Gedenkseite von Bonnie meine Lieselotte

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Bonnie meine Lieselotte

tempus fugit amor noster manet in aeternum

02.10.200218.09.2017

Hund [Englisch Cocker Spaniel]

Veröffentlicht am 04.10.2017 von Suse

Betreut von: Filiale Düsseldorf

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Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).

Kondolenzbuch

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Kommentare

mir, in Liebe

Kommentar vom 18.11.2017

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Ich bin so unglücklich ohne dich...

Andachtsbild von mir, in Liebe

mir, in Liebe

Kommentar vom 18.11.2017

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Als uns das Unheil traf war ich in diesem Maß, nicht darauf gefasst. Doch das Schicksal wartet nicht, bis es dir mal passt. Und in dem Feuerkreis, der sich seither um mich dreht, hab' ich immer noch nicht kapiert, worum es hier unten so geht Ich muss doch kein Held sein, in schimmernder Rüstung. Und auch nicht der letzte Mann - kämpfend mit dem Rücken zur Brüstung. Ich muss doch kein Profi sein, dass ist nicht, worum es geht. Man muss nicht fliegen können, es reicht, dass man steht! Wenn deine Welt zerbricht und nichts mehr ist, wie es mal war. Und du suchst das Licht, und es ist nicht mehr da. Du stehst am Abgrund, und der Wind bläst dir ins Gesicht. Bleib' einfach stehen, und wanke nicht.. Ich muss doch kein Held sein, in schimmernder Rüstung. Und auch nicht der letzte Mann - kämpfend mit dem Rücken zur Brüstung. Ich muss kein Profi sein, dass ist nicht, worum es geht. Man muss nicht fliegen können, es reicht, dass man steht! Ich wäre fast durchgedreht in jener dunklen Nacht... Es ist so schlimm gewesen - Ich hätt' am liebsten das alles nicht gemacht.. Ich bin erschüttert, wenn ich daran denk', wie das für dich war... Erschüttert, und es ist so unfassbar - denn du bist nicht mehr da... Ich muss verdammt noch mal kein Held sein, in schimmernder Rüstung. Und auch nicht der letzte Mann - kämpfend mit dem Rücken zur Brüstung. Ich muss auch kein Profi sein, dass ist nämlich nicht das worum es geht. Ich muss nicht fliegen können, es reicht, dass ich steh'!

Andachtsbild von mir, in Liebe

Ingrid

Kommentar vom 18.11.2017

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Liebe Bonnie, ?? ich besuche Dich heute im Rosengarten um Dir in stillem Gedenken an Dich eine Rose zu bringen. Ich denke an Dich und zünde ein Kerzchen für Dich an. ?? Deine Freundin Tammy

Bonnie

Antwort vom 20.11.2017

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Liebe Tammy, eine Rose des Dankes für dich! In freundschaftlicher Verbundenheit von Herzen deine Bonnie mit ihrem Frauchen

Unbekannt

Kommentar vom 17.11.2017

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Liebe Bonnie ich wünsche dir ein schönes Wochenend und zünde eine große Hab-Dich-Lieb Kerze an.Liebe Grüße dein Freund Blacky. Für dein Frauchen zünden wir Morgen ein Trostkerzlein von Herzen an . Ich fühle mit Ihnen ,ganz liebe Grüße von Elke mit Blacky im Herzen ?

Jessica

Kommentar vom 17.11.2017

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Guten Abend liebe Sue. Das du Morgen möglicherweise nicht in der Lage sein wirst zu schreiben oder es emotional nicht schaffst die Gedenkseite deiner Bonnie zu besuchen ist mehr als verständlich. Deine ganze Liebe galt deiner Bonnie, genauso wie meine ganze Liebe meinem Amigo galt. Wir wollten immer nur das Beste für unsere Tiere. Bei vielen, wenn nicht sogar allen wichtigen Entscheidungen haben wir immer das Wohl unserer Tiere berücksichtigt. Kurz: Wir sind einfühlsame Menschen, die jetzt um ihre vierbeinigen Weggefährten trauern. „Was wir an Ihnen verloren haben, wissen nur unsere Herzen.“ Ganz in diesem Sinne, weiß ich nur zu gut wie es sich anfühlt, wenn die Gedanken kreisen und ein regelrechtes Gefühlschaos entsteht. Diese Tage wie Morgen sind dabei besonders schmerzhaft. Für Morgen wünsche ich daher von Herzen ganz viel Kraft diesen Tag zu „überstehen“. Ein leiser Abendgruß von Jessica

