer wird als das Vorherige.

Hoffe, die leidigen Formalitäten mit Steuer etc. konntest du irgendwie hinter dich bringen.

Ein lieber Gruß von Jessica

mit Amigo und Bonnie immer im Gedanken und im Herzen
Antwort vom: 24.11.2017
von: Sue
Pink Emely - W. Kordes' Söhne

Liebe Jessica,

hab' herzlichen Dank für deine Zeilen!
Auch die voller Verständnis für meine gestrige Begegnung "der dritten Art".
Genau das ist es, was mich, neben der puren Gedankenlosigkeit einiger, dabei am meisten aufregt.
Das Fragen um des Fragens willen, um sich mit vermeintlichen Neuigkeiten anderorts wichtig zu machen!

Liebe Jessica, du hat emotional besonders schwere Tage vor dir...
Ich würde dir so gerne einen Teil der Last abnehmen, bzw beim Tragen helfen!
Das wird aber leider nur sehr eingeschränkt möglich sein.
Ich möchte aber, dass du weißt, dass ich weiß, dass du weißt, was wir beide wissen!
(Schöner Satz...ich bin auch ganz stolz darauf... Aber Spaß beiseite!)
Was ich sagen möchte ist, dass ich "da" bin!
Ob du nun reden, erzählen, schweigen oder weinen möchtest, ganz egal.
Ich möchte ihn dir anbieten, diesen kleinen "geschützten Raum", in dem du dich weder erklären, geschweige denn "anpassen" musst.

ich habe lange überlegt, ob ich dir folgendes schreiben kann, oder, ob das anmaßend klingen könnte.
Ich habe letztlich den Entschluss gefasst, dir zu zwei Dingen etwas aus meiner Sicht heraus zu sagen, und hoffe, du empfindest es nicht als Einmischung.
Das erste, was mir wirklich auf den Nägeln brennt, betrifft deinen Geburtstag, bzw., wie dieser Tag (von anderen) geplant ist.
Liebe Jessica, ich kann mir sehr, sehr lebhaft vorstellen, welches Unbehagen es bei dir auslöst, dass du weißt, dass du dich letztlich wirst mächtig anstrengen müssen, um diesen Tag zu einem "guten Tag" zu machen - für alle anderen, nur nicht gerade für dich.
Tue dir das nicht an!
Ich schöpfe nun mal aus meinen eigenen Erfahrungen, nach denen ich dir versichern kann, dass das zwar für alle anderen okay ist, nur nicht für einen selbst, wenn man gerade an emotional schwer behafteten Tagen tief in die Theater Kiste greifen muss.
Soll heißen, du möchtest keinen Besuch?
Lasse deine Tür verschlossen!
Sag`Bescheid, äußere deine Wünsche danach, "in Ruhe gelassen zu werden".
Wer das nicht "ernst nimmt" oder respektiert, steht halt vergebens vor deiner Tür.
Flüchte dich notfalls zu einem Menschen, oder einen Ort, den du ertragen könntest, der dir vielleicht sogar gut tut, oder las" nur die hinein, die du auch wirklich um dich haben möchtest.
Fühlen sich die anderen dann vor den Kopf gestoßen, so ist das de facto ihr Problem, und nicht deines!
Denn bei genauer Betrachtung ist es doch fast schon "unverschämt" zu nennen, wenn man so wenig Rücksicht auf dich und deine Bedürfnisse nimmt. Gedankenlos, so über dich hinweg zu fegen, und zu verlangen, dass DU dich ihnen anpasst, an DEINEM Tag, in deinen vier Wänden...!
Und wo werden alle diese Menschen am Sonntag sein?
Wer weint mit dir?
Nein, nein Jessica, von den Gedanken "das kann ich nicht machen", oder "das ist nun mal so üblich bei uns, und darum muss ich mich fügen und anpassen", solltest du dich ganz schnell verabschieden!
Du kannst, und du musst sogar - ausschließlich das tun, womit es dir am besten ergeht!
Wir sind so vielen Zwängen unterlegen, müssen uns ohnehin oft genug verbiegen und in Diplomatie und Anpassung üben.
Da ist es um so wichtiger, dass man die Bereiche erhält, wo nur eines wichtig ist "DU"!
Das ist wichtig für die "Psychohygiene", wie ich es gerne nenne, wichtig, um sich mit sich selbst auseinander zu setzen, Kräfte zu mobilisieren, um für den ganz normalen Wahnsinn gewappnet zu sein.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung erzählen, das man unter Umständen einen sehr hohen Preis dafür bezahlt, wenn man sich selbst für andere über Gebühr hinten anstellt.
Zur Zeche wirst du gebeten, nicht die, die diese Kosten mit verursacht haben.
Im Gegenteil wirst du dann womöglich zu hören bekommen, du hättest ja nur "was sagen müssen"...
Kraft ist begrenzt.
Etwas, was ich auch erst lernen musste.
Und mir scheint, dass du im Augenblick schon ziemlich am Limit bist.
Gehst du über diese imaginäre Grenzlinie, wird’s echt bitter.
Glaub' mir.
Darum würde ich nun den Teufel tun und dir sagen "das schaffst du schon".
Ich kann es hoffen, und mir auch wünschen, aber in erster Linie mache ich mir Sorgen, und möchte dich bestärken, dich notfalls gegen alle "üblichen Abläufe" zu stellen, wenn sie nicht das sind, was du erträgst, was du möchtest!

Das andere Thema ist die nicht ganz so gewollten Begegnungen mit anderen Tieren.
Im Grunde umfasst "mein Rat" dafür das schon Gesagte.
Ich möchte es nur damit ergänzen, dass ich dir erzähle, wie ich es damit halte.
Nachdem ich für mich festgestellt habe, dass ich diese Begegnungen im Augenblick nicht gut ertrage, habe ich Strategien entwickelt.
Ich weiß ja, wann in etwa Bonnies Hundekumpel wo anzutreffen sind.
Also gehe ich andere Wege, ändere Uhrzeiten soweit möglich, organisiere mich also neu.
Bis auf gestern hat das bislang ganz gut geklappt mich zu schützen.
Es gibt eine Hundebekannte, die kann ich jederzeit kontaktieren, wenn ich soweit bin, zB zusammen mit ihr und ihren zwei Hundis spazieren zu gehen, um mich vorsichtig anzunähern, es aber auch jederzeit abbrechen zu können, wenn es mich überfordert, ohne mich in diesem Fall blöder Nachfragen stellen zu müssen.
Das ist ein gutes Sicherheitsbackup.
Allem anderen auszuweichen erfordert etwas Planung, aber, wie sage ich immer "das eine was man will, das andere, was man muss".
Horche in dich hinein, und kommst du zu dem Schluss, dass dir diese Begegnungen noch über Gebühr weh tun, versuche ihnen vorerst aus dem Weg zu gehen.
Du schadest damit ja niemanden, nimmst niemanden etwas weg, teilst lediglich deine Kräfte so ein, wie du sie brauchst.

Was nun Amigos Katzenkumpel betrifft, bin ich gerade etwas "erschüttert".
Ich versuche mich in deine Lage zu versetzen, und muss sagen, ich glaube, ich würde mich ziemlich schrecklich fühlen.
Dabei ist der Schlüsselsatz für mich der, wo du beschreibst, dass du dir geschworen hast, dafür zu sorgen, dass es dem Katzenkind gut geht, dass du ihr dankbar bist, aber trotzdem keine richtige Verbindung aufbauen kannst.
Der Zwiespalt, das "schlechte Gewissen" das du empfinden magst, muss ziemlich belastend sein...
Ich weiß nicht, ob "es reicht", eine Katze bestmöglichst zu versorgen, sie aber nicht lieben zu können.
Bei einem Hund würde ich dazu neigen "nein" zu sagen.
Katzen hingegen sagt man ja nach, weitaus autarker zu sein, also weniger "abhängig" von Menschen.
Keine Ahnung, ob das so stimmt, dafür hatte ich selbst einfach zu wenig Berührung mit Katzen, könnte mir aber vorstellen, dass das nur bedingt so ist, und zudem auch von Katze zu Katze unterschiedlich.
Womit dann aber dein innerer Konflikt perfekt ist.
Zudem sie mir anhand deiner Schilderung recht anhänglich erscheint.
Was kann man da tun?
Ich muss darüber nachdenken.
Oder ist das gar kein Anlass für dich sich Gedanken zu machen, weil du für dich längst eine Lösung gefunden, oder erarbeitest?

Liebe Jessica, ich hoffe, ich bin dir mit keinem meiner Worte zu nahe getreten!
Sollte dem aber doch so sein, ich versichere dir, dass das nicht in meiner Absicht lag!
Ich weiß aber darum, dass ich mitunter "irritiere" in meiner Art, daher ist es mir wichtig dich zu bitten, offen zu sagen, wenn dir etwas nicht passt, okay?

Ach Jessica, was soll ich dir nun wünschen?
Ich meine, außer Kraft!
Noch mehr Kraft vielleicht?

Eine vorsichtige Umarmung sendet dir

Sue
im Herzen mit Bonnie
und ein bisschen Amigo, weil ganz viel von ihm ausschließlich und nur bei dir ist
FÜR IMMER!!!








Kommentar vom: 23.11.2017
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Ich wünsche Dir einen RB der Hoffnung gibt & Brücken schlägt.Der Dich mit seinen Farben durch den Alltag trägt!
Marion mit Sissi & Finchen
Antwort vom: 23.11.2017
von: Suse
Aplle Blossom - Burbank

Liebe Marion,
hallo Sissi und Finchen,

diesen Regenbogen wünschen wir euch auch, von Herzen!

Lieben Dank für den Besuch, die Rose, und die wundervollen Wünsche-Worte!

Brückenbauer müsste man sein...

Ein Cocker Bussi von Bonnie für Sissi und Finchen,
und von mir herzliche Grüße

Sue



Kommentar vom: 22.11.2017
von: Amigo
Kordes' Rose Berolina - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

ich komme gerne zum Kuscheln zu dir.
Schön, dass du heute bei mir vorbei geschaut und auch unser Foto entdeckt hast.
Oh, was du dir da gemerkt hast ist ja beachtlich. Ist ganz schön hoch für uns, dass zu verstehen und lässt ja unglaublich viel Interpretationsspielraum. Das „ Leiden“ könnten demnach die seelischen Qualen sein, die unsere Frauchens durch unseren Verlust gerade durchmachen. Mag sein, dass Sie beide dadurch an Charakterstärke gewinnen werden, aber ich glaube, sie hätten lieber darauf verzichtet.
Ich denke auch, dass wir ein schönes Hundeleben hatten und von unseren Menschen geliebt wurden. Hoffen wir, dass unsere Frauchen daran denken, besonders auch in Momenten wo sie feuchte Augen haben.
Ich glaube wir beide haben uns noch so viel zu erzählen. Ich bin schon so gespannt auf deine Geschichte.
Jetzt wünsche ich dir eine Gute Nacht.
Ganz liebe Grüße auch von unseren Anubis Freunden.
Für dein Frauchen einen lieben Gruß von meinem Frauchen. Sie meldet sich.

Dein Freund Amigo
Antwort vom: 23.11.2017
von: Bonnie
Kordes' Rose Cubana - W. Kordes' Söhne
...ich mach' nichts...noch nicht...

Hallo lieber Amigo,

och, ich schaue doch gerne bei dir vorbei!
Du bist doch schließlich mein lieber Regenbogenland Freund und Vertrauter!

Dass ich allerdings erst jetzt das Foto entdeckt habe, ist mir etwas peinlich.
Das kommt davon, wenn Frauchen per Smartphon statt über den Schlepptopp ins Internet geht, denn dann kann ich das nicht so auf Anhieb sehen.

Nun, da wir zwei schlaue Cockerköpfe sind, haben wir verstanden, dass es bei dem, zugegebenermaßen etwas sehr klassisch, und fast etwas hölzern formulierten Zitat, im Grunde um das eine geht.
Yin und Yang, Licht und Schatten, Frühling und Herbst, Schwarz und Weiß...
Und irgendwie geht wohl nichts davon ohne das Gegenstück, um es zu einem Ganzen zu machen.
Ich glaube allerdings auch, dass unsere Frauchen gerne noch eine Weile darauf verzichtet hätten, diese Erfahrung zu machen.
Zudem ich denke, dass mit ihrem Charakter auch schon zuvor alles in Ordnung war!
Ach, ich weiß auch nicht.
Vielleicht sollte ich besser meine philosophische Ader noch etwas schulen, und stattdessen lieber von Fellen berichten, mit denen ich Frauchen ein bisschen wahnsinnig machte...
Aaalso, das war nämlich so:
Von irgendwo her, hatte Frauchen so ein weißes dickes Schafsfell
Ich glaube, es stammte noch von ihren Eltern, bzw. dem ehemaligen Nachbarn früher, der Schäfer war.
Nehme nicht an, dass Frauchens Eltern Schafe waren.
Frauchen fand das Ding zwar blöd, dachte aber, da sie es nun mal hat, würde ich vielleicht gerne darauf liegen.
Habe ich auch.
Gelegentlich.
Meistens allerdings habe ich mich darauf gestürzt, und es knurrend und ausbellend verkloppt.
Das Schaf flog dabei kreuz und quer durch die Bude, und schließlich, das Biest wollte ja nicht hören, habe ich ihm aber ordentlich Bescheid gegeben, und, na ja, wie soll ich es sagen...?
Ich habe es markiert.
Andere würden sagen, ich hätte drauf gepinkelt.
Frauchen verstand die Welt nicht mehr, denn ich war lääängst stubenrein, und habe das auch später sonst niemals gemacht.
Sie nahm das Ding also weg, wusch es, und als es getrocknet war, legte sie es wieder hin.
Was für ein Affront!
Da war es schon wieder!
Dieses andere Fellwesen, dass nur doof rumlag, nichts sagte, und auch null Gegenwehr zeigte.
Ich hatte es gewarnt!
Aber, wer nicht hören will...

Das ging noch eine ganze Weile so.
Ich "verpusematuckelte" (O-Ton Frauchen) das Fellding, es wurde gereinigt, und wieder von vorn.

Schließlich hat das seltsam platte Schaf endlich aufgegeben, und ich hatte den Boden wieder ganz für mich!

Zumindest bis Frauchen Jahre später, wir waren inzwischen umgezogen, strahlend wieder damit ankam, und meinte "guck mal Böhnie, ist das nicht ein feines weiches Hundeplätzchen?"
Nein! War es nicht!
Und das wurde auch sehr bald und sehr deutlich gemacht.
So was...pffft...

Ich bin ja clever, nachdem ich früher demonstrativ auch vor Frauchens Augen die Fronten klärte, dachte ich, dass ich jetzt auf das
Verschieben und Zusammenknüllen verzichte.
Sollte sich das Schaf doch angenässt eine Erkältung einfangen, das würde ihm nur recht geschehen!
Aber Frauchen hatte da sowas wie nen' sechsten Sinn entwickelt, die hat mich nur angeguckt, ist zum Schaf gegangen, hat geseufzt, und gemeint, dass sie eigentlich nicht vorgehabt hätte, das Fell gleich wieder in die Maschine stopfen zu müssen.
Äh, Frauchen, d a s hatte ich eigentlich auch nicht im Sinn...

Zuletzt hat sie es in unserem letzten Jahr mal wieder probiert.
Da hat sie den elenden Büttel ins Büro gelegt.
"Der Boden ist doch viel zu kalt und hart Bönchen", lautete ihre Ansage, bevor sie mir das Teil doch tatsächlich schon wieder vor die Nase, und hihihi, unter die Blase, legte...

Frauchen hat's nicht kapiert, und ich räume ein, so ganz klar war auch mir nicht, warum ich das Schafsfell meinte, immer wieder und bei jeden Versuch über Jahre hinweg, markieren zu müssen.
Schließlich habe ich das sonst nie, und mit nichts sonst getan!
Im Gegenteil, wenn, wenn ich krank war, doch mal ein Malheur geschehen ist, war mir das stets meega unangenehm, regelrecht peinlich!
Vielleicht war's der Tierschutz Gedanke, der mich dazu veranlasst hatte.
Der Gedanke, da läuft nun ein Schaf nackt durch die Gegend, während seine Kleidung bei mir auf dem Boden rumliegt, und ich wollte damit meinen Protest ausdrücken.

Vor ein paar Tagen ist Frauchens Blick zufällig auf das Corpus Delicti gefallen.
Es liegt inzwischen sauber und eingenollt irgendwo auf dem Boden.
Keine Ahnung, warum sie es nicht weggeschmissen hat.
Ich nehme allerdings an, dass sie es jetzt erst recht nicht mehr tun wird, wenngleich sie es für sich niemals hinlegen würde.
Das arme Schaf.

Das wäre damit vielleicht meine Variante von Taschentücher verspeisen.
Sind wohl beides Dinge, die unsere Menschen sich nicht wirklich haben erklären können.

Ja, lieber Amigo, wir haben uns noch ganz doll viel zu erzählen, womit wir bestimmt auch der Sorge unserer Frauchen entgegenwirken können, sie würden womöglich irgendetwas im Zusammenhang mit uns und unseren gemeinsamen Erlebnissen vergessen!
Ich glaube zwar das geschieht auch ohne dem nicht, dafür war das Leben zu voll, zu intensiv die Beziehung, aber es schadet ja nicht, und es ist auch schön, voneinander zu erzählen!

Mensch, äh Hund, da fällt mir noch was ein!
Du meintest doch, dass ich quasi einen Job gehabt hätte, und dafür mit Leckerchen bezahlt worden sei.
Denkste!
Wirklich zu blöd, dass ich darauf nicht gekommen bin!
Sich jetzt noch an die Gewerkschaft zu wenden, macht wohl keinen Sinn?
Allerdings war meine Tätigkeit ja ohnehin in erster Linie ehrenamtlich.
Als Belohnung gab's Knuddeln und dieses "Rumgequitsche", welches alle Frauchen und Herrchen für gewöhnlich ausstoßen, wenn sie kundtun wollen, dass sie gerade besonders begeistert von etwas sind, was wir gemacht haben.
Du kennst das.
Frauchen hatte irgendwann mal kurz so ne' Anwandlung, da hatte sie sich einen "Guddi" zugelegt, um mich auch unterwegs mit Leckerchen zu versorgen.
Nachdem sie das Ding aber regelmäßig Zuhause hat vergessen und liegen lassen, und ich offenkundig auch so bereit war ihr zu folgen, hat sie dieses Unterfangen wieder eingestellt.
Ich glaube es war so zwei, drei mal, da haben Verwandte von denen die ich gesucht und gefunden habe, bei den Jungs von der Feuerwehr bei uns im Ort Geschenke für mich abgegeben.
Manches davon konnte ich nicht annehmen, denn ich habe ja so schrecklich viel nicht vertragen.
Das haben dann meine Hundekumpel bekommen.
Aber einmal war es ein Gutschein für unseren Hundeeinkaufsmarkt.
Das war super!
Und Frauchen hat mitunter auch was bekommen, Blumen und Schokolade.
Beides fand sie toll, ich glaube aber, die Schoki mehr, als die Blumen. :-)

So, lieber Amigo.
Schön, dass du angekuschelt so lange zugehört hast!
Wollen wir jetzt noch ein bisschen zusammen toben, bevor es Zeit wird, dass wir schlafen gehen?
Schon um den Hauch von Melancholie wegzuspielen, der aufkommt, wenn man in Erinnerungen schwelgt...

Also, auf die Plätze, fertig...LOOOS!
Wer zu erst am Rosenstrauch und dann auf der Wolkenwiese im Bach ist!

Deine Bonnie







Kommentar vom: 22.11.2017
von: USCHI !!!
Blue River - W. Kordes' Söhne
Wir denken ganz Herzlich an die liebe Bonnie und ihr liebes Frauchen !!!

-`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´-

Für Dich liebe Bonnie !!!

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht !!!
Du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht !!!
Wo ich auch nach dir Frage ,
finde ich von dir Bericht !!!
Wo ich mein Zelt aufschlage ,
da wohnst du bei mir dicht !!!

-`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´-

Ganz Herzliche Grüße von Uschi !!!
Antwort vom: 23.11.2017
von: Suse
Alaska - W. Kordes' Söhne

Liebe Uschi !!!

ganz vielen und sehr herzlichen Dank für den lieben Besuch, und die so schönen Worte des Gedenken!
Sie haben mich sehr berührt!

Beim Foto habe ich fast "Schnappatmung" bekommen, und natürlich flossen prompt die Tränen.
Bonnie, meine süße Lieselotte in jung... Original!
Dieser Blick, der jedes Herz zum Schmelzen bringt...
Bezaubernd!

Nun muss ich aber etwas gestehen, nämlich, dass ich Sie namentlich just nicht wirklich zuordnen kann...
Das ist mir nun recht unangenehm, denn ich würde mich wirklich gerne bei einem Gegenbesuch bedanken.
Vielleicht helfen Sie einer Gedächtnisschwächelnden auf die Sprünge?

Mit sehr lieben, und für den schönen Besuch bedankenden Grüßen

im Namen meiner geliebten Bonnie

Suse


Kommentar vom: 22.11.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Ich hab dich so lieb...


Jetzt gerade; keine Worte, nur:
ICH HAB' DICH SOOO SCHRECKLICH LIEB!
Kommentar vom: 21.11.2017
von: Amigo
Airbrush - W. Kordes' Söhne
“Das Band zwischen dir und deinem Frauchen kann nicht reißen, weil du in ihrem Herzen bist- Für immer“
Mit dieser Gewissheit wünsche ich Dir nun eine Gute Nacht liebe Bonnie!
Dein Freund Amigo
Antwort vom: 22.11.2017
von: Bonnie
Aprikola - W. Kordes' Söhne

Guten Morgen, lieber Amigo,

ich danke dir für die sehr schönen Worte, die du für mich gefunden hast, und die mich in eine neue Nacht, und einen neuen Morgen im Regenbogenland begleitet haben!
Wir haben es beide, dieses Band der Verbundenheit zu unseren Herzensmenschen, unseren Frauchen!
Was hatten und haben wir für ein wunderbares Gefühl erleben dürfen, dass wir so geliebt worden sind, und unsere Liebe verschenken konnten.
Ja Amigo, wir können sagen "das Leben auf Erden war schön!", und das sollte unseren Frauchen ein schöner Gedanke sein, der ihnen Trost und Halt ist.

Ich habe unlängst etwas gelesen, dass irgendwie hängen geblieben ist.
Da hieß es :
Ohne Leiden bildet sich kein Charakter, ohne Vergnügen kein Geist.
Der Mensch soll wohl an beiden reifen.
(Feuchtersleben)
Dabei kommen mir viele verschiedene Gedanken in den Sinn.
Zum einen, ganz gut, dass wir keine Menschen sind, und daher nun auch einiges anders erleben als sie.
Zum anderen wie schön es wäre, würden unsere Menschen gerade jetzt unseren Wesen ähnlicher sein können.
Wir, mit unserem ganz anderen Zeitempfinden, der Fähigkeit alles was nicht so gut gewesen sein mag, bereitwillig zu vergessen, zu vertrauen, notfalls immer wieder, und darauf zu bauen, dass alles gut wird, und nach jeder blöden Medizin ein Super Leckerchen kommt!

Mit dieser Metapher schicke ich liebe Wünsche in den Tag, und freue mich, dich später noch zu sehen.
Ich bin dir schließlich noch eine Story aus meinem Leben schuldig.
Mal sehen wann du Lust hast, dich zu mir zu kuscheln, und ich sie dir erzählen kann.

In freundschaftlicher Verbundenheit zu dir und deinem Frauchen

eure Bonnie


Kommentar vom: 21.11.2017
Kordes' Rose Bengali - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie ,
vielen Danke für die lieben Grüße von deiner Mama und dir.
Wir wünschen Euch einen schönen Abend .
Liebe Grüße dein Freund Blacky und Elke
Kommentar vom: 20.11.2017
von: Jessica
Amber Sun - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue,

ich freue mich, wenn ich dich etwas unterstützen konnte.

Es tut mir leid, dass dich der zweite Monat ohne deine Bonnie gefühlsmäßig schwerer getroffen hat als der erste.

Zum Variieren der subjektiven Empfindungen & Erleben der einzelnen Sternenmonate, denke auch ich dass jeder Sternenmonat gefühlsmäßig ein bisschen anders ist, der eine so schwerer wiegt als der andere. Im ersten Monat nach dem Sternentag war ich auch noch so geschockt und im „Nicht-Wahrhaben“ wollen Modus.

Der zweite Monat hat mich die bittere Wahrheit umso schmerzlicher vor Augen geführt. Am schlimmsten hierbei waren die quälenden Gedanken mit Selbstvorwürfen. Viele Tränen habe ich vergossen. Gleichzeitig versuchte ich mich zu trösten mit der Gewissheit seines erreichten Alters, der erlebten Zeit die ich in all den Jahren hatte und dem Gefühl der Dankbarkeit, dass mir überhaupt 3 Tage Abschied mit ihm vergönnt waren.

Im dritten Monat kommt die unfassbare Traurigkeit umso mehr zu tragen, weil spätestens jetzt das persönliche Umfeld einen endgültig alleine lässt bzw. kein Verständnis mehr für seine Trauer aufbringt. Dabei ist es der erste Monat wo man so richtig darüber nachdenkt, dass alles erlebte mit seinem Tier nie wieder zurückkommt. Das alles hat mich erschüttert und erschwert es noch zusätzlich.

Den vierten Monat habe ich ähnlich wie den dritten empfunden. „Neu“ ist die Erkenntnis, dass man sich an den Schmerz ganz langsam gewöhnt und so nicht immer sofort in Tränen ausbricht. Aber auch das ist absolut noch Tagesformabhängig und wie man die Gefühle an sich heranlässt. Ganz vorsichtig versuche ich Erinnerungen und Erlebnisse zuzulassen, denn ich weiß sie sind das kostbarste Geschenk dieser einzigartigen Beziehung mit Amigo. Ich habe Angst diese Erinnerungen oder vielmehr die kleinen Details unserer Erlebnisse womöglich zu vergessen, wenn ich sie nicht langsam zulasse.

Ich denke, so wird es weiter gehen. Jeder Monat mehr wird andere „Schwerpunkte“ setzen, mit denen man sich auseinandersetzen muss.

