Gedenkseite von Bonnie meine Lieselotte

Bild von Bonnie meine Lieselotte

Bonnie meine Lieselotte

tempus fugit amor noster manet in aeternum

02.10.200218.09.2017

Hund [Englisch Cocker Spaniel]

Veröffentlicht am 04.10.2017 von Suse

Betreut von: Filiale Düsseldorf

Bild von Bonnie meine Lieselotte Bild von Bonnie meine Lieselotte Bild von Bonnie meine Lieselotte

Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).

Kondolenzbuch

386948 Aufrufe, 983 Kommentare und 381 Rosen

Kommentare

dein Frauchen

Kommentar vom 03.06.2018

Bild einer Rose

Sag, in was schreibe ich deinen Namen? In den Himmel? Der ist zu hoch In die Wolken? Die sind zu flüchtig In den Baum der gefällt und verbrannt wird? Ins Wasser das alles fortschwemmt? In die Erde, die man zertritt und in der nur die Toten liegen? Sag, in was schreibe ich deinen Namen? In mich und in mich Und immer tiefer in mich (Erich Fried) Liebstes Bönchen, ich schreibe, und schreibe, und schreibe... Und das wird erst aufhören, wenn wir uns wiedersehen werden. Dein Frauchen

Jessica & Amigo

Kommentar vom 02.06.2018

Bild einer Rose

Liebe Bonnie, hast du die Hitze unter deinen Pfoten gespürt als du durch den Rosengarten spaziert bist? Zum Glück ist es nun etwas kühler. Ich danke dir für deine lieben Worte bei deinem Besuch. Besonders habe ich mich gefreut, dass du mich eingeladen hast, zusammen mit dir, den Wünsche Traum Baum zu besuchen. Wir waren lange nicht dort. Auf dem Weg dorthin kann ich dir auch gleich von meinen Erinnerungen an das große Wasser erzählen. Für mich war der Besuch des Wassers immer sehr aufregend. Das Wasser rauschte so beruhigend. Trotzdem war ich sehr unruhig. Ich konnte es kaum erwarten, eine Runde in diesem unendlich erscheinenden „See“ zu schwimmen. Frauchen war hier viel zu langsam. Ich hatte bereits meine dritte Runde absolviert als mein Frauchen mir endlich ins Wasser folgte. Und dann sind wir synchron nebeneinander geschwommen. Das war für mich manchmal ganz schön anstrengend liebe Bonnie, aber eben auch einmalig schön. Weniger schön war der Geschmack des Wasser als ich ein wenig vom Wasser saufen wollte um meinen Durst zu stillen. Was soll ich dir sagen! Es hat ganz furchtbar geschmeckt und ich hatte noch mehr Durst. Jetzt wusste ich auch warum Frauchen extra Wasser mitgenommen hatte. Wieder am Ufer musste ich irgendwie mein Fell trocknen. Zuerst habe ich mich im Sand gewälzt. Aber irgendwie klebte dieses Zeug so unangenehm an meinem Fell, meinen Augen und meiner Nase, dass ich nach einer besseren Lösung suchte. Da hatte ich eine Idee! Frauchens Badetuch war die Lösung zum Trocknen. Daraus ist dann ein Wettrennen vom Wasser zum Badetuch geworden, das mein Frauchen vor mir spielerisch „verteidigen“ wollte. Aber wissend dass sie es nicht ernst meint, habe ich mich doch darauf geschummelt. Auch dann noch als ich mein eigenes Badetuch bekommen habe. Ich habe immer so getan als ob ich mich davor wälze und bin dann -natürlich ganz aus Versehen -auf dem Badetuch von Frauchen gelandet. Neben dem großen Wasser waren es die vielen Eindrücke die mich an diesen Reisen so fasziniert haben. Unglaublich viele spannende Gerüche und die Begegnung mit anderen unbekannten Artgenossen kann ich dir als Beispiel nennen. Ach liebe Bonnie, du siehst wir sehr mir die Urlaube am großen Meer gefallen habe. Kennst du auch das große Wasser liebe Bonnie? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir deine Erlebnisse schilderst. Es ist schön gemeinsam mit dir von unserer schönen Zeit auf Erden zu träumen. Ich wünsche dir nun eine Gute Nacht. Dein Freund Amigo Liebe Sue, ich habe den letzter Eintrag für deine Bonnie gelesen. Ich muss feststellen:Unsere Beziehung zu unseren geliebten Vierbeinern ähnelt sich so dermaßen stark. Der Text spiegelt genauso auch meine Beziehung zu Amigo wider. Es war ein großartiges Gefühl mit seinem Tier so eine Vertrautheit und damit eine Wellenlänge zu erreichen wie wir sie jeweils hatten. Die auf Basis von Vertrauen so hin und wieder ermöglichte Entscheidungsfreiheit habe auch ich Amigo gegönnt. Zum Beispiel am Wasser. Auch Amigo hat genau gewusst, ob ich wirklich „Nein“ oder „Jein“ im Sinne von „Du darfst doch wenn du willst“ meine. Auch er hat es genau wie deine Bonnie sichtlich genossen. Bei einsetzendem Regenschauer haben wir unser nach Hause Tempo beschleunigt und sind um die Wette nach Hause gerannt. Zu Hause habe ich ihn mit einem Badetuch abgetrocknet, geföhnt und mit einem Mäntelchen versehen. Liebe Sue du hättest Amigo mal sehen müssen, wenn ich ihn nicht abtrocknen wollte, weil es draußen sehr warm war und er eigentlich gut alleine getrocknet wäre. An seinem Blick habe ich erkannt, dass er darauf besteht, abgetrocknet zu werden. Liebe Sue, ich hoffe du hast es heute geschafft ein klitzeklein wenig Traurigkeit gegen ein wenig Glück der Erinnerung zu tauschen. Ich würde mich sehr für dich freuen. Für mich ist der Juni einfach nur der blanke Horror. Nun mehr täglich denke ich an das letzte Jahr in einer seltsamen? Weise. Ich zähle täglich die gemeinsame Zeit die uns letztes Jahr noch blieb. Heute vor einem Jahr hatte ich genau noch 24 Tage mit meinem Amigo bevor meine Welt zerbrach. Ich wünsche dir von Herzen ein einigermaßen aushaltbares Wochenende. Ein ganz lieber Gruß von Jessica mit Amigo im Herzen Verbunden mit einer Gedenkrose für Bonnie

