Memorial page of Coco

Coco
Published on Apr 9, 2012 by D.Kögler
Mein Liebchen, jetzt ist der von mir und auch von Dir so gefürchtete Augenblick eingetreten (07.04.2012).Wir mussten uns trennen. Es zerreißt mich innerlich. Ich möchte nicht ohne Dich leben, ich kann es nicht und doch weiß ich dass es jetzt so sein soll. 15 Jahre und 3 Monate, wunderschöne Jahre mit Dir an meiner Seite, meine Muckimaus. Es gab so viele Kosenamen, die nur einen kleinen Teil davon ausdrücken konnten, welche innige Liebe ich für Dich empfunden habe. Diese tiefe Liebe wird mir jetzt helfen allein, ohne Dich und ohne Deine Schwester Tessy, zu leben. So recht vorstellen kann ich mir das heute nicht, denn zu meinem Glück gehörtest Du. Ich empfinde tiefe Dankbarkeit, dass ich dein Leben hier auf Erden begleiten durfte. Dein Start ins Leben war nicht schön, die Menschen bei denen Du von Deiner Mama geboren wurdest wollten Dich nicht. Du bist mit Deiner Schwester von Deiner Mama weggerissen worden und in einer Garage wollte dieser Mensch Euch verhungern lassen. Zum Glück gab es aber eine Frau, die Euch gerettet hat und wir durften Euch mit 6 Monaten zu uns holen. Ihr hattet Hunger gelitten und so hattet ihr nie wirklich lernen können nur so viel zu essen bis ihr satt seid – die ganzen 15 Jahre nicht. Aber darauf haben wir uns eingestellt und dann halt 3 bis 5 mal am Tag euch was Leckeres zu futtern gegeben. Coco ich erinner mich noch so genau daran, wie ihr beide bei uns in die Wohnung gezogen seid. Nur noch ein Kondensstreifen war zu sehen und ab wart ihr unter dem Bett. Ihr habt unterm Bett mit weitaufgerissenen Augen gesessen. Ich habe mich auf den Teppich vor das Bett gelegt und euch gut zugeredet – laaange zugeredet. Ich bin dann irgendwann eingeschlafen. Das war Deine Chance. Ich bin von Dir an gestupst worden, Du hast mich geweckt. Jetzt begann unsere schönste Zeit. Wenn ich so über eure Streiche nachdenke muss ich schmunzeln. Es gab wenige, aber die wenigen waren einfach süß. Gemeinsam Wurst vom Tisch klauen oder als Du die Ostertorte angefressen hast, ein riesen Loch war da drin. An diesem Ostern gab es dann halt nur eine halbe Torte :o). Das erste gemeinsame Weihnachten habt ihr den Baum umgeworfen und die Hälfte der Kugeln waren futsch. Wir sind dann in ein Haus mit Garten gezogen. Zu beobachten, wie ihr euren Garten genossen habt hat mich glücklich gemacht. Ihr konntet Gras knabbern, Mäuse fangen oder einfach in der Sonne faulenzen. Angst hatte ich vor der Straße und als ob ihr das gemerkt habt, denn ihr seid kein einziges Mal über den Zaun geklettert. Ihr habt mir damit eine der größten Sorgen genommen. Meine Motte, ich kann es nicht glauben nie, nie wieder deinen so knuffigen Bauch zu küssen. Knuddeln war für Dich und mich das Schönste. Du fehlst mir so unendlich. Ich breche ständig in Tränen aus – ich weiß es wird noch sehr lange weh tun. Meine Zuckerschnute, pass schön auf Dich auf, Du bist nicht allein – Tessy ist nun wieder bei Dir. Meine Liebe zu Dir ist ungebrochen. Deine Menschenmama Diana
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