Bonnie für Amigo

Kommentar vom 17.11.2017

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Hallo mein lieber Freund, hier schreibt dir deine Bonnie. Ich hätte dir gerne schon gestern noch geantwortet, aber Frauchens Internet ist nachwievor immer wieder mal instabil oder sogar gänzlich futsch. Das Posten dann über den Mobilfunk ist leider auch oftmals mühselig, da Zuhause bei Frauchen, der Empfang gerne mal weg oder grottenschlecht ist. Eine Rolle mag auch gespielt haben, dass sie plötzlich von einem Weinen ins nächste gestürzt ist, dass sie nicht die Energie aufbrachte, Umständlichkeiten in Kauf zu nehmen. Außerdem um zu schreiben, muss sie sich nunmal auf die Gedanken einlassen, die ich ihr schicke, und das ging irgendwann, irgendwie nicht so wirklich. Ich nehme an, du kennst das. Frauchen out of order. Ich habe mich aber gefreut über deinen Gruß und deine Wünsche! Ich weiß nicht mehr, was ich geträumt habe, aber ganz bestimmt hast auch du eine Rolle darin gespielt! Vielleicht haben wir wieder die Cockerköpfe zusammen gesteckt, und uns aus unserem Leben und von unseren Lieben erzählt. Vielleicht habe ich dir auch beim Apportieren zugesehen. Frauchen und ich haben darauf nämlich nicht so viel Aktion verwendet. Nach einigen Malen von Wiederbringen was Frauchen jedesmal wieder wegwarf, habe ich mich gefragt, was der Unsinn soll, und, dass sie nun echt selber losmarschieren kann, um den Ball zB wieder zu bekommen. Meins war eher die Nasenarbeit. Darin war ich ausgesprochen ausdauernd. Zuerst habe ich Leckerchen oder/und Spielzeug aufgespürt, dann hat Frauchen bemerkt, dass ich gerne auf Fährten gegangen bin. Schließlich habe ich Menschen gesucht, und ich sage dir Amigo, nichts und niemand konnte mir entwischen! Ich hätte das vielleicht auch gerne professioneller gemacht, wenn ich nicht das blöde im Auto fahren so gar nicht vertragen hätte. So blieb es bei Einsätzen im Umfeld, aber auch da hatte ich ganz gut zu tun. Taschentücher? Echt jetzt? Die schmecken doch nach gar nichts. Oder doch? Du Amigo, ich bin kein Dreckspatz, ich bin darin vielmehr eher total Tussi! Ins Watt zB hättest du mich freiwillig im Leben nicht bekommen! Das Einsauen in Pfützen und Gräben ließ sich hingegen mitunter nicht vermeiden, wenn ich mir das Bäuchlein kühlen wollte. War ja nicht immer gleich erkennbar, dass da so wenig Wasser, dafür so viel Schmadder ist... Als Frauchen dein schönes Badefoto gesehen hat, hat sie überlegt, wieviele Bilder sie eigentlich von mir hat. Dabei ist ihr aufgegangen, dass es nicht soo viele sind, weil sie es nie so hatte mit dem Fotografieren. Jetzt bereut sie das sehr, und ist traurig. Ich nicht so. Ich bin ganz froh, dass es nur bedingt Beweismaterial gibt. So wie ich mein Frauchen kenne, würde sie sonst nämlich glatt auch jene Fotos herzeigen, bei denen ich womöglich wenig schmeichelhaft wegkomme. Ich bin schon auch ein wenig eitel. Ich erinnere mit Graus einer meiner ersten Besuche beim Friseur. Zum Sommer bekam ich den ultra Kurzschnitt. Erstmal fand ich das ja ganz gut, und über Frauchens Gekicher konnte ich nonchalant hinweg sehen (ich brauchte ja nur daran zu denken wie zerrupft sie nach dem Aufstehen mitunter aussah, das entschädigte), aber als wir dann beim Spaziergang andere trafen, die alle lachend ausriefen "Bonnie, wie siehst du denn aus?", war mir das sehr unangenehm, und jeder sah mir an, wie peinlich mir das gewesen ist. Frauchen hat mich danach nie wieder so verschandeln lassen. Ihr Glück, sonst hätte ich mich bei nächster Gelegenheit revanchiert, und vor Lachen auf dem Boden gewälzt, wenn sie morgens aus dem Bad kam. Du bist nicht so das Fellmonster wie ich, oder? Frauchen ist manchmal ganz schön verzweifelt. Ich neige zur Fell Explosion, und habe für mindestens 2 unsere Art schon nur Unterwolle! Wenn Frauchen, später hat sie das, sehr zu meinem Gefallen, weil viel bequemer, denn nur sie konnte mich frisieren, während ich mich hingelegt und geschlafen habe, das meist selbst gemacht, und danach kopfschüttelnd erklärte, dass ich doch eigentlich nackt sein müsste, schaut man den Berg von Haaren an, aus dem man locker einen Retriever von oben bis unten hätte einkleiden können, bekam ich jedes Mal einen Mordschrecken, und dachte, die meint das doch nicht womöglich ernst mit dem Nackt sein? Puh! Dabei hatte sich eigentlich gar nicht soo viel verändert, und ich fühlte mehr denn das man es sah, dass ich getrimmt, geschnitten und geschoren war. Ich sah durch das viele Fell auch oft pummeliger aus, als ich es tatsächlich war, was man gut sehen konnte, wenn ich pitsche patsche nass war, und nicht nur die Fellpuschen plötzlich zu kleinen Katzenpfötchen wurden. In Zeiten des Fellwechsel musste Frauchen mitunter zwei Mal am Tag saugen, weil immer "ne halbe Bonnie" überall in der Wohnung verteilt herumlag. Ich habe das geflissentlich, genauso wie den Staubsauger, ignoriert. Das nächste Mal erzähle ich dir von dem Fell auf dem Foto auf dem ich liege. Dazu gibt es eine ulkige Geschichte. Na ja, ein bißchen eklig ist sie vielleicht auch... Aber dazu das nächste Mal. Jetzt wünsche ich dir erstmal einen schönen Tag! Das Wolkenschieben hat genützt, die Sonne scheint, und macht das Leben hoffentlich etwas heller und bunter auf Erden. Es grüßt dich ganz lieb mit einem Cockerküsschen deine Freundin Bonnie ... die sich sehr freuen würde, kämst du heute Abend zum Kuscheln zu ihr, um den morgigen Tag mit mir zu verbringen...