Bonnie und Sue

Antwort vom 03.06.2018

Bild einer Rose

Hallo lieber Amigo, oh ja, bis auf die letzten zwei Tage haben mir echt die Pfötchen gequalmt, wenn ich so durch die Gegend gelaufen bin. Ich bin recht froh, dass es sich etwas abgekühlt hat. Ich habe allerdings gehört, all zu lange dürfte die Freude darüber nicht währen, denn schon morgen soll es wieder deutlich wärmer werden, und bis auf weiteres auch bleiben. Puh. Leider habe ich das große Wasser, von dem du erzählst, und das so komisch schmeckt, selbst nicht kennengelernt. Ich war nie im Urlaub. Hast du vergessen, dass ich dir erzählt habe, dass ich kein Autofahren vertrug? Und in einen Frachtraum in einem dieser großen Vögel aus Metall, hätte mich mein Frauchen nicht unterbringen wollen, um eine Flugreise mit mir zu unternehmen. Und so war das größte Wasser, das ich gesehen habe, ein See in der Nähe. Und von dem schmeckte das Wasser ganz okay. Aber ich habe selten und höchstens ein Schlückchen nur davon gekostet. Ich war darin etwas eigen. Aus Pfützen zB habe ich nie auch nur einen Schluck getrunken, und selbst aus unserem Brunnen habe ich das Wasser nur sozusagen "angeschlabbert", um die Kehle etwas zu benetzen. Eigentlich mochte ich nur frisch in meinen Napf eingefülltes "Kranicher". Für unterwegs hatte Frauchen hatte so eine Flasche mit einer kleinen Schale, die daran befestigt war. Bestimmt kennst du die Dinger? Ich musste schon halbwegs durstig sein, um daraus zu trinken. Und sowieso nur dann, wenn ich vorher zugeschaut hatte, wie Frauchen sie in der Küche befüllt hatte, bevor wir loszogen. ...ich sag' ja, ich war darin etwas eigen. Ich erinnere mich an die Fotos von dir, die wohl an diesem großen Wasser entstanden sind? Ich erinnere auch, dass darauf ganz viel feiner Sand zu sehen war. Und so habe ich einen ganz guten Eindruck davon, wie das im Fell gekribbelt haben muss, wenn du dich patschnass darin gewälzt hast. Du Amigo, wie lange hat es denn bei dir gedauert, bis du nicht mehr am rieseln gewesen bist? Wenn wir am See waren zB, da gab es auch ganz viel so ganz feiner heller Sand, hat Frauchen noch Tage später die Augen verdreht, und gemeint, dass wenn wir noch ein paar mal mehr an den See gehen, es dort keinen Strand mehr geben wird, nur noch ein einziges steiniges Ufer, weil ihre Bonnie den ganzen Sand nach Hause geschleppt hätte, auf ihr Sofa, zB. Ich weiß auch nicht, bei mir blieb das Kübelweise in meiner dichten Unterwolle hängen. Da half auch kein abduschen und ausbürsten. Unser Sofa mag ähnlich wie das Badetuch deines Frauchens ausgesehen haben, auf das du dich so geschickt drauf gemogelt hast. Diese Geschichte hat mich übrigens sehr amüsiert, und ich habe regelrecht vor mir gesehen, wie ihr um die Wette zu den Badetüchern gelaufen seid, und wie du es angestellt hast, letztlich dann doch beide Tücher zu benutzen. Cocker-Cleverness halt. Lieber Amigo, mein liebster Cockerfreund, dieser