Memorial page of Floyd

Floyd
Für die Welt warst du nur eine Hund, aber für uns warst du die Welt
dog [Deutscher Boxer]
Published on 10/06/2021 by Karina und Jörg
Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Arnsberg




Unser lieber Floyd, du warst der Mittelpunkt unseres Lebens, was du uns an Liebe, Freude und Lebensqualität geschenkt hast, lässt sich nicht aufwiegen. Das Rudel ist da um sich halt zu geben und du warst immer unser Fels in der Brandung. Du warst immer da, wolltest nie allein sein, hast immer unsere Nähe gesucht und wenn es wem schlecht ging um so mehr. Egal welche Sorgen auch da waren, in dem Moment wo wir zusammen kuschelten (die schönste Zeit am ganzen Tag) oder spielten, wurde uns stets klar, alles nicht so wichtig. Du bist wichtig. Das es dir gut geht, war immer unsere Sorge Nummer 1. Wir vermissen dich schrecklich, dein Geruch, deine Geräuschkulisse, deine Blicke, dein sich anlehnen und auf einen drauf fallen, deine Nähe, dein auffordern was zu unternehmen, dein stilles zeigen was du brauchst, unsere gemeinsamen Urlaube, selbst dein Boxerglitzer (Sabber) den du überall verteilt hast. Wohin auch immer es los ging war dir egal, Hauptsache zusammen. Ich weiß das war deine größte Sorge. Bei Aufbruchstimmung standst du stets zuerst an der Tür, dass dich ja niemand vergisst. Du hast die reinste und wärmste Seele die wir je kennen lernen durften. Freundlich zu jedem Menschen, keine Tiere gejagt, geduldig mit uns, immer für einen Spaß zu haben, spielen und Stöcker tragen dein größtes Hobby, zu anderen Hunden nur selten in bestimmten Situationen etwas unsicher einfach unser Sonnenschein. Wir haben dir all unsere Liebe und Aufmerksamkeit geschenkt, die unser Alltag zuließ. Wir ließen dich dabei immer Hund sein, kein Chichi, dafür Herbstpfützen, Bäche, Seen, Felder, Wälder, Berge, andere Hunde, vor allem deine große Liebe Abby und das Meer. Besonders der Hundestrand hatte es dir angetan. Dieser fragende Blick wenn wir ankamen und dich ableinten, ein ok von uns, dann rannten wir um die Wette durch Wellen und genossen später in den Dünen die Sonnenuntergänge. Nun ist alles fort, außer die Erinnerung. Seit 26 Tagen müssen wir immer wieder um dich weinen. Es fällt schwer zu akzeptieren, dass ein unentdeckter Bauchtumor geplatzt ist. Wir mögen uns gar nicht vorstellen wie schmerzhaft das sein muss. Eine zunächst falsche Diagnose brachte uns auf die falsche Fährte. Ich konnte die Tatsächliche nicht glauben, denn ich hatte doch noch ein knappe Woche vorher das Röntgenbild gesehen. Was am Rücken, kein Tumor zu sehen hieß es und dann das. Es zog uns den Boden unter den Füßen weg. Zu hören es wäre zu spät und das deine Chancen bei einer Not-OP, selbst wenn du sie überstehst, ein medizinisches Wunder / Ausnahme wäre, zerriss unsere Herzen. Dann auch noch zu Entscheiden was der bessere Weg für dich ist, die schlimmste Befürchtung die wir immer um dich hatten, wurde innerhalb weniger Stunden wahr. Dein Blick als du vorbereitet da lagst, als wolltest du fragen und nun? Ich sagte dir es ist ok Floyd. Du legtest deinen Kopf erschöpft auf deine Pfote, wir streichelten dich und sagten dir das wir dich lieben, ein letzter Kuss und du warst friedlich für immer eingeschlafen. All die Vorsorge und Kontrollen, dich immer zeitig med. versorgen zu lassen, sobald ich dachte es stimmt was nicht, haben nichts gebracht. Mein Bauchgefühl hat es mir im nach hinein betrachtet, ein paar mal gesagt, wahrscheinlich habe ich unterbewusst bemerkt, dass es dir manchmal nicht gut ging, auch wenn du es nicht deutlich gezeigt hast. Aber ich habe es mir immer wieder ausreden lassen, von Tierärzten erklären lassen, wie Fit du bist. Es hat einfach niemand gewusst. Oft kam mir der Gedanke, warum habe ich nicht auf mehr, auf genauere Untersuchungen bestanden, vielleicht hätte es auch nichts genutzt und an deinem vorzeitigen Tod nichts geändert, aber ich hätte zumindest deine Schmerzen besser behandeln können. Dein Herrchen war dein Buddy, dein liebevoller Spaßkumpel, während ich das Rudel führen musste. Dennoch haben wir uns gerade zu Wortlos verstanden, selten gab es Missverständnisse, du wusstest genau wie weit du vor laufen darfst, ein Blick von dir reichte und ich gab dir mit meinem Blick die Richtung vor. Wie eine stille zufriedene Einheit. Entspannender kann ein Spaziergang in der Natur nicht sein. Es gab schon andere Hunde in meinem Leben, ich liebte sie, aber an unser Band kommt nichts und niemand ran. Wir waren das perfekte Rudel und bleiben es in unseren Herzen für immer. Wir lieben dich, wir drei hatten 6Jahre, 9Monate, 2 Wochen und 3Tage die beste Zeit unseres Lebens miteinander, dafür sind wir dir unendlich dankbar. In Liebe dein Rudel
Book of condolence
54654 Visits, 858 Comments and 72 Roses
Comments
Heike
Comment from 07/07/2022

