Memorial page of Hippo

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Hippo

Du wanderst weiterhin durch unsere Träume

200502/06/2018

dog [Shi Tzu]

Published on 05/15/2018 by Marika und Harald

Supervised by: Rosengarten Zentrale

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Lieber Hippo, nach 7 unschönen Jahren kamst Du zu uns. Du warst durch die ersten harten Jahre nicht mehr gesund. Du warst Herzkrank und hattest ein Lungenödem und doch warst Du die Fröhlichkeit in Person. Du konntest nicht mehr gut sehen, doch bist Du immer ohne Furcht auf allen Wegen getrottet. Du warst fröhlich, lustig, leidenschaftlich, ungeduldig. Du hattest immer eine gute Idee im Kopf, warst sehr kreativ, mit Dir war es nie langweilig: ob Decken, Hausschuhe, Holzscheite, Küchenrolle, Zeitung oder Erde der Blumentöpfe, nichts war vor Dir sicher und Du wusstest immer etwas damit anzufangen, wie Bettdecken vom Bett runterziehen. Hausschuhe wegräumen. Kleinholz machen. Die Böden mit Blumentopferde neu dekorieren... Es ist sehr still geworden seitdem Du gegangen bist. Du hast uns gezeigt, wie man das Leben genießen kann, auch wenn man schwer krank ist. Dein Mut, Deine Lebensfreude haben uns sehr beeindruckt. Auch die Art wie Du reagiert hast, wenn Balou unfreundlich zu Dir war, und das war er oft. Du hast Dich von ihm nicht beeindrucken lassen und bist Du selbst geblieben. Wie kriegt man das wie Du fertig, zur gleichen Zeit cool und gelassen und doch ungeduldig und leidenschaftlich zu sein? Du hast zu Fremden nicht gezeigt, wer Du wirklich bist und was für ein Stimmungsmacher Du sein kannst. Nein, nur wir und das Tierheim haben diese Seite von Dir sehen dürfen. Du warst eben sehr wählerisch! Das war nur ein Scherz :-) Ich glaube eher, Du bist in der Tiefe Deines Herzens sehr scheu oder zumindest vorsichtig geblieben. Du warst sehr sensibel, Du bist der einzige Hund, den ich kenne, der geweint hat, wenn er aufgewacht ist, und gemerkt hat, dass niemand mehr im Zimmer ist. Du warst aber auch sehr lange, viel zu lange allein als Du noch jung warst. Die ersten 7 Jahre haben Deine schöne sensible Seele zutiefst verletzt. Wir haben zu Dir eine sehr tiefe Beziehung entwickeln dürfen, die sich auch in unseren außergewöhnlichen Träumen gezeigt hat: der Traum am Anfang Deiner letzten Krankheit, der mir zu verstehen gab, sie wird die letzte sein; der Traum als Du wirklich nicht mehr konntest, in dem Du mir sagtest, Du bist bereit und ungeduldig, raus zu gehen - ich habe es, glaube ich und hoffe ich, richtig verstanden; und es gab viele Träume nach Deinem Tod, die mir wirklich das Gefühl geben, dass Du es wirklich warst und bist, lieber Hippo, der in unseren Träumen kommst, um uns zu trösten und mit uns zusammen zu sein - zumindest die Nacht haben wir noch. Sie ist der letzte Raum, die letzte Zeit, wo wir uns noch treffen können. Lieber Hippo, Du warst einmalig, Du wirst immer unersetzlich bleiben, das wissen wir bereits. Wir hatten so sehr gewünscht, nach den 7 armen Jahren kämen für Dich die 7 fetten Jahre! Es wurden leider nur 5 1/2... Das war viel zu kurz... Trotz der zu kurzen gemeinsamen Zeit hast Du sehr tiefe Spuren in unseren Herzen hinterlassen. Mehr noch, Deine Art, an das Leben heranzugehen, Deine Beschwerden zu ertragen, Deine hinreißende Mischung aus Gelassenheit, Leidenschaft, Ungeduld und Fröhlichkeit haben uns verändert. Du hast neue Wege für uns aufgezeigt. Und auch für Balou. Wir passen gut auf Deine Missy auf, wir haben es Dir versprochen. Sie vermisst Dich... Wir sehen uns wieder, guter Freund, treue Seele, kleiner Engel, unser Sternenkind. Unser Hippo für immer. Marika, Harald und Deine Missy

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Balou für Jasper zum 13. Geburtstag

