Memorial page of Bonnie meine Lieselotte

Bonnie meine Lieselotte
tempus fugit amor noster manet in aeternum
dog [Englisch Cocker Spaniel]
Published on Oct 4, 2017 by Suse
Supervised by: Filiale Düsseldorf



Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).
Book of condolence
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Comments
mir mit dir überall
Comment from Dec 24, 2017

...du erinnerst mich an Glück Liebes Bönchen, süße Lieselotte, mein Herz auf vier Pfoten, kannst du es durch die Wolken hindurch sehen, meine Lichtbotschaft an dich - und spürst du, wie sie dich mit Liebe zu dir umfängt? Da bist du nun, im Land des Regenbogen, und ich, ich bin hier. Mein Weihnachtswunsch für dieses Jahr, wie alle folgenden, dass es dir deutlich besser geht, als mir, die noch eine Weile weiter hier unten auf der Erde, ohne dich, sein muss. Ich wünsche mir von Herzen, dass du mit vielen neuen Freunden fröhlich umher tollst, und, dass dir nicht bang ist. Hoffe inständig, dass es diesen Ort geben möge, an dem du wieder jung, gesund für alle Zeit, und in Fröhlichkeit die Zeit verbringst, bis wir uns wiedersehen. Dass du in jeder Millisekunde spürst und die Sicherheit meiner Liebe zu dir genießt, ohne, dass sie einen Funken Traurigkeit in dir auslöst. Nein, Vermissen sollst du nicht empfinden, das ist mein Part. Ich möchte, dass es dir vorkommt wie immer, Frauchen ist da! Und ist sie es mal nicht, musst du dich nicht einen Augenblick sorgen, denn wie der Blitz geschwind, ist sie wieder bei dir! Ich wünsche mir diese Sicherheit der Gewissheit für dich! Unbeschwert sollst du sein, alle Zeit! Und so schreibe ich deinen Namen in den Himmel, und sende dir mit aller Intensität meiner Gedanken, meine Liebe und Fürsorge für dich, denn was auf Erden von dir zu beschützen und zu bewahren ist, schütze und wahre ich mit aller Kraft, die ich nur aufzubringen vermag! Und so wünsche ich dir "Frohe Weihnachten, mein Bonnchen!", und nehme dich fest in meine Arme, deck' dich zu, mit all meiner Liebe zu dir, die so unendlich ist, wie die Ewigkeit selbst, in der du nun wohnst.

Carina mit Bonny & Gismo im Herzen
Comment from Dec 24, 2017

Liebe Sue wir danken Dir für Deine schöne Kondolenz,habe mich sehr gefreut.Jetz feiert Deine Bonnie und meine Bonny das erste mal zusammen Weihnachten hinter der Regengenbrücke mit Ihren Freunden und mit meiner Gismo . Und wir bleiben mit der Traurigkeit zurück .Nur der Gedanke das es ihnen gut geht ,und wir sie eines Tages wiedersehen läßt uns das alles überstehen.Wir wünschen Dir und Deiner Familie.Frohe und besinnliche Weihnachten. Liebe Grüße von Carina mit Bonny und Gismo für immer im Herzen
Jessica & Amigo
Comment from Dec 24, 2017

Liebe Sue. Vielen Dank für die liebe Erzählung in der Kondolenz. Sie spendet ein wenig Trost, die ganz besonders in diesen Tagen so hilfreich ist. Danke. Die Tage werden kürzer, das Dunkel macht sich breit. Auch in Deinem Herzen fehlt das Licht. Denn diese Zeit macht Dich besonders traurig, weil deine Bonnie Dir so sehr fehlt. Du erinnerst Dich an Eure gemeinsamen Weihnachtsfeste, an glückliche Stunden und besinnliche Momente. Bewahre diese kostbaren Erinnerungen dankbar in Deinem Herzen, denn sie können Dir nicht genommen werden. Lass sie in Dir leuchten, sie sind wie Sterne in der Nacht. Besinnliche Weihnachten! Ein leiser Weihnachtsgruß von Jessica mit Amigo im Herzen In liebem Gedenken an deine Bonnie.
Ingrid
Comment from Dec 24, 2017

