Memorial page of Hippo

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Hippo

Du wanderst weiterhin durch unsere Träume

200502/06/2018

dog [Shi Tzu]

Published on 05/15/2018 by Marika und Harald

Supervised by: Rosengarten Zentrale

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Lieber Hippo, nach 7 unschönen Jahren kamst Du zu uns. Du warst durch die ersten harten Jahre nicht mehr gesund. Du warst Herzkrank und hattest ein Lungenödem und doch warst Du die Fröhlichkeit in Person. Du konntest nicht mehr gut sehen, doch bist Du immer ohne Furcht auf allen Wegen getrottet. Du warst fröhlich, lustig, leidenschaftlich, ungeduldig. Du hattest immer eine gute Idee im Kopf, warst sehr kreativ, mit Dir war es nie langweilig: ob Decken, Hausschuhe, Holzscheite, Küchenrolle, Zeitung oder Erde der Blumentöpfe, nichts war vor Dir sicher und Du wusstest immer etwas damit anzufangen, wie Bettdecken vom Bett runterziehen. Hausschuhe wegräumen. Kleinholz machen. Die Böden mit Blumentopferde neu dekorieren... Es ist sehr still geworden seitdem Du gegangen bist. Du hast uns gezeigt, wie man das Leben genießen kann, auch wenn man schwer krank ist. Dein Mut, Deine Lebensfreude haben uns sehr beeindruckt. Auch die Art wie Du reagiert hast, wenn Balou unfreundlich zu Dir war, und das war er oft. Du hast Dich von ihm nicht beeindrucken lassen und bist Du selbst geblieben. Wie kriegt man das wie Du fertig, zur gleichen Zeit cool und gelassen und doch ungeduldig und leidenschaftlich zu sein? Du hast zu Fremden nicht gezeigt, wer Du wirklich bist und was für ein Stimmungsmacher Du sein kannst. Nein, nur wir und das Tierheim haben diese Seite von Dir sehen dürfen. Du warst eben sehr wählerisch! Das war nur ein Scherz :-) Ich glaube eher, Du bist in der Tiefe Deines Herzens sehr scheu oder zumindest vorsichtig geblieben. Du warst sehr sensibel, Du bist der einzige Hund, den ich kenne, der geweint hat, wenn er aufgewacht ist, und gemerkt hat, dass niemand mehr im Zimmer ist. Du warst aber auch sehr lange, viel zu lange allein als Du noch jung warst. Die ersten 7 Jahre haben Deine schöne sensible Seele zutiefst verletzt. Wir haben zu Dir eine sehr tiefe Beziehung entwickeln dürfen, die sich auch in unseren außergewöhnlichen Träumen gezeigt hat: der Traum am Anfang Deiner letzten Krankheit, der mir zu verstehen gab, sie wird die letzte sein; der Traum als Du wirklich nicht mehr konntest, in dem Du mir sagtest, Du bist bereit und ungeduldig, raus zu gehen - ich habe es, glaube ich und hoffe ich, richtig verstanden; und es gab viele Träume nach Deinem Tod, die mir wirklich das Gefühl geben, dass Du es wirklich warst und bist, lieber Hippo, der in unseren Träumen kommst, um uns zu trösten und mit uns zusammen zu sein - zumindest die Nacht haben wir noch. Sie ist der letzte Raum, die letzte Zeit, wo wir uns noch treffen können. Lieber Hippo, Du warst einmalig, Du wirst immer unersetzlich bleiben, das wissen wir bereits. Wir hatten so sehr gewünscht, nach den 7 armen Jahren kämen für Dich die 7 fetten Jahre! Es wurden leider nur 5 1/2... Das war viel zu kurz... Trotz der zu kurzen gemeinsamen Zeit hast Du sehr tiefe Spuren in unseren Herzen hinterlassen. Mehr noch, Deine Art, an das Leben heranzugehen, Deine Beschwerden zu ertragen, Deine hinreißende Mischung aus Gelassenheit, Leidenschaft, Ungeduld und Fröhlichkeit haben uns verändert. Du hast neue Wege für uns aufgezeigt. Und auch für Balou. Wir passen gut auf Deine Missy auf, wir haben es Dir versprochen. Sie vermisst Dich... Wir sehen uns wieder, guter Freund, treue Seele, kleiner Engel, unser Sternenkind. Unser Hippo für immer. Marika, Harald und Deine Missy

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Ilse mit Gismo, Fee und Minna tief im Herzen

Comment from 02/02/2019

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Tränen Tränen begleiten uns in unserem Leben. Es sind Tränen der Trauer, Tränen der Freude, Tränen der Rührung. Tränen begleiten uns in unserem Leben. Sie können schmerzen, sie können den Schmerz vertreiben sie können uns menschlich machen. Tränen begleiten uns in unserem Leben. Wenn wir uns zu ihnen bekennen, geben sie uns unendliche Stärke, wie nichts auf der Welt. Liebe hübscher unvergessener Hippo, ich sende Dir eine Rose zum Wochenende ins Regenbogenland und viele Streichler, Hab viel Spaß mit all den anderen Tier-Sternlein. und für Sie, liebe Marika, eine feste Umarmung. Welch wunderbare Briefe an Ihren geliebten Hippo, die Liebe für ihn ist aus jedem einzelnen Wort zu entnehmen, so traurig, dass man weinen muss. Ilse mit Gismo, Fee und Minna tief im Herzen Ilse mit Gismo, Fee und Minna tief im Herzen

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Brigitte mit Nelly, Benny und Axel im Herzen

