Memorial page of Bonnie meine Lieselotte

Bonnie meine Lieselotte
tempus fugit amor noster manet in aeternum
dog [Englisch Cocker Spaniel]
Published on Oct 4, 2017 by Suse
Supervised by: Filiale Düsseldorf



Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).
Book of condolence
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Comments
Unbekannt
Comment from Jan 13, 2018

Liebes Bönchen, mein süßes Fellschnütchen, deine Schneekugel ist neu bestückt. Außerdem gibt es ein "Küchenfoto" in der Küche, nahe deines Futterplatzes, und ein zusätzliches im Büro nahe der Tür, ein "Bürofoto", auf dem du ganz Bonnie typisch halber in der Tür sitzt, und darauf wartest, dass ich mich vom Stuhl erheben möge, und drei weitere, eines im Flur nahe deiner zweiten Truhe mit deinen übrigen Utensilien, ein weiteres im Wohnzimmer, und noch eines im Schlafzimmer. Bis auf das Bad, bist du nun auch bildlich überall, wo du immer warst. Ich muss allerdings sagen, dass ich nach wie vor ein ambivalentes Gefühl zu all den Fotos von dir habe, und mitunter immer noch auch versucht bin, sie alle wieder abzuhängen, bzw wegzulegen, weil es immer auch wahnsinnig weh tut, dir auf einem Foto zu begegnen - nur auf einem Foto... Ich bin heute in besonders deprimierter Stimmung. Keine Ahnung warum. Darüber hinaus bin ich immer wieder erstaunt, wie traurig man eigentlich noch werden kann. Erst dachte ich, es läge vielleicht daran, dass ich krank würde, ich meinte, ich verspürte ein leichtes Kratzen im Hals... Aber nachdem ich gleich dagegen steuerte (meine "Zaubertropfen"), und die leichten Halsschmerzen inzwischen wieder verschwunden sind, kann ich den Gedanken wohl verwerfen. Ich fühle mich trotzdem auch körperlich nicht wohl. Wenn ich nichts esse, wird mir schlecht. Esse ich etwas, wird mir davon schlecht. Ich habe Rückenschmerzen, bin insgesamt absolut und total verspannt, habe die meiste Zeit Kopf- und Bauchweh, meine Allergien nerven, -und das Herz tut mir sprichwörtlich weh. Ich schätze, ich gehörte wohl mal in die Hände eines Arztes ...wäre da nicht meine Ärzte Phobie. Allerdings, speziell die Herzschmerzen machen mir durchaus Sorgen... Andererseits, wenn ich morgen tot umfalle - so what. Dann bin ich wenigstens wieder bei dir, und S. und P. und T. , und all den anderen. Habe sowieso keine Ahnung was ich hier noch soll. ...mh, ich bin heute wirklich in besonders deprimierter Stimmung. Da ist dieser Kloß im Hals, die Faust in der Magenkuhle, der Knoten in den Eingeweiden, und die Wahl zwischen hemmungslosen Weinen oder vor Kummer und Enttäuschung zu schreien. Und ich überlege, wie werde ich das los? Wohin könnte ich mich wenden? Ich weiß, wem ich mich noch vor vier Monaten hätte zuwenden können, bzw. durch wen es erst gar nicht so weit gekommen wäre, wer alles wieder heil, oder mindestens erträglich gemacht hätte, aber mein befellter Schutzengel ist nun weit fort, unerreichbar weit fort. Ob du jetzt wohl noch bei mir wärst, hätte ich vor knapp vier Monaten anders entschieden, und es doch weiter probiert, mit, als letzte Option, Morphiumpräparaten, und wenn, wie erginge es dir jetzt? Würde ich dann vielleicht morgen oder nächste Woche da sitzen, und mich vorwurfsvoll fragen, warum ich dir das angetan habe, dich nicht eher frei zu geben, um dir das nun zu ersparen? Nein, mit ziemlicher Sicherheit wärst du jetzt, also heute, auch nicht mehr da. Nicht bei dem Tempo in dem der Tumor wuchs und offenbar streute/gestreut hatte. Ich sollte mich wirklich nicht auf das gefährliche Gedankenterrain bewegen, meine Entscheidung anzuzweifeln, die ich schließlich weder leichtfertig noch "mal eben so zwischen zwei Terminen" traf. Trotzdem wünschte ich, ich könnte sie "jemand anderen in die Schuhe schieben", statt sie auf meiner Karma-Liste verzeichnen zu müssen, weil dann das Gefühl von Schuld vielleicht nicht so schwer wiegen würde, gleichgültig, wie irrational das sein mag. Es ist einfach nicht richtig, wenn von einem Menschen schon wieder verlangt wird zu entscheiden, das Liebste das er hat herzugeben! Und wer behauptet, das Leben, oder Gott, oder wer auch immer, bürdete einem einzelnen Menschen nur so viel auf, wie er auch tragen kann, der hat keine Ahnung. Wieso muss man sich eigentlich auch noch so nen' Scheiß anhören? Inzwischen wird es langsam wieder dunkel draußen. Ich muss noch was einkaufen fahren - und möchte so gar nicht auch nur den Fuß vor die Wohnungstür setzen. Ohne dich raus zu gehen, nur um dann in eine leere Wohnung zurück zu kehren, in der keine Bönie mich erwartet, fällt mir nach wie vor unendlich schwer, und ich vermeide es, so weit es nur irgend geht. Zu sehr haut es mich jedes mal wieder neu um, dich nicht schwanzwedelnd anzutreffen, nachdem das Verlassen der Wohnung ohne dich neben mir schon die reinste Tortur ist... Ob das wenigstens irgend wann mal besser wird? Ich schließe immer noch die Wohnungstür, die sich nach innen öffnet, vorsichtig auf, weil ich dich davorstehend erwarte. Sehe ich dich dann nicht, kommt mir immer noch die Illusion in den Kopf, dass du schläfst, und ich dich entdecken werde, wie du mir ganz verschlafen und im Aufstehen begriffen vom Sofa aus zublinzelst. Ich brauche dafür nur die Wohnzimmertür ganz aufschieben. Ich nehme auch immer noch die Schlüssel ganz behutsam von der Ablage, wenn ich nur kurz zum Briefkasten, oder in den Waschkeller will. Ganz so wie immer, wenn ich dich schlafend wähnte, und dich durch das Klimpern nicht aufwecken wollte. Dabei können die Schlüssel doch klimpern so viel und so laut sie wollen, es kommt keine Bonnie erwartungsvoll um die Ecke und fragt, ob wir raus gehen wollen oder was. Ich krieg' das einfach nicht raus aus allen meinen Abläufen, dich darin einzubinden. Und bin dann jedes mal wieder von der Erkenntnis tief getroffen, dass das alles so nicht mehr "nötig" ist. Mein Bönchen, süße Lieselotte, bezauberndes Fellschnütchen, geliebtes Hundetier, ich vermisse dich unsäglich! Dein Fehlen tut ganz schrecklich weh!

