Memorial page of Balou

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Balou

Mon compagnon de route

Oct 31, 2001Apr 30, 2018

dog [Lhasa Apso]

Published on May 14, 2018 by Marika

Supervised by: Rosengarten Zentrale

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Balou, vom Ozean zu den Bergen, über Paris, Zürich und Andalusien warst Du bei allen Reisen, allen Neuanfängen und allen Abenteuern dabei. Du hast mich beruhigt und beschützt in der Zeit vor Harald. Niemals hätte ich mich getraut, diese langen Wanderungen alleine im Schwarzwald zu machen oder eine 2500 Km Fahrt nach Andalusien um 17 Uhr anzutreten und Frankreich in der Nacht durchzuqueren bis Barcelona! Du warst mein Trost, meine Stütze, mein Gleichgewicht, mein Beschützer. Ich schulde Dir viel, das habe ich Dir 2 Tage vor Deinem Tod gesagt und ich sage es hier wieder: Du warst ein sehr großes Glück in meinem Leben, Du hast mir enorm viel gebracht und ohne Dich hätte ich das alles, was ich in unseren 14,5 gemeinsamen Jahren gemacht habe, nicht geschafft. Du warst schön, stolz, mutig, würdevoll und hochintelligent. Ich habe Dich geliebt, ich weiß dass Du es weiß, und Du weiß bestimmt dass ich Dich nie vergessen werde. Pass auf Hippo auf, Pass auf Purzele auf, feiert schön da oben. Wir sehen uns bestimmt wieder. Übersetzt vom nachfolgenden französischen Text. Da ich Balou in Frankreich adoptiert habe, und Französin bin, habe ich weiterhin mit Balou Französisch gesprochen und den Text dann natürlich auf Französisch geschrieben: Balou, de l'océan atlantique à la montagne, en passant par Paris, Zurich et l'Andalousie, tu as été de tous mes voyages, de tous mes nouveaux départs et de toutes mes aventures. Tu m'as protégée et rassurée. Jamais je n'aurais, sans toi, osé faire ces longues randonnées seule en Forêt Noire ni entamer un voyage de 2500 kms en fin d'après-midi ! Tu as été mon réconfort, mon soutien, mon équilibre, mon protecteur. Je te dois beaucoup, je te l'ai dit 2 jours avant ta mort et je te le redis : Tu as été un grand bonheur dans ma vie, tu m'as énormément apporté et sans toi, je n'aurais jamais fait tout ce que j'ai fait depuis 15 ans. Tu étais intelligent, beau, fier, courageux, digne. Je t'ai aimé, je sais que tu le sais, et tu sais sûrement que je ne t'oublierai jamais. Prends soin de Hippo, prends soin de Purzele, faites bien la fête là-haut. On se reverra.

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Balou für Jasper zum 13. Geburtstag

