Gedenkseite von Bonnie meine Lieselotte

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Bonnie meine Lieselotte

tempus fugit amor noster manet in aeternum

02.10.200218.09.2017

Hund [Englisch Cocker Spaniel]

Veröffentlicht am 04.10.2017 von Suse

Betreut von: Filiale Düsseldorf

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Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).

Kondolenzbuch

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Kommentare

mir

Kommentar vom 24.11.2017

Bild einer Rose

Mein süßes Bönchen, heute habe ich den Nachmittag damit verbracht, das Büro umzustellen. Es ist alles noch da was du kennst, aber das Regal steht nun an der Wand wo vormals der Schreibtisch stand, und der Schreibtisch in Höhe des ehemaligen Platzes des Aktenregals. Außerdem sitze ich nun nicht mehr in Blickrichtung Tür, sondern habe diese quasi im Rücken halbwegs neben mir. Ich hatte mir überlegt, dass wenn ich alles etwas umstelle, ich vielleicht nicht mehr ganz so arg davon halluziniere, dass du an deinem Platz liegen würdest, an dem du dich immer zu mir gesellt hast. Vielleicht nützt es was So richtig wohl fühle ich mich damit noch nicht, und es ist eine Umstellung, dass alle Arbeitsabläufe nun quasi seitenverkehrt ablaufen. Ich weiß genau, wie du das angenommen hättest. Während ich hin und her räumte, hättest du das alles aus dem Flur beobachtet. Um zu kontrollieren, ob ich auch alles richtig mache, was ich da so mache, wärst du immer dann zum Nachschauen ins Büro gekommen, wenn länger als 5 Minuten keine sichtbare Bewegung in deinem Blickfeld stattgefunden hätte. Und wenn du mich bei einer Pause, oder vertieft in Papieren vorgefunden hättest, hättet du das zum Anlass genommen, dich zwei bis drei mal um deine eigene Achse zu drehen, und dich - selbstverständlich- mitten im Weg niedergelassen. Ich wäre dann zig mal über dich rüber geklettert, was du mit stoischer Ruhe, und unter halb geschlossenen Lidern beobachtend, hingenommen hättest, bis ich schließlich, mal wieder stolpernd, aufgestöhnt hätte, mit den Worten: "Och, Bohnie, menno, du liegst im Weg!" Mit einer Mischung aus totaler Langeweile darüber, was ich denn da zu mäkeln habe, und vielleicht auch ein bisschen vorwurfsvoll, weil du schließlich nichts für meinen Aktionismus kannst, wärst du im Zeitlupen Tempo aufgestanden, um dich im Flur in Sicherheit zu bringen, bevor ich dich womöglich tatsächlich noch über den Haufen renne. Wenn ich dann endlich fertig bin, eindeutiges Signal, im Flur steht nichts mehr rum, was da nicht hingehört, Putzutensilien werden weggeräumt, und außerdem holt sich Frauchen einen Kaffee, mit dem sie zurück ins Büro marschiert, hättest du dich kurz umgeschaut, alles mal eben auf seine Richtigkeit hin abgeschnuppert, und mit Sicherheit hättest du dich entweder unters Fenster neben meinem Tisch hingefläzt, oder wahlweise den Platz unterm Tisch für dich beansprucht, was, wie gehabt, zur Folge hätte, dass ich sehen muss, wo ich meine Füße lasse, und mir kaum eine andere Wahl bleibt, als sie quasi hinter die Beine des Schreibtischstuhls zu klemme, und kleine artistische Übungen zu vollziehe, wenn ich aufstehen muss. Es hätte nicht lange gedauert, und ich könnte deinem süßen Geschnarche zuhören. Eindeutig eines der schönsten Geräusche die ich kenne, und die mich immer zum Lächeln gebracht haben. Mh... Wenn ich mir jetzt selbst so zuhöre, frage ich mich, welchen Sinn meine Räumerei heute tatsächlich hatte... Du bist da! Na ja, verbuche ich das halt unter "Beschäftigungstherapie", und vielleicht stellt sich ja doch noch irgendwas in der erhofften Weise ein, was rechtfertigt, dass mir jetzt der Rücken weh tut. Frauchen und ihre Ideen... Ich höre dein Cockerlachen.

USCHI !!!

Kommentar vom 24.11.2017

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Hallo liebe Suse !!! -`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´- Ich bin das Frauchen von Monty+Luna , ( den beiden Kaninchen ) auf der Trauerseite ( Virtueller Tierfriedhof ) bei Anubis !!! Wo auch Jessica mit Amigo ist !!! Wollte mich gerne revanchieren für die lieben Kerzengrüße , ein Herzliches Dankeschön , habe mich sehr darüber gefreut !!! Der kleine Cocker auf dem Bild ist unser Timo , als Welpe , er wurde 15 Jahre alt , ist aber auch schon seit 1999 im Regenbogenland !!! -`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´- Ganz Herzliche Grüße von Uschi !!!

