Gedenkseite von Bonnie meine Lieselotte

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Bonnie meine Lieselotte

tempus fugit amor noster manet in aeternum

02.10.200218.09.2017

Hund [Englisch Cocker Spaniel]

Veröffentlicht am 04.10.2017 von Suse

Betreut von: Filiale Düsseldorf

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Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).

Kondolenzbuch

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Kommentare

Unbekannt

Kommentar vom 22.12.2017

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„Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben. Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch, wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an. Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug. Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen. Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben. Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte. Er tut es einfach. Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.“ „Wenn Gott einen Hund misst zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf.“

Frauchen

Kommentar vom 22.12.2017

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Süße Bonnie, Mist, ich bin nicht ganz im Zeitplan, gerade eben sind die Zeiger der Uhr auf 0:00 Uhr gewandert, und ein neuer Tag ist angebrochen. Auch heute möchte ich dir von dem vergangenen Tag erzählen. Ich war noch ein bisschen was einkaufen gewesen, damit ich ohne zu darben über die anstehenden Feiertage komme. Ich bin extra spät erst losgefahren, weil dann nicht mehr so viele Menschen unterwegs sind, und die Gefahr auf Bekannte zu treffen, nochmal sinkt. Bonnie, wenn mir auch nur noch ein einziger Mensch "ein Frohes Fest" wünscht, fange ich an zu schreien...! Zudem, seien wir doch mal ehrlich, es eine pure Floskel ist, und den allermeisten scheißegal, ob ich ein Frohes oder sonstwas für ein "Fest" verbringen werde. Wenn ich in meinem Brausekopp also nicht doch etwas vergessen habe, kann ich nun bis nach den Feiertagen abtauchen. Puh! Darauf folgt dann zwar gleich darauf noch der Silverster/Neujahr Mist, aber das ist bei weitem nicht so heftig wie die Vorweihnachtszeit. Bönchen, meine süße, süße Bonita, ich fürchte mich schrecklich vor Weihnachten... Ohne dich aus dem Haus zu gehen, ist nach wie vor total seltsam. Da ich immer dieses bohrende Gefühl habe, ich hätte etwas schrecklich wichtiges vergessen, kontrolliere ich gefühlte tausend Mal, ob ich auch alles dabei habe. Schlüssel, Telefon, Portemonnaie, Zigaretten... Check, alles da. Und dennoch, das Gefühl bleibt konstant bestehen, und macht mich ganz kribbelig. Wenn ich dann unterwegs bin, beeile ich mich immer noch so, als wäre ich "auf der Flucht". Ich muss mich ständig selbst daran erinnern, dass ich theoretisch alle Zeit der Welt habe - du wartest Zuhause nicht auf mich. Und komme ich dann Heim, betrete die Wohnung, fange ich zu weinen an. Kein Cocker-Popo der vor Wiedersehensfreude wackelt, als wäre ich Ewigkeiten weg gewesen, keine Schnüse, die sich überall hineinsteckt, um zu kontrollieren, was ich mitgebracht habe, und, ob wohl auch etwas für das Bönchen dabei ist. Kein Gebrabbel und Kommentieren der Einkäufe, und erwartungsvolle Drängen auf das obligate Leckerchen, in Form von "Rolle". Nichts, es ist dunkel und still in der Wohnung, und würde ich mich draußen nicht noch unwohler fühlen, würde ich am liebsten auf dem Absatz gleich wieder kehrt machen. So betrete ich also die so leblose Wohnung, verstaue seufzend meine Einkäufe, und sehne mich unter Tränen zurück zu Zeiten, wo ich noch so genervt sein konnte, müde oder erschöpft, wenn dein kleiner Körper um mich herum wuselte, ich dein Geschnatter hörte, und zum x ten Mal über dich hinüber steigen musste, weil sich deine Nase voller Interesse in der Einkaufstasche versenkt hatte, ich musste immer lachen! Diese Rituale, wenn ich mal ohne dich weg war, und wieder zurück kam, sie fehlen mir schrecklich, weil du mir so schrecklich fehlst! Und so ist es jedes Mal wieder wie ein neuerlicher Schock, ohne dich erwarten zu dürfen Nachhause zu kommen, und es fühlt sich an, als wäre es doch erst gestern noch anders gewesen. Als ich aus dem Geschäft zurück an meinem Auto war, ging gegenüber von mir eine Frau mit ihrem Hund spazieren. Ich hab' erst gar nicht bemerkt, dass ich so zu ihnen hinüber starrte. Das wurde mir erst bewusst, als mich die Frau total irritiert ansah, und mir die Tränen in die Augen schossen. Der Hund hat mich so sehr an dich erinnert... Weniger wegen seines Aussehen, denn es war eher so ein "Charly-Hund", es war sein Gang, der den deinem zuletzt so ähnelte. Ich habe gespürt, wie ich wehmütig zu lächeln anfing, während mir gleichzeitig die Tränen kamen, und bin ganz schnell in die Sicherheit meines Autos geflüchtet, denn da drin war es dunkel, und ich habe der Frau keine Sorgen mehr damit bereitet, das ich so unverwandt zu ihrem Hund hinüber schaute. Aber weißt du, ich wäre sekundenlang wahnsinnig gerne zu deinem Artgenossen herüber gegangen, um in sein Fell zu heulen, und ihm von dir zu erzählen. Dieser Gang... Meine Bonnie, süße Lieselotte, geliebte Fellnase, ich wünsche mir so sehr ein Zeichen von dir, dass es dir jetzt wieder richtig gut geht, dass es stimmt, dass es ein Land gibt, in dem ihr alle wieder jung und gesund über sattes Grün wunderschöner Wiesen tobt, und euch zur Nacht auf watteweiche Wolken schlafen legt. Wo sich niemand unter euch je alleine oder gar verlasen fühlt, weil euch die Zeit wie ein Wimpernschlag nur erscheint, bis auch eure Menschen hoffentlich in diesem Land ankommen. Ich hab' dich furchtbar lieb! Immer!