Nicht nur, dass man sich generell so leer und müde fühlt, mir ist auch im Moment so ziemlich alles egal. So ein Mensch bin ich eigentlich nicht. Eigentlich bin ich vielseitig interessiert, aber nichts kann mich im Moment mehr so richtig begeistern. Wenn etwas ansteht, wird es getan, weil es getan werden muss. Kennst du das auch?

Komm gut durch die Woche. Dafür sende ich dir viel Kraft.

Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo, Bonnie und allen befreundeten Anubis Fellnasen im Herzen
Antwort vom: 22.11.2017
von: Sue
Abracadabra - W. Kordes' Söhne

Liebe Jessica,

ich bin gerade nicht sicher, welches Gefühl deine Schilderung über den Verlauf der vergehenden Zeit ohne unsere Fellengel, bei mir auslöst.
Auf jeden Fall ist auch "Angst" darunter.
(Wobei ich mich vor Monat 3 in einer Hinsicht nicht fürchten muss, meinem Umfeld ist es schon längst schnuppe, wie es mir ohne Bonnie geht.)
Wie ein Ping Pong Ball, hüpfen meine Gefühle dieser Tage hin und her, und wechseln zwischen purer Traurigkeit, Leere, Lethargie, und, und das sind wohl die schlimmsten Momente, Realitätsaugenblicke, bei denen nicht nur meine Seele reagiert, sonder auch körperliche Reaktionen hervortreten.
Da bin ich dann fast dankbar für die wenigen kurzen Sequenzen, in denen ich mich wie versteinert fühle, und glaube, ich denke und fühle nichts.
Inzwischen hat sich auch mein Zeitgefühl mal wieder dahingehend verändert, dass mir alles wie gerade erst gestern geschehen vorkommt.
Ich blättere im Kalender und denke: "Was? Dies und das ist doch schon "so lange" her? Kann nicht sein."

Du fragst, ob ich das auch kenne, dass sich so eine Lethargie breit macht, so ein Desinteresse auch an Dingen, die einen vormals beschäftigt, abgelenkt und sogar begeistert haben.
Oh ja!
Und ob mir das bekannt vorkommt!
Von einigen Dingen habe ich mich bewusst vorerst verabschiedet, weil sie mir einfach nichts mehr bedeuten.
Mehr noch schaue ich darauf, und verstehe nicht, warum ich nie zuvor feststellte, was mir jetzt so ins Auge springt.
Als Beispiel nenne ich hierbei mal meinen Facebook Account.
Eine viel zu oft sinnfreie Blase, ein Fenster in eine vermeintliche Wirklichkeit, die mit der meinen nichts mehr zu tun hat.
Selbst Posts und Seiten die mich inhaltlich immer interessiert haben, gehen mir derzeit sogar mitunter richtig auf die Nerven!
Und allem anderen was mit Tieren, speziell Hunden, zu tun hat, weiche ich auch aus.
Kein TS, keine VK oder NK, kein "Hundeprofi", oder Peta etc.
Ich vermag das emotional im Augenblick nicht mehr auch nur halbwegs auszupendeln.
Im Gegenteil ist meine Zündschnur in dieser Hinsicht schrecklich kurz.
Die meiste Zeit bin ich schrecklich müde, schlafe zu den unmöglichsten Zeiten, um überhaupt Schlaf zu bekommen, und immer mal wieder packt mich zwischendurch eine so nervende Unruhe, bei der ich aufspringen und... tja, wohin nur laufen möchte.
Denn tatsächlich kennt dieser vermeintliche kurze Energieschub kein Ziel.
Wie du es schon geschrieben hast, was getan werden muss, wird getan, wenn ich es auch mitunter schiebe, was eigentlich untypisch für mich ist.
Egal, bleibt die Wäsche halt noch einen Tag liegen, wird die schriftliche Anfrage später bearbeitet, der Einkauf verschoben...
Ich weiß, dass das nicht gut ist, und letztlich sogar zusätzlich belastet, weil es nicht nur untypisch, sondern auch fröhlich im Hintergrund vor sich hin schwelt, in den Griff bekomme ich es dennoch nicht.
Trotzdem bemühe ich mich, es hinzunehmen wie es ist, um mir keinen übermäßigen Druck aufzubauen, der dann ja doch eher kontraproduktiv wirkt.
Ich hab's probiert.

Ich habe mich, in Variationen, schon drei mal zuvor in meinem Leben so gefühlt.
Bei keinem dieser Male bin ich unbeschadet geblieben.
Ich versuche alte Fehler zu vermeiden, andere Wege zu gehen, und ja, auch viel, viel mehr in mich selbst hineinzuhorchen, und keinen Ansprüchen anderer zu genügen.
Dass da so einsam machen würde, wusste ich zwar nicht, und auch nicht, als was für ein veränderter Mensch ich daraus hervorgehen werde, besser, schlechter, oder einfach nur anders, aber die Alternativen sind ohnehin deutlich begrenzt, da die Ausgangsposition so besch...eiden...

Was wollte ich damit nun eigentlich sagen, worauf wollte ich hinaus?
Ich weiß es nicht mehr.
Auch so ein unbekanntes Phänomen, so schnell den "roten Faden" zu verlieren.

Nun, vielleicht, liebe Jessica, kannst du trotzdem irgend etwas für dich aus meinen Zeilen ziehen, und sei es nur die Erkenntnis, dass nichts an dem was wir fühlen, oder/und wie es uns geht, etwas ist, was so unverständlich, oder gar "unnormal" ist, wie es uns manch einer weis machen möchte.
Und wenn doch, wären wir immerhin schon zwei.

Abschließend möchte ich dir unbedingt noch schreiben, wie dankbar ich dir für deine Besuche bei Bonnie bin!
Jeder Gedanke, jedes Wort an sie oder an mich, ist wie ein Streicheln der Seele...

Ich bemühe mich, für Amigo und dich das gleiche zu tun, befürchte aber, dass mir das nur unzulänglich gelingt, warum ich um Entschuldigung bitte.
In meinen Gedanken ist dein geliebter Amigo, und auch du, deutlich öfter, als meine Worte an euch, eine Kerze, eine Rose...

Ich wünsche dir einen lebbaren Tag!

Sue
mit ganz viel Bonnie und Amigo im Herzen







Kommentar vom: 20.11.2017
von: Amigo und Jessica
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Für dich liebe Bonnie:

„Du lebst nicht mehr auf dieser Welt,
doch du wirst ewig in unseren Herzen leben.“

In liebevollem Gedenken an dich
von Jessica & Amigo
Kommentar vom: 20.11.2017
von: Amigo
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

schön, dass es dir etwas besser geht. Die Erschöpfung legt sich hoffentlich in den nächsten Tagen.

Deiner Bitte, mich in deinem Namen schon einmal bei unseren Anubis Freunden zu bedanken, bin ich gerne nachgekommen.

Zu deiner Frage: Müsstest du meinetwegen zu jedem einzelnen hingehen, um mein Dankeschön zu übermitteln?
Jein. Es besteht prinzipiell auch die Möglichkeit im Anubis Forum einen Text zu verfassen, auf den dann alle zugreifen könnten. Aber ich habe das Gefühl, dass der Zuspruch zum Forum so richtig nicht gegeben ist. Antworten sind selten, einzig die „Dankfunktion“ wird genutzt. Jeden persönlich zu besuchen ist zwar zeitaufwendiger, aber es wird gelesen und erfreut denjenigen auch, glaube ich, mehr als es bei dem Allgemeintext im Forum der Fall wäre.

Aber alles müssen wir ja auch nicht verstehen liebe Bonnie.

So nun erhol dich erst einmal liebe Bonnie.

Dir und deinem Frauchen ganz lieben Dank für die angezündete Kerze bei mir. Auch mein Frauchen hat sich sehr über deinen Besuch gefreut.

Liebe Grüße von Amigo
Kommentar vom: 20.11.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Bonnie, meine Süße,
du unfassbar liebes, treues Hundeseelchen...


ich träume mir dich an meine Seite.

Kommentar vom: 20.11.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Bonnie, meine Süße,
du unfassbar liebes, treues Hundeseelchen...


du fehlst

Kommentar vom: 20.11.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Bonnie, meine Süße,
du unfassbar liebes, treues Hundeseelchen...


ich hab' dich sooo unendlich lieb

Kommentar vom: 19.11.2017
von: Jessica
Alaska - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue,

auch wenn ich selber weiß, dass die Wochenenden sowieso immer die meiste Zeit lassen, um die Gedanken kreisen zu lassen, noch dazu das gestrige Datum sein Übriges dazu getan hat, hoffe ich, dass es dir heute wieder einigermaßen besser geht.
Die Tage sind nie „schön“, deshalb wünsche ich dir auch keinen schönen Sonntag. Stattdessen schicke ich dir eine liebe Umarmung.

Ein lieber Herzensgruß von Jessica
Antwort vom: 19.11.2017
von: Sue
Belamie - W. Kordes' Söhne

Liebe Jessica,

ein bloßes Dankeschön kommt mir gerade so unzureichend dafür vor, was ich dir sagen möchte.
In Ermangelung aber eines anderen Wortes bleibe ich dabei, und sage dir
"Dankeschön"!
Danke für deinen Zuspruch, dein Verstehen, und die Gedanken, die du Bonnie und mir geschenkt hast!
Du weißt um die Kraft dieser Momente, in denen man sich verstanden und aufgehoben fühlt!

In der Tat, Sonntage sind nie "schön", und das Gefühl unendlich weit, dass sich daran je wieder etwas ändern würde.
Daher nehme ich deine Umarmung gerne an, und erwidere sie herzlich, vermindert sie doch das Gefühl dieser grenzenlosen Einsamkeit, und ist ein Pflaster auf der verletzten Seele.

Ich wünsche dir, dass du gut in die neue Woche kommen wirst, die dir hoffentlich nicht zu viel Kraft abverlangt!
Ich wünsche dir kleine bunte Momente, Lichtinseln, auf denen du kurz ausruhen kannst, wenn sonst alles gerade wieder so extrem dunkel ist.
Und ich hoffe, du findest Schlaf, begleitet von schönen Träumen, die dich nicht traurig machen, nach dem Erwachen, sondern einen stärkenden schönen Widerhall in dir hinterlassen, der trägt.

In herzlicher Verbundenheit

Sue
mit zwei ganz besonderen Cockerschätzen tief im Herzen und liebevollen Gedenken

Kommentar vom: 19.11.2017
von: Amigo
Bentheimer Gold - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

so schön hast du noch geschlafen. Ich habe dich nicht geweckt und habe mich wieder auf den Weg nach Anubis gemacht.
Ich habe dir als Zeichen der Dankbarkeit und gegenseitigen Unterstützung eine Rose auf deinen Nachttisch gelegt. Hast du sie gefunden?
Eine Sonntagsrose nur für dich möchte ich dir nun noch auf diesem Weg überreichen.

Ein ganz lieber Sonntagsgruß von Amigo


Antwort vom: 19.11.2017
von: Bonnie für Amigo
Burgund 81 - W. Kordes' Söhne

Lieber Amigo,
ich danke dir so sehr, dass du bei mir geblieben, und meinen Schlaf bewacht hast!
Das bedeutet mir sehr viel!
Denn so sehr ich auch das Beisammensein mit dir genieße, so gerne ich auch mit dir und unseren lieben Anubis Freunden durch die Wiesen und Wälder, Hügeln und Seen tolle, so sehr hat mich dennoch gerade in den vergangenen Stunden Sehnsucht betrübt.
Ich wäre schon auch gerne wieder Zuhause, und bei Frauchen...
Aber ich denke, das weißt und verstehst du.

Deine Rose habe ich selbstverständlich entdeckt, und mich sehr gefreut!
So lieb von dir...
Und diese Blumen werde ich besonders gut verwahren.

Ich bin erleichtert, dass du mir nicht böse bist, dass ich gestern so still, abwesend und in mich gekehrt war, und darum nicht viel geredet, und kaum so richtig Lust zu irgend etwas hatte.
Du warst ja dabei, als wir uns "das heulende Elend" da unten auf der Erde angesehen haben, und weißt darum auch, dass Frauchen viel Trost in dem Gedanken gefunden hat, sich vorzustellen, wie du, als großer starker Cocker, "ihr kleines Bönchen" an der Pfote gehalten, und tröstend bekuschelt hast, wenn ich traurig würde.
Ich hab' ja ihre Gedanken gelesen, und sie dir übersetzt und erzählt.
Ich weiß nicht, aber kam es dir auch so vor, als wäre der zweite Monat nach meinem Sternengeburtstag schlimmer gewesen, als der nach den ersten vier Wochen?
Na ja, wobei schlimmer wohl das falsche Wort dafür ist, anders schlimm trifft es eher.
Vielleicht, weil langsam das Bewusstsein immer größeren Raum bekommt, dass das wirklich alles geschehen ist, und ich nicht wieder zurück komme?

Lieber Amigo, ich würde nun gerne etwas "heiterer" enden, aber das will mir heute noch nicht gelingen.
Ich fühle mich wie Frauchen, irgendwie gerädert, und habe ein Gefühl von bleiernder Erschöpfung.

Ich werde mich zwar selbstverständlich selbst noch bei unseren gemeinsamen Anubis Freunden bedanken, die für mich und mein Frauchen eine Kerze und eine Rose des Gedenken und des Trostes hinterlassen haben, aber würdest du im Vorfeld vielleicht schon mal meinen aufrichtigen Dank übermitteln?
Vorausgesetzt, es macht keine Umstände.
So richtig habe ich das Prinzip nämlich noch nicht kapiert bei euch.
Müsstest du meinetwegen zu jedem einzelnen hingehen, um mein Dankeschön zu übermitteln?

Lieber Freund, ich bin sehr froh, dass ich dich habe!

Ein liebes Cockerküsschen schick' ich dir,
in tiefer Verbundenheit auch mit deinem Frauchen

Deine, bzw. eure Bonnie
die auch im Namen ihres Frauchen spricht
Kommentar vom: 19.11.2017
von: mir, mit dir überall
Bellevue - W. Kordes' Söhne

Mein geliebtes Fellschnütchen Böhnie,
meine Lieselotte,
süße Else Immertreu,

ich finde keine Worte die beschreiben, wie sehr du mir fehlst.
Das passiert deinem Frauchen ja nicht so oft, kann sie doch für gewöhnlich erzählen wie ein Wasserfall, was du aus leidvoller Erfahrung weißt, wenn du sie hast sprechen oder telefonieren hören, und sie dir dann doch glatt einen Teil ihrer Aufmerksamkeit entzog..
Auch dir habe ich viel erzählt.
Eigentlich alles.
Du hast derweil dein Köpfchen auf meinen Schoß gelegt, und zugehört.
Oder du hast dich auf den Rücken gedreht, und mir dein Bäuchlein dargeboten, dass ich dann gekrault und sanft massiert habe.
Meine Therapiestunde, habe ich das immer genannt.
Du bist ganz schwer dabei geworden, weil du dich so völlig entspannt hast.
Und mir sind einige Male Körpermaße eingeschlafen, weil ich mich mich nicht zu bewegen wagte...
Oder, wenn ich aufhörte zu kraulen, und du dann entweder mit deiner Schnüse oder deinen Pfötchen meine Hand gekapert, und hin zu Öhrchen oder Bauch schuppstest...
Erst kurzes Abwarten, erstaunter Hundeblick, der sagte "Wie jetzt?", und schließlich Initiative.
Manchmal habe ich ganz bewusst aufgehört, weil es einfach zu drollig war zu sehen, was du anstellst, damit wir weiter schmusen.
Du hast immer bemerkt, wann es gut ist.
Dann bist du entweder aufgestanden, hast dich gereckt und geschüttelt, oder bist in den Spiel- und Raufmodus verfallen.
Hast sanft in meine Hände gezwickt, und, ich schwöre, von einem Cockerohr zum anderen gegrinst, wenn ich darauf eingestiegen, und dich geneckt habe.
Dann hast du wie der Blitz deinen "bösen Knoten" geholt, und dann konnte das Spiel auch etwas wilder werden, denn in den Knoten konntest du richtig hineinbeißen, ihm schütteln, von dir weg schmeißen, dich auf ihn stürzen, und mit mir Tauziehen.
Der "böse Knoten" wurde von dir diszipliniert, indem du ihn angeknurrt, und zwischen deinen Pfötchen haltend, ordentlich zerrupftest.
Zwar konnte man dein süßes Knurren selten wirklich ernst nehmen, aber ich bin sicher, der Knoten hatte seine Lektion gelernt, und war vor lauter Ehrfurcht mindestens fusselig.
Und ich, tja, ich hatte inzwischen längst vergessen, dass ich doch eben noch so tieftraurig war.
Mein Therapie Hund.

Ich bin die vergangenen 24 Stunden um mich selbst herumgeschlichen.
Dabei habe ich entweder bewusst die Konfrontation gesucht, nur um festzustellen, auf welch gefährliches Terrain ich mich zubewege, oder ostentativ den Blick von alledem abgewendet.
Mit keiner Variante habe ich mich besser oder sicher gefühlt.
ZB wollte ich dir, einem Bedürfnis danach folgend, Blümchen kaufen.
Hab'e aber tatsächlich bis kurz vor Schließung des Ladens dazu gebraucht, um das auch tatsächlich zu tun.
Dann habe ich sie Zuhause arrangiert, und zunächst mal nichts dabei gefühlt.
Zig Mal zu den Sträußen hingeschaut, nichts.
Und auf ein mal, haut's mich regelrecht um, und ich merkte, wie sich Tränen, wie Giftschlangen windend, von ganz unten und ganz tief in mir hervorarbeiten, und in einen Strudel hinab ziehen.
Richtig in Panik bin ich geraten.
Ich wusste, ich werde nicht aufhören können zu weinen - nie mehr!
Ich musste das Weinen um dich kontrollieren, um mich nicht darin aufzulösen.
Nur um festzustellen, dass ich nun aber drohe daran zu ersticken.

Tausende von Gedanken sind mir durch den Kopf gesaust. Tun es noch.
Manchmal in schneller Abfolge, mal festbeißend, an mir nagend.
Mal Zusammenhangslos, dann wieder einer Geschichte folgend, und von einer Erinnerung zur nächsten hangelnd, die unkontrolliert aufpoppen, bis ich ganz wirr davon werde.

Du warst immer mein ausgleichender Moment, die bessere Hälfte von mir.

Ich sehe dich immer noch hier herumlaufen, habe dich bildlich vor mir.
Denke, ich höre das Klackern deiner Pfoten auf dem Fußboden, und spüre Sekundenbruchteile Erleichterung.
"Nur geträumt", denke ich dann, um noch in diesem kurzen Gedanken zu begreifen, dass ich mich irre.

Bonnie, du unfassbar wunderbares Hundetier...
Es fällt mir schwer meine Gedanken so weit zu ordnen, dass es einen Sinn ergibt, was ich dir schreibe.
Dass dir sagt, wie groß meine Liebe zu dir, und gleichzeitig der Schmerz ist, den diese Liebe bedingt.


Da draußen, ein paar Häuser weiter, streitet sich schon seit gut einer halben Stunde, lautstark ein Pärchen nach durchzechter Nacht.
Deren Probleme möchte ich haben...
Die sind so idiotisch!
Fast möchte man runter gehen, und ihnen den Kopf waschen.
Stattdessen überlege ich, ob ich eigentlich immer zu schätzen gewusst habe, was ich hatte.
Und komme zu dem Resultat, in deinem Fall ja.
Mehr noch verging eigentlich kaum mal ein Tag, an dem ich dich nicht ansah, und dachte, was für ein Glück ich doch habe, ein solch bezauberndes Wesen an meiner Seite zu haben, und wie viele Glücksmomente du mir schenkst!

Und nun tut mir dieses Glück so schrecklich weh...











Kommentar vom: 19.11.2017
von: für meinen Engel im Licht
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Mein Engel im Licht


Ein Hauch von Verzweiflung,
weht leise übers Moor.
Und ich komm mir in der Dunkelheit,
einsam und verlassen vor.
Ich steh am Feldrain,
und schau auf das Licht Daheim,
und in diesem Licht,
wartest du auf mich.

Engel im Licht
Engel im Licht
Führ mich in der Dunkelheit
Und verlasse mich nicht
Engel im Licht
Engel im Licht
Führ mich in der Dunkelheit
Bewahr'mich vor der Einsamkeit
Und schenk' mir auch die Sicherheit

...ich liebe dich!

Wie eines Leuchtturms Lichtkreis,
schirmst du meinen Pfad.
Und ich fürchte die Strecke nicht,
sei sie auch weit und hart.
Und deckt auch der Nebel
der Dinge Gestalt.
So schreite ich doch unbeirrt,
denn Daheim bin ich bald.

Engel im Licht
Engel im Licht
Führ' mich in der Dunkelheit
Und verlasse mich nicht
Engel im Licht
Engel im Licht
Schirm' mich in der Dunkelheit
Bewahr' mich vor der Einsamkeit
Und schenk' mir auch die Sicherheit

...ich liebe dich

Und schlägt mir auch die Unbill,
voll Bosheit ins Gesicht.
Und ich wanke unter den Schlägen,
so stürze ich doch nicht.
Denn auf all' den Wegen,
wo die Zuversicht sonst bricht,
schirmt mich mit ihrem Segen,
mein Engel im Licht.

Engel im Licht
Engel im Licht
Schirm mich in der Dunkelheit
Und verlasse mich nicht.
Ja auf all' den Wegen
wo Zuversicht sonst bricht

Schirm mich mit deinem Segen
MEIN ENGEL IM LICHT



(Song Rockabilly Mafia)
https://youtu.be/eEfvf1B_Zs0







Kommentar vom: 18.11.2017
von: Amigo
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

auch heute Nacht werde ich an deiner Seite bleiben.
Wir kuscheln uns ganz eng in dein wunderschönes Körbchen, wärmen uns gegenseitig und lassen unseren Träumen freien Lauf!
Ich wünsche dir nun eine Gute Nacht und schöne Träume.

In tiefer Verbundenheit dein Freund Amigo


Kommentar vom: 18.11.2017
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Gute Nacht wünscht Dir, liebe Bonnie, Moritz!
Antwort vom: 20.11.2017
von: Bonnie
Alaska - W. Kordes' Söhne

Lieber Moritz,
hab' vielen herzlichen Dank!
Ich hoffe, du bist gut in die neue Woche gekommen, und schenke dir zum Start eine schöne Rose.
Mit lieben Grüßen
Deine Freundin
Bonnie
Kommentar vom: 18.11.2017
von: Amigo
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Auch von unserem Freund Moritz hast du Post bei mir:

BONNIE DIESE KERZE IST FÜR DICH

von Moritz!

Kommentar vom: 18.11.2017
von: Amigo
Beverly - W. Kordes' Söhne
Weitergeleitet von meiner Anubis Gedenkseite für dich liebe Bonnie.

In liebevollem Gedenken an Bonnie
von Ines mit Bastienne im Herzen

Kommentar vom: 18.11.2017
von: Blacky
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie
wir denken heut ganz lieb an dich
und deine Mama
Liebe Grüße von Herzen Elke und Blacky
Antwort vom: 20.11.2017
von: Bonnie
Alaska - W. Kordes' Söhne

Lieber Blacky,

dir und deinem Frauchen vielen herzlichen Dank!
So lieb, dass ihr an uns gedacht habt...

Liebste Grüße
von
Bonnie & Frauchen Suse
Kommentar vom: 18.11.2017
Alexandra Princesse de Luxembourg - W. Kordes' Söhne
??Du bist fort, weit weg.Ich bin hier allein ohne Dich!Du kommst nicht mehr zurück zu mir!Jetzt steh ich am Anfang des Regenbogens &schau zum Ende und weiß , dass wir uns wiedersehen??
LG. von Sissi , Finchen und Ma
Antwort vom: 20.11.2017
von: Bonnie
Alaska - W. Kordes' Söhne

Liebes Finchen, liebe Sissi,

lieb, dass ihr an mich gedacht habt, und schenke euch dafür zum Dank, zwei wunderbar duftende Rosen.

Herzliche Grüße
an euch und eure Ma
senden

Bonnie
und ihr Frauchen Suse
Kommentar vom: 18.11.2017
von: Jessica
Alaska - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue

Manchmal da lässt uns die Welt keine Wahl
Wenn unser Schicksal sich dreht
Menschen, die glücklich war’n, sind auf einmal
In alle Winde verweht

Und unter Tränen schau’n viele sich an
Alles wird gut irgendwo, irgendwann

Wir seh’n uns wieder am Ende der Nacht
Der Abschied ist nicht für immer gemacht
Uns führt die Liebe vom Schatten zum Licht
Die Zeiten ändern sich

Vogel der Sehnsucht, flieg so weit du kannst
Zeit ist nur ein Augenblick
Niemand verlässt dich für immer und ganz
Etwas bleibt immer zurück!

In liebevollem Gedenken an deine geliebte Bonnie sendet dir für diesen schmerzhaften Tag einen stillen, tröstenden Gruß
Jessica mit ihrem Amigo und deiner Bonnie ganz fest im Herzen

Bonnie & Amigo bleiben für uns Beide auf Ewig:
-Geliebt & Unvergessen-
Kommentar vom: 18.11.2017
von: Jessica & Amigo
Baccara - Francis Meilland
Diese Rose kommt von Herzen und ist nur für dich liebe Bonnie

von deinem Freund Amigo und seinem Frauchen.

Eine ganz liebe Umarmung auch für dein Frauchen. Wir fühlen mit ihr!
Kommentar vom: 18.11.2017
Burgund 81 - W. Kordes' Söhne


...mein Schatten
auf Erden
im Himmel
mein Licht...
Kommentar vom: 18.11.2017
von: mir, in Liebe
Bellevue - W. Kordes' Söhne

Ich bin so unglücklich ohne dich...
Kommentar vom: 18.11.2017
von: mir, in Liebe
Bellevue - W. Kordes' Söhne

Als uns das Unheil traf war ich in diesem Maß,
nicht darauf gefasst.
Doch das Schicksal wartet nicht, bis es dir mal passt.
Und in dem Feuerkreis, der sich seither um mich dreht, hab' ich immer noch nicht kapiert,
worum es hier unten so geht

Ich muss doch kein Held sein,
in schimmernder Rüstung.
Und auch nicht der letzte Mann - kämpfend mit dem Rücken zur Brüstung.
Ich muss doch kein Profi sein, dass ist nicht, worum es geht.
Man muss nicht fliegen können, es reicht, dass man steht!

