Memorial page of Balou

Balou
Mon compagnon de route
dog [Lhasa Apso]
Published on May 14, 2018 by Marika
Supervised by: Rosengarten Zentrale




Balou, vom Ozean zu den Bergen, über Paris, Zürich und Andalusien warst Du bei allen Reisen, allen Neuanfängen und allen Abenteuern dabei. Du hast mich beruhigt und beschützt in der Zeit vor Harald. Niemals hätte ich mich getraut, diese langen Wanderungen alleine im Schwarzwald zu machen oder eine 2500 Km Fahrt nach Andalusien um 17 Uhr anzutreten und Frankreich in der Nacht durchzuqueren bis Barcelona! Du warst mein Trost, meine Stütze, mein Gleichgewicht, mein Beschützer. Ich schulde Dir viel, das habe ich Dir 2 Tage vor Deinem Tod gesagt und ich sage es hier wieder: Du warst ein sehr großes Glück in meinem Leben, Du hast mir enorm viel gebracht und ohne Dich hätte ich das alles, was ich in unseren 14,5 gemeinsamen Jahren gemacht habe, nicht geschafft. Du warst schön, stolz, mutig, würdevoll und hochintelligent. Ich habe Dich geliebt, ich weiß dass Du es weiß, und Du weiß bestimmt dass ich Dich nie vergessen werde. Pass auf Hippo auf, Pass auf Purzele auf, feiert schön da oben. Wir sehen uns bestimmt wieder. Übersetzt vom nachfolgenden französischen Text. Da ich Balou in Frankreich adoptiert habe, und Französin bin, habe ich weiterhin mit Balou Französisch gesprochen und den Text dann natürlich auf Französisch geschrieben: Balou, de l'océan atlantique à la montagne, en passant par Paris, Zurich et l'Andalousie, tu as été de tous mes voyages, de tous mes nouveaux départs et de toutes mes aventures. Tu m'as protégée et rassurée. Jamais je n'aurais, sans toi, osé faire ces longues randonnées seule en Forêt Noire ni entamer un voyage de 2500 kms en fin d'après-midi ! Tu as été mon réconfort, mon soutien, mon équilibre, mon protecteur. Je te dois beaucoup, je te l'ai dit 2 jours avant ta mort et je te le redis : Tu as été un grand bonheur dans ma vie, tu m'as énormément apporté et sans toi, je n'aurais jamais fait tout ce que j'ai fait depuis 15 ans. Tu étais intelligent, beau, fier, courageux, digne. Je t'ai aimé, je sais que tu le sais, et tu sais sûrement que je ne t'oublierai jamais. Prends soin de Hippo, prends soin de Purzele, faites bien la fête là-haut. On se reverra.
Book of condolence
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Comments
T - 5
Comment from Apr 25, 2019

Donnerstag, den 26. April 2018 Mein lieber Balou, mon gros bébé d'amour, heute morgen hast Du mich aufgeweckt. Du bist von einem Korb in einen anderen gegangen und hast dort Deine Morgentoilette gemacht. Du hast Dir den Bauch abgeleckt. Beim ersten rausgehen im Garten mit mir schaffst Du es wieder, paar Schritte mit meiner Hilfe (ich halte Deine Hinterpfoten) zu machen. Du gehst beim Wasserlassen in die Knie und dann schiebst Du dich wieder aufrecht. Ich spüre, dass Du auch Deine Hinterpfoten anspannst! Dann gehe ich mit Missy Gassi. Wie gestern bleibst Du währenddessen draußen auf dem Kissen im Garten. Du scheinst es zu genießen. Später gehen wir alle zusammen rein. Als ich im Wohnzimmer zu Missy sage, sie soll "au panier", auf deutsch, sie soll in ihren Korb gehen, lässt sie sich auf dem großen Kissen neben Dir nieder. Es ist Zeit zu essen. Ich versuche es heute mit Kartoffelpüree, der für Dich immer ein Leckerbissen war, und der auch für die Nieren gut ist. Zum ersten Mal seit Tagen rührst Du Dein Essen an: Du leckst Dein Kartoffelpüree, ungefähr eine halbe Kartoffel. Du trinkst. Am Abend bin ich begeistert, als Du in meinem Büro zwei Mal gähnst. Gähnen ist immer gut! All diese positiven Zeichen geben mir Hoffnung: Du machst Deine Morgentoilette, es ist wieder ein bisschen Leben in Deinen Hinterpfoten, Du isst ein bisschen Püree, Du trinkst, Du gähnst! Dein Blick ist klar, Du nimmst mich wahr, Du scheinst aufzuleben und nimmst Deine Gewohnheiten wieder auf. Und sehr wichtig: all das vermittelt mir den Eindruck, dass Du nicht leidest. Heute war ein schöner ruhiger friedlicher Tag. Du wirkst gelassen und entspannt, natürlich ein bisschen krank, aber auf einmal scheint es gar nicht mehr so schlimm zu sein. Die Hoffnung steigt. Dein Frauchen Ta maîtresse, qui a gardé espoir jusqu'au bout

