Gedenkseite von Bonnie meine Lieselotte

Bonnie meine Lieselotte
tempus fugit amor noster manet in aeternum
Hund [Englisch Cocker Spaniel]
Veröffentlicht am 04.10.2017 von Suse
Betreut von: Filiale Düsseldorf



Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).
Kondolenzbuch
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Kommentare
Amigo
Kommentar vom 21.01.2018

Liebe Bonnie, Ich möchte dir jetzt gerne über den Besuch der Hundeschule und meinen Erfahrungen mit den Gartennachbarn erzählen. Also gleich zu deiner Frage, wer von uns beiden (Frauchen oder Ich) mehr gelernt hat in der Hundeschule: Sowohl Frauchen als auch ich haben viel dazu gelernt. Frauchen hat zum Beispiel gelernt wie richtiges Timing funktioniert. Und ich habe durch meine Beobachtungen viel von den höheren Semestern gelernt. Ja, die Hundeschule war schon eine lehrreiche Zeit. Am Anfang durften wir immer spielen. Die Hunde der Trainerin haben aufgepasst, dass keiner gemobbt wird. Es handelte sich um eine sehr imposante Erscheinung. Ein Doggen Mädchen namens Stella. Die hat immer für Ordnung gesorgt. Nach dem wir ein bisschen ausgetobt waren, gab es gezielt Übungen für uns. Je besser die „Teams“ funktionierten umso mehr Spaß hat es gemacht. Auch die Trainerin war sehr ehrgeizig. Neben dem Hundetrainingsgelände ging es in Parks und auch in die Stadt. Das war manchmal ganz schön anstrengend den ganzen Gerüchen zu widerstehen. Als krönenden Abschluss hat Frauchen einen Zettel bekommen. Da war ich erst ganz schön traurig, weil ich nichts bekam. Das legte sich ganz schnell als ich merkte, dass dieser Zettel Frauchen ganz glücklich macht. Und stell dir vor. Auf dem Nachhauseweg haben wir im Hunde-Spielzeugparadies angehalten und ich durfte mir zwei neue Spielzeuge aussuchen. Das eine Spielzeug war nachher mein Favorit, eine Würstchenkette. Hier konnte ich immer mit Frauchen meine Kräfte messen. Das habe ich gerne gespielt. Beim Gartennachbar, der Hunde nicht so mochte hatte, spürte ich seinen fiesen Charakter, so dass ich mich von ihm distanzierte. Er tolerierte mich und ich beachtete ihn nicht weiter. Einzig wenn ich Lust dazu hatte, beobachtete ich ihn am Zaun bei der Gartenarbeit. Aber sonst ist dieser Mensch nicht der Rede wert, es gibt nettere Menschen für uns. Die andere Gartennachbarin war Köchin. Liebe Bonnie, was meinst du wie die Gerüche von nebenan mir manchmal in der Nase gekribbelt haben. Köstlich. Bei denen war ich nachher richtig gern. Einmal habe ich sogar einen Eisbeinknochen geschenkt bekommen. Was meinst du wie Frauchen geguckt hat, als ich damit ankam! Sie ist gleich zu den Nachbarn rüber gegangen, kam aber ohne Knochen zurück. Frauchen hat aber keine Ansprüche auf mein Geschenk erhoben. So habe ich mich ganz genüsslich unter einen großen Apfelbaum auf die Wiese gelegt und den Knochen genüsslich verspeist. Man war ich satt danach, kann ich dir sagen. Im Garten war noch ein Beet und du wirst es nicht glauben. Da ist mein Lieblingsgemüse gewachsen Spargel….Heimlich habe ich schon darauf gewartet, dass sie aus dem Beet gucken und Schwupps war die Spitze ab! Selbst die darauf gestellten Töpfe hielten mich nicht ab. Wie du siehst liebe Bonnie, habe ich richtig beim Ernten geholfen. Was hast du gemacht, als sich Frauchen im Garten mit Beeten und Pflanzen beschäftigt hat? Hast du ihr zugesehen oder ihr mitgeholfen? Warst du vielleicht auch ein Erntehelfer wie ich? Ich freue mich von einer weiteren Erzählung von dir zu hören. Dein Freund Amigo
Bonnie
Antwort vom 22.01.2018

