Remembrance initiative 2025

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Memorial page of Aramis

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Aramis

Deine bedingungslose Liebe die Du mir geschenkt hast, wird mich ewig begleiten.

Mar 31, 2011Mar 7, 2026

cat [Perser]

Breed: Point of Interrogation

Published on Mar 9, 2026 by Heinz

Supervised by: sonstiges Tierkrematorium

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Mein lieber Aramis am 31. März wäre Dein fünfzehntes Lebensjahr vollendet gewesen. Als das Jahr 2026 begann war mein einziger Wunsch das Du gesund bleibst und wir noch ein paar Jahre miteinander verbringen können. Aber das wollte uns das Leben nicht eingestehen. Als Du am Freitag, dem 6. Februar, wie immer von Deiner zwölften Lebenswoche an, in meiner Armbeuge beim Kuscheln und am Schlafen warst, und Du dich von der linken auf die rechte Seite drehtest, um Dich zu strecken, Dein Nickerchen fortsetzend, ein langer, tiefer, zufriedener Seufzer Deinen Körper verließ, gabst Du nur ein kurzes Maunzen von Dir. Das konnte nur von Schmerzen kommen, so einen Laut habe ich in fünfzehn Jahren nie bei Dir vernommen. Ich durfte in all den Jahren Dein sanftes und liebevolles Wesen, Deine Sprache und Gesten kennenlernen. Gabst Du einen Laut von Dir, wusste ich was Du von mir wolltest, und wenn Du deine scharfen Krallen mal wieder in meine Kniescheibe gehauen hast, wenn ich am Schreibtisch sitzend Zeitung las. Danach blutete ich zwar und schimpfte ein wenig mit Dir, aber ich wusste ganz genau, dass es nicht bösartig von Dir war und Du eigentlich nur meine Aufmerksamkeit haben wolltest, um wieder auf meinen Schoß zu springen, um zu schmusen und dort zu schlafen. Ein Blick in Deine Augen reichte schon um zu wissen, was Du von mir wolltest, das war unsere Kommunikation. Ich wollte mit Dir zum Tierarzt hier in Bochum, aber das Wetter war Anfang Februar mit den Minusgraden und dem ständigen Schnee und Regen und dem Glatteis so voller Gefahr, der ich Dich nicht bewusst aussetzen wollte. Am Sonntag, dem 8. Februar morgens hatten wir wieder Morgensonne in der Küche es war so um 8 Uhr, da hörte ich Dein laut klagendes maunzen. Hunger hattest Du nicht denn, nach Futter hast Du nie gebettelt. Ich lag noch im Bett wurde wach, rief nach Dir, aber Du kamst nicht. Ich stand auf, ging zu Dir in die Küche und fragte Dich was Du hast, kniete mich vor Dir hin und guckte in Deine Augen, da sah ich dann was mit Dir nicht stimmte. Die Pupille im linken Auge war klein, die im rechten Augen voll geöffnet. Du konntest nichts sehen, weil Du geblendet warst. Ich zog sofort die Vorhänge zu, griff zum Telefon und rief Ilona an. Die sagte gleich am nächsten Tag zum Tierarzt. Ich suchte mir im Internet Tierärzte aus, die Augenkrankheiten behandelten und es gab da nur einen in Dortmund der Opal nach einer der Zahnextraktion mit Narkose durch den Tubus auf dem Gewissen hatte. Ich hatte ein ganz schlechtes Bauchgefühl und war den ganzen Tag unruhig. Am Montag rief ich dort trotzdem an, fragte nach der Tierärztin, die ließ sich verleugnen und man nehme eh keine neuen Patienten mehr. Wieder kam Unruhe in mir auf, denn ich musste bis 11 Uhr auf die Öffnungszeiten der Tierärztin in Bochum warten, bis jemand ans Telefon ging. Da wurde mir gesagt, ich solle in der Zeit zwischen 17 Uhr bis 19 Uhr mit Dir in die Praxis kommen, in dieser Zeit wäre wieder geöffnet. Ich bin dort nur mit Dir hin gefahren weil sie bei Phönix die Röntgenuntersuchung machte und die Diagnose der anderen Tierärzte damals bestätigte. Das die Tierärztin gleich eine folgenschwere Fehldiagnose bei Dir