Memorial page of Bonnie meine Lieselotte

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Bonnie meine Lieselotte

tempus fugit amor noster manet in aeternum

10/02/200209/18/2017

dog [Englisch Cocker Spaniel]

Published on 10/04/2017 by Suse

Supervised by: Filiale Düsseldorf

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Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).

Book of condolence

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Comments

Blacky

Comment from 11/12/2017

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Liebe Bonnie , ich möchte dir ein gute Nacht wünschen, schlaf schön. Liebe Grüße dein Freund Blacky

Bonnie

reply from 11/13/2017

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Guten Morgen, lieber Blacky, ich hoffe, du hast gut geschlafen, und du kommst heute Morgen gut in die neue Woche! Ich habe mich gefreut, dass du mich besucht, und einen Gruß von dir da gelassen hast! Komm' ruhig immer mal vorbei, wenn du Lust dazu hast. Ich zeige dir dann meinen Rosengarten, und wir können zusammen spielen, oder uns was erzählen. Bis dahin, liebe Grüße deine Cockerkumpeline Bonnie

Jessica

Comment from 11/12/2017

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Liebe Sue. Das tut mir unendlich leid, dass du im Umfeld Menschen hast, die deine Trauer nicht wenigstens tolerieren können. Kenne ich selber auch, aber die Ansicht über die „übertriebene“ Trauer meinerseits werden wenigstens mir gegenüber „tot“ geschwiegen. Fühlen tue ich es aber trotzdem. Irgendwie also genauso schlimm. Leider habe auch ich Vergleichsmöglichkeiten und kann auch sagen, dass ich keinen Unterschied zwischen der Trauer um einen Menschen und jetzt um mein Tier feststellen kann. Ich glaube, die eine Trauer war noch gar nicht beendet, als das Schicksal schon wieder zuschlug. Amigo hatte mir so geholfen, dass schwere Jahr 2016 auszuhalten. Er war so stark an meiner Seite, auch gesundheitlich. Das war der einzige Lichtblick im Jahr 2016. Aber ich komme vom Thema ab. Ich denke, die Emotionen sind wirklich der Schlüssel bei der traurigen Musik. Man wird sehr traurig, weint und danach geht es einen für wenige Stunden, manchmal auch den restlichen Tag besser. Aber wenn ich es mir recht überlege, würde meine Beschreibung auch auf die Wirkung von Suchtmitteln passen, oder? Danke für deine Warnung. Ich werde aufpassen, nicht in einen Strudel zu geraten, aber manche Tage ist es einfach noch unerträglicher als andere Tage und dann höre ich eben Musik. Mit den Sachen von Amigo ist eine Art Pseudonähe für mich. Er und ich haben zusammen 8 Wochen um sein Leben gekämpft. Der Kampf war ein Auf- und Ab. Das hat bei mir tiefe Wunden hinterlassen. Selbst meine Sachen, mit denen er Kontakt hatte, habe ich nicht wieder angerührt. Schon die Gedanken daran erschüttern mich wieder bis ins Mark. Mit der Urne ist es so, dass ich panische Angst habe, dass sie irgendwer umwerfen könnte. Deshalb empfinde ich sie sicherer im Schrank. Fotos sind bei mir immer von der Stimmungslage abhängig. Es gibt zwei Arten ein Foto zu betrachten. Ein Foto mit Amigo drauf einfach nur angucken ist für mich jetzt ein riesen Unterschied als ein Foto anzugucken, zu überlegen wo es aufgenommen wurde und welche schönen gemeinsamen Augenblicke ich damit verbinde. Letzteres bringt mich eigentlich immer zum Weinen. Deine Frage zum Zeitgefühl. Ich weiß nicht so recht, aber ich denke eher ich muss hier verneinen. Mir kommt eher alles wie eine Ewigkeit vor. Das kann aber insofern nicht stimmen, da es mir doch dann mit dem gefühlten Abstand eigentlich besser gehen müsste? Da ist aber nicht so. Ich muss hier noch mal darüber nachdenken. Ich kann dir hier also im Moment leider keinen Rat geben, da mein Zeitgefühl eher beschleunigt ist. Folgendes also rein spekulativ: Kann es vielleicht sein, dass zwei Komponenten im Körper miteinander kämpfen? Das Herz will es nicht wahr haben und verlangsamt die Zeit, so dass es dir vorkommt als sei es erst gestern gewesen. Der Verstand aber dazwischen funkt und das wirkliche Zeitempfinden einwirft, so dass durch die Vermischung alles durch einander gerät? Was ich zum Schluss noch loswerden muss. Die Gewissheit, dass es so einfühlsame Menschen wie dich gibt, ist so schön. Danke fürs Lesen. Das ist ja auch ein Weg der Trauerbewältigung. Ich hoffe auch dir hilft dieser Weg. Selbst wenn ich könnte und vorher um den Schmerz wüsste, die Zeit mit Amigo würde auch ich nicht ungeschehen machen wollen. Für die neue Woche wünsche ich Dir nun einen möglichst guten Start. Ein herzlicher Gruß von Jessica mit Bonnie und Amigo, die immer einen festen Platz in meinem Herzen haben.