Hallo mein lieber Freund Amigo, das muss eine tolle Zeit in der Hundeschule gewesen sein, und scheinbar hast du auch eine der besseren Schulen besucht. Ich bin fast ein bisschen neidisch auf dich. Hätte ich geahnt, dass es da einen Zettel für die Frauchen gibt, und vor allem, noch besser, Spielzeug für den Schulabgänger, hätte ich vielleicht doch auch gerne eine Schule besucht, statt nun ohne Schulabschluss dazustehen. Hoffentlich bin ich dir nicht zu doof, so als Homeschooling Absolventin, während du schließlich studiert hast... Immerhin musste keiner von uns lernen, seinen Namen zu tanzen. ;-) Waaas? Einen ganzen großen Eisbeinknochen? Nicht dein Ernst. Und den durftest du ganz alleine verputzen? Wollte dein Frauchen nicht wenigstens einen kleinen Happen abhaben? Das war aber nett von ihr. Immerhin ist sie ja gleich rüber gelaufen um sich auch einen Knochen abzuholen. Und die Nachbarin erst. Die schien dich aber mächtig gern gehabt zu haben. Ich habe mal ganz am Anfang meines Lebens auch einen Knochen bekommen. Aber danach habe ich so sehr gebrochen, und hatte Durchfall, dass Frauchen dieses Experiment lieber nie wieder wiederholt hat. Hin und wieder gab es mal einen Kauknochen wie man sie im Hundeladen kaufen kann. Die gingen schon mal. Kennst du die auch? Die gab es auch in Form eines Schuhs, was ja eigentlich voll dein Ding gewesen sein müsste. ;-) Wie clever von dir, dich als Erntehelfer zu betätigen. So hast du als Lohn immer das Feinste vom Spargel abbekommen, die zarten Köpfe. Und die übergestülpten Töpfe waren bestimmt nur zum Schutz vor Schnecken und so gedacht, da bin ich mir ganz sicher. Nein, so ein richtiger Erntehelfer war ich eher nicht. Aber Frauchen hatte auch kaum Gemüse im Garten. Sie hatte einen kleinen Kräutergarten (nix für mich), ein paar Tomaten (durfte ich nicht), Zucchini ( na ja, mochte ich nicht wirklich), Erdbeeren und, ach ja Brombeeren und Johanisbeersträucher, das war's. Dann hatten wir einen Birnen- einen Apfel- und einen ganz wundervollen Kirschbaum im Garten. Wenn der voller Kirschen hing, habe ich Frauchen geholfen die Vögel, zumeist Stare und Amseln, zu vertreiben, damit auch wir ein paar von den Kirschen abbekamen. Man, waren die verfressen. Haben uns die ganzen Kirschen gemopst oder wenigstens angeknabbert. Wenn Frauchen auf der Terrasse war, hat sie immer mal in die Hände geklatscht, um die Vögel aufzuscheuchen sich wenigstens nicht auch noch in unserem Beisein zu bedienen. Ich habe das beobachtet, und mir gedacht, in die Pfoten klatschen kann ich nicht, nicht laut genug, zu viel Fell, aber ich kann bellen, oder mich unter den Baum stellen, und ganz böse knurren. Ich glaube aber, beeindruckt hat das niemanden. Ein paar ganz freche Stare zB sind direkt auf mich los geflogen, so mit Angriff und Attacke, da bin ich aber ruck zuck zu Frauchen hin und in Sicherheit geflüchtet. Pah, sollten sie sich doch an den blöden Kirschen verschlucken. So was! Aber toll war immer, wenn Frauchen zu den "Pikser-Beeren" Sträuchern gegangen ist. Brombeeren sind ja soo lecker! Aber ich habe schnell mitgekriegt, dass es unklug ist, sich alleine ein paar davon holen zu wollen. Die Sträucher sind ja so stachelig, und ständig habe ich mich mit meinem Fell darin verfangen. Johannisbeeren mochte ich auch. Nicht ganz so gerne wie die Erd- oder Brombeeren, aber man konnte sich bequem unter den Strauch platzieren, und immer mal ein paar von ihnen naschen. Frauchen hat dann immer gelacht, und mir erzählt, dass Bessy das früher in einem anderen Garten wohl auch gemacht hätte. Und schließlich, wenn dann die Äpfel und Birnen als Fallobst auf dem Rasen lagen, habe ich mir auch immer mal einen kleinen Snack gegönnt. Hab' mir ein schönes Exemplar ausgesucht, es ins Mäulchen genommen, und bin zu Frauchen auf die Terrasse oder in den Wintergarten, wo ich mich dann genüsslich darüber hergemacht habe. Manchmal habe ich dabei nicht mal das Gehäuse übrig gelassen. Aber weißt du wobei ich geholfen habe? Beim Kaminholz aufschichten. Daraus haben Frauchen und ich ein echtes Spiel entwickelt. Ich habe die Scheite aufgehoben, und sie ihr gebracht. Und sie hat sie dann erst in die Schubkarre, und dann auf einen Stapel aufgeschichtet. Wenn es mir zwischendurch mal zu langweilig wurde, habe ich immer den Kopf weggezogen, wenn Frauchen nach einem der kleinen Scheite die in mein Maul passten greifen wollte. Wenn sie nachgegriffen hat, bin ich weggelaufen, ein paar Meter später stehen geblieben, und habe sie angegrinst, bis sie begriffen hat, dass sie mich jagen sollte. Dann sind wir wie die Irren durch den Garten gerannt. Ich vorne weg, mit dem Holzscheit im Maul, und Frauchen lachend hinter mir her. Kreuz und quer durch den ganzen Garten und um das Haus drumherum ging die Hatz, bis wir nicht mehr konnten. Das war lustig. Und manchmal, wenn wir auch vorne rum jagten, beobachteten uns lachend die Nachbarn, und meinten, dass wir so wohl im Winter auf den Kamin verzichten müssten. Ach ja, dabei fällt mir ein, dass ich auch beim Baum- und Heckenschneiden geholfen habe. Während Frauchen nämlich wie Lara Croft mit der Motorsäge ein kleines Massaker veranstaltete, habe ich mir die Ästchen und Strauchschnitte geschnappt, sie verkleinert, indem ich sie in kleine Stückchen genagt habe, damit Frauchen sie nur noch aufzukehren brauchte. Beim Rasenmähen war ich allerdings weniger hilfreich. Wenn Frauchen den Rasenschnitt aus dem Auffangbehälter auf einen Haufen zusammenschüttete, habe ich mich nämlich zu gerne mitten rein geworfen in das duftende Gras und mich darin hin und her gewälzt. Ich war dann immer reichlich "Graspaniert", und von dem ursprünglichen Haufen war nicht mehr viel zu sehen. Den hatte ich hübsch verteilt, sodass Frauchen seufzend alles wieder zusammenrechen, und aufpassen musste, dass ich so grün dekoriert nicht in Haus lief, bevor sie mich abbürstete. Hast du dich auch so gerne in frisch gemähtes Gras gewälzt? Was hast du sonst noch so im Garten gemacht, Amigo? Hattest du vielleicht auch "ganz spezielle Gartenfreunde" wie ich? Wir hatten nämlich unseren eigenen Gartenigel, der so zutraulich war, dass er beim Essen auf der Terrasse zu uns kam. Dann war da noch eine Eule, ein Meisenpaar das immer direkt an unserem Wintergarten nistete, und uns beobachten ließ, wie sie ihre Babys aufzogen, und eine alte Amsel die sogar bis in den Wintergarten hinein spaziert kam. Zumindest meinte Frauchen, dass es wohl eine alte Amsel sei, weil sie so "zerrupft" aussah, warum sie auch so einen Wiedererkennungswert hatte, und clever beim Rasenmähen immer hintendrein lief, weil sie wusste, dass es ihr durch das Mähen erleichtert würde, ordentlich Futter für sich aufzustöbern. Mit dem Igelchen habe ich mich richtig angefreundet, was leider auch einen nicht so schönen Nebeneffekt hatte. Aber davon erzähle ich dir beim nächsten Mal. Vielleicht errätst du auch schon, von welchem "Nebeneffekt" ich spreche? Na, kribbelt es schon? Nun freue ich mich auf weitere wunderbare Geschichten aus deinem Leben, oder was du mir sonst so erzählen möchtest. Bis bald, es grüßt dich ganz lieb Deine Freundin Bonnie
Amigo
Kommentar vom 20.01.2018

