Memorial page of Hanni

Hanni
"Unsere tapfere kleine Omi"
Published on 01/01/2021 by Marcus und Melanie
Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Ulm




Unsere Hanni ist am 22.02.2015 aus einer Meerschweinchen-Pflegestelle zu uns gezogen. Eigentlich hatte sie den Namen Honey, aber nachdem bei den Tierärzten irgendwie Niemand wusste, wie man den Namen "Honig" schreibt, haben wir sie nach einiger Zeit in Hanni umgetauft. Hanni war eine wirkliche Kämpferin. Sie war intelligent und willensstark und total entspannt und gelassen. Wenn alles Panik schob, stand sie wartend dabei bis das Chaos ein Ende hatte. Oder sie schnappte sich die Gurke und überließ die Anderen sich selbst. Sie war immer die unangefochtene Chefin der Gruppe. Sie hat in den fast 6 Jahren, die wir sie bei uns haben durften einige Schweinchen kommen und leider auch gehen sehen. Sie hat jedes Einzelne betrauert. Hanni hatte schon seit Jahren an Arthrose in den Knie- und Hüftgelenken gelitten, sah nicht mehr gut und hörte schlecht. An der Leber sah man schon vor Jahren einen "Schatten" und noch einige Probleme mehr. Auch ihr "zartes" Stimmchen war in den letzten 2 Jahren nur noch ein Krächzen. Aber sie wusste genau wie sie Zweibein mitteilt, was sie will. Zuletzt, als es ihr sehr schlecht ging, schnatterte sie einfach. Und so hartnäckig, bis wir dann irgendwann kapierten, was sie denn nun gerne von uns serviert bekommen möchte. Obwohl unsere Omi Hanni seit vielen Jahre immer wieder krank war, hat sie mit unserer Unterstützung immer wieder tapfer gekämpft und so noch viele Jahre gut gelebt. Erst eine Woche vor ihrem letzten Gang bekam sie Probleme mit dem linken Hinterbeinchen. Das zog sie hinter sich her. Die TÄ vermutete, wie schon so oft zuvor, die Arthrose. Und wir versorgten sie wie immer mit Medikamenten und sie schlabberte freiwillig das Päppelfutter direkt im Gehege. Die Schmerzmittel sorgten sogar dafür, dass sie sogar wieder "normal" durchs Gehege hoppeln konnte. Am 14.12. konnte sie dann plötzlich leider beide Hinterbeinchen nicht mehr nutzen, robbte aber immer noch tapfer und munter durchs Gehege. Auch das Schmerzmittel half nicht mehr, dass sie auf die Beinchen kam. Am nächsten Tag wollte sie schon fast nur noch liegen, haute sich aber die Wampe mit allem voll, was um sie herumtrapiert wurde und hielt uns mit Schnattern nach ihrem geliebten Fencheltee auf Trab. Im Laufe des 16.12. war sie schon sehr müde, wollte nur noch wenige Tropfen Tee trinken. Selbst ihre Lieblingsspeisen Gurke und Petersilie nagte sie nur kurz an. Sie hatte beschlossen nun nicht mehr zu kämpfen. Man sah es deutlich in ihren Äuglein :-( Schweren Herzens entschieden wir aufgrund ihres hohen Alters (8 Jahre und 4 Monate) und der zahlreichen gesundheitlichen Probleme ihr diese letzte, von ihr selbstgetroffene Entscheidung zu akzeptieren. Unsere Tierärztin, die Hanni über viele Jahre sehr gut betreut hatte, konnte erst gegen Abend wieder in der Praxis sein. Aber es war uns wichtig, dass sie auf ihrem letzten Weg von ihr und nicht von einem Fremden begleitet wird. Wir haben dann unsere geliebte Omi Hanni kurz nach 20 Uhr ins Regenbogenland begleitet. Und sie war tapfer wie eh und je. Kein Ton kam bei der Narkosespritze. Nur ein dankbares Köpfchen ablegen in Frauchens Armen. Sie gehen zu lassen war der letzte Dienst, den wir ihr erweisen konnten. Wir hatten viele Schweinchen in den vergangenen 16 Jahren. Aber Hanni war definitiv das Schweinchen mit dem größten Eigensinn, Entscheidungskraft und sozialem Verhalten und Interaktion mit dem Zweibeiner. Wenn es ihr nicht gut ging, hat sie mit einer Selbstverständlichkeit das Päppeln, Medis etc. mitgemacht. Und wir wussten genau, dass wenn sie merkt, dass es ihr besser geht, zeigt sie uns das. Und sie lag immer richtig. Wir wussten schon sehr lange und bangten sehr oft, dass Hanni über die Regenbogenbrücke gehen wird. Aber wir hätten nicht erwartet, dass sie doch so lange bei uns leben darf. Sie hat uns sehr viel Freude bereitet und durch ihre vielen Krankheiten hatte sie und wir eine besondere Beziehung und ein großes Vertrauensverhältnis aufgebaut. Wir vermissen sie sehr und sind für jeden Tag dankbar, an den wir mit diesem kleinen wunderbaren Fellknäuel verbringen durften. Lebe wohl unsere Omi Hanni, grüß all die Schweinchen, die du im Regenbogenland wiedertriffst.
Book of condolence
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Comments
Tanja mit Timmy im Herzen
Comment from 01/01/2021

Eine Rose von für Ihre süße, kleine Hanni ins Regenbogenland. Liebe Melanie, lieber Marcus, ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft, diesen schweren und frühen Verlust zu verarbeiten. Run free little angel. Hanni hatte bei Ihnen ein schönes und liebevolles Zuhause. Dafür ist sie Ihnen immer dankbar und Ihre Liebe hat sie mit ins Regenbogenland genommen. Herzliche Grüße von Tanja mit Timmy im Herzen. Alles hat seine Zeit. Die Zeit der Liebe, der Freude, des Glücks, die Zeit der Sorge und des Leids. Es ist vorbei! Die Liebe bleibt.

Marlies mit Pietsch tief im Herzen
Comment from 01/01/2021

Eine Rose für Hanni ins Regenbogenland Niemand ist fort den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart. Stefan Zweig Liebe Melanie, lieber Markus , ich wünsche Ihnen viel Kraft in der Zeit der Trauer Herzliche Grüße sendet Ihnen Marlies mit Pietsch tief im Herzen

Roses

Elfriede
On 05/03/2021

Kornelia
On 02/23/2021

Regine
On 02/13/2021

Gerd
On 02/10/2021

Karl
On 01/31/2021

Gerald
On 01/24/2021