Memorial page of Buffy

Buffy
Published on Jun 22, 2011 by Conny
"Die Zeit vergeht gnadenlos.........." Ach meine kleine Buffy, schon wieder ist ein Woche um und die Zeit vergeht wirklich gnadenlos. DU vermisst mich bestimmt genauso sehr wie ich DICH. Bist ja nie von meiner Seite gewichen. DU warst sowas wie mein Schatten. Meine Sonne warst Du ja sowieso. Ich hoffe nur, dass es DIR da, wo DU jetzt bist, gut geht und DU nicht all zu traurig bist. Ich weiß, dass DU weinen konntest. Für mich sah es jedenfalls so aus. Wir BEIDE müssen nur ganz fest an ein Wiedersehen in DEINER Wunderwelt glauben, dann passiert es auch. Ich freu mich auf DICH meine süße BuffyMaus. Mami liebt DICH
Book of condolence
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Comments
Heidi Eichholzer
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Conny, was immer Deine Erinnerungen an Buffy Dir auch erzählen, es sind die Geschenke der Vergangenheit an Dich, kleine Kostbarkeiten, die Dir ganz alleine gehören. Liebe Grüße Benji-Mama Heidi
Conny
Comment from Feb 8, 2016

Für Manuela, ich versuch mal Buffys Verlauf so zu schildern, dass ich hier nicht den Rahmen sprenge. Die ersten Symptome machten sich ca 1,5 Jahre vor Diagnosestellung bemerkbar. Die Beine sackte hinten weg, Buffy war irgendwie nicht richtig da, blieb einen kurzen Moment sitzen und dann ging es weiter, als ob nichts war. Heute weiß ich, dass das eine Unterzuckerung war, die ihr kurzzeitig das Bewußtsein nahm. In diesem Moment setzt sofort eine Gegenregulation im Körper ein, so dass es sich ganz schnell normalisiert. Buffy hatte noch mit anderen Geschichten zu kämpfen, wegen denen sie immer mal mit Prednisolon behandelt wurde. Sie hatte auch eine Links-Herz-Insuffizienz. Dadurch bekam sie Wasser in der Lunge und dieses bewirkt dann einen Rückstau, woraus dann wieder eine Niereninsuffizienz resultierte. So hatte sie auch einen ständigen Hustenreiz, der wiederum den Hals reizte, so dass sie, wenn es ganz schlimm war Prednisolon bekam. Warum ich dieses Prednisolon immer wieder so betone liegt daran, das ist ja ein Kortison und Kortison hält den Zuckerspiegel stabil, so dass die Symptome des Insulinoms gar nicht so richtig durchkamen. Etwa ein halbes Jahr vor ihrem Tod wurden die Krampfanfälle häufiger und der TA vermutete anfangs ein Rückenleiden mit Quetschung der entsprechenden Nerven. Für Epilepsie waren die Aussetzer zu kurz. Wieder Prednisolon und es wurde besser. War klar, wegen des Zuckerspiegels. Prednisolon wieder abgestezt kamen die Symptome zurück. Ich konnte die Rückengeschichte irgendwie nicht richtig glauben. Für mich sprach ihr Verhalten völlig dagegen. Ich fing dann an ihren Glukosespiegel zu kontrollieren und stellte eine Unterzuckerung fest. So überzeugte ich unseren TA auch davon, dass es kein Rückenleiden war. Er gab mir Recht und wir kamen zur Diagnose Insulinom im September 2010. Dein TA hat schon recht, diese Erkrankung ist selten und die Diagnosestellung schwierig, zumal der TA ja auf die Angaben des Besitzers angewiesen ist, weil er das Tier ja nicht ständig sieht. Um ein Insulinom genau zu bestätigen gibt es Verfahren, wo man das Insulin exakt messen kann, aber bei Buffy hat auch so alles darauf hingewiesen. Die krampfartigen Anfälle, ständiger Hunger, Blasenschwäche und ihr gutes Ansprechen auf Futtergaben, was ja einen Glukosespiegelanstieg im Blut zur Folge hat und somit dieses ständige Vorhandensein von Insulin, dass dauernd durch dieses Insulinom gebildet wird, kurzzeitig neutralisiert. Aber, es gibt Therapien. Allerdings ist diese Sache bei Hunde nicht heilbar. In den meisten Fällen bösartig, metastasieren diese Insulinome in die Lunge, was alles nur noch schlimmer macht. Buffy war 15 Jahre und eine Operation machte