Kathrin mit Susi im Herzen
Comment from Apr 24, 2019

Liebster Balou, eine Gute-Nacht-Rose für dich, kleiner Engel. Kuschele dich an meine keine Susi du träumt beide etwas Schönes. Ihr zwei habt so viel gemeinsam.... Ich bin mir sicher, dass ihr beide richtig gute Freunde geworden seid und euch gegenseitig viel von eurer Zeit bei uns hier auf Erde erzählt. Schlaft schön, ihr zwei süßen Sternenpfötchen und gebt all den anderen Sternenpfötchen einen sanften und lieben Nasenstupser von mir. Nehmt besonders Hippo mit in eure Mitte und haltet euch die Pfötchen. wir denken an euch und haben euch lieb. Liebe Marika, ich möchte heute wenigstens kurz auf deine Zeilen antworten, für die ich mich noch herzlich bedanken möchte. Ich hab mir nun ein Herz gefasst und möchte die letzten Tage von Susi niederschreiben, auch wenn es viel wieder aufwühlt. Leider ist es auf Arbeit wieder etwas hektisch und so ist es nun auch schon wieder sehr spät.(Wir hatten noch eine Dienstberatung am Abend) Deswegen entschuldige bitte, wenn ich nicht ganz intensiv auf deine Zeilen eingehe. Vieles, was du auf Susis Seite geschrieben hast kann ich nachvollziehen und deine Zeile an Balou zeigen so viele Parallelen. Liebe Marika, auch wenn ich nicht jede Tag schreiben kann, so bin ich doch tagtäglich mehrmals in Gedanken bei dir. Balous Jahrestag rückt immer näher und ich kann nur zu gut nachfühlen, wie es ir in diesen Tagen ergeht. Balous und Susis Reise über die Regenbogenbrücke liegen ja nur einige Tage auseinander. In Gedanken umarme ich dich in inniger Sternenverbundenheit. ganz herzliche Grüße an dich und Harald..... und für eure liebe Missy viele liebe und sanfte Ohrenkrauler und Streicheleinheiten Kathrin mit Susi im Herzen P.S. Das Foto ist von den besagten letzten Fotos mt Susi

Evelyn mit Nele und Lara ganz tief im Herzen
Comment from Apr 24, 2019

Es gibt drei Dinge die unendlich sind: Der Himmel mit seinen Sternen, das Meer mit seinen Wassertropfen und das Herz mit all seiner Liebe.

Susanne mit Rusty im Herzen ♥️
Comment from Apr 24, 2019

Eine sonnengelbe Rose für Ihren geliebten Balou Liebe Marika, vielen Dank, dass Sie Rusty‘s Seite besucht haben, ich besuche ihn dort fast jeden Tag. Wie ich sehe hat Ihr Balou bald seinen ersten Jahrestag, ich wünsche Ihnen heute schon viel Kraft. Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.

