Memorial page of Murcia

Murcia
Immer in unserem Herzen....
dog [Rottweiler]
Published on 03/07/2016 by Anke
Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Hamburg


Ich möchte euch eine Geschichte erzählen…meine Geschichte. Ich war noch ein Baby als ich ganz alleine auf die Reise von einem warmen und sonnigen Land hierher geschickt wurde. Ich musste in einem Käfig reisen, das war sehr beängstigend, da waren auch noch andere Hunde, die alle ganz viel gebellt haben. Die Reise war aufregend für mich, ich hatte Angst, denn ich war noch nie ohne meine Mama und meine Geschwister… Als ich hier angekommen war, holte mich ein Mensch ab und setzte mich samt Käfig in so ein Ding, dass die Menschen Auto nennen. Der Mensch redete viel mit mir, fragte mich wie die Flugreise war… ich hab gar nix gesagt, und was bitte ist eine Flugreise? Irgendwann holte man mich aus meinem Käfig und ich war bei Menschen, die schon 3 andere Hunde hatten. Die anderen Hunde mochten mich nicht besonders, sie zwickten mich immer und nahmen mir mein Futter weg. Wenn ich allein mit dem Menschen unterwegs war, war das eigentlich immer sehr schön, mittlerweile hatte der Mensch mir sogar einen eigenen Namen gegeben… jawoll ! Er sagte, ich käme aus Murcia, einer Stadt in Spanien, deswegen nannte er mich nach dieser Stadt. Ich war echt stolz ! Manchmal gingen wir zu ganz grossen Tieren, auf den Menschen sassen, da waren immer ganz viele, mein Mensch nannte das Reitstall. Ich fand das da immer ganz toll, da konnte ich rennen und viele Menschen streichelten mich. Eines Tages war da ein Mensch, der sagte“ Oh Gott-ist die süss“… „die würde ich sofort nehmen“, dieser Mensch streichelte mich, nahm mich auf den Arm und er roch soooo gut. Aber mein Mensch sagte, das ginge nicht, weil ich ein Geschenk eines Geschäftsfreundes sei. Ich wuchs und wurde grösser, aber ich fühlte mich nicht wohl, denn mein Mensch hatte immer weniger Zeit für mich, er beschäftigte sich lieber mit den andern Hunden, das machte mich ganz traurig und ich hab ganz oft Pipi gemacht, dorthin, wo es verboten war. Der Mensch schimpfte dann immer mit mir und eines Tages hörte ich, wie man über mich sprach- dass ich weg sollte. Ich wusste nicht was das bedeutete. Ich kam dann immer wieder zu Menschen, die mich nur sehr kurz haben wollten und musste immer wieder zurück zu meinem Menschen. Eines Tages, ich war schon fast gross, fuhr der Mensch mit mir zu einem anderen Menschen, den Geruch hatte ich schon einmal in der Nase gehabt und ich mochte diesen Menschen auf Anhieb. Die Menschen redeten kurz miteinander und dann war mein Mensch weg. Da war ich also wieder bei neuen Menschen, ich wusste nicht so recht was ich tun sollte und hab erstmal Pipi in das Wohnzimmer gemacht, aber die Menschen haben nicht geschimpft, sondern mir ihren grossen Garten gezeigt und mir erklärt, dass ich dort mein Pipi machen könne. Das hab ich dann auch sehr schnell gelernt. Ich spürte, dass ich bei diesen Menschen bleiben würde, und das tat ich auch. Ich hab ein wundervolles Jahr dort verbracht, wir reisten in ein Land am Meer, machten dort etwas, was die Menschen Urlaub nannten. Dann haben sie mir sogar einen Spielkameraden gebracht. Der sah genauso aus wie ich. Ich hab dann erfahren, dass wir Rottweiler sind, dass sagte mir aber nichts – ich war einfach ein Hund. Socke – so hiess mein Kumpel – hatte so gar keine Erziehung und er meinte