Comment from 06/01/2020

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Es ist ein wundervoller Morgen, wie man sie nur im Regenbogenland erleben kann: weiße Streifen mit durchschimmerndem Eisblau, Zartrosa und Goldorange werden am östlichen Horizont immer breiter und strahlender. Alle Sternchen-Pfötchen schlafen noch in ihren Hängematten oder am Fuß der hohen Bäume mit breiten schattenspendenden Kronen. Ihre langen Äste biegen sich unter dem Gewicht der vielen Früchte und neigen sich bis zum Boden. Wenn man drunter liegt hat man das Gefühl, man schläft in einem grünen Blätter-Häuschen oder in einem Laub-Zelt. Es ist dort kuschelig und gemütlich und da liege ich gerade. Alle schlafen noch aber ich bin schon wach. Ich habe bereits Schreibblock und Bleistift in den Pfoten denn ich möchte Jaspers Frauchen erzählen, was ihr liebes Krümelmonsterchen heute alles erleben wird. Jaspers und Paulines Frauchen hat meinem Frauchen schöne Geschichten geschickt, die ihr viel Freude bereitet haben. Sie hat sogar Geschichten für Hippo und mich geschrieben. Den heutigen Tag darf ich also wirklich nicht verpassen. Es ist nämlich Jaspers 13. Geburtstag und es ist der 3. Geburtstag, den Hippo und ich mit ihm feiern dürfen. Jasper scheint noch zu schlafen. Er liegt Flanke an Flanke neben seiner Pauline und seine rechte weiße Pfote liegt zärtlich über ihre silberbraunfarbene Pfote. Ach, ist es schön, sich solch eine Liebe mit anzusehen... Wenn ich nicht als Lhasa Apso reinkarniert worden wäre, weil ich es mit dem Keuschheitsgelübde als ehemaliger buddhistischer Mönch nicht ernst genug genommen habe, könnte ich auf Gedanken kommen... Aber genug geträumt... Es ist Zeit für unsere letzte Probe hinter der Scheune... Nelly, Benny und Axel, gefolgt von der ganzen Rasselbande, nähern sich Jasper, der gerade gähnt, sich streckt und sich die Augen reibt, und singen dreistimmig: Alles Gute zum Geburtstag lieber Jasper! Du weiß, wir mögen Dich alle sehr! Wir feiern heute Deine 13 Lenze Darum fliegen wir mit Dir über die Grenze Aber zuerst wollen wir richtig schlemmen Damit ein Riesenprogramm wir können stemmen. Alle Sternchen-Pfötchen grüßen, herzen, umarmen unseren Jasper. Es wird viel gelacht und gescherzt. Wenn alle Jasper umarmt und gratuliert haben, hacken sich Jimmy und Gismo bei ihm ein und begleiten ihn zum mit bunten Primeln und duftenden Basilikumtöpfen geschmückten Geburtstagstisch, wo Unmengen an Delikatessen bereits aufgetischt sind. Nachdem er alle Möhren auf seinem Teller abgeknabbert hat, macht sich unser Krümelmonster an die Tischdeko und verschlingt Primeln und Basilikum. Aua, Pauline hat mir gerade einen Ellbogenstoß in die Rippe versetzt. Was ist denn los, Paulinchen? - Balou, das ist doch nicht richtig, was Du da schreibst. Es ist doch keine Tischdeko. Es sind die Geschenke, die unsere liebe Drina heute unserem Jasper zum Geburtstag geschickt hat. - Danke für den Hinweis, liebe Pauline, korrigiere ich sofort. Obacht, Benny stößt mit der Gabel gegen seinen Champagner-Kelch: - Lieber Jasper, liebe Freunde, wir wollen heute Jaspers 13. Geburtstag gebührend feiern. Wir werden heute eine Reise unternehmen, weil wir so gerne reisen. Wir werden mit einem ganz anderen Verkehrsmittel reisen, denn Jasper gehört zu den schnellsten unter uns; deshalb wollen wir ihn mit einem besonders schnellen Verkehrsmittel überraschen. Kaum hat er das letzte Wort gesagt landet auf der großen Wiese ein weißer Concorde mit seiner langen spitzen Nase, die an einen Adler erinnert. Wir rennen alle begeistert zum Flugzeug. Jasper hackt sich bei Pauline ein: „Gestatten sie, gnädige Frau?“ und beide tanzen die Treppe hoch mit swingenden Zig-Zag Tanzbewegungen à la Fred Astaire und Ginger Rogers. Im Flugzeug werden wir von eleganten und breit lächelnden Stewards und Stewardesses erwartet. Jasper und Pauline fallen ihnen sofort um den Hals: - Slado, Bunny, Mäxchen, Ronja! Ihr seid auch da! Das ist fantastisch! - Alle bereit? Hier ist ihr Commandant de bord, Kommandant Misiu. Bitte anschnallen, gleich geht es los! Und schon heben wir ab und werden in unsere Sitze gedrückt. Hui, ist dieses Flugzeug schnell! Plötzlich hören wir einen lauten Knall. Unser Flugzeug hat die Schallmauer durchbrochen. - Wo fliegen wir denn hin? fragt Jasper seiner Pauline, die neben ihm sitzt, weiß Du das? - Schau einfach nach unten, Du wirst schon sehen... lächelt seine Herzdame zurück. Unter uns sind weiße Berge zu sehen, und dann viele Seen; danach taucht eine große Ebene auf und schließlich sehen wir eine große längliche blaue Fläche: das Adriatische Meer. Wir fliegen entlang der Küste und unser Flugzeug fliegt immer tiefer und tiefer und landet ganz in der Nähe des Wassers. Wir steigen alle aus und entdecken eine Atmosphäre, die mich an das Mittelmeer erinnert: Palmen, Buchten, Hafen, Inseln. Wir sind in Split! Ich denke mir, wir werden den Tag an der Adria verbringen, aber so sieht es nicht aus, denn wir steigen in ein Bus ein. Wir fahren an der Küste entlang Richtung Südosten und irgendwann geht es voll nach Osten. Nach einer eigentlich recht kurzen Fahrt sind wir angekommen. Wir steigen auf einem großen Platz aus, wo eine große Kirche mit zwei hohen quadratischen Türmen steht. „Dieser Ort hat für Jaspers Frauchen eine große Bedeutung“, wird flüsternd und mit großer Achtung von Ohr zu Ohr weitergegeben. Wir bewundern zuallererst die Kirche des hl. Jakobus. Hinter der Kirche ist ein runder Außenaltar mit Bänken, die wie ein Fächer halbkreisförmig aufgestellt sind. „Dort können bis zu 5000 Pilger Platz nehmen“, sagt Ilses Maja beeindruckt. Und Anjas Maja fügt hinzu: „Hier kommen 1 Million Menschen pro Jahr!“ Wir schlängeln uns durch die Bänke nach hinten bis zur Statue des auferstandenen Christus. Minna, Fee, Gismo, Jule und Maja halten sich die Pfoten und schauen die Skulptur andächtig an. Dann geht es zum Vorplatz der Kirche wo wir die Statue der Königin des Friedens, der Muttergottes, bewundern. Mit unseren Köpfchen zur Seite gekippt betrachten wir mit viel Freude ihr sanftes Lächeln. Cora legt einen Margeritenstrauß in ihre Hand. Joy flüstert: „Wie schön sie ist“ und wir fühlen alle, wie ein tiefes Gefühl von „Mir“ sich in unseren Herzen ausbreitet. „Mir“ ist das kroatische Wort für „Frieden“. Dann ist Bewegung und Pfoten austreten angesagt: Wir wandern zum ca. 2,5 km entfernten Podbrdo, auf dem Crnica-Hügel, oder Hügel der Erscheinungen, einige hundert Meter oberhalb des Dorfes Bijakovici. Ein steiler und steiniger Weg führt hinauf. Auf halbem Weg treffen wir auf ein Kreuz, wo viele Menschen beten. Diese Menschen sind nicht da, wo wir auch sind, denn wir leben nicht in der gleichen Dimension. Aber wir können ihre sich öffnenden Seelen fühlen und ihre rufenden Herzen hören. Dann steigen wir weiter bis zu einem Gelände mit vielen großen weißen Steinen, wo eine Statue der „Gospa“, der Gottesmutter, steht. Wir pflücken schöne Blumen und legen sie ihr in die offene linke Hand. Wir bleiben einige Zeit da, Purzel spricht ein Gebet für Jutta aus, Merlin, Jojo und Shiva ein Gebet für Uschi. Wir halten uns alle an der Pfote und bilden einen Energiekreis für unsere lieben Menschen, denen es auf Erden nicht gut geht. Dann wandern wir zufrieden zum Dorf Bijakovici wieder runter und von da aus zum ca. 2 km entfernten Berg Krisevac. Wieder ein steiler Weg führt durch Bäume bis zum Gipfel, wo uns ein über 10 Meter hohes weißes Kreuz am Ende des Kreuzweges erwartet. „Isusu Kristu“ steht auf Kroatisch auf dem Kreuz. Dort oben ist es etwas kahl und steinig aber die Aussicht auf verschneite Gipfel am Horizont ist atemberaubend. Wir setzen uns alle hin und bewundern die schöne freie Aussicht nach allen Himmelsrichtungen. - Es ist sehr beeindruckend und auch sehr schön und friedlich hier oben, sagt Jasper nachdenklich. Wenn ich bedenke, dass unsere Drina überall hier war... Ihr habt mir ein schönes Geschenk gemacht. Ich kannte das alles nicht, ich hatte nur davon gehört, weil Drina davon erzählt hat. Sie war vor gar nicht so langer Zeit hier. - Ja, es ist wirklich schön, stimmt Pauline zu, und drückt ihm liebevoll die Pfote. Alle schweigen, um die besondere Atmosphäre und die Aussicht auf sich wirken zu lassen und in sich einzuprägen. Nach einiger Zeit bricht Hippo das andächtige Schweigen: - Diese Pilgerfahrt war wirklich Nahrung fürs Herz und für die Seele. Hier oben hast Du Dich Deiner Drina besonders nah gefühlt, lieber Jasper. Nun wollen wir aber vielleicht auch unserem ätherischen Körper exquisite Nahrung geben. Uns erwartet das Mittagessen in einer besonders idyllischen Landschaft. Lass Dich überraschen! Unsere Rasselbande rennt vom 440 Meter hohen Hügel zur Stadt Medjugorje zurück und steigt bei der St.-Jakobus-Kirche wieder in den Bus ein. Nach einer kurzen Fahrt steigen wir wieder aus dem Bus aus, den Rest müssen wir zu Fuß gehen. Ein Rauschen ist zu hören. Wir wandern durch üppige, ja tropische Natur, mit vielen Bäumen, ich fühle mich fast wie im Dschungel. Nach einigen Minuten kommen wir an einem Strand an und entdecken einen grünen See umgeben ringsum von Wasserfällen. - Das erinnert mich an Niagara Falls, ruft Cedric glücklich und schlägt vor lauter Übermut einen Purzelbaum. - Es sind die Kravica Wasserfälle, erklärt Merle. Hier ist alles was das Sternchen-Pfötchen Herz begehrt: Wasser für die Wasserratten, ein Café mit Tischen, Stühlen und Sonnenschirmen für die Gourmets, ein Strand für die Sonnenanbeter, und ein Steg, der über den See führt, für die wasserscheuen Samtpfoten. - Hui, das ist toll, rufen Kaspar, Maja, Sam, Nando und Momo glücklich. - Das hier würde auch meinem Frauchen gefallen, sagt Susi entschieden, setzt stolz ihre Sonnenbrille auf und trottet sofort Richtung Café. Nele und Lara, Misiu und Luna, Emma und Paula, Lina und Dora, und Cora und Lee schauen sich an und grinsen: - Achtung: drei, zwei, eins, los! Und rennen Richtung Wasser, springen hoch, und machen einen Riesenplatscher ins Wasser. Jasper und Pauline entscheiden sich erst mal fürs Café, gefolgt von Slado, Bunny, Mäxchen, Ronja, Rambo, Jimmy, Hippo und mir. Dort setzen wir uns zu Susi, die bereits Erdbeerkuchen für klein Anton und Elli in mundgerechte Stücke schneidet. Jasper und Pauline wird umgehend ein vierstöckiger Möhrenkuchen gebracht, den sie mit bestem Appetit vertilgen. - Irgendwie scheint niemand mehr ans Mittagessen zu denken, flüstert mir Hippo zu, und bestellt sich eine dreifache Portion seines Lieblingsgerichts. Da der Café mit seinen schönen Sonnenschirmen direkt am Wasser liegt, können wir zusehen, wie unsere Wasserratten die Erfrischung genießen und die Samtpfoten sich am Sandstrand genüsslich sonnen und entspannen. Mulle, Miezi, Jonny und Felix haben Lemmi in ihre Mitte genommen und unterhalten sich lebhaft mit ihr. Klärchen, Nele, Nina und Sena, die sich auch für die Entspannung am Strand entschieden haben, bilden ebenfalls eine Gruppe um Timmi. Langsam taucht die ganze Landschaft in ein goldenes Licht ein. Es wird Abend. Kerzen und Fackeln werden angezündet. Nelly und Benny, die eine Zeit lang mit Axel verschwunden waren, zünden auf dem Strand ein Lagerfeuer an. Nach und nach kommen alle Wauzis aus dem Wasser, schütteln sich und trocknen sich das nasse Fell beim Feuer. Wir verlassen ebenfalls unsere Plätze am Wasser und machen es uns beim Feuer gemütlich. In dieser idyllischen Landschaft, die fast genauso paradiesisch ist wie unsere heimelige Wiese mit ihrem See im Regenbogenland, kommen wir nach den Entdeckungen des Tages zur Ruhe. Über uns funkeln die Sterne. Als eine Sternschnuppe direkt über Jasper das Himmelszelt erleuchtet, steht er auf und geht mit Pauline zum Steg, der über den See führt. Mitten auf dem Steg bleibt er stehen, hält Paulines Hand, und blickt zum Himmel. Der Stern fällt in die Tiefe des Sees. Auf dem Boden des Sees angekommen öffnet sich der Stern wie eine Blume, schwebt bis zur Wasseroberfläche hoch und entfaltet sich zur schönsten Seerose. Die Seerose schaut Jasper an und sagt ihm: - Ich bin von Drina und Drinas Mama gesandt worden. Du bist und bleibst für immer ihr Jasperle. Sie werden Dich niemals vergessen, denn sie lieben Dich und tragen Dich für immer in ihren Herzen.

