Gedenkseite von Bonnie meine Lieselotte

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Bonnie meine Lieselotte

tempus fugit amor noster manet in aeternum

02.10.200218.09.2017

Hund [Englisch Cocker Spaniel]

Veröffentlicht am 04.10.2017 von Suse

Betreut von: Filiale Düsseldorf

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Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).

Kondolenzbuch

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Kommentare

Unbekannt

Kommentar vom 02.12.2017

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?:*´¨`**:.?Ich weiss nicht, wo Dein Himmel ist, aber ich weiss, dass du im Herzen wie ein Stern weiter leuchten wirst. ?:*´¨`**:.? Wir wünschen Euch ein schönes Adventswochenende?:*´¨`**:.? Marion mit Sissi & Finchen

Unbekannt

Kommentar vom 02.12.2017

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Guten Morgen, geliebtes Bönie Löttchen, (btw, ich muss mal ne' Liste machen, mit wie vielen Kosenamen ich dich eigentlich im Laufe der Jahre so belegt habe...) draußen ist es nebelig, und der Raureif überall, lässt eine erste Ahnung von der Schneeoptik zu, die da noch kommen mag. Ich habe ein bisschen Angst vor dem ersten Schneefall... Die Wahrscheinlichkeit, dass der Nachts fällt, ist ja relativ hoch, und weißt du noch? Immer, wenn wir uns früh morgens zu unserem Spazi in der morgendlichen Stille aufmachten, jene Spaziergänge, die wir beide so besonders mochten, und ich nach einem Blick aus dem Fenster sah, dass es geschneit hatte, konnte ich dir eine Überraschung versprechen. Als du noch fitter warst, bist du dann wie der Blitz nach unten zur Haustür geflitzt. Später durchaus gemächlicher zwar, war dir die Aufregung dennoch anzumerken. Frauchen hatte so seltsam geklungen und breit gegrinst...? Kaum hatte ich die Tür weit genug geöffnet, dass du dich zwischendurch zwängen konntest, bist du auch schon mit der Nase voran, hinein in dieses weiße kalte Zeug, das alles einhüllte, und so toll als Geruchsturbo funktionierte. Danach hat sich deine Nase quasi nicht mehr vom Boden gelöst, und du hast den Weg damit durchpflügt. Ich habe mich immer kaputt gelacht, über den kleinen Eisberg der sich dabei auf deinem Schnäuzchen bildete. Wir waren nicht selten die Ersten, die ihre Spuren in den frischen Schnee gruben. Und wenn ich den Weg zurück sah, auf dem deine Pfoten, und meine Fußspuren auf der ansonsten noch unberührten weißen Fläche zu sehen waren, war das immer irgendwie ein "magischer Moment". Mitunter, in der Stille und der Dunkelheit am frühen Morgen, erhellt durch einen Himmel voller Sterne, Mondschein, und dem Licht der Straßenlaternen, kamen mir in diesen Momenten die Tränen, und ich wusste, dass ich diese Augenblicke ganz tief in mir verschließen und niemals vergessen würde. Sie waren so besonders... Und ich ganz sentimental. Zumindest solange, bis du der Auffassung warst, dass der Rührung nun genug sei, man sei schließlich nicht zum Sightseeing draußen, sondern um die Cockerblase zu entleeren. Spätestens, wenn ich dann den Kotbeutel aus der Jackentasche fischte, um deine Hinterlassenschaft aufzusammeln, war es mit der Sentimentalität vorerst irgendwie vorbei. Du hast weiter, mit der Nase voran, Schneisen der Verwüstung durch die glatte Schneefläche gemalt, und ich bin grinsend hinter, oder neben dir hergestampft. Je nachdem wie der Schnee beschaffen war, hattest du schließlich an den Ohren, Bauch, Beinen und Pfoten, Eis- und Schneebälle. Dann hast du dich auf den Bauch plumpsen lassen, und deine Pfoten inspiziert, und mit spitzen Zähnchen, die Eisklümpchen entfernt, die sich zischen deinen Ballen und unter den Pfötchen gebildet haben. Oder du bist gleich zu mir gekommen und hast mir deine Pfote gereicht, damit ich das für dich erledige. Wenn wir dann wieder zurück Zuhause waren, dauerte es meist nicht lange, und mein Bönchen war eingeschlafen. Erschöpft von der Nasenarbeit, aber glücklich. Ja, Schnee und die damit verbundene Geruchskakophonie fandest du toll, und ich mochte die besondere Stimmung, und die Bilder von dir, als von Schnee gepuderter Hund, die Spuren deiner Fellpuschen, oder wie du etwas bestürzt drein blicktest, wenn du über und über mit Eisklumpen behängt warst, hatte das schließlich zur Folge, Zuhause mit warmen Wasser davon befreit werden zu müssen... Ich verspreche dir, dass ich auch dieses Jahr die ersten Spuren im Schnee hinterlassen werde, ohne dich zwar, aber für dich! Geliebte kleine Schneemaus...