Liebe Sue mit Bonnie im Herzen, ich bin von ihren wunderschönen Worten in ihrer Kondulenz an uns überwältigt. Ich danke Ihnen dafür von ganzem Herzen. Sie haben so hoffungs-und liebevoll geschrieben, mir ist ganz warm im Herzen. Es ist noch ganz früh am Morgen, aber für mich schon zur Gewohnheit geworden so früh auf zu sein. Ja nun ist es da dieses Weihnachten vor dem wir uns doch so sehr fürchten. Aber ihre mitten in`s Herz gehenden Worte haben mir es leichter gemacht durch diese Tage zu gehen. Die Vorstellung dass unsere Lieblinge heute Geschenke auspacken, gemütlich zusammen feiern und kichernder Weise über ihre Wiese toben ... sie zaubert mir ein Lächeln in`s Gesicht. Ich bin momentan auch eigenartig ruhig ...und wünsche mir nichts sehnlicher als dass diese Ruhe in mir heute und morgen anhalten wird. Dann ist für mich Weihnachten "gelaufen" . Tja und dann kommt ja dieses Silvester, für mich emotional eine Herausforderung. Liebe Sue, ich glaube zu fühlen wie es Ihnen geht. Denn Menschen die trauern haben hochsensible Antennen. Ich werden heute Abend um punkt 20 Uhr eine große Kerze in meiner Laterne entzünden, sie wird die Feiertage über brennen. Wenn Sie mögen dann schließen Sie sich einfach an ...zur gleichen Zeit. Vielleicht entsteht so eine Nähe ... so als würden wir nebeneinander stehen ... Dieses Licht schicke ich mit meinem Herzen auf die Reise in den Himmel ... mit der Botschaft "Frohe Weihnacht Tammyli" ... "Frohe Weihnacht Meggie und Streunerle " und "Frohe Weihnacht Bonnie ". Liebe Sue, ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, kommen Sie gut durch diese Tage und ich wage es tatsächlich Ihnen Frohe Weihnacht zu wünschen, denn Weihnachten gilt als Fest der Liebe und wir durften durch Bonnie und Tammy erfahren was wahre Liebe ist. Und dafür danke ich Tammy bis zum Ende meiner Tage. Alles, alles Liebe für Sie Sue, heute reiche ich Ihnen meine beide Hände mit einem festen Druck aus tiefstem Herzen Ingrid mit Tammy im Herzen für alle Zeiten! Guten Morgen liebe Bonnie, bist Du auch schon so aufgeregt? Es ist doch unser erstes Weihnachtsfest das wir hier oben verbringen. Was meinst Du was wird wohl in deinem Päckchen sein? Also ich hoffe auf eine neue Spielfellmaus, meine alten liegen alle auf der Intensivstation mit schwersten inneren Verletzungen, einige sind sogar ohne Kopf und Schwänzchen, die sind zu nix mehr zu gebrauchen. Und mein Wienerle in Geschenkpapier wäre auch so schön ... wie in alten Zeiten! Komm Bonnie wir gehen heute Abend um 20 Uhr zur Eingangspforte ins Land des Regenbogens, dort können wir sehen wie da unten ein warmes, strahlendes Licht für uns brennen wird und die Herzen unserer Menschen kommen in Wolkenwatte gebettet ganz leise zu uns angeflogen. Unseren Freund Amigo nehmen wir selbstverständlich auch mit. Später gibt es dann noch ein gemeinsames Abendessen mit all unseren Freunden , jeder bekommt sein Lieblingsessen serviert, so hat man es mir erzählt. Ich mach mich jetzt noch ein wenig fein, Maniküre und Fellpflege ... dann kann`s losgehen. Bis später Bonnie! Deine Freundin Tammy mit Streunerle
Sue und Bonnie
reply from Dec 24, 2017