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Drina für Nelly zum 17. Geburtstag

Comment from 06/01/2020

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An Jojos Gedenktag waren alle am Lagerfeuer an der kleinen Lichtung eingeschlafen. Die Himmelswesen hatten alle Flügel voll zu tun, die Schlafmützen in ihre Hängematten zu befördern. Das Geburtstagskind wachte während des Fluges auf und so wurde Nelly mit Benny und Axel zum Familienfenster geflogen. Dicht bei dicht standen die drei Punkt Mitternacht beieinander und blickten sehnsüchtig zu ihrem Erdenzuhause und direkt in Brigittes Herz. Sie fühlten, dass auch ihr geliebtes Frauchen geradewegs in ihre Herzen schaute und dieses Gefühl ließ sich nicht mit Worten beschreiben, denn es war magisch. Danach war Nelly bereit, eine Mütze voll Schlaf zu nehmen, obwohl sie wie ein Flitzebogen gespannt war, was ihre Geburtstagsüberraschung anging. Nicht lange nachdem Brigittes Dreamteam in einen tiefen Schlaf gefallen war, standen die anderen Sternchen bereits auf, um den Geburtstagsvorbereitungen den letzten Schliff zu geben. Dora, Emma und Paula hatten das Zepter der Zeremonienmeister übernommen, scheuchten ihre Freunde aus den Hängematten und versammelten sie hinter der Scheune. Purzel blieb als Aufpasser bei Nelly, Benny und Axel liegen. Als Lara und Nele mit dem Gesang zufrieden waren, marschierte der Rasselbande-Chor zu Nellys Hängematte und schmetterte fröhlich: Happy Birthday, liebste Nelly, gefeiertes Geburtstagskind Du wirst heute 17 Jahr jung – wie die Zeit verrinnt! Beim leckeren Festmahl wir uns an Köstlichkeiten laben Nach dem feinen Essen eine Überraschung für dich haben Deinen Ehrentag werden wir zusammen begehen Zum Gratulieren deine Freunde schon Schlange stehen Wie aufs Stichwort stürmten die Sternchen auf Nelly zu. Benny verdrückte eine Träne, weil „seine Kleine“ jetzt schon 17 wurde. Er hatte großen Anteil an der Erziehung dieser wohlgeratenen Hundedame. Purzel lief vor lauter Aufregung rückwärts. Schon schoben sich die anderen Sternchen zu Nelly vor, küssten und herzten sie ausgiebig. Ariane und Biko führten Nelly an den Ehrenplatz an der hübsch eingedeckten Festwiese und eine Weile hörte man nur genüssliches Schmatzen. Als selbst Pauline keinen Bissen mehr runterbrachte, war klar, dass alle satt und bereit für die Überraschung waren. Nelly hielt es ohnehin nicht mehr auf ihrem Stuhl aus; sie rutschte hin und her und blickte neugierig um sich. Ihre Freunde taten so, als ob sie ihre Blicke nicht bemerkten und unterhielten sich weiter mit ihren Tischnachbarn. Wie aus dem Nichts bebte die Erde und es war Getrampel zu vernehmen, als ob eine Horde Elefanten herbeistürmte. Nelly zuckte zusammen, aber da Benny und alle anderen ganz ruhig blieben, entspannte auch sie sich wieder. Sie drehte sich in Richtung des Lärms und riss die Augen weit auf. Da näherte sich wahrhaftig eine Horde, aber es waren keine Dickhäuter, sondern Kängurus! Dora nickte den Hoppelmeistern Jasper und Sammy zu, die ankündigten: Liebste Nelly, wir nochmals aus tiefstem Herzen gratulieren An deinem 17. Geburtstag sollst du dich ganz toll amüsieren Wir haben erraten deinen geheimen Wunsch: Wellenreiten Dies klappt besonders gut in einem Land in fernen Breiten Man findet dort die schönsten weißen Strände auf der Welt Es geht nach Australien, auf der and`ren Seite vom Himmelszelt Die Kängurus werden uns in Nullkommanix dorthin bringen Denn diese Beuteltiere können wahrlich meisterhaft springen Nelly erholte sich schnell von der Überraschung und erklomm mit Axel, Benny und Purzel den Beutel eines Roten Riesenkängurus. Die Rasselbande kletterte in die Beutel der anderen Kängurus, die von der Größe eines Hasen bis zu zwei Meter reichten, und ab ging die Post. Dank der kräftigen Hinterbeine legten die Beuteltiere in großen Sätzen schnell weite Entfernungen zurück. Das Geschaukel lullte die Sternchen ein und als sie aufwachten, lagen sie an einem traumhaft weißen Sandstrand, der von Kokospalmen gesäumt war. Emma und Paula nickten Momo und Kaspar zu, die erläuterten: Willkommen auf Magnetic Island im Bundesstaat Queensland Dieser nördliche Teil Australiens bekannt für gar weißen Sand Traumhafte Strände und das Great Barrier Reef uns laden ein Zum Wellenreiten, Schwimmen, Tauchen oder nur faul zu sein Der ganz besondere Clou an diesem Strand hier ist sein Name Wir befinden uns auf Nelly Bay Beach, er heißt wie du, junge Dame Schon wieder starrte Nelly ihre Freunde ungläubig an. Lina und Pietsch erklärten, dass sich im Norden der Ostküste Australiens eine kleine Insel mit einem Strand befand, der Nellys Namen trug. Dora ergänzte, dass die beiden die Weltkarte in der Scheune so lange studiert hatten, bis ihnen diese glückliche und passende Entdeckung gelungen war. Nelly fiel den beiden dankbar um den Hals. Sie wusste gar nicht, was sie zuerst machen wollte. Eine Sandburg bauen oder gleich mit dem Wellenreiten anfangen. Plötzlich wurde ihr etwas flau im Magen, denn sie wusste ja gar nicht, wie das ging und blamieren wollte sie sich just heute nicht. Der fürsorgliche Benny hatte so etwas schon geahnt und hatte die Wassersportskanonen Cora und Gismo als persönliche Surf-Assistenten verpflichtet. Zusammen mit Misiu verschwanden die drei in einer kleinen Bucht zum Üben. Eine weitere Überraschung hatten die Zeremonienmeister mit dem Oberengel eingefädelt, hoben sich diese aber für den Nachmittag auf. Nele, Nina, Sena und Timmi stürzten sich in die Fluten und schwammen um die Wette. Das Wasser war so warm, dass es fast keine Abkühlung bot, aber gut für Knochen und Muskulatur war. Bommel und Rambo ließen sich auf Luftmatratzen liegend von der Strömung ins Meer hinaustreiben. Linus, Nicko und Maunzy blieben lieber in Strandnähe und schnorchelten begeistert von der bunten Unterwasserwelt im seichten Wasser. Sie sahen Anemonen- und Napoleonsfische sowie silberne Zackenbarsche. Nelly kam in Begleitung ihrer Freunde zurück und strahlte von einem Ohr zum anderen. Lee und Rusty schleppten einen Seesack herbei, den Nelly auspacken durfte. Zum Vorschein kamen Eimer, Schaufeln und Förmchen verschiedener Größen. Begeistert machte sich Nelly mit Cedric, Purzel und Tom daran, eine Sandburg in Form einer Ritterfestung zu bauen. Maja und Sam schnappten sich einen Eimer, in den sie mehr Wasser als Sand mischten, fischten mit den Pfoten den tropfnassen Sand heraus und ließen ihn begeistert auf den Boden klecksen. Luna grub ein Loch in den Boden, schleppte eimerweise Wasser herbei und hüpfte vergnügt mit Molly und Joy in die Matschgrube. Die Schlawiner Anton und Elli buddelten Nando in den Sand, so dass nur noch sein Kopf zu sehen war. Als ihm zu heiß wurde, befreiten ihn Jojo, Merlin und Shiva mit vereinten Kräften aus der misslichen Lage. Maja, Miezi, Mulle, Felix, Gismo und Jonny warfen und fingen artistisch eine Frisbeescheibe und liefen dabei den abgeschiedenen Strand auf und ab. Bewegung macht hungrig und so stürzten sich die Sternchen begierig auf das Picknick, zu dem die Engel und Feen riefen. Wie immer war für jeden das Lieblingsessen dabei und alle schmatzten zufrieden vor sich hin. Sie saßen zusammen und lauschten Minna, die aus dem Reiseführer vorlas und alle wissen ließ, dass Queensland auch der Sonnenschein-Staat genannt wurde und dass auf dieser Insel an 320 Tagen im Jahr die Sonne schien. Fee wollte wissen, ob es eine Erklärung für den Beinamen „magnetisch“ gab. Minna fand beim Blättern folgendes: 1770 entdeckte der britische Kapitän James Cook das Eiland. Beim Vorbeisegeln spielte der Kompass verrückt, weswegen Cook vermutete, die Insel bestehe aus magnetithaltigem Gestein. Das leuchtete den Sternchen ein. Jule las weiter vor, dass man auf 23 Stränden entspannen konnte. Alle waren sich jedoch einig, dass ein Strand, der Nellys Namen trug, einfach perfekt war. Allerdings wollten sie das Inselinnere erkunden. Über felsige Hügelketten folgten die Sternchen einem Wanderweg durch einen dichten Eukalyptuswald. Der Pfad führte an einen Aussichtspunkt, der einen tollen Panoramablick auf den höchsten Berg der Insel (Mt. Cook) und die umliegenden Buchten gewährte. Durch ausgedehnte Mangrovenwälder, in denen Kakadus pfiffen und Papageien krächzten, erreichten sie die Überreste von Verteidigungsbunkern. In den Kronen und Astgabeln der umliegenden Bäume ruhten sich Koalas aus. Sie schliefen bis zu 22 Stunden pro Tag – ein neidischer Seufzer von Jimmy brachte alle zum Lachen - und ernährten sich ausschließlich von Eukalyptus. Celly wusste, dass Koala in der Sprache der Aborigines „trinkt nicht“ bedeutet, da sie ihre gesamte Flüssigkeit über die Eukalyptusblätter aufnahmen. Susi, Balou und Hippo wollten sich gar nicht von den putzigen Beuteltieren trennen, aber es war Zeit, an den Strand zurückzukehren. Dort wartete ein Nachtischbuffet, das eindeutig Brigittes Handschrift trug. Alle griffen beherzt zu und genossen die sanfte Brise. In den aufgebauten Strandmuscheln legten sich die Sternchen für ein Verdauungsschläfchen hin. Doch bald standen weitere Aktivitäten an. Die Wasserratten wollten bei wagemutigen Steilwandtauchgängen zu Riffen und Untiefen die farbenfrohe Unterwasser- und Korallenwelt des Great Barrier Reef entdecken. Die anderen Sternchen bestiegen ein Boot mit Glasboden, durch den sie Seeanemonen, Mantarochen und Meeresschildkröten bewunderten. Nelly wurde unruhig, denn sie wollte doch mit den Wellen reiten. Als alle wieder am Strand versammelt waren, stürzte sie sich mit Cora, Merle, Gismo und Misiu ins Wasser und nutzte elegant die Dynamik der Wellen. Nelly stand sehr anmutig auf dem Brett. Ihre Freunde klatschten begeistert Beifall. Auf einmal ging ein Raunen durch die Sternchenreihen, denn ein Schwarm Delfine näherte sich der Küste. Die Delfinschule blieb bei Nelly stehen, vollführte kunstfertige Sprünge aus dem Wasser und forderte die Jubilarin auf, mit ihnen zusammen zu schwimmen. Dies war Nellys Geburtstagsgeschenk, das sie ausgiebig genoss und sich dann überschwänglich bei ihren Freunden bedankte. In der Zwischenzeit war die Dämmerung hereingebrochen und die Engel und Feen luden zu einem typischen australischen Barbie (Grillen) ein. Das musste man der stets hungrigen Rasselbande nicht zweimal sagen. Mit vollen Bäuchen legten sie sich in den Sand und starrten in den Südhimmel. Benny zeigte Nelly das Kreuz des Südens, das aus vier hellen Sternen bestand. Nelly seufzte: Axel, Benny, Brigitte und ich. In diesem Moment fiel ein kleiner Stern vor ihre Füße und sie vernahm ein Flüstern: Dein 17. Geburtstag führte dich in den Sunshine State von Down Under Schwimmen, Tauchen, Wellenreiten habt heute genossen miteinander So herrlich sonnig wie der fünfte Kontinent, ist auch dein Gemüt Alle werden fröhlich, wenn Nelly ihren Charme und Liebreiz versprüht Als Pflegehund du kamst zu Brigitte, wurdest schnell Teil der Familie Dein Ziehpapa erzog dich, wurdest von allen geliebt auf ganzer Linie Sieben Jahren mit Benny folgten noch weitere sieben glückliche Jahr Wie schnell diese wunderbare Zeit verging, bleibt für Brigitte unfassbar Was niemals wird vergehen, sind Erinnerung und Liebe für dich In Brigittes Herzen bleibst du, geliebte Nelly, unvergessen ewiglich