Blacky

Kommentar vom 21.12.2017

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Liebe Bonnie heute komm ich wieder einmal bei dir vorbei ich lege eine Rose die von Herzen kommt ab und wünsche dir eine gute Nacht. Liebe Grüße an deine Mama und wir wünschen ihr einen schönen Abend . Liebe Grüße dein Freund Blacky und Elke .

Sue & Bonnie

Antwort vom 23.12.2017

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Lieber Blacky, liebe Elke, lieben Dank für euren Besuch und die abgelegte "Herzensrose"! Nun steht Weihnachten schon unmittelbar vor der Tür, und wir möchten euch friedliche und besinnliche Weihnachtstage wünschen, in denen vor allen Dingen eines im Vordergrund steht: Liebe, und ein sanftes, schönes Erinnern an Blacky in eurer Mitte! Leise Grüße Sue mit Bonnie überall

Andachtsbild von Sue & Bonnie

Amigo

Kommentar vom 21.12.2017

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Liebe Bonnie, ich habe mich in deinem Namen bei Tammy, Streunerle und Frauchen bedankt. Fluffy ist ja ein sehr ungewöhnlicher Name, aber irgendwie niedlich. Bella ist ja auch eine interessante Hundepersönlichkeit. Sie ist bestimmt genauso verrückt nach Bälle wie Bela es war. Schön, dass du sie als Freundin haben durftest. Schade irgendwie, dass dein Frauchen kein Kontakt mehr zu ihr hat. Das mit dem "Frauchen durfte in ihrem eigenen Bett schlafen" ist auch gut. Ja, ein bisschen Platz war da schon noch. Ein richtiger Ball Junkie war ich nicht. Bela war viel schneller als ich! Aber du hast recht, doof sind wir Cocker ja nicht und so habe ich gewartet bis Bela den Ball geholt hatte und habe ihn dann konfiziert, wenn sie ihn vor sich abgelegt hat. Herrchen von Bela hat dann immer versucht mir den Ball weg zu nehmen. Da habe ich mir natürlich einen Spaß daraus gemacht, mit ihm das Spiel "komm und hol dir doch den Ball" gespielt. Da kam wohl das männliche Ego durch mir den Ball abzujagen. Aber nicht mit mir! Irgendwann hat er aufgegeben. Mein Frauchen fand das unheimlich amüsant. Frauchen habe ich den Ball dann aber sofort gegeben. Das faszinierte Bela's Herrchen jedesmal aufs Neue. Hat sie mir doch gut beigebracht auf Sachen aufzupassen! Ja, mit deiner Frage, ob Frauchen noch Kontakt zu Bela's Herrchen hat, bist du in dem Teil der Erlebnisse mit Bela, die ich dir aus Rücksicht nicht erzählt habe. Also nur kurz: Herrchen ist mit seiner Bela vereint. Die ganzen Umständen belasten Frauchen noch zusätzlich schwer. Ich und Frauchen haben ihn begleitet bis fast zum Schluss....Das Jahr 2016 war die Hölle auf Erden, dachte Frauchen zumindest und konnte sich nicht vorstellen, dass es noch schlimmer werden wird in diesem Jahr. Es kostet unendlich Kraft Erlebnisse aufzuschreiben, daher erzähl mir deine Erlebnisse mit Molly und Bessy wenn du und dein Frauchen die Kraft dafür aufbringen. Ich habe dafür vollstes Verständnis. Ich verabschiede mich für heute und drücke dir all meine Pfoten, dass dir für dein Frauchen eine Möglichkeit einfällt sie zu erreichen und zu unterstützen. Dein Frauchen hat ja gerade wohl einige sehr kräftezehrende Baustellen auf Erden. Auch von meinem Frauchen daher ein lieber Kraftgruß an dein Frauchen. Dein Freund Amigo