Guten Tag liebe Ingrid, Hallo liebe Tammy , Streunerle und Meggie, wie schön, dass ich Ihnen mit meiner kleinen Regenbogenbrücke-Weihnachtsgeschichte, ein kleines Lächeln, und ein warmes Gefühl schenken konnte! Das macht mich ehrlich froh! Sehr, sehr gerne greife ich Ihren wundervollen Gedanken auf, stelle mich gedanklich neben Sie, und zünde heute Abend zeitgleich mit Ihnen eine große Kerze an, deren warmer Schein unsere Herzen ins Regenbogenland trägt, und uns für einen Augenblick unsere Welt verlassend, ganz nah zu unseren Brückenkindern bringt! Eine wunderbare Idee, und ich bin mir sicher, dass sie mich dabei unterstützen wird, den Abend irgendwie zu überstehen, und mich nicht ganz so einsam zu fühlen. Weihnachten und der Beginn eines neuen Jahres, Ostern, Geburtstage und Trallala sind für mich schon seit einigen Jahren längst nicht mehr das, was sie einst gewesen, und emotionale Herausforderungen. Bonnie hat mir durch ihre Anwesenheit und ihr wundervolles Wesen durch alle diese "Feiertage" hindurch geholfen, und auch hat sie eine Brücke zu dem Leben "da draußen" gebaut. Ich will also den Gedanken von Ihnen ganz fest halten, Weihnachten als Fest der Liebe zu feiern, die Sie, als auch ich, durch unsere Lieblinge so pur und rein erfahren durften! Vielleicht trägt mich das durch die kommenden Tage, denen ich mich im Augenblick einfach nur so traurig, hilflos und überfordert gegenüber sehe. Liebe Ingrid, ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Ihr Wunsch in Erfüllung geht, und diese empfundene Ruhe anhält, und auch, dass Silvester der ganz schlimme Aufruhr der überwältigenden Gefühle ausbleibt, der so auslaugt und so hoffnungslos stimmt... ich ahne, dass ich heute Abend, wenn ich meine Kerze als Liebesbotschaft in den Himmel zu Bonnie anzünden werde, fürchterlich weinen werde, empfinde es aber als tröstlich zu wissen, dass ich Sie gedanklich neben mir stehen habe, und wir uns gegenseitig Taschentücher reichen, und zu trösten versuchen. Mein Licht wird auch liebe Wünsche und ein herzliches Gedenken an Tammy und Streunerle, sowie Meggie aussenden, denen ich, wie Ihnen, ein Weihnachten wünsche, das durch sanftes Erinnern und empfundener Liebe, ohne, dass dabei die Traurigkeit des Verlusts im Vordergrund steht, ein Stück weit wieder zu dem Weihnachten wird, wie es früher einmal war. Ich nehme Ihre Hände gerne, und erwidere den Händedruck in herzlicher Verbundenheit Ihre Sue mit Bonnie überall, vor allem tief im Herzen **************************************************************************************************************************************** Hey, liebe Tammyli, darf ich dich so nennen? Ich weiß, dass man sich die Gunst der Benutzung von Kosenamen eigentlich nicht einfach so herausnehmen darf. Wie weit bist du inzwischen mit deiner Maniküre, und der Fellpflege? Kann ich dir irgendwie behilflich sein? Nein, keine Ahnung wie du darauf kommst, dass ich drängeln würde... Es ist nur so, ich weiß, es ist noch etwas hin bis heute Abend um 20:00 Uhr, wenn wir uns mit Streunerle, Meggie und Amigo treffen, um die Lichtbotschaft und Herzen unserer Menschen in Empfang zu nehmen. Und ich glaube, dass wir dann vollauf damit beschäftigt sein werden, wie die Verrückten Funksignale zurück zur Erde zu schicken, uns in den Pfoten zu liegen, gegenseitig zu trösten, und das ein oder andere Tränchen weg zu schlabbern, dass sich keine rechte Zeit dafür finden wird, dass ich dir etwas gebe. Ich habe nämlich gehört, dass aufgrund eine großen Krankenstand, ein Mangel an spielfähigen Fellmäusen herrscht... Mit dem Wienerle allerdings ist mir ein kleines Missgeschick passiert. Ähm, das war nämlich so. Ich habe es nur kurz in mein Schnäuzchen genommen, um das Geschenkpapier dafür zurecht zu schneiden, da ist es mir irgendwie den Hals herunter gerutscht, und plumps, in meinem Magen gelandet. Ehrlich, ich habe keine Ahnung wie das passieren konnte! Es muss sich um ein besonders rutschiges Exemplar gehandelt haben. Kannst du mir verzeihen? Ich glaube es ist besser, dass dir dein Frauchen weiter die geliebten Wienerle schenkt, wie sie es all die Jahre getan hat. Ich gestehe, Cocker können nur aus Papier auswickeln, und nicht gut einpacken... Das erste Weihnachten im Regenbogenland... Das ist schon komisch und ein ganz seltsames Gefühl, findest du nicht auch? Und wir bekommen echt alle unser Lieblingsessen serviert? Du bekommst bestimmt deinen Milkana Käse, richtig? Ich freu' mich derweil auf einen Salat, mit Gurken, Paprika, ein wenig Spargel, ein bisschen Kiwi, Melone oder Apfel vielleicht, und Hühnchen. Zum Nachtisch einen Quark... Das wäre fein! Was sind denn die Lieblingsspeisen von Streunerle und Meggie? Du, du musst mir die beiden unbedingt mal in aller Form vorstellen, es ist mir ein bisschen peinlich, dass ich nicht wirklich weiß, wer deine Lieben sind. So, nun werde ich mich noch etwas ausruhen, wird ein anstrengender Abend werden... Wir sehen uns später wieder, ich freue mich auf dich und Streunerle! Bis dann, Cockerkussi deine Bonnie