Andachtsbild von Bonnie für Amigo

Amigo

Antwort vom 17.11.2017

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Liebe Bonnie, selbstverständlich komme ich heute Abend zu dir. Bin gleich da. Ich bleibe die ganze Nacht an deiner Seite und werde dir auch Morgen den ganzen Tag nicht von der Seite weichen. Das mit dem Verschätzen der Tiefe des Wassers ist ein berechtigter Einwand. Dann ist es dir also passiert, weil du dich einfach dein Bauchgefühl vertrauend ins Wasser gelegt hast, bist du gemerkt hast, oh Schreck da ist ja mehr Dreck? Da war es ja dann leider schon zu spät. Aber Frauchen konnte dir doch gar nicht böse sein deswegen, oder? Wasser ist ja auch total schön zum Abkühlen. Im Wasser konnte man auch so tolle Tauchgänge nach Steinen unternehmen sag ich dir. Manchmal meinte mein Frauchen, dass ich wohl ein Seehund werden sollte! Mensch Bonnie, was lese ich da über dich? Du hast Menschen gesucht? Wenn du Menschen so erfolgreich gesucht hast, hattest du ja einen richtigen „Job“. Das ist ja cool. Darum beneide ich dich. Ich durfte ja nie wegen der Gefahr meiner Anfälle. Das Suchen hat dir bestimmt richtig Spaß gemacht und danach gab es bestimmt ganz viel Lob. Dein Fell so seidig weich und schwarz ist doch wunderschön. Dass du so extrem mit explodierter Unterwolle zu tun hattest, hätte ich nicht vermutet. War verdammt viel Arbeit für dein Frauchen, das stimmt. Da kann ich verstehen, dass sie verzweifelt war. Aber auch mein Frauchen hatte oft zu kämpfen, nicht wegen einer Explosion. Die hatte ich nie. Aber bei 49cm Schulterhöhe war es wegen meiner Größe oft ein langwieriges Unterfangen. 3h Frisör war für uns beide hart. Aber nach der ganzen Anstrengung habe ich meinen schönsten Gang aufgelegt und bin stolz wie Oskar durch den Park flaniert. Ein älterer Herr hat sich immer ganz besonders gefreut und mich dann noch lieber gekrault. Dann war schnell wieder alles vergessen. Und ja! So richtig genüsslich zerkaute Taschentücher waren meine große Leidenschaft. Ich habe es immer ganz groß aufgezogen und bin stolz mit meiner Beute zeigen gegangen. Frauchen lachte immer so herzhaft und fing an mit mir zu spielen, indem sie betonte, dass sie jetzt kommt um es sich zu holen. Die Herausforderung nahm ich dankend an. Kannst du dir vorstellen wie mein Cockerherz höher schlug? Bestimmt kannst du dich jetzt auch an solche schönen Spiele erinnern, die du zusammen mit deinem Frauchen erlebt hast und weißt um den unschätzbaren Wert! Ich freue mich schon auf den Tag, an dem du mir deine Geschichte mit dem Fell und dir anvertraust. Ich bin schon fast bei dir. Du hast mich bestimmt schon in der Witterung. Bis gleich. Dein Freund Amigo