schon wegen des Alters keinen Sinn. Die meisten Hunde bekommen nach dieser OP eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und überleben max. 1 Jahr. Die blosse Quälerei. Also, ab Diagnosestellung bekam Buffy Prednisolon 2x tgl. 2,5 mg und ihre Futterration wurde auf 4-6 Portionen am Tag aufgeteilt. So hat man diese Sache einigermassen im Griff und ihr ihr ging es aus relativ gut. Es gibt aus der Humanmedizin ein Medikament \"Diazoxid\", das die Insulinproduktion des Insulinoms bremst. Buffy sollte es dann kriegen, wenn die Prednisolontherapie nicht mehr ausgereicht hätte. Im Dezember kam dann so viel Schnee. Durch ihren nicht so guten Allgemeinzustand fing sich Buffy zu allem Übel dann noch eine Lungenentzündung ein. Ich weiß noch genau, es war Montag. Die Gassirunde am Morgen war noch völlig normal. Kaum wieder in der Wohnung nahm das Schicksal seinen auf. Die Bakterien in der Lunge breiteten sich wohl so sehr aus, dass ihr Körper nicht mehr dagegen ankam. Am Dienstag konnte sie nicht mehr gut Wasser lassen. Das, was kam war ganz wässrig, was bedeutete, dass ihre Nieren die harnpflichtigen Stoffe nicht mehr ausfiltern konnten. Man hat es dann auch in ihrem Atem gerochen. Wie Urin. Am Mittwoch bekam sie abends noch eine Infussion und Medikamente injeziert. In dieser Nacht hat sie kaum geschlafen, ich auch nicht. Sie sah mich immer nur fragend an und ich spielte wirklich mit dem Gedanken sie am Donnerstag zu erlösen. Ich schob diesen schlimmen Gedanken aber wieder weg. Ich wollte das nicht wahrhaben. Am Donnerstag früh sollten wir noch mal zum TA kommen, noch mal eine Infusion, aber auf dem Weg dort hin im Auto machte die Maus sich langsam auf den Weg ins Regenbogenland. Als ich sie beim Arzt aus dem Auto nahm wußte ich, dass es wohl kein Zurück mehr gibt. Ich habe es richtig in mir gespürt. So ein Gefühl kannte ich bis dahin nicht. Ich ging noch mit ihr rein und hielt sie fest, als der TA sie abhörte und sein Blick sagte alles. Mich quält auch die Frage, warum ich nicht zehn Minuten früher gefahren bin. Der TA sagte, das hätte auch nichts an der Tatsache gändert. Sie war mit ihrer Kraft am Ende. Ihre Lebensuhr war abgelaufen. Tja, so war das und nun bin ich schrecklich traurig und muss weinen, aber irgendwie hat mir das Schreiben jetzt auch gut getan.
Claudia
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Conny, Ich mußte zum Schluß von deinem Bericht auch heulen. Man stellt sich immer die Warum...fragen,sie hören nicht auf. Aber Buffy ist wenigstens friedlich und bei Dir eingeschlafen. Du hast auch soviel getan. Jasper haben wir zuhause einschläfern lassen, und wir wollten das er friedlich in unserem Armen ins Regenbogenland geht ,nur es lief nicht friedlich ab! Erst bellt er den Tierarzt an und dann seinen entsetzten Blick ,als er die Spritze bekam, es ging alles so schnell. Wir wollten ihn von seinen Schmerzen erlösen. Es lief bei mir alles (davor und danach) nur noch mechanisch ab. Was hatte man vorher alles überlegt, im Internet gelesen...wie oft war man beim Tierarzt (habe unseren Tierärzten vertraut, wie das eben so ist) Aber an dem Einschläferungstag hat er uns auf was hingewiesen,wo ich in dem Moment nur dachte,gut das es nicht geplatzt ist, aber hinterher bekam ich so eine Wut (ist immer noch)!!! Warum sagte er(Sie) es uns nicht vorher! auf was wir noch achten sollen. Dann war mir klar,warum Jasper zum Schluß solche Schmerzen hatte. Jasper zeigte uns, das er Schmerzen hatte,aber wir wußten nicht warum. Als es zu spät war,wußte ich es. Er muß wahnsinnige Schmerzen gehabt haben,man will ihm helfen und weiß nicht wie. Und das verzeihe ich mir auch nicht. Viele Tröstende Grüße von Claudia mit Jasper Mein Rettungsanker
Heidi Eichholzer
Comment from Feb 8, 2016

