Memorial page of Bela

Bela
Euch zum Gefallen- ein Leben für die Freude-
cat [Bombay Katze]
Published on 02/27/2026 by Heike Ansahl
Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Potsdam




Alles drehte sich bei meinem Mann und mir um unsern Bela. Er war, er ist nicht von dieser Welt, er fehlt uns soooo immens. Seit 15 Jahren lebte Bela bei uns, in diesem Zeitraum unternahmen wir sehr wenige Kurzurlaube, ohne Bela war unser Glück nicht vollständig, selbst von diesen 1wöchigen Ausflügen kehrten wir früher zurück. Bela war so gelehrig, uns zum Gefallen spielte er Spiele, die uns gefielen. Beim Geschenke einpacken, gesellte er sich immer voller Inbrunst zu mir. Selbst in seiner letzten anstrengenden Phase, verfolgte er seine Bänder. Begegneten wir uns zufällig nach seinen Ausflügen im Garten, ging er mit mir über Kinnäpfel werfen in Kontakt. Im Sommer mochte er, wenn ich die alten abgeknipsten Climatisblüten im Bogen wegwarf. Dann veranstaltete ein Tänzchen damit, nahm die abgeblühte Knospe in seine Krallen, schleuderte sie mit einem Salto in die Höhe, um so hinterherzuspringen und wiederholte es drauf und hoch.. usw. Sobald der die Schere hörte, kam er angeflitzt und dieses lustige Spiel ging los. Manchmal spürte ich richtig, alles uns zum Gefallen, so kramte er Bänder oder Bälle raus, er war immer in unser Nähe, natürlich außer er war auf seinen Streifzügen.. Würde ich ihn jetzt fragen, käme bestimmt: ich wollte dir eine Freude machen, du liebtest Bälle, Bänder und das Spiel mit den alten Blüten- die Physoübungen usw. Unser Bela verzauberte das Alltägliche, über alles freuten wir uns. Sobald einer von uns, nach dem Einkauf, zurückkehrte oder wir beide vom gemeinsamen Ausgehen zurückkamen, begrüßte er uns immer an der Tür, dass wollte er auf keinen Fall verpassen. Dann schellte kurz unsere Alarmanlage durchs Haus, sofort im Anschluss hörten wir unsern 4,5 Kilo Bela die Treppe runterrasen, als wöge er 60 Kilo, wir mussten immer lachen. Er brachte uns so oft zum Lachen. Auch bei Gesprächen wollte er auf keinen Fall fehlen, er hörte so aufmerksam zu, irgendwie hat er geantwortet. Bela und ich blinzelten uns gegenseitig so oft an, soweit der Blickkontakt reichte, ein Blinzeln (ist ein Lächeln) war immer drin. Und überhaupt, er war so verschmust, er suchte immer unsere Nähe. Die Vorbesitzerin von Bela war als Mutter von 5 Kindern mit seiner starken Kontaktfreudigkeit überfordert, doch das ist unser Hauptgewinn gewesen, dafür bleiben wir ewig dankbar. Eine der Töchter war Bela’s die Bezugsperson in der Familie, als diese junge Frau ein Austauschjahr in Amerika antrat, betreuten wir vorübergehend diesen besonderen Kater. Wir, ich und mein Mann hatten jeder für sich in früheren Zeiten Hunde, doch in Bela spürten wir sofort Persönlichkeit, es war um uns geschehen, in ihn verliebten wir uns sofort. Und wir kämpften um ihn, denn auch andere Nachbar wollten ihn gerne zu sich nehmen. Wir sind so immens dankbar, dass wir die Ehre hatten, mit ihm zu leben, ihn zu lieben und von ihm so geliebt zu werden. Durch unsern Bela lernte ich mich selbst tiefer kennen. In seiner Krankheitsphase spiegelte er mir meine Verhaltensweisen, z.B. mein Überbemuttern, wieder. Ich korrigiertes es, um ihn als eigenständiges Wesen mit seinem individuellen Weg wahrzunehmen. Unterbewusst ging ich, irgendwie, davon aus, Bela ist genauso auf uns fixiert, wie wir auf ihn; höchstwahrscheinlich traf das auch auf einen sehr großen Anteil zu, dennoch blendete ich sein Erleben ohne uns aus. Bei genauerer Betrachtung ging mir meine einseitige Sichtweise auf. Natürlich, Bela hat sein eigenes Leben, auch seinen eigenen Weg. Seine sanfte Lebensweise konnte er zuhause so hingebungsvoll ausleben, weil er seine wilde Seite in der Naturumgebung ausleben konnte. Sein Freund war ein Fuchs, manchmal holte der Fuchs Bela von unserm Grundstück ab oder zirka 23 h wartete Bela an der Ecke auf ihn, dann gingen beide los. Zu meiner Überraschung war Bela der Bestimmer, der Fuchs war eher verspielt und tänzelte vor ihm rum. Manchmal saß Bela ziemlich cool da und der Fuchs heulte ihn an, so berichtete es mir auch Nachbarn. Als ich es das 1. mal sah, traute ich meinen Augen nicht. Dann ließ im letzten Jahr sein Gehör stark nach und einige andere Kater markierten unsern Garten, stellten Besitzansprüche. Die Konsequenz, es brach uns das Herz, außerhalb des Grundstücks ihn gehen zu lassen, war nicht mehr zumutbar für uns und für ihn. Nun