Bonnie

Antwort vom 21.12.2017

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Lieber Freund Amigo, ich danke dir für die Übermittlung meines Danks an unsere Katzenfreundin! Du hast recht, ich habe nie wieder einen Hund getroffen, der so hieß wie Fluffy, der nach dem Hund der Harry Potter Bücher benannt wurde. Es passte aber auch zu gut! Nun, mit deinem Bedauern, dass Frauchen den Kontakt zu Bella, die in der Tat eine kleine Persönlichkeit ist, verloren hat, kommentierst du einen "wunden Punkt". Frauchen hat keine Ahnung, warum das so ist, dass sich Bellas Frauchen entschieden hat, sang und klanglos, ohne ersichtlichen Grund oder Anlass, mit Bella aus ihrem Leben zu verschwinden. Es tut ihr weh, und sie fühlt sich dabei sehr enttäuscht von einer "Freundin", der sie so sehr vertraut hat, dass sie ihr sogar "gestattete", Teil meines letzten Tages auf Erden zu sein, und sie, wie auch mich, ganz "ohne Netz und doppelten Boden" zu erleben, was Frauchens Ding eigentlich so gar nicht ist, denn sie tut sich schwer damit, Menschen nah an sich heran zu lassen. Sie hat nen' Tick mit Selbstkontrolle. Und so wusste eigentlich nur ich, wer mein Frauchen wirklich ist. Komisch ist, dass sie dabei meinetwegen sogar so was wie sauer ist, auf Bellas Frauchen... Sie hat das Gefühl von Verrat mir gegenüber. Mein Frauchen ist ein eigenartiger Mensch, aber das weiß sie auch. Oh Amigo, ich bin eindeutig Frauchens Hund, immer mitten rein in den Fettnapf... Ich wollte nicht an traurigen und belastenden Erinnerungen rühren..! Aber ich muss dir in diesem Zusammenhang trotzdem mal etwas lieb, aber ganz deutlich und ehrlich, sagen. Ich möchte nicht noch mal lesen, dass du aus Rücksicht auf mich etwas nicht erzählen magst. Möchtest du etwas nicht sagen, weil du es nicht sagen willst, ist das eine Sache, und niemals würde ich dich dann trotzdem dazu drängen, aber erzählst du etwas nicht, was du vielleicht gerne mitteilen würdest, es aber nicht tust, weil du denkst, ich verkrafte das nicht, bin ich beleidigt, denn ich nehme das sehr ernst mit den Worten "Freundschaft" und "Vertrauen", und das heißt, dass du mir IMMER und ALLES erzählen kannst! Ich höre dir zu, sage etwas dazu, wenn du das möchtest, oder schweige darüber, wenn dir das lieber ist. So oder so, ich bin da! Deine Rücksichtnahme ist sehr lieb, und sie zeichnet dich aus, als Cocker der feinfühlig ist, aber sie ist in meinem Fall nicht nötig. Ich bin deine Freundin - Punkt - Das Schicksal hat es so verfügt, dass wir uns beide im Regenbogenland begegnet sind, und, dass sich unsere Frauchen miteinander austauschen können. Vielleicht ist das etwas, was wir unseren zwei Menschen als "Rettungsleine" zugeworfen haben, damit sie immer wissen, dass sie jemanden auf Erden haben, der sie versteht, ihren Kummer um uns teilt, und bereit ist, ihn mitzutragen. Schließlich haben uns unsere Frauchen nicht umsonst beigebracht, gut auf das was wir lieben aufzupassen! Deine Freundin Bonnie Liebe Jessica, lieben Dank für deinen Kraftgruß! In der Tat, ich kann ihn gerade gut gebrauchen... Aber auch dir möchte ich einen ebensolchen zurücksenden! Ich entnehme deinen Worten, dass du gerade arbeitstechnisch sehr eingespannt bist, was sicherlich in einer Art gar nicht so schlecht ist, lenkt es doch Gedanken in andere Richtungen, und erfordert Konzentration. Ich weiß aber auch, dass es trotzdem zu einem kleinen Drahtseilakt werden kann, der sehr auslaugen, und emotional anstrengend ist. So wünsche ich dir von Herzen, dass du ein gutes und lebbares Maß für dich finden kannst, dass dir behilflich ist, ohne betäubend zu verdrängen. Mit sehr lieben Grüßen Sue

Unbekannt

Kommentar vom 21.12.2017

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Meine Augen können dich nicht mehr sehen, meine Hände dich nicht mehr berühren. Aber ich fühle dich in meinem Herzen. Für immer und ewig. Liebe Grüsse von Marion mit Sissi & Finchen

Unbekannt

Antwort vom 23.12.2017

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...vielen lieben Dank für deinen Besuch mit Sissi und Finchen, Marion! Liebe Grüße Sue mit Bonnie überall und lieben Gedenken an Sissi und Finchen