Sue

reply from 11/12/2017

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Liebe Jessica, zunächst möchte ich dir Danke sagen; Danke für dein Vertrauen, und deine Bereitschaft, mir von alledem zu erzählen! Oh Gott, ich kann gar nicht so schnell schreiben, wie ich nun antworten, und meinerseits erzählen möchte... Ich kann dir soo gut nachempfinden, was du meinst, wenn du davon sprichst, welchen festen Halt dir Amigo gegeben hat, als alles um dich herum ins Wanken geraten ist. Und ich weiß auch, wie zusätzlich tief man so ein Wesen dann in sein Herz lässt, völlig ohne Scheu, und ganz und gar vorbehaltlos! Etwas, und in seiner Art so einzigartig, wie man es nur ganz, ganz selten bei und mit Menschen tut. Zumindest dann, wenn man im Laufe der Jahre so seine Erfahrungen mit Menschen gemacht hat... Wir spielen alle im Umgang miteinander so oft Theater... Dabei geht's um Umgangsformen, um Tabus, um gesellschaftliche Akzeptanz usw. Deinem Tier ist das alles herzlich egal, da geht es um das pure Miteinander und einfaches Fühlen in seiner reinsten Art. Und trotzdem ist eine solche Beziehung komplex, was sie mindestens genauso voll macht, wie eine innige Beziehung zu einem Menschen. So habe ich es erlebt, und ich verdanke Bonnie wortwörtlich mein Leben. Als sie zu mir kam, ging es mir sehr, sehr schlecht, und ich suchte nach etwas, was mein Leben, nein, besser mein Inneres wieder heil(-er) machen würde. Ich war verunsichert, verletzt, und traurig, und instinktiv hatte ich mich eigentlich für einem ganz und gar anderen Hund interessiert. Einen großen, starken, äußerst beeindruckenden Rüden. Das Schicksal, und der TS, bzw. die TH Leiterin, legte mir stattdessen ein kleines schwarzes Cockermädchen in die Arme, die in ihrer Seele ebenso verletzt schien, wie ich selber. Ich hatte damals überhaupt und nicht mal im Ansatz eine Ahnung davon, was es heißt, künftig einen Cocker an seiner Seite zu haben, und bekam neben der Lust mich darauf einzulassen, auch ein bißchen Angst, als ich mich über die verschiedenen Eigenarten einer solchen Rasse belas. Da war von Jagdtrieb die Rede, Sturköpfigkeit, Cockerwut usw. Es sollte alles ganz anders werden, denn Bonnie war alles Schöne, das man über diese Rasse berichtete, tausendfach multipliziert, und absolut nichts von dem, was mir vielleicht hätte Sorgen bereiten können. Mir wurde ein Herz auf vier Pfoten geschickt, und meines konnte etwas gesunden. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre die Kraft, auch all das zu überstehen, was mir noch so bevorstehen würde. Und das war nicht wenig. Ich hatte kein Licht am Ende des Tunnels, ich hatte Bonnie!! Sie gab mir die Kraft weiterzumachen, hielt mich innerlich lebendig, dass ich mich spüren konnte. Das hat kein Mensch für mich getan, und trotzdem hielt durch sie die Verbindung zu Menschen, wenn ich mich auch sehr zurück zog, und immer vorsichtiger wurde. Um so fieser jetzt natürlich die Erkenntnis, dass sich unter denen die ich an mich heran ließ jene