Comment from 02/02/2019

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Liebes süßes Sternenpfötchen Hippo, ich schicke Dir eine Sonntagsrose mit ganz lieben Grüßen, vielen Ohrenkrauler, Streicheleinheiten und Umarmungen ins Regenbogenland und wünsche Dir und Deinen Freunden einen fröhlichen und lustigen Sonntag. Liebe Marika! Ein lieber Gruß erfreut das Herz den ganzen Tag. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Mann einen entspannten Sonntag mit vielen Augenblicken, an die Sie sich gerne zurück erinnern, und auch mit viel Zeit, um die Seele baumeln zu lassen. Ihre Briefe an Hippo haben mich zum weinen gebracht. Ich habe noch nicht alles lesen können, weil die Zeilen vor meinen Augen verschwammen und dann auch noch das bezaubernde Foto wo Missy über den Schlaf von Hippo wacht. Ich kann jetzt auch weiter nichts schreiben, weil ich keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Ich werde in Gedanken bei Ihnen, Hippo und Balou sein. Bitte geben Sie der kleinen Missy viele Streicheleinheiten von mir. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft in dieser schmerzlichen Zeit. In inniger Sternchen-Verbundenheit Brigitte mit ihren Seelenhunden Nelly, Benny und Axel ganz tief im Herzen „ Tiere hören unser Herz, auch wenn es nur ganz leise flüstert. Manche Menschen nicht einmal, wenn es laut schreit.“

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Dein Frauchen

Comment from 02/02/2019

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Mein allerliebster Schatz Hippo, wir sind heute vor einem Jahr am Samstag morgen ohne Dich im Zimmer aufgewacht. Aber es gab kein Telefonklingeln in der Nacht und das Handy auf meinem Nachttisch hatte auch keine Meldung eines verpassten Anrufs. Du hattest die Bluttransfusion überstanden! Du warst noch am Leben! Wir sind voller Hoffnung zur Klinik gefahren und wir durften Dich sehen. In einer rollenden Sauerstoffbox wurdest Du zu uns im Besuchszimmer gebracht. Du hingst am Tropf aber wir durften Dich aus der Box herausholen und Dich in den Armen halten. Du hattest wieder einen klaren Blick und Dein Zahnfleisch war wieder rosa. Aber Du warst sehr müde und konntest nicht aufstehen. Zur Tierärztin habe ich gesagt, wie sehr ich mir Vorwürfe mache, dass ich krank war und Dich so spät zur Klinik gebracht habe. Sie sagte, es war in der Tat fünf nach zwölf, aber wir sollten uns keine weiteren Vorwürfe machen, denn nun sei Hippo wieder auf dem Stand wie er vor dem Vorfall war. Wichtig vor allem wäre nun herauszufinden, warum Du eine solche plötzliche Blutarmut bekommen hattest. Dein Blut war ins Labor geschickt worden; da es am Freitag geschickt worden war, würden wir die Ergebnisse aber leider erst am Montag erhalten. Die Tierärztin würde Dich aber gegen alle möglichen Ursachen einer Blutarmut therapieren, um keine Zeit zu verlieren. Wir haben Dich, in einer orangefarbenen Fleecedecke eingewickelt, auf dem Arm und auf dem Schoss gehalten. Ich weiß nicht mehr wie lange. Ich glaube, wir hatten Missy und Balou auch dabei. Da Du auf dem Schoss und in unseren Armen aber keinen Sauerstoff bekommen konntest dachten wir irgendwann, wir sollten Dich nicht länger aus der Box lassen, damit Du wieder mehr Sauerstoff bekommst. Schweren Herzens haben wir uns entschieden, Dich, unseren Krümelmonster, unser Bündel Liebe, wieder in die Box wieder reinzulegen. Und dann sind wir gegangen. Wir haben Dich für die zweite Nacht in der Klinik gelassen in der Hoffnung, die Therapien würden anschlagen, es würde Dir am nächsten Tag besser gehen und wir könnten Dich nach Hause holen. Mit sehr langsamen Schritten sind wir zum Auto gegangen und sehr langsam sind wir nach Hause gefahren. Jeder weitere Meter, der uns von Dir entfernt hat, hat weh getan.

