Memorial page of Timmy

Timmy
Du warst mein Herzenskater
cat [Europäisch Kurzhaar/Burma]
Published on 12/31/2019 by Ulla
Supervised by: sonstiges Tierkrematorium
Mein geliebter Timmy, ich wusste nicht wie schwer Du krank warst. Eigentlich dachte ich, dass nur die Zähne Dir Schmerzen bereiteten. Der Tierarzt stellte aber etwas viel Schlimmeres fest. Du hattest schon einen riesigen Tumor im Kiefer, der bis zum Auge reichte, der Kiefer war schon teilweise aufgelöst. Es war so ein Schock für mich und sicher auch für Dich. Ich musste Dich gehen lassen. Dabei warst Du doch erst 13 Jahre alt. Ich vermisse Dich so sehr mein Engel. Alles fing an dass Du nur noch mit der einen Seite gefressen hast, Du sabbertest und das Auge tränte. Da Du so eine große Angst vor der Box und fremden Menschen hattest, habe ich erstmal ein Video gemacht und habe es dem Tierarzt gezeigt. Wir bekamen gleich einen Operationstermin (zur Zahnsarnierung). Aber leider sollte alles anders kommen. ES IST AN ALLE MENSCHEN GERICHTET. WENN ES SO. IST IM REGENBOGENLAND. SIND WIR HOFFENTLICH DIEJENIGEN DIE SEHNLICHST VON UNSEREN TIEREN, KATZEN ERWARTET WERDEN. ???? ES RÜHRTE MICH ZU TRÄNEN., ???? UND ICH MUSSTE ES EUCH ZEIGEN. ???? DANKE DEM VERFASSER SO WUNDERSCHÖN. ???? „Geht da nach hinten“ sagte der Wächter auf der Regenbogenbogenbrücke, „hier vorne ist nur für die Katzen, die auf ihre Menschen warten!“ „Warum sollte man auf einen Menschen warten?“ murmelte der graue Kater mit dem weißen Fleck auf der Nase. Seine gebrochene Vorderpfote war augenblicklich geheilt, als er über die Regenbogenbrücke ging. Und so trottete er mit der anderen Katze, der braungescheckten, deren ausgeschlagenes Auge wieder einem gesunden gewichen war, und den vier Kätzchen, die ihre Augen soeben geöffnet hatten und zusammen mit ihm angekommen waren, vorbei an den spielenden, freudig maunzenden Katzen, die sich immer in der Nähe des Eingangs zum Katzenparadies aufhielten und auf etwas zu warten schienen. Dorthin, wohin sie wie die meisten Neuankömmlinge im Regenbogenland schickten: nach hinten, weil vorne der Platz für die wartenden Katzen war. Der Graue konnte nicht verstehen, warum man auf einen Menschen warten konnte. Nie hatte er etwas Gutes von ihnen erfahren. Auch die Braungescheckte war fassungslos. Was mochte in den anderen Katzen wohl vorgehen? Wussten sie denn nicht, dass es gefährlich war, in der Nähe von Menschen zu sein? Die Kleinen drückten sich ängstlich zusammen und blieben dicht bei den beiden erwachsenen Katzen, mit denen sie zusammen die Regenbogenbrücke passiert hatten. Nachdem man sie kurzerhand ersäuft hatte, wussten sie so gar nichts von dem, was die beiden großen Katzen da erzählten. Und so schien es ihnen am sichersten, einfach bei ihnen zu bleiben. Bald hatten die kleine Gruppe den Platz erreicht, den man ihnen zugewiesen hatte, und freuten sich über die bereitstehenden Futternäpfe. „Wenigstens werden wir nicht mehr hungern müssen“ maunzte der Graue und machte sich über das leckere Futter her. „Was ist Hunger“ piepste eines der Kleinen, ein dreifarbiges Glückskätzchen. „Sei froh, dass Du es nicht weist“ sagte eine goldgestreifte Kätzin, die in der Nähe lag. „Wenigstens das hast Du mit denen da vorne gemeinsam. Die haben auch nie erfahren, was Hunger ist. Ich meine, richtigen Hunger, wo Dir der Magen weh tut.“ Und sie legte sich auf die Seite, um die Kleinen an ihre Zitzen zu lassen. „Kommt nur und trinkt euch satt. Ich habe so viele Kleine auf diese hässliche Welt gebracht und so viele sind so schnell hier gelandet, wie ihr. Wir halten hier zusammen, jetzt wo wir in Ruhe leben können. Bald werdet ihr meine Hilfe nicht mehr brauchen, aber bis dahin bin ich für Euch Eure Mamakatze!“ Und so wurden auch die vier Kätzchen zum ersten Mal satt und tretelten zufrieden mit den kleinen Pfoten am Bauch ihrer neuen Ziehmutter. So verging die Zeit, und von den Neuankömmlingen im Regenbogenland war es nur der viel kleinere Teil, der an der Regenbogenbrücke wartete. Viel mehr wurden nach hinten weitergeschickt. Und doch waren sie alle zufrieden und glücklich, weil sie von den irdischen Qualen, die sie erduldet hatten, endlich befreit waren, und ihre Augen glänzten. Immer wieder beobachteten sie ungläubig, wie Menschen über die Brücke kamen und von den Katzen „da vorne“ freudig begrüßt wurden. Wenn sie dann zusammen offensichtlich sehr glücklich weggingen, schüttelte der graue Kater bedächtig seinen Kopf. „Es scheint mehrere Arten von Menschen zu geben“ sagte er zu der braungescheckten Katze und den 4 quirligen Kätzchen, die mit ihm gekommen waren. Aber so wie er nicht verstand, warum bei „denen da vorn“ immer wieder große Freude ausbrach, wenn bestimmte Menschen im ewigen Reich ankamen, so verstanden die Katzen am Eingang nicht, warum „die da hinten“ keinen Platz in der Nähe der Regenbogenbrücke haben wollten. Eines Tages lief eine ganz weiße Katze das kurze Stück nach hinten und legte sich leise schnurrend vor dem Grauen in das weiche Gras. „Warum seid ihr eigentlich nicht vorne bei uns?