Ja, liebe Karina - so lag Tucker immer. Egal wo hier im Haus. So, wie Du es geschrieben hast: knuddelig süß, zufrieden, wohlig müde, relaxt und ganz einfach zuhause. Und das fehlt so sehr. Ihn so liegen zu sehen und sein "pöppöpöp" zu hören, wenn sich die Leftzen bewegt haben. Oder sein "öffoff", wenn er im tiefen Traum lag.

Heike
reply from 07/08/2022

Und sie hatten Beide sogar das gleiche Bett... Ich schicke Euch ganz liebe Grüße!
Karina und Jörg mit Floyd im ❤
reply from 07/08/2022

Das verstehe ich gut. Es fehlt so sehr. So oft haben wir Floyd dabei beobachtet und waren einfach glücklich darüber wie er da lag. Wir hatten ihn immer im Blick und so oft mussten wir über ihn lächeln. Dieses Lächeln sieht man auf den Fotos mit ihm. So sieht halt glücklich aus.

Karina und Jörg mit Floyd im ❤
Comment from 07/03/2022

Du fehlst so sehr meine Maus. Heute haben wir uns kurz in den Garten gesetzt. Keiner da, der trotz Hitze meint, das es Zeit zum Spielen ist. Ich vermisse deine Spielaufforderungen so sehr. Wir haben auch noch die kleine Abendrunde gemacht. Erinnerungen kamen hoch, von Hundebegegnungen, wie du zu deinem ersten Halloween ganz cool an den verkleideten Familien vorbei durch das hohe Laub gestapft bist oder wie ich uns ein schützendes Zelt aus meiner Jacke gebaut habe, weil uns der Hagel überraschte. Du warst noch so klein, machtest sitz, ich hockte mich halb vor, halb über dich und spannte die Jacke über uns. Du sahst mich ganz dankbar und verliebt an und ich dich. "Ja, ich werde dich immer beschützen, das verspreche ich dir, für immer, so gut ich kann." Ich konnte dich leider vor dieser Krankheit nicht schützen. Ich habe es versucht, aber sie war zu tückisch. Unsere Liebe bleibt dennoch für immer. Versprochen meine süße Maus.

