Memorial page of Smört

Smört
Published on Mar 16, 2010 by Silke Grube
Smört Im Frühjahr 2004 kamst du uns das Erste mal besuchen. Ganz scheu sasst du auf unserer Einfahrt. Ein locken half bei dir nicht. Du warst eben wild. Nach und Nach hast du dich immer näher getraut. Letztendlich war es glaube ich das Futter und die leckere Katzenmilch die wir dir hingestellt haben, die dich überzeugten noch näher zu kommen. Von nun an kamst du jeden Tag. Erst hattest du dir einen Stuhl zu schlafen ausgesucht. Wir kauften dir ein Katzenkörbchen welches wir geschützt aufstellten auf unserer Terasse. Da war das Eis gebrochen. Du kamst jeden Tag zur gleichen Zeit. Und du wusstet hier fühle ich mich wohl. Langsam konnten wir dich Sreicheln und du warst aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. Aber in das Haus, nein das kam für dich nicht in Frage. Du warst lebenslustig, neugierig und wild, und doch so verschmust. Wir bauten dir auf unserer Terasse ein Heim. Im Winter gab es Wärmflaschen und warme Katzenmilch. Schön war es dich bei uns zu haben. Dann kam der schreckliche Tag an dem wir dich fanden, du liefst am Weg entlang, und wir wussten etwas stimmt nicht. Du sahst schlimm aus. Dein Auge war raus, dein Kiefer hing. Du hattest einen Unfall. Unser Herz blieb stehen. Wir konnten dich fangen und zum Tierarzt bringen. Auge raus, Kiefer wurde geflickt und wir nahmen dich wieder mit. Nun bist du in unser Gartenhäuschen gezogen. Wir haben es für dich eingerichtet. Wir pflegten jeden Tag deine Wunden und peppelten dich wieder auf. Bald konntest du wieder fressen. Dein fehlendes Auge war kein Problem für dich. Kaum warst du wieder voll bei Kräften, wolltest du wieder gehen. Du hast so gegratz und gejammert und wir ließen dich wohl genesen wieder ziehen. Ein paar Tage später kamst du wieder. Du hast dich in unser Efeu gelegt und doch stimmte etwas nicht. Du hattest Schleim vor dem Mund und Schaum. Schnell in die Klinik fahren. Dein Kiefer hatte sich fehlgestellt alle Zähne mussten raus. Als wir dich abholten konnten wir dich nur über einen Schlauch ernähren. Nun bist du in unser Gästezimmer im Haus gezogen. Es dauerte einige Zeit bis wir dich wieder wohl auf hatten. Doch du warst stark und bist schnell gesund geworden. Doch nun konntest du kein Hartfutter fressen. Wir mussten dir dein Nassfutter jeden Tag pürieren. Und auch das hat dich nicht gestört. Du wustest bei uns geht es dir gut. Du wurdest dick und rund. Von da an warst du bei uns. Du hast dich zu einem so verschmusten Kater entwickelt der nie von unserer Seite wich. Von wegen wilder Kater. Du hast unser Leben so bereichert. Jeden morgen wenn wir erwachten ging mit dir die Sonne auf. Du warst unser Sonnenschein. 6 schöne Jahre hatten wir dich um uns und es hätten noch 10 werden können. Doch dann bist du auf einmal richtig Krank geworden. Wir wussten ,dass wir etwas tun mussten, denn du fühltest dich nicht wohl. Die Ärzte sagten das da nichts mehr zu machen war. Ogott, ich konnte es nicht glauben. Wir wollten dich nicht Leiden sehen also gingen wir am 01.03.10 Nachts um 22.00 Uhr unseren letzten Weg mit dir. Wir mussten die schwerste Entscheidung treffen. Der Arzt gab dir die Einschlafspritze und du bist eingschlafen. Es ist unfassbar für uns. Wir haben unseren Sonnenschein verloren. Wir haben so schöne liebevolle Jahre mit dir gehabt und du hast uns jeden Tag gezeigt wie dankbar du uns warst das wir dich aufgenommen haben. So viel Liebe hast du uns entgegen gebracht. Wir waren dir das schuldig das du nicht leidest. Und doch kann ich Nachts nicht schlafen weil ich denke, das wir hätten mehr tun müssen. Du bist so sanft eingeschlafen. Am nächsten Tag konnten wir dich im Rosengarten einäschern lassen. Das half uns etwas. Nun sitzt du in deinem Körbchen und guckst raus. Das hast du immer so gerne gemacht. Du fehlst uns so sehr. Kein Tag vergeht an dem wir nicht an dich denken. Deine Kuscheleinheiten fehlen uns. Dein sonniges Gemüt fehlt uns. Du warst so ein toller Kater, voller Energie und Lebensfreude und auch so verschmust. Wir haben einen Teil unserer Familie verloren. Die Trauer ist für uns kaum zu ertragen und doch hoffen wir du guckst von oben herab und bist glücklich. Wir hoffen du hast dich in den Jahrenbeiuns wohl gefühlt. Coco und Artos vermissen dich auch und suchen dich. Wir vermissen dich! An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal beim Rosengarten Team bedanken, die einem wirklich sehr doll zur Seite gestanden haben. Vielen Dank.
Book of condolence
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Comments
Heike mit Lunebärchen im❤️
Comment from May 26, 2024

Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart.
Sabine
Comment from Feb 8, 2016

Hallo Silke, Ihre Geschichte um Smört hat mich tief berührt. Wir haben anfang Januar unsere Katze nach 13 Jahren erlösen müssen und kenne Ihren Schmerz. Ich wollte Ihnen nur alles Gute und viel Kraft wünschen. lg Sabine
Roses

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