Dein Frauchen
Comment from Apr 24, 2019

Heute habe ich mich mit Sterbehilfe auseinandergesetzt. An Weihnachten 2017, als Hippo krank war, hatte ich meinem Cousin, der Arzt ist, gesagt, dass ich mir die Erlösung für Hippo auf keinen Fall vorstellen könne. Ich wolle nicht in die Natur bzw. in Gottes Gesetze eingreifen. Er war nicht meiner Meinung. Ich fragte ihn: "würdest Du das gleiche sagen, wenn Hippo ein Mensch wäre? - Ja, ich würde das gleiche empfehlen. - Aber wir erlösen todkranke Menschen doch nicht, selbst wenn es keine Hoffnung auf Heilung mehr gibt! - So ganz klar ist es nicht. Man hilft schon Menschen, die ein qualvoller Tod erwartet. - Was meinst Du? Was macht man denn für Menschen, die wie Hippo ein Lungenödem haben? - Damit sie keinen qualvollen Erstickungstod erleiden müssen, werden sie sediert. Das nimmt ihnen die Angst vorm Ersticken, und sie sterben meistens im sedierten Zustand, also im Schlaf." Das waren ganz neue Aussichten für mich. Also erlöst man Menschen irgendwie doch auch! Das hätte ich nie für möglich gehalten! Ich habe im Internet über Sterbehilfe recherchiert. Es gibt 4 Arten der Sterbehilfe: - die aktive Sterbehilfe - die passive Sterbehilfe - die indirekte Sterbehilfe - die Beihilfe zur Selbsttötung Balous Therapieabbruch war also eine sogenannte passive Sterbehilfe, die so beschrieben wird: "Die passive Sterbehilfe ist die Unterlassung der lebensverlängernden Maßnahmen unter Beibehaltung der Pflege des Patienten und der schmerzlindernden Behandlung. Darunter versteht man den Abbruch von Beatmung, sowie die Intubation, den Abbruch der Dialyse, das Beenden von Reanimation, als auch das Einstellen von künstlicher Ernährung, Flüssigkeitszufuhr oder Medikamentengabe." Quelle: https://spracheundjournalismus.wordpress.com/2014/07/09/freier-wille-bis-zum-letzten-atemzug/ oder: "Als passive Sterbehilfe gilt, wenn die lebensverlängernden Maßnahmen abgebrochen werden und man den Patienten einfach sterben lässt. Diese Art der Sterbehilfe wird von den meisten Deutschen gebilligt und sogar befürwortet, laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allenbach. Die meisten Menschen können den Wunsch nachvollziehen, das eigene Sterben oder Sterben von Familienmitgliedern nicht noch künstlich hinauszuziehen, wenn sowieso keine Hoffnung mehr besteht." Quelle: https://www.med.de/gesundheit/recht-finanzen/sterbehilfe.html Es tut mir gut, das zu lesen, denn ich habe mich oft gefragt, ob es richtig war. Aber wie ich lese, ist es vertretbar. Mittwoch 25. April 2018 Das Wetter ist sehr schön. Die Glycine und die Flieder blühen, es duftet wunderbar auf der Terrasse und im kleinen Garten. Balou ist nun zu Hause. Endlich keine Klinik mehr! Es tut so gut, Balou den ganzen Tag bei mir zu haben. Das Leben fühlt sich wieder normal an. Es ist Zeit, Gassi zu gehen. Balou schaut mich an wenn ich Missy rufe, er steht auf und geht vom Kissen runter. Mehr schafft er nicht, seine Hinterpfoten sind zu schlaff. Aber ich freue mich über seinen Lebenswille. Er ist unternehmungslustig und will raus! Ich kann ihn nicht noch einmal während dem Gassi tragen, meine Arme tun immer noch weh, also trage ich Balou in den Garten und setze ihn ab. Er macht paar Schritte mit den Vorderpfoten, ich halte die Hinterpfoten so dass er gut vorwärts kommt und sich erleichtern kann. Dann trage ich ihn wieder rein, setze ihn vor den Wassernapf ab. Er trinkt. Alleine zuhause will ich ihn nicht lassen, also bringe ich ihm seinen grössten und dicksten Kissen in den Garten und lege ihn dort hin. Ich decke ihn zu, damit er nicht friert. Balou hat die Nase im Wind, er nimmt Witterung auf, er zieht sich alle guten Düfte rein, er scheint es zu genießen. Ich gehe mit Missy Gassi, hoffe dass für Balou während unserer Abwesenheit alles gut läuft. Als wir zurück kommen liegt er immer noch auf seinem Kissen. Sein Blick ist klarer, frischer, die gute Luft tut ihm gut. Ich werkle noch im Garten, während Missy und Balou relaxen, und dann gehen wir rein. Es ist Zeit zum essen. Balou hebt den Kopf wenn Missy ihr Essen bekommt. Er schnüffelt am Futter rum, rührt es aber nicht an. Aber Balou will Gassi gehen, er trinkt noch, er interessiert sich für sein Futter. Das sind alles positive Zeichen. Vielleicht erholt er sich doch noch!!! Im Internet suche ich nach Lösungen für seine Hinterpfoten. Es gibt viele Möglichkeiten: Gymnastik im Wasser, Massagen, Rollstühle für Hunde! Ich schaue mir Videos an von Hunden, die über die Wiese toben, mit den 2 Hinterpfoten in einem unglaublich wendigen kleinen "Rollstuhl" gelegt. Sie sehen fröhlich und fit aus! Warum sollte ich also Balou erlösen, wie es mir die Klinik empfohlen hat? Menschen, die im Rollstuhl leben, alte Menschen, die am Rollator gehen, sie haben auch Lebensqualität, obwohl das Leben nicht mehr so einfach und bequem ist wie früher. Es gibt noch viel, was sie sonst tun können, außer "gehen"! Sie können sich noch am Leben erfreuen. Vielleicht kann Balou noch einige schöne Monate erleben. Also abgemacht: Wenn Balou sich erholt und wieder ernährt, dann kaufe ich ihm solch einen Rollstuhl!