schlimme Monat ist ein ganz besonders harter Monat für dich. Dieser Tage geht es darüber hinaus, dass die Gedanken ein paar Tage vor dem 26. und ein paar Tage danach so bedrängend nahe an einen herankommen. Dieser Tage scheint es keine noch so kleine "Verschnaufpause" zu geben, in der du nicht traurig zurückblickst. Ich würde dir gerne deinen Kummer abnehmen, aber leider wird das nicht gelingen. Ich kann dir nur tragen helfen und bei dir sein, wenn du mich brauchst. Jeden Tag gehe ich mit dir zu unserem Wunsch Traum Baum, und lege mich neben dich ins Gras. Höre dir zu, oder schweige und weine mit dir. Ich weiß, wie schwer dir dein treues liebendes Herz ist, und auch, wie gerne du dein liebes Frauchen trösten und unterstützen möchtest, die schwere Zeit zu überstehen. Ich werde unter unserem Zauberbaum deinen Schlaf sorgfältig bewachen, in dem du dich auf die Reise machst, um deine Seele mit der deines Frauchens zu verbinden, um ihr deine spürbare Nähe und Anwesenheit zu schenken. Ich begleite dich auf deine Gedankenreisen in die Zeit vor einem Jahr, vor 3, 7 oder 10, und lasse mit dir schöne Erinnerungen aufleben, die dir und deinem Frauchen Raum geben sollen, die Trauer mit einem hellen goldenen Trostschimmer zu versehen. Deine Freundin Bonnie Liebe Jessica, wir haben ja früher schon mal festgestellt, dass sich unsere Beziehung zu unseren Fellschnuten in vielerlei Hinsicht ähnelt, und, dass wir einige Rituale haben/hatten, die sich gleichten. Ich ahne es, wie furchtbar der Juni für dich ist... Ich gestehe frank und frei, ich habe schon jetzt eine Heidenangst vor dem kommenden September, in dem ich an den Punkt gelange, an dem du dich jetzt befindest. Ich finde es ganz und gar nicht "seltsam", dass du dich ständig wie zeitversetzt fühlst, und immerzu daran denken musst, was du vor einem Jahr getan, gedacht, gesehen, und erlebt hast. Und für mich klingt es auch absolut nachvollziehbar, dass du die Tage dabei herunterzählst die dir vor einem Jahr noch blieben, bis deine Welt entzwei ging. Ich kann dabei nur hoffen, dass es stimmt, was man gelegentlich dazu hört. Nämlich, dass es nach dem ersten Jahr ein wenig "leichter" werden würde, weil man alle Zyklen der Trauer, alle Jahreszeiten und Gedenkmomente schon einmal durchlebt und durchlitten hat. Darüber hinaus kann ich dir nur immer wieder anbieten, dass du dich ohne Scheu zu jeder Tages- und Nachtzeit mit mir in Verbindung setzen kannst. Über Bonnies HP und den dortigen Chat bin ich prinzipiell jederzeit erreichbar. Liebe Jessica, meine Gedanken begleiten dich durch diesen emotional so schweren und belastenden Monat. Ich fühle und empfinde mit dir. In der Trauer und Sehnsucht um unsere liebsten Freunde und Begleiter mit dir verbunden, sende ich dir liebe Grüße und Kraftwünsche Sue mit ihrer Ein und Alles Bonnie und liebevollen Gedenken an Amigo Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten. (Thomas Mann)