aufstellte war mir nicht klar, denn sie praktizierte schon 27 Jahre und hat sich ihre Kompetenzen erarbeitet. Sie untersuchte Deine Augen, aber nicht mit der Spaltlampe und stellte das Horner Syndrom als Diagnose in den Raum das Du nicht hattest. Das Auge wäre angeschwollen, weil der Augeninndruck zu hoch wäre, gemessen hat sie ihn nicht. Sie gab Dir eine Depotspitze gegen Schmerzen und stellte ein Rezept für Azopt Augentropfen aus, die ich Dir geben sollte um die Woche darauf zur Kontrolle zu kommen. Drei Tage später bin ich wieder mit Dir hin weil es aus meiner Sicht absolut nicht besser wurde. Ihre Aussage war dann, es hätte sich ihrer Meinung nach gebessert, die 100 € und nochmal 39 € und 40 € für die sinnlosen Augentropfen waren mir egal. Am Rosenmontag, dem 16. Februar wurde es noch schlechter weil Du beide Augen zugekniffen hast. Ich bekam wieder das schlechte Bauchgefühl und wurde unruhig. Ich wollte mit Dir in die Tierklinik nach Duisburg- Duissern aber am Rosenmontag wenn alles mit der Bahn nach Westen zum Feiern fährt und alles überfüllt ist, wollte ich Dir den Stress nicht auch noch antun. Am Dienstag, dem 17. Februar waren wir dann in der Tierklinik wo man uns dann über zwei Stunden hat warten lassen, als die Tierhalter die nach uns kamen eher mit ihren Tieren behandelt wurden, fragte ich nach und man sagte mir, das Computersystem hat uns wieder gelöscht. Entspannt warst Du nun nicht mehr, die Untersuchung zum Teil für Dich dadurch eine Qual. Die Tierärztin hat sich entschuldigt, aber den ganzen Stress wollte ich vermeiden. Ich gab ihr den Bericht aus Bochum und bat sie um einen Augenarzt der Deine Augen untersucht. Deine Augen wurden mit Tropen betäubt und nach zehn Minuten wusste ich, das Du kein Horner Syndrom und keinen erhöhten Augeninnendruck hast, beide Augen wären entzündet und Eitersekret auf den Linsen. Das Du Schnupfen hättest und schlecht dadurch atmen konntest, es auf die oberen Atemwege über geht. Ein großes Blutbild wurde erstellt, da Du ganz durch den Wind warst und ich Dich bei der Blutentnahme nicht mehr sicher halten konnte, ging die Tierärztin mit Dir zu ihrem Kollegen in den Nachbarraum, dort nahm sie auch gleich einen Abstrich Deiner Augen, dem Rachen und der Nase. Nach dreißig Minuten war das große Blutbild fertig und mir wurde mitgeteilt, das Du schlechte Nierenwerte hast und Dein Futter sofort umgestellt werden müsste, damit Du noch ein paar Jahre Leben könntest. Leider in dieser Lage ein Trugschluss. Die Tierärztin erzählte mir von dem Abstrich, ob ich ihn zur Untersuchung von der Tierklinik per Kurier ins Idexx Labor schicken lassen wolle, es würde 150 € kosten und nach fünf Tagen wäre der Befund des PCR- Test da. Dem habe ich zugestimmt, denn ich wollte endlich eine ganz genaue Diagnose und das Du wieder ganz gesund wirst. Ich bekam für Dich ein Standard Antibiotikum und die Rechnung der Behandlungskosten von 394 € sowie den Befund und damit die Rücküberweisung nach Bochum. Als nach fünf Tagen die Packung aufgebraucht war und ich in der Tierklinik anrief und nachfragte, gab es keinen Befund des PCR- Tests. In der Zwischenzeit hatte ich angefangen Stück für Stück Dein Nassfutter von Granata Pet auf das Diätfutter für Deine Nieren umzustellen, das war der größte Fehler den ich Dir nur antun konnte. Nach neun langen Tagen des Wartens wurde mir dann endlich gesagt, dass das Ergebnis des PCR- Tests vorliegt. Es wäre aber nur ein Teilergebnis und es könne mir nur ein Tierarzt eröffnen und die Tierärztin, die Dich behandelte, wurde mir mitgeteilt, wäre nicht da. Ich wurde so leicht sauer, ich fühlte mich so ziemlich verarscht. Du hast