Hippos Frauchen

Comment from 02/02/2019

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Nochmal die Erinnerung an Hippos letzten Freitag. Aus irgendeinem Grund war es nicht möglich, den Text noch mal zu bearbeiten um die vielen Fehler zu korrigieren. Mon petit Hippo chéri, heute vor einem Jahr war auch ein Tag, den ich nicht vergessen werde. Überhaupt die ganze Woche ist unvergesslich. Mir ging es heute etwas besser und ich konnte aufstehen. Als ich am frühen Nachmittag wieder runter kam um nach Dir zu sehen, bin ich erschrocken: Du lagst sehr schwach und sehr blass auf dem großen Kissen. Da stimmte etwas überhaupt nicht. Ich habe sofort Herrchen angerufen und ihm gesagt, er soll dringendst nach Hause kommen, um Dich in die Klinik zu bringen. Er kam dann auch sehr bald, irgendwann zwischen 15 und 16 Uhr. Ich habe Dich in die Decke gewickelt, in die Arme genommen und bin ins Auto gestiegen. Harald konnte zwar nicht das blaue Licht anmachen aber er ist so schnell wie er konnte in die Klinik gefahren. Du hattest Deinen Kopf an mich angelehnt, ich habe Dir immer wieder gesagt: Halt durch, halt durch. Du warst schlaff, Dein Zahnfleisch war fast nicht mehr rosa sondern gelblich, Dein Mäulchen war etwas offen, Du schienst schwer zu atmen. Ich habe sehr Angst bekommen. In der Klinik wurde der Ernst der Lage sofort erkannt, Du durftest schon nach nicht einmal 5 Minuten nach hinten, und die Tierärztin hat uns gesagt, Du brauchst sofort eine Bluttransfusion, sonst wirst Du innerhalb der nächsten Stunde sterben. Wir sollten uns entscheiden. Dein Tod wäre nicht schmerzhaft, hat sie gesagt. Du würdest nur langsam dahin driften und wegsegeln, quasi schmerzfrei, so habe ich es verstanden. Herrchen und ich haben uns angeschaut, mir schlotterten die Knie. Dann hörte ich Herrchen sagen: Ja, wir machen die Bluttransfusion. Es musste noch einen Hund gefunden werden dessen Blut kompatibel war. Es war plötzlich ein Riesenwirbel um uns. Es wurde nach einem Blutspender gesucht. Die Tierärztin kam dann sehr zufrieden rein, der Hund einer Mitarbeiterin habe die gleiche Blutgruppe. Es könne los gehen. Und so schnell, lieber Hippo, war es mit unseren Vorsätzen vorbei, Dir einen natürlichen Tod zu gönnen. Dabei wäre es ein schmerzfreier natürlicher Tod gewesen. Und ein schneller noch dazu, denn schon innerhalb der nächsten Stunde hättest Du ohne Todeskampf und ohne Fremdeingriff auf die andere Seite der Regenbogenbrücke sein können. Das ist aber leichter gesagt als getan. Und nun verstehe ich wirklich den deutschen Spruch: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Du bist in den OP gebracht worden, wir sollten nicht da bleiben, hieß es, die Bluttransfusion würde dauern, und es sei nicht sicher, ob Du sie gut annehmen und überhaupt überleben würdest. Wir sollten erst morgen früh wieder anrufen. Wenn wir keinen Anruf bekämen hieße es, es würde alles gut laufen. Wir durften noch in den OP Saal um Dir Tschüss zu sagen, wir haben Dir Mut zugesprochen und Dich gestreichelt, und dann sind wir schweren Herzens gegangen. Wir sind sehr langsam wieder nach Hause gefahren. Es war bereits nach 18 Uhr. Als wir nach Hause kamen fanden wir Balou und Missy. Aber Du warst nicht mit uns. Es war das erste Mal, dass Du nicht bei uns warst. Ich war sehr traurig und habe mir große Sorgen um Dich gemacht, weil wir wussten, wie ungern Du allein bist und wie sehr Du an mir hängst. Wie würde es Dir in der Klinik gehen, ohne uns? Noch nie habe ich einen Hund gekannt der weint, wenn er aufwacht und feststellt, dass er allein ist. Du Hippo, Du bist manchmal in meinem Büro eingeschlafen, und dann sind Herrchen, Balou, Missy und ich nach unten ins Wohnzimmer um zu essen. Und Du hast so tief geschlafen, Du hast nichts gemerkt. Und dann plötzlich wachst Du auf, und Du stellst fest, wir sind nicht da. Dann haben wir Dich weinen hören. Es war kein Jaulen, mehr ein etwas lauteres Winseln. Und wir haben Dich gerufen: Hippo, wir sind doch da, komm einfach runter. Niemand zwingt Dich da oben alleine zu bleiben! Manchmal sind wir auch hoch zu Dir, und haben Dich nach unten begleitet oder getragen. Und noch nie habe ich einen Hund gekannt, der so wie Du auf mich fixiert war. Weiß Du noch? Ich muss sagen, ich habe nicht gleich begriffen, wie Du tickst, und auch, wie wenig Du sehen kannst. Ich habe dadurch paar Fehler gemacht. Aber nach den paar Malen wo Du mich völlig überrascht hast, habe ich gewusst, was ich ändern soll. Da war das eine Mal, als ich bei einem Spaziergang unerwartet durch einen alten Steinbruch gehen musste. Der Weg führte um eine große und tiefe Grube. Ich gehe um die Grube rum, drehe mich um, und was sehe ich? Du bist nicht mir, Balou und Missy auf dem Weg, der eine Kurve schlug, gefolgt, sondern bist den geraden Weg gegangen, der aber hinunter durch die Grube und dann wieder hinaufführte. Du