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Suse

Antwort vom 24.11.2017

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Hallo liebe Uschi, meine Güte... Bitte verzeih' meine Blödheit! Natüüürlich, das Frauchen von den zwei Langöhrchen Monty und Luna! *mit hand an stirn schlag* Da hätte ich nun auch wirklich von selbst drauf' kommen müssen, denn ich hatte ja gelesen, dass du auch einen Cocker zu betrauern hast... Hallo Timo, süßer Bub, wie schön, auch dich kennen zu lernen! Ich freue mich über das zuckersüße Foto von dir, dass dein Frauchen hier auf Bonnies Seite gepostet hat. Danke auch für das zweite Bild, auf dem du dir von deinem Collie Kumpel offensichtlich hast die Welt zeigen lassen. 15 Jahre hast auch du die Welt schöner gemacht, bevor du dich aufgemacht, und ins Regenbogenland "umgezogen" bist. Einige Lieben deines Frauchens hast du inzwischen dort in Empfang genommen, und du hast es ihnen bestimmt erleichtert, sich zunächst erstmal zurecht zu finden. Vielleicht hast du dich inzwischen auch mit Amigo und meiner Bonnie bekannt gemacht, und ihr habt schon als "Cocker Bande" die Gegend unsicher gemacht, und Monty und Luna auf einen Gurkensalat besucht. Eine schöne Vorstellung! Und nun, wo Bonnie kein solches Grauschnäuzchen mehr ist, wirst du sehen, dass ihr euch, bis auf den weißen Latz, ziemlich ähnelt. Liebe Uschi,- ich - habe zu danken für den lieben Besuch! Und bitte nicht böse sein, dass ich das Zuordnen so verpeilt habe. Davon abgesehen, dass ich generell ein ziemlich mieses Namensgedächtnis habe, waren es nun einige neue Namen, die ich mir versuche einzuprägen, in einer Zeit, wo es mit meiner Konzentration nicht zum Besten steht. Ich überreiche eine besonders schöne Rose zum Zeichen meiner Entschuldigung, und hoffe, dass du sie annimmst. Damit sende ich nun sehr liebe Grüße welche zu dir und welche ins Regenbogenland zu Luna und Monty Suse mit ganz viel Bonnie überall

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Amigo

Kommentar vom 23.11.2017

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Liebe Bonnie. Ich habe deine lieben Grüße weitergeleitet und jedem unserer Freunde eine Kerze angezündet. Ich soll dich ganz lieb zurück grüßen. Eine Botschaft war besonders rührend, schau: „Freunde können Deine Wunden nicht heilen, aber durch sie wird der Schmerz erträglicher. Liebe Grüße von Lucy“ Das sind so wahre Worte von der lieben Lucy, nicht! Rosenstrauch, Wolkenwiese im Bach…. Du bist zu schnell, ich komme ja gar nicht hinterher. Aber jetzt bin ich auch da und lausche gespannt deiner Geschichte von dem Schaf und dir. Euer Kampf und dein Protest kann ich mir so gut bildlich vorstellen, dass mein Cocker Herz höher hüpft. So ganz ähnlich habe ich das auch durch.:-) Irgendwie kam dieses Schafstier auch in mein Revier. Es hat sich auch noch eingebildet, unangenehm zu riechen. Genauso allergisch wie ich auf Schmutz reagiere, umso schlimmer war dieser fürchterliche Geruch noch dazu mit meiner empfindlichen Nase. Dem habe ich aber gezeigt wer Herr im Hause ist und den Duft mit meinem übertroffen. Wie? Auch drauf gepinkelt! Das veranlasste dann mein Frauchen endlich dazu, dieses Gestanks Tier zu reinigen. Anders als bei dir, empfand ich das Liegen darauf später recht angenehm und nutzte es sehr gern. Ich glaube, unsere beiden Frauchen waren in gewissen Dingen sehr ähnlich veranlagt. Immer im Guten für uns gehandelt und dabei manchmal vergessen, dass wir unsere alten Decken und Spielzeuge am Liebsten hatten. Neue Sachen rochen immer so fremd und ich mochte Sie lange Zeit immer nicht annehmen. Ging dir bestimmt auch so. Eine Futtermittelallergie? Herrje und das als Cocker. Ich hoffe nicht so extrem schlimm wie man manchmal von anderen gehört hat, die fast gar keine Fleischsorte vertragen haben. Deine erfolgreich abgeschlossenen Jobs in der Suche nach Personen sind zwar nicht richtige bezahlt wurden, da gebe ich dir recht. Aber du hattest bestimmt dieses Gefühl der Selbstbelohnung , wenn du nach erfolgreicher Aufnahme einer Spur auch zum Ziel gekommen bist? Bei der Wahl zwischen Schokolade oder Blumen hätte ich mich übrigens auch für die Schokolade entschieden und die Blumen Frauchen überlassen. Mit dem Vergessen ist Blödsinn, da hast du Recht liebe Bonnie. Aber trotzdem kann man doch eine gewisse Angst davor haben? Jedenfalls ist Sie bei meinem Frauchen vorhanden. Mensch wir liegen hier und erzählen. Es ist schon spät liebe Bonnie. Ich muss zurück. Ich bedanke mich für die schönen Stunden bei dir, dem Schwelgen in unseren selbst erlebten Geschichten und wünsche dir eine Gute Nacht. In tiefer Verbundenheit dein Freund Amigo

