Memorial page of Bonnie meine Lieselotte

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Bonnie meine Lieselotte

tempus fugit amor noster manet in aeternum

Oct 2, 2002Sep 18, 2017

dog [Englisch Cocker Spaniel]

Published on Oct 4, 2017 by Suse

Supervised by: Filiale Düsseldorf

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Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).

Book of condolence

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Comments

Amigo

Comment from Dec 11, 2017

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Liebe Bonnie, ich bin ganz nah bei dir. Wir können uns auf den Weg machen, die Wünsche persönlich an den sehr nahestehenden Menschen deines Frauchens zu überbringen. Ich glaube, ich weiß um die besondere Beziehung zwischen ihm und deinem Frauchen. Deinem Frauchen auf Erden sende ich einen tröstenden Gruß und hoffe sie kann ihn gedanklich empfangen. Ein lieber Gruß von Amigo

Bonnie und Frauchen

reply from Dec 12, 2017

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Lieber Amigo, hab' vielen herzlichen Dank dafür, dass du mich gestern begleitet hast. Für Frauchen hatte diese Vorstellung, wie wir zwei gemeinsam "loscockern", und mit einigem "Ach und Hallo" empfangen werden, etwas schönes und tröstendes, inmitten eines Tages, der sich ansonsten so traurig anfühlte. Sie kennt sie ja alle, die uns da empfangen haben, um diesen Geburtstag zu begehen, warum sie sich die Reaktionen jedes einzelnen gut vorstellen konnte. Kommt noch die Güte und Weisheit hinzu die das Leben in der Ewigkeit mit sich bringt, das Wissen um die Antworten aller Fragen, die wir uns auf Erden gestellt haben mögen, stand für sie außer Frage, das wir einen sehr schönen Tag verbringen würden. Vielleicht gar schöner, als er mitunter auf Erden war, wo die Menschen gehetzt von der Arbeit nach Hause kamen, ein unbedachtes Wort die Stimmung trüben konnte, man eigentlich gar keine Zeit hatte (oder Lust), um länger zu bleiben, diesen ganzen Menschenkram eben, bei dem sie immer so tun, als hätten sie für alles ewig Zeit, und könnten alles was sie jetzt nicht tun, sagen, und miteinander erleben, auf einen anderen Tag verschieben, an dem sie das dann alles ganz gewiss nachholen würden. Wie oft stehen sie dann später da, und denken bei sich "wäre ich doch nur...", "hätte ich doch bloß...", oder "könnte ich doch noch einmal..." Aber, werden sie daraus wesentlich schlauer? Nicht wirklich. Sie sind halt Menschen. Die einzige Art, die sich selbst für so vollkommen hält, dass sie nicht mal annehmen würden, wie meilenweit sie tatsächlich davon entfernt sind. Wir Hunde sind da anders. Wir -leben- in jedem Augenblick, und zwar genau so, als sei er gerade Jetzt, und zum ersten Mal. Warum wir auch nichts zu bereuen haben. Und trotz ihrer Unvollkommenheit lieben wir Menschen, okay, manche mögen wir auch nur, während sie uns "halten", oder "besitzen", einen "guten Hund" nennen, oder aber auch grausam zu uns sind, und uns für ihre dummen menschlichen Zwecke und Sinne gebrauchen und benutzen. Wenn sie das aus Unwissenheit tun, ist das eines, ein kleines Kind zB, dass an der Rute oder den Ohren zieht, auf die empfindliche Schnauze haut, oder uns viel zu sehr bedrängt. Wir sind trotz allem immer wieder bereit, Menschen etwas von ehrlicher Liebe, Treue, Loyalität, Toleranz und Respekt beizubringen, wenn sie uns nur lassen, und uns in die Augen schauen. Frauchen hat immer zu mir gesagt, ich sei als Hund, der beste Mensch, den man sich als Freund wünschen könnte. Ich glaube, Amigo, unsere beiden Frauchen haben es begriffen, dass wir zwar nicht kochen können, und auch kein Auto fahren, dafür aber "besser lieben". Ach je, was für Gedanken ich heute alle so habe... Gott sei Dank weiß ich, dass du jederzeit aufstehen und weggehen kannst, wenn mein "Gebrabbel" zu viel wird. Auf jeden Fall möchte ich dir nochmals sagen, wie schön ich es fand, dass du mich begleitet hast! Dieser Satz, du seist ganz ah bei mir, und wir könnten uns nun auf den Weg machen, hat mir viel bedeutet! Danke dir und deinem lieben Frauchen! Eure Bonnie ...und ihr Frauchen

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Unbekannt

Comment from Dec 11, 2017

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Happy Birthday Wünsche-Wünsche in den Himmel.

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Unbekannt

Comment from Dec 10, 2017

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???..so wie Du warst bleibst Du hier???..so wie Du warst bist Du immer bei mir so wie Du warst erzählt die Zeit so wie Du warst bleibt so viel von Dir hier.. Liebe Grüsse von Marion mit Sissi & Finchen

Suse mit Bonnie überall

reply from Dec 10, 2017

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Vielen sehr herzlichen Dank, liebe Marion! Das ist wirklich ein nicht nur sehr schöner, sondern auch so wahrer Vers...! Danke, dass du uns, also Bonnie und mich, mit Sissi und Finchen im Rosengarten besucht hast! @-->-- Kommt' gut in die neue Woche! Sehr liebe Grüße Sue & Bonnie

Bonnie für Amigo

Comment from Dec 10, 2017

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https://youtu.be/EcXURC_nNhc Du hast einen Freund in mir! Für meinen lieben Freund! Deine Bonnie

