Memorial page of Balou

Balou
Mon compagnon de route
dog [Lhasa Apso]
Published on May 14, 2018 by Marika
Supervised by: Rosengarten Zentrale




Balou, vom Ozean zu den Bergen, über Paris, Zürich und Andalusien warst Du bei allen Reisen, allen Neuanfängen und allen Abenteuern dabei. Du hast mich beruhigt und beschützt in der Zeit vor Harald. Niemals hätte ich mich getraut, diese langen Wanderungen alleine im Schwarzwald zu machen oder eine 2500 Km Fahrt nach Andalusien um 17 Uhr anzutreten und Frankreich in der Nacht durchzuqueren bis Barcelona! Du warst mein Trost, meine Stütze, mein Gleichgewicht, mein Beschützer. Ich schulde Dir viel, das habe ich Dir 2 Tage vor Deinem Tod gesagt und ich sage es hier wieder: Du warst ein sehr großes Glück in meinem Leben, Du hast mir enorm viel gebracht und ohne Dich hätte ich das alles, was ich in unseren 14,5 gemeinsamen Jahren gemacht habe, nicht geschafft. Du warst schön, stolz, mutig, würdevoll und hochintelligent. Ich habe Dich geliebt, ich weiß dass Du es weiß, und Du weiß bestimmt dass ich Dich nie vergessen werde. Pass auf Hippo auf, Pass auf Purzele auf, feiert schön da oben. Wir sehen uns bestimmt wieder. Übersetzt vom nachfolgenden französischen Text. Da ich Balou in Frankreich adoptiert habe, und Französin bin, habe ich weiterhin mit Balou Französisch gesprochen und den Text dann natürlich auf Französisch geschrieben: Balou, de l'océan atlantique à la montagne, en passant par Paris, Zurich et l'Andalousie, tu as été de tous mes voyages, de tous mes nouveaux départs et de toutes mes aventures. Tu m'as protégée et rassurée. Jamais je n'aurais, sans toi, osé faire ces longues randonnées seule en Forêt Noire ni entamer un voyage de 2500 kms en fin d'après-midi ! Tu as été mon réconfort, mon soutien, mon équilibre, mon protecteur. Je te dois beaucoup, je te l'ai dit 2 jours avant ta mort et je te le redis : Tu as été un grand bonheur dans ma vie, tu m'as énormément apporté et sans toi, je n'aurais jamais fait tout ce que j'ai fait depuis 15 ans. Tu étais intelligent, beau, fier, courageux, digne. Je t'ai aimé, je sais que tu le sais, et tu sais sûrement que je ne t'oublierai jamais. Prends soin de Hippo, prends soin de Purzele, faites bien la fête là-haut. On se reverra.
Book of condolence
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Comments
Susanne mit Rusty im Herzen ♥️
Comment from Apr 24, 2019

Eine sonnengelbe Rose für Ihren geliebten Balou Liebe Marika, vielen Dank, dass Sie Rusty‘s Seite besucht haben, ich besuche ihn dort fast jeden Tag. Wie ich sehe hat Ihr Balou bald seinen ersten Jahrestag, ich wünsche Ihnen heute schon viel Kraft. Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.