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Unbekannt

Kommentar vom 23.11.2017

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Geliebtes "Hundetier", süßeste aller süßen Böhnies, Lieselöttchen, mein Engel auf vier Pfoten, warum können manche Menschen nicht mehr wie ihr sein? Es gibt so derartig unsensible und dumme Menschen... Ich sollte es allmählich besser wissen, und bin doch immer wieder erschüttert und sprachlos. Da bemühe ich mich so sehr, ja bloß niemanden in die Arme zu laufen, der womöglich "dumme Fragen" stellt, und war bisher recht erfolgreich damit. Bis heute Abend. Da bin ich "Charlys Tante" begegnet, und konnte ihr bedauerlicherweise nicht ausweichen. Und, obwohl ich meinen Schritt beschleunigte, und den Kopf gesenkt hielt, kurz mit jeder Faser meines Körpers signalisierte, dass ich in Ruhe gelassen werden möchte, sie sogar zuerst vermutete, dass ich nicht die sei für die sie mich hielt ("das ist doch Bonnies Frauchen?! Ach ne, ist sie wohl doch nicht, ich dachte"), sieht sie mich in meinen Hauseingang einbiegen, und läuft mir mit den Worten nach: "Ach, Sie sind es ja doch! Was ist denn mit Bonnie?", und dann, und das war der Hammer! "Ist die nicht mehr da?" Selbst, wenn ich darauf hätte reagieren 'wollen', was hätte ich auf eine sowas von besch** Frage antworten sollen? Nein, ich habe ihre offenkundige Neugierde nicht befriedigt. Stattdessen habe ich sie, weiter stumm, stehen lassen, und bin ins Haus geflüchtet Soll sie doch doof sterben! Die Tür war noch nicht ins Schloss gefallen, da kullerten schon die Tränen. Aber ich war auch unsagbar wütend! Die Frau kann von Glück für sich sprechen, dass ich viel zu sehr damit beschäftigt war nicht sofort die Fassung zu verlieren. Denn andernfalls hätte ich ihr sicher ein paar gepfefferte Worte an den Kopf gedonnert. Du weißt, wie "charmant"ich notfalls auch sein kann... Ich mag ja verstehen, wenn sich Leute wundern, und daher interessiert nachfragen. Aber plump, fast ein bisschen aufdringlich, und aus purer Neugierde, völlig missachtend, was die Signale des anderen sind? Das finde ich widerlich! So ne' dumme Nuss! Sie war damals, als wir hier her gezogen sind, die Erste, mit der wir kurz ins Gespräch gekommen sind, bei unserem ersten Abendspazi, als wir gerade anfingen die Gegend um uns erkunden. Weißt du noch, mein Schnückchen? Und heute war sie auch wieder die Erste. Nur diese mal ist sie noch weniger positiv aufgefallen. Dann hat "unser Michel" noch angerufen. Der Arme musste sich die ganze Schimpftirade und mein Weinen anhören... So richtig "verstehen" kann er mein Leid zwar auch nicht wirklich, außer zu dir hat er nie selbst Erfahrungen und Bindungen zu Tieren gehabt, aber er nimmt es hin wie es sich für mich anfühlt, und abgesehen davon weiß er ja, dass du für mich ein Familienmitglied, ein "Lebensgefährte" warst/bist, warum er es dann doch auch wieder nicht soo schwer findet, sich ein Stück weit in mich hineinzuversetzen. Dass alles hat mich schon wieder so aufgewühlt... Auch das nun einsetzende Erinnern an all die Erlebnisse, die wir zusammen mit ihm hatten... Ich gehe jetzt ne" Runde Sterne schauen, und dabei weinen...

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Jessica

Antwort vom 24.11.2017

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Liebe Sue, ich wollte gerade gehen und jetzt habe ich deine Zeilen gelesen. Das tut mir von Herzen leid, weiß ich doch aus eigener schmerzlicher Erfahrung wie solche Situationen einen aufwühlen und einem alles wieder vor Augen geführt wird. Das dann die Tränen fließen, wer will es einen verdenken. Solche Leute merken das nicht einmal wie sie einem auf die Gefühle herum trampeln. Und am Schlimmsten ist es, wenn Sie doch eigentlich nur daran interessiert sind als erster etwas Neues zu erfahren, womit sie sich dann bei anderen Leuten wichtig machen können. Weißt du schon... Ganz schlimm! Leider können wir diese Leute nicht ändern. Flucht ist wirklich manchmal die beste Verteidigung. Der Sternenhimmel heute Abend ist wunderschön. Ich hoffe der Blick nach oben kann dich ein bisschen beruhigen, damit du heute Nacht noch zum Schlafen kommst. Ich werde jetzt auch versuchen zu Schlafen, wahrscheinlich läuft wieder Radio aber es hilft mir ein bisschen beim Einschlafen. Eine ganz liebe Umarmung von Jessica

