Memorial page of Hippo

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Hippo

Du wanderst weiterhin durch unsere Träume

200502/06/2018

dog [Shi Tzu]

Published on 05/15/2018 by Marika und Harald

Supervised by: Rosengarten Zentrale

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Lieber Hippo, nach 7 unschönen Jahren kamst Du zu uns. Du warst durch die ersten harten Jahre nicht mehr gesund. Du warst Herzkrank und hattest ein Lungenödem und doch warst Du die Fröhlichkeit in Person. Du konntest nicht mehr gut sehen, doch bist Du immer ohne Furcht auf allen Wegen getrottet. Du warst fröhlich, lustig, leidenschaftlich, ungeduldig. Du hattest immer eine gute Idee im Kopf, warst sehr kreativ, mit Dir war es nie langweilig: ob Decken, Hausschuhe, Holzscheite, Küchenrolle, Zeitung oder Erde der Blumentöpfe, nichts war vor Dir sicher und Du wusstest immer etwas damit anzufangen, wie Bettdecken vom Bett runterziehen. Hausschuhe wegräumen. Kleinholz machen. Die Böden mit Blumentopferde neu dekorieren... Es ist sehr still geworden seitdem Du gegangen bist. Du hast uns gezeigt, wie man das Leben genießen kann, auch wenn man schwer krank ist. Dein Mut, Deine Lebensfreude haben uns sehr beeindruckt. Auch die Art wie Du reagiert hast, wenn Balou unfreundlich zu Dir war, und das war er oft. Du hast Dich von ihm nicht beeindrucken lassen und bist Du selbst geblieben. Wie kriegt man das wie Du fertig, zur gleichen Zeit cool und gelassen und doch ungeduldig und leidenschaftlich zu sein? Du hast zu Fremden nicht gezeigt, wer Du wirklich bist und was für ein Stimmungsmacher Du sein kannst. Nein, nur wir und das Tierheim haben diese Seite von Dir sehen dürfen. Du warst eben sehr wählerisch! Das war nur ein Scherz :-) Ich glaube eher, Du bist in der Tiefe Deines Herzens sehr scheu oder zumindest vorsichtig geblieben. Du warst sehr sensibel, Du bist der einzige Hund, den ich kenne, der geweint hat, wenn er aufgewacht ist, und gemerkt hat, dass niemand mehr im Zimmer ist. Du warst aber auch sehr lange, viel zu lange allein als Du noch jung warst. Die ersten 7 Jahre haben Deine schöne sensible Seele zutiefst verletzt. Wir haben zu Dir eine sehr tiefe Beziehung entwickeln dürfen, die sich auch in unseren außergewöhnlichen Träumen gezeigt hat: der Traum am Anfang Deiner letzten Krankheit, der mir zu verstehen gab, sie wird die letzte sein; der Traum als Du wirklich nicht mehr konntest, in dem Du mir sagtest, Du bist bereit und ungeduldig, raus zu gehen - ich habe es, glaube ich und hoffe ich, richtig verstanden; und es gab viele Träume nach Deinem Tod, die mir wirklich das Gefühl geben, dass Du es wirklich warst und bist, lieber Hippo, der in unseren Träumen kommst, um uns zu trösten und mit uns zusammen zu sein - zumindest die Nacht haben wir noch. Sie ist der letzte Raum, die letzte Zeit, wo wir uns noch treffen können. Lieber Hippo, Du warst einmalig, Du wirst immer unersetzlich bleiben, das wissen wir bereits. Wir hatten so sehr gewünscht, nach den 7 armen Jahren kämen für Dich die 7 fetten Jahre! Es wurden leider nur 5 1/2... Das war viel zu kurz... Trotz der zu kurzen gemeinsamen Zeit hast Du sehr tiefe Spuren in unseren Herzen hinterlassen. Mehr noch, Deine Art, an das Leben heranzugehen, Deine Beschwerden zu ertragen, Deine hinreißende Mischung aus Gelassenheit, Leidenschaft, Ungeduld und Fröhlichkeit haben uns verändert. Du hast neue Wege für uns aufgezeigt. Und auch für Balou. Wir passen gut auf Deine Missy auf, wir haben es Dir versprochen. Sie vermisst Dich... Wir sehen uns wieder, guter Freund, treue Seele, kleiner Engel, unser Sternenkind. Unser Hippo für immer. Marika, Harald und Deine Missy

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Anja mit Maja im ♥

Comment from 07/14/2020

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Shiva, Regenbogenland

Comment from 07/14/2020

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Meine Traumreise Alle Sternchenfreunde liegen schon lange in ihren Bettchen - auch Jojo und Merlin so denke ich jedenfalls - und schlafen tief und fest. Weil ich befürchte etwas sehr Wichtiges und Schönes zu verpassen, sitze ich ganz allein noch immer vor dem Wolkenhaus und schaue in den Sternenhimmel. Ich bin sehr müde, aber ich darf nicht einschlafen. Da höre ich hinter mir leise Pfoten- schritte. Jojo und Merlin setzen sich zu mir. "Wir können nicht schlafen. Für uns alle ist es wichtig, diese Nacht gemeinsam zu verbringen". Schweigend sitzen wir für kurze Zeit beieinander. Da hören wir aus dem nahen Wald ein leises Rascheln und ein tiefes Brummen. Kurz darauf tritt mein großer weißer Freund, der Eisbär, aus dem Wald gefolgt von einem dunklen Schatten, einem Elefanten. Beide kommen näher und mit leisem Rauschen in der Luft nähert sich auch der große weiße Adler. Alle drei kommen auf uns zu. Ich spüre ihre Stärke und Kraft und blicke sie fragend an. "Heute ist ein ganz besonderer Tag für dich lieber Shiva, dein 1. Sternchen-Geburtstag. Elefant, weißer Adler und ich sind gekommen, um dich und deine Freunde Jojound Merlin auf der nächtlichen Reise zu führen und zu begleiten,"erklärt mir der Eisbär. "So und nun steigt auf," fordert er uns auf. Gespannt klettere ich auf seinen Rücken und kuschele mich in sein warmes Fell. Jojo klettert auf den Rücken des Adlers und Merlin springt mit großem Satz auf den Rücken des Elefanten und hält sich zwischen dessen großen Ohren fest. Unter der Führung des weißen Adlers setzen wir uns in Bewegung. Wir durchqueren den dunklen Wald und erreichen die leuchtende Regenbogenbrücke. Vor den ersten Stufen steht der große goldene Engel. Er lächelt uns zu und gibt den Weg frei. Schnell überqueren wir die Brücke. Danach werden Adler, Eisbär und Elefant immer schneller. Wie der Wind sausen wir durch die Landschaft und stehen bald vor meinem Erdenzuhause. Das Haus ist dunkel, Aus dem Garten leuchtet ein zarter Lichtschein. Wir schauen nach und entdecken meine Freundin Uschi. Sie sitzt zwischen den Fackeln neben unseren Gräbern. Doch auch sie ist nicht allein. Im hohen Gras erkennen wir einen dunklen Schatten - ein Leopard. Schnell steigen Jojo, Merlin und ich ab und laufen zu ihr. Liebevoll begrüßen wir uns. Auch Eisbär, Adler, Elefant und Leopard begrüßen sich freudig. "Es wird Zeit", mahnt der Leopard. "Wir haben noch eine weite Reise vor uns". "Bitte gib uns 5 Minuten", bittet Jojo. "Wir möchte schnell nach Simba und Shuja sehen." Der Leopard nickt. Schnell sausen wir ins Haus. Simba und Shuja schlafen tief und fest in die Kopfkissen gekuschelt. Schnell streichel ich ihnen mit der Pfote über den Kopf. "Ich wünsche euch schöne Träume. Bald sind wir wieder zurück." Dann laufen wir zurück in den Garten. Ich klettere wieder auf den Rücken des Eisbärs und Uschi folgt mir. Jojo macht es sich auf dem Rücken des Adlers gemütlich und Merlin eilt zum großen Elefanten. Der Leopard trägt eine geheimnisvolle Kiste. Unsere kleine Karawane setzt sich in Bewegung, wird immer schneller und schwingt sich in die Luft. Wir fliegen über Wiesen, Flüsse, Hügel und Felder, schließlich über sehr hohe Berge, Dann geht es über ein großes Meer und über weites karges Land. Schließlich landen wir vor einer einfachen aber großen Hütte, die umgeben ist von Felsen, rotem Sand und vertrocknetem Gras. Im Licht des Mondes erkenne ich einen sehr hohen Berg, der hinter der Hütte aufragt. "Nun übernehme ich die Führung, denn hier bin ich Zuhause," erklärt uns der Leopard und setzt sich an die Spitze. Über viele Serpentinen führt uns der Leopard höher und höher, längst befinden wir uns über den Wolken und über den roten Sand hat sich eine Schneedecke gelegt. Über uns funkeln Millionen von Sternen, die Milchstraße ist zum Greifen nah. "Schau mal", flüstert mir Uschi zu. "Dort oben links kannst du das Kreuz des Südens erkennen." Ich nicke. Kurz darauf erreichen wir den Gipfel. Jojo, Merlin, Uschi und ich steigen ab und Eisbär, Adler, Elefant und Leopard ziehen sich etwas zurück. Wir setzen uns auf einen großen Felsbrocken. Merlin und Jojo nehmen Uschi und mich in die Mitte. Wie früher lege ich meinen Kopf auf Uschis Knie. Wir spüren die Vertrautheit zwischen uns und unsere tiefe Verbindung, die in vielen, vielen gemeinsamen Jahren gewachsen ist, nicht erst im letzten Leben. Ich spüre aber auch ihre Traurigkeit, ihren Kummer und ihre Enttäuschung. Jojo erinnert uns an den Satz: " Wenn eine Türe sich schließt, öffnen sich viele neue." Ich kann sie verstehen, die eventuellen Entscheidungen der nächsten Monate kann ich ihr jedoch nicht abnehmen, auch nicht die viel weiseren Meriln und Jojo. Mit unserem Rat und unserer Unterstützung werden wir jedoch immer zur Stelle sein. Die Stille der Nacht, der glitzernde Schnee und die einzigartige und friedliche Stimmung auf diesem hohen Berg beruhigt und entspannt uns. Wir genießen unser Beisammensein. Die Wolkendecke unter uns reißt auf. Vereinzelte Lichter scheinen zu uns herauf. "Schaut nur, wir wunderschön und friedlich es hier oben und um uns herum ist," sagt Uschi leise. Wir nicken und können sehr gut verstehen, warum sie diese Gegend, dieses Land so liebt. Leise ziehen sich auch Merlin und Jojo für einen Moment zurück. Schweigend und Hand in Pfote sitzen Uschi und ich unter dem schützenden Sternenhimmel, spüren die Kraft des Universums und genießen unsere Zweisam- keit. Ein leises Schnurren reißt uns aus unseren Gedanken. "Es wird Zeit," mahnt der Leopard. Wir steigen alle wieder auf und der Abstieg beginnt. "Ein merkwürdiges Bild geben wir ab, " murmelt Uschi leise. "Ein Glück, dass uns niemand sehen kann." "Sehr richtig", antwortet der Elefant. "Ein Eisbär, ein weißer Adler, ein Leopard, ein Elefant, eine Katze, zwei Kater und ein Mensch - acht Lebewesen aus völlig unterschiedlichen Lebensräumen und Welten auf einer wunderschönen Reise, friedlich vereint und in tiefer Liebe und Freundschaft. Haltet dieses Bild ganz fest." Alle nicken. An der Hütte angekommen stärken wir uns alle und dann beginnt unsere eigentliche Rückreise. Eng aneinander gekuschelt genießen Uschi und ich diese geschenkten gemeinsamen Momente. Und nach einer Weile erreichen wir den Garten meines Erdenzuhauses. Bevor Jojo, Merlin, Uschi und ich traurig werden können öffnet der Leopard die geheimnisvolle Kiste und er, Adler, Eisbär und Elefant übergeben uns jeweils ein kleines Päckchen. "Diese Geschenke sollen euch in Zukunft begleiten," erklärt der Eisbär. "Und wenn ihr unsere Hilfe benötigt, dann ruft uns," ergänzt der Adler. Noch einmal umarmen Jojo und Merlin unsere Freundin, ich kuschele mich ganz eng an sie und gebe ihr ein paar tröstende Nasenstupser. Schnell drückt auch Uschi mir ein Päckchen in die Pfote, dann kehrt sie ins Haus zurück und der Leopard verschwindet durch das hohe Gras. Wir steigen auf die Rücken von Eisbär, Adler und Elefant und kehren ins Regenbogenland zurück. Herzlich bedanken wir uns bei unseren drei Freunden, dann laufen wir mit unseren Geschenken ins Wolkenhaus zurück. Obwohl wir sehr müde sind, öffnen wir unsere Geschenke. In jedem Kästchen liegt ein Zettel. " Ich schenke dir die Kraft des Eisbären," steht auf dem 1. Zettel. "Ich schenke dir den Mut des Leoparden," auf dem 2. "Ich schenke dir die Weisheit des Elefanten." auf dem 3. "Ich schenke dir den Weitblick des Adlers," auf dem 4. Strahlend schauen wir uns an. "Nun musst du noch Uschis Geschenk öffnen", fordert mich Merlin auf. Ich öffne auch dieses Kästchen. "Ich schenke dir die Kraft der Liebe," Steht auf dem darin befindlichen Zettel. Nachdenklich und glücklich schauen wir uns an. "Lasst uns unsere Geschenke ganz tief im Herzen bewahren", rät Jojo. Ja, genau das werde ich tun und mich immer an diese wunderbare Nacht erinnern. Ich bin ganz sicher, dass auch Uschi die Erinnerung an unsere Reise für immer im Herzen tragen wird.