Comment from Jun 1, 2020

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Es ist ein wundervoller Morgen, wie man sie nur im Regenbogenland erleben kann: weiße Streifen mit durchschimmerndem Eisblau, Zartrosa und Goldorange werden am östlichen Horizont immer breiter und strahlender. Alle Sternchen-Pfötchen schlafen noch in ihren Hängematten oder am Fuß der hohen Bäume mit breiten schattenspendenden Kronen. Ihre langen Äste biegen sich unter dem Gewicht der vielen Früchte und neigen sich bis zum Boden. Wenn man drunter liegt hat man das Gefühl, man schläft in einem grünen Blätter-Häuschen oder in einem Laub-Zelt. Es ist dort kuschelig und gemütlich und da liege ich gerade. Alle schlafen noch aber ich bin schon wach. Ich habe bereits Schreibblock und Bleistift in den Pfoten denn ich möchte Jaspers Frauchen erzählen, was ihr liebes Krümelmonsterchen heute alles erleben wird. Jaspers und Paulines Frauchen hat meinem Frauchen schöne Geschichten geschickt, die ihr viel Freude bereitet haben. Sie hat sogar Geschichten für Hippo und mich geschrieben. Den heutigen Tag darf ich also wirklich nicht verpassen. Es ist nämlich Jaspers 13. Geburtstag und es ist der 3. Geburtstag, den Hippo und ich mit ihm feiern dürfen. Jasper scheint noch zu schlafen. Er liegt Flanke an Flanke neben seiner Pauline und seine rechte weiße Pfote liegt zärtlich über ihre silberbraunfarbene Pfote. Ach, ist es schön, sich solch eine Liebe mit anzusehen... Wenn ich nicht als Lhasa Apso reinkarniert worden wäre, weil ich es mit dem Keuschheitsgelübde als ehemaliger buddhistischer Mönch nicht ernst genug genommen habe, könnte ich auf Gedanken kommen... Aber genug geträumt... Es ist Zeit für unsere letzte Probe hinter der Scheune... Nelly, Benny und Axel, gefolgt von der ganzen Rasselbande, nähern sich Jasper, der gerade gähnt, sich streckt und sich die Augen reibt, und singen dreistimmig: Alles Gute zum Geburtstag lieber Jasper! Du weiß, wir mögen Dich alle sehr! Wir feiern heute Deine 13 Lenze Darum fliegen wir mit Dir über die Grenze Aber zuerst wollen wir richtig schlemmen Damit ein Riesenprogramm wir können stemmen. Alle Sternchen-Pfötchen grüßen, herzen, umarmen unseren Jasper. Es wird viel gelacht und gescherzt. Wenn alle Jasper umarmt und gratuliert haben, hacken sich Jimmy und Gismo bei ihm ein und begleiten ihn zum mit bunten Primeln und duftenden Basilikumtöpfen geschmückten Geburtstagstisch, wo Unmengen an Delikatessen bereits aufgetischt sind. Nachdem er alle Möhren auf seinem Teller abgeknabbert hat, macht sich unser Krümelmonster an die Tischdeko und verschlingt Primeln und Basilikum. Aua, Pauline hat mir gerade einen Ellbogenstoß in die Rippe versetzt. Was ist denn los, Paulinchen? - Balou, das ist doch nicht richtig, was Du da schreibst. Es ist doch keine Tischdeko. Es sind die Geschenke, die unsere liebe Drina heute unserem Jasper zum Geburtstag geschickt hat. - Danke für den Hinweis, liebe Pauline, korrigiere ich sofort. Obacht, Benny stößt mit der Gabel gegen seinen Champagner-Kelch: - Lieber Jasper, liebe Freunde, wir wollen heute Jaspers 13. Geburtstag gebührend feiern. Wir werden heute eine Reise unternehmen, weil wir so gerne reisen. Wir werden mit einem ganz anderen Verkehrsmittel reisen, denn Jasper gehört zu den schnellsten unter uns; deshalb wollen wir ihn mit einem besonders schnellen Verkehrsmittel überraschen. Kaum hat er das letzte Wort gesagt landet auf der großen Wiese ein weißer Concorde mit seiner langen spitzen Nase, die an einen Adler erinnert. Wir rennen alle begeistert zum Flugzeug. Jasper hackt sich bei Pauline ein: „Gestatten sie, gnädige Frau?“ und beide tanzen die Treppe hoch mit swingenden Zig-Zag Tanzbewegungen à la Fred Astaire und Ginger Rogers. Im Flugzeug werden wir von eleganten und breit lächelnden Stewards und Stewardesses erwartet. Jasper und Pauline fallen ihnen sofort um den Hals: - Slado, Bunny, Mäxchen, Ronja! Ihr seid auch da! Das ist fantastisch! - Alle bereit? Hier ist ihr Commandant de bord, Kommandant Misiu. Bitte anschnallen, gleich geht es los! Und schon heben wir ab und werden in unsere Sitze gedrückt. Hui, ist dieses Flugzeug schnell! Plötzlich hören wir einen lauten Knall. Unser Flugzeug hat die Schallmauer durchbrochen. - Wo fliegen wir denn hin? fragt Jasper seiner Pauline, die neben ihm sitzt, weiß Du das? - Schau einfach nach unten, Du wirst schon sehen... lächelt seine Herzdame zurück. Unter uns sind weiße Berge zu sehen, und dann viele Seen; danach taucht eine große Ebene auf und schließlich sehen wir eine große längliche blaue Fläche: das Adriatische Meer. Wir fliegen entlang der Küste und unser Flugzeug fliegt immer tiefer und tiefer und landet ganz in der Nähe des Wassers. Wir steigen alle aus und entdecken eine Atmosphäre, die mich an das Mittelmeer erinnert: Palmen, Buchten, Hafen, Inseln. Wir sind in Split! Ich denke mir, wir werden den Tag an der Adria verbringen, aber so sieht es nicht aus, denn wir steigen in ein Bus ein. Wir fahren an der Küste entlang Richtung Südosten und irgendwann geht es voll nach Osten. Nach einer eigentlich recht kurzen Fahrt sind wir angekommen. Wir steigen auf einem großen Platz aus, wo eine große Kirche mit zwei hohen quadratischen Türmen steht. „Dieser Ort hat für Jaspers Frauchen eine große Bedeutung“, wird flüsternd und mit großer Achtung von Ohr zu Ohr weitergegeben. Wir bewundern zuallererst die Kirche des hl. Jakobus. Hinter der Kirche ist ein runder Außenaltar mit Bänken, die wie ein Fächer halbkreisförmig aufgestellt sind. „Dort können bis zu 5000 Pilger Platz nehmen“, sagt Ilses Maja beeindruckt. Und Anjas Maja fügt hinzu: „Hier kommen 1 Million Menschen pro Jahr!“ Wir schlängeln uns durch die Bänke nach hinten bis zur Statue des auferstandenen Christus. Minna, Fee, Gismo, Jule und Maja halten sich die Pfoten und schauen die Skulptur andächtig an. Dann geht es zum Vorplatz der Kirche wo wir die Statue der Königin des Friedens, der Muttergottes, bewundern. Mit unseren Köpfchen zur Seite gekippt betrachten wir mit viel Freude ihr sanftes Lächeln. Cora legt einen Margeritenstrauß in ihre Hand. Joy flüstert: „Wie schön sie ist“ und wir fühlen alle, wie ein tiefes Gefühl von „Mir“ sich in unseren Herzen ausbreitet. „Mir“ ist das kroatische Wort für „Frieden“. Dann ist Bewegung und Pfoten austreten angesagt: Wir wandern zum ca. 2,5 km entfernten Podbrdo, auf dem Crnica-Hügel, oder Hügel der Erscheinungen, einige hundert Meter oberhalb des Dorfes Bijakovici. Ein steiler und steiniger Weg führt hinauf. Auf halbem Weg treffen wir auf ein Kreuz, wo viele Menschen beten. Diese Menschen sind nicht da, wo wir auch sind, denn wir leben nicht in der gleichen Dimension. Aber wir können ihre sich öffnenden Seelen fühlen und ihre rufenden Herzen hören. Dann steigen wir weiter bis zu einem Gelände mit vielen großen weißen Steinen, wo eine Statue der „Gospa“, der Gottesmutter, steht. Wir pflücken schöne Blumen und legen sie ihr in die offene linke Hand. Wir bleiben einige Zeit da, Purzel spricht ein Gebet für Jutta aus, Merlin, Jojo und Shiva ein Gebet für Uschi. Wir halten uns alle an der Pfote und bilden einen Energiekreis für unsere lieben Menschen, denen es auf Erden nicht gut geht. Dann wandern wir zufrieden zum Dorf Bijakovici wieder runter und von da aus zum ca. 2 km entfernten Berg Krisevac. Wieder ein steiler Weg führt durch Bäume bis zum Gipfel, wo uns ein über 10 Meter hohes weißes Kreuz am Ende des Kreuzweges erwartet. „Isusu Kristu“ steht auf Kroatisch auf dem Kreuz. Dort oben ist es etwas kahl und steinig aber die Aussicht auf verschneite Gipfel am Horizont ist atemberaubend. Wir setzen uns alle hin und bewundern die schöne freie Aussicht nach allen Himmelsrichtungen. - Es ist sehr beeindruckend und auch sehr schön und friedlich hier oben, sagt Jasper nachdenklich. Wenn ich bedenke, dass unsere Drina überall hier war... Ihr habt mir ein schönes Geschenk gemacht. Ich kannte das alles nicht, ich hatte nur davon gehört, weil Drina davon erzählt hat. Sie war vor gar nicht so langer Zeit hier. - Ja, es ist wirklich schön, stimmt Pauline zu, und drückt ihm liebevoll die Pfote. Alle schweigen, um die besondere Atmosphäre und die Aussicht auf sich wirken zu lassen und in sich einzuprägen. Nach einiger Zeit bricht Hippo das andächtige Schweigen: - Diese Pilgerfahrt war wirklich Nahrung fürs Herz und für die Seele. Hier oben hast Du Dich Deiner Drina besonders nah gefühlt, lieber Jasper. Nun wollen wir aber vielleicht auch unserem ätherischen Körper exquisite Nahrung geben. Uns erwartet das Mittagessen in einer besonders idyllischen Landschaft. Lass Dich überraschen! Unsere Rasselbande rennt vom 440 Meter hohen Hügel zur Stadt Medjugorje zurück und steigt bei der St.-Jakobus-Kirche wieder in den Bus ein. Nach einer kurzen Fahrt steigen wir wieder aus dem Bus aus, den Rest müssen wir zu Fuß gehen. Ein Rauschen ist zu hören. Wir wandern durch üppige, ja tropische Natur, mit vielen Bäumen, ich fühle mich fast wie im Dschungel. Nach einigen Minuten kommen wir an einem Strand an und entdecken einen grünen See umgeben ringsum von Wasserfällen. - Das erinnert mich an Niagara Falls, ruft Cedric glücklich und schlägt vor lauter Übermut einen Purzelbaum. - Es sind die Kravica Wasserfälle, erklärt Merle. Hier ist alles was das Sternchen-Pfötchen Herz begehrt: Wasser für die Wasserratten, ein Café mit Tischen, Stühlen und Sonnenschirmen für die Gourmets, ein Strand für die Sonnenanbeter, und ein Steg, der über den See führt, für die wasserscheuen Samtpfoten. - Hui, das ist toll, rufen Kaspar, Maja, Sam, Nando und Momo glücklich. - Das hier würde auch meinem Frauchen gefallen, sagt Susi entschieden, setzt stolz ihre Sonnenbrille auf und trottet sofort Richtung Café. Nele und Lara, Misiu und Luna, Emma und Paula, Lina und Dora, und Cora und Lee schauen sich an und grinsen: - Achtung: drei, zwei, eins, los! Und rennen Richtung Wasser, springen hoch, und machen einen Riesenplatscher ins Wasser. Jasper und Pauline entscheiden sich erst mal fürs Café, gefolgt von Slado, Bunny, Mäxchen, Ronja, Rambo, Jimmy, Hippo und mir. Dort setzen wir uns zu Susi, die bereits Erdbeerkuchen für klein Anton und Elli in mundgerechte Stücke schneidet. Jasper und Pauline wird umgehend ein vierstöckiger Möhrenkuchen gebracht, den sie mit bestem Appetit vertilgen. - Irgendwie scheint niemand mehr ans Mittagessen zu denken, flüstert mir Hippo zu, und bestellt sich eine dreifache Portion seines Lieblingsgerichts. Da der Café mit seinen schönen Sonnenschirmen direkt am Wasser liegt, können wir zusehen, wie unsere Wasserratten die Erfrischung genießen und die Samtpfoten sich am Sandstrand genüsslich sonnen und entspannen. Mulle, Miezi, Jonny und Felix haben Lemmi in ihre Mitte genommen und unterhalten sich lebhaft mit ihr. Klärchen, Nele, Nina und Sena, die sich auch für die Entspannung am Strand entschieden haben, bilden ebenfalls eine Gruppe um Timmi. Langsam taucht die ganze Landschaft in ein goldenes Licht ein. Es wird Abend. Kerzen und Fackeln werden angezündet. Nelly und Benny, die eine Zeit lang mit Axel verschwunden waren, zünden auf dem Strand ein Lagerfeuer an. Nach und nach kommen alle Wauzis aus dem Wasser, schütteln sich und trocknen sich das nasse Fell beim Feuer. Wir verlassen ebenfalls unsere Plätze am Wasser und machen es uns beim Feuer gemütlich. In dieser idyllischen Landschaft, die fast genauso paradiesisch ist wie unsere heimelige Wiese mit ihrem See im Regenbogenland, kommen wir nach den Entdeckungen des Tages zur Ruhe. Über uns funkeln die Sterne. Als eine Sternschnuppe direkt über Jasper das Himmelszelt erleuchtet, steht er auf und geht mit Pauline zum Steg, der über den See führt. Mitten auf dem Steg bleibt er stehen, hält Paulines Hand, und blickt zum Himmel. Der Stern fällt in die Tiefe des Sees. Auf dem Boden des Sees angekommen öffnet sich der Stern wie eine Blume, schwebt bis zur Wasseroberfläche hoch und entfaltet sich zur schönsten Seerose. Die Seerose schaut Jasper an und sagt ihm: - Ich bin von Drina und Drinas Mama gesandt worden. Du bist und bleibst für immer ihr Jasperle. Sie werden Dich niemals vergessen, denn sie lieben Dich und tragen Dich für immer in ihren Herzen.