Für meine liebe Freundin Bonnie. Der hellste Stern am Himmel behütet Dich heute Nacht. Ich wünsche Dir eine Gute Nacht. Dein Freund Amigo
Unbekannt
Antwort vom 21.01.2018

Lieber Amigo, ich möchte mich sehr herzlich bei dir für deine Unterstützung an diesem emotional so schlimmen Tag meiner Sternenreise bedanken. Das Gefühl bedacht zu werden, hat geholfen, diese besonders aufreibenden vielen Stunden zu überstehen. Du weißt ja selbst wie es ist, wenn einen die Sehnsucht und die Trauer so ganz besonders fest umfangen hält. Ich habe mit deiner Unterstützung auf der watteweichen Wolke an unserem Wünsche-Träume-Baum versucht, mich ganz eng mit meinem Frauchen zu verbinden, und zum Teil ist mir das auch gelungen. Aber leider kullerten immerfort selbst bei den schönen und auch lustigen Erinnerungen die Tränen, und immer wieder kamen auch die ganzen Geschehnisse meiner letzten Stunden auf der Erde ganz nah, und verdrängten ein bisschen das, was schön hätte sein können. So blieb letztlich nur ein tiefes dunkles Loch, in das nur vereinzelt hin und wieder ein helles Licht fiel. Neben deiner Unterstützung war das zB das Kerzenlicht von meinem Menschenfreund, den ich schon von Anfang an kenne, seit ich zu Frauchen gekommen bin, der ein Licht für mich angezündet, und meiner gedacht hat. Damit auch Frauchen das weiß, hat er ihr extra ein Foto geschickt, und ganz schlicht darunter geschrieben "Für Bonnie, ich denk' an dich". Ich fand's so lieb von ihm, Frauchen allerdings hat schrecklich geweint. Verstanden habe ich das nicht, warum sie weinen musste. Verstehst du das, Amigo? Einerseits ist sie so traurig darüber, dass mich scheinbar alle die mich kannten schon vergessen zu haben scheinen, und kommt dann einer der sagt "ich denke an Bonnie", weint sie darüber. Was denn nun? Frauchen ist manchmal schon auch ganz schön komisch... Vielleicht ist das aber auch nur wieder eines dieser "Menschen-Dinger", die wir als Hunde so nicht verstehen. So ganz ist "der Film" noch nicht abgedreht, den Frauchen im Kopf hat. Da kommt noch der Tag, an dem ich ihr wieder zurück nach Hause gebracht worden bin, und an dem sie sich emotional wieder noch schlimmer als ohnehin angepackt fühlen wird. Ich hoffe aber, dass sie sich danach gedanklich auch wieder anderen Erinnerungen zuwenden kann, bei denen es ihr besser gelingt, die letzten Stunden und die Tage danach auszublenden. Denn schon im März wird sie wieder alle Kraft brauchen, die sie nur eben aufbringen kann. Der März ist ein ohnehin schlimmer Monat für sie, und nun kommt hinzu, dass ich dann schon ein halbes Jahr von ihr getrennt bin. Aber wem erzähle ich das, das sieht bei dir und deinem Frauchen im März ja nicht anders aus... Da werden wir alle Pfoten voll damit zu tun haben, unsere Energien zu bündeln, um sie als Zeichen auf die Erde zu senden. Zeichen, die unsere Frauchen auch lesen und als solche zu verstehen wissen, denn manchmal denke ich, dass Frauchen plötzlich blind und taub geworden zu sein scheint, weil sie so voller Kummer vieles einfach nicht mehr sieht und fühlt... Ich weiß zB schon fast gar nicht mehr, wann Frauchen das letzte Mal gelacht hat... Also ich meine nicht nur gelächelt, sondern herzhaft gelacht. Einfach so. Da konnte eine Szene im Tv, etwas gelesenes, oder gesagtes der Auslöser sein, oder aber eben ich, die in ihren Augen etwas drolliges machte, und sie lachte manchmal so sehr darüber, dass ihr die Tränen davon kamen. Und weißt du Amigo, ich mochte das Lachen von Frauchen so gerne.. Ich bin dann immer ganz aufgeregt gewesen, und habe herauszufinden versucht, was sie so zum Kichern gebracht haben mag, und wenn ich dachte es könnte etwas gewesen sein, was ich gerade gemacht hatte, habe ich das immer wieder wiederholt, damit sie ja nie aufhören könnte zu lachen. War es wohl eher etwas, was sie in