zurück
84 Besucher und 7 Rosen

Janosch

Du hast tapfer gekämpft, aber du konntest nicht gewinnen, mein "Dicker". 

* am 28. Juli 2000
Abschied von Janosch

Man führte mich zu dir im Tierheim Berlin,
es war recht schnell klar, du wirst zu mir zieh'n.
Erst vorsichtig, sensibel, mit viel Gewicht,
du wolltest nur fressen, mehr kanntest du nicht.
Du warst dich fast nur am Säubern und hast dich geleckt,
Schutz vor uns'ren Augen fandest du unter der Deck'.
Doch recht schnell fandest du heraus,
so schlecht wie früher sieht's für dich bei mir nicht aus.
Du kamst mir näher und wagtest dich heran,
so fandest du heraus, was es alles für dich geben kann:
Spaß beim Spielen, viel Liebe und Vertrau'n,
aber all das musstest du erlernen durch Aufbau'n
einer Tier-Mensch-Beziehung, die du nicht kanntest,
da du jemanden wie mich vorher nicht fandest.
Und hast du mich auch mal angefaucht,
hab' ich es ganz sicher auch gebraucht,
um zu lernen und zu versteh'n
wie wir den Weg gemeinsam geh'n.
In der letzten Zeit wartestest du immer schon im Bett,
du kamst so oft kuscheln, dass freute mich, denn ich hätt'
anfangs wohl kaum gedacht,
dass du bei mir schläfst, die ganze Nacht.
Ich schaue dich an - du mich,
schon ein Lächeln auf meinem Gesicht.
Ich sag' dir so oft wie sehr ich dich liebe,
ich hoffe, du wirst von mir gehen in Friede.
Und wenn deine Seele im Regenbogenland ist,
möchte ich nicht, dass du mich so arg vermisst.
Es reicht schon, wenn ich fast vergehe vor Traurigkeit,
denn gedanklich bin ich längst noch nicht so weit
dich gehen lassen zu können und zu sagen:
"Ich lass' dich befreien, denn deine Plagen
sind zu groß geworden, als dasss wir dich von ihnen befrei'n
und wieder sorglos leben in den Tag heinein!".
Ich wollte mir dir noch so viel erleben,
nun muss ich dich bald dem Himmel übergeben.
Wir haben beide gemeinsam so viel geschafft,
doch genügend Zeit hast du nicht mitgebracht.
Janosch, mein Janosch klein,
wirst für immer in meinem Herzen sein!
Eine schöne Zeit zusammen verbringen ist schwer,
wenn man doch weiß, den and'ren gibt's bald nicht mehr...

Deine Mommy

Dieses Gedicht entstand am 14.10.2016. An dem Tag bekamen wir vom Tierarzt (während des Urlaubs bei meinem Freund) die Diagnose, dass Janosch nur nur 1-3 Tage zu leben hätte. Gestorben ist er am 02.08.2017. Er hat ganz tapfer gekämpft und noch lange durchgehalten. Er war medikamentös gut eingestellt, sodass es ihm in der Zeit noch recht gut ging (wenn man davon absieht, dass seine Zeit begrenzt war und er totkrank war). Das war für mich sehr wichtig. Nur an warmen Tagen hatte er Probleme, war matt und hat sehr viel mehr geschlafen. Am 02. August 2017 ging es dann sehr schnell. Er konnte einfach nicht mehr, ist auf seine Kuschel-Unterlage und hat sich hingelegt. Recht schnell war klar, dass ich ihn jetzt freigeben muss. Ich rief unseren Tierarzt an und er kam zu uns nach Hause. (Ich wollte nie, dass mein Kater in der - von ihm so gehassten - Praxis stirbt und das etwas fremdes, unheimliches, kaltes, steriles das Letzte ist, was er sieht und Angst das Letzte ist, was er fühlt!) Wir mussten recht lange warten. Aber die ganze Zeit war ich bei ihm, streichelte ihm das Köpfchen, das Näschen, hielt sein Pfötchen und redete mit ihm. Ich hatte ein Teelicht angezündet und war eigentlich ganz ruhig. Er wird mir weiterhin sehr fehlen, aber das ist der Lauf der Dinge. Wir wissen es, bevor wir ein Tier zu uns nehmen, dass es iwann auch wieder von uns gehen wird. Der Abschied ist schwer und bricht einem doch das Herz - immer wieder. Es wird auch nicht leichter oder besser, wenn man es öfter erlebt hat. Und dennoch: Meine Hände werden immer wieder einem Tier über das Fell streichen, meine Finger werden immer wieder das Näschen eines Tier stupsen und meine Hände werden immer wieder ein Köpfchen streicheln, um zu beruhigen, lieb zu haben, zu belohnen oder zu trösten!

Janosch

Katze [Maine Coon-EKH-Mix]
Ria
eingetragen am 17.08.2017
betreut von: Tierbestattung IM ROSENGARTEN - München
Ihr Vorname
Ihr Nachname
Ihre Email-Adresse
Nachname sichtbar
Rose ablegen
(bitte scrollen)
Hier können Sie Ihren Kommentar eintragen und einen Gedenkspruch einfügen

[hier Spruch auswählen]
Mit der Speicherung Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Nutzungsbestimmungen gelesen haben und diese akzeptieren.
Kommentar vom: 09.10.2017
von: Tierbestattung im Rosengarten
Alaska - W. Kordes' Söhne

Kleine Seele ich lass Dich gehn, denn ich weiss, wir werden uns wiedersehn!
Dein Leben hier auf Erden ist nun vorbei. Ich liebe Dich, deshalb geb ich Dich frei.
Auch wenn mein Herz mich schmerzt so sehr, die Erinnerung an Dich nimmt mir keiner mehr.
Nun lass ich Dich gehn so weit fort, über die Regenbogenbrücke an einen besseren Ort.
Kleine Seele ich lass Dich gehn, denn ich weiss, wir werden uns wiedersehn.


In Stillen Gedanken

Elisa Kammerl
Tierbestatung im Rosengarten
Filiale München
Kommentar vom: 27.09.2017
von: Bjoern Schulze
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Sehr schön geschrieben, es stimmt mich nachdenklich, aber man spürt auch die schönen Zeiten die sie miteinander verlebt haben.
Beverly - W. Kordes' Söhne
am: 21.10.2017
von: Waltraud  
Kordes' Rose Aloha - W. Kordes' Söhne
am: 16.10.2017
von: Günter  
Pink Emely - W. Kordes' Söhne
am: 07.10.2017
von: Stephan  
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
am: 30.09.2017
von: Rosengarten-Sterne Team  
Beverly - W. Kordes' Söhne
am: 28.09.2017
von: Jan  


Mehr Informationen zu unseren ROSENGARTEN-Sterne Gedenkartikeln erhalten Sie in unserem Online-Shop