Hallo Conny, habe mir gerade Buffys Krankheistverlauf durchgelesen. Es ist Euch aber auch nichts geschenkt worden. Benji war auch schwer Herz- und Nierenkrank.Die Medikamente die gut fürs Herz waren haben den Nieren geschadet und umgedreht genauso. Wir mußten den Teufel mit dem Belzebub austreiben. 5 Monate hatten wir nach Diagnosestellung noch zusammen. Drück Dich ganz fest Heidi
Anette Kuhlmann
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Conny! Ich bin mir sicher,daß Buffy Dich genauso schmerzlich vermisst wie Du sie,aber es wird irgendwann einen Tag geben,da seid Ihr wieder vereint.Die Zeit bis dahin mag lang sein und so manche Stunde Trauer über den Verlust von Buffy beinhalten,aber all dieser Kummer wird in dem Moment vergessen sein,in dem Du sie wieder in Deine Arme schließen kannst und Ihr zusammen seid.Untrennbar...Für immer!!! Viele tröstende Grüße Anette mit ihrer unvergessenen Candy im Herzen
renate trapp-eichmann
Comment from Feb 8, 2016

liebe conny, mein kleiner quincy war erst 1 jahr 19 tage alt, als er überfahren wurde. tierärztin sprach von einer ev, kastration, damit hätte ich (wir) leben können.ich war durch den unfall derartig konfus und geschockt, das ich mich wie ein kleines, dummes mädchen von der tä nach hause schicken ließ. das war um ca 7h40. um 8h10 kam die todesnachricht durch die tä. nach über 2 jahren kann ich quincy nicht gehen lassen. der gedanke, bei seinem letzten weg nicht an seiner seite gestanden zu haben, lässt mich einfach bis heute nicht los. er war doch noch gar nicht richtig erwachsen!!!!!!!!!! Warum?????????????????????? die hoffnung, unsere seelenhunde am ende der rbb wiederzusehen, hält aufrecht. ihre renate trapp-eichmann
Conny
Comment from Feb 8, 2016