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Merlin, Regenbogenland

Comment from 07/12/2020

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Lieber Tiermamas und Tierpapas, heute sage ich ein ganz herzliches Dankeschön für eure liebe Post zu meinem 8. Sternchengeburtstag. Danke für eure lieben Worte für mich und für meine Freundin Uschi. Wir haben uns ganz doll darüber gefreut.. Danke für die vielen Pakete und Leckereien, die mich erreichten. Liebe Marika, bei dir bedanke ich mich ganz besonders für deine liebevollen Worte und Gedanken. Ich kann mir vorstellen, dass du dir etwas Sorgen machst um meine Freundin. Sie erlaubt mir, dir etwas zu sagen. In den letzten Monaten hat sie so einige Enttäuschungen erleben müssen. Nun fühlt sie sich in ihrer Umgebung einfach nicht mehr wohl und überlegt aus diesem Grund, doch noch einmal umzuziehen. Dabei ist aber so manches zu bedenken.. Bestimmt meldet sie sich bald selbst bei dir.. Liebe Marika, Hippo und Balaou senden dir liebe Grüße. Gemeinnsam wünschen wir dir eine schönen und sonnigen Sonntag. Liebe Grüße Merlin

Ellen mit Lina ♥️

Comment from 07/03/2020

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Liebes Sternchen Hippo ♥️♥️ Zum Wochenende kommt ein großes Körbchen mit vielen leckeren Sachen und Spielsachen auf dein Wölkchen. Ich drücke und streichel dich ganz lieb ♥️♥️ Liebe Marika ♥️♥️ Die letzten Monate waren für alle nicht einfach und leider ist es auch noch nicht wirklich besser geworden. Ich hoffe das alle diese Zeit gut und gesund überstehen! Ich wünsche dir und deinen Lieben ein schönes Wochenende und bleibt gesund! ♥️♥️ Eine liebe Umarmung ♥️♥️ Herzliche Grüße und in inniger Sternchen Verbundenheit Ellen mit Lina Stets, wenn du dir denkst, Die Last sei zu schwer, Dann hol dir vom Himmel Einen Sonnenstrahl her. Und wenn grad kein Strahl Durch die Wolken bricht, Dann lächle und glaube mir: Es strahlt dein Gesicht!  