Wenn deine Welt zerbricht und nichts mehr ist, wie es mal war.
Und du suchst das Licht,
und es ist nicht mehr da.
Du stehst am Abgrund,
und der Wind bläst dir ins Gesicht.
Bleib' einfach stehen, und wanke nicht..

Ich muss doch kein Held sein,
in schimmernder Rüstung.
Und auch nicht der letzte Mann - kämpfend mit dem Rücken zur Brüstung.
Ich muss kein Profi sein, dass ist nicht, worum es geht.
Man muss nicht fliegen können, es reicht, dass man steht!

Ich wäre fast durchgedreht in jener dunklen Nacht...
Es ist so schlimm gewesen - Ich hätt' am liebsten das alles nicht gemacht..
Ich bin erschüttert, wenn ich daran denk', wie das für dich war...
Erschüttert,
und es ist so unfassbar -
denn du bist nicht mehr da...

Ich muss verdammt noch mal kein Held sein,
in schimmernder Rüstung.
Und auch nicht der letzte Mann - kämpfend mit dem Rücken zur Brüstung.
Ich muss auch kein Profi sein, dass ist nämlich nicht das worum es geht.
Ich muss nicht fliegen können, es reicht, dass ich steh'!
Kommentar vom: 18.11.2017
von: Ingrid
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

?? ich besuche Dich heute im Rosengarten um Dir in stillem Gedenken an Dich eine Rose zu bringen.
Ich denke an Dich und zünde ein Kerzchen für Dich an. ??

Deine Freundin Tammy

Antwort vom: 20.11.2017
von: Bonnie
Alaska - W. Kordes' Söhne

Liebe Tammy,

eine Rose des Dankes für dich!

In freundschaftlicher Verbundenheit
von Herzen

deine Bonnie
mit ihrem Frauchen
Kommentar vom: 17.11.2017
Burgund 81 - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie
ich wünsche dir ein schönes Wochenend und zünde eine
große Hab-Dich-Lieb Kerze an.Liebe Grüße dein Freund Blacky.
Für dein Frauchen zünden wir Morgen ein
Trostkerzlein von Herzen an .
Ich fühle mit Ihnen ,ganz liebe Grüße von Elke mit Blacky im Herzen ?
Kommentar vom: 17.11.2017
von: Jessica
Alaska - W. Kordes' Söhne
Guten Abend liebe Sue.

Das du Morgen möglicherweise nicht in der Lage sein wirst zu schreiben oder es emotional nicht schaffst die Gedenkseite deiner Bonnie zu besuchen ist mehr als verständlich.

Deine ganze Liebe galt deiner Bonnie, genauso wie meine ganze Liebe meinem Amigo galt. Wir wollten immer nur das Beste für unsere Tiere. Bei vielen, wenn nicht sogar allen wichtigen Entscheidungen haben wir immer das Wohl unserer Tiere berücksichtigt.
Kurz: Wir sind einfühlsame Menschen, die jetzt um ihre vierbeinigen Weggefährten trauern.

„Was wir an Ihnen verloren haben, wissen nur unsere Herzen.“ Ganz in diesem Sinne, weiß ich nur zu gut wie es sich anfühlt, wenn die Gedanken kreisen und ein regelrechtes Gefühlschaos entsteht. Diese Tage wie Morgen sind dabei besonders schmerzhaft.

Für Morgen wünsche ich daher von Herzen ganz viel Kraft diesen Tag zu „überstehen“.

Ein leiser Abendgruß von Jessica
Kommentar vom: 17.11.2017
von: Bonnie für Amigo
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne
Hallo mein lieber Freund,
hier schreibt dir deine Bonnie.

Ich hätte dir gerne schon gestern noch geantwortet, aber Frauchens Internet ist nachwievor immer wieder mal instabil oder sogar gänzlich futsch.
Das Posten dann über den Mobilfunk ist leider auch oftmals mühselig, da Zuhause bei Frauchen, der Empfang gerne mal weg oder grottenschlecht ist.
Eine Rolle mag auch gespielt haben, dass sie plötzlich von einem Weinen ins nächste gestürzt ist, dass sie nicht die Energie aufbrachte, Umständlichkeiten in Kauf zu nehmen.
Außerdem um zu schreiben, muss sie sich nunmal auf die Gedanken einlassen, die ich ihr schicke, und das ging irgendwann, irgendwie nicht so wirklich.
Ich nehme an, du kennst das.
Frauchen out of order.

Ich habe mich aber gefreut über deinen Gruß und deine Wünsche!
Ich weiß nicht mehr, was ich geträumt habe, aber ganz bestimmt hast auch du eine Rolle darin gespielt!
Vielleicht haben wir wieder die Cockerköpfe zusammen gesteckt, und uns aus unserem Leben und von unseren Lieben erzählt.
Vielleicht habe ich dir auch beim Apportieren zugesehen.
Frauchen und ich haben darauf nämlich nicht so viel Aktion verwendet.
Nach einigen Malen von Wiederbringen was Frauchen jedesmal wieder wegwarf, habe ich mich gefragt, was der Unsinn soll, und, dass sie nun echt selber losmarschieren kann, um den Ball zB wieder zu bekommen.
Meins war eher die Nasenarbeit.
Darin war ich ausgesprochen ausdauernd.
Zuerst habe ich Leckerchen oder/und Spielzeug aufgespürt, dann hat Frauchen bemerkt, dass ich gerne auf Fährten gegangen bin.
Schließlich habe ich Menschen gesucht, und ich sage dir Amigo, nichts und niemand konnte mir entwischen!
Ich hätte das vielleicht auch gerne professioneller gemacht, wenn ich nicht das blöde im Auto fahren so gar nicht vertragen hätte.
So blieb es bei Einsätzen im Umfeld, aber auch da hatte ich ganz gut zu tun.

Taschentücher?
Echt jetzt?
Die schmecken doch nach gar nichts.
Oder doch?

Du Amigo, ich bin kein Dreckspatz, ich bin darin vielmehr eher total Tussi!
Ins Watt zB hättest du mich freiwillig im Leben nicht bekommen!
Das Einsauen in Pfützen und Gräben ließ sich hingegen mitunter nicht vermeiden, wenn ich mir das Bäuchlein kühlen wollte.
War ja nicht immer gleich erkennbar, dass da so wenig Wasser, dafür so viel Schmadder ist...

Als Frauchen dein schönes Badefoto gesehen hat, hat sie überlegt, wieviele Bilder sie eigentlich von mir hat.
Dabei ist ihr aufgegangen, dass es nicht soo viele sind, weil sie es nie so hatte mit dem Fotografieren.
Jetzt bereut sie das sehr, und ist traurig.
Ich nicht so.
Ich bin ganz froh, dass es nur bedingt Beweismaterial gibt.
So wie ich mein Frauchen kenne, würde sie sonst nämlich glatt auch jene Fotos herzeigen, bei denen ich womöglich wenig schmeichelhaft wegkomme.
Ich bin schon auch ein wenig eitel.
Ich erinnere mit Graus einer meiner ersten Besuche beim Friseur.
Zum Sommer bekam ich den ultra Kurzschnitt.
Erstmal fand ich das ja ganz gut, und über Frauchens Gekicher konnte ich nonchalant hinweg sehen (ich brauchte ja nur daran zu denken wie zerrupft sie nach dem Aufstehen mitunter aussah, das entschädigte), aber als wir dann beim Spaziergang andere trafen, die alle lachend ausriefen "Bonnie, wie siehst du denn aus?", war mir das sehr unangenehm, und jeder sah mir an, wie peinlich mir das gewesen ist.
Frauchen hat mich danach nie wieder so verschandeln lassen.
Ihr Glück, sonst hätte ich mich bei nächster Gelegenheit revanchiert, und vor Lachen auf dem Boden gewälzt, wenn sie morgens aus dem Bad kam.

Du bist nicht so das Fellmonster wie ich, oder?
Frauchen ist manchmal ganz schön verzweifelt.
Ich neige zur Fell Explosion, und habe für mindestens 2 unsere Art schon nur Unterwolle!
Wenn Frauchen, später hat sie das, sehr zu meinem Gefallen, weil viel bequemer, denn nur sie konnte mich frisieren, während ich mich hingelegt und geschlafen habe, das meist selbst gemacht, und danach kopfschüttelnd erklärte, dass ich doch eigentlich nackt sein müsste, schaut man den Berg von Haaren an, aus dem man locker einen Retriever von oben bis unten hätte einkleiden können,
bekam ich jedes Mal einen Mordschrecken, und dachte, die meint das doch nicht womöglich ernst mit dem Nackt sein?
Puh!
Dabei hatte sich eigentlich gar nicht soo viel verändert, und ich fühlte mehr denn das man es sah, dass ich getrimmt, geschnitten und geschoren war.
Ich sah durch das viele Fell auch oft pummeliger aus, als ich es tatsächlich war, was man gut sehen konnte, wenn ich pitsche patsche nass war, und nicht nur die Fellpuschen plötzlich zu kleinen Katzenpfötchen wurden.
In Zeiten des Fellwechsel musste Frauchen mitunter zwei Mal am Tag saugen, weil immer "ne halbe Bonnie" überall in der Wohnung verteilt herumlag.
Ich habe das geflissentlich, genauso wie den Staubsauger, ignoriert.

Das nächste Mal erzähle ich dir von dem Fell auf dem Foto auf dem ich liege.
Dazu gibt es eine ulkige Geschichte.
Na ja, ein bißchen eklig ist sie vielleicht auch...
Aber dazu das nächste Mal.

Jetzt wünsche ich dir erstmal einen schönen Tag!
Das Wolkenschieben hat genützt, die Sonne scheint, und macht das Leben hoffentlich etwas heller und bunter auf Erden.

Es grüßt dich ganz lieb mit einem Cockerküsschen

deine Freundin Bonnie
... die sich sehr freuen würde, kämst du heute Abend zum Kuscheln zu ihr, um den morgigen Tag mit mir zu verbringen...



Antwort vom: 17.11.2017
von: Amigo
Alchymist - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

selbstverständlich komme ich heute Abend zu dir. Bin gleich da.
Ich bleibe die ganze Nacht an deiner Seite und werde dir auch Morgen den ganzen Tag nicht von der Seite weichen.

Das mit dem Verschätzen der Tiefe des Wassers ist ein berechtigter Einwand. Dann ist es dir also passiert, weil du dich einfach dein Bauchgefühl vertrauend ins Wasser gelegt hast, bist du gemerkt hast, oh Schreck da ist ja mehr Dreck? Da war es ja dann leider schon zu spät. Aber Frauchen konnte dir doch gar nicht böse sein deswegen, oder? Wasser ist ja auch total schön zum Abkühlen.
Im Wasser konnte man auch so tolle Tauchgänge nach Steinen unternehmen sag ich dir. Manchmal meinte mein Frauchen, dass ich wohl ein Seehund werden sollte!

Mensch Bonnie, was lese ich da über dich? Du hast Menschen gesucht? Wenn du Menschen so erfolgreich gesucht hast, hattest du ja einen richtigen „Job“. Das ist ja cool. Darum beneide ich dich. Ich durfte ja nie wegen der Gefahr meiner Anfälle. Das Suchen hat dir bestimmt richtig Spaß gemacht und danach gab es bestimmt ganz viel Lob.

Dein Fell so seidig weich und schwarz ist doch wunderschön. Dass du so extrem mit explodierter Unterwolle zu tun hattest, hätte ich nicht vermutet. War verdammt viel Arbeit für dein Frauchen, das stimmt. Da kann ich verstehen, dass sie verzweifelt war. Aber auch mein Frauchen hatte oft zu kämpfen, nicht wegen einer Explosion. Die hatte ich nie. Aber bei 49cm Schulterhöhe war es wegen meiner Größe oft ein langwieriges Unterfangen. 3h Frisör war für uns beide hart. Aber nach der ganzen Anstrengung habe ich meinen schönsten Gang aufgelegt und bin stolz wie Oskar durch den Park flaniert. Ein älterer Herr hat sich immer ganz besonders gefreut und mich dann noch lieber gekrault. Dann war schnell wieder alles vergessen.

Und ja! So richtig genüsslich zerkaute Taschentücher waren meine große Leidenschaft. Ich habe es immer ganz groß aufgezogen und bin stolz mit meiner Beute zeigen gegangen. Frauchen lachte immer so herzhaft und fing an mit mir zu spielen, indem sie betonte, dass sie jetzt kommt um es sich zu holen. Die Herausforderung nahm ich dankend an. Kannst du dir vorstellen wie mein Cockerherz höher schlug? Bestimmt kannst du dich jetzt auch an solche schönen Spiele erinnern, die du zusammen mit deinem Frauchen erlebt hast und weißt um den unschätzbaren Wert!

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem du mir deine Geschichte mit dem Fell und dir anvertraust.

Ich bin schon fast bei dir. Du hast mich bestimmt schon in der Witterung.

Bis gleich.

Dein Freund Amigo
Kommentar vom: 16.11.2017
von: Amigo
Baccara - Francis Meilland
Liebe Bonnie,

Hier ist dein Freund Amigo, der an dich denkt und dir schöne Träume schenkt. Gute Nacht.
Kommentar vom: 16.11.2017
Baccara - Francis Meilland
Liebe Sue,

vielen lieben Dank für die Genesungswünsche. Es geht heute wieder besser.

Du fragst ob es mir zu viel wird? Nein, es wird mir nicht zu viel. Ich sehe es auch nicht als Zwang, sondern als gegenseitige Unterstützung in einer schweren Lebensphase. Wenn du dir etwas von der Seele schreiben möchtest, dann schreib es auf ohne dir Gedanken zu machen, was es bei mir auslösen könnte. Erstens passiert es mir doch genauso und zweitens denke ich damit umgehen zu können beziehungsweise muss es lernen. Es sind doch meist auch genau die Wunden punkte an die man sich aus eigenem Anschub nicht heran wagt. Wenn ich dir mit dem gegenseitigen Schreiben helfen kann, tue ich das sehr gerne. Sie mir nur bitte nach, dass ich nicht der „geborene“ Schreiber bin, meine Formulierungen daher oft nicht präzise.
Im Idealfall schreiben wir solange wie wir es beide für richtig halten und bis der Zeitpunkt gekommen ist, dass wir ohne gegenseitigen Halt auskommen. Wäre das OK?

Tja, die Frage mit dem „Neuen Hund“ sehe ich ganz genauso wie du. Auch ich verurteile keinen trauernden Mensch, der sich entscheidet sein Herz wieder für einen Weggefährten zu öffnen. Wenn es sein Weg ist und hilft vermeintlich besser mit der Trauer umzugehen, von Herzen gerne. Diese an eine selber herangetragene Frage nach einem „neuen Hund“ dagegen kann auch ich nicht verstehen und verabscheue sie zutiefst. Der Gegenüber müsste doch sehen wie es einem geht? Das Schärfste hier war eine Hundebesitzerin eines schon betagten Hundes, die nach der unweigerlich kommenden ersten Frage: Wo ist…. Auf meine Antwort ….Ich musste ihn gehen lassen… genau DIESE Frage gestellt hat. Ich habe nur geguckt, mir das Weinen verkniffen und bin wortlos gegangen. Ihr Mann schaute sie nur an. Das ging gar nicht und zum Glück hatte ich eine verständnisvolle Hundefreundin an meiner Seite die auch nur den Kopf darüber schüttelte. Es tut mir leid, dass auch dir solche Fragen gestellt werden. Ich weiß auch nicht was manche Menschen dazu bewegt, trauernden Menschen wie dir und mir auch noch hier das Leben schwer zu machen. Geht eindeutig gar nicht. Genau bei dieser Frau hoffe auch ich und schäme mich dafür, dass sie anders darüber denkt, wenn ihr Hund mal gehen muss.

Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es dir geht, und auch welche Gedanken dich quälen. Ich ertappe mich jetzt oft, die Vermeidungsstrategie folgend und denke an gar nichts oder stopfe meine Freizeit mit allmöglichen Arbeiten zu, immer mit dem Ziel nicht daran zu denken. Es hilft wirklich kurzfristig auch mal tränenfrei durch den Tag zu kommen. Aber verdrängen ist nicht verarbeiten und so ist es langfristig keine gute Strategie.

Zu deiner Frage wie du am besten Verfahren sollst mit quälenden Selbstvorwürfen. Das ist es doch was dich jetzt am meisten quält, oder?
Zum Thema Trauerarbeit bin ich bei der eigenen Recherche auf einen Beitrag gestoßen, der das eigene Empfinden in Ansätzen recht gut widerspiegelt und auch Verhaltensempfehlungen gibt. In Ansätzen, weil der Text leider sehr kurz gefasst ist. Auch das Thema Selbstvorwürfe kommt zur Sprache.

Hier kurz der Auszug:
„Meist ist es nicht Trauer allein, die wir fühlen. Oft gesellen sich bittere Selbstvorwürfe hinzu – sicherlich sind doch wir Schuld am Tod unseres Hundes! Wir hadern mit dem Schicksal - gab es wirklich keine Möglichkeit, es abzuwenden? War das Einschläfern des Hundes die richtige Entscheidung? Was wäre gewesen, wenn? Grübeleien und selbstquälerische Fragen können uns in einen selbstzerstörerischen Strudel ziehen…. Manch einer ist vielleicht aufgewühlt, ruhelos, kann weder essen noch schlafen. Ein anderer fällt in einen tiefen, erschöpften Schlaf. Manche können einfach weitermachen wie zuvor, während sich all dies im Hintergrund abspielt. Andere sind zu gar nichts mehr in der Lage. Es kann gut tun, seine Energien in Trauerrituale für den Hund zu stecken.“ „Zu den Trauerritualen zählen beispielsweise Spazierwege, die wir mit unserem verstorbenen Hund stets gegangen sind, alleine gehen und uns dabei an ihn erinnern. Wir können die Orte, die er besonders geliebt hat, aufsuchen und uns ihm dort nahe fühlen. Virtuelle Friedhöfe oder Regenbogenbrücken im Internet können wir nutzen, um dort unseres Hundes zu gedenken oder unsere Trauer um Hunde mit anderen Hundefreunden zu teilen.“ Quelle Stadthunde.com

Es wird empfohlen, Trauerrituale zu schaffen. Ich hoffe, du siehst, dass du vieles schon umsetzt. Trauer verläuft in Phasen und jede Phase braucht ihre Zeit. Ich kann dir daher „nur“ empfehlen, dass du dir selber die Zeit einfach lässt die du brauchst. Lass die anderen doch darüber Denken was sie wollen. Sagt sich leicht, ich weiß, aber ich denke hier in erster Linie an dein eigenes Befinden. Ich finde das geht in diesem Fall einfach vor!
Nochmal kurz zurück zu den Trauerritualen. Die Idee von Tammys Frauchen mit den Briefen für Bonnie ist auch eine weitere Möglichkeit eines Trauerrituals, dass für dich gut geeignet ist. Deine Texte an Bonnie sind wirklich einzigartig.
Ich hoffe du bist jetzt nicht von meiner Antwort enttäuscht.

Weihnachten und Silvester. Oh ja da sprichst du ein Thema an was ich gar nicht wagte jetzt schon zu thematisieren. Du hast so recht mit Weihnachten und Silvester. Obwohl bei mir schon seit 2015 keine richtige Weihnachtsfreude mehr aufkommen mag, so wird mit dem diesjährigen Fest dann wohl der Tiefpunkt erreicht. Ich würde es dieses Jahr am liebsten alles ausfallen lassen. Einzig für Amigo habe ich Weihnachten 2016 gefeiert. Auch wenn es Leute gibt, die Geschenke für Hunde als Blödsinn abtun, ich habe erlebt wie glücklich so ein kleines Wesen sein kann. Ich schreibe jetzt unter Tränen weiter, zu sehr schmerzt diese Erinnerung, aber ich werde es jetzt weiter schreiben. Amigo wusste genau, wenn der Baum aufgestellt wird, beginnt eine besondere Zeit. Das Auspacken seiner Geschenke an Heiligabend war immer das Highlight. Er hat mit so einer Hingabe ausgepackt und strahlte eine ganz besondere Fröhlichkeit aus. Glücklich und zufrieden nach der Bescherung ist er dann meist unterm Tannenbaum inmitten seiner ausgepackten Geschenke eingeschlafen. Am Weihnachtsmorgen raste er dann gleich zum Baum, um zu gucken, ob alles noch da ist. Es wird dieses Jahr verdammt wehtun und so graut es auch mir ganz fürchterlich vor diesen Tagen. Auch ich habe in all den wunderschönen Weihnachtsfesten mit Amigo nie daran gedacht, dass es einmal ein Fest ohne ihn geben wird und die Erinnerung an erlebte Feste einen sehr verletzen wird….

Pass bitte gut auf dich auf. Ich denke in diesen schweren Tagen ganz besonders fest an dich.

Ein lieber Gruß von Jessica
mit Amigo und Bonnie im Herzen
Antwort vom: 17.11.2017
von: Sue
Kordes' Rose Angela - W. Kordes' Söhne

Liebe Jessica,

ich bin froh zu lesen, dass es dir gestern wieder etwas besser ging!

Halten wir es so, dass wir einfach schauen, wohin uns der Weg führt, und inwieweit und wie lange sich unsere Wegstrecken kreuzen, bzw. wir ein Stück des Weges gemeinsam gehen.
Nur, und darum bitte ich dich, kommt der Tag an dem du eine andere Richtung einschlägst, bitte verschwinde nicht wortlos!
Ich kann das inzwischen echt nicht mehr ab.
Ich erwarte keine Erklärungen etc.
Ein simples " ich gehe jetzt woanders lang", reicht mir, um das einordnen zu können.
Danke!

Keine Ahnung was du meinst, Jessica, ich finde nichts, was deine Einschätzung du wärest "keine Schreiberin" bestätigen würde!
Ich lese dich gerne, und lese eine junge Frau, die sich auseinander setzt, mit Herz, Verstand und Substanz!
Dabei interessieren mich keine Formulierungen (wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich schlicht nach), oder Wortschöpfungen, mich interessiert vorwiegend was zwischen den Zeilen geschrieben steht.
Und das hat dir meine Sympathie, und ein gutes Stück Vertrauen eingebracht.

Ich danke dir für den Hinweis des Textes/Artikel auf stadthunde.com.
Ich weiß um die Wichtigkeit von Ritualen in der Trauerarbeit, und tatsächlich setze ich einige Möglichkeiten dabei auch um, während anderes nicht geht, oder mir persönlich nichts bringt.
Und ja, das hast du richtig erkannt, im Augenblick quälen mich sehr gewisse Selbstvorwürfe.
Bonnies Sterben, speziell der Vorgang ansich, war ein fieser Trigger, der die Situation um das Hergeben müssen als solches, zusätzlich belastet.
Insofern ist da diese Komponente, die das alles zusätzlich erschwert.
Ich glaube (und befürchte), dass du das wirst nachvollziehen können, da du neben deiner Trauer um Amigo noch in einem anderen, zusätzlichen, Trauerprozess steckst.

Es tut mir schrecklich leid, dass ich die Erinnerungen um Weihnachten wachgerufen habe, und damit bittere Tränen.
Ich könnte mich ohrfeigen...
Ich werde nun besser nicht weiter darauf eingehen, nur möchte ich dir sagen, dass ich Amigo bildlich vor mir hatte, und das war irgendwie, mh, schön.
Ich hoffe, und wünsche dir inständig, dass du aufgehoben sein wirst, und umgeben von denen, die deine Bedürfnisse in diesen Tagen erkennen und respektieren!

Hast du vielleicht schon mal überlegt, wegzufahren?
Vielleicht ist das eine Option.

Was soll man sagen zu solch einer Person wie die, der du da begegnen musstest?!
Nicht du bist dabei diejenige die sich schämen muss!
Ich hörte unlängst etwas ganz ähnliches von einer Hundebesitzerin (!), die sich darüber ausließ, dass sie nicht verstünde, wie man ein "solches Geschiss" um einen Hund machen könne, und was das alles kosten würde!
Ihr Hund bliebe beim TA und käme in die Sammelkremierung, fertig.
Mir ist richtig schlecht geworden, und ich war gottfroh, dass ich dieser Person nicht gegenüber stand, ich befürchte, ich hätte für nichts garantieren können.
Was ist los mit solchen Menschen?
Was ist in deren Leben so verkehrt gelaufen, dass sie so derartig abgestumpft und verroht sind?
Ein Tier, ein Hund, der über Jahre ein Leben begleitet, ist doch kein Gebrauchsgegenstand, Wegwerf Artikel...
Manche Leute sollten wirklich besser unter sich bleiben, und keinem Tier ihre Gesellschaft aufnötigen!
Willst du ein Auto fahren, oder nur ein Mofa, musst du einen Führerschein machen.
Einen Hund kann jeder noch so ungeeigneter Trottel einfach so zu sich nehmen.
Ich begreife das nicht.
Ich finde, man ist auch über den Tod hinaus für das verantwortlich, was man sich ein Leben lang vertraut gemacht hat.
Gott sei Dank hattest du eine verständnisvolle Freundin an deiner Seite!

Liebe Jessica, ich weiß noch nicht, ob ich mich morgen melde.
Ich erwähne es vorsorglich.
Kann sein, dass ich danach lechzte zu schreiben, zu lesen, zu...was auch immer.
Es ist aber auch möglich, dass ich auf Tauchgang gehe.

Damit verabschiede ich mich (Bonnie will noch Amigo schreiben) einstweilen von dir, und sende dir sehr , sehr liebe Grüße zu!