Amigo

Comment from Dec 10, 2017

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Liebe Bonnie, ich werde dich herzlich gerne begleiten, obwohl der Anlass ein sehr trauriger ist. Spricht er doch von der Sehnsucht deines Frauchens nach diesem Menschen. Egal welches Geschlecht, ich werde Ihm gebührend gratulieren! Ich vertraue dir zu hundert Prozent, wenn du mir sagst, dass es ein tierlieber Mensch war, der deinem Frauchen so viel bedeutet hat. Hoffentlich können wir auch Molly und Bessy treffen. Am 14.12 noch ein Geburtstagsauftrag? Selbstverständlich werde ich dich auch dann begleiten. Am 18.12. werde ich bei dir sein und versuchen dich mit all meiner Kraft zu unterstützen, dass du es schaffst, mittels Wunsch Traum Baum gedanklich ganz nah bei deinem Frauchen zu sein. Der 18.12. ist in doppelter Hinsicht besonders für mein Frauchen ein trauriger Tag. Vor zwei Jahren am 18.12. ist meine Freundin Bela vorausgegangen. Seitdem hat sich Frauchen verändert. Nur mir zu Liebe hat sie Weihnachten trotzdem zu einem Fest werden lassen. Aber liebe Bonnie, ich glaube dein Frauchen hätte genauso wenig wie mein Frauchen gewollt, dass wir uns „klein“ machen. Wir waren nun einmal ihre Herzenshunde und sie wollten uns genauso wie wir waren! Kennst du den Spruch, dass ein Hund den Menschen lehrt jeden Augenblick zu genießen? Glaube mir, auch wenn sie denken, sie hätten die Zeit mit uns noch intensiver leben müssen und vieles nicht so alltäglich ansehen dürfen. Wenn Sie ganz tief in sich hinein schauen werden sie feststellen, dass von der gemeinsame Zeit so vielen schönen Erinnerungen erhalten geblieben sind und ewig bleiben. Sie sind der Beweis für diese kostbare intensiv erlebte Beziehung mit uns. Es ist die Trauer, die im Moment noch vieles überschattet. Ein Küsschen von Cocker zu Cocker. Amigo

Bonnie

reply from Dec 10, 2017

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Lieber Amigo, das ist furchtbar lieb von dir, dass du mich begleiten wirst! Danke dir dafür! Ja, da darfst du ruhig vertrauen. Ich tue es auch, denn leider habe ich den Mann zu Lebzeiten selbst auch nicht kennen lernen können. Aber, wenn Frauchen sagt, das dass okay ist, können wir uns darauf verlassen. Außerdem hatte dieser Mann mit noch jemanden zusammen seine Finger dabei im Spiel, dass wir uns damals fanden, und ich überhaupt zu Frauchen kam. Ich glaube, so einer kann nicht böse sein! Auch damals hatte ich einen Auftrag bekommen, den ich damals zwar noch nicht ganz verstanden hatte, ich war ja noch so jung, aber mein Herz, das hatte verstanden, worum mich diese zwei Männer baten. Aus dieser Bitte erwuchsen viele schöne Jahre, in denen zwei Seelen, in inniger Liebe verbunden, aufeinander aufpassten. Warum nur können wir nicht so alt wie Schildkröten werden? Ich glaube, Frauchen hat nicht den Eindruck, dass sie i h r e n Auftrag erfüllt hat. Ja, Bessy und Molly sind bestimmt da! Davon gehe ich fest aus! Später einmal, und wenn es dich interessiert, werde ich dir vielleicht von Bessy und Molly erzählen, was mir Frauchen so über die zwei lieben Rabauken berichtet hat. Schließlich ist es ihnen zu verdanken, dass mich Frauchen so geprägt und "erzogen" hat, wie sie es getan hat, denn die beiden hatten ihr ganz viel über unsere Art beigebracht, was mir letztlich auch zugute gekommen ist. Dabei hatte sie mit Molly ein Erlebnis, dass sich ganz, ganz tief bei ihr eingebrannt hat, und sie sehr viel über Vertrauen lehrte. Von Bessy bekam sie ihre einprägsame Lebenslektion in punkto Treue. Und Frauchen sagt, dass sie all das zu einem besseren Menschen hat werden lassen. Dafür ein "noch besserer" zu werden, war ich dann zuständig. Oh... Das hast du bisher gar nicht erwähnt, dass Bela dir schon vorausgegangen war... Und dann am 18.12. ... Oh nein... Ich bin mit dir traurig... Hat Bela mit euch zusammen gelebt, dass die Beziehung so extra eng war? Weil du sagst, dass sich dein Frauchen seither so verändert hatte. Bei Frauchen dämmert da so eine leise Erinnerung aus dem Cockerforum, wo es einen Rotti gab, der mit einem Cocker zusammen lebte... Sie hat da so ein Bild im Kopf, kann die Erinnerung dazu aber nicht konkret abrufen - und ärgert sich über sich selbst, dass sie womöglich, weil sie nicht gut genug nachgedacht hat, voll ins Fettnäpfchen getreten, und deinem Frauchen mit ihrer Unachtsamkeit weh getan hat... Bitte, sei gewiss, dass ich an diesem Tag, und ungeachtet meines eigenen Kummers, auch für dich da sein werde so gut ich nur kann! Ja, du hast sicherlich recht, und wir haben uns ja auch nicht "klein gemacht". Im Gegenteil haben wir das gefühlte doppelte Ausmaß eines großen Elefanten angenommen, womit wir die herzen unserer Frauchen komplett ausgefüllt haben. Ein Cocker, ein Hund überhaupt, kann nun mal so groß wie das Universum werden. Lieber Amigo, ich wünsche dir nun einen "großen Universum Abend", der bis hinunter auf die Erde, ins Zuhause deines Frauchens, hinein in ihre Gedanken reicht, die sich tröstlich und warm anfühlen mögen! Cockerkussi von Bonnie