Jessica

Kommentar vom 23.11.2017

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Liebe Sue, meinen Schilderungen über das eigene Empfinden der Sternchenmonate sollten dir keine Angst einjagen. Das wollte ich nicht! Ich besuche Bonnie gerne, bitte nicht dafür bedanken und schon gar nicht entschuldigen. Es gibt eben Tage, da kann man nicht Schreiben, weil man sich nicht fühlt oder Sachen machen muss, die Zeit in Anspruch nehmen und auch die eigenen Kräfte sehr strapazieren. Schon allein die Gewissheit, dass du meine Gefühlswelt verstehst und an Amigo denkst, weiß ich sehr zu schätzen. Sich ohne auferlegte Zwänge hin und wieder auszutauschen ist in unserer Situation denke ich das Beste. Ich finde mit dem Austausch zu sehen, dass man nicht allein da steht mit seinen Gefühlen, Handlungen, Reaktionen hilft doch schon ungemein. Vielen lieben Dank für deine Schilderungen zu den eigenen körperlichen und seelischen Auswirkungen. Ich sehe, dass dieser „Mir ist eigentlich alles egal Modus“ nichts Unnormales ist. Du kennst ihn ja schließlich auch. Körperliche Reaktionen habe ich auch zur Genüge. Es tut mir so leid, dass du schon dreimal so fühlen musstest! Das ist furchtbar schlimm. Du kannst wirklich nur versuchen, „alte“ Fehler und Sachen, welche dir nicht gut tun, soweit wie möglich zu vermeiden, um dich nicht noch mehr zu belasten. Eigentlich würde ich im Moment auch lieber auf Abstand gehen mit allem was mit Tieren zu tun hat. So gerne ich es täte, ich schaffe es nicht eine Distanz zwischen mir und Tieren aufzubauen. Viele Hunde hier im Wohngebiet kenne ich persönlich. Es waren alles Freunde von Amigo. Sobald mich einer erblickt, kommen sie freudig angelaufen. :-( Zu Hause wartet die Katze, die (Amigo und mir) im November 2016 zugelaufen ist, in der Zeit wo ich so schwach war. Amigo fand das Tierchen prima. Sie hat ihn vergöttert, nie gekratzt, mit ihm geschmust. Auch in den letzten Tagen hat Sie sich neben ihm gelegt, ganz eng Kopf an Kopf und ihn gewärmt und mit ihm gekuschelt. Sie hat mich damit sehr unterstützt, konnte ich doch kurz weggehen, ohne dass er alleine war und konnte entsetzlich weinen. Vor ihm habe ich nicht geheult, er hätte es gespürt. Ich habe mir geschworen, die Katze zu versorgen und ihr in der Not zu helfen. Sie hat doch so viel getan….Eine richtige Beziehung kann ich aber nicht aufbauen, es geht einfach nicht. Auch nicht weil sie viele Eigenschaften hat, die mir wieder sehr nahe gehen. Sie schleppt zum Beispiel meine Strümpfe oder rennt zur Haustür, wenn es klingelt. Nun steht das Wochenende bevor, welches mich am Sonntag wieder ins Tal der Tränen führen wird. Ich weiß gar nicht wie mich meine Gefühle überwältigen werden. Und dann folgt der Montag, mein Geburtstag. Ich stehe total im Konflikt. Gefühlsmäßig wird es für mich eine Katastrophe. Was aber mache ich mit den Menschen, die mir eine Freude bereiten wollen? Ich habe gesagt, ich will nichts haben zum Geburtstag und ich möchte diesen Tag am liebsten ausfallen lassen. Er wird für mich einfach nicht schön. Sie verstehen es einfach nicht! (Hier gilt leider: Geburtstage lädt man nicht ein, da kommt man!:-( ) Eingeladen habe ich niemanden, weiß ja warum. Ich wünsche dir von Herzen, dass das kommende Wochenende für dich emotional aushaltbarer wird als das Vorherige. Hoffe, die leidigen Formalitäten mit Steuer etc. konntest du irgendwie hinter dich bringen. Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo und Bonnie immer im Gedanken und im Herzen