Sue
mit Bonnie und Amigo in meinen Gedanken





Kommentar vom: 15.11.2017
von: Ingrid
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue,

ich möchte mich zu allererst für den lieben Kerzengruß, den Sie für mich auf Tammy`s Trauerseite hinterlassen haben, auf`s Herzlichste bedanken. Wie schön von Ihnen, in ihrer eigenen Trauer an mich zu denken.
Ich habe gelesen dass Sie über meinen Satz "Von Traurigkeit zu Dankbarkeit " "gestolpert " sind.Vielleicht gelingt es mir zu erklären was ich damit meine.
Ich bin sehr dankbar dass Tammy fast 17 Jahre an meiner Seite war. Ich bin dankbar für jede Sekunde in der wir unser Leben teilten.
Nun ist sie seit 1.April nicht mehr an meiner Seite und anstelle dieser tiefen Dankbarkeit ist diese unsägliche Traurigkeit über ihren Heimgang getreten. Ich hoffe jeden Tag auf`s Neue dass die Traurigkeit ein bisserl nachlässt und wieder ein Stück dieser tiefen Dankbarkeit das "Oberwasser" gewinnt. Das meinte ich damit...ich habe mich wahrscheinlich unglücklich ausgedrückt, bitte verzeihen Sie mir wenn ich Sie damit verwirrt habe.
Auch ich habe unschöne Äußerungen von "guten Freunden" bekommen, bereits nach etwas mehr als 3 Wochen. Ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen, warum soll ich mich mit Menschen umgeben die mir alles andere als gut tun.
Das Leben seit 1.4. läuft sozusagen an mir vorbei, ich funktioniere dort wo es erforderlich ist. Alles andere macht momentan für mich keinen Sinn, die wenige Kraft die ich habe in unwichtige Dinge und Nebensächlichkeiten zu investieren.
Liebe Sue, bei Ihnen ist es ja erst so kurz her, erwarten Sie nicht zuviel. 2 Monate sind nichts!
Vielleicht kann ich Ihnen mit einem Rat etwas helfen:
Sie haben die wunderbare Gabe ihre Gefühle "zum Anfassen " in Schriftform auszudrücken. Schreiben Sie einen Brief an ihre über alles geliebte Bonnie, sagen sie ihr in diesem Brief alles was Sie ihr sagen wollen. Und legen Sie diesen Brief dorthin wo ihre Bonnie ist. Und wiederholen Sie das einfach immer wieder wenn Ihnen danach ist. Ihre Gefühle sind Bonnie dann ganz nah.

Liebe Sue, ich besuche Bonnie hier bald wieder und werde für Sie auf Tammy`s Trauerseite heute Abend ein Kerzchen anzünden.

Als heute noch gestern war, begaben sich die Engel auf die Reise, um Dein Herz und mein Herz zu tragen.
Deines trugen sie gen Himmel in das ewig leuchtende Licht und meines hielten sie damit es nicht zerbricht. ( P.F.Killinger )

Auch heute schicke ich Ihnen einen festen Händedruck der aus meinem tiefsten Herzen kommt.

Alles, alles Liebe für Sie Sue und viel Kraft!

Ganz liebe Grüße
Ingrid und ihre Tammy


Antwort vom: 16.11.2017
von: Suse & Bonnie
Kordes' Rose Aloha - W. Kordes' Söhne

Liebe Ingrid, süße Samtpfote Tammy,

auch ich möchte damit beginnen, mich sehr herzlich für Ihren nicht nur sehr lieben, sondern ein weiteres Mal so berührenden Besuch bei Bonnie, und damit auch bei mir, bedanken!
Wieder ist es Ihnen gelungen, mich zum intensiven Nachdenken anzuregen.
Da wäre zum einen Ihr Ratschlag an mich...
Ich werde mir ein hübsches Schreibbuch besorgen, worin ich dann auch die noch so verwirrten Gedanken festhalten kann, die ohnehin nur meine Bonnie verstehen würde.
Manchmal ist es ja nur ein einzelnes Wort, was aber den ganzen Tag in meinen Gedanken ist.
"Bonnie" zum Beispiel.
Wenige Silben nur, aber sie bedeuten ALLES!

Dann waren da Ihre Worte über die Konsequenzen die Sie für sich gezogen haben.
Die klangen zunächst so souverän, aber liest man weiter, und auch ein bißchen zwischen den Zeilen...
Mir kommt in solchen Momenten immer wieder der Spruch in den Sinn "Als ich eine Hand suchte, die mich festhält, fand ich eine Pfote".
Ich bin sehr enttäuscht von einigen Menschen, und auch ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen, wie man sich mir gegenüber verhalten hat, aber weh tut es trotzdem, und ist so, mh, desillusionierend!
Ich denke immerzu, dass tatsächlich erst (m)ein Tier es geschafft hat, jene Menschen zu entlarven, was ihre tatsächliche Gesinnung und ihr wahres Gesicht anbelangt.
Und, und das erfüllt mich mit Ekel, es war "mein Tier", das dafür herhalten musste.

Liebe Ingrid, ich lese so viel Traurigkeit und Sehnsucht nach Ihrer Tammy aus Ihren Zeilen, und möchte so gerne etwas ultimativ tröstliches sagen...
Aber es ist ein bißchen so, als wollte ein Blinder einen Nichtsehenden führen.
Soll heißen, außer mitfühlendes Verstehen, liebevolles Gedenken, und das ein oder andere Licht und Röschen für Tammy, habe ich nicht.
Aber das kommt aufrichtig und von Herzen, verbunden mit den besten Wünschen für Kraft, Mut und Zuversicht für Sie!

Zuletzt möchte ich noch sagen, dass mir das von Ihnen ausgesuchte Zitat von Killinger, ausgesprochen gut gefallen, und den Tränen ihren Lauf gelassen hat.

Ich wünsche Ihnen, dass der Engel braune Katzenpfötchen hat, der nun Ihr Herz weiter fest umfangen hält, damit es nicht noch mehr entzwei geht, sondern behutsam wieder ganz werden kann!

Mit einem freundschaftlichen Gefühl, gebe ich meine Hand in die Ihre, und lege in einem sanften Druck, all meine guten Wünsche, und meinen Dank hinein!

Sue & Bonnie überall




Kommentar vom: 15.11.2017
von: Jessica & Amigo
Baccara - Francis Meilland
Liebe Sue mit Bonnie überall.

Ich würde gerne antworten, mehr Schreiben, aber im Moment geht es nicht. Ich fühle mich heute nicht. Tut mir leid, wenn ich dich jetzt auch noch damit belaste. Das beabsichtige ich nicht. Ich wollte nur nicht unhöflich sein und dich auf Antwort warten lassen. Ich denke, Morgen wird es mir wieder besser gehen.

Ein ganz lieber Mittwochsgruß für dich liebe Sue, verbunden mit einer Gedenkrose für Bonnie
von Jessica und Amigo.




Antwort vom: 15.11.2017
von: Suse & Bonnie
Kordes' Rose Berolina - W. Kordes' Söhne

Eine "Sonnenrose" nur für dich, liebe Jessica!
Und dazu eine sanfte Umarmung!

Es ist nichts unhöfliches dabei, wenn's zum Schreiben nicht reicht, oder einfach nicht passt!
Unsere Kommunikation soll uns gut tun, etwas heile machen helfen, und nicht in Verpflichtungsgefühl ausarten!
Ich hoffe, dass unser "Vertrauensverhältnis" doch schon so weit gediehen ist, dass es einer Frage der Höflichkeit nicht bedarf.

Ich bin traurig zu lesen, dass es dir heute so gar nicht gut geht.
Traurig, nicht belastet!
Kann ich etwas für dich tun?
Dann lass' es mich wissen.

Etwas was du dir am meisten wünschst, kann ich zwar nicht bewerkstelligen, aber ich kann dir zu der spürbaren Nähe von Amigo, noch eine Bonnie dazu wünschen, die dir dann gemeinsam einen erholsamen Schlaf, mit einem sehr, sehr schönen Traum bescheren.

Und ich kann dir sagen, ich bin auch da, wenn du mich brauchst.

Ich wünsche dir, dass du dich ganz bald wieder besser fühlst!

Herzliche Grüße,
-und lieben Dank für die Rose!

Ich denk an euch!

Suse
& Bonnie im Traumeinsatz, wenn du magst
Kommentar vom: 15.11.2017
von: mir, mit dir überall
Burgund 81 - W. Kordes' Söhne

Bönchen, süßes geliebtes Hundeschnäuzchen,
der Tag heute ist gelaufen...
Nicht, dass die anderen besser gewesen wären, aber gerade hat's mich doch zusätzlich kalt erwischt.
Eher zufällig habe ich meine aktuellen Kontobewegungen angesehen, und,
mir war, als würde man mir in den Magen boxen,
da sehe ich, dass der Halbjahres Betrag für die Hundesteuer abgebucht worden ist.
Ich dachte die Tage noch, dass der doch irgendwann demnächst fällig wird, habe den Gedanken allerdings auch gleich wieder von mir weggeschoben, denn ich will und wollte mich damit nicht auseinandersetzen.
Ich habe dich noch nicht "abgemeldet", habe dafür auch noch nicht die Unterlagen von deiner Tierärztin bekommen.
Diese letzte Rechnung, und den Schein für die Steuerbehörde...
Ich befürchte, der Versand an mich könnte in der Praxis irgendwie untergegangen sein, aber ich schaffe es einfach nicht, dort anzurufen, nachzufragen, und um die Zusendung zu bitten.
Es geht einfach nicht!!
All die vergangenen Tage bin ich schon nur mit äußerster Überwindung an den Briefkasten gegangen, und jeden Tag war ich erleichtert, dass dieser letzte Brief nicht im Kasten lag...
Alles in mir sträubt sich die Worte zu lesen "Kosten Euthanasie Hund, Betrag XY.
Anbei Bestätigung des Todes, zum Abmelden der Hundesteuer.
Blabla.
Damit wird es offiziell wahr...
So endgültig, schon wieder, und noch einmal...
Ich habe, nicht mal im Ansatz, all die beschissenen Emotionen verbunden mit den Formalitäten, das Abholen, das Wiederbringen, und nochmal Formalitäten, verkraftet..
Fast denke ich, dass es vielleicht besser gewesen wäre, auch diese Angelegenheit gleich zu regeln, statt, dass man, aus nett gemeinter Rücksichtnahme, damit wartet.
Lieber der ganz große Brocken am Stück, denn verschlucken tue ich mich doch so oder so.
Diese Woche werde ich nicht in der TA Praxis anrufen, und ich bete, dass auch nicht ausgerechnet dieser Tage jene gefürchtete Post ankommt.
Bitte nicht!
Ich verspreche auch, dass ich Ende nächster Woche deine Tierärztin anrufe, wenn nur jetzt keine Post kommt!
Notfalls kann ich ja auch eine Mail schreiben, und mich dann innerlich wappnen, in dem Wissen, nun kommt zeitnah die letze Rechnung...
Nur bitte diese Woche nicht!

Das wäre jetzt wieder einer dieser Momente, wo du dich ankuscheln, und mich fragend angucken würdest...
Einer jener Momente, wo ich dich streicheln würde, dich drücken, irgendetwas reden - und mich sofort deutlich besser fühlen würde!
Dann würde ich dich beobachten, dich anschauen, und bemerken, dass sich fast wie von selbst, alles entspannt, und entweder könnte ich weiter was auch immer zu tun ist, tun, oder wir hätten gespielt, wären raus gegangen...

Aber meine kleine Zauberin, meine selbstlose Kummer Kümmerin, ist nun der Grund großen Kummers...und nicht hier...
Und so sitz' ich da, und murmel vor mich hin:
Ich w i l l meine Bonnie wieder haben !!


Kommentar vom: 15.11.2017
von: Christel
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
Es gibt unendlich viel Trost zu wissen, dass das vergängliche Leben in ein unvergängliches übergeht - Christel m. Mumpi i. Herz
Antwort vom: 15.11.2017
von: Sue und Bonnie
Bentheimer Gold - W. Kordes' Söhne

Liebe Christel,
ich danke dir für deinen Besuch, und die Rose für Bonnie!

Deine Worte sind berührend, und in der Tat liegt darin ein Trost.
Obschon ich gestehen muss, dass ich daran noch arbeiten muss, dass er mich schon zur Gänze nachhaltig erreicht.

Aber ich halte mich daran fest, dass die Zeit bis zu einem Wiedersehen, gemessen an der Ewigkeit, nur ein Wimpernschlag ist...

Sehr liebe Grüße,
und ein liebevolles Streicheln für Mumpi,
sendet

Sue mit Bonnie
überall


Kommentar vom: 15.11.2017
Baccara - Francis Meilland
¸.•*¨*`•.Ein warmes
Licht, dassDein Herz zum Leuchten
bringt LG.von Marion mit Sissi & Finchen

Antwort vom: 15.11.2017
von: Sue und Bonnie
Aplle Blossom - Burbank

Liebe Marion,
ganz viel Dank für den lieben Eintrag!

Ich befürchte, im Augenblick braucht's noch mehrere zig hundertfache Watt Scheinwerfer...
Aber Dein Licht ist schon mal ein guter Anfang!

Herzliche Grüße zu Dir und zu Deinen Fellschätzen Sissi und Finchen im Regenbogenland
sendet Euch

Sue mit Bonnie überall


Kommentar vom: 14.11.2017
von: Jessica
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue,

ich danke auch dir ganz herzlich, dass du dich mir so anvertraust. Ich weiß oder ahnte es nach deinen Zeilen mit dem Zusammenleben mit Bonnie bereits, welchen hohen Stellenwert sie in deinem Leben hatte. Es ist so berührend wie das Schicksal Euch beide zusammengeführt hat. Für viele Jahre hattest du einen wundervollen Begleiter an deiner Seite. Bonnie hat dir tausendfach zurückgegeben, dass du dich getraut hast, das Abenteuer „Cocker“ zu starten. Auch ich habe es nie bereut, mein Leben mit einem Cocker zu teilen. Ich kann nur hoffen, dass die gesammelte Kraft durch die gemeinsame Zeit mit Bonnie soweit nachstrahlt und dir jetzt noch Kraft gibt, um gesund bleibend durch die schwere Zeit zu kommen.

Das Treffen der Entscheidung bei uns beiden war unausweichlich. Zu entscheiden sie gehen zu lassen war ein letzter Liebesbeweis für unser Tier.

Ich kann dir auch nur raten, dir alle Zeit Welt zu lassen, um an den Versuch der Verarbeitung der letzten Tage mit Bonnie zu gehen. In deinem Falle sind es auch erst zwei Monate, so dass ich es auch noch nicht wagen würde. Auch nach fast 5 Monaten wage ich mich noch nicht. Irgendwann muss ich das angehen, sonst kann ich es nicht verarbeiten, das weiß ich. Es ist auch genau das, warum ich nicht oder nur sehr schlecht schlafen kann und nachts immer Radio höre. Stille finde ich ganz fürchterlich.

Deine Meinung gegen die Entscheidung für die Urne habe ich nicht angreifend oder negativ aufgefasst. Wollte in dem Zusammenhang nur ausdrücken, dass ich sie sicher verwahrt haben möchte.

Auch mir hilft die Vorstellung über unsere Beiden sehr. Alle Leute, die das als „unnormal“ abtun, sollen erst einmal in vergleichbare Lage kommen, um urteilen zu können.

Was kann ich dir gutes Wünschen, jetzt wo der emotional schwere 18.November bevorsteht, der den erlebten Verlust mit deinem Herzenshund in seiner ganzen Heftigkeit wieder vor Augen führt? Nach nur zwei Monaten kann niemand erwarten, dass dieser Tag tränenfrei vergehen wird oder es dir Gelingen wird schon in positiver Erinnerung an Bonnie zu schwelgen.

Ich wünsche Dir für diesen kommenden, unausweichlichen Tag schon einmal von Herzen alles Gute.

Ich folge dann am 26. November.

Ein ganz lieber Gruß von Jessica mit zwei liebenswerten Cockern im Herzen
Antwort vom: 15.11.2017
von: Sue
Kordes' Rose Aloha - W. Kordes' Söhne

Hallo, liebe Jessica,

ich hatte befürchtet, dass meine Antwort an dich untergegangen sei, was vielleicht irritierend gewirkt hätte. Darum die Nachfrage. Ich wollte keineswegs drängeln!
Nun, ein Stück weit vermag ich sogar nachvollziehen können, dass manch einem diese Zuneigung zu einem Tier eigenartig und wie die sprichwörtliche "Affenliebe" vorkommt, und manchmal denke ich, dass ich schon auch dem Klischee von der "ältlichen Frau, die sonst niemanden als ihren Hund hat" entspreche.
Allerdings frage ich mich, was daran so schlimm ist, wenn es so wäre, dass das so geringe Akzeptanz findet.
Ich schäme mich zwar für den Gedanken, trotzdem ist er da, dass ich mit einer, tja, wie soll ich es nennen, Genugtuung ? an den Moment denke, wo zB "meine Freundin" dort ist, wo ich mich gerade befinde.
Das ist zwar nicht sehr fein von mir, aber ich hoffe, dass sie sich dann daran erinnern wird, wie sie einst mit mir und meinen Gefühlen umgegangen ist - und lernt.
Weißt du, sie redete immer davon, dass wenn etwas mit ihrem Hund sei, man sie würde einliefern lassen können/ müssen.
Ich war es nicht, der dieser Aussage widersprach, und als Quatsch abtat...

Tritt man eigentlich auch an dich heran, und schlägt dir vor, dir einen "neuen Hund zu holen"?
Dabei könnte ich schon bei der Formulierung aus der Haut fahren...
"Neu" und "holen"...
Ich weiß, ich rege mich über Begrifflichkeiten auf, aber, hallo? Geht's noch?
Dabei wird doch schon offensichtlich, wie wenig Mühe sich jemand gibt, sich auseinanderzusetzen, und wie gering das Verstehen um den erlittenen Verlust ist!
Verstehe mich richtig, ich verurteile niemanden der sein Herz für ein anderes Tier so weit wieder öffnen kann, und natürlich würde ich daraus keine Rückschlüsse ziehen, wie weit es in diesem Fall mit der Liebe bestellt ist!!
Ich denke nur, dass man -mich- besser kennen sollte, als dass man mit einem so absurden Vorschlag an mich herantritt.

Ja, in drei Tagen...
Puh...
Ich befinde mich eigentlich schon die ganze Woche im Ausnahmezustand...
Kennst du das, wenn man nicht weiß, was man denken kann?
Ich meine wirklich "kann", also, was geht, ohne innerlich zu zersplittern...?
Ich hüpfe dabei hin und her.
Manchmal werfe ich meine Gedanken wie einen Ball, und schaue, wohin er springen mag.
Dann wieder lenke ich sie ganz konkret hier oder da hin.
Und manchmal verbiete ich mir alles, sehne mich danach, einfach Nichts zu fühlen.
Alles funktioniert etwas, aber nicht richtig.
Und nichts davon tut gut. Zumindest nicht längerfristig.
Ich habe ziemlich Angst vor dem Wochenende.
Ich befürchte, dass an diesem Tag zwangsläufig die Geschehnisse um ihren Weggang in den Vordergrund treten, ohne, dass ich sie würde zurückdrängen können.
Und, obwohl ich weiß, du hast ganz Recht, es war unausweichlich, und ein letzter Dienst, der in Liebe getan wurde...
Da ist auch diese leise, aber um so bohrendere Stimme, die fragt, und fragt, und zweifelt, Ängste und Scham, und ein "schlechtes Gewissen" suggeriert...
Ich bin ziemlich ratlos, wie damit umzugehen das Beste sein könnte.

Mich gruselt auch schon gewaltig vor Weihnachten und schließlich Silvester...
Das wird das erste Mal tatsächlich ganz alleine sein...
Anders; alleine war ich schon öfter, aber niemals einsam.
Hinzu werden alle die Erinnerungen und Bilder an vergangene Feste kommen...
Bonnie mit Weihnachtsmütze, oder den albernen Rentier Haarschmuck, Bonnie, die ihr Paket auspackt, Silvester mit mir das Feuerwerk betrachtet, und mit einem Hundebier (also sie, ich dann doch eher ein Glas Sekt) aufs neue Jahr anstößt...
Warum habe ich mir über all die Jahre nie Gedanken darüber gemacht, was diese Dinge später als Erinnerungen einmal bedeuten könnten?

Oh je...ich quatsche und quatsche...und denke gar nicht darüber nach, was meine Worte bei dir auslösen könnten...
Ich überlege alles zu löschen...
Andererseits, ich verlasse mich auf zwei Dinge.
1. Du hörst auf zu lesen, wenn es dir zu viel wird
2. du sagst mir, wenn ich in meinen Antworten an dich zurückhaltender sein soll.
Abgemacht?

Ich bin nun selbst irgendwie erschöpft.
Leer, und gleichzeitig voll bis obenhin.

Somit verabschiede ich mich nun leise mit sehr lieben Grüßen,
in Verbundenheit zu dir und Amigo

Sue
mit Bonnie überall





Kommentar vom: 14.11.2017
von: Bonnie
Amber Sun - W. Kordes' Söhne
Guten Morgen, lieber Freund Amigo,
hast du gut geschlafen inmitten all der Rosenblüten?
War das Körbchen weich, und hattest du genügend Platz?
Ich hoffe, du bist ein Gentleman, und hälst mir nicht vor, dass ich geschnarcht habe?
Also, ich fand es total schön, dass du bei mir warst!
Hoffentlich kommt es unter deinen Anubis Freundinnen nicht zu Eifersüchteleien. ;-)
Mir dünkt, du bist ja ein sehr begehrter Rüde!
Klar, so gutaussehend, cool und obendrauf auch noch so lieb wie du bist...
Sag' mal, Amigo, was hast du denn da auf dem Foto erlegt?
Einen bösen Latschen?
Was hatte der Lump vor?
Wollte er sich etwa am Fuß deines Frauchens davon machen?
Frechheit!
Das musste eindeutig verhindert werden!

Du hast vollkommen recht, ich denke auch, dass es mitunter gerade unsere kleinen Marotten waren, die uns zu Lebzeiten auf Erden besonders liebenswert gemacht haben, und nun zu jenen kostbaren Erinnerungen werden, die das Band zwischen uns und unseren Herzensmenschen zusätzlich eng knüpfen!

Ich befürchte allerdings, mein Frauchen wird etwas nachdenken müssen, sie hat nämlich eindeutig mehr Eigenarten als ich.
Einer musste ja schließlich normal bleiben. ;-)
(Ich mache natürlich nur nen' Witz.)

Was hast du denn noch so angestellt, Amigo?

Was mir spontan in den Sinn kommt, und Frauchen mitunter dazu gebracht hat laut loszulachen, zumindestens so lange, bis sie mich retten musste war, dass ich, ich erwähnte ja bereits, eher der Herbsttyp zu sein, sobald die Temperatur über 20 Grad stieg, keine Pfütze, und sei sie noch so niedrig und schlammig, und keinen Graben ausgelassen habe, um mich, platt gedrückt wie eine Flunder, und alle Viere von mir streckend, hineinplumpsen zu lassen.
Dafür wurde jeder unbeobachtete Moment genutzt, wo Frauchen mal nicht hingeschaut hat.
Blöd war nur, wenn ich in nen' Graben rein bin, aus dem ich alleine nur so ohne weiteres nicht wieder raus kam, weil es so verflixt steil und rutschig war.
Da musste Frauchen dann wohl oder übel, hinter mir her klettern, und retten.
Na ja, nicht ihre Kleidung, die war nicht mehr zu retten.
Den Rest des Weges sahen wir beide dann sehr lustig aus, ein nasser Modder-Cocker, und ein von oben bis unten mit Schlamm und Pfotenabdrücken dekoriertes Frauchen...
Ich habe auch versucht mich in kleine Vogeltränken oder Blumenkübel zu legen, das passte aber irgendwie nicht, so sehr ich mich auch bemühte, mich zusammenzuklappen. Das Hundebäuchlein konnte ich darin nicht kühlen.
Schwimmst du gerne, Amigo?
Also ich bade ja lieber.
Im seichten Wasser herumliegen, ja, das ist fein! Zumindest so lange, wie es sich um einen Teich, oder See handelt. Badewanne und Dusche finde ich nen' schlechten Ersatz.
Geschwommen bin ich nur, wenn Frauchen zu weit weg kam. Da bin ich hinterher. Musste schließlich sicher stellen, dass sie nicht absäuft.
Im Sommer hatte ich ein kleines Schlauchboot im Garten. Da wo man sich normalerweise rein setzt um trocken zu bleiben, hat Frauchen Wasser eingefüllt.
Ich war dann "Captain Bonnie, die Räuberbraut" auf großer Fahrt.
Keine Ahnung, warum immer alle gelacht haben.
Mir war's egal.
Tja, seufz, das war eine weitere Geschichte aus meinem Leben...
Vielleicht hat sie dir Bilder in den Kopf gesetzt, die dir ein Lächeln entlockt haben, und vielleicht sogar eigene Erinnerungen wachgerufen, die du heute mit deinem Frauchen teilen kannst, um in gemeinsamen Gedanken durch den neuen Tag zu kommen.
Das würde mich freuen!
So, mein Freund, bis später, ja?!

Ein morgentliches Freundschaftküsschen sendet dir
deine Freundin Bonnie

PS: Frauchen fragt, ob dein Frauchen ihre letzte Antwort auf den Eintrag vom 12.11. gesehen hat?
Sie befürchtet, ihre Antwort könnte untergegangen sein, und dein Frauchen wundert sich.

Antwort vom: 14.11.2017
von: Amigo
Alexandra Princesse de Luxembourg - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie.

Danke für deine lieben Komplimenten über mich. Da werde ich ja ganz rot.:-)
Die Nacht bei dir war traumhaft schön. Der Duft der Rosen hat mich in so einen Tiefschlaf gebracht, dass ich, solltest du tatsächlich geschnarcht haben, es gar nicht mitbekommen habe.

Oh ja, deine geschilderten Erlebnisse erinnern mich an meine Zeit mit Frauchen und den eigenen Erlebnissen. Danke, liebe Bonnie, dass du mich an deinen Erlebnissen teilhaben lässt und mich so meinen Eigenen präsent werden lässt.

Den Schuh habe ich übrigens in meinem Revier gefunden. Als Apportierhund muss ich meine Fähigkeiten doch immer trainieren! Da liegt es nahe, Sachen wie Schuhe zu nehmen, die man so in seinem Revier findet- nicht? Suchspiele waren auch ganz prima. Meiner feinen Nase entkam kein Taschentuch, welches ich meistens in den Hosentaschen fand. Köstlich die zu verspeisen, kann ich dir sagen. Aber natürlich nur vom eigenen Rudel, Taschentücher draußen oder von Fremden wollte ich nie.

Gerne Schwimmen? Ich bin eine regelrechte Wasserratte. Erst ab 20 Grad bist du wasseraktiv geworden? Ich habe immer so im März an gebadet. Um Pfützen und Schlamm habe ich einen Bogen gemacht. Das war nicht Meins. Einmal haben wir eine Wattwanderung unternommen. Ich war so angewidert von dem Zeug. Mein Blick sprach Bände. Nein, ich liebe schwimmbares Wasser. Die wenigen Momente im Jahr wo Frauchen sich traute, habe ich es genossen mit ihr gemeinsam weit raus zu schwimmen, immer eng an ihrer Seite, um sie im Falle des Falles retten zu können. Im Anschluss ans Schwimmen, habe ich mich aber auch immer im Sand oder auf der Wiese gewälzt, um besser zu Trocknen. Wenn es sein musste, habe ich auch das Bad in der Dusche über mich ergehen lassen.

