Memorial page of Beauty

Image from Beauty

Beauty

Wahre Schönheit vergeht nie

01/10/2016

dog [Mischling]

Published on 03/04/2016 by Markus

Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Karlsruhe

Image from BeautyImage from BeautyImage from BeautyImage from Beauty

Liebe Beauty, Du kamst zu uns durch eine glückliche Fügung des Schicksals. Eine Bekannte schickte uns dein Bild und schon war's um uns geschehen. Wir wussten, dass du auf uns wartest und haben nicht gezögert. Dann kam der Tag, an dem wir dich das erste Mal in echt sahen. Du standest beziehungsweise saßst verloren in der Scheunenecke und hast dich klein gemacht. Wir gaben dir ein paar Leckerlis und streichelten dich. Als wir dann aufstanden, um kurz wegzugehen, hast du dich aufgerappelt und uns nachgeschaut, als wolltest du sagen: Bleib hier, geh nicht! Dann nahmen wir dich mit nach Hause. Deine erste Amtshandlung war es, unseren Teppich einzunässen. Und das wieder und wieder, bis wir ihn schließlich entsorgen mussten. Aber das war egal. Die Hauptsache war, dass es dir gut ging und du ein Zuhause hattest. Du fasstest recht schnell Vertrauen zu uns und auch zu unseren Freunden. Du wirst ewig als der „Theaterhund“ in den Annalen stehen. Du hast unseren halben Heimatort mit deiner Nase katalogisiert, weswegen die Spaziergänge seltenst unter 1,5 Stunden dauerten. Die andere Hälfte wurde uns ja leider durch die Krankheit verwehrt.   Du hast einige verrückte Dinge getan. Zum Beispiel in ein Glas Bockwürste reinbeißen, das auf dem Tisch stand, weil du jetzt unbedingt noch ein paar davon haben wolltest. Oder eines Nachts auf der Couch liegen, die du ansonsten immer gemieden hast, nur um morgens, als ich den Raum betrat, sofort davon runter zu springen.   Und du hast Gutes getan... Zum Beispiel einer Freundin von uns das Leben gerettet. Sie hat ein Herzleiden. Es schlägt immer schneller und je panischer sie wird, desto schlimmer wird es. An einem Abend, als sie hier übernachtete, geschah das wieder und du kamst zu ihr und bliebst bei ihr, bis es ihr wieder besser ging. Danach drehtest du dich schnurstracks um und legtest dich wieder schlafen. Du warst einfühlsam. Als Rina mit dir draußen war, es dunkel war und sie sich fürchtete, allein ums dunkle Feld zu laufen, flehte sie dich an, umzudrehen und du drehtest um und gingst mit ihr zurück. Ansonsten liefst du ja stur deinem Kopf nach dahin, wo du wolltest. Oder ein anderes mal beim Spazierengehen. Rina war krank und hustete richtig heftig. Du drehtest dich um und schautest sie besorgt an, also wolltest du fragen: „Mensch? Alles in Ordnung?“   Du warst definitiv ein ganz besonderer Hund. Tausend Dank für diese fast 3 wunderbaren Monate.   Von Katharina:   Liebe Beauty, Ich sitze jetzt schon eine ganze Weile vorm Laptop, und weiß einfach nicht, was ich schreiben soll. Es gibt so viel zu sagen, ein einziger Nachruf reicht da nicht. Und trotzdem weiß ich nicht, womit ich anfangen soll.   Ich hoffe, ich werde niemals all die schönen Momente mit dir vergessen, mein wunderschönes Mädchen. Wie aufgeregt du warst, als wir mit dir zum ersten Mal heimgefahren sind. Deine Nervosität, als wir ankamen, und du dich nicht entscheiden konntest, ob du uns jetzt auf Schritt und Tritt nachlaufen sollst, oder dich doch lieber unterm Tisch versteckst. Und dann hast du abwechselnd beides getan :D   Wie glücklich du warst, als ich zum ersten Mal mit dir spazieren war. Die Nase im Wind, mit leuchtenden Augen bist du so grazil, leichtfüßig, beinahe tänzerisch den Feldweg entlang getrabt, und hast dabei ein ganz schönes Tempo aufs Parkett gelegt, wie man es von einem Hund deines Alters eigentlich nicht erwarten würde. Und meine Güte, du hattest Ausdauer ! Du warst jedes Mal ganz schön beleidigt, wenn wir einen Spaziergang nach fast zwei Stunden regelrecht abgebrochen haben, weil WIR müde waren und noch zu tun hatten. Du hättest ewig weiterlaufen können.   Alles abschnuppern, das hat dir auch Spaß gemacht. Und du wolltest beim spazieren aus Prinzip immer da hin, wo wir nicht hinwollten. So sanft und brav , wie du Zuhause warst, so stur und dominant warst du beim spazieren. Ich werde nie vergessen, wie du das erste Mal von dir aus zu mir gekommen bist, weil du gestreichelt werden wolltest. Oder wie du mir zum ersten Mal die Hand geschleckt hast. Deine großen, sanften Augen, dein süßes Hundelächeln, deine tänzelnden Schritte – das alles schließe ich in meinem Herzen ein und geb es nie mehr her.   Du warst auch manchmal verrückt. So hast du zum Beispiel nie etwas vom Tisch genommen, nie, nichtmal wenn man es dir angeboten hat. Alles mögliche, von dem man meint, dass Hunde es gern fressen, hast du abgelehnt. Aber dann, als Markus mal auf der Couch eingeschlafen war, wurdest du mutig, und hast ihm tatsächlich die TOFUSALAMI geklaut :D Von allem, was du hättest räubern können, hast du ausgerechnet die Tofuwurst geklaut, du verrücktes, kleines Ding.   