nun nicht mehr selbstständig gefressen, weil Du einfach Dein Futter nicht mehr riechen konntest. Du bist oft zum Trinkbrunnen und hast noch Wasser zu Dir genommen, aber Deine Brust war danach jedes Mal klatschnass und im Wasser war Speichel zu sehen. Danach habe ich jedes Mal Deinen Trinkbrunnen mit kochend heißem Wasser gereinigt und Dir Deinen Latz getrocknet. Weil das Antibiotika einfach das falsche war und nicht die Bakterien bekämpfen konnte, die Du Dir eingefangen hattest, als wir zum ersten Mal in die Tierarztpraxis nach Bochum gefahren sind. Nach langen Hin und Her bekam ich dann endlich von einem Tierarzt der Tierklinik mittags das Ergebnis des PCR- Tests. Deine großen Pupillen kamen trotz Impfung durch den felinen Herpesvirus, die Augenentzündungen und obere Atemwegsinfektion durch die Bakterien Mycoplasma felis und Bordatella bronchiseptica, einfach gesagt Katzenschnupfen auch dagegen warst Du geimpft. Alles schön und gut aber die Tierarztpraxis in Bochum war geschlossen und ich wusste nicht, ob ich abends das Medikament für Dich dort erhielt. Das schlechte Bauchgefühl kam wieder, ich rief fünf Mal in der Tierklinik in Duisburg an, fünf Mal habe ich eigentlich nur versucht das richtige Antibiotikum für Dich zu bekommen. Fünf mal wurde ich jeweils nach der Auswahl des Anliegens nach einer Minute der Gegenstelle absichtlich weggedrückt. Dann hatte ich endgültig die Schnauze voll. Ich versuchte, Dich am Leben zu halten, denn Du warst der einzige Partner, den ich noch hatte, der mein Leben nach dem Suizid meines Bruders in geordneten Bahnen hielt, indem ich die Aufgabe hatte, mich um Dich, die verbliebene Katze, zu kümmern. Am 25. und 26. Februar wurde im ÖPNV gestreikt, ich setzte mich in die Bahn und fuhr zur Tierklinik nach Duisburg. Warum ich am Telefon einfach so aufgelegt wurde, hat mir niemand am Empfang beantwortet, ich habe niemanden beleidigt. Als ich das neue Antibiotikum hatte und nach Lysin fragte, um Deine Abwehrkräfte zu stärken, hatte man letzteres nicht da, ich nahm aber dann noch eine Flasche Vet- Gastril mit, um Deinen Magen vor den Medikamenten und Übelkeit zu schützen. Als ich wieder zu Hause war, rief ich die Tierarztpraxis in Bochum an. Auch dort fragte ich nach Lysin, das dort auch nicht vorrätig war. Man sagte mir, es würde sofort bestellt und ich könne es dann am Montag abholen. Ich fragte nach der Tierärztin und ob sie mir ein Rezept für ein antivirales Medikament ausstellen würde. Das wurde bejaht, aber die Tierärztin wäre bis Montag, dem 2. März nicht da. Meine Hoffnung, die ich noch hatte, war, dass das neue Antibiotikum Dir helfen würde. Ich gab es Dir, wie verschrieben, eine ¼-Tablette morgens und abends. Da Du selbst nicht mehr zum Futternapf gegangen bist, habe ich Dein Futter mit dem Pürierstab so zerkleinert, dass ein dickflüssiger Brei daraus wurde und ich Dich dann auf dem Schoß mit dem Mittelfinger füttern konnte. Dann schlief ich aus Sorge um Dich immer schlechter, zuletzt nur noch 2 Stunden. Am Montag, dem 2. März, war ich so fertig, dass ich nachmittags in die Tierarztpraxis fuhr, um das bestellte Lysin abzuholen. Dort wussten die Angestellten, die gerade da waren, von nichts. Wieder nach langem Hin und Her stellte mir die Tierärztin dann ein Privatrezept für das Herpesmedikament FamVir (125 mg) aus, eine ½ Tablette für morgens und abends. Ich fragte die Angestellte, ob sie mir größere und leichtgängige Spritzen verkaufen könnte. Sie drückte mir fünf Kanülen kostenlos in die Hand, ein kleiner Lichtblick an diesem Tag. Ich fuhr nach Hause und stieg unterwegs in der Innenstadt kurz nach 19 Uhr aus und ging dort