bist tatsächlich ohne Zögern die Grube runter. Sie war aber steil und tief. Ich bin schnell zu Dir zurück gerannt und habe Dich am Schwanz packen können, bevor Du zu weit unten warst. Es war brenzlig denn es wäre für mich schwer gewesen, in die Grube runter zu gehen, um Dich zu holen, da das Geröll wegen meines Gewichts unter meinen Füßen nachgeben würde. Es bestand Gefahr, dass ich samt Geröll runter stürzen und Dich mitreißen würde. Aber wir hatten Glück und ich konnte Dich noch rechtzeitig vom Rand der Grube aus auf den festen Boden an die Oberfläche zurück holen. Ein anderes Mal, diesmal war ich mit Herrchen, bist Du durch eine Hecke hindurch um den direktesten geradlinigen Weg zu uns zu gehen. Ein anderes Mal hast Du uns am Schluchsee völlig überrascht (in der Version voller Fehler habe ich Schliersee geschrieben. Es war aber der Schluchsee im Südschwarzwald, neben dem Titisee). Es war ein heißer Tag. Wir wollten uns etwas in einem Bergbächlein abkühlen. Das Bächlein war, wie so oft, etwas unterhalb der kleinen Bachufer. Ich habe eine schöne Stelle gefunden, wo man ganz einfach über eine Mini-Bucht mit Mini-Strand zum Bächlein kam. Keine Steine, kein Felsen, nur einen sandigen Weg der direkt zu einem großen breiten Stein mitten im Bach führte, auf dem ich mich hinsetzte und genüsslich die Füße ins kühle Wasser legte. Plötzlich rief Herrchen nach Dir, Du standst oberhalb von mir auf einem großen Stein, der über dem Bach ragte. Wir haben gedacht, Du merkst es geht da nicht weiter und drehst um, wie es jeder andere Hunde normalerweise machen würde, aber Du bist aus einer für Dich beträchtlichen Höhe ins Wasser gesprungen und bist zu mir gekommen. Harald und ich waren sprachlos. Das gibt es nicht, dass ein kleiner Hund, der nicht gerade fit ist, und der nicht sehr gut sieht, ohne Furcht einfach so ins Wasser springt, weil sein Frauchen zwar etwas unterhalb aber direkt vor seiner Nase sitzt. Es ging alles gut, das Wasser hat Dich abgefangen, unterm Wasser war weicher Sand, der Deinen Sprung abgefedert hat, somit hast Du Dir weder weh getan noch Dich verletzt. Ich habe Dich in die Arme genommen, Dich geknuddelt und gestreichelt und mir gedacht: O Hippo, Du würdest alles tun um zu Frauchen zu kommen. Ich muss in Zukunft Dich besser vor Dir selber beschützen. Bei jeder Wanderung, als ich alleine abseits eine ruhige versteckte Stelle gesucht habe, und Dich mit Herrchen, Balou und Missy gelassen habe, weil ich dachte, es sei besser, Ihr bleibt alle auf dem schönen Waldweg und ich gehe alleine durch Gestrüpp, Unterholz, Dornenhecken etc... was es alles so gibt im Wald. Und wen sehe ich, der auf dem schwierigen Gelände, so gut er kann, mir hinterher läuft? Du, mein Hippo. Das schwächste Glied der Familie, der leicht übergewichtige, unsportliche "No sports" Winston Churchill, wie Dich Herrchen gerne genannt hat. Du hast Dich immer auf meine Tasche gelegt und gelassen gewartet. Du hast Dir gedacht: "Solange Frauchens Tasche da liegt, ist sie da. Ich kann sie nicht verpassen, wenn sie weg geht, denn dann nimmt sie ihre Tasche mit." Wenn ich alleine mit Euch drei war, musste ich Euch natürlich alle drei samt Leinen mitnehmen. Dann hast Du Dich manchmal auf die Leinen gelegt, was eine genauso gute Idee von Dir war. Nach diesen anfänglichen Überraschungen und Fehlern meinerseits war mir klar, dass ich Dich besser beschützen soll. Ich konnte nicht mit Dir wie mit Balou oder Missy umgehen. Du brauchtest besondere Aufsicht und Vorsicht. Daran denken, dass Du immer den kürzesten gradlinigen schnellsten Weg zu mir nimmst, auch wenn er der unbequemste und gefährlichste ist. Und daran denken, dass Du mir immer folgen wirst. Egal wie, egal wo. Du hast mich zu Tränen gerührt, Hippo. Du warst solch ein Juwel, solch ein wertvoller Schatz, aber auch so fragil, hilflos, verwundbar, verletzlich. Ich hatte oft das Lied "Il y a" von Jean-Jacques Goldman in dem Sinn: "Et plus la terre est aride, et plus cet amour est grand Comme un mineur à sa mine, un marin à son océan Plus la nature est ingrate, avide de sueur et de boue Parce que l'on a tant besoin que l'on ait besoin de nous Elle porte les stigmates de leur peine et de leur sang Comme une mère préfère un peu son plus fragile enfant" Genauso ist es. Du warst der verletzbarste, der unschuldigste, warst durch die 7 Jahre, in denen Du eingesperrt warst und somit nichts von der Welt und vom Leben kennen lernen konntest, ein Kind geblieben. Mein kleiner Kaspar Hauser. Nicht auf das Leben in der harten Welt der Menschen vorbereitet. Nicht auf das Leben in der zuweilen grausamen Welt der Tiere vorbereitet. An das alles dachte ich an dem Abend. Und ich dachte, Hippo wird keine Trennung überleben. Das wird ihm das Herz brechen. Mit diesen traurigen Gedanken und mit der Angst, in der Nacht das Telefon klingeln zu hören, bin ich eingeschlafen.