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Unbekannt

Comment from Dec 10, 2017

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Ach liebe Sue. Ich hätte Bonnie so gerne einmal im Schnee gesehen. Ich stelle es mir gerade bildlich vor wie viel Freude sie bei der Suche im Schnee hatte und wie gut du sie durch ihre Fellfarbe sehen konntest -jedenfalls solange sie nicht vollends paniert war. Amigo hat das weiße Zeug auch sehr geliebt. Kopf in Schnee stecken, ein bisschen probieren hier und da und Schneebälle jagen. Das war so Seins. Einzig die Schneekugeln unter den Pfoten und Behängen dämpften seine Freude am Ende des Spazierganges immer ein wenig trotz Schneeanzuges. Das Bonnie und Dir letzten Winter kein Schneespaß mehr vergönnt war ist ganz besonders tragisch und tut mir leid. Am 29. Januar diesen Jahres, ich kann mich so gut daran erinnern, weil es Rückblickend wohl der letzte glückliche Tag in Gesundheit mit Ihm war, hat es hier geschneit. Du hättest ihn sehen müssen! Ich hatte einen gefühlt fünfjährigen Cocker, so begeistert sprang er durch den Schnee. Es ist für mich immer noch unfassbar was wenige Monate später geschah….Und so bin auch ich sehr traurig, dass es dieses Jahr schon so früh geschneit hat und Amigo es nicht mehr erleben kann. Sie werden immer wieder kommen diese Tage, an denen ein Ereignis unsere Gedanken rotieren lässt und dadurch das Herz stärker schmerzt als an gewöhnlichen Tagen. Ich werde es versuchen müssen, mich mit den Menschen zu arrangieren, ohne mich verbiegen zu lassen. Ein erster Schritt der Annäherung scheiterte an einer Wortwahl. Möchtest du Sie hören? Ob ich mich wieder „eingekriegt“ hätte! Jetzt bleibe ich erstmal wieder auf Distanz. Das war zu viel. Ich wünsche dir einen lebbaren Tag mit der wunderschönen Vorstellung, dass Bonnie und Amigo sich gerade im Regenbogen Schnee austoben und viel Spaß miteinander haben. Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo verbunden mit einer Rose im Gedenken an deine liebe Bonnie