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Balou für Nelly zum 17. Geburtstag

Comment from 06/01/2020

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Beim australischen Barbie lassen wir es uns sehr gut gehen. Der Strand wird mit Fackeln beleuchtet und alle liegen gelassen mit den Pfoten im Sand. Auf der anderen Seite des Freudenfeuers unterhalten sich Benny und Nelly. Benny deutet mit der Pfote auf etwas im Himmel und Nelly schaut in die von Benny gezeigte Richtung und lächelt. Benny legt ihr die Pfote um den Hals und flüstert ihr etwas ins Ohr... A-ha, denke ich mir. Jetzt kommt's. Ich gehe schnell zu Jasper und Pauline rüber, aber sie sind schon bereit, sie haben schon gemerkt, dass Benny diesen Augenblick gewählt hat. - Nelly, setzt ihr Hundepapa Benny an. Letztes Jahr sind wir an Deinem 16. Geburtstag einmal um den Erdball geflogen. Ich dachte, das machen wir dieses Jahr noch mal, weil es Dir so gut gefallen hat, aber da Du so viel Freude beim Wellenreiten hattest, wird vielleicht ein anderer kleiner Ausflug Dir besser gefallen.“ Plötzlich stehen Nono und Baran vor ihnen. Im weichen Sand haben wir sie gar nicht kommen hören. Sie ziehen eine schöne Kutsche. „Komm, steig ein, sagt Benny“. Nelly, Benny, Axel und Purzel steigen ein und Benny winkt uns zu. Schnell steigen wir auch ein, wir, das sind diejenigen von uns, die Lust auf eine weitere Reise haben. Nicht alle wollen mitkommen, denn viele Samtpfötchen wollen nichts ins Wasser, und andere Wauzis unterhalten sich gerade mit der Champagnerflöte in der Pfote oder schlürfen genüsslich ihr Pina Colada, Singapore Sling, See Breeze oder Daiquiri. Aber ich muss mit, das ist schon klar, Hippo will auch mitkommen, Susi natürlich auch, und Pauline und Jasper sowieso. Wir lachen insgeheim, denn keiner weiß noch, dass Susi und Hippo zwei kleine Mitreisenden mitnehmen. Sie sind nicht zu sehen, denn sie halten sich mit ihren vier Pfoten am Rücken fest und hängen unterm Bauch von unseren beiden Freunden. So, los geht’s. Nono und Baran galoppieren los. - Wartet, wartet, wir kommen auch mit, rufen Jimmy, Misiu, Nele und Lara, und springen mit einem Satz in die Kutsche – wobei Misiu den kleineren Jimmy hochhebt und ihn neben Susi absetzt – während ihre Räder schon den Kontakt mit dem Sand verlieren. Wir lassen uns in die hölzernen Bänke der Kutsche fallen, niedergedrückt von der Beschleunigung. Huiiii, sind Nono und Baran schnell! Oben angekommen lassen wir uns die lauwarme Luft um die Nase wehen und alle zusammen singen wir das Lied, das Nelly und Benny letztes Jahr bereits gesungen hatten: „Wir fliegen durch die Welt Die Dörfer gehen an uns vorbei wie Träume Wir fliegen über Flüsse und Berge Über Wälder und Seen Viele Wunder können wir sehen. Und Wunder können noch geschehen“ Unter uns sehen wir die Inseln Bali, Sumatra, die Malaiische Halbinsel, wir fliegen über den Süden Indens, und schon lassen wir Pakistan, Iran, Irak und Syrien hinter uns. Unter uns ist das strahlende Blau des Mittelmeers zu sehen, wir erkennen die Küsten Griechenlands, Süditaliens, Korsikas und nun fliegen wir über die höchsten Gipfel der Pyrenäen von Ost nach West und entdecken plötzlich vor uns die unendlich wirkende Weite des atlantischen Ozeans. Nono und Baran setzen schon zur Landung. Unter uns werden die Lichter der Küste immer größer und das sich regelmäßig drehende Licht des Leuchtturms wird immer näher. Ganz sanft landen Nono und Baran in den Sand der Grande Plage in Biarritz. „Et voilà, liebe Nelly! Jetzt gibt es Mitternachtsbad und Mitternachtssurfen!“ Nelly schaut uns alle ungläubig an. Wie soll das gehen? Im Dunkeln? Aber nach und nach bemerken alle, dass die Nachtbeleuchtung der Strände und der ringsum liegenden Felsen so hell ist, dass es wirklich möglich ist. „Los!“ Wir rennen alle den Strand runter und springen über die anfangs niedrigen Wellen. Sobald unsere Pfoten den Boden nicht mehr berühren fangen wir an zu schwimmen. Die sich bereits brechenden Wellen muss man nehmen, indem man untertaucht und kräftig gegen den Strom schwimmt. Je weiter hinaus wir schwimmen, desto leichter wird es, denn nun brechen die Wellen nicht mehr. Wir können ganz leicht über sie schwimmen. Und noch oben geht’s, und wieder nach unten. „So, das reicht, rufe ich! Wir sind weit genug!“ Nun schwimmen wir wieder Richtung Strand und sobald die Wellen brechen legen wir uns wie Bretter drauf und sausen über das schäumende Wasser bis zum Strand. „Das ist Bodysurf!“ Wir wollten es diesmal ohne Surfbretter versuchen und es macht wirklich Spaß, so ganz frei über die Wellen zu reiten. Ihr solltet das sehen! Nono und Baran schwimmen mit und wenn sie auf den Wellen reiten werden die schäumenden Wellen und ihre MähnenJa, wer hätte denn gedacht, dass unsere Reise ins Regenbogenland auch eine Reise ins Glück werden würde? eins, es ist ein zauberhaftes Schauspiel! Nele und Lara surfen mit Hippo und Susi auf dem Rücken, und Nelly lacht, als plötzlich ein Koalabärchen vor ihr steht und ihr sagt, er will auch surfen, ob er auf ihr Rücken sitzen darf. - Ja natürlich, antwortet Nelly und sie lacht herzlich während Koalino es sich auf ihr Rücken gemütlich macht. Koalino ist mit seiner Freundin Koalina gekommen und sie hält sich an Bennys Rücken fest. Wir schwimmen wieder alle nach außen, surfen wieder zurück, und machen das ganze Spiel immer wieder bis wir müde und hungrig sind. Wir gehen unter die Strandduschen, um den Sand vom Fell abzuspülen, schütteln uns und reiben uns gegenseitig trocken. - Hmmm, duftet es aber gut, rufen plötzlich Nelly und Pauline zusammen, und wittern mit der Nase im Wind. Drüben ist ein Strandstand mit Crêpes und Gaufres, er hat noch auf, sage ich den beiden Gourmets. Wir gehen rüber und bestellen uns Crêpes und Gaufres mit viel Puderzucker, Butter und Chantilly und als wir für die Rückreise gestärkt sind bestellen wir noch eine Unmenge an Crêpes und Gaufres als Überraschung und Mitbringsel für unsere Freunde, die am Strand der Nelly Bucht auf der Magnetic Island geblieben sind. Wir sind vom Bodysurfen so erschöpft, dass wir von der Rückreise gar nichts merken. Wir wachen auf, als Nono und Baran uns wieder bei unseren Sternchen-Freunden absetzen. Wir springen alles raus und rufen: „Überraschung!“ Wir laden die Pizzakartons mit den Crêpes und Gaufres aus und teilen sie an unsere Sternchen-Freunden aus. Eine Zeit lang ist nur genüssliches Schmatzen zu hören. Das Freudenfeuer ist noch schön warm, nach dem Mitternachtsbad und dem Nachtflug ist ein Genuss, sich wieder an dem freundlich auflodernden Feuer zu wärmen und davor zu kuscheln. Plötzlich erklingt Hippos Saxophon. Hippo spielt uns „eine Reise ins Glück“ vor. Wir sitzen alle um das Freudenfeuer und schunkeln vergnügt zur Musik. Ja, wer hätte denn gedacht, dass aus unserer Reise ins Regenbogenland auch eine Reise ins Glück werden würde? Nach und nach wird es ruhiger. Trotz der Aufregung des Tages kehrt langsam Ruhe ein. Manche Sternchen unterhalten sich noch, denn es gibt ja so viel zu erzählen, aber die Augen werden schwer und die Köpfchen sinken immer tiefer. Mit den Schnauzen in unseren Pfoten dösen wir ein. Die Flammen flackern, das Feuer knistert, hier und da ist ein glücklicher Seufzer zu hören. Auch meine Augen werden schwer und gleich fallen mir Papier und Bleistift aus der Pfote. Aber ich will noch zu Nelly rüber schauen und sehen, wie sie sich fühlt. An Purzel mit einem strahlenden Gesicht gekuschelt ist sie auf Wolke sieben. Benny und Axel, die unmittelbar daneben liegen, wirken auch sehr zufrieden. Es ist ihnen ja wirklich gelungen, ihre geliebte Nelly wieder mit einem wunderschönen Geburtstag zu überraschen. Hippo neben mir schnarcht bereits leise. Susi träumt. Pauline ist in Jaspers Pfoten eingeschlafen. Nele und Lara schlafen aneinander gekuschelt. Und auch ich lasse mich in den Schlaf gleiten, während über uns die Sterne für Nelly, Benny und Axel um die Wette strahlen.

