Gedenkseite von Sena

Sena
Geliebt und unvergessen
Hund [Spanischer Mischling ]
Veröffentlicht am 15.06.2019 von Heidi
Betreut von: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Bochum
Geliebt und unvergessen wird unsere Sena sein ,die am 8.6. über die Regenbogenbrücke gehen musste .Sie wurde 17 Jahre alt , trotzdem sind wir sehr am trauern und fassungslos weil alles so schnell ging,wir wollten sie nicht leiden lassen . Vor 16ein halb Jahren kam sie aus einer Spanischen Tötung zu uns ,wir haben es nie bereut .Sena war mit jedem Hund bester Kumpel . Ruhe in Frieden mein altes Mädchen ,ich hab dich lieb ❤️Mutti Ach schrittest Du noch einmal durch den Garten im raschen Gang .Ich würde warten stundenlang .
Kondolenzbuch
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Kommentare
In Gedenken an Paula
Kommentar vom 06.09.2020

Wenn du an mich denkst, erinnere dich an die Stunde, in welcher du mich am liebsten hattest. (Rainer Maria Rilke) Liebe Heidi, jetzt wollte ich dir einfach so einen lieben Gruß da lassen und lese, dass Paula über den Regenbogen gegangen ist. Es tut mir so unendlich leid und es muss schrecklich für dich sein, schon wieder Abschied nehmen zu müssen. Auch wenn ein Tier alt ist und ein erfülltes und glückliches Leben hatte, so ist es für uns nicht weniger schmerzhaft, wenn es über den Regenbogen geht. Du weißt, dass deine Lieblinge Nele, Nina, Sena und Timmi Paula erwartet und liebevoll in Empfang genommen haben. Auch der Rest der Rasselbande wird sich um Paula kümmern, damit sie sich in der neuen Umgebung eingewöhnen kann. Es wird ihr gut gehen, ohne Schmerzen und ohne Altersbeschwerden. Ich hoffe, dass auch dein Herz diesen neuerlichen Verlust verkraftet. Ich bin in Gedanken bei dir und hoffe, dass dein Pfötchenteam und die wunderschönen Erinnerungen dich trösten können. Fühle dich ganz herzlich in Sternchen-Verbundenheit umarmt Drina mit Pauline und Jasper im Herzen

Mutti
Kommentar vom 28.08.2020

Hallo mein Schatz, ihr habt die Paula an der Regenbogenbrücke alle in Emfang genommen . Stell sie den anderen vor sie ,wollen bestimmt alle wissen wer Paula ist ,sie soll sich gut einleben . Bis bald mein Schatz ,Du warst mein Leben ❤️ Mutti hat dich lieb ❤️

Mutti
Kommentar vom 27.08.2020

Geliebte treue Sena, wie du schon gespürt hast geht es der Paula sehr ,sehr schlecht wir sind alle angespannt und traurig . Ich hab dich lieb mein Schatz .❤️ Mutti hat dich lieb ❤️

