Gedenkseite von Bonnie meine Lieselotte

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Bonnie meine Lieselotte

tempus fugit amor noster manet in aeternum

02.10.200218.09.2017

Hund [Englisch Cocker Spaniel]

Veröffentlicht am 04.10.2017 von Suse

Betreut von: Filiale Düsseldorf

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Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).

Kondolenzbuch

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Kommentare

mir, mit dir überall

Kommentar vom 15.11.2017

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Bönchen, süßes geliebtes Hundeschnäuzchen, der Tag heute ist gelaufen... Nicht, dass die anderen besser gewesen wären, aber gerade hat's mich doch zusätzlich kalt erwischt. Eher zufällig habe ich meine aktuellen Kontobewegungen angesehen, und, mir war, als würde man mir in den Magen boxen, da sehe ich, dass der Halbjahres Betrag für die Hundesteuer abgebucht worden ist. Ich dachte die Tage noch, dass der doch irgendwann demnächst fällig wird, habe den Gedanken allerdings auch gleich wieder von mir weggeschoben, denn ich will und wollte mich damit nicht auseinandersetzen. Ich habe dich noch nicht "abgemeldet", habe dafür auch noch nicht die Unterlagen von deiner Tierärztin bekommen. Diese letzte Rechnung, und den Schein für die Steuerbehörde... Ich befürchte, der Versand an mich könnte in der Praxis irgendwie untergegangen sein, aber ich schaffe es einfach nicht, dort anzurufen, nachzufragen, und um die Zusendung zu bitten. Es geht einfach nicht!! All die vergangenen Tage bin ich schon nur mit äußerster Überwindung an den Briefkasten gegangen, und jeden Tag war ich erleichtert, dass dieser letzte Brief nicht im Kasten lag... Alles in mir sträubt sich die Worte zu lesen "Kosten Euthanasie Hund, Betrag XY. Anbei Bestätigung des Todes, zum Abmelden der Hundesteuer. Blabla. Damit wird es offiziell wahr... So endgültig, schon wieder, und noch einmal... Ich habe, nicht mal im Ansatz, all die beschissenen Emotionen verbunden mit den Formalitäten, das Abholen, das Wiederbringen, und nochmal Formalitäten, verkraftet.. Fast denke ich, dass es vielleicht besser gewesen wäre, auch diese Angelegenheit gleich zu regeln, statt, dass man, aus nett gemeinter Rücksichtnahme, damit wartet. Lieber der ganz große Brocken am Stück, denn verschlucken tue ich mich doch so oder so. Diese Woche werde ich nicht in der TA Praxis anrufen, und ich bete, dass auch nicht ausgerechnet dieser Tage jene gefürchtete Post ankommt. Bitte nicht! Ich verspreche auch, dass ich Ende nächster Woche deine Tierärztin anrufe, wenn nur jetzt keine Post kommt! Notfalls kann ich ja auch eine Mail schreiben, und mich dann innerlich wappnen, in dem Wissen, nun kommt zeitnah die letze Rechnung... Nur bitte diese Woche nicht! Das wäre jetzt wieder einer dieser Momente, wo du dich ankuscheln, und mich fragend angucken würdest... Einer jener Momente, wo ich dich streicheln würde, dich drücken, irgendetwas reden - und mich sofort deutlich besser fühlen würde! Dann würde ich dich beobachten, dich anschauen, und bemerken, dass sich fast wie von selbst, alles entspannt, und entweder könnte ich weiter was auch immer zu tun ist, tun, oder wir hätten gespielt, wären raus gegangen... Aber meine kleine Zauberin, meine selbstlose Kummer Kümmerin, ist nun der Grund großen Kummers...und nicht hier... Und so sitz' ich da, und murmel vor mich hin: Ich w i l l meine Bonnie wieder haben !!

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Christel

Kommentar vom 15.11.2017

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Es gibt unendlich viel Trost zu wissen, dass das vergängliche Leben in ein unvergängliches übergeht - Christel m. Mumpi i. Herz

Sue und Bonnie

Antwort vom 15.11.2017

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Liebe Christel, ich danke dir für deinen Besuch, und die Rose für Bonnie! Deine Worte sind berührend, und in der Tat liegt darin ein Trost. Obschon ich gestehen muss, dass ich daran noch arbeiten muss, dass er mich schon zur Gänze nachhaltig erreicht. Aber ich halte mich daran fest, dass die Zeit bis zu einem Wiedersehen, gemessen an der Ewigkeit, nur ein Wimpernschlag ist... Sehr liebe Grüße, und ein liebevolles Streicheln für Mumpi, sendet Sue mit Bonnie überall

Unbekannt

Kommentar vom 15.11.2017

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¸.•*¨*`•.Ein warmes Licht, dassDein Herz zum Leuchten bringt LG.von Marion mit Sissi & Finchen

Sue und Bonnie

Antwort vom 15.11.2017

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Liebe Marion, ganz viel Dank für den lieben Eintrag! Ich befürchte, im Augenblick braucht's noch mehrere zig hundertfache Watt Scheinwerfer... Aber Dein Licht ist schon mal ein guter Anfang! Herzliche Grüße zu Dir und zu Deinen Fellschätzen Sissi und Finchen im Regenbogenland sendet Euch Sue mit Bonnie überall