Evelyn mit Nele und Lara ganz tief im Herzen
Comment from Apr 23, 2019

Ein kleiner Rosengruß von Nele für Marika mit Missy fest an ihrer Seite. Balou und Nele kennen sich ja persönlich und sind Freunde. Dem Auge so fern, dem Herzen ewig nah.

T - 7
Comment from Apr 23, 2019

Mein lieber lieber Balou, ich hatte letzte Woche vor einem Jahr geträumt, dass ich nicht in den Behandlungsraum wollte, auf den Boden gefallen war und nicht mehr aufstehen wollte. Harald hatte mir gesagt, ich solle aufstehen, und ich hatte geantwortet: "Ich werde bald sterben". Nun war ich sicher, dass im Traum eine Verschiebung stattgefunden hatte. Ich war eigentlich Du, und Harald war ich. Du wolltest mir also sagen:"Zwinge mich nicht zu dieser Therapie, ich werde bald sterben." Es hat 5 Tage gedauert, bis ich mir endlich sicher war, den Traum richtig verstanden zu haben und mich zu der Entscheidung durchringen konnte: Ich muss die Therapie abbrechen. Du sollst keinen Tag länger in der Klinik seelisch verkümmern!!! Heute morgen vor einem Jahr, es war der Dienstag, den 24. April 2018, bin ich wieder in die Klinik gefahren, aber diesmal habe ich Dich mit Missy im Auto gelassen. Die liebe gefühlvolle Tierärztin war Gott sei dank da. Ich sagte ihr, dass ich mir nun sicher war, den Traum richtig gedeutet zu haben. Du solltest nicht in der Klinik während der Therapie, am Tropf hängend, alleine, ohne uns sterben. Sie antwortete: "Es ist die richtige Entscheidung. Er ist nicht glücklich bei uns. Wir versuchen ihn schon zu streicheln, aber er schnappt". Ach Balou, was hatte ich denn da gerade gehört! Du hast also trotz Krankheit, großer Müdigkeit und Unfähigkeit, Deine zwei Hinterbeine zu bewegen, weiterhin geschnappt! Zu Hause warst Du ein Lämmchen geworden, Du warst so anhänglich, liebevoll, ein Schmusebärchen. Wir dachten, das ist die Krankheit... Was mir die Tierärztin aber da sagte öffnete mir die Augen: Du warst so lieb zu uns weil Du es sein wolltest! Du konntest trotz Krankheit sehr wohl anders! Mein lieber Balou, nach dem buddhistischen Glaube bist Du ein buddhistischer Mönch gewesen, der es im vorigen Leben mit dem Keuschheitsgelübde nicht ernst genug genommen hat und deshalb als Lhasa Apso reinkarniert wurde, dessen Aufgabe es war, die Klöster zu überwachen und zu verteidigen. Ich weiß nicht, ob ich an Reinkarnation oder an Auferstehung glaube. Aber ich habe immer geglaubt, dass der Sinn des Lebens darin besteht, als Mensch zu wachsen und die Seele zu entfalten, ob sie nun in einem menschlichen Körper oder eines anderen Lebewesens wohnt. Ich war plötzlich froh, mit dem Abbruch der Therapie so lange gewartet zu haben, denn sonst hättest Du keine Zeit gehabt, Dich weiter zu entwickeln, und ich hätte niemals die Erkenntnis gehabt, dass es gut war, Dir deshalb mehr Zeit gelassen zu haben. Es sind oft die Schwierigkeiten des Lebens, die uns zu besseren Personen machen und uns zeigen, was