ständig, dass er der erste sein müsste. Das hab ich ihm aber schnell abgewöhnt, ging ja gar nicht ! Schliesslich war ich zuerst hier und es waren meine Menschen. Mit der Zeit hab ich ihn echt lieb gewonnen, auch wenn er so seine Macken hatte. Wenn`s drauf an kam, war er immer da ! Eines Tages zog der Sohn meiner Menschen aus, da war ich echt traurig, aber er kam oft zu Besuch. Meine Menschen sagten nun immer „ komm zu Mama“ oder „ komm zu Papa“. Das war echt cool, jetzt waren wir die Kinder ! Mama und Papa waren immer für uns da, wir haben echt viel Spass gehabt. Manchmal durften wir sogar mit in ihr grosses Ding, dass sie Bett nannten. War immer ein wenig eng, aber es war toll so nah an unseren Menschen zu sein. Die Jahre vergingen, mein Kumpel und ich wurden älter… vor einiger Zeit merkte ich, dass irgendetwas bei mir nicht stimmte. Mein Rücken tat weh, mein linkes Bein wollte nicht so ganz, wie es sollte. Aber ich hab mir nix anmerken lassen. Mama hat es trotzdem irgendwie bemerkt und sagte zu Papa, dass ich jetzt wohl in einem Alter wäre, wo die Wehwechen anfangen. So ein Quatsch !!! Ich werde 10 !!! Überhaupt kein Alter für Wehwechen ! Aber diese komischen Sachen, die Mama und Papa als Wehwechen bezeichneten, kamen immer öfter. Manchmal fiel es mir unendlich schwer, aufzustehen, ich hab das überhaupt nicht verstanden… meine Beine waren doch da, aber warum spürte ich sie nicht richtig ? Irgendwie grummelte es auch immer ganz laut in mir, manchmal mochte ich auch mein Essen nicht, aber den beiden zuliebe habe ich dann immer etwas gegessen. Dann kam der Tag, wo ich gar nicht mehr aufstehen konnte, Mama hat mich gestreichelt und gesagt es wäre alles gut, mir würde gleich geholfen werden. Ein wenig später kam eine sehr nette Frau, ich kannte sie schon von früheren Besuchen, die hat mein Herz abgehört und versucht mich aufzustellen, aber meine komischen Beine wollten nicht. Mama und Papa haben lange mit der netten Frau gesprochen, dann haben sie telefoniert und mich ins Auto gebracht. Ich war ganz aufgeregt, wir fahren Auto !!! Toll !!! Als wir ankamen, war da ein ganz grosses Gebäude, wir mussten in so einen Raum, wo ganz viel Hunde und Katzen waren, manche von denen schienen traurig zu sein, andere ganz aufgeregt. Dann mussten wir in einen Raum wo ein netter Herr auf uns wartete, er machte etwas mit mir, was er „untersuchen“ nannte. Ein wenig später hatte er ganz seltsame Bilder in der Hand und er sagte Mama und Papa so Wörter wie Spondylose und Knochenkrebs. Mama weinte ganz fürchterlich, ich hab mich dann bemüht aufzustehen und es auch geschafft, schliesslich musste ich sie ja trösten, obwohl mir überhaupt nicht klar war, warum sie weint. Der nette Herr hat mir Lekkerlie gegeben und dann hab ich einen Pieks gespürt, kurz darauf waren meinen Beine wieder richtig da und ich bin mit meinem Menschen zum Auto und nach Hause gefahren. Mama und Papa haben zuhause ganz viel telefoniert und immer wieder sah ich, dass sie ganz traurig waren. Mama kam zu mir und hat gesagt, dass sie mir verspricht, dass ich niemals leiden werde und dass sie mich liebt und noch viele andere Sachen. Ich hab das nicht so ganz verstanden, aber ich fühlte mich gleich besser. Ich bekam jeden Tag komische Tropfen, die schmeckten gar nicht, aber ich hab sie Mama zu liebe genommen. Die Tropfen waren echt toll, meine Beine waren wieder da, ich konnte laufen und mit meinem Kumpel