Rosen für Sena
Kommentar vom 23.08.2020

Oft fragte ich mich – wo wirst du sein, nachdem du diese Welt verlassen hast. In der Stille meiner Gedanken fand ich in meinem Herzen die Antwort darauf. (Rebell) Liebe Heidi, auf Senas Seite kannst du Hippos Abenteuer nach Tibet nachlesen. Dort war ich vor vielen Jahren selbst und war ganz fasziniert von der Kultur und den beeindruckenden Tempeln. Fühle dich ganz herzlich umarmt und hab mit deiner Familie und deinem geliebten Pfötchenteam noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche. Das Wichtigste zurzeit ist, dass ihr gesund bleibt! Ganz viele Grüße in herzlicher Sternchen-Verbundenheit Drina mit Pauline und Jasper im Herzen ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Hippo lag auf dem weichen Gras und ließ sich den Wind um die Nase wehen. Er ahnte nichts von einer Feier, denn er kannte sein Geburtstagsdatum gar nicht. Oberzeremonienmeister Benny hatte durch den Waldmann und den Engel der Unvergänglichen Liebe in Erfahrung gebracht, an welchem Tag Hippos zweites Leben angefangen hatte. Jule und Tommi fanden, dass das ohnehin viel bedeutsamer war als der eigentliche Geburtstag. Balou behielt Hippo im Auge und lenkte ihn ab. Das fiel ihm gar nicht schwer, denn die beiden philosophierten gerne über Gott und die Welt. Apropos Welt…. Bei Tagesanbruch roch das Gras besonders frisch und ein erdiger Duft stieg Hippo in die Nase. Er liebte das Bouquet der Natur, von dem er in seinen ersten Lebensjahren nicht einmal etwas ahnte. Hippo dehnte und streckte sich genüsslich und wollte gerade Balou wecken, um das letzte Gespräch über Freiheit fortzuführen. Doch Balou lag nicht in der Hängematte. Das war ungewöhnlich! Bevor Hippo sich weiter wundern konnte, tauchten all seine Freunde wie aus dem Nichts auf und riefen laut „ÜBERRASCHUNG“. Hippo kuckte derart verblüfft, dass Pauline, Jasper und Sammy sich kichernd die Pfote vor die Schnäuzchen hielten. „Überraschung - wie, warum?“ stammelte Hippo, als unter der Leitung von Luna und Susi der Rasselbande-Chor intonierte: Liebster Hippo, zu deinem Geburtstag wir wünschen dir das Beste Zu diesem Anlass wir dir richten gleich aus ein feines Frühstücksfeste Weder du noch Marika und Harald kennen das Datum deiner Geburt Daher wurde der Tag deiner Adoption als dein Geburtstag festgezurrt Das passt wunderbar, denn an dem Tag dein richtiges Leben begann Endlich Liebe, Fürsorge und Glück auch für dich die Oberhand gewann` Hippo staunte immer noch Bauklötze, als sich seine Sternchenfreunde allesamt auf ihn stürzten und ihn mit Glückwünschen in allen Sprachen überhäuften. Die Mädchen drückten ihm zusätzlich unzählige Küsschen auf die Wangen und umarmten ihn. Hippo lachte und freute sich. Balou klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter und verkündete: Bon anniversaire, mon ami, wir lassen die Korken knallen Frühstücken auf der Stelle, bevor wir betrunken umfallen Dora, Emma, Paula und Pietsch rumpelten mit Bollerwägen voller Champagner herbei, denn der durfte gerade heute nicht fehlen. Zu Hippos Überraschung (schon wieder!) zogen auch Biko, Bommel, Linus und Rambo Handwägen, deren Inhalt mit weißen Leintüchern abgedeckt war. Die Champagnerflöten wurden verteilt und Rusty und Tom prosteten Hippo zu: Unser liebster Hippo, auf dein Wohl wir trinken alle Sich dann jedes Sternchen schnell `nen Imbiss kralle In dem Moment lupften Nele, Nina, Sena und Timmi die Leintücher und es kamen Picknickdecken und –körbe zum Vorschein. Die Engel und Feen bauten im Nu das Picknick auf. In Hippos Korb gab es nicht nur die feinsten Delikatessen zum Verspeisen, sondern auch Papier und Hausschuhe. Ihr wisst ja, Hippo liebte es Dinge zu zerkleinern, was ihm den Spitznamen „Krümelmonster“ eingebracht hatte. Die Sternchen aßen und lachten. Hippo blickte zufrieden um sich, zerfetzte zwischendurch einen Hausschuh und freute sich über die gelungene Überraschung seiner Freunde, als Axel und Benny ihn wissen ließen: Das leckere Frühstückspicknick ist der Überraschung nur erster Teil Wir wollen verreisen, um zu erforschen deine Wurzeln im Detail Du bist ein Shi Tzu, deiner Rasse Ursprung zu finden im fernen Tibet Ein Land weltbekannt durch Klöster, Landschaft und als Dach der Welt Hippo klatschte begeistert in die Pfoten. Zum zweiten Sternchengeburtstag hatte er einen Teil seiner in alle Himmelsrichtungen verstreuten Nachkommen kennengelernt und damit einen Blick in die Zukunft gewagt. Zu seinem Geburtstag würde er etwas über die Herkunft seiner Rasse und damit über seine Vergangenheit erfahren. Er murmelte philosophisch: „Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“ Der Kreis würde sich für ihn schließen. Ein plötzlich aufkommender Wind erfasste die Rasselbande und als er wieder nachließ, hörten sie den Glück und Frieden wünschenden Gruß „Tashi Delek“ und trugen weiße Begrüßungsschals um den Hals. Sie waren auf fast 3700 Meter Höhe in der Hauptstadt Lhasa angekommen. Um sich zu akklimatisieren und die Höhenkrankheit zu vermeiden, galt es, alles langsam angehen zu lassen. Anton, Elli, Joy und Molly wollten es nicht glauben und fetzten spaßeshalber mal los, nur um bald ganz schön nach Luft zu japsen. Beim Besuch des belebten Marktes im Altstadtviertel Barkhor bewunderten die Sternchen traditionelles Kunsthandwerk und konnten Tibets Nationalgetränk Buttertee kosten. Lemmi, Miezi und Prinzi verzogen bei der Mischung aus Gerste, Yakbutter, Wasser und Salz das Gesicht. Maunzy, Maja, Minna, Momo und Mulle betrachteten neugierig die dargebotenen Gebetsmühlen in allen Größen. Interessiert beäugten die Sternchen Menschen, die Gebete murmelten, auf die Knie fielen und unablässig Gebetsmühlen drehten. Cedric, Gismo und Nicko wünschten, sie hätten eine auf dem Markt erstanden. Die Rasselbande folgte diesem Menschenstrom, der im Uhrzeigersinn ehrfürchtig den handpolierten Plattenweg um den