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Drina für Nelly zum 17. Geburtstag

Comment from Jun 1, 2020

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An Jojos Gedenktag waren alle am Lagerfeuer an der kleinen Lichtung eingeschlafen. Die Himmelswesen hatten alle Flügel voll zu tun, die Schlafmützen in ihre Hängematten zu befördern. Das Geburtstagskind wachte während des Fluges auf und so wurde Nelly mit Benny und Axel zum Familienfenster geflogen. Dicht bei dicht standen die drei Punkt Mitternacht beieinander und blickten sehnsüchtig zu ihrem Erdenzuhause und direkt in Brigittes Herz. Sie fühlten, dass auch ihr geliebtes Frauchen geradewegs in ihre Herzen schaute und dieses Gefühl ließ sich nicht mit Worten beschreiben, denn es war magisch. Danach war Nelly bereit, eine Mütze voll Schlaf zu nehmen, obwohl sie wie ein Flitzebogen gespannt war, was ihre Geburtstagsüberraschung anging. Nicht lange nachdem Brigittes Dreamteam in einen tiefen Schlaf gefallen war, standen die anderen Sternchen bereits auf, um den Geburtstagsvorbereitungen den letzten Schliff zu geben. Dora, Emma und Paula hatten das Zepter der Zeremonienmeister übernommen, scheuchten ihre Freunde aus den Hängematten und versammelten sie hinter der Scheune. Purzel blieb als Aufpasser bei Nelly, Benny und Axel liegen. Als Lara und Nele mit dem Gesang zufrieden waren, marschierte der Rasselbande-Chor zu Nellys Hängematte und schmetterte fröhlich: Happy Birthday, liebste Nelly, gefeiertes Geburtstagskind Du wirst heute 17 Jahr jung – wie die Zeit verrinnt! Beim leckeren Festmahl wir uns an Köstlichkeiten laben Nach dem feinen Essen eine Überraschung für dich haben Deinen Ehrentag werden wir zusammen begehen Zum Gratulieren deine Freunde schon Schlange stehen Wie aufs Stichwort stürmten die Sternchen auf Nelly zu. Benny verdrückte eine Träne, weil „seine Kleine“ jetzt schon 17 wurde. Er hatte großen Anteil an der Erziehung dieser wohlgeratenen Hundedame. Purzel lief vor lauter Aufregung rückwärts. Schon schoben sich die anderen Sternchen zu Nelly vor, küssten und herzten sie ausgiebig. Ariane und Biko führten Nelly an den Ehrenplatz an der hübsch eingedeckten Festwiese und eine Weile hörte man nur genüssliches Schmatzen. Als selbst Pauline keinen Bissen mehr runterbrachte, war klar, dass alle satt und bereit für die Überraschung waren. Nelly hielt es ohnehin nicht mehr auf ihrem Stuhl aus; sie rutschte hin und her und blickte neugierig um sich. Ihre Freunde taten so, als ob sie ihre Blicke nicht bemerkten und unterhielten sich weiter mit ihren Tischnachbarn. Wie aus dem Nichts bebte die Erde und es war Getrampel zu vernehmen, als ob eine Horde Elefanten herbeistürmte. Nelly zuckte zusammen, aber da Benny und alle anderen ganz ruhig blieben, entspannte auch sie sich wieder. Sie drehte sich in Richtung des Lärms und riss die Augen weit auf. Da näherte sich wahrhaftig eine Horde, aber es waren keine Dickhäuter, sondern Kängurus! Dora nickte den Hoppelmeistern Jasper und Sammy zu, die ankündigten: Liebste Nelly, wir nochmals aus tiefstem Herzen gratulieren An deinem 17. Geburtstag sollst du dich ganz toll amüsieren Wir haben erraten deinen geheimen Wunsch: Wellenreiten Dies klappt besonders gut in einem Land in fernen Breiten Man findet dort die schönsten weißen Strände auf der Welt Es geht nach Australien, auf der and`ren Seite vom Himmelszelt Die Kängurus werden uns in Nullkommanix dorthin bringen Denn diese Beuteltiere können wahrlich meisterhaft springen Nelly erholte sich schnell von der Überraschung und erklomm mit Axel, Benny und Purzel den Beutel eines Roten Riesenkängurus. Die Rasselbande kletterte in die Beutel der anderen Kängurus, die von der Größe eines Hasen bis zu zwei Meter reichten, und ab ging die Post. Dank der kräftigen Hinterbeine legten die Beuteltiere in großen Sätzen schnell weite Entfernungen zurück. Das Geschaukel lullte die Sternchen ein und als sie aufwachten, lagen sie an einem traumhaft weißen Sandstrand, der von Kokospalmen gesäumt war. Emma und Paula nickten Momo und Kaspar zu, die erläuterten: Willkommen auf Magnetic Island im Bundesstaat Queensland Dieser nördliche Teil Australiens bekannt für gar weißen Sand Traumhafte Strände und das Great Barrier Reef uns laden ein Zum Wellenreiten, Schwimmen, Tauchen oder nur faul zu sein Der ganz besondere Clou an diesem Strand hier ist sein Name Wir befinden uns auf Nelly Bay Beach, er heißt wie du, junge Dame Schon wieder starrte Nelly ihre Freunde ungläubig an. Lina und Pietsch erklärten, dass sich im Norden der Ostküste Australiens eine kleine Insel mit einem Strand befand, der Nellys Namen trug. Dora ergänzte, dass die beiden die Weltkarte in der Scheune so lange studiert hatten, bis ihnen diese glückliche und passende Entdeckung gelungen war. Nelly fiel den beiden dankbar um den Hals. Sie wusste gar nicht, was sie zuerst machen wollte. Eine Sandburg bauen oder gleich mit dem Wellenreiten anfangen. Plötzlich wurde ihr etwas flau im Magen, denn sie wusste ja gar nicht, wie das ging und blamieren wollte sie sich just heute nicht. Der fürsorgliche Benny hatte so etwas schon geahnt und hatte die Wassersportskanonen Cora und Gismo als persönliche Surf-Assistenten verpflichtet. Zusammen mit Misiu verschwanden die drei in einer kleinen Bucht zum Üben. Eine weitere Überraschung hatten die Zeremonienmeister mit dem Oberengel eingefädelt, hoben sich diese aber für den Nachmittag auf. Nele, Nina, Sena und Timmi stürzten sich in die Fluten und schwammen um die Wette. Das Wasser war so warm, dass es fast keine Abkühlung bot, aber gut für Knochen und Muskulatur war. Bommel und Rambo ließen sich auf Luftmatratzen liegend von der Strömung ins Meer hinaustreiben. Linus, Nicko und Maunzy blieben lieber in Strandnähe und schnorchelten begeistert von der bunten Unterwasserwelt im seichten Wasser. Sie sahen Anemonen- und Napoleonsfische sowie silberne Zackenbarsche. Nelly kam in Begleitung ihrer Freunde zurück und strahlte von einem Ohr zum anderen. Lee und Rusty schleppten einen Seesack herbei, den Nelly auspacken durfte. Zum Vorschein kamen Eimer, Schaufeln und Förmchen verschiedener Größen. Begeistert machte sich Nelly mit Cedric, Purzel und Tom daran, eine Sandburg in Form einer Ritterfestung zu bauen. Maja und Sam schnappten sich einen Eimer, in den sie mehr Wasser als Sand mischten, fischten mit den Pfoten den tropfnassen Sand heraus und ließen ihn begeistert auf den Boden klecksen. Luna grub ein Loch in den Boden, schleppte eimerweise Wasser herbei und hüpfte vergnügt mit Molly und Joy in die Matschgrube. Die Schlawiner Anton und Elli buddelten Nando in den Sand, so dass nur noch sein Kopf zu sehen war. Als ihm zu heiß wurde, befreiten ihn Jojo, Merlin und Shiva mit vereinten Kräften aus der misslichen Lage. Maja, Miezi, Mulle, Felix, Gismo und Jonny warfen und fingen artistisch eine Frisbeescheibe und liefen dabei den abgeschiedenen Strand auf und ab. Bewegung macht hungrig und so stürzten sich die Sternchen begierig auf das Picknick, zu dem die Engel und Feen riefen. Wie immer war für jeden das Lieblingsessen dabei und alle schmatzten zufrieden vor sich hin. Sie saßen zusammen und lauschten Minna, die aus dem Reiseführer vorlas und alle wissen ließ, dass Queensland auch der Sonnenschein-Staat genannt wurde und dass auf dieser Insel an 320 Tagen im Jahr die Sonne schien. Fee wollte wissen, ob es eine Erklärung für den Beinamen „magnetisch“ gab. Minna fand beim Blättern folgendes: 1770 entdeckte der britische Kapitän James Cook das Eiland. Beim Vorbeisegeln spielte der Kompass verrückt, weswegen Cook vermutete, die Insel bestehe aus magnetithaltigem Gestein. Das leuchtete den Sternchen ein. Jule las weiter vor, dass man auf 23 Stränden entspannen konnte. Alle waren sich jedoch einig, dass ein Strand, der Nellys Namen trug, einfach perfekt war. Allerdings wollten sie das Inselinnere erkunden. Über felsige Hügelketten folgten die Sternchen einem Wanderweg durch einen dichten Eukalyptuswald. Der Pfad führte an einen Aussichtspunkt, der einen tollen Panoramablick auf den höchsten Berg der Insel (Mt. Cook) und die umliegenden Buchten gewährte. Durch ausgedehnte Mangrovenwälder, in denen Kakadus pfiffen und Papageien krächzten, erreichten sie die Überreste von Verteidigungsbunkern. In den Kronen und Astgabeln der umliegenden Bäume ruhten sich Koalas aus. Sie schliefen bis zu 22 Stunden pro Tag – ein neidischer Seufzer von Jimmy brachte alle zum Lachen - und ernährten sich ausschließlich von Eukalyptus. Celly wusste, dass Koala in der Sprache der Aborigines „trinkt nicht“ bedeutet, da sie ihre gesamte Flüssigkeit über die Eukalyptusblätter aufnahmen. Susi, Balou und Hippo wollten sich gar nicht von den putzigen Beuteltieren trennen, aber es war Zeit, an den Strand zurückzukehren. Dort wartete ein Nachtischbuffet, das eindeutig Brigittes Handschrift trug. Alle griffen beherzt zu und genossen die sanfte Brise. In den aufgebauten Strandmuscheln legten sich die Sternchen für ein Verdauungsschläfchen hin. Doch bald standen weitere Aktivitäten an. Die Wasserratten wollten bei wagemutigen Steilwandtauchgängen zu Riffen und Untiefen die farbenfrohe Unterwasser- und Korallenwelt des Great Barrier Reef entdecken. Die anderen Sternchen bestiegen ein Boot mit Glasboden, durch den sie Seeanemonen, Mantarochen und Meeresschildkröten bewunderten. Nelly wurde unruhig, denn sie wollte doch mit den Wellen reiten. Als alle wieder am Strand versammelt waren, stürzte sie sich mit Cora, Merle, Gismo und Misiu ins Wasser und nutzte elegant die Dynamik der Wellen. Nelly stand sehr anmutig auf dem Brett. Ihre Freunde klatschten begeistert Beifall. Auf einmal ging ein Raunen durch die Sternchenreihen, denn ein Schwarm Delfine näherte sich der Küste. Die Delfinschule blieb bei Nelly stehen, vollführte kunstfertige Sprünge aus dem Wasser und forderte die Jubilarin auf, mit ihnen zusammen zu schwimmen. Dies war Nellys Geburtstagsgeschenk, das sie ausgiebig genoss und sich dann überschwänglich bei ihren Freunden bedankte. In der Zwischenzeit war die Dämmerung hereingebrochen und die Engel und Feen luden zu einem typischen australischen Barbie (Grillen) ein. Das musste man der stets hungrigen Rasselbande nicht zweimal sagen. Mit vollen Bäuchen legten sie sich in den Sand und starrten in den Südhimmel. Benny zeigte Nelly das Kreuz des Südens, das aus vier hellen Sternen bestand. Nelly seufzte: Axel, Benny, Brigitte und ich. In diesem Moment fiel ein kleiner Stern vor ihre Füße und sie vernahm ein Flüstern: Dein 17. Geburtstag führte dich in den Sunshine State von Down Under Schwimmen, Tauchen, Wellenreiten habt heute genossen miteinander So herrlich sonnig wie der fünfte Kontinent, ist auch dein Gemüt Alle werden fröhlich, wenn Nelly ihren Charme und Liebreiz versprüht Als Pflegehund du kamst zu Brigitte, wurdest schnell Teil der Familie Dein Ziehpapa erzog dich, wurdest von allen geliebt auf ganzer Linie Sieben Jahren mit Benny folgten noch weitere sieben glückliche Jahr Wie schnell diese wunderbare Zeit verging, bleibt für Brigitte unfassbar Was niemals wird vergehen, sind Erinnerung und Liebe für dich In Brigittes Herzen bleibst du, geliebte Nelly, unvergessen ewiglich