“ fragte sie. „Was sollten wir dort wohl tun?“ erwiderte der Graue leise. „Niemand hat uns vermisst, als wir gegangen sind, und wir vermissen auch niemand!“ „Ach, wie schade!“ sagte die Weiße. „Hat Euch denn niemand lieb gehabt? Habt Ihr denn niemand lieb gehabt?“ „Nein, niemand. Die meisten von uns hatten genug damit zu tun, nicht zu verhungern. Da war für Liebe keine Zeit“ maunzte die Braungescheckte. „Wir sind jetzt zufrieden hier. Wir haben immer leckeres Fressen und niemand, der uns wegjagt. Das ist das Paradies!“ Der graue Kater nickte zustimmend. „Wo wir herkommen, da gab es nichts. Ich habe gehört, dass es auch eine andere Welt gegeben hätte. Aber ich habe sie nie gesehen, und ich kann es auch nicht glauben!“ „Aber“ sagte die weiße Katze und rollte sich auf dem Rücken wohlig hin und her, „hat Euch denn niemand einmal den Bauch gekrault?“ „Was ist denn gekrault?“ piepste eines der kleinen Kätzchen. „Das ist genauso, wie wenn ich Dir Dein Fell putze“ sagte die goldgestreifte Mieze, die sich der Kleinen angenommen hatte, und leckte ihr mit ihrer rauen Zunge über das Fell zwischen den Ohren. „Wie heißt ihr eigentlich“ fragte die Weiße. „Wie heißen“ fragte die Goldgestreifte zurück. „Ihr müsst doch Namen haben“ schnurrte die Weiße. „Was ist Namen?“ piepste das Kätzchen wieder. „Kann man das fressen? Ist es lecker?“ „Nein, ich meine, wie man Euch gerufen hat“ sagte die weiße Katze. „Ach so, das meinst Du“ erwiderte der graue Kater. „Also, ich bin blödes Mistvieh, die goldfarbige heißt Dreckstück, und die Kleinen heißen alle zusammen Vermaledeites Kroppzeug.“ „Oh“. Die weiße Katze machte ein erschrockenes Gesicht. „Solche Namen habe ich noch nie gehört!“ „Ich habe, glaube ich, gar keinen Namen“ whisperte die Braungescheckte und stellte ihre Ohren auf, „wir waren zu dritt und waren immer „Scheissviecher“ Ich weiß nicht, ob das ein Name ist“. „Nein, ich glaube nicht“ murmelte die Weiße und schüttelte sich. „Wir da vorne haben alle sogar mehrere Namen. Ich bin Berta und heiße außerdem noch Süße, Schnuckelchen und Herzchen.“ „Wozu soll das nur gut sein“. Der graue Kater machte ein nachdenkliches Gesicht. Ob man mit so vielen Namen besser gelebt hätte? „Ich gehe jetzt wieder nach vorne. Ich glaube, mein Mensch kommt bald! Da will ich da sein, um ihn zu begrüßen. Ich freue mich schon so auf ihn!“ rief Berta und erhob sich. „Ja, geh ruhig, und besuch uns mal wieder. Vielleicht kannst Du uns dann auch mal einen anderen Menschen zeigen als die, die wir kennengelernt haben. Seit wir hier sind, fange ich wirklich an zu glauben, dass es sie gibt“. Die Augen der Goldgestreiften blinzelten in die Sonne. „Ganz bestimmt“. Berta, die auch Schnuckelchen und Süße hieß, lief davon. „Sieh mal“ sagte die Braungescheckte, „da vorn haben die Engelchen Päckchen verteilt. Sie haben uns auch welche gebracht. Sie sagen, es wäre jetzt Weihnachten. Was da wohl drin sein mag?“ „Keine Ahnung“. Der graue Kater reckte sich und fing an, die vier Kätzchen zu putzen. „Vielleicht mache ich es später auf. Wir haben doch schon alles, was wir brauchen. Wir haben unser Fressen und jeden Tag ein leckeres Teilchen extra. Wir haben ein weiches Plätzchen zum Schlafen. Und uns schlägt und tritt niemand mehr.“ Sprachs, streckte sich, gähnte ausgiebig, rollte sich zusammen und legte seinen Schwanz elegant über seine Nase. Die Kätzchen schmiegten sich aneinander und schliefen ebenfalls leise schnurrend ein. Die Braungescheckte näselte die Goldgestreifte an und, nachdem sie noch einen Happen aus ihren Näpfen gefressen hatten, schliefen auch sie satt und zufrieden ein. Sie wussten nicht, was Weihnachten war. Aber dies war das schönste Weihnachten, das sie sich vorstellen konnten. Autor : Michael Rother
Book of condolence
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Comments
Helmut mit Benny im Herzen
Comment from 01/01/2020