Jokhang Tempel umrundete. Durch eine von tiefroten Säulen getragene Gebetshalle gelangte man in das Innere, dessen Herzstück eine vergoldete Buddhastatue war. Musterbeispiel tibetischer Architektur war der Tempel das spirituelles Zentrum des Landes. Im Lichthof ließen die vier goldenen Dächer die Sternchen staunen. Nelly wusste aus dem Reiseführer, dass man das Dach besteigen konnte und von dort aus einen tollen Ausblick hatte. Von oben sahen sie den Potala Palast, die Winterresidenz des Dalai Lama. Felix und Jonny kündigten dessen Besichtigung am Ende der Reise an. Ein goldenes Rad zierte das Dach des Jokhang und erweckte das Interesse der Sternchen. Purzel erklärte, dass das Dharma-Rad als Symbol der Lehre Buddhas galt. Die Sternchen wollten mehr hören und ließen sich von Jojo, Merlin und Shiva über die Glaubenssätze dieser nicht-theistischen Religion aufklären. Gut informiert trafen sie im Lehrkloster Sera ein. Im Disputationshof versammelten sich gerade die Mönche und führten wortgewaltige Glaubensdebatten, die von Gesten, Beifallsbekundungen und Aufstampfen begleitet wurden. Obwohl die Sternchen kein Wort verstanden, erfassten ihre Herzen das Wesentliche. Auf malerischer Bergstrecke reisten die Sternchenfreunde auf dem Friendship Highway über zwei Pässe zum Yamdrok See, den die Tibeter als heilig ansahen. Sie glaubten, dass in ihm ihre Lebensseele wohnte. Das kristallklare Wasser schillerte in der Sonne in einem sagenhaften Türkis. Gyantse lag am Kreuzungspunkt bedeutender Handelsstraßen aus Indien, Nepal, Sikkim und Bhutan und galt einst als Einfallstor nach Tibet. Die Festungsanlage erlaubte einen phantastischen Blick ins Tal und auf die gut erhaltene Altstadt. Das hiesige Kloster war für seinen Chörten, der tibetischen Ausprägung eines Stupa, berühmt. Jimmy erinnerte sich, dass sie diesen Kultbau des Buddhismus zu Shivas Geburtstag in Myanmar kennengelernt hatten. Über unzählige Treppen näherten sie sich Schritt für Schritt der Erleuchtung. Außen grüßten die freundlichen Augen des Buddha den Besucher, im Inneren beeindruckte der dunkle, mystische Versammlungsraum mit zahlreichen Säulen, Buddhastatuen und Wandmalereien. Durch die Kornkammer des Landes ging es für die Sternchen weiter nach Shigatse, wo sie Tashi Lhunpo, eines der einflussreichsten Klöster Tibets, erwartete. Allmählich begriffen alle, dass Religion fester Bestandteil des Alltags und ein Eckpfeiler der Gesellschaft war. Mitgefühl, Barmherzigkeit, Weisheit und Erleuchtung waren wesentliche Grundsätze des tibetischen Buddhismus und äußerten sich in friedliebenden und freundlichen Menschen. Das Nirwana, die höchste Stufe der Erleuchtung, war Mönchen vorbehalten. Das erklärte, warum es so viele Klöster und Mönche gab, flüsterten Kaspar, Nando und Timmy miteinander. Die prunkvolle und weitläufige Klosteranlage beeindruckte durch eine 26 Meter hohe Figur des sitzenden Buddha. Lina erzählte, dass mehr als 100 Goldschmiede 280 kg Gold verarbeitet hatten. Grasende, zottelige Yakherden begleiteten die Sternchen durch die unendliche Weite der Hochlandsteppe zum Mount Everest, dem Berg aller Berge, der Mutter des Universums. Balou und Misiu führten Hippo zu einer Stelle, an der der Ausblick auf den Schneeriesen und seine gleißenden Gletscherflanken besonders beeindruckend war. Balou flüsterte: „Hier ist heute dein Familienfenster“. Hippo genoss den fast meditativen Austausch mit seinen Liebsten und fühlte Frieden in seinem Herzen und seiner Seele. Als sie sich wieder ihren Freunden anschlossen, hissten sie an dieser Stelle Gebetsfahnen. Sie hatten die bunten Wimpel überall wehen sehen und wussten, dass die darauf gedruckten Gebete durch den Wind in die Landschaft getragen wurden. Zuerst aber trug der Wind die Sternchen zurück nach Lhasa, denn der Höhepunkt der Reise stand ja noch aus: der Besuch des Potala Palastes, der auf dem Roten Berg über der Stadt thronte und über unzählige Stufen erklommen werden musste. 999 Räume verteilten sich auf 13 Stockwerke und bildeten den größten Palastbau der Erde. Unermessliche Schätze und feinste Malereien waren in den Zeremonien-, Gebets- und Meditationshallen, kleinen Kapellen und Grab-Chörten zu entdecken. Es roch nach Räucherstäbchen und Kerzenwachs. Celly befand, dass dies ein passender Ort wäre, die Geschichte des Shi Tzu zu erzählen. Die Sternchen hingen fasziniert an Coras und Lees Lippen: Buddha hatte einen Hund besessen, der sich in einen Löwen verwandeln konnte. Deswegen hielten die Mönche kleine Hunde mit löwenähnlichem Aussehen, die aufgrund ihres guten Gehörs die Klöster und Tempel bewachten. Shi Tzu bedeutete nämlich Löwenhund. Maja und Sam ergänzten, dass ihn ein offenes Wesen, liebevolles Temperament und Anpassungsfähigkeit ausmachte. Nun wusste Hippo, woher er die Kraft gehabt hatte, seine erste Lebenshälfte zu überstehen und sein leidhaftes Dasein hinter sich zu lassen. „Wie ein Erleuchteter“, flüsterten Nele und Lara und nahmen ihn liebevoll in ihre Pfoten. Ariane und Merle bugsierten die Rasselbande in einen der Höfe mit großen Gebetsmühlen und ließen die Sternchen diese drehen und drehen… Im nächsten Augenblick fanden sie sich am heimischen Lagerfeuer wieder. Jeder hielt eine kleine Gebetsmühle in der Pfote, die sich immer noch drehte! Mit weißen Seidenschals um den Hals verneigten sich Fee, Fleckchen und Gismo vor Hippo und sprachen: Ein Löwenhund gehörte einst Buddha und mit ihm im Tempel lebte Durch spirituelle Bräuche und Meditation nach Erleuchtung strebte Die innere Stärke auch du in dir hattest und so Leid überwandest In der zweiten Lebenshälfte endlich Glück und Menschenliebe fandest Man alles übersteht, wie auch das Rad des Lebens sich immer dreht Der Kummer sich auflöst, das Gute und Reine auf ewiglich besteht Du kennst nun dein Vermächtnis und auch deine Vergangenheit Freundschaft, Liebe, Glück und innerer Frieden bleiben für alle Zeit