wirklich zählt. Nach dem buddhistischen Glaube sind Tiere ebenfalls in diesem Entwicklungsprozess eingeschlossen, sie haben auch einen Karma und können durch Reinkarnationszyklen ihre Seele vervollkommnen. Vielleicht hat die Zeit in der Klinik, die bestimmt nicht sehr angenehm für Dich war, Dir manches gelehrt. Ich habe die Klinik mit großer Erleichterung verlassen, mit dem guten Gefühl, das richtige für Dich zu tun. Diesmal bin ich nicht nach Hause sondern mit Euch in den Wald zum Walderlebnispfad gefahren. Ich habe Dich in zwei Decken eingewickelt, denn es war noch recht frisch am morgen, und da Du Deine Hinterpfoten immer noch nicht bewegen konntest, habe ich Dich in meinen Armen getragen. Ich wollte, dass Du noch einmal den Wald erlebst: die Düfte, die Du so geliebt hast, den Wind auf Deiner Haut. Wir sind den zwei Kilometer langen Pfad zusammen gegangen. Du in meinen Armen, Missy freilaufend. Du hast nur noch 5 Kilo gewogen, am nächsten Tag hatte ich trotzdem Muskelkater in den Armen, aber jetzt im Wald habe ich nur gedacht: "Ich trage den kostbarsten Schatz in meinen Armen." Ich habe dich am Bächlein abgesetzt, Du hast vom Wasser getrunken. Du hast es immer so sehr geliebt, im Wasser rumzulaufen und von Bergbächlein zu trinken. Ich kann mich noch erinnern: im Schwarzwald haben wir sehr viele lange Wanderungen gemacht, auch an warmen Tagen. Es war für mich ein Genuss, zu sehen, wie Du im kühlen Wasser von Wasserfällen oder Bächlein Dich abgekühlt und davon getrunken hast. Dieser Anblick hat mich sogar selber abgekühlt! Dann sind wir zum Meditationsweg gegangen. Ich habe mich auf eine Bank gesetzt und Dich neben Missy abgesetzt. Und wir saßen da ruhig und still. Noch mal den Wald mit Dir erleben. Noch mal den Wind in den Baumwipfeln hören. Ich wusste, jetzt muss ich stark sein. Keine Traurigkeit, kein Weinen. Für Dich, bis zum Schluss. Ich habe die Energie des Waldes aufgesogen: Bitte, gib mir die Kraft, lieber Wald, Balou noch all die Liebe zu geben, die ich kann. Dir Balou noch alles sagen, was ich Dir sagen will und muss. Dich viel streicheln. Dir alles auf den Weg geben, was ich nur kann. Ich habe Dich auf dem Meditationsweg noch viel gestreichelt. Und dann sind wir nach Hause gefahren. Ich habe Dich auf Deinen Kissen gelegt. Da wir auf allen Stockwerken, im Wohnzimmer, in meinem Büro und im Schlafzimmer Kissen und Betten haben, habe ich Dich immer dorthin getragen, wo ich war. Ich wollte Dich seelisch begleiten, so gut ich konnte; ich wollte, dass unsere beiden Seelen sich noch mehr verbinden, bevor Du gehst. Dein Frauchen, die Dich sehr liebt. Balou auf einer Bank auf dem Walderlebnispfad am Tag des Abbruchs der Therapie, mit seinen müden Hinterpfoten. Die Tierärztin hatte mir erklärt, die Hinterpfoten seien nicht gelähmt, es sei nur eine Folge der Vollnarkose sowie Erschöpfung und Muskelabbau durch das viele Liegen. Es sei also nicht irreversibel.