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Brigitte mit Nelly, Benny und Axel im Herzen

Comment from 05/30/2020

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✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀ Liebe Sternchen ✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀ ich schicke Euch liebe Pfingstgrüße, viele Kraulis und Leckerlis ins Regenbogenland und wünsche Euch frohe Pfingsttage. Eure Brigitte ✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥¸.•*¨*•.¸❀✰♥ Pfingsten! Ein Wort, das seinen Zauber auf das menschliche Gemüt üben wird, so lange noch ein Baum blüht, eine Lerche schmetternd in die Lüfte steigt und ein klarer Frühlingsmorgen über uns lacht. Ein Wort, dessen Klang selbst unter der härtesten Eiskruste des Egoismus, unter dem Schnee des Alters und in dem Herzen, das in Leid und Kummer erstarrt ist, noch ein Echo von Lenzeslust erwecken kann. (Eugenie Marlitt) Liebe Tiereltern, ich wünsche uns allen, dass Pfingsten schöne und kostbare Erinnerungen an entspannte freie Tage und fröhliche, lustige Ausflüge mit unseren Sternchen, Familie und Freunden in uns weckt. In diesem Sinne wünsche ich schöne Pfingsttage und Gottes Segen. Liebe Grüße zum Pfingstfest von Brigitte Ein schöner Tag ward uns beschert, Wie es nicht viele gibt, Von reiner Freude ausgefüllt Und Sorgen ungetrübt. Mit Lieder, die die Lerche singt So fing der Morgen an, Die Sonne schenkte gold'nen Glanz Dem Tag, der dann begann. Ein schöner Tag voll Harmonie Ist wie ein Edelstein, Er strahlt dich an und ruft dir zu, Heut' sollst du glücklich sein. Und was das Schicksal dir auch bringt, Was immer kommen mag, Es bleibt dir die Erinnerung An einen schönen Tag.

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Nelly, Regenbogenland

Comment from 05/28/2020

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Meine Traumreise Eng neben meinem lieben Freund Purzelmann liege ich im Bett und träume von den Erlebnissen der letzten Tage. Da kitzelt mich jemand am rechten Ohr. Verschlafen öffne ich die Augen. Neben mir steht der nette Waldmann begleitet von einer Elfe. "Es tut mir leid, dich aus deinen Träumen zu reißen, aber wir haben etwas vor. Gerade beginnt dein 17. Geburtstag. Bitte steh auf und folge uns." Schnell springe ich hoch. Purzelmann murmelt etwas, dreht sich auf die andere Seite und schläft weiter. Zusammen mit dem Waldmann und der kleinen Elfe verlasse ich das Wolkenhaus. Draußen ist es stockdunkel nur einige Sterne leuchten am Himmel. Durch das kleine Wäldchen eilen wir zur Blumenwiese am Fuße des Regenbogens. Schon aus einiger Entfernung entdecke ich einen sehr hellen Punkt hoch über dem Regenbogen. Und der bewegt sich, kommt näher und wird größer. Was das wohl sein mag ? Wir bleiben auf der Wiese stehen und warten. Schon bald wird aus dem hellen Punkt ein großer Ballon, an dem ein Korb befestigt ist. Darin stehen zwei Gestalten. Der Ballon senkt sich lautlos und langsam, schließlich berührt der Korb den Boden. Voller freudiger Erwartung nähere ich mich. Der große goldene Engel steigt aus dem Korb und dann entdecke ich SIE - meine Brigitte. Mein Herz macht Freudensprünge. Lächelnd begrüßt uns der goldene Engel und bittet den Waldmann, die Elfe und mich einzusteigen. Das muss er mir nicht zweimal sagen. Ich springe in den Korb und begrüße Brigitte stürmisch. Das hatte ich mir für heute so sehr gewünscht. Nachdem auch Waldmann und Elfe eingestiegen sind, steigt der Ballon sofort wieder auf in den dunklen Nachthimmel. Der Wind treibt uns über den leuchtenden Regenbogen. Von oben leuchten seine Farben seine Farben noch intensiver. Wir fahren weiter, lautlos und nur begleitet vom sanften Funkeln der Sterne. Wir überfliegen dunkle Wälder, Wiesen, Felder und Flüsse. Die ersten Dörfer tauchen auf, aber auch in einiger Entfernung eine hell erleuchtete größer Stadt. Da - da unten ist doch unser Dorf - mein Erden-Zuhause! Zu meinem Erstaunen landen wir nicht. Wir fliegen weiter. Nach einer Weile taucht ein bewaldeter Berg vor uns auf. Nur seine Kuppe liegt über der Baumgrenze. Und genau dort landen wir. Der Waldmann steigt aus und befestigt den Ballon an einem alten Stamm. Dann dürfen auch die kleine Elfe und ich aussteigen. Der Waldmann führt uns zu einem von kleinen Büschen begrenzten Platz. Dort steht ein Tisch, auf dem steht ein großer Korb. auf dem Grasboden liegen kuschelige Decken. Viele Glühwürmchen tanzen durch die Luft. Brigitte und ich setzen uns auf die Decke. "Mein Weibilein, wie schön dich wiederzusehen", flüstert sie mir ins Ohr. Ich lege meinen Kopf auf ihre Knie und nicke. Sofort ist unsere alte Vetrautheit wieder da. Wir haben uns sehr viel zu sagen. Es sind unruhige Zeiten auf der Erde. Unsere Familien können die Unterstützung von ihren Sternchenfreunden sehr gut brauchen. Auch ohne viele Worte kann ich fühlen, wie glücklich Brigitte über unser Wiedersehen ist. Plötzlich erklingen leise Glöckchen. Erstaunt blicken wir uns um. Die kleine Elfe betritt zusammen mit ihren irdischen Elfenfreundinnen die Wiese. Ihre hellen Stimmen klingen leise durch die Nacht. Lächelnd schauen wir ihren sanften Bewegungen zu. Der Waldmann tritt in unsere Runde und bitte uns, ihm zu folgen. Gemeinsam laufen wir in Richtung Waldrand und betreten den dunklen Wald. Geheimnisvolle Geräusche sind zu hören. Es knackt, es raschelt, eine Eule fliegt lautlos durch die Äste und aus der Ferne hört man das Rufen eines Hirsches. " Macht es euch im weichen Moos und bei den großen Bäumen gemütlich. Wir haben noch Zeit." spricht der Waldmann. Brigitte und ich finden sofort einen schönen Platz zwischen mehreren sehr alten Bäumen und setzen uns. Starke Energien gehen von diesen Bäumen aus. Wir genießen die uns geschenkte Zeit. Nach einer Weile kehren Waldmann und Elfen zurück und begleiten uns zu dem Ballon. Es wird Zeit für die Rückreise. Die irdischen Elfen verabschieden sich von uns. Der Waldmann holt den großen Geschenkekorb vom Tisch und dann geht es los. Lautlos schweben wir zurück und erreichen schließlich die Blumenwiese am Fuße des Regenbogens, wo uns der goldene Engel bereits erwartet. Etwas wehmütig verabschiede ich mich von Brigitte. Beide wissen wir jedoch, dass wir uns wiedersehen werden. Waldmann, Elfe und ich verlassen den Korb, nehmen den Geschenkekorb mit. Der goldene Engel steigt ein und schon steigt der Ballon mit ihm und Brigitte wieder in den nächtlichen Himmel. Wir winken uns noch einmal zu und schon bald ist der Ballon verschwunden. Waldmann und kleine Elfe begleiten mich noch bis zum Wolkenhaus. Ganz herzlich bedanke ich mich bei den beiden für die wunderschöne Reise, nehme meinen Geschenkekorb, laufe ins Haus und falle sofort in mein Bett und schlafe glücklich ein. Leckerer Frühstücksduft weckt mich am Morgen. Neben meinem Bett stehen schelmisch lächelnd Benny, axel und Purzelmann. Die drei haben doch tatsächlich einige Würstchen aus meinen Geschenkekorb gemopst.