Über weitere Erlebnisse von dir freue mich schon. Du erzählst mir doch hin und wieder nochmal welche, ja liebe Bonnie?

Bonnie ich hab dich so gerne!

Ein lieber Pfoten Gruß von deinem Freund Amigo

P.S. Die Antwort von deinem Frauchen hat mein Frauchen gefunden. Sie hätte gestern Abend auch gerne noch geantwortet. Leider ist ein wichtiges Schreiben gekommen, welches eine sofortige Antwort erforderte. Nach der Formulierung, es war schon spät, konnte sie nicht mehr.
Kommentar vom: 13.11.2017
von: Bonnie
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Guten Morgen, lieber Amigo, mein Freund,
du hast noch geschlafen, und ich wollte dich nicht wecken, als ich aufgebrochen, und zurück in den Rosengarten gegangen bin.
Wenn du magst, komm' doch auch einmal zu mir.
Es schläft sich hier, inmitten all der Rosen, auch ganz gut, und mein Körbchen ist kuschelig weich.
Ich lade dich herzlich ein, dich davon zu überzeugen.

Deine Geschichte ist wunderschön, und auch ein bißchen witzig.
Wie du mit der Raufe abgedampft bist, die du stibitzt hast, hat mich schon zum Lächeln gebracht.
Vorallem, wenn man bedenkt warum!
Als wenn dein Frauchen dich wegen des Piepmatz je hätte vergessen..!
Also wirklich Amigo, du bist ja drollig!
Du süßer Matz, mit Anwandlungen von Pascha Allüren, was? ;-)
Aber weißt du was, und das ist fast schon unheimlich, ich habe mit meinem Frauchen was ganz ähnliches erlebt!
Wir haben auch gemeinsam mal einem Vögelchen das Leben gerettet!
Im Gegensatz zu dir wollte ich allerdings keine Einrichtung klauen, ich hätte glatt gleich den ganzen Vogel genommen. :-)
Zumindest hatte Frauchen das vermutet, weil ich mich, ganz gegen meine sonstige Art, konsequent dazwischen drängelte.
In Wahrheit wollte ich mich natürlich lediglich davon überzeugen, ob sie auch alles richtig macht, wenn sie es mir schon nicht überlassen will, das Vögelchen gesund zu schnuppern und zu schlabbern.
Okay, ich gebe zu, bei dem Ding mit der Pipette und so, wäre ich an meine Grenzen gestoßen.
Nun, wie auch immer, auf jeden Fall ist mir bei deiner schönen Erinnerung aus deinem gemeinsamen Leben mit deinem Frauchen, meine auch wieder eingefallen.
Und dafür doppelt Dank!
Ach Amigo, wir haben soo viel zu erzählen, stimmt's?
Wann immer dir danach ist, ich freue mich, wenn du mir noch viel mehr erzählst!
Das Füllhorn der Erinnerungen ist so voll...
Es ist schön sie lebendig zu halten, indem wir davon erzählen.
Ich weiß, manchmal macht es auch traurig, und eigentlich immer schwingt auch Melancholie mit.
Aber, auch ein Lächeln unter Tränen, ist ein Lächeln!
Ich höre dir sehr gerne zu, bin auch gespannt dich dadurch besser kennen zu lernen, vor allen Dingen aber, freut mich dein Vertrauen!
Mein Cockerohr ist immer offen für dich, Herz und Verstand stehen dir freundschaftlich zur Verfügung!
Ich spiele, schmuse, erinnere, lache, weine mit dir, ich bin deine Freundin, und für dich da!

In tiefer Verbundenheit
Bonnie
Antwort vom: 13.11.2017
von: Amigo
Kordes' Rose Berolina - W. Kordes' Söhne
Guten Abend liebe Bonnie,

das Bild von uns beiden ist traumhaft schön. Schwärm. Sag deinem Frauchen ganz gerzlichen Dank dafür!
Dir danke ich für deine Einladung auch mal bei dir vorbei zu schauen. Das mache ich herzlich gerne. Schon der Gedanke sich in Rosen zu betten ist wunderschön. Seufz.

Deine Geschichte mit Frauchen und dem Vögelchen gefällt mir auch sehr gut. Das mit dem dazwischen drängeln kenne ich von mir auch nur zu gut. hihi. Die gute Absicht dahinter haben unsere Frauchen wohl nicht richtig verstanden.

Die Beziehung zwischen meinem Frauchen und mir war sicher genauso stark wie bei dir und deinem Frauchen. Wir konnten uns gegenseitig blind vertrauen. Ich denke, deshalb hat Frauchen mir solche liebenswerten Streiche durchgehen lassen. Sind es nicht auch gerade diese Marotten an die sie sich später liebevoll erinnern werden und die Ihnen vielleicht dann sogar ein Lachen entlocken können? Ach, es ist alles nicht leicht für unsere lieben da unten auf Erden. Ein großer Trost sollte aber der Gedanke daran sein, dass wir uns jetzt gefunden haben, liebe Bonnie.

Ich soll dir übrigens noch ganz liebe Grüße von unserem Anubis Freund, dem kleinen Kater Moritz ausrichten. Er hat dir bei mir ein Licht angezündet.

So dann bis nachher. Ich nehme deine Einladung gleich mal an und komme vorbei. Bin ja überhaupt nicht neugierig auf dein Reich.

Ein Freundschaftsküsschen von Amigo
Kommentar vom: 13.11.2017
von: mir
Belamie - W. Kordes' Söhne
...mit ganz viel Bonnie
bei mir, um mich herum
ist mein Leben fest mit dir verwoben.
Und bist du auch ganz schrecklich weit weg von mir, in einer anderen Galaxie, ist es mir auch nicht möglich dich anzufassen, und in deine wunderschönen Augen zu blicken, die mich so beredt angesehen haben, nichts ändert meine Herzensverbundenheit zu dir.

Meine Dankbarkeit, dass du dich mir angeschlossen, und mir dein Vertrauen geschenkt hast, ist riesengroß, womit allerdings gleichermaßen das Bedürfnis steigt, mich zu entschuldigen, für jedes mal wo ich dir in irgendeiner Form eben doch "etwas getan" habe, das du nicht verstanden hast.
Ob das nun die verhassten Autofahrten betrifft, die manchmal unumgänglich waren, Medikamente, die ich dir gar mit sanftem Nachdruck verabreichen musste, obwohl du das echt eklig fandest, oder dir die geliebten Leckerchen verweigerte, weil sie deiner Genesung im Wege gestanden hätten...
Aber, oh Gott, am allermeisten für den letzten Abend.
Du hast dich so gefürchtet...
Am liebsten hätte ich geschrien, dich mit Klauen und Zähnen beschützt, und alle zum Teufel gejagt...
Ich musste alle, alle meine Kräfte aufbieten um mein Wort zu halten, und mein Versprechen einzulösen welches besagte, dass ich dir lieber womöglich etwas Zeit wegnehmen würde, als dich einem Zustand auszusetzen, an dem man nur noch von Erlösung hätte sprechen können.
Ich wollte nicht, dass du nichts mehr hättest fressen können, im Medikamentenrausch vegetierst geplagt von zusätzlichen Nebenwirkungen...
Der Krebs sollte dir neben dem Leben nicht auch noch die Würde wegnehmen.
Und trotzdem überlege ich nun oft, denke darüber nach, ob ich nicht vielleicht doch noch ein paar Tage hätte das Risiko eingehen sollen.
Ich befürchte, und meine Sorge darum ist groß, und liegt so schwer auf meiner Seele, Bonnie, dass du nicht nur nicht verstanden hast, was dein Frauchen dir gerade antat, statt dich zu beschützten, sondern regelrecht Abscheu empfunden hast, und mit diesem Gefühl von Enttäuschung über mich gegangen bist.
Ich wünsche mir sooo sehr, dass dich am Ende ein Engel an die Pfote genommen, und mit meiner Stimme von meiner unendlichen Liebe zu dir gesprochen hat!
Du süße, liebe, liebe Bonnie, meine Lieselotte, kleine bezaubernde Else Immertreu...
Liebe ist doch eine Energie, etwas, was soo viel bewegen, überdauern und verändern kann, etwas, was nicht einfach verpufft...
Demnach müsste das Universum erfüllt davon sein, so erfüllt, dass es dich erreicht, und dich spüren lässt, egal was ich getan habe, und wie es sich womöglich in diesem einen Moment für dich angefühlt haben mag, es war einer der aller, aller schwersten Entscheidungen in meinem Leben, und gleichzeitig die, in größter Liebe getroffene!
Ich hoffe, dass du das (jetzt) weißt, meine geliebte Böhnie, und, dass ich dich nicht werde suchen müssen, sondern längst schwanzwedelnd von dir erwartet werde, wenn ich zu dir komme!
Bis dahin trage ich dich überall hin, in meinem Herzen, in meinen Gedanken, in meiner Seele...
Kommentar vom: 12.11.2017
von: Amigo
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

natürlich darfst du auch heute zu mir kommen. Ich freue mich sehr, wenn du heute oder Morgen vorbei schaust.Ich bin immer für dich da. Du darfst mich auch sonst gerne jederzeit besuchen.
Das du auch mich prima beschützen kannst, dass weiß ich doch. zwinker.

Und mit der Technik, kenne ich von Frauchen auch nur allzugut. Mach dir keine Sorgen, schicke zur Not auch eine Brieftaube.
In diesem Zusammenhang fällt mir gerade eine Geschichte mit einem Vögelchen ein. Ich werde sie dir als Gute Nacht Geschichte erzählen und hoffe sie gefällt dir.
Als Frauchen mal einen kleinen hilfebedürftigen Flattermann aufgenommen hat, über den ich mich draußen gestellt hatte, so dass ein Beagle den kleinen nicht weiter traktieren konnte, hatte ich kaum zu Hause angekommen so eine Angst, dass Frauchen sich nicht mehr um mich kümmert. Da habe ich eine kleine Vogelfutterraufe stibitzt und bin damit abgedampft, weil ich wusste, dass ich so ihre Aufmerksamkeit auf mich lenke. Und ja , Frauchen hat gemerkt, dass aus dem alten Vogelkäfig etwas fehlte. Auf der Suche danach, ich glaube sie hatte schon so eine Ahnung, fand sie mich dann und gab mir zu verstehen, dass diese Angst, sie würde mich vernachlässigen, völlig unbegründet ist. Sie streichelte mich innig bis wir von dem protestierenden kleine Flattermann im Käfig unterbrochen wurden. Er war wieder trocken und hatte neue Kraft geschöpft. Ich bekam dank des Flattermanns noch einen Extra Spaziergang und Frauchen hat den Kleinen am Fundort fliegen lassen. Andere Flattermänner haben ihn dort herzlich empfangen. Frauchen war so glücklich darüber und auch so stolz auf mich. Wieder zu Hause bekam ich dann noch Extra Leckerlies.

Da die Geschicht nun zu Ende ist wünsche ich dir liebe Bonnie nun eine Gute Nacht. Träum was schönes.

Ein ganz lieber Gute Nacht Gruß von deinem Freund Amigo
Kommentar vom: 12.11.2017
von: Blacky
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie ,
ich möchte dir ein gute Nacht wünschen,
schlaf schön.
Liebe Grüße dein Freund Blacky
Antwort vom: 13.11.2017
von: Bonnie
Bobbie James - Sunningdale Nurseries
Guten Morgen, lieber Blacky,
ich hoffe, du hast gut geschlafen, und du kommst heute Morgen gut in die neue Woche!
Ich habe mich gefreut, dass du mich besucht, und einen Gruß von dir da gelassen hast!
Komm' ruhig immer mal vorbei, wenn du Lust dazu hast.
Ich zeige dir dann meinen Rosengarten, und wir können zusammen spielen, oder uns was erzählen.
Bis dahin, liebe Grüße
deine Cockerkumpeline
Bonnie
Kommentar vom: 12.11.2017
von: Jessica
Baccara - Francis Meilland
Liebe Sue.

Das tut mir unendlich leid, dass du im Umfeld Menschen hast, die deine Trauer nicht wenigstens tolerieren können. Kenne ich selber auch, aber die Ansicht über die „übertriebene“ Trauer meinerseits werden wenigstens mir gegenüber „tot“ geschwiegen. Fühlen tue ich es aber trotzdem. Irgendwie also genauso schlimm.

Leider habe auch ich Vergleichsmöglichkeiten und kann auch sagen, dass ich keinen Unterschied zwischen der Trauer um einen Menschen und jetzt um mein Tier feststellen kann. Ich glaube, die eine Trauer war noch gar nicht beendet, als das Schicksal schon wieder zuschlug. Amigo hatte mir so geholfen, dass schwere Jahr 2016 auszuhalten. Er war so stark an meiner Seite, auch gesundheitlich. Das war der einzige Lichtblick im Jahr 2016. Aber ich komme vom Thema ab.

Ich denke, die Emotionen sind wirklich der Schlüssel bei der traurigen Musik. Man wird sehr traurig, weint und danach geht es einen für wenige Stunden, manchmal auch den restlichen Tag besser. Aber wenn ich es mir recht überlege, würde meine Beschreibung auch auf die Wirkung von Suchtmitteln passen, oder? Danke für deine Warnung. Ich werde aufpassen, nicht in einen Strudel zu geraten, aber manche Tage ist es einfach noch unerträglicher als andere Tage und dann höre ich eben Musik.

Mit den Sachen von Amigo ist eine Art Pseudonähe für mich. Er und ich haben zusammen 8 Wochen um sein Leben gekämpft. Der Kampf war ein Auf- und Ab. Das hat bei mir tiefe Wunden hinterlassen. Selbst meine Sachen, mit denen er Kontakt hatte, habe ich nicht wieder angerührt. Schon die Gedanken daran erschüttern mich wieder bis ins Mark.

Mit der Urne ist es so, dass ich panische Angst habe, dass sie irgendwer umwerfen könnte. Deshalb empfinde ich sie sicherer im Schrank.

Fotos sind bei mir immer von der Stimmungslage abhängig. Es gibt zwei Arten ein Foto zu betrachten. Ein Foto mit Amigo drauf einfach nur angucken ist für mich jetzt ein riesen Unterschied als ein Foto anzugucken, zu überlegen wo es aufgenommen wurde und welche schönen gemeinsamen Augenblicke ich damit verbinde. Letzteres bringt mich eigentlich immer zum Weinen.

Deine Frage zum Zeitgefühl. Ich weiß nicht so recht, aber ich denke eher ich muss hier verneinen. Mir kommt eher alles wie eine Ewigkeit vor. Das kann aber insofern nicht stimmen, da es mir doch dann mit dem gefühlten Abstand eigentlich besser gehen müsste? Da ist aber nicht so. Ich muss hier noch mal darüber nachdenken. Ich kann dir hier also im Moment leider keinen Rat geben, da mein Zeitgefühl eher beschleunigt ist. Folgendes also rein spekulativ: Kann es vielleicht sein, dass zwei Komponenten im Körper miteinander kämpfen? Das Herz will es nicht wahr haben und verlangsamt die Zeit, so dass es dir vorkommt als sei es erst gestern gewesen. Der Verstand aber dazwischen funkt und das wirkliche Zeitempfinden einwirft, so dass durch die Vermischung alles durch einander gerät?

Was ich zum Schluss noch loswerden muss. Die Gewissheit, dass es so einfühlsame Menschen wie dich gibt, ist so schön. Danke fürs Lesen. Das ist ja auch ein Weg der Trauerbewältigung. Ich hoffe auch dir hilft dieser Weg.

Selbst wenn ich könnte und vorher um den Schmerz wüsste, die Zeit mit Amigo würde auch ich nicht ungeschehen machen wollen.

Für die neue Woche wünsche ich Dir nun einen möglichst guten Start.

Ein herzlicher Gruß von Jessica
mit Bonnie und Amigo, die immer einen festen Platz in meinem Herzen haben.
Antwort vom: 12.11.2017
von: Sue
Beverly - W. Kordes' Söhne
Liebe Jessica,

zunächst möchte ich dir Danke sagen; Danke für dein Vertrauen, und deine Bereitschaft, mir von alledem zu erzählen!

Oh Gott, ich kann gar nicht so schnell schreiben, wie ich nun antworten, und meinerseits erzählen möchte...

Ich kann dir soo gut nachempfinden, was du meinst, wenn du davon sprichst, welchen festen Halt dir Amigo gegeben hat, als alles um dich herum ins Wanken geraten ist.
Und ich weiß auch, wie zusätzlich tief man so ein Wesen dann in sein Herz lässt, völlig ohne Scheu, und ganz und gar vorbehaltlos!
Etwas, und in seiner Art so einzigartig, wie man es nur ganz, ganz selten bei und mit Menschen tut. Zumindest dann, wenn man im Laufe der Jahre so seine Erfahrungen mit Menschen gemacht hat...
Wir spielen alle im Umgang miteinander so oft Theater...
Dabei geht's um Umgangsformen, um Tabus, um gesellschaftliche Akzeptanz usw.
Deinem Tier ist das alles herzlich egal, da geht es um das pure Miteinander und einfaches Fühlen in seiner reinsten Art.
Und trotzdem ist eine solche Beziehung komplex, was sie mindestens genauso voll macht, wie eine innige Beziehung zu einem Menschen.
So habe ich es erlebt, und ich verdanke Bonnie wortwörtlich mein Leben.
Als sie zu mir kam, ging es mir sehr, sehr schlecht, und ich suchte nach etwas, was mein Leben, nein, besser mein Inneres wieder heil(-er) machen würde.
Ich war verunsichert, verletzt, und traurig, und instinktiv hatte ich mich eigentlich für einem ganz und gar anderen Hund interessiert.
Einen großen, starken, äußerst beeindruckenden Rüden.
Das Schicksal, und der TS, bzw. die TH Leiterin, legte mir stattdessen ein kleines schwarzes Cockermädchen in die Arme, die in ihrer Seele ebenso verletzt schien, wie ich selber.
Ich hatte damals überhaupt und nicht mal im Ansatz eine Ahnung davon, was es heißt, künftig einen Cocker an seiner Seite zu haben, und bekam neben der Lust mich darauf einzulassen, auch ein bißchen Angst, als ich mich über die verschiedenen Eigenarten einer solchen Rasse belas.
Da war von Jagdtrieb die Rede, Sturköpfigkeit, Cockerwut usw.
Es sollte alles ganz anders werden, denn Bonnie war alles Schöne, das man über diese Rasse berichtete, tausendfach multipliziert, und absolut nichts von dem, was mir vielleicht hätte Sorgen bereiten können.
Mir wurde ein Herz auf vier Pfoten geschickt, und meines konnte etwas gesunden.
Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre die Kraft, auch all das zu überstehen, was mir noch so bevorstehen würde.
Und das war nicht wenig.
Ich hatte kein Licht am Ende des Tunnels, ich hatte Bonnie!!
Sie gab mir die Kraft weiterzumachen, hielt mich innerlich lebendig, dass ich mich spüren konnte.
Das hat kein Mensch für mich getan, und trotzdem hielt durch sie die Verbindung zu Menschen, wenn ich mich auch sehr zurück zog, und immer vorsichtiger wurde.
Um so fieser jetzt natürlich die Erkenntnis, dass sich unter denen die ich an mich heran ließ jene befinden, die nun so verständnislos und ohne Feingefühl reagieren.
Nun gut, da hat mir Bonnie über ihr Weggehen hinaus wieder und nochmal etwas beigebracht, und ich habe sehr genau hingeschaut, und meine Konsequenzen daraus gezogen.
Meine kleine Lehrmeisterin...

Diesen Versuch (Pseudo) Nähe zu schaffen, kann ich nachvollziehen!
Ich tue das auch, nur auf andere Weise, schätze ich.
Ich habe in diesem Zusammenhang viel darüber nachgedacht, dass man Entscheidungen treffen muss.
Zum Beispiel solche, das geliebte Wesen frei zu geben.
Und, ich neige dazu immerfort mein Denken, Fühlen und Verhalten zu analysieren, nehme ich an, dass neben dem Ausweichen von unmittelbar empfundenen Schmerz beim direkten Anblick ihrer Sachen, auch das eine Rolle dabei spielt.
Die Konsequenz meiner Entscheidung an diesem schrecklichen Montagabend, dem 18. September vollumfänglich zu tragen, und sie frei zu geben.
Nicht,weil ich sie nicht liebe und vermisse, sondern genau darum.
Außerdem, wie sollte mein Verstand sonst begreifen, was mein Herz weiß - und umgekehrt, denn das ist ja auch immer wechselseitig.
Irgendwie so.
Ich bin nicht sicher, ob es mir gelingt auszudrücken, was ich damit meine.

Aus deinen Zeilen erlese ich, wie traumatisch die letzten Tage mit deinem Amigo, und das unausweichliche Ende, gewesen ist, und kann nur wieder sagen, dass ich das ganz und gar nachempfinden kann!
Bestimmt gibt es unterschiedliche Abläufe, im Kern aber, so scheint es mir, haben wir das ganz ähnlich erleben müssen.
Ich wage mich immer noch nicht daran, mich damit auseinander zu setzen, und ahne, dass ich dafür zunächst erst einmal stabiler werden, und einen geschützten Raum schaffen muss.
Jetzt, und bis auf Weiteres, überfordert mich das, und " brächte mich um".

Oh je, Jessica, ich hoffe, du hast mich nicht missverstanden?
Ich bewerte nicht, wie oder ob andere sich für eine Urne entschieden haben, und wo sie diese aufbewahren!
Mein Gott, habe ich mich wieder so dusselig ausgedrückt, dass dieser Eindruck entstehen konnte?
Ich habe nur einfach erzählen wollen, wie ich, ganz subjektiv, empfunden habe, und erzählen darum, weil ich immer das Gefühl habe, dass ich für mich auch immer etwas daraus ziehen kann, wenn ich zuhöre, wie oder was andere getan, gedacht, oder empfunden haben.

Womit sich der Kreis zu dem Punkt schließt, dass ich unheimlich froh bin, und sehr, sehr dankbar, dass unsere Fellengel uns in unserer Trauer um sie zusammengeführt haben, damit wir uns tragen helfen können, und uns bewusst machen, dass wir keineswegs "übertrieben" und "drüber" sind, in unserem Fühlen, und uns nicht "unnormal" vorkommen müssen.
Es ist so hilfreich zu wissen, dass das was man denkt und empfindet verstanden, oder zumindest akzeptiert wird. Denn selbst, wenn man hier und da in Nuancen vielleicht anders denkt, ist das Grundverstehen da, und das wirkt sehr unterstützend!
Ich danke dir dafür!
Von Herzen!

Pass' auf dich auf!

Liebe Grüße
Sue
mit ganz viel Bonnie ganz nah,
und Amigo gleich nebendran





Kommentar vom: 11.11.2017
von: Amigo
Kordes' Rose Bengali - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

Kommst du heute Abend vorbei, damit wir uns gemeinsam im Körbchen einkuscheln können? Gemeinsam können wir dann auch das Wetter auf Erden beobachten. Bei diesem Wetter habe auch ich immer alle wichtigen Geschäfte in Windeseile erledigt, um wieder ganz schnell mit meinem Frauchen nach Hause zu laufen zu können.

Ich hoffe, wir sehen uns gleich.

Ein lieber Abendgruß für dich von deinem Freund und Beschützer Amigo.
Antwort vom: 12.11.2017
von: deine Freundin Bonnie
Amber Sun - W. Kordes' Söhne
Oh, Amigo...
hast du meine Rauchzeichen gesehen?
Das Trommeln gehört,
und die Brieftaube in Empfang genommen?
Du siehst, ich habe nichts unversucht gelassen, um dich zu erreichen!
Im Zeitalter der modernen Kommunikation nämlich, ist es genau eine solche.
Modern, - und damit auch anfällig.
Frauchen springt im Karree, und ist stocksauer.
Die ganze Woche schon spinnt immer mal wieder ihr Internetanschluss.
Aber pünktlich zum Wochenende hat der Provider wohl den Vogel abgeschossen (hoffentlich nicht meine Taube?!), und den Dienst quasi komplett eingestellt.
Nur manchmal, ganz willkürlich und so zwischendurch, funktioniert für ein paar Minuten mal alles.
Nun hofft sie, dass sie eben einen dieser kurzen Momente erwischt, und meine Nachricht an dich fix hochgeladen bekommt.
Ich kann dir sagen, die ist vielleicht genervt...
Puh!
Ich möchte am Montag nicht im Fell eines Mitarbeiters von Unitymedia stecken, wenn sie da anruft...
Wehe der wird pampig, dann wird sie aber explodieren!
Ich habe das ja hin und wieder mal mitbekommen, wenn Frauchen am Telefon böse geworden ist.
Ich war jedes Mal heilfroh, dass ihr Zorn nicht mir galt.
Mit mir hat sie nie geschimpft.
Nicht, dass ich nicht auch mal was angestellt hätte, aber da hat Frauchen mit den Schultern gezuckt und gesagt: "Ist halt so. Ich hab' nen' Hund, da kommt so was vor."
Und damit hatte sich das dann.
Dass sie auch richtig sauer werden kann, weiß ich eigentlich nur vom Umgang mit anderen Menschen, und was ich da gelegentlich so mitbekommen habe.
Nun ist sie aber auch einfach betrübt darüber, dass sie meine Nachricht nicht an dich übermitteln konnte, dass ich sehr gerne zu dir ins Körbchen gekommen wäre, damit wir gemeinsam die Wolken zur Seite hätten schieben können, um das Wetter auf der Erde zu beobachten, und zusammen zu schauen, was unsere Frauchen so machen.
Übrigens Amigo, dein Foto ist ja herrlich!
Ich glaube dir aufs Wort, dass du Regen auch so doof findest wie ich, wenn ich mir so ansehe, wie leicht genervt du da schaust... ;-)
Der Sommer mit Hitze war zwar auch nie so meins, ich bin eher der Frühlings-, oder Herbsttyp, aber das da jetzt an Wetter, ne', das ist ekelhaft!
Und da es nicht danach aussieht, als würde es heute besser werden...
Darf ich heute zu dir zu Besuch in dein Körbchen kommen?
Ich bin sehr froh, dich im Regenbogenland meinen Freund nennen zu dürfen, und weiß, wie schön Frauchen diesen Gedanken findet!
Du kannst gewiss sein, dass sie dich dafür sehr gerne mag, dass du mein Beschützer bist, und, dass sie dich ebenfalls in ihr Herz geschlossen hat!
Nun sende ich dir einen lieben Knuffelwuff, und hoffe, wir sehen uns später!
Deine Freundin Bonnie
... die übrigens auch beschützen kann...!