Christel
Comment from Dec 23, 2017

Liebe Sue mit Bonnie im Herzen, so wunderbare Zeilen habe ich noch nie gelesen, hab lieben Dank, die Tränen kullern..... Dieses Licht soll Euch begleiten durch eine **** friedvolle Weihnachtszeit **** - ich denke an Euch - Christel m. Mumpi i. Herzen
Sue mit ihrer Bonnie
Comment from Dec 23, 2017

Liebe Jessica, hab' herzlichen Dank für deine Worte, das schöne Licht und deine Gedanken! Nun steht es unmittelbar bevor, Weihnachten, die Tage, vor denen wir uns so fürchten... Ich wünsche dir von Herzen, dass die Weihnachtstage etwas friedvolles und besinnliches haben, und, dass vor allen Dingen eines im Vordergrund steht: Liebe, und ein sanftes, warmes, weiches Erinnern an Amigo in eurer Mitte, und besonders ganz nah bei dir! Ich wünsche mir ferner für dich, dass du durch den Schleier deiner Tränen hindurch, auch ein kleines Lächeln hervorbringst, dass du deinem Amigo schenkst. Ich bin mir sicher, dass wäre für ihn das schönste Weihnachtsgeschenk von allen bisherigen. Wickel es ein in knisterndes, glänzendes Papier, auf dem alle deine Gedanken an ihn stehen, binde eine große rote Schleife deiner Liebe darum, und überreiche es ihm in Hoffnung und so viel Zuversicht, wie du nur eben aufbringen kannst. Leise Grüße und liebe Weihnachtswünsche für dich, liebe Jessica, und hin an deinen Amigo im Regenbogenland Sue mit Bonnie überall - vor allem im Herzen