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Post von Nelly

Comment from 05/26/2020

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Liebe Tiereltern, mein Geburtstag ist wie im Fluge vergangen und mir bleibt nur noch Danke zu sagen. DANKE liebe Tiermamas - für die Zeit, die Ihr Euch genommen habt, um liebe Glückwünsche und Gedichte an mich zu schreiben und auch für die tollen Collagen sowie - für die vielen Leckerlis, die Ihr mir ins Regenbogenland gesandt habt und - für die lieben Zeilen an mein Frauchen. Ich bin so gerührt, denn niemand hat mich vergessen. Ihr seid die besten und liebsten Tiereltern. Schön dass es Euch gibt. Ein dicker DANK geht - an die liebe Drina, die über meine Geburtstagsreise an die Ostküste Australiens brillant berichtet hat. Die Naturschauspiele hat Drina in ihrem Bericht so genial rüber gebracht, dass mein Frauchen alles bildlich vor Augen hatte. Einfach phänomenal… - an die liebe Uschi, die trotz schmerzhaftem Handicap es sich nicht hat nehmen lassen, mir ganz lieb zu gratulieren, - an die liebe Jutta, die trotz ihrer schwerer Krankheit an mich dachte und mir herzlich gratulierte, - an unseren rasenden Reporter Balou, der meinem Frauchen von unserer Reise um den Erdball und an den Strand von Biarritz meisterhaft berichtete. Einfach nur suuuper… Ein dicker DANK geht an meine geliebten Sternchen-Freunde - für das Zuhören und Erzählen - für die Liebe die sie mir entgegen bringen - dass ich sie zu meinem Freundeskreis zählen darf - und für die unvergessliche Geburtstagsfeier, die sie auf die Beine gestellt haben Ein dicker DANK geht weiterhin an meine Familie - für ihre lieben Worte und Gedanken, - für ihre nie endende Liebe zu mir, Benny und Axel Einfach für alles… Ich wünsche Euch allen alles Liebe und Gute und eine schöne restliche Woche. Bleibt gesund. Eure Sternchen lassen grüßen und senden Euch viele Nasenstupser. Sie haben Euch sooo lieb. Liebe Grüße aus dem Regenbogenland von Eurer glücklichen Nelly

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Jojo, Regenbogenland

Comment from 05/23/2020

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Liebe Tiermamas und Tierpapas, heute bedanke ich mich ganz herzlich bei euch für all die guten Wünsche zu meinem 2. Sternchengeburtstag. Für die vielen lieben Worte und Gedanken für mich und für meine Freundin Uschi, für die liebevoll ausgesuchten Gedichte und fotos und und und............. Ich habe mich ganz doll gefreut und ich weiß, dass es Uschi auch sehr gut getan hat. Ich habe euch alle sehr lieb und sage noch einmal Dankeschön. Bis bald , eure Jojo Meine Traumreise Am Abend saßen Shivi, Merlin und ich sehr lange draußen auf unserer Regenbogenwiese und lauschten dem Konzert der verschiedenen Vögel. Wir erinnerten uns an unsere gemeinsame Zeit auf der Erde. Erst als die Sterne bereits am Himmel leuchteten liefen wir zurück ins Wolken- haus, kuschelten uns in unsere Bettchen und schliefen auch bals ein. Mitten in der Nacht werde ich wach. Neben dem Bett steht mein lieber kleiner Schutzengel mit einer Laterne in den Händen. "Liebe Jojo, aufge wacht! Bitte folge mir." Oh ja, heute ist doch mein 2. Sternchengeburtstag. So schnell ich kann springe ich aus dem Bett und folge dem kleinen Engel hinaus auf die große Wiese. Erwartungsvoll sehe ich mich um, kann jedoch nichts Außergewöhnliches entdecken. Doch da - ich höre ein vertrautes Rauschen in der Luft. Mein lieber Freund der große weiße Adler erscheint in der Luft. Merkwürdig. Er landet nicht, sondern er fordert den kleinen Engel und mich auf, ihm zu folgen. So schnell wir können laufen wir los. Etwas außer Puste erreichen wir die Blumenwiese am Fuße des Regenbogens. Der große weiße Adler läßt sich neben mir nieder. Heute erscheint er mir noch mächtiger als sonst. Wir warten eine Weile, dann entdecken wir am höchsten Punkt der Regenbogens zwei Gestalten, eine große und eine kleine. Als beide näher kommen, erkenne ich den großen goldenen ENgel und meine Freundin Uschi. Mein Herz klopft laut vor Freude. Kurze Zeit später umarmen wir uns glücklich. Ungeduldig beginnt der weiße Adler mit seinen Flügeln zu schlagen und der goldene Engel bittet Uschi und mich, auf den Rücken des Adlers zu steigen. Wir machen es uns zwischen seinen vielen weichen und warmen Federn gemütlich. Es könnte losgehen, doch der goldene Engel wartet noch. Da landet ganz aufgeregt Familie Rotkehlchen neben uns. "Entschuldigung, wir sind spät dran," ruft Papa Rotkehlchen. "So,nun kann es losgehen. Ich wünsche euch eine wunderbare Reise," lächelt der Engel und sofort erhebt sich mein Freund in die Luft gefolgt von Familie Rotkehlchen. Wir steigen höher und höher. Lautlos gleiten wir unter den Sternen entlang, vorbei an der schmalen Sichel des Mondes und erreichen schon bald die Sternenallee. Tausende große und kleine Sterne entlang der Straße. Es ist wunderschön und geheimnisvoll. Kurz darauf taucht eine wunderschön glitzernde Wiese auf. Wir landen und erstaunt rutschen wir vom Rücken des weißen Adlers. Obwohl die Blumen auf der Wiese glitzern wie Eis, fühlt es sich nicht kalt an. Vorsichtig laufen wir über die Wiese bis zu einer Gruppe sehr alter Bäume und setzen uns. Familie Rotkehlchen lässt sich in den Zweigen der Bäume nieder. Staunend blicken wir uns um. Die gltzernden Blumen sind kleine Sterne. Dazwischen summen kleine Käfer und andere Insekten. Ganz dicht nebeneinander sitzen Uschi und ich angelehnt an den Stamm einer sehr alten Eiche. "Spürst du die Kraft, die von diesem alten Baum ausgeht?" frage ich leise. Uschi nickt in sich gekehrt. Ich fühle, wie innere Verletzungen, Enttäuschungen, Ängste und viel Traurigkeit von der Eiche übernommen und über ihre Wurzeln in die Erde geleitet und dort umge- wandelt werden. Diese Gefühle werden über die Blätter und Äste mit viel neuen und guten Energien ersetzt. Und noch etwas spüren wir beide. Die alte Vertrautheit zwischen uns ist wieder da. Wir können über alles sprechen, über Träume und Sorgen. Wir erinnern uns an unsere gemein- same Erdenzeit, an viel Schönes und an schlimme Tage. Die Zeit vergeht wie im Flug. Der Ruf des weißen Adlers mahnt uns zur Rückreise. Wir bedanken uns bei der alten Eiche für ihre Gastfreundschaft und für die Unterstützung, die er uns geschenkt hat. Vorsichtig durchqueren wir der Sternwiese, kehren zurück zum großen weißen Adler. Der überreicht Uschi und mir je einen kleinen glitzernden Stern. Wir klettern auf den Rücken meines großen Freundes und blicken noch einmal zurück. Es scheint, als würden die vielen zarten Sterne wie zum Gruß besonders hell leuchten. Dann geht es begleitet von der Rot- kehlchenfamilie zurück. Unterwegs schauen wir uns dankbar an. Nach der Landung am Fuß des Regenbogens bedanken wir uns herzlich beim weißen Adler und den Rotkehlchen. Uschi drückt mich nochmal und betritt begleitet vom goldenen Engel den Regenbogen. Mehrmals schaut sie zurück zu mir. Dann kehrt sie in ihre Welt zurück. Mein Schutzengel begleitet mich noch bis zum Wolkenhaus. Ich bedanke mich bei ihm und laufe schnell hinein. Vorsichtig lege ich den kleinen Stern neben mein Kopfkissen und schlafe nachdenklich aber auch sehr glücklich ein. Als ich am Morgen aufwache, sitzen Merlin und Shivi neben mir. Shivis Pfötchen streicht ganz vorsichtig über den kleinen Stern.

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Heidi

Comment from 05/23/2020

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Rote Rosen für die unvergessen Liebinge Hippo und Balou ❤️ Liebe Marika , mein Timmiboy ist wieder zu Hause ,ein auch in der Urne Hauptsache er ist wieder bei mir . Noch habe ich die Urne an sein Lieblingsplatz stehen ,da stand immer sein Ich bin immer nocht traurig wenn ich an Timmi denke ,manchmal ist es als wenn ich Geräusche von ihm höre , wenn ich nach schauen gehe ,ist sein Plätzchen leer kein Timmi mehr ,er kommt nie wieder . Mein Pfötchentaem wird immer weniger ich hab nur noch Mona ,Püppi und meine Katze Schnucki ,mal schauen was die Zeit so mit sich bringt . Liebe Marika ,ich wünsche Dir und deinen Mann ein ruhiges Wochenende bleibt gesund und munter ,es grüßt Euch aus der Ferne ,Heidi mit Nele ,Nina,Sena und Timmi im Herzen ,immer bei mir mein Pfötchentaem .