spielen. Aber Mama und Papa veränderten sich, auch wenn ich Blödsinn gemacht habe, wurde nicht geschimpft, ich durfte Sachen essen, die ich vorher nicht essen durfte und sie haben unendlich viel mit mir gekuschelt. Aber ich merkte, dass mit mir trotzdem etwas nicht richtig war. Ich war so oft müde, das aufstehen wurde auch wieder schwieriger…. Und Mama und Papa guckten mich immer ganz besorgt an. Auch mein Kumpel nervte mich nicht mehr, er blieb oft auf Aufstand, legte sich in meine Nähe. Mama und Papa sagten mir immer wieder, wie sehr sie mich lieben und das fühlte sich toll an… ich liebe sie auch. Vor einigen Tagen merkte ich, dass etwas so gar nicht stimmte, ich konnte gar nicht mehr aufstehen und ich habe Pipi unter mich gemacht, alles tat mir weh. Mama guckte mich an, weinte und sagte mir, dass alles gut werden würde, sie würde sich an das gegebene Versprechen halten. Mein Papa war selber krank, ich hatte ihn schon ein paar Tage nicht gesehen und gehört, dass Mama sagte, dass er im Krankenhaus ist. Also war Papa wohl auch krank…ich hab ihn doll vermisst. Mama hat ganz viel telefoniert und ständig geweint, aber ich konnte nicht aufstehen um sie zu trösten. Irgendwann kam dann Mamas Kind. Auch er weinte ganz doll und hat mich immer wieder in den Arm genommen. Ich verstand gar nicht, warum sie so weinten, tat ihnen auch etwas weh? Dann kam wieder diese Frau, die schon einmal bei uns war, ich wollte so gerne aufstehen, aber egal wie sehr ich mich auch bemühte, mein Körper wollte sich nicht bewegen… Ich höre noch, wie Mama mit der netten Frau sprach und zu ihr sagte, dass sie es mir versprochen hat… alle sassen um mich herum, mein Kopf lag auf Mamas Schoss, Mamas Sohn streichelte mich und hielt meine Pfote, Socke lag neben mir…. Und ich fühlte mich unheimlich geborgen und sicher. Ich spürte einen kleinen Pieks und kurze Zeit später wurde ich unendlich müde, aber mir tat nichts mehr weh… Mama streichelte mich unaufhörlich und sagte mir immer wieder dass sie mich liebt und wie leid es ihr tut und das ich verzeihen möge. Auf einmal konnte ich wieder laufen und ich sah Mama mit den anderen Menschen um etwas herum sitzen, sie weinten ganz doll und ich wollte sie anstupsen, aber das ging gar nicht. Ich war sehr verwundert – ich bin hier ! Mir geht es gut ! Sehr ihr mich denn nicht ? Und dann sah ich ihn… diesen wunderschönen Regenbogen, in all seinen Farben, eine riesige Brücke und dahinter grüne Wiesen auf denen andere Tiere herumtobten. Es war atemberaubend. Am Anfang der Brücke stand ein Hund, den kannte ich von früher, ich lief zu ihm hin und fragte wo wir sind. Er meinte, wir sind jetzt im Regenbogenland, einem Land, wo es allen Tieren gut geht, wo niemand Schmerzen hat, wo sie auf ihre Menschen warten, um sie eines Tages dort an dieser Brücke abzuholen. Jetzt bin ich also im Regenbogenland, aber nicht immer, manchmal besuche ich Mama und Papa und meinen Kumpel Socke, versuche sie zu trösten, auch wenn sie mich nicht sehen können, sie scheinen zu wissen das ich da bin… und ich flüster ihnen ins Ohr das alles gut ist, das ich ihnen für ihr Versprechen danke. Ich erzähle ihnen, wie toll mein Leben war und dass ich mich unendlich geliebt fühle… und jetzt passe ich auf sie auf… bis wir uns eines Tages im Regenbogenland wiedersehen
Book of condolence
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Comments
Anke
Comment from 02/25/2026