Oder ein anderes Mal hast du versucht, in ein Glas Bockwürste zu beißen. Schräg, in das Glas. Dafür hattest du dich extra mit den Vorderpfoten auf den Stuhl gestemmt, da das Glas mit den Bockwürsten leider auf dem Tisch stand. Leider haben wir dich dabei zu spät ertappt und mussten dich aufhalten, bevor du das Glas runterwirfst und dir noch wehtust, wir hätten dieses lustige Bild gerne fotografiert. Als wir dir kurz darauf eine Plastikpackung mit Wienern dort abstellten, und die Kamera bereithielten, hast du uns nur angesehen, als wolltest du uns fragen „Sag mal, wollt ihr mich verarschen ?“, hast dich hingelegt, und die Wiener keines Blickes gewürdigt. Eine meiner liebsten Erinnerungen ist auch, als du zum ersten Mal zu uns auf die Couch gekommen bist. Du hattest dich schon öfter hochgetastet, wenn du näher zu uns wolltest, dann hast du dich mit den Vorderpfoten auf die Polster gestemmt und uns dein süßes Köpfchen entgegen gehalten. Aber wenn wir dich dann ganz zu uns holen wollten, war es dir zuviel, und du bist wieder runter gesprungen.Aber schließlich kam der Tag, an dem auch deine Hinterpfoten nachzogen, und dann hast du fast eine halbe Stunde mit uns auf der Couch geschmust. Das war ein wunderschöner Abend.   Es gibt noch so viele schöne Erinnerungen von dir, so viele... wie wir dich zu einer Theaterprobe mitnahmen, bei der du auch auf einmal fleißig mitgemacht hast, und seither als „Theaterhund“ bekannt warst, wie du mir Trost gespendet hast, wenn ich traurig war, wie glücklich du über jeden Spaziergang warst. Und du bist auf deine alten Tage zu einer kleinen Diva geworden. So hast du dir zum Beispiel irgendwann in den Kopf gesetzt, dass du nur noch mit der Hand gefüttert wirst – im Sitzen oder Liegen, versteht sich. Auch was dein Futter anging wurdest du sehr wählerisch. Iiih, normales Hundefutter, weg damit. Nassfutter mit Reis war eine Weile in Ordnung, doch dann, als du einmal dein normales Futter nicht fressen wolltest, entdecktest du die Wiener für dich, die bald darauf von etwas noch viel besserem abgelöst wurden : Leberwurst.   Einmal, als du hungrig warst, habe ich dich mit Leberwurst gefüttert, und als die all war, hab ich dir ein Stück Wiener angeboten, woraufhin du mich ganz empört angeguckt hast, als wolltest du sagen „Wie kannst du es wagen ? Wo ist meine Leberwurst ?“ Du hast es uns nicht immer leicht gemacht, mit deinen „Essenseskapaden“. Wir mussten so oft doppelt und dreifach zum Supermarkt rennen, da du der einzige Fleischesser im Haus warst, und wir keine Ahnung hatten, worauf du heute Lust hast.   Deine letzte „Fressorgie“ war auch besonders lustig. Es war mitten in der Nacht, deine vorletzte Nacht auf Erden, um genau zu sein. Du hattest Hunger, und Markus hatte dir Fleischbällchen besorgt, da du auf einmal sogar deine Leberwurst nicht haben wolltest. Und die haben dir gut geschmeckt ! Fast die ganze Packung hast du in einem Rutsch weggeputzt, und dein Herrchen in den kurzen Pausen, in denen er dir die Bällchen kleinriss, so bettelnd angeguckt, dass ich ihn angebettelt habe, schneller zu machen, da ich deinen flehenden, sehnsüchtigen Blick nicht ertragen konnte.   Ich hoffe aber, dass ich deine letzten Stunden vergessen kann. Dieses hilflose, leidende Häufchen Elend ohne jeglichen Lebenswillen, das will ich vergessen, denn das warst nicht du.   Du warst der spazierverrückte, liebevolle, sanfte Hund, der riesige Touren laufen konnten, bei dem deine lustigen Ohren unablässig geflattert haben ( was dir den liebevollen Spitznamen „Flatteröhrchen“ einbrachte), du warst die sanfte, alte Dame, die Leckereien jeglicher Art so vorsichtig von der Hand geschleckt hat, als hättest du Angst, uns wehzutun, falls auch nur eins deiner Zähnchen unsere Haut streifte. Du warst meine schüchterne, kleine Prinzessin, meine Beautymaus, die nach anfänglichem Zögern richtig zutraulich wurde.   Beauty, mein Schatz, ich vermisse dich. Ich vermisse dich so sehr. Du hast ein gewaltiges Loch hinterlassen. Wir haben dich geliebt, Kleines, mehr als du jemals wissen konntest. Eines Tages treffen wir uns hinter der Regenbogenbrücke. Halt uns einen Platz frei :-*   In ewiger Liebe, deine „Hundeeltern“ Markus und Katharina

Book of condolence

840 Visits, 1 Comment und 9 Roses

Comments

Sigrid

Comment from 07/15/2017

Picture of a rose

Es tut mir sehr leid!!! Sigrid mit Kira im Herzen

Condolence image of Sigrid

Roses

condolence.roseImgAlt

Rosengarten-Sterne Team

On 01/10/2019

condolence.roseImgAlt

Rosengarten-Sterne Team

On 01/10/2018

condolence.roseImgAlt

Rosengarten-Sterne Team

On 01/10/2017