Jessica

Kommentar vom 14.11.2017

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Liebe Sue, ich danke auch dir ganz herzlich, dass du dich mir so anvertraust. Ich weiß oder ahnte es nach deinen Zeilen mit dem Zusammenleben mit Bonnie bereits, welchen hohen Stellenwert sie in deinem Leben hatte. Es ist so berührend wie das Schicksal Euch beide zusammengeführt hat. Für viele Jahre hattest du einen wundervollen Begleiter an deiner Seite. Bonnie hat dir tausendfach zurückgegeben, dass du dich getraut hast, das Abenteuer „Cocker“ zu starten. Auch ich habe es nie bereut, mein Leben mit einem Cocker zu teilen. Ich kann nur hoffen, dass die gesammelte Kraft durch die gemeinsame Zeit mit Bonnie soweit nachstrahlt und dir jetzt noch Kraft gibt, um gesund bleibend durch die schwere Zeit zu kommen. Das Treffen der Entscheidung bei uns beiden war unausweichlich. Zu entscheiden sie gehen zu lassen war ein letzter Liebesbeweis für unser Tier. Ich kann dir auch nur raten, dir alle Zeit Welt zu lassen, um an den Versuch der Verarbeitung der letzten Tage mit Bonnie zu gehen. In deinem Falle sind es auch erst zwei Monate, so dass ich es auch noch nicht wagen würde. Auch nach fast 5 Monaten wage ich mich noch nicht. Irgendwann muss ich das angehen, sonst kann ich es nicht verarbeiten, das weiß ich. Es ist auch genau das, warum ich nicht oder nur sehr schlecht schlafen kann und nachts immer Radio höre. Stille finde ich ganz fürchterlich. Deine Meinung gegen die Entscheidung für die Urne habe ich nicht angreifend oder negativ aufgefasst. Wollte in dem Zusammenhang nur ausdrücken, dass ich sie sicher verwahrt haben möchte. Auch mir hilft die Vorstellung über unsere Beiden sehr. Alle Leute, die das als „unnormal“ abtun, sollen erst einmal in vergleichbare Lage kommen, um urteilen zu können. Was kann ich dir gutes Wünschen, jetzt wo der emotional schwere 18.November bevorsteht, der den erlebten Verlust mit deinem Herzenshund in seiner ganzen Heftigkeit wieder vor Augen führt? Nach nur zwei Monaten kann niemand erwarten, dass dieser Tag tränenfrei vergehen wird oder es dir Gelingen wird schon in positiver Erinnerung an Bonnie zu schwelgen. Ich wünsche Dir für diesen kommenden, unausweichlichen Tag schon einmal von Herzen alles Gute. Ich folge dann am 26. November. Ein ganz lieber Gruß von Jessica mit zwei liebenswerten Cockern im Herzen

Sue

Antwort vom 15.11.2017

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Hallo, liebe Jessica, ich hatte befürchtet, dass meine Antwort an dich untergegangen sei, was vielleicht irritierend gewirkt hätte. Darum die Nachfrage. Ich wollte keineswegs drängeln! Nun, ein Stück weit vermag ich sogar nachvollziehen können, dass manch einem diese Zuneigung zu einem Tier eigenartig und wie die sprichwörtliche "Affenliebe" vorkommt, und manchmal denke ich, dass ich schon auch dem Klischee von der "ältlichen Frau, die sonst niemanden als ihren Hund hat" entspreche. Allerdings frage ich mich, was daran so schlimm ist, wenn es so wäre, dass das so geringe Akzeptanz findet. Ich schäme mich zwar für den Gedanken, trotzdem ist er da, dass ich mit einer, tja, wie soll ich es nennen, Genugtuung ? an den Moment denke, wo zB "meine Freundin" dort ist, wo ich mich gerade befinde. Das ist zwar nicht sehr fein von mir, aber ich hoffe, dass sie sich dann daran erinnern wird, wie sie einst mit mir und meinen Gefühlen umgegangen ist - und lernt. Weißt du, sie redete immer davon, dass wenn etwas mit ihrem Hund sei, man sie würde einliefern lassen können/ müssen. Ich war es nicht, der dieser Aussage widersprach, und als Quatsch abtat... Tritt man eigentlich auch an dich heran, und schlägt dir vor, dir einen "neuen Hund zu holen"? Dabei könnte ich schon bei der Formulierung aus der Haut fahren... "Neu" und "holen"... Ich weiß, ich rege mich über Begrifflichkeiten auf, aber, hallo? Geht's noch? Dabei wird doch schon offensichtlich, wie wenig Mühe sich jemand gibt, sich auseinanderzusetzen, und wie gering das Verstehen um den erlittenen Verlust ist! Verstehe mich richtig, ich verurteile niemanden der sein Herz für ein anderes Tier so weit wieder öffnen kann, und natürlich würde ich daraus keine Rückschlüsse ziehen, wie weit es in diesem Fall mit der Liebe bestellt ist!! Ich denke nur, dass man -mich- besser kennen sollte, als dass man mit einem so absurden Vorschlag an mich herantritt. Ja, in drei Tagen... Puh... Ich befinde mich eigentlich schon die ganze Woche im Ausnahmezustand... Kennst du das, wenn man nicht weiß, was man denken kann? Ich meine wirklich "kann", also, was geht, ohne innerlich zu zersplittern...? Ich hüpfe dabei hin und her. Manchmal werfe ich meine Gedanken wie einen Ball, und schaue, wohin er springen mag. Dann wieder lenke ich sie ganz konkret hier oder da hin. Und manchmal verbiete ich mir alles, sehne mich danach, einfach Nichts zu fühlen. Alles funktioniert etwas, aber nicht richtig. Und nichts davon tut gut. Zumindest nicht längerfristig. Ich habe ziemlich Angst vor dem Wochenende. Ich befürchte, dass an diesem Tag zwangsläufig die Geschehnisse um ihren Weggang in den Vordergrund treten, ohne, dass ich sie würde zurückdrängen können. Und, obwohl ich weiß, du hast ganz Recht, es war unausweichlich, und ein letzter Dienst, der in Liebe getan wurde... Da ist auch diese leise, aber um so bohrendere Stimme, die fragt, und fragt, und zweifelt, Ängste und Scham, und ein "schlechtes Gewissen" suggeriert... Ich bin ziemlich ratlos, wie damit umzugehen das Beste sein könnte. Mich gruselt auch schon gewaltig vor Weihnachten und schließlich Silvester... Das wird das erste Mal tatsächlich ganz alleine sein... Anders; alleine war ich schon öfter, aber niemals einsam. Hinzu werden alle die Erinnerungen und Bilder an vergangene Feste kommen... Bonnie mit Weihnachtsmütze, oder den albernen Rentier Haarschmuck, Bonnie, die ihr Paket auspackt, Silvester mit mir das Feuerwerk betrachtet, und mit einem Hundebier (also sie, ich dann doch eher ein Glas Sekt) aufs neue Jahr anstößt... Warum habe ich mir über all die Jahre nie Gedanken darüber gemacht, was diese Dinge später als Erinnerungen einmal bedeuten könnten? Oh je...ich quatsche und quatsche...und denke gar nicht darüber nach, was meine Worte bei dir auslösen könnten... Ich überlege alles zu löschen... Andererseits, ich verlasse mich auf zwei Dinge. 1. Du hörst auf zu lesen, wenn es dir zu viel wird 2. du sagst mir, wenn ich in meinen Antworten an dich zurückhaltender sein soll. Abgemacht? Ich bin nun selbst irgendwie erschöpft. Leer, und gleichzeitig voll bis obenhin. Somit verabschiede ich mich nun leise mit sehr lieben Grüßen, in Verbundenheit zu dir und Amigo Sue mit Bonnie überall

