Gedenkseite von Bonnie meine Lieselotte

Bonnie meine Lieselotte
tempus fugit amor noster manet in aeternum
Hund [Englisch Cocker Spaniel]
Veröffentlicht am 04.10.2017 von Suse
Betreut von: Filiale Düsseldorf



Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).
Kondolenzbuch
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Kommentare
Unbekannt
Kommentar vom 21.11.2017

Liebe Bonnie , vielen Danke für die lieben Grüße von deiner Mama und dir. Wir wünschen Euch einen schönen Abend . Liebe Grüße dein Freund Blacky und Elke
Jessica
Kommentar vom 20.11.2017

Liebe Sue, ich freue mich, wenn ich dich etwas unterstützen konnte. Es tut mir leid, dass dich der zweite Monat ohne deine Bonnie gefühlsmäßig schwerer getroffen hat als der erste. Zum Variieren der subjektiven Empfindungen & Erleben der einzelnen Sternenmonate, denke auch ich dass jeder Sternenmonat gefühlsmäßig ein bisschen anders ist, der eine so schwerer wiegt als der andere. Im ersten Monat nach dem Sternentag war ich auch noch so geschockt und im „Nicht-Wahrhaben“ wollen Modus. Der zweite Monat hat mich die bittere Wahrheit umso schmerzlicher vor Augen geführt. Am schlimmsten hierbei waren die quälenden Gedanken mit Selbstvorwürfen. Viele Tränen habe ich vergossen. Gleichzeitig versuchte ich mich zu trösten mit der Gewissheit seines erreichten Alters, der erlebten Zeit die ich in all den Jahren hatte und dem Gefühl der Dankbarkeit, dass mir überhaupt 3 Tage Abschied mit ihm vergönnt waren. Im dritten Monat kommt die unfassbare Traurigkeit umso mehr zu tragen, weil spätestens jetzt das persönliche Umfeld einen endgültig alleine lässt bzw. kein Verständnis mehr für seine Trauer aufbringt. Dabei ist es der erste Monat wo man so richtig darüber nachdenkt, dass alles erlebte mit seinem Tier nie wieder zurückkommt. Das alles hat mich erschüttert und erschwert es noch zusätzlich. Den vierten Monat habe ich ähnlich wie den dritten empfunden. „Neu“ ist die Erkenntnis, dass man sich an den Schmerz ganz langsam gewöhnt und so nicht immer sofort in Tränen ausbricht. Aber auch das ist absolut noch Tagesformabhängig und wie man die Gefühle an sich heranlässt. Ganz vorsichtig versuche ich Erinnerungen und Erlebnisse zuzulassen, denn ich weiß sie sind das kostbarste Geschenk dieser einzigartigen Beziehung mit Amigo. Ich habe Angst diese Erinnerungen oder vielmehr die kleinen Details unserer Erlebnisse womöglich zu vergessen, wenn ich sie nicht langsam zulasse. Ich denke, so wird es weiter gehen. Jeder Monat mehr wird andere „Schwerpunkte“ setzen, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Nicht nur, dass man sich generell so leer und müde fühlt, mir ist auch im Moment so ziemlich alles egal. So ein Mensch bin ich eigentlich nicht. Eigentlich bin ich vielseitig interessiert, aber nichts kann mich im Moment mehr so richtig begeistern. Wenn etwas ansteht, wird es getan, weil es getan werden muss. Kennst du das auch? Komm gut durch die Woche. Dafür sende ich dir viel Kraft. Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo, Bonnie und allen befreundeten Anubis Fellnasen im Herzen