Karina mit Floyd im ❤
reply from 07/04/2022

Ja Heike, diese Phasen kommen auch bei mir in Schüben immer wieder. Die Trauer ist beständig da, so wie diese beständige innere Unruhe, dass da wer wichtiges fehlt und an manchen Tagen kommt dann diese tief schwarze Welle über mehrere Tage hinweg. Mein Mann fragte mich neulich, ob diese Trauer beim Gedanken an Floyd jetzt wohl für immer bleiben wird? Ich sagte, "ich denke schon". Vielleicht verändert es sich etwas im Laufe der Zeit, aber das Gefühl von Dankbarkeit, schöner Erinnerungen und Trauer wird wohl bleiben. Noch kann ich Ablenkung auch nur bedingt zulassen. Wir versuchen es natürlich, aber so richtig genießen kann ich es nicht. Aber das ist schon ein Fortschritt. Anfangs konnte ich Ablenkung kaum ertragen. Die Zeit mit unseren Jungs, war perfekt. Dieses gegenseitige Urvertrauen hat es ausgemacht. Wir können froh sein es erlebt zu haben. Da hast du völlig recht. Das Einzige was den perfekten Moment kurz festhält ist die Erinnerung. Dein kurzes Lächeln - bevor die Tränen liefen- ist ein Anfang, damit umzugehen. Lass die Tränen einfach raus. Durch diesen Prozess müssen wir wohl alle gehen. Und Tucker wird sich sicher über jedes weitere Lächeln freuen. Das wollte er doch immer. Habt noch einen schönen Abend. LG Karina

Heike
reply from 07/04/2022

Bälle jeder Art gingen immer - Tucker hat sehr intensiv gespielt, auch mit seinen Freunden. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt und wenn es ihm zu viel wurde, hat er sich hingelegt (meistens in den Schatten) oder einfach so eine Pause gemacht. Dann gab es immer aus der Trinkflasche Wasser und die zweite Runde wurde eingeläutet. Es war ja das letzte halbe Jahr nicht einfach, aber irgendwie habe ich gerade eine so schwarze, traurige Phase wegen Tucker. Das muss das sonnige Wetter sein. Die Erinnerungen, die mich da gerade schier auffressen. Es scheint Dir auch so zu gehen. Deine Geschichte mit dem Unwetter - so etwas bleibt. Und durch solche Dinge hat Floyd auch dieses absolute Urvertrauen zu Euch aufgebaut. Auch wenn die Zeit des Glücks viel zu kurz gewesen ist, wir hatten sie und konnten sie genießen. Sei lieb gegrüßt, Heike

Karina mit Floyd im ❤
reply from 07/04/2022

Danke, liebe Heike. Der Gedanke tut ein wenig gut. Man sieht Tucker auf dem hübschen Bild richtig an, das er eigentlich nicht mehr kann und gleichzeitig steht ihm, die freudige Erwartung auf den Ball, ins Gesicht geschrieben. Spielen ohne Ende. Ich hoffe ihr 2 spielt jetzt wirklich "ohne Ende" auf eurer Wiese. Und wenn ihr kurz verschnauft, dann schaut ihr auf uns. Ihr werdet sehr geliebt.

Heike
reply from 07/03/2022

Liebe Karina, wenn ein Garten zur Qual wird...ich verstehe Dich so gut. Ich denke an Dich und unsere Jungs sowieso. Immer. Herzlichste Grüße, Heike

Heike
Comment from 06/26/2022

Ein wunderschönes Bild, was Du bei Tucker eingestellt hast: Floyd am "Zaun", er sieht so glücklich und froh aus, so lieb und knuddelig und trotzdem aufmerksam. Mit all seiner Liebe zu Euch sagt er "Hier bin ich zu Hause".
Karina und Jörg mit Floyd im ❤
reply from 06/26/2022

Danke Heike, ja genau so war er. Alles im Blick, er wurde am Zaun nur unfreundlich, wenn sein Gegenüber es auch war und ließ sich dann aber auch abrufen. Mit zwei Ausnahmen, seine Erzfeinde aus der Nachbarschaft, die ihn schon als Welpen angepöbelt haben. Ansonsten war er ein neugieriger Sonnenschein. Oft kamen auch Nachbarhunde bei ihrer Runde vorbei und spontan ließen wir sie im Garten toben. Das war immer eine Freude. Wenn der Postbote kam, kurz anschlagen, da kommt wer, dann nach mir gucken, ob ich es bemerkt habe und schauen, ob das in Ordnung ist. Und dann der Freude freien Lauf lassen. Der Postbote musste immer über ihn grinsen. Floyd zeigte immer ein deutliches, "Wir sind eins. Wir sind hier zu Hause. Und freuen uns über freundlichen Besuch." Ich ließ ihn auch so gut wie nie alleine im Garten. Wir waren einfach ständig zusammen (außer arbeiten). So war es einfach am schönsten. Ich war immer sehr stolz auf ihn. Aber dieses Gefühl eins zu sein, voller Liebe und Stolz für einander kennt ihr selbst. Da bin ich mir ganz sicher. LG und einen guten Start in die neue Woche, Karina und Jörg.