befinden, die nun so verständnislos und ohne Feingefühl reagieren. Nun gut, da hat mir Bonnie über ihr Weggehen hinaus wieder und nochmal etwas beigebracht, und ich habe sehr genau hingeschaut, und meine Konsequenzen daraus gezogen. Meine kleine Lehrmeisterin... Diesen Versuch (Pseudo) Nähe zu schaffen, kann ich nachvollziehen! Ich tue das auch, nur auf andere Weise, schätze ich. Ich habe in diesem Zusammenhang viel darüber nachgedacht, dass man Entscheidungen treffen muss. Zum Beispiel solche, das geliebte Wesen frei zu geben. Und, ich neige dazu immerfort mein Denken, Fühlen und Verhalten zu analysieren, nehme ich an, dass neben dem Ausweichen von unmittelbar empfundenen Schmerz beim direkten Anblick ihrer Sachen, auch das eine Rolle dabei spielt. Die Konsequenz meiner Entscheidung an diesem schrecklichen Montagabend, dem 18. September vollumfänglich zu tragen, und sie frei zu geben. Nicht,weil ich sie nicht liebe und vermisse, sondern genau darum. Außerdem, wie sollte mein Verstand sonst begreifen, was mein Herz weiß - und umgekehrt, denn das ist ja auch immer wechselseitig. Irgendwie so. Ich bin nicht sicher, ob es mir gelingt auszudrücken, was ich damit meine. Aus deinen Zeilen erlese ich, wie traumatisch die letzten Tage mit deinem Amigo, und das unausweichliche Ende, gewesen ist, und kann nur wieder sagen, dass ich das ganz und gar nachempfinden kann! Bestimmt gibt es unterschiedliche Abläufe, im Kern aber, so scheint es mir, haben wir das ganz ähnlich erleben müssen. Ich wage mich immer noch nicht daran, mich damit auseinander zu setzen, und ahne, dass ich dafür zunächst erst einmal stabiler werden, und einen geschützten Raum schaffen muss. Jetzt, und bis auf Weiteres, überfordert mich das, und " brächte mich um". Oh je, Jessica, ich hoffe, du hast mich nicht missverstanden? Ich bewerte nicht, wie oder ob andere sich für eine Urne entschieden haben, und wo sie diese aufbewahren! Mein Gott, habe ich mich wieder so dusselig ausgedrückt, dass dieser Eindruck entstehen konnte? Ich habe nur einfach erzählen wollen, wie ich, ganz subjektiv, empfunden habe, und erzählen darum, weil ich immer das Gefühl habe, dass ich für mich auch immer etwas daraus ziehen kann, wenn ich zuhöre, wie oder was andere getan, gedacht, oder empfunden haben. Womit sich der Kreis zu dem Punkt schließt, dass ich unheimlich froh bin, und sehr, sehr dankbar, dass unsere Fellengel uns in unserer Trauer um sie zusammengeführt haben, damit wir uns tragen helfen können, und uns bewusst machen, dass wir keineswegs "übertrieben" und "drüber" sind, in unserem Fühlen, und uns nicht "unnormal" vorkommen müssen. Es ist so hilfreich zu wissen, dass das was man denkt und empfindet verstanden, oder zumindest akzeptiert wird. Denn selbst, wenn man hier und da in Nuancen vielleicht anders denkt, ist das Grundverstehen da, und das wirkt sehr unterstützend! Ich danke dir dafür! Von Herzen! Pass' auf dich auf! Liebe Grüße Sue mit ganz viel Bonnie ganz nah, und Amigo gleich nebendran