Dein Frauchen
Comment from Apr 24, 2019

Heute habe ich mich mit Sterbehilfe auseinandergesetzt. An Weihnachten 2017, als Hippo krank war, hatte ich meinem Cousin, der Arzt ist, gesagt, dass ich mir die Erlösung für Hippo auf keinen Fall vorstellen könne. Ich wolle nicht in die Natur bzw. in Gottes Gesetze eingreifen. Er war nicht meiner Meinung. Ich fragte ihn: "würdest Du das gleiche sagen, wenn Hippo ein Mensch wäre? - Ja, ich würde das gleiche empfehlen. - Aber wir erlösen todkranke Menschen doch nicht, selbst wenn es keine Hoffnung auf Heilung mehr gibt! - So ganz klar ist es nicht. Man hilft schon Menschen, die ein qualvoller Tod erwartet. - Was meinst Du? Was macht man denn für Menschen, die wie Hippo ein Lungenödem haben? - Damit sie keinen qualvollen Erstickungstod erleiden müssen, werden sie sediert. Das nimmt ihnen die Angst vorm Ersticken, und sie sterben meistens im sedierten Zustand, also im Schlaf." Das waren ganz neue Aussichten für mich. Also erlöst man Menschen irgendwie doch auch! Das hätte ich nie für möglich gehalten! Ich habe im Internet über Sterbehilfe recherchiert. Es gibt 4 Arten der Sterbehilfe: - die aktive Sterbehilfe - die passive Sterbehilfe - die indirekte Sterbehilfe - die Beihilfe zur Selbsttötung Balous Therapieabbruch war also eine sogenannte passive Sterbehilfe, die so beschrieben wird: "Die passive Sterbehilfe ist die Unterlassung der lebensverlängernden Maßnahmen unter Beibehaltung der Pflege des Patienten und der schmerzlindernden Behandlung. Darunter versteht man den Abbruch von Beatmung, sowie die Intubation, den Abbruch der Dialyse, das Beenden von Reanimation, als auch das Einstellen von künstlicher Ernährung, Flüssigkeitszufuhr oder Medikamentengabe." Quelle: https://spracheundjournalismus.wordpress.com/2014/07/09/freier-wille-bis-zum-letzten-atemzug/ oder: "Als passive Sterbehilfe gilt, wenn die lebensverlängernden Maßnahmen abgebrochen werden und man den Patienten einfach sterben lässt. Diese Art der Sterbehilfe wird von den meisten Deutschen gebilligt und sogar befürwortet, laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allenbach. Die meisten Menschen können den Wunsch nachvollziehen, das eigene Sterben oder Sterben von Familienmitgliedern nicht noch künstlich hinauszuziehen, wenn sowieso keine Hoffnung mehr besteht." Quelle: https://www.med.de/gesundheit/recht-finanzen/sterbehilfe.html Es tut mir gut, das zu lesen, denn ich habe mich oft gefragt, ob es richtig war. Aber wie ich lese, ist es vertretbar. Mittwoch 25. April 2018 Das Wetter ist sehr schön. Die Glycine und die Flieder blühen, es duftet wunderbar auf der Terrasse und im kleinen Garten. Balou ist nun zu Hause. Endlich keine Klinik mehr! Es tut so gut, Balou den ganzen Tag bei mir zu haben. Das Leben fühlt sich wieder normal an. Es ist Zeit, Gassi zu gehen. Balou schaut mich an wenn ich Missy rufe, er steht auf und geht vom Kissen runter. Mehr schafft er nicht, seine Hinterpfoten sind zu schlaff. Aber ich freue mich über seinen Lebenswille. Er ist unternehmungslustig und will raus! Ich kann ihn nicht noch einmal während dem Gassi tragen, meine Arme tun immer noch weh, also trage ich Balou in den Garten und setze ihn ab. Er macht paar Schritte mit den Vorderpfoten, ich halte die Hinterpfoten so dass er gut vorwärts kommt und sich erleichtern kann. Dann trage ich ihn wieder rein, setze ihn vor den Wassernapf ab. Er trinkt. Alleine zuhause will ich ihn nicht lassen, also bringe ich ihm seinen grössten und dicksten Kissen in den Garten und lege ihn dort hin. Ich decke ihn zu, damit er nicht friert. Balou hat die Nase im Wind, er nimmt Witterung auf, er zieht sich alle guten Düfte rein, er scheint es zu genießen. Ich gehe mit Missy Gassi, hoffe dass für Balou während unserer Abwesenheit alles gut läuft. Als wir zurück kommen liegt er immer noch auf seinem Kissen. Sein Blick ist klarer, frischer, die gute Luft tut ihm gut. Ich werkle noch im Garten, während Missy und Balou relaxen, und dann gehen wir rein. Es ist Zeit zum essen. Balou hebt den Kopf wenn Missy ihr Essen bekommt. Er schnüffelt am Futter rum, rührt es aber nicht an. Aber Balou will Gassi gehen, er trinkt noch, er interessiert sich für sein Futter. Das sind alles positive Zeichen. Vielleicht erholt er sich doch noch!!! Im Internet suche ich nach Lösungen für seine Hinterpfoten. Es gibt viele Möglichkeiten: Gymnastik im Wasser, Massagen, Rollstühle für Hunde! Ich schaue mir Videos an von Hunden, die über die Wiese toben, mit den 2 Hinterpfoten in einem unglaublich wendigen kleinen "Rollstuhl" gelegt. Sie sehen fröhlich und fit aus! Warum sollte ich also Balou erlösen, wie es mir die Klinik empfohlen hat? Menschen, die im Rollstuhl leben, alte Menschen, die am Rollator gehen, sie haben auch Lebensqualität, obwohl das Leben nicht mehr so einfach und bequem ist wie früher. Es gibt noch viel, was sie sonst tun können, außer "gehen"! Sie können sich noch am Leben erfreuen. Vielleicht kann Balou noch einige schöne Monate erleben. Also abgemacht: Wenn Balou sich erholt und wieder ernährt, dann kaufe ich ihm solch einen Rollstuhl!

Evelyn mit Nele und Lara ganz tief im Herzen
Comment from Apr 23, 2019

Ein kleiner Rosengruß von Nele für Marika mit Missy fest an ihrer Seite. Balou und Nele kennen sich ja persönlich und sind Freunde. Dem Auge so fern, dem Herzen ewig nah.