einem Buch oder beim Fernsehen so amüsant fand, habe ich mit ihr zusammen gelacht und angefangen Faxen zu machen, worauf Frauchen dann natürlich noch mehr lachen musste. Und nun lacht sie gar nicht mehr. An nichts hat sie mehr Spaß. Du Amigo, Frauchen hat dieser Tage damit angefangen, eine eigene Website, eine Homepage oder wie das heißt, für mich zu basteln. So richtig weit ist sie noch nicht damit gekommen, und so wie ich Frauchen kenne, wird sie bestimmt auch noch zig Mal Veränderungen vornehmen, das gesamte Konzept umstellen, bis sie vielleicht mal halbwegs zufrieden mit dem Ergebnis ist. Wie auch immer, ich erzähle dir davon, weil Frauchen neben einer Kommentarfunktion auch einen Chat eingebunden hat. Vielleicht magst du deinem Frauchen davon erzählen, und, wenn ihr danach ist zu reden, also unmittelbarer als hier möglich, gibt ihr Frauchen gerne meine 2 Wohnanschrift durch. Ihr könnt' ja mal darüber nachdenken. So, der Sonntag ist inzwischen Gott sei Dank auch schon halb geschafft. Puh. Die Wochenenden sind noch mal doppelt doof. Findet du nicht auch? Ich sende dir viele liebe Grüße, und sage dir, dass ich sehr froh bin, dich meinen Freund nennen zu dürfen! Deine Bonnie Liebe Jessica, verzeih', dass ich nicht eher auf deine Worte reagiert habe. Ich bin ein wenig auf Tauchstation gegangen. Habe deine Einträge zwar gelesen, und mich gefreut, dass du an Bonnie und mich gedacht hast, zu antworten aber fehlte die Kraft. Ich war erschüttert und habe mit die gefühlt, als ich las, wie dich überfallartig die Tränen übermannt haben, oder wie du beim Spaziergang mit der Hunderunde so unvermittelt aus einem guten Gefühl in die traurige Realität katapultiert worden bist. Ob das je aufhören wird, dass uns immer wieder solche Begebenheiten widerfahren, in denen der Schmerz wie ein Dolchstoß so durch und durch geht? Du schreibst, dass das alle bei mir ja noch frischer sei. Ich weiß nicht, ob diese drei Monate eine große Rolle spielen. Wenn ich höre oder lese, dass es auch nach Jahren noch schrecklich weh tut, scheinen mir die wenigen Tage "Vorsprung" die du hast marginal. Ich hoffe, dass du bei beiden der geschilderten Geschehnisse jemanden Nettes an deiner Seite hattest, der, selbst wenn er es nicht richtig verstehen konnte, in der Lage und Willens war, dich halbwegs aufzufangen. Denn schlimm ist es, wenn du das Gefühl hast, dass egal wohin du dich wendest, du nur Fäuste, statt eine offene Hand findest, dass man dich für "überspannt" und irgendwie "albern" empfindet, weil du so traurig bist, dass du das Gefühl hast, dich stets und ständig zusammenreißen und kontrollieren zu müssen. Oder die Variante, dass man erst gar nicht darauf eingeht, und so tut, als hätte es da nicht etwas so Einschneidendes gegeben, das dich nun so fühlen lässt, wie du nun mal fühlst. Beides ist grausam. Es ist wie die Frage "wie geht es dir?", ohne, dass der Fragende wirklich die Antwort hören möchte, und längst in anderen Dingen weiter redet. Antwortest du trotzdem, wahrheitsgemäß, und beginnst gar zu erzählen, kannst du dir nicht mal sicher sein, dass du gehört worden bist, weil alle so tun, als hättest du gar nichts gesagt. Ich habe mich inzwischen entschlossen nichts mehr zu sagen, und werde ich gefragt, ebenso wenig darauf zu reagieren, wie die Reaktion auf eine ehrliche Antwort ausfallen würde. Na gut, bleiben wir halt hübsch an der Oberfläche. Liebe Jessica, in wenigen Tagen musst auch du wieder dieses besonders tiefe Tal der Emotionen durchqueren. Ich wünsche dir von Herzen, dass du in diesen Tagen zuvor genügend Kraft dafür sammeln kannst, um vielleicht das erste Mal ein wenig stiller in dir den Tag zu überstehen. Bonnie und ich sind da. Leise liebe Grüße Sue mit ganz , ganz viel Bonnie überall und lieben Gedenken an Amigo im Herzen
Unbekannt
Kommentar vom 19.01.2018