in die Apotheke, die durchgehend bis 20 Uhr geöffnet hatte. Das Medikament war natürlich nicht vorrätig und die Bestellung für Dienstagmorgen schon abgeschickt. Ich habe dann 51 € bezahlt und habe es mir dann nachmittags abgeholt. Dich mit dem Finger füttern zu lassen, wolltest Du dann abends auch nicht mehr so richtig, Du hast Deinen Kopf immer wieder zur Seite weggedreht und die Futteraufnahme verweigert. Dann habe ich den Futterbrei mit ein paar Millilitern Wasser gestreckt und mit den größeren Kanülen langsam und vorsichtig seitlich an Dein Maul gehalten, bis Dein Schluckreflex einsetzte und ich es Dir behutsam verabreichen konnte, damit Du Dich nicht verschluckst. Als Du dann nach 40 ml nicht mehr wolltest, habe ich Dich sauber gemacht und in Dein Körbchen gelegt. Am Mittwoch, dem 4. März, bin ich morgens, nachdem ich Dir Medikamente und Futter gegeben hatte, los und habe Dir Aufbaufutter besorgt. Du warst nie ein schwerer Kater, die 3 kg, die Du mal gewogen hast, waren durch die Futterumstellung auf 2,6 kg geschmolzen. Als ich Dich am Freitagabend erneut wog, waren es nur noch 2,3 kg. Jetzt wusste ich endgültig, dass Du in absoluter Lebensgefahr warst. Ich ging erneut in die Apotheke und bestellte für Dich Reconvales AntiPhosphor, um Deine Nieren durch die Medikamente und das Aufbaufutter zu entlasten, damit Du Hunger bekommst. Ich hatte noch Hoffnung, dass ich es Dir am Samstag verabreichen könnte, denn ich wollte Dich einfach nicht so kampflos aufgeben, ohne alles Menschenmögliche versucht zu haben. Diese Hoffnung wurde zerstört, weil ich es erst am Montag, dem 9. März, hätte abholen können. An diesem Freitagabend habe ich versucht, Dich mit der Kanüle zu füttern. Als Du dann leise vor Schmerzen gemaunzt hast, brach ich in Tränen aus, denn ich hatte Dir Schmerzen zugefügt. Das, mein lieber Aramis, wollte ich Dir niemals antun. Da wusste ich, dass Du aufgegeben hast und Dein Lebenswille schwand. Ich wollte Ilona, die Katzenzüchterin bitten, ob mich Jürgen, ihr Mann, am Samstag abholen und uns nach Duisburg in die Tierklinik bringen könnte, da hier wieder der ÖPNV bestreikt wird, aber dort um Mitternacht anzurufen, war dann einfach zu spät. Samstag morgens um 2 Uhr wurdest Du rastlos und Du hast es nicht mehr bis zur Katzentoilette geschafft, Du hast in Deinem Urin gesessen, das hat mir so wehgetan, als ich Dich so hilflos sah, brach ich erneut in Tränen aus. Ich nahm ein sauberes Handtuch, trocknete Dich vom Urin, nahm Dich in den Arm, ging mit Dir ins Schlafzimmer und machte das Licht aus. Als ich mich mit Dir auf das Bett setzte, zog ich mein T-Shirt aus, drehte mich auf den Rücken und nahm Dich ein letztes Mal in meine Armbeuge, schob Dich sanft auf meine Brust, damit Du so noch einmal meinen Herzschlag und meine Körperwärme spüren konntest. So wie ich Dich damals mit Deiner Mama Lillifee in Deinem Alter von zwölf Wochen empfangen habe, indem Du Dich in meine Armbeuge an meine Brust gelegt und mich leise schnurrend in Deinem Leben begrüßt hast, so verabschiedete ich mich nun von Dir. Ein letztes Mal bist Du ruhig auf meiner Brust in dieser Nacht für vier Stunden eingedöst. Ich durfte so noch einmal, als Du Dich gestreckt hast, ein letztes Mal Deinen Kopf an meinem Hals und Deine langen, tiefen, entspannten Atemzüge spüren. Als mir wieder die Tränen über die Wangen liefen, habe ich Dir gesagt, dass ich Dich freigebe und dass Du gehen darfst. So wie der Kreis des Lebens für uns beide zusammen begonnen hatte, so endete er und schloss sich in diesem Augenblick für immer. Mein lieber Aramis, damals, als Deine Mama Lillifee in meinen Armen verstarb, schwor