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Amigo

Kommentar vom 16.11.2017

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Liebe Bonnie, Hier ist dein Freund Amigo, der an dich denkt und dir schöne Träume schenkt. Gute Nacht.

Unbekannt

Kommentar vom 16.11.2017

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Liebe Sue, vielen lieben Dank für die Genesungswünsche. Es geht heute wieder besser. Du fragst ob es mir zu viel wird? Nein, es wird mir nicht zu viel. Ich sehe es auch nicht als Zwang, sondern als gegenseitige Unterstützung in einer schweren Lebensphase. Wenn du dir etwas von der Seele schreiben möchtest, dann schreib es auf ohne dir Gedanken zu machen, was es bei mir auslösen könnte. Erstens passiert es mir doch genauso und zweitens denke ich damit umgehen zu können beziehungsweise muss es lernen. Es sind doch meist auch genau die Wunden punkte an die man sich aus eigenem Anschub nicht heran wagt. Wenn ich dir mit dem gegenseitigen Schreiben helfen kann, tue ich das sehr gerne. Sie mir nur bitte nach, dass ich nicht der „geborene“ Schreiber bin, meine Formulierungen daher oft nicht präzise. Im Idealfall schreiben wir solange wie wir es beide für richtig halten und bis der Zeitpunkt gekommen ist, dass wir ohne gegenseitigen Halt auskommen. Wäre das OK? Tja, die Frage mit dem „Neuen Hund“ sehe ich ganz genauso wie du. Auch ich verurteile keinen trauernden Mensch, der sich entscheidet sein Herz wieder für einen Weggefährten zu öffnen. Wenn es sein Weg ist und hilft vermeintlich besser mit der Trauer umzugehen, von Herzen gerne. Diese an eine selber herangetragene Frage nach einem „neuen Hund“ dagegen kann auch ich nicht verstehen und verabscheue sie zutiefst. Der Gegenüber müsste doch sehen wie es einem geht? Das Schärfste hier war eine Hundebesitzerin eines schon betagten Hundes, die nach der unweigerlich kommenden ersten Frage: Wo ist…. Auf meine Antwort ….Ich musste ihn gehen lassen… genau DIESE Frage gestellt hat. Ich habe nur geguckt, mir das Weinen verkniffen und bin wortlos gegangen. Ihr Mann schaute sie nur an. Das ging gar nicht und zum Glück hatte ich eine verständnisvolle Hundefreundin an meiner Seite die auch nur den Kopf darüber schüttelte. Es tut mir leid, dass auch dir solche Fragen gestellt werden. Ich weiß auch nicht was manche Menschen dazu bewegt, trauernden Menschen wie dir und mir auch noch hier das Leben schwer zu machen. Geht eindeutig gar nicht. Genau bei dieser Frau hoffe auch ich und schäme mich dafür, dass sie anders darüber denkt, wenn ihr Hund mal gehen muss. Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es dir geht, und auch welche Gedanken dich quälen. Ich ertappe mich jetzt oft, die Vermeidungsstrategie folgend und denke an gar nichts oder stopfe meine Freizeit mit allmöglichen Arbeiten zu, immer mit dem Ziel nicht daran zu denken. Es hilft wirklich kurzfristig auch mal tränenfrei durch den Tag zu kommen. Aber verdrängen ist nicht verarbeiten und so ist es langfristig keine gute Strategie. Zu deiner Frage wie du am besten Verfahren sollst mit quälenden Selbstvorwürfen. Das ist es doch was dich jetzt am meisten quält, oder? Zum Thema Trauerarbeit bin ich bei der eigenen Recherche auf einen Beitrag gestoßen, der das eigene Empfinden in Ansätzen recht gut widerspiegelt und auch Verhaltensempfehlungen gibt. In Ansätzen, weil der Text leider sehr kurz gefasst ist. Auch das Thema Selbstvorwürfe kommt zur Sprache. Hier kurz der Auszug: „Meist ist es nicht Trauer allein, die wir