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Sue

Antwort vom 24.11.2017

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Liebe Jessica, hab' herzlichen Dank für deine Zeilen! Auch die voller Verständnis für meine gestrige Begegnung "der dritten Art". Genau das ist es, was mich, neben der puren Gedankenlosigkeit einiger, dabei am meisten aufregt. Das Fragen um des Fragens willen, um sich mit vermeintlichen Neuigkeiten anderorts wichtig zu machen! Liebe Jessica, du hat emotional besonders schwere Tage vor dir... Ich würde dir so gerne einen Teil der Last abnehmen, bzw beim Tragen helfen! Das wird aber leider nur sehr eingeschränkt möglich sein. Ich möchte aber, dass du weißt, dass ich weiß, dass du weißt, was wir beide wissen! (Schöner Satz...ich bin auch ganz stolz darauf... Aber Spaß beiseite!) Was ich sagen möchte ist, dass ich "da" bin! Ob du nun reden, erzählen, schweigen oder weinen möchtest, ganz egal. Ich möchte ihn dir anbieten, diesen kleinen "geschützten Raum", in dem du dich weder erklären, geschweige denn "anpassen" musst. ich habe lange überlegt, ob ich dir folgendes schreiben kann, oder, ob das anmaßend klingen könnte. Ich habe letztlich den Entschluss gefasst, dir zu zwei Dingen etwas aus meiner Sicht heraus zu sagen, und hoffe, du empfindest es nicht als Einmischung. Das erste, was mir wirklich auf den Nägeln brennt, betrifft deinen Geburtstag, bzw., wie dieser Tag (von anderen) geplant ist. Liebe Jessica, ich kann mir sehr, sehr lebhaft vorstellen, welches Unbehagen es bei dir auslöst, dass du weißt, dass du dich letztlich wirst mächtig anstrengen müssen, um diesen Tag zu einem "guten Tag" zu machen - für alle anderen, nur nicht gerade für dich. Tue dir das nicht an! Ich schöpfe nun mal aus meinen eigenen Erfahrungen, nach denen ich dir versichern kann, dass das zwar für alle anderen okay ist, nur nicht für einen selbst, wenn man gerade an emotional schwer behafteten Tagen tief in die Theater Kiste greifen muss. Soll heißen, du möchtest keinen Besuch? Lasse deine Tür verschlossen! Sag`Bescheid, äußere deine Wünsche danach, "in Ruhe gelassen zu werden". Wer das nicht "ernst nimmt" oder respektiert, steht halt vergebens vor deiner Tür. Flüchte dich notfalls zu einem Menschen, oder einen Ort, den du ertragen könntest, der dir vielleicht sogar gut tut, oder las" nur die hinein, die du auch wirklich um dich haben möchtest. Fühlen sich die anderen dann vor den Kopf gestoßen, so ist das de facto ihr Problem, und nicht deines! Denn bei genauer Betrachtung ist es doch fast schon "unverschämt" zu nennen, wenn man so wenig Rücksicht auf dich und deine Bedürfnisse nimmt. Gedankenlos, so über dich hinweg zu fegen, und zu verlangen, dass DU dich ihnen anpasst, an DEINEM Tag, in deinen vier Wänden...! Und wo werden alle diese Menschen am Sonntag sein? Wer weint mit dir? Nein, nein Jessica, von den Gedanken "das kann ich nicht machen", oder "das ist nun mal so üblich bei uns, und darum muss ich mich fügen und anpassen", solltest du dich ganz schnell verabschieden! Du kannst, und du musst sogar - ausschließlich das tun, womit es dir am besten ergeht! Wir sind so vielen Zwängen unterlegen, müssen uns ohnehin oft genug verbiegen und in Diplomatie und Anpassung üben. Da ist es um so wichtiger, dass man die Bereiche erhält, wo nur eines wichtig ist "DU"! Das ist wichtig für die "Psychohygiene", wie ich es gerne nenne, wichtig, um sich mit sich selbst auseinander zu setzen, Kräfte zu mobilisieren, um für den ganz normalen Wahnsinn gewappnet zu sein. Ich kann dir aus eigener Erfahrung erzählen, das man unter Umständen einen sehr hohen Preis dafür bezahlt, wenn man sich selbst für andere über Gebühr hinten anstellt. Zur Zeche wirst du gebeten, nicht die, die diese Kosten mit verursacht haben. Im Gegenteil wirst du dann womöglich zu hören bekommen, du hättest ja nur "was sagen müssen"... Kraft ist begrenzt. Etwas, was ich auch erst lernen musste. Und mir scheint, dass du im Augenblick schon ziemlich am Limit bist. Gehst du über diese imaginäre Grenzlinie, wird’s echt bitter. Glaub' mir. Darum würde ich nun den Teufel tun und dir sagen "das schaffst du schon". Ich kann es hoffen, und mir auch wünschen, aber in erster Linie mache ich mir Sorgen, und möchte dich bestärken, dich notfalls gegen alle "üblichen Abläufe" zu stellen, wenn sie nicht das sind, was du erträgst, was du möchtest! Das andere Thema ist die nicht ganz so gewollten Begegnungen mit anderen Tieren. Im Grunde umfasst "mein Rat" dafür das schon Gesagte. Ich möchte es nur damit ergänzen, dass ich dir erzähle, wie ich es damit halte. Nachdem ich für mich festgestellt habe, dass ich diese Begegnungen im Augenblick nicht gut ertrage, habe ich Strategien entwickelt. Ich weiß ja, wann in etwa Bonnies Hundekumpel wo anzutreffen sind. Also gehe ich andere Wege, ändere Uhrzeiten soweit möglich, organisiere mich also neu. Bis auf gestern hat das bislang ganz gut geklappt mich zu schützen. Es gibt eine Hundebekannte, die kann ich jederzeit kontaktieren, wenn ich soweit bin, zB zusammen mit ihr und ihren zwei Hundis spazieren zu gehen, um mich vorsichtig anzunähern, es aber auch jederzeit abbrechen zu können, wenn es mich überfordert, ohne mich in diesem Fall blöder Nachfragen stellen zu müssen. Das ist ein gutes Sicherheitsbackup. Allem anderen auszuweichen erfordert etwas Planung, aber, wie sage ich immer "das eine was man will, das andere, was man muss". Horche in dich hinein, und kommst du zu dem Schluss, dass dir diese Begegnungen noch über Gebühr weh tun, versuche ihnen vorerst aus dem Weg zu gehen. Du schadest damit ja niemanden, nimmst niemanden etwas weg, teilst lediglich deine Kräfte so ein, wie du sie brauchst. Was nun Amigos Katzenkumpel betrifft, bin ich gerade etwas "erschüttert". Ich versuche mich in deine Lage zu versetzen, und muss sagen, ich glaube, ich würde mich ziemlich schrecklich fühlen. Dabei ist der Schlüsselsatz für mich der, wo du beschreibst, dass du dir geschworen hast, dafür zu sorgen, dass es dem Katzenkind gut geht, dass du ihr dankbar bist, aber trotzdem keine richtige Verbindung aufbauen kannst. Der Zwiespalt, das "schlechte Gewissen" das du empfinden magst, muss ziemlich belastend sein... Ich weiß nicht, ob "es reicht", eine Katze bestmöglichst zu versorgen, sie aber nicht lieben zu können. Bei einem Hund würde ich dazu neigen "nein" zu sagen. Katzen hingegen sagt man ja nach, weitaus autarker zu sein, also weniger "abhängig" von Menschen. Keine Ahnung, ob das so stimmt, dafür hatte ich selbst einfach zu wenig Berührung mit Katzen, könnte mir aber vorstellen, dass das nur bedingt so ist, und zudem auch von Katze zu Katze unterschiedlich. Womit dann aber dein innerer Konflikt perfekt ist. Zudem sie mir anhand deiner Schilderung recht anhänglich erscheint. Was kann man da tun? Ich muss darüber nachdenken. Oder ist das gar kein Anlass für dich sich Gedanken zu machen, weil du für dich längst eine Lösung gefunden, oder erarbeitest? Liebe Jessica, ich hoffe, ich bin dir mit keinem meiner Worte zu nahe getreten! Sollte dem aber doch so sein, ich versichere dir, dass das nicht in meiner Absicht lag! Ich weiß aber darum, dass ich mitunter "irritiere" in meiner Art, daher ist es mir wichtig dich zu bitten, offen zu sagen, wenn dir etwas nicht passt, okay? Ach Jessica, was soll ich dir nun wünschen? Ich meine, außer Kraft! Noch mehr Kraft vielleicht? Eine vorsichtige Umarmung sendet dir Sue im Herzen mit Bonnie und ein bisschen Amigo, weil ganz viel von ihm ausschließlich und nur bei dir ist FÜR IMMER!!!