Amigo

Comment from 11/11/2017

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Liebe Bonnie, Kommst du heute Abend vorbei, damit wir uns gemeinsam im Körbchen einkuscheln können? Gemeinsam können wir dann auch das Wetter auf Erden beobachten. Bei diesem Wetter habe auch ich immer alle wichtigen Geschäfte in Windeseile erledigt, um wieder ganz schnell mit meinem Frauchen nach Hause zu laufen zu können. Ich hoffe, wir sehen uns gleich. Ein lieber Abendgruß für dich von deinem Freund und Beschützer Amigo.

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deine Freundin Bonnie

reply from 11/12/2017

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Oh, Amigo... hast du meine Rauchzeichen gesehen? Das Trommeln gehört, und die Brieftaube in Empfang genommen? Du siehst, ich habe nichts unversucht gelassen, um dich zu erreichen! Im Zeitalter der modernen Kommunikation nämlich, ist es genau eine solche. Modern, - und damit auch anfällig. Frauchen springt im Karree, und ist stocksauer. Die ganze Woche schon spinnt immer mal wieder ihr Internetanschluss. Aber pünktlich zum Wochenende hat der Provider wohl den Vogel abgeschossen (hoffentlich nicht meine Taube?!), und den Dienst quasi komplett eingestellt. Nur manchmal, ganz willkürlich und so zwischendurch, funktioniert für ein paar Minuten mal alles. Nun hofft sie, dass sie eben einen dieser kurzen Momente erwischt, und meine Nachricht an dich fix hochgeladen bekommt. Ich kann dir sagen, die ist vielleicht genervt... Puh! Ich möchte am Montag nicht im Fell eines Mitarbeiters von Unitymedia stecken, wenn sie da anruft... Wehe der wird pampig, dann wird sie aber explodieren! Ich habe das ja hin und wieder mal mitbekommen, wenn Frauchen am Telefon böse geworden ist. Ich war jedes Mal heilfroh, dass ihr Zorn nicht mir galt. Mit mir hat sie nie geschimpft. Nicht, dass ich nicht auch mal was angestellt hätte, aber da hat Frauchen mit den Schultern gezuckt und gesagt: "Ist halt so. Ich hab' nen' Hund, da kommt so was vor." Und damit hatte sich das dann. Dass sie auch richtig sauer werden kann, weiß ich eigentlich nur vom Umgang mit anderen Menschen, und was ich da gelegentlich so mitbekommen habe. Nun ist sie aber auch einfach betrübt darüber, dass sie meine Nachricht nicht an dich übermitteln konnte, dass ich sehr gerne zu dir ins Körbchen gekommen wäre, damit wir gemeinsam die Wolken zur Seite hätten schieben können, um das Wetter auf der Erde zu beobachten, und zusammen zu schauen, was unsere Frauchen so machen. Übrigens Amigo, dein Foto ist ja herrlich! Ich glaube dir aufs Wort, dass du Regen auch so doof findest wie ich, wenn ich mir so ansehe, wie leicht genervt du da schaust... ;-) Der Sommer mit Hitze war zwar auch nie so meins, ich bin eher der Frühlings-, oder Herbsttyp, aber das da jetzt an Wetter, ne', das ist ekelhaft! Und da es nicht danach aussieht, als würde es heute besser werden... Darf ich heute zu dir zu Besuch in dein Körbchen kommen? Ich bin sehr froh, dich im Regenbogenland meinen Freund nennen zu dürfen, und weiß, wie schön Frauchen diesen Gedanken findet! Du kannst gewiss sein, dass sie dich dafür sehr gerne mag, dass du mein Beschützer bist, und, dass sie dich ebenfalls in ihr Herz geschlossen hat! Nun sende ich dir einen lieben Knuffelwuff, und hoffe, wir sehen uns später! Deine Freundin Bonnie ... die übrigens auch beschützen kann...!