fühlen. Oft gesellen sich bittere Selbstvorwürfe hinzu – sicherlich sind doch wir Schuld am Tod unseres Hundes! Wir hadern mit dem Schicksal - gab es wirklich keine Möglichkeit, es abzuwenden? War das Einschläfern des Hundes die richtige Entscheidung? Was wäre gewesen, wenn? Grübeleien und selbstquälerische Fragen können uns in einen selbstzerstörerischen Strudel ziehen…. Manch einer ist vielleicht aufgewühlt, ruhelos, kann weder essen noch schlafen. Ein anderer fällt in einen tiefen, erschöpften Schlaf. Manche können einfach weitermachen wie zuvor, während sich all dies im Hintergrund abspielt. Andere sind zu gar nichts mehr in der Lage. Es kann gut tun, seine Energien in Trauerrituale für den Hund zu stecken.“ „Zu den Trauerritualen zählen beispielsweise Spazierwege, die wir mit unserem verstorbenen Hund stets gegangen sind, alleine gehen und uns dabei an ihn erinnern. Wir können die Orte, die er besonders geliebt hat, aufsuchen und uns ihm dort nahe fühlen. Virtuelle Friedhöfe oder Regenbogenbrücken im Internet können wir nutzen, um dort unseres Hundes zu gedenken oder unsere Trauer um Hunde mit anderen Hundefreunden zu teilen.“ Quelle Stadthunde.com Es wird empfohlen, Trauerrituale zu schaffen. Ich hoffe, du siehst, dass du vieles schon umsetzt. Trauer verläuft in Phasen und jede Phase braucht ihre Zeit. Ich kann dir daher „nur“ empfehlen, dass du dir selber die Zeit einfach lässt die du brauchst. Lass die anderen doch darüber Denken was sie wollen. Sagt sich leicht, ich weiß, aber ich denke hier in erster Linie an dein eigenes Befinden. Ich finde das geht in diesem Fall einfach vor! Nochmal kurz zurück zu den Trauerritualen. Die Idee von Tammys Frauchen mit den Briefen für Bonnie ist auch eine weitere Möglichkeit eines Trauerrituals, dass für dich gut geeignet ist. Deine Texte an Bonnie sind wirklich einzigartig. Ich hoffe du bist jetzt nicht von meiner Antwort enttäuscht. Weihnachten und Silvester. Oh ja da sprichst du ein Thema an was ich gar nicht wagte jetzt schon zu thematisieren. Du hast so recht mit Weihnachten und Silvester. Obwohl bei mir schon seit 2015 keine richtige Weihnachtsfreude mehr aufkommen mag, so wird mit dem diesjährigen Fest dann wohl der Tiefpunkt erreicht. Ich würde es dieses Jahr am liebsten alles ausfallen lassen. Einzig für Amigo habe ich Weihnachten 2016 gefeiert. Auch wenn es Leute gibt, die Geschenke für Hunde als Blödsinn abtun, ich habe erlebt wie glücklich so ein kleines Wesen sein kann. Ich schreibe jetzt unter Tränen weiter, zu sehr schmerzt diese Erinnerung, aber ich werde es jetzt weiter schreiben. Amigo wusste genau, wenn der Baum aufgestellt wird, beginnt eine besondere Zeit. Das Auspacken seiner Geschenke an Heiligabend war immer das Highlight. Er hat mit so einer Hingabe ausgepackt und strahlte eine ganz besondere Fröhlichkeit aus. Glücklich und zufrieden nach der Bescherung ist er dann meist unterm Tannenbaum inmitten seiner ausgepackten Geschenke eingeschlafen. Am Weihnachtsmorgen raste er dann gleich zum Baum, um zu gucken, ob alles noch da ist. Es wird dieses Jahr verdammt wehtun und so graut es auch mir ganz fürchterlich vor diesen Tagen. Auch ich habe in all den wunderschönen Weihnachtsfesten mit Amigo nie daran gedacht, dass es einmal ein Fest ohne ihn geben wird und die Erinnerung an erlebte Feste einen sehr verletzen wird…. Pass bitte gut auf dich auf. Ich denke in diesen schweren Tagen ganz besonders fest an dich. Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo und Bonnie im Herzen