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Kathrin mit Susi im Herzen

Comment from 02/01/2019

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Lieber kleiner Hippo, diese weiße Rose ist für dich. Lass es dir im Regenbogenland gut gehen mit Hippo, Susi und den anderen. Kuschele dich an die kleine Susi. Vielleicht kann sie dir ein klein wenig deine Sehnsucht zu deiner kleinen Missy mildern. Sie denkt bestimmt an dich und vermisst dich auch. Liebe Marika, mit tiefer Anteilnahme habe ich ihre Zeilen der letzten Tage an Hippo verfolgt. Diese rührten mich zu Tränen, da ich viele Parallelen Zu Susi's letzten Tagen ziehen konnte. Viele Ihrer Gedanken und auch Zweifel kann ich nachvollziehen. Es ist eine wahnsinnig schwere Bürde, die Entscheidung treffen zu müssen, ob man seinem geliebten Tier weiterhin alle Möglichkeiten der modernen Tiermedizin zuteil kommen lässt oder ihm die Erlösung gibt. Auch ich habe sehr mit mir gehadert, bin mit mir selbst hart ins Gericht gegangen, schlaflose Nächte waren die Folge. Aber im Endeffekt, lebe Marika, haben wir richtig gehandelt, auch wenn wir die Entscheidung vielleicht etwas hinausgezögert haben. Diese Entscheidung ist nun mal schwerwiegend und braucht auch seine Zeit. Liebe Marika, ich werde auch in den nächsten Tagen viel an Sie und an Hippo, Balou und auch an Missy an ihrer Seite denken, auch wenn ich leider nicht auf den Seiten sein kann. Am Wochenende werden wir in der Heimat meines Mannes bei der Renovierung seines Elternhauses helfen und von Montag bis Mittwoch bin ich dann zu einer Weiterbildung in Dresden. Wie es da mit Internetzugang für meinen PC steht und ob ich ihn überhaupt mitnehme, weiß ich noch nicht. Deshalb möchte ich Ihnen schon heute ein gutes WE und weiterhin viel Kraft wünschen. Fühlen Sie sich in Gedanken umarmt. Herzliche Grüße Kathrin mit Susi im Herzen

