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Benji
Published on Oct 31, 2011 by Renate Sroka

Hallo mein kleiner Stinker möchte mich mal wieder bei dir melden. am 13.03.2011 bist du von uns gegangen und es ist alles so schwer ohne dich.Ich kann dich einfach nicht vergessen und ich will es auch gar nicht.Ich passe immer mal auf andere Hunde auf.Da ist der Idefix der Barni oder die angeblich schwierige Emma oder die kleine wilde Hummel Terry.Ich habe sie alle lieb,aber sie können mich von meinem Schmerz nur kurz ablenken.Carolin ist auch nicht mehr bei mir und nun muß ich auch noch unsere gemeinsame Wohnung aufgeben.Es tut alles so weh.Die Wohnung in der du gestorben bist.Aber ich werde dich mitnehmen in meine neue Wohnung.Ich hoffe nur du fühlst dich dort wohl mein Liebling. Ich bin ja bei Dir.Ich werde für dich ein schöners Plätzchen finden und auch wieder jeden Tag eine Kerze anzünden.Mir wird es unheimlich schwer fallen die vertraute Umgebung hier aufzugeben wo mich so viel an dich erinnert.Unsere gemeinsamen Spaziergänge,der allmorgendliche Weg zum Bäcker um frische Brötchen zu holen und...und...und.Immer wenn ich vor der Wohnungstür stehe und aufschließe,denke ich du stehst noch so erwartungsvoll und aufgeregt neben mir, wie du es immer warst.So als ob es dir nicht schnell genug ginge bis die Tür endlich auf war und du wie ein Blitz in die Wohnung reingeschossen bist.Manchmal versuche ich mich damit zu trösten,das du ja immer noch bei mir bist und ich dich nur nicht mehr sehen kann.Oftmals warst du ja bei useren gemeinsamen Spaziergängen auch verschwunden und ich konnte dich nicht mehr gesehen.Doch du wußtest immer wo ich gerade bin.Du hast mich nie aus den Augen verloren.Wenn ich die Richtung gewechselt habe, warst du auf einmal wieder neben mir.Jetzt werden wir wieder unsere Richtung wechseln und ich hoffe du bist auch wieder neben mir.Was ich dazu beitragen kann werde ich tun.Bitte bleib bei mir.Deine traurige und immer noch um dich weinende Mutti
Book of condolence
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Comments
Brigitte Rüscher
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Renate, Ich empfinde genau wie Sie und stecke in der Zwickmühle. Ich möchte hier wegziehen,kann die Gegend nicht mehr ertragen. Jede Ecke reisst die Wunden wieder auf,wo ich mit meinen beiden Hunden war. Auch meine Hunde sind im März gestorben. Billie-Jean hatte Hautkrebs und Merlin bekam einen Wirbelsäuleninfaarkt. Beide wurden 15 Jahre alt. Der Schmerz lässt nicht nach. Auch ich denke,ich kann meine Hunde nur nicht mehr sehen,aber da sind sie noch. Ich rede auch mit meinen Hunden. Jemand der DAS nicht versteht,würde denken ich wäre "senil". Aber ich rede mit ihnen,wenn ich alleine bin. Liebe Renate,hier verstehen wir ALLES. Ganz liebe Grüsse von Brigitte
Renate aus Zwickau
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Brigitte es ist so schön,das Du mir geantwortet hast und ein wenig Mut zugesprochen hast. Ich habe so sehr gehofft,das mich jemand versteht.Zur Zeit fühle ich mich so allein.Meine Tochter ist weit weg und bei den anderen Menschen habe ich das Gefühl das sie mich nicht wirklich verstehen. Da unterhalten sich 2 sogenannte Freundinnen hinter meinem Rücken und dann wird gesagt,das man es nicht verstehen kann das ich immer noch so ein Theater um diesen Hund mache.Das schmerzt so sehr weil genau diese Freundin mich getröstet hat und auch angeblich immer für mich da sein wollte.Wem kann man da heute noch glauben?Das war eine Freundin mit der ich seit frühester Jugend zusammen war.Ich bin so verletzt, das ich diese Freundschaft abgebrochen habe.Die andere Freundin die mir das alles erzählt hat meldet sich auch nicht mehr bei mir.Ich halte mich auch da zurück, weil ich denke, das ich niemanden hinterherlaufen muß.Aber nun mal zu Dir.Du hast ja nun gleich zwei Hunde auf so schmerzliche Weise hergeben müssen.Wie schwer muß das denn erst für Dich sein.Du hast ja Deine Hunde auch noch um viele Jahre länger gehabt. das schweißt einen ja noch viel mehr zusammen. Mein Benji ist ja nur 9 Jahre alt geworden und ich hätte ihn doch noch so gern ein paar Jahre länger gehabt.Bei Dir weiß ich das Du meinen Schmerz verstehen kannst.Da ist es bestimmt nicht nur so dahingeredet.Vielleicht können wir uns ja gegenseitig ein bisschen trösten.Ich würde gern noch ein bisschen mehr von Dir und Deinen Hunden wissen.Zur Zeit habe ich nur ganz viel mit meinem Umzug zu tun so das ich nicht immer sofort antworten kann.Komme aber immer mal wieder rein und würde mich freuen wieder mal was von Dir zu hören. Liebe Grüße Renate.