T - 7
Comment from Apr 23, 2019

Mein lieber lieber Balou, ich hatte letzte Woche vor einem Jahr geträumt, dass ich nicht in den Behandlungsraum wollte, auf den Boden gefallen war und nicht mehr aufstehen wollte. Harald hatte mir gesagt, ich solle aufstehen, und ich hatte geantwortet: "Ich werde bald sterben". Nun war ich sicher, dass im Traum eine Verschiebung stattgefunden hatte. Ich war eigentlich Du, und Harald war ich. Du wolltest mir also sagen:"Zwinge mich nicht zu dieser Therapie, ich werde bald sterben." Es hat 5 Tage gedauert, bis ich mir endlich sicher war, den Traum richtig verstanden zu haben und mich zu der Entscheidung durchringen konnte: Ich muss die Therapie abbrechen. Du sollst keinen Tag länger in der Klinik seelisch verkümmern!!! Heute morgen vor einem Jahr, es war der Dienstag, den 24. April 2018, bin ich wieder in die Klinik gefahren, aber diesmal habe ich Dich mit Missy im Auto gelassen. Die liebe gefühlvolle Tierärztin war Gott sei dank da. Ich sagte ihr, dass ich mir nun sicher war, den Traum richtig gedeutet zu haben. Du solltest nicht in der Klinik während der Therapie, am Tropf hängend, alleine, ohne uns sterben. Sie antwortete: "Es ist die richtige Entscheidung. Er ist nicht glücklich bei uns. Wir versuchen ihn schon zu streicheln, aber er schnappt". Ach Balou, was hatte ich denn da gerade gehört! Du hast also trotz Krankheit, großer Müdigkeit und Unfähigkeit, Deine zwei Hinterbeine zu bewegen, weiterhin geschnappt! Zu Hause warst Du ein Lämmchen geworden, Du warst so anhänglich, liebevoll, ein Schmusebärchen. Wir dachten, das ist die Krankheit... Was mir die Tierärztin aber da sagte öffnete mir die Augen: Du warst so lieb zu uns weil Du es sein wolltest! Du konntest trotz Krankheit sehr wohl anders! Mein lieber Balou, nach dem buddhistischen Glaube bist Du ein buddhistischer Mönch gewesen, der es im vorigen Leben mit dem Keuschheitsgelübde nicht ernst genug genommen hat und deshalb als Lhasa Apso reinkarniert wurde, dessen Aufgabe es war, die Klöster zu überwachen und zu verteidigen. Ich weiß nicht, ob ich an Reinkarnation oder an Auferstehung glaube. Aber ich habe immer geglaubt, dass der Sinn des Lebens darin besteht, als Mensch zu wachsen und die Seele zu entfalten, ob sie nun in einem menschlichen Körper oder eines anderen Lebewesens wohnt. Ich war plötzlich froh, mit dem Abbruch der Therapie so lange gewartet zu haben, denn sonst hättest Du keine Zeit gehabt, Dich weiter zu entwickeln, und ich hätte niemals die Erkenntnis gehabt, dass es gut war, Dir deshalb mehr Zeit gelassen zu haben. Es sind oft die Schwierigkeiten des Lebens, die uns zu besseren Personen machen und uns zeigen, was wirklich zählt. Nach dem buddhistischen Glaube sind Tiere ebenfalls in diesem Entwicklungsprozess eingeschlossen, sie haben auch einen Karma und können durch Reinkarnationszyklen ihre Seele vervollkommnen. Vielleicht hat die Zeit in der Klinik, die bestimmt nicht sehr angenehm für Dich war, Dir manches gelehrt. Ich habe die Klinik mit großer Erleichterung verlassen, mit dem guten Gefühl, das richtige für Dich zu tun. Diesmal bin ich nicht nach Hause sondern mit Euch in den Wald zum Walderlebnispfad gefahren. Ich habe Dich in zwei Decken eingewickelt, denn es war noch recht frisch am morgen, und da Du Deine Hinterpfoten immer noch nicht bewegen konntest, habe ich Dich in meinen Armen getragen. Ich wollte, dass Du noch einmal den Wald erlebst: die Düfte, die Du so geliebt hast, den Wind auf Deiner Haut. Wir sind den zwei Kilometer langen Pfad zusammen gegangen. Du in meinen Armen, Missy freilaufend. Du hast nur noch 5 Kilo gewogen, am nächsten Tag hatte ich trotzdem Muskelkater in den Armen, aber jetzt im Wald habe ich nur gedacht: "Ich trage den kostbarsten Schatz in meinen Armen." Ich habe dich am Bächlein abgesetzt, Du hast vom Wasser getrunken. Du hast es immer so sehr geliebt, im Wasser rumzulaufen und von Bergbächlein zu trinken. Ich kann mich noch erinnern: im Schwarzwald haben wir sehr viele lange Wanderungen gemacht, auch an warmen Tagen. Es war für mich ein Genuss, zu sehen, wie Du im kühlen Wasser von Wasserfällen oder Bächlein Dich abgekühlt und davon getrunken hast. Dieser Anblick hat mich sogar selber abgekühlt! Dann sind wir zum Meditationsweg gegangen. Ich habe mich auf eine Bank gesetzt und Dich neben Missy abgesetzt. Und wir saßen da ruhig und still. Noch mal den Wald mit Dir erleben. Noch mal den Wind in den Baumwipfeln hören. Ich wusste, jetzt muss ich stark sein. Keine Traurigkeit, kein Weinen. Für Dich, bis zum Schluss. Ich habe die Energie des Waldes aufgesogen: Bitte, gib mir die Kraft, lieber Wald, Balou noch all die Liebe zu geben, die ich kann. Dir Balou noch alles sagen, was ich Dir sagen will und muss. Dich viel streicheln. Dir alles auf den Weg geben, was ich nur kann. Ich habe Dich auf dem Meditationsweg noch viel gestreichelt. Und dann sind wir nach Hause gefahren. Ich habe Dich auf Deinen Kissen gelegt. Da wir auf allen Stockwerken, im Wohnzimmer, in meinem Büro und im Schlafzimmer Kissen und Betten haben, habe ich Dich immer dorthin getragen, wo ich war. Ich wollte Dich seelisch begleiten, so gut ich konnte; ich wollte, dass unsere beiden Seelen sich noch mehr verbinden, bevor Du gehst. Dein Frauchen, die Dich sehr liebt. Balou auf einer Bank auf dem Walderlebnispfad am Tag des Abbruchs der Therapie, mit seinen müden Hinterpfoten. Die Tierärztin hatte mir erklärt, die Hinterpfoten seien nicht gelähmt, es sei nur eine Folge der Vollnarkose sowie Erschöpfung und Muskelabbau durch das viele Liegen. Es sei also nicht irreversibel.

Unbekannt
Comment from Apr 23, 2019

Liebes Sternchen Balou, ich streichele dich ganz lieb und umarme dich fest. Evelyn

Jutta mit Purzel tief im Herzen ✟ 08.05.2016
Comment from Apr 22, 2019

Lieber Balou, ich schicke dir eine "hab dich lieb Rose" ins Regenbogenland. Ich hoffe, dass ihr Sternenpfötchen euch heute richtig ausgeruht habt. Nach den vielen Ostervorbereitungen und dem Osternestersuchen müsst ihr euch wieder für neue Abenteuer erholen. Ich wünsche dir einen schönen Abend und nachher eine gute Nacht mit süßen Träumen. Ich schicke dir ganz viele Bauchkrauler und Nasenstupser. Liebe Grüße von Purzels Frauchen Jutta Ich schicke dir eine Wolke, die dich zudeckt, einen Stern, der dir die Nacht erhellt, den Mond, der dich bewacht, wünsche dir süße Träume und eine gute Nacht Liebe Marika, ich habe ihre Zeilen auf Balous Seite gelesen. Ich kann sie so gut verstehen. Mein geliebter Purzel ist am 08. Mai 2016 über die Regenbogenbrücke in Begleitung meiner Tränen gegangen. Meine Tränen haben ihn beschützt. Ich durchlebe jeden Sonntag seinen Abschied von mir. Es sind 154 Wochen ohne meinen Schatz. Liebe Marika, sie und Harald haben alles, aber auch wirklich alles für ihren geliebten Balou getan. Beim Lesen ihrer Zeilen muss ich ständig weinen. Wir haben alles versucht, um unsere Lieblinge bei uns zu behalten. Das Schicksal hat es leider anders entschieden. Meine Geschichte zum 3. Sternchengedenktag für meinen kleinen Purzel schicke ich Purzel am 08. Mai. Ich weiß, dass auch er an diesem Tag sehr traurig sein wird. Liebe Marika, ich möchte ihnen ganz liebe Gesesungswünsche schicken. Schonen sie sich bitte. So ein lieber und herzlicher Mensch wie sie es sind, wird gebraucht. Sie bereichern viele Menschen durch ihre lieben Worte und ihre herzliche Art. Ich bin sehr stolz, dass ich sie kennengelernt habe. Einen schönen Abend mit ihrem Harald umd Missy an ihrer Seite. Ganz viele Bauchkrauler an die liebe Missy. Liebe Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit und einer gedanklichen Umarmung Jutta mit Purzel tief im Herzen. Oscar und Rocky an meiner Seite