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Marika Dein Frauchen

Comment from 02/01/2019

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Mon petit Hippo chéri, heute vor einem Jahr war auch ein Tag, den ich nicht vergessen werde. Überhaupt die ganze Woche ist unvergesslich. Mir ging es heute etwas besser und ich konnte aufstehen. Als ich am frühen Nachmittag wieder runter kam um nach Dir zu sehen, bin ich erschrocken: Du lagst sehr schwach und sehr blass auf dem großen Kissen. Da stimmte etwas überhaupt nicht. Ich habe sofort Herrchen angerufen und ihm gesagt, er soll dringendst nach Hause kommen um Dich in die Klinik zu bringen. Er kam dann auch sehr bald, es muss irgendwann zwischen 15 und 16 Uhr gewesen sein, ich habe Dich in die Decke gewickelt, Dich in die Arme genommen und bin ins Auto gestiegen. Harald konnte zwar nicht das blaue Licht anmachen, aber er ist so schnell wie er konnte in die Klinik gefahren. Du hattest Deinen Kopf an mich angelehnt, ich habe Dir immer wieder gesagt: Halt durch, halt durch. Du warst schlaff, Dein Zahnfleisch war fast nicht mehr rosa sondern gelblich, Dein Mäulchen war etwas offen, Du schienst schwer zu atmen. Ich habe sehr Angst bekommen. In der Klinik wurde der Ernst der Lage sofort erkannt, Du durftest nach nicht einmal 5 Minuten schon nach hinten, und die Tierärztin hat uns gesagt, Du brauchst sofort eine Bluttransfusion, sonst wirst Du innerhalb der nächsten Stunde sterben. Wir sollten uns entscheiden. Dein Tod wäre nicht schmerzhaft, hat sie gesagt. Du würdest nur langsam dahin driften und wegsegeln, quasi schmerzfrei, so habe ich es verstanden. Herrchen und ich haben uns angeschaut, mir schlotterten die Knie. Dann hörte ich aber Herrchen sagen: Ja, wir machen die Bluttransfusion. Es musste noch einen Hund gefunden werden dessen Blut kompatibel war. Es war plötzlich ein Riesenwirbel um uns. Es wurde nach einem Blutspender gesucht. Die Tierärztin kam dann sehr zufrieden rein, der Hund einer Mitarbeiterin habe die gleiche Blutgruppe. Es könne los gehen. Und so schnell, lieber Hippo, war es mit unseren Vorsätzen vorbei, Dir einen natürlichen Tod zu gönnen. Dabei wäre es ein schmerzfreier natürlicher Tod gewesen. Das ist aber leichter gesagt als getan. Und nun verstehe ich wirklich den deutschen Spruch: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Du bist in den OP gebracht worden, wir sollten nicht da bleiben, hieß es, die Bluttransfusion würde dauern, und es sei nicht sicher, ob Du sie gut annehmen und überhaupt überleben würdest. Wir sollten erst morgen früh wieder anrufen. Wenn wir keinen Anruf bekämen hieße es, es würde alles gut laufen. Wir durften noch in den OP Saal um Dir Tschüss zu sagen, wir haben Dir noch Mut zugesprochen und Dich gestreichelt, und dann sind wir schweren Herzens gegangen. Und dann sind wir nach Hause. Es war bestimmt bereits 18 Uhr. Als wir nach Hause kamen fanden wir Balou und Missy. Aber Du warst nicht mit uns. Es war das erste Mal, dass Du nicht mit uns warst. Ich war sehr traurig und habe mir große Sorgen um Dich gemacht, weil wir wussten, wie ungern Du allein bist und wie sehr Du an mir hängst. Wie würde es Dir gehen, ohne uns? Noch nie habe ich einen Hund gekannt der weint, wenn er aufwacht und feststellt, dass er allein ist. Du Hippo, Du bist manchmal in meinem Büro eingeschlafen, und dann sind Herrchen, Balou, Missy und ich nach unten ins Wohnzimmer um zu essen. Und Du hast so tief geschlafen, Du hast nichts gemerkt. Und dann plötzlich wachst Du auf, und Du stellst fest, wie sind nicht da. Dann haben wir Dich weinen hören. Und wir haben Dich gerufen: Hippo, wir sind doch da, komm einfach runter. Manchmal sind wir auch hoch zu Dir, und haben Dich nach unten begleitet. Und noch nie habe ich einen Hund gekannt, der so wie Du auf sein Frauchen fixiert war. Weiß Du noch? Ich muss sagen, ich habe nicht gleich begriffen, wie Du tickst, und auch, wie wenig Du sehen kannst. Ich habe dadurch paar Fehler gemacht. Aber nach den paar Malen wo Du mich völlig überrascht hast, habe ich gewusst, was ich ändern soll. Da war das eine Mal, als ich bei einem Spaziergang plötzlich durch einen alten Steinbruch gehen musste. Der Weg führte um eine große und tiefe Grube. Ich gehe um die Grube rum, und drehe mich um, und was sehe ich? Du bist nicht mir, Balou und Missy auf dem Weg, der eine Kurve schlug, gefolgt, sondern Du bist den geraden Weg gegangen, der aber über die Grube führte. Und Du bist also die Grube runter. Sie war aber steil und tief. Ich habe schnell zu Dir zurück gerannt und habe Dich gerade noch am Schwanz packen können, ich selber hätte mich auch sehr schwer getan, mit meinem Gewicht, das Geröll runter gehen zu können, ohne dass das ganze Geröll unter meinen Füssen in die Tiefe runter rollt. Ein anderes Mal, diesmal war ich mit Herrchen, bist Du auch durch eine Hecke hindurch um den direktesten geradlinigen Weg zu gehen. Ein anderes Mal hast Du uns am Schliersee auch völlig überrascht. Es war ein heißer Tag. Wir wollten uns etwas in einem Bergbächlein abkühlen. Das Bächlein war, wie so oft, etwas unterhalb der kleine Bachufer. Ich habe eine schöne Stelle gefunden, wo man ganz einfach zum Bächlein kam. Keine Steine, kein Felsen, nur einen sandigen Weg der direkt zu einem großen breiten Stein mitten im Bach führte, auf dem ich mich hinsetzte und genüsslich die Füße ins kühle Wasser legte. Plötzlich rief Herrchen nach Dir, Du standst oberhalb von mir auf einem großen Stein, der so gute 60 Zentimeter über dem Bach ragte. Wir haben gedacht, Du merkst es geht da nicht weiter, und drehst um, aber nein, Du bist einfach ins Wasser gesprungen und bist zu mir gekommen. Harald und ich haben uns gedacht, das gibt es nicht. Das gibt es nicht, dass ein kleiner Hund, der nicht gerade fit ist, und der nicht sehr gut sieht, ohne Furcht einfach so ins Wasser springt, weil sein Frauchen zwar etwas unterhalb aber direkt vor seiner Nase sitzt. Und auch bei jeder Wanderung, als ich alleine abseits eine ruhige verstecke Stelle gesucht habe, und Dich mit Herrchen, Balou und Missy gelassen habe, weil ich dachte, es sei besser, Ihr bleibt alle auf dem schönen Waldweg und nur ich gehe durch Gestrüpp, Unterholz, Dornenhecken etc... was es alles halt so gibt im Wald, um ein kleines Plätzchen zu finden. Und wen sehe ich dann, der auf dem schwierigen Weg, so gut er kann, mit hinterher läuft? Das warst Du. Das schwächste Glied der Familie, der leicht übergewichtige, unsportliche "No sports" Winston Churchill ähnliche Hippo. Und clever warst Du. Denn Du hast Dich dann immer auf meine Tasche gelegt. Und hast gewartet. Du hast Dir zurecht gedacht: solange Frauchens Tasche da liegt, ist sie da. Wenn wie weg geht, nimmt sie ihre Tasche mit, dann weiß ich, dass sie geht, und kann es gar nicht übersehen. Wenn ich alleine mit Euch drei war, musste ich natürlich die Leinen auch mitnehmen. Dann hast Du Dich manchmal entschieden, Dich auf die Leinen hinzulegen. Und so hast Du es immer wieder gemacht. Natürlich habe ich nach diesen anfänglichen Überraschungen und Fehlern meinerseits kapiert, dass ich Dich beschützen soll. Also immer daran denken, dass Du immer den kürzesten gradlinigen schnellsten Weg zu mir nimmst! Und dann wissen, dass Du mir folgen wirst. Also immer Stellen suchen, die für Dich gut begehbar sind. Oder aber Herrchen ist da und er streichelt Dich die ganze Zeit bis ich zurück komme. Du hast mich zu Tränen gerührt, Hippo. Du warst für mich so ein Juwel, so ein wertvoller Schatz, aber auch so fragil, hilflos, verwundbar, verletzlich. Ich dachte, ich muss Hippo unbedingt besser beschützen. Ich dachte dann oft an das Lied "il y a" von Jean-Jacques Goldman: "Et plus la terre est aride, et plus cet amour est grand Comme un mineur à sa mine, un marin à son océan Plus la nature est ingrate, avide de sueur et de boue Parce que l'on a tant besoin que l'on ait besoin de nous Elle porte les stigmates de leur peine et de leur sang Comme une mère préfère un peu son plus fragile enfant" Genauso ist es. Du warst der verletzbarste, der unschuldigste, Du warst durch die 7 Jahre, in denen Du eingesperrt warst und somit nichts von der Welt und vom Leben kennen lernen konntest, ein Kind geblieben. Mein kleiner Kaspar Hauser. Nicht auf das Leben in der harten Welt der Menschen vorbereitet. Und auch nicht auf das Leben in der zuweilen grausamen Welt der Tiere vorbereitet. Ich habe es dann verstanden, und diese Fehler sind mir dann nicht mehr passiert. Und an das alles dachte ich, an dem Abend. Und ich dachte, Hippo wird keine Trennung überleben. Das wird ihm das Herz brechen. Und mit diesen traurigen Gedanken bin ich eingeschlafen, mit der Angst, in der Nacht das Telefon klingeln zu hören.