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Jessica

Kommentar vom 02.12.2017

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Liebe Sue. Ich hatte es auch nie für möglich gehalten, so zu empfinden wie ich es jetzt tue. In glücklichen Zeiten habe ich mich aber nie damit auseinander gesetzt wie es einmal sein wird. Vielleicht war das ein großer Fehler. Vor lauter Erschöpfung habe ich es doch tatsächlich geschafft einmal besser einschlafen zu können und schon sind da diese Bilder im Kopf, die mich gleich wieder wach machen. Wir können nur hoffen, dass unsere körperlichen und seelischen Folgen, verursacht durch die Trauer mit der Zeit abgemildert werden… Zu meiner kraftraubenden Erfahrung: Es ist genauso wie du es schon vermutest hast. Von allen Seiten hat sich so ein Druck aufgebaut, dem ich mich nur unter größten Mühen erwehren konnte. Ich hatte meinen gewünschten „Rahmen“ im Vorfeld geäußert. Nur einer hat es wenigstens akzeptiert, wenn auch nicht verstanden. Die anderen leider überhaupt nicht. Ich wurde sogar gefragt, warum ich in letzter Zeit so leicht reizbar bin!? Ich habe nur geantwortet, dass derjenige sich selbst einmal darüber Gedanken machen soll. Jetzt haben sie es auch noch persönlich genommen und denken sie seien unerwünscht gewesen! Na gut, ist eben überhaupt nicht so gelaufen wie ich es mir gewünscht hätte. Ich bin, wenn ich auch gerne darauf verzichtete hätte, um eine Lebenserfahrung reicher. Je näher Weihnachten kommt, je schlimmer finde ich es mich den Festlichkeiten nicht mehr wirklich erwehren zu können. Überall diese fürchterliche Fröhlichkeit. Ich ahne es jetzt schon: Es steht mir das schlimmste Weihnachtsfest bevor. Ich hoffe für uns beide, das wir da irgendwie unbeschadet durch kommen! Ein aushaltbares Wochenende! Jessica mit ihrem Amigo und deiner Bonnie fest im Herzen.

Sue

Antwort vom 02.12.2017

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Liebe Jessica, nun, wer kommt schon darauf, sich in glücklichen Tagen, an denen Gedanken von Endlichkeit so ganz weit entfernt zu liegen scheinen, an eben genau diese zu gemahnen? Wofür auch? Um in diese schöne Zeit einen Keil der Traurigkeit zu treiben? Ich bin froh darum, dass es so ganz unbeschwerte Momente gab, in denen es Bonnie gut ging, und mir damit auch, wo alles weitestgehendst wie am Schnürchen lief, ich meinen Hund, mein Leben in diesem Moment, und mich selbst betrachten und sagen konnte "das Leben ist schön!" In schweren Zeiten wie jetzt, zehrt man schließlich auch ein Stück weit davon. Ich bedaure vielmehr, dass ich diese Momente nicht viel viel häufiger hatte, bzw sie mir bewusst gemacht habe. So oft ging so vieles im alltäglichen Allerlei unter, war "normal" und man sah es als "zum Verbrauch gegeben", und nahm es auch so hin. Erst später, und ich musste mich vorsichtig und langsam erst daran heran arbeiten, als fest stand, ich muss mich mit diesem, jenen ach so undenkbaren Gedanken, auseinandersetzen, waren da neben Angst, Sorge und Traurigkeit auch diese leisen Momente, mit einem ganz eigenen Zauber, in denen ich meine Seele innig mit der von Bonnie verband, alle Sinne auf Empfang geschaltet, in ihre inzwischen Katarakt umwölkten Augen sah, und jede Geruchsnuance, jedes Haar tief in meiner Erinnerung vergrub, um sie später einmal zu genau diesen "glücklichen Zeiten" hinzu zählen zu können. Vielleicht sind mir darum auch diese ganz spät abendlichen, oder sehr frühen Spaziergänge mit Bonnie immer so besonders gewesen. Da war Raum für bewusstes ERLEBEN, zwar im hier und jetzt, aber auch immer mit dem unterschwelligen Gedanken an die Endlichkeit des Seins. Irgendwie so. Ich glaube, ich gehe, und übe das noch mit dem Philosophieren. Mh, Jessica, ich muss dir jetzt mal etwas vorwarnendes über mich sagen. Ich habe die dumme Eigenart, nahezu immer (und mitunter leider auch ohne vorher nachzudenken) zu sagen was ich denke, zu meinen was ich sage, und so gut es irgend geht auch danach zu leben. Ich glaube, dass ich dabei mitunter womöglich sogar rücksichtslos wirke. Aber, würdest du mich kennen, wüsstest du, dass dem nicht so ist, eher im Gegenteil. Ich kann nur leider oftmals einfach meinen Schnabel nicht halten... So auch jetzt. Du schreibst, dass "sie es jetzt sogar persönlich genommen haben, und meinen, nicht erwünscht gewesen zu sein". Ähm, genau so ist es doch auch?! Nur schade, dass sie es nicht wirklich "persönlich nehmen", sondern stattdessen einen Vorwurf an dich daraus basteln, statt sich mit ihrem Verhalten auseinander zu setzen. Und ja, unter diesen Umständen waren sie nicht erwünscht! Na und? Es war DEIN Geburtstag, DEIN Zuhause, und es sind DEINE Empfindungen. Du hast alles Recht der Welt dich so zu fühlen, wie du dich nun mal fühlst, in einer schwierigen und traurigen Lebenssituation! Basta! Du bist nicht an diesem Tag geboren worden, um everybodys Darling zu sein, und zur Bespaßung anderer Menschen beizutragen, die sich ihrerseits herzlich wenig darum scheren, was ihre Anforderungen mit dir machen! Und anstatt zickig zu fragen, warum nur du in letzter Zeit so reizbar seist, wäre Klappe halten angesagt gewesen, wenn es schon zum Bemühen von Verständnis und einem Angebot zuzuhören, nicht reicht! Menno... Das regt mich voll auf! Und nun komme mir nicht damit, dass du nicht wolltest, dass ich mich ärgere, und, dass ich nicht... etc, etc. Denn dann rege ich mich gleich wieder auf. ;-) Sie haben es eben nicht persönlich genommen, sollten sie aber mal tun. Und natürlich sind sie unter diesem Kriterium unerwünscht. Das macht schon der ganz normale Selbsterhaltungstrieb und der Wunsch, sich selbst zu schützen. Dass sie es sind, vor denen du dich schützen musst, darüber nachzudenken, und Bemühen an den Tag zu legen, daran etwas zu ändern, d a s wäre persönlich nehmen! An deiner Stelle würde ich ihnen das auch genau so sagen, anstatt sie weiter ihren vermeintlich verletzten Stolz pflegen zu lassen, und es dir zu überlassen, ihr Mütchen zu kühlen! hahaha... Ist dir nun klar, warum ich so wenige echte Freunde habe? Aber immerhin bin ich in meinem Job als Psychologin ziemlich gut. (Was mich allerdings nicht vor meinen eigenen Krisen bewahrt.) Ja, Weihnachten... Was soll ich sagen. Ich stehe diesem "Fest" schon lange, nun sagen wir mal, "kritisch", auf jeden Fall aber in bewusst gewähltem Dessinteresse, gegenüber. Klar, natürlich konnte man sich nie so ganz entziehen, und mitunter waren sie ja auch da, diese schönen, anheimelnden Momente. Bonnie hatte den Job übernommen, die Leere an diesen Tagen zu füllen, wenn man alleine und ohne Familie ist, was dem Ganzen wieder etwas Sinn verlieh, und davon ablenkte, zu sehr in Erinnerungen an vergangene Weihnachtsfeste zu versinken. Insofern sind wir schon zwei, die ahnen, dass dieses Weihnachten ein sehr schlimm trauriges Weihnachten wird... Ich habe noch nicht die geringste Ahnung davon, und null Ideen, wie, und unter welchen Umständen das zu überstehen sein könnte. Ich fürchte mich davor alleine zu sein, aber der Gedanke zu Freunden zu gehen, ist mir ebenso unerträglich, wie auch irgendwo unter Menschen zu sein. Das schränkt die Möglichkeiten ziemlich ein. Und die ganze Qual wird sich Silvester wiederholen, nur anders dahingehend, dass man sich von Weihnachten doch noch gar nicht wieder "erholt" hat... Vielleicht besuche ich im nahegelegenen Krankenhaus einfach irgend jemanden, von dem das Personal weiß, dass dieser Mensch keinen Besuch sonst bekommt. Vorausgesetzt, ich bekomme meine Erinnerungen an die schlimmsten Stunden meines Lebens, neben denen im Zusammenhang mit Bonnie, in einem Krankenhaus in den Griff. Ein Ticket zum Mond wäre auch ne' Option, und erscheint mir gerade extrem attraktiv und begehrenswert. Liebe Jessica, ich hoffe, du kommst irgendwie so durchs Wochenende, dass du dich wenigstens vor weiteren und zusätzlichen Kummer und Stress schützen kannst! Mit lieben Grüßen Sue mit ganz viel Bonnie und Amigo den ich so lieb gewonnen habe