Bonnie

Kommentar vom 14.11.2017

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Guten Morgen, lieber Freund Amigo, hast du gut geschlafen inmitten all der Rosenblüten? War das Körbchen weich, und hattest du genügend Platz? Ich hoffe, du bist ein Gentleman, und hälst mir nicht vor, dass ich geschnarcht habe? Also, ich fand es total schön, dass du bei mir warst! Hoffentlich kommt es unter deinen Anubis Freundinnen nicht zu Eifersüchteleien. ;-) Mir dünkt, du bist ja ein sehr begehrter Rüde! Klar, so gutaussehend, cool und obendrauf auch noch so lieb wie du bist... Sag' mal, Amigo, was hast du denn da auf dem Foto erlegt? Einen bösen Latschen? Was hatte der Lump vor? Wollte er sich etwa am Fuß deines Frauchens davon machen? Frechheit! Das musste eindeutig verhindert werden! Du hast vollkommen recht, ich denke auch, dass es mitunter gerade unsere kleinen Marotten waren, die uns zu Lebzeiten auf Erden besonders liebenswert gemacht haben, und nun zu jenen kostbaren Erinnerungen werden, die das Band zwischen uns und unseren Herzensmenschen zusätzlich eng knüpfen! Ich befürchte allerdings, mein Frauchen wird etwas nachdenken müssen, sie hat nämlich eindeutig mehr Eigenarten als ich. Einer musste ja schließlich normal bleiben. ;-) (Ich mache natürlich nur nen' Witz.) Was hast du denn noch so angestellt, Amigo? Was mir spontan in den Sinn kommt, und Frauchen mitunter dazu gebracht hat laut loszulachen, zumindestens so lange, bis sie mich retten musste war, dass ich, ich erwähnte ja bereits, eher der Herbsttyp zu sein, sobald die Temperatur über 20 Grad stieg, keine Pfütze, und sei sie noch so niedrig und schlammig, und keinen Graben ausgelassen habe, um mich, platt gedrückt wie eine Flunder, und alle Viere von mir streckend, hineinplumpsen zu lassen. Dafür wurde jeder unbeobachtete Moment genutzt, wo Frauchen mal nicht hingeschaut hat. Blöd war nur, wenn ich in nen' Graben rein bin, aus dem ich alleine nur so ohne weiteres nicht wieder raus kam, weil es so verflixt steil und rutschig war. Da musste Frauchen dann wohl oder übel, hinter mir her klettern, und retten. Na ja, nicht ihre Kleidung, die war nicht mehr zu retten. Den Rest des Weges sahen wir beide dann sehr lustig aus, ein nasser Modder-Cocker, und ein von oben bis unten mit Schlamm und Pfotenabdrücken dekoriertes Frauchen... Ich habe auch versucht mich in kleine Vogeltränken oder Blumenkübel zu legen, das passte aber irgendwie nicht, so sehr ich mich auch bemühte, mich zusammenzuklappen. Das Hundebäuchlein konnte ich darin nicht kühlen. Schwimmst du gerne, Amigo? Also ich bade ja lieber. Im seichten Wasser herumliegen, ja, das ist fein! Zumindest so lange, wie es sich um einen Teich, oder See handelt. Badewanne und Dusche finde ich nen' schlechten Ersatz. Geschwommen bin ich nur, wenn Frauchen zu weit weg kam. Da bin ich hinterher. Musste schließlich sicher stellen, dass sie nicht absäuft. Im Sommer hatte ich ein kleines Schlauchboot im Garten. Da wo man sich normalerweise rein setzt um trocken zu bleiben, hat Frauchen Wasser eingefüllt. Ich war dann "Captain Bonnie, die Räuberbraut" auf großer Fahrt. Keine Ahnung, warum immer alle gelacht haben. Mir war's egal. Tja, seufz, das war eine weitere Geschichte aus meinem Leben... Vielleicht hat sie dir Bilder in den Kopf gesetzt, die dir ein Lächeln entlockt haben, und vielleicht sogar eigene Erinnerungen wachgerufen, die du heute mit deinem Frauchen teilen kannst, um in gemeinsamen Gedanken durch den neuen Tag zu kommen. Das würde mich freuen! So, mein Freund, bis später, ja?! Ein morgentliches Freundschaftküsschen sendet dir deine Freundin Bonnie PS: Frauchen fragt, ob dein Frauchen ihre letzte Antwort auf den Eintrag vom 12.11. gesehen hat? Sie befürchtet, ihre Antwort könnte untergegangen sein, und dein Frauchen wundert sich.