Sue
Antwort vom 22.11.2017

Liebe Jessica, ich bin gerade nicht sicher, welches Gefühl deine Schilderung über den Verlauf der vergehenden Zeit ohne unsere Fellengel, bei mir auslöst. Auf jeden Fall ist auch "Angst" darunter. (Wobei ich mich vor Monat 3 in einer Hinsicht nicht fürchten muss, meinem Umfeld ist es schon längst schnuppe, wie es mir ohne Bonnie geht.) Wie ein Ping Pong Ball, hüpfen meine Gefühle dieser Tage hin und her, und wechseln zwischen purer Traurigkeit, Leere, Lethargie, und, und das sind wohl die schlimmsten Momente, Realitätsaugenblicke, bei denen nicht nur meine Seele reagiert, sonder auch körperliche Reaktionen hervortreten. Da bin ich dann fast dankbar für die wenigen kurzen Sequenzen, in denen ich mich wie versteinert fühle, und glaube, ich denke und fühle nichts. Inzwischen hat sich auch mein Zeitgefühl mal wieder dahingehend verändert, dass mir alles wie gerade erst gestern geschehen vorkommt. Ich blättere im Kalender und denke: "Was? Dies und das ist doch schon "so lange" her? Kann nicht sein." Du fragst, ob ich das auch kenne, dass sich so eine Lethargie breit macht, so ein Desinteresse auch an Dingen, die einen vormals beschäftigt, abgelenkt und sogar begeistert haben. Oh ja! Und ob mir das bekannt vorkommt! Von einigen Dingen habe ich mich bewusst vorerst verabschiedet, weil sie mir einfach nichts mehr bedeuten. Mehr noch schaue ich darauf, und verstehe nicht, warum ich nie zuvor feststellte, was mir jetzt so ins Auge springt. Als Beispiel nenne ich hierbei mal meinen Facebook Account. Eine viel zu oft sinnfreie Blase, ein Fenster in eine vermeintliche Wirklichkeit, die mit der meinen nichts mehr zu tun hat. Selbst Posts und Seiten die mich inhaltlich immer interessiert haben, gehen mir derzeit sogar mitunter richtig auf die Nerven! Und allem anderen was mit Tieren, speziell Hunden, zu tun hat, weiche ich auch aus. Kein TS, keine VK oder NK, kein "Hundeprofi", oder Peta etc. Ich vermag das emotional im Augenblick nicht mehr auch nur halbwegs auszupendeln. Im Gegenteil ist meine Zündschnur in dieser Hinsicht schrecklich kurz. Die meiste Zeit bin ich schrecklich müde, schlafe zu den unmöglichsten Zeiten, um überhaupt Schlaf zu bekommen, und immer mal wieder packt mich zwischendurch eine so nervende Unruhe, bei der ich aufspringen und... tja, wohin nur laufen möchte. Denn tatsächlich kennt dieser vermeintliche kurze Energieschub kein Ziel. Wie du es schon geschrieben hast, was getan werden muss, wird getan, wenn ich es auch mitunter schiebe, was eigentlich untypisch für mich ist. Egal, bleibt die Wäsche halt noch einen Tag liegen, wird die schriftliche Anfrage später bearbeitet, der Einkauf verschoben... Ich weiß, dass das nicht gut ist, und letztlich sogar zusätzlich belastet, weil es nicht nur untypisch, sondern auch fröhlich im Hintergrund vor sich hin schwelt, in den Griff bekomme ich es dennoch nicht. Trotzdem bemühe ich mich, es hinzunehmen wie es ist, um mir keinen übermäßigen Druck aufzubauen, der dann ja doch eher kontraproduktiv wirkt. Ich hab's probiert. Ich habe mich, in Variationen, schon drei mal zuvor in meinem Leben so gefühlt. Bei keinem dieser Male bin ich unbeschadet geblieben. Ich versuche alte Fehler zu vermeiden, andere Wege zu gehen, und ja, auch viel, viel mehr in mich selbst hineinzuhorchen, und keinen Ansprüchen anderer zu genügen. Dass da so einsam machen würde, wusste ich zwar nicht, und auch nicht, als was für ein veränderter Mensch ich daraus hervorgehen werde, besser, schlechter, oder einfach nur anders, aber die Alternativen sind ohnehin deutlich begrenzt, da die Ausgangsposition so besch...eiden... Was wollte ich damit nun eigentlich sagen, worauf wollte ich hinaus? Ich weiß es nicht mehr. Auch so ein unbekanntes Phänomen, so schnell den "roten Faden" zu verlieren. Nun, vielleicht, liebe Jessica, kannst du trotzdem irgend etwas für dich aus meinen Zeilen ziehen, und sei es nur die Erkenntnis, dass nichts an dem was wir fühlen, oder/und wie es uns geht, etwas ist, was so unverständlich, oder gar "unnormal" ist, wie es uns manch einer weis machen möchte. Und wenn doch, wären wir immerhin schon zwei. Abschließend möchte ich dir unbedingt noch schreiben, wie dankbar ich dir für deine Besuche bei Bonnie bin! Jeder Gedanke, jedes Wort an sie oder an mich, ist wie ein Streicheln der Seele... Ich bemühe mich, für Amigo und dich das gleiche zu tun, befürchte aber, dass mir das nur unzulänglich gelingt, warum ich um Entschuldigung bitte. In meinen Gedanken ist dein geliebter Amigo, und auch du, deutlich öfter, als meine Worte an euch, eine Kerze, eine Rose... Ich wünsche dir einen lebbaren Tag! Sue mit ganz viel Bonnie und Amigo im Herzen
Amigo und Jessica
Kommentar vom 20.11.2017