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Merlin, Regenbogenland

Comment from 07/03/2020

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Meine Traumreise Zusammen mit Jojo und Shivi sitze ich ganz spät am Abend noch am Lagerfeuer. Morgen ist mein 8. Sternchengeburtstag. Damit gehöre ich schon so ein wenig zu den "Alten Hasen" hier im Regenbogenland. Ich habe schon so viel hier erlebt, deshalb ist meine Aufregung auch nicht sehr groß. Aber ich freue mich auf den morgigen Tag. Am Nachmittag hatten wir Drei uns schon fast dazu entschlossen, heute die nächtliche Reise zu dritt anzutreten, denn wir sind in Sorge. Unser Freund, der Waldmann gab uns jedoch einen anderen Rat. "Lieber Merlin, morgen ist d e i n Tag. Deshalb solltest du die Reise auch allein mit deiner Freundin unternehmen. In ein paar Wochen findet sich dann eine Gelegenheit für euch Drei, um gemein- sam auf die Reise zu gehen." Langsam verlischt das Lagerfeuer. Jojo blickt mich liebevoll an. "Merlin, nun wird es langsam Zeit. Gleich ist Mitternacht. Lauf zum "Treffpunkt". Shivi und ich gehen ins Wolkenhaus und morgen erzählst du uns dann alles." Und so renne ich los, über die Wiese, durch den Wald und erreiche den Fuß der Regenbogenbrücke. Dort wartet bereits eine gläserne Kutsche auf mich, gezogen von 7 zarten und farbigen Schmetterlingen. Und in der Kutsche wartet bereits mein Schutzengel auf mich. Schnell springe ich hinein und wir setzen uns lautlos in Bewegung, steigen in den Himmel. Die Sterne glitzern geheimnisvoll und der Mond leuchtet groß und hell. So gleiten wir dahin. Über dunkle Wälder, große Seen und Flüsse, über Felder und Wiesen. Da tauchen unter uns die ersten hell erleuchteten Dörfer und Städte auf, doch nichts ähnelt der Gegend, die Jojo und Shivi mir als ihr neues Erdenzuhause beschrieben hatten, das ich nicht mehr kennen- lernen konnte. Doch dann erreichen wir eine mir sehr bekannte Gegend, es ist das alte Erdenzuhause. WIr landen etwas außerhalb auf einer großen Wiese. Verwundert schaue ich meinen Schutzengel an. Der lächelt vielsagend - und tatsächlich. Mitten auf der Wiese wartet meine Freundin Uschi auf uns. Sie steigt ein und drückt ganz fest meine Pfote. Eng kuschel ich mich an sie, während die Kutsche sich erneut in Bewegung setzt. "Warum treffen wir uns hier,"frage ich noch immer verwundert. "Weil wir - Du, Jojo, Shivi und ich - hier zu Hause waren. Dort, wo Simba, Shuja und ich nun leben, bin ich nicht (mehr) zu Hause. Und nach allem,was ich in den letzten Monaten und Wochen erleben musste, werde ich es auch nie mehr sein. Heute ist jedoch nicht der Tag, um sich damit zu beschäftigen. Heute ist dein 8. Sternchengeburtstag. Die Zeit die uns heute geschenkt wird, wollen wir glücklich miteinander verbringen!" Ich nicke und kuschel mich noch enger an. Die Kutsche fliegt inzwischen wieder unter den Sternen durch die Luft und erreicht nach ganz kurzer Zeit eine hügelige Gegend, überfliegt eine hohe Kuppe und landet kurz darauf neben einem geheimnis- vollen See. "Hier sieht es aus wie am "Roten Moor" in der Rhön," murmelt Uschi neben mir leise. Mein Schutzengel lächelt und bittet uns auszusteigen. "Ich wünsche euch eine gute Zeit und werde hier auf euch warten." Wir laufen in Richtung See. Er ist wunderschön, sanfte Wellen kräuseln die Oberfläche. Im Wasser spiegelt sich silbern der Mond. Am Ufer stehen hunderte Birken. Zwischen deren Ästen und Zweigen tanzen viele Glühwürmchen. Wir erreichen eine Bank. Vorn hier aus haben wir einen besonders schönen Blick auf den See. Unser Kommen hat einen Frosch aufgeschreckt, der mir einem lauten "Platsch" ins Wasser flüchtet und nun laut quakend auf einem Seerosenblatt sitzt. Vom anderen Ufer aus antworten mehrere Artgenossen. Wir müssen lachen. Nach einer Weile gehen wir weiter, laufen durch einen lichten Birkenwald, schrecken eine Eule auf und erreichen eine Aussichtsturm. Oben angekommen haben wir einen herrlichen Rund- blick. Eng aneinander gekuschelt setzen wir uns. Unser Gedanken gehen 8 Jahre zurück. Meine unglücklichen letzten Stunden belasten meine Freundin immer noch hin und wieder, auch wenn wir schon oft darüber gesprochen haben, das spüre ich jetzt. Jedoch ist es nicht mehr so traumatisch. Und mein körperlicher Abschied war der Anstoß für viel Gutes, eine gute Ent- wicklung, die Jojo, Shivi, Simba, Shuja und auch Uschi sehr zu Gute kamen und noch kommen. Wir erinnern uns an unsere gemeinsamen Jahre,die vielen schönen Tage, aber auch an gemeinsam erlebte Verluste. Ich fühle die Veränderungen, die in den letzten Jahren abgelaufen sind und die auch immer noch stattfinden. Aus verzweifelter Trauer wurde nach und nach große Dankbarkeit für alles, was wir gemeinsam erleben durften. Die stille Sehnsucht nach einem körperlichen Wiedersehen aber ist geblieben. Noch mehr haben wir uns zu erzählen. So viel ist geschehen in den letzten Monaten. Nach einer Weile steigen wir vom Turm, laufen zurück bis zum See. Dort verweilen wir noch einige Augenblicke, saugen die geheimnisvolle und friedliche Stimmung in uns auf, um uns immer daran zu erinnern. Dann erklingt ein leises Glöckchen. Mein Schutzengel bittet uns zurück zur Kutsche. Uschi bückt sich, pflückt eine Seerose und drückt sie mir in die Pfote. Schnell geb ich ihr einen Nasenkuss. Dann eilen wir zur Kutsche, werfen einen letzten Blick auf unseren See und steigen ein. "Vielleicht kannst du hier bald ein paar Tage Urlaub verbringen. Es wird dir guttun!" schlage ich vor. Uschi schüttelt den Kopf. "Bestimmt findest du eine Möglichkeit, um Simba und Shuja mitzunehmen", ermutige ich sie. "Versuch es einfach". Über das hügelige Land kehren wir zurück auf die große Wiese in der Nähe meines Erdenzuhauses. Eine letzte Umarmung.dann steigt Uschi aus der Kutsche. "Wir sehen uns sehr bald schon wieder," verspreche ich. "Bis bald. Hab Vertrauen in die Kraft der Natur und in das Universum. Und heute Abend sehen wir uns noch am Familienfenster." Wir winken uns zu, dann startet die Kutsche und bringt mich und meinen Schutzengel zurück ins Regenbogenland. Ich bedanke mich herzlich bei ihm und laufe zurück ins Wolkenhaus. Shivi und Jojo liegen schlafend in ihren Betten und auch ich kuschele mich in mein Bettchen und schlafe glücklich ein. Bei Sonnenaufgang weckt mich Jojo. Zart streicht sie mit der Pfote über die Seerose. "Gleich kommen alle Freunde angestürmt. Heute Abend, wenn alles ruhiger ist, musst du Shivi und mir alles genau erzählen!" Na klar, das machen wir.

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Benny, Regenbogenland

Comment from 06/27/2020

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Meine Traumreise Es ist sehr spät am Abend, der Abend vor meinem 10. Sternchengeburtstag. Nelly, Axel, Purzelchen und alle meine Freunde waren den ganzen Tag über sehr aufgeregt. Nun liegen alle endlich in ihren Betten und ich darf noch kurz die Ruhe genießen. Was wird der Tag morgen wohl bringen ? Ich bin schon so gespannt, was sich meine Freunde haben einfallen lassen. Aber ich bin auch sehr nachdenklich, denn ich weiß, dass meiner Erdenfamilie morgen viele traurige Gedanken das Herz sehr schwer machen werden. Schnell eile ich zu unserem Familienfenster. Bevor auch ich mich in mein Bett legen werde, will ich noch schauen, wie es meiner Familie geht. In einem Raum meines Erdenzuhauses brennt noch Licht. Brigitte sitzt am Tisch und schreibt etwas auf. Dazwischen blickt sie nachdenklich nach draußen in den dunklen Garten. Ich versuche mich bemerkbar zu machen, stoße dabei gegen das Fenster. Wie von Geisterhand öffnet es sich dabei. Erstaunt sehe ich nach draußen. Vor dem Fenster schwebt eine große weiße Wolke, auf der gerade eine Kutsche - gezogen von zwei weißen Pferden - angefahren kommt. Unser sehr lieber Freund, der Waldmann, verlässt den Kutschbock und tritt an das Fenster. "Lieber großer Benny, gerade ist Mitternacht und dein 10. Sternchengeburtstag beginnt. Bitte komm mit und steige in die Kutsche." Ich springe aus dem Fenster und wir steigen ein. Der Waldmann schnalzt mit der Zunge und sofort ziehen die beiden Pferde an. Wir nehmen Fahrt auf und steigen in in die Luft, fliegen unter dem glitzenrnden Sternenhimmel entlang, hoch über Flüsse, Wälder und Hügel. Bald erreichen wir mein Erdenzuhause und landen vorsichtig im Garten. Noch immer ist ein Fenster des Hauses hell erleuchtet. Schnell springe ich aus der Kutsche und laufe zum Fenster. Brigitte sitzt am Tisch und schreibt. Leise klopfe ich an die Scheibe. Erstaunt schaut Brigitte auf - und dann kommt sie an die Tür, so schnell sie kann. Gerührt umarmen wir uns. " Bitte komm mit mir," bitte ich. " Aber zieh dir eine warme Jacke an". Zusammen gehen wir durch den dunklen Garten zur wartenden Kusche. Verwundert schaut mich Brigitte an. Ich nicke ihr zu und mutig steigt sie mit in die Kusche. Der Waldmann begrüßt sie freundlich. Dann gibt er erneut das Zeichen und die Pferde setzen sich in Bewegung. Erneut steigt die Kutsche in den Nachthimmel. Unter den Sternen geht es dahin. Brigitte sitzt stumm und staunend neben mir. Sie hält meine Pfote. Nach einer kleinen Weile taucht unter uns ein See auf. Mitten in diesem See befindet sich eine kleine Insel mit Wiesen und kleinen Baumgruppen. Und genau diese Insel steuert unsere Kusche nun an. Gleich nach der Landung steigen wir aus, betreten die nachtfeuchte Wiese mit vielen bunten Blumen, um die viele kleine und große Nachtfalter herumschwirren. Am Rand die Blumenwiese erwarten uns bereits die Fee Amarylis und ihre Elfenkinder. Sie begrüßen uns herzlich. "Schön, dass ihr hier seid. Wir haben bereits auf euch gewartet. Herzlich Willkommen im Reich der Feen und Elfen! " Sie führt uns zu einem kleinen Pavillon inmitten der Wiese. Darin ein Tisch, geschmückt mit Blumen und gedeckt mit Tellern und Gläsern. Sie bittet uns Platz zu nehmen. Nun servieren uns die kleinen Elfen frische Brötchen, herrlich duftenden Blütenhonig und eine Kanne mit Blütennektar. "Nun erfrischt euch und dann schaut euch hier um. Die nächsten Stunden gehören nur euch. Rechtzeitig vor Sonnenaufgang holen der Waldmann und ich euch wieder ab." Und dann verlassen uns beide für eine Weile. Die aufregende Reise hat uns beide tatsächlich hungrig gemacht und so greifen wir tüchtig zu. Es schmeckt köstlich !!! Danach verlassen wir den Pavillon und wandern über die Wiese, bestaunen die vielen bunten uns unbekannten Blumen. am Rand der Wiese - unter einer Baumgruppe - setzen wir uns auf eine Bank. Wir haben uns sehr viel zu erzählen. Wir erinnern uns an unsere schönen gemeinsamen Jahre. Brigitte erzählt mir von ihren Sorgen und von dem einen oder anderen nicht so schönen Ereignis. Ich er- zähle ihr von meinem/unseren Leben im Regenbogenland. Aber wir schweigen auch, denn wir verstehen uns auch ohne Worte. So vergeht die Zeit. Und dann stehen der Waldmann und Amarylis vor uns und mahnen zur Rückreise. Gemeinsam geht es zur Kusche und wir steigen ein. Amarylis überreicht Brigitte und mir ein Töpfchen mit dem köstlichen Honig von der Feenblumenwiese und eine wunderschöne Blume. Herzliche bedanken wir uns bei ihr und steigen ein. Noch einmal winken wir uns zu, dann setzt sich die Kutsche in Bewegung und wir fliegen zurück. Unterwegs spüre ich, dass Brigitte wieder traurig wird. Schnell lege ich eine Pfote auf ihre Hand. " Wir bekommen noch viele Gelegenheiten für ein Wiedersehen. Sei nicht traurig. Wenn du mich brauchst, musst du mich nur rufen. Und heute Abend winke ich dir vom Familienfenster aus zu," trösten ich sie. Dann erreichen wir Brigittes Garten. Zum Abschied umarmen wir uns. Dann nimmt Brigitte ihr Honigtöpfchen und die Blume, verlässt die Kusche und kehrt ins Haus zurück. Der Waldmann und ich setzen den letzten Teil der Reise fort und erreichen sehr bald die grüne Wiese des Regenbogenlandes. Herzlich bedanke ich mich bei Waldmann und Pferden, nehme mein Honigtöpfchen und die Blume und eile zurück ins Wolkenhaus. Müde aber sehr glücklich falle ich in mein Bett und schlafe ein. Durch ein schmatzendes Geräusch werde ich geweckt. Neben meinen Bett stehen grinsend Nelly und Purzel. Die beiden haben sich doch über meinen Honig hergemacht, lecken sich gerade noch die letzten Tropfen von der Nase ! Aber wenigstens haben die beiden Frechdachse mir noch etwas übrig gelassen.