Sonntagsrosen für Sena (Shivas Geschichte)
Kommentar vom 02.08.2020

Einen Regenbogen wünsche ich mir, eine magische Brücke zu dir. Auf der kann ich gehen, bis wir uns endlich wiedersehen. (unbekannt) Liebe Heidi, auf Senas Seite möchte ich gerne die Geschichte zu Shivas erstem Sternchengeburtstag hinterlassen. Ich hoffe, du fühlst dich dadurch deinen geliebten Sternchen näher, so geht es mir zumindest beim Schreiben und später beim Lesen. Ich wünsche dir noch einen ruhigen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche. Bleib gesund! Herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit Drina mit Pauline und Jasper im Herzen ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Sammys Geburtstag, den er mit all seinen Freunden auf der Grünen Insel gefeiert hatte, klang am Lagerfeuer aus. Die Sternchen erlebten die Reise nach Irland nach und erzählten sich Geschichten aus ihrem Erdenleben. Um Mitternacht nahmen Jojo und Merlin ihren Freund Shiva in die Mitte und führten ihn zum Familienfenster. Zum ersten Mal jährte sich der Tag, an dem sich auch für ihn selbst überraschend seine junge Seele auf die Reise ins Regenbogenland gemacht hatte. Shiva machte sich Sorgen um seine liebe Freundin Uschi und blickte bangen Herzens zu ihr. Energie, Freude und Liebe flossen zwischen ihnen, bis Shiva merkte, dass Uschis Herz gewappnet wäre, den ersten Gedenktag zu überstehen. Die Großen Drei machten sich ohne Umweg in ihr Wolkenhäuschen. Sie hatten das Bedürfnis, die eben ausgetauschten Herzensbotschaften in den Schlaf und hoffentlich auf eine Traumreise mitzunehmen. Dies gab der Rasselbande Gelegenheit, die letzten Vorbereitungen für Shivas ersten Sternchengeburtstag zu treffen. Die Großen Drei waren nachts auf einer ganz besonderen Traumreise unterwegs gewesen und lagen nun dicht an dicht in ihrer Hängematte, so dass der Sternchen-Chor Mühe hatte, Shiva in dem Knäuel auszumachen. Als Maja und Minna den Ton angaben und der Chor leise summte, öffnete Shivilein seine wunderschönen blauen Augen. Fee und Jule seufzten verzückt, denn sie versanken jedes Mal in den klaren, blauen Seen, wenn sie Shiva anblickten. Das Summen ging in ein feierlich vorgetragenes Lied über: Liebster Shiva, seit einem Jahr bist du Teil der Rasselbande Wurdest für alle unerwartet gerufen ins Regenbogenlande Verließest dein schönes Zuhause und deine liebste Freundin Erfreust seitdem alle Sternchenpfötchen mit deinem Feinsinn Den wehmütigen Tag wir wollen gemeinsam dir leicht gestalten Beim Festmahl voll leckerer Köstlichkeiten lässt sich`s aushalten Shivas schöne Augen hatten sich mit Tränen gefüllt, als er an die letzten Tage in seinem irdischen Körper dachte und den Schmerz, den sein Abschied Uschi zugefügt hatte. Jojo und Merlin nahmen ihn ganz fest in die Pfoten und ließen ihn all ihre Freundschaft und Uschis allgegenwärtige Liebe spüren. Als auch noch seine Freunde ihn der Reihe nach umarmten, ihm tröstende Worte und versteckte Küsschen mit auf den Weg gaben, ließ die Wehmut langsam nach. Lemmi und Prinzi setzten Shiva einen wunderschönen Blumenkranz auf, der aus Schmetterlingsflieder, Lavendel und Engelsgesicht bestand. Besonders der Name der letzten Blume passte zu Shivis hübschem Köpfchen, wie Celly und Lina befanden. Bommel und Rambo geleiteten den Jubilar zur festlich gedeckten Tafel. Shiva nahm am Kopfende Platz und wurde von seinen beiden besten Freunden Jojo und Merlin flankiert. Kaum hatten alle Sternchen Platz genommen, übernahmen die Engel und Feen das Servieren der köstlichen Speisen, die zu diesem besonderen Tag ins Regenbogenland geschickt worden waren. Für jedes Sternchen und jeden Geschmack war reichlich Auswahl geboten und bald waren alle mit dem ersten Gang beschäftigt. Dann entstand vor dem nächsten Gang eine ungewöhnlich lange Pause und Shiva wunderte sich, was hierfür der Grund sein könnte. Die Beantwortung folgte auf der Pfote, denn mit lautem Getöse kamen Balou, Hippo, Luna und Susi mit Bollerwägen voller Champagner an. Wie ungewöhnlich, denn Champagner wurde in der Regel nur an Geburtstagen oder an ganz besonderen Sternchengeburtstagen kredenzt. Balou trat vor Shiva und lieferte die charmante Erklärung: Nach dem Tiereltern-Treffen in Osnabrück waren zunächst alle beglückt Die Nachricht von deinem Gang über die Brücke uns dann arg bedrückt Jener Tag war traurig und schwer und bedeutete für Uschi großes Leid In Frankreich feierte die Grande Nation ihren Feiertag just zu der Zeit Wir wollen aller Wehmut zum Trotz auf dich, liebster Shiva, trinken Mögen mit jedem Schluck nur schöne Gedanken in dein Herz sinken Ariane, Maunzy, Nicko und Pietsch verteilten während Balous Rede die gefüllten Champagnerflöten an die Rasselbande und alle erhoben feierlich die Gläser auf Shiva und das, was wirklich zählte: die Liebe. Nach dieser schönen Einlage wurden die weiteren Gänge aufgetragen und niemand konnte den Leckereien widerstehen. Als alle satt waren, gab der oberste Zeremonienmeister Benny durch ein fast unmerkliches Kopfnicken das Zeichen für den nächsten Programmpunkt. Auf einmal war rhythmisches Trommeln zu hören. Shiva sah Miezi, Mulle, Felix und Jonny jeweils eine flache Rahmentrommel schlagen. Sie wurden vom Waldmann begleitet. Die Gespräche verstummten und die Herzen aller Sternchen schlugen im Rhythmus der Trommeln. Es fühlte sich beruhigend und erfüllend an. Der Waldmann sprach an den Jubilar Shiva gewandt: Ein Sternchengeburtstag wird als ruhiger Anlass begangen Man an diesem Tag oft in seinem Verlustschmerz gefangen Durch eine Waldwanderung wir wollen Harmonie erlangen Mit einer kleinen Meditation wir gleich zusammen anfangen Der Wald wird heute zum Wegweiser zu eurem Kraftort Vielleicht entdeckt ihr eure Krafttiere und Schutzengel dort Die Großen