Juni Wettererinnerungen

Kommentar vom 01.06.2018

Bild einer Rose

Liebstes Zuckerschnäuzchen, meine Ein und Alles Bönie, seit ich heute früh durch das erste Gewitter am heutigen Tag aufgewacht bin, das mir die Küche schon halbwegs geflutet hatte, weil das Fenster weit geöffnet war, um etwas von der kühleren Nachtluft in die Wohnung strömen zu lassen, denke ich ständig "oh, eine Regenpause. Schnell mit Bonnie raus, die heute seit Tagen endlich mal wieder etwas durschnaufen kann." Ich bin heute so was von gar nicht hier, dass ich mich im Aufstehen nach dir umsehe, und kurz davor bin, dich zu rufen, weil ich dich wider Erwarten nicht sehen kann. Und während mein Mund sich schon halb öffnet, um dich anzusprechen, falle ich mit einem harten schmerzhaften Schlag in die Gegenwart zurück. Nur um ihr so schnell es nur eben geht wieder zu entfliehen, indem ich mich wieder in meine Tagträume flüchte. Ich will im Hier und Jetzt nicht sein. Was würde ich darum geben, dich nach Tagen des "schlappig sein", heute dabei zu beobachten, wie du die Abkühlung der Temperaturen genießt, und mit jenem die so eigenen elastischen "Wackelpoppes-Gang" durch die Gegend läufst. Wie du auf unserem Weg schnurstracks auf deine Lieblings-See-Pfütze zumarschierst, kurz verstohlen zu mir hinblickst, ob ich wohl sehe, was du im Schilde führst, nur um dann doch höchstens Zeitverzögert mein Nein zu hören, während das Bonnie-Bäuchlein schon längst in der Pfütze gelandet ist. "Oh Frauchen, entschuldige. Ich hab' dich gar nicht gehört." Is' klar, du Schlawönchen... grins... Natürlich hattest du längst am Tonfall des Neins erkannt, dass ich nicht wirklich etwas gegen dein Bäuchlein-Bad einzuwenden haben würde, und dich gewähren ließe. Das war ein kleines Spiel, das wir spielten, eine Art Ritual zwischen zwei Vertrauten, bei dem nur wir die Regeln kannten. Ich weiß noch wie R. einmal sagte, dass du ja doch auch nicht immer auf mich hören würdest. Ich hab' mir nicht die Mühe gemacht es ihr zu erklären, oder sie vom Gegenteil zu überzeugen. Wozu auch. Ich wusste wie gut unsere Kommunikation funktionierte. Wusste, dass ich nicht mal etwas zu sagen brauchte, dass du anhand meines Blicks schon erkannt hattest, was ich von dir wollte, oder nicht. Und genau dieses Einvernehmen ermöglichte uns eben auch, was anderen inkonsequent oder laissez-faire vorgekommen sein mag. Mir war immer wichtig, dass es auch einen Raum für dich gab, in dem du deine eigenen Bonnie-Entscheidungen treffen konntest. Und so ein Bad zB gehörte dazu. Mein Nein klang daher mal wie ein tatsächliches Nein, oder eben wie ein "ich bin nicht begeistert, aber mach, was du willst". Und dann diese Mischung aus deinem Unschuldsblick und Triumph... Es war einfach zu köstlich zu beobachten, und brachte mich regelmäßig zum Lachen. Ganz abgesehen von dem wohligen Wonneblick, wenn du alle viere von dir gestreckt, mit diesem Bad dein Bäuchlein kühltest. Ach Bönchen, hast du je gewusst, wie sehr ich dich in jeder Sekunde liebte? Bei dem Wetter heute, hätten wir gute Aussichten darauf gehabt, noch unterwegs von einem erneuten Regenguss überrascht zu werden. So wie gerade eben jetzt, in diesem Moment, wo es plötzlich wie aus Kübeln zu regnen angefangen hat. Je nachdem wo wir uns befunden hätten, hätte ich geschaut, ob wir einen Unterstand finden, um den ganz argen Schauer abzuwarten. Wie immer wäre dir das nach einer Weile zu blöd geworden, und du hättest mich erst nur angestupst, und schließlich angefangen zu erzählen und ein paar Schritte in Richtung Zuhause loszulaufen. Hättest dich dann umgeschaut, ob ich dir folge, und tat ich das nicht, hast du dich wieder neben mich gesetzt, um mich nach ein paar Minuten wieder dazu aufzufordern, mit dir zu kommen. Ist es mir schließlich auch zu dumm geworden, war ich bis zuletzt erstaunt darüber, wie schnell doch plötzlich auch das Bonnie-Ömchen noch laufen konnte. Als du noch jünger warst hingegen, habe ich den Anblick geliebt, wie du mit wehenden Cockerohren, und im gestreckten Bonnie-Galopp durch den Regen flitztest. Und, davon lasse ich mich bis heute nicht abbringen, ich schwöre, du hast dabei über das ganze Cockergesicht gelacht, wenn wir wie zwei Gestörte pitschnass durch den Regen rannten. Da machte sogar der Regen Spaß, aus dem wir doch aber eigentlich heraus wollten. Wieder daheim, und nachdem ich uns beide "trockengelegt" hatte, sind wir dann meist mit einem zufriedenen Laut aufs Sofa geplumpst. Du, weil du immer noch nass warst (dein Fell trocken zu bekommen, war schon auch eine Herausforderung) in deinem "Bonnie-Bademantel" eingekuschelt, bist dann gerne eingeschlafen. Und ich, für mich gab es in diesen Momenten nichts, was ich lieber getan habe, als dich zu beobachten, und dabei eine Flut von Liebe und Entzücken für dich wie eine Welle durch mich hindurch fluten zu spüren. Diese Momente voller Glück und Zufriedenheit, in denen ich den Eindruck hatte, nichts und niemand könne mir das wegnehmen, mir etwas anhaben... Es gab dich, und die Welt wurde dadurch zu einem doch gar nicht so schlechten Ort. Ja Bonnie, so träume ich mich heute also durch den Tag, und versuche dabei, ein Fitzelchen von dem einst empfundenen Glück deiner Anwesenheit zu rekonstruieren, um einen klitzekleinen Teil der tiefen Traurigkeit in mir abzuschütteln. Etwas "lebendiges" in mir zu empfinden. Neben der Trauer, die so kalt und leblos, aber enorm mächtig ist. Eine kleine Weile träumen, und mich wieder glücklich mit dir an meiner Seite fühlen... Dein tagträumendes, vor der Realität flüchtendes Frauchen