Amigo

Kommentar vom 01.12.2017

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Liebe Bonnie, du bist doch keine „Schnatterliese“- Das sind doch nur Enten! Ich höre dir sehr gerne zu und es ehrt mich sehr, dass du mir deine Geschichten anvertraust. Zum Weihnachtsmarkt: Ja, ein bisschen laut ist es schon auf dem Markt mit unserem feinen Gehör, aber allein die Gewissheit was ich dort leckeres bekomme war die Mühe wert. Ja, viele Menschen fanden das süß wie ich versuchte die blinkenden Lichter zu fangen. Weißt du was mir noch passiert ist? Frauchen hat so komisches weißes Zeug gekauft, es klebt und schmeckt süß. Es heißt wohl Zuckerwatte. Warum ich weiß, dass es süß schmeckt? Weil ich kosten durfte. Irgendwann einmal später, Weihnachten war schon lange vorbei, habe ich dieses weiße Zeug bei uns im Bad gesehen und habe es heimlich gekostet. Frauchen hat es aber doch gemerkt. Das Zeug hat gar nicht gut geschmeckt. Frauchen amüsierte sich und meinte ich hätte Watte gefressen. Aber ich schwör dir liebe Bonnie, die Watte sah genauso aus wie dieses süße Zeug auf dem Markt! Na ja jedenfalls war mir das eine Lehre und ich habe zu Hause das Zeug nicht mehr angerührt. Das mit unseren ähnlichen Erfahrungen mit Eseln ist niedlich. Du kanntest die Eselin ja sogar persönlich mit Namen! Das war dann aber schon eine seltene und schöne Freundschaft. Zu lesen, dass du immer so aufpassen musstest beim Fressen, macht mich immer ein bisschen traurig. Ich weiß wie das ist, denn die letzten Wochen wollte mein Magen auch nicht mehr alles so vertragen wie sonst und ich hatte auch Durchfall. Frauchen hat es so wie dein Frauchen auch geschafft, den Durchfall zu unterbinden…du weißt schon, den letzten Tag…. Aber ich wechsele jetzt lieber das Thema. Dass dein Frauchen sich getraut hat ein doch eigentlich wildfremdes Rudelmitglied so zu bedrängen finde ich richtig klasse. So hattest du wenigstens ab da deine Ruhe vor dieser unmöglichen Person. Wenn ich konnte habe ich immer selbst nach Sympathie entschieden, ob ich mich streicheln lasse. Wollte ich das nicht, habe ich mit einem Ausweichmanöver mein „Fell“ in Sicherheit gebracht. Dann war das Thema streicheln erledigt. An der Leine fragten die meisten Leute mein Frauchen. So gehört es sich doch auch normalerweise? Grundsätzlich wahrte ich bei fremden Menschen aber lieber Distanz. Wenn Frauchen mir zu verstehen gab, dass es ein freundlicher Mensch war, habe ich mich auch mal streicheln lassen. Heute schicke ich Engel zu dir, damit sie über deine Träume wachen und wünsche dir eine Gute Nacht. Dein Freund Amigo