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Travelling Down Under (2)

Comment from 05/23/2020

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Die Seele dein ging auf die große Reise. Doch immer werden wir zwei verbunden sein Auf eine stille wundervolle Weise. (Regina Thaeder) Liebe Marika, vielen lieben Dank für deine Fortsetzungsgeschichte von Nellys Geburtstag. Es war toll zu lesen, wie es weiterging. Ich war beeindruckt, wie harmonisch sich die beiden Geschichten von zwei "Autoren" ergänzten und wie toll du am Kreuz des Südens angeknüpft hast! Da der Aufenthalt in Australien noch nicht zu Ende ist, poste ich auf Hippos Seite die Ereignisse um Nandos 11. Geburtstag. Morgen wirst du auf Balous Seite nachlesen können, was sich die Sternchen zu Kaspars ersten Sternchengeburtstag ausgedacht haben. Mir wird manchmal schon schwindlig beim Lesen und manchmal weiß ich beim Aufwachen auch nicht, wo ich bin oder welcher Tag ist... Ich wünsche dir einen entschleunigten Samstag und schicke ganz herzliche Grüße aus Down Under, äh München. Drina mit Jasper und Pauline im Herzen ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Unter dem Kreuz des Südens schlummerten die Sternchen im warmen Sand. Als der Morgen dämmerte und die Sonne hellblaue und goldgelbe Streifen in den Himmel malte, erwartete die Rasselbande, in ihren Hängematten im Regenbogenland aufzuwachen. Doch sie weilten noch immer auf Nelly Bay Beach in Australien! Da fiel es ihnen wie Schuppen von den Augen: in Absprache mit dem Organisationskomitee Dora, Emma und Paula hatten sie vereinbart, noch ein paar Tage in Down Under dran zu hängen. Es gab ja noch so viel zu entdecken, denn der Fünfte Kontinent war im Hinblick auf die Landschaften und die Flora und Fauna vielfältig und einzigartig. Zudem passte es auch zu den anstehenden Ereignissen, aber psst... Als nun der Tag nach Nellys Geburtstag anbrach, krochen alle aus ihren Strandmuscheln und nahmen sich des Neuankömmlings Lemmi an, die einen Tag zuvor die Regenbogenbrücke überquert hatte. Alle schüttelten sich den Sand aus dem Fell und tankten an einem kleinen Strand, der Picnic Bay hieß und der mit hübschen Tischen und Bänken aufwartete, beim ausgiebigen Frühstück Energie. Bald würden ihre Freunde die Kängurus herbeihüpfen, denn heute ging es ins Nördliche Territorium. Axel, Benny und Nelly, die wieder die Aufgabe der Reiseveranstalter übernommen hatten, hatten das „Rote Herz Australiens“ als nächstes Reiseziel ausgesucht. Kaum waren alle satt, waren die Kängurus da und mahnten zur Eile. Die Entfernungen in Down Under durfte man nämlich nicht unterschätzen. Rasch ließen die kleinen Reisenden die Küstenregion mit Sandständen und Regenwäldern hinter sich. Die Luftfeuchtigkeit nahm zu, je näher sie sich dem „Top End“ Darwin näherten. Tagesziel war der größte und schönste Nationalpark des Landes: der Kakadu National Park. Erschöpft schliefen die Sternchen unter freiem Himmel ein. Am folgenden Tag erkundeten sie die von Nord nach Süd wechselnde Landschaft, die aus Wäldern, Savannen, Sümpfen, Wasserfällen und Felsregionen bestand. Dingos, Krokodile und verwilderte Büffel ließen Jojo und Shiva schaudern. Zahlreiche Vogelarten sowie bis zu 6 Meter hohe Termitenhügel begeisterten Anton, Biko und Elli. Eukalyptuswälder, Lotusblumen, Wasserlilien, Seerosen und Regenbogenblumen verzückten Ariane, Luna, Nicko und Maunzy. Berühmt war der Park zudem durch Jahrtausende alte Felszeichnungen der Aborigines, von denen besonders Nele, Nina, Sena und Timmi fasziniert waren. An einem schönen Picknickplatz, von denen es unzählige in Australien gab, weil man sich hier einfach gerne im Freien aufhielt, stärkten sich die Sternchen bei einem köstlichen Nachtmahl. Sie kuschelten sich in die Beutel ihrer „Taxis“, die die ganze Nacht durchhüpfen würden. Nur Cedric und Tom, die nachts mal wach wurden und neugierig aus dem Beutel lurten, sahen die außergewöhnliche Felsformation der sogenannten Teufelsmurmeln. Als die Sternchen ganz früh am nächsten Morgen aufwachten, lagen sie in einer völlig anderen Landschaft. Überall lag Sand, aber es war kein Meer da! Dies war das Stichwort für den Rasselbande-Chor, der zur Schlafsatt des Jubilars Nando schlich, der an Maja, Kaspar und Sam gekuschelt selig schlummerte. Bei den ersten Tönen öffnete er seine schönen Augen und wunderte sich, weil es noch stockfinster war, freute sich aber ein fröhliches Lied zu hören, das Celly und Susi anstimmten: Alles Gute zum 11. Geburtstag, lieber Nando, unser Freund Dachtest wohl, wir hätten die Überraschung für dich versäumt Deine Erdenfamilie denkt heute voller Stolz und Liebe an dich Du wirst vermisst von ihnen, bleibst für sie immer unersetzlich Deine Sternchenfreunde haben dich lieben Kater von Herzen gern Nach den Gratulationen wir im Outback des Landes umherwandern Die Rasselbande stürzte sich auf Nando, der sich unbändig über die Umarmungen, Küsschen, herzlichen Worte und Schulterklopfer freute. Natürlich würde er diesen Tag noch lieber mit seiner Familie auf Erden verbringen; seine Menschenmama Birte und seine Katzenschwester Nelly fehlten ihm, aber er spürte sie immer in seinem Herzen. Nando hoffte, nein, er wusste, dass es seinen Liebsten auf Erden genauso ging. Sie hatten eine so enge Verbindung gehabt, die konnte nicht einmal der Tod kappen. Miezi und Jonny auf der einen und Mulle und Felix auf der anderen Seite hakten sich bei ihm unter und führten ihn zu einem – was sonst – weiteren Picknickplatz. Die Engel und Feen hatten ihn in den Farben des Sandes Australiens – von weiß über beige und orange zu rot - eingedeckt. Lee und Pietsch grinsten Nando an, denn er passte perfekt zur Dekoration und auch zur Umgebung: sein Fell war cremefarben, wirkte aber manchmal rötlich. All seine Lieblingsgerichte und viele andere Köstlichkeiten waren per Engelsexpress angeliefert worden. Die Rasselbande stürzte sich begierig darauf und gab sich ihrer absoluten Lieblingsbeschäftigung hin: dem Schmausen. Bommel und Rambo traten nach vorne und gaben einen Ausblick auf den Tag: Liebster Nando, dein Fell entspricht der Farbe vom Sand Wir erkunden das Outback, ein fast unbewohntes Land Phänomenale Schluchten und Felsen in besonderer Form Erwarten uns heute und werden uns beeindrucken enorm Perfektes Timing, denn in diesem Moment ging die Sonne auf und gab den Blick auf die umliegende Landschaft frei. Senkrecht aufragende Sandsteinwände, die wirkten, als ob man sie mit dem Messer abgeschnitten hätte, leuchteten in Rot- und Orangetönen. Balou und Hippo mahnten die Sternchen zur Eile, denn sonst würde es zu heiß werden für den Aufstieg. Alle machten sich über eine in den Stein gearbeitete Treppe auf zum Plateau, das aus einem Labyrinth von Felsen und Spalten bestand, über die Fee, Jule, Maja, Minna und Gismo elegant sprangen. Der Rundweg entlang des oberen Canyonrandes führte vorbei an bizarren Felsformationen, verwitterten Sandsteinkuppeln und durch breite Hochtäler zu einem Aussichtspunkt, der einen atemberaubenden Blick über den Canyon gewährte. Nando ließ seinen Blick in die Weite schweifen und fühlte, wie sich innere Ruhe und tiefes Glück in ihm ausbreiteten. Über eine Holztreppe, die die Schlucht überspannte, erreichten die kleinen Abenteurer den „Garten Eden“. Hier herrschte ein völlig anderes Klima, denn das ganze Jahr über sammelte sich hier Wasser und ermöglichte es, Palmen und Farnen sowie zahlreichen Vogelarten und Echsen zu gedeihen. Anschließend ging es auf der anderen Seite wieder rauf und zu einem paradiesischen Wasserloch, in dem sich Cora, Dora, Emma, Lara, Nele, Paula, Gismo und Misiu juchzend abkühlten. Am Picknickplatz erwartete die Rasselbande eine Überraschung: statt Kängurus standen Kamele als Beförderungsmittel bereit. Die Sternchen erinnerten sich an Jojos Geburtstag aus 1001 Nacht, bestiegen gekonnt die Wüstenschiffe und schaukelten auf ihnen sanft zu den Olgas, die in der Sprache der Aborigines Kata Tjuta hießen. Rusty wusste zu berichten, dass dies „viele Köpfe“ bedeutete. Die leuchtete allen ein, denn es handelte sich um 36 Felskuppeln, die aus der wüstenhaften Ebene herausragten. Merlin erzählte, dass die Olgas zusammen mit dem weltberühmten Ayers Rock mit der Traumzeit verbunden und den Ureinwohnern heilig seien. Die Sternchen vertraten sich die Beine und liefen andächtig zwischen den einzelnen Felsen umher. Auf dem Weg zum eigentlichen Höhepunkt fand der reiselustige Trupp ein schönes Plätzchen für eine kurze Rast und versuchte sich im Bumerang-Werfen. Dabei waren die einstigen Wurfwaffen aus Holz, Knochen oder Metall gefertigt; sirrend flogen sie durch die Luft. Lina, Jimmy, Linus und Purzel hatten beim Werfen den Bogen raus. Bereits von Weitem sah die Rasselbande den massiven Gesteinskörper des Ayers Rock, der nun wieder seinen ursprünglichen Namen Uluru trug. Der Monolith galt schlechthin als das Wahrzeichen Australiens und verdankte seine rötliche Farbe dem Eisen im Gestein, das oxidierte und durch unterschiedlichen Sonnenstand, Bewölkungsgrad und Niederschlag die Farbe von braungrau über braun bis orange und kräftigem rot wechselte. Aus der Ferne wirkte die Oberfläche ziemlich gleichmäßig und glatt, aber je näher man kam, desto mehr sah man die erodierte Oberfläche, die durch Abschuppung oder Abschieferung entstanden war. Ehrfürchtig standen die Sternchen vor dem riesigen Felsen, bei dem - ähnlich wie bei Eisbergen - sich der Großteil unter der Oberfläche befand. Unter der fachkundigen Leitung von Merle begaben sich alle zur Umrundung des Uluru. In den zahlreichen Höhlen erzählten beeindruckende Felsmalereien von Legenden über den Schöpfungsprozess und alte Rituale der Aborigines. Merlin versprach seinen Freunden, mehr über die faszinierende Mythologie der Traumzeit in Erfahrung zu bringen. Keine Sekunde zu spät fanden sich die Sternchen wieder am Startpunkt ein und ergingen sich in staunenden „Ohs“ und „Ahs“. Denn die Engel und Feen hatten mit Blick auf den Ayers Rock eine wundervolle Abendtafel gedeckt. Kaum saßen sie an ihrem Platz, ging die Sonne unter und tauchte den Uluru in ein traumhaftes Farbspektakel von Tönen in orange, pink und rot. Zur Feier des Tages wurde Champagner ausgeschenkt und Pauline, Jasper und Sammy sprachen einen langen Toast auf das Geburtstagskind aus: Liebster Nando, du fandest dich farblich in der Landschaft wieder Mit deinen Freunden der Rasselbande dich gepackt das Reisefieber Für die Ureinwohner von Down Under gehört alles zusammen Ohne verstandenes Gestern kann keine Zukunft sich entspannen Ein allumfassender spiritueller Mythos namens Traumzeit hier gelebt Aus Legenden einer raum- und zeitlosen Welt wird das Jetzt gewebt Deine Erdenfamilie dich süßen Schatz auf immer und ewig vermisst Doch die Liebe für dich sie im Herzen trägt und dich niemals vergisst Alle Sternchen erhoben das Glas auf Nandos Wohl und wiederholten im Kanon „niemals vergisst“. Während des Dinners erzählte Merlin mit leiser Stimme, was er von den Aborigines über die Dreamtime in Erfahrung gebracht hatte. Damit wurde die Ordnung des Kosmos beschrieben und erklärte die Schöpfung. Die Natur mit Tieren, Pflanzen, Menschen, Felsen, Wasserlöchern und all ihren Phänomenen ist der Mittelpunkt allen Seins, bei dem alles miteinander in Verbindung steht, ungeachtet von Materie, Raum oder Zeit. Diese Geschichten wurden mündlich, in Liedern, durch Musik – in diesem Moment erklang in der Ferne das tiefe Vibrieren eines Didgeridoo, das den Sternchen einen wohligen Schauer über den Rücken jagte - oder mittels Felszeichnungen weitergegeben. Die Sternchen waren so fasziniert von Merlins Ausführungen, dass sie gar nicht merkten, wie Nando mit Kaspar, Momo, Molly und Joy zu seinem Familienfenster verschwand. Die Nacht war lau und klar, der Südhimmel funkelte wie ein Zelt aus Diamanten über ihnen und gewährte herrliche Ausblicke in die Weite des Universums und in die Herzen von Nandos Liebsten, mit denen das Geburtstagskind glücklich und wortlos Herzensbotschaften austauschte.