Kommentar vom: 11.11.2017
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
"Dem Auge so fern, dem Herzen ewig nah."
Liebe Sue,

„Alles verändert sich mit dem, der neben einem ist oder neben einem fehlt.“

Menschen, welche selber die Trauer um ein festes Familienmitglied noch nie erlebt haben, fehlt das Gespür um die individuellen Empfindungen des trauernden Menschen. Von solchen Menschen Ratschläge zu erhalten und seien sie noch so gut gemeint, sind daher doch meist völlig ungeeignet. Das sehe ich genauso wie du.

Ich versuche gerade Schritt für Schritt und das wirklich in ganz kleinen Schritten wieder etwas mehr Lebensqualität zu bekommen. Du merkst ja sicher selber wie die Trauer arg an den eigenen Kräften zehrt. Ich probiere daher sehr viel. Da ich gelesen habe, dass traurige Musik genau den gegenteiligen Effekt hat und „glücklicher“ machen soll, höre ich zurzeit sehr viel traurige Musik. Ich habe das subjektive Gefühl, dass meine Stimmungslage dadurch wirklich etwas besser geworden ist.

Ich weiß auch nicht was richtig und falsch ist, die Lage verbessert oder verschlimmert. Seine Sachen sind auf alle Fälle alle noch da. Ich kann und will sie einfach nicht wegräumen. Es hängt für mich so viel daran.

Ich glaube, mit Berücksichtigung seiner eigenen Empfindungen ist der beste Ratschlag zu tun, was man selber für richtig hält.

In liebevollem Gedenken an deine bezaubernde Zucker Schnute Bonnie ein ganz lieber Wochenendgruß und eine liebe Umarmung für dich liebe Sue von Jessica und ihrem Amigo
Antwort vom: 12.11.2017
von: Sue
Apache - W. Kordes' Söhne
Liebe Jessica,

hab' von Herzen Dank für deine Zeilen!

Ich sehe, auch darin stimmen wir überein, dass man auf das wohlmeinende Gerede all derer getrost pfeifen kann, die offenbar nie gefühlt haben, was wir fühlen angesichts dessen, einen so wichtigen Teil unseres Lebens, ein enges und treues Familienmitglied, verloren zu haben!
Trauer ist ein Gefühl, und so individuell wie derjenige, der sie empfindet.
Genauso wenig wie ich Durst oder Hunger als Gefühl groß beeinflussen, oder gar zu unterdrücken vermag, kann ich diesem Gefühl ausweichen, und wer mich darin nicht ernst nimmt, kann mich mal!
Tatsächlich bin ich einigermaßen erschüttert, wie lax manch einer damit umgeht, und mir zu erklären versucht, dass es doch wohl Unterschiede gäbe.
Nun, ich fühle diesen Unterschied nicht, und ich habe sehr wohl Vergleichsmöglichkeiten!
Lediglich passe ich mich ein Stück weit an, an gängige Vorstellungen und Norm, nach denen es legitim ist, um einen Menschen zu trauern, aber nicht gleichermaßen um sein Tier.
Von einigen Leuten aus meinem Umfeld, hätte ich dennoch mehr Akzeptanz erwartet, wenn sie es schon nicht verstehen können, als sie es an den Tag legen.
Ich bin ihnen nicht böse, ich weiß nur einmal mehr, warum ich so oft die Gesellschaft eines Tieres, derer der Menschen, vorziehe.

Ich war etwas erstaunt über die Methode, die Stimmung durch traurige Musik anheben zu können.
Ich weiß ein bißchen was von Trauerarbeit, bzw Psychologie (wenn ich vielleicht auch selbst reichlich hilflos wirke), aber davon hatte ich noch nie gehört.
Obwohl es mir gar nicht abwegig vorkommt, dass es funktioniert, wenn es zB als eine Art Ventil benutzt wird, um Emotionen freien Lauf lassen zu können.
Das wirkt ja durchaus befreiend.
Für mich wäre das nicht so gut.
Ich befürchte, ich würde nie wieder aufhören können zu weinen, und womöglich völlig untergehen in diesem Strudel.
Daher möchte ich dich bitten, gut auf dich aufzupassen!
Ich meine das nicht anmaßend, das liegt mir fern, es ist nur halt nicht ganz "ungefährlich" was du da machst!
Allerdings, wenn du den Eindruck hast, dass es dich auf deinem Weg weiter bringt...

Ich habe, auch anders wie du, Bonnies Sachen halbwegs weggeräumt.
Nicht völlig weg, aber etwas aus meiner direkten Sicht.
Den Blick auf ihre Näpfe, oder die Leine an der Garderobe etc., war für mich unerträglich, und wie ein Dolchstoß, mitten rein ins Herz...
Ich bin jedes Mal sofort in Tränen ausgebrochen.
Dabei heule ich doch sowieso schon bei so vielen anderen Dingen.
Es war nicht auszuhalten.
Lieber hatte ich das Gefühl, als würde ich sie "entfernen", was durchaus auch eine gewisse Ambivalenz hat.
Für mich kam auch keine Urne in Frage, die ich mir in den Schrank, oder Regal stelle.
Mir kam das total merkwürdig vor.
Was macht ein Hund im Schrank?
Bonnie hat eine Truhe, die in der Verlängerung ihres Lieblingsplatzes steht.
Darin befindet sich neben ihr, ihre geliebte "Gira" (ihre Kuscheldecke), ihr Halsband, das Haarband, die Leine, Locken ihres Haares, ein Schutzengel - und jede Menge Liebe.
Fast ein wenig wie ein Körbchen in dem sie liegt, halt nur aus Holz und mit Deckel.
Kommt bestimmt auch manch einem befremdlich vor, für mich aber das, womit ich das Gefühl hatte, am besten zurecht zu kommen.
Auf ihren zwei anderen Lieblingsplätzen in der Wohnung, stehen Sternenkugeln, in denen regelmäßig Kerzen brennen.
Dagegen habe ich es kaum so mit Fotos, trage aber einen Anhänger mit ein wenig ihrer Asche um den Hals...
Komisch eigentlich.
Aber so ist jeder anders, und gestaltet unterschiedlich.

Sag' mal Jessica, was ich dich gerne fragen möchte, hast du auch dieses total durcheinander geratene Zeitgefühl?
Ich kann es kaum glauben, dass Bonnie nächste Woche gerade mal erst zwei Monate nicht mehr da ist!
Das ist zu der gefühlten Zeit des Vermissens wie gestern, und doch auch wieder nicht, denn eigentlich fühlt es sich doch "ganz frisch" an...
Mitunter macht mich dieser Eindruck von Diskrepanz ganz kirre, und ich überlege, was stimmt mit mir nicht?
Ich würde gerne wissen, ob du das schon ähnlich erlebt hast, und, ob sich das wieder " ins Normale" einpendelt.

Tja, Jessica, da stehen wir nun, ziemlich mitgenommen ohne unsere Fellnasen, mit nem' riesen Loch im Herz und in der Seele nen' tiefen Kratzer...
Und doch, ich würde keine Sekunde mit Bonnie eintauschen wollen, ginge es mir dann etwas besser.

Ich wünsche dir Kraft, Mut und Gelingen, deinem Leben neue und positive Momente zu geben, und hoffe, es beginnt schon mal mit einem gut lebbaren Sonntag!

Liebe Grüße

Sue und Bönchen

mit Knuddeler für deinen Amigo-Schatz






Kommentar vom: 11.11.2017
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Schnückchen,
das wäre heute kein Wetter für dich...
Kaum, dass du dein Näschen rausgestreckt hättest, hättest du mich angeguckt, als wolltest du mich fragen "ist das dein Ernst?".
(Klar, Süße, ich kann ja auch das Wetter beeinflussen.)
In ziemlicher Eile, hättest du dann flugs die neuesten Nachrichten überflogen, und ggf hier und da kommentiert.
Wenn du dann erkannt hättest, dass ich weiter zu gehen gedenke, wärest du demonstrativ gelangweilt knapp hinter mir her getrottet, bis ich ein Einsehen, und umgekehrt wäre.
Hah, da kam dann Leben in das Hundetier, und du strebtest flotten Schrittes und noch vor mir gen Zuhause, was mir amüsiert den Blick auf deinen Wackelpoppes ermöglicht hätte.
Zuhause dann, hättest du dir fein auf der Fußmatte die Pfötchen abgeputzt, und minimal genervt erkannt, dass das offenbar nicht ausreicht, denn Frauchen rückt dir mit dem Handtuch auf den Leib.
Naaa gut, alle vier Pfoten nacheinander gereicht, und geduldig abtrocknen lassen.
Beim Bäuchlein abrubbeln, hättest du diese drolligen Grunzlaute von dir gegeben, und beim Ohren trocknen, dein Köpfchen meiner Hand entgegen gedrückt.
So, jetzt aber, fertig, Bonnie fein!
Ab, zum Leckerchen.
Öhm, wie jetzt?
Ach so, Mist, erst noch kurz durchbürsten, damit vom Trockenrubbeln keine Knötchen bleiben.
Also, ich leg' mich derweil schon mal hin, und lass' mich von dir her und hin drehen.
Gut jetzt?
Gibt's jetzt endlich was Leckeres in den Napf?
Zopf gebunden (Gott sei Dank haben sich die Fressmützen nicht so wirklich durchgesetzt, ein Haarband tut es schließlich auch), und es wird genüsslich gespeist.
Erster!
So, und was liegt nun an?
Spielen?
Schmusen?
Oder lege ich mich zu deinen Füßen und schlafe, während du dich ins Büro setzt, Frauchen?
Wie auch immer, hauptsache wir sind zusammen
- und wenn wir später wieder rausgehen, regnet es nicht!
Kommentar vom: 11.11.2017
von: mir
Baccara - Francis Meilland
Puh, Bönchen...
Da war wieder einer dieser Momente, wo, und in denen....
Ich bin auf dem Sofa vorm Fernseher eingeschlafen, und, offenbar reichlich desorientiert, aufgewacht.
Alles dunkel, denn durch die Sleeptimer waren alle Geräte aus.
Ich bin hochgeschreckt, und aufgesprungen, und hatte den Gedanken im Kopf "oh je, Bönchen muss raus!", und ich sah mich hektisch nach dir um.
Bis ich vollends wach, und wieder im Hier und Jetzt angekommen war, dauerte es eine kleine Weile, in der ich voller Sorge um dein Befinden und Wohlergehen war.
Aber du warst nicht da wo du immer warst, und ich konnte dich auch sonst nirgends finden.
Natürlich sickerte schließlich langsam die Erkenntnis ein, dass du nie wieder "da sein" wirst, und ein Schmerz, wie ein Faustschlag in den Magen, folgte auf der Stelle.
Prompt schossen mir wieder die Tränen in die Augen, und das Gefühl des Verlassenseins stand fest wie eine Mauer, so als könnte ich sie mit den Fingerspitzen berühren, mit mir im Raum.
Du auf der anderen Seite, und ich hier.
Ich will hier nicht sein.
Kommentar vom: 10.11.2017
von: Cyra
Alaska - W. Kordes' Söhne
Guten Abend liebe Bonnie,
ich habe hier den Plan nicht. Ich bitte das zu entschuldigen.
Habe eben erst den Eintrag gelesen...uii..der war schon vom 3.11.17. SORRY!

Hmm...ich verstehe deine Ma sehr gut. Was kann ich raten? Wann wird es besser? Das kommt wohl auf jeden einzelnen Menschen an.
Meine Ma ist auch sehr traurig, sie hatte aber schon viele Verluste, insofern hat sie Trauerarbeit geleistet, denn es geht nicht ohne.

Schau...sie konnte meine Bilder nicht anschauen, jetzt geht es schon viel besser. Es gibt immer noch Tage, da fliesen viele Tränen.
Mein Körbchen steht genau hinter ihr im Computer Zimmer....es ist leer...sie hat es nicht angerührt...ist noch so, wie ich es verlassen habe. Sie kann es nicht entfernen. Meine anderen Sachen und das Futter hat sie dem Tierheim gebracht.

Sie sagt, sie gibt mich frei, frei für ein Leben im RBL. Das Band der Liebe trennt NIEMAND...und am Tag x werden wir uns wiedersehen. Daran glaubt sie ganz fest. Es wird auch der Tag kommen, wo sie meine Anzeige bei Anubis löschen wird...aber in ihrem Herzen, da habe ich einen festen Platz.

Zurück zu deinem Angebot...kleines Körbchen...supi, sag ich nur. Kuscheln ist dann viiiiel schöner.
Lass dich mal drücken...
Und meine Ma drückt deine auch! Sie zündet eine Trostkerze für sie an und möchte sagen: DU bist nicht alleine.






Kommentar vom: 10.11.2017
von: mir mit dir überall
Belamie - W. Kordes' Söhne
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.

Albert Schweitzer

Niemand hat behauptet, dass Liebe nicht weh tun würde, und Spuren nicht wie Krater zum Stolpern führen...
Aber eines Tages, werde ich einen Steg gebaut haben, der darüber hinweg, statt hinab führt, und dann komme ich an, auf die andere Seite, und bin wieder bei dir
...und dir
...und dir
...und dir

Kommentar vom: 09.11.2017
Amadeus - W. Kordes' Söhne

Der Tod ordnet die Welt neu.
Nur scheinbar hat sich nichts verändert,
denn doch ist alles anders geworden.


Es wurde mir ein Engel gesschickt, der mir vorausging.

Er möge mich auf meinem Weg schützen

und mich an den Ort bringen,
der mir bestimmt sei.

Ich achte auf ihn und hör' auf seine Stimme.
Kommentar vom: 08.11.2017
von: Carina
Alaska - W. Kordes' Söhne
Lieben Dank, für die Kerze für meine Mädels, dort oben spielen sie miteinander und warten, auf uns. Liebe Grüße von Carina mit Gismo und Bonny im Herzen Danke Liebe Suse mit Bonnie
Antwort vom: 09.11.2017
von: Sue und Bonnie
Alchymist - W. Kordes' Söhne
Liebe Carina,
auch ich danke Dir!
Der Gedanke, an unsere geneinsam spielenden Fellnasen, ist ein gleichermaßen schöner, wie tröstlicher Gedanke, an dem ich mich gerne festhalte.

Alles Gute, und liebe Grüße

Sue
mit Bonnie überall
Kommentar vom: 08.11.2017
von: Ingrid
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie und liebe Sue,

Ganz lieben Dank für deine Lichtgrüße auf meiner Trauerseite bei Anubis, ich freue mich immer sehr darüber.

Liebe Sue,

tröstende Worte zu finden ist manchmal unglaublich schwer, ich versuche es einfach mal auf meine Weise.
Abschiedsschmerz ist wie ein Feuer das im Herzen brennt. Die Flamme lodert vor sich hin, man glaubt man verbrennt innerlich mit ihr.
Auch nach mehr als sieben Monaten lodert sie Tag für Tag in meinem Herzen. Aber es gibt immer wieder Stunden an denen es sich etwas erträglicher anfühlt. Ich versuche diese Stunden für mich zu nutzen um Kraft zu tanken mit dem Wissen dass die Flamme jeden Moment wieder auf`s Neue in ihrer vollen Kraft lodert.
Es reicht der Griff zur Butterdose oder zum Streichkäse...Tammy liebte Butter und Streichkäse über alles!
Die Tränen schießen in die Augen bei vielen meiner Autofahrten ... sie erinnern an gemeinsam erlebten Urlaub und an die vielen Fahrten zum Tierarzt, aber sie hatte keine Furcht vor dem Auto ...in der Garage geparkt war es in den Sommermonaten ihr Lieblingsplatz, konnte sie doch vom Dach aus alles bestens überblicken was in ihrem Revier so vor sich ging.
Und so verknüpft sich im Laufe der vielen Jahre unser ganzes Leben mit dem Leben unserer geliebten Fellnasen.
Und alles erinnert und tut unsagbar weh! Aber dennoch glaube ich dass irgendwann der Zeitpunkt kommen wird, an dem wir das Unfassbare lernen zu begreifen und uns mit dem Schmerz arangieren können. Den einen oder anderen Rückschlag sollten wir nicht ausschließen. Sie waren für so lange Zeit Teil unseres Lebens!
Trauer braucht Zeit und Raum und diese Zeit und diesen Raum müssen wir uns alle geben. Was wir heute versuchen zu verdrängen holt uns morgen ein.
Ich habe irgendwann für mich entschieden dass ich nicht ohne Tammy leben will sondern mit ihr. Also habe ich angefangen überall schöne Bilder von ihr aufzuhängen oder aufzustellen, sie ist mittlerweile in jedem Zimmer präsent. Und ich habe eine Decke von ihr bis heute nicht gewaschen, sie wird es auch nicht denn ich kann Tammy immer noch darauf riechen. Sie ist meinen Augen fern und doch so nah. Und es fühlt sich nicht schmerzlich an. Weil ich beschlossen habe sie in ihrem Zuhause einfach weiterleben zu lassen.

Der Weg von "Ich bin so unendlich traurig dass Du nicht mehr da bist " zu "Ich bin dankbar dass ich Dich haben durfte" ist steinig und schwer und jeder bestimmt für sich alleine die Länge dieses Weges.
Ich wünsche mir für Sie Sue, dass es vielleicht in absehbarer Zeit ein paar Stunden in ihrem Leben gibt, in denen diese Flamme im Herzen ein bisserl kleiner wird und auch Sie aus diesen Stunden neuen Mut schöpfen können.
Einen festen, herzlichen Händedruck aus der Ferne schicke ich an Sie.

Ich kann nicht bleiben bis an`s Ende DEINER Tage, denn so viel Zeit hatte ich nicht.
Aber ich konnte bleiben bis an`s Ende MEINER Tage und darüber bin ich so froh!

Alles, Alles Gute fur Sie Sue

Ingrid und Tammy
Antwort vom: 09.11.2017
von: Sue und Bonnie
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Liebe Ingrid,
ich möchte mich sehr, sehr herzlich für Ihre wunderbaren Worte bedanken!
Sie hinterließen einen großen Widerhall bei mir.
Zum einen, weil die gewählte Methaper des Feuers so treffend beschrieben ist, aber auch, weil so viel Verstehen aus eigenem Erleben, und so viel Liebe zu Tammy spürbar ist!
Ich habe viel über Ihre Worte, liebe Ingrid, nachgedacht.
So habe ich zB überlegt, ob es vielleicht schon klitzekleine Momente gibt, an denen das Herzensfeuer nicht ganz so verheerend wütet.
Mh, und womöglich gibt es die tatsächlich.
ZB, wenn es mir gelingt, mich kurzfristig beispielsweise auf einen Bericht, eine Dokumentation, oder einen Film im TV zu focussieren.
Oder, wenn ich konzentriert am PC arbeite...
Dann ist für einen Moment alles wie immer, und ich glaube, dass ich in diesen Augenblicken, sogar jene typische Sitz-/Fußhaltung einnehme, die mir so in Fleisch und Blut übergegangen ist, weil da immer irgendwo ein Hundekörper lag.
Aber dann stehe ich auf, vielleicht nur, um mir einen Kaffee zu holen, und ertappe mich dabei, wie ich ganz in Gedanken, diesen berühmten "Ausfallschritt" mache, um nicht auf Bonnie zu treten, während gleichzeitig meine Blicke zu ihr gehen, nach ihr suchen...
Dieses Gefühl der erschütternden Erkenntnis, dass sie doch gar nicht mehr da ist, ist mit Worten nicht zu beschreiben.
Fast möchte ich dann lieber im Dauermodus des Bewusstseins darüber sein, dass ich dieses wundervolle Wesen hergeben musste, als diesen "Schock" zu erleben, der jedesmal an den Grundfesten rüttelt.
Es gibt einige dieser Momente.
Ich koche immer noch zu viel Reis und Nudeln, und kaufe weiter für Zwei Gemüse und Obst ein....
Ich habe offenbar meinen Weg noch nicht gefunden, irgendwie mit dem Verlust meiner süßen Bonnie umzugehen, und ich vermag auch die Trauer um sie, und was ich mit ihr verloren habe, zu kompensieren.
Ich habe daher fasziniert gelesen, welchen Weg Sie für sich gefunden haben, und er liefert mir Überlegungsansätze.
Ich mag den Gedanken, den Entschluss zu fassen, nicht ohne, sondern weiterhin mit dem geliebten Fellschnäuzchen zu leben.
Ich weiß nur nicht, wie das so umzusetzen ist, dass es nicht weh tut, sondern tröstet.
Und vielleicht ist's dafür auch noch nicht die Zeit, meine Zeit, denn obwohl ich mitunter das Gefühl habe, ich vermisse Bonnie gefühlt seit 100 Jahren, ist es doch gerade nicht mal 2 Monate her.
Dieses völlig verschobene Zeitgefühl ist auch so verwirrend...

Über einen Satz, liebe Ingrid, bin ich allerdings gestolpert.
Sie haben geschrieben, dass jeder selbst entscheidet, wie lang der Weg von Traurigkeit zu Dankbarkeit sein wird.
Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe, denn es impliziert doch, dass ein jeder das bewusst entscheiden kann, und damit den Weg verkürzt?
Mh, ich bin dankbar, dass ich ein so wundervolles Tier in meinem Leben haben durfte!
Das war ich schon zu ihren Lebzeiten!
Wie oft habe ich Bonnie betrachtet, und mein Glück kaum fassen können...
Ist es daher nicht vielmehr auch diese Dankbarkeit, die ursächlich dafür ist, dass nun so viel Trauer herrscht?
Und lässt sich dieses Gefühl so lenken und beeinflussen?
Ich würde gerne erfahren, was Sie dazu sagen.
Mich verwirrt das alles etwas, und ich finde auch das Umfeld mit seiner Erwartungshaltung schwierig.
Da gibt es welche die sagen "du musst dich ablenken", oder "hol' dir einen anderen Hund", und nicht begreifen, dass ich wohl ihre Absicht verstehe, aber trotzdem sagen muss, dass diese Ideen Käse sind.
Bin ich nun nur einfach stur, uneinsichtig, und "will mir ja gar nicht helfen lassen", weil ich "darauf beharre", dass alles einfach nur scheußlich weh tut?
Bonnie lehrt mich etwas über Menschen, immer noch und weiterhin, warum ich doppelt froh bin, dass ich in Verbindung mit ihr auch welche wie Sie und Ihr Sternenkätzchen Tammy kennenlernen durfte!

Ihre guten und sehr freundlichen Wünsche gebe ich von Herzen genau so an Sie zurück, und erwidere gerne den freundschaftlichen Händedruck!
Ich bedanke mich nochmals von Herzen, und sende Ihnen liebe Grüße, verbunden mit den Wünschen, auf viele bunte und helle Momente spürbarer Nähe zu Tammy!

Ihre Sue
mit Bonnie überall,
und lieben Gedanken an Tammy



Kommentar vom: 08.11.2017
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue,

ach wenn ich nur ein Mittel wüsste wie ich dich trösten könnte. Aber leider weiß ich keins. Ich kann nur sagen, dass ich mitempfinde und weiß wie schwer es ist die Spazierwege zu laufen, die man vor kurzen noch gemeinsam bestritten hat. Jetzt sind diese Wege, wo wir viele schöne Erlebnisse mit unseren lieben Fellnasen hatten, so traurig und sinnlos geworden. Das tut weh.

Als Mittel denke ich gibt es leider kein Patentrezept. Jeder von uns muss da wohl irgendwie seinen Weg finden, mit den einzelnen Situationen und erinnerungsträchtigen Konfrontationen umzugehen.?

Ich wünsche dir von Herzen, dass du den für dich besten Weg findest.

Ein lieber Gruß und gutes Durchhaltevermögen für die restliche Woche wünscht Jessica mit Amigo und Bonnie im Herzen.
PS: Ich bin bis Freitag unterwegs.


Antwort vom: 09.11.2017
von: Sue und Bonnie
Aplle Blossom - Burbank
Liebe Jessica,

ich drücke dich gedanklich...

Hab' eine gute Zeit bis Freitag, irgendwie...!

Mit sehr lieben Grüßen

Suse mit Bonnie überall
und Amigo nebendran

Kommentar vom: 08.11.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Geliebtes Fellschnütchen Böhnie,
es ist so still geworden ohne dich.
Nicht leiser, nein, absolut still.
Manchmal ist diese Stille ohrenbetäubend laut.
Dann drehe ich mich um meine eigene Achse, versuche mich zu erinnern wie es war, bevor du in mein Leben getreten bist. Auf schlaksigen 4 Pfötchen, ganz still, wie es so deine Art war, und doch gleichzeitig mit einem Mordsgetöse und Überschall Geschwindigkeit.
Ich versuche mich also zu erinnern, wie mein Leben vor dir ohne dich war, und, ob ich dort nicht einen Ansatzpunkt finde, an dem ich nun irgendwie wieder anknüpfen könnte, und stelle fest, da ist nichts, was lohnenswert erschiene.
Deutlich unabhängiger?
Drauf' gepfiffen.
Sonntage im Bett?
Öde, und nichts im Vergleich zu einem kurzen Powernapping mit dir auf dem Sofa.
Kein tägliches Absaugen von Hundehaaren.
Klasse, und wofür habe ich dann denn super Sauger extra für Tierhaare?
Kein Schleppen von Hundefutter.
Aha. So schlimm war das nun wirklich nicht.
Ich kann nun wieder alle Türen geschlossen halten.
Kein Gewinn. Inzwischen habe ich mich nämlich daran gewöhnt, dass die Türen bestenfalls angelehnt sind, und will es gar nicht mehr anders.
Kein bei Wind und Wetter raus müssen.
Na ja, die Alternative ist drinnen hocken. Auch nicht so toll.
Und so könnte ich noch eine Weile weiter machen, ich finde nichts, aber auch gar nichts, was ich mir nun hernehmen könnte, um drumherum eine Legende aufzubauen, an der sich festzuhalten lohnen würde.
Denn was sind all diese vermeintlichen "Vorteile", die letztlich als solches nicht erkennbar sind, dagegen, dich, du wunderbares Hundeschnäuzchen, um mich zu haben?
Mich um dich zu kümmern, und zu erleben, eigentlich kümmerst du dich um mich!
Erst hast du mein Leben radikal verändert, dann in bestimmte Bahnen gelenkt, und mir stets Aufgabe, Halt und Perspektiven gegeben.
Und es war und wurde nie still.
Nicht um mich herum, und schon gar nicht in mir.
Ich weiß, und ich fühle aufs schmerzhafteste, dass nun alles anders ist, aber fassen, kann ich es immer noch nicht.
Der Verlust ist zu groß, die Leere viel zu riesig, als dass ich sie vollständig erfassen könnte.
Und vielleicht muss das auch so sein, damit ich nicht völlig verloren gehe in dem Nichts, der Stille...
Ich muss dagegen anschreien, weinen, klagen...
Die Leere füllen mit erinnernde Traurigkeit um deinen Verlust.
Womit sonst?
Tröstlich sind die Erinnerungen nicht, sie heben hervor, was ich mit dir verloren habe.