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Balou für Nelly zum 17. Geburtstag

Comment from Jun 1, 2020

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Beim australischen Barbie lassen wir es uns sehr gut gehen. Der Strand wird mit Fackeln beleuchtet und alle liegen gelassen mit den Pfoten im Sand. Auf der anderen Seite des Freudenfeuers unterhalten sich Benny und Nelly. Benny deutet mit der Pfote auf etwas im Himmel und Nelly schaut in die von Benny gezeigte Richtung und lächelt. Benny legt ihr die Pfote um den Hals und flüstert ihr etwas ins Ohr... A-ha, denke ich mir. Jetzt kommt's. Ich gehe schnell zu Jasper und Pauline rüber, aber sie sind schon bereit, sie haben schon gemerkt, dass Benny diesen Augenblick gewählt hat. - Nelly, setzt ihr Hundepapa Benny an. Letztes Jahr sind wir an Deinem 16. Geburtstag einmal um den Erdball geflogen. Ich dachte, das machen wir dieses Jahr noch mal, weil es Dir so gut gefallen hat, aber da Du so viel Freude beim Wellenreiten hattest, wird vielleicht ein anderer kleiner Ausflug Dir besser gefallen.“ Plötzlich stehen Nono und Baran vor ihnen. Im weichen Sand haben wir sie gar nicht kommen hören. Sie ziehen eine schöne Kutsche. „Komm, steig ein, sagt Benny“. Nelly, Benny, Axel und Purzel steigen ein und Benny winkt uns zu. Schnell steigen wir auch ein, wir, das sind diejenigen von uns, die Lust auf eine weitere Reise haben. Nicht alle wollen mitkommen, denn viele Samtpfötchen wollen nichts ins Wasser, und andere Wauzis unterhalten sich gerade mit der Champagnerflöte in der Pfote oder schlürfen genüsslich ihr Pina Colada, Singapore Sling, See Breeze oder Daiquiri. Aber ich muss mit, das ist schon klar, Hippo will auch mitkommen, Susi natürlich auch, und Pauline und Jasper sowieso. Wir lachen insgeheim, denn keiner weiß noch, dass Susi und Hippo zwei kleine Mitreisenden mitnehmen. Sie sind nicht zu sehen, denn sie halten sich mit ihren vier Pfoten am Rücken fest und hängen unterm Bauch von unseren beiden Freunden. So, los geht’s. Nono und Baran galoppieren los. - Wartet, wartet, wir kommen auch mit, rufen Jimmy, Misiu, Nele und Lara, und springen mit einem Satz in die Kutsche – wobei Misiu den kleineren Jimmy hochhebt und ihn neben Susi absetzt – während ihre Räder schon den Kontakt mit dem Sand verlieren. Wir lassen uns in die hölzernen Bänke der Kutsche fallen, niedergedrückt von der Beschleunigung. Huiiii, sind Nono und Baran schnell! Oben angekommen lassen wir uns die lauwarme Luft um die Nase wehen und alle zusammen singen wir das Lied, das Nelly und Benny letztes Jahr bereits gesungen hatten: „Wir fliegen durch die Welt Die Dörfer gehen an uns vorbei wie Träume Wir fliegen über Flüsse und Berge Über Wälder und Seen Viele Wunder können wir sehen. Und Wunder können noch geschehen“ Unter uns sehen wir die Inseln Bali, Sumatra, die Malaiische Halbinsel, wir fliegen über den Süden Indens, und schon lassen wir Pakistan, Iran, Irak und Syrien hinter uns. Unter uns ist das strahlende Blau des Mittelmeers zu sehen, wir erkennen die Küsten Griechenlands, Süditaliens, Korsikas und nun fliegen wir über die höchsten Gipfel der Pyrenäen von Ost nach West und entdecken plötzlich vor uns die unendlich wirkende Weite des atlantischen Ozeans. Nono und Baran setzen schon zur Landung. Unter uns werden die Lichter der Küste immer größer und das sich regelmäßig drehende Licht des Leuchtturms wird immer näher. Ganz sanft landen Nono und Baran in den Sand der Grande Plage in Biarritz. „Et voilà, liebe Nelly! Jetzt gibt es Mitternachtsbad und Mitternachtssurfen!“ Nelly schaut uns alle ungläubig an. Wie soll das gehen? Im Dunkeln? Aber nach und nach bemerken alle, dass die Nachtbeleuchtung der Strände und der ringsum liegenden Felsen so hell ist, dass es wirklich möglich ist. „Los!“ Wir rennen alle den Strand runter und springen über die anfangs niedrigen Wellen. Sobald unsere Pfoten den Boden nicht mehr berühren fangen wir an zu schwimmen. Die sich bereits brechenden Wellen muss man nehmen, indem man untertaucht und kräftig gegen den Strom schwimmt. Je weiter hinaus wir schwimmen, desto leichter wird es, denn nun brechen die Wellen nicht mehr. Wir können ganz leicht über sie schwimmen. Und noch oben geht’s, und wieder nach unten. „So, das reicht, rufe ich! Wir sind weit genug!“ Nun schwimmen wir wieder Richtung Strand und sobald die Wellen brechen legen wir uns wie Bretter drauf und sausen über das schäumende Wasser bis zum Strand. „Das ist Bodysurf!“ Wir wollten es diesmal ohne Surfbretter versuchen und es macht wirklich Spaß, so ganz frei über die Wellen zu reiten. Ihr solltet das sehen! Nono und Baran schwimmen mit und wenn sie auf den Wellen reiten werden die schäumenden Wellen und ihre MähnenJa, wer hätte denn gedacht, dass unsere Reise ins Regenbogenland auch eine Reise ins Glück werden würde? eins, es ist ein zauberhaftes Schauspiel! Nele und Lara surfen mit Hippo und Susi auf dem Rücken, und Nelly lacht, als plötzlich ein Koalabärchen vor ihr steht und ihr sagt, er will auch surfen, ob er auf ihr Rücken sitzen darf. - Ja natürlich, antwortet Nelly und sie lacht herzlich während Koalino es sich auf ihr Rücken gemütlich macht. Koalino ist mit seiner Freundin Koalina gekommen und sie hält sich an Bennys Rücken fest. Wir schwimmen wieder alle nach außen, surfen wieder zurück, und machen das ganze Spiel immer wieder bis wir müde und hungrig sind. Wir gehen unter die Strandduschen, um den Sand vom Fell abzuspülen, schütteln uns und reiben uns gegenseitig trocken. - Hmmm, duftet es aber gut, rufen plötzlich Nelly und Pauline zusammen, und wittern mit der Nase im Wind. Drüben ist ein Strandstand mit Crêpes und Gaufres, er hat noch auf, sage ich den beiden Gourmets. Wir gehen rüber und bestellen uns Crêpes und Gaufres mit viel Puderzucker, Butter und Chantilly und als wir für die Rückreise gestärkt sind bestellen wir noch eine Unmenge an Crêpes und Gaufres als Überraschung und Mitbringsel für unsere Freunde, die am Strand der Nelly Bucht auf der Magnetic Island geblieben sind. Wir sind vom Bodysurfen so erschöpft, dass wir von der Rückreise gar nichts merken. Wir wachen auf, als Nono und Baran uns wieder bei unseren Sternchen-Freunden absetzen. Wir springen alles raus und rufen: „Überraschung!“ Wir laden die Pizzakartons mit den Crêpes und Gaufres aus und teilen sie an unsere Sternchen-Freunden aus. Eine Zeit lang ist nur genüssliches Schmatzen zu hören. Das Freudenfeuer ist noch schön warm, nach dem Mitternachtsbad und dem Nachtflug ist ein Genuss, sich wieder an dem freundlich auflodernden Feuer zu wärmen und davor zu kuscheln. Plötzlich erklingt Hippos Saxophon. Hippo spielt uns „eine Reise ins Glück“ vor. Wir sitzen alle um das Freudenfeuer und schunkeln vergnügt zur Musik. Ja, wer hätte denn gedacht, dass aus unserer Reise ins Regenbogenland auch eine Reise ins Glück werden würde? Nach und nach wird es ruhiger. Trotz der Aufregung des Tages kehrt langsam Ruhe ein. Manche Sternchen unterhalten sich noch, denn es gibt ja so viel zu erzählen, aber die Augen werden schwer und die Köpfchen sinken immer tiefer. Mit den Schnauzen in unseren Pfoten dösen wir ein. Die Flammen flackern, das Feuer knistert, hier und da ist ein glücklicher Seufzer zu hören. Auch meine Augen werden schwer und gleich fallen mir Papier und Bleistift aus der Pfote. Aber ich will noch zu Nelly rüber schauen und sehen, wie sie sich fühlt. An Purzel mit einem strahlenden Gesicht gekuschelt ist sie auf Wolke sieben. Benny und Axel, die unmittelbar daneben liegen, wirken auch sehr zufrieden. Es ist ihnen ja wirklich gelungen, ihre geliebte Nelly wieder mit einem wunderschönen Geburtstag zu überraschen. Hippo neben mir schnarcht bereits leise. Susi träumt. Pauline ist in Jaspers Pfoten eingeschlafen. Nele und Lara schlafen aneinander gekuschelt. Und auch ich lasse mich in den Schlaf gleiten, während über uns die Sterne für Nelly, Benny und Axel um die Wette strahlen.

