Memorial page of Hector

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Hector

Für immer geliebt! Niemals vergessen! Auf ewig vermisst!

2013Nov 12, 2019

dog [Schäferhund]

Published on Sep 17, 2020 by Beate

Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Rostock

Mein lieber Hector, du schöner Hundemann, du warst ein bulgarischer Hund, der 4 Jahre lang an einer Kette leben mußte. Als du nicht mehr gebraucht wurdest, solltest du erschossen werden. Zum Glück hat dich eine liebe Frau mitgenommen und so bekamst du eine kleine Chance auf ein glückliches Leben. Ich weiß nicht, wann du gerettet wurdest und wie lange du in einer oder mehreren Pflegestellen, im Shelter oder der Tierklinik in Bulgarien warst. Ich bin im September 2019 auf dich aufmerksam geworden und habe mich sofort in dich verliebt, habe nur kurz überlegt und die Tierschutzorganisation kontaktiert. Mir wurde mitgeteilt, das du noch eine Weile in Bulgarien bleiben mußt, da erst noch eine Herzwurmbehandlung durchgeführt wird. Das hat mich jedoch nicht abgeschreckt. Ich hatte mich für dich entschieden! Es wurde eine Vorkontrolle mit positivem Ergebnis durchgeführt und mir wurde mitgeteilt, dass du zu uns kommen darfst. Ich war wahnsinnig glücklich darüber. Jedoch sollte ich noch Geduld haben, denn du mußt erst gesund werden. Uns wurde geschrieben, das du im November reisen darfst und das war für mich vollkommen okay, da dann zu diesem Zeitpunkt die hochrisikohafte Zeit nach der Herzwurmbehandlung vorbei war. Dann kam auf einmal die Info, dass du doch schon im Oktober reisen darfst. Ich habe es nicht hinterfragt, denn ich habe mich wahnsinnig auf dich gefreut und es war hier, in deinem neuen zu Hause, schon alles für dich vorbereitet. Einen Tag bevor es für dich auf die Reise ging, bekam ich einen Anruf, das du eine Lungenentzündung hast. Mir wurde gesagt, dass du schon seit Tagen Antibiotika bekommst, es bei uns noch zwei Tage weiternehmen mußt, aber der Ausreisearzt das Okay gegeben hat. In diesem Moment bekam ich ein mulmiges Gefühl. Obwohl ich in Bulgarien nicht vor Ort war und deinen aktuellen Zustand nicht kannte, war es für mich nicht nachvollziehbar, dass du reisen darfst. Aber irgendetwas in mir hielt mich zurück die Bedenken zu äußern. Ich wollte, dass du so schnell, wie möglich zu mir kommst und ich wollte nicht zu den Menschen gehören, die einen Tag vorher den Hund, für den sie sich entschieden hatten, absagen. War es Egoismus meinerseits oder habe ich vielleicht gespürt, dass es eventuell deine letzte Chance war nach Deutschland zu reisen? Oder war es ein bißchen von Beidem. Ich weiß es nicht. Am 25.10.2019 wurde dann ein Ausreisechat eröffnet. Dort wurden Bilder vom Abschied gepostet und ich bekam wieder dieses mulmige Gefühl, welches ich nicht deuten konnte. Ich habe es versucht zu verdrängen und meine Aufregung auf die Vorfreude geschoben. Ich wußte, jetzt bist du bald bei mir. Am 26.10.2019 haben wir dich dann nach einer über 20-stündigen Fahrt auf einem Dorfplatz aus einem Transporter übernommen. Meine große Freude wich einem Schock und einer tiefen Traurigkeit gemischt mit Angst. Ich wußte, dass du dich auf Grund der Herzwurmbehandlung nicht aufregen sollst und nicht rennen darfst. Aber du warst total aufgeregt, was ja auch ganz logisch ist. Du bist aus dem Auto gesprungen, hast ohne Ende gehechelt und den Fahrer im Sturmschritt über den Dorfplatz gezerrt. Als du dich dann ausgepullert hattest und ich den ersten sanften Kontakt zu dir herstellen konnte, war ich noch schockierter und regelrecht erschrocken. Du warst so abgemagert, so ausgezehrt. So hast du auf den Bildern im Internet nicht ausgeschaut. Du hast mir so unendlich leid getan und ich war froh, dass du zu uns gekommen bist. Für mich stand fest, dass wir dich jetzt erstmal zur Ruhe kommen lassen und dich aufpäppeln müssen. Ja, und ich redete mir ein, dass alles gut wird. Mein Gefühl sprach aber eine andere