Memorial page of Ayla

Ayla
Published on Aug 31, 2009 by A.T.
Meine Süße, heute sind es 78 Tage 2 Stunden und 30 Minuten her, dass du mich nach über 14 Jahren verlassen mußtest.Eigentlich warst du fit bis zu letzt. Der Tumor in deinem Kopf schlug erbarmungslos zu. Als wir am Morgen unsere Arbeit im Hort aufnahmen, bekamst du einen schweren Krampfanfall.Du sahst mich verzweifelt an, ich nahm dich in den Arm um dir Halt zu geben. Du hattest zwei große Atemaussetzer und hast ganz dann laut geschrien. Ich höre es heute noch. Dann hast du versucht mich zu beißen. Erst nach einer halben Stunde hast mich erkannt und mich an dich heran gelassen. Nach langen Beratungen mit deiner Ärztin war klar, dass du keine Chance auf Heilung hattest und diese Anfälle wieder und stärker kommen würden.Das wollte ich dir nicht zumuten.Oft frage ich mich heute, ob ich nicht doch noch hätte abwarten sollen und uns noch ein wenig Zeit geben .Du fehlst mir so sehr.Überall sehe ich dich, höre nachts dein bellen oder deine Pfoten über das Parkett schlurfen.Ich vermisse es so sehr mich in dein weiches Fell zu kuscheln, deine Ohren zu kneten.Den Kindern im Hort fehlst du auch sehr. Ein großes Foro von dir steht in der Halle. Manchmal steht ein Kind davor und sieht dich lange an. Mein erster Gedanke am Morgen und letzter am Abend gehört dir. Wenn einer eine Blume liebt,die es nur ein einziges Mal gibt auf Millionen und Millionen Sternen,dann genügt es ihm,manchmal daß er zu ihnen hinaufschaut,um glücklich zu sein. Er sagt sich: Meine Blume ist da oben...... irgendwo...... Der kleine Prinz,A.de Saint-Exupèry Ich vermisse dich so sehr! Deine Mama
Book of condolence
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Comments
Kathrin Hauk
Comment from Feb 8, 2016

Liebe A.T., vielen Dank für Deine lieben Worte. Du hast leider auch eine Entscheidung so wie ich treffen müssen-ich frage mich auch,ob ich nicht doch noch hätte warten sollen. Jetzt kommen all die schönen Erinnerungen zu Tage die wir mit Otter hatten und das ist sehr schön und hilft,all die schweren Zeiten zu verdrängen Liebe Grüße Kathrin
Stefanie
Comment from Feb 8, 2016

Ich kann eure Trauer total verstehen. Ich kann euch sagen, daß es umgekehrt auch nicht besser ist. Durch einige traurige Umstände, worunter ich leide, mußte ich Faustino morgens in der Klinik abgeben. Diesen Blick werde ich nie vergessen. Er hat sich immer wieder umgedreht....Hilfe Frauchen! Abends habe ich erfahren, daß Faustino gestorben war. Ich hatte ihm versprochen, daß ich immer für ihn da sein würde und denke jetzt, daß wenn ich gewußt hätte, daß es keine Hoffnung mehr gibt, ihn erlöst hätte. So hat er noch viele Stunden gekämpft, bis er nicht mehr konnte. Für mich ist es so gelaufen, wie ich es nie wollte auch wenn ich die Entscheidung nicht treffen mußte. Nun wißt ihr, daß es anders auch nicht besser sein muß. Faustino könnt ihr hier auch finden. Es ist noch ganz frisch.
Roses

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