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Brigitte mit Nelly, Benny und Axel im Herzen

Comment from May 30, 2020

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✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀ Liebe Sternchen ✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀ ich schicke Euch liebe Pfingstgrüße, viele Kraulis und Leckerlis ins Regenbogenland und wünsche Euch frohe Pfingsttage. Eure Brigitte ✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥ Pfingsten! Ein Wort, das seinen Zauber auf das menschliche Gemüt üben wird, so lange noch ein Baum blüht, eine Lerche schmetternd in die Lüfte steigt und ein klarer Frühlingsmorgen über uns lacht. Ein Wort, dessen Klang selbst unter der härtesten Eiskruste des Egoismus, unter dem Schnee des Alters und in dem Herzen, das in Leid und Kummer erstarrt ist, noch ein Echo von Lenzeslust erwecken kann. (Eugenie Marlitt) Liebe Tiereltern, ich wünsche uns allen, dass Pfingsten schöne und kostbare Erinnerungen an entspannte freie Tage und fröhliche, lustige Ausflüge mit unseren Sternchen, Familie und Freunden in uns weckt. In diesem Sinne wünsche ich schöne Pfingsttage und Gottes Segen. Liebe Grüße zum Pfingstfest von Brigitte Ein schöner Tag ward uns beschert, Wie es nicht viele gibt, Von reiner Freude ausgefüllt Und Sorgen ungetrübt. Mit Lieder, die die Lerche singt So fing der Morgen an, Die Sonne schenkte gold'nen Glanz Dem Tag, der dann begann. Ein schöner Tag voll Harmonie Ist wie ein Edelstein, Er strahlt dich an und ruft dir zu, Heut' sollst du glücklich sein. Und was das Schicksal dir auch bringt, Was immer kommen mag, Es bleibt dir die Erinnerung An einen schönen Tag.

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Post von Nelly

Comment from May 26, 2020

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Liebe Tiereltern, mein Geburtstag ist wie im Fluge vergangen und mir bleibt nur noch Danke zu sagen. DANKE liebe Tiermamas - für die Zeit, die Ihr Euch genommen habt, um liebe Glückwünsche und Gedichte an mich zu schreiben und auch für die tollen Collagen sowie - für die vielen Leckerlis, die Ihr mir ins Regenbogenland gesandt habt und - für die lieben Zeilen an mein Frauchen. Ich bin so gerührt, denn niemand hat mich vergessen. Ihr seid die besten und liebsten Tiereltern. Schön dass es Euch gibt. Ein dicker DANK geht - an die liebe Drina, die über meine Geburtstagsreise an die Ostküste Australiens brillant berichtet hat. Die Naturschauspiele hat Drina in ihrem Bericht so genial rüber gebracht, dass mein Frauchen alles bildlich vor Augen hatte. Einfach phänomenal… - an die liebe Uschi, die trotz schmerzhaftem Handicap es sich nicht hat nehmen lassen, mir ganz lieb zu gratulieren, - an die liebe Jutta, die trotz ihrer schwerer Krankheit an mich dachte und mir herzlich gratulierte, - an unseren rasenden Reporter Balou, der meinem Frauchen von unserer Reise um den Erdball und an den Strand von Biarritz meisterhaft berichtete. Einfach nur suuuper… Ein dicker DANK geht an meine geliebten Sternchen-Freunde - für das Zuhören und Erzählen - für die Liebe die sie mir entgegen bringen - dass ich sie zu meinem Freundeskreis zählen darf - und für die unvergessliche Geburtstagsfeier, die sie auf die Beine gestellt haben Ein dicker DANK geht weiterhin an meine Familie - für ihre lieben Worte und Gedanken, - für ihre nie endende Liebe zu mir, Benny und Axel Einfach für alles… Ich wünsche Euch allen alles Liebe und Gute und eine schöne restliche Woche. Bleibt gesund. Eure Sternchen lassen grüßen und senden Euch viele Nasenstupser. Sie haben Euch sooo lieb. Liebe Grüße aus dem Regenbogenland von Eurer glücklichen Nelly

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Post von Brigitte für den rasenden Reporter Balou

Comment from May 26, 2020

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♥ ♥ ♥ Liebster kleiner Balou ♥ ♥ ♥ ich möchte mich endlich für Deine überraschende Post bei Dir bedanken. Ich habe mich riesig darüber gefreut. Du hast die Reise um den Erdball so schön beschrieben. Dafür möchte ich Dir von ganzem Herzen danken. Gut, dass Du alles in Deinem Buch so gewissenhaft aufschreibst. Bei den vielen Festen/Unternehmungen hat das dicke Buch bestimmt bald keine leeren Seiten mehr. An ruhigen Tagen könntest Du Deinen Freunden am Lagerfeuer daraus vorlesen und Hippo könnte mit seinem Saxophon zwischendurch passende Musikstücke zum Besten geben. Ich stelle es mir sehr romantisch vor, wenn Dir dabei Deine Freunde mit leuchtenden Äugelein und voller Spannung zuhören. Liebster Balou, wir sind ja unter uns…Lächel…deswegen werde ich Dir verraten, dass ich nachts geträumt habe, ich wäre bei eurer Reise um den Erdball dabei gewesen. In meinem Traum haben mich Nono und Baran abgeholt und hinter dem Rücksitz der Kutsche versteckt. Mir wurde es doch etwas mulmig im Magen, als es im rasanten Tempo um den Erdball ging. Als Nono und Baran schließlich am Grande Plage von Biarritz landeten und ihr voller Freude an den Strand lieft, kroch ich aus meinem Versteck, blieb aber in der Kutsche sitzen und schaute euch bei euren Unternehmungen zu. Am liebsten hätte ich mich mit euch in die Wellen gestürzt, aber so wagemutig bin ich dann doch nicht. Außerdem durfte mich ja auch keiner bemerken. Es war sooo schön euch bei allem zuzusehen. Ihr hattet so viel Freude und Spaß…Dann hieß es Abschied von Biarritz zu nehmen und ich versteckte mich ganz schnell wieder hinter dem Rücksitz der Kutsche. Leider zog mir dann der Duft von Crêpes und Gaufres durch die Nase. Mmmh…lecker…hihi…Nono und Baran brachten euch zurück und ich hörte noch den süßen Hippo auf seinem Saxophon „die Reise ins Glück“ spielen und dann wachte ich mit Tränen in den Augen auf. Liebster Balou, nochmals ganz vielen Dank für Deine Post. Mach weiter so, kleiner rasender Reporter. Grüße bitte Deinen kleinen Freund Hippo von mir. Mit „der Reise ins Glück“ hat er auch mich sehr erfreut. Ganz liebe Grüße und viele Ohrenkrauler, auch an Hippo, von Eurer Brigitte

