Memorial page of Gina

Gina
Published on 06/09/2011 by Anna Müller
Gina (geb.1995) Unser Ginchen! Am 03.06.2011 bist du für immer gegangen. Herrchen hat dich immer "Mein Mädchen" genannt. Du warst mein "Mausebär". Beides wirst du immer bleiben. Fast 3 Jahre hast du uns geschenkt, in denen wir mit dir so viel Schönes erlebt haben. Dich so schwach zu sehen und zu wissen, der Krebs hat dich besiegt, hat unser Herz herausgerissen. Bitte verzeih! Wir hätten alles gegeben, um dich wieder fröhlich zu sehen. Aber diese Möglichkeit hatten wir leider nicht. Unser Schatz, wir vermissen dich so sehr! Du warst unser erster Hund. Du hast einen besonderen Platz in unserem Herzen. Wir haben dich so unendlich lieb. Herrchen und Frauchen Unsere Geschichte: Das Haus war fertig. Wir hatten Platz und einen Garten für meinen größten Wunsch, einen Hund. Herrchen zweifelte. Diese Zeit und Verantwortung, konnten wir das aufbringen? Meine Schwester, die nebenan wohnte, teilte meinen Wunsch und wir suchten nach zwei Hunden. Ich liebte Schäferhunde, meine Schwester Boxer. Wir hatten schon etliche Tierheime besucht, aber kein Hund konnte unser Herz stehlen. In Paderborn zeigte man uns einige Hunde, aber auch hier fehlte dieses entscheidende Etwas. Dieser Hüpfer im Herzen, der alle Zweifel beiseite räumt. Wir wollten schon wieder fahren, als eine weitere Mitarbeiterin fragte, ob wir die Seniorinnen aus der Quarantäne gesehen hätten. Man hatte dein Bein operiert, das du dir aus Kummer zerbissen hattest und dich kastriert. Deiner Halbschwester Queenie hatte man Fettgeschwülste entfernt. Wir sollten noch warten, damit man euch holen konnte. Und dann kamt ihr! Ein Schäferhund- und ein Boxer- Mischling. Du hast so staksig mit deinem Gipsbein um uns herum getanzt und dich mit Queenie so gefreut. Dann hast du dich bei Herrchen hingesetzt und wolltest nicht mehr weg! Sein Herz schmolz. Ab da warst du sein Mädchen! Mein Herz hattest du schon in der ersten Sekunde gewonnen. Ihr wart schon alte Omis. Du 13, Queenie 11 Jahre alt. Man würde euch auf keinen Fall trennen. Katzenverträglich und Kinderlieb solltet ihr sein. Ihr passtet perfekt zu uns. Das Schicksal hatte uns zusammengeführt. Als meine Schwester Queenie sah, sagte sie nur: „Ich habe mich verliebt!“ Ihr zogt ein. Deine Wunden machten uns noch 9 Monate Kummer. 3 OPs, bis wir deinen Bauch zu hatten. Dir fehlte ein Enzym zum Auflösen der Fäden. Die Katzen meiner Schwester fanden euch erst nicht so toll, gewöhnten sich aber. Alle liebten euch auch sehr. Ihr gehörtet zur Familie. Die Kinder meiner Schwester haben mit euch gespielt. Du, mein Ginchen, warst immer da, wo wir waren. Es war eine wundervolle Zeit. Und dann kam der 31. Mai 2011. 2 Wochen vorher waren wir beim Tierarzt zum impfen gewesen. Der Tierarzt staunte wie immer, dass du so topfit warst. Wir waren so stolz auf dich! Aber dann ging es dir nicht gut. Du hattest Durchfall, Erbrechen und Fieber und kaum Appetit. Eine Magen-Darm-Grippe, meinte der Tierarzt. Froh, dass es nur das war, wollten wir dich schon wieder päppeln. Am Donnerstag ging es dir nicht besser und am Freitag bin ich wieder zum Tierarzt. Eine Blutuntersuchung und ein Ultraschall ergaben einen bösartigen Milztumor (Hämangiosarkom). Der war schon gerissen und Du drohtest, innerlich zu verbluten. Eine OP war ein Risiko, dein hohes Alter und dein Problem mit dem fehlenden Enzym. Die Prognose war auch schlecht, 3-6 Monate. Dann würde der Krebs wiederkommen. Die andere Option wäre, dich gehen zu lassen. Ich habe gezittert und geweint. Herrchen war arbeiten, aber er kam sofort. Es hat uns das Herz aus dem Leib gerissen, aber wir haben uns entschieden, dich gehen zu lassen. Zu Hause, gegen 19.45 Uhr bist du in unseren Armen für immer eingeschlafen. Es war so schwer! Der restliche Abend, die Nacht, der nächste Tag waren so furchtbar. Es ist so still und leer ohne dich. Keine feuchte Hundeschnauze, die zum Schmusen anstupst. Keine Hundepfote, die zum Spielen auffordert. Kein Pfötchengetrapsel im Haus. Kein fröhliches Kopfgewackel. Kein treuer Blick, der uns sagen schien, ich liebe euch. Du warst so lieb, so treu, so dankbar. Nie hast du dich beklagt. Wir haben bis zuletzt mit dir so viel Freude gehabt. Umso schwerer, aber vielleicht auch umso besser für dich, kleine Maus, dieser schnelle Verlauf. Wir sind so dankbar, für jeden einzelnen Tag. Du hast unser Leben bereichert. In jedem Raum erinnert etwas an dich. Deine Decke, dein Napf, dein Ball. Jedes fallen gelassene Fellbüschel von dir, du unser "Haaremonster“. Ich habe mich noch nicht getraut, deine Sachen wegzuräumen. Du wirst eingeäschert und in unserem Garten, an deinem Lieblingsplatz unter den Tannen, beerdigt. Als wir dich vor fast 3 Jahren bekamen, wussten wir, dass es nur eine kurze gemeinsame Zeit sein wird. Aber, dass es so schwer wird, dass haben wir nicht gedacht. Was sollen wir, was soll Queenie ohne dich nur tun? Sie irrt durchs Haus und sucht dich. Wir vermissen dich. Es tut so weh…
Book of condolence
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Comments
Heike W.
Comment from 02/08/2016

Liebe Anna! Die Geschichte von Gina hat mich sehr berührt. Auch wenn es sehr traurig ist, ich finde es toll, dass Sie Gina diese 3 schönen Jahre geschenkt haben. Darauf können sie stolz sein. Beim Lesen sind sehr viele Tränen geflossen. Ich wünsche Ihnen alles Liebe und sehr viel Kraft. Liebe Grüsse Heike W. ( mit Kathi und Mimmi im Regenbogenland)
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