Andachtsbild von Juni Wettererinnerungen

Ingrid mit Tammy

Kommentar vom 31.05.2018

Bild einer Rose

Rosen mit lieben Gedanken für unsere liebste Cockerfreundin Bonnie, heute am Feiertag Meggie, Streunerle und ich sagen dir von Herzen Danke für deine lieben Besuche und Grüße an uns in unserem Anubisland. Was meinst du Bonnie, wäre heute bei diesen heißen Temperaturen ein Vanilleeisbecher mit einem Klecks Sahne etwas für uns? Wir könnten uns alle in den Schatten legen und genüsslich diese kühle und köstliche Erfrischung schlabbern. Für alles andere ist es einfach viel zu warm. Auch deine so leckere Pizza heben wir uns wohl lieber für kühlere Temperaturen auf. Komm lass uns mal nach einer Ruheoase hier im Rosengarten Ausschau halten, vielleicht in der Nähe einer Wasserquelle, in die wir unsere Pfötchen tauchen können wenn es richtig heiß wird. Ich mag es ja schon gerne warm, aber so warm dann doch auch wieder nicht. Ah, ich hab da gerade einen wunderschönen Ahorn gesehen, da passen wir locker alle darunter, die feinen Blättchen spenden uns Schatten und lassen auch ein erfrischendes Lüftchen durch. Ich denke da lässt es sich für heute aushalten, ein bisschen dösen und schnarcheln, zwischendurch erzählen wir uns Geschichten von zu Hause. Und natürlich unser Eisbecher!!! Komm lass uns schnell Schälchen holen, Streunerle und Meggie kümmern sich um das Eis und die Sahne. Und dann machen wir es uns so richtig gemütlich. Deine Tammyli Liebe Sue, von ganzem Herzen Dankeschön für die Besuche und die lieben Kerzen für Tammyli, Meggie und Streunerle. Da wird es mir immer richtig warm im Herzen wenn ich sehe dass Sie so lieb an meine Fellkinder denken. Vielen, vielen lieben Dank! Einen sommerlichen Feiertagsgruß schicke ich heute auf die Reise zu Ihnen. In freundschaftlicher Verbundenheit Ingrid mit Tammyli, Meggie und Streunerle

Andachtsbild von Ingrid mit Tammy

Unbekannt

Kommentar vom 30.05.2018

Bild einer Rose

Liebe Bonnie vielen Dank für deinen Besuch ich bringe dir noch schnell eine Rose vorbei. ich wünsche dir einen schönen Abend und eine gute Nacht. Viele liebe Grüße von deinen freund Blacky Liebe Suse Danke für Deine lieben Grüße und Wünsche , mir geht es soweit wieder gut , zur Zeit habe ich Pause in der Tagesklinik und ich darf immer noch nicht in die Sonne und das bei diesen Wetter. ich wünsche Dir einen schönen Abend viele liebe Grüße Elke mit Blacky im Herzen