Sue

Antwort vom 17.11.2017

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Liebe Jessica, ich bin froh zu lesen, dass es dir gestern wieder etwas besser ging! Halten wir es so, dass wir einfach schauen, wohin uns der Weg führt, und inwieweit und wie lange sich unsere Wegstrecken kreuzen, bzw. wir ein Stück des Weges gemeinsam gehen. Nur, und darum bitte ich dich, kommt der Tag an dem du eine andere Richtung einschlägst, bitte verschwinde nicht wortlos! Ich kann das inzwischen echt nicht mehr ab. Ich erwarte keine Erklärungen etc. Ein simples " ich gehe jetzt woanders lang", reicht mir, um das einordnen zu können. Danke! Keine Ahnung was du meinst, Jessica, ich finde nichts, was deine Einschätzung du wärest "keine Schreiberin" bestätigen würde! Ich lese dich gerne, und lese eine junge Frau, die sich auseinander setzt, mit Herz, Verstand und Substanz! Dabei interessieren mich keine Formulierungen (wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich schlicht nach), oder Wortschöpfungen, mich interessiert vorwiegend was zwischen den Zeilen geschrieben steht. Und das hat dir meine Sympathie, und ein gutes Stück Vertrauen eingebracht. Ich danke dir für den Hinweis des Textes/Artikel auf stadthunde.com. Ich weiß um die Wichtigkeit von Ritualen in der Trauerarbeit, und tatsächlich setze ich einige Möglichkeiten dabei auch um, während anderes nicht geht, oder mir persönlich nichts bringt. Und ja, das hast du richtig erkannt, im Augenblick quälen mich sehr gewisse Selbstvorwürfe. Bonnies Sterben, speziell der Vorgang ansich, war ein fieser Trigger, der die Situation um das Hergeben müssen als solches, zusätzlich belastet. Insofern ist da diese Komponente, die das alles zusätzlich erschwert. Ich glaube (und befürchte), dass du das wirst nachvollziehen können, da du neben deiner Trauer um Amigo noch in einem anderen, zusätzlichen, Trauerprozess steckst. Es tut mir schrecklich leid, dass ich die Erinnerungen um Weihnachten wachgerufen habe, und damit bittere Tränen. Ich könnte mich ohrfeigen... Ich werde nun besser nicht weiter darauf eingehen, nur möchte ich dir sagen, dass ich Amigo bildlich vor mir hatte, und das war irgendwie, mh, schön. Ich hoffe, und wünsche dir inständig, dass du aufgehoben sein wirst, und umgeben von denen, die deine Bedürfnisse in diesen Tagen erkennen und respektieren! Hast du vielleicht schon mal überlegt, wegzufahren? Vielleicht ist das eine Option. Was soll man sagen zu solch einer Person wie die, der du da begegnen musstest?! Nicht du bist dabei diejenige die sich schämen muss! Ich hörte unlängst etwas ganz ähnliches von einer Hundebesitzerin (!), die sich darüber ausließ, dass sie nicht verstünde, wie man ein "solches Geschiss" um einen Hund machen könne, und was das alles kosten würde! Ihr Hund bliebe beim TA und käme in die Sammelkremierung, fertig. Mir ist richtig schlecht geworden, und ich war gottfroh, dass ich dieser Person nicht gegenüber stand, ich befürchte, ich hätte für nichts garantieren können. Was ist los mit solchen Menschen? Was ist in deren Leben so verkehrt gelaufen, dass sie so derartig abgestumpft und verroht sind? Ein Tier, ein Hund, der über Jahre ein Leben begleitet, ist doch kein Gebrauchsgegenstand, Wegwerf Artikel... Manche Leute sollten wirklich besser unter sich bleiben, und keinem Tier ihre Gesellschaft aufnötigen! Willst du ein Auto fahren, oder nur ein Mofa, musst du einen Führerschein machen. Einen Hund kann jeder noch so ungeeigneter Trottel einfach so zu sich nehmen. Ich begreife das nicht. Ich finde, man ist auch über den Tod hinaus für das verantwortlich, was man sich ein Leben lang vertraut gemacht hat. Gott sei Dank hattest du eine verständnisvolle Freundin an deiner Seite! Liebe Jessica, ich weiß noch nicht, ob ich mich morgen melde. Ich erwähne es vorsorglich. Kann sein, dass ich danach lechzte zu schreiben, zu lesen, zu...was auch immer. Es ist aber auch möglich, dass ich auf Tauchgang gehe. Damit verabschiede ich mich (Bonnie will noch Amigo schreiben) einstweilen von dir, und sende dir sehr , sehr liebe Grüße zu! Sue mit Bonnie und Amigo in meinen Gedanken