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Shivi, Regenbogenland

Comment from 05/21/2020

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Meine Geburtstags-Traumreise Es ist Samstag-Abend, der Abend vor meinem 14. Geburtstag. Ich sitze nachdenklich am Ufer des großen Flusses. Natürlich habe ich die heimlichen Blicke zwischen Jojo, Merlin und den anderen Freunden bemerkt. Die Vorbereitungen für meinen Geburtstag sind in vollem Gange und ich freue mich riesig auf ein fröhliches Fest. Trotzdem streifen meine Gedanken ab, gehen zurück zu meinen letzten Geburtstagen. In diesem Augenblick höre ich leise Schritte. Der freundliche Waldmann setzt sich zu mir ins Gras. "Einen schönen Platz hast Du dir ausgesucht, Shivilein!" Shivilein - so nennen mich nur ganz, ganz wenige. "Morgen ist dein großer Tag. Und trotzdem wirkst du nicht völlig glücklich. Möchtest du mir verraten, was dir durch dein Köpfchen geht?" Schnell flüstere ich ihm meine Gedanken ins Ohr. " Das dachte ich mir schon", lächelt der Waldmann. "Nun wird es aber Zeit für dich. Ab ins Wolkenbettchen mit dir. Sonst bist du morgen nicht ausgeschlafen." Schnell sause ich ins Wolkenhaus und kuschele mich in mein Bettchen. In der Nacht wache ich auf. Jemand hat meinen Namen geflüstert. Neben mir steht der Waldmann. "Steh auf kleines Schlafmützchen und komm mit." Schnell reibe ich mir den Schlaf aus den Augen und folge dem Waldmann hinaus auf unsere große Wiese. Erstaunt bleibe ich stehen. Mitten auf der Wiese steht eine kleine Kutsche, davor zwei stolze Pferde, ein weißer und ein schwarzes. Mein Herz hüpft vor Freude, denn ich erinnere mich an meine/unsere Weihnachtsreise. Erwartungsvoll springe ich in die Kutsche. Der Waldmann ergreift die Zügel und schon ziehen Snow und Black. Entgegen meiner Erwartung steigen wir aber nicht in die Luft sondern sausen über die mondbeschienenen Wiesen und durch den dunklen Wald. Die Kutsche nähert sich der großen Wiese vor der Regenbogenbrücke. Enttäuscht schaue ich den Waldmann an. Der lächelt geheimnisvoll. Kurz bevor wir die Brücke erreichen, entdecke ich auf deren letzten Stufen zwei Gestalten. Es ist der wunderschöne goldene Engel, der mich liebevoll anlächelt, und direkt hinter ihm meine Freundin Uschi. Waldmann und Engel wechseln leise einige Worte, dann bitten sie Uschi zu mir in die Kutsche zu steigen. Ganz dicht rücken wir mit Freudentränen in den Augen zusammen. Der Waldmann hüllt uns beide in eine kuschelig-warme Decke ein und steigt auf. Der goldene Engel winkt uns zu und schon geht es los. Black und Snow ziehen an und schon steigt die Kutsche in den Sternenhimmel. Staunend blicken wir um uns. Um uns herum funkeln Millionen Sterne und der fast runde Mond leuchtet hell. Es ist sooo schön. Nach einer Weile dreht sich der Waldmann zu uns. "Nun schaut genau hin", sagt er lächelnd. Ja, nun sehen wir es. Der Mond kommt immer näher, wird größer und größer. Ist das möglich ? Wir fliegen zum Mond - und landen kurz darauf ganz vorsichtig. Trotzdem staubt es ein wenig. Hatschiii. Völlig überrascht schauen wir uns an. Dann fällt unser Blick zurück auf die Erde. "Oh wie wunder-, wunderschön", sagen Uschi und ich gleichzeitig. Dann schauen wir uns an. Wir erinnern uns an unsere so intensiven gemeinsamen Jahre. An unseren etwas kuriosen Start, an unsere vielen , vielen schönen Stunden, aber auch an schlimme Tage. Ich habe meiner Freundin viel zu sagen. Und die Zeit vergeht rasch. Dann mahnt der Waldmann zur Rückreise. Doch bevor wir den Mond wieder verlassen möchte ich noch etwas sagen. "Wenn du mir das nächste Mal sagst - "Ich habe dich lieb- bis zum Mond und zurück" - dann werden wir mit viel Freude und Dankbarkeit an diese gemeinsame Reise denken." Uschi nickt und zieht ein kleines Päckchen aus der Tasche. "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag mein lieber lieber Schatz". Ich öffne das Päckchen und finde ein Bändchen mit einem kleine roten Herzchen. Vorsichtig ziehe ich es über den Kopf und kuschel mich dann ganz fest an meine Freundin. Der Waldmann nickt uns zu, dann starten wir unsere Rückreise durch die Welt der Sterne. Die Erde kommt auf uns zu, wird größer und größer und schließlich landen wir auf der Wiese am Fuß der Regenbogenbrücke, wo bereits der goldene Engel auf uns wartet. Uschi umarmt mich. "Ich wünsche dir heute einen wunderschönen Geburtstag mein Shivilein. Und bitte gib Jojo und Merlin einen Nasenstupser von mir." Dann steigt sie aus der Kutsche, bedankt sich beim Waldmann und betritt begleitet vom goldenen Engel die Stufen der Regenbogenbrücke. "Bitte grüß Simba und Shuja", rufe ich ihr noch nach. Dann fahren der Waldmann und ich zurück in unser Regenbogenland. Ich bedanke mich ganz herzlich bei ihm. Snow und Black bekommen als Belohnung ein Stückchen Zucker. Dann sause ich zurück ins Wolkenhaus und kuschele mich glücklich in mein Bettchen. Am frühen Morgen wecken mich Jojo und Merlin. "Wo bist du denn gewesen. Du bist ja ganz staubig", fragen beide, lächeln mich wissend an und bestaunen mein wunderschönes rotes Herzchen.

Condolence image of Shivi, Regenbogenland

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Frauchen & Herrchen

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