Jessica

Kommentar vom 29.05.2018

Bild einer Rose

Liebe Sue, ich danke dir ganz herzlich für deinen lieben Besuch bei Anubis und deine so treffend beschriebene Gefühlslage an diesen besagten Tagen. An diesem Tag habe ich tatsächlich etwas gesehen, wohl gezaubert von meinem Unterbewusstsein auf meinen sehnsüchtigen Wunsch nach einem Zeichen. Für viele eine ganz normale Wolke am Himmel. Ich sah darin ein Cocker Gesicht, welches sich für wenige Minuten aus dem Wolkenverband löste und sich nach vorn schob. Es war so schön und traurig zugleich. So ist das mit den Gefühlen…. Insgesamt ist es für mich nach wie vor schwer zu fassen. Im „Alltag“ sind immer noch alle Handlungen komplett auf die Berücksichtigung von Amigo ausgelegt. Gerade aktuell bei den hitzigen Temperaturen hier, kommen mir so Gedanken wie: Lieber nur spät morgens und abends spazieren zu gehen. So als ob ich es immer nicht ganz wahr haben will oder kann, dass er nicht mehr da ist. Passiert es dir auch, dass du Bonnies Bedürfnisse auch noch im Alltag mit berücksichtigen willst? So wie am Anfang mit dem Nudel kochen für dich und Bonnie? Es bleibt ein steiniger Weg im Trauerprozess. Umso schöner, dass es Menschen wie dich gibt, die die innere Gefühlslage verstehen und unterstützend beiseite stehen. Danke. Ein Herzensgruß von Jessica mit Amigo im Herzen In ganz liebem Gedenken an Bonnie.

Unbekannt

Antwort vom 30.05.2018

Bild einer Rose

Liebe Jessica, mit einem Lächeln lese ich von deiner "Wolkenbotschaft". Ich weiß wohl, wie viel man in Wolkenbilder hineininterpretieren kann. Ich weiß aber auch, dass es gerade die Ratio ist, die uns von Interpretation überhaupt erst sprechen lässt, und uns womöglich hin und wieder blind macht für Zeichen, die uns gesendet werden. Und so würde ich mir für dich wünschen, dass du das was du gesehen hast, nicht als Wunschdenken anzweifelst. Soll denn die Mühe, die sich Amigo gemacht hat, als er sein Gesicht in den Himmel für dich malte, umsonst gewesen sein? Halte es fest, liebe Jessica, dieses Gefühl, das du empfunden hast, als dir Amigo aus den Wolken entgegengeblickt hat, und sich mit dir verband. Zweifle nicht, und auch, wenn es die Sehnsucht noch verstärkte, du da, und Amigo da oben, so heißt es doch aber auch, er ist da, bei dir, wacht über dich. Es geht ihm gut, und er möchte dir ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit schenken. Ganz so, wie es immer war. Ich wünsche mir wirklich sehr für dich, dass du es so sehen und annehmen kannst, denn es wird dich durch die kommenden nochmal soo schweren Tage tragen. Zu deiner Frage, inwieweit ich Bonnie immer noch in meinen Tag, bzw. meine Handlungen einbeziehe, kann ich dir sagen, dass es mir da genauso geht wie dir. Ich blicke aufs Thermometer und denke: "Armes Bönchen, was machen wir nur, um es dir erträglicher zu machen?" Nudeln koche ich nach wie vor immer wieder mal viel zu viele, und beim Gemüse und Obst Einkauf, beziehe ich sie auch immer noch ein. Allein die Momente, in denen ich innerhalb einer Beschäftigung aufspringe und denke, es würde Zeit mit Bonnie raus zu gehen, sind seltener geworden. Hingegen der erste Gedanke und Blick nach dem Aufwachen unverändert wie immer Bonnie und ihren Bedürfnissen gilt. Auch das vorsichtige Zurücktreten, oder die nur angelehnten Türen, sowie manch andere Gewohnheiten sind geblieben, als wäre alles noch wie vor 8 Monaten. Ja, ich habe Tage, Momente und ganze Phasen, in denen ich mich quasi selbst schütteln muss, um das Unbegreifliche zu vergegenwärtigen. Die "Gewöhnung" an den felligen Begleiter im Leben ging deutlich schneller, als die Gewöhnung daran, dass er nicht mehr da ist. Vielleicht braucht es nochmal 15 Jahre, bis man sich an das Umgekehrte "gewöhnt" hat? Wir haben unsere Cockerschnuten ganz nah und fest in unser Leben, in unsere Herzen eingelassen. Jetzt plötzlich damit aufzuhören, die Gewohnheit der Rituale und Abläufe einzustellen, gleicht dem Versuch dem Herzen zu befehlen, nur noch alle 2 Stunden zu schlagen. So ist es zumindest in meinem Empfinden. Liebe Jessica, ich danke auch dir, dass du immer wieder so liebevoll an Bonnie denkst. Für jede Rose und jedes Wort bin ich unendlich dankbar, denn manchmal denke ich, es reicht nicht aus, wenn nur ich an sie denke, damit sie die "Lebensenergie" auch bis hinauf ins Regenbogenland erreicht. Und damit sende ich dir viele liebe Grüße und herzliche "Denk-Gedanken" auch an Amigo Sue mit ihrer Ein und Alles Bonnie