Amigo

Antwort vom 14.11.2017

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Liebe Bonnie. Danke für deine lieben Komplimenten über mich. Da werde ich ja ganz rot.:-) Die Nacht bei dir war traumhaft schön. Der Duft der Rosen hat mich in so einen Tiefschlaf gebracht, dass ich, solltest du tatsächlich geschnarcht haben, es gar nicht mitbekommen habe. Oh ja, deine geschilderten Erlebnisse erinnern mich an meine Zeit mit Frauchen und den eigenen Erlebnissen. Danke, liebe Bonnie, dass du mich an deinen Erlebnissen teilhaben lässt und mich so meinen Eigenen präsent werden lässt. Den Schuh habe ich übrigens in meinem Revier gefunden. Als Apportierhund muss ich meine Fähigkeiten doch immer trainieren! Da liegt es nahe, Sachen wie Schuhe zu nehmen, die man so in seinem Revier findet- nicht? Suchspiele waren auch ganz prima. Meiner feinen Nase entkam kein Taschentuch, welches ich meistens in den Hosentaschen fand. Köstlich die zu verspeisen, kann ich dir sagen. Aber natürlich nur vom eigenen Rudel, Taschentücher draußen oder von Fremden wollte ich nie. Gerne Schwimmen? Ich bin eine regelrechte Wasserratte. Erst ab 20 Grad bist du wasseraktiv geworden? Ich habe immer so im März an gebadet. Um Pfützen und Schlamm habe ich einen Bogen gemacht. Das war nicht Meins. Einmal haben wir eine Wattwanderung unternommen. Ich war so angewidert von dem Zeug. Mein Blick sprach Bände. Nein, ich liebe schwimmbares Wasser. Die wenigen Momente im Jahr wo Frauchen sich traute, habe ich es genossen mit ihr gemeinsam weit raus zu schwimmen, immer eng an ihrer Seite, um sie im Falle des Falles retten zu können. Im Anschluss ans Schwimmen, habe ich mich aber auch immer im Sand oder auf der Wiese gewälzt, um besser zu Trocknen. Wenn es sein musste, habe ich auch das Bad in der Dusche über mich ergehen lassen. Über weitere Erlebnisse von dir freue mich schon. Du erzählst mir doch hin und wieder nochmal welche, ja liebe Bonnie? Bonnie ich hab dich so gerne! Ein lieber Pfoten Gruß von deinem Freund Amigo P.S. Die Antwort von deinem Frauchen hat mein Frauchen gefunden. Sie hätte gestern Abend auch gerne noch geantwortet. Leider ist ein wichtiges Schreiben gekommen, welches eine sofortige Antwort erforderte. Nach der Formulierung, es war schon spät, konnte sie nicht mehr.