T - 8
Comment from Apr 22, 2019

Mein lieber Balou, heute vor einem Jahr war es nicht Ostern. Es war der Montag, den 23. April. Da Du am Wochenende Infusion bekommen hattest aber kein Blutbild gemacht worden war, bin ich mit Dir am morgen wieder zur Klinik gefahren. Du bist tagsüber dort geblieben und hast die Infusion bekommen. Gegen 18 Uhr habe ich Dich wieder abgeholt. Die liebe und sensible Tierärztin, die mich am Freitag Abend gesehen und eingewilligt hatte, die Therapie doch noch fortzusetzen, war da. Sie sagte mir, dass die Werte zwar ein ganz bisschen besser, trotzdem immer noch viel zu hoch seien. Es konnte jederzeit zum multiplen Organversagen kommen. Die Ergebnisse der Analyse des Milztumors waren aus München eingetroffen: der Tumor war gutartig, aber der Labor bestätigte, was der Chefarzt gesagt hatte: er konnte jederzeit platzen, was zu einer inneren Verblutung geführt hätte. Also war es doch nicht ganz verkehrt gewesen, Dich operieren zu lassen. Das beruhigte mein Gewissen, aber letztendlich half uns wenig, dass dieses Risiko nicht mehr bestand, denn Dir ging es wirklich nicht gut. Ohne Dich operieren zu lassen wäre es Dir nicht schlechter ergangen. Und schon fing ich wieder an, zu bereuen, Dir diesen OP zugemutet zu haben. Hätte ich es doch bleiben lassen... Du und ich sind nach Hause gefahren. Wir hatten nun alle Ergebnisse aller Analysen in der Hand. Mir wurde langsam klar, dass die Infusion zwar die Entwicklung verlangsamte, sie aber nicht aufzuhalten war. Irgendwann würde es trotz Infusion zum Nieren- oder multiplen Organversagen kommen. Dazu konnte es tagsüber in der Klinik kommen. Du solltest aber auf keinen Fall Deine letzten Tage in der Klinik verbringen! Und auf keinen Fall allein, ohne uns, in der Klinik sterben. Also haben wir entschieden, die Therapie abzubrechen. Du solltest zu Hause im Kreis der Familie sterben. Ich dachte an einen Bekannten, der vor kurzem zwei Monate auf der Intensivstation verbracht hatte. Schließlich durfte er nach Hause, weil alles versucht worden war und keine Therapie mehr half. Einige Wochen später ist er zu Hause im Kreis der Familie gestorben. Genauso wollten wir es für Dich machen. Du solltest letzte schöne und schmerzfreie Tage zu Hause haben. Dein Frauchen, die an Dich denkt Mit unserer ganzen Liebe Balou, nachdem Du Dich im Frankenberg ausgetobt hattest und durch manche Hecke durchmarschiert warst, hast Du Dich im Arboretum im Gras gelegt und uns gesagt, stört mich bitte nicht, es ist jetzt Zeit für eine kleine Meditation unter diesen hohen Bäumen.

Post von Nelly und ihren Freunden aus dem Regenbogenland
Comment from Apr 21, 2019

