Gedenkseite von Tabby

Meine drei Freunde

Tabby

Ich danke dir für die gemeinsame Zeit und deine bedingungslose Liebe.

07.05.201231.07.2026

Hund [Zwergpudel]

Veröffentlicht am 06.09.2026 von Christiane Meyer

Betreut von: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Trier

Tabby und Sandy am MeerDeine wunderbaren AugenDein Blick in mein HerzDanke für die gemeinsame Zeit, die du mir geschenkt hast

Es waren vom ersten Moment an deine Augen. Du warst noch ganz klein, schautest mir in die Augen und ich wusste, dass eine Verbindung zwischen uns entstanden war. Ein Blick von dir und du schautest mir mitten ins Herz. Und das hat sich bis zum Schluss nicht geändert. Du hattest kein sorgenfreies Leben. 2012 kamst du zu uns als Spielgefährte für unsere beiden Zwergpudel, die apricot-farbene Jessy, und die silberfarbene Sandy. Von Anfang an habt ihr drei euch gut verstanden und auch die Katze, die noch bei uns lebte, respektiertest du. Ihr seid über Sofas und Stühle gesprungen und habt euch gegenseitig durch die Wohnung gejagt. Bei den Spaziergängen habt ihr gemeinsam die Gegend erkundet. Es war eine wunderschöne Zeit. Meistens hast du mit Jessy gespielt, die du wohl als deine Mutter angesehen hast. Dann, 2014, fing es an. Du hattest nur 2 Jahre mit Jessy, die nach kurzer Krankheit starb. Das war ein Schock für uns alle und ich verzweifelte fast. Doch du und Sandy, ihr habt meine Tränen abgeleckt – so lange, bis ich wieder lachen musste. Wir gaben uns in dieser Zeit gegenseitig Halt. 2016 starb meine Katze nach langer Krankheit. Ihr spürtet meine Sorgen und Ängste, auch wenn ich versuchte, sie vor euch zu verbergen - es war eine schwere Zeit. Und 2021 kam der nächste Schock: Sandy starb nach langer schwerer Erkrankung. Es war eine Zeit voller gegenteiliger Gefühle: Hoffen, dass es ihr wieder besser ging, Angst und Verzweiflung, und dann wieder ein Hoffnungsschimmer an besseren Tagen. Du hattest dich ganz zurückgezogen denn du spürtest, wie es Sandy ging. Das tat mir alles so leid für dich. Ich versuchte, dir etwas Normalität zu geben, wenn wir beim Spazierengehen ein wenig spielten, etwas suchten oder uns anders ablenkten. Es war eine schwere Zeit, in der wir aber noch mehr zusammenwuchsen. Und wieder verschwand ein Tier und du wusstest nicht, warum und wohin. Nun gab es nur noch dich. Es waren sehr schöne, intensive Jahre, die wir miteinander verbrachten. Gemeinsam erkundeten wir neue Wege, machten an verschiedenen Plätzen unser "Picknick" und spielten dort miteinander. Doch seit 2024 warst du immer wieder krank. Nach einer Zahn-OP im März 2025 wurdest du auf einem Auge blind. Und du hattest gewiss öfters Schmerzen. Doch du fingst an, damit zurechtzukommen. Dann im Oktober wurdest du auch auf dem anderen Auge blind. Für mich zerbrach eine Welt, als ich mir vorstellte, wie es dir gehen musste. Du hattest alle Freunde verloren und nun warst du auch noch gefangen in ewiger Dunkelheit. Es war herzzerreißend mit anzusehen, wie du überall dagegen gestoßen bist, wie du minutenlang auf einer Stelle standest und ins Leere blicktest, dass du spielen wolltest, und die Spielsachen nicht fandest. Aber wieder warst du stark genug und versuchtest, auch mit dieser Situation zurechtzukommen. Bei den Spaziergängen wurde es immer besser, so dass du anfingst wieder deine Leckerchen an unseren gemeinsamen Plätzen zu suchen – das war dein liebstes Spiel. Vielleicht hättest du es wirklich geschafft, mit deiner Blindheit klar zu kommen – was ich allerdings nicht