Drei nickten weise, denn sie kannten bereits viele Formen des Reisens: Träume, Phantasie-, Sternchen-, Traum-, Energie- und schamanische Reisen. Mit Vorstellungskraft war alles möglich und wenn ein Sternchen heute keinen Zugang in diese eigentlich nicht sichtbare Welt fand, dann war es zumindest eine schöne Wanderung durch ihren Wald. Der Waldmann klatschte in die Hände und Merle übernahm mit Lee die Führung in den sommerlichen Forst. Die Sternchen waren immer wieder begeistert von den Veränderungen im Wald. Nicht nur, dass jedes Mal die Bäume und Büsche anders aussahen und andere Blumen blühten, auch die Wege veränderten sich bei jedem Besuch. Das machte jeden Spaziergang und jede Wanderung zu einem kleinen Abenteuer. Es war angenehm kühl und der schlaue Fuchs Axel erklärte das Phänomen der Monoterpene. Diese wurden von den Bäumen ausgedünstet und sorgten neben kühler Luft für den typischen Waldgeruch. Nele, Nina, Sena und Timmi atmeten diesen ganz bewusst ein. Pauline stürzte sich voller Begeisterung auf die reifen Brombeeren, während Jasper und Sammy an den Weidenröschen schnupperten. Mäuse flitzten so rasant über die Waldwege, dass Molly und Joy kicherten. Das Rauschen eines Bachs lockte die Sternchen an. Cora, Emma, Lara, Nele, Paula und Gismo erfrischten sich im glasklaren Wasser. Merle und Lee übergaben die Führung an Dora und Rusty, die die Sternchen tiefer in den Wald führten. Das anfänglich fröhliche Schnattern und Singen ging zunächst in ein Flüstern und dann in wohliges Schweigen über. Der kleine Philosoph Purzel dachte an ein Gedicht von Charles Péguy, in dem es hieß: „Glücklich sind die Freunde, die so miteinander verbunden sind, dass sie miteinander schweigen können“. Das Rauschen der Blätter in der sanften Sommerbrise hörte sich wie ein sehnsüchtiges Lied der Elfen und Nymphen an. Im Dickicht raschelten Rehe, für die die Paarungszeit gekommen war, und diskret schauten die Sternchen zur Seite. Jedes Sternenpfötchen verlor sich in seinen Gedanken und spürte inneren Frieden und tiefes Glück. Sie verbanden sich mit ihrer inneren Kraft und hatten das Gefühl, ganz leicht zu werden. Niemand wusste, wie lange die Wanderung durch den Wald und zum eigenen Selbst gedauert hatte, denn als die beiden Schlawiner Anton und Elli ihre Sprache wiederfanden und wie zwei Wasserfälle losplapperten, saßen alle Sternchen am knisternden Lagerfeuer und blickten in die Glut. Wie Glühwürmchen stoben die Funken in den bereits nächtlichen Himmel und tanzten nach einer stummen Melodie. Die Engel und Feen eilten mit Spießen voller Leckereien herbei und wie auf Knopfdruck redeten alle wild durcheinander. Es war wie zu Paulines Geburtstag, als alle gleichzeitig eingeschlafen und denselben Traum gehabt hatten. Wobei sie im Herzen wussten, dass es kein Traum war, sondern ihre Wünsche Wirklichkeit geworden waren. Nun waren sie überzeugt, dass beim Waldspaziergang ihre Seelen auf Reisen gegangen waren und sie neue Energie geschöpft hatten. Biko und Linus erinnerten sich, Bäume umarmt und sich dabei leicht wie ein Vogel gefühlt zu haben. Fleckchen berichtete von Schmetterlingen, die in den Farben des Regenbogens glitzerten und im Sonnenlicht tanzten. Momo hatte dasselbe mit zarten Libellen erlebt. Kaspar und Nando raunten einander zu, dass sie Einhörner und Drachen gesehen hatten. Nelly flüsterte aufgeregt mit Axel und Benny, denn sie waren gemeinsam ihren Schutzengeln begegnet, waren mit ihnen gewandert und sogar ein Stück geflogen. Jimmy schwärmte von einem weißen Hirsch mit goldenem Geweih, während Misiu auf einem weißen Elefanten geritten war. Niemand lachte oder zweifelte an den Erlebnissen, denn alles war möglich; es waren nur Glaube und Vorstellungskraft nötig. Merlin und Jojo blickten Shiva an und er nickte glücklich, denn er hatte nicht nur seine Krafttiere – Eisbär und Tiger – gesehen, sondern auch Uschis Krafttier. Glücklich umarmten sich Jojo, Merlin und Shiva, denn allen dreien war dieses wunderbare Geschöpf aus der Familie der Großkatzen begegnet und sie wussten, dass ihre Verbindung zu Uschi dabei bekräftigt wurde. Indem alle Sternchen um das Lagerfeuer saßen, bildeten sie ihren Energiekreis und schickten allen, die Kraft benötigten, Hoffnung und Liebe. Maja, Gismo und Sam lösten sich aus dem Kreis, ohne dessen magische Wirkung zu stören, und nahmen Uschis Große Drei in die Mitte. Sie liefen zum Fuß der Regenbogenbrücke, an der der Engel der Unvergänglichen Liebe bereits auf sie wartete. Er nahm sie unter seine goldenen Flügel und flog sie zum Familienfenster. Glücklich blickte Shiva hindurch und spürte erneut die starke Verbindung zu seiner Freundin Uschi. In seinem Herzen lief sein irdisches Leben wie ein Gefühlsfilm ab. Schwere Zeiten der Krankheit hatten ihn stärker gemacht und er fühlte jetzt nur Glück und Liebe und wusste, dass beides niemals enden würde. Er nickte seinen Begleitern zu, denn er war bereit, den Abend mit seinen Sternchenfreunden ausklingen zu lassen. Diese erwarteten ihn bereits. Cedric, Timmy und Tom traten hervor und ließen Shiva wissen: Dir zu Ehren wir begaben uns auf eine magische Reise Jedes Sternchen spürte Kraft und Frieden auf seine Weise Es gibt viel mehr, als was unsere Augen können sehen Es reicht zu glauben, zu fühlen, man muss nicht verstehen Liebster Shiva, dein Körper und deine Seele so zart Bist von einer ganz besonders schönen Katzenart In Uschi hast du eine liebevolle Freundin gefunden Eure Herzen und Seelen bleiben auf immer verbunden Der Himmel macht dir nun ein besonderes Geschenk Ein Stern fällt vom Firmament zu Uschis Liebe eingedenk Shiva blickte in den nächtlichen Sternenhimmel und tatsächlich fiel ein kleiner blinkender Stern zu seinen Pfoten und flüsterte „Ich hab dich lieb, mein Herzensfreund“.