konnte er nicht mehr mit seinem Freund – Herrn Fuchs, auf Trebe gehen. Früher stromerte er spät abends, manchmal noch nachts draußen herum, dann kam er nach solchen Rundgängen mit einem so glänzenden Fell zurück. Seine Augen leuchteten noch mehr, wir sahen ihm regelrecht seine Freude an. Zu spät durfte es nicht werden, hier vor Ort sind zu viele Wildschweine, Waschbären und andere Füchse unterwegs. Hingegen Bela zeigte nie Angst, im Gegenteil er ging immer neugierig hin, es gab nur friedliche Begegnungen, doch geheuer war uns das nie. So klapperte ich immer mit dem Schlüssel und Bela kam nachhause. Später dauerte seine Rückkehr durch seinen Gehörverlust ziemlich lange, so gleich registrierte ich es nicht. Zuerst ging ich davon aus, er ignoriert mich, „es gibt so viel Spannenderes als Mutti s Klingel“, ich dachte noch, er kommt doch immer freudestrahlend nachhause. Eigentlich hätte mich das früher stutzig werden lassen müssen. So gesehen, hatten wir auch viel Glück, dass ihm nichts passierte. Nun, als diese starke Hörschädigung bei ihm losging, konnten wir ihn, wie gesagt, nicht mehr, über unsern Garten hinaus, rauslassen. Zumal auch eine Straße an unserm Grundstück mündet, zwar nur mit wenig Verkehr, aber dennoch. So verbaute mein Mann unsere Umzäunung, wehmütig gelang Bela so nicht mehr hinaus. Natürlich fand er hier und da wieder ein Schlupfloch, es wurde korrigiert, aber erstmal konnte er und wir damit gut leben. So konzentrierte er sich auf seinen geliebten Garten, genoss ihn in vollen Zügen. Er lugte immer mal wieder in andere Gärten und nach Absprache mit den Nachbarn schenkten wir ihm zum Geburtstag einen Streifzug ins andere Terrain. Wieder kam er mit seinem aufgestellten, glänzenden Fell zurück, welch Geschenk auch für uns. Immer mehr spürten andere Kater - das Bela älter wurde, sie stellten massive Besitzansprüche. Es führte zu heftigen Kloppereien. Unser stolzer Sir Lancelot kam danach zurück und verkündete: 'ihr müsst erstmal den anderen sehen, daraus resultierten viele Tierarztbesuche, unbedingt wollte er uns und den Garten verteidigen. Erst jetzt, im Nachhinein las ich mir noch ein mal den Steckbrief der Rasse Bombay durch. Darüber erfuhren wir, diese Rasse ist ein Aufpasser, er beschützt ausgeprägt sein Besitz, unsern Garten, unser Haus.. Bela wollte nicht loslassen und sich zurückziehen. Unsere Konsequenz folgte, wir müssen mit ihm zusammen im Garten Gassi gehen. Also gingen wir viele Monaten im Garten Gassi, es wurde für uns ein wunderschönes, gemeinsames Ritual, paar mal am Tag 20 min zusammen in die Natur, ihn in seinem Element beobachten oder an warmen Tag mit ihm draußen verweilen. Mein Glück, ich arbeitete im Homeoffice, konnte einige Arbeit abends/nachts verlagern und zusätzlich half mir Bela oftmals am PC oder er veranlasste meine wohlverdienten Pausen, die ich sonst nicht berücksichtigte. Natürlich wächst solch eine Beziehung Jahr für Jahr. Doch ich muss sagen, besonders das letzte Jahr brachte uns noch intensiver zusammen, wir drei reiften, tauchten noch tiefer in das Gegenwärtige ein. Die letzten Wochen wurden sehr Herausfordern für uns drei, Bela bekam epileptische Anfälle, ab Heiligabend waren wir viel beim Notdienst und bei unseren Ärzten vor Ort. Dennoch zeigte er, wie ein junger Kater, seine unbändige Lebensfreude. Weiterhin genoss er draußen die Natur im Garten und Rundgänge auch im Schnee, drinnen kuschelte er, fraß viel, wie eh und je. Und weiterhin --immer wieder, alles uns zum Gefallen. Bela turnte weiter seine PhysoÜbungen, indem er balancierend auf zwei Luftkissen mit Noppen rauf- runter sprang, Pfötchen gab, sich drehte und er freute sich auf kleine Fleischfetzen oder andere Leckerlis. Den richtigen Zeitpunkt zu finden, dass auch wir Loslassen müssen- begreifen wir heute noch nicht....... Ich glaube, Ihr lieben Mitstreiter- Ihr wisst, von was ich rede.... Das Ende muss ich ein anderes Mal schreiben, es zerreißt uns noch heute so extrem das Herz. Ich bin dem Rosengarten so dankbar für alles, Meinen Freunden beschrieb ich, hier geht es würdevoller, als bei vielen Menschen-Beerdigungen, zu. Unsere Lieblinge haben es so verdient, sie machen uns zu besseren Menschen, finde ich. In Gedenken an unsern Bela, in ewig MEIN- in ewig Unser. Herzlichst, ein so dankbarer Stevie und so enorm dankbare Heike, Deine Eltern
Book of condolence
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Comments
Snoopy und Pünktchen ❤️ ❤️
Comment from 02/28/2026