Ingrid

Kommentar vom 15.11.2017

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Liebe Sue, ich möchte mich zu allererst für den lieben Kerzengruß, den Sie für mich auf Tammy`s Trauerseite hinterlassen haben, auf`s Herzlichste bedanken. Wie schön von Ihnen, in ihrer eigenen Trauer an mich zu denken. Ich habe gelesen dass Sie über meinen Satz "Von Traurigkeit zu Dankbarkeit " "gestolpert " sind.Vielleicht gelingt es mir zu erklären was ich damit meine. Ich bin sehr dankbar dass Tammy fast 17 Jahre an meiner Seite war. Ich bin dankbar für jede Sekunde in der wir unser Leben teilten. Nun ist sie seit 1.April nicht mehr an meiner Seite und anstelle dieser tiefen Dankbarkeit ist diese unsägliche Traurigkeit über ihren Heimgang getreten. Ich hoffe jeden Tag auf`s Neue dass die Traurigkeit ein bisserl nachlässt und wieder ein Stück dieser tiefen Dankbarkeit das "Oberwasser" gewinnt. Das meinte ich damit...ich habe mich wahrscheinlich unglücklich ausgedrückt, bitte verzeihen Sie mir wenn ich Sie damit verwirrt habe. Auch ich habe unschöne Äußerungen von "guten Freunden" bekommen, bereits nach etwas mehr als 3 Wochen. Ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen, warum soll ich mich mit Menschen umgeben die mir alles andere als gut tun. Das Leben seit 1.4. läuft sozusagen an mir vorbei, ich funktioniere dort wo es erforderlich ist. Alles andere macht momentan für mich keinen Sinn, die wenige Kraft die ich habe in unwichtige Dinge und Nebensächlichkeiten zu investieren. Liebe Sue, bei Ihnen ist es ja erst so kurz her, erwarten Sie nicht zuviel. 2 Monate sind nichts! Vielleicht kann ich Ihnen mit einem Rat etwas helfen: Sie haben die wunderbare Gabe ihre Gefühle "zum Anfassen " in Schriftform auszudrücken. Schreiben Sie einen Brief an ihre über alles geliebte Bonnie, sagen sie ihr in diesem Brief alles was Sie ihr sagen wollen. Und legen Sie diesen Brief dorthin wo ihre Bonnie ist. Und wiederholen Sie das einfach immer wieder wenn Ihnen danach ist. Ihre Gefühle sind Bonnie dann ganz nah. Liebe Sue, ich besuche Bonnie hier bald wieder und werde für Sie auf Tammy`s Trauerseite heute Abend ein Kerzchen anzünden. Als heute noch gestern war, begaben sich die Engel auf die Reise, um Dein Herz und mein Herz zu tragen. Deines trugen sie gen Himmel in das ewig leuchtende Licht und meines hielten sie damit es nicht zerbricht. ( P.F.Killinger ) Auch heute schicke ich Ihnen einen festen Händedruck der aus meinem tiefsten Herzen kommt. Alles, alles Liebe für Sie Sue und viel Kraft! Ganz liebe Grüße Ingrid und ihre Tammy