Sprache und von dem Moment, an dem wir unser Haus betreten haben, beobachtete ich dich mit Argusaugen, denn mir sollte nichts entgehen. Im Haus angekommen, hast du erstmal ganz neugierig die untere Etage erkundet. Als du damit fertig warst, hast du dich von uns ausgiebig streicheln lassen und als du davon genug hattest, hast du dich auf deinen Schlafplatz unter der Treppe zurückgezogen. Ich habe bei dir im Wohnzimmer geschlafen und fast die ganze Nacht keine Auge zu gemacht, weil ich auf dich aufgepasst habe. In dieser Nacht bist du 2 mal aufgestanden, zu meiner Matratze gekommen und ich bin mit dir in den Garten gegangen, damit du pullern kannst. Am nächsten Tag habe ich bei Tageslicht dann ganz deutlich gesehen, dass du nicht mehr der Hund warst, den ich auf den Bildern gesehen hatte und ich fragte mich ganz besorgt, was passiert ist. Aber die Situation war, wie sie war und ich und meine Familie wollten dich retten. Nun begann unsere Kennenlernzeit und wir erkannten, was du für ein toller Hundemann du warst. Du warst so lieb, menschenbezogen, verschmust, neugierig, geduldig und sehr intelligent. Nachdem du dich in den ersten zwei Tagen sehr viel unter der Treppe ausgeruht hattest, hast du am dritten Tag meine Schlafmatratze in Beschlag genommen und sie nicht wieder hergegeben. Das war ab jetzt dein Platz. Ich fand das gut und habe einfach eine andere Matratze zum Schlafen genommen. Du bist uns immer hinterhergelaufen, hast dir alles zeigen lassen und hast alles beschnüffelt, was zu beschnüffeln war. Von den Streicheleinheiten konntest du gar nicht genug bekommen. Du hast sehr schnell begonnen Vertrauen aufzubauen, hast uns ab dem dritten Tag angeschaut und bist ganz, ganz oft von dir aus zum Kuscheln und Schmusen gekommen. Alles lief sehr gut und wir hatten dich alle vom ersten Moment an in unsere Herzen geschlossen. Du warst ein Geschenk! Wir haben uns eine Zukunft mit dir ausgemalt, uns vorgestellt, wie es sein wird, wenn du das erste Mal das Meer siehst, wie es sein wird, wenn wir das erste mal mit dir spazieren gehen können und welche Spiele und Beschäftigungen du wohl favorisieren wirst. Es waren so schöne Vorstellungen. Leider ist nichts von all dem Realität geworden. Das Schicksal machte uns einen Strich durch die Rechnung und wir mußten realisieren, wie schwer krank du wirklich warst. Es folgten zahlreiche Arztbesuche und ein Krankenhausaufenthalt. Dein Gesundheitszustand war kritisch… Herzschädigung, Lungenschädigung, Gefäßschädigung und freie Flüssigkeit im Bauchraum… Eine Prognose gab es nicht und es konnte jederzeit tödlich enden. Ich hatte von Anfang an kein gutes Gefühl, aber ich wollte daran glauben, dass alles gut wird und wir haben alles für dich getan. Trotz aller Behandlungen, aller Arztbesuche, aller Medikamente, gutem und reichlichem Futter, gesundem Filterwasser und ganz, ganz vieler Streicheleinheiten sowie unendlich viel Liebe hast du uns am 12.11.2019 um 6 Uhr 2 für immer verlassen. Wir waren machtlos. Die Zeit mit dir war viel, viel zu kurz, aber sehr intensiv und hat uns neben Angst und Sorge ganz wundervolle Momente geschenkt. Momente der Freude, des Glücks, des Lachens, der Überraschung, der Verbundenheit, tiefer Vertrautheit und Liebe. Ja, und das alles in 16 Tagen. Mein großer Hundemann, wir lieben dich über alles und du hast für immer einen ganz festen Platz in unserem Herzen. Wir werden dich niemals vergessen und vermissen dich schrecklich. Ich hoffe, du bist gut über die Regenbogenbrücke gekommen und wurdest dort ganz liebevoll begrüßt und aufgenommen… vielleicht von Ari und Karli. Ich sowie Jürgen und Paulina hätten dir so gerne ein ganz wundervolles, glückliches und gesundes Leben geschenkt. Leider war es uns nicht vergönnt und das tut uns unsagbar leid. Run free geliebte Fellnase! Irgendwann werden wir uns am Ende des Regenbogens wiedersehen! Deine Flügel waren bereit, mein Herz war es nicht! In Liebe, deine Mama