ich Ihr laut, dass ich immer für Dich da sein und Dich sicher mit all meiner Liebe und meiner Kraft, die Du mir durch Deine Anwesenheit geschenkt hast, behüten und sicher an Dein Lebensende geleiten werde, so schwer dieser Weg für mich auch sein mag. Um 12 Uhr mittags konnte ich Ilona erreichen und sie bitten, dass Jürgen uns beide nach Duisburg in die Tierklinik fährt. Ich habe mir, bevor er uns beide abholte, die Telefonnummer vom Tierfriedhof in Dortmund auf einen Zettel geschrieben und eingesteckt, dann habe ich in der Tierklinik angerufen und uns beide angemeldet. Um 13 Uhr war Jürgen aus Lünen hier angekommen. Ich hob Dich vorsichtig in die Transporttasche und nahm einen Karton mit, in den ich Dich legen wollte. Jürgen glaubte, es wäre nicht ganz so schlimm, ich wusste aber, dass es unausweichlich war. Als wir um 14 Uhr in der Tierklinik ankamen, wollte Jürgen sich erstmal eine Zigarette rauchen, also blieb er draußen. Ich meldete uns beide an und wir mussten bis 16 Uhr warten, bis wir in einen Behandlungsraum konnten. Ein Tierarzt untersuchte Dich und stellte fest, dass die ganze Behandlung nicht angeschlagen hatte. Jürgen war zurück und ich bat ihn zu uns in den Behandlungsraum. Der Tierarzt stellte mich vor die Wahl: entweder Deine stationäre Aufnahme mit einmaligen Kosten von 500 € und pro Tag zusätzlich 200 €, ohne Aussagekraft, ob Du überhaupt genesen wirst, oder Euthanasie. Jürgen musste erstmal schlucken und verließ den Behandlungsraum, um Ilona anzurufen. Mein lieber Aramis, Du bist fünfzehn Jahre jeden Tag, jede Stunde und jede Minute bei mir gewesen, immer in meiner Nähe. Du hast mir Deine bedingungslose Liebe jeden Tag aufs Neue geschenkt. Durch Deine Anwesenheit konnte meine Seele ein wenig heilen und zur Ruhe kommen. In Dir habe ich mein Glück und meinen Lebensmut wiedergefunden. Wenn der Tierarzt mir zugesichert hätte, dass Du wieder genesen wirst und wir beide noch ein paar Jahre miteinander verbringen können, hätte ich alles Geld dafür hergegeben, das ich für Dich angespart habe. Die Behandlungskosten und Medikamente für Dich, das alles war egal, wir haben durch das ganze Hin und Her und die Fehldiagnose drei Wochen an Zeit verloren, die Dein Leben gerettet hätten. Nur Du allein hast wirklich gezählt, warst wichtig. Ich habe Dich nun aus Respekt und meiner tiefsten Liebe und Zuneigung zu Dir die Aufgabe, Dich aus meiner Obhut zu entlassen, Dich ohne Schmerzen, Leid und Angst an den Rand der Regenbogenbrücke zu führen und mein Versprechen einzulösen. Lillifee, Orike, Opal und Phönix warten am anderen Ende der Regenbogenbrücke auf Dich und freuen sich, dass Du endlich wieder bei ihnen bist. Mein lieber Aramis, der Tierarzt hat Dich am Samstag, dem 7. März 2026, um 17 Uhr eingeschläfert. In dieser schweren Stunde war ich bei Dir und habe Dich ein allerletztes Mal in meinen Armen festgehalten. Ruhe in Frieden, mein kleiner Engel. Meine letzte Aufgabe ist es nun, Deine sterbliche Hülle in den Karton auf Rosenblättern zu betten, und Dich damit zu bedecken. Unser letzter gemeinsamer Weg wird uns jetzt zum Tierfriedhof nach Dortmund führen, wo Du am Dienstag, dem 10. März abgeholt und kremiert wirst. Dann werde ich eine Kerze für Euch Katzis anzünden, den ganzen Tag innehalten und an Dich und unsere schöne Zeit denken, die wir zusammen mit allen Katzen erleben durften. Danke, dass Ihr alle Katzen mich so reich beschenkt habt. Eure Liebe werde ich bis zu meinem Lebensende in meinem Herzen tragen. Mein letzter Wunsch auf dieser Welt ist, dass meine Asche mit Eurer Asche vermischt wird und wir nie mehr getrennt werden. In Liebe und Dankbarkeit Heinz