Sue

reply from Dec 10, 2017

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Och menno... Jessica, was für ein "missglückter Ausdruck", um es mal dezent auszudrücken... Da wäre auch bei mir sofort wieder das Visier gefallen. Es bestätigt mich darin, was ich mir dazu so denke. Denn, was heißt schließlich "eingekriegt"? Genau, "bist du nun endlich wieder wie vorher?" "Kann ich also aufatmen, und weiter in meiner Komfortzone verbleiben, in der für mich alles so bleibt wie es immer war?" Was ist nur los mit den Menschen? Ein Freund hat Kummer, benötigt einen sensiblen Umgang... Stattdessen aber soll sich genau der um das Wohlbefinden der anderen kümmern? Ich hatte jüngst auch zwei solcher Schlüsselerlebnisse, in denen ich nur noch verständnislos und traurig mit dem Kopf schütteln konnte. Das eine war, dass ich Bildchen von süßen Hunden (nicht meinem) verbunden mit lieben Grüßen zum Advent zugeschickt bekommen habe, von jemandem, von dem ich fest glaubte, dass der traurige Verlust den ich verspüre, erkannt worden sei. Immerhin, das rechne ich hoch an, waren es keine "Schöner Advent" Trallala Grüße, sondern schlicht "liebe Grüße". Aber ein Hundebildchen dazu? Mh, mir scheint das etwas gedankenlos ausgewählt. Mal sehen, wie auf mein Hinweis darauf reagiert wird, dass mir so etwas weh tut. Ich hoffe, nicht gekränkt oder gar eingeschnappt, denn dieser Mensch ist mir wichtig in meinem Leben. Das andere, und das war wirklich der Hammer, war/ist mir echte Probleme zu bereiten, welche die u.a. auch meinen Verlust von Bonnie tangieren, und begleitet werden von Handlungen und Aussagen gegen mich, die nichts anderes als puren Egoismus und Gleichgültigkeit mir gegenüber ausdrücken. Und das von einer Person, von der mich zu distanzieren, wirklich, wirklich schwierig, und überaus schmerzhaft ist, denn als Mensch ist diese Person gleichbedeutend wichtig für mich wie Bonnie. Das war so ziemlich das Letzte, auch das Letzte, was ich gerade gebrauchen kann. Wenn ich je aus diesem Tal wieder ein wenig nach oben gekrabbelt komme, habe ich ein bisschen Sorge darum, was für ein Mensch ich dann sein werde. Auf jeden Fall wohl ein deutlich einsamerer und misstrauischerer Mensch als je zuvor. Das werden dann wohl auch die zu spüren bekommen, die es mit mir aus dem "davor" ins "danach" schaffen, und das tut mir wirklich leid. Aber vielleicht wird es auch gar keine geben, oder es wird ihnen gar nicht auffallen. Ja, stimmt, vergangenes Jahr hat es erst weit nach Weihnachten mal zu etwas Schnee gereicht. Bonnie ging es zu der Zeit gerade leider nicht so gut, als dass sie die wenige Zeit mit Schnee hätte so genießen können, wie sie es sonst für gewöhnlich tat. Zwar hat sie wie üblich Nasenarbeit geleistet, und die Geruchsverstärkungen durch den Schnee durchaus genossen, aber ein Wälzen, oder Wetzen hat sie unterlassen, und war die, die voranging, als der Weg andeutete, wir würden wieder Heim gehen. Dann kam der Sommer mit den recht zahlreichen Tagen, an denen es extrem heiß war. Da war schon deutlich zu bemerken, wie sehr sie das stresst. Zwar fand sie Wärme schon immer tendenziell doof, aber das war schlimmer, als je zuvor. Ich bin in der Hochzeit einmal rund 3 Wochen am Stück tagsüber nur insoweit mit ihr draußen gewesen, als dass sie sich lediglich kurz erleichtert hat, bevor wir wieder in die halbwegs klimatisierte Wohnung zurück sind. So sehr hatte ihr das zu schaffen gemacht. Mein armes Bönchen... Da lag schon in jedem Tag ein leises Abschiednehmen. Allerdings habe ich das die meiste Zeit vehement von mir weg geschoben, über die Konsequenzen nachzudenken, und schwankte hin und her zwischen bewussten Wahrnehmen und Aufsaugen von allem was mit Bonnie zu tun hatte, und so tun, als sei alles wie all die Jahre zuvor. Bereit mich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, was und wie ist es wenn..., war ich nicht. Dazu wurde ich noch früh genug gezwungen. Nun frage ich mich manchmal, ob ich diese Zeit hätte anders gestalten sollen, ob ich nicht hätte weniger feige, und entgegen meiner sonstigen Art stets genau hinzuschauen, auch dann, wenn es weh tut, die Scheuklappen hätte seltener aufsetzen sollen. Letztlich. ich weiß noch, da war so eine leise Stimme in mir... Aber die konnte offenbar nur ich hören, denn jeder sonst meinte, dass ich mich völlig umsonst sorgen würde, und Bonnie gaanz bestimmt noch ein paar Jahre bleiben würde. Ich ließ mich in diesem Fall nur zu gerne für leicht übervorsichtig erklären... War/ist das bei dir ähnlich? Hast du auch solche Gedanken? Jessica, ich bin heute schrecklich unkonzentriert, und weiß gar nicht mehr, worauf ich eigentlich hinaus wollte... Ah genau, stimmt. Amigo im Januar Schnee. Das hätte ich schrecklich gerne gesehen, und es tut mir unendlich leid, dass, wie ich deinen Worten entnehme, alles nur wenige Monate später folgende, ohne Ankündigung und Möglichkeit sich darauf vorzubereiten, über dich und Amigo hereinbrach. Insofern ist meine Frage nach deinen Gedanken schon wieder ziemlich blöd von mir. Entschuldige bitte! Der Nachmittag ist inzwischen angebrochen. Hier schneit es so ziemlich ohne Unterlass mal mehr mal weniger stark. Aber es ist einer jener grauen Schneetage. Passend zu meiner Stimmung. Bald geht auch dieser Tag in den Abend und in die Nacht über. Und bald kann ich sagen "wieder ist ein Tag ohne dich, meine süße Bönie, vorüber gegangen, und ein neuer dieser Art bricht an". Ich gehe nun, und suche sie, und in der Stille meiner Gedanken, werde ich sie hoffentlich finden. Glücklich, gesund, fröhlich...wie einst in besseren Tagen. Das wünsche ich auch dir, liebe Jessica, jene Stille der Gedanken... Mit lieben Grüßen Sue mit ganz viel Bonnie und lieben Gedanken an Amigo ...und am liebsten in der Vorstellung, wie die zwei ausgelassen zusammen toben, spielen und sich schließlich erschöpft davon, aber glücklich, aneinander kuscheln...

Unbekannt

Comment from Dec 9, 2017

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Liebe Bonnie, danke für das Nikolausgeschenk. Es hängt schon über meinem Körbchen. Ein Rezept von Bastienne konnte ich nicht entdecken! Hier musst du mir auf die Sprünge helfen. Da du bestimmt schon träumst sende ich dir einen ganz leisen Gute Nacht Gruß. Dein Freund Amigo