Unbekannt
Comment from Jan 12, 2018

Liebe Bonnie vielen Danke für deinen Besuch ich habe mich sehr gefreut nun wünsche ich dir ein schönes Wochenende liebe Grüße Blacky Liebe Suse ich wünsche Dir von ganzen Herzen ein schönes Wochenende am Sonntag sind es schon 2 Jahre und 6 Monate das unser Blacky von uns gegangen ist, ich bin noch genau so traurig wie am ersten Tag aber es gibt ja auch so schöne Erinnerungen die ganz fest im Herzen bleiben liebe Grüße sendet Dir Elke mit Blacky im Herzen
Unbekannt
Comment from Jan 12, 2018

Liebe Bonnie, brrr... ungemütlich draußen... Es ist diesig, fast könnte man von Nebel sprechen, und mit 2 Grad nicht gerade kuschelig. Heute hätte dich deine Arthrose ganz schön gequält... Mein armes Bönchen... Das hat mir immer so unheimlich leid getan, und mir taten prompt ebenfalls die Gelenke weh. So wären wir heute nicht viel herumgelaufen, sondern hätten es uns Daheim gemütlich gemacht. Zuhause warmes Orange produziert, während draußen alles grau in grau ist. ................................. Eben sind die Ersatzfotos für deine Schneekugel angekommen, Bönie. Während die, bei denen angezeigt worden war, dass die Abzüge eventuell nicht ganz fehlerfrei gelingen würden (es sind die, die ich bearbeitet habe und die sind ganz hervorragend geworden!), sind zwei andere Fotos farblich leider etwas entgleist. Mh. Ich glaube trotzdem, das ich es dabei bewenden lasse. Was soll ich wegen ein paar Cent einen Aufriss starten. Zwar war eines von denen für eine Seite der Kugel gedacht, aber dann nehme ich halt ein anderes. Das ist nicht Kriegsentscheidend. Also werde ich gleich auswählen, und die Fotos für deine Kugel anpassen. ...und sollte ich wieder einmal auf die Idee kommen, das Wasser in der Kugel aufzufüllen, bin ich schlauer, und nehme die Fotos vorher raus! Menno! Was ich dir noch erzählen wollte, bevor das Klingeln des Postboten mich unterbrochen hat... Heute Vormittag, ich saß gedankenlos am Laptop, lediglich ganz konzentriert auf den Bildschirm (ich habe irgend so ein blödes Online Spiel gespielt), da kamen mir urplötzlich und aus dem Nichts zwei Gedankenfetzen in den Sinn "Bonnie" und "rausgehen". Ich habe tatsächlich das Spielefenster geschlossen, und wollte gerade mit einem seufzenden Blick aus dem Fenster aufstehen, als mich die Erkenntnis traf, und die Realität mich wieder hatte. Keine Bonnie da... Boah, war das wieder ein ekliges Gefühl... Richtig übel ist mir geworden. Es heißt doch immer, der Mensch würde sich an so ziemlich alles gewöhnen können. Ist wohl nur die Frage wann, und wie lange ich auf diese "Gewöhnung" noch zu warten habe. Es gibt keine Worte (oder ich finde sie nicht), die vernünftig beschreiben würden, was du für mich bist, süßeste aller Bönies. Und so bleibt mir nur ein simples "Ich hab' dich lieb!", und der Wunsch, du kannst in mein Herz hinein sehen, und spüren, wie groß diese vier Worte in Wahrheit sind!

Christel
Comment from Jan 11, 2018

¸.•*¨*`•.¸ Wir können unsere Engelchen nicht sehen, aber es genügt, dass sie uns sehen - Christel mit Mumpi i. Herzen¸.•*¨*`•.¸ Liebe Grüße an Suse von Christel (Anubis)
Sue und Bonnie
reply from Jan 11, 2018

Dankeschön, liebe Christel, für deinen Besuch mit deinem Engelchen Mumpi. Liebe Grüße an euch beide Suse mit ihrer Bonnie überall
Amigo
Comment from Jan 11, 2018