Unbekannt

Kommentar vom 20.12.2017

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Süße Bonnie, ich habe mir etwas überlegt... Ich will dir an jedem Tag einen Brief schreiben, und dir darin erzählen, wie mein Leben ohne dich auf Erden verläuft. Was ich erlebe, denke und empfinde. Ein "Bonnie-Tagebuch", wenn du so willst. Nicht nur, weil ich gerne schreibe, und den Eindruck habe, dass es mir hilft, sondern vor allen Dingen, um all die großen und kleinen Erinnerungen wach zu halten, denn manchmal habe ich Angst, es könnte etwas in Vergessenheit geraten. Das ist auch einer der Gründe, warum ich mich entschlossen habe, dir diese Briefe hier, im Rosengarten bei dir, zu schreiben. Später, oder so nach und nach, werde ich alles was ich dir geschrieben habe ausdrucken, und zu einem Buch für und über dich zusammenstellen. Nun wäre mein Vorhaben vielleicht einfacher, oder zumindest weniger "umständlich" umsetzbar, wenn ich alles gleich in ein Büchlein schreiben würde, aber ich mag den Gedanken der "pseudo Öffentlichkeit" (all zu viele Menschen kennen ja deine "Rosenadresse" gar nicht, und in der Liste aller Gedenkseiten ist dein Name inzwischen recht weit nach hinten gerückt), ich finde die Selbstkontrolle die mir diese "Öffentlichkeit" auferlegt gut, um mich nicht schlicht einfach nur in der Trauer um dich zu verlieren, wobei ich den Austausch mit den wenigen Weggefährten von dir und mir überaus schätze, denn neben dem helfenden Gefühl von gegenseitigem Verstehen, beflügelt und befeueret er auch meine Gedanken, und darüber hinaus, hat es sich nun mal so ergeben, dass du hier, im Rosengarten Sterne Portal, deinen Platz des Gedenken an dich, gefunden hast. Und so bleiben wir vorerst hier, so lange es sich richtig so anfühlt. Heute morgen habe ich ein "Anliegen" weiter voran getrieben, was mir zur Zeit sehr schwer auf der Seele lastet. Ich habe, nachdem ich es tagelang vor mir her schob, und eigentlich nicht die Nerven und die Kraft dazu besitze mich damit auseinanderzusetzen, endlich doch umgesetzt und angeschoben. Ich hoffe inständig, dass damit ein zwar nicht erfreuliches, aber doch ein gewisses Ende gefunden wird, was keine weiteren Maßnahmen und Konsequenzen nach sich ziehen muss, denn auf finale Auseinandersetzungen kann ich gut und gerne verzichten. Drück' mir die Pfötchen, ja? Dabei muss ich gestehen, ich spekuliere besser nicht darauf, sondern mache mich darauf gefasst, dass das alles noch einen sehr, sehr anstrengenden und hässlichen Verlauf nehmen wird. Bei meinem Glück und diesem "Gegner"... Dann hoffe ich, du bist bei mir und schickst mir die Kraft durchzuhalten. So, wie du es immer getan hast. Ich habe nur leider keine Ahnung wie das gehen soll. Aber vielleicht findest -du- ja einen Weg. Gestern sind auch endlich die paar Fotos von dir angekommen, die ich habe entwickeln lassen, für den Rahmen im Büro und deine Schneekugel. Heute morgen habe ich sie dann bestückt, und festgestellt, dass ich mich mit den Maßen natürlich total vertan habe. Typisch Frauchen halt. So musste ich einiges wegschneiden, um die Fotos anzupassen. Die Schnippsel konnte ich nicht wegwerfen, es ging einfach nicht. Also habe ich sie in die Fototasche getan, und alles in deiner Mappe untergebracht. Ziemlich "bescheuert", ich weiß... Nun schaust du mir am Schreibtisch an deine Gira gekuschelt beim Schreiben zu. Ich muss allerdings sagen, dass ich noch nicht recht weiß, ob mir das so gut tut, denn es ist ein "besonderes Foto" von dir, so typisch dein Blick, deine Haartolle verwuschelt wie ich es liebte, und dein Pfötchen keck abgeknickt unter deiner süßen Schnüse. Ganz und gar BONNIE.. Für deine Schneekugel habe ich für die eine Seite eines der letzten Fotos von dir ausgewählt, für die andere eines, auf dem dein süßes Gesicht mich anschaut. Ich muss sofort losheulen, wenn ich die Kugel betrachte, warum ich auch hier nicht sicher bin, ob das eine gute Idee von mir war. Ich werde es beobachten, und dem Gefühl nachspüren, dass das in mir auslöst. Vielleicht ist es noch nicht so weit, dass ich die Fotos von dir dergestalt um mich haben kann, und sie erst einmal wieder wegstelle. Obwohl ich das mit deinem Bild im Büro schon getan hatte, womit ich mich dann aber auch nicht besser fühlte, und es wieder auf seinen Platz stellte. Darüber hinaus habe ich heute nicht viel gemacht. Ich habe versucht zu schlafen, denn ich fühle mich sehr müde und ausgelaugt. Aber ich schlafe keinen erholsamen Schlaf, und davon auch noch insgesamt trotzdem zum wenig. Ich träume dabei ganz viel und wirres Zeug. Tatsächlich kommt es mir so vor, als hätte ich nie zuvor so viel geträumt. Ich hoffe immerzu darauf, dass es mal einen schönen Traum gibt, einen, in dem wir wieder zusammen sind, und schönes miteinander erleben. Zum Beispiel, dass wir auf einer Blumenwiese spielen, oder miteinander kuschelnd im Gras liegen, so was. Stattdessen aber ist alles wirr, dunkel und überhaupt nicht schön, und nicht selten wache ich von meinem eigenen Weinen daraus auf. Ich stehe dann wie zerschlagen auf, und möchte am liebsten nie, nie wieder schlafen, wenn da doch nur statt Ruhe zu finden, diese schlimmen Träume sind... Morgen Abend ist der Tag, an dem deine irdische Gestalt in das verwandelt wurde, was nun bei mir auf deinem Platz steht. Weißt du, ich will nicht darüber nachdenken. Nicht darüber, und auch über so vieles andere nicht. Und doch, ich kann die Gedanken an all das einfach nicht abstellen. Mir wird regelrecht übel davon, weil es mich so mitnimmt, und trotzdem, ich bekomme einfach meinen Kopf nicht zur Ruhe, die Gedanken darin nicht zum Schweigen... Bonnie, ich wusste, oder besser ich ahnte, dass mich das alles zerreißen würde, dass es mich allerdings komplett zerfetzt, darauf war ich nicht und in diesem Ausmaß gefasst. Ich vermisse dich so unendlich! .