Bonnie

reply from Dec 9, 2017

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Hallo, lieber Freund Amigo, wie schön, dass mein kleines Geschenk einen Platz erhalten hat! Oh je, ob ich das Rezept aus dem Kopf noch so zusammen bekomme, dass Bastienne bei dir aufgeschrieben hatte? Es war ein Plätzchen Backrezept, aus ganz tollem Teig. Ich glaub' mit Sternenzucker verfeinert, aus dem dann nur alle schönen Erinnerungen ausgestochen werden, und in den warmen Ofen kommen. Wenn sie fertig gebacken sind werden sie mit Liebe garniert, und Zuversicht bestreut. Für mich klang das sehr, sehr lecker, und ich hatte sofort Lust einen riesen Berg Kekse zu backen, für unsere Herzensmenschen unten auf der Erde. Schau' doch noch mal, ob du ihr genaues Rezept nicht doch findest. Es ist wirklich gut! Och, du hättest nicht leise sein müssen. Ich habe die vergangene Nacht nicht viel geschlafen. Dafür war einfach zu viel los, in meinem Kopf, in dem meines Frauchen... Die denkt, überlegt, sinniert und erinnert sich nämlich gerade nahezu wund im Kopf. Am Montag habe ich einen besonderen Wünsche-Lieb hab-Vermissens-Gratulations-Besuche-Auftrag. Kommst du mit? Magst du? Ich soll nämlich einem meinem Frauchen auch schon vorausgegangenen ganz nahen Menschen zum Geburtstag gratulieren, und ich finde ihn hier oben ja eher, als Frauchen von der Erde aus. Ist ein Mann, ich sage es lieber gleich, weil wir beide ja nicht unbedingt soo sehr mit Männern können, aber der ist echt lieb, und gerade für uns Hunde total ungefährlich, denn er schätzte und liebte unsere Art schon immer sehr. Dann lernst du bestimmt auch Bessy kennen, und Molly, die ganz sicher dicht bei ihm leben, und in ihrem Teil Himmel auf Frauchen warten. Molly und Bessy waren Frauchens erste Hunde. Na ja, eigentlich gehörten sie zu ihrem Papa, wie das ja meist so ist, wenn man als junges Menschenkind mit Hunden aufwächst. Aber Frauchen hat schon als kleines Mädchen Verantwortung für die beiden übernommen, hat mit ihnen gespielt, ihnen was beigebracht, sich um sie gekümmert, und so wurden sie auch zu "ihren Hunden", die nie ihren Platz in ihrem Leben verloren, und von denen sie mir erzählt hat. Aber ich musste darum nie eifersüchtig sein. Frauchen hat immer gesagt, geliebt hat sie alle ihre Hunde, sehr, aber ihr "Seelenhund" das war nun mal ich. Am 14.12. habe ich dann den nächsten Geburtstagsbesuchsauftrag im Himmel zu erfüllen, dann kommt der 18., an dem ich hoffentlich lieben Besuch bekommen werde, und dann ist auch schon Weihnachten und der 26.12. Kein Wunder eigentlich, dass Frauchen gerade so viele Gedanken im Kopf umher sausen, die uns den Schlaf rauben. Dann kommen da noch all die irdischen Dinge hinzu. Da möchte man doch wirklich Urlaub aus dem Regenbogenland beantragen, um auf der Erde für Erleichterung zu sorgen. Du kennst das Gefühl. Vielleicht, wenn ich gewusst hätte, welch große Lücke ich hinterlassen würde, hätte ich mich ganz klitzeklein gemacht, damit die Leere nicht so riesig wird. Hätte ich? Nein, denn das hätte Frauchen gar nicht zugelassen. Ich konnte, sollte und wollte mich so riesengroß und breit machen, wie es nur eben ging. Und das war schön! Wunder-wunderschön und magisch! Der Wert dessen das wir so etwas erleben durften, bedingungslos geliebt und wiedergeliebt zu werden, ist unermesslich, und ein strahlend silber und goldener Punkt auf unserer Seele, der immer da und nie verblassen wird. Und irgendwann, wenn die Schleier der akuten Trauer sich etwas lichten, werden diese silber-goldenen Strahlen wie Funksignale durch jede Dunkelheit hindurch hinein strahlen, und es immer etwas heller machen. Das muss einfach so sein, wenn Liebe einen Sinn hat. Und das hat sie ja wohl. Mit diesen Gedanken schicke ich dir liebste Pfotengrüße deine Freundin Bonnie

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Jessica

Comment from Dec 9, 2017

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Liebe Sue. Du kannst so klar in Worte fassen, was ich niemals können werde. Ja, es ist genauso wie du sagst. Auch ich werden "nur" versuchen mein Leben neu zu ordnen. Loslassen im Sinne von vergessen so als ob nie etwas gewesen wäre oder eine Distanz aufzubauen zwischen mir und meinen Weggefährten ist auch für mich keine Option. Dafür bedeutet er mir viel zu viel. Ein "neuer" Hund sowieso nicht mit genau der gleichen Begründung wie bei dir. Mein Herz wehrt und sträubt sich schon beim Gedanken daran vehement dagegen. Erst Fragen mich die Leute ob ein neuer Gefährte nichts wäre. Mein "Nein" wird dann aber komischerweise ohne Diskussionen akzeptiert. Wahrscheinlich aber nur weil sie denken, ich scheue den Aufwand und die Arbeit die ein Tier bedeutet. Das mein Herz schmerzt und blutet, dass verstehen sie nicht. Es ist einfach so schon schwierig anderen Menschen sofern sie es wirklich wollen und einem zuhören verständlich zu machen, was der Verlust für uns persönlich bedeutet. Die Meisten verstehen es einfach nicht. Wie soll ich mich nun Verhalten gegenüber Menschen die mir im Grunde etwas Gutes tun wollen, aber genau das Gegenteil erreichen würden und mir weh tun wenn ich es zulassen würde? Ich merke wie ich mich Ihnen gegenüber distanziere und sie bemerken natürlich auch mein für Sie unverständlich abweisenden Verhalten. Ach liebe Sue....Als ob wir keine anderen Sorgen hätten! Es kann sein das ich falsch liege, aber ich habe das Gefühl, dass du gestern einen einigermaßen "guten" Tag erwischt hast? In deinem so berührenden Text an deine liebe Bonnie traust du dich so nah an den einen fürchterlichen Tag heran, mit dem sich für dich alles veränderte. Das war bestimmt nicht leicht ihn zu schreiben und doch hast du es geschafft. Was ich dir damit eigentlich sagen will ist, wenn du gestern oder die Tage davor irgendetwas in der Richtung versucht hast einen Weg zu finden die Trauer aushaltbarer zu machen, dann ist es dir gelungen. Ich kann natürlich auch komplett falsch liegen mit meinem "Gefühl". Aber bei mir gibt es auch Tage, da ist es aushaltbarer als an anderen Tagen. Schnee und Cocker, die beiden Begriffe gehören zusammen. Was gibt es auch schöneres als durch den Schnee zu toben, Schnee zu fressen und als Oldie ein Verhalten eines Junghundes an den Tag zu legen! Wieder so eine schmerzhafte Erinnerung.... Ich wünsche dir von Herzen ein Wochenende in dem du, trotz das die Gedanken wieder stärker Kreisen, so viel Energie für die neue Woche sammeln kannst wie es dir möglich ist. Wo nehmen wir eigentlich unsere ganze letzte Kraft noch her? Eigentlich fühle ich mich schon lange wie auf "Reservebetrieb". Ein lieber Gruß von Jessica mit Amigo und deiner Bonnie im Herzen

