Memorial page of Gina

Gina
Published on Nov 2, 2011 by Anna Kirschbaum

Mein Ginchen, mein Mausebär! Morgen sind es 5 Monate. Am 03.06.2011 hast du uns, Herrchen und Frauchen, verlassen. Der Krebs hatte dich besiegt. Es war ein so schlimmer Tag. 16 Jahre alt bist du geworden, fast 3 Jahre hast du davon bei uns verbringen dürfen. Ich bin so dankbar für diese Zeit. Ich brauche dir nicht zu schreiben, wie sehr ich dich vermisse. Das weißt du! Jeden Tag spreche ich mit dir. Deine Urne wird immer einen Platz bei uns haben. Der neue Hund, die neue Gina, ist jetzt schon 3 Monate bei uns. Sie ist auch der Grund, warum ich diese Zeilen heute niederschreibe. Ich will an dich erinnern, aber auch anderen Trost spenden und Mut machen. Ich will euch sagen, das die Entscheidung, einen neuen Hund zu nehmen, die Zweitbeste in meinem Leben war. Meine beste Entscheidung war damals, im August 2008, einer alten Hündin mit 13 Jahren, noch ein Zuhause zu geben. Die Liebe dieses Hundes hat mein Leben verändert und dazu geführt, daß ich nicht mehr ohne Hund sein möchte. Ich erinnere mich täglich an sie, mit viel Wehmut, und doch schafft es der neue Hund, mir täglich ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich möchte euch sagen, daß die Trauer nie ganz gehen wird, aber die Liebe und der Platz in Eurem Herzen, in Eurer Mitte, wäre verschenkt, wenn nicht ein anderes armes Fellknäuel die Liebe, Zuneigung und Fürsorge erfahren darf, die euer geliebter Vierbeiner erfahren durfte. Wie war es bei mir? Die Trauer hat mich wahrlich von den Beinen gerissen, aber als ich die neue Gina kennenlernte, hatte ich wieder ein Stück Boden zurück. Erst ganz zaghaft dachte ich, es dürfte nicht sein, ich hatte ein schlechtes Gewissen. Aber ich hatte auch soviel zu geben. Sollte der Platz, an dem du, mein geliebtes Ginchen, uns begleitest hast, leer bleiben? Die Stimme nicht mehr liebkosen, die Hände nicht mehr streicheln? Und woanders sehnt sich ein Tier nach alldem, was nun nicht mehr gebraucht wird und ungenutzt vergeht? Ich habe dich in Gedanken befragt, ob es richtig ist, diesem armen Geschöpf, knapp dem Tode entkommen, ein Zuhause zu geben und ich bin mir sicher, du hast gelächelt und genickt. Ihr Lieben! Trauern ist gut und wichtig! Vergessen werden wir unsere Lieblinge nie, aber irgendwo auf dieser Welt gibt es ein Wesen, daß euch braucht. Ihr müßt nur auf die Suche gehen. Wenn ihr es gefunden habt, werdet ihr es wissen! Ich wünsche euch alles Gute und allen Tieren die Aussicht auf ein schönes Zuhause. Anna.
Book of condolence
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Comments
Daniela von den paradiesischen Azoren 🏝️ mit Kimabelura im Himmel
Comment from May 17, 2026

Wussten Sie, dass ich manches Mal in den frühen Morgenstunden aufwache um zu kondolieren? Mir imponieren die Eremiten, die in Höhlen in der Wüste leben und nicht solche, die Millionen von Besuchern haben 🐪🦙 TRAUER IST HEILIG FÜR DEN WUNDERBAREN HUND UND FREUNDE (FAMILIE) Joh 3,16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. 1Mo 7,15……Und sie (die Tiere) gingen zu Noah in die Arche, je zwei und zwei von allem Fleisch, in dem Lebensodem war. Die Arche ist ein Bild für den Himmel Lebensodem wurde vom Schöpfergott in’s Antlitz eines jeden Lebewesens geblasen. …so atmen wir im Himmel weiter… Im Himmel ist der lebendige Gott Gott weiß wann Sie zum Glauben kommen und ER weiß wann Sie beten - auch für Ihre Tiere. So hat Gott auch für sie gesorgt, bevor Sie gebetet haben

Marina H.-G. Berlin
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Anna, es sind wahre Worte und Gedanken die du geschrieben hast- ich gebe Dir mit deinem Kommentar vollkommen recht. L.g Marina mit Lara-Maus
Heidi Eichholzer
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Anna, Dein Beitrag hat mich zu Tränen gerührt und auch sehr nachdenklich gemacht. Aber ich glaube liebe Anna Du hast recht. LG Benji-Mama Heidi
Rosengarten-Team Fil. Bi-OWL
Comment from Feb 8, 2016