Unbekannt
Comment from Dec 23, 2017

Liebe Bonnie, ich bin schon wieder ( oder immer noch, ganz wie man es nimmt) wach. Gerade habe ich minutenlang aus dem Fenster in den Nachthimmel gestarrt, und mich dabei gefragt, warum er so hell schimmert, obgleich die Wolken so dicht sind, dass kein einziger Stern hindurch funkelt. Ob es das Licht der angrenzenden Stadt ist, dass sozusagen absorbiert wird? Wie auch immer. Meine Gedanken wanderten weiter, und gingen wie immer dahin, wo es weh tut. Ich dachte, dass seitdem sich der letzte Schneefall wieder in einen seither unaufhörlichen stetigen Regen verwandelt hat, dass das "kein Bonnie Wetter" ist, und du sicher nur lustlos bereit wärst, mit mir unsere "stillen Runden" zu ziehen. Weiter fiel mir ein, wie ich, lass' mich kurz nachdenken, es muss vorletztes Jahr, oder das davor gewesen sein, mit dir um etwa die gleiche Uhrzeit wie jetzt den Tag vor Heiligabend spazieren ging. Ich erinnere mich darum noch so genau daran, weil ich die Schlüssel in der Wohnung vergessen hatte, und mir erst, als ich das bemerkte, klar wurde, warum du zunächst nicht hast gehen wollen, sondern auffordernd abwartend erst in der Wohnungstür, und dann auch nochmal innen vor der Haustür stehen bliebst. Du hattest bemerkt, dass ich die Schlüssel nicht eingesteckt hatte. Das gleiche war vorher irgendwann einmal im Herbst, und im Sommer danach schon mal passiert, da war es früh am Morgen, dass ich mit hochrotem Kopf und peinlich berührt, bei den Nachbarn klingeln musste, damit wir wenigstens ins Haus kamen, und nach der Sache vor Weihnachten irgendwann noch einmal, aber da hatten wir Glück, dass der Freund einer Nachbarin auf dem Weg zu seiner Frühschicht das Haus verließ, und einen Mordsschreck bekam, als er noch halb verschlafen, die Haustür öffnete, und wir leicht verfroren unmittelbar vor ihm standen. Immer wolltest du nicht gehen, sahst mich ganz merkwürdig an, und kamst erst mit, nachdem ich dich wiederholt dazu aufgefordert hatte. Du hattest dir wohl gedacht, wer nicht hören will, der muss halt blöd vor verschlossener Tür stehen, und grübeln, ob er sich über Stunden nun den Hintern abfriert, oder doch der Peinlichkeit aussetzt, Nachbarn aus dem Schlaf zu klingeln, um ins Haus zu gelangen. Mein cleveres Mädchen... Ich wäre nicht eine Sekunde erstaunt gewesen, wenn du geseufzt und gesagt hättest "du wolltest ja nicht auf mich hören. Jetzt haben wir den Salat." Du hast in diesen Fällen auch nie leise rumgemurmelt, wie sonst, wenn es dir nicht schnell genug ging, dass ich die Haustür aufschloss, weil ich zB noch aufrauchen wollte, sondern hast dich wissend hingesetzt, mich still angeguckt, als wolltest du fragen "und nun, was machen wir jetzt?" Oder, weißt du noch, den Nachmittag, als ich mich total verfranzt und völlig die Orientierung darüber verloren hatte, wo wir uns befinden? Ich war mit dir so viele Seitenstraßen, an Wäldern und Wiesen vorbei gezogen, kreuz und quer, dass ich nicht mehr wusste, wie wir wieder zurück kommen. Du bist tapfer neben mir her gelaufen, die Stirn gerunzelt, wenn ich mal wieder nicht auf dich hören wollte, und statt den Weg den du einschlagen wolltest, einen anderen ging. Mit dem Ergebnis, dass ich immer weniger wusste, wo wir uns befanden. Irgendwann, wir irrten inzwischen über 4 Stunden schon in der Gegend herum, habe ich zu dir gesagt: "Okay Bonnie, dein Einsatz, bring' uns bitte nach Hause!" Du hast erleichtert geschnaubt, deine Nase auf den Boden gerichtet, und bist zielstrebig mit mir im Schlepptau los. Ich musste nur noch auf Autos, Ampeln und so was achten. Zwischendrin wurde mir heiß und kalt, weil du mich auf Wege führtest, bei denen ich hätte schwören können, dass wir vorher nicht dort vorbeigekommen waren, dann wieder dachte ich, dass mir die Strecke bekannt vorkäme, und schließlich, in