Amigo

Kommentar vom 19.12.2017

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Liebe Bonnie, gucke mal was ich bei mir gelesen habe , was für dich und dein Frauchen bestimmt ist: (Es waren viele Herzen darin, die jetzt leider nicht mehr zu sehen sind.) Ein helles Licht für meine Cockerfreundin Bonnie und ihr Frauchen Sue Tammy mit Streunerle Hab vielen Dank, dass du und dein Frauchen es gestern geschafft haben mich zu besuchen, um mit mir auch meiner Erdenfreundin Bela zu gedenken. Ich weiß wie schwer es Euch gefallen ist. Umso schöner, dass ihr daran gedacht habt! Ich habe dir doch versprochen bei Gelegenheit von ihr zu erzählen. Heute werde ich mein Versprechen einhalten. Bela war ein sehr menschenbezogener Hund. Sie hat Menschen geliebt und am Liebsten hatte sie Menschen, welche mit ihr Ball spielten. Na ja so wie mein Frauchen. Zum ersten Mal begegnete ich ihr im Alter von vier Jahren. Stell dir vor, im Park ein kleines schwarzes Fellknäul mit braunen Punkten im Gesicht! Ja ich weiß gar nicht wie aber zwischen uns hat sie eine feste Bindung aufgebaut. Ich war "ihr" Rüde und durfte eigentlich alles bei ihr. Na ja außer ihr Fressnapf, der war ihr heilig. Das hat sie mir mit einem kurzen Knuff auch gesagt. Aber eigentlich habe ich mir daraus nicht viel gemacht. So spazierten wir jeden Nachmittag zu Viert durch die Parks, über Feldwege und Wiesen und hatten jede Menge Spaß zusammen. Immer mit dabei waren natürlich zwei Bälle, die wir immer gegenseitigt tauschten. Meistens hatte ich ihren Ball und sie meinen. Musste Frauchen aus Zeitgründen mal zu einer anderen Zeit gehen hatte ihr Herrchen verdammt zu tun sie zu beschäftigen. Sie wartete ja auf uns und meinen Ball. Wir waren insgesamt ein ungleiches Paar und doch unter der Hundewelt als Ein-Team bekannt. Man sah uns zusammen baden, wir spielten zusammen Ball, wir legte uns ganz nah nebeneinander und sie passte auch auf mich auf.... Du siehst liebe Bonnie, Ich und Bela waren irgendwie ein Herz und eine Seele! Bela besuchte uns öfters mal und ist dann auch über Nacht geblieben. Sie war es gewöhnt im Bett zu schlafen, weil sie Herrchens Prinzessin war. Wie das ist mit einem Rotti im Bett zu schlafen, der noch sehr kuschelbedürftig dazu ist, fragst du dich jetzt bestimmt! Frauchen hat es immer mit einem Sack Kartoffel verglichen, der oben auf deiner Bettdecke liegt. Na ja so ungefähr muss es gewesen sein für mein Frauchen, nur eben im Vergleich zum Sack Kartoffel schön warm. Mein Frauchen hatte auch eine besondere Bindung zu ihr. Jeder Blick zu ihr und ihr Schwanz wedelte. Du wirst sagen es ist doch so üblich als Hund. Ja, für uns unvorstellbar, einem Menschen den wir kennen nicht gebührend zu begrüßen. Aber bei Bela musste man sich diese Freude verdienen. Nicht mal wenn ihr Herrchen sie abgeholt hat, wedelte ihr Schwanz. Sie fühlte sich eben auch bei uns pudelwohl. Herrchen war auch nie böse und wusste es zu schätzen seine Prinzessin in gute Hände zu wissen. Sie war für mein Frauchen auch ein sehr leichtführiger Hund und hat sich absolut immer auf mein Frauchen verlassen. Das war auch wegen den ungleichen Gewichtsverhältinissen ungemein wichtig für Frauchen. Bela hatte nämlich ein Problem mit Welpen, was eine Herausforderung darstellt, weil das genau die Hunde mit der geringsten Erziehung sind und natürlich öfters abgequamt sind. Wenn Jessi, Bela und ich allein unterwegs waren war besonders Frauchen voll ausgelastet, noch dazu weil unsere Freunde Bum und Bruno berüchtigte Balldiebe waren. Frauchen musste auf uns aufpassen, Bälle zurück erobern,.. Abenteuer und Erlebnisse waren immer garantiert.Es war für mich und Frauchen insgesamt eine wunderschöne Zeit mit Bela. Sie war eine liebenswerte Hündin. Hier endet meine Geschichte, weil das Ende nichts für unser schwaches Nervenkostüm ist. Es ist zu traurig.... Liebe Bonnie, ich habe dir nun einige meiner schönen Erinnerungen an die Zeit mit Bela anvertraut. Sicher hast du ähnliche Erlebenisse mit deiner Beagle Freundin gesammelt. Ich wünsche dir nun eine Gute Nacht. Grüße auch dein Frauchen ganz lieb von meinem Frauchen. Sie ist mit deinem Frauchen traurig, dass so wenige Menschen an deinen gestrigen Sternentag gedacht haben. (Frauchen muss noch bis Januar ein wichtiges Projekt zu Ende bringen, so dass die Zeit an einigen Tagen vielleicht nicht ausreicht um dich zu besuchen. Bitte sei nicht traurig. Frauchen und ich denken aber trotzdem immer an dich. Ein lieber Gruß von deinem Freund Amigo