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Marika Dein Frauchen

Comment from 01/31/2019

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Eine Rose für Dich lieber Hippo Mein lieber Hippo, heute vor einem Jahr ist auch ein Tag gewesen, an den ich mich immer erinnern werde. Ich war noch krank, lag noch im Bett, aber ich konnte bereits ab und zu für kurze Zeit aufstehen. Also bin ich runter und habe nach Dir gesehen. Herrchen war heute ebenfalls mittags gekommen, um mit Euch Gassi zu gehen, damit ich nicht raus muss. Aber ich wollte nach Dir sehen, bin die Treppe runter, und als ich Dich ansah, hast Du plötzlich wie ein Wolf ganz tief und laut zum Himmel hin gejault. Das ist mir bis in den Knochenmark. Ich wusste nicht was ich tun soll. Sollte ich Herrchen anrufen? Sollten wir sofort mit Dir in die Klinik? Was würden sie in der Klinik noch für Dich tun können? Wir waren bereits am 23. und 24. Dezember mit Dir in der Klinik gewesen. Du hattest Spritzen gegen das Lungenödem bekommen. Wir hatten alle Medikamente erhalten, die wir für Dich brauchen. Und am 12. Januar waren wir wieder in die Klinik, obwohl es Dir seit dem 5. Januar besser ging, nur um zu erfahren, was wir tun sollten, damit Du nicht wieder so abstürzt wie am 22. Dezember. Der Chefarzt hat sich persönlich um Dich gekümmert. Er hat wieder Blut abnehmen lassen. Er hat mir erklärt, ich soll Deine Atemzüge und Deine Temperatur jeden Morgen überprüfen. Das habe ich getan. Ich hänge einen der Zettel an..... Er hatte erklärt, wir sollen Dir mehr Furotab geben, wenn Du mehr Wasser in die Lunge hast, und wir könnten es an der Anzahl Deiner Atemzüge pro Minute erkennen. Wir haben alles getan, was uns gesagt wurde. In der Klinik wurde uns aber auch nicht verheimlicht, dass wir nichts anderes für Dich mehr tun könnten, wenn das Lungenödem so fortgeschritten ist, dass der Erstickungstod naht. Dann bliebe nur die Erlösung. Und uns wurde auch nicht verheimlicht, dass die Zeit immer näher kam. Die Ärztin war sich sogar nicht einmal sicher, ob Du die Feiertage überstehen würdest. Du hast bereits im Herbst 2015 gehustet, also hattest Du ein Lungenödem bereits zu dieser Zeit. Und uns wurde erklärt, sobald das Lungenödem eingetreten ist, dann ist die Lebenserwartung statistisch gesehen 9 bis 12 Monate. Es hätte also, wenn es nach der Statistik geht, bereits im Sommer 2016 soweit sein können. Wir wussten, nach der Pankreatitis im Mai 2017, die Du auch überraschend gut überstanden hattest, und der erste ernste Zusammenbruch über die Feiertage 2017, dass Du nicht mehr viel Zeit hattest. Nachdem Du so gejault hattest, wusste ich, die Zeit ist gekommen. Und ich wusste zudem, dass besonders Du selber es wusstest. Wie Herrchen am Abend davor war nun ich auch sicher, dass die Zeit gekommen war. Du warst dabei, Dein Köfferchen zu packen. Zwei weitere Zeichen habe ich gesehen: Mein Traum von Dir, der für mich sehr schmerzhaft war, der mir aber sagte, Du willst nicht mehr kämpfen. Und die Tatsache, dass ich zur gleichen Zeit wie Du krank war. Wenn ich vor Dir krank gewesen wäre, hätte ich geglaubt, ich bin Schuld an Dein erneutes Erkranken, weil ich mir dann Vorwürfe gemacht hätte, dass ich mich nicht gut genug um Dich kümmern konnte. Aber so war es nicht. Du hast am Sonntag wieder das Essen verweigert, und ich wurde am Sonntag krank. War aber noch mit Euch draußen um die Mittagszeit, es ging mir noch einigermaßen gut, obwohl ich die Nacht zuvor nicht gut schlafen konnte, weil Du wieder drei Mal in der Nacht raus wolltest. Ich habe Herrchen, als er am Sonntag Abend von der Messe zurück kam, gesagt: ich habe das merkwürdige Gefühl, dass jemand da oben sagt: "Die Zeit von Hippo ist gekommen, er soll nun aus seinem schwerkranken Körper heraus treten. Das Problem ist aber sein Frauchen, sie wird zu stark kämpfen, um ihn zu behalten; wir müssen sie also erst mal ausschalten." So kam es mir vor! Ich hatte das eindringliche Gefühl, ich werde in das Bett niedergedrückt, damit ich Dir nicht in die Quere komme. Mein Traum, die Synchronizität und Dein Jaulen. Dazu Herrchens Erfahrung und Gewissheit am Abend zuvor. Herrchen und ich waren uns von nun an einig: die Zeit war gekommen, Dich bis an den Rand des Felsens zu begleiten und Dich dann übers Meer fliegen zu lassen. Ich habe Dich dann gestreichelt, Du hast Dich wieder beruhigt und wieder hingelegt. Du hast ruhig geatmet. Deine Atmungen waren nicht zu schnell. Es schien Dir erst mal wieder gut zu gehen, und ich hatte nicht den Eindruck, dass Du Schmerzen hast. Ich musste mich aber dann wieder hinlegen, weil mir wieder schwindlig wurde. Also habe ich Dich nach oben getragen. Ich habe Dich in Dein Körbchen neben das Bett gelegt, so dass ich Dich immer sehen und Deinen Zustand immer wieder prüfen konnte. Und so blieben wir friedlich zusammen bis endlich Herrchen von der Arbeit nach Hause kam, und ich wieder aufatmen konnte. Das war der Donnerstag. Mein lieber Hippo, ich hoffe, wir haben richtig gehandelt. Ich hoffe, Du bist mit uns zufrieden. Viele Küsse, Kraulen, Streicheln, beaucoup de bisous, de gratouilles, de caresses, mon petit Hippo chéri.