nicht mal der Hälfte der Zeit die ich mit Verirren verbraucht hatte, hast du uns wieder Heim geführt. Als wir nach über 6 Stunden wieder Zuhause waren, hast du huldvoll meine Dankesumarmungen hingenommen. Dein Leckerchen hast du verschmäht, hast nur ordentlich getrunken, und bist, kaum, dass dein Körper auf dem Sofa lag, fest eingeschlafen. Als du etwa 3 Stunden später wach geworden bist, fragte ich dich "Bonnie, draußen gehn'?" Ich schwöre, du hast mich angesehen, als hätte ich den Verstand verloren, und wenn sich da nicht eine Mittelkralle in meine Richtung streckte, will ich fortan nicht mehr Suse heißen. Über 6 Stunden blöde in der Gegend herumlaufen, dass die Pfötchen nur so qualmten, davon etwa 2 in konzentrierter Nasenarbeit, na danke, das hatte dir gereicht, und die nächsten Tage wurde strikt verweigert andere Wege als bekannte zu gehen. Wenn ich unbedingt die Gegend erkunden wollte, bitteschön, aber ohne dich, basta! Ich habe später anhand von Befragungen Ortskundiger und einer Karte mal rekonstruiert, wo wir eigentlich überall gewesen sind, und war echt erstaunt. Wir hatten eine ungeplante regelrechte kleine Städtereise, Bonnie! Ja, wir sind auch später immer mal in unbekanntem Terrain unterwegs gewesen, sind durch den Wald, im Vogelschutzgebiet und nahe den kleinen Sumpf und Moorflächen rumgestolpert. Aber das war mir eine Lehre, und ich habe künftig nie wieder ignoriert, wenn du die Führung auf dem Rückweg übernehmen wolltest! Die Geschichte unseres unfreiwilligen Tagesausflugs habe ich später immer mal wieder gerne zum Besten gegeben, und alle haben viel dabei gelacht. Vor allem, wenn ich zu der Stelle kam, als du fast ein bisschen verächtlich in meine Richtung schnaubend die Führung zurück nach Hause übernahmst. Und immer, wenn ich von deiner Reaktion berichtete, als ich dich nach deinem komatösen Schlaf fragte, ob du spazieren gehen möchtest... Gerade die, die dich kannten, wussten ja, wie beredt zu schauen du in der Lage warst, und konnten sich darum deine Reaktion in dem Moment bildlich vorstellen. Ja, deine Mimiken, deine Fähigkeit zu kommunizieren, waren wirklich außergewöhnlich... Wie du die Stirn in Falten zogst, wenn du etwas missbilligtest, oder überlegt hast. Deine Leftzen kräuseltest, wenn ich dir etwa so was ekliges wie Pansen in den Napf gab, oder die Nase kraus zogst, wenn ich zu viel Parfüm aufgelegt hatte, oder du dich nicht rechtzeitig genug vor der Deo Wolke am Morgen in Sicherheit gebracht hattest. Wie du anhand dessen wie du deine Augen einsetztest, genau ablesen ließest, was dir gerade in deinem Hundeköpfchen herum schwirrte. Das Gleiche galt für deine Ohren, die du geschickt dazu einsetztest, deine Gesichtsmimik zu verändern. Dein Gesicht konnte lachen, nachdenklich wirken, gespannt, aufgeregt, oder auch verunsichert oder gar ängstlich sein. Du schautest gelassen, entspannt, müde, konzentriert oder amüsiert. Das alles war an deinem Gesichtchen abzulesen. Von wegen "starres Hundegesicht". Du warst stets offener als die meisten Menschen die ich kenne - und ehrlicher. Und viel süßer sowieso! Manchmal habe ich ich mich an einem einzigen Tag mehrmals immer wieder neu in dich verliebt. Eigentlich brauchte es dazu nur den Blick auf deinen "Wackelpoppes", wenn du beim Spazi vor mir her gingst, und das Herz ging mir auf, und wollte fast überquellen vor Liebe zu dir! Oder, wenn du dich zu mir kuscheltest, und tief entspannt fest eingeschlafen bist, war ich sofort wieder verloren. So ein unfassbar liebenswertes Wesen hatte sich mir zugewandt, und mir sein Vertrauen geschenkt! Einfach so. Was für ein Glück ich doch hatte, dich meine beste Freundin, meine Gefährtin zu nennen! Was für ein großes, großes Lebensglück...! Ich vermisse dich unsäglich, genauso, wie ich dich unsäglich lieb habe! Meine süße, liebe Bonnie...