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Bonnie

Kommentar vom 13.11.2017

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Guten Morgen, lieber Amigo, mein Freund, du hast noch geschlafen, und ich wollte dich nicht wecken, als ich aufgebrochen, und zurück in den Rosengarten gegangen bin. Wenn du magst, komm' doch auch einmal zu mir. Es schläft sich hier, inmitten all der Rosen, auch ganz gut, und mein Körbchen ist kuschelig weich. Ich lade dich herzlich ein, dich davon zu überzeugen. Deine Geschichte ist wunderschön, und auch ein bißchen witzig. Wie du mit der Raufe abgedampft bist, die du stibitzt hast, hat mich schon zum Lächeln gebracht. Vorallem, wenn man bedenkt warum! Als wenn dein Frauchen dich wegen des Piepmatz je hätte vergessen..! Also wirklich Amigo, du bist ja drollig! Du süßer Matz, mit Anwandlungen von Pascha Allüren, was? ;-) Aber weißt du was, und das ist fast schon unheimlich, ich habe mit meinem Frauchen was ganz ähnliches erlebt! Wir haben auch gemeinsam mal einem Vögelchen das Leben gerettet! Im Gegensatz zu dir wollte ich allerdings keine Einrichtung klauen, ich hätte glatt gleich den ganzen Vogel genommen. :-) Zumindest hatte Frauchen das vermutet, weil ich mich, ganz gegen meine sonstige Art, konsequent dazwischen drängelte. In Wahrheit wollte ich mich natürlich lediglich davon überzeugen, ob sie auch alles richtig macht, wenn sie es mir schon nicht überlassen will, das Vögelchen gesund zu schnuppern und zu schlabbern. Okay, ich gebe zu, bei dem Ding mit der Pipette und so, wäre ich an meine Grenzen gestoßen. Nun, wie auch immer, auf jeden Fall ist mir bei deiner schönen Erinnerung aus deinem gemeinsamen Leben mit deinem Frauchen, meine auch wieder eingefallen. Und dafür doppelt Dank! Ach Amigo, wir haben soo viel zu erzählen, stimmt's? Wann immer dir danach ist, ich freue mich, wenn du mir noch viel mehr erzählst! Das Füllhorn der Erinnerungen ist so voll... Es ist schön sie lebendig zu halten, indem wir davon erzählen. Ich weiß, manchmal macht es auch traurig, und eigentlich immer schwingt auch Melancholie mit. Aber, auch ein Lächeln unter Tränen, ist ein Lächeln! Ich höre dir sehr gerne zu, bin auch gespannt dich dadurch besser kennen zu lernen, vor allen Dingen aber, freut mich dein Vertrauen! Mein Cockerohr ist immer offen für dich, Herz und Verstand stehen dir freundschaftlich zur Verfügung! Ich spiele, schmuse, erinnere, lache, weine mit dir, ich bin deine Freundin, und für dich da! In tiefer Verbundenheit Bonnie

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Amigo

Antwort vom 13.11.2017

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Guten Abend liebe Bonnie, das Bild von uns beiden ist traumhaft schön. Schwärm. Sag deinem Frauchen ganz gerzlichen Dank dafür! Dir danke ich für deine Einladung auch mal bei dir vorbei zu schauen. Das mache ich herzlich gerne. Schon der Gedanke sich in Rosen zu betten ist wunderschön. Seufz. Deine Geschichte mit Frauchen und dem Vögelchen gefällt mir auch sehr gut. Das mit dem dazwischen drängeln kenne ich von mir auch nur zu gut. hihi. Die gute Absicht dahinter haben unsere Frauchen wohl nicht richtig verstanden. Die Beziehung zwischen meinem Frauchen und mir war sicher genauso stark wie bei dir und deinem Frauchen. Wir konnten uns gegenseitig blind vertrauen. Ich denke, deshalb hat Frauchen mir solche liebenswerten Streiche durchgehen lassen. Sind es nicht auch gerade diese Marotten an die sie sich später liebevoll erinnern werden und die Ihnen vielleicht dann sogar ein Lachen entlocken können? Ach, es ist alles nicht leicht für unsere lieben da unten auf Erden. Ein großer Trost sollte aber der Gedanke daran sein, dass wir uns jetzt gefunden haben, liebe Bonnie. Ich soll dir übrigens noch ganz liebe Grüße von unserem Anubis Freund, dem kleinen Kater Moritz ausrichten. Er hat dir bei mir ein Licht angezündet. So dann bis nachher. Ich nehme deine Einladung gleich mal an und komme vorbei. Bin ja überhaupt nicht neugierig auf dein Reich. Ein Freundschaftsküsschen von Amigo

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mir

Kommentar vom 13.11.2017

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...mit ganz viel Bonnie bei mir, um mich herum ist mein Leben fest mit dir verwoben. Und bist du auch ganz schrecklich weit weg von mir, in einer anderen Galaxie, ist es mir auch nicht möglich dich anzufassen, und in deine wunderschönen Augen zu blicken, die mich so beredt angesehen haben, nichts ändert meine Herzensverbundenheit zu dir. Meine Dankbarkeit, dass du dich mir angeschlossen, und mir dein Vertrauen geschenkt hast, ist riesengroß, womit allerdings gleichermaßen das Bedürfnis steigt, mich zu entschuldigen, für jedes mal wo ich dir in irgendeiner Form eben doch "etwas getan" habe, das du nicht verstanden hast. Ob das nun die verhassten Autofahrten betrifft, die manchmal unumgänglich waren, Medikamente, die ich dir gar mit sanftem Nachdruck verabreichen musste, obwohl du das echt eklig fandest, oder dir die geliebten Leckerchen verweigerte, weil sie deiner Genesung im Wege gestanden hätten... Aber, oh Gott, am allermeisten für den letzten Abend. Du hast dich so gefürchtet... Am liebsten hätte ich geschrien, dich mit Klauen und Zähnen beschützt, und alle zum Teufel gejagt... Ich musste alle, alle meine Kräfte aufbieten um mein Wort zu halten, und mein Versprechen einzulösen welches besagte, dass ich dir lieber womöglich etwas Zeit wegnehmen würde, als dich einem Zustand auszusetzen, an dem man nur noch von Erlösung hätte sprechen können. Ich wollte nicht, dass du nichts mehr hättest fressen können, im Medikamentenrausch vegetierst geplagt von zusätzlichen Nebenwirkungen... Der Krebs sollte dir neben dem Leben nicht auch noch die Würde wegnehmen. Und trotzdem überlege ich nun oft, denke darüber nach, ob ich nicht vielleicht doch noch ein paar Tage hätte das Risiko eingehen sollen. Ich befürchte, und meine Sorge darum ist groß, und liegt so schwer auf meiner Seele, Bonnie, dass du nicht nur nicht verstanden hast, was dein Frauchen dir gerade antat, statt dich zu beschützten, sondern regelrecht Abscheu empfunden hast, und mit diesem Gefühl von Enttäuschung über mich gegangen bist. Ich wünsche mir sooo sehr, dass dich am Ende ein Engel an die Pfote genommen, und mit meiner Stimme von meiner unendlichen Liebe zu dir gesprochen hat! Du süße, liebe, liebe Bonnie, meine Lieselotte, kleine bezaubernde Else Immertreu... Liebe ist doch eine Energie, etwas, was soo viel bewegen, überdauern und verändern kann, etwas, was nicht einfach verpufft... Demnach müsste das Universum erfüllt davon sein, so erfüllt, dass es dich erreicht, und dich spüren lässt, egal was ich getan habe, und wie es sich womöglich in diesem einen Moment für dich angefühlt haben mag, es war einer der aller, aller schwersten Entscheidungen in meinem Leben, und gleichzeitig die, in größter Liebe getroffene! Ich hoffe, dass du das (jetzt) weißt, meine geliebte Böhnie, und, dass ich dich nicht werde suchen müssen, sondern längst schwanzwedelnd von dir erwartet werde, wenn ich zu dir komme! Bis dahin trage ich dich überall hin, in meinem Herzen, in meinen Gedanken, in meiner Seele...