Suse & Bonnie

Antwort vom 16.11.2017

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Liebe Ingrid, süße Samtpfote Tammy, auch ich möchte damit beginnen, mich sehr herzlich für Ihren nicht nur sehr lieben, sondern ein weiteres Mal so berührenden Besuch bei Bonnie, und damit auch bei mir, bedanken! Wieder ist es Ihnen gelungen, mich zum intensiven Nachdenken anzuregen. Da wäre zum einen Ihr Ratschlag an mich... Ich werde mir ein hübsches Schreibbuch besorgen, worin ich dann auch die noch so verwirrten Gedanken festhalten kann, die ohnehin nur meine Bonnie verstehen würde. Manchmal ist es ja nur ein einzelnes Wort, was aber den ganzen Tag in meinen Gedanken ist. "Bonnie" zum Beispiel. Wenige Silben nur, aber sie bedeuten ALLES! Dann waren da Ihre Worte über die Konsequenzen die Sie für sich gezogen haben. Die klangen zunächst so souverän, aber liest man weiter, und auch ein bißchen zwischen den Zeilen... Mir kommt in solchen Momenten immer wieder der Spruch in den Sinn "Als ich eine Hand suchte, die mich festhält, fand ich eine Pfote". Ich bin sehr enttäuscht von einigen Menschen, und auch ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen, wie man sich mir gegenüber verhalten hat, aber weh tut es trotzdem, und ist so, mh, desillusionierend! Ich denke immerzu, dass tatsächlich erst (m)ein Tier es geschafft hat, jene Menschen zu entlarven, was ihre tatsächliche Gesinnung und ihr wahres Gesicht anbelangt. Und, und das erfüllt mich mit Ekel, es war "mein Tier", das dafür herhalten musste. Liebe Ingrid, ich lese so viel Traurigkeit und Sehnsucht nach Ihrer Tammy aus Ihren Zeilen, und möchte so gerne etwas ultimativ tröstliches sagen... Aber es ist ein bißchen so, als wollte ein Blinder einen Nichtsehenden führen. Soll heißen, außer mitfühlendes Verstehen, liebevolles Gedenken, und das ein oder andere Licht und Röschen für Tammy, habe ich nicht. Aber das kommt aufrichtig und von Herzen, verbunden mit den besten Wünschen für Kraft, Mut und Zuversicht für Sie! Zuletzt möchte ich noch sagen, dass mir das von Ihnen ausgesuchte Zitat von Killinger, ausgesprochen gut gefallen, und den Tränen ihren Lauf gelassen hat. Ich wünsche Ihnen, dass der Engel braune Katzenpfötchen hat, der nun Ihr Herz weiter fest umfangen hält, damit es nicht noch mehr entzwei geht, sondern behutsam wieder ganz werden kann! Mit einem freundschaftlichen Gefühl, gebe ich meine Hand in die Ihre, und lege in einem sanften Druck, all meine guten Wünsche, und meinen Dank hinein! Sue & Bonnie überall

Jessica & Amigo

Kommentar vom 15.11.2017

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Liebe Sue mit Bonnie überall. Ich würde gerne antworten, mehr Schreiben, aber im Moment geht es nicht. Ich fühle mich heute nicht. Tut mir leid, wenn ich dich jetzt auch noch damit belaste. Das beabsichtige ich nicht. Ich wollte nur nicht unhöflich sein und dich auf Antwort warten lassen. Ich denke, Morgen wird es mir wieder besser gehen. Ein ganz lieber Mittwochsgruß für dich liebe Sue, verbunden mit einer Gedenkrose für Bonnie von Jessica und Amigo.

Suse & Bonnie

Antwort vom 15.11.2017

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Eine "Sonnenrose" nur für dich, liebe Jessica! Und dazu eine sanfte Umarmung! Es ist nichts unhöfliches dabei, wenn's zum Schreiben nicht reicht, oder einfach nicht passt! Unsere Kommunikation soll uns gut tun, etwas heile machen helfen, und nicht in Verpflichtungsgefühl ausarten! Ich hoffe, dass unser "Vertrauensverhältnis" doch schon so weit gediehen ist, dass es einer Frage der Höflichkeit nicht bedarf. Ich bin traurig zu lesen, dass es dir heute so gar nicht gut geht. Traurig, nicht belastet! Kann ich etwas für dich tun? Dann lass' es mich wissen. Etwas was du dir am meisten wünschst, kann ich zwar nicht bewerkstelligen, aber ich kann dir zu der spürbaren Nähe von Amigo, noch eine Bonnie dazu wünschen, die dir dann gemeinsam einen erholsamen Schlaf, mit einem sehr, sehr schönen Traum bescheren. Und ich kann dir sagen, ich bin auch da, wenn du mich brauchst. Ich wünsche dir, dass du dich ganz bald wieder besser fühlst! Herzliche Grüße, -und lieben Dank für die Rose! Ich denk an euch! Suse & Bonnie im Traumeinsatz, wenn du magst

Rosen

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Rosengarten-Sterne Team

Am 18.09.2023

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Unbekannt

Am 18.09.2022

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Rosengarten-Sterne Team

Am 18.09.2022

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dein Frauchen

Am 12.05.2022

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!!! Für Bonnie !!!

Am 18.09.2021

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in Liebe von deinem Frauchen

Am 18.09.2021