Unbekannt

Kommentar vom 23.11.2017

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Ich wünsche Dir einen RB der Hoffnung gibt & Brücken schlägt.Der Dich mit seinen Farben durch den Alltag trägt! Marion mit Sissi & Finchen

Suse

Antwort vom 23.11.2017

Bild einer Rose

Liebe Marion, hallo Sissi und Finchen, diesen Regenbogen wünschen wir euch auch, von Herzen! Lieben Dank für den Besuch, die Rose, und die wundervollen Wünsche-Worte! Brückenbauer müsste man sein... Ein Cocker Bussi von Bonnie für Sissi und Finchen, und von mir herzliche Grüße Sue

Amigo

Kommentar vom 22.11.2017

Bild einer Rose

Liebe Bonnie, ich komme gerne zum Kuscheln zu dir. Schön, dass du heute bei mir vorbei geschaut und auch unser Foto entdeckt hast. Oh, was du dir da gemerkt hast ist ja beachtlich. Ist ganz schön hoch für uns, dass zu verstehen und lässt ja unglaublich viel Interpretationsspielraum. Das „ Leiden“ könnten demnach die seelischen Qualen sein, die unsere Frauchens durch unseren Verlust gerade durchmachen. Mag sein, dass Sie beide dadurch an Charakterstärke gewinnen werden, aber ich glaube, sie hätten lieber darauf verzichtet. Ich denke auch, dass wir ein schönes Hundeleben hatten und von unseren Menschen geliebt wurden. Hoffen wir, dass unsere Frauchen daran denken, besonders auch in Momenten wo sie feuchte Augen haben. Ich glaube wir beide haben uns noch so viel zu erzählen. Ich bin schon so gespannt auf deine Geschichte. Jetzt wünsche ich dir eine Gute Nacht. Ganz liebe Grüße auch von unseren Anubis Freunden. Für dein Frauchen einen lieben Gruß von meinem Frauchen. Sie meldet sich. Dein Freund Amigo