Unbekannt

Comment from 11/11/2017

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Liebe Sue, „Alles verändert sich mit dem, der neben einem ist oder neben einem fehlt.“ Menschen, welche selber die Trauer um ein festes Familienmitglied noch nie erlebt haben, fehlt das Gespür um die individuellen Empfindungen des trauernden Menschen. Von solchen Menschen Ratschläge zu erhalten und seien sie noch so gut gemeint, sind daher doch meist völlig ungeeignet. Das sehe ich genauso wie du. Ich versuche gerade Schritt für Schritt und das wirklich in ganz kleinen Schritten wieder etwas mehr Lebensqualität zu bekommen. Du merkst ja sicher selber wie die Trauer arg an den eigenen Kräften zehrt. Ich probiere daher sehr viel. Da ich gelesen habe, dass traurige Musik genau den gegenteiligen Effekt hat und „glücklicher“ machen soll, höre ich zurzeit sehr viel traurige Musik. Ich habe das subjektive Gefühl, dass meine Stimmungslage dadurch wirklich etwas besser geworden ist. Ich weiß auch nicht was richtig und falsch ist, die Lage verbessert oder verschlimmert. Seine Sachen sind auf alle Fälle alle noch da. Ich kann und will sie einfach nicht wegräumen. Es hängt für mich so viel daran. Ich glaube, mit Berücksichtigung seiner eigenen Empfindungen ist der beste Ratschlag zu tun, was man selber für richtig hält. In liebevollem Gedenken an deine bezaubernde Zucker Schnute Bonnie ein ganz lieber Wochenendgruß und eine liebe Umarmung für dich liebe Sue von Jessica und ihrem Amigo

