Gedenkaktion zu Ostern
Mit dem Kauf eines individuellen Holzkleeblatts oder eines Spendenarmbandes unterstützen Sie unsere Spendenaktion. Der Reinerlös fließt direkt in unsere Projekte und hilft bei der Anschaffung und Ausbildung von Assistenzhunden für Menschen mit Behinderung.
Zur GedenkaktionGedenkseite von Felix

Felix
Veröffentlicht am 11.02.2010 von Edeltraud Nüßlein
"Mein kleiner geliebter Felix! Geb. ??.12.95 ,gest 05.02.10" Es ist für mich sehr traurig, dass ich dich schon jetzt gehen lassen musste, für Dich aber eine Erlösung aufgrund Deiner Beschwerden, die Du mit großer Kraft und starken Schmerzen in der letzten Woche vor Deiner Erlösung ertragen hast. Ich habe noch immer Deine flehenden Augen vor mir, die da sagten, "hilf mir" und ich wusste nicht wie!! Keiner ahnte es, noch nicht einmal die Tierärzte, dass es nicht Dein Herz war, was Dich da quälte - obwohl es sehr schwach war -sondern ein schnell wachsender Milztumor, der bei der letzten Kontrolluntersuchung beim Kardiologen vor 5 Monaten noch nicht da war und Dir jetzt starke Schmerzen bereitete. Nach dem Nottermin beim Dr. Tobias am 04.02.10 um 18.00 Uhr, ging alles viel zu schnell. Befund: "Milztumor", OP aufgrund der Herzschwäche nicht möglich. Überlebenschance nach der OP ca. 2-3 Monate. Evtl. mit einem starken Schmerzmittel noch ein paar Tage. Dieses Mittel half Dir leider nur einen halben Tag und wir beschlossen, Dich zu erlösen. Die Erlösimg kam für Dich am 05.02.10 um 12.30 Uhr. Trotz regelmäßiger Arztbesuche und Kontrolluntersuchungen, hat es alle mit der Diagnose "Milztumor" kalt erwischt. Dein sehr schwaches Herz und die Schilddrüsenunterfunktion hatten wir mit Medikamenten so gut im Griff, dass der Kardiologe zu uns sagte, diese Organe sind es nicht, er ist mit den Medikamenten sehr gut eingestellt, da ist etwas in seinem Bauchraum ganz schnell gewachsen. Die Entscheidung Dich zu erlösen war vom Verstand her das einzig Richtige, vom Gefühl her aber sehr schmerzlich, unfassbar und unbegreiflich für uns, wir sind noch voller Trauer, haben Dichaber Dank des Rosengartenteams wieder bei uns und brauchten Dich nicht einen Moment allein lassen. Heute tut es mir nur sehr leid, dass ich Dir die letzte Ehre der Verabschiedung, die mir vom Rosengartenteam angeboten wurde, nicht angenommen habe, aber vom Befund bis zu Deiner Kremierung waren es noch keine 24 Stunden her, da wäre ich wahrscheinlich zusammengebrochen und das hättest Du nicht gewollt. Ich bereue es aber sehr, verzeih mir, wenn Du kannst. Du bist beim Tierarzt in meinen Armen ganz ruhig Köpfchen an Köpfchen mit mir eingeschlafen, warst die ganze Fahrt nach Hause in meinen Armen und im Haus habe ich Dich auf Deinen Lieblingsplatz - Papas Kopfkissen - gebettet bis Katja uns für Deine letzte Fahrt zum Rosengarten abholte. Du lagst auf Papas Kopfkissen so friedlich, es sah aus, als ob Du ein Mittagsschläfchen halten würdest. Wir hatten Dir nach Deinen sehr schlechten ersten 15 Monaten Deines Lebens beim Zirkus freigekauft und Dich aufgepäppelt. Du warst als Zwergpudel ein Leichtgewicht von nur 4,7 kg und fast verhungert. Die 12 Jahre und 9 Monate die wir Dich hatten, haben wir Dir den Himmel auf Erden zu Füßen gelegt und Du hast es uns täglich mit Deiner Liebe und Fröhlichkeit gedankt. Auf all unseren Reisen hast Du uns begleitet, Dein Lieblingsziel war die Insel Amrum, wo wir Dir zu liebe, die letzten 5 Jahre jedes Jahr im Dezember/Januar für 5 Wochen waren. Auch 2009 bis 2010 waren wir dort und haben die Zeit mit Dir und Du mit uns genossen, obwohl wir schon dort drei Mal die Tierärztin von der Insel Föhr holen mussten, weil es Dir einige Male sehr schlecht ging, hast Du Dich immer wieder aufgerappelt und gefangen und bist mit uns voller Freude in Deinen geliebten Dünen und am Strand spazieren gegangen. Wenn ich gemerkt habe, Du kannst nicht mehr, habe ich Dich getragen und Du hast Dich in meinen Armen sehr wohl gefühlt. Als wir dann wieder in Deiner gewohnten Umgebung waren, ging es Dir von Tag zu Tag schlechter, jeden Tag fiel etwas von Deinen lieb gewonnen Gewohnheiten weg. Das Einzige was zum Schluss geblieben war, war das Nagen am Knochen vom Ochsenschwanz, den Du heiß und innig geliebt hast. Daran hast Du Dich auch noch am Tag Deiner Erlösung erfreut. Du warst das Liebste auf der Welt was wir hatten. Jetzt ist es bei uns sehr leer und wir fühlen uns ohne Dich einsam. Irgendwann ist es auch für uns soweit und wir werden bei Dir sein. Du bist immer bei uns und wir bei Dir. Wir lieben Dich Deine Peppi und Dein Papa
Kondolenzbuch
1680 Aufrufe, 13 Kommentare und 5 Rosen
Kommentare
Karin
Kommentar vom 24.12.2017