Montagsgedanken

Kommentar vom 28.05.2018

Bild einer Rose

Montagsgedanken Liebe ist Schicksal Es wäre vernünftig, nicht so oft an dich zu denken, aber du bist mir näher als meine Vernunft. Es wäre klug, meine Hoffnungen der Wirklichkeit anzupassen, aber du bist mir näher als meine Klugheit. Liebe ist nicht vernünftig, sie ist weise. Liebe ist nicht klug, sie ist Schicksal. (Hans Kruppa) Geliebtes Bönchen, wenn ich mit Worten nach dir suche, geschieht etwas in mir. Ich komme dir näher, wo immer du auch sein magst. Dein Frauchen

Daniela mit Lucy und Paulchen

Kommentar vom 28.05.2018

Bild einer Rose

❤ Ich trage Dein Herz ❤ Ich trage Dein Herz bei mir. Ich trage es in meinem Herzen. Nie bin ich ohne es. Wohin ich auch gehe , gehst Du, meine Teure. Und was immer nur von mir allein getan wird, ist auch Dein Werk, mein Schatz. Ich fürchte kein Schicksal, weil Du mein Schicksal bist, meine Süsse. Ich brauche keine Welt, denn, Schöne, Du bist meine Welt, meine Wahre. Und Du bist, wofür ein Mond jemals stand, und was eine Sonne auch immer singen wird, bist Du. Hier ist das tiefste Geheimnis, das keiner kennt. Hier ist die Wurzel der Wurzel. Und die Knospe der Knospe. Und der Himmel des Himmels, eines Baumes namens Leben. Der höher wächst als die Seele hoffen , der Geist verbergen kann, und dies ist das Wunder, das die Sterne in ihren Bahnen hält. Ich trage Dein Herz. Ich trage es in meinem Herzen. (E.E. Cummings) In liebevollem Gedenken an unsere geliebten Seelchen ❤ Geliebt und unvergessen ❤ Liebe Bonnie und liebe Sue! Nochmals Danke, dass ihr immer so lieb an mein kleines Löwenherz und Paulchen denkt! ❤ Wir schicken euch ganz liebe Grüsse und eine herzliche Umarmung und wünschen euch von Herzen einen guten Start in die neue Woche! Eure Anubis-Freunde Lucy und Paulchen mit ihrer Ma Daniela Seelen, die zusammen gehören, können sich nicht verlieren. Sie finden sich, immer.

Sue & Bonnie

Antwort vom 29.05.2018

Bild einer Rose

Liebe Daniela, vielen herzlichen Dank für deinen lieben Besuch und die wundervollen Worte, die du dabei hinterlassen hast. Manchmal kann man ein Gedicht besonders wegen einer einzigen Zeile lieben. Einer Zeile wie zB "..und dies ist das Wunder, das die Sterne in ihren Bahnen hält. Ich trage Dein Herz. Ich trage es in meinem Herzen." Ich erinnere noch genau den Abend, als ich entspannt mit Bonnie neben mir, auf dem Sofa lag, und den Film ansah, in dem am Ende dieses Gedicht von E.E. Cummings rezitiert worden ist. Ich weiß gar nicht mehr wie der Film hieß, und Google zu bemühen habe ich ehrlich gestanden auch gerade keine Lust, aber diese Szene blieb mir im Gedächtnis haften, weil ich jenes Gedicht so wunderschön fand, und meine Meinung bis dahin über Cummings ein gutes Stück revidierte. ...Wer hätte je daran gedacht, dass einmal Jahre später genau diese Worte die mich schon einmal so sehr rührten, auf der Gedenkseite meiner besten Freundin als Gruß und Kondolenz niedergeschrieben würden... Liebe Daniela, ich weiß wohl, warum du dieses Gedicht gewählt hast, und wie sehr es dir selbst aus der Seele spricht. Ja, wir tragen unsere Lieben in den Herzen. Früher leicht, voller Stolz und Glück. Heute beschwert dieses zusätzliche "Herzensgewicht" und macht sehnsuchtsvoll traurig. Da ist es gut, dass wir Worte haben, und das Verständnis einer Gruppe von Menschen, die ebenso fühlen. Und so danke ich dir für deine Worte, den Sinn dahinter, und das Gefühl, welches du mit mir geteilt hast. Mit sehr lieben Grüßen, und herzlichen Gedanken ins Regenbogenland an deine Fellengelchen Lucy Löwenherz und Paulchen Sue mit ihrer Ein und Alles Bonnie