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Sue

reply from 11/12/2017

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Liebe Jessica, hab' von Herzen Dank für deine Zeilen! Ich sehe, auch darin stimmen wir überein, dass man auf das wohlmeinende Gerede all derer getrost pfeifen kann, die offenbar nie gefühlt haben, was wir fühlen angesichts dessen, einen so wichtigen Teil unseres Lebens, ein enges und treues Familienmitglied, verloren zu haben! Trauer ist ein Gefühl, und so individuell wie derjenige, der sie empfindet. Genauso wenig wie ich Durst oder Hunger als Gefühl groß beeinflussen, oder gar zu unterdrücken vermag, kann ich diesem Gefühl ausweichen, und wer mich darin nicht ernst nimmt, kann mich mal! Tatsächlich bin ich einigermaßen erschüttert, wie lax manch einer damit umgeht, und mir zu erklären versucht, dass es doch wohl Unterschiede gäbe. Nun, ich fühle diesen Unterschied nicht, und ich habe sehr wohl Vergleichsmöglichkeiten! Lediglich passe ich mich ein Stück weit an, an gängige Vorstellungen und Norm, nach denen es legitim ist, um einen Menschen zu trauern, aber nicht gleichermaßen um sein Tier. Von einigen Leuten aus meinem Umfeld, hätte ich dennoch mehr Akzeptanz erwartet, wenn sie es schon nicht verstehen können, als sie es an den Tag legen. Ich bin ihnen nicht böse, ich weiß nur einmal mehr, warum ich so oft die Gesellschaft eines Tieres, derer der Menschen, vorziehe. Ich war etwas erstaunt über die Methode, die Stimmung durch traurige Musik anheben zu können. Ich weiß ein bißchen was von Trauerarbeit, bzw Psychologie (wenn ich vielleicht auch selbst reichlich hilflos wirke), aber davon hatte ich noch nie gehört. Obwohl es mir gar nicht abwegig vorkommt, dass es funktioniert, wenn es zB als eine Art Ventil benutzt wird, um Emotionen freien Lauf lassen zu können. Das wirkt ja durchaus befreiend. Für mich wäre das nicht so gut. Ich befürchte, ich würde nie wieder aufhören können zu weinen, und womöglich völlig untergehen in diesem Strudel. Daher möchte ich dich bitten, gut auf dich aufzupassen! Ich meine das nicht anmaßend, das liegt mir fern, es ist nur halt nicht ganz "ungefährlich" was du da machst! Allerdings, wenn du den Eindruck hast, dass es dich auf deinem Weg weiter bringt... Ich habe, auch anders wie du, Bonnies Sachen halbwegs weggeräumt. Nicht völlig weg, aber etwas aus meiner direkten Sicht. Den Blick auf ihre Näpfe, oder die Leine an der Garderobe etc., war für mich unerträglich, und wie ein Dolchstoß, mitten rein ins Herz... Ich bin jedes Mal sofort in Tränen ausgebrochen. Dabei heule ich doch sowieso schon bei so vielen anderen Dingen. Es war nicht auszuhalten. Lieber hatte ich das Gefühl, als würde ich sie "entfernen", was durchaus auch eine gewisse Ambivalenz hat. Für mich kam auch keine Urne in Frage, die ich mir in den Schrank, oder Regal stelle. Mir kam das total merkwürdig vor. Was macht ein Hund im Schrank? Bonnie hat eine Truhe, die in der Verlängerung ihres Lieblingsplatzes steht. Darin befindet sich neben ihr, ihre geliebte "Gira" (ihre Kuscheldecke), ihr Halsband, das Haarband, die Leine, Locken ihres Haares, ein Schutzengel - und jede Menge Liebe. Fast ein wenig wie ein Körbchen in dem sie liegt, halt nur aus Holz und mit Deckel. Kommt bestimmt auch manch einem befremdlich vor, für mich aber das, womit ich das Gefühl hatte, am besten zurecht zu kommen. Auf ihren zwei anderen Lieblingsplätzen in der Wohnung, stehen Sternenkugeln, in denen regelmäßig Kerzen brennen. Dagegen habe ich es kaum so mit Fotos, trage aber einen Anhänger mit ein wenig ihrer Asche um den Hals... Komisch eigentlich. Aber so ist jeder anders, und gestaltet unterschiedlich. Sag' mal Jessica, was ich dich gerne fragen möchte, hast du auch dieses total durcheinander geratene Zeitgefühl? Ich kann es kaum glauben, dass Bonnie nächste Woche gerade mal erst zwei Monate nicht mehr da ist! Das ist zu der gefühlten Zeit des Vermissens wie gestern, und doch auch wieder nicht, denn eigentlich fühlt es sich doch "ganz frisch" an... Mitunter macht mich dieser Eindruck von Diskrepanz ganz kirre, und ich überlege, was stimmt mit mir nicht? Ich würde gerne wissen, ob du das schon ähnlich erlebt hast, und, ob sich das wieder " ins Normale" einpendelt. Tja, Jessica, da stehen wir nun, ziemlich mitgenommen ohne unsere Fellnasen, mit nem' riesen Loch im Herz und in der Seele nen' tiefen Kratzer... Und doch, ich würde keine Sekunde mit Bonnie eintauschen wollen, ginge es mir dann etwas besser. Ich wünsche dir Kraft, Mut und Gelingen, deinem Leben neue und positive Momente zu geben, und hoffe, es beginnt schon mal mit einem gut lebbaren Sonntag! Liebe Grüße Sue und Bönchen mit Knuddeler für deinen Amigo-Schatz