FORTSETZUNG VON DER FLOSSFAHRT Zu unserer Gemeinschaft gehören jetzt auch Jule und Elli. Sie sind vor einiger Zeit über die Regenbogenbrücke gegangen und haben sich vom ersten Tag an gleich bei uns wohl gefühlt. 6 Tage vor Ostern Lara ist ganz aufgeregt, weil ihre Mama Geburtstag hat. Deswegen weckte sie uns alle ganz leise und sehr früh, ohne Nele munter zu machen. Wir liefen zum Bach runter und befestigten viele Luftballons an den Bäumen. Dann bastelten einige von uns Luftschlangen und die anderen stellten den großen Tisch und die Stühle auf. Der Tisch wurde mit den Luftschlangen, Kerzen und Blumen geschmückt. Danach probten wir noch kurz das Geburtstagslied und legten uns anschließend noch für ein Stündchen in die Hängematten. Um 7 Uhr wurden wir durch Laras Weckrufe munter. Nachdem wir uns fein gemacht hatten, liefen wir zum Bach und warteten dort auf Nele und Lara. Lara war zu Nele gelaufen, weckte ihre Mama und gratulierte ihr ganz lieb. Dann verband sie Nele die Augen und führte sie zum Bach. Bei uns angekommen, nahm Lara das Tuch von Neles Augen und wir riefen: „Happy Birthday, liebe Nele.“ Wir zündeten Wunderkerzen an und brachten ihr ein Geburtstagsständchen. Die Freude stand Nele ins Gesicht geschrieben. Sie bekam viele Geburtstagsküsschen von uns. In der heiteren Stimmung hörten wir das Glöckchen der Engelpost, setzten uns voller froher Erwartung schnell an den Tisch und Nele bekam von dem Engel ihre Geburtstagspakete ausgehändigt. Was für eine Freude: Waffeln, Eis, Wiener Würstchen, eine riesige Geburtstagstorte und vieles mehr. Gut, dass der Tisch groß genug war…Wir ließen es uns gut schmecken. Nele und Lara erzählten bei Tisch von ihren Geburtstagen, die sie mit Frauchen und Herrchen gefeiert haben. Wir hörten andächtig zu und mussten dabei auch sehr viel lachen. Den Tag verbrachten wir mit vielen Spielen und abends haben wir noch eine Fackelwanderung unternommen. Nach dem ausgiebigen Spaziergang setzten wir uns ans Lagerfeuer und machten uns über die Würstchen her. Grins… 5 Tage vor Ostern Heute haben wir einen Ruhetag eingelegt, weil Mulle vor 4 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Wir nahmen Mulle in unsere Mitte und sie erzählte uns von dem Tag als sie Abschied von ihrer Mutti Eike und Oma Edeltraud nehmen musste und wie sie und Jonny zu den beiden kam. So was gemeines, sie wurden einfach bei Kälte und Schneegestöber von ihren damaligen „Besitzern“ vor die Tür gesetzt. Aber ihr Glück fanden sie dann bei Mutti Eike und Oma Edeltraud. Bei den beiden bekamen Mulle, Jonny und auch Miezi, die bereits 2 Jahre vorher von ihnen liebevoll aufgenommen wurde, viel Liebe und Zuwendung. Was für ein Happy End… 3 Tage vor Ostern Heute sind wir, wie versprochen, mit dem Handwagen los, um die Eier für die Osternester direkt auf dem Hühnerhof abzuholen. Dort angekommen, wurden wir mit freudigem hallo von dem Hahn Fridolin begrüßt. Die Hühner liefen aufgeregt umher. Es ging laut und sehr fröhlich zu. Wie immer in der Osterzeit wurden von den Osterhasen viele Eier bestellt. Ein Osterhase hatte sein Wägelchen schon mit Eiern beladen und murmelte laut vor sich hin: „Was für ein Stress in der Osterzeit. Ich habe noch so viel zu tun. Eier holen, kochen und bunt anmalen. Was für ein Stress…“ Hahn Fridolin führte uns auf dem Hof umher und ging dann mit uns zur Chefin des Hühnerhofs. Mathilde hieß uns herzlich willkommen und zeigte uns die Eier, die für uns bestimmt waren. Dann eilte sie wieder geschäftig davon. Wir luden die Eier vorsichtig auf unseren Handwagen und wollten uns nach einer kleinen Verschnaufpause wieder auf den Heimweg machen. Luna rief erstaunt, dass Hippo, Balou, Jimmy, Susi, Purzel, Gismo, Elli und Axel fehlten. Wir machten uns auf die Suche nach ihnen. Vergeblich…Nirgends waren die kleinen Racker zu finden. Wir riefen nach ihnen, aber sie hörten uns anscheinend nicht. Jasper und Pauline stellten ihre Ohren auf, mümmelten mit ihren Näschen und hoppelten dann wie ein geölter Blitz in einen Hühnerstall. Wir hinterher…da lagen doch die 8 friedlich schlafend im Stroh und grunzten um die Wette. Hihi…Wir weckten sie und dann machten wir uns mit den Handwagen voller Eier vorsichtig auf den Weg zurück. Daheim angekommen mussten wir uns von der Anstrengung erst einmal erholen und legten uns in unsere Hängematten und schliefen sofort ein… 2 Tage vor Ostern Ostern rückt immer näher…wir können es kaum noch abwarten. Heute kamen wieder Fresspakete von lieben Tier-Mamas an. Große Freude… Sie wurden sofort geöffnet. Es kamen Leberwurstbrötchen, Würstchen, Möhren, Kohlrabi, Löwenzahn und Leckerlis zum Vorschein. Wir mussten gleich zusehen, dass unsere Mägen Nachschub bekamen. Hahaha… Nachdem wir genug gefuttert hatten, holte jeder Pinsel und Malkasten und dann ging es los mit dem Bemalen der Eier. Benny und Misiu hatten, als wir schliefen, die Eier bereits gekocht. Was wären wir ohne unsere beiden starken Jungen!!!...Dieses mal ging kein Ei kaputt. Puuuhhh…Jasper und Pauline waren nicht dabei. Wir bekommen sie kaum noch zu Gesicht. Früh morgens, wenn wir noch schlafen, hoppeln sie schon los um die Osternester zu bauen. Die beiden kommen uns vor wie Geheimagenten. Grins… „Schade, wir sind schon fertig und haben noch so viel Farbe übrig. Hm…wir könnten uns doch gegenseitig die Gesichter anmalen“, meinte Luna. „Oh ja…das machen wir, das machen wir“, jubelte die kleine Jule. „Aber ohne uns. Komm Misiu, wir kratzen die Kurve und laufen lieber um die Wette“, rief Benny. Und zack waren die beiden auch schon weg. Wir setzten uns gegenüber und bemalten, lachend und unter großem Gekreische, uns gegenseitig die Gesichter. Wir sahen sooo lustig aus, aber leider mussten wir unsere Kunstwerke abends wieder abwaschen. Schade… „Das werden wir bald einmal wiederholen“, so Nelly. Wir schauten sie an und sahen den Schalk in ihren Augen und wussten, sie heckte wieder was aus. Jip… 1 Tag vor Ostern Heute kamen mit der Engelpost viele, viele Osterpakete von unseren lieben Tier-Eltern an. Jubelnd haben wir sie entgegen genommen, gleich geöffnet und die Inhalte sortiert. Die Würstchen und die Leberwurstbrötchen kamen ins Kühle; die vielen Leckerlis in Körbe und Möhrchen, Kohlrabi, Salatköpfe kamen ebenfalls an einen kühlen Ort. Für Jasper und Pauline kam extra ein Paket an. Das durften wir nicht öffnen, weil persönlich drauf stand. Was da wohl drin ist? Hm… O S T E R N Hurra…heute ist Ostern und auch der Geburtstag von unserer Merle. Aufgeregt trafen wir uns an unserem Osterbaum. Jasper und Pauline warteten dort