Eine Rose für dich ins Regenbogenland ❤️ Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten. Eines Morgens wachst du nicht mehr auf. Die Vögel singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf. Nur du bist fortgegangen. Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück. Johann Wolfgang von Goethe

Bernd mit Jersey (†17.09.2024) im Herzen ❤️
Comment from 02/28/2026

Eine wunderschöne Rose für Bela Keine Liebe, keine Freundschaft kann unseren Lebensweg kreuzen, ohne für immer eine Spur zu hinterlassen Ruhe in Frieden kleine Fellnase Bernd mit Jersey (†17.09.2024) im Herzen ❤️

Heike &Bela
reply from 02/28/2026

ich möchte noch eines hinzufügen, ich schaute mir eben Ihren Jersey an, wie bezaubernd er ist. Herzlich, Heike
Heike & Bela
reply from 02/28/2026

Lieber Bernd mit Jersey, ist das liebreizend, ich danke von Herzen, welch schöner Spruch, ja, sehr weise gesprochen, ohne Spuren berührt es nicht und umgekehrt. Ich sende Ihnen ebenso viel Trost für Jersey, möge er in Frieden ruhen und Ihre Wunde heilen. Herzlich, Heike
Anita
Comment from 02/27/2026

Eine Rose für Bella Am Ende des Regenbogens werden sie ihren Liebling wieder sehen. Im tiefen Mitgefühl.
Heike und Bela
reply from 02/28/2026

Liebe Anita, so tiefe Worte, es ist wunderbar- hier auf aufrichtiges Verständnis zu stoßen, ich bin überwältigt von all dem Zuspruch. Ich danke so sehr. Auch Ihnen, alles Liebe und mein herzliches Beileid. Liebe Grüße Heike
Elke
Comment from 02/27/2026

Ruhe sanft, kleine Samtpfote Bela ❤️ Als deine Beinchen nicht mehr wollten und dein Köpfchen wurde schwer, kam von oben aus dem Himmel ein kleiner Engel zu dir her. Er nahm dich fest in seine Arme, denn er hat dein Leid erkannt, flog mit leichten Flügelschlägen mit dir ins Regenbogenland.
Heike & Bela
reply from 02/28/2026