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Amigo

Kommentar vom 12.11.2017

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Liebe Bonnie, natürlich darfst du auch heute zu mir kommen. Ich freue mich sehr, wenn du heute oder Morgen vorbei schaust.Ich bin immer für dich da. Du darfst mich auch sonst gerne jederzeit besuchen. Das du auch mich prima beschützen kannst, dass weiß ich doch. zwinker. Und mit der Technik, kenne ich von Frauchen auch nur allzugut. Mach dir keine Sorgen, schicke zur Not auch eine Brieftaube. In diesem Zusammenhang fällt mir gerade eine Geschichte mit einem Vögelchen ein. Ich werde sie dir als Gute Nacht Geschichte erzählen und hoffe sie gefällt dir. Als Frauchen mal einen kleinen hilfebedürftigen Flattermann aufgenommen hat, über den ich mich draußen gestellt hatte, so dass ein Beagle den kleinen nicht weiter traktieren konnte, hatte ich kaum zu Hause angekommen so eine Angst, dass Frauchen sich nicht mehr um mich kümmert. Da habe ich eine kleine Vogelfutterraufe stibitzt und bin damit abgedampft, weil ich wusste, dass ich so ihre Aufmerksamkeit auf mich lenke. Und ja , Frauchen hat gemerkt, dass aus dem alten Vogelkäfig etwas fehlte. Auf der Suche danach, ich glaube sie hatte schon so eine Ahnung, fand sie mich dann und gab mir zu verstehen, dass diese Angst, sie würde mich vernachlässigen, völlig unbegründet ist. Sie streichelte mich innig bis wir von dem protestierenden kleine Flattermann im Käfig unterbrochen wurden. Er war wieder trocken und hatte neue Kraft geschöpft. Ich bekam dank des Flattermanns noch einen Extra Spaziergang und Frauchen hat den Kleinen am Fundort fliegen lassen. Andere Flattermänner haben ihn dort herzlich empfangen. Frauchen war so glücklich darüber und auch so stolz auf mich. Wieder zu Hause bekam ich dann noch Extra Leckerlies. Da die Geschicht nun zu Ende ist wünsche ich dir liebe Bonnie nun eine Gute Nacht. Träum was schönes. Ein ganz lieber Gute Nacht Gruß von deinem Freund Amigo

Blacky

Kommentar vom 12.11.2017

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Liebe Bonnie , ich möchte dir ein gute Nacht wünschen, schlaf schön. Liebe Grüße dein Freund Blacky

Bonnie

Antwort vom 13.11.2017

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Guten Morgen, lieber Blacky, ich hoffe, du hast gut geschlafen, und du kommst heute Morgen gut in die neue Woche! Ich habe mich gefreut, dass du mich besucht, und einen Gruß von dir da gelassen hast! Komm' ruhig immer mal vorbei, wenn du Lust dazu hast. Ich zeige dir dann meinen Rosengarten, und wir können zusammen spielen, oder uns was erzählen. Bis dahin, liebe Grüße deine Cockerkumpeline Bonnie