Für dich liebe Bonnie: „Du lebst nicht mehr auf dieser Welt, doch du wirst ewig in unseren Herzen leben.“ In liebevollem Gedenken an dich von Jessica & Amigo
Amigo
Kommentar vom 20.11.2017

Liebe Bonnie, schön, dass es dir etwas besser geht. Die Erschöpfung legt sich hoffentlich in den nächsten Tagen. Deiner Bitte, mich in deinem Namen schon einmal bei unseren Anubis Freunden zu bedanken, bin ich gerne nachgekommen. Zu deiner Frage: Müsstest du meinetwegen zu jedem einzelnen hingehen, um mein Dankeschön zu übermitteln? Jein. Es besteht prinzipiell auch die Möglichkeit im Anubis Forum einen Text zu verfassen, auf den dann alle zugreifen könnten. Aber ich habe das Gefühl, dass der Zuspruch zum Forum so richtig nicht gegeben ist. Antworten sind selten, einzig die „Dankfunktion“ wird genutzt. Jeden persönlich zu besuchen ist zwar zeitaufwendiger, aber es wird gelesen und erfreut denjenigen auch, glaube ich, mehr als es bei dem Allgemeintext im Forum der Fall wäre. Aber alles müssen wir ja auch nicht verstehen liebe Bonnie. So nun erhol dich erst einmal liebe Bonnie. Dir und deinem Frauchen ganz lieben Dank für die angezündete Kerze bei mir. Auch mein Frauchen hat sich sehr über deinen Besuch gefreut. Liebe Grüße von Amigo
Unbekannt
Kommentar vom 20.11.2017

Bonnie, meine Süße, du unfassbar liebes, treues Hundeseelchen... ich träume mir dich an meine Seite.
Unbekannt
Kommentar vom 20.11.2017

Bonnie, meine Süße, du unfassbar liebes, treues Hundeseelchen... du fehlst
Unbekannt
Kommentar vom 20.11.2017

Bonnie, meine Süße, du unfassbar liebes, treues Hundeseelchen... ich hab' dich sooo unendlich lieb
Jessica
Kommentar vom 19.11.2017

Liebe Sue, auch wenn ich selber weiß, dass die Wochenenden sowieso immer die meiste Zeit lassen, um die Gedanken kreisen zu lassen, noch dazu das gestrige Datum sein Übriges dazu getan hat, hoffe ich, dass es dir heute wieder einigermaßen besser geht. Die Tage sind nie „schön“, deshalb wünsche ich dir auch keinen schönen Sonntag. Stattdessen schicke ich dir eine liebe Umarmung. Ein lieber Herzensgruß von Jessica
Sue
Antwort vom 19.11.2017

Liebe Jessica, ein bloßes Dankeschön kommt mir gerade so unzureichend dafür vor, was ich dir sagen möchte. In Ermangelung aber eines anderen Wortes bleibe ich dabei, und sage dir "Dankeschön"! Danke für deinen Zuspruch, dein Verstehen, und die Gedanken, die du Bonnie und mir geschenkt hast! Du weißt um die Kraft dieser Momente, in denen man sich verstanden und aufgehoben fühlt! In der Tat, Sonntage sind nie "schön", und das Gefühl unendlich weit, dass sich daran je wieder etwas ändern würde. Daher nehme ich deine Umarmung gerne an, und erwidere sie herzlich, vermindert sie doch das Gefühl dieser grenzenlosen Einsamkeit, und ist ein Pflaster auf der verletzten Seele. Ich wünsche dir, dass du gut in die neue Woche kommen wirst, die dir hoffentlich nicht zu viel Kraft abverlangt! Ich wünsche dir kleine bunte Momente, Lichtinseln, auf denen du kurz ausruhen kannst, wenn sonst alles gerade wieder so extrem dunkel ist. Und ich hoffe, du findest Schlaf, begleitet von schönen Träumen, die dich nicht traurig machen, nach dem Erwachen, sondern einen stärkenden schönen Widerhall in dir hinterlassen, der trägt. In herzlicher Verbundenheit Sue mit zwei ganz besonderen Cockerschätzen tief im Herzen und liebevollen Gedenken
Amigo
Kommentar vom 19.11.2017

Liebe Bonnie, so schön hast du noch geschlafen. Ich habe dich nicht geweckt und habe mich wieder auf den Weg nach Anubis gemacht. Ich habe dir als Zeichen der Dankbarkeit und gegenseitigen Unterstützung eine Rose auf deinen Nachttisch gelegt. Hast du sie gefunden? Eine Sonntagsrose nur für dich möchte ich dir nun noch auf diesem Weg überreichen. Ein ganz lieber Sonntagsgruß von Amigo
Bonnie für Amigo
Antwort vom 19.11.2017