Geliebtes Bönchen, wärst du noch da, ich würde nicht mehr an dich denken, mich mehr um dich kümmern, mehr umsorgen, oder mir mehr Gedanken um dein Wohlergehen machen. Es gibt nur einen Unterschied, ich wäre nicht so traurig und unglücklich dabei... Heute Mittag vor 4 Monaten haben sie dich abgeholt, zu einer Fahrt, die du alleine antreten musstet. Das erste Mal seit wir uns begegnet sind ohne mich - und von mir weg. Dich herzugeben, in fremde Hände, deren Obhut ich dich überlassen musste, war so unheimlich schwer, und ja, ich war böse auf mich selbst, weil ich dich nicht selbst gefahren bin. Aber Bönchen, das hätte ich einfach nicht geschafft. Da waren nicht nur die zwei durchwachten Nächte, da war die emotionale Verfassung, die nicht sehr viel mehr zuließ als atmen und weinen, weinen, weinen. Darüber hinaus, dich dann dort zu verlassen, oder zu warten, um dich noch am selben Tag "so ganz anders" wieder mit Heim zu nehmen, der Gedanke erschien mir noch weniger durchhaltbar, als der, dass man dich von Zuhause abholt. Mit dem Abstand der vergangenen vier Monate wünschte ich mir manchmal, ich hätte irgendwoher noch die Kraft dazu hernehmen können, anders zu entscheiden, und mich nochmal für einen Tag und eine Autofahrt zusammen gerissen. Denn nun quält mich oft der Gedanke, dass du dich verlassen gefühlt, und noch einmal schrecklich gefürchtet haben musst. Eine Woche später warst du wieder Daheim. Eine Woche... Nie, in all den Jahren, waren wir auch nur im Ansatz so lange voneinander getrennt gewesen, und ich glaubte, schier durchzudrehen. Ich konnte nicht schlafen, nicht essen, aber das Schlimmste war das Gefühl grenzenloser Einsamkeit, und die Stille, die mich anbrüllte, dass ich dachte, ich würde taub davon. Wie immer, und so typisch für mich, bin ich, neben all den wie betäubten Stunden voller Tränen, in einen gewissen Aktionismus verfallen, der mich erschöpfen und betäuben sollte. Ich habe wie gestört die Wohnung geputzt, und Stunden damit verbracht, unendlich viele Seiten im www zu durchsuchen nach den passenden Dingen für deine Rückkehr, und habe mir tatsächlich eingebildet, dass, wenn du erst wieder Zuhause sein würdest und ich alles dafür vorbereitet habe, etwas Ruhe in mein Inneres zurückkehrt, und ich langsam und Schritt für Schritt damit würde beginnen können, zu verarbeiten. Du müsstest nur erst wieder da sein, wo du immer warst - bei mir. Ich ahnte ja gar nicht, wie gründlich ich mich darin irren sollte. Denn ich komme keinen noch so kleinen der erhofften Schritte weiter. Alles tut noch immer genauso weh wie zu Beginn der Zeit, die ich künftig so anders und so schmerzlich ohne dich sein soll. Und einiges in meinem Leben ist schlimmer als jemals zuvor geworden. Liebe Bonnie, ich habe deine Anwesenheit, und Bereitschaft dein Leben mit mir zu teilen, nie als etwas selbstverständliches angesehen. Das war immer und zu jeder Zeit ein Geschenk. Mein Liebstes und Wertvollstes. Und trotzdem habe ich nicht bemerkt, wie intensiv ich mein Leben mit dem deinen verwoben habe. Ignorierend, dass das ein Glück auf Zeit ist. Ein Geschenk, dass mir nur für eine Weile überlassen wird, bevor ich es wieder würde hergeben müssen. Mich darauf vorzubereiten, auch nur einen Gedanken daran zu denken, habe ich völlig außer Acht gelassen, und mein Geschenk Tag für Tag, Monat um Monat, Jahr für Jahr gelebt und geliebt, als würde das immer so weiter gehen, und nicht irgendwann einmal der Moment kommen, wo meine Hände ins Leere greifen, meine Augen dich vergebens suchen, und mein Herz sich anfühlt, als wäre es wund. Du wurdest zu meiner Verbindung zum Leben, und der Gewissheit, dass ich noch lieben und vertrauen kann, ohne Vorbehalt. Du hast mich davor bewahrt mich völlig zu verschließen, und von der Welt zurück zu ziehen, und dabei so gut auf mich aufgepasst. Meine Sicherheit an einer Leine, die mir gleichzeitig gestattete, das Selbe für dich zu sein. Meine Bönie, süße Lieselotte, geliebte Fellschnüse - ich habe dich unsagbar lieb, und vermisse dich in jeder Sekunde so sehr!

Frauchen, ich bin so traurig ohne dich...
Kommentar vom 18.01.2018

Immer, wenn der Verstand mir sagt. "Du musst...", kommt mein Herz und erwidert traurig: "Aber ich kann nicht..." Und nun warst du gegangen... Die Welt hielt den Atem an, und stand für einen Augenblick ganz still. Als sie sich schließlich weiter drehte, war dennoch nichts mehr wie es vorher war.