Über alle Gräber wächst zuletzt das Gras, 
Alle Wunden heilt die Zeit, ein Trost ist das, 
wohl der schlechteste, den man dir kann erteilen; 
Armes Herz, du willst nicht, dass die Wunden heilen. 
Etwas hast du noch, solang es schmerzlich brennt; 
Das Verschmerzte nur ist tot und abgetrennt. 
-Friedrich Rückert

In Liebe


Kommentar vom: 07.11.2017
von: Christel
Alaska - W. Kordes' Söhne
Für meine Freundin Bonnie Dein Mumpi denkt an Dich
Antwort vom: 08.11.2017
von: Bonnie
Alchymist - W. Kordes' Söhne
Lieber Mumpi,

das ist aber lieb von dir, Dankeschön!

Du kuschelst doch gerne mit Hundeohren?
Komm', du hast Glück, als Cocker habe ich ausreichend davon.

Deine Freundin
Bonnie
Kommentar vom: 07.11.2017
von: mir
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Meine liebste Böhnie,
Frauchen kann, mal wieder, nicht schlafen
Die Nacht ist zwar relativ kalt, aber klar, und der Mond spendet Licht, also dachte ich, ich gehe raus.
Auch zu nachtschlafender Zeit draußen herum zu spazieren, ist ja für uns nichts ungewöhnliches, nicht wahr, Süße.
Schon das Verlassen der Wohnung fühlte sich immer noch sehr seltsam an.
So, als hätte man etwas wichtiges vergessen...
Ich bin dann das erste Mal seit jenem furchtbaren Tag, die "kleine Bonnie-Runde" gegangen, alleine, ohne dich...
Ich bin nur erleichtert, dass ich nachts und von niemanden beobachtet, dort entlang spazierte, denn unaufhörlich kullerten die Tränen,. Das Herz verkrampft, und im Magen dieser Kloß, hätte ich schreien mögen, weil Ich dich so sehr vermisse.
Was habe ich mir nur dabei gedacht?!
Ich weiß, es war die Sehnsucht die mich den Weg entlang führte.
Die Sehnsucht etwas zu tun, was jahrelang täglich mehrfach zum normalen Lebensablauf gehörte.
Der Versuch etwas zu tun, was den Kopf mit all seinen Gedanken und Überlegungen etwas stiller werden, mich dafür aber körperlich deine Nähe spüren lässt.
Okay, das ging nach hinten los.
Ich habe mir eindeutig selbst zusätzlich weh getan.
Immerhin weiß ich nun aber, dass ich all diese Wege noch eine ganze Weile besser meiden sollte.
Danach habe ich noch bestimmt 20Minuten hinterm Haus in den Sternenhimmel gestarrt, und mir überlegt, welcher der Sterne du wohl bist, und darum gebeten, dass du mir vielleicht ein klitzekleines Zeichen schicken würdest.
Da war nichts, und so bin ich mit tonnenschweren Herzen, niedergeschlagen, wieder nach oben gegangen.
Über den Tag gehe ich schon sorgfältig allen Leuten und Situationen aus dem Wege, wo man mich womöglich nach dir fragen könnte.
Klar, schließlich, wann sah man mich schon mal ohne dich?
Ich weiß, ich würde sofort anfangen zu weinen, was vermutlich zu einer peinlichen Situation für alle Beteiligten führen würde.
Dass es aber auch so schrecklich sein würde, alleine und in aller Stille, nur unsere kleine Runde zu gehen, puh, das hätte ich nun doch nicht vermutet.
Ich dachte sogar, es würde mich vielleicht etwas trösten...

Ach Bonnie, meine liebe, süße Lieselotte...
Kannst du nicht bitte wieder bei mir sein?

Ein so stilles, leises Wesen, aber diese Liebe, was für ein Getöse!

Dein Frauchen
Kommentar vom: 07.11.2017
von: Jessica
Alaska - W. Kordes' Söhne
Im Gedenken an dich liebe Bonnie

„Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.“

Ein lieber Gruß von Jessica
Antwort vom: 07.11.2017
von: Bonnie und Frauchen
Belamie - W. Kordes' Söhne
Liebe Jessica,
wie wahr, schmerzhaft wahr...
Dennoch, so schöne Worte, und ich danke dir von Herzen dafür!
Ich weiß nur selten nichts zu erwidern, nun aber ist einer dieser Momente.
Aber, was sollte man dem auch hinzufügen, was erwidern, außer: Danke, Danke, Danke!
Herzliche Grüße
Sue
... die weiß, auch dein Herz trägt in großen Lettern einen Namen, "Amigo"...
Kommentar vom: 06.11.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Tried to keep you close to me
But life got inbetween
Tried to square not being there
But think that I should have been

Hold back the river, let me look in your eyes
Hold back the river, so I
Stop for a minute and see where you hide
Hold back the river, hold back

Hold back the river, let me look in your eyes
Hold back the river, so I
Stop for a minute and be by your side
Hold back the river, hold back

Hold back the river, let me look in your eyes
Hold back the river so I
Stop for a minute and see where you hide
Hold back the river, hold back

Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh
Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh

Lonely water, lonely water
Won't you let us wonder
Let us hold each other
Lonely water, lonely water
Won't you let us wonder
Let us hold each other

Hold back the river, let me look in your eyes
Hold back the river, so I
Stop for a minute and be by your side
Hold back the river, hold back

Hold back the river, let me look in your eyes
Hold back the river, so I
Stop for a minute and be by your side
Hold back the river, oh
Lonely water, lonely water
Won't you let us wander
Let us hold each other
Lonely water, lonely water
Won't you let us wander
Let us hold each other
Kommentar vom: 05.11.2017
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie, liebe Sue,

herzlichen Danke für Euren Besuch. Die lieben Wünsche für alle Anubis Freunde habe ich weitergeleitet, so dass bei jedem eine Kerze leuchtet.
Danke für die liebe Kerze für mich und Grüße für mein Frauchen.

Ich geh mich jetzt in mein Körbchen einkuscheln und träume von dem schönen Abend gestern mit dir und unseren Freunden. Und deine Rose in meinem Körbchen duftet ja so herrlich! Sie ist wunderschön.

Schlaf schön liebe Bonnie und ein lieber Gruß an dein Frauchen von Amigo
Antwort vom: 06.11.2017
Blue River - W. Kordes' Söhne
Lieber Amigo,
ich hoffe, du hast gut geschlafen, und schöne Träume haben dich begleitet!
Nun beginnt wieder eine neue Woche.
Ich glaube, im Regenbogenland spielt das vermutlich keine so große Rolle, wie hier auf Erden.
Hier bedeutet es, eine neue Woche beginnt, ohne euch, und gleichzeitig eine neue Woche die die Zeit verkürzt, bis zu einem Wiedersehen.
Aber so richtig trösten, oder gar euren Verlust jetzt mindern, kann das natürlich nicht.
Vermutlich soll es das auch gar nicht, denn der Gedanke erscheint zu destruktiv.
Ich weiß, ihr wolltet nie unsere Traurigkeit, und ihr habt extra für uns eine Fremdsprache erlernt, nämlich, dass es in unserem Fall etwas positives bedeutet, wenn wir euch unsere Zähne zeigten.
Jede noch so kleine Mimik habt ihr beobachtet, und übersetzt.
Kleine Genies!
Wie blöd wir uns, ach so intelligenten Menschen, dagegen oftmals ausgemacht haben...
Aber ich schweife ab.
Mal wieder.
Also, ich weiß, dass ihr uns am liebsten glücklich gesehen habt, und ahne, was ihr alles unternehmen würdet, um das auch jetzt zu erreichen.
Aber uns allen sind die Hände gebunden.
Verzeihung, die Pfötchen.
Wir können die Sehnsucht und die Trauer nicht abschütteln, und ihr nichts dagegen unternehmen.
Und mal ehrlich, wäre es nicht auch seltsam, würden wir fröhlich durch die Gegend hüpfen, ganz so, als hätte es euch nie in unserem Leben gegeben?
Das ist zu viel verlangt, erwartet das nicht von uns, denn ihr wart uns so kostbar, die Liebe so groß, dass ihr nun auch jede Träne die aus Trauer über euren Verlust vergossen wird, wert seid!
Amigo, du hübscher Hundemann, ich habe dich ins Herz geschlossen, fühle den Schmerz auch um deinen Verlust. Und obwohl ich dich persönlich nicht kennenlernen durfte, bist du mir mit deinem Frauchen ganz nah gekommen.
Dazu trägt bei, dass du dich mit meiner Bonnie angefreundet hast, dass das Herz deines Frauchens ähnlich dem meinen schlägt, und uns allen (?) die Vorstellung gefällt, dass zwei Cockerköpfchen nebeneinander aus den Wattewolken zu ihren Menschen hin schauen, und zwei Menschenherzen in diesem Moment im Gleichtakt für euch schlagen, und euch in Freundschaft zusammen sehen.
Amigo, hab' bitte weiter ein Auge auf meine Bonnie, ich bitte sie um das selbe, und sage ihr einen Gruß von mir.
Tust du das?
Lieber Amigo, damit sende ich nun auch dir liebe Grüße und, sofern du das magst und mich lässt, knuddel ich dich gedanklich, und kraule dir die Ohren, so lange, wie mich Bonnie lässt, bevor sie sich sanft dazwischen drängelt, weil schließlich auch sie Ohten zum kraulen hat. ;-)
Für dich und dein Frauchen zünde ich gleich noch eine Montagmorgen-Gruß-Kerze an, und verbleibe einstweilen
Dein Bonnie Frauchen Suse

Kommentar vom: 04.11.2017
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.

Antoine de Saint-Exupéry
Kommentar vom: 04.11.2017
von: Frauchen
Burgund 81 - W. Kordes' Söhne
Geliebte Bonnie Lieselotte, du wunderbares Hundeschnäuzchen,
heute Abend hatte ich viele schöne Gedanken und Bilder von dir, zusammen mit vielen anderen Fellnasen, im Kopf.
Die Wiese auf der ich dich ausgelassen tollen sah, sah ein bißchen wie die hier am Wald aus, nur noch schöner.
Du hattest kaum graue Haare, und deine Augen blitzten mit der Sonne und den Sternen um die Wette.
Ich sah dich rennen, raufen, mit Seil und Ball spielen, sah und hörte dich schlabbernd frisches Wasser saufen, und wie du, eine geliebte Leckerei zwischen deinen Pfötchen haltend, genüsslich schmatzend gefuttert hast.
Hin und wieder war die erinnernde Vorstellung so intensiv, dass ich glaubte, ich müsste nur meine Hand nach dir ausstrecken, und dann könnte ich dein weiches Fell spüren, deinen Geruch einatmen...
Ich bemerkte wohl auch, wie mir die Tränen kamen, mal wieder, aber dazwischen sich auch ein kleines Lächeln in meine Augen stahl.
Das Gefühl, das mich das Vermissen zerreißt, war...bittersüß irgendwie.
Ich will unbedingt daran glauben, dass meine Vorstellung vom Leben im Regenbogenland keine pure Wunschvorstellung ist, dass es wahr ist, dass es dir gut geht, du dich glücklich fühlst, und unsere Herzen und unsere Seelen nachwievor fest miteinander verbunden sind!
Ich will - und ich muss - daran glauben, dass so viel Liebe nicht einfach endet, dass es weiter gehen wird, denn sonst überlebe ich deinen Verlust nicht!
Geliebtes Bönchen, kommst du mich bitte in meinen Träumen besuchen?
Dann tut es vielleicht nicht mehr ganz so weh...
Dein Herzamputiertes Frauchen
Kommentar vom: 04.11.2017
von: Amigo und Jessica
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

ich danke dir von Herzen für diese wunderschöne Rose. Auch der wunderschönen Abend mit dir und all unsere Freunden hat mir sehr gut gefallen. Hast du gemerkt, wie neugierig alle waren, dich endlich kennen zu lernen? Ich hoffe, es war dir nicht zuviel.
Danke auch , dass du mich beim Tanzen geführt hast. Wie du sicher gemerkt hast, ist tanzen nicht so meine Stärke.

So jetzt bin ich aber müde. Du sicher auch.

Ich wünsche dir eine Gute Nacht. Träum was Schönes.

Dein Freund Amigo

Liebe Sue,

Ich soll mich nicht bedanken, ich weiß es kommt von Herzen und dennoch sage ich: Dankeschön für die lieben Zeilen. Es freut mich, wenn es gelungen ist über die Vorstellung von unseren beiden Lieben auf einer Party im RBL wenigstens für wenige Momente ein klein wenig Wärme ins Herz zu bringen.

Trotzdem bleibt es ein schwerer Weg. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft für diesen Weg.

Bonnie und Amigo- Sie bleiben für immer Geliebt und Unvergessen.

Ein ganz lieber Gruß von Jessica mit Amigo und Bonnie im Herzen

Kommentar vom: 04.11.2017
von: Amigo
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Bonnie, du siehst großartig aus mit der wunderschönen Rose in deinem seidig glänzenden Haarkleid.

Ich möchte dir unsere Freunde nun näher bekannt machen. Dir alle aufeinmal vorzustellen wird wohl zuviel. Wir wollen ja noch feiern. Auf der Party triffst du zur Zeit Mischling Billy, ein echter Kumpel. Er hat einen Riesenknochen für alle mitgebrachtet. Der duftet!
Unsere zwei roten Perserfreunde: Moritz, der dich sehnsüchtig kennen lernen möchte und Mumpi, den du ja bereits kennst als kleinen roten Kater. Dann sind da Golden Retriever Dame Donna, die bezaubernden Katzendamen Lucy, Sissi und Fini, Mia, die zwei kleinen Yorkis Mandy und Sissy, Katzenduo Tammy und Streunerle, die Hundefreunde Dori, Tessa, Celly, Blacky und Maunzale, Blacky
und die zwei Häschen Monty und Luna.
So dann lernt Euch erstmal näher kennen.
Der Knochen von Billy, jetzt habe ich ihn probiert und auch von Tessas Leberwursttorte. Alles schmeckt so köstlich. Dir auch?
Ich werde jetzt erstmal von deiner Musik auflegen. Gucken wir mal ob wir tanzen können.



Antwort vom: 04.11.2017
von: Bonnie
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Ach, Amigo, ich freue mich, dass ich dir gefalle, und klimpere kokett mit den Augen, umrandet von langen Wimpern, die mir früher manchmal Probleme gemacht haben, jetzt aber einfach nur noch schön anzusehen sind.
Ich habe extra und nur für dich, eine besonders schöne und sehr gut duftende Rose ausgesucht, die ich dir später, wenn ich wieder gehe, in dein Körbchen lege.
Du kannst sie trocknen, und dir übers Bett in den Regenbogen Himmel hängen.
Ich habe das mit allen deinen Rosen auch schon so gemacht, und es ist so schön, in diesen Blütenhimmel zu schauen!
Hui, was für eine tolle Gemeinschaft das doch ist, an der ich teilhaben darf, und Mitglied sein darf!
Ich bin ganz gerührt, wie lieb mich alle deine Freunde aufnehmen!
Du, der Knochen von Billy ist ja ne' Wucht, und diese Leberwurst Torte... Köstlich!
Ich weiß fast gar nicht, wo ich zuerst schleckern soll, und wo zuletzt...
Ah, du hast was Feines aus der Musiktruhe gefunden ..
Komm' lass' uns tanzen, und den Tanzboden eröffnen, damit sich alle trauen und mitmachen!
Kussi
deine Bonnie
Kommentar vom: 04.11.2017
von: Blacky
Aprikola - W. Kordes' Söhne
Hallo Bonnie ,ich bins der Blacky ich freue mich das du heute zur Party
kommst.
Wir haben bestimmt viel Spaß .
Liebe Grüße bis gleich von deinen Freund Blacky
Antwort vom: 04.11.2017
von: Bonnie
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Grüß dich, lieber Blacky,
ich freue mich auch ganz arg!
Das wird eine tolle Party!
Komm', und lass' uns ein Stück Torte zusammen futtern, und danach ein Tänzchen wagen.
Magst du?
Deine neue Freundin
Bonnie
Kommentar vom: 04.11.2017
von: Amigo
Alaska - W. Kordes' Söhne
Guten Morgen liebe Bonnie,

schön das du kommst. Die Einladungen sind raus. Die Feier beginnt ab 17Uhr. Du darfst aber gerne schon eher kommen.
Hübsch machen? Du bist doch wunderschön so wie du bist. Lieb von dir, dass du noch Knabbereien mitbringst. Äpfel und Kohlrabi und Schoko Drops mag ich auch sehr gerne.
Musik ist immer gut auf einer Party. Ich weiß nicht worauf so jeder steht. Bring gerne Musik mit, die du kennst und magst.
Ja mit der Musik und Frauchen, da sagst du was. Mein Frauchen hat seitdem ihre Stimme verloren, obwohl sie so gerne gesungen hat.Wenn ich Lust hatte, habe ich mitgesungen, meistens ihr aber lieber zugehört.

Ich freue mich schon auf heute Nachmittag. Das wird ganz sicher richtig schön. Es werden ganz viele liebe Hunde, Katzen und Nager mit uns feiern.

Bis nachher.

Es grüßt ganz lieb Amigo
Kommentar vom: 03.11.2017
von: Amigo
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

Ich habe die Rosen von dir von Herzen gerne an unsere Freunde überreicht.

Sag deinem Frauchen ganz lieb, dass mein Frauchen das Licht im Fenster entdeckt hat und sich sehr darüber freut.

Ja, unsere Frauchens werden wohl noch eine ganze Weile brauchen, um das Unfassbare zu verstehen.
Sie haben beide für uns alles getan und hätten uns gerne noch ein Leben lang bei sich behalten. Doch leider war unsere Zeit nun gekommen. Vielleicht schaffen sie es irgendwann nach der Trauerzeit - wie lange sie auch dauern mag- für immer?- einen "neuen" Lebensabschnitt ohne uns zu beginnen, obwohl dass im Moment, ich denke für beide, noch meilenweit entfernt und abwegig klingt.
Mein Frauchen plagen die Nächte so sehr, sie hört fast die ganze Nacht Radio. Immer wenn sie versucht zu schlafen, hat sie ganz diffuse Gedanken im Zusammenhang mit mir.

Weißt du was Bonnie, ich lade dich Morgen zu mir ein und dann machen wir eine Megaparty. Ich werde alle einladen und dann gibt es Leckerlies bis wir nicht mehr können. Ich werde auch Mohrrüben für die Nager besorgen. So eine knackige Mohrrübe werde ich dann auch selber Essen. Die schmecken richtig lecker.

In der Hoffnung, dass diese Vorstellung wie wir es uns Morgen gut gehen lassen unseren beiden Frauchen etwas hilft und es Ihnen ein wenig Trost spendet.

Der hellste Stern am Himmel behütet Dich heute Nacht. Ich wünsche Dir eine Gute Nacht.

Dein Freund Amigo



Antwort vom: 04.11.2017
von: Bonnie
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Guten Morgen lieber Amigo,
oh, fein, das ist eine schöne Idee von dir, und ich komme furchtbar gerne zu dir rüber!
Ich bringe einen Berg super leckerer Sachen mit!
Neben Milch-und Schoko Drops (die habe ich furchtbar gern, und Frauchen hat mir einen gaaanzen Beutel davon mitgegeben!), bringe ich auch Paprika, Äpfel, Kohlrabi und Salatgurken mit.
Magst du die auch, und bekomme ich im Tausch vielleicht eine Möhre dafür von dir?
Die schmecken mir nämlich auch sehr gut!
Ich werde mich wohl nur daran gewöhnen müssen, keine kleinen Stückchen davon von Frauchen abzubekommen...
Das wird ein komisches Gefühl sein...
Frauchen hat früher immer Möhren, Kohlrabi oder Äpfel in eine Schale kleingeschnitten auf den Tisch gestellt, dann haben wir es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht, Fernsehen geguckt, und uns dabei den Inhalt der Schale geteilt. Sie ein Stück, ich ein Stück, bis nichts mehr da war.
Mohrrüben, Äpfel und Kohlrabi habe ich nur so gefuttert, während Salatgurken oder Paprika durchaus nicht unbedingt aus ihrer Schale sein musste, die konnte sie mir auch so hinstellen. (Und einen Teil ihrer Ration habe ich ihr dann trotzdem auch noch mit Cockerblick und Charme abgeluchst.)
Ich bringe auch ein paar Kiwis mit.
Du, ich kenne da ein tolles Rezept von Frauchen, da werden die Kiwis mit Hühnerfleisch umwickelt und im Ofen gedört. Lecker, sag' ich dir!
Mit Obst und Gemüse hat Frauchen ganz viele Sachen gemacht, die ich total gerne mochte. Da werden mir ihre Koch-und Backkünste schon irgendwie fehlen...
Ich glaube, jetzt macht sie ganz viel gar nicht mehr, weil sie ja schon weinen muss, wenn sie sich nur einen ganz normalen Salat zubereitet...
Und Nudeln kocht sie auch immer noch zu viele...
Soll ich auch Musik mitbringen?
Frauchen hat immer so Zeugs aus den 40-50 Jahren gehört, und manchmal fing sie an, alleine wie wild in der Wohnung rum zu hüpfen.
Sie nannte das Tanzen, und manchmal musste ich einfach mitmachen, weil das lustig, und nach einem tollen Spiel aussah.
Irgendwann haben wir dann ziemlich erschöpft beide auf dem Boden gelegen, und Frauchen hat sich kaputt gelacht, und mich "ihre kleine Rockabella" genannt.
Das war schön!
Jetzt tanzt Frauchen nicht mehr durch die Wohnung. Sie macht nicht mal mehr Musik an, obwohl sie das sonst eigentlich jeden Tag gemacht hatte, und mir immer vorsang, als ich zuletzt nicht mehr so tanzen mochte.
Zuletzt konnte ich zwar die Musik nicht mehr so hören, mochte es aber, wenn Frauchen vor mir saß, lächelte, und mitgesungen hat.
Ja, Musik war eigentlich auch immer ganz viel dabei....
Wie war das denn bei dir?
Du, wann soll ich eigentlich zu dir kommen?
Ich muss mich doch auch noch extra hübsch machen für dich...
Jetzt ist es doch irgendwie doof, dass ich mein schönes Halsband nicht dabei habe...
Na ja, dann stecke ich mir halt eine schöne Rose ins Haar. Sind ja genug davon da.
Du, mit unseren Frauchen, da müssen wir uns unbedingt was überlegen...
Heute Nacht habe ich extra den Mond angeschaltet, damit die Nacht nicht ganz so finster ist.
Ich hoffe, dass es deinem Frauchen vielleicht geholfen hat, etwas Ruhe zu finden!
Die Nächte sind besonders schlimm.
Wenn alles so ruhig und still ist, und die Gedanken erst recht auf Wanderschaft gehen...
Mein Frauchen guckt TV, oder hört Hörbücher, um sich abzulenken und eine Geräuschekulisse zu haben.
Nützt aber auch nicht viel.
Heute werden wir auf jeden Fall eine super Party feiern, Amigo!
Wir feiern die Liebe von und zu unseren Herzmenschen, und erfüllen ihre Gedanken und Vorstellung mit Bildern davon, wie wir fröhlich und ausgelassen, mit fliegenden Cockerohren durch die Gegend toben, und als dicke Freunde, Cockerküsschen zu unseren Frauchen schicken.
Das sollte ihnen ein kleines Lächeln in ihre Gesichter, und ein warmes Gefühl ins Herz hinein zaubern!
Bis später dann, lieber Amigo
deine Bonnie
Kommentar vom: 02.11.2017
von: Dein Frauchen
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Geliebtes Hundetier,
heute, am Allerseelen Gedenktag, leuchten wieder Kerzen für dich und deine Freunde im Regenbogenland.
Eigentlich braucht's diese Tage des Gedenken und Erinnerns nicht.
Ich will ja gar nichts vergessen!
Ich würde mir nur wünschen, das Erinnern und die gedankliche Nähe, täte nicht mehr ganz soo weh...
Kommentar vom: 02.11.2017
von: Amigo
Beverly - W. Kordes' Söhne
Liebe Bonnie,

ich freue mich immer sehr, wenn du mich besuchen kommst. Deine, für die Anubis Freunde, mitgebrachten und mir anvertrauten Rosen sind wunderschön. So frisch wie sie sind, habe ich gleich jedem unserer Anubis Freunde eine Rose überreicht. Ich werde jetzt als Rosenkavalier bezeichnet. Unter dem Begriff kann ich mir nichts vorstellen. Bonnie, kannst du mir sagen, was das bedeutet? Bekommt man als Rosenkavalier mehr Leckerlies oder eher nicht? Ist aber auch egal. Sie haben sich sehr über deine Rosen gefreut. Sie danken dir dafür, senden dir ganz liebe Grüße und wünschen dir eine Gute Nacht.

Eine Gute Nacht möchte auch ich dir nun wünschen. Es ist so schön, dass wir uns beide haben.