Es ist schrecklich für jedermann, wenn man seine Katze nicht mehr halten kann. Wenn die Jahre die man zusammen hat verbracht etwas auf einen Schlag zu Ende macht. Doch in den Schmerz selten bedacht unsere Lieblinge wurden an einen besseren Ort gebracht. Regenbogenbrücke nennt man den Ort an den die Katzen sind nun fort. Dort können sie mit anderen tollen, sich auf den dicken Wolken rollen. Kuscheln, schnurren und spielen während bei uns die Tränen fielen. Doch wenn wir glauben das es nicht mehr geht vor Schmerz, dann spürt so mancher ein bekanntes Gefühl im Herz. Das Gefühl das jedermann kennt - das Gefühl das man Liebe nennt. In solchen Momenten wird einem klar das der Liebling ist ganz nah. Denn nicht nur wir... auch unsere Lieblinge werden sagen: Wir werden euch immer in unserem Herzen tragen. (Simone) Mein herzliches Beileid zum Heimgang Ihrer lieben Samtpfote Timmy.

Claudia mit Axel im Herzen
Comment from 01/01/2020

Weine um mich, wenn du denkst weinen zu müssen, aber lass dir auch Raum um zu lächeln, immer dann, wenn du an mich denkst. Bewahre die schöne Zeit, dir wir miteinander hatten wie einen kostbaren Schatz in deinem Herzen. Sei dankbar für die schönen Erinnerungen, die dir für immer bleiben werden. Erinnere dich gerne, was für ein Lebewesen ich war und was ich für dich und du für mich warst. Denn auch ich werde die Erinnerung an dich mit hinübernehmen und davon zehren, bis auch du auf den Weg gehst und ich dich wiedersehe. Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und viel Kraft in der schweren Zeit der Trauer.