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Brigitte mit Nelly, Benny und Axel im Herzen

Comment from 06/26/2020

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Liebste Sternchen, ich wünsche Euch ein tolles Wochenende und viel Spaß bei Euren Unternehmungen. Da die Waffeln und das Eis Euch so gut geschmeckt haben, habe ich wieder viele Waffeln gebacken und mit einer Truhe Eis an Euch abgeschickt. Lasst es Euch schmecken. Liebe Grüße von dem Frauchen von Nelly, Benny und Axel Brigitte ✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰ Wie haben eine Sehnsucht, eine Ur-Sehnsucht in uns, die Geborgenheit heißt und Frieden. Eine Sehnsucht nach einer starken Hand, die uns trägt in schwachen Zeiten, die uns Ängste nimmt und tröstet, wenn wir traurig sind. Eine Hand die uns führt und weist und eine, die uns wärmt und liebt. (© Hanna Schnyders) Liebe Tiereltern, die kleinen Dinge sind es, die das Leben ausmachen. Ein Lächeln, eine Umarmung, ein gutes Gespräch, ein schönes Wochenende… Und genau das wünsche ich von ganzem Herzen. Nutzt das Wochenende, um die Batterien aufzuladen und um das Sommerwetter zu genießen. Liebe Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit und eine gedankliche Umarmung Brigitte mit meinen Seelenhunden tief im Herzen