Karina und Jörg mit Floyd im ❤
Comment from 06/21/2022

Hallo meine süße Maus, ich hab im Garten, dort wo früher der Schuppen für dein Spielzeug stand, eine kleine Ecke Blumenwiese eingesät. So wie die Wiesen in deinem letzten Urlaub in den Bergen. Du konntest nicht widerstehen und musstest, kurz bevor wir rein zum Schlafen wollten, vollen Galopp da durch rennen. Danach warst du über und über mit Samen und Pollen bedeckt und aber hattest auch ein glückliches hechelndes Gesicht. Du hast hohes Gras immer geliebt. Also ich denke die kleine Wiese wird dir gefallen. Wir lieben dich mein Junge. Und nun lauf mit Tucker und den anderen durch das hohe Gras.

Heike
reply from 06/21/2022

Welch wunderschöne Idee, liebe Karina! Auch Tucker hat an seinem Lieblingsplatz im Garten unter dem Flieder eine Blumenwiese bekommen. Die Beiden werden die Stirn kräuseln, schnüffeln, dann kucken und sich gegenseitig anstupsen und sagen "Hey, kuck mal. Alles für uns." Und dann recken sie ihre Hälse auf ihre unnachahmliche Art nach oben, tänzeln ein bisschen hin und her, um dann über die Wiese zu rennen, abrupt stehen zu bleiben und wieder zu kucken. Tucker wird sich wundern, warum ich nicht mit dem Schlauch und seinem geliebten Sprühstab gieße, aber ich bin mir sicher, dass Floyd ihm dann sagt, dass ich den nicht mehr benutze.
Heike
Comment from 06/16/2022

Liebe Karina, danke, dass Du mich heute an Floyd`s Gedenktag noch getröstet hast. Tucker ist mit der Lütten auf einem Bild auf seiner Seite, sie hat ihm den Buff geschenkt, den er so gerne getragen hat. Jetzt hat sie Angst vor großen Hunden. Du hast wohl Recht: Unsere Jungs haben die Sonne heute genossen und mächtig getobt. So ein schönes Bild wieder von Floyd am Strand. Er ist immer bei Euch!

Karina mit Floyd im ❤
reply from 06/16/2022

Schon, ok. Der Tag gehörte gedanklich überwiegend Floyd, da wird er es sicherlich gut finden, wenn ich Tuckers Mum etwas Trost spende. Gerade dann, wenn man sich kennt, sollte man eigentlich wissen, dass so eine Frage einfach unsensibel sein könnte. Ich denke, es ist einfach Gedankenlosigkeit. Viele verstehen auch garnicht die Hund -Mensch-Beziehung. Darum habe ich auf Floyds Seite auch diesen Spruch gewählt. "Für die Welt warst du nur ein Hund, für mich warst du die Welt." Floyd konnte ich, wie bereits erwähnt, eher selten Kinder zum Bespaßen bieten. Aber Füße abschlecken, konnte er mit vorliebe bei der ein oder anderen Freundin / Bekannten, die im Sommer in Sandalen zu uns kam. Das zog ihn magisch an und das gequiecke der Mädels bespaßte alle. Im Kurzurlaub sind wir natürlich vielen Hunden begegnet und an jedem Tag war wenigstens ein Boxer dabei. Als wollte er zwischendurch immer einmal "Hallo" sagen. Tucker sieht auf dem Bild mit seinem Kumpel ein wenig erschöpft, aber doch sehr zufrieden aus. Bestimmt liegen heute Floyd und Tucker so auf der Wiese, erschöpft vom toben. In Gedanken immer bei uns. Viel Kraft, starke Nerven und liebe Grüße an euch.