Liebe Bonnie, ich weiß gar nicht wo wir stehen geblieben sind. Ich glaube ich hatte dir die schönen Seiten von mir mit Bela erzählt. Durch dein Frauchen habe ich jetzt die Geschichte von Molly erfahren. Hättest du dir vorstellen können als Hofhund zu Leben liebe Bonnie? Ich weiß, dass es einige unserer Rassevertreter zu dieser Zeit als Hofhund gab. Aber vorstellen kann ich es mir nicht. Ich hatte, glaube ich, schon mal erwähnt wie gut du es getroffen hast, als du aus dem Tierheim von deinem Frauchen adoptiert wurdest. Zusammen mit der Geschichte um die Kindheitserfahrungen deines Frauchens mit der schwarzen Molly war es wohl eine große Fügung des Schicksals, dass du sie gefunden hast. Bestimmt hast du gelesen, dass mein Freund Shaggy mir gefolgt ist. Aus diesem leider sehr traurigen Anlass, würde ich dir jetzt gerne mehr von meinem kleinen Freund Shaggy, mir und seinem Frauchen erzählen. Er gehörte zur Rasse der Jack Russel Terrier, hatte aber nur wenige Züge eines echten Terriers. Kurz- Er war dafür viel zu lieb. Mein Frauchen hatte außer dass sie uns Cocker als besonders liebenswert auf ihrer Hitliste ganz oben ansiedelte nie eine Lieblingsrasse. Im Herzen liebte sie alle Hunde und kam mit jedem Charaktere klar. Sobald sie einen Hund näher kannte, hat sie ihn ganz schnell in ihr Herz geschlossen. So auch den kleinen Shaggy. Er hat es wirklich fertig gebracht ihr Ministeine vor die Füße zu legen. Nach dem Wurf hat er genau diesen Stein gesucht, zurückgebracht und das Spiel ging von vorne los. Sein Frauchen hat Cocker liebend, so wie viele hier die in ihrer Kindheit die Rasse kennen gelernt haben, auch mich und meine Art ins Herz geschlossen. Wann kann man schon mal ohne Angst haben zu müssen mit einem „fremden“ Hund um ein Beutestück wie Ball, Tau…. kämpfen. Ich habe dieses Spiel geliebt und habe bei ihr besonders artikulierend aber nie in böser Absicht die schönsten Knurrlaute von mir gegeben. Ab und zu habe ich Shaggys Frauchen auch mal gewinnen lassen. Jedenfalls haben mein Frauchen und ich die beiden gerne getroffen. Liebe Bonnie, ich würde mich sehr freuen weitere Geschichten aus deinem Leben zu hören. Hattest du einen Lieblingsspazierweg? War es die Übelkeit, weshalb Auto fahren nicht so dein Ding war? Ich habe Auto fahren geliebt und war regelrecht beleidig wenn ich nicht mitfahren durfte. Ich freue mich von dir zu hören. Dein Freund Amigo
Bonnie für Amigo
reply from Jan 11, 2018

