Memorial page of Kurti

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Kurti

Kurti hat den Himmel vorbereitet und wandert nun mit meinem Vater

200410/11/2017

dog [Labrador Mix]

Published on 10/30/2017 by Karin

Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Köln

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Für Herrn Kurt: Kurti war zeitlebens ein Hund mit Ecken und Kanten und ganz viel Charakter: Als wir Kurti mit knapp 5 Jahren aus dem Tierheim bei uns aufnahmen, bekamen wir einen unerzogenen, nervösen und anstrengenden Hund ins Haus. Er war einer Trennung zum Opfer gefallen und konnte schlecht alleine bleiben, weswegen er wohl bei keinem verbleiben konnte. Kurti war mit seinem extremen Jagdtrieb von den Vorbesitzern auf den Ball geprägt worden - jedoch ohne Regeln und Struktur - er war frech, fordernd und er schnappte sogar in die Füsse, wenn es ihm nicht schnell genug ging oder ich auf dem Rad sass und er mich stoppen wollte. Den Versuch, diesen Kreislauf mit Beuteljagd aufzubrechen, quittierte er gleich zu Anfang damit, mir ans Bein zu pullern. Es zeigte sich, dass Kurti nicht in der Lage war, die Spannungen auszuhalten - er konnte nicht liegen bleiben und auf meine Anweisungen reagieren - zudem waren die Futterbeutel binnen Sekunden zerfetzt. Auch die Leinenführung war eine echte Katastrophe: es sah besonders anfänglich so aus, als würde ich von einem wilden Hund durch die Strassen geschubst und gezogen. Mein Gott, brauchte man Kraft den Kerl zu parieren. Seine Leine wurde immer kürzer, die Strecken immer reizärmer und ich musste lernen, in Kurti genauso rotzfrech rein zu laufen, wie er es bei mir tat. Leinenführspiele hielten nicht mal einen Spaziergang. Es war klar, ich musste meinen Führungsanspruch mit Nachdruck bei ihm durchsetzten und mit vielen kleinen Strategien einschleifen. Körbchen in die hinterste Ecke, Hausleine zum Führen und Durchsetzten, dass ich zuerst an der Tür bin, Käfig zum Festsetzten beim Alleinbleiben und zum "Calmdown", Küchenverbot, Vertreiben von strategischen Stellen, wie Flur und Eingang, Kinderzimmerverbot, Anweisung der Liegestellen, Untersagung des Verfolgens, usw... Das war ein Vollzeitjob. Es brauchte an die 3Jahre, bis wir etwas gesitteter waren - alles war jedoch nicht mehr weg zu bekommen. Kurti konnte die ersten Jahre sehr schlecht alleine bleiben - heulte und kläffte und war völlig erschöpft, wenn man wieder kam. Mitnehmen war auch schlecht, da er nicht zur Ruhe kam ihm weitestgehend egal - einmal kurz schnuppern- wenn überhaupt- und wieder weiter. Warum also bleibt so ein "Baustellenhund" bei einem? Oh, er war gerade in den ersten zwei Jahren ständig in Gefahr doch abgegeben zu werden: Er brachte mich an den Rand meiner Leistungsfähigkeit. Ich hatte ein Kleinkind von ca. 2,5 Jahren. Ein halbes Jahr vorher, war unser erster Hund gestorben und die Trauer lähmte mich, bis Kurti kam. Ich war fast nur noch mit Kind und Hund beschäftigt - und ich wurde wieder schwanger. Und das war es auch- er war, so bekloppt er auch ansonsten war - mit Kindern ein Super-Nanny-Hund. Er hatte mit den Kindern eine unermessliche hohe Reizschwelle und "Opferbereitschaft". Kurti entsorgte sogar die Hinterlassenschaften meiner Kinder- dies war nicht immer lecker. Als meine Kleine stolz zeigen wollte, dass sie ihr Geschäft auf Töpfchen und später auf Toilette verrichtet hatte, begann der Wettlauf mit dem Hund - meistens war Kurti dann doch schneller - und es gab nichts mehr zu bestaunen. Ab seinem zehnten Lebensjahr wurde er langsam ruhiger und vernünftiger. Auch der Rücken und die Gelenke taten schon mal weh und die Bälle waren nicht mehr so interessant. Bald brauchte er wegen Arthrose seine täglichen Schmerzmittel. Nach ca. 2 Jahren kamen Nierenprobleme hinzu. Milben- und Futtermittelallergien zeichneten sich ab. Nachdem im Alter dann die Wehwechen kamen, durfte er schon mal rein ins Bett und aufs Sofa - dies war auch gut so. Denn, da kamen wir auf einer "freundschaftlichen" Art zueinander und er zur Ruhe. Ich bin sogar froh darüber, dass ich dies zuließ, denn in seinem letzten Jahr war es führ Kurti nicht leicht und er hat sein Schicksal mit einer unheimlichen Gelassenheit ertragen. Er zeigte sich bei den Ärzten von seiner allerbesten Seite. Wir waren wirklich 12 Monate, von Oktober 2016 bis zu seinem Tod im Oktober 2017, fast jede Woche 1-3 Mal bei verschiedenen Ärzten. Neben der Nierenproblematik, die gut beobachtet werden musste und spezielles Futter erforderte, kamen massive Augenprobleme beidseits hinzu. Dies bedurfte einer Reihe von schmerzlindernden OPs. Des öfteren habe ich mir die Frage gestellt, - "wann ist es genug?". Aber es gab immer wieder Hoffnung, dass es nun gut wird und er noch ein paar schöne Jahre haben könnte. Am Ende mussten wir Kurti dann doch schnell erlösen - er ist leider verunfallt und war mit seinem Kreuzbandriss und seinem Alter und den Vordiagnosen so irreparabel verletzt, dass dies der letzte Freundschaftsdienst sein musste. Ich hatte gehofft, er würde einmal neben mir auf Sofa oder Bett, oder des Nachts, seinen letzten Atemzug machen - zum Glück haben wir uns vorher diese Zweisamkeit gegönnt. Fare well mein Freund, ich weiss, Du lachst auf einer Wolke und bist mit Jason und meinem Vater zusammen in einer Männer-WG.