Jessica & Amigo
Comment from Dec 22, 2017

Liebe Sue. Der Verlust deiner geliebten Bonnie wird immer unbegreiflich und schmerzlich bleiben. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit wird die Trauer umso stärker entflammt. Die Liebe & Erinnerungen, welche Bonnie Dir hinterlassen hat, wohnen jetzt in deinem Herzen. Es ist das kostbarste Geschenk von Ihr. Möge der Gedanke an dieses kostbare Geschenk und die daraus geschöpfte Kraft Dich gut durch die bevorstehenden Feststage geleiten. Ein lieber Gruß von Jessica mit ihrem Amigo verbunden mit einer Rose im Gedenken an deine Bonnie

Unbekannt
reply from Dec 23, 2017

Liebe Jessica, hab' herzlichen Dank für deine Worte und Gedanken! Leise Grüße und ein liebes Gedenken an Amigo Sue mit Bonnie überall, vor allem im Herzen

Frauchen
Comment from Dec 22, 2017

Liebe Bonnie, an Ereignissen habe ich dir heute eigentlich nichts zu berichten. Im Grunde sind meine Tage seit du nicht mehr bei mir bist "ereignislos". Natürlich passiert irgendwo immer irgendetwas, aber das sind "Geschehnisse", kein "Ereignis". Ich sitze viel, viel mehr als "früher", im Büro. Letztlich hat sich herausgestellt, dass das Umstellen und Umgestalten des "Kabuff" doch eine ganz gute Idee gewesen zu sein scheint. Es ist im Augenblick der Raum, in dem ich mich "am wohlsten" von allen anderen fühle. Zwar bist du auch hier drinnen allgegenwärtig, wie sonst sollte es auch anders sein, aber während wir unsere gemeinsame Zeit natürlich auch hier miteinander verbrachten, war das Wohnzimmer eben doch "der LEBENSmittelpunkt". Nun wird mir jedes mal das Herz tonnenschwer, wenn ich automatisch auf deinen verwaisten Lieblingsplatz schaue, und natürlich überfällt mich auch sofort der Gedanke daran, dass dort dein Herzchen aufgehört hat zu schlagen. Heute hatte ich eine tiefe Erinnerung daran, was du unternommen hast, wenn es dir zu langweilig wurde, mir dabei zuzusehen, wie ich, für dich völlig sinnlos, auf einen leuchtenden Bildschirm starrte. Wenn du meine Beschäftigung nicht mit Schlafen überbrücken konntest oder wolltest, hast du mich mit deiner Schnüse angestupst, dein Pfötchen, oder deinen Kopf auf meine Knie gelegt, und mich treuherzig angeschaut. Wenn ich dich dann ebenfalls angesehen und gefragt habe, was du möchtest, blitzte dir der Schalk nur so aus den Augen, und, nachdem ich angefangen hatte dich zu necken, bist du losgeflitzt, und hast deinen "bösen Knoten" geholt, den du mir dann auffordernd entgegen gehalten hast. Wenn ich ihn nicht ziemlich gleich angenommen, oder dich gar ignoriert habe, hast du ihn vor meine Füße gepfeffert, und empört mit mir geschimpft. Pah, erst frage ich dich, was du willst, und dann reagiere ich nicht? Unverschämtheit! Und da ich deinen Argumenten im Grunde nicht viel entgegen zu setzen hatte, denn du hattest natürlich recht damit, dass es viel schöner ist mit dir zu spielen, anstatt auf eine Tastatur einhämmernd auf einen Bildschirm zu glotzen, haben wir angefangen um deinen bösen Knoten zu rangeln, und zu zerren. Ach, was hast du gegrollt und tief brummelnd dabei geknurrt... Eine gaaanz gefährliche Bonnie - der ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht entgegen stand, denn du warst sooo unglaublich süß in deiner "Gefährlichkeit"! Nachdem wir dann ausgiebig gespielt hatten, habe ich mich wieder dem zugewendet, was auch immer ich vor der Spielunterbrechung getan habe, und du hast dich zufrieden hingelegt, und bist, mit dem bösen Knoten in der Schnüse, eingeschlafen. Du hattest ihn dir hart erkämpft, und so sollte wohl auch eine Flucht, während du schläfst, verhindert werden. Ich war jedes mal wieder erstaunt darüber, dass du genau gewusst zu haben schienst, wo der böse Knoten gerade herum lag, denn immer bist du ganz zielstrebig los, um ihn zu holen. Nur manchmal, da war es wohl deiner Aufmerksamkeit entgangen, dass ich ihn zwischendurch in deinen Korb getan hatte, bliebst du kurz verwundert stehen, schautest links, blicktest rechts, und dann, als würde wie in einem Comic die Glühlampe über deinem Kopf aufleuchten, bist du zu deinem Korb, und hast den Knoten herausgefischt. Mitunter verweiltest du dann auch mal kurz in der Drehung zurück, als würdest du denken "Moment, da war doch auch...", dann hast du dich manchmal kurzfristig um entschieden, hast den Knoten an die Seite gelegt, und stattdessen "Noki", oder "Schnitzel" herausgenommen. Es sollte sich ja niemand benachteiligt fühlen. Die ersten gefühlten hundert "Schnitzel" oder Gummihühner, hattest du genüsslich zu Hühnerfrikassee, bzw. Schweinegulasch verarbeitet, wobei du immer total systematisch vorgegangen bist. Zu allererst wurden die Füße abgenagt, um eine Flucht zu verhindern, danach die "Hände", um etwaige Gegenwehr auszuschließen. Danach folgten die Augen, damit das Elend nicht anzusehen war, und um ein Geschrei für den finalen Verlauf zu unterbinden, schließlich der Mund/ die Nase. Erst danach hast du die bemitleidenswerten Tiere aller Art, ob nun aus Plüsch oder Gummi, mittig zerteilt, ausgenommen, und schließlich komplett zerfetzt. Es war schon auch etwas Grausames an dir, meine Bonnie... Komisch, dass Noki und Schnitzel zuletzt über Jahre hinweg überleben durften. Noki hattest du lediglich nur ein ganz kleine bisschen die Füße angenagt, Schnitzel blieb sogar komplett unversehrt. Plüschtiere hatte ich dir keine mehr zum Morden zur Verfügung gestellt. Ich war es leid, dir die Füllung aus dem Mäulchen zu ziehen, die du überall hinspucktest, bzw. haufenweise klitzekleine Stoff- und Watteüberreste aufzusammeln, die von deinem Massaker übrig blieben. Während ich das schreibe, merke ich, wie ich in Erinnerung an deine drolligen Eigenarten lächeln muss - und, dass mir gleichzeitig die Tränen kommen. Ach Bonnie, süße, süße Bonnie... Deine Persönlichkeit war zum Dahinschmelzen, dein Charakter zum Niederknien! Ich habe dich so unsagbar lieb!