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Danke, lieber Hippo

Comment from 06/16/2020

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Wir schauen in die Sterne und sehen dein Gesicht, hören den Wind, der deinen Namen spricht, wir atmen die Luft, sie riecht nach dir. Du bist überall, nur nicht hier. Wir vermissen und lieben dich. (unbekannt) Liebster Hippo, woher wusstest du, dass Coldplays "Viva la vida" eines meiner absoluten Lieblingslieder ist? Und es klingt absolut phantastisch auf dem Saxophon. Danke, dass du Pauline damit einen kleinen geheimen Gruß von mir überbracht hast. Es waren zwei herrliche Abenteuer, die Pauline an ihrem Ehrentag erleben durfte. Ich bin immer noch fasziniert, dass ihr Sternchen in einer zeitl- und raumlosen Dimension lebt und so alles gleichzeitig und überall möglich ist. Diese Vorstellung ist tröstlich. Vielleicht findet die Vergangenheit auch erst in der Zukunft statt. Da kann einem beim Überlegen ziemlich schwindlig werden. Auf jeden Fall gelten unsere Maßstäbe im Regenbogenland nicht. Nur eines hat immer Gültigkeit: wir werden euch Sternchen nie vergessen und immer lieben, denn durch eure Einzigartigkeit habt ihr uns ein Stück vollständiger gemacht. Du warst ja drei Tage nach Paulis Geburtstag schon wieder in einer besonderen Mission unterwegs. Als Wächter über das Schottenkaro hast du Sam den ersten, besonders schweren Sternchengeburtstag erleichtert. Da dein Frauchen nicht dabei war, poste ich diese Geschichte auf deiner Seite (und setze deine Erlaubnis voraus, danke). Küsschen, Drina Liebe Marika, Brigitta hat zu Ostern Sams (Maine Coon Kater) Seite geschlossen, weil die Gedenkseiten sie noch mehr heruntergezogen haben. Manchmal sind die Schicksale auch nur schwer zu ertragen. Heute habe ich von einem wunderschönen Katerchen gelesen, der nur mit sechs Monaten FIP erlegen ist. Dann möchte ich am liebsten schreien... Da ich Kontakt mit Brigitta habe, habe ich die Geschichte für Sam per E-Mail verschickt und poste sie hier für dich zum Nachlesen. Ich umarme dich und schicke für Missy ganz viele Streicheleinheiten. Ganz liebe Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit Drina mit Jasper und Pauline im Herzen ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ In den letzten Wochen hatten sich die Sternchen rasant bei Autorennen und relaxt am Strand vergnügt. Sie hatten sich munter durch das Schlaraffenland gewünscht und vor allem gefuttert. Das Festtagskomitee Nelly, Benny und Axel hatte beschlossen, den nächsten Anlass außerhalb des Regenbogenlandes zu begehen. Die Idee für die anstehende Reise zum ersten Sternchengeburtstag ihres lieben Freundes Sam hatte Sammys Frauchen Brigitta selbst geliefert… Jener Tag, der Sams Familie das Herz gebrochen und ihn in eine andere Welt abberufen hatte, begann mit dem schönsten Sonnenaufgang, den die Rasselbande je gesehen hatte. Sie stahlen sich heimlich und leise aus ihren Hängematten und waren versucht, Sam zu wecken, damit er dieses phantastische Naturschauspiel mit eigenen Augen sehen konnte. Immerhin war es wie ein Geschenk der Unendlichkeit an ihn. Sam schlief noch an Kaspar und Nando sowie seine beste Freundin Maja gekuschelt, die nur wenige Tage nach ihm im Regenbogenland angekommen war. Das verband die beiden Samtpfoten auf eine ganz besondere Weise und jedes Sternchen wusste, wie prägend die erste Zeit im Paradies war, damit das wunde Herz heilen konnte. Balou schrieb mit seiner flinken Feder alles haargenau auf; er war ein wahrer Meister der Worte und mit ihnen malte er ein Bild, das sich Sam später ansehen konnte. Daher ließ man den Schnippo noch schlafen. Der Chor probte hinter der Scheune und das einstudierte Lied ging ihnen harmonisch von den Lippen. Unter der Regie von Jojo, Merlin und Shiva weckten sie den selig schlummernden Sam: Liebster Sam, unser Kleini ist heute das Sternchengeburtstagskind Ein Jahr ist vergangen, seitdem dich ins Regenbogenland zog der Wind Seit 366 Tagen deine Lieben Brigitta, Jens und Dougie dich vermissen An diesem besonderen Tag sie möchten dich überschütten mit Küssen Das übernehmen herzlich gerne deine Freunde von der Rasselbande Auf der Festwiese haben ein Mahl vom Feinsten gebracht zustande An Sams Familie statt stürzten sich alle Sternchen auf den Jubilar. Maja war am schnellsten und überschüttete ihren Lieblingsfreund mit Kinn- und Köpfchenkraulis sowie Fellzauslern. Sam ließ sich das mehr als gerne gefallen, denn seine Freundin Maja fühlte sich an wie ein großer weicher Wattebausch. Geduldig standen die Freunde in der Gratulationsschlange und als die beiden ausgekuschelt hatten, wurde Sam umarmt, geknutscht und mit warmen, tröstenden Worten verwöhnt. Tief im Innersten wusste jedes Sternchen, dass es auf ewig mit seinen Liebsten verbunden war, doch besonders zum ersten Sternchengeburtstag schlichen sich Traurigkeit und Vermissen wieder verstärkt in ihre kleinen Herzen. Die Rasselbande war sich sicher, dass ihr Freund Sam bald der liebenswerte Witzbold, als den ihn seine Familie kannte, sein würde. Maja ließ es sich nicht nehmen, ihn auch noch mit Ohrkraulis zu bedenken, bevor sie ihn höchstpersönlich zu seinem Ehrenplatz an der Frühstückstafel brachte. Die Tafel war wunderschön anzusehen: auf weißen Damasttischdecken fielen die Servietten mit Einhornmuster und die magentafarbenen Blumen in unzähligen Vasen auf. Beim Hinsetzen sah Sam, dass es sich um stachlige Disteln handelte. Was hatte das zu bedeuten? Er hatte keine Zeit, dieser Frage auf den Grund zu gehen, denn schon nahten die Engel und Feen mit Servierplatten voll verführerisch duftender Leckereien. Sam witterte Pute, Thunfisch und Schabefleisch und machte sich genüsslich über die Köstlichkeiten her. In der nächsten Stunde frönten die Sternchenfreunde einem wahren Gelage, bis selbst die größten Vielfraße – es werden keine Namen genannt! – sich das pralle Bäuchlein hielten. Pauline, Jasper und Sammy traten vor Sam und verkündeten einträchtig: Deine Sternchengeburtstagstafel schmücken Disteln und Einhorn Das Fabelwesen hat ein gewundenes Horn, die Blumen viel Dorn Beide Symbole zieren das Wappen eines Landes im Norden Bei allerlei kuriosen Wettkämpfen sich dort messen Horden Es wird natürlich und interessant, bist du schon gespannt? Gemeinsam verraten wir dir: es geht heute nach SCHOTTLAND Sam blickte zunächst verwundert und dann begeistert, denn seine Brigitta und sein Jens sind große Schottlandfans. Mulles Sternchengeburtstag hatte die Rasselbande auf die Isle of Mull geführt und Sam hatte vermutet, dass damit das Reiseziel Schottland abgehakt war. Umso entzückter war er nun, dass es in den Norden Britanniens ging. Auf dieser Reise würde er sich seiner Erdenfamilie noch näher fühlen. Gerade als er sich fragte, ob die Sternchen sich wieder in die landestypischen Karos schmeißen dürften, ließen Hippo und Jimmy ihn wissen: Standesgemäß kleiden wir uns wie die Clans In der Scheune warten auf euch edle Tartans Es gab kein Halten mehr. Blitzschnell waren alle Sternchen in der Scheune verschwunden und kamen in Rekordtempo wieder heraus. Sie bildeten in ihren Kilts, Plaids, Kleidern und Hosen im typischen Karomuster ein Bild für die Götter. Abgerundet wurde der Look durch Mützen, Strümpfe, Fliegen, Krawatten und kleine Täschchen im Schottenkaro. Axel und Benny erklärten, dass heute wieder die Apparier-Meister die Sternchen zu ihrem Ziel befördern würden. Kaum hatte sich die Gesellschaft um Ariane, Fee, Miezi, Nele, Sena und Gismo versammelt, standen sie auch schon in einer atemberaubenden Landschaft aus sattem Grün. Der Reisetrupp machte sich auf eine Wanderung durch die abwechslungsreiche Hügel-, Moor- und Küstenwelt der schottischen Highlands. Auf einsamen Wegen abseits der ausgetretenen Pfade begegneten ihnen nur Berghasen und Moorschneehühner. Der letzte Aufstieg, den Biko, Bommel, Linus und Rambo anführten, eröffnete den Blick auf den endlosen Horizont und das Eilean Donan Castle, das auf einer kleinen Landzunge lag. Bei Flut war es nur durch eine steinerne Brücke zu erreichen. Prinzi berichtete, dass die Burg schon häufig als Kulisse für Filme gedient hatte, unter anderem für Braveheart und James Bond. Gismo und Maunzy staunten vor Ehrfurcht. In der Ferne konnte man die zerklüfteten Umrisse der Insel Skye erkennen. Flotter Pfote erreichten sie den nördlichsten Botanischen Garten der Welt: Inverewe Gardens wartete dank des warmen Golfstroms mit einer für diesen Breitengrad exotischen Pflanzenwelt auf. Inmitten der kargen Küstenlandschaft bezauberte dieses üppige Gartenparadies vor allem Fleckchen, Jule, Lara, Maja und Susi. Über die tektonische Verwerfung des Great Glen kamen die kleinen Highlander zum Höhepunkt ihrer Reise: das Dorf Braemar, das jährlich Schauplatz der Highland Games war. Eigentlich fanden diese erst später im Jahr statt, aber das Organisationskomitee hatte zu Ehren des Jubilars mit Hilfe des Oberengels an der Uhr gedreht. Einst mussten sich die Gefolgsleute der Clanchefs in verschiedenen kuriosen Disziplinen messen, um ihrem König die Treue zu erweisen. Die Spiele waren bereits in vollem Gange. Zunächst mischten sich die Sternchen unauffällig unters Volk und verfolgten den Wettkampf im Gewichtweit- und –hochwurf von den Sitztribünen aus. Als das Baumstammwerfen angekündigt wurde, hielt es die Rasselbande nicht mehr auf den Sitzen und sie stürmte die Arena. Wie zu Purzels Rittergeburtstag standen je nach Körpergröße unterschiedlich große und schwere Baumstämme zur Verfügung und alle stellten ihre Kraft und Geschicklichkeit unter Beweis, indem sie die Pfähle so weit wie möglich warfen. Sie hatten einen Riesenspaß dabei und wurden durch die aufspielenden Pipebands zu Höchstleistungen getrieben. Misiu ging als Champion aller Klassen hervor und verstärkte anschließend das Team um Celly, Luna, Cedric und Nicko, die im Tauziehen gegen Lina, Momo, Purzel, Rusty und Sam antraten. Emma und Paula kauten vor Spannung an ihren Krallen. Die Mannschaft von Sam trug den Sieg davon und seine Mitstreiter hoben ihn triumphierend auf ihre Schultern. Sie kamen an der königlichen Loge vorbei und Cora hätte schwören können, dass die Queen Sam majestätisch zunickte. Nächster Stopp war der Ort, an dem die Apparier-Meister Kraft für die Heimreise tanken wollten. Nelly, Axel und Benny zählten die Sternchen durch und stellten fest, dass Dora, Lemmi, Merle, Minna, Mulle, Nele und Nina fehlten. Frenetischer Applaus lenkte die Rasselbande von der Suche ab, denn ihre Neugier und die Gewissheit, dass ihren Freundinnen nichts passiert sein konnte, gewann die Oberhand. Sie folgten dem Klatschen und standen mit offenen Mäulchen da. Nicht nur hatten sie die Vermissten gefunden, nein, die kleinen Derwische waren gerade dabei, durch atemberaubende Pfotentechnik den Sieg im Highland-Tanz-Gruppenwettbewerb zu holen. Voller Glücksgefühle über das Spektakel landeten die Sternchen zur Dämmerung am Loch Ness. Mit Spannung nahmen alle am Seeufer Platz und hielten geduldig Ausschau nach dem ominösen Seeungeheuer Nessie, denn sie waren von ihrer Existenz überzeugt. Als der Mond aufging, kam Bewegung in die spiegelglatte Wasseroberfläche und – Timmi und Tom sogen hörbar den Atem ein - Nessie reckte den Kopf in die Höhe und winkte den Sternchen zu. Sie gratulierte Sam zu seinem Ehrentag und flüsterte ihm ein paar Worte ins Ohr. Anton, Elli, Molly und Joy hatten sich die ganze Zeit hinter Lee und Pietsch versteckt und wollten nun neugierig wissen, was Nessie – die gar nicht wie ein Monster aussah – Sam zugeraunt hatte. Er wiederholte ihre Worte: „Nur wer reinen Herzens ist, kann mich sehen. Denn ich bin euer geheimer Wunsch, der nur bei innerem Frieden an die Oberfläche taucht“. Die Sternchen nickten, denn das waren weise Worte. Die Engel und Feen entfachten ein gemütliches Lagerfeuer und zusammen mit Nessie verbrachten die Freunde einen leckeren und lauen Abend am Ufer des idyllischen Loch Ness. Der Mond schien auf sie herab, als ein blinkender Stern vor Sams Füße fiel. Maja nickte ihm zu und gemeinsam verschwanden die beiden für eine kleine Ewigkeit, damit Sam in Gedanken und mit ganzem Herzen in liebenden Erinnerungen an seine Brigitta schwelgen konnte. Als sein kleines Herz neue Kraft getankt hatte, schlossen sich die beiden unzertrennlichen Samtpfoten wieder ihren Freunden an. Diese erwarteten sie bereits und Felix und Jonny beschlossen den denkwürdigen Tag mit einem Gedicht: Dein erster Sternchengeburtstag führte dich ins ferne Schottland Ein Fleckchen voll wildromantischer Schönheit in grünem Gewand Ein Fabeltier und eine stachlige purpurne Blume dafür Symbole sind Stehen für Anmut, Reinheit, Wildheit - all das sich auch bei dir wiederfind Deine Zeit auf Erden war viel zu kurz und wurde heimtückisch beendet Warst Clown, mutig, immer mittendrin, hast keine Sekunde verschwendet Zeit ist eine Maßeinheit und sagt nichts aus über Liebe, Glück, Dankbarkeit Hast das Erdenleben mit deinen Liebsten genossen für alle Ewigkeit All dies wirst du immer in deinem Herzen voll Stolz und Freude tragen Wenn die Wehmut verfliegt, wird auch Brigittas Herz nicht mehr verzagen Bei diesen Worten funkelte der Stern in Sams Pfote genauso wie das Feuerwerk in seinem Herzen.