Lieber Amigo, ich danke dir so sehr, dass du bei mir geblieben, und meinen Schlaf bewacht hast! Das bedeutet mir sehr viel! Denn so sehr ich auch das Beisammensein mit dir genieße, so gerne ich auch mit dir und unseren lieben Anubis Freunden durch die Wiesen und Wälder, Hügeln und Seen tolle, so sehr hat mich dennoch gerade in den vergangenen Stunden Sehnsucht betrübt. Ich wäre schon auch gerne wieder Zuhause, und bei Frauchen... Aber ich denke, das weißt und verstehst du. Deine Rose habe ich selbstverständlich entdeckt, und mich sehr gefreut! So lieb von dir... Und diese Blumen werde ich besonders gut verwahren. Ich bin erleichtert, dass du mir nicht böse bist, dass ich gestern so still, abwesend und in mich gekehrt war, und darum nicht viel geredet, und kaum so richtig Lust zu irgend etwas hatte. Du warst ja dabei, als wir uns "das heulende Elend" da unten auf der Erde angesehen haben, und weißt darum auch, dass Frauchen viel Trost in dem Gedanken gefunden hat, sich vorzustellen, wie du, als großer starker Cocker, "ihr kleines Bönchen" an der Pfote gehalten, und tröstend bekuschelt hast, wenn ich traurig würde. Ich hab' ja ihre Gedanken gelesen, und sie dir übersetzt und erzählt. Ich weiß nicht, aber kam es dir auch so vor, als wäre der zweite Monat nach meinem Sternengeburtstag schlimmer gewesen, als der nach den ersten vier Wochen? Na ja, wobei schlimmer wohl das falsche Wort dafür ist, anders schlimm trifft es eher. Vielleicht, weil langsam das Bewusstsein immer größeren Raum bekommt, dass das wirklich alles geschehen ist, und ich nicht wieder zurück komme? Lieber Amigo, ich würde nun gerne etwas "heiterer" enden, aber das will mir heute noch nicht gelingen. Ich fühle mich wie Frauchen, irgendwie gerädert, und habe ein Gefühl von bleiernder Erschöpfung. Ich werde mich zwar selbstverständlich selbst noch bei unseren gemeinsamen Anubis Freunden bedanken, die für mich und mein Frauchen eine Kerze und eine Rose des Gedenken und des Trostes hinterlassen haben, aber würdest du im Vorfeld vielleicht schon mal meinen aufrichtigen Dank übermitteln? Vorausgesetzt, es macht keine Umstände. So richtig habe ich das Prinzip nämlich noch nicht kapiert bei euch. Müsstest du meinetwegen zu jedem einzelnen hingehen, um mein Dankeschön zu übermitteln? Lieber Freund, ich bin sehr froh, dass ich dich habe! Ein liebes Cockerküsschen schick' ich dir, in tiefer Verbundenheit auch mit deinem Frauchen Deine, bzw. eure Bonnie die auch im Namen ihres Frauchen spricht