...puh endlich komme ich auch mal wieder zu Wort...;-) Hallo, lieber Freund Amigo, obschon der heutige Anlass so traurig ist, freue ich mich, dass du mir wieder mal schreibst. Ich höre so gerne deinen Erinnerungen zu! Auch dann, wenn sie traurig sind. Dann leg' ich dir meine Pfötchen um den Hals, und tröste dich. So wie heute. Denn auch, wenn du deinen lieben Spielkamerad nun bei dir hast, wissen wir beide, dass es immer zu früh ist, die Zeit auf der Erde irgendwie nie lange genug, und die Gesellschaft unserer Menschen noch länger hätte dauern sollen. Ich fühle mich geehrt, dass du Shaggy mitgebracht hast zu mir, und ihn mir vorstellst. "Hallo Shaggy, ich finde es schön, Deine Bekanntschaft zu machen, und, aus Deinem Leben zu erfahren. Auch Du gehörst zu den Artgenossen, die auf Erden das Glück hatten, IHREN Menschen gefunden zu haben, und innig von ihnen geliebt sind. Ich weiß es genau, kenne ich doch mein Frauchen, dass von nun an ihre Kerzen auch immer ihren Lichtschein hin zu dir werfen, und, dass Deiner gedacht wird." Zu deiner Frage Amigo, ob ich mir vorstellen kann, als Hofhund zu leben, muss ich sagen, nein, für mich, undenkbar! Oder gibt's da etwa Sofas? Und wie hätte dann das Kuscheln funktionieren sollen? Ich glaube nicht, dass Frauchen die halbe Einrichtung nach draußen geschleppt hätte. Nehme eher an, praktisch veranlagt ist sie ja, dass sie von selbst auf die Idee gekommen wäre, dass es einfacher ist, den Hund mit rein zu nehmen, statt alles nach draußen zu bringen, was unserem Lebensstandard angemessen ist. Ich muss allerdings dazu sagen, dass es sicher solche und solche Hof-Zwinger- oder Kettenhunde gab und gibt, denn gerade in ländlichen Regionen ist das nach wie vor kein ausgestorbenes Modell. Und früher, nun, da war es gerade auf dem Land und Bauernhöfen absolut üblich. Frauchen ist ja auf einem Bauernhof groß geworden, da hatten (fast) alle unsere Artgenossen ihre Aufgaben. Molly hatte das Haus zu bewachen. Bessy hinten den großen Garten, und die Kaninchenställe. Melack, den Frauchen ja auch erwähnte, hat bei ihrem Opa auf die Schweine, Gänse und Hühner aufgepasst. Und Benno, von dem ich dir noch erzählen werde, wenn Bessys Geschichte folgt (das war ihr "Lover"..grins), achtete auf die Pfauen, die Pferde und die Kühe oben auf dem Gutshof, bzw. den Weiden. Dann waren da noch die Hunde vom Schäfer, und alle anderen, die ebenfalls die Häuser ihrer Menschen bewachten. Molly und Bessy hatten einen großen Auslauf, und waren auch niemals permanent festgebunden. Sie liefen jeden Tag auch völlig frei auf dem wirklich großen Grundstück und Garten umher, plus der Spaziergänge in den Wäldern in der Umgebung. Beide hatten sie große Hundehäuser, die Frauchens Vater als Tischler selbst gebaut hatte. Die waren wirklich sehr hübsch und gemütlich. Und im Winter, wenn es draußen zu kalt wurde, kamen die Hunde natürlich ins Haus, und lagen mit ihren Menschenkindern schmusend (und durch die Wärme und totale Entspannung, mitunter pupsend) vor dem Kamin. Das selbe galt für den Sommer, wenn es draußen zu heiß war. Zwar hatten sie ihre schattigen Plätze auch in ihrem Bereich, konnten aber dennoch mit hinein ins kühle Haus. Und so sehr lange alleine waren sie ja auch nie. Spätestens am frühen Nachmittag war immer jemand wieder Zuhause. Insofern kann man glaube ich sagen, zumindest diesen Hofhunden ging es gut. Lieber Amigo, ich erzähle dir gerne weitere Geschichten aus meinem Leben. Mein Frauchen allerdings klaut sie mir allesamt für ihr Bonnie-Buch... Du müsstest ihr schon die Erlaubnis erteilen, dass sie unsere Gespräche später mit kopieren und ausdrucken darf. Was meinst du dazu? Lieblingsspazierweg... Ich überlege. Hatte ich so was? Eigentlich nicht direkt, ich bin überall gerne gelaufen, wo Frauchen mit mir hin ging. Außer, wenn sie der Meinung war, sie müsse mich, verirrter weise, stundenlang kreuz und quer durch die Gegend schleppen. Aber das ist ja nur einmal vorgekommen. Ansonsten, wenn man es so nennen will, gab es einen Lieblingsweg, den wir bevorzugt früh morgens gegangen sind, den ich besonders mochte. Da war alles dabei. Straße, Wiese, Wald, Wasser, eben, sowie hügelig und fast unwegsam, hell durch die Straßenlaternen, aber auch noch fast dunkel. Und, wir haben alle möglichen Tiere dabei getroffen. Für mich als Nasenarbeiterin natürlich ein Fest! Hattest du denn einen Lieblingsspazierweg? Und wenn, was für einer war das, und warum fandest du den so schön? Ja das Autofahren... Ganz schlimme Sache. Frauchen hat wirklich alles probiert. Ich glaube, es gibt keine Stelle in einem Auto, wo ich nicht gesessen gestanden oder gelegen, und getestet habe, ob mir da vielleicht nicht, oder nicht so schlimm schlecht würde. Ich saß in einer eigens dafür angeschafften Box, dann in einer anderen, weil die vielleicht besser wäre. Das Auto stand, es rollte, es fuhr schnell, langsam, geradeaus, kurvig. Es war Morgens, Tagsüber, Abend, Nachts. Fenster auf, Fenster zu, Klima an, Klima aus, Lüftung an, Lüftung aus. Ganz egal, keine Chance. Ich fing binnen ganz weniger Minuten an zu speicheln und zu hecheln, und dann habe ich mich erbrochen, als ob es kein Morgen geben würde, und immer, wirklich immer, war ich hinterher für mindestens bis einschließlich den nächsten Tag richtig krank, so mit Durchfall, Erbrechen, Mattigkeit... Ich wollte schon gerne, schließlich fand ich es immer blöd, wenn Frauchen doch mal ohne mich im Auto weg fuhr, aber es wollte einfach nicht gut gehen. Als wir aus Niedersachsen weg nach NRW gezogen sind, tja, da musste es ja sein, dass ich zwei mal mitgefahren bin. Einmal, weil Frauchen vor dem richtigen Umzug länger in der neuen Wohnung blieb, um zu renovieren etc, das zweite mal, zum Umzug ansich. Das bedeutete jeweils 3-4 Stunden Autofahrt. Und einmal eine ähnlich lange Fahrt zur Beerdigung von TikTak. Aber das war nur mit Medikamenten möglich. Und da mir Frauchen die nur im absoluten "Muss-Fall" geben wollte, waren ich und Frauchen eben hauptsächlich Fußgänger. Wo wir per pedes nicht hin kamen, tja, da sind wir halt ohne Not nicht hingegangen. Die Autofahr-Unverträglichkeit bestand schon von Anfang an, also hat sich Frauchen darauf eingestellt. Es zwar immer mal wieder probiert und zu trainieren versucht, aber es blieb dabei. Schließlich kam dann auch irgendwann Angst hinzu, denn ich wusste ja, was mir blühte, warum es am Ende sowieso nicht mehr möglich war, dass Frauchen selbst fuhr, denn man sieht wohl schlecht, und fährt nicht gut, wenn einem ein zitternder, speichelnder, spuckender Cocker am Hals hängt, und schier ins Frauchen rein kriechen möchte. Das sagt zumindest Frauchen. Ich schwöre hingegen, Amigo, soo wenig damenhaft habe ich mich gar nicht benommen, und mit höchster Contenance gezittert und Frauchens Kleidung sowieso nur ganz dezent von oben bis unten vollgespuckt. Hui, jetzt habe ich aber wieder viel erzählt... Nun bist du wieder an der Reihe. Erzähle mir doch zum Beispiel, wie das war, als du vor vielen Jahren zu deiner Jessi in die Familie gekommen bist. Magst du? Ich freue mich schon darauf, wenn du mich wieder besuchst, und mir, was du möchtest, von dir erzählst! Bis dahin schicke ich dir und deinem Frauchen einen liebsten Bonnie-Gruß deine Freundin
USCHI !!!
Comment from Jan 11, 2018

Mit den Gedanken bei der lieben Bonnie und Ihrem Frauchen !!! *-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-* Was ist Glück ??? Glück ist ... seinen Hund zu umarmen und die Nase in sein Fell zu kuscheln !!! Glück ist ... neben seinem Hund im Gras zu liegen und andächtig in den Sonnenuntergang zu schauen !!! Glück ist ... in dem Blick seines Hundes zu versinken !!! Glück ist ... wenn vier Augen mehr sehen , vier Ohren mehr hören , sechs Beine weiter laufen und zwei Herzen doppelt lieben können !!! Glücklich also ist der Mensch , der in der Lage ist , die uneingeschränkte Liebe seines Hundes zu erwidern !!! ( Renate Rothe ) *-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*-*`•.*-*.°.*- Ganz Herzliche Grüße von Uschi mit all Ihren Engelchen im Herzen !!!