schon auf uns. Sie grinsten von einem Ohr zum anderen. Wir setzten uns an den gedeckten Tisch, der liebevoll von Luna, Merle, Ariane, Nele und Lara auch noch mit Blümchen geschmückt worden war. Wir nahmen uns an den Pfötchen, beteten und dankten unseren wunderbaren Menschenfamilien, die uns mit Leckereien so sehr verwöhnen und in Gedanken und mit ihren Herzen immer bei uns sind. Dann ließen wir uns das leckere Frühstück schmecken. Vielleicht haben uns unsere Tier-Eltern sogar auf der Erde schmatzen gehört? Hahaha… Merle war ganz still beim Frühstück und rutschte andauernd auf ihrem Stuhl hin und her. Sie dachte wohl, wir hätten ihren Geburtstag vergessen, aber Pustekuchen...wir machten nur so... Wir baten Merle, den Tisch abzuräumen, denn wir, so sagten wir zu Merle, wollten die Reste vom Frühstück in unser Lager bringen. Heimlich schlichen wir uns aber auf unser Floß, das wir nachts ganz toll geschmückt hatten. Eine große Geburtstagstorte stand auf einem kleinen Tisch. Wir zündeten Wunderkerzen an und dann rief Nelly „Merle, kommst Du bitte mal auf das Floß? Wir müssen es noch aufräumen“. „Ja, ich komme“ rief Merle zurück. Als sie aufs Floß kam schrieen wir „Überraschung“ und brachten Merle ein Geburtstagsständchen. Dann stürmten wir auf Merle zu und sie bekam von uns ganz viele Nasenstupser und Knuddler. Was hat sich Merle gefreut und meinte „Ich dachte wirklich, ihr hättet meinen Geburtstag vergessen.“ „Wie könnten wir…“ antworteten wir im Chor. Wir zündeten die Kerzen auf der Erdbeertorte an, Merle pustete sie aus und schnitt die Torte an. Ein Stück Torte passte noch in jeden Magen. Wäre doch gelacht, wenn nicht…grins… Danach führten wir Merle an ihren Geburtstagstisch, der voll beladen war mit Paketen der Tier-Eltern und natürlich auch von Merles Frauchen. Merles Augen glänzten voller Vorfreude und riss die Pakete auf. Sie waren gefüllt mit vielen leckeren Fressalien. Wir brachten alles in unser Lager und Merle rief lachend „Die Geburtstagsfeier holen wir aber morgen nach.“ Bevor wir uns aber auf die Suche nach unseren Osternestern machten, holten wir erst einmal die Osterkörbchen herbei, die wir für die lieben Engel vorbereitet hatten. Wie unser Purzelchen bereits in seinem Brief erzählte, hatten wir vor ein paar Tagen ja eine Floßfahrt unternommen und dabei einen geheimnisvollen Wald entdeckt. Es gibt dort Bäume, an denen Obst und Leckerchen hängen. Wir kamen uns dort vor wie im Schlaraffenland. Wir lernten in diesem Wald einen alten Mann mit grauen Haaren und einem Bart kennen. Einige schöne Stunden haben wir mit ihm zusammen verbracht. Bevor wir uns wieder auf dem Heimweg machten, verriet uns der alte Mann noch, warum es so wunderschöne Bäume mit Obst und vielen anderen Leckerchen in diesem Wald gibt. Jeder, der in diesen Wald kommt, kann für die Engel etwas abpflücken und als Dankeschön überreichen. Wir pflückten an einem Baum Ostersachen und nahmen sie mit heim. Am nächsten Tag bastelten wir kleine Osternester und bestückten sie mit den mitgebrachten Ostersachen. Mit diesen Osternestern machten wir uns also auf den Weg zu den Engeln. Bei ihnen angekommen überreichten wir jedem Engel artig ein Osternest und bedankten uns bei ihnen, weil sie immer für uns da sind. Die Engel waren ganz gerührt, bedankten sich und legten ihre Flügel über uns, segneten uns und wünschten uns ein frohes Osterfest und Merle einen tollen Geburtstag. Uns wurde gaaaanz warm ums Herz. Wir wünschten den Engeln ebenfalls ein schönes Osterfest und spazierten wieder nachhause zurück. Daheim angekommen machten wir uns sogleich aufgeregt auf den Weg, um mit der Suche nach den Osternestern zu beginnen…Jasper und Pauline voran. Sie haben sich einige Aufgaben für uns ausgedacht und konnten es kaum abwarten, sie uns zu stellen. Zuerst liefen wir über die Wiese in Richtung Wald und dort stellte Jasper die erste Aufgabe: „Meine Haut ist hart, ich bin aus Holz gemacht, klettert auf mich und dann seht euch um.“ Was soll das denn sein? Wir schauten uns um und da sahen wir einen großen Baumstamm auf dem Weg. Ob er gemeint war? Schnell sprangen wir hinauf und guckten umher. Bis Jojo auf einen entfernten Busch zeigte und meinte: „Da ist doch was.“ Schnell liefen wir dorthin und Pauline kam grinsend hinter dem Busch hervor. „Das habt ihr gut gemacht“ lobte sie uns und schon folgte die nächste Aufgabe. „Drinnen findet ihr ihn kaum, denn er wächst in keinem Raum. Dass geht nur im Traum, denn es ist der grüne….? Und den müsst ihr suchen.“ Wir überlegten hin, wir überlegten her – bis dann die kleine Nele ausrief: „Das kann doch nur der Tannenbaum sein.“ „Richtige Antwort“, freute sich Jasper „nun ein Hinweis. Passt gut auf – sucht den Tannenbaum, dann geht 40 Schritte in Richtung einer Hecke und von dort aus lauft 20 Schritte auf zwei Eichen zu.“ Wir machten uns auf die Suche nach dem Tannenbaum, was gar nicht so einfach war. Der eine rannte da hin, der andere dort hin. Bis Jojo, Merlin und Elli uns zu sich riefen, denn sie hatten einen kleinen Tannenbaum gefunden. Nun unternahmen wir die nötigen Schritte und kamen an eine kleine Lichtung. Dort erwarteten uns auch schon Jasper und Pauline. Die beiden freuten sich riesig auf unsere nächste Aufgabe. Die kleinen Schelme hatten doch tatsächlich mit der Hilfe von zwei Eichhörnchen 1 Schnur von einem Baum zum anderen gespannt und daran waren viele bunte Luftballons befestigt. Nun bekamen wir Mützchen aufgesetzt, an denen oben eine Nadel raus schaute. Jetzt sollten wir alle hoch hüpfen und versuchen, die Ballons zum platzen zu bringen. Jasper und Pauline lagen im Gras und hielten sich ihre Bäuchlein vor lachen. Wir sahen aber auch zu komisch mit unseren Mützen aus. Vor lauter Faxen konnten wir kaum hoch springen. War das eine Gaudi. Benny, Misiu, Ariane, Luna, Merle, Nele und Lara sprangen 2 – 3x hoch und schon war es um ihre Ballons geschehen. So lieb wie sie sind durften die Samtpfötchen auf ihre Rücken springen und von dort hoch hüpfen. Welcher Jubel, auch sie erwischten die Ballons. Nun war der Rest unserer Rasselbande an der Reihe. Die Freunde riefen laut „ihr schafft das; ihr schafft das“ und Hippo, Balou, Jimmy, Susi, Purzel, Gismo, Axel, die kleine Nele, Nicko und Nelly prangen wie Flummis hoch und dann war auch diese Aufgabe geschafft…und wir auch…Kicher… Nun kamen Jasper und Pauline zu ihrem letzten Hinweis: „Ihr seid den Osternestern ganz nah. Dort wo es bunt blüht und gut riecht, da lauft hin und findet sie.