Bonnie

Antwort vom 02.12.2017

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Guten Tag, lieber Amigo Danke für den nächtlichen Besuch der Engel! Puh, im ersten Moment hatte ich mich ganz schön erschrocken, und mich gefragt, was denn das für Wesen sind. Bis sie mir sagten, sie seien Engel, und von dir geschickt worden, um meinen Schlaf zu behüten. Da war ich sofort beruhigt, habe mich ins Körbchen zurecht gekuschelt, und geträumt. Von Schnee, von Frauchen, und davon, wie du und ich durch einen verschneiten Zauberwald toben. Von Schnee zu träumen lag wohl nahe, weil du dich an Watte erinnert hast - und wie die schmeckt. Oh Amigo, deine Enttäuschung kann ich mir gut vorstellen, als du bemerken musstest, "ne, süß schmeckt das nicht!" Schmeckt die Badezimmer-Watte nicht in etwa genauso wie Taschentücher? Also, nach gar nichts, außer das Watte so fusselt? Och, du musst deshalb nicht traurig sein, dass ich so vieles nicht probieren konnte, oder futtern durfte. War ja nicht so, dass ich darben musste. Frauchen wurde irgendwann für lange Zeit zum Spezialisten was Hundefutter betraf. Ich glaube, es gab kaum eine Sorte, deren Inhaltsstoffe sie nicht auswendig herunter leiern konnte. Über Jahre wurde ich auch gebarft. Bis ich das schließlich auch nicht mehr vertragen habe. Meine Allergien förderten ihre Kreativität, und so gab es auch auf meinem Speiseplan durchaus spannende Leckereien, und für Hunde exotische Gerichte im Napf, auf deren Zusammenstellung man erst mal kommen musste. Insofern, was man nicht kennt, vermisst man auch nicht, oder? Und so lange es schmackhafte Alternativen zu lecker duftenden Sachen gab, die ich nicht probieren durfte, ging's. Ich war darin aber ohnehin nie "Cockertypisch". Vieles, wonach sich andere alle vier Pfoten geleckt haben, hat mich nicht begeistern können. Pansen, zB, der mir spontan einfällt. Ehrlich mal, dieses stinkende Zeug?! Ne, ne, das hat Frauchen schön selber essen können! Wollte sie aber auch nicht, sondern hat alles an meine Hundefreunde weiter gegeben. Die haben sich gefreut, und damit den Bauch vollgeschlagen. Oder Fleischsorten wie Känguru, Pferd, Hirsch, alles so Zeug, was angeblich für ernährungssensible Hunde gut verträglich sei? Mag sein, gefressen habe ich es trotzdem nicht. No Sir! Mülleimer, oder draußen zu findendes "alles mögliche", hat mich über ein, mitunter durchaus interessiertes, Schnuppern hinaus nicht interessiert. Nie im Leben hätte ich davon etwas in mein Mäulchen gesteckt. Auch habe ich keine Leckerchen von anderen Menschen angenommen. Außer Frauchen hat es mit einem "Bonnie darf" erlaubt. Aber auch dann kam es vor, dass ich die Dinger nur beschnuppert, oder wieder ausgespuckt habe, weil ich sie doch nicht mochte. Alle meine Mahlzeiten habe ich stets mit sehr viel Ruhe und langsam zu mir genommen. Mitunter habe ich sogar etwas im Napf gelassen, weil ich für den Augenblick schlicht satt war. Meine Kaustange habe ich zwischen die Pfötchen genommen, und sie Bissen für Bissen aufgefuttert. Wenn ich doch mal gieriger war, wenn Frauchen zum Beispiel ne' Runde Milch- Schoko-oder Joghurtdrops ausgegeben hat, hat sie mich immer ermahnt "Bonnie, kauen!", dann habe ich das gemacht. Vielleicht schon einfach auch darum, weil man nicht nur den Geschmack dadurch viel intensiver erlebt, sondern auch, weil Frauchen immer so lachen musste, wenn ich schmatzend meine Leckerchen gekaut habe. Du siehst, ich habe mich meinem Frauchen angepasst, und war als Hund ebenso "unnormal", wie sie als Mensch. ;-) Oder wäre dir das auch passiert, dass man dir zwei Näpfe vor die Nase stellt, in einem ist Hühnchen, im anderen Salat, und du futterst erst mal den Salat, und lässt das Hühnchen stehen, für später vielleicht? Also Frauchen hat's getestet, mehrfach, und war jedes mal wieder verblüfft. Jetzt habe ich so viel übers Essen erzählt, dass ich glatt Hunger bekommen habe. Du auch? Dann lade ich dich ein, mit mir gemeinsam zu essen. Was magst du denn besonders, außer vielleicht Taschentücher? ;-) Komm', ich mache für uns zwei ein leckeres Hunde Risotto. Magst du? Dann komm' vorbei! Zum Nachtisch gibt's dann einen Obstsalat. Na, was meinst du? Vielleicht also bis gleich, ich freue mich! Deine Freundin Bonnie

Suse & Bonnie

Kommentar vom 01.12.2017

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01.12.2017 ...wir gedenken heute auch denen, die wir begleetit haben, die es nicht geschafft, und gegangen sind. Manchmal erleichtert, auch mal hadernd, selten friedlich, meist leise - aber immer geliebt. eure Bonnie und Suse