Sue
reply from Jan 11, 2018

...oh Uschi! Wie wunderschön! Hab' vielen lieben Dank, dass du diesen Spruch mit mir geteilt hast! Jetzt muss ich weinen... Sehr herzliche Grüße zu dir Suse mit ihrem Glück fest in ihrem Herzen und ihren Gedanken, und gerade leise aus den Augen über die Wangen laufend...
Unbekannt
Comment from Jan 11, 2018

Liebe Bonnie, mein süßes Fellmonster, bezauberndes Hundetier, meine drollige Lieselotte, im Zuge eines Gesprächs kam mir in den Sinn, wie du eigentlich zu deinem Namen gekommen bist. Du, die ja eigentlich schon an eine Familie vermittelt worden war, die dich dann aber nicht pünktlich abholten, hattest von der den Namen Francaise erhalten. Ging für mich gar nicht. Ich sah mich vor meinem geistigen Auge auf der Hundewiese stehn', und "Francaise" rufen. Und dann käme da so ein drolliges Fellmonster mit wehenden Ohren angeflitzt... ich musste lachen, und bekam das irgendwie nicht zusammen. Also ging das Überlegen los. Einen Bezug sollte es haben, zu dir passen, nett klingen sollte es, nicht auf Anhieb verkürzt und verniedlicht werden können ( na ja, in diesem Punkt war ich allerdings letztlich selbst am allerwenigsten erfolgreich), und ich wollte ein ganz bestimmtes Gefühl dabei haben, wenn ich deinen Namen ausspreche, ein "richtig". Außerdem solltest du natürlich gut darauf reagieren, warum dir letztlich dann auch alle Namen, die es in die engere Wahl geschafft hatten, nach und nach zugerufen worden sind, und du hast dir deinen Namen dann quasi selbst ausgesucht. Ich erinnere die anderen Namen inzwischen gar nicht mehr, aber bei Bonnie hast du sofort aufgehorcht, und kamst angewetzt. Also wurde aus Francaise Bonnie. Bonnie Lieselotte Else Immertreu von der Fuhse zu den dollen Bergen, um genau zu sein. Was für ein Quatsch wir angestellt hatten... Schließlich war es aber nun mal so, dass du von einem "Züchter" kamst, der sich als Vermehrer entpuppte, und zwangsenteignet worden war. Ergo gab es keine Papiere, bzw nur ungültige. Wir haben dir damals also mit viel Tammtamm selbst welche erstellt. So richtig mit Urkunde, Wachssiegel, Unterschriften und Gelöbnis, der Frau Immertreu von der Fuhse stets gute Menschen zu sein, auf sie zu achten, lieb und nie grausam zu ihr zu sein, und immer gut für sie zu sorgen. Ich habe dich mit diesem Wurm an Namen später auch so bei Tasso gemeldet. Die Frau am Telefon hat sich fast kaputt gelacht, als ich die Unterlagen anforderte... Der Michel hatte zunächst über mein "Geschiss, welche ich um den Hund veranstaltete" ein wenig den Kopf geschüttelt, nur um schließlich selbst mit Feuereifer dabei zu sein, und "von der Fuhse zu den dollen Bergen" beizusteuern, was sich auf unseren damaligen Wohnort bezog. Ja, irgendwie war alles "anders" bei/mit dir, liebste Bonnie... Ich war schon entzückt, als du, damals noch Francaise, an der Leine geführt um die Ecke kamst, aber von der Sekunde an, als mir die Tierheimleiterin das Cockerhündchen in die Arme legte, und sich unserer beider Blicke trafen, wusste ich, dieses ist ein Schicksalsmoment. Dieses Wesen und ich, wir würden eine ganz besondere Beziehung zueinander haben. Und so war es dann ja auch. Von Anbeginn an war es so, als würde kein Blatt Papier zwischen uns passen. Du hattest dich sofort auf mich eingeschossen, und mir blindlings vertraut, obwohl du eigentlich total auf blonde Frauen fixiert warst, weil du mit einer solchen überhaupt erst deine ersten guten menschlichen Erfahrungen gemacht zu haben schienst. Die Tierheimmitarbeiterin, die dich mit zu sich nach Hause nahm, als du im TH angekommen, und gleich erstmal u.a. wegen des Nabelbruchs behandelt werden musstest. Ich passte also eigentlich überhaupt nicht in dein "Menschen Beuteschema", und frage mich bis heute, was es gewesen ist, dass die Tierheimleiterin damals in mir gesehen hatte, das sie so sicher sein ließ, dass wir beide zusammen gehören. Sie hatte dich dafür ja sogar sozusagen der Familie vorenthalten, an die du eigentlich schon fest vermittelt warst... ich weiß noch, wie sie am Telefon zu mir sagte "Ich hab' da einen Hund, der würde total zu Ihnen passen. Ein kleines Cockermädchen. Die jüngere Schwester von Gina aus der Zwangsenteignung..." Nun, das mit Gina war ein heikles und sehr schmerzhaftes Thema, und ich bin insofern nicht sogleich in Feuer und Flamme Stimmung geraten... Wollte ich das? Die TH Leiterin erzählte weiter, dass du zwar eigentlich am Nachmittag des selben Tages von einer Familie abgeholt werden solltest, die im Gegensatz zu mir schließlich auch schon das ganze Prozedere der Vermittlung hinter sich gebracht hatten, dass sie sich aber um entschieden hätte. Warum sie nun so verfahren würde, dass, wenn die Familie nicht um Punkt 16 Uhr ins Büro marschiert kämen, sie mich anriefe, und ich könnte dich bekommen, wenn ich wolle. Inzwischen wollte ich. Und wie! Irgend eine Stimme in mir sagte, dass das jetzt so sein muss, und gut so ist. Es war damals irgendwas gegen 13-14 Uhr, als das Gespräch mit der TH Leiterin stattfand, und die Stunden, bis um 16:05 Uhr das Telefon klingelte, war ich unheimlich nervös und angespannt. Die Leiterin sagte nur "Sie können losfahren." Sehr viel mehr weiß ich nicht, weil ich nur noch am Jubeln war. Michel, aufmerksam geworden durch mein Freudengeheul, kam in die Küche, und ich sprang ihm regelrecht in die Arme und rief immerzu "ich darf sie haben!", "ich darf sie haben!"... Los, schnell Michel, wir müssen los! Er war es dann, der fragte "und was ist, wenn die Familie inzwischen doch da ist, um den Hund abzuholen?" Äh ja, das war eine gute Frage, eine, die ich gar nicht bedacht hatte. So wurde die Fahrt ins TH nach P eine echte Nervensache, und ich stürzte reichlich aufgelöst, endlich angekommen, hinein ins Büro, wo ich schon lächelnd erwartet wurde. Wir sind dann raus, hin zum Freilauf. Ich erfuhr, dass die Familie tatsächlich noch da war. 20 Minuten, nach unserem Telefonat, in dem sie mir sagte, dass sie dich mir anvertrauen möchte. Sie waren gerade wieder weg, protestierend und stinksauer. Die TH Leiterin war kein Stück davon beeindruckt, hatte nur mit den Schultern gezuckt, und gemeint "wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Sie wisse schon was sie tue. Tja, und dann kam mein Mädchen um die Ecke, und mir fiel ein, dass ich dir schon mal begegnet war, als du gerade mit all deinen gleichaltrigen Geschwistern am Zaun vorne gestanden hast, und ich auf dem Weg zu Gina war, deiner älteren Schwester. Die Leiterin nahm deiner Pflegerin die Leine ab, hob dich hoch, und legte dich mir in die Arme. Ein kurzer prüfender Blick, dann lächelte sie, und sagte "na, dann wollen wir mal die Papiere fertig machen, was?!" Ich konnte vor lauter Glück gar nichts sagen, mir liefen unablässig die Tränen, als ich dich schließlich an mich drückte, nachdem ich in deine Augen geschaut hatte, und darin mein Leben mit dir gelesen hatte. Wie es dann weiter ging, unsere erste Autofahrt, der Zwischenstopp im Tiermarkt, um dir die letzten noch fehlenden Utensilien zu kaufen, und schließlich deine Ankunft in deinem Zuhause, erzähle ich dir später weiter. Im Augenblick tut es zu weh... Ich vermisse dich und hab' dich schrecklich doll lieb...