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Australische Trilogie

Comment from May 24, 2020

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Hab keine Angst Höre mir zu. Ich will nicht gehen, Mein Leben bist Du. Doch werd ich gerufen fürs Leben im Licht', Ich geh nur voran, Ich verlasse Dich nicht. (Regina Thaeder) Liebe Marika, mit den besten Wünschen für einen gemütlichen Sonntag schicke ich dir den Abschluss der australischen Reise unserer Sternchen. Bald werden sie wieder im heimischen Regenbogenland umherstreifen und sich auch dort sicher einiges einfallen lassen! Ganz liebe Grüße in herzlicher Sternchen-Verbundenheit Drina mit Pauline und Jasper im Herzen ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Um Mitternacht wechselten Momo, Molly, Joy und Nando zu Kaspars Familienfenster, denn das Ende von Nandos 11. Geburtstag markierte den Beginn von Kaspars erstem Sternchengeburtstag. Seine Freunde umarmten ihn von ganzem Herzen und warteten geduldig, bis er sein ausführliches Zwiegespräch mit seinem geliebten Frauchen Sabine geführt hatte. In der klaren, frischen Nacht in der unendlichen Weite der australischen Wüstenlandschaft waren die Herzensbotschaften sogar zu sehen, denn sie zeigten sich als glitzernder Sternenstaub. Beseelt schlossen sich Kaspar und Nando wieder der gesamten Rasselbande an, die es kaum erwarten konnte, Kaspar in die Pfoten zu nehmen. Jeder wusste, wie schwer gerade der erste Gedenktag war. Die Gefühle des Abschieds und die Wehmut jenes Tages waren wieder sehr präsent wie auch die Traurigkeit der Erdenfamilie fast greifbar war. Daher wurden dem Jubilar tröstende und liebevolle Worte sowie herzliche Umarmungen von allen Sternenpfötchen zuteil. Maja und Sam sprachen ein kleines, besinnliches Gedicht: Liebster Kaspar, du warst Sabines geliebtes Bärchen Verbrachtet 11 gemeinsame Jahre wie im Märchen Dich gehen zu lassen brach deinem Frauli das Herz Zum 1. Gedenktag meldet sich wieder großer Schmerz Hoffentlich ihr in den heutigen Erlebnissen Trost findet Denkt daran, Zeit, aber niemals tiefe Liebe schwindet Kaspar war ganz gerührt und mindestens genauso gespannt, was ihn nach dem Aufstehen erwarten würde. Denn der bisherige Aufenthalt in Australien passte genau zu den Jubilaren im Hinblick auf deren Namen (der Aufenthalt am Strand Nelly Bay Beach für Nelly) oder das Aussehen (der beige bis rötliche Sand des Roten Herzens Australiens für Nando). Apropos Aufstehen – er blickte um sich und sah nirgendwo Hängematten, Strandmuscheln oder eine andere Schlafgelegenheit. Nelly, Axel und Benny hatten seinen Blick aufgefangen und kündigten an, dass die Reise aufgrund der hohen Temperaturen am Tage und der riesigen Entfernungen sofort beginnen würde. Kamele standen bereit, um die Sternchen durch die Nacht zu schaukeln. Die kleinen, mittlerweile hartgesottenen Abenteurer erklommen leichtfüßig die Wüstenschiffe und waren eingeschlafen, sobald sich die Kamele in Bewegung gesetzt hatten. Kaspar und Nando blieben noch eine ganze Weile wach und schwärmten von ihrem ersten Ausflug zum Familienfenster. Nun konnten sie den glückseligen Geschichtsausdruck, den die zurückkehrenden Sternchen immer zeigten, nachvollziehen. Die beiden Jubilare waren somit die einzigen, die im sanften Schein des Mondes die wüstenähnliche Landschaft, die Meteoritenkrater und das Rainbow Valley sahen. Irgendwann fielen auch die beiden Freunde in einen tiefen und traumlosen Schlaf, aus dem sie erst wieder erholt erwachten, als die ersten Sonnenstrahlen sie an der Nase kitzelten. Die Sonne ging gerade auf und durchbrach die pechschwarze Dunkelheit mit orangen und roten Strahlen. Celly, Luna und Cedric blickten um sich und fühlten sich wie auf den Mond versetzt, denn überall waren Krater zu sehen. Lee ließ die Rasselbande wissen, dass Coober Pedy weltbekannt war für seine Opalfunde und dass die Krater Minenschächte und Abraumhalden waren. Alle reckten und streckten sich nach der nächtlichen Reise und waren entzückt, die Engel und Feen zu sehen. Das bedeutete nämlich immer, dass es bald etwas Köstliches zu essen gab. Besonders Anton und Elli schienen ausgehungert, denn sie folgten den Himmelswesen besonders schnell. Es ging durch ein Labyrinth an Höhlen, bis sie zu einem unterirdischen Picknickplatz kamen. Kasper stürzte sich auf den Thunfisch und seine Lieblingsleckerlis, die ihm seine Sabine mit der Engelspost geschickt hatte, und alle langten bei den leckeren Delikatessen ordentlich zu. Als der größte Hunger gestillt war, erklärte Biko, dass sich wegen der hohen Temperaturen viele Wohnungen und sogar Kirchen unter der Erde befanden. Ariane, Nicko und Maunzy schauderten, denn das war ihnen unheimlich und sie wollten lieber wieder schnell an die Erdoberfläche. Benny beruhigte sie und kündigte die nächste Überraschung an: die Engel und Feen höchstpersönlich waren für den Weitertransport an das nächste Reiseziel zuständig. Es ging nämlich in die größte und schönste Stadt Australiens! Während Benny noch sprach, ging es auch schon los, und als die Sternchen „Sydney“ hörten, waren sie auch schon angekommen. Sie saßen mitten im Königlichen Botanischen Garten direkt mit Blick auf die einzigartige Skyline, den Hafen und vor allem die beiden Wahrzeichen der Stadt: das Opera House und im Hintergrund die Harbour Bridge. Pauline und Jasper gaben einen verzückten Freudenschrei von sich und umarmten sich mehrmals glücklich, denn ihre Drina hatte immer in den schillerndsten Farben von dieser Stadt am Pazifik geschwärmt. Bevor Kaspar sich fragen konnte, worin der Bezug zu ihm bestand, traten Purzel und Sammy vor die Rasselbande und erklärten: Lieber Kaspar, du gehörst der herrlichen Rasse Britisch Kurzhaar an Die Kolonialisierung Australiens einst auch durch die Briten begann Als Sträflingskolonie wurde Sydney gegründet vor über 200 Jahr Zu den Ureinwohnern gesellte sich seitdem eine bunte Schar Multikulti Flair, traumhafte Strände und einzigartige Bauten Es gibt hier so viel zu bestaunen, wir ganz genau hinschauten Lasst uns diese phantastische City am Meer jetzt erkunden Drehen später in den Bergen und nach Hause unsere Runden Gemeinsam machten die Sternchen einen Spaziergang durch den Park, der eine Oase der Ruhe inmitten der quirligen Stadt war und alle australischen Pflanzen und Bäume beheimatete. Manche Pflanzen hatten so lustige Namen wie Banksia, Frangipani oder Mulla Mulla. Kaspar und Momo unterhielten sich mit einem Koala und die Rasselbande hätte sie doch glatt für drei Koalas gehalten, so sehr glich sich ihr Fell! Die Freunde konnten es kaum erwarten, mit der Besichtigung von Opernhaus und Harbour Bridge, die die Sydneysider liebevoll und etwas flapsig Kleiderbügel nannten, zu beginnen. Vom Botanischen Garten war es nur ein Katzensprung zum architektonischen Meisterwerk des Opera House, dessen Dächer Muschelschalen oder gehissten Segeln ähnelten. Begeistert liefen Fee, Maja und Minna mehrmals um das imposante Gebäude und genossen den tollen Blick auf das auslandende Naturhafenbecken der Metropole. Unzählige Segel- und Ausflugsschiffe waren unterwegs und boten ein geschäftiges Bild. Der Reisetrupp begab sich zur massigen Stahlkonstruktion der Harbour Bridge, die den nördlichen und südlichen Teil der Stadt miteinander verband. Man konnte die Brücke entlangspazieren oder sogar wagemutig besteigen. Von einer Aussichtsplattform in schwindelerregender Höhe glichen die Schiffe im Hafen Seemöwen. Von oben sah man viele Strände, die sich an die Küstenlinie schmiegten. Lina erinnerte sich, dass über 100 Stände zu Sydney gehörten. Bevor sie sich dem Schwimm- und Surfvergnügen hingaben, statteten die Sternchen den „Rocks“ noch einen Besuch ab. Kurz nach der Landung der europäischen Siedler waren hier Wohn- und Lagerhäuser aus Sandstein entstanden. Heute beherbergte das älteste Viertel Sydneys viele kleine Geschäfte, interessante Galerien und einige Pubs. Die Sternchen ließen sich fasziniert durch die engen und verwinkelten Gassen treiben, in deren Gewirr sich Nele, Nina, Sena und Timmi beinah verliefen. Am Bondi Beach konnten sie all die neuen Eindrücke sacken lassen und sich entspannen. Lara, Nele, Gismo und Misiu stürzten sich in die Fluten. Cora und Nelly gaben sich den Freuden des Wellenreitens hin. Dora, Emma und Paula entdeckten den Meerwasserpool, der durch Sandsteinfelsen gebildet wurde, während Lemmi, Miezi, Mulle, Susi, Felix, Jimmy und Jonny sich einfach den Wind um die Nase wehen ließen, die Wärme der Sonne auf ihrem Fell genossen und interessiert das bunte Treiben am Strand verfolgten. Merle und Linus forderten ihre Freunde auf, sich auf den Küstenwanderweg zu Australiens ältestem Leuchtturm zu begeben. An Klippen entlang und vorbei an zahlreichen kleinen Buchten, an denen sich so manche Wasserratte übermütig ins Wasser stürzte, erreichte die Rasselbande den Macquarie Leuchtturm am Eingang des Hafens. Die Überraschung war groß, als sie dort ihre Freunde die Kängurus erblickten. Der letzte Abschnitt ihrer Reise führte die Sternchen zurück ins Landesinnere, aber wortwörtlich nur einen Kängurusprung entfernt. Die Blue Mountains waren ein nahegelegenes Naturschutzgebiet mit ausgedehnten Eukalyptuswäldern. Bommel und Rambo ließen Kaspar wissen: Dein so herrliches Fell ist ganz dicht und glänzt stahlgrau Wir erkunden die Blue Mountains, die schimmern blau Zum Abschluss der Reise wir tauchen in die Traumzeit ein Lauschen einem Mythos der Aborigines, dann geht’s heim Das Sandsteinplateau mit wunderschönen Hochebenen, eindrucksvollen Schluchten, dichten Wäldern, hohen Wasserfällen, reißenden Flüssen und bizarren Felsformationen ließ die Rasselbande staunen. Sie standen am Echo Point, einer Aussichtsplattform, die herrliche Rundblicke in die Umgebung erlaubte. Überall raschelte es und die Kängurus zeigten ihnen Wombats, Opossums und Schnabeltiere, die hier heimisch waren. Jojo und Jule bemerkten hübsche Wildblumen und Orchideen. Besonders markant und beeindruckend war eine Formation aus drei Felsen, die sich aus dem Dickicht der Blue Mountains erhob und „Three Sisters“ genannt wurde. Rusty und Tom wollten wissen, warum die Blue Mountains „Blaue Berge“ hießen. Pietsch las aus dem Reiseführer vor, dass die Eukalyptuswälder ätherische Öle aussonderten, die bei warmen Temperaturen einen blauen Dunst zurückließen und somit namensgebend waren. Balou und Hippo wollten die Traumzeit-Legende der „Three Sisters“ hören. Merlin, der sich schon im Red Center intensiv mit der Dreamtime beschäftigt hatte, erzählte mit gesenkter Stimme folgenden Mythos der Aborigines: Drei Schwestern – Töchter eines Zauberdoktors – hatten unbeabsichtigt ein Sagentier (Bunyip) verärgert, das wütend auf sie losgehen wollte. Zum Schutz verwandelte der Vater sie vorübergehend mit Hilfe seines Zauberknochens in drei neben einander stehende Felstürme. Als der Bunyip seinen Zorn auf den Vater richtete, verzauberte dieser sich selbst in einen Vogel und flog davon. Leider verlor er dabei seinen Zauberknochen und so warten die drei Schwestern bis zum heutigen Tag auf ihre Erlösung. Die Sternchen seufzten und waren froh, dass ihnen alle Geschöpfe auf Erden wie auch im Regenbogenland und in allen Dimensionen dazwischen wohl gesonnen waren. Benny nickte Gismo und Shiva zu, die diesen für sie und vor allem Kaspar besonderen Tag zusammenfassten: Dein 1. Sternchengeburtstag entführte dich eine neue Welt Am anderen Ende des Globus dir von der Traumzeit erzählt Im Glauben der Aborigines hängt alles wunderbar zusammen So auch die Herzen dein und Sabines halten einander gefangen Im Wachen wie im Traum stets ihr die gegenseitige Liebe spürt Dies die Mythologie der Ureinwohner dir vor Augen geführt Auch wenn du an diesem Tag wirst schmerzlich vermisst Wisst ihr beide sicher, dass eure Verbindung unendlich ist