Mutti
Kommentar vom 23.07.2020

Ich hab dich lieb mein Schatz ❤️Mutti ❤️❤️❤️❤️❤️

Mutti
Kommentar vom 09.07.2020

Morgen mein Senchen , ich schicke Dir ganz liebe Sternchengrüsse ins Himmelreich. Ich hab Dich lieb mein Schatz .Seit 3Wochen ist Charly bei uns ein gezogen,ein schwarzer Pekinese aus der Tötung in Ungarn eingezogen. Bei uns war wieder ein Köbchen frei geworden, er ist ein liebenswerter kleiner Kerl . Euch Sternchen werde ich immer in meinem Herzen tragen ,so lange ich Lebe. Meine kleiner Schatz schweb schön auf dein Wölkchen und pass auf uns auf Erden auf . Hab dich lieb ❤️Mutti

Brigitte mit Nelly, Benny und Axel im Herzen
Kommentar vom 03.07.2020

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Brigitte mit Nelly, Benny und Axel im Herzen
Kommentar vom 26.06.2020

Liebste Sternchen, ich wünsche Euch ein tolles Wochenende und viel Spaß bei Euren Unternehmungen. Da die Waffeln und das Eis Euch so gut geschmeckt haben, habe ich wieder viele Waffeln gebacken und mit einer Truhe Eis an Euch abgeschickt. Lasst es Euch schmecken. Liebe Grüße von dem Frauchen von Nelly, Benny und Axel Brigitte ✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰ Wie haben eine Sehnsucht, eine Ur-Sehnsucht in uns, die Geborgenheit heißt und Frieden. Eine Sehnsucht nach einer starken Hand, die uns trägt in schwachen Zeiten, die uns Ängste nimmt und tröstet, wenn wir traurig sind. Eine Hand die uns führt und weist und eine, die uns wärmt und liebt. (© Hanna Schnyders) Liebe Tiereltern, die kleinen Dinge sind es, die das Leben ausmachen. Ein Lächeln, eine Umarmung, ein gutes Gespräch, ein schönes Wochenende… Und genau das wünsche ich von ganzem Herzen. Nutzt das Wochenende, um die Batterien aufzuladen und um das Sommerwetter zu genießen. Liebe Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit und eine gedankliche Umarmung Brigitte mit meinen Seelenhunden tief im Herzen