Bonnie

Antwort vom 20.12.2017

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Guten Morgen lieber Amigo, ich freue mich darüber, dass du mir von deiner lieben Freundin Bela erzählt hast, und bedanke mich für dein Vertrauen! Es ist schön aus deinem Leben zu erfahren, zwar bist du mir schon sehr nahe, aber so lerne ich dich einfach noch besser kennen. Ich schätze diese Gespräche zwischen uns! Bela erinnerte mich anhand deiner Erzählung sehr an meinen alten Kumpel Fluffy, auch liebevoll "Rübezahl" von Frauchen genannt. Wir zwei haben auch ein Bild für Götter abgegeben, wenn wir gemeinsam unterwegs waren, und auch er konnte ansich nicht wirklich mit jungen kleinen Hunden, warum er dennoch ausgerechnet mich zu seinem Augenstern auserkoren hatte, muss an meinem umwerfenden Charme gelegen haben (sagt Frauchen). Aber so eng und so lang war unsere Beziehung nicht, wie es bei dir und Bela war. Zwar hat Fluffy auch ein paar wenige Male bei uns übernachtet, oder hat mal nen' ganzen Tag bei uns verbracht, aber das war eher die Ausnahme. Und wir waren auch weniger Jahre befreundet, lass' mich kurz nachrechnen, nur 4,5. So richtige Ball Junkies wie du und Bela, waren dann später meine Goldie Kumpel Arlon und Abby, das Geschwisterpaar. Na, ich kann dir sagen, da brannte aber der Boden! Fies war, wenn die zwei Geschwister sich gegen mich verbündet haben, und mich einkesselten, um mir den Ball abzuluchsen. Da musste ich mir dann aber was einfallen lassen. Meist bin ich dann einfach unter ihren Bäuchen hindurch abgetaucht, habe nen' Haken geschlagen, und, zack, weg war ich. Wir Cocker sind ja nicht doof und wissen uns durchaus zu helfen! Aber letztlich hat es mir nicht so sehr viel ausgemacht, ihnen den Ball zu überlassen. Mein Lieblingsspielzeug war ohnehin ein anderes. Richtig, auch mit Bella hatte ich besondere Momente und ein inniges Verhältnis über einige Jahre hinweg. Bella war ja mit ihrem Frauchen auch an meinem letzten Tag auf Erden noch den halben Tag bei mir zu Besuch, und hat sich noch von mir verabschiedet, nachdem die Tierärzte wieder gegangen waren. So lange die da waren, war Bella aber mit ihrem Frauchen draußen spazieren gegangen. Mein Frauchen wollte es unter anderem darum so, um Bella zu schützen. Bella ist auch Ball verrückt. Sie hat sich aus meinem Spielzeug Körbchen immer meine Bälle gemopst - und einige davon zerlegt. Schließlich blieb nur noch ein Tennisball und der Kong übrig. Aus Sicherheitsgründen hat Frauchen den Dunlop immer weggenommen. An dem Kong konnte sich Bella dann gütlich tun, der sei ja angeblich so ziemlich unzerstörbar. Na ja, ich kann die verraten, so ganz unzerstört sieht der auch nicht mehr aus, nachdem Bella ihn in der Mangel hatte. Mir war's einerlei. Ich habe ihr mein Spielzeug gerne zur Verfügung gestellt, so lange sie nicht meinen bösen Knoten schreddern wollte. Wenn sie den in die Mangel nahm, habe ich ihn schnell gerettet. Wollte sie ihn mir dann klauen, hat sie notfalls welche hinter die Beagle Löffel bekommen. Eigentlich waren wir schon auch ein ungleiches Paar. Zwar gab es keinen Größenunterschied, aber