Renate aus Zwickau
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Brigitte Habe einen ziemlich langen Antwortbrief geschrieben der bem Versuch ihn abzuschicken verschwunden ist Da ich mich mit dem Computer nur ganz wenig auskenne,schreib ich diesmal nur ganz kurz um zu sehen ob das diesmal versandt wird .Liebe Grüße Renate
Marina H.-G. Berlin
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Renate, ja es ist traurig wenn man auf so einer art die sogenannten Freundinen kennen lernt. Lass die Leute reden-denn Sie wissen nicht das wir einen wundervollen Freund verloren haben-ein Familienmitglied!!! und kein Tierfell:(( Ich kann Dir deine Trauer um Benji nicht abnehmen, aber ich drücke Dich mal ganz doll aus der Ferne und Kopf hoch bestimmt kommt auch bei Dir der Tag wo Du an Benji mit einem Lächeln zurück denkst. Mich haben Sie auch für verrückt gehalten wo ich Lara nach 13 1/2 jahren verloren habe- ich habe mich von den sogenannten Freundin verabschiedet und mir geht es jetzt gut. L.g aus berlin Marina mit Lara-Maus
Renate aus Zwickau
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Marina vielen Dank für Deine tröstenden Worte.Das tut echt gut wenn man sich in so einem trostlosen Zustand befindet.Ich glaube ich muß mir eine ganz neue Sichtweise zulegen.Warscheinlich können wirklich nur Gleichgesinnte Menschen diese Situation richtig einschätzen.Bisher dachte ich immer eine Freundschaft ist auch das Verstehen in Ausnahmesituationen.Vielleicht jammere ich ja wirklich ein bisschen viel.Aber es sind nun einmal meine Gefühle die da mit mir durch gehen.Darf denn ein Mensch keine Gefühle zeigen? Muß man sich denn immer nur zusammenreißen?So etwas muß ein Freund doch auch mal aushalten können,oder liege ich da falsch.Ganz ganz liebe Grüße aus Zwickau sendet Dir Renate
Brigitte Rüscher
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Renate, auch mir hast Du mit Deinem langen und lieben Brief,geholfen. Mein Leben verläuft auch jetzt völlig anders. Meine älteste Tochter ( 32) hat sich in meiner schwersten Zeit völlig distanziert,weil sie das \"alte Leute Gejammer\" nicht erleben wollte. Obwohl ich meinen Schmerz alleine getragen habe und niemanden \"bejammert\" habe. Meine jüngste Tochter ( 24 ) hingegen,hat mir alle Hilfe der Welt gegeben. Wir haben uns im Arm gelegen und beide um die Wauzies geweint. Wir sprechen sehr oft von Merlin und Billie-Jean und die beiden sind nur nicht mehr zu sehen,aber noch da. So viele Leute meinen immer,ich solle mir doch \"einen Neuen kaufen\"...... Ich kann es nicht mehr hören. Ist ein Fell austauschbar....einfach neu kaufen und schon laufen wieder die Pfoten durch meine Wohnung ? NEIN und nochmals NEIN !!!!!! Und genau DAS versteht keiner,von den \" Nichtbetroffenen\". Und das Schlimmste ist,wenn man so einen schlechten Rat nicht befolgt....solle man dann ohne Hund leben...so wie \"selber schuld\" könnte sich doch wieder einen kaufen... Alle solche Leute kenne ich jetzt nicht mehr.Habe viele Kontakte abgebrochen. Ich verstehe Dich 1000% ,liebe Renate. Ich verstehe ganz genau,wie schlecht Du Dich wegen Benji fühlst. Ich kenne die Leere,die sich in unser Herz schleicht. Nichts kann trösten,nichts kann man mehr positiv sehen. Wenn andere Leute lachen,ist es wie eine Ohrfeige und man möchte sich heulend zurückziehen. Liebe Renate,gerne können wir Kontakt halten. Meine Mail Adresse habe ich ja in meinem Antwortbrief. Ich denke an Dich und drücke Dich auch tröstend. Hier im Forum findest Du nur liebe verständnisvolle Menschen,die alles um Dich herum verstehen. Sei ganz lieb gegrüsst, von Brigitte
Renate aus Zwickau
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Brigitte Du hast so lieb geschrieben und so viele tröstende Worte für mich gefunden vielen Dank dafür. Ich hatte schon wieder Tränen in den Augen.Bin zur Zeit sehr nah am Wasser gebaut.Es tut eben auch noch weh wenn ich mit meiner einzigen Tochter nicht weiß, wie ich dran bin.Sie hat nach dem Tod von Benji fast durchgedreht mußte im Krankenhaus behandelt werden.In dieser Zeit war ich für sie da und mußte meine Trauer um Benji erst einmal in den Hintergrund schieben.Sie wirkt jetzt gefast und wenn ich mit Ihr über unseren gemeinsamen Hund und seinen tragischen Tod sprechen will blockt sie alle Gespräche ab.Sie hat aber in ihrer Wohnung überall Bilder von Ihm aufgestellt obwohl Sie für Deko absolut nichts übrig hat.Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll.Wir sprechen nicht mehr gemeinsam über Benji.Ich bin sicher das Sie auch noch trauert aber eben auf Ihre Weise.Zwischen uns ist kein böses Wort gefallen aber es gibt auch keine gemeinsame Trauer.Was mache ich nur falsch?Gemeinsam trägt man doch vieles leichter.Warum darf ich Ihre Gefühle nicht wissen.Du siehst wir haben wirklich einige Gemeinsamkeiten.Nur das Du immer alles im Doppelpack hast.2 Mädchen und 2 Hunde.Ich habe nur 1 Mädchen (24) und nur einen Hund. LG von Renate
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