Rosen für Sena
Kommentar vom 19.06.2020

Wer je so einen Freund besessen, dessen Leben ist so reich. Die sanften Augen kann man nie vergessen, ihre Treue keinem gleicht. Die Liebe, Frohsinn, Mut uns geben, in ihrem viel zu kurzen Leben. Sie wachen über uns auf Erden, und auch, wenn sie wieder Sternlein werden. (unbekannt) Liebe Sena, nur wenige Tage nach deinem ersten Sternchengeburtstag stand auch deiner Katzenfreundin Maja dieses wehmütige Ereignis bevor. Ich bin stolz, dass ihr Sternchen von der Rasselbande euch wieder ganz was Tolles überlegt habt. Ich hoffe, dein Frauchen Heidi wird dabei auch so staunen und schmunzeln, wie ich es getan habe. Bestimmt bist du mit Nele, Nina und Timmi auch schon ganz gespannt auf den Zuwachs bei eurer Mutti. Schaut doch morgen durchs Familienfenster, da werdet ihr den armen kleinen Wauzi, der ab nun ein glückliches Leben in Liebe und Geborgenheit führen darf, sehen. Ich bin auch schon so gespannt wie ein Flitzebogen... Ich schick dir viele Kraulis und Leckerlis auf dein Wölkchen im Regenbogenland und wünsche dir und all deinen Freunden von der Rasselbande ein wunderschönes Wochenende! Küsschen von Paulines und Jaspers Menschenmama Drina ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Nach den Sternchengeburtstagen von Emma und Sam, die die Rasselbande nach Großbritannien geführt hatten, vergingen ein paar ruhigere Tage im Regenbogenland. Majas kleines Herzchen wurde schwerer, je näher jener verhängnisvolle Tag kam. Sam tat alles, um seine Lieblingsfreundin abzulenken: er kraulte ihr Wattebausch-Bäuchlein und das süße Hälschen und leckte sanft ihr hübsches Gesicht, wie es immer ihr Bruder Willi getan hatte. Daher fiel es Maja nicht auf, dass ihre Freunde verschwörerisch in der Scheune verschwanden… Die Sonne strahlte in Majas Hängematte, in der heute nur noch Platz für Sam war, denn es umgab sie die unendliche Liebe ihrer Familie. Maja hatte ganz tief geschlafen und so intensiv von ihren Liebsten Anja, Sven und Willi geträumt, dass sie meinte, es wäre Willis Pfote, die sie hinter dem Ohr kraulte. Als sie ihre großen Augen widerwillig öffnete, schaute sie in Sams Gesicht. Es war ihr Sternchengeburtstag! Bei dieser Erkenntnis trieb es Maja Tränen in die Augen. Sam nahm sie ganz fest in die Pfoten, um ihr das nur zu bekannte schmerzliche Gefühl zu nehmen. Schon stand der Chor vor der Jubilarin und trug unter der musikalischen Leitung von Lina und Linus vor: Einen guten Morgen wünschen wir Maja, unserem Sonnenschein Wir küssen, drücken und umarmen dich, um zu mindern die Pein Genau heute vor einem Jahr ging alles ganz schrecklich schnell Seitdem deine Liebsten vermissen dich und dein flauschiges Fell Du warst ihr Bienchen, ihr Zuckerschneckchen, ihre geliebte Bou Sie flüstern dir mit ganzem Herzen all deine süßen Kosenamen zu Du warst ihre tollpatschige und mutige kleine Raupe Nimmersatt Dich erwarten Leckereien, bis in dein Bäuchlein passt kein Blatt Beim letzten Vers schmunzelte Maja. Schon stürzten sich ihre Freunde auf sie und überschütteten sie mit Küsschen, Umarmungen und lieben Worten. Sie taten ihr Bestes, um Maja die Wehmut zu nehmen. Sie wusste, dass auch ihre Erdenfamilie viel Trost erfahren würde. Mit etwas leichterem Herzen und ziemlich hungrigem Bauch ließ sie sich von Sam und Fleckchen zur Festwiese geleiten. Merlin und Shiva boten Maja formvollendet den Ehrenplatz am Kopf der Tafel an. Der Tisch war mit betörend duftenden zartrosa und pinkfarbenen Pfingstrosen geschmückt und sah märchenhaft aus. Verführerisch rochen auch die Köstlichkeiten, die die Engel und Feen anschleppten. Die nächste Stunde hörte man nur die allseits bekannte gefräßige Stille. Als Maja anfing, sich neugierig umzublicken, werteten Nelly, Axel und Benny dies als Ende des Festmahls und winkten Gismo und Gismo, die erläuterten: Süße Maja, dein Leben begann in einem verwilderten Garten Liebst die Natur, bist neugierig und kannst es kaum erwarten Wir verraten dir daher ohne lange Umschweife das heutige Ziel Ins Land aus Feuer und Eis wir lassen uns befördern mit Stil Anton und Elli, die zu den Kleinsten gehörten und selten ein Geheimnis für sich behalten konnten, hatten von Nelly und Benny hochoffiziell die Aufgabe übertragen bekommen, den nächsten Hinweis zu geben. Sie holten sich Maunzy, Molly, Nicko, Pauline, Jasper, Jimmy, Joy und Sammy als Verstärkung, stellten sich breitbeinig vor Maja, hoben die Pfoten und klatschten in einem immer schneller werdenden Rhythmus. Dabei riefen sie martialisch „Huh“. Beim ersten Ruf erschraken Miezi, Lemmi und Prinzi so, dass sie in einem weiten Satz zur Seite sprangen. Majas Gesicht hellte sich auf, denn sie erkannte den Tanz der isländischen Fußballnationalmannschaft, die 2016 ganz Europa begeistert hatte. Sie rief „ISLAND“ und alle jubelten frenetisch. Maja strahlte wie ein Honigkuchenpferd, denn in Island gab es eisige Gletscher, malerische Fjorde, majestätische Wasserfälle und brodelnde Vulkane – Natur pur, genau ihr Ding! Sam raunte Maja zu, dass die Niagarafälle in der engeren Auswahl gewesen waren, aber Island viel mehr Wasserfälle und andere Naturphänomene zu bieten hätte. Die Sternchen versammelten sich um Ariane, Jojo, Momo, Susi, Axel, Balou und Rambo, die Kraft ihrer Gedanken den Transport in den Inselstaat im äußersten Nordwesten Europas übernehmen würden. Davor machte Fee noch eine wichtige Ankündigung: In Island herrschen urgewaltige Natur und übernatürliche Wesen Wir erbitten ihre Gunst, sie helfen uns magische Zeichen zu lesen Im Gebüsch raschelte es und zarte Elfen und zwergenhafte Trolle wuselten herbei und setzten sich auf die Schultern der Apparier-Meister. Sie würden die Rasselbande auf ihrer Reise begleiten und ihnen die Schönheiten und Naturkräfte Islands zeigen. Kaum ging es los, standen die kleinen Nordreisenden auch schon am Ausgangspunkt für die Sehenswürdigkeiten des Goldenen Rings. Cora las aus dem Reiseführer vor, dass Island auf dem Mittelatlantischen Rücken und damit auf zwei Kontinentalplatten lag. Im Nationalpark Thingvellir erlebten die Sternchen hautnah das Auseinanderdriften der beiden tektonischen Platten anhand der zahlreichen Risse und Felsspalten. Überall dampfte und zischte es. Sie liefen an schmalen, heißen Bächen mit gelben Ablagerungen