Jessica

Kommentar vom 12.11.2017

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Liebe Sue. Das tut mir unendlich leid, dass du im Umfeld Menschen hast, die deine Trauer nicht wenigstens tolerieren können. Kenne ich selber auch, aber die Ansicht über die „übertriebene“ Trauer meinerseits werden wenigstens mir gegenüber „tot“ geschwiegen. Fühlen tue ich es aber trotzdem. Irgendwie also genauso schlimm. Leider habe auch ich Vergleichsmöglichkeiten und kann auch sagen, dass ich keinen Unterschied zwischen der Trauer um einen Menschen und jetzt um mein Tier feststellen kann. Ich glaube, die eine Trauer war noch gar nicht beendet, als das Schicksal schon wieder zuschlug. Amigo hatte mir so geholfen, dass schwere Jahr 2016 auszuhalten. Er war so stark an meiner Seite, auch gesundheitlich. Das war der einzige Lichtblick im Jahr 2016. Aber ich komme vom Thema ab. Ich denke, die Emotionen sind wirklich der Schlüssel bei der traurigen Musik. Man wird sehr traurig, weint und danach geht es einen für wenige Stunden, manchmal auch den restlichen Tag besser. Aber wenn ich es mir recht überlege, würde meine Beschreibung auch auf die Wirkung von Suchtmitteln passen, oder? Danke für deine Warnung. Ich werde aufpassen, nicht in einen Strudel zu geraten, aber manche Tage ist es einfach noch unerträglicher als andere Tage und dann höre ich eben Musik. Mit den Sachen von Amigo ist eine Art Pseudonähe für mich. Er und ich haben zusammen 8 Wochen um sein Leben gekämpft. Der Kampf war ein Auf- und Ab. Das hat bei mir tiefe Wunden hinterlassen. Selbst meine Sachen, mit denen er Kontakt hatte, habe ich nicht wieder angerührt. Schon die Gedanken daran erschüttern mich wieder bis ins Mark. Mit der Urne ist es so, dass ich panische Angst habe, dass sie irgendwer umwerfen könnte. Deshalb empfinde ich sie sicherer im Schrank. Fotos sind bei mir immer von der Stimmungslage abhängig. Es gibt zwei Arten ein Foto zu betrachten. Ein Foto mit Amigo drauf einfach nur angucken ist für mich jetzt ein riesen Unterschied als ein Foto anzugucken, zu überlegen wo es aufgenommen wurde und welche schönen gemeinsamen Augenblicke ich damit verbinde. Letzteres bringt mich eigentlich immer zum Weinen. Deine Frage zum Zeitgefühl. Ich weiß nicht so recht, aber ich denke eher ich muss hier verneinen. Mir kommt eher alles wie eine Ewigkeit vor. Das kann aber insofern nicht stimmen, da es mir doch dann mit dem gefühlten Abstand eigentlich besser gehen müsste? Da ist aber nicht so. Ich muss hier noch mal darüber nachdenken. Ich kann dir hier also im Moment leider keinen Rat geben, da mein Zeitgefühl eher beschleunigt ist. Folgendes also rein spekulativ: Kann es vielleicht sein, dass zwei Komponenten im Körper miteinander kämpfen? Das Herz will es nicht wahr haben und verlangsamt die Zeit, so dass es dir vorkommt als sei es erst gestern gewesen. Der Verstand aber dazwischen funkt und das wirkliche Zeitempfinden einwirft, so dass durch die Vermischung alles durch einander gerät? Was ich zum Schluss noch loswerden muss. Die Gewissheit, dass es so einfühlsame Menschen wie dich gibt, ist so schön. Danke fürs Lesen. Das ist ja auch ein Weg der Trauerbewältigung. Ich hoffe auch dir hilft dieser Weg. Selbst wenn ich könnte und vorher um den Schmerz wüsste, die Zeit mit Amigo würde auch ich nicht ungeschehen machen wollen. Für die neue Woche wünsche ich Dir nun einen möglichst guten Start. Ein herzlicher Gruß von Jessica mit Bonnie und Amigo, die immer einen festen Platz in meinem Herzen haben.