Danke all ihr Lieben für euren Zuspruch! Liebe Grüße Conny mit Buffy ganz tief im Herzen
Manuela
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Conny, danke, dass Du mir das alles erzählst. Bei Donja war durch Ihre Allergien und Bronchitis, Mandelentzündung, Ohrenentzündung durch Cortison die Leber geschädigt. Immer wieder waren die Blutbilder nicht in Ordnung. Dann bekam sie epileptische Anfälle, sie krampfte und das dauerte manchmal bis zu einer viertel Stunde. Der TA sagt, er müsste das sehen, aber bis ich dort war, war es vorbei. Diese Anfälle häuften sich. Sie wollte nicht mehr laufen, schlief viel. Trotz wenig fressen, wurde sie dicker. Verdacht Cushing Syndrom. Es wurde ausführliche Bluttests gemacht. Drei am Tagen im Abstand von 4 Stunden und die Blutmenge war enorm. Aus dem Bein kam nicht genug Blut, also sind sie an die Halsvene. Sie wurde total verstochen. Wir haben beide geweint. Dann war es bestätigt und sie bekam Tabletten. Dadurch kam sie in die Addisonkrise, die Tabl. wurden abgesetzt. Dann wurde das kranke Herz noch entdeckt, bekam auch Tabl. Donja war immer müde, wollte nicht mehr raus, wieder hin Blut abgenommen. Glukose lag bei 1,8. Wieder Bluttest mit viel Blut waren nötig. Das ganze Drama von vorne. Wieder bestätigt. Jeden Tag haben wir im Ohr Werte gemessen. Sie war so tapfer. Dann bin ich nach Hofheim in eine Spezialklinik gefahren. Sie sagten OP, aber sie sehe eigentlich schon so aus, als ob nichts ginge. Aber ich wollte sie auch nicht 2 Wochen dort lassen, da die Heilungschancen gleich Null sind und Donja vor Heimweh nur so gelitten hätte. Cortison durfte ich ihr nicht geben, da beim Cushingsyndrom zu viel körpereigenes Cortison ausgeschüttet wird. Ich hatte Donja mit der Krankheit knappe 2 Monate. Ich glaube nach der Vergiftung wo sie dreimal am Tag Infussionen und Spritzen bekommen hatte, danach war sie nie wieder die Alte. Nachts hat sie keine Liegetellung mehr gefunden, die Atmung war so schwer, sie hat nicht mehr gefressen nur Straußendarm. Das war ihr Lieblingsleckerli, also hat sie Glukose in den Mund geträufelt bekommen. Hinterher haben die in der Klinik gesagt, ich solle lieber Honig nehmen, da Glukose den Wachstum des Tumors beschleunigt. Lt. TA bestand auch Gefahr des platzens und dann wäre Flüssigkeiten in den Bauchraum gekommen, dann hätte sie große Schmerzen bekommen. Das wollte ich nicht. Jede Nacht waren wir so oft auf, Zucker gemessen, Honig eingeflösst etc. Donja hat immer starke Schwächeanfälle gehabt. Und dann der letzte Tag... ich hasse mich dafür. Und wenn ich jetzt lese, dass Deine Buffy 1,5 Jahre damit gelebt hat, habe ich noch mehr Angst die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Aber ich kann es nicht mehr ändern. Warum mussten unsere beiden Mäuse so was kriegen. Ach Conny, ich drück Dich. Liebe Grüße Manuela mit Zaubermaus Donja
Manuela mit Zaubermaus Donja
Comment from Feb 8, 2016

Es tut mir leid, dass wegen mir Deine schmerzlichen Erfahrungen wieder hochkommen. Für Dich liebe Conny und Buffy: Mein Hund Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt, mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht. Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt. Wie er sich an meine Beine lehnt, beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt, seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe..., sagt mir tausendmal, dass ich der einzige Grund seines Daseins bin. Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne. Bin ich wütend, bringt er mich zu lachen. Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt. Mache ich mich zu Narren, sieht er darüber hinweg. Gelingt mir etwas, lobt er mich. Ohne ihn bin ich nur einer unter vielen. Mit ihm bin ich stark. Er ist die Treue selbst. Er lehrt mich die Bedeutung der Liebe. Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden. Er lehrt mich verstehen, wo vorher Ignoranz war. Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen. In seiner Gegenwart habe ich keine Angst vor Dunkelheit und Unbekanntem. Er versprach auf mich zu warten,... wann und wo auch immer... ich könnte ihn ja brauchen. Und ich brauche ihn - wie ich es immer getan habe. Er ist eben mein Hund.
Manuela mit Zaubermaus Donja
Comment from Feb 8, 2016

Tut mir leid Conny, dass wegen mir wieder Deine schmerzlichen Erfahrungen hochkommen. Für Dich liebe Conny und Buffy: Mein Hund Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt, mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht. Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt. Wie er sich an meine Beine lehnt, beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt, seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe..., sagt mir tausendmal, dass ich der einzige Grund seines Daseins bin. Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne. Bin ich wütend, bringt er mich zu lachen. Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt. Mache ich mich zu Narren, sieht er darüber hinweg. Gelingt mir etwas, lobt er mich. Ohne ihn bin ich nur einer unter vielen. Mit ihm bin ich stark. Er ist die Treue selbst. Er lehrt mich die Bedeutung der Liebe. Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden. Er lehrt mich verstehen, wo vorher Ignoranz war. Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen. In seiner Gegenwart habe ich keine Angst vor Dunkelheit und Unbekanntem. Er versprach auf mich zu warten,... wann und wo auch immer... ich könnte ihn ja brauchen. Und ich brauche ihn - wie ich es immer getan habe. Er ist eben mein Hund.
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