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Jojo, Regenbogenland

Comment from May 23, 2020

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Liebe Tiermamas und Tierpapas, heute bedanke ich mich ganz herzlich bei euch für all die guten Wünsche zu meinem 2. Sternchengeburtstag. Für die vielen lieben Worte und Gedanken für mich und für meine Freundin Uschi, für die liebevoll ausgesuchten Gedichte und fotos und und und............. Ich habe mich ganz doll gefreut und ich weiß, dass es Uschi auch sehr gut getan hat. Ich habe euch alle sehr lieb und sage noch einmal Dankeschön. Bis bald , eure Jojo Meine Traumreise Am Abend saßen Shivi, Merlin und ich sehr lange draußen auf unserer Regenbogenwiese und lauschten dem Konzert der verschiedenen Vögel. Wir erinnerten uns an unsere gemeinsame Zeit auf der Erde. Erst als die Sterne bereits am Himmel leuchteten liefen wir zurück ins Wolken- haus, kuschelten uns in unsere Bettchen und schliefen auch bals ein. Mitten in der Nacht werde ich wach. Neben dem Bett steht mein lieber kleiner Schutzengel mit einer Laterne in den Händen. "Liebe Jojo, aufge wacht! Bitte folge mir." Oh ja, heute ist doch mein 2. Sternchengeburtstag. So schnell ich kann springe ich aus dem Bett und folge dem kleinen Engel hinaus auf die große Wiese. Erwartungsvoll sehe ich mich um, kann jedoch nichts Außergewöhnliches entdecken. Doch da - ich höre ein vertrautes Rauschen in der Luft. Mein lieber Freund der große weiße Adler erscheint in der Luft. Merkwürdig. Er landet nicht, sondern er fordert den kleinen Engel und mich auf, ihm zu folgen. So schnell wir können laufen wir los. Etwas außer Puste erreichen wir die Blumenwiese am Fuße des Regenbogens. Der große weiße Adler läßt sich neben mir nieder. Heute erscheint er mir noch mächtiger als sonst. Wir warten eine Weile, dann entdecken wir am höchsten Punkt der Regenbogens zwei Gestalten, eine große und eine kleine. Als beide näher kommen, erkenne ich den großen goldenen ENgel und meine Freundin Uschi. Mein Herz klopft laut vor Freude. Kurze Zeit später umarmen wir uns glücklich. Ungeduldig beginnt der weiße Adler mit seinen Flügeln zu schlagen und der goldene Engel bittet Uschi und mich, auf den Rücken des Adlers zu steigen. Wir machen es uns zwischen seinen vielen weichen und warmen Federn gemütlich. Es könnte losgehen, doch der goldene Engel wartet noch. Da landet ganz aufgeregt Familie Rotkehlchen neben uns. "Entschuldigung, wir sind spät dran," ruft Papa Rotkehlchen. "So,nun kann es losgehen. Ich wünsche euch eine wunderbare Reise," lächelt der Engel und sofort erhebt sich mein Freund in die Luft gefolgt von Familie Rotkehlchen. Wir steigen höher und höher. Lautlos gleiten wir unter den Sternen entlang, vorbei an der schmalen Sichel des Mondes und erreichen schon bald die Sternenallee. Tausende große und kleine Sterne entlang der Straße. Es ist wunderschön und geheimnisvoll. Kurz darauf taucht eine wunderschön glitzernde Wiese auf. Wir landen und erstaunt rutschen wir vom Rücken des weißen Adlers. Obwohl die Blumen auf der Wiese glitzern wie Eis, fühlt es sich nicht kalt an. Vorsichtig laufen wir über die Wiese bis zu einer Gruppe sehr alter Bäume und setzen uns. Familie Rotkehlchen lässt sich in den Zweigen der Bäume nieder. Staunend blicken wir uns um. Die gltzernden Blumen sind kleine Sterne. Dazwischen summen kleine Käfer und andere Insekten. Ganz dicht nebeneinander sitzen Uschi und ich angelehnt an den Stamm einer sehr alten Eiche. "Spürst du die Kraft, die von diesem alten Baum ausgeht?" frage ich leise. Uschi nickt in sich gekehrt. Ich fühle, wie innere Verletzungen, Enttäuschungen, Ängste und viel Traurigkeit von der Eiche übernommen und über ihre Wurzeln in die Erde geleitet und dort umge- wandelt werden. Diese Gefühle werden über die Blätter und Äste mit viel neuen und guten Energien ersetzt. Und noch etwas spüren wir beide. Die alte Vertrautheit zwischen uns ist wieder da. Wir können über alles sprechen, über Träume und Sorgen. Wir erinnern uns an unsere gemein- same Erdenzeit, an viel Schönes und an schlimme Tage. Die Zeit vergeht wie im Flug. Der Ruf des weißen Adlers mahnt uns zur Rückreise. Wir bedanken uns bei der alten Eiche für ihre Gastfreundschaft und für die Unterstützung, die er uns geschenkt hat. Vorsichtig durchqueren wir der Sternwiese, kehren zurück zum großen weißen Adler. Der überreicht Uschi und mir je einen kleinen glitzernden Stern. Wir klettern auf den Rücken meines großen Freundes und blicken noch einmal zurück. Es scheint, als würden die vielen zarten Sterne wie zum Gruß besonders hell leuchten. Dann geht es begleitet von der Rot- kehlchenfamilie zurück. Unterwegs schauen wir uns dankbar an. Nach der Landung am Fuß des Regenbogens bedanken wir uns herzlich beim weißen Adler und den Rotkehlchen. Uschi drückt mich nochmal und betritt begleitet vom goldenen Engel den Regenbogen. Mehrmals schaut sie zurück zu mir. Dann kehrt sie in ihre Welt zurück. Mein Schutzengel begleitet mich noch bis zum Wolkenhaus. Ich bedanke mich bei ihm und laufe schnell hinein. Vorsichtig lege ich den kleinen Stern neben mein Kopfkissen und schlafe nachdenklich aber auch sehr glücklich ein. Als ich am Morgen aufwache, sitzen Merlin und Shivi neben mir. Shivis Pfötchen streicht ganz vorsichtig über den kleinen Stern.