Book of condolence

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Comments

Birgit

Comment from 10/11/2023

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Für Kurti von Birgit

Birgit

Comment from 10/11/2021

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Für Kurti Meine Augen können dich nicht mehr sehen, meine Hände dich nicht mehr berühren. Aber ich fühle dich in meinem Herzen. Für immer und ewig.

Birgit

Comment from 10/11/2020

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für kurti Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.

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Birgit

Comment from 10/11/2019

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Für Kurti . er war ein besonderer Hund ,mit wirklich Ecken und Kanten , aber auch solche Hunde wachsen einem ans Herz . Da bleiben sie für immer und ewig . Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.

Karin

Comment from 12/14/2017

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Ihre Anteilnahme bewegt mich sehr und ich hoffe, dass jeder von Ihnen seinen Frieden mit dem eigenen Verlust schliessen kann. Ich habe in der Rückschau feststellen müssen, dass mir Kurti, mehr als gedacht unter die Haut gegangen ist. Er hat einen Platz in meinem Herzen- und den hat er sich wirklich erkämpft. Noch immer brennt auf seinem Grab in unserem Garten das ewige Licht und noch immer kommen manchmal die Tränen hoch und wollen raus. So ist es , wenn man Freunde verliert......

Dieter

reply from 12/16/2017

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auch bei uns im Garten brennt ein Licht .Für Balu den wir immernoch ssoo doll vermissen . Abends bevor ich ins bett gehe wandert mein letzter Blick dorthin ....

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Dieter

Comment from 12/14/2017

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So etwas gibt es nur in ganz seltenen Fällen . Man kann froh sein zu denen zu gehören ,die es erleben durften , die Erinnerung bleibt für immer in unseren Herzen . Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen und wenn ich aufwache, bin ich mir sicher, dass du noch da bist und dass sich unsere Seelen wiederfinden werden. Irgendwo da draußen im Universum, im Land der Regenbogenbrücke. Sylvia Raßloff

Susanne mit Rusty im Herzen

Comment from 11/30/2017

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Alles hat seine Zeit: sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben, sich loslassen und erinnern. Robert Louis Stevenson

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ROSENGARTEN-Sterne Support Team

Comment from 11/30/2017

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Liebe Karin, uns hat Ihre Geschichte wirklich sehr bewegt und wir bewundern Ihre unermässliche Liebe für Kurti. Schön, dass es Menschen wie Sie gibt. Wir wünschen Ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit. Herzliche Grüße sendet Ihnen, Ihr ROSENGARTEN-Sterne Support Team

Kerstin mit Bolle

Comment from 11/30/2017

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Egal wie groß oder klein die Pfoten sind, die mich begleiten haben: Sie hinterlassen Spuren in meinem Herzen.

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Esther mit Linu

Comment from 11/30/2017

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Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Roses

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Sandra

On 12/15/2017

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Valentina

On 12/12/2017

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Rosengarten-Sterne Team

On 12/03/2017

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Unbekannt

On 12/01/2017

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Melanie

On 12/01/2017

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Konrad

On 12/01/2017