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, wissen, wann es Abschied nehmen heißt. Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen, was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben. Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, werde ich immer bei euch sein.

karin
Kommentar vom 29.01.2017

Wenn tausend Sterne am Himmel stehn, schau hinauf Du kannst sie sehen, der hellste, das bin ich, schau hinauf und denk an mich. Unbekannter Autor Liebe Peppi und lieber Walter, auch wir kennen diesen unendlichen Schmerz etwas ganz besonderes verloren zu haben. Wie machtlos man ist, obwohl alles medizinisch ausgeschöpft worden ist. Der Tod lässt sich einfach nicht austricksen, es kommt so, wie Gott will. Ihr seid die herzlichsten, fürsorglichsten Tiereltern in unserem Umfeld. Paulchen hat nun das große Glück, dass er mit unendlicher Liebe von euch versorgt wird. Wir wünschen euch ein langes, gesundes Leben mit Paule Herzlichst eure Karin und Thomas aus Bergen

Edeltraud Nüsslein
Kommentar vom 23.03.2016

Hallo, geliebter Felix! Es ist jetzt schon sechs Jahre her, dass du uns verlassen hast aber es vergeht kein Tag, an dem wir nicht an dich denken. Paulchen, der dein Plätzchen bei uns eingenommen hat, hat vieles, was uns immer wieder an dich erinnert. Deine große Liebe Amrum, hat auch Paulchen geliebt. Leider können wir dort nicht mehr hin, da für deinen Papa das Klima zu rau ist. Es geht jetzt auf die Insel Föhr, die Paulchen so liebt, wie Du Amrum geliebt hast. Lieber Felix, du wirst immer in unseren Herzen bleiben dein Papa und deine Peppi

Katja
Kommentar vom 08.02.2016

Lebendige Liebe Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst... Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Vielleicht hast Du einige Wochen damit verbracht, Dich für eine Rasse zu entscheiden. Du hast möglicherweise unzählige Meinungen verschiedener Tierärzte eingeholt oder lange gesucht um einen Züchter zu finden. Oder, vielleicht hast Du Dich auch einfach in einem flüchtigen Moment für den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden – weil irgend etwas in seinen Augen Dein Herz berührt hat. Aber wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen – und wenn Du das erste Mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift – dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen Jahre die da kommen werden mit Dir tragen wirst. Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen – und Alter sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen – und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen läßt. Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt. Und an diesem Tag – wenn Dein Freund und Gott Dich gegen Dich entschieden haben, dann wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen mußt – zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird – Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Wenn Du weise bist, wirst Du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen. Und wenn es Dir typisch ergeht wirst Du erkennen, dass nicht viele im Kreis Deiner Familie oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder Dich zu trösten. Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Haustier stehst, für das Du die vielen vor Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine Seele – nur ein wenig kleiner als Deine eigene – anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden. Und in diesen Momenten, in denen Du darauf wartest, dass Dir all unser gewöhnliches passiert, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlang streichen spüren – nur ganz ganz leicht. Und wenn Du auf dem Platz runterschaust, an dem Dein lieber – vielleicht bester Freund – gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die bedeutsamen drei Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen. Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben. Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben – entlang mit der Erinnerung Deines Haustieres – und durch die Schwere in Deinem Herzen schneiden, da wird eine Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt – und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an – wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind, diese Liebe wird bleiben und wachsen – und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschließen – ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden. (LIVING LOVE) (Frei übersetzt aus dem Englischen von Lutz Schneider, Autor des Originals: Martin Scot Kosins, Author of „Maya`s First Rose“)
Der E.
Kommentar vom 08.02.2016