Condolence image of Danke, lieber Hippo

Balou für Pauline zum 13. Geburtstag

Comment from 06/10/2020

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Der Wohlgeruch von wunderbar duftenden Kräutern kam bis zum süßesten Mümmelnäschen im Regenbogenland. Pauline schlug die Augen auf und streckte ihr Näschen der Duftwolke entgegen. „Überraschung!“ Vor ihr stand Jasper mit einem bunten Blumen- und Kräuterstrauß in der Hand. Heute in seinem Smoking umwerfend schick aussehend, hielt er ihr fast schüchtern ihren Geburtstagsstrauß entgegen. Wir, die Rasselbande, hielten uns im Hintergrund damit Jasper seiner Herzdame in aller Ruhe und Privatheit gratulieren konnte. Wir warfen trotzdem ab und zu verstohlene Blicke auf das Liebespaar. Es war zu goldig zu sehen, wie sie miteinander sprachen, sich die Pfoten streichelten und Küsschen gaben. Nach einiger Zeit drehte sich Jasper zu uns und winkte uns herbei. Wir huschten schnell rüber und sangen vierstimmig: Alles Gute zum Geburtstag liebe Pauline Heute bekommst Du wieder ein Jahr mehr Dieses schöne Ereignis freut uns alle sehr Denn wir dürfen dir schenken Praline Und für dich herrlich spielen Violine Nelly überbrachte ihr in unser aller Namen eine Auswahl von exquisiten mit den Zutaten der Mannerschnitte zubereiteten Pralinen. Shiva, Merlin, Gismo, Kaspar, ebenfalls Smoking tragend, und Minna, in einem schönen silbernen Abendkleid, nahmen mit Violine, Bratsche und Cello auf Stühlen Platz und spielten ein anmutig und heiter klingendes Stück, das ein bisschen so klang: https://www.youtube.com/watch?v=7sKjiltwLa0. Das Stück war so fröhlich, dass wir uns an die Pfötchen fassten und dazu tanzten. Pauline schlug vor Begeisterung in die Pfoten, wurde dann aber von Jasper mitgerissen und wirbelte mit ihm zwischen den Tanzpaaren. Als das Stück zu Ende war, waren wir alle außer Puste. Misiu, auch sehr elegant im Smoking, trat hervor und kündigte mit Baritonstimme an: Es war herrlich das Pfötchen zu schwingen Nun wollen wir das Buffet verköstigen. Wenn auch etwas Wehmut heute mitschwingt, Weil so ein Tag sie immer mit sich bringt, Deinen Geburtstag werden wir Dir versüßen Damit erträglicher wird das Vermissen An diesem 2. Geburtstag ohne Deine liebe Drina. Aber sie wird heute mit Dir feiern, sei sicher Und ständig denken an ihren 2. Teenager. Ich bitte Dich, nun zum Buffet Dich zu begeben Auf Dich, holdes Geburtstagskind, wollen wir einen heben. Jimmy und Purzel hackten sich bei Pauline ein und brachten sie von den Schlafgemächern zwischen den Bäumen mit den Hängematten zur Festwiese am See. Die Engel und Feen hatten eine wunderschöne Geburtstagstafel mit vielen weißen und gelben Blumen und Teelichtern gedeckt. Es wurde mit Champagner auf Pauline angestoßen und wie immer gab es erst mal ein langes nur durch wohliges Schmatzen und Gekicher unterbrochenes Schweigen, während alle Sternchen-Pfötchen alle Delikatessen kosteten. Als alle satt waren und die Gespräche wieder lauter wurden, klopfte Benny gegen seinen Champagnerkelch und kündigte an, dass wir alle Pauline und Jasper bei einer ganz besonderen Reise begleiten würden. Ein Wind kam auf und wir erblickten mehrere Kutschen, die sich im Himmel näherten. Sie landeten sanft auf dem dichten Gras, wir stiegen alle ein, die Pferde galoppierten los und wir hoben ab. Wo wir wohl hinflogen? Das verrate ich nicht, denn genauso wie es für Pauline eine Überraschung sein sollte, soll es auch für Dich, liebe Drina, eine Überraschung sein. Nur so viel will ich Dir verraten: es war eine Idee von Jasper... Wir hatten so viel Spaß von den Kutschen aus alle Wolken im vorbeifliegen anzufassen, Wolkenstückchen mitzunehmen und damit Wolkenbällchen zu formen, dass der Flug uns sehr kurz vorkam. Schon setzten die Pferde zur Anlandung an. Wir sahen eine große Stadt mit vielen Kirchen, näherten uns einem weitläufigen Park mit einem See und landeten sanft in der Nähe des Wassers. Pauline kam die Luft irgendwie bekannt vor, aber wir ließen ihr keine Zeit, darüber nachzudenken. In einer der Kutsche hatten wir Dirndl, Lederhosen, Hüte und Wanderstöcke für uns alle mitgebracht. In großer Aufregung zogen wir uns an. Pauline sah in ihrem rosafarbenen Dirndl mit elfenbeinfarbener Spitzenbluse umwerfend aus. Shiva und Hippo banden ihr einen Blumenkranz im gleichen Rosaton um den Kopf. Jasper hatte seine Lederhose ebenfalls angezogen und, auf seinem Wanderstock sich stützend, bewunderte er seine zauberhaft und glücklich aussehende Pauline. - Meine liebe Pauline, sogar der bunteste Frühling sieht im Vergleich zu dir blass aus, sagte er mit pochendem Herzen. Wir ließen die Pferde sich am See unter den schattenspendenden Bäumen erholen und machten uns auf den Weg Richtung Süden. - Diese Siedlung hieß früher „zu den Mönchen“, sagte ich zu Hippo während wir durch den Englischen Garten liefen. Du weiß ja, ich war auch mal ein Mönch, allerdings ein buddhistischer in Lhasa. Das ist lange her, aber ich könnte Dir Geschichten erzählen... Am südwestlichsten Ende des Englischen Gartens liefen wir durch den Hofgarten und über den Odeons- und Marienplatz. Am Viktualienmarkt füllten wir unsere Rucksäcke mit, na klar, Viktualien, und dann versammelten wir uns um Pauline, Jasper, Benny und Misiu auf dem Jakobsplatz. Jasper kündigte seiner Herzdame an, welches Abenteuer er sich zu Ehren ihres 13. Geburtstags ausgedacht hatte: Liebe Pauline, die du so sehr liebst die Natur Wiesen, Blumen, Kräuter für Dich sind Erlebnis pur Eine Wanderung wir heute werden machen Mit hoch spirituellen Komponenten und historischen Monumenten An der St. Jakobskirche wir uns versammeln Denn auf dem Jakobsweg wir wollen pilgern Und wunderschöne Eindrücke und Einsichten sammeln. Wir beobachteten, wie die Schulschwestern des Angerklosters Pilger, die uns nicht sehen konnten, aussandten und ihnen den Reisesegen gaben. - Der Anger war schon im 12. Jh. Rast- und Sammelplatz auf dem langen Weg zum großen Jakobsheiligtum in Santiago de Compostela, erklärte uns die weise Jojo. Jasper verteilte jedem von uns eine Muschel und einen Stab und wir brachen singend auf. Unser Weg führte uns entlang der Isar und durch den Forstenrieder Park zum Kloster Schäftlarn. Dann marschierten wir am Starnberger See und am Kloster Andechs vorbei. Da wir beides bereits an Susis 2. Sternchengeburtstag besichtigt hatten, hielten wir nicht an. Wir machten einen kleinen Umweg bis Utting, um bei der um 1150 errichteten und auf einem kleinen Hügel am Seeufer liegenden St. Jakobskirche eine kleine Verschnaufpause einzulegen. Durch eindrucksvolle Wälder und reizvolle Wiesenlandschaften ging es weiter zum Kloster Wessobrunn. Wir tranken aus der Wessobrunner Quelle und stärkten uns mit den mitgebrachten Viktualien unter der tausendjährigen Tassilolinde. Als wir uns erholt hatten, stiegen wir auf den Hohen Peißenberg, wo der Anblick des Alpenpanoramas mit Alpspitze und Zugspitze uns die Sprache verschlag. Dann ging es über kleine Holzbrücken und Felsensteige durch die Ammerschlucht zum 1073 gegründeten Kloster Rottenbuch. Auf unserem Weg nach Lechbruck am See machten wir einen kurzen Abstecher, um die Wieskirche zu bewundern. Auf dem Brettlesweg gingen wir dann über Bretterstege, das fand Pauline ganz lustig, um den Wiesfilz mit seinen Krüppelkiefern, leuchtenden Birken, Moosen und Gräsern zu entdecken. In Lechbruck am See mussten wir das Flößermuseum besichtigen, weil wir im Regenbogenland schon so oft Floss gefahren sind. Nun waren wir so nah am Schloss Neuschwanstein, dass wir es nicht lassen konnten, Pauline eine ganz besondere Überraschung zu bescheren. Jasper bat sie, die Augen zuzumachen, nahm sie an der linken Pfote während Slado ihre rechte Pfote festhielt. Mit einem Riesensprung landeten wir direkt vor dem Schloss. - Mach die Augen auf, Paulinchen! - Das ist ja mein Mannerschloss!!! rief sie ganz erstaunt. Es ist zwar nicht aus 99898 Tafeln gemacht, aber trotzdem schön!!! Wir schlenderten um das Schloss und genossen die Aussicht. Nun hatten wir bereits viel gesehen und die Wasserratten unter uns – zu denen ich gehöre – konnten es kaum erwarten, an dem Bodensee anzukommen. Eine letzte Kirche wollten wir aber noch sehen. Wir dachten ganz intensiv „Genhofen St. Stefanskapelle“ und schon standen wir vor der aus dem 14. Jh. stammenden Kapelle. Mit dieser Besichtigung wollten wir den andächtigen Teil unserer Pilgerfahrt abschließen. Vor dem 1523 vollendeten Altar, der einen Jakobus mit Stab und Muschel zeigt, legten wir alle unsere Muscheln ab. Wir hielten uns an den Pfoten und bedankten uns beim Schutzpatron der Pilger und Wanderer für die wunderbare Pilgerfahrt. Mit einem Sprung waren wir dann am Bodensee, wo einige von uns genüsslich badeten, während andere auf dem Pfänder die atemberaubende Aussicht genossen. Nun sind wir wieder im Englischen Garten. Blitzschnell ging es wieder zurück. Augen zu, ganz fest an Drina denken, Zauberspruch sagen: „Hammas Packmas Gemma“ und voilà! Wir haben die Pferde wieder getroffen, die den Englischen Garten gewissenhaft abgegrast haben. Nun erholen wir uns alle im Biergarten am Chinesischen Turm. Gute Brezen und gutes Bier gibt’s. Ich sitze hier mit einem Maß Bier vor mir, ein bisschen am Bankrand, denn ich kann nicht richtig schreiben, wenn alle schunkeln. Ich bin gerade damit fertig geworden, alles aufzuschreiben, was wir seit heute morgen erlebt haben. Es war viel! Dabei haben wir erst Nachmittag. - Mir hat Surfen am Nelly Bay Beach und in Biarritz so viel Spaß gemacht, ich will mich gleich nochmal am Surfen im Eisbach versuchen, ruft Nelly plötzlich, immer noch unternehmungslustig. Wer macht mit? - Ich! Ich! Ich auch, wird aus vielen Mäulchen gerufen. Luna, Hippo und ich wollen natürlich auch nochmal surfen und sind dabei. Luna konnte es eh kaum erwarten, wieder an der Isar entlang zu toben und durch das kühle Wasser zu gehen. Mit von der Partie sind auch Purzel, Nele und Lara, Misiu und Rusty, sowie Emma und Paula. Die Samtpfötchen Minna, Fee, Gismo, Jule, Maja, Joy, Elli, Kaspar und Nando wollen lieber auf Liegestühlen am Seehaus die Sonne genießen, während Mulle, Miezi, Jonny, Felix und Lemmi es bevorzugen, begleitet von Cora, Merle und Lina unter den schönen schattigen Alleen des Parks zu spazieren. Susi, Jimmy, Nele, Nina, Sena, Klärchen und Timmi entscheiden sich für eine kleine Bootsfahrt auf dem See. Jojo, Shiva und Merlin wollen sich lieber den Chinesischen Turm und den Monopteros näher ansehen und werden von Maja, Sam und Momo begleitet. Schließlich bleiben Rambo, Gismo, Cedric, Nicko und Ariane lieber im Biergarten, um weitere Spezialitäten zu versuchen. Und Pauline? Pauline will auch noch mal surfen und ich freue mich sehr, dass das Geburtstagskind mit uns kommt. Sie reitet die Eisbachwelle auf Nellys Rücken und Jasper auf Bennys Rücken während Luna, Purzel, Slado, Hippo und ich sie anfeuern. Nach mehrmaligem Hüpfen auf die Welle und im Zigzag surfen setzt sich Pauline, außer Puste, im Gras neben uns und schaut vergnügt zu, wie sich Luna, Nele, Lara, Misiu, Rusty, Emma und Paula im Wasser amüsieren. - Liebe Pauline, setzt Jasper an, Du hast es heute morgen bereits am Duft gemerkt. Wir sind wieder zu Hause. Gib mir Deine Pfote, in einigen Minuten sind wir da. Wir sind nur ein Hasensprung entfernt. Pauline und Jasper zwinkern uns mit einem strahlenden Lächeln zu und hoppeln davon... Mit surfen, Boot fahren, besichtigen und spazieren gehen, essen und anstoßen, oder ausruhen und entspannen verbringt die Rasselbande einen wunderschönen Spätnachmittag. Nun dämmert es. Wir haben uns alle beim Treffpunkt am See wieder eingefunden. Wir werden am Seeufer bleiben und auf Jaslines Rückkehr warten. Wir haben ein Lagerfeuer angezündet und jede Gruppe erzählt lebhaft, was sie gesehen und erlebt hat. Langsam werden wir müde. Wir legen uns hin, strecken die Pfoten aus, legen die Schnauze auf der Pfote und machen es uns bequem. Hippo holt das Saxophon aus dem Koffer und spielt „La vie en rose“ (ein bisschen so: https://www.youtube.com/watch?v=HTL4EjMYggI). Uns allen geht es richtig gut. Meine Augenlider werden langsam schwerer... Bevor ich mich in Morpheus Arme fallen lasse, möchte ich nach Pauline und Jasper schauen. Vielleicht auf der anderen Seite des Lagerfeuers bei den Samtpfoten? Nein, Pauline und Jasper sind noch nicht da. Bestimmt sitzen sie noch mit Drina, ihrer Mama, Mimmi und Milko im Garten bei Kerzenschein und genießen das Zusammensein in dieser so angenehmen lauwarmen Nacht. Ach, seufze ich glücklich, das Leben kann so einfach schön sein und ich drücke meine Schnauze noch tiefer zwischen meinen beiden Vorderpfoten. Hippo liegt auch ganz friedlich da, so wie wir alle. Wir schlafen alle glücklich ein, mit dem wundervollen Gefühl im Herzen, dass Pauline nur einige Straßen von uns gerade ihr schönstes Geburtstagsgeschenk erlebt.