In stillem Gedenken an Timmy
Comment from 01/01/2020

Eine Blüte für das Leben, eine Rose für das Grab. Gott mit Schmerz zurückgegeben, was zur Freude er uns gab. …und die kleine Seele kam am Himmelstor an und Gott fragte sie: „ Was war das schönste in deinem Leben?“ „Ich wurde geliebt“ antwortete die kleine Seele.
Margret
Comment from 01/01/2020

Liebe Gedanken für Timmy ins Regenbogenland und für Ulla.Wir wünschen ein besseres Jahr 2020. Herzlichen Dank für die wunderbaren Zeilen von Michael Rother

Daniela mit Tappi im Herzen
Comment from 01/01/2020

Eine Rose für Timmy ins Regenbogenland! Verwandte Seelen wie wir, entfernen sich niemals so weit dass sie ihr Klingen nicht mehr spüren. Sie bleiben sich nahe, jenseits der Gefüge von Raum und Zeit, ihrer Seelenmelodie Einzigartigkeit wird sie wieder zusammen führen. A.Grasl

Unbekannt
Comment from 12/31/2019

Wir senden dir eine Rose ins Regenbogenland Eines Morgens wachst du nicht mehr auf. Die Vögel singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf. Nur du bist fortgegangen. Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück. Johann Wolfgang von Goethe Martina,Thomas,Melanie,Miriam,Mia und Linus tief im Herzen

Bri mit Krizia im Herzen
Comment from 12/31/2019

Eine Rose für Timmy ins Regenbogenland. Es sind die ohne Schuhe, die jeden Weg mit uns gehen. Es sind die ohne Geld, die uns all das geben, was unbezahlbar ist. Es sind die, die Nichts versprechen, die uns niemals enttäuschen. Es sind die, die Nichts besitzen, die uns oft mehr geben können, als die meisten Menschen. Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und viel Kraft in der schweren Zeit der Trauer. Bri mit Krizia im Herzen

Christiane
Comment from 12/31/2019

Liebe Ulla, eine Rose von uns für Timmy ins Regenbogenland. Unser Moritz ist auch am 3.11.19 über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir wissen garnicht warum. Er lag auf einmal da. Blut war in Ordnung. Die Tierärztin vermutet was Neurologisches im Kopf. Nach über 16 Jahren hat er uns verlassen. Es ist so schrecklich, weil wir ihm nichts angemerkt haben. Vielleicht hat er Timmy schon getroffen, wer weiß. Kommen Sie gut ins Neue Jahr. Lg. Christiane Als deine Beinchen nicht mehr wollten und dein Köpfchen wurde schwer, kam von oben aus dem Himmel ein kleiner Engel zu dir her. Er nahm dich fest in seine Arme, denn er hat dein Leid erkannt, flog mit leichten Flügelschlägen mit dir ins Regenbogenland.
Ulla
reply from 12/31/2019

Ich danke allen ganz herzlich für die lieben Kommentare

Unbekannt
Comment from 12/31/2019

Für Timmy senden wir viele Rosen ins Regenbogenland ❤❤ Viele Rosen für die niemands Katzen auch ihr habt jeder viele Rosen verdient ❤❤ Für die Welt warst du irgendjemand, für mich warst du die Welt. Birte mit Nando im Herzen und Nelly an unerer Seite
Gabi mit Max im Herzen
Comment from 12/31/2019

Rosen für die wunderschöne und süße Samtpfote Timmy....ich wünsche ihnen ganz viel kraft in dieser so schweren Zeit.... in ihrem Herzen wird der tolle Kerl immer weiterleben. Für die Welt warst du irgendjemand, für mich warst du die Welt.

Roses

Rosengarten-Sterne Team
On 11/20/2024

Konni mit Mayte tief im Herzen ❤️
On 06/01/2024

Rosengarten-Sterne Team
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Rosengarten-Sterne Team
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