Sehr geehrte Frau Nüßlein! Sie müssen es positiv sehen! Der Hund ist nun von seinen qualen befreit und fühlt sich sicherlich nun pudelwohl und ist an einem besseren Ort!
Nina Krassmann
Kommentar vom 08.02.2016

Mein Beileid für süßen Felix! Er war ein Liebling der Familie und bleibt immer in Herzen seine Besitzer! Es ist sehr schwer wenn man ein Familienmitglied verliert. Ich musste meine Toy-Pudelhündin auch mit schweren Herzen einschläfern(bösartige Tumor an der Milchleiste).Seit vier Jahren ist die kleine nicht mehr bei mir, aber ich vermisse sie immer noch wie es gestern passierte! So ist das Leben, alles hat seine Anfang und seine Ende! Leider..........
Sabine
Kommentar vom 08.02.2016

Wenn es so weit ist Bin ich dereinst gebrechlich und schwach und quälende Pein hält ständig mich wach - was du dann tun mußt - tu es allein. Die letzte Schlacht wird verloren sein. Daß du sehr traurig, verstehe ich wohl. Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll. An diesem Tag - mehr als jemals geschehn - muß deine Freundschaft das Schwerste bestehn. Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück. Furcht vor dem Muß? Es gibt kein zurück. Du möchtest doch nicht, das ich leide dabei. Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei. Begleite mich dahin, wohin ich gehn muß. Nur bitte bleib bei mir bis zum Schluß. Und halte mich fest und red mir gut zu, bis meine Augen kommen zur ruh. Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst du es wissen, es war deine Liebe, die du mir erwiesen. Vertrauendes Knuddel ein letztes Mal - du hast mich befreit von Schmerzen und Qual. Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist, der Herr dieser schweren Entscheidung ist. Wir waren beide so innig vereint. Es darf nicht sein, daß dein Herz um mich weint. Ein kleines Gedicht was ich gefunden habe und mir viel Kraft gegeben hat in unserer schweren Zeit vor 5 Wochen. Ich hoff es hilft auch Ihnen! Alles Gute! mfg
Edeltraud Nüsslein
Kommentar vom 08.02.2016

Hallo, kleiner Felix! Es ist schon 5 Jahre her, dass du uns verlassen musstest, bist aber noch immer in unseren Herzen. Da du Katzen geliebt hast, würdest du jetzt sehr glücklich sein, denn Paulchen hat einen alten Streuner mit gebracht, der jetzt bei uns wohnt. Er macht es genau wie du,seinen Kater liebt er, alle anderen Katzen jagt er.Wenn der Windy mal gehen muss, er ist mindestens schon 15 Jahre alt, kommt er zu dir und erzählt dir seine Geschichte. Wir denken jeden Tag an dich und werden dich auch nie vergessen. Peppi,Papa, Paulchen und Windy
Birgit Hoffmann
Kommentar vom 08.02.2016

Liebe Familie Nüsslein, wir sind ganz sicher, dass es unserem Berry und Ihrem Felix im Regenbogenland gut geht! Auch wir vermissen unseren Berry noch sehr und denken auch oft an Ihren Felix. Vor einem Jahr ist unser Rocky bei uns eingezogen, wir glauben manchmal, er ist die Reinkarnation von Berry, da beide die gleichen komischen Dinge machen, die andere Hunde nicht machen... Ihre Familie Hoffmann mit Berry im Herzen
Edeltraud Nüsslein
Kommentar vom 08.02.2016

Lieber Felix! Wir haben dich in den vier Jahren nicht vergessen, du bist für uns noch immer gegenwärtig, obwohl Paulchen in seiner liebenswerten Art versucht uns mit viel Hundeliebe zu trösten, was er auch immer schafft, ohne dich zu verdrängen. Du bleibst in unseren Herzen, deine Peppi und dein Pappa.
Rosen

Rosengarten-Sterne Team
Am 11.02.2020

Bianca Weigt
Am 10.04.2019

Rosengarten-Sterne Team
Am 11.02.2019

Rosengarten-Sterne Team
Am 11.02.2018

Rosengarten-Sterne Team
Am 11.02.2017