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Dein Frauchen

Comment from 01/30/2019

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Mein lieber Hippo, in meiner vorigen Nachricht an Dich habe ich geschrieben, dass Missy auch über Deinen Schlaf wacht.... Zur Erinnerung anbei ein Foto von Missy, die über Deinen Schlaf wacht..... Kannst Du Dich an diesen Abend erinnern? Wir waren im Schwarzwald. Nach der Wanderung auf der Hornisgrinde hast Du tief und fest geschlafen. Wir waren in einer "Stube" auf ca. 800 Meter Höhe, umgeben von Tannen, mit sehr guter Luft. Ich finde es schön, wie Missy Dich anschaut :-)) Ihr wart schon ein Paar, Ihr zwei!!!!! Dein Dich ewig liebendes Frauchen Missy & Hippo forever :-))

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Marika Dein Frauchen

Comment from 01/30/2019

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Eine Rose für Dich mein kleiner Engel Mein allerliebster Hippo, heute habe ich den ganzen Tag an Dich gedacht. Ich habe viel kommuniziert über Projekte, und hatte so einiges zu erledigen, trotzdem habe ich die ganze Zeit an Dich gedacht und Dir gedanklich immer wieder gesagt: "Heute Abend, wenn alles erledigt und bestanden ist, werde ich endlich Zeit haben, Dir zu schreiben. Und dann erinnern wir uns gemeinsam an die letzte Zeit zusammen". Letztes Jahr war heute Mittwoch der Tag an dem Dein Herrchen mit Panik und Verzweiflung in der Stimme in mein Zimmer mit Dir in den Armen reingeplatzt ist: "Es ist soweit, es ist soweit!" Ich lag im Bett, war leider seit dem Sonntag krank. Ich bin aus dem Bett gesprungen und ging vor Dir und Herrchen, der Dich auf seinem Schoss hielt, in die Hocke. Herrchen sagte, Du warst mit ihm in den Garten - mit der Entwässerungstablette musstest Du sehr oft raus - und dann seist Du plötzlich umgekippt und ganz schlaff auf die Seite gefallen. Herrchen dachte, das sei wirklich das Ende. Weiß Du Hippo, unsere große Angst war, dass Du den Erstickungstod wegen dem Lungenödem erleiden muss. Das war unsere größte Angst. Und unsere Angst war auch, nicht fähig zu sein zu erkennen, ab wann wir nicht mehr kämpfen sollten, um Dich wieder auf die Beine zu bringen, sondern kämpfen sollten, um Dir so gut wie möglich in den letzten Tagen beizustehen und Dir die beste Sterbebegleitung zu sein und zu geben. Dieser Abend war für Dein Herrchen der Abend, an dem er diese Erkenntnis bekam. Für mich nicht, ich habe minimiert, gesagt, dass Du genauso zwischen dem 22. Dezember und 5. Januar beim Wasser lassen im Gras umgekippt seist, und danach Dich aber dann doch wieder aufgerafft und ab dem 5. Januar wieder mit großem Appetit gegessen habe. Das hier, mein lieber Hippo, ist das letzte Foto von Dir noch gut auf den Beinen. Es war am 15. Januar 2018. Du warst so schön, ich wollte unbedingt ein Foto von Dir machen, aber dann bist Du die Treppe runter. Wenn ich an meinen Traum an dem letzten Tag denke, dann ist es im Rückblick schon erstaunlich, dass Dein letztes Foto eins sein sollte, wo Du die Treppe runter gehst. Weiß Du, ich denke nicht nur an diese letzten Zeiten. Ich denke auch an die vielen anderen Tagen, wo wir zusammen glücklich waren, wo wir viel zusammen erlebt haben. Es ist nur so, dass ich das Bedürfnis habe, alles noch einmal festzuhalten, bevor ich es dann loslasse. Dich aber werde ich natürlich niemals loslassen. Du bist in meinem Herzen für immer. Du bist ein Teil von mir. Dich gebe ich niemals auf. Mein kleiner süßer goldiger lieber Goldschatz und Engel, schlafe gut, träume süß, ich denke an Dich, Missy wacht auch über Deinen Schlaf. Gros gros gros bisous mon petit Hippo

Condolence image of Marika Dein Frauchen

Liebe Hippo❤️

Comment from 01/30/2019

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Liebe Sternchen Hippo❤️Wunsche Dir❤️Kleine Liebe Mauschen❤️ Eine Gute Nacht❤️mit Susse Traume❤️❤️❤️❤️❤️❤️und Sende Dir❤️Abend Rosen❤️❤️❤️❤️Gute Nacht Kussen❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️und Viell Streichelenheiten❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️ Liebe Marika❤️ Ich Hoffe Gehts Dir❤️langsam Besser❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️Pass Gut auf ,Auf Dich❤️ Ich Wunsche Dir❤️Und Deine❤️Liebste❤️❤️❤️❤️Eine Gute Ruhige Nacht❤️❤️❤️❤️mit Schone Traume❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️Ich Drucken Dich❤️Ganz Fest und Lieb❤️❤️❤️❤️❤️❤️ L. G Deine❤️Klaudia mit Misiu❤️❤️❤️Ganz Tief im Herzen❤️und mit meine Misia❤️

Condolence image of Liebe Hippo❤️

Roses

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