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Comments

Elke

Comment from Mar 9, 2026

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Ruhe sanft, kleine Samtpfote Aramis ❤️ Es wird Stille sein und Leere. Es wird Trauer sein und Schmerz. Es wird dankbare Erinnerung sein, die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet, bis weit hinein in den Morgen.

Susanne mit Teddy und Gucci im 🩷

Comment from Mar 9, 2026

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Wenn Liebe ein Weg und Erinnerungen Stufen wären, dann würden wir hinaufsteigen und dich zurückholen.

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Irmi mit Teddy und Gucci im Herzen ❤️

Comment from Mar 9, 2026

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Wenn Liebe ein Weg und Erinnerungen Stufen wären, dann würden wir hinaufsteigen und dich zurückholen. Als ich die Hand eines Menschen brauchte, reichte mir jemand seine Pfote.

Tanja mit Timmy im 💖🐈🐾

Comment from Mar 9, 2026

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Eine Rose für Ihre geliebte Samtpfote Aramis ins Regenbogenland. Lieber Heinz, ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft, diesen schweren Verlust zu verarbeiten. Run free, little angel. 🕯🌹🌈💖🐈🐾 Herzliche Grüße von Tanja mit Timmy im 💖🐈🐾. Das Licht... Dunkel ist die Zeit der Trauer, jeder geht den Weg für sich, Tränenmeere, Kälteschauer, im Herzen dieser dumpfe Stich. Bunte Bilder, tausend Träume, der müde Körper trägt die Last, kalt und grau sind alle Räume, seitdem du mich verlassen hast. Der Tod hat wahrlich scharfe Krallen, er kam und hat dich mitgenommen, dann bin ich in ein Loch gefallen und bis heut nicht rausgekommen. Um Jahre älter, mein Gesicht, die Liebe ist so stark wie immer, ich zünd für dich ein helles Licht, hier in meinem düstren Zimmer. Im Kerzenschein sind wir uns nah, egal wie weit entfernt du bist, ich kann dich fühlen, du bist da, auch wenn es nur die Seele ist. Ich schau dem Flackern lange zu, dann wird es wirklich langsam Zeit, gebeugt lauf ich zum Ort der Ruh, denn heut ist Tag der Ewigkeit. Zum Stein, der deinen Namen trägt, bring ich Blumen... und das Licht. Du hast mein Leben tief bewegt... Erinnerungen sterben nicht! ©️ Doreen Kirsche

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Beate mit Elvis, Baby, Presley und Priscilla im Herzen❤❤❤❤

Comment from Mar 9, 2026

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Wenn kleine Engel schlafen gehn, dann kann man dies am Himmel sehn, für jeden Engel steht ein Stern, deinen sehe ich besonders gern.

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Konny

On Mar 9, 2026

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Ute mit Paulchen tief im Herzen❤️

On Mar 9, 2026