Karina und Jörg mit Floyd im ❤
Comment from 06/16/2022

Hallo meine Maus, nun sind wir wieder daheim. Urlaub ohne dich ist nicht das selbe. Du fehlst einfach überall. Wir denken immer an dich. Wir lieben dich.

Heike
Comment from 06/15/2022

Liebe Karina, Dir und Jörg eine gute Zeit und Eure Knuddelschnute wird Euch begleiten. Wir waren nur zwei Tage unterwegs, aber natürlich kam uns ein Boxer entgegen. Sie sind überall... Sonnige Tage, Heike
Heike
Comment from 06/12/2022

Liebe Karina, ich nehme jetzt den X.ten Anlauf um Dir zu schreiben. Nicht nur Floyd und Tucker sind sich so ähnlich, sondern (wohl) auch wir. Bei uns ist es auch nicht anders. Ich sage Tucker "Guten Morgen" und "Gute Nacht" und zwar genauso wie Du. Ich erzähle ihm, wenn ich das Haus verlasse und sage ihm "Hallo", wenn ich wieder da bin. Ich rede mit ihm. Immer und ständig. So wie sonst auch. "Ich bin nur ins Zimmer nebenan gegangen. Nichts ist passiert. Alles bleibt genauso wie es war. Ich bin ich, und ihr seid ihr, und das alte Leben, das wir so liebevoll zusammen lebten, ist unberührt und unverändert. Was auch immer wir füreinander waren, das sind wir noch. Ruft mich mit meinem alten vertrauten Namen. Sprecht von mir in derselben selbstverständlichen Redeweise, die ihr immer benutzt habt. Macht keinen Unterschied im Ton. Erzeugt keine gezwungene Atmosphäre der Feierlichkeit oder des Kummers. Lacht, wie wir immer über die kleinen Späße lachten, die wir gemeinsam genossen haben. Spielt, lächelt, denkt an mich, betet für mich. Lasst meinen Namen immer vertraut und alltäglich bleiben, wie er es bisher auch war. Lasst ihn ohne Anstrengung gesprochen werden, ohne einen geisterhaften Schatten. Das Leben bedeutet alles, was es vorher auch bedeutet hat. Es ist dasselbe wie es immer war. Es gibt absolute und ununterbrochene Kontinuität. Was ist dieser Tod anderes als ein vernachlässigbarer Unfall? Warum sollte ich aus eurem Sinn sein, nur weil ihr mich nicht mehr sehen könnt? Ich warte in der Zwischenzeit auf euch, irgendwo ganz in der Nähe, gleich um die Ecke. Alles ist gut. Nichts ist verletzt; nichts ist verloren . Ein kurzer Moment und alles wird so sein wie früher. Wie werden wir über die Mühen des Abschieds lachen, wenn wir uns wiedersehen!" - Henry Scott Holland So oft haben wir den Rat gegeben, aber bei uns selber greift er nicht, versagt völlig. Und auch wenn ich es für mich und Tucker auch so sehe, wie Du: Aber Du konntest nichts besser machen. Quäl Dich doch bitte nicht. Du hast alles für Euren wunderbaren Floyd getan, was richtig gewesen ist! Du konntest nichts verhindern! Diese Erkrankungen haben uns das Liebste genommen und das in so einer grausamen Geschwindigkeit, dass wir nichts machen konnten. Auch, wenn wir jeden Tag immer und immer wieder daran denken und vor allem nachts, ob wir nicht irgendetwas übersehen haben, was dazu beigetragen hätte, dass unsere geliebten Knutschkugeln noch länger auf dieser Welt gewesen wären. Vielleicht geht es uns ein Stück weit besser, wenn wir das für uns verstehen. Aber ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, wie wir jemals an dem Punkt angelangen. Liebe Grüße!
Karina und Jörg mit Floyd im ❤
reply from 06/12/2022

Da sind wir uns wirklich sehr ähnlich. Der Verstand weiß das alles, aber das Herz fühlt es nun mal so. Wir werden wohl etwas länger brauchen um zu akzeptieren, dass wir unsere süßen Jungs nicht vor allen Dingen beschützen konnten. Danke, liebe Heike, du hast das sehr gut in Worte gefasst.