Unbekannt
Comment from Apr 23, 2019

Liebes Sternchen Balou, ich streichele dich ganz lieb und umarme dich fest. Evelyn

Jutta mit Purzel tief im Herzen ✟ 08.05.2016
Comment from Apr 22, 2019

Lieber Balou, ich schicke dir eine "hab dich lieb Rose" ins Regenbogenland. Ich hoffe, dass ihr Sternenpfötchen euch heute richtig ausgeruht habt. Nach den vielen Ostervorbereitungen und dem Osternestersuchen müsst ihr euch wieder für neue Abenteuer erholen. Ich wünsche dir einen schönen Abend und nachher eine gute Nacht mit süßen Träumen. Ich schicke dir ganz viele Bauchkrauler und Nasenstupser. Liebe Grüße von Purzels Frauchen Jutta Ich schicke dir eine Wolke, die dich zudeckt, einen Stern, der dir die Nacht erhellt, den Mond, der dich bewacht, wünsche dir süße Träume und eine gute Nacht Liebe Marika, ich habe ihre Zeilen auf Balous Seite gelesen. Ich kann sie so gut verstehen. Mein geliebter Purzel ist am 08. Mai 2016 über die Regenbogenbrücke in Begleitung meiner Tränen gegangen. Meine Tränen haben ihn beschützt. Ich durchlebe jeden Sonntag seinen Abschied von mir. Es sind 154 Wochen ohne meinen Schatz. Liebe Marika, sie und Harald haben alles, aber auch wirklich alles für ihren geliebten Balou getan. Beim Lesen ihrer Zeilen muss ich ständig weinen. Wir haben alles versucht, um unsere Lieblinge bei uns zu behalten. Das Schicksal hat es leider anders entschieden. Meine Geschichte zum 3. Sternchengedenktag für meinen kleinen Purzel schicke ich Purzel am 08. Mai. Ich weiß, dass auch er an diesem Tag sehr traurig sein wird. Liebe Marika, ich möchte ihnen ganz liebe Gesesungswünsche schicken. Schonen sie sich bitte. So ein lieber und herzlicher Mensch wie sie es sind, wird gebraucht. Sie bereichern viele Menschen durch ihre lieben Worte und ihre herzliche Art. Ich bin sehr stolz, dass ich sie kennengelernt habe. Einen schönen Abend mit ihrem Harald umd Missy an ihrer Seite. Ganz viele Bauchkrauler an die liebe Missy. Liebe Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit und einer gedanklichen Umarmung Jutta mit Purzel tief im Herzen. Oscar und Rocky an meiner Seite

T - 8
Comment from Apr 22, 2019

Mein lieber Balou, heute vor einem Jahr war es nicht Ostern. Es war der Montag, den 23. April. Da Du am Wochenende Infusion bekommen hattest aber kein Blutbild gemacht worden war, bin ich mit Dir am morgen wieder zur Klinik gefahren. Du bist tagsüber dort geblieben und hast die Infusion bekommen. Gegen 18 Uhr habe ich Dich wieder abgeholt. Die liebe und sensible Tierärztin, die mich am Freitag Abend gesehen und eingewilligt hatte, die Therapie doch noch fortzusetzen, war da. Sie sagte mir, dass die Werte zwar ein ganz bisschen besser, trotzdem immer noch viel zu hoch seien. Es konnte jederzeit zum multiplen Organversagen kommen. Die Ergebnisse der Analyse des Milztumors waren aus München eingetroffen: der Tumor war gutartig, aber der Labor bestätigte, was der Chefarzt gesagt hatte: er konnte jederzeit platzen, was zu einer inneren Verblutung geführt hätte. Also war es doch nicht ganz verkehrt gewesen, Dich operieren zu lassen. Das beruhigte mein Gewissen, aber letztendlich half uns wenig, dass dieses Risiko nicht mehr bestand, denn Dir ging es wirklich nicht gut. Ohne Dich operieren zu lassen wäre es Dir nicht schlechter ergangen. Und schon fing ich wieder an, zu bereuen, Dir diesen OP zugemutet zu haben. Hätte ich es doch bleiben lassen... Du und ich sind nach Hause gefahren. Wir hatten nun alle Ergebnisse aller Analysen in der Hand. Mir wurde langsam klar, dass die Infusion zwar die Entwicklung verlangsamte, sie aber nicht aufzuhalten war. Irgendwann würde es trotz Infusion zum Nieren- oder multiplen Organversagen kommen. Dazu konnte es tagsüber in der Klinik kommen. Du solltest aber auf keinen Fall Deine letzten Tage in der Klinik verbringen! Und auf keinen Fall allein, ohne uns, in der Klinik sterben. Also haben wir entschieden, die Therapie abzubrechen. Du solltest zu Hause im Kreis der Familie sterben. Ich dachte an einen Bekannten, der vor kurzem zwei Monate auf der Intensivstation verbracht hatte. Schließlich durfte er nach Hause, weil alles versucht worden war und keine Therapie mehr half. Einige Wochen später ist er zu Hause im Kreis der Familie gestorben. Genauso wollten wir es für Dich machen. Du solltest letzte schöne und schmerzfreie Tage zu Hause haben. Dein Frauchen, die an Dich denkt Mit unserer ganzen Liebe Balou, nachdem Du Dich im Frankenberg ausgetobt hattest und durch manche Hecke durchmarschiert warst, hast Du Dich im Arboretum im Gras gelegt und uns gesagt, stört mich bitte nicht, es ist jetzt Zeit für eine kleine Meditation unter diesen hohen Bäumen.

Roses

Unbekannt
On Apr 7, 2019

❤️❤️❤️
On Apr 4, 2019

Luna und Gabs
On Apr 3, 2019

für Balou v. Katharina
On Mar 31, 2019

❤️❤️❤️
On Mar 31, 2019

Gute Nacht
On Mar 31, 2019