Ein lieber Gruß von Amigo




Antwort vom: 03.11.2017
von: Bonnie
Bobbie James - Sunningdale Nurseries
Hallo Amigo, lieber Freund,
hui, da hast du dir aber viel Mühe gemacht, alle Rosen zu verteilen.
Ich danke dir dafür!
Einen Rosenkavalier nennt man dich?
Mh, so genau weiß ich zwar auch nicht, was das bedeutet (für Fremdwörter war immer mehr Frauchen zuständig), aber für mich klingt es nett und irgendwie passend, und, wenn es bedeutet, dass du Extra Leckerchen bekommst, um so besser!
Allemal verdient hast du sie, denn ich freue mich, dass sich alle gefreut haben, und das ist dir zu verdanken!
Ich habe ganz vergessen dich zu fragen, ob du Frauchens Licht für dich entdeckt hast, dass in ihrem Fenster leuchtet?
Schau, es brennt noch immer, sieh, dort, gleich neben meinem!
Frauchen hatte heute einen dieser besonders besch** Tage.
Sie nennt sie immer ihre "stummen Tage".
Das sind welche, an denen so viele Gedanken in ihrem Kopf kreisen, für die sie keine Worte findet, bzw vor Worten steht, die total durcheinander gepurzelt scheinen, und nicht den Sinn ergeben, den sie ihnen geben will. Alle Worte kommen ihr viel zu belanglos, und den Kern nicht treffend, vor.
So was macht sie ganz irre.
Denn, wenn ihre Gedanken keine Wortventile mehr finden, bleiben sie in ihr, und ich glaube, dann werden sie schlecht, oder so.
Es gibt so Momente, da möchte sie mir sagen, wie lieb sie mich hat.
Ein simples "ich liebe dich" scheint ihr aber so unzureichend, so inflationär benutzt, so platt...
Dann sucht sie nach "besseren" Begrifflichkeiten, dem ultimativen Ausdruck, den allumfassenden Worten - und findet sie nicht.
Eigentlich weiß sie, dass sie sich völlig umsonst verrückt macht, denn wie du das von deinem Frauchen weißt, so weiß auch ich, dass mein Frauchen mich von Herzen lieb hat!
Trotzdem...
Vielleicht wären es gerade auch einfach zu viele an die sie denken musste, und für die sie Worte ihrer Gedanken finden wollte.
Ich war heute ganz schön viel unterwegs, um auch die anderen zu besuchen, die Frauchen fehlen.
Ihre Menschenfamilie zB, von denen ich die Hälfte bisher nicht persönlich kannte.
Leider ist der Himmel heute so wolkenverhangen, dass sie unser gebündeltes Licht nicht sehen kann, dass wir vom Himmel leuchten lassen.
Aber ich habe ihr den Gedanken geschickt, dass es auch mal umgekehrt geht, nämlich, wenn wir ihr Leuchten sehen.
Ach Amigo, es ist nicht leicht unseren Herzmenschen klar zu machen, dass unsere gemeinsame Zeit auf Erden von Anfang an eine begrenzte Zeit war, und, dass wir ihnen nur dieses Mal nicht folgten, sondern voraus gingen, dass es unseren Seelen gut geht, es schön ist im Land des Regenbogen...
Und, was hatten wir für ein Glück, denn der Weg bis hierhin war erfüllt von Liebe, Fürsorge und Geborgenheit!
Viel Lernen, Lachen, Spaß und Spiel war dabei.
Gutes Futter, frisches Wasser und so manche extra Leckerei gab's auch.
Wir hatten es gut, und das Glück geliebt zu werden, und unsererseits lieben zu können.
Und "das" hört ja nicht auf!
Stimmt's?
Ich bin froh, dass du und ich Freunde geworden sind, und wir unseren Frauchen immer wieder davon erzählen können!
Ich hab' dich furchtbar gern!
Deine Freundin Bonnie




Kommentar vom: 02.11.2017
von: Carina
Aprikola - W. Kordes' Söhne
Hallo liebe Sue mit Bonni, wir wollen uns ganz herzlich bei Euch für die Allerheiligen Gedenkkerze bedanken. Und wünschen Euch eine schöne Restwoche. Eure Anubis Freundinnen Gismo und Bonny mit Frauchen Carina
Antwort vom: 03.11.2017
von: Suse mit Bonnie überall
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Ihr Lieben,
wir bedanken uns ebenso für euren Gegenbesuch und die Rose, und wünschen ein schönes und entspanntes Wochenende!
Liebe Grüße senden
Bonnie und ihr Frauchen Suse
Kommentar vom: 02.11.2017
von: Ingrid
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Blumen für dein Leben, eine Rose für dein Grab,
dem Himmel zurückgegeben was zur Freude er uns gab.

Liebe Sue mit Bonnie überall,

wir bedanken uns sehr herzlich für das Allerseelengedenklicht am heutigen Tag auf Tammy`s Gedenkseite bei Anubis.

Liebe Bonnie, wir bringen Dir eine Rose und zünden ein Gedenklicht bei Anubis für Dich an.

Ein stiller, herzlicher Gruß an Sie Sue
Ingrid mit Tammy für immer im Herzen
Antwort vom: 03.11.2017
von: Suse mit Bonnie überall
Apache - W. Kordes' Söhne
Liebe Ingrid,
süße Tammy,

herzlichen Dank für den Gegenbesuch und den schönen Rosengruß!
Die Kerze haben wir außerdem entdeckt, und uns sehr über das Licht gefreut!

Eigentlich möchte man die ganze Welt hell erleuchten, und die Wege mit Blumen pflastern, wenn wir dadurch nur mehr Nähe schaffen, unsere zwei Welten verbinden könnten, nicht wahr, liebe Ingrid?

Ich sende auch Ihnen sehr herzliche Grüße, und wünsche Ihnen spürbare Nähe zu Ihrer Tammy.

Sue mit Bonnie
Kommentar vom: 02.11.2017
von: Cyra
Alaska - W. Kordes' Söhne
Guten Morgen, Bonnie. Ich sage HERZLICHEN DANK für die Kerze.
Dein Frauchen vermisst dich sooo sehr. Komm, wir zünden eine Trostkerze für sie an. Wir müssen ihr sagen, dass es uns JETZT gut geht...keine Schmerzen mehr...und das ist doch wichtig. Es dauert sicher noch, aber sie wird es verstehen können wenn die Zeit gekommen ist.
Ich nehme dich mit in mein Körbchen.. erzähle mir etwas von dir.
Deine Freundin, Cyra
Antwort vom: 03.11.2017
von: Bonnie und Frauchen
Alaska - W. Kordes' Söhne
Hallo Cyra,
och, das habe ich wirklich gerne gemacht, warum du dich nicht bedanken musst.
Schon gar nicht, wenn ich dafür mit dir in dein Körbchen darf.
Hast es gemütlich da!
Sag', was soll ich dir von mir erzählen, was möchtest du wissen?
Dass ich eine schwarz-bunte Cockerine bin, weißt du. Dass ich, wie du, einen Herzensmenschen habe, auch.
Und, stimmt wohl, Frauchen weiß einerseits zwar, dass es mir hier, und bei euch, gut geht, aber sie vermisst mich noch soo sehr, dass sie der Gedanke daran zwar tröstet, aber gleichzeitig auch unglücklich macht.
Kannst du ihr sagen, wann die Zeit kommt, wo es "besser" wird?
Weißt du, ich vermisse sie ja auch, und auch für mich ist das alles noch sehr neu, so anders und irgendwie "seltsam" ohne sie.
Schließlich waren wir all die Jahre Tag und Nacht und immer zusammen!
Die Stunden, rechnet man sie zu Tagen zusammen, die wir getrennt voneinander waren, lassen sich an zwei Pfoten abzählen.
Ich war mit zur Arbeit, bei Freunden, im Café, Restaurant usw. Und wenn ich absolut nicht mit ihr gehen konnte, hat Frauchen sich beeilt, bald wieder bei mir zu sein.
Dabei hat mir das gar nichts ausgemacht, auch mal alleine zu sein.
Ich wusste schließlich, dass sie mich niemals verlassen würde!
Eigentlich fiel es ihr immer schwerer, als mir, die die Zeit einfach auf meinem Lieblingsplatz verschlafen hat.
Nur die letzten Wochen war das echt doof, denn ich habe das nicht mehr richtig einordnen und verstehen können, wenn sie ohne mich kurz einkaufen ging, da ich sie nicht mehr sprechen hören konnte, und auch leider ihre Zeichen nicht mehr sah.
Das hatte mich ziemlich durcheinander gebracht, und verstört.
Aber Frauchen hat dann alles so organisiert, dass so was in den letzten Wochen tatsächlich nur ganz, ganz selten vorkam.
Na ja, insofern ist es jetzt einfach sehr leer und einsam, und es tut schrecklich weh!
Wir hatten so viele Rituale und Gewohnheiten, die sich in den vielen Jahren entwickelt haben, und zu einem festen Bestandteil unserer beider Leben geworden sind...
Frauchen sagt, dass die nun entstandene Stille schrecklich laut ist.
So richtig verstehe ich zwar nicht wie Stille laut sein kann, und ich habe schließlich sogar das bessere Gehör, aber ich glaube zu wissen, was sie meint.
So, nun gehe ich wieder zurück in den Rosengarten und in mein Körbchen dort.
Ich würde mich freuen, wenn du mich bald wieder besuchen kommst.
Dann lade ich dich in mein Körbchen ein.
Das ist zwar recht klein, aber wie heißt es doch "es findet sich Platz auch in der kleinsten Hütte", und das gilt ja wohl auch, oder erst recht, für Kuschelkörbchen!
Ich freue mich über unser Anfreunden, sende dir nen' Knuffelwuff, und deinem Frauchen sehr liebe Grüße!
Eure Bonnie


Kommentar vom: 01.11.2017
von: Jessica
Kordes' Rose Berolina - W. Kordes' Söhne
"Ohne dich
Zwei Worte so leicht zu sagen
und doch so endlos schwer zu ertragen"

Zum heutigen Gedenken an unsere so geliebten und
schmerzlich vermissten Fellnasen ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo im Herzen
Antwort vom: 03.11.2017
von: Sue
Kordes' Rose Cubana - W. Kordes' Söhne
Vielen und sehr, sehr lieben Dank, Jessica!


Immer, wenn wir von dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
Unsere Herzen halten dich umfangen,
mit jedem Gedanken an dich,
so, als wärst du nie gegangen.

Leise Grüße
Sue mit Bonnie überall
Kommentar vom: 01.11.2017
von: Frauchen
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Mein Hundeschnäuzchen,
inzwischen wären wir von unserer morgendlichen ersten Runde wieder zurück.
Wie immer hätten wir diese ruhigen, und irgendwie ganz besonderen Momente genossen.
Vielleicht wären wir jenen 1 bis 3 anderen begegnet, die mitunter auch so früh schon mal unterwegs waren.
Meri hätte sich wie immer den Hintern abgefreut dich zu sehen, und wäre um dich herum gesprungen, was du, fast schon huldvoll, aber durchaus freundlich und geduldig, über dich hättest "ergehen" lassen.
Jungvolk halt.
Der große Schwarze, super ängstliche Rüde (wir kennen glaube ich seinen Namen gar nicht), hätte nur kurz in deine Richtung geschnuppert, und du in seine, während sich eure Menschen ein freundliches "Guten Morgen" zugerufen haben, und manchmal, speziell an freien Tagen, dem Teddy, 4x so groß wie du, und meeega verliebt in dich!
Man, der ging dir schnell mal ziemlich auf die Nerven in seiner hingebungsvollen Liebe zu dir, die sich weder durch Nichtbeachtung, noch durch angrumneln und sogar Ohrfeigen von dir schmälern ließ.
Vor dem musste ich dich dann letztlich doch irgendwann "retten", warum Gespräche mit Herrchen immer doch recht kurz ausfielen, und du sehr dankbar warst, wenn wir unseren Weg in anderer Richtung fortsetzten.
Du hättest also dein morgendliches Leckerchen eingefordert, und ich die zweite Tasse Kaffee am Morgen.
Dann hätten wir überlegt, ob wir uns noch mal eine Runde hinlegen. Dabei hättest du gewählt, ob du in dein Körbchen ins Schlafzimmer wolltest, oder zum kuscheln aufs Sofa.
Manchmal bist du auch auf einen anderen deiner Plätze gegangen. Dann wolltest du mich zwar im Blick behalten, ansonsten aber eher deine Ruhe.
Ich habe es geliebt deinem Schnarchen zuzuhören, und musste lachen, wenn du im Traum gelaufen, gebellt, oder vor dich hin geschnattert hast.
Gooott, was bist du süß!
Ich stand immer wieder kurz vor einem Oxytocin Schock, wenn ich dich so betrachtete!
Ich habe dich angeschaut, und gespürt, ich bin am Leben, und, ja, das Leben ist schön!
Wie oft habe ich festgestellt, ist mir plötzlich bewusst geworden, dass ich dich ansehe, mit dir spreche, spiele, dich bürste und kämme, und meine Mundwinkel haben sich zu einem Lächeln verzogen...
Einfach durch deine Anwesenheit...
Und, wenn du mich in der Bonnie Art angeschaut hast, überall hinterher gecockert kamst, erzählt oder aufgefordert hast...
Ja, dann wusste ich, eigentlich ist alles gut. Was sollte mir schon passieren?
Es gab etwas ganz, ganz kostbares in meinem Leben, dich, mein Böhnie Schatz!
Du hast mein Leben so reich gemacht!


Kommentar vom: 31.10.2017
von: Christel
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
Eine Rose für Dich liebe Bonnie und danke, dass Du mich besucht hast mit einem Kerzlein Dein Freund Mumpi
Antwort vom: 01.11.2017
von: Bonnie und Frauchen
Belamie - W. Kordes' Söhne
Lieber Katzenkumpel Mumpi
ich bedanke mich für deinen Besuch, und die Rose von dir!
Frauchen hat sich auch sehr darüber gefreut, und sendet dir liebe Grüße und Ohrenkrauler.
Deine Cockerfreundin Bonnie

Liebe Christel,
wenn Liebe ein Weg, und Erinnerungen Stufen wären, dann würden wir hinauf steigen und sie zu uns zurück holen...
Liebe Grüße
Sue mit Bonnie überall
Kommentar vom: 31.10.2017
von: Jessica
Baccara - Francis Meilland
Liebe Bonnie,

ich denke an dich. Die schönste Rose ist heute nur für dich und soll dich durch den Tag begleiten.

Von Jessica mit Amigo im Herzen


Antwort vom: 01.11.2017
von: Sue und Bonnie
Cherry Girl - W. Kordes' Söhne
Liebe Jessica,
vielen lieben Dank für diese besonders schöne Rose!
Der Gedanke, dass Gedanken an Bonnie verschenkt werden, trägt.
Ich danke dir von Herzen dafür!
Jetzt müssen der heutige und morgige Feiertag irgendwie überstanden werden.
Irgendwie machen diese Tage nun noch weniger Sinn, als sie mitunter vorher schon hatten, weil man sie nicht mehr mit Hundespaziergängen ausfüllen kann, bei denen man auch die Hundekumpel traf, die man sonst nicht so häufig gesehen hat.
So ein Feiertag wurde nie langweilig, wenn man das nicht wollte. Wenn einem auch sonst nichts einfiel, mit dem Hund spazieren gehen ging immer.
Und nun...?!
Jeder Tag ohne die Cockerschnute ist unerträglich, traurig, öde und fad, aber Feiertage setzen noch mal das Sahnehäubchen oben drauf.
Ich wünsche dir, du kommst deutlich besser durch den Tag, im Kreise lieber Menschen, die deinen Verlust verstehen, und ertragen helfen!
Liebe Grüße
-und ne' gedankliche Kuschelrunde für Amigo
Sue
mit Bonnie überall
Kommentar vom: 31.10.2017
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Ich würde Jahrtausende die Sterne durchwandern, in allen Formen mich kleiden, in allen Sprachen des Lebens, um Dir einmal wieder zu begegnen. (Friedrich Hölderlin)

Liebe Bonnie, ich habe gerade an Dich gedacht und Dir eine Rose gebracht.

Ein lieber Gruß von Tammy und ihrem Frauchen

Liebe Sue an Sie ein stiller Gruß.

Trauer ist wie ein großer Felsbrocken, wegrollen kann man ihn nicht.
Zuerst versucht man darunter nicht zu ersticken, dann hackt man ihn Stück für Stück kleiner.
Und den letzten Brocken steckt man sich in die Hosentasche und trägt ihn ein Leben lang mit sich herum.
Antwort vom: 01.11.2017
von: Bonnie und Frauchen
Kordes' Rose Bengali - W. Kordes' Söhne
Liebe Tammy,
das ist ein feiner Besuch von dir gewesen!
Mein Herzensmensch und ich haben uns sehr darüber gefreut, und Frauchen war ob der schönen Sprüche auch sehr gerührt.
Ich finde es schön, nun auch Katzenfreunde zu haben!
Ich hatte zwar sowieso nie was gegen Samtpfoten, aber trotzdem hatte es sich nie ergeben, dass ich mehr mit eurer Art zu tun bekam.
Abgesehen von dem kleinen Frechdachs, der uns am Fenster hin und wieder besucht hat, und Leckerchen von mir abstaubte...
Ein verrückter Kerl! Denn bei unseren Fenstern handelte es sich um die, Frauchen stockte jedes Mal der Atem, schrägen Dachfenster!
Du siehst dem Kater ziemlich ähnlich, warum mir das gerade einfällt...
Okay, wir sehen uns!
Liebe Grüße - auch von Frauchen zu Frauchen sendet dir/euch
Bonnie
Kommentar vom: 30.10.2017
von: Jessica mit Amigo im Herzen
Pink Emely - W. Kordes' Söhne
Liebe Sue,

ich danke dir für deine Besuche bei Anubis und den angezündeten Kerzen für meinen Amigo.

Ich wünsche dir weiterhin von Herzen alles Gute und besonders viel Kraft, um diesen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten und irgendwann einmal ein erträglicheres Maß an Schmerz zu verspüren, als wie es jetzt ist.
An diese besonderen Momente von denen du schreibst, komme auch ich noch nicht heran ohne emotional zu reagieren. Du hast aber recht, irgendwann müssen wir auch da ran, um eine Chance zu haben die Trauer einmal zu überwinden.
Spürst du eigentlich die Nähe der Tiere? Ich persönlich bin so gerührt von der Reaktion all der Tiere, denen ich begegne. Alle sind so wahnsinnig zutraulich zu mir. Sie wissen oder spüren es, glaube ich, ganz genau.

Wegen Anubis: Könntest du die vorstellen parallel auch bei Anubis für Bonnie ein Gedenkplatz zu errichten? Aber nur wenn du magst.

Für Morgen wünsche ich dir einen erholsamen Feiertag.

Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo im Herzen



Antwort vom: 30.10.2017
von: Suse mit Bonnie überall
Amber Sun - W. Kordes' Söhne
Ein Blümchen etwas anderer Art für dich
Liebe Jessica,
es gibt keine Veranlassung sich zu bedanken!
Ich schaue doch gerne bei Amigo vorbei und zünde ein Licht an!
Ich weiß schließlich, wie viel mir die Besuche bei Bonnie bedeuten, und gehe davon aus, dass es dir ähnlich ergeht.
Außerdem habe ich mich in die Vorstellung der Himmelsfreundschaft zwischen unseren beiden Fellnasen verliebt, und damit Amigo selbstverständlich ins Herz geschlossen!
Ich bedauere sehr, dass ich den kleinen Mann nie persönlich kennenlernen konnte.
Ich glaube, er hätte mich in seiner Art sehr begeistert, und oftmals hätte ich wohl gedacht 'ach, guck. Das macht Bonnie auch!"
Darüber, ob ich für Bonnie bei Anubis zusätzlich eine Gedenkstätte einrichte, muss ich nachdenken.
Es kommt mir im Augenblick etwas seltsam vor, und ich will und wollte mich euch nicht aufdrängen!
Es soll nichts verpflichtendes aus Besuch und Gegenbesuch entstehen!
Nun, was die Begegnung mit anderen Tieren betrifft, muss ich sagen, dass ich diese tunlichst vermeide.
Erst einmal, zwei Tage nach Bonnies "Abreise", hatte ich mit einem anderen Hund Kontakt.
Bella, Bonnies Kameradin, die ich früher auch ab und zu zur Betreuung hatte.
Da ergab es sich, dass Bella Bonnie gesucht hatte, und, als sie mich weinen sah, sofort zu mir kam, und trösten wollte.
Ich bekam da auch noch wegen einer offenen Frage einen Rückruf vom Rosengarten Team, und erinnere, wie furchtbar angespannt ich war.
Und obwohl Bella gerade sehr beschäftigt mit einer Schnüffelaktion in der Küche war, kam sie sofort an meine Seite geeilt, und bot sich zum "Festhalten" an.
Sogar ihr Frauchen fragte "ist Bella gerade zu dir gekommen, als du geweint hast?"
Ich glaube schon, dass Bella gespürt hat, dass es mir ganz und gar nicht gut geht, und, dass sie mich versuchte zu trösten.
So glaube ich schon, dass die Tiere in deiner Umgebung spüren, dass es dir gut tun würde, wenn sie dir ihre ganz besondere Aufmerksamkeit schenken!
Ich habe Bella seither nicht mehr gesehen, und meine Freundin hat sich auch nicht mehr gemeldet/geantwortet.
Draußen, wie gesagt, vermeide ich Kontakte, denn ich befürchte, dass ich in Tränen ausbreche, und damit sowohl die anderen, als auch mich selbst in eine irgendwie peinliche Situation bringe.
Okay, ich wünsche nun auch dir einen angenehmen Feiertag, und sende liebe Kraftgrüße
Sue
mit Bonnie überall
Kommentar vom: 30.10.2017
Alaska - W. Kordes' Söhne
Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling.

Laotse
Kommentar vom: 29.10.2017
von: Dein Frauchen
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Geliebter Hundeengel,
heute, ganz früh am Morgen, bin ich in Gedanken mit dir wie immer raus gegangen. Es war ziemlich heftig am Regnen, und ich bin gedanklich jeden Schritt mit dir gegangen, ganz so, wie es immer war.
Ich habe es aufgeschrieben, aber das Internet hat meine Zeilen verschluckt, und nicht wieder herausgegeben.
Ich hätte es vielleicht noch einmal schreiben können, aber es wäre nicht das Selbe gewesen.
Also habe ich es gelassen.
Dabei hatte es sich so nah angefühlt...
Aber ich baue darauf, dass du das gespürt, und mit mir unterwegs gewesen bist.
Seelenspaziergang.
Manchmal, im Laufe all der Stunden eines Tages, einer Nacht, denke ich, dass es vielleicht langsam etwas besser würde.
Aber kaum habe Ich diesen Gedanken, weil Ich feststelle, dass ich seit einer Stunde weder geheult, noch bewusst diesen ekelhaften Schmerz verspürt habe, der sich nach riiiesengroßem Knoten in Brust und Bauch anfühlt, laufen prompt wieder die Tränen, und belehren mich eines Besseren.
Nichts wird langsam vielleicht besser, gar nichts!
Ich laufe dann auf und ab, völlig sinnlos.
Überlege, womit ich mich ablenken könnte.
Was würde helfen, was?
Es fällt mir nichts ein, womit ich meine Konzentration länger als einen Augenblick fesseln könnte, bevor meine Gedanken wieder zu dir wandern und verweilen.
Dabei muss ich strikt darauf achten, bloß ja einige Momente nicht zu berühren.
Ich weiß wohl, auch da muss ich letztlich heran, und mich damit auseinandersetzen.
Aber noch nicht jetzt.
Auch nicht morgen, oder nächste Woche.
Das schaffe ich nicht, denn dann käme zwangsläufig die Frage, "habe ich alles richtig gemacht?"
Eine uneingeschränkte Antwort aber, gibt es darauf nicht, warum eben auch ein Nein im Raum stünde.
Und das halte ich nicht aus!
Vielleicht, wenn "der Akt" als solches anders verlaufen wäre...
Aber, psst... Nicht daran denken...
Ich weiß nicht, warum so etwas noch einmal geschehen musste.
So fällt es zusätzlich unsagbar schwer, sich irgendwie mit der getroffenen Entscheidung auszusöhnen.
Wie erst mag es dir dabei ergangen sein...?
Ich habe es mir nicht leicht gemacht, hast du gehört, wie mein Herz in tausend Stücke zersprungen ist?
Das wird niemals wieder ganz.
Du süßes, liebes, liebes Hundemädchen, meine aller, aller liebste Bonnie, freundlichste und entzückendste Cockermaus ever!
Ich liebe und vermisse dich so sehr...
Kommentar vom: 29.10.2017
von: Dein Frauchen
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Das 100 Röschen von mir, meine süße Lieselotte Immertreu!
Ich hab' dich soo lieb...!
Kommentar vom: 29.10.2017
von: Christel
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
Eine Rose für meine Freundin Bonnie ihr liebes Frauchen - Dein Freund Mumpi und Frauchen
Antwort vom: 29.10.2017
von: Suse mit Bonnie überall
Amber Sun - W. Kordes' Söhne
Liebe Christel, hallo Mumpi Schatz,
Dankeschön fürs Röschen!
Da kommt in Freundschaft sofort eines zurück!
Verbunden mit sehr lieben Grüßen und Wünschen, für eine hoffentlich guten neuen Wochenbeginn.

Suse mit Bonnie
Kommentar vom: 29.10.2017
von: Carina
Baccara - Francis Meilland
Hallo Suse mit Bonnie, haben uns gefreut Euch kennen zu lernen dank Amigo. Danke für die Kerzen für meine Gismo und Bonny. Schöner Sonntag wünscht Carina mit Gismo und Bonny im Herzen.
Antwort vom: 29.10.2017
von: Suse mit Bonnie überall
Apache - W. Kordes' Söhne
Hallo, liebe Carina,
auch ich, und natürlich meine Lieselotte Bonnie, haben uns sehr gefreut, euch kennen zu lernen!
Das Lichtlein haben wir sehr gerne angezündet, und hoffen, es strahlt ganz lange, ganz hell!
Komm' gut in die neue Woche!
Liebe Grüße und Knuddler für deine Gismo und Bonny senden
Suse mit Bonnie überall
Kommentar vom: 29.10.2017
von: Jessica mit Amigo im Herzen
Baccara - Francis Meilland
Ein helles Sonntagsgedenklicht für dich liebe Bonnie und ein ganz lieber Gruß an dein Frauchen

von Jessica mit Amigo im Herzen
Antwort vom: 29.10.2017
von: Suse mit Bonnie überall
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Dankeschön, liebe Jessica!
Knuddelgrüße auch an Amigo, und liebste Wünsche für dich, und den Start in eine neue Woche!

Sue mit Bonnie überall
Kommentar vom: 27.10.2017
von: Tammy