“ Schon schlugen Jasper und Pauline ihre Haken und waren verschwunden. Die Mädchen zwinkerten sich zu, denn sie wussten bald die Antwort darauf. Aber die Buben sollten es auch erraten. Purzel flüsterte Nelly „gibt mir einen klitzekleinen Tipp, bitte“ ins Ohr. „Was lag heute auf unserem Frühstückstisch?“ fragte Nelly. „Was zu futtern“, antwortete Purzel. „Nee, nee, nee…Purzelchen“, lachte Nelly. Purzel lief zu seinen Freunden. Sie tuschelten eine Zeit und dann rief Jonny ganz laut „Sind es die Blumen auf der Wiese?“ „Richtig, Jonny…“ Wir liefen los, um die Wiese mit den vielen bunten Blumen zu suchen und fanden sie zum Glück auch. Dort angekommen sahen wir, wie vier Ohren aus dem hohen Gras ragten. Es waren Jasper und Pauline die sich dort versteckt hatten. Sie freuten sich riesig, dass wir die Blumenwiese gefunden haben. Endlich konnten wir mit der Suche unserer Osternester beginnen. Unter lautem Gekichere fand jeder sein Osternest. Jasper und Pauline hatten sich gegenseitig ihre Nester versteckt und mussten sie ebenfalls suchen. Zu unserer Belustigung taten die beiden so, als wenn die Verstecke nur sehr, sehr schwer zu finden seien. Stolz und glücklich gingen wir mit unseren Nestern nachhause. Daheim angekommen ging es in die Hängematten und wir schauten nach, was uns die „Osterhasen“ in die Nester gelegt hatten. Jeder hatte zwei gekochter Eier, die wir selbst bemalt hatten, und was für eine Freude – es waren auch Schokoladenosterhasen, kleine Schokoladeneier und Schokoladenherzen dabei. Pauline erzählte uns dann, dass diese Süßigkeiten in dem Paket waren, das an sie und Jasper adressiert war. Das hatten ihnen die Tier-Eltern für alle Sternenpfötchen geschickt. Wir futterten gleich einige Schokoladeneier. Hm…sie waren so lecker…Danke dafür, liebe Mamas und Papas, und auch für die vielen, vielen Fresspakete… Wir hatten aber so viele Fressalien, dass wir beschlossen, sie mit anderen zu teilen. In der Nähe von uns leben einige Sternenpfötchen die in ihrem kurzen Leben keine Tier-Eltern hatten oder denen es sehr schlecht bei ihren „Menschen“ erging und die nie Liebe erfahren haben. Ist das nicht traurig? Wir haben uns bereits mit ihnen angefreundet. Flugs holten Fee, Minna, Gismo, Jule und Joy bunte Tüten herbei und wir legten viele Leckerlis und Süßigkeiten hinein. Mulle, Miezi und Jonny passten mit Argusaugen auf, dass in jede Tüte die gleiche Menge an Leckereien kam. „Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt“, murmelte Miezi. „Stimmt Miezi. Das haben wir alle so bei unseren Tier-Eltern erfahren und so wollen wir auch hier danach leben, “ sagten Nicko und Ariane fast gleichzeitig. Es war ein rührender Moment. Wir hörten mit dem Befüllen der Tüten kurz auf, hielten uns alle mit Tränen in den Augen fest umschlungen und Elli fragte leise: „Sind wir Freunde für immer?“ „Natürlich…wir haben uns gefunden und bleiben Freunde für immer“ riefen wir alle durcheinander. Dann gab es noch ein Küsschen hier, ein Küsschen da und lachend nahmen wir unsere „Arbeit“ wieder auf. Nachmittags packten wir unsere Rucksäckchen mit den Tüten und marschierten los, um die Sternenpfötchen aufzusuchen und um sie mit den Ostergeschenken zu überraschen. Nach einer halben Stunde Fußmarsch kamen wir bei ihnen an. Kurz vor dem Ziel machten wir uns durch Gesang bemerkbar: 1. Wer will lustige Hasen sehn, der muss auf die Wiese gehn. Schnuppern in den Frühlingswind, ja, das kann ein Hasenkind. 2. Wer will lustige Hasen sehn, der muss auf die Wiese gehn. Männchen machen ganz geschwind, ja, das kann ein Hasenkind. 3. Wer will lustige Hasen sehn, der muss auf die Wiese gehn. Lieber Has, ich mag dich sehr, komm doch bitte zu mir her. 4. Wer will lustige Hasen sehn, der muss auf die Wiese gehn. Komm ich putz das Fellchen dir, und du putzt das Bärtchen mir. 5. Wer will lustige Hasen sehn, der muss auf die Wiese gehn. Bitte reich die Pfote mir, und ich tanz herum mit dir. 6. Wer will lustige Hasen sehn, der muss auf die Wiese gehn. Tanzen nur auf einem Bein, Pfoten hoch - oh, das geht fein! 7. Wer will lustige Hasen sehn, der muss auf die Wiese gehn. Toben nun im grünen Gras, fangen, jagen, das macht Spaß. Unsere Freunde hörten unseren Gesang und kamen schnell angerannt. Sie freuten sich riesig uns zu sehen. Wir begrüßten uns mit vielen Nasenstupsern. Als wir unsere Rucksäckchen aufmachten und ihnen die Ostertüten überreichten, rollten viele Freudentränen über ihre Wangen. Damit hatten sie nicht gerechnet und meinten, dass wäre das schönste Osterfest für sie. Wir tobten anschließend ausgelassen herum und hatten jede Menge Spaß zusammen. Gegen Abend machten wir ein Lagerfeuer und hielten Stockbrote, die hatten unsere Freunde vorbereitet, ins Feuer. So was hatten wir noch nie gegessen und wir können nur sagen…lecker…lecker…lecker… Es war schon spät am Abend, als wir uns mit Laternen und singend auf den Heimweg machten. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne, und unten leuchten wir. Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus Rabimmel, rabammel, rabumm. Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus Rabimmel, rabammel, rabumm. Morgen wollen wir Merles Geburtstag feiern und den Tag mit Sackhüpfen, Eierwerfen und anderen lustigen Spielen verbringen und die leckeren Ostersüßigkeiten dabei vernaschen. Abends werden wir dann die spannenden, aufregenden und lustigen Ostertage an einem Lagerfeuer ausklingen lassen. E N D E Liebe Tier-Eltern, mit diesem Brief möchten wir Euch von Herzen grüßen und Euch die besinnliche Osterzeit versüßen. Er soll Euch zeigen: Uns geht es gut und wir denken an Euch. Wir wünschen Euch einen wundervollen Ostermontag! Danke für die vielen Fresspakete und für Eure große Liebe. Wir haben Euch lieb. Es grüßen Euch von ganzem Herzen Eure Sternenpfötchen Liebe Sternenpfötchen, ich sende Euch ganz liebe Ostergrüße und wünsche Euch noch einen fröhlichen Ostermontag und eine tolle Geburtstagsfeier. Danke, dass Ihr uns an dem tollen Ostergeschehen habt teilhaben lassen. Viele Nasenstupser und Knuddler von Brigitte, dem Frauchen von Nelly, Benny und Axel Liebe Tier-Eltern, ich möchte mich den Ostergrüßen unserer Sternenpfötchen anschließen. Ostern ist die Zeit des Frühlings. Deshalb wünsche auch ich allen viel Sonne die wärmt und noch ganz viel Freude am Osterfest. Herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit und einer gedanklichen Umarmung Brigitte mit ihren Seelenhunden tief im Herzen Lasst uns dankbar sein gegenüber Menschen, die uns glücklich machen. Sie sind liebenswerte Gärtner, die unsere Seele zum Blühen bringen. (Marcel Proust, 1871-1922)