charakterlich waren wir recht unterschiedlich. Später kam dann noch hinzu, dass ich nun mal auch doppelt so alt war wie Bella. Für Frauchen war es mitunter tricky, wenn sie mit uns beiden spazieren ging. Bella zieht wie eine Irre an der Leine, und nimmt alles nur erdenkliche (und nicht auszudenkende) draußen auf der Straße auf, während ich in meiner Nasenarbeit versunken war. So lange ich meine Leine nicht als verlängerten Sicherheitskontakt zu Frauchen brauchte, war das für sie gut zu händeln, und sie konnte mit Bella sogar Leinenführigkeit trainieren. Aber später, als ich dann nicht mehr so gut sehen und hören konnte, warum mir meine Flexi immer wichtiger wurde, hat Frauchen oft dagestanden, und meinte, sie spielt Leinen Makramee, weil Bella so hin und her wuselte, bzw machte sie einen auf Ampelmännchen, linker Arm ausgestreckt, weil Bella mal wieder vorne weg in die Leine ging, und rechten Arm ausgestreckt, weil ich hintenan noch eine wichtige Nachricht zu lesen hatte. Außerdem hat Bella ne' ziemlich große Klappe, und bellt alles und jeden gerne mal ordentlich an. Ich hingegen bin total ruhig und gelassen. Trotz all der Unterschiede aber, waren wir ziemlich beste Freundinnen. Frauchen vermisst Bella auch, und ist traurig, dass sie sie nun wohl nicht mehr sehen und zu Besuch haben wird. Und ich finde das auch blöd! Hat dein Frauchen denn noch Kontakt zum Herrchen von Bela? Hahah... Kartoffelsack... Oh Amigo, der war gut! Immerhin durfte sie überhaupt in ihrem Bett schlafen, und ihr zwei habt es nicht alleine für euch beansprucht...! Ach Amigo, das Leben war so schön, nicht wahr? Ich habe ja auch noch ein Versprechen einzulösen, und wollte dir von Molly und Bessy erzählen. Aber das passt emotional gerade überhaupt nicht, warum ich dich da nochmal auf später vertrösten muss. Gerade die Geschichte um Molly würde in der gegenwärtigen Situation einfach zusätzlich zu traurig machen, sie sollte aber vorab erzählt werden, um auch Bessys Geschichte zu erzählen. Du Amigo, würdest du mir wohl den Gefallen tun, und bedankst dich in meinem Namen ganz herzlich bei Tammy und Streunerle für das liebe Lichtlein für mich und Frauchen? Ich befürchte, Frauchen schafft es selbst gerade nicht so wirklich. Es tut ihr so weh, all unsere Regenbogen Gefährten und ihre auf der Erde zurückgebliebenen traurigen Menschen zu lesen... Das wäre furchtbar lieb von dir, und ich sage einfach jetzt schon mal Dankeschön dafür! Damit komme ich nun zum Ende, und hoffe, du wirst einen gut lebbaren Tag verbringen! Mach' dir keine Kopf darum, dass die Zeit fehlt, um mich zu besuchen. Es ist aber sehr lieb und aufmerksam von dir, dass du mir Bescheid sagst, damit ich mir nicht womöglich schlimme Gedanken mache! Wenn du Kopf, Zeit und Muße hast, kommst du vorbei, und ich freue mich sehr darüber. Passt es nicht, freue ich mich, wenn es wieder passt. Und in der Zwischenzeit genieße ich das gute Gefühl zu wissen, dass ich hin und wieder genau so in deinen Gedanken bin, wie du in den meinen! In diesem Sinne, liebe Grüße von mir und Frauchen an dich und dein Frauchen deine Bonnie