Unbekannt
Comment from Dec 22, 2017

:* ?:**:.:* ?:**:.?.:* ?:**:.Ich wünsche mir zu Weihnachten dass ich kurz mal im Himmel anrufen könnte um die Stimme zu hören die ich hier unten vermisse !! ich brauch keinen Engel am Weihnachtsbaum Ich habe einen Engel im Himmel der immer auf mich aufpasst mich beschützt und auf mich herabschaut. Wir wünschen allen Engelchen und Ihren lieben ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest. .:* ?:**:..:* ?:**:.?.:* ?:**:. Marion , Michael mit Ihren Engelchen im Herzen
Sue & Bonnie
reply from Dec 23, 2017

Liebe Marion, Danke für deinen Besuch, und deine lieben Wünsche für die bevorstehenden Weihnachtstage. Ich/wir wünschen auch dir und deiner Familie ein friedvolles und besinnliches Weihnachten, an dem vor allen Dingen eines zählt: Liebe. Mit leisen Grüßen Sue mit Bonnie überall

Roses

★•*¨*•.¸¸✩ Eine Rose in liebevollem Gedenken an Bonnie ✩*•.¸Jessica m. Amigo im ❤
On Nov 18, 2019

Eine Rose in liebevoller Erinnerung an Bonnie mit lieben Grüßen für dich liebe Sue. Jessica mit Amigo im Herzen
On Nov 14, 2019

Ein helles Kerzenlicht für dich liebe Bonnie mit leisen Grüßen für dein Frauchen von Amigo mit Frauchen
On Nov 1, 2019

ღ❤️"Manchmal braucht das Herz Zeit zu akzeptieren, was der Verstand schon längst weiß" ❤️ ღ★•*¨*•.¸✩In liebevollem Gedenken an Bonnie ★•*¨*•.¸✩von Jessica m. Amigo im ❤
On Oct 18, 2019

Rosengarten-Sterne Team
On Sep 18, 2019

Frauchen ein Bonnie Röschen in Liebe
On Sep 3, 2019