Frauchen, so traurig ohne dich...
Kommentar vom 18.01.2018

Süßes Bönchen, da draußen ist ganz schön was los. Es windet gar sehr... Im Büro zB hört man hin und wieder das Jaulen vom Wind, der sich irgendwo am Erker fängt, und draußen klappert und scheppert es, wenn die Boen irgendwo gegen drücken oder etwas umwerfen. Meine süße Cockerschnüse, du würdest aufmerksam hinhören, dich manchmal gar leicht erschrecken. Dann würdest du zu mir hinsehen, fragend, und, wenn ich dann sage "alles okay, Bonnie, ist nur der Wind, der spielt", und da du beobachtest, dass dein Frauchen ganz gelassen bleibt, würdest du dich nahe bei mir zusammenrollen, und ein Schläfchen halten. Oder aber, bei dem Wort "spielen", käme dir in den Sinn, dass das was dem Wind recht, dir nur billig sein kann, und flugs eiltest du los, um den "bösen Knoten" anzubringen, der mit tief grollenden, ach so gefährlichem Geknurre "verpusematuckelt" würde. Und hat der Knoten seine Abreibung bekommen, läge meine Zauberschnute sich ab, und würde entspannt einschlafen. Ich sitze hier am Laptop, sehe das alles vor meinem geistigen Auge, meine gar dein so süßes Knurren zu hören, deine feuchte Nase zu spüren, die mich anstupst, um zum Spielen aufzufordern... ...und spüre wie ich lächelnd weine. ************************************************** Ich würde mich schon darauf freuen, mit dir im Sturm spazieren zu gehen, sich ordentlich "durchpusten" zu lassen, und weiß, ich hätte die ganze Zeit gelächelt dabei zu beobachten, wie deine Ohren im Wind flattern, und du die Nase mitten rein gehalten hättest, in die "Brise", die so viele spannende Gerüche zu dir trägt. Ich musste immer grinsen, wenn du pumpend und schnaufend Witterung aufnahmst. Das ging so durch und durch, durch den ganzen Cocker, der sich da gegen eine brausende Böe stemmte. Ja, wir hätten das heute ziemlich toll gefunden, "Bonnie-Wetter". Es regnet nicht, ist verhältnismäßig warm mit rund 9 Grad, immer wieder blitzt die Sonne durch, und wären da nicht die Wolken die wie wild durch den Himmel tanzen, wäre er größtenteils strahlend blau. Ach Bönchen, ich kann es nicht fassen, das ich das alles nicht mehr mit dir erleben darf, dass ich keine neuen und weitere Erlebnisse meinem Schatz an Erinnerungen hinzufügen soll, weil du fort bist... Stattdessen halte ich mich seit vier Monaten an den Erinnerungen fest die ich habe, damit sie mir helfen mögen alles irgendwie erträglicher zu machen, zu träumen, die Realität zu verleugnen, und mir einzubilden, du bist da. Da wo du immer warst. Aber es ist ein zweischneidiges Schwert welches da durch meinen Kopf saust. Denn die Realität zu leugnen, geht nie lange gut, und ehe ich mich versehe, bin ich wieder bei diesem schrecklichen Abend des 18. September angelangt, dem Tag "danach", der Woche, bis du wieder zurück zu mir kamst - und schließlich der ohrenbetäubenden Stille die seither herrscht. Dann möchte ich dagegen anschreien. Ich tue es nicht, es nützt ja nichts. Manchmal verbiete ich es mir sogar, auch nur zu weinen, obwohl mir die Tränen schon in den Augen stehen, und ein dicker Kloß im Hals und ein Knoten im Magen sitzt und drückt, denn es sind Momente, in denen ich befürchte, das ich dann nie, nie wieder aufhören würde zu weinen. Meine wundervolle bezaubernde Bönie, deine Sternenkugel leuchtet seit heute morgen um 10 Uhr. Da stand dann endgültig fest, statt den Termin beim Arzt wahrzunehmen, der für diesen Tag vereinbart war, würde am Abend deine TÄ zu uns kommen, und... Ich hatte die nächsten Stunden nur darum halbwegs und irgendwie überhaupt überstanden, weil ich mich krampfhaft an dem Gedanken festhielt, dass vielleicht, ganz vielleicht, die TÄ sagen würde, dass sie doch noch eine Chance sieht, oder, dass ich im letzten Moment dank meiner Intuition doch noch die sichere Eingebung verspüren würde, dass es noch nicht zu Ende gehen muss. Als aber, kaum dass die TÄinnen im Flur standen, deine Frau Doktor erschrocken sagte "oh je, der Tumor ist ja noch größer geworden", war die eine meiner Hoffnungen dahin. Und so sehr ich auch in mich hineinhorchte und lauschte, entweder ich habe im Lärm all der Angst und Sorge nichts gehört, oder sie war einfach nicht da, die Stimme die mir gesagt hätte "noch nicht!". Und trotzdem fragte ich die TÄ, wenn ich nun