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Shivi, Regenbogenland

Comment from May 21, 2020

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Meine Geburtstags-Traumreise Meine Geburtstags-Traumreise Es ist Samstag-Abend, der Abend vor meinem 14. Geburtstag. Ich sitze nachdenklich am Ufer des großen Flusses. Natürlich habe ich die heimlichen Blicke zwischen Jojo, Merlin und den anderen Freunden bemerkt. Die Vorbereitungen für meinen Geburtstag sind in vollem Gange und ich freue mich riesig auf ein fröhliches Fest. Trotzdem streifen meine Gedanken ab, gehen zurück zu meinen letzten Geburtstagen. In diesem Augenblick höre ich leise Schritte. Der freundliche Waldmann setzt sich zu mir ins Gras. "Einen schönen Platz hast Du dir ausgesucht, Shivilein!" Shivilein - so nennen mich nur ganz, ganz wenige. "Morgen ist dein großer Tag. Und trotzdem wirkst du nicht völlig glücklich. Möchtest du mir verraten, was dir durch dein Köpfchen geht?" Schnell flüstere ich ihm meine Gedanken ins Ohr. " Das dachte ich mir schon", lächelt der Waldmann. "Nun wird es aber Zeit für dich. Ab ins Wolkenbettchen mit dir. Sonst bist du morgen nicht ausgeschlafen." Schnell sause ich ins Wolkenhaus und kuschele mich in mein Bettchen. In der Nacht wache ich auf. Jemand hat meinen Namen geflüstert. Neben mir steht der Waldmann. "Steh auf kleines Schlafmützchen und komm mit." Schnell reibe ich mir den Schlaf aus den Augen und folge dem Waldmann hinaus auf unsere große Wiese. Erstaunt bleibe ich stehen. Mitten auf der Wiese steht eine kleine Kutsche, davor zwei stolze Pferde, ein weißer und ein schwarzes. Mein Herz hüpft vor Freude, denn ich erinnere mich an meine/unsere Weihnachtsreise. Erwartungsvoll springe ich in die Kutsche. Der Waldmann ergreift die Zügel und schon ziehen Snow und Black. Entgegen meiner Erwartung steigen wir aber nicht in die Luft sondern sausen über die mondbeschienenen Wiesen und durch den dunklen Wald. Die Kutsche nähert sich der großen Wiese vor der Regenbogenbrücke. Enttäuscht schaue ich den Waldmann an. Der lächelt geheimnisvoll. Kurz bevor wir die Brücke erreichen, entdecke ich auf deren letzten Stufen zwei Gestalten. Es ist der wunderschöne goldene Engel, der mich liebevoll anlächelt, und direkt hinter ihm meine Freundin Uschi. Waldmann und Engel wechseln leise einige Worte, dann bitten sie Uschi zu mir in die Kutsche zu steigen. Ganz dicht rücken wir mit Freudentränen in den Augen zusammen. Der Waldmann hüllt uns beide in eine kuschelig-warme Decke ein und steigt auf. Der goldene Engel winkt uns zu und schon geht es los. Black und Snow ziehen an und schon steigt die Kutsche in den Sternenhimmel. Staunend blicken wir um uns. Um uns herum funkeln Millionen Sterne und der fast runde Mond leuchtet hell. Es ist sooo schön. Nach einer Weile dreht sich der Waldmann zu uns. "Nun schaut genau hin", sagt er lächelnd. Ja, nun sehen wir es. Der Mond kommt immer näher, wird größer und größer. Ist das möglich ? Wir fliegen zum Mond - und landen kurz darauf ganz vorsichtig. Trotzdem staubt es ein wenig. Hatschiii. Völlig überrascht schauen wir uns an. Dann fällt unser Blick zurück auf die Erde. "Oh wie wunder-, wunderschön", sagen Uschi und ich gleichzeitig. Dann schauen wir uns an. Wir erinnern uns an unsere so intensiven gemeinsamen Jahre. An unseren etwas kuriosen Start, an unsere vielen , vielen schönen Stunden, aber auch an schlimme Tage. Ich habe meiner Freundin viel zu sagen. Und die Zeit vergeht rasch. Dann mahnt der Waldmann zur Rückreise. Doch bevor wir den Mond wieder verlassen möchte ich noch etwas sagen. "Wenn du mir das nächste Mal sagst - "Ich habe dich lieb- bis zum Mond und zurück" - dann werden wir mit viel Freude und Dankbarkeit an diese gemeinsame Reise denken." Uschi nickt und zieht ein kleines Päckchen aus der Tasche. "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag mein lieber lieber Schatz". Ich öffne das Päckchen und finde ein Bändchen mit einem kleine roten Herzchen. Vorsichtig ziehe ich es über den Kopf und kuschel mich dann ganz fest an meine Freundin. Der Waldmann nickt uns zu, dann starten wir unsere Rückreise durch die Welt der Sterne. Die Erde kommt auf uns zu, wird größer und größer und schließlich landen wir auf der Wiese am Fuß der Regenbogenbrücke, wo bereits der goldene Engel auf uns wartet. Uschi umarmt mich. "Ich wünsche dir heute einen wunderschönen Geburtstag mein Shivilein. Und bitte gib Jojo und Merlin einen Nasenstupser von mir." Dann steigt sie aus der Kutsche, bedankt sich beim Waldmann und betritt begleitet vom goldenen Engel die Stufen der Regenbogenbrücke. "Bitte grüß Simba und Shuja", rufe ich ihr noch nach. Dann fahren der Waldmann und ich zurück in unser Regenbogenland. Ich bedanke mich ganz herzlich bei ihm. Snow und Black bekommen als Belohnung ein Stückchen Zucker. Dann sause ich zurück ins Wolkenhaus und kuschele mich glücklich in mein Bettchen. Am frühen Morgen wecken mich Jojo und Merlin. "Wo bist du denn gewesen. Du bist ja ganz staubig", fragen beide, lächeln mich wissend an und bestaunen mein wunderschönes rotes Herzchen.

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❤️❤️❤️

Comment from May 21, 2020

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Donnerstag Schonste❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️Rosen❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️fur Dich❤️Unsere Liebste❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️Wunderschone❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️Sternchen❤️Balou❤️ Wunsche Dir❤️Liebe Balou❤️ Eine Super Schone❤️❤️❤️Fayertag❤️ Mit Deine❤️Liebste Hippo❤️meine Misiu❤️❤️❤️und Alle Sternchen❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️in Regenbogenland❤️ Kusse❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️Dich❤️Sehr Lieb❤️❤️❤️❤️❤️❤️von Kopfchen❤️bis Po❤️ Ich Hab Dich❤️Sehr Lieb❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️Liebste Balou❤️ Deine❤️Klaudia

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