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Sue

reply from Dec 9, 2017

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Hallo, und guten Morgen, liebe Jessica, war Amigo also auch so ein Schneecocker...? Ja, darin rum rasen und immer kleiner werdende Kreise ziehen, tiefer gelegt und in rasanter Seitenhaltung, dass die Pfötchen kaum den Boden berührten, und die Ohren samt dem Resthund nur so flogen... Aber das war, zumindest für Bonnie, nur ein Teil des Spaßes, und Schnee fressen, war gar nicht ihres. Sie war ganz versessen darauf, bei Schnee Nasenarbeit zu verrichten. Ach Jessica, das hättest du sehen müssen, den kleinen Berg von Schnee auf dem Nasenrücken, und den Steilhang auf dem Köpfchen, wann immer sie mal hochgeschaut hat...zum piepen! Je nach Tiefe des Schnees, verschwand erst das ganze Gesichtchen darin, und, wenn die Gegebenheiten es hergaben, war der ganze Cocker verschwunden, und nur die Rute und ein bisschen Rücken war zu sehen. Wenn wir wieder nach Hause gingen, war Bonnie "Schnee paniert", und ihre Schnurrbarthaare, die Wimpern, und die Tasthaare um die Augen, vom Schnee dick vereist. Und wenn ich manchmal auch gerade so üüüberhaupt keine Lust gehabt hatte raus zu gehen, wenn wir nach einer, zwei oder drei Stunden wieder zurück kamen, war da nicht nur ein Hund glücklich, zufrieden und fühlte ich ausgeglichen... Mh, besser gehen? Nein, nicht besser, eher anders schlimm vielleicht. Ich versuche meinen Ratschlag selbst auch zu befolgen, und mich behutsam auch den schlimmsten Verletzungen anzunähern, damit ich sie behandeln kann. Ich weiß, dass da für immer eine Wunde sein wird, ein Loch, aber ich hab ein bisschen Sorge, dass wenn ich mich nicht darum kümmere, sie sich entzündet und wuchert. "Entstellt" werde ich zwar so oder so sein, aber es liegt in meiner Hand, inwieweit diese Verwundungen womöglich auch "gesundes Gewebe" befallen könnte. Der Auslöser sich auch ein Stückchen diesem letzten Abend zuzuwenden, war hierbei vermutlich auch die gedankliche Auseinandersetzung mit dem Thema "Loslassen", bzw meiner Sicht darauf. Und so habe ich bis zu einem bestimmten Punkt einfach zugelassen, was mir an Gedanken in den Kopf kam - und wurde keine Sekunde zu früh gestoppt, als statt dem Eisregen der Schneefall eintrat. Gott sei Dank, denn ich neige leider immer mal dazu, meine Grenzen selbst zu überschreiten. "Ach komm' Suse, ein bisschen geht noch..", und schließlich habe ich alles verschlimmbessert. Ich bin darin oft nicht besonders achtsam mit mir selbst. Diese Distanzierung zu den Menschen kenne ich auch. Und ich erinnere aus anderen Situationen, dass das etwas relativ normales ist. Jemand kennt dich; "das ist Jessica, und die ist so und so. So habe ich sie kennen gelernt, so haben wir uns befreundet." Doch dann geschieht etwas, was dich so derart erschüttert, dass es dich auch tief in deiner Persönlichkeit verändert. "Neue" Menschen die dich nun so kennen lernen, haben kein Problem damit, ihnen fehlt der Vergleich, das "Davor", das "Früher". Aber jene die vor dem Ereignis schon in deinem Leben waren, sind verunsichert, können dich nicht mehr so richtig einschätzen, und halten zudem fest an dem, welches Bild sie von dir haben/hatten. Und du selbst bist schließlich auch verunsichert, fühlst dich fast wie fremd mit dir selbst, weißt noch nicht, was das alles mit dir machen wird, hast zwar den Wunsch, alles möge wie früher sein, spürst aber genau, dass es das nicht geben kann. Und da bräuchte man eigentlich den Halt jener, die einem vertraut sind, damit sie einem den geschützten Raum dafür geben, dass man sich neu sortieren kann. Die aber stehen dir gegenüber, und haben eine Erwartungshaltung und ein Anspruchsdenken, kausalisierend aus dem bekannten, aus vergangenem, und den Mustern des bis dahin erlebten, und ihren eigenen Vorstellungen und Beurteilungen dessen. Man hört verhältnismäßig oft, dass Menschen bei schlimmen Einbrüchen in ihrem Leben davon berichten, dass sie sich wundern würden, denn während alte Freunde wegbrechen, sind es jene mit denen man vorher kaum zu tun hatte, von denen man es also am wenigsten erwartet hätte, die in der Lage und Willens sind, einem beizustehen. Nun, sie befinden sich eben auch einfach in einer anderen Situation zu dir, in der ihnen beim Ist-Zustand keine Vergangenheit im Wege steht. Wie damit umgehen? Tja, keine Ahnung, Jessica. Es ist eines, die Sache psychologisch zu erklären, aber etwas ganz anderes sie auch zu leben. Ich persönlich versuche es dabei ähnlich wie mit den psychosomatischen Beschwerden zu halten. Wenn ich weiß, oder wenigstens eine Idee davon habe, warum etwas so ist, wie es ist, fällt es mir leichter damit umzugehen, und zu akzeptieren, dass es einen Grund für diese Veränderung gibt, in der es nicht alles und jeder mit hinüber schafft in mein anderes "neues Leben". Und, so bitter es ist, aber bei genauer Betrachtung ist das bei einigen auch gar nicht so verlustträchtig wie man es zunächst glaubt. Denn, wenn mir nicht mal Zeit eingeräumt und zugestanden wird, der andere, das andere, so wenig Flexibilität besitzt, eine Weile einfach auszuhalten, was meine Rahmenbedingungen hergeben... Oftmals sieht es ja nur vordergründig so aus, dass sie es "ja nur gut mit mir meinen". In erster Linie meinen sie es nämlich gut mit sich selbst, indem sie den ihnen bekannten Status quo wiederherstellen und behalten möchten. Aus ihrer Warte nachvollziehbar, klar, aber für mich so nicht leistbar. Und so wird sich auch dein Freundes- und Bekanntenkreis verändern, wenn du dich ihnen in ihren Erwartungen an dich nicht anpasst, gar nicht anpassen kannst, denn das ist ja schließlich keine willentliche Entscheidung, sondern ein emotionales Ding, das "einfach so" passiert. Ich bin so traurig, dass Bonnie diese Winterpracht gerade nicht erleben kann... Letztes Jahr um diese Zeit, sind uns hier die Spekulatius vor Schreck ins Planschbecken gefallen, als uns einfiel, dass bald schon Weihnachten ist... Von Schnee keine Spur. Wie gemein vom Schicksal, oder was auch immer dafür zuständig ist, dass es jetzt so anders ist. Liebe Jessica, was ich dir wünsche, weißt du, und ich hoffe, dass Kraft und Umgebung irgendwie möglich machen, dass es möglich ist. Innige freundschaftliche Grüße sendet dir Sue auch mit Amigo überall wo Bonnie ist