Alles hat seine Zeit: Sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben, sich loslassen und erinnern
Olga
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Anna, ich kann Dir nur zustimmen. Ich habe jetzt seit 42 Jahren immer einen Dackel. Ein Leben ohne könnte ich mich gar nicht mehr vorstellen. Ich habe hier auf den Seiten ein Testament eines Hundes gefunden, das alles sagt: "Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben. Ich würde auch solch´ ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende geholfen hat, gehalten im liebendem Arm. Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht: "Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh!" Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus. Und gib' ihm meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann." Liebe Grüße Emil-Frauchen Olga
Anna Kirschbaum
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Menschen im Forum, als mein Mausebär damals starb und nach nur 6 Wochen gebeten wurde, der neuen Gina ein Zuhause zu geben, da habe ich mich über dieses Forum gefragt, ob es richtig sein wird. Die Mitarbeiter vom Rosengarten- Team haben dieses Testament eingestellt und ich habe es mir zu Herzen genommen: DAS TESTAMENT Ich besitze wenige Güter, die ich hinterlassen kann. Nichts wertvolles ist mein Eigentum, außer meiner Liebe und meinem Glück. Ich bitte meine Besitzer, dass sie mich immer im Gedächtnis behalten, aber sie nicht wegen mir leiden. In meinem Leben bemühte ich mich, ihnen Trost in traurigen Momenten und Freude in ihrem Glück zu sein. Es tut mir weh, ihnen mit meinem Tod Kummer zu bereiten. Die Stunde des Abschiedes ist gekommen und es fällt mir schwer, sie zu verlassen, aber zu sterben wird nicht traurig sein, denn (im Gegensatz zum Menschen) fürchtet der Hund nicht den Tod. Eine große Bitte noch: ich hörte oft von meinen Menschen: \"Wenn er stirbt, wollen wir keinen Hund mehr. Wir lieben ihn so sehr, dass wir keinen anderen haben möchten.\" Ich bitte meine Menschen, aus Liebe zu mir wieder einen Hund aufzunehmen. Es nicht zu tun, wäre eine traurige Erinnerung an mein Andenken. Ich möchte die Gewissheit haben, dass sie, gerade weil ich in ihrer Familie lebte, nun nicht mehr ohne Hund leben können. Ich war nie eifersüchtig oder erbärmlich, spielte mit der schwarzen Katze, teilte an kalten Tagen den Teppich mit ihr und all die anderen Dinge aus Treue und Liebe. Ich hinterlasse meinem Nachfolger mein Halsband und die Leine und wünsche ihm, dass er - wie ich - das Glück in diesem Haus genießt. Das letzte Abschiedswort an meine Lieben: \"Wenn ihr mein Grab besucht, denkt an mich voller Traurigkeit, aber auch mit dem Wissen, dass hier eine Kreatur ruht, die euch liebte. So tief mein Schlaf auch sein mag, ich werde euch hören und selbst die große Macht des Todes wird nicht verhindern können, dass meine Seele dankbar mit dem Schwanz wedelt. Mein Ginchen, mein Mausebär: Wir vermissen dich!
Kornelia
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Anna, Du sprichst mir mit Deinem Beitrag aus dem Herzen, denn Du hast vollkommen recht.Auch wir haben nach dem Tod unserer über alles geliebten Anja (Airedale-Terrier) vor fast 4 Monaten einer armen Hundeseele vor einiger Zeit ein neues Zuhause gegeben.Kessy sass in einem Tierheim in Polen und sollte mit 14 Monaten getötet werden.Sie wurde dann von einem Tierheim in Rostock übernommen und wir haben sie dort geholt.Wir werden unsere Anja niemals vergessen, sie wird immer in unserem Herzen bleiben und ich glaube, dass sie mit unserer Entscheidung einverstanden ist.Kessy zeigt uns jeden Tag, wie dankbar sie für unsere Zuneigung und Liebe ist und es ist schön zu sehen, wie in der kurzen Zeit aus ihr schon ein kleiner fröhlicher Mischlingshund geworden ist.Vielleicht bewirkt Dein Beitrag ja, dass einige arme Hunde bald ein schönes Zuhause bekommen - dass wäre zu schön. Sei ganz lieb gegrüsst, Konny mit Anja im Herzen
Roses

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