Jessica
reply from Jan 11, 2018

Liebe Sue, eine sehr berührende Erzählung wie du zu Bonnie gekommen bist. Das war ja eine regelrechte Zitterpartie, ob du sie anvertraut bekommst oder nicht. Aber die Tierheimleiterin hatte wohl viel Erfahrung und sah Bonnie bei dir in besseren Händen. Eine wahre Fügung des Schicksals. Hast du den Kontakt zu der Tierheimleiterin noch eine Weile aufrecht erhalten? Du schreibst Bonnie kam mit ihren Geschwistern? Die Kleinen sind dem "Züchter" weggenommen wurden und kamen ins Tierheim? Das ist doch eigentlich sehr selten. Da müssen doch ganz schlimme Zustände geherrscht haben, wenn Tiere weggenomen werden. Das mit Shaggy hat mich mehr mitgenommen als ich dachte, eine Migräneattacke vom Allerfeinsten, die ganze Nacht....Zu Frauchen habe ich gerade keinen Kontakt. Ich war ja lange nicht mehr im Park und sie wird es jetzt nicht können. Ich habe ihr ausrichten lassen wie leid es mir tut und dass sie gerne vorbeikommen kann. Sie weiß wo ich wohne. Wenn sie kommen sollte werde ich ihr deine lieben Worte ausrichten. Danke auch für die gewidmete Rose. Du weißt ja leider selber wie viel diese ehrliche Anteilnahme bedeutet. Shaggy war "erst" 13 Jahre. Sie hatte sich fertig gemacht, dass ihr kleiner nicht mehr lange bei ihr ist. Er war zu diesem Zeitpunkt aber scheinbar gesund. Ich hatte ihr Hoffnung gemacht, dass er noch eingie schöne Jahre bei ihr haben wird. Aber ich konnte es ja nicht ahnen, keiner, dass er so schnell so krank wird. Es ist die eine Krankheit mit vier Buchstaben! Nach der Schock Diagnose hatte sie wohl nur noch eine Woche mit ihm... Hast du eigentlich darüber nachgedacht das Angebot der Hundefrau anzunehmen, den Hund als Therapie für einen Tag zu nehmen? Ich meine, wenn es dir helfen würde, könntest du es ja probieren? Wenn es gar nicht geht, müsste sie ihn wieder abholen. Es wäre ein Weg in kleinen Schritten wieder mehr an Hunde heran zu kommen, wenn du es eigentlich im Innersten möchtest, aber nicht weiß wie du es mit deinem Gewissen Bonnie gegenüber und daraus resultierender Angst vereinbaren kannst. Ist auf alle Fälle alles nicht einfach....Das verstehe ich sehr gut. Wirklich komisch, dass ein Kater sich genau den Hundehaushalt aussucht und Freundschaft zu einem Jagdhund aufbaut. Das stimmt. Zu keinem anderen katzenverträglichen Hund hat er dieses Vertrauen aufgebaut. Als Amigo von seiner Freundin Barina Besuch bekam, die selbst einen Kater zu Hause hat, ist er panisch davon gelaufen. Destiny passt mehr zu einem weiblichen Tier, deshalb habe ich davon abgesehen. Murphy, (Meer+Hund) weil er gerne im Wasser pfötelt und sich auch in Zügen wie ein Hund verhält. Er hat wohl gut gelernt, was es mir nicht einfacher macht:-( Vielleicht passt auch Muphys law, weil keiner weiß was er für eine Vergangenheit hatte. Er weiß auf alle Fälle wie man draußen überlebt, sich selbst versorgt und weiß ein zu Hause sehr zu schätzen. Er ist momentan einfach glücklich drinnen zeitweise ein warmes Plätzchen zu haben an dem er geschützt schlafen kann. Ist ein Anfang... Ich hoffe wirklich, dass dir selber solche zusätzlich schlimmen Nachrichten dieses Jahr al la Shaggy erspart bleiben. Ich hoffe, dein schwieriges Projekt verläuft so wie du es planst und möglichst ohne Komplikationen. Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo immer im Gedenken an Bonnie Es ist und bleibt immer noch unfassbar was uns letztes Jahr widerfahren ist....
Blacky
Comment from Jan 10, 2018