Unbekannt

Kommentar vom 19.12.2017

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Liebe Bonnie, die Nacht war schrecklich. Anders schrecklich als wie vor 3 Monaten. Ich fühle mich, wie das Wetter draußen; kalt, grau, und nebelig. Und immer mal wieder tropft es auch bei mir, wie draußen der Regen vom Himmel. (Kein Bonnie-Wetter.) Inzwischen ist es Mittag, und sie haben dich abgeholt zu deiner letzten Reise. Alleine, ohne mich... Unvorstellbar in all den Jahren die wir gemeinsam verbracht haben. Erst in einer Woche sollte ich dich dann wieder bei mir haben. Seit du nicht mehr da bist, ist viel passiert. Nichts davon war schön. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt. Auf die ich alle gut und gerne hätte verzichten können. Und ich habe Dinge gesehen und gelernt. Wovon ich das meiste lieber nicht erfahren hätte. Und in allem wärst du mein "Stabilisator" gewesen. Nun muss ich lernen, alleine, ohne dich, damit zurecht zu kommen. Tatsächlich war mir wohl selten so bewusst, wie bedeutsam es für mich war, dass ich, egal was geschah sagen konnte "Na und, ich habe immer noch meine Bonnie!", und meinen Stress oder Kummer wahlweise bei dir abspielen, ablaufen, abkümmern, abweinen, abkuscheln konnte. Du warst die verlässliche Konstante in meinem Leben, und Gedanken an und um dich waren völlig gefahrlos. Sie boten im Gegenteil Trost, Kraft und Zuversicht. Mir war gewiss immer bewusst, wie wahnsinnig viel du mir bedeutest, schließlich spürte ich Tag für Tag die Liebe zu dir, trotzdem, ich glaube, dass ich mein Leben so derart prioritär mit dir verknüpft habe, das war mir nicht vollständig klar. Ich hatte die Illusion, dass du sozusagen eine Bereicherung, ein "Dazu" in meinem Leben bist, das vor, neben, mit allem anderen sonst "so läuft". Der Satz "ich lebe mit einem Hund" traf auf mich nicht zu, er muss lauten "mein Leben ist ein Hund". ...und der hört auf den Namen Bonnie (wenn ich nicht gerade wieder all die zig Kosenamen für dich verwende). Manchmal, wenn ich die Leute draußen mit ihren Hunden sehe, verspüre ich so ein Gefühl von "melancholischem Neid". Tatsächlich Bonnie, dein Frauchen ist neidisch auf andere. Eigentlich ein Gefühl, welches mir ansonsten völlig fremd ist. Klar habe auch ich ab und zu gedacht "oh, das hätte ich auch gerne", aber der nächste Gedanke war stets der, dass mich schließlich nichts und niemand davon abhält, das auch "zu haben", wenn ich es denn wirklich will, warum ich grundsätzlich nie neidisch auf andere war. Nun aber liegt der Fall insofern anders, als dass mir klar ist, "d a s" werde ich nie, nie wieder haben. Jetzt könntet du sagen "aber warum denn Frauchen? Auch hier gilt der Satz, dass dich doch letztlich nichts und niemand davon abhält". Und ich müsste dir widersprechen, denn erstens, eine Bonnie gibt es nirgendwo auf der Welt ein zweites Mal! Und zweitens, selbst wenn ich den, übrigens völlig absurden, Gedanken, einem Artgenossen von dir ein Zuhause bei mir anzubieten, je umsetzen würde, es wäre nicht du, und ich hielte mein Herz, bzw. das was davon übrig geblieben ist, verschlossen. Einem Seelenhund begegnet man nur einmal in seinem Leben. Das ist so, wie mit der ersten Liebe, die man auch nur ein einziges mal in seinem Leben erfährt. Man mag danach andere Partner haben, sogar sein Leben mit einem anderen verbringen, was sogar wahrscheinlicher ist, und doch; die erste Liebe ist und bleibt etwas einzigartiges, an das man sich zeit seines Lebens zurück erinnert, und sich wünscht, man könnte noch einmal "so" empfinden. Hinzu kommt außerdem, Bonnie, ich möchte nie, nie wieder, auch nur ansatzweise, dieses Gefühl von Verlust und Traurigkeit empfinden, wie bei dir! Und so werde ich wohl leben müssen damit, stattdessen "neidisch" auf das zu sein, was andere haben. Bönchen, ich habe gestern, oder war es vorgestern, na, auf jeden Fall kürzlich, von jemandem gehört, der sagte, dass er noch nach inzwischen fünf Jahren, sobald er von seinem Verlust spricht, er sofort, und auch in aller Öffentlichkeit, emotional wird, und dass ihm die Tränen kommen. Prima, hab' ich gedacht, immerhin sagt er "sobald er davon spricht". Mit einem Ende des nicht zu versiegenden Tränenstroms ist demnach also vorerst nicht zu rechnen. Und in fünf Jahren, darf ich eben einfach nicht von dir sprechen, oder so. Soll wohl heißen, die Erinnerungen werden nie tröstlich, sondern für ewig weh tun. Und ich Doofie bin erleichtert, wenn ich wieder einen Tag irgendwie herum gebracht habe, weil ich mit jedem neuen darauf hoffe, dass es eeetwas leichter würde... Schließlich sagen das doch alle, dass Zeit in diesem Fall ein Freund würde, und nicht der Feind, wie beim Herunterzählen der Zeit mit dir... Aber mit Freunden ist das ja auch so eine Sache... .

Unbekannt

Kommentar vom 18.12.2017

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...nun hatte die Welt sich aufgehört zu drehen. Sie kommt seither nicht mehr in Schwung. Denn mit dir verschwand die Kraft, das Leuchten, die Wärme, das Lachen - und die Zuversicht... Und all meine Liebe vermag daran nichts zu ändern. Ich habe dich so unendlich lieb...! Meine aller-süßeste, entzückende, unfassbar liebenswerte, treue, wunderbare BONNIE!!! Hätten all die geflossenen Tränen, und mein Kummer seither die Kraft, du wärst schon viele tausende Male längst wieder bei mir... ...oder ich bei dir. So aber ist jede einzelne Träne die ich um dich weine, jetzt und in der Zukunft, ein DANKESCHÖN an dich. Ein DANKE für die wunderbare, unfassbar schöne Zeit mit dir, deine Liebe, und das große Vertrauen das du mir geschenkt hast! Du warst sooo viel mehr, als "nur ein Hund"...! https://youtu.be/Fx7K3Z40M-A

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Unbekannt

Kommentar vom 18.12.2017

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...jetzt hatte ich dich vor drei Monaten noch. ... für eine schreckliche Stunde die nun anbrach. Was habe ich nur getan? Ach könnt' ich doch die Uhr zurückdrehen, und dann die Zeit anhalten... BONNIE...!!!

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Rosen

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