Bonnie

Antwort vom 23.11.2017

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Hallo lieber Amigo, och, ich schaue doch gerne bei dir vorbei! Du bist doch schließlich mein lieber Regenbogenland Freund und Vertrauter! Dass ich allerdings erst jetzt das Foto entdeckt habe, ist mir etwas peinlich. Das kommt davon, wenn Frauchen per Smartphon statt über den Schlepptopp ins Internet geht, denn dann kann ich das nicht so auf Anhieb sehen. Nun, da wir zwei schlaue Cockerköpfe sind, haben wir verstanden, dass es bei dem, zugegebenermaßen etwas sehr klassisch, und fast etwas hölzern formulierten Zitat, im Grunde um das eine geht. Yin und Yang, Licht und Schatten, Frühling und Herbst, Schwarz und Weiß... Und irgendwie geht wohl nichts davon ohne das Gegenstück, um es zu einem Ganzen zu machen. Ich glaube allerdings auch, dass unsere Frauchen gerne noch eine Weile darauf verzichtet hätten, diese Erfahrung zu machen. Zudem ich denke, dass mit ihrem Charakter auch schon zuvor alles in Ordnung war! Ach, ich weiß auch nicht. Vielleicht sollte ich besser meine philosophische Ader noch etwas schulen, und stattdessen lieber von Fellen berichten, mit denen ich Frauchen ein bisschen wahnsinnig machte... Aaalso, das war nämlich so: Von irgendwo her, hatte Frauchen so ein weißes dickes Schafsfell Ich glaube, es stammte noch von ihren Eltern, bzw. dem ehemaligen Nachbarn früher, der Schäfer war. Nehme nicht an, dass Frauchens Eltern Schafe waren. Frauchen fand das Ding zwar blöd, dachte aber, da sie es nun mal hat, würde ich vielleicht gerne darauf liegen. Habe ich auch. Gelegentlich. Meistens allerdings habe ich mich darauf gestürzt, und es knurrend und ausbellend verkloppt. Das Schaf flog dabei kreuz und quer durch die Bude, und schließlich, das Biest wollte ja nicht hören, habe ich ihm aber ordentlich Bescheid gegeben, und, na ja, wie soll ich es sagen...? Ich habe es markiert. Andere würden sagen, ich hätte drauf gepinkelt. Frauchen verstand die Welt nicht mehr, denn ich war lääängst stubenrein, und habe das auch später sonst niemals gemacht. Sie nahm das Ding also weg, wusch es, und als es getrocknet war, legte sie es wieder hin. Was für ein Affront! Da war es schon wieder! Dieses andere Fellwesen, dass nur doof rumlag, nichts sagte, und auch null Gegenwehr zeigte. Ich hatte es gewarnt! Aber, wer nicht hören will... Das ging noch eine ganze Weile so. Ich "verpusematuckelte" (O-Ton Frauchen) das Fellding, es wurde gereinigt, und wieder von vorn. Schließlich hat das seltsam platte Schaf endlich aufgegeben, und ich hatte den Boden wieder ganz für mich! Zumindest bis Frauchen Jahre später, wir waren inzwischen umgezogen, strahlend wieder damit ankam, und meinte "guck mal Böhnie, ist das nicht ein feines weiches Hundeplätzchen?" Nein! War es nicht! Und das wurde auch sehr bald und sehr deutlich gemacht. So was...pffft... Ich bin ja clever, nachdem ich früher demonstrativ auch vor Frauchens Augen die Fronten klärte, dachte ich, dass ich jetzt auf das Verschieben und Zusammenknüllen verzichte. Sollte sich das Schaf doch angenässt eine Erkältung einfangen, das würde ihm nur recht geschehen! Aber Frauchen hatte da sowas wie nen' sechsten Sinn entwickelt, die hat mich nur angeguckt, ist zum Schaf gegangen, hat geseufzt, und gemeint, dass sie eigentlich nicht vorgehabt hätte, das Fell gleich wieder in die Maschine stopfen zu müssen. Äh, Frauchen, d a s hatte ich eigentlich auch nicht im Sinn... Zuletzt hat sie es in unserem letzten Jahr mal wieder probiert. Da hat sie den elenden Büttel ins Büro gelegt. "Der Boden ist doch viel zu kalt und hart Bönchen", lautete ihre Ansage, bevor sie mir das Teil doch tatsächlich schon wieder vor die Nase, und hihihi, unter die Blase, legte... Frauchen hat's nicht kapiert, und ich räume ein, so ganz klar war auch mir nicht, warum ich das Schafsfell meinte, immer wieder und bei jeden Versuch über Jahre hinweg, markieren zu müssen. Schließlich habe ich das sonst nie, und mit nichts sonst getan! Im Gegenteil, wenn, wenn ich krank war, doch mal ein Malheur geschehen ist, war mir das stets meega unangenehm, regelrecht peinlich! Vielleicht war's der Tierschutz Gedanke, der mich dazu veranlasst hatte. Der Gedanke, da läuft nun ein Schaf nackt durch die Gegend, während seine Kleidung bei mir auf dem Boden rumliegt, und ich wollte damit meinen Protest ausdrücken. Vor ein paar Tagen ist Frauchens Blick zufällig auf das Corpus Delicti gefallen. Es liegt inzwischen sauber und eingenollt irgendwo auf dem Boden. Keine Ahnung, warum sie es nicht weggeschmissen hat. Ich nehme allerdings an, dass sie es jetzt erst recht nicht mehr tun wird, wenngleich sie es für sich niemals hinlegen würde. Das arme Schaf. Das wäre damit vielleicht meine Variante von Taschentücher verspeisen. Sind wohl beides Dinge, die unsere Menschen sich nicht wirklich haben erklären können. Ja, lieber Amigo, wir haben uns noch ganz doll viel zu erzählen, womit wir bestimmt auch der Sorge unserer Frauchen entgegenwirken können, sie würden womöglich irgendetwas im Zusammenhang mit uns und unseren gemeinsamen Erlebnissen vergessen! Ich glaube zwar das geschieht auch ohne dem nicht, dafür war das Leben zu voll, zu intensiv die Beziehung, aber es schadet ja nicht, und es ist auch schön, voneinander zu erzählen! Mensch, äh Hund, da fällt mir noch was ein! Du meintest doch, dass ich quasi einen Job gehabt hätte, und dafür mit Leckerchen bezahlt worden sei. Denkste! Wirklich zu blöd, dass ich darauf nicht gekommen bin! Sich jetzt noch an die Gewerkschaft zu wenden, macht wohl keinen Sinn? Allerdings war meine Tätigkeit ja ohnehin in erster Linie ehrenamtlich. Als Belohnung gab's Knuddeln und dieses "Rumgequitsche", welches alle Frauchen und Herrchen für gewöhnlich ausstoßen, wenn sie kundtun wollen, dass sie gerade besonders begeistert von etwas sind, was wir gemacht haben. Du kennst das. Frauchen hatte irgendwann mal kurz so ne' Anwandlung, da hatte sie sich einen "Guddi" zugelegt, um mich auch unterwegs mit Leckerchen zu versorgen. Nachdem sie das Ding aber regelmäßig Zuhause hat vergessen und liegen lassen, und ich offenkundig auch so bereit war ihr zu folgen, hat sie dieses Unterfangen wieder eingestellt. Ich glaube es war so zwei, drei mal, da haben Verwandte von denen die ich gesucht und gefunden habe, bei den Jungs von der Feuerwehr bei uns im Ort Geschenke für mich abgegeben. Manches davon konnte ich nicht annehmen, denn ich habe ja so schrecklich viel nicht vertragen. Das haben dann meine Hundekumpel bekommen. Aber einmal war es ein Gutschein für unseren Hundeeinkaufsmarkt. Das war super! Und Frauchen hat mitunter auch was bekommen, Blumen und Schokolade. Beides fand sie toll, ich glaube aber, die Schoki mehr, als die Blumen. :-) So, lieber Amigo. Schön, dass du angekuschelt so lange zugehört hast! Wollen wir jetzt noch ein bisschen zusammen toben, bevor es Zeit wird, dass wir schlafen gehen? Schon um den Hauch von Melancholie wegzuspielen, der aufkommt, wenn man in Erinnerungen schwelgt... Also, auf die Plätze, fertig...LOOOS! Wer zu erst am Rosenstrauch und dann auf der Wolkenwiese im Bach ist! Deine Bonnie