konnte. Doch dann wurdest du weiter krank – Nieren, Bluthochdruck, Einblutungen im Auge. Du erhieltest Medikamente über Medikamente, eine Ernährungsumstellung (mit der du allerdings extrem zufrieden warst) und leider jede Menge Tierarztbesuche. Es war keine schöne Zeit für dich, denn du hast sicher nicht verstanden, warum du immer wieder „bestraft“ wurdest. Aber glaube mir, ich habe bestimmt noch viel mehr gelitten als du. Doch immer wieder schautest du mich – auch mit blinden Augen mitten ins Herz – an und wolltest spielen und deine Leckerchen suchen. Selbst an deinem letzten Abend hast du noch freudig Leckerchen gesucht. Kurz nachdem wir ins Bett gegangen waren, wurdest du unruhig und fingst an zu krampfen. Ich streichelte dich und nahm dich in den Arm, doch ich konnte dich nicht beruhigen. Und dann schriest du lange ganz laut. Ich hielt dich fest im Arm, streichelte dich und versuchte, dich mit Worten zu beruhigen. Aber dann spürte ich es: dein Herz hatte aufgehört zu schlagen. Ich weiß nicht, was schlimmer war, dein Schrei oder zu spüren, dass dein Herz nicht mehr schlug. Stundenlang hielt ich dich im Arm, schlief neben dir, streichelte und küsste dich. Und die ganze Zeit hast du mich mit jetzt klaren Augen angesehen – wirklich mitten ins Herz und in die Seele. Eine Verbindung über den Tod hinaus. Erst als wir dich bei Rosenberg ins Körbchen legten und Abschied nahmen, wurden deine Augen leblos. Es war vorbei. Nun sitze ich alleine an unseren Plätzen und die Verzweiflung, die Sehnsucht nach dir und das Wissen, dich nicht mehr zu sehen, nicht mehr streicheln zu können, nicht mehr deine kleinen Pfötchen auf meinem Arm zu spüren sind unendlich groß. Auch wenn ich so deutlich sehen kann, wie deine Augen mich strahlend ansehen und du wieder gesund und munter bist. Ich wünsche mir so sehr zu wissen, woran du gestorben bist. Ob wir noch mehr hätten machen können oder ob wir etwas falsch gemacht hatten, warum du so geschrien hast, warum dein Herz so schnell aufhörte zu schlagen. Fragen über Fragen, für die ich wohl niemals eine Antwort erhalten werde. Trotz all dieser Schicksalsschläge war es eine unvergesslich schöne Zeit mit Tabby. Unsere Waldspaziergänge, das Erkunden der Umgebung, das Spielen und Lachen, die gemeinsame Zeit, die wir miteinander verbrachten. Die ganzen letzten Jahre waren geprägt von meinen Tieren. Sie alle haben mein Leben bereichert und lebenswert gemacht. Mit Tabby ist jetzt das letzte Stück meines Herzens gegangen. Den Blick in ihre Augen, diese Verbindung die wir hatten, werde ich niemals vergessen und ihr ewig dankbar sein. Von all meinen Tieren habe ich ewige Treue, bedingungslose Liebe und Vertrauen erhalten. Das, was man von Menschen nicht bekommt. Und eines ist sicher: kein Abschied ist für immer. Wir sehen uns wieder …… irgendwann …… irgendwo …….. irgendwie.

Kondolenzbuch

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Kommentare

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Rosen

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Für Tabby😢😥❤️

Am 06.09.2026

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Alles Liebe und viel Kraft‼️🌹🌸

Am 06.09.2026

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Gute Reise, Tabby‼️💫✨💫✨

Am 06.09.2026

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Nicole und Tobias

Am 06.09.2026

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Verena 🌺💫

Am 06.09.2026

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Die Liebe bleibt…❤️

Am 06.09.2026