Unbekannt

Comment from 11/11/2017

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Schnückchen, das wäre heute kein Wetter für dich... Kaum, dass du dein Näschen rausgestreckt hättest, hättest du mich angeguckt, als wolltest du mich fragen "ist das dein Ernst?". (Klar, Süße, ich kann ja auch das Wetter beeinflussen.) In ziemlicher Eile, hättest du dann flugs die neuesten Nachrichten überflogen, und ggf hier und da kommentiert. Wenn du dann erkannt hättest, dass ich weiter zu gehen gedenke, wärest du demonstrativ gelangweilt knapp hinter mir her getrottet, bis ich ein Einsehen, und umgekehrt wäre. Hah, da kam dann Leben in das Hundetier, und du strebtest flotten Schrittes und noch vor mir gen Zuhause, was mir amüsiert den Blick auf deinen Wackelpoppes ermöglicht hätte. Zuhause dann, hättest du dir fein auf der Fußmatte die Pfötchen abgeputzt, und minimal genervt erkannt, dass das offenbar nicht ausreicht, denn Frauchen rückt dir mit dem Handtuch auf den Leib. Naaa gut, alle vier Pfoten nacheinander gereicht, und geduldig abtrocknen lassen. Beim Bäuchlein abrubbeln, hättest du diese drolligen Grunzlaute von dir gegeben, und beim Ohren trocknen, dein Köpfchen meiner Hand entgegen gedrückt. So, jetzt aber, fertig, Bonnie fein! Ab, zum Leckerchen. Öhm, wie jetzt? Ach so, Mist, erst noch kurz durchbürsten, damit vom Trockenrubbeln keine Knötchen bleiben. Also, ich leg' mich derweil schon mal hin, und lass' mich von dir her und hin drehen. Gut jetzt? Gibt's jetzt endlich was Leckeres in den Napf? Zopf gebunden (Gott sei Dank haben sich die Fressmützen nicht so wirklich durchgesetzt, ein Haarband tut es schließlich auch), und es wird genüsslich gespeist. Erster! So, und was liegt nun an? Spielen? Schmusen? Oder lege ich mich zu deinen Füßen und schlafe, während du dich ins Büro setzt, Frauchen? Wie auch immer, hauptsache wir sind zusammen - und wenn wir später wieder rausgehen, regnet es nicht!

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mir

Comment from 11/11/2017

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Puh, Bönchen... Da war wieder einer dieser Momente, wo, und in denen.... Ich bin auf dem Sofa vorm Fernseher eingeschlafen, und, offenbar reichlich desorientiert, aufgewacht. Alles dunkel, denn durch die Sleeptimer waren alle Geräte aus. Ich bin hochgeschreckt, und aufgesprungen, und hatte den Gedanken im Kopf "oh je, Bönchen muss raus!", und ich sah mich hektisch nach dir um. Bis ich vollends wach, und wieder im Hier und Jetzt angekommen war, dauerte es eine kleine Weile, in der ich voller Sorge um dein Befinden und Wohlergehen war. Aber du warst nicht da wo du immer warst, und ich konnte dich auch sonst nirgends finden. Natürlich sickerte schließlich langsam die Erkenntnis ein, dass du nie wieder "da sein" wirst, und ein Schmerz, wie ein Faustschlag in den Magen, folgte auf der Stelle. Prompt schossen mir wieder die Tränen in die Augen, und das Gefühl des Verlassenseins stand fest wie eine Mauer, so als könnte ich sie mit den Fingerspitzen berühren, mit mir im Raum. Du auf der anderen Seite, und ich hier. Ich will hier nicht sein.