doch anders entschiede... Sie mögen mir bitte noch einmal deine Optionen aufzählen. Ich habe so sehr gesucht, so sehr gehofft, auf nur ein einziges kleines Wort, dass mich anspringen, und sagen lassen könnte "ja, aber dann...". Aber da war nichts. Und die paar wenigen Meter vom Flur hin zum Sofa, wo ich mich mit dir im Arm niederließ, fühlten sich an, als würde ich mit Tonnenschweren Gewichten durch Morast laufen. Ich dachte, dass ich jeden Moment umfallen und versinken würde. Versunken bin ich, später, in ein bodenloses Nichts. Ich erinnere noch kristallklar einen seltsamen Gedanken . Das Fenster hinter uns stand auf Kipp, und ich hatte den Impuls es ganz weit zu öffnen, damit deine Seele in die Ewigkeit fliegen kann. Ich weiß nicht genau, warum ich es nicht getan habe. Ich glaube gleichzeitig war auch der Gedanke da, dass ich dich doch aber bei mir behalten möchte, will, dass du da bleibst, in deinem Zuhause, bei mir. Und, ganz typisch dein Frauchen, der abstruse Gedanke, dass, wenn du unbedingt fliegen willst, das Fenster ja schließlich halb offen ist. Eine kleine Hundeseele passt da allemal hindurch. Frauchen und ihre Brausekopf-Gedanken halt... Die kommenden Tage waren schrecklich... Ich habe das Klackern deiner Pfötchen vernommen, gemeint deinen Schatten zu sehen, dich trinken gehört, dich gerochen, und ganz klar auf deinen Plätzen liegen sehen. Ich dachte, ich schnappe über. Ich hatte schon fast ein bisschen Angst... Ich habe das darum sogar einer Bekannten anvertraut, die sagte, das sei normal. Du wärst noch da, und du bliebst auch noch eine ganze Weile. ich wurde mit mir nicht einig darüber, ob ich das schön, oder erschreckend finden sollte. Aber sie behielt insofern recht, als dass das Phänomen tatsächlich eine ganze Weile sehr, sehr intensiv anhielt. Inzwischen ist es etwas sanfter und leiser geworden im Umgang mit mir. Das ist insofern "gesünder", weil ich es mental und emotional so heftig nicht noch sehr viel länger ausgehalten hätte. Es kommt immer noch verhältnismäßig oft vor, dass ich meine typische "Bonnie-Geräusche" zu hören, oder manchmal, wenn ich aus der Küche kommend einen flüchtigen Blick zum Sofa werfe eine Sekunde lang glaube, dich dort liegen zu sehen, nur um dann zu registrieren, es ist doch nur die Decke, oder, dass mir die Sinne einen Streich spielen, und mir vormachen, dass ich in der Küche stehend nur einen Blick nach hinten werfen muss, um in dein süßes Gesichtchen zu schauen, dass mich erwartungsvoll anblickt, und immer noch gehen meine Blicke gedankenverloren hin zu deinen Plätzen in fester Erwartung, dich dort liegen zu sehen. Immer noch wird an jedem neuen Tag das Wetter nach "Bonnie-Kriterien" kategorisiert, immer noch unterbreche ich mein Tun mit dem Gedanken "Zeit mit Bonnie raus zu gehen", und auch immer noch erwische ich mich dabei, dass ich viel zu viele Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Gemüse kochen will. Erst kürzlich habe ich an der Anrichte stehend gewürfelte Gurke hinter mich geworfen, in der festen Annahme, dass du sie dir schnappen würdest, und mich im ersten Augenblick tatsächlich gewundert, die Gurke stattdessen auf den Boden klatschen zu hören. Es ist einerseits schön dich immer noch und nach wie vor so gegenwärtig zu fühlen, aber andererseits wünsche ich mir manchmal, das würde aufhören, denn die Erkenntnis, die mich jedes mal wieder mit voller Wucht trifft, dass du nicht wirklich da bist, tut schrecklich weh. Und dann steh' ich wieder da, bemüht, jetzt bloß nicht völlig die Fassung zu verlieren, während der Boden unter mir zu schwanken beginnt, und ich einen Halt suche, den nur du mir geben konntest. Ich habe dich so lieb, meine Bonnie... Ich hoffe, du siehst durch die am Himmel tanzenden Wolken die "Gedanken-Grüße-Lichter" die für dich und deine Freunde heute besonders hell hin ins ferne Regenbogenland leuchten mögen! Dein Menschenfreund M hat auch eines angezündet. Kannst du es sehen? Nun kuschel dich an deinen Freund Amigo in die Rosenwolke am Wünsche-Träume-Baum, tröstet euch gegenseitig, und erzählt euch von Daheim. Tammyli kommt bestimmt auch noch vorbei. Ich weiß dich also gut behütet. In den Gedanken an dich lieber Menschen, bei deinen Freunden im Regenbogenland --. und fest und innig in meinem Herzen! Für IMMER!