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Comments

Beate

Comment from Apr 17, 2022

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Für die Welt warst du irgendjemand, für mich warst du die Welt. Du fehlst mir unsagbar mein lieber und schöner Hector!

Paulina

Comment from Nov 25, 2021

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Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, werde ich immer bei euch sein. Rainer Maria Rilke

Beate

Comment from Nov 12, 2021

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Einen Hund zu lieben, ist nicht nur für eine bestimmte Zeit! Es ist ein Gefühl, das hält bis in alle Ewigkeit! <3 Du fehlst mir so sehr mein geliebter Hector und ich kann es kaum fassen, dass es schon zwei Jahre her ist, dass du uns verlassen mußtest. Auch wenn unsere Zeit sehr kurz war, kann ich Stunden damit verbringen mich an eine Minute mit dir zu erinnern! Du hast für immer einen festen Platz in meinem Herzen und ich weiß, dass du am Ende der Regenbogenbrücke auf mich wartest! Für immer geliebt! Niemals vergessen! Auf ewig vermißt!

Paulina

Comment from Apr 29, 2021

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Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart. Stefan Zweig

Paulina

Comment from Jan 30, 2021

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Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling. Laotse

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Paulina

Comment from Dec 25, 2020

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Wenn Liebe ein Weg und Erinnerungen Stufen wären, dann würden wir hinaufsteigen und dich zurückholen. Du fehlst! Frohe Weihnachten im Regenbogenland kleiner Wuschelkopf!

Beate

Comment from Dec 24, 2020

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Hab ein wunderschönes Weihnachtsfest im Regenbogenland lieber Hector! Du fehlst mir wahnsinnig und ich denke jeden Tag an dich! Ich liebe dich mein Wuschelköpfchen!

Jürgen

Comment from Nov 13, 2020

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Hector, es fühlt sich an, als wärest du gerade erst gegangen. Der Schmerz ist immer noch der Selbe. Run free Großer

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Paulina Leoni

Comment from Nov 12, 2020

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Intensiv aber zu kurz war der Weg, den wir gemeinsam gehen durften. Wir vermissen dich jeden Tag! Du fehlst❤️

Beate

Comment from Nov 12, 2020

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Ich kann die Sterne am Himmel sehen, aber keiner leuchtet so hell, wie du in meinem Herzen. Nun ist es genau 1 Jahr her, dass ich dich gehen lassen musste. Auch wenn unsere gemeinsame Zeit sehr, sehr kurz war, vermisse ich dich wahnsinnig! Ich denke jeden Tag an dich! Noch immer kann ich nicht verstehen, warum uns nicht mehr Zeit vergönnt war und ich dir nicht helfen konnte. Du hättest so sehr ein glückliches Leben in Liebe und Geborgenheit verdient gehabt und ich habe alles dafür getan, aber leider lag es nicht in meiner Hand. Jedoch hast du jetzt keine Schmerzen mehr und tollst mit deinen Hundekumpels über grüne Wiesen. Eine sehr schöne Vorstellung. Wenn dann irgendwann meine Zeit gekommen ist, sehen wir uns am Ende des Regenbogens wieder. Du wirst mit Karli und Ari auf mich zu gerannt kommen und mich freudig begrüßen. Mein geliebter Hector, du warst ein ganz besonderer Hundemann und ich trage dich ganz fest in meinem Herzen! ❤️

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Jürgen

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Jürgen

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Jürgen

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