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Cyra

Kommentar vom 01.12.2017

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Hallo Bonnie, hier ist deine Freundin Cyra. Ich möchte mich ganz herzlich für die Kerzen auf meiner Seite bedanken. Komm doch rüber.. wir haben Stände aufgebaut für unseren Weihnachtsmarkt. Morgen geht es los! Klingt verlockend? Würde mich freuen, dich zu sehen. LG deine Cyra & Ma natürlich

Bonnie und Frauchen

Antwort vom 01.12.2017

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Hallo Cyra, das habe ich doch sehr gerne gemacht! Ich schau' ja immer mal wieder bei euch vorbei, nur mache ich mich nicht jedes mal auch bemerkbar. Als Besucher kenne ich die Schleichwege nicht, und muss ganz schön hin und her flitzen, wenn ich bei allen eine Kerze anzünden möchte, und trotzdem ich mir Mühe gebe, verbummel ich auf dem Weg bestimmt immer auch Kerzen für jemanden. (Hoffentlich ist mir darum niemand böse...) Lieben Dank für die Einladung auf den Weihnachtsmarkt zu kommen! Aber, na ja, mir ist nicht recht nach Weihnachtsstimmung... Vielleicht schaue ich ja dennoch mal kurz vorbei, und auch, wenn ich "unsichtbar" bleiben sollte, bin ich gedanklich bei euch, und wünsche allen eine für sie schöne Zeit auf eurem Weihnachtsmarkt! Liebe Grüße sendet dir Bonnie und ihr Frauchen sendet auch herzliche Grüße an dich und deine Ma

Jessica

Kommentar vom 30.11.2017

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Liebe Sue. Deine Gedanken gleich mit Bonnie Gassi gehen zu wollen sind völlig normal. Zweifele bitte nicht an dich, dass es nicht so ist. Mir passiert es genauso. Ich habe auch diese kurzen Momente in der Form: Wo ist eigentlich Amigo gerade! Ich glaube, ein Teil in uns versucht die bittere Realität einfach zu verdrängen bis der Verstand wieder die Oberhand gewinnt. Gerne würde ich mehr schreiben, aber ich muss ehrlich sein. Meine Kraft reicht im Moment nicht aus. Der Montag war für mich ganz fürchterlich. Ich dachte die richtigen Menschen gefunden zu haben, um meinen Geburtstag in Stille zu begehen ( nicht zu feiern) und wurde bitter enttäuscht. Das kostet viel Kraft.... Eine herzliche Umarmung aus der Ferne und einen Engerieschub um ins Wochenende zu gelangen. Ein ganz lieber Gruß von Jessica mit ihrem Amigo immer verbunden mit einer Rose im Gedenken an deine liebe Bonnie

Sue

Antwort vom 01.12.2017

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Liebe Jessica, du musst dich nicht erklären... Um ehrlich zu sein hatte ich mir bereits so etwas in dieser Richtung gedacht, bzw. befürchtet, dass dich dein Geburtstag, auch gerade unter den gegebenen Vorzeichen, extrem viel Kraft gekostet haben dürfte... Es tut mir so leid, dass du keine positivere Erfahrung hast machen können, und, dass man stattdessen irgendwie über dich und deine Bedürfnisse "hinweg gerast" ist. Wenn du darüber sprechen, es erzählen möchtest, ich höre dir zu. Du weißt ja, welche Erfahrungen ich so gemacht habe, und weiß, was sie auszulösen imstande sind, als auch, wie ich dazu stehe. Ich befürchte, und habe so eine Ahnung, dass du sehr geduldig mit den Menschen bist, und lange nichts sagst, sondern tendenziell versuchst Wege zu finden, es allen recht zu machen. Und so kann ich mir nur schwer vorstellen, dass du irgendwann, als du bemerkt hast, du kommst an deine Grenzen, auf den Tisch gehauen, und alle hinaus komplimentiert hast. Dass du nun erschöpft und wie ausgelaugt bist, dazu enttäuscht und dich desillusioniert fühlst, kann ich gut nachvollziehen. Ich rechne es dir hoch an, dass du, trotzdem du so wenig Kraft zur Verfügung hast, dich trotzdem mit meinen Zeilen auseinander setzt, und mich dahingehend beruhigst, dass mein Empfinden nichts "bedenklich merkwürdiges" an sich hat, eine Erklärung dafür lieferst, und erzählst, dass es dir oft ganz genauso ergeht. Ich bin nämlich in der Tat manchmal erschrocken, weil ich solche Reaktionen nie zuvor an mir festgestellt hatte. Andere, vielleicht ähnliche, aber niemals solche, in denen ich sekundenlang komplett zu vergessen scheine, dass Bonnie nicht um mich ist. Nun steht wieder eines dieser nunmehr so bl-öden Wochenenden an... Ich wünsche dir lebbare Tage, und sende dir dicke, fette Kraftgrüße Sue mit Bonnie überall und auch immer mit einem Stück Platz für deinen Amigo