Unbekannt

Comment from Dec 8, 2017

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22.55 Uhr... Oh Bönie... Es schneit wie verrückt! Noch sind einige Leute unterwegs, und die Schneefläche daher nicht unversehrt. Aber, wenn das noch eine Weile so weiter geht, werden alle bisherigen Fußspuren überdeckt, und ich kann einlösen, was ich dir versprochen habe. "Deine Spuren" in den frischen Schnee schreiben... Ach, was hättest du das jetzt toll gefunden... Wärst ganz aufgeregt von einem Pfötchen auf das andere getänzelt, und dabei voller Vorfreude beobachtet, dass Frauchen sich ne' Mütze aufsetzt - untrügliches Zeichen für... Genau! Und während Frauchen noch an ihren Stiefeln schnürt und bindet, hättest du ein dezentes "Gemecker" hören lassen, weil ich dir eindeutig viiiel zu langsam bin. "Was dauert denn da so lange", hätte dein Blick gesagt, der sich wie hypnotisierend auf meine Hände und Schnürsenkel geheftet hätte, "wenn du noch länger brauchst Frauchen, ist der ganze Schnee weg, und wir haben Frühling". Deine Nase hätte mein Tun überprüft, und geschaut, ob du nicht vielleicht besser selber die Schleifen bindest, und du hättest nicht verstanden, warum ich dir sage, dass das so nichts wird, wenn du deinen Rüssel überall dazwischen steckst. Pffft ..Du wolltet schließlich nur behilflich sein... In solchen Momenten konntest du sein wie ein kleines Kind, und ich, ich habe es geliiiiebt...! Nun sitze ich stattdessen am Laptop und schreibe diese Worte, statt an der Garderobe nach meinen Handschuhen zu suchen...