Liebe Bonnie danke für deinen Besuch ,ich freue mich immer etwas von dir und deiner Mama zu hören und wünsche dir noch eine schöne Woche ,liebe Grüße Blacky Liebe Suse wir wünschen Dir einen schönen Abend und noch eine schöne Woche liebe Grüße Elke mit Blacky im Herzen
Unbekannt
reply from Jan 11, 2018

Lieber Blacky, schön, das du zu einem Gegenbesuch da warst. Auch ich freue mich immer, wenn ich dich sehe, und von dir und deinem Frauchen höre. Komm' ruhig mal wieder auf einen Plausch und eine Runde spielen vorbei, und erzähle mir mehr von dir. Bis bald, es grüßt dich ganz lieb deine Cockerfreundin Bonnie und ihr Frauchen Liebe Elke, Danke sehr. Auch Dir wünsche ich einen guten Endspurt ins Wochenende, und ein gemütliches selbiges. Mit lieben Grüßen Sue mit Bonnie überall und fest verbunden
Jessica
Comment from Jan 10, 2018

Liebe Sue, es sind am 18.Januar auch erst 4 Monate ohne deinen geliebten Schatz. Deine Trauer wird weiter anhalten. Ich wünsche dir wirklich von Herzen, dass irgendwann einmal der Zeitpunkt kommt, wo du Bonnie ganz fest im Herzen wissend mit einem Lächeln an sie denken kannst. Bis dahin sieh deine Trauer als etwas ganz Normales an, auch wenn viele im Umfeld das anders sehen. Aber das wissen wir ja, dass wir vom Umfeld nicht viel erwarten können. Innerhalb der letzten Tage hatte ich fünf Nachfragen wo der „neue“ Hund bleibt. Ich habe gerade einen schönen Spruch gelesen, den ich zwar nicht wortwörtlich nehme, der aber mein tiefstes innerstes Gefühl in diesem Moment doch sehr gut beschreibt: „Lächle-…denn du kannst sie nicht alle töten.“ Versuche der Erklärungen warum nicht, erscheinen mir sinnlos. Wer das nachfühlen kann, fragt sowas ja schließlich auch nicht. Heute habe ich es mir gegönnt im Park spazieren zu gehen und treffe eine liebe nette Dame mit ihrem Hund. Sie hat mir erzählt, dass der kleine Shaggy ein Jack Russel Terrier, war ein sehr guter Freund von Amigo, zwei Tage vor Weihnachten gehen musste. Also ist er wieder da dieser Einschlag im neuen Jahr. Ich weiß, dass Frauchen genau wie wir ihren Hund geliebt hat und dementsprechend trauert. Sie hat aufrichtig mit mir um Amigo getrauert, den sie auch ins Herz geschlossen hatte. Sie hat gerne mit Amigo gespielt und versucht ihm Bälle abzujagen. Ihr Shaggy hat mir immer winzige Steine vor die Füße gelegt, die ich dann werfen sollte und es auch gerne getan habe. Ja, der Kater…Da ich komplett Katzenunerfahren bin, muss ich erst einmal gucken wie eine Katze bzw. Kater so funktioniert. Das Katertier hat jetzt einen Namen bekommen, wenn er schon schreiend durch die Straße läuft, sobald er mich sieht. Ich wollte die Katze eigentlich Destiny nennen. Zu ihm passt das aber gar nicht. Ich werde ihn Murphy nennen. Er hat hier wohl die Chance seines Lebens gewittert. Ich befürchte er ist damals ausgesetzt wurden. Gesucht wird er jedenfalls nicht. Ich habe immer wieder nachgesehen und auch die Nachbarschaft informiert. Vielen Dank für den schönen Ratschlag, der mir vielleicht hilft, dem kommenden Abschluss etwas feierlicher gegenüber treten zu können. Ganz sowas ähnliches hatte ich vor. Ich werde auf den Friedhof gehen und mir auch etwas einfallen lassen um Amigo miteinzubeziehen. Ich werde im Anschluss nicht promovieren. Amigo hat seinen Namen von der Züchterin erhalten und da ich ihn passend fand, hat er ihn behalten. Sein Bruder hieß Amor. Diesen Namen hätte ich wahrscheinlich nicht gelassen. Ja, auch ich wollte damals lieber einen großen kräftigen Hund, am Liebsten einen Deutschen Schäferhund. In der damaligen Wohnung waren aber Hunde bestimmter Rassen, so auch Schäferhunde nicht erlaubt. Zum Glück muss ich heute sagen, sonst wäre ich Amigo nie begegnet und hätte wahrscheinlich niemals so viele Hundefreundschaften pflegen können. So sind wir wohl beide mehr durch Zufall auf den Cocker gekommen…. Ich wünsche dir von Herzen nur das Beste für dieses Jahr und am allermeisten weiterhin viel Kraft für deine Trauer um Bonnie. Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo Immer verbunden mit einer Rose für deine liebe Bonnie.