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Unbekannt

Kommentar vom 30.11.2017

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Liebe Bonnie, da hast du wegen mir die ganze Nacht gegrübelt? Ich werde dir jetzt meine Geschichte über meine Erlebnisse mit den jährlichen Besuchen des Weihnachtsmarktes erzählen. Um gleich am Anfang das Rätsel aufzulösen. Auf Erden habe ich immer mit Frauchen am Rande des Weihnachtsmarktes den Würstchenstand besucht. Dort haben wir uns zusammen einen halben Meter Bratwurst geteilt. Auch wenn du es wegen deiner blöden Allergie nicht wirklich essen durftest, der Geruch allein kann Cocker wie uns aber schon verführen, oder? Und du hast Recht, die Vielfalt der Gerüche war atemberaubend. Ich wusste gar nicht welchen Geruch ich zuerst einatmen sollte. Weißt du was ich immer lustig fand. Ich habe die Menschen immer so erlebt, dass sie ihr Essen penibel trennen und nicht alles durcheinander essen so wie wir Hunde es oft tun und dafür „Igitt“ Blicke von den Menschen ernten. Aber hier auf dem Markt haben die Menschen von Grünkohl, Schmalzkuchen, Glühwein…..alles hintereinander in sich hinein gegessen, als ob sie lange nichts zu essen hatten…. Frauchen wusste übrigens immer genau den Wochentag, wo abends der Markt nur mäßig besucht wird. Das war ihr wichtig, nicht einmal wegen dem Trubel, den ich sehr gut vertragen habe. Aber die „Gefahr“ dass auf meine Hundepfötchen getreten wird, hat Frauchen nie riskiert. Von einem Budendach fielen immer wilde Lichter auf den Boden, die ich immer fangen wollte. Das war ein Spaß. Zu fassen bekam ich aber nie eins. An einer anderen Bude traf ich jedes Jahr einen schwarzen Pudel, der sich sehr freute einen anderen Artgenossen zu treffen. Hast du schon einmal die Laute eines Alpakas gehört? Daneben habe ich noch Esel und echte Rentiere gesehen. Zu Eseln hatte ich immer eine besondere Beziehung, weil die immer gleich angelaufen kamen. Ich vermute aber, dass sie zu Hause selbst Hunde hatten und so immer dachten einen „Bekannten“ begrüßen zu müssen. So in Gedanken versunken fallen mir so viele Geschichten ein, die ich dir nach und nach erzählen möchte. Die Geschichte von meinen Erlebnissen vom Weihnachtsmarkt kennst du ja jetzt. Kannst du jetzt verstehen, dass ich dem Weihnachtsmarkt bei Anubis dieses Jahr nicht besuchen kann? Nun mache es dir in deinem wunderschönen mit Rosen eingebetteten Körbchen gemütlich und schlaf schön. Ich hoffe, du kannst heute ohne ein Rätsel von mir besser einschlafen. Gern höre auch ich dir zu, wenn du mir eine deiner wunderschönen Erlebnisse anvertrauen möchtest. Ich glaube, jeder von uns beiden hat doch so viel schönes erlebt.....Das sollten wir uns unbedingt erzählen. Ein lieber Gruß von Amigo