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Unbekannt

Comment from Dec 8, 2017

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süßes Bönchen, ne, das wäre heute nicht "unser Tag"... Uns beide würde das Wetter echt nerven, denn Eisregen ist ja mal so richtig doof. Außerdem, ich bin (mal wieder, oder Gott sei Dank überhaupt) auf dem Sofa eingeschlafen. Das Ding ist nicht unbequem, du weißt das, und hast seine Vorzüge oft derart genossen, dass ich entweder mit der äußersten Kante, immer kurz vorm Absturz, vorlieb nehmen musste, oder eben, schon leicht verkrampft, auf das zweite kleinere Sofa auswich, was du skeptisch eine Weile beobachtet hast, bis du, kaum, dass ich mich gemütlich positioniert hatte, beschlossen hattest, dass auch dort ein Cocker in der gefühlten Größe eines Bernhardiners Platz haben sollte, und dich prompt zu mir drängeltest. Wie oft habe ich dann aufgegeben, zwar sehnsüchtig zum großen Sofa hinüber geschielt, mich selbst fragend, ob ich mich wohl die nächsten Stunden würde schmerzfrei)-er) bewegen können, wenn ich nun noch mal "umziehe", es aber dann doch so genossen, dich leise schnarchend, verrenkt zwar, aber ganz dicht bei mir zu haben, dass ich liegen geblieben bin, wie und wo ich war, mich bloß nicht bewegend, um dich nicht zu wecken. Ach so ja, ich wollte ja eigentlich erzählen, dass ich also auf dem Sofa eingeschlafen bin, und mich offensichtlich total verlegen habe. Das schaffe ich also auch ohne dein Zutun, süße Schnüse. Ich schau' also so nach draußen, und stelle mir vor, wie du immer an der Haustür, sobald du das "Drama" draußen gesehen hast, quasi eine Vollbremsung hingelegt hast. Ehrlich, ich wäre keine Sekunde lang erstaunt gewesen, wenn du erst ein Pfötchen zum Test herausgehalten, und mir dann schließlich dezent die Mittelkralle präsentiert hättest. Das war so etwas wunderbares, deine Fähigkeit mit Körpersprache und Mimik zu kommunizieren... Was du für Gesichtchen ziehen konntest... Oder mir anhand dessen, wie du deinen Kopf, deine Ohren, die Rute, Pfötchenhaltung, oder, wenn du mir den Poppes zu wandtest erklärt hast, was in deinem Cocker Köpfchen gerade so vorgeht... Hab' ichs dann immer noch nicht kapiert, hast du angefangen zu "erzählen". Für alles mögliche hattest du unterschiedliche Melodien. Freude, Überschwang, Meckern, ganz wichtig HUNGER und "Draußen gehn' ", Aufregung, Trotz (ähnlich wie meckern), Mahnen bis "jetzt bin ich aber echt sauer!", und zufriedenes Einverständnis/Zustimmung. Alles ist dabei nie in ein nervtötendes ständiges Kläffen abgedriftet, und oft musste ich dich sogar fragen, wenn du "Bonnie spricht" machen solltest, weil ich dir doch so gerne zugehört habe... Was du allerdings nie gemacht hast, war ernsthaft böse zu bellen, oder dir durch Jaulen, Fiepen und Weinen Schmerzen anmerken zu lassen. Dich darin zu durchschauen erforderte schon eine hohe Kunst. Wie oft stand ich mit dir beim TA und sagte, dass irgendwas mit dir nicht stimmen würde, und sie sah dich an und meinte, dass du aber eigentlich einen ganz fitten Eindruck machen würdest. Oder ich um einen Termin bat, die Gründe dafür schilderte, und sie eigentlich einen weinenden Cocker erwartete, bis du stattdessen hereinspaziert kamst. Wenn sie uns in der Praxis nicht durch all die Jahre schon so gut gekannt hätten, man hätte mich so manche mal bestimmt für hysterisch gehalten. Ich wusste auch immer, was dahinter steckt, und, dass es eigentlich sinnlos ist, wenn wir zur Sicherheit trotzdem die ein oder andere Laboruntersuchung machen ließen, die dann doch eher der Beruhigung der TÄ galt. So war es auch am Ende. Ich hatte, bis zu dem Zeitpunkt, als es verantwortungslos geworden wäre, den Gang zum TA hinausgezögert. Ich hatte so große Angst, fühlte, dass wir beide, na ja, ich, noch nicht so weit sind, uns mit einer Diagnose auseinander zu setzen. Dann schließlich musste es sein, weil alle Maßnahmen die sonst Linderung und Abhilfe schufen nicht mehr recht greifen wollten. Es kam was ich schon längst wusste, und mir nun nur noch bestätigt wurde. Trotzdem, es war ein Schock! Danach habe ich an jedem neuen Tag wieder und wieder einen Deal mit dem Schicksal gemacht; einen Tag noch, und nun noch einen, noch einen, und bitte, bitte noch einen... Und du? Du warst sooo tapfer... Hast nicht gezuckt, wenn ich dir jeden Tag eine Spritze gab, geduldig die blöden Medikamente geschluckt. Ich habe sooo seeehr gehofft, dass dir palliativ damit geholfen, und du noch etwas länger bei mir bleiben könntest... Aber dieser Scheiß Tumor wuchs in einem Affentempo, streute wie bekloppt, und die Medikation brachte gar nichts an Wirkung. Trotzdem ging es dir den Umständen entsprechend stundenweise ganz gut. Wenn ich das Foto hier, wo du auf deiner Gira liegst, anschaue, du hattest gerade etwas gefressen und hattest noch deinen Zopf, kann ich es nicht fassen, dass du nur wenige Stunden später... Oh Bonnie... Inzwischen schneit es. Dicke fette Schneeflocken... J e t z t wäre "Draußen gehn' " Bonnie Wetter... Schüttelst du an den Schneebäumen im Regenbogenland, damit ich aufhöre, mich an den letzten Abend zu erinnern, und stattdessen lieber daran zurückdenke, wie meine Süße sich draußen zum Schneehund entwickelte? Du unfassbar süßes, liebes, liebes, tolles Hundetier... ...ich vermisse dich so unendlich Du hast mein Leben so reich gemacht, mir so viel beigebracht. I C H D A N KE D I R !!! ..und werde es doch niemals "gut machen" und dir zurückgeben können, was du für mich bist. Nicht von hier aus, aber vielleicht, wenn ich einst bei dir bin.

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Roses

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Percy

On Oct 25, 2017

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Moorchen

On Oct 25, 2017

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Molly

On Oct 25, 2017

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Bessy

On Oct 25, 2017

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Gina

On Oct 25, 2017

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Jörg

On Oct 23, 2017