Andachtsbild von Bonnie

USCHI !!!

Kommentar vom 22.11.2017

Bild einer Rose

Wir denken ganz Herzlich an die liebe Bonnie und ihr liebes Frauchen !!! -`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´- Für Dich liebe Bonnie !!! Du bist ein Schatten am Tage und in der Nacht ein Licht !!! Du lebst in meiner Klage und stirbst im Herzen nicht !!! Wo ich auch nach dir Frage , finde ich von dir Bericht !!! Wo ich mein Zelt aufschlage , da wohnst du bei mir dicht !!! -`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´--`*´- Ganz Herzliche Grüße von Uschi !!!

Andachtsbild von USCHI !!!

Suse

Antwort vom 23.11.2017

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Liebe Uschi !!! ganz vielen und sehr herzlichen Dank für den lieben Besuch, und die so schönen Worte des Gedenken! Sie haben mich sehr berührt! Beim Foto habe ich fast "Schnappatmung" bekommen, und natürlich flossen prompt die Tränen. Bonnie, meine süße Lieselotte in jung... Original! Dieser Blick, der jedes Herz zum Schmelzen bringt... Bezaubernd! Nun muss ich aber etwas gestehen, nämlich, dass ich Sie namentlich just nicht wirklich zuordnen kann... Das ist mir nun recht unangenehm, denn ich würde mich wirklich gerne bei einem Gegenbesuch bedanken. Vielleicht helfen Sie einer Gedächtnisschwächelnden auf die Sprünge? Mit sehr lieben, und für den schönen Besuch bedankenden Grüßen im Namen meiner geliebten Bonnie Suse

Unbekannt

Kommentar vom 22.11.2017

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Ich hab dich so lieb... Jetzt gerade; keine Worte, nur: ICH HAB' DICH SOOO SCHRECKLICH LIEB!

Amigo

Kommentar vom 21.11.2017

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“Das Band zwischen dir und deinem Frauchen kann nicht reißen, weil du in ihrem Herzen bist- Für immer“ Mit dieser Gewissheit wünsche ich Dir nun eine Gute Nacht liebe Bonnie! Dein Freund Amigo

Bonnie

Antwort vom 22.11.2017

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Guten Morgen, lieber Amigo, ich danke dir für die sehr schönen Worte, die du für mich gefunden hast, und die mich in eine neue Nacht, und einen neuen Morgen im Regenbogenland begleitet haben! Wir haben es beide, dieses Band der Verbundenheit zu unseren Herzensmenschen, unseren Frauchen! Was hatten und haben wir für ein wunderbares Gefühl erleben dürfen, dass wir so geliebt worden sind, und unsere Liebe verschenken konnten. Ja Amigo, wir können sagen "das Leben auf Erden war schön!", und das sollte unseren Frauchen ein schöner Gedanke sein, der ihnen Trost und Halt ist. Ich habe unlängst etwas gelesen, dass irgendwie hängen geblieben ist. Da hieß es : Ohne Leiden bildet sich kein Charakter, ohne Vergnügen kein Geist. Der Mensch soll wohl an beiden reifen. (Feuchtersleben) Dabei kommen mir viele verschiedene Gedanken in den Sinn. Zum einen, ganz gut, dass wir keine Menschen sind, und daher nun auch einiges anders erleben als sie. Zum anderen wie schön es wäre, würden unsere Menschen gerade jetzt unseren Wesen ähnlicher sein können. Wir, mit unserem ganz anderen Zeitempfinden, der Fähigkeit alles was nicht so gut gewesen sein mag, bereitwillig zu vergessen, zu vertrauen, notfalls immer wieder, und darauf zu bauen, dass alles gut wird, und nach jeder blöden Medizin ein Super Leckerchen kommt! Mit dieser Metapher schicke ich liebe Wünsche in den Tag, und freue mich, dich später noch zu sehen. Ich bin dir schließlich noch eine Story aus meinem Leben schuldig. Mal sehen wann du Lust hast, dich zu mir zu kuscheln, und ich sie dir erzählen kann. In freundschaftlicher Verbundenheit zu dir und deinem Frauchen eure Bonnie

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Rosen

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Percy

Am 25.10.2017

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