Ta maîtresse
Comment from Apr 21, 2019

Mein lieber Balou, dieses Jahr ist Ostern heute. Vor einem Jahr war es Ende März, also bevor Du krank wurdest. Ostern fühlt sich dieses Jahr anders an... Ja, aber ich will trotzdem hier weiter machen, was ich begonnen habe. Heute vor einem Jahr hat Dich Herrchen am Morgen in die Klinik gefahren. Und hat Dich am Abend gegen 18 Uhr wieder abgeholt. Er hat in der Klinik keinen Tierarzt gesehen. Ich durfte zu Hause bleiben, und mich ein bisschen erholen. Mein lieber Balou, wir hatten heute einen schönen Tag mit viel Sonne. Wir waren mit Missy unterwegs. Es hat sich ein bisschen wie Urlaub angefühlt. Es war schön. Glück und Traurigkeit, Fröhlichkeit und Trauer können nebeneinander wohnen. Ich wünsche Dir einen schönen Abend mit Hippo, ich hoffe Susi ist in der Nähe, und Ihr seid zusammen mit allen lieben Sternchen-Pfötchen. Ta maîtresse qui t'aime et pense à toi So seid Ihr heute bestimmt unterwegs gewesen, Hippo und Du: wo sind die Ostereier? Wo sind die Ostereier?

Kathrin mit Susi im Herzen
Comment from Apr 21, 2019

Ihr lieben Oster-Sternenpfötchen Fleißig seid ihr gewesen, ohne Frage Habt gemeinsam vorbereitet die Ostertage. Nun sind sie da in voller Pracht, auch an den Sonnenschein habt ihr gedacht. Die Nester mit euren bemalten Eiern so bunt werden bestimmt noch gesucht in den kommenden Stund. Ein frohes Fest erwartet euch nun, ihr habt Zeit zum feiern und um euch auszurruhn Feiern schön im Regenbogenland. Ganz liebe Grüße seien an euch alle gesandt. Habt ein schönes Osterfest, liebes Sternenpfötchen Balou. Ich schicke dir ganz viele Streicheleinheiten und Ohrenkrauler und ein Osterpaket mit allem, was du gerne essen magst. Feiere schön mit Hippo, Susi, Nelly, Benny, Axel, Nele, Lara, Misiu, Nicko und Ariane den Sternenhäschen Jasper und Pauline,,, und all deinen anderen Regenbogenfreunde. Susis Frauchen Kathrin Liebe Marika Dir und Harald wünsche ich schöne und ruhige Ostern mit viel Sonnenschein auch im Herzen. Genießt die Feiertage und den herrlichen Sonnenschein. Ganz liebe Ostergrüße in inniger Sternenverbundenheit Kathrin mit Susi im Herzen

Roses

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