vorbei und passierten Wiesen, aus denen Schwaden von Wasserdampf aufstiegen. Schon schoss vor ihren staunenden Augen eine etwa 25 Meter hohe Wasserfontäne des Geysirs Strokkur in die Luft. Celly, Bommel, Cedric und Tom blickten mutig in das Loch im Boden, in dem das Wasser wie in einem Topf brodelte und blubberte, bevor es erneut als Säule in die Höhe sprang. Das Naturschauspiel wiederholte sich alle paar Minuten. Nur wenige Meter daneben lag der Große Geysir, der namensgebend für alle Heißquellen war. Da er nur noch selten ausbrach, wollten Emma, Lara, Nele, Paula und Misiu ein Bad im leuchtend blauen See wagen, mussten aber feststellen, dass das Wasser heiß war. Weiter ging es durch ein Gebiet, das einer Mondlandschaft ähnelte und daher besonders Luna begeisterte. Die Sternchen spazierten zum Rand des Wasserfalls Gullfoss, was Goldener Wasserfall bedeutete und der Route ihren Namen gegeben hatte, und spürten den feinen Wassernebel auf ihrem Fell. Maja genoss die Gischt. In zwei Kaskaden ergoss sich das Wasser tosend in eine tiefe Schlucht. Als ein Regenbogen den Wasserfall umspannte, dachte die Rasselbande in einer innigen Umarmung an ihre Erdenliebsten. Beeindruckt wandten sich die Sternchen dem nächsten Wasserfall zu, dem Seljalandsfoss. Entzückt stellte Maja, die keinerlei Scheu vor Nässe hatte, fest, dass man hinter ihm entlanggehen konnte. Am Vogelfelsen Kap Dyrholaey begeisterten hüpfende Papageitaucher Minna und Mulle. Der schwarze Lavastrand von Reynisfjara wirkte unheimlich, so dass die kleinen Forscher sich lieber dem Vatnajökull zuwandten. Der größte Gletscher Europas faszinierte durch wechselnde Eisformationen in leuchtenden Blautönen. Lee und Rusty konnten kaum glauben, dass unter der Eiskappe Vulkane rumorten! Der nächste Wasserfall wartete. Durch Birkenhaine und grüne Moosfelder wanderten die Sternchen zum Svartifoss, der sich weiß schäumend vor dem Hintergrund der schwarzen Basaltsäulen abhob. Die gestaffelten Säulen waren beim langsamen Abkühlen der Lava entstanden. Wildblumen wie Arktische Weidenröschen und Glockenblumen verzierten als bunte Tupfer den Waldboden. Der tiefste See des Landes, der selbst im Winter nicht zufror, wartete mit einer Gletscherlagune auf, auf der blau und lavaschwarz schimmernde Eisberge trieben. Diese gigantische Landschaft war Schauplatz für James-Bond- und Batman-Filme, wie Timmi zu berichten wusste. Maja spielte glücklich Schneepfug, in dem sie sich regelrecht in den Schnee bohrte. Nele, Nina und Sena waren verzückt von den Splittern von Achat, Bergkristall und Doppelspat, die ihnen am Diamond Beach entgegenfunkelten. Entlang der Ostfjorde konnte man faszinierende Lavaformationen sehen, bei denen sich Dora, Biko, Felix und Jonny lebhaft vorstellen konnten, es seien versteinerte Trolle. Rund um den Mückensee Myvatn wartete eine Vulkanwelt mit brodelnden Schlammlöchern, Pseudokratern und dampfenden Erdspalten. Die Sternchen kamen sich vor wie in einer Hexenküche und liefen durch ein in bizarren Formen erstarrtes Lavafeld, das einem Felslabyrinth ähnelte. Der Anblick des Godafoss war magisch: er floss über hufeisenförmige Klippen und wurde in der Mitte durch Felsen geteilt, so dass sich weitere kleinere Wasserfälle bildeten. Pietsch wusste, dass der Name „Götterwasserfall“ auf eine Sage zurückging. Ein Häuptling hatte beschlossen, zum Christentum zu konvertieren, und warf die Bildnisse der alten Gottheiten in den Wasserfall. In der wilden Landschaft von Skagafjördur wurden die weltbekannten Islandpferde gezüchtet. In den Sommermonaten durften diese wunderschönen Tiere wild und frei in den Bergen leben und wurden erst im Herbst wieder in das Tal getrieben. Als Purzel berichtete, dass ein Islandpferd, das die Heimat verließ, nie wieder zurückkehren durfte, wurden die Sternchen still, denn ihnen ging es mit ihrem Erdenleben ähnlich. Schnell erzählten die Elfen, die als Naturgeister auf den Schutz der phänomenalen Landschaft achteten, von der Elfenschule und der Elfenbeauftragten. Sie erklärten den Sternchen auch das ungewöhnliche Namenssystem der Nordatlantikinsel, bei dem der Vorname des Vaters mit einem „son“ für Sohn und einem „dottir“ für Tochter zum Nachnamen wurde. Hippos isländischer Nachname lautete demnach Haraldson und der von Merle Wolfgangdottir. Die Sternchen nannten Maja begeistert nur noch Maja Svendottir. Plötzlich aufkommender Nebel war das Signal für die Heimreise und auf den Schwaden zauberten die Elfen die Sternchen zurück ins Regenbogenland. Am heimischen Strand hatten die Engel und Feen ein gemütliches Lagerfeuer entfacht und allerlei Leckereien vorbereitet. Erst da merkten die Sternchen, wie ausgehungert sie waren, und stürzten sich auf das Buffet. Bevor es Nachtisch gab, verschwanden Maja und Sam, eskortiert von Kaspar und Nando. Maja stand an ihrem Familienfenster und hörte die Worte, die sie ihr Leben lang begleitet hatten und die sie wie einen Goldschatz in ihrem Herzen hütete: Maja-Bou, Bienchen, Bini, Schneckchen, kleiner Tollpatsch. Sie spürte, wie die Liebe ihrer Menscheneltern in ihnen mitschwang und sie umhüllte. Nichts würde dies je ändern. Bruder Willi schickte Küsschen und Maja fühlte sich bereit, sich wieder ihren Freunden in der Unendlichkeit anzuschließen. Mit folgenden von Püppchen Jule und Namensvetterin Maja vorgetragenen Zeilen wurde sie erwartet: Liebste Maja, du wurdest wild geboren und liebtest sehr die Natur Kanntest keine Scheu vor Nässe, das Spiel damit war für dich Freude pur So führte dein Sternchengeburtstag dich in ein Land voll Wasser und Eis Hast erlebt Geysire, Wasserfälle, Gletscher und Fjorde am Nordpolarkreis Dort leben auch Elfen und Trolle, sie unsichtbar ihre Magie verrichten Manche nicht daran glauben, doch wir nicht teilen diese Ansichten Es gibt zwischen Himmel und Erde mehr als unsere Augen können sehen Liebe gehört dazu – dein Herz weiß, die deiner Familie wird nie vergehen Hüllt dich in einen warmen Kokon und bedeckt dich mit Sternenstaub Sich anfühlt wie tausend Küsschen auf deinem schönen Katzenhaupt Sam drückte Maja innig und spürte ihr kleines Herz glücklich klopfen.

Rosen

1.Advent
Am 29.11.2020

Unbekannt
Am 29.11.2020

Unbekannt
Am 29.11.2020

Unbekannt
Am 10.11.2020

Unbekannt
Am 10.11.2020

RIP
Am 08.11.2020