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Cyra

Comment from 11/10/2017

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Guten Abend liebe Bonnie, ich habe hier den Plan nicht. Ich bitte das zu entschuldigen. Habe eben erst den Eintrag gelesen...uii..der war schon vom 3.11.17. SORRY! Hmm...ich verstehe deine Ma sehr gut. Was kann ich raten? Wann wird es besser? Das kommt wohl auf jeden einzelnen Menschen an. Meine Ma ist auch sehr traurig, sie hatte aber schon viele Verluste, insofern hat sie Trauerarbeit geleistet, denn es geht nicht ohne. Schau...sie konnte meine Bilder nicht anschauen, jetzt geht es schon viel besser. Es gibt immer noch Tage, da fliesen viele Tränen. Mein Körbchen steht genau hinter ihr im Computer Zimmer....es ist leer...sie hat es nicht angerührt...ist noch so, wie ich es verlassen habe. Sie kann es nicht entfernen. Meine anderen Sachen und das Futter hat sie dem Tierheim gebracht. Sie sagt, sie gibt mich frei, frei für ein Leben im RBL. Das Band der Liebe trennt NIEMAND...und am Tag x werden wir uns wiedersehen. Daran glaubt sie ganz fest. Es wird auch der Tag kommen, wo sie meine Anzeige bei Anubis löschen wird...aber in ihrem Herzen, da habe ich einen festen Platz. Zurück zu deinem Angebot...kleines Körbchen...supi, sag ich nur. Kuscheln ist dann viiiiel schöner. Lass dich mal drücken... Und meine Ma drückt deine auch! Sie zündet eine Trostkerze für sie an und möchte sagen: DU bist nicht alleine.

mir mit dir überall

Comment from 11/10/2017

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Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. Albert Schweitzer Niemand hat behauptet, dass Liebe nicht weh tun würde, und Spuren nicht wie Krater zum Stolpern führen... Aber eines Tages, werde ich einen Steg gebaut haben, der darüber hinweg, statt hinab führt, und dann komme ich an, auf die andere Seite, und bin wieder bei dir ...und dir ...und dir ...und dir

Unbekannt

Comment from 11/09/2017

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Der Tod ordnet die Welt neu. Nur scheinbar hat sich nichts verändert, denn doch ist alles anders geworden. Es wurde mir ein Engel gesschickt, der mir vorausging. Er möge mich auf meinem Weg schützen und mich an den Ort bringen, der mir bestimmt sei. Ich achte auf ihn und hör' auf seine Stimme.

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Carina

Comment from 11/08/2017

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Lieben Dank, für die Kerze für meine Mädels, dort oben spielen sie miteinander und warten, auf uns. Liebe Grüße von Carina mit Gismo und Bonny im Herzen Danke Liebe Suse mit Bonnie

Sue und Bonnie

reply from 11/09/2017

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Liebe Carina, auch ich danke Dir! Der Gedanke, an unsere geneinsam spielenden Fellnasen, ist ein gleichermaßen schöner, wie tröstlicher Gedanke, an dem ich mich gerne festhalte. Alles Gute, und liebe Grüße Sue mit Bonnie überall

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Frauchen für meine -`ღ´-Bonnielotte -`ღ´- ich vermisse dich so sehr

On 04/18/2019

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♥ „Die Zeit heilt keine Wunden. Man gewöhnt sich nur an den Schmerz.“ ♥In liebevollem Gedenken an ♥Bonnie♥ Jessica mit Amigo i. ♥

On 04/13/2019

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..ganz leise streue ich dir leuchtende Blütenblätter auf deinen Sternenweg meine liebste Bonnie ♥ deine Donna

On 04/08/2019

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ღ❤️ Ein helles Sonntagslicht für Dich liebe Bonnie verbunden mit lieben dankenden Grüßen für dein Frauchen❤️ღ von Amigo & seinem Frauchen

On 03/31/2019

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❤️ Mögest du auf der Reise durch die Nacht nur schöne Träume haben ❤️☆★ •*`•.✯ liebste Freundin Bonnie ❤️ ☆★ •*`•.✯ von Herzen Donna ❤️

On 03/25/2019

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Für mein Bönchen. Ich hab dich sooo lieb!

On 03/17/2019