Daniela mit Lucy und Paulchen

Kommentar vom 28.05.2018

Bild einer Rose

❤ Ich trage Dein Herz ❤ Ich trage Dein Herz bei mir. Ich trage es in meinem Herzen. Nie bin ich ohne es. Wohin ich auch gehe , gehst Du, meine Teure. Und was immer nur von mir allein getan wird, ist auch Dein Werk, mein Schatz. Ich fürchte kein Schicksal, weil Du mein Schicksal bist, meine Süsse. Ich brauche keine Welt, denn, Schöne, Du bist meine Welt, meine Wahre. Und Du bist, wofür ein Mond jemals stand, und was eine Sonne auch immer singen wird, bist Du. Hier ist das tiefste Geheimnis, das keiner kennt. Hier ist die Wurzel der Wurzel. Und die Knospe der Knospe. Und der Himmel des Himmels, eines Baumes namens Leben. Der höher wächst als die Seele hoffen , der Geist verbergen kann, und dies ist das Wunder, das die Sterne in ihren Bahnen hält. Ich trage Dein Herz. Ich trage es in meinem Herzen. (E.E. Cummings) In liebevollem Gedenken an unsere geliebten Seelchen ❤ Geliebt und unvergessen ❤ Liebe Bonnie und liebe Sue! Nochmals Danke, dass ihr immer so lieb an mein kleines Löwenherz und Paulchen denkt! ❤ Wir schicken euch ganz liebe Grüsse und eine herzliche Umarmung und wünschen euch von Herzen einen guten Start in die neue Woche! Eure Anubis-Freunde Lucy und Paulchen mit ihrer Ma Daniela Seelen, die zusammen gehören, können sich nicht verlieren. Sie finden sich, immer.

dein Frauchen

Kommentar vom 26.05.2018

Bild einer Rose

Liebste Bönie, mein süßes Hundetier, acht Monate ist es heute her, dass du wieder zurück zu mir nach Hause gebracht worden bist. Damals, es war auch ein Montag, gab es ihn noch, den Hauch einer Hoffnung, dass von dem Moment an so etwas wie eine Zeit der Verarbeitung und des "Abschließens", von dem mir alle berichtet hatten, eintreten würde. Das hat sich nicht bestätigt, im Gegenteil. In dem Augenblick, als ich auf das Kästchen blickte, in dem du nun sein solltest, verlor ich auch den kleinen letzten Rest an Boden unter den Füßen, auf dem ich seit einer Woche schwankend herum balancierte. Mir war fast so, als wärst du in diesem Moment ein zweites Mal gegangen. Bis heute bekomme ich den Inhalt deiner Truhe nicht wirklich mit dir zusammen, und doch ist es mir das Kostbarste, was ich habe. Ich glaube, es war die Wucht der Endgültigkeit, dich niemals wieder sehen und anfassen zu können, die mich so zusätzlich schockierte, die Tatsache, dass das alles sein sollte, was mir von deiner lieben Gestalt, deinem weichen Fell, geliebten Blick und einzigartigen Duft geblieben war. Die Realität verpasste mir eine schallende Ohrfeige, und jene irre Illusion, das alles könne doch nur ein böser, böser Albtraum sein, zerplatze mit lautem Knall, und stand mit fortan kaum mehr zur Verfügung, um mich durch die ganz schweren Momente zu tragen. Nichts fühlte sich "halbwegs richtig" an. Dich wegzugeben, damit sie "das" mit dir machten - falsch. Dich dadurch die längste Zeit in all den Jahren nicht bei mir zu haben - falsch. Dich dann aber "so" wieder zu bekommen... - auch nicht richtig. Aber würdest du mich fragen, ob, und wenn was, ich heute anders machen würde, ich hätte keine Antwort für dich. Es gab nichts, was ich hätte anderes tun können. Egal was ich tat, was auch immer geschah, nichts davon führte zu einem gewünschten anderen Ziel, und in Folge auch nicht zu jenem Punkt, von dem aus man hätte beginnen können, das Leben neu zu sortieren. Ich glaube, ich habe mich noch nie zuvor in meinem Leben so schwach und dem Schmerz ausgeliefert gefühlt wie in den letzten Monaten. Du warst ein Verlust zu viel, eine Entscheidung too much abverlangt. Du weißt, wie ich das meine, mein Bönchen.

Rosen

condolence.roseImgAlt

Esther mit Linu

Am 04.10.2017

condolence.roseImgAlt

Ulrike mit Amsel

Am 04.10.2017

condolence.roseImgAlt

Dein Frauchen

Am 04.10.2017