mir, mit dir überall
Kommentar vom 19.11.2017

Mein geliebtes Fellschnütchen Böhnie, meine Lieselotte, süße Else Immertreu, ich finde keine Worte die beschreiben, wie sehr du mir fehlst. Das passiert deinem Frauchen ja nicht so oft, kann sie doch für gewöhnlich erzählen wie ein Wasserfall, was du aus leidvoller Erfahrung weißt, wenn du sie hast sprechen oder telefonieren hören, und sie dir dann doch glatt einen Teil ihrer Aufmerksamkeit entzog.. Auch dir habe ich viel erzählt. Eigentlich alles. Du hast derweil dein Köpfchen auf meinen Schoß gelegt, und zugehört. Oder du hast dich auf den Rücken gedreht, und mir dein Bäuchlein dargeboten, dass ich dann gekrault und sanft massiert habe. Meine Therapiestunde, habe ich das immer genannt. Du bist ganz schwer dabei geworden, weil du dich so völlig entspannt hast. Und mir sind einige Male Körpermaße eingeschlafen, weil ich mich mich nicht zu bewegen wagte... Oder, wenn ich aufhörte zu kraulen, und du dann entweder mit deiner Schnüse oder deinen Pfötchen meine Hand gekapert, und hin zu Öhrchen oder Bauch schuppstest... Erst kurzes Abwarten, erstaunter Hundeblick, der sagte "Wie jetzt?", und schließlich Initiative. Manchmal habe ich ganz bewusst aufgehört, weil es einfach zu drollig war zu sehen, was du anstellst, damit wir weiter schmusen. Du hast immer bemerkt, wann es gut ist. Dann bist du entweder aufgestanden, hast dich gereckt und geschüttelt, oder bist in den Spiel- und Raufmodus verfallen. Hast sanft in meine Hände gezwickt, und, ich schwöre, von einem Cockerohr zum anderen gegrinst, wenn ich darauf eingestiegen, und dich geneckt habe. Dann hast du wie der Blitz deinen "bösen Knoten" geholt, und dann konnte das Spiel auch etwas wilder werden, denn in den Knoten konntest du richtig hineinbeißen, ihm schütteln, von dir weg schmeißen, dich auf ihn stürzen, und mit mir Tauziehen. Der "böse Knoten" wurde von dir diszipliniert, indem du ihn angeknurrt, und zwischen deinen Pfötchen haltend, ordentlich zerrupftest. Zwar konnte man dein süßes Knurren selten wirklich ernst nehmen, aber ich bin sicher, der Knoten hatte seine Lektion gelernt, und war vor lauter Ehrfurcht mindestens fusselig. Und ich, tja, ich hatte inzwischen längst vergessen, dass ich doch eben noch so tieftraurig war. Mein Therapie Hund. Ich bin die vergangenen 24 Stunden um mich selbst herumgeschlichen. Dabei habe ich entweder bewusst die Konfrontation gesucht, nur um festzustellen, auf welch gefährliches Terrain ich mich zubewege, oder ostentativ den Blick von alledem abgewendet. Mit keiner Variante habe ich mich besser oder sicher gefühlt. ZB wollte ich dir, einem Bedürfnis danach folgend, Blümchen kaufen. Hab'e aber tatsächlich bis kurz vor Schließung des Ladens dazu gebraucht, um das auch tatsächlich zu tun. Dann habe ich sie Zuhause arrangiert, und zunächst mal nichts dabei gefühlt. Zig Mal zu den Sträußen hingeschaut, nichts. Und auf ein mal, haut's mich regelrecht um, und ich merkte, wie sich Tränen, wie Giftschlangen windend, von ganz unten und ganz tief in mir hervorarbeiten, und in einen Strudel hinab ziehen. Richtig in Panik bin ich geraten. Ich wusste, ich werde nicht aufhören können zu weinen - nie mehr! Ich musste das Weinen um dich kontrollieren, um mich nicht darin aufzulösen. Nur um festzustellen, dass ich nun aber drohe daran zu ersticken. Tausende von Gedanken sind mir durch den Kopf gesaust. Tun es noch. Manchmal in schneller Abfolge, mal festbeißend, an mir nagend. Mal Zusammenhangslos, dann wieder einer Geschichte folgend, und von einer Erinnerung zur nächsten hangelnd, die unkontrolliert aufpoppen, bis ich ganz wirr davon werde. Du warst immer mein ausgleichender Moment, die bessere Hälfte von mir. Ich sehe dich immer noch hier herumlaufen, habe dich bildlich vor mir. Denke, ich höre das Klackern deiner Pfoten auf dem Fußboden, und spüre Sekundenbruchteile Erleichterung. "Nur geträumt", denke ich dann, um noch in diesem kurzen Gedanken zu begreifen, dass ich mich irre. Bonnie, du unfassbar wunderbares Hundetier... Es fällt mir schwer meine Gedanken so weit zu ordnen, dass es einen Sinn ergibt, was ich dir schreibe. Dass dir sagt, wie groß meine Liebe zu dir, und gleichzeitig der Schmerz ist, den diese Liebe bedingt. Da draußen, ein paar Häuser weiter, streitet sich schon seit gut einer halben Stunde, lautstark ein Pärchen nach durchzechter Nacht. Deren Probleme möchte ich haben... Die sind so idiotisch! Fast möchte man runter gehen, und ihnen den Kopf waschen. Stattdessen überlege ich, ob ich eigentlich immer zu schätzen gewusst habe, was ich hatte. Und komme zu dem Resultat, in deinem Fall ja. Mehr noch verging eigentlich kaum mal ein Tag, an dem ich dich nicht ansah, und dachte, was für ein Glück ich doch habe, ein solch bezauberndes Wesen an meiner Seite zu haben, und wie viele Glücksmomente du mir schenkst! Und nun tut mir dieses Glück so schrecklich weh...

Rosen

Anja
Am 19.02.2026

Rosengarten-Sterne Team
Am 18.09.2025

Rosengarten-Sterne Team
Am 18.09.2024

Unbekannt
Am 01.01.2024

F. Bonnie
Am 18.09.2023

von Frauchen für meine geliebte Bönie
Am 18.09.2023