10 Jahre ohne Dich.... und du fehlst.... mit einem lachenden und einem weinenden Auge denke ich heute an dich...

Anke
Comment from 02/05/2026

Happy heavenly Birthday meine Maus.... 20 Jahre wärst du heute, seit fast 10 Jahren nicht mehr an meiner Seite. Ich hoffe du feierst diesen runden Geburtstag mit Socke... du hättest eine riesen Freude an diesem Winterwetter :-) ich vermisse dich immer noch, und das wird wohl auch nie enden...

Anke
Comment from 02/25/2025

vor 9 Jahren bist du gegangen... lange habe ich damit gehadert, dass ich diese Entscheidung treffen musste... aber ich hatte dir versprochen, dass du niemals leiden musst. Und doch... meine Murcimaus - ich vermisse dich und die Sockizität, mein Dreamteam ....

f. Murcia v. ganzem Herzen
Comment from 02/25/2025

Liebe Anke , wie jedes mal wenn ich Murcia oder Socke besuche löse ich mich in Tränen auf. Aus deinen Worten spricht so unendlich viel Liebe zu den beiden.......... Bewahrt mir ein Erinnern wie einen Liebes Kuss So bleib ich in der Nähe auch wenn ich gehen musst Erzähl von mir mit einem Lachen, so war es doch mal einst Erzähl von mir die tollsten Sachen auch wenn Du später um mich weinst Liebe Murcia ich sende Dir eine Rose der Liebe und ewigen Erinnerung zu deinem 9.ten Sternchen Tag Ruhe in Frieden süße Maus Du wirst ewig geliebt und niemals vergessen sein
Anke
Comment from 03/01/2024

Über 8 Jahre... und noch immer denke ich ständig an Dich. Unglaublich wie sehr du fehlst. Du hast soviel mit Wilma Weiler gemeinsam, sie liegt im Garten an "Deinem" Platz und manchmal denke ich, dass wärst du.... until we meet again...

Anke
Comment from 02/25/2023

Meine liebe Murci-Maus , heute vor 7 Jahren musste ich die schwerste Entscheidung meines Lebens treffen. Das Versprechen einlösen, dass ich dir gab, als du zu uns kamst. NIemals Leiden, keine unendlichen Schmerzen ertragen, Hoffnungslosigkeit beenden. Noch immer frage ich mich, ob es die richtige Entscheidung war... wenn wir uns eines Tages an der Regenbogenbrücke treffen, wirst du es mir sagen. Ich trage dich tief in meinem Herzen... bis wir uns wiedersehen....

f. Murcia v. ganzem Herzen
Comment from 02/06/2023

Liebe Anke, jedes mal wenn ich Murcias und Sockes Geschichten lese laufen so sehr die Tränen. Ihre beiden Engel werden so sehr geliebt und das wussten sie auch. Wenn Du bei Nacht zum Himmel emporschaust, dann werde ich auf dem schönsten der vielen Sterne sitzen und freudig mit der Rute wedelnj. Ich sende Dir Trost und Licht damit du mich immer sehen kannst in deiner Welt und nie wirklich niemals vergisst Traurig sein sollst Du aber nicht mehr, denn schau nur: Ich habe nun jenseits des Regenbogens meinen eigenen Stern. Eine Rose für die wunderbareMurcia zu Ihrem 17 ten. Geburtstag Feier ihn schön mit deinem Freund Socke und allen anderen Freunden im RBL. spiel tob und habe ganz viel Spass Du wirst ewig geliebt und niemals vergessen sein
Anke
Comment from 02/05/2023

Happy Birthday Mais... heute wäre dein 17. Geburtstag. Du fehlst und das wird sich nie ändern ❤️
f. Murci v. ganzem Herzen
Comment from 08/13/2022

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, wissen, wann es Abschied nehmen heißt. Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen, was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben. Eine Rose für die wunderbare Murci Ruhe in Frieden süße Maus Du wirst ewig geliebt und niemals vergessen sein
Rosengarten-Sterne Team
Comment from 02/25/2021

Lieber ROSENGARTEN-Stern, Ein Jahr ohne dich. Nein, wir haben nichts vergessen, deine Liebe, Kraft und Fürsorge, so vieles erinnert an dich. Jeder neue Tag macht uns bewusst, wie sehr du uns fehlst. So viele Dinge, die wir gern noch mit dir geteilt hätten. Unsere Gedanken sind oft bei dir, die Erinnerung bleibt in unseren Herzen. ❤️ Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Kraft in dieser schweren Zeit der Trauer. Herzliche Grüße, Ihr ROSENGARTEN-Team
Roses

Rosengarten-Sterne Team
On 02/25/2025

f. Murcia i. Liebe
On 02/25/2025

f. Murcia i. Liebe
On 02/20/2025

f. Murcia i. Liebe
On 03/01/2024

Rosengarten-Sterne Team
On 02/25/2024

Rosengarten-Sterne Team
On 02/25/2023