Jessica
Kommentar vom 18.01.2018

Liebe Sue, ich bin heute im Gedanken bei dir und spüre den Schmerz, der heute wieder besonders stark ausgeprägt ist. Weißt du was mir jetzt wieder passiert ist. Ich war spazieren und bin in die „Hundetruppe“ geraten und schließlich mit ihnen ein Stück gegangen. Es war gefühlsmäßig ein bisschen wie früher. Dann nach einer Weile drehe ich mich um, weil ich nach Amigo schauen will! Dann hatte sie mich wieder diese bittere Realität… Es ist alles immer noch so unwirklich. So wie ein schlechter Traum und man hofft, dass man daraus erwacht und alles so war wie vorher. Aber es passiert nicht. Dieser schmerzliche Gedanke „nie wieder“ in jeglicher Hinsicht schürt die Sehnsucht noch zusätzlich. Diese Sehnsucht brennt auch in mir immer noch sehr stark. Oder gestern als ich unterwegs war und ganz plötzlich in Tränen ausgebrochen bin -einfach so. Bei dir ist alles noch „frischer“ als bei mir und ich weiß wie untröstlich du bist deine über alles geliebte Bonnie verloren zu haben. Sie war nicht irgendein Hund, sie war ein ganz wichtiger Teil von dir. Sie jetzt nicht mehr an deiner Seite zu wissen, ist ein furchtbarer Schicksalsschlag, der von dir erst einmal verarbeitet werden muss. Das braucht viel Zeit. Ich hoffe, du kannst dich ein bisschen mit dem Gedanken trösten, dass Bonnie wirklich alles bei dir hatte, was sie für ein glückliches Leben brauchte. Es fehlte ihr an Nichts. Sie hatte einfach ein traumhaft schönes zu Hause bei dir. Gewiss erzählt sie im Regenbogenland ihren vielen Freunden davon. Die Entscheidung sie gehen zu lassen war die schwierigste in unserem Leben aber im Sinne unserer Lieben. Ich habe Amigo weitere Infusionen erspart und du Bonnie die Weitergabe von Morphium. Es wäre nicht in ihrem Sinne gewesen. Eine schmerzlich Gewissheit, ich weiß…. Bitte überstehe diesen so hoch emotionalen Tag so gut es eben geht. Ich denke an dich und Gedenke deiner lieben Bonnie. Ich bin sicher, dass es den beiden jetzt gut geht. Bonnie findet es bestimmt ganz prima sich in Rosen betten zu dürfen. Und wie ich erfahren durfte, hat sie Tammy einen Igelschnitt verpasst….Mal gucken was sie sich mit Amigos Frisur einfallen lässt. Ein Herzensgruß von Jessica mit Amigo im Herzen heute mit einer ganz besonderen Rose für deinen Herzenshund Bonnie

Ingrid
Kommentar vom 18.01.2018

Bevor Du gingst, wusste ich nicht wie laut die Stille sein kann Ein Rosengruß für dich meine Cockerfreundin Bonnie Deine Freundin Tammyli mit Meggie und Streunerle Liebe Sue, ich bin heute in Gedanken bei Ihnen. Gedenktage sind die Rastplätze auf unserem Weg durch das Tal der Trauer In tiefer Verbundenheit Ingrid mit Tammyli
Amigo
Kommentar vom 18.01.2018

Liebe Bonnie, ganz früh habe ich mich von Anubis aufgemacht, um bei dir zu sein und dich zu unterstützen, wo ich nur kann. Durch unseren Zusammenhalt ist der Schmerz, dass du nicht mehr ganz nah bei Frauchen sein kannst, hoffentlich etwas erträglicher für dich. Meinst du wir schaffen es zum Wunsch-Traum Baum? Dort könnten wir auf unserer Lieblingsrosenwolke den Tag verbringen, an dein liebes Frauchen auf Erden denken und du kannst versuchen Ihr ganz nah zu sein. Wir halten zusammen. Dein Freund Amigo
Unbekannt
Kommentar vom 18.01.2018

Bonnie, meine süße, süße Bonnie, beste Freundin, Kameradin, Spaßvogel, Seelentrösterin, Therapeutin, Gedankenleserin, bezaubernde Zauberin voller Herzensmagie... ...als ich sagte "ich liebe dich!", war das ein Moment ohne Zeit. Manche meiner wundervollsten und stolzesten Momente verdanke ich "nur einem Hund"! Viele Stunden sind vergangen in denen meine einzige Gesellschaft "nur ein Hund" war, aber ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet und allein. Einige meiner traurigsten Momente wurden durch "nur einen Hund" hervorgerufen. Und an dunklen Tagen war es "nur ein Hund", dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke, um den Tag zu überstehen, brachte. Falls du auch denkst es ist "nur ein Hund", dann wirst du vermutlich Sätze kennen wie "nur ein Freund", "nur ein Sonnenaufgang" oder "nur ein Versprechen". Es ist "nur ein Hund", welcher das Wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben brachte. "Nur ein Hund" rief in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen machten. "Nur ein Hund" brachte mich dazu, früh aufzustehen, meine Arbeit zu machen und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Deswegen ist es für mich, und den Menschen wie ich es einer bin , eben nicht "nur ein Hund", sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft , geliebter Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart. "Nur ein Hund" zeigte was gut an mir ist und lenkte meine Gedanken ab. Ich hoffe, die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht "nur ein Hund" war, sondern etwas, dass mir Menschlichkeit verlieh, und mich zu mehr machte als “nur eine Frau".

Jessica
Kommentar vom 17.01.2018

Bonnie -Geliebt und Unvergessen- Ein leiser Mittwochsgruß von Jessica mit Amigo im Herzen verbunden mit einem tröstenden Kraftgruß für den bevorstehenden Tag.
Rosen

Unbekannt
Am 06.10.2017

Unbekannt
Am 06.10.2017

Günter mit Buddy
Am 05.10.2017

AngelikaPayk
Am 05.10.2017

Marga mit Rambo im Herzen
Am 04.10.2017

Katharina mit Merle im Herzen
Am 04.10.2017