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Dein Frauchen

reply from 06/10/2020

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Danke mein lieber Hippo, dass Du nach dieser herrlichen Pilgerfahrt wieder mal das Saxofon ausgepackt hast :-))) In ewiger Liebe Dein Frauchen Marika

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Tausend Dank & Küsse für Hippo

Comment from 06/02/2020

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Steh nicht an meinem Grab und weine. Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht. Ich bin in den tausend wehenden Winden. Ich bin der Diamant, der im Schnee glitzert. Ich bin das Sonnenlicht über dem reifen Korn. Ich bin der sanfte Herbstregen. Wenn Du in der morgendlichen Stille erwachst, bin ich der Vogel, der sich schnell in die Lüfte erhebt und zwitschert. Ich bin der Stern, der in der Nacht scheint. Steh nicht an meinem Grab und weine. Ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot. (American Indian) Liebster Hippo, bei dir möchte ich mich ganz herzlich für die wunderbare und immer stimmungsmäßig passende Musikbegleitung bedanken. Es macht mir immer wieder Spaß herauszufinden, welches Lied du dir für die musikalische Untermalung einfallen lässt. Die Rasselbande muss aufpassen, dass du auch noch andere Dinge erleben darfst. Manchmal neigt man dazu, wenn jemand etwas besonders gut kann und macht, denjenigen darauf festzulegen. Der arme Misiu muss ja auch immer Bollerwagen ziehen... Balou hat dir bestimmt schon erzählt, wie sehr mir euer Ausflug und der Bericht davon gefallen hat. Abgesehen davon, dass es ein spirituelles Erlebnis war, das im wahrsten Sinn die Herzen und Seelen öffnete, war es eine wunderbare Reminiszenz nicht nur an eine eigene Reise (die erste nach Jaspers Verlust!), sondern an meinen über alles geliebten und vermissten Papa. Es ist diese melancholische Mischung zwischen Traurigkeit und Freude... Ich bin mir sicher, du weißt, was ich meine. Ihr Sternchen habt jetzt eine Woche Ruhepause, bevor euch neue Abenteuer und Erlebnisse bevorstehen. Ich streichel dich ganz lieb und schick dir Küsschen ins Regenbogenland, Drina mit Jasper und Pauline für immer im Herzen ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Eine Woche nach dem aufregenden Klettererlebnis im Hochseilgarten nahte mit Jaspers 13. Geburtstag die nächste Feierlichkeit. Pauline gab den entscheidenden Hinweis für eine rasante Überraschungsparty. Das Organisationskomitee Nelly, Axel und Benny zog die mittlerweile ebenfalls versierten Event-Planerinnen Dora, Emma und Paula zurate, weil die Komplexität der Idee nicht zu unterschätzen war und die Vorbereitungen die ganze Kreativität der Sternchen erforderten. Als der Waldmann, die Feen und Engel sowie die Waldfee Anniki ihre volle Unterstützung zusagten, ging man das aufwändige Vorhaben an. Kaninchen sind von Haus aus neugierig und deshalb waren immer abwechselnd alle Sternchen beschäftigt, Jasper von der richtigen Fährte und der möglichen Entdeckung abzulenken. Nun war er da, der große Tag, an dem aus Jasper ein Teenager wurde. Natürlich lag seine über alles geliebte Pauline dicht an ihn gekuschelt, wie in den gesamten über zehn gemeinsamen Erdenjahren. Sammy und Jimmy komplettierten das Überwachungskomitee. Die „Geheimsache Jasper“ sollte bis zur letzten Sekunde unter Verschluss gehalten werden. So bekam der Jubilar auch nicht mit, wie sich die Sternchen aus ihren Wolkenhäuschen schlichen und hinter der Scheune versammelten. Luna führte den Chor an, der vor Jaspers Hängematte stehen blieb und fröhlich sang: Liebster Jasper, unser kleiner großer Freund, wir gratulieren dir Zum 13. Geburtstag wünschen dir von Herzen nur das Beste wir Deine Menschenmama Drina voll Sehnsucht und Liebe an dich denkt Dich mit einem reich gefüllten Körbchen voller Leckereien beschenkt Heute wird aus einem kleinem Häschen ein ganz fescher Teen Nach dem Festmahl wir frönen deinem liebenswerten Spleen Pauli machte einen Riesensatz und gratulierte ihrem Jasper als erste; sie busselte sein hübsches Gesicht samt Mümmelnäschen und Löffel von oben bis unten und wieder zurück ab. Die Rasselbande stand geduldig daneben und ließ sie gewähren. Als Pauline kurz Luft holen musste, drängten sich die Sternchen an ihr vorbei und beglückwünschten Jasper. Liebe Worte, aufmunternde Schulterklopfer und verstohlene Küsschen begleiteten die von Herzen kommenden Gratulationen. Biko und Dora hielten die beiden Enden eines großen weißen Leinentuchs fest. Es war klar, dass sich dahinter eine Überraschung verbarg. Lina sah, dass Pauline sie schon herausposaunen wollte und hielt ihr liebevoll das Mäulchen zu. Anton und Elli kicherten bei dem Anblick der nach Luft schnappenden Pauline. Benny nickte Biko und Dora zu, die in dem Moment das Tuch fallen ließen und den Blick auf eine aufgebaute Champagnerpyramide freigaben. Daneben standen Balou und Hippo, riefen laut „surprise“ und liefen mit einem Glas auf Jasper zu. Schnell bedienten sich alle Sternchen und wiederholten den einstudierten Toast auf Jasper im Chor: Happy Birthday Jasperle, wir trinken alle auf dein Wohl Hoch sollst du leben - Prost, Cheers, Sante, Zivili und Skol Die Gläser klirrten ununterbrochen, denn jeder wollte mit dem Geburtstagskind anstoßen. Als der Champagner genüsslich geschlürft war, nahmen Merlin und Shiva Jasper auf ihre Schultern und trugen ihn zum Strand. Die Engel und Feen hatten die Biertische und –bänke ungewöhnlich eingedeckt: auf roten Tischdecken lagen schmale schwarze Tischläufer, die weiße Striche in unterschiedlicher Breite aufwiesen. Die Gläser und Flaschen waren mit schwarz-weiß karierten Banderolen ummantelt. Den Platz des Jubilars schmückten Wimpel, die mit einer goldenen Eins oder einem Pokal geschmückt waren. Jasper setzte sich, wurde aber aus der Dekoration nicht recht schlau. Nele und Lara eilten mit frisch ausgebuddelten Löwenzahnstauden herbei und garnierten damit Jaspers Teller, auf dem bereits feinste Kräuter wie Basilikum und Petersilie sowie Kohlrabiblätter und Möhrengrün lagen. Jasper lief bei diesem köstlichen Anblick das Wasser im Mäulchen zusammen. In der nächsten Stunde schmatzten, erzählten und lachten die Sternchen, dass es eine Freude für die Engel und Feen war. Axel nickte Momo und Kaspar zu, die unisono erklärten: Liebster Jasper, du kannst rasen, ja richtig ordentlich flitzen Schlägst deine Haken elegant und in riesengroßen Sätzen Mochtest das Autofahren, deine Ohren nur so flogen dabei Wirst heut schnelle Runden drehen, mit einer Pfote aus Blei Jasper hörte das Gesprochene, schaute auf die Tischdeko und in Paulines strahlendes Gesicht. Dann fiel der Groschen: ein Autorennen! Er wiederholte den Gedanken laut und Pauline fiel ihm kreischend um den Hals, denn sie kannte seinen geheimen Wunsch (natürlich neben der Reise in den Jasper Nationalpark, die zu seinem Sternchengeburtstag realisiert worden war). Pauline und Sammy erklärten: In der Scheune sind die Dinge, die einen Rennfahrer ausmachen Im Anzug, mit Helm und Handschuhen schafft man locker 100 Sachen Wer kein Freund von Geschwindigkeit, schnappt sich `ne