Heike
Comment from 06/10/2022

Liebe Karina, welche wunderschöne, aber auch so traurige Erinnerung an das Spiel mit Floyd. Das sind die Momente, die bei uns bleiben, wobei ich noch lernen muss, sie wieder zu finden. Für mich sind die letzten zwei Stunden immer noch zu präsent. Die bekomme ich einfach nicht raus. Tucker dann Heiligabend alleine zu lassen - das kann ich gar nicht beschreiben. Deshalb habe ich auch spontan der Mitarbeiterin vom Rosengarten gesagt, sie sollen ihn über die Feiertage in der Tierklinik lassen, denn da sei ja immer Jemand. Wir konnten aussuchen, ob sie ihn Heiligabend oder aber erst am Montag abholen. Sandy, auch eine von Tucker`s Hundefreundinnen hier bei uns, ist in der Klinik verloren gegangen. Also nicht in Duisburg, sondern in der hiesigen. Sie wissen bis heute nach zwei Jahren nicht, wohin sie gekommen ist. Deshalb war ich so froh, als der Anruf kam, dass wir Tucker abholen können. Ein Albtraum. So oder so: Unsere Jungs sind auf ewig bei uns. Gestern habe ich ein "Gnupsi" von Tucker gefunden. Es lag auf einmal da. Wie es dahin gekommen ist? Keine Ahnung. Herzliche Grüße von uns Allen, Heike Das Halsband hatte Hogger`s "Frauchen" gemacht und sie hat es uns dann auch umgearbeitet. Tucker war so stolz drauf. Vor allem, wenn wir darauf angesprochen wurden.
Karina und Jörg mit Floyd im ❤
reply from 06/10/2022

Liebe Heike, das verstehe ich sehr gut, dass dieser Gedanke an die letzten 2 h einen auffressen und einfach alles überschattet. Ich habe mir kleine Rituale geschaffen, damit ich wenigstens ein paar Minuten am Tag an schöne Erinnerungen mit Floyd denken kann. Es gibt ein Bild von ihm auf dem ich seine schönen treuen Augen festgehalten habe. Mind. einmal am Tag schaue ich mir seine Augen für ein paar Minuten intensiv an und hole mir ganz bewusst die schönsten Erinnerungen ins Gedächtnis. Auch weil ich völlig unbegründet Angst habe kleine Details zu vergessen. Ich fühle ihn dann, wie früher. Niemand darf mich dabei stören. Jeden Morgen und jeden Abend sage ich ihm laut, dass ich ihn Liebe, so wie zu Lebzeiten. Und wann immer ich das Haus verlasse oder wenn wir zu Bett gehen, rede ich zuvor mit ihm und streichel / küsse die Urne. Ich habe ihm schon viel erzählt, wie sehr wir ihn vermissen und was ich aus heutiger Sicht alles besser machen würde. Irgendwie muss man den Schmerz auch rauslassen. Diese Rituale helfen ein klein wenig. Den Rest des Tages läuft immer noch dieses Gedankenkarussel. Ob und wie hätte ich es verhindern können. Besonders wenn ich dann zur Ruhe komme und alleine bin, ist dieser letzte Tag sehr präsent. Das mit Tuckers Freundin Sandy tut mir sehr leid. Das wäre der blanke Horror. Gut, dass es eine andere Klinik war. Und über die Feiertage war es sicher eine gute Entscheidung. Ich fand es schon schwer und befremdlich Floyd beim Rosegarten selbst abzugeben. Meinen Jungen in fremde Hände geben, ihn ein letztes Mal berühren können, dann die Tage abwarten bis er abgeholt werden durfte, wir waren so froh, als er endlich wieder bei uns zuhause war. Aufmerksamkeiten mögen Boxerchen besonders gerne. Dann werden die Armbänder eurem Tucker sicherlich auch sehr gefallen. Danke und lG an euch Alle zurück Das war bestimmt ein "Gnupsi-Hallo" von Tucker. Sie sind immer bei uns.