Bonnie

Antwort vom 01.12.2017

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Lieber Amigo, ich danke dir sehr, dass du mich an deinen Erinnerungen und Erlebnissen auf dem Weihnachtsmarkt hast teilhaben lassen! Das klingt so schön, und ich verstehe, warum ein solcher Besuch nun im Regenbogenland ein "schlechter Ersatz" dafür ist, und dich traurig macht... Waaas? Einen halben Meter Bratwurst? Och menno, natürlich, auf Bratwurst hätte ich nun wirklich während des Rätsels kommen müssen. Ich schätze, dass das nicht geschah liegt wohl daran, dass ich selbst höchstens alle Jubeljahre mal einen Fitzelchen davon futtern durfte, und selbst das dann nicht selten mit Durchfall endete. ich sag' es ja, bemitleidenswerter Cocker... Aber weißt du, an meinem letzten Tag auf Erden, war das alles egal. Da durfte ich eine gaaanze Fleischwurst verputzen! Kannst du dir das vorstellen, Amigo? Und Pommes, echte Pommes! Nicht das ungesalzene gekochte und gestampfte Kartoffelgedöns das es sonst hin und wieder mal gab, nö, Fritten mit Ketchup und Majo! Und ich habe kein Bauchweh und so bekommen, denn das hat Frauchen entsprechend getimet. Ich bin nur nicht sicher, ob ich auch dann so glücklich gewesen wäre, wenn ich gewusst hätte... Ich hatte mich zwar gewundert, dass Frauchen Wasser aus den Augen übers Gesicht lief, aber da sie sonst gelächelt, und sich gefreut hatte, dass ich mich freute, habe ich mir letztlich dann doch nicht so viel dabei gedacht. Aber das sind jetzt keine Erinnerungen, über die ich sprechen sollte. Wenden wir uns lieber wieder deinen Weihnachtsmarkt Erlebnissen zu. Du Amigo, dass du die Esel erwähnt hast, ist fast schon gespenstisch. Ganz in der Nähe meines Zuhauses ist ein kleiner Vogel- und Tierpark. Eigentlich unterstützt Frauchen solche Parks ja nicht, aber da hat sie eine Ausnahme gemacht, weil sie den Pächter durch mich und seinen Hund kennen gelernt hat, und erfuhr, dass sich in diesem Park hauptsächlich Tiere aus schlechter Haltung, Enteignungen, und auch solche befinden, die nur eine Zeit lang dort verweilen, weil sie krank oder verletzt wurden. Na ja, auf jeden Fall wohnt dort u.a. auch eine Eselin, die wir schon lange vorher haben immer mal schreien hören, noch bevor wir sie kennen gelernt haben. Simone, du, das ist vielleicht ne' Marke! Sie lebt dort mit ihrem Mann, ihrer Tochter und außerdem sind da noch Lamas und Alpakas. Nun, Simone auf jeden Fall ist eigentlich voll ne' Zicke (die gibt’s da übrigens auch). Findet Menschen für gewöhnlich ziemlich doof, und Hunde, oh je, regelrecht zum Wegtreten. Frauchen war vorgewarnt, warum sie erstens natürlich vorsichtig, sich zweitens aber auch keine Hoffnungen darauf machte, die Esel von nahe zu betrachten. Simone aber hat in unserem Fall offenbar anders entschieden, und als Kommandoführerin kamen sie alle an das Gatter. Sie hat zuerst Frauchen beschnuppert, sich kraulen lassen, und dann hat sie sich zu mir herunter gebeugt, und unten am Tor Kontakt zu mir aufgenommen. Das war vielleicht aufregend! Frauchen hatte wegen der Warnungen echt Schiss, dass Simone womöglich plötzlich beißen könnte, hat sich dann aber auf mein Gespür verlassen, mit dem ich immer richtig lag, und hat uns uns kennen lernen lassen. Am Ende haben wir uns gegenseitig Küsschen gegeben, und immer, wenn wir Simone besuchen gegangen sind, ist sie sofort angetrabt gekommen, hat "Iiiahh! gerufen (sollte wohl "Hallo" heißen), und wir haben die Köpfe zusammen gesteckt. Ab und zu, wenn es passte, durfte ich sogar mit auf die Koppel, damit wir uns besser unterhalten konnten. Die Tierpfleger im Park haben immer die Köpfe geschüttelt, und gesagt, dass sie das in 15 Jahren niemals erlebt haben, dass Simone sich mit einem Hund angefreundet hätte, im Gegenteil. Frauchen war gerührt, und hat glücklich ne' Mohrrübe an alle verteilt. Jetzt verstehst du bestimmt, warum ich das so gespenstisch fand, dass auch du Freunde unter den Eseln hattest. Ich stelle mir das gerade vor, wie du versucht hast, die bunten Sause-Lichter vor der Bude zu fangen. Die Menschen sind doch bestimmt reihenweise in Entzückung deinetwegen geraten, nicht wahr? Ich kann es regelrecht hören, wie sie begeistert ausgerufen haben, "oh guck mal, ist der süüüß!" Ja, da sagst du was, Menschen und ihre Eigenarten, auch beim Essen. So vieles, und so wild durcheinander, das würde keinem Hund einfallen. (Glaub' ich.) Und dann was die so trinken...! Spätestens dann ist Frauchen mit mir gegangen, wenn das Krakeelen losging. Mich hat es ja eigentlich nur gewundert, und manchmal auch irritiert, aber Frauchen war spätestens dann genervt, wenn mich alle im "besoffenen Kopp", wie Frauchen das immer nannte, meinten an grabbeln zu müssen, völlig missachtend, dass ich das gar nicht mochte! Oh Amigo, da hättest du mein Frauchen mal erleben müssen. Wie sauer die dann werden konnte...! Meist haben die Leute ja kapiert, dass ich mich nicht anfasen lassen mochte, und zugehört, was Frauchen sagte, aber immer wieder gab es da so Typen, die haben einfach nicht locker gelassen, und selbst dann, wenn ich mich schon zwischen den Füßen von Frauchen verkrümelte, immer noch flöteten "ach, hast du Angst? Musst du nicht!", und nach mir greifen wollten. Dann ist Frauchen explodiert, und hat den Leuten aber einen Vortrag gehalten, der sich gewaschen hatte! Die waren bestimmt nie wieder so rücksichts- und respektlos Hunden gegenüber! Das heißt doch, warte, einen absoluten Härtefall gab es. Eine Frau, die wir früh morgens immer trafen, wenn sie Zeitungen austrug. Da die Dame nur ein paar Häuser weiter weg wohnte, trafen wir sie gelegentlich auch Tagsüber, und immer, egal wann, kam sie auf uns zugestürmt, beugte sich zu mir runter, und versuchte mich zu streicheln. Und immer mit der dämlichen Feststellung "du musst doch keine Angst haben!" Hatte ich nicht, ich mochte sie nur einfach nicht, zumindest nicht so, dass ich ihre Übergriffe erdulden mochte. Genau so hat ihr Frauchen das dann auch eines schönen Tages gesagt, nachdem alles andere freundlich formulierte nichts nutzte. Ich glaube so ne' Woche hatte die Frau geschmollt, bevor sie wieder auf mich losging. Oh Amigo, was dann kam, hättest du sehen müssen! Frauchen ist danach von allen möglichen Leuten darauf angesprochen worden, ob sie denn wirklich... Man hätte gehört, dass... Und alle haben herzlich gelacht (bis auf die Zeitungsfrau, schätze ich). Frauchen ist nämlich laut rufend, jodelnd und quietschend, direkt frontal auf die Frau zugelaufen, ist ganz nahe an sie heran getreten, weiter johlend. Natürlich ist die Frau erschrocken zurück gewichen, aber Frauchen setzte ihr unbeirrt hinterher, schnappte sie schließlich am Arm, den die Frau, leicht in Panik inzwischen, wegziehen wollte, aber Frauchen griff nach, grinste die ganze Zeit übers ganze Gesicht und rief immerzu "ach, dass ich Sie sehe! Wie schön! Sie sind aber niedlich! Was? Haben Sie etwa Angst? Das müssen Sie nicht, ich will Sie doch nur ein bisschen umarmen!", und zack, zwang sie ihr auch glatt ne' Umarmung auf. Dann ließ sie sie ganz plötzlich los, grinste nun gar nicht mehr, sondern erklärte ernst: "Und so fühlt sich mein Hund bei Ihren über griffigen Grenzüberschreitungen!" Sprach's, drehte sich um, und ging. Die Frau kam uns niiie wieder zu nahe, bekam aber immer einen hochroten Kopf, wenn sie uns begegnete. Diese Story war lange Hundewiesen Gespräch bei uns, und ich glaube, manch einer von den Menschen hatte danach etwas Angst vor Frauchen. :-D Wie bin ich nun aber überhaupt darauf gekommen? Ach ja, Tumult, bzw Krakeelen auf dem Weihnachtsmarkt... Ist dir das nie auf die Cockernerven gegangen? Richtig Amigo, es gibt noch sooo viel, was wir uns aus all den Jahren mit unseren Frauchen an Geschichten und Erlebnissen zu erzählen haben... Und das sollten wir auch unbedingt tun! Denn, obwohl auch Traurigkeit mitschwingt, so musste ich doch hin und wieder in Erinnerung leise lächeln, und da ist ein tröstlicher Moment. Oh, ich bin eine schreckliche "Schnatterliese"... Ich hoffe, du hast keine blutenden Ohren vom so lange zuhören bekommen?! Ich wünsche mir, dass du stattdessen, ein bisschen mit mir lächeln konntest, und, dass dir deinerseits wieder Erlebnisse eingefallen sind, die dir einen Moment des glücklichen Erinnerns schenken, und die du vielleicht mit mir teilen magst?! Von Herzen deine Freundin Bonnie .