Sue

Antwort vom 12.11.2017

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Liebe Jessica, zunächst möchte ich dir Danke sagen; Danke für dein Vertrauen, und deine Bereitschaft, mir von alledem zu erzählen! Oh Gott, ich kann gar nicht so schnell schreiben, wie ich nun antworten, und meinerseits erzählen möchte... Ich kann dir soo gut nachempfinden, was du meinst, wenn du davon sprichst, welchen festen Halt dir Amigo gegeben hat, als alles um dich herum ins Wanken geraten ist. Und ich weiß auch, wie zusätzlich tief man so ein Wesen dann in sein Herz lässt, völlig ohne Scheu, und ganz und gar vorbehaltlos! Etwas, und in seiner Art so einzigartig, wie man es nur ganz, ganz selten bei und mit Menschen tut. Zumindest dann, wenn man im Laufe der Jahre so seine Erfahrungen mit Menschen gemacht hat... Wir spielen alle im Umgang miteinander so oft Theater... Dabei geht's um Umgangsformen, um Tabus, um gesellschaftliche Akzeptanz usw. Deinem Tier ist das alles herzlich egal, da geht es um das pure Miteinander und einfaches Fühlen in seiner reinsten Art. Und trotzdem ist eine solche Beziehung komplex, was sie mindestens genauso voll macht, wie eine innige Beziehung zu einem Menschen. So habe ich es erlebt, und ich verdanke Bonnie wortwörtlich mein Leben. Als sie zu mir kam, ging es mir sehr, sehr schlecht, und ich suchte nach etwas, was mein Leben, nein, besser mein Inneres wieder heil(-er) machen würde. Ich war verunsichert, verletzt, und traurig, und instinktiv hatte ich mich eigentlich für einem ganz und gar anderen Hund interessiert. Einen großen, starken, äußerst beeindruckenden Rüden. Das Schicksal, und der TS, bzw. die TH Leiterin, legte mir stattdessen ein kleines schwarzes Cockermädchen in die Arme, die in ihrer Seele ebenso verletzt schien, wie ich selber. Ich hatte damals überhaupt und nicht mal im Ansatz eine Ahnung davon, was es heißt, künftig einen Cocker an seiner Seite zu haben, und bekam neben der Lust mich darauf einzulassen, auch ein bißchen Angst, als ich mich über die verschiedenen Eigenarten einer solchen Rasse belas. Da war von Jagdtrieb die Rede, Sturköpfigkeit, Cockerwut usw. Es sollte alles ganz anders werden, denn Bonnie war alles Schöne, das man über diese Rasse berichtete, tausendfach multipliziert, und absolut nichts von dem, was mir vielleicht hätte Sorgen bereiten können. Mir wurde ein Herz auf vier Pfoten geschickt, und meines konnte etwas gesunden. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre die Kraft, auch all das zu überstehen, was mir noch so bevorstehen würde. Und das war nicht wenig. Ich hatte kein Licht am Ende des Tunnels, ich hatte Bonnie!! Sie gab mir die Kraft weiterzumachen, hielt mich innerlich lebendig, dass ich mich spüren konnte. Das hat kein Mensch für mich getan, und trotzdem hielt durch sie die Verbindung zu Menschen, wenn ich mich auch sehr zurück zog, und immer vorsichtiger wurde. Um so fieser jetzt natürlich die Erkenntnis, dass sich unter denen die ich an mich heran ließ jene befinden, die nun so verständnislos und ohne Feingefühl reagieren. Nun gut, da hat mir Bonnie über ihr Weggehen hinaus wieder und nochmal etwas beigebracht, und ich habe sehr genau hingeschaut, und meine Konsequenzen daraus gezogen. Meine kleine Lehrmeisterin... Diesen Versuch (Pseudo) Nähe zu schaffen, kann ich nachvollziehen! Ich tue das auch, nur auf andere Weise, schätze ich. Ich habe in diesem Zusammenhang viel darüber nachgedacht, dass man Entscheidungen treffen muss. Zum Beispiel solche, das geliebte Wesen frei zu geben. Und, ich neige dazu immerfort mein Denken, Fühlen und Verhalten zu analysieren, nehme ich an, dass neben dem Ausweichen von unmittelbar empfundenen Schmerz beim direkten Anblick ihrer Sachen, auch das eine Rolle dabei spielt. Die Konsequenz meiner Entscheidung an diesem schrecklichen Montagabend, dem 18. September vollumfänglich zu tragen, und sie frei zu geben. Nicht,weil ich sie nicht liebe und vermisse, sondern genau darum. Außerdem, wie sollte mein Verstand sonst begreifen, was mein Herz weiß - und umgekehrt, denn das ist ja auch immer wechselseitig. Irgendwie so. Ich bin nicht sicher, ob es mir gelingt auszudrücken, was ich damit meine. Aus deinen Zeilen erlese ich, wie traumatisch die letzten Tage mit deinem Amigo, und das unausweichliche Ende, gewesen ist, und kann nur wieder sagen, dass ich das ganz und gar nachempfinden kann! Bestimmt gibt es unterschiedliche Abläufe, im Kern aber, so scheint es mir, haben wir das ganz ähnlich erleben müssen. Ich wage mich immer noch nicht daran, mich damit auseinander zu setzen, und ahne, dass ich dafür zunächst erst einmal stabiler werden, und einen geschützten Raum schaffen muss. Jetzt, und bis auf Weiteres, überfordert mich das, und " brächte mich um". Oh je, Jessica, ich hoffe, du hast mich nicht missverstanden? Ich bewerte nicht, wie oder ob andere sich für eine Urne entschieden haben, und wo sie diese aufbewahren! Mein Gott, habe ich mich wieder so dusselig ausgedrückt, dass dieser Eindruck entstehen konnte? Ich habe nur einfach erzählen wollen, wie ich, ganz subjektiv, empfunden habe, und erzählen darum, weil ich immer das Gefühl habe, dass ich für mich auch immer etwas daraus ziehen kann, wenn ich zuhöre, wie oder was andere getan, gedacht, oder empfunden haben. Womit sich der Kreis zu dem Punkt schließt, dass ich unheimlich froh bin, und sehr, sehr dankbar, dass unsere Fellengel uns in unserer Trauer um sie zusammengeführt haben, damit wir uns tragen helfen können, und uns bewusst machen, dass wir keineswegs "übertrieben" und "drüber" sind, in unserem Fühlen, und uns nicht "unnormal" vorkommen müssen. Es ist so hilfreich zu wissen, dass das was man denkt und empfindet verstanden, oder zumindest akzeptiert wird. Denn selbst, wenn man hier und da in Nuancen vielleicht anders denkt, ist das Grundverstehen da, und das wirkt sehr unterstützend! Ich danke dir dafür! Von Herzen! Pass' auf dich auf! Liebe Grüße Sue mit ganz viel Bonnie ganz nah, und Amigo gleich nebendran

Rosen

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Jessica mit Amigo im Herzen

Am 14.10.2017

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Unbekannt

Am 14.10.2017

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Bettina

Am 13.10.2017

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Maria

Am 11.10.2017

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Unbekannt

Am 11.10.2017

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Rosengarten-Sterne Team

Am 08.10.2017