Sue
reply from Jan 11, 2018

Liebe Jessica, oh nein, wie traurig... Es tut mir so leid, und die Rose heute, ist für den kleinen Shaggy und sein Frauchen. Du hast sicher nichts dagegen. Ich kann mir vorstellen, wie dich das neu aufgewühlt haben wird, und die noch so brüchige Fassade der Gefasstheit ins Wanken gebracht hat. Da wünscht man sich doch einen Moment lang, man würde zu jenen so rational denkenden und fühlenden Menschen gehören, denen es gelingt, so ganz anders mit Verlusten umzugehen, nur, um für einen Augenblick selbst mal diesen Schmerz nicht zu empfinden. Kleiner Shaggy, nun kannst Du wieder mit Deinem Freund Amigo zusammen spielen. Er wird Dir alles neue im Regenbogenland zeigen, Dich seinen Freunden dort vorstellen, zeigt Dir die besten Plätze, an denen Du die passendsten und schönsten kleinen Steinchen findest, und vielleicht nimmt er Dich auch mal mit, zu einem Besuch hier im Rosengarten. Deinem Frauchen schicke einen Traum, in dem Du sie wissen lässt, dass Du gut angekommen bist, dass es Dir gut geht, und Dir die Zeit bis zu einem Wiedersehen nicht lang wird. Shaggys Frauchen sende ich unbekannterweise meine Anteilnahme, und wünsche ihr viel Kraft, den erlittenen Verlust zu bewältigen. Fünf Nachfragen... Richtig, Jessica, der Spruch passt. Am schlimmsten finde ich diese jovialen Nachfragen nach der Anschaffung eines "neuen" Hundes. Als wäre das ein Witz, eine spaßige Angelegenheit, die man mit einem Schlag auf die Schulter und breiten Grinsen mal eben so abfragt. Diese Leute haben echt g a r nichts begriffen! Es ist schon eigenartig, und ich habe kürzlich eine solche Frage mit einer Gegenfrage beantwortet. Wäre es mein Partner zB gewesen der verstorben ist, würde mich jeder herzlos nennen, zumindest aber konsterniert anschauen, käme ich nur kurze Zeit später mit einem Neuen um die Ecke. Man würde mich schlimmstenfalls sogar verurteilen, und hinter meinem Rücken schlecht über mich reden. Manch einer ginge gar so weit zu unterstellen, dass ich den Verstorbenen nicht wirklich geliebt haben kann, wenn ich doch jetzt... Auf jeden Fall aber, würde kein Mensch an mich herantreten, und mich fragen, wann ich mir denn einen "Neuen" zulegen würde. Und so lautete dann auch meine Gegenfrage: "Würdest du mich auch fragen, wann ich mir eine neue Familie suche, wenn es um den Verlust meiner Eltern, Geschwister, oder Ehemann zB handeln würde?" Bonnie war meine Familie, bzw ein ganz wichtiger und wesentlicher Teil davon! Murphy also heißt er von nun an, das Katertier... Destiny wäre aber auch irgendwie passend gewesen, zumindest irgendwie "bedeutend". Bei Murphy muss ich hingegen zwangsläufig an Murphy's Law denken, und ich will nicht hoffen, dass in diesem Fall Nomen est Omen zutrifft. Ich finde es schön, dass es dir gelingt, dein Herz für Murphy zu öffnen, damit er vorsichtig und auf Samtpfötchen eintreten, und seinen Platz dort finden kann. Seinen ganz eigenen, nicht "nur" bei Amigo, sondern gleich den neben dran. Manchmal treibt das Schicksal seltsame Blüten... Da wird ein offenbar so liebes Katzentier von jemanden verstoßen, streunert durch die Gegend, und beschließt, ausgerechnet, bei Amigo und dir seine Zelte aufzuschlagen. Zeigt Anteilnahme und Fürsorge für ein ihm artfremdes Geschöpf, und wendet sich auch den Menschen zu, und könnte nun zu einem schnurrenden tröstenden Begleiter für dich werden, wenn du ihn nur lässt/lassen kannst, der eine Brücke schlägt, auch zu Amigo. Man könnte fast glauben, dass da eine "höhere Macht" ihre Hände im Spiel hatte. Ich würde ihn daher vielleicht eher Bridge oder, besser noch, Healer nennen. Aber das sind selbstverständlich nur meine unmaßgeblichen Gedanken dazu. Liebe Jessica, ich danke dir für den Satz, in dem du Worte wie "erst 4 Monate" und "etwas Normales" benutzt, denn damit gehörst du zu den wenigen Menschen, denen klar ist, dass 4,5,6, oder auch 9 oder 12 Monate keine Zeit ist, in welcher man zwangsläufig darüber hinweggekommen sein muss, dass man etwas ganz kostbares hergeben musste. Es tut mir nur so leid, dass du das weißt, weil du es selbst erleben musst. Und so wünsche ich dir auch heute wieder weiterhin Kraft und für dich gehbare Wege, den Spagat hinzubekommen, zwischen Trauerarbeit, und dem Gefühl sich langsam neu zurechtzufinden, ohne ein schlechtes Gefühl dabei zu haben. Mit sehr lieben Grüßen Sue mit Bonnie überall und fest verbunden und immer auch im liebevollen Gedenken an Amigo-Schatz
Jessica
Comment from Jan 10, 2018

„Wenn ich in den Himmel schaue, so denke ich an Dich. Du bist mein Stern, denn wie auch das Leuchten der Sterne Millionen Jahre anhält, so bleibt auch dein Leuchten in meinem Herzen und es verlischt erst in dem Moment, in dem wir uns wiedersehen.“ Ein lieber Mittwochsgruß von Jessica mit Amigo im Herzen Immer im Gedenken an deine bezaubernde Bonnie
Unbekannt
reply from Jan 11, 2018

Danke Jessica! Ein wundervoller Spruch... ...und könnte man durch uns hindurchsehen, bis hin zu unseren Herzen, alle um uns herum würden blind von dem hellen Strahlen...
Roses

Unbekannt
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