Heike
Comment from 06/09/2022

Liebe Karina, ich bin mir ganz sicher, dass Tucker dann mit Floyd um die Wette wackelt, aber ich hoffe natürlich sehr, dass dieser "Tag X" in ganz weiter Ferne liegt. Tucker hatte Mitte Dezember noch Blutwerte "wie ein junger Hund", aber anders als bei Floyd, hat er (und ich es auch, auch wenn ich es nicht wahrhaben wollte) seit Mittwoch gewusst, was los ist. Wir waren ja noch im Wäldchen bei uns und er hat sich von Emma verabschiedet. Da wir so viele Treppen im Haus haben und er ja eigentlich etwas an der HWS haben sollte, bin ich mit ihm in die Wohnung von unserem Sohn gezogen, die ebenerdig ist. Aber von Mittwoch auf Donnerstag ist Tucker nachts aufgestanden, hat sich bei uns an die Haustür gesetzt und er ist hoch gelaufen zu meinem Mann und dann auch ganz runter in den Garten. Es war sein Abschied von zu Hause. Donnerstag waren wir ja dann noch in der hiesigen Tierklinik und da wurde ja für montags das CT angesetzt. Wegen der HWS... Als wir von dort nach Hause kamen, hat sich Tucker hingelegt und hat bis Freitagmorgen nur gedöst, geknuddelt und geschlafen. Wir haben ihn ja keine Sekunde alleine gelassen, immer abwechselnd hat einer von uns Dreien bei ihm gelegen. (Aber er war ja auch sonst nie alleine. Wahrscheinlich der einzige Hund, der immer bei seiner Familie war. Entweder bei uns oder bei meinen Eltern.) Deshalb sind wir ja auch Heiligabend nicht mehr zu uns in die Klinik, sondern direkt nach Duisburg. Wir wollten einfach wissen, warum Tucker nicht mehr laufen konnte und haben gehofft, dass sie ein MRT oder CT machen und ihn dann an der HWS operieren. Und wir ihn vielleicht am ersten oder zweiten Weihnachtstag wieder mitnehmen können. Es konnte doch keiner ahnen, dass er diesen fürchterlichen Hirn-Tumor hatte. Die Ärztin sage eins ums andere Mal, dass sie gar nicht verstehen könnte, dass Tucker noch so sei, wie er ist. Lieb, freundlich und gar nicht böse oder aggressiv, wie es wohl oft bei der Diagnose ist. Ich weiß, dass alle Hunde ihn hier vermissen. Es war so ruhig hier. Ganz komisch. Kein Hund hier bei uns im Viertel hat gebellt, tagelang nicht. Sein bester Freund hat mich vor ein paar Wochen ganz übel gebissen. Ich bin mit ihm raus gegangen, weil das Paar Corona hatte und aus dem nichts haut er mir seine Zähne in den Handballen. Ich weiß bis heute nicht warum und ich habe es auch bisher nicht mehr geschafft, ihn noch mal zu sehen. Keine Ahnung, ob er sauer war, dass ich ohne Tucker gekommen bin. Mich beschäftigt das alles so sehr. Von daher trifft Dein Spruch "Keine Sekunde von keiner Minute..." so sehr zu. Und dafür danke ich Dir auch. Ich hoffe - auch für Euch - das irgendwann der Tag kommt, wo wir einfach nur voller Freude von unseren Babies sprechen können und nicht direkt hinterher wieder die Tränen laufen. Sei lieb gegrüßt, Heike

Roses

für Floyd🌹von Helmut u.Anekan
On 03/07/2026

Snoopy und Pünktchen ❤️ ❤️ einen lieben Gruß
On 03/03/2026

Danke von Snowy ♡ Küsschen für Floyd♡
On 12/20/2025

Corinna mit Billy im ❤️+27.09.2024 Schröder
On 10/17/2025

Für Floyd ♡ v. Gaby mit ♡☙Snowy☙♡
On 10/12/2025

Corinna mit Billy im ❤️
On 09/30/2025