Fahne Feuert an die Fahrer durch Schönheit oder durch die Schikane Das Tempo, mit dem die Sternchen zur Scheune rasten, war schon rekordverdächtig. Drinnen standen Fahreranzüge, Gesichtsmasken, Helme und Handschuhe, hübsche Kleidchen und Röckchen sowie Flaggen in schwarz-weiß kariert, gelb, rot und gelb-rot gestreift bereit. Die Rasselbande stürzte sich auf die angebotene Auswahl und trat in der gewählten Montur durch die Scheune auf die Festwiese. Jasper stand das Mäulchen offen, denn die Festwiese glich einem Formel-1-Kurs. Wie zu Purzels Rittergeburtstag waren auf den langen Seiten der Wiese Sitztribünen aufgebaut. Purzel übernahm die Aufgabe des Stadionsprechers und stellte die Rennfahrer vor: neben dem Geburtstagskind Jasper sollten Ariane, Merle, Molly, Nelly, die beiden Gismos, Joy, Lee, Sammy, Timmi und Tom in 13 Runden den anspruchsvollen Kurs mit 22 Kurven meistern. Die Fahrer wurden von den Grid Girls Fee, Jojo, Jule, Maja, Nele, Nina, Pauline und Sena zu ihren Boliden begleitet. Pauline drückte Jasper ein Küsschen auf den weißen Fleck seiner Nase und wünschte ihm Glück. Das Geburtstagskind durfte die Pole Position einnehmen und das Rennen begann. Bereits in der ersten Kurve ließ sich Lee in das Kiesbett abdrängen und musste das Feld von hinten aufrollen. Jasper führte nach fünf Runden immer noch, als in einer engen Haarnadelkurve Ariane das Fahrzeug von Merle touchierte, diese sich drehte und stehen blieb. Die gelbe Flagge wurde von Bommel geschwenkt und das Safety Car, das von Rambo gelenkt wurde, kam zum Einsatz. Keiner durfte in dieser Phase überholen und so zog sich das Feld wieder zusammen. Als die Trümmer von der Rennstrecke entfernt waren, wobei kein Renn-Sternchen zu Schaden gekommen war, gaben die verbliebenen Fahrer wieder Gummi und stellten immerzu neue Rundenrekorde auf. Purzel schrie aufgeregt in das Mikrofon, dass die Boxenstopp- und Reifenstrategie wohl den Ausschlag geben würde, denn erwartungsgemäß lieferten sich die beiden kleinen Raser Jasper und Sammy ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Ein riskantes Überholmanöver in der 8. Runde beförderte Sammy in den Reifenstapel, doch mit seinem unbändigen Kampfeswillen setzte er die fulminante Aufholjagd fort und konnte bald wieder zur Führungsspitze aus Jasper, Molly und Timmi aufschließen. Den Zuschauern auf den Tribünen wurde beinah schwindlig, so schnell donnerten die Piloten an ihnen vorbei. In der Schlussphase kam es zu einer von Molly und Joy verursachten spektakulären Massenkarambolage, in der zum Glück niemand verletzt wurde. Alle Fahrer konnten das Rennen fortsetzen. Auf der Zielgeraden wurde Sammy ein Ausfall der Elektronik zum Verhängnis. Sportwart Sam schwenkte die schwarz-weiß karierte Zielflagge und so trug der Jubilar einen souveränen Start-Ziel-Sieg davon. Lemmi überreichte dem schwarzen Blitz Jasper den Sieger-Pokal und drückte ihm schüchtern ein Bussi auf die Wange. Prinzi zeichnete Sammys Crew mit einem Preis für den schnellsten Boxenstopp aus. Auf dem Podest bespritzten die drei Schnellsten Jasper, Sammy und Timmi einander mit Champagner. Über das Stadionmikrofon bat Purzel alle hinter die Scheune zum Nachtischbuffet. Kauend und schmatzend fachsimpelten die Sternchen über den spannenden Rennverlauf. Jetzt war es Susi, die alle über das Mikrofon zur Rennstrecke zurückrief, auf der nun Geländefahrzeuge standen. Sie erklärte, dass nach dem Geschwindigkeits- nun der Geschicklichkeitsteil folgte und gab das Teilnehmerfeld für die Off-Road-Rallye bekannt: Jasper und Misiu, Nicko und Maunzy, Minna und Mulle, Cedric und Nando, Emma und Paula sowie Pietsch und Linus traten in Zweier-Teams gegeneinander an und mussten über staubige Pisten und durch unzählige Schlaglöcher drei Etappen absolvieren. Wer als schnellstes Team mit dem Hut des Waldmanns, einem Glas Feenstaub sowie einem von den Verlorenen Tierseelen gemalten Herzen zurückkehrte, hatte gewonnen. Auf einem überdimensionalen Bildschirm konnte die Rallye im Stadion verfolgt werden. Wegen des aufgewirbelten Staubs waren die Sternchen die meiste Zeit nicht im Bilde. Sie hingen gebannt an Susis Lippen, die von den Außenposten Miezi, Felix und Jonny auf dem Laufenden gehalten wurde. Die Spannung stieg, denn jedes Team nahm eine andere Route zur jeweiligen Etappe und bis zum Schluss war nicht klar, wer als erster mit allen drei geforderten Gegenständen ins Stadion einfahren würde. Zwischenzeitlich hatten sich auch der Waldmann, der ohne seinen Hut kaum zu erkennen war, die Feen und die Verlorenen Tierseelen auf dem Circuit eingefunden und fieberten genauso mit. Die Motorengeräusche kamen näher; aber da alle Fahrzeuge voller Schlamm und in riesige Staubwolken gehüllt waren, war das Gewinnerteam erst zu erkennen, als die beiden Fahrer aus dem Jeep stiegen. Pauline stieß einen markerschütternden Freudenschrei aus, denn tatsächlich hatte ihr geliebter Jasper zusammen mit seinem Co-Piloten Misiu auch dieses Rennen für sich entschieden. Pauline stürzte mit dem Siegerpokal auf ihr Jasperle zu, der vor Freude völlig aus dem Häuschen war und mit ihr einen Hakentanz hinlegte. Das Herz-Bild schenkte Jasper seiner Herzdame Pauli, den Feenstaub übergab er an Maja, die stets liebevoll alle mit Sternchenstaub zudeckte, und der Hut fand wieder seinen angestammten Platz auf dem Kopf des Waldmanns. Was für zwei packende Rennen! Während die Rasselbande noch über so manches Überhol- oder Wendemanöver diskutierte und abgelenkt war, räumten die Engel und Feen in einem Wimpernschlag die Festwiese auf und machten die Sternchen ausgehfein. Denn als Nelly und Benny den Gong schlugen und die Aufmerksamkeit der Rasselbande forderten, war die Festwiese keine Rennstrecke mehr, sondern eine erlesene Abendtafel. Zwischen den Bäumen hingen bunte Lampions; Celly, Cora und Balou standen an der Champagnerpyramide, um den Aperitif auszugeben. Die Sternchen genossen das köstliche Festmahl. Zu später Stunde spielte Hippo auf dem Saxophon „Over the Rainbow“ und Jasper forderte Pauline zum Tanz auf. Bald schwebten alle über das Rasenparkett. Pauli übernahm – wie im Erdenleben – die Führung und bugsierte Jasper zum Waldrand, an dem bereits Jimmy und Rusty warteten und die beiden Langohren zu ihrem Familienfenster begleiteten. Kein Sieg der Welt war so erfüllend wie die Botschaften, die Jasper und seine Drina wortlos miteinander austauschten, denn sie öffneten die Herzen und die Seelen. Jaspers Ohren wurden vor Aufregung und Glück ganz heiß und Pauline hatte alle Mühe, ihn vom Familienfenster loszueisen und zurück zu seinen Freunden zu führen. Beseelt und glücklich schloss sich Jasper mit seiner Herzdame Pauli der rauschenden Geburtstagsparty an, die bis zum Morgengrauen andauerte.

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On 07/23/2018

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On 07/18/2018

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Irene mit Jimmy Im Herzen

On 07/12/2018

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Marga mit Rambo im Herzen

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Carola

On 07/09/2018