Unbekannt

Kommentar vom 30.11.2017

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•**••**•Einige Menschen haben die Gabe Engeln zu begegnen! Andere Menschen haben die Kraft, diese Engel wieder gehen zu lassen! Du bist ein ganz besonderer Mensch: Du hattest die Gabe und die Kraft und Dein Engel bleibt für immer in Deinem Herzen! •**••**• •**•Marion mit Sissi & Finchen •**•

Sue und Bonnie

Antwort vom 30.11.2017

Bild einer Rose

Liebe Marion mit Sissi und Finchen, vielen sehr herzlichen Dank für den Besuch und diese wundervollen Worte! Ich muss allerdings gestehen, wenn eine von uns beiden besonders ist, dann definitiv Bonnie. Ich "schwächel" in dieser Hinsicht doch eher, und tue mich schwer mit der Kraft... Dir wünsche ich sie von Herzen! Mit lieben Gedanken an Sissi und Finchen, sowie den besten Wünschen und herzlichen Grüßen zu dir Suse mit ganz viel Bonnie überall

Unbekannt

Kommentar vom 30.11.2017

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Heute morgen, es war noch schrecklich früh, bin ich, ganz in Gedanken versunken, aus dem Bad in die Küche geschlurft, und habe mir einen Kaffee gezogen. Danach bin ich, immer noch gedankenverloren, ins Büro, habe den Laptop hochgefahren, an meinem Kaffee genippt, und so bei mir gedacht "eine Zigarette und den Kaffee, dann gehe ich erstmal mit Bönchen raus"... ... Hört das eigentlich irgendwann einmal auf? Wann begreift mein Verstand und mein dummes, dummes Herz eigentlich die unabänderliche Tatsache, dass ich nie wieder mit meiner Böhnie "draußen gehen" werde? Es ist nicht zu fassen, da laufe ich mit vor Trauer tonnenschwerem Herzen durch die Gegend, und im selben Moment realisiere ich offensichtlich überhaupt nicht den Grund für eben diese Trauer. Das ist doch schizophren! Noch so ein Beispiel; ich will mir Nudeln Aioli machen, greife nach den Spaghetti, und denke, "ach ne, lieber die Fusilis, die kann Bonnie besser futtern". ... Es gab Spaghetti. Immerhin in der Menge nur für mich, da ich ja gerade "bei vollem Bewusstsein" war. Aber, wenn ich dann anfange meinem Hund zu erzählen, was "wir" noch so alles vorhaben, oder an was ich denken muss, und nicht vergessen darf, dass es draußen regnet, oder ich mal wieder irgend etwas verlegt habe (passiert im Augenblick gehäuft), frage ich mich doch, ob ich wohl langsam überschnappe, und bekomme etwas Angst. Ich sitze auch immer noch mit hinter den Rollen geklemmten Füßen auf dem Bürostuhl, oder parke meine Knochen, seltsam verrenkt, an der Tischseite, bis ich mich schließlich selbst frage, was das eigentlich soll, und traurig meine Sitzposition korrigiere. Meine Tage sind durchzogen von solchen Momenten, und eigentlich, ich weiß wohl, so richtig "gut" ist das nicht, könnten sie von mir aus trotzdem ewig andauern, ohne das mich die Realität einholt, denn in diesen Momenten scheint meine kleine Welt wieder halbwegs in Ordnung zu sein. Wie können rund 15 kg Hundetier nur so schwer wiegen? Ganz einfach, das menschliche Herz wiegt gerade mal etwa 300 g.

Andachtsbild von Unbekannt

Rosen

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„Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren.“ Ein liebevolles Erinnerungslicht für Bonnie von Jessica mit Amigo im Herzen

Am 18.08.2019

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*★.• •*Ein liebevolles Sonntagsgedenklicht für ★Bonnie★ mit leisen Grüßen für Frauchen von Jessica mit Amigo im Herzen*★.• •*

Am 28.07.2019

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★•*¨*•.¸✩Trauern ist ❤liebevolles Erinnern❤★•*¨¸✩ Eine Sonntagsrose in liebevollem Gedenken ✩*•.¸Jessica m. Amigo im ❤

Am 07.07.2019

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♥ „Wer die Liebe kennt, weiß was wir verloren haben.“ ♥ In liebevollem Gedenken an ♥Bonnie♥ zum Sonntag ein leiser Gruß. Jessica mit Amigo im Herzen

Am 23.06.2019

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ღEin lieber Feiertagsgedenkgruß für dich liebe ❤️Bonnie❤️ ღ von Amigo mit Frauchen

Am 30.05.2019

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Frauchen für mein geliebtes Bönchen

Am 18.05.2019