Liebe Elke, demütig und dankbar bin ich, es berührt mich wirklich sehr, welch schöne Worte Sie finden und all die Anteilnahme hier. Von Herzen Dankeschön, auch Ihnen mein inniges Beileid. Herzlichst, Heike
Konny mit Piccolino-Fly tief im ❤️
Comment from 02/27/2026

Wenn kleine Engel schlafen gehn, dann kann man dies am Himmel sehn, für jeden Engel steht ein Stern, deinen sehe ich besonders gern.

Heike mit Bela
reply from 02/28/2026

Liebe Konny mit Piccolo -Fly, es macht mich außerordentlich dankbar und demütig, solch liebevolle Unterstützung hier zu erfahren. Auch ich schicke Ihnen meine Anteilnahme mit dem Verlust von Ihrem Piccolo-Fly. Lieben, tiefen dank, herzlich, Heike
Tanja mit Timmy im 💘🐈🐾
Comment from 02/27/2026

Eine Rose für Ihre geliebte Samtpfote Bela ins Regenbogenland. Liebe Heike, ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft, diesen schweren Verlust zu verarbeiten. Run free, little angel. 🌹🕯🌈💖🐈 Herzliche Grüße von Tanja mit Timmy im 💘🐈🐾. Das Licht... Dunkel ist die Zeit der Trauer, jeder geht den Weg für sich, Tränenmeere, Kälteschauer, im Herzen dieser dumpfe Stich. Bunte Bilder, tausend Träume, der müde Körper trägt die Last, kalt und grau sind alle Räume, seitdem du mich verlassen hast. Der Tod hat wahrlich scharfe Krallen, er kam und hat dich mitgenommen, dann bin ich in ein Loch gefallen und bis heut nicht rausgekommen. Um Jahre älter, mein Gesicht, die Liebe ist so stark wie immer, ich zünd für dich ein helles Licht, hier in meinem düstren Zimmer. Im Kerzenschein sind wir uns nah, egal wie weit entfernt du bist, ich kann dich fühlen, du bist da, auch wenn es nur die Seele ist. Ich schau dem Flackern lange zu, dann wird es wirklich langsam Zeit, gebeugt lauf ich zum Ort der Ruh, denn heut ist Tag der Ewigkeit. Zum Stein, der deinen Namen trägt, bring ich Blumen... und das Licht. Du hast mein Leben tief bewegt... Erinnerungen sterben nicht! ©️ Doreen Kirsche

Heike von Bela
reply from 02/28/2026

Liebe Tanja mit Timmy, ich bin so berührt, welch liebevolle Unterstützung man hier erfährt, aus tiefem Herzen danke ich Ihnen und auch für Ihren enormen Verlust, Ihrem Timmy, mein Beileid. Innige Grüsse , Heike
🌹
Comment from 02/27/2026

Dank dir für all die schöne Zeit, für Liebe, Treue, Wachsamkeit. Für jedes Schweigen, das verstand, für deine Nähe – Herz an Hand. Du warst mein Schatten, mein Licht zugleich, so ehrlich, klar und still und weich. Ein Blick von dir – und ich verstand, du warst mehr Freund als irgendwer im Land. Du hast mein Lachen mitgetragen, und still geweint an dunklen Tagen. Du warst ein Stück von meinem tiefsten Lebensglück. Jetzt gehst du leise, ganz wie du warst, doch deine Seele bleibt und rast durch all die Räume tief in mir – mein Herz wird ewig danken dir. So ruhe sanft, mein Lebenslicht, vergesse mich im Himmel nicht. Denn was uns band, bleibt ewig wahr du fehlst… und bist doch immer da ღ Im Schmerz verbunden , ein kraftspendender Gruß Diana mit Seelenhündin Lara ღ

Heike Ansahl
reply from 02/27/2026

Liebe Diana, liebe Lara im Himmel, ich danke Euch sehr, Eure Verbindung, Eure Zeilen berührt mich so sehr. Tausend Dank. Herzlichst, Heike &Bela

Roses

Ute mit Paulchen tief im Herzen❤️
On 02/27/2026