Memorial page of Gismo

Gismo
Mein stiller gemütlicher Schatz
cat [Maine-Coon-Karthäuser Mix]
Published on Oct 6, 2018 by Ilse
Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Weser-Ems




„Es gibt jedoch einen Platz, seine Katze zu begraben, den einzigen vielleicht, den besten bestimmt. Wenn wir sie hier begraben, wird sie zu uns kommen, wann immer wir sie rufen, wird über die finsteren, unbekannten Grenzen des Todes hinweg den wohlbekannten Weg hinunterlaufen und an unsere Seite kommen. Denn der beste Platz eine geliebte Katze zu begraben, ist im Herzen ihrer Familie.“ Und dieser Platz ist unserem Kater Gismo gewiss. Mein geliebter stiller Kater Gismo. Eigentlich wollte ich nicht schon wieder auf der Rosengarten-Sterne-Gedenkseite erscheinen, denn am 15.1.2018 musste ich mich schon von Fee verabschieden und am 26.08.2018 hatte unsere Minna ihren 10. Todestag. Leider hast du heute Nacht einen Strich durch meine Rechnung gemacht und hast dich einfach auf den Weg ins Regenbogenland gemacht. Deine Gesundheit war seit August angeschlagen, du konntest nicht mehr richtig essen, wahrscheinlich tat dir etwas im Mund weh, das Schmerzen bereitete. Mehrere Besuche beim Tierarzt mit entsprechend Antibiotikum und Schmerztabletten halfen auch nicht wirklich. Um dich genauer zu untersuchen musstest du in Narkose gelegt werden, aber weil auch noch ein Herzproblem bei dir festgestellt wurde, war dies ein Wagnis. Ich habe dieses Wagnis auf mich genommen, denn so konntest du auch kein lebenswertes Leben mehr haben. Die Operation fand gestern am 5.10.2018 statt. Du hast alles gut überstanden und bist Gott sei Dank aus der Narkose wieder aufgewacht. Leider wurde im Zuge der Operation bei dir eine Kehlkopflähmung und eine entzündete Speiseröhre festgestellt. Das sollte nun medikamentös behandelt werden. Ich holte dich gestern Nachmittag voller Zuversicht bei der Tierärztin wieder ab, du warst zwar noch etwas wackelig, bist aber abends auf deine Katzentoilette gegangen und hast auch das angebotene Essen mit Eifer verzehrt. Kurz nach Mitternacht bist du plötzlich vom Sofa aufgesprungen, in die Küche gelaufen und hast dich langgestreckt auf den Fußboden fallen lassen, danach ging alles in Sekundenschnelle, du hast ein paar Mal wie gewürgt, ich sah deine ganz blau angelaufene Zunge und hatte nur Angst, dich zu verlieren, und so geschah es dann auch. Mein geliebter Gismo, ich bin so froh, dass du hier zu Hause und in meinen Armen den Weg ins Regenbogenland gegangen bist. wie auch schon im Januar unsere geliebte Fee. Wir hatten dich jetzt neun Jahre seit 2009, vorher war dein Herrchen mein Schwiegervater Hans. Weil es dem aber gesundheitlich nicht mehr so gut ging, haben wir dich 2009 zu uns genommen. Wie fast alle weißen Katzen warst du taub und daher warst du sehr leise, genauso leise bist du jetzt aus dem Leben getreten. Aber dein Schnurren werde ich immer im Ohr haben. Mein geliebter Gismo, soeben wurdest du vom Rosengarten Weser Ems abgeholt, leider konnte ich dich aus gesundheitlichen Gründen nicht begleiten. Ich habe dir in dein Körbchen noch einen lieben Wunsch gelegt und zwei deiner Lieblings-Kausticks dazugetan. Ich habe eine schöne Urne für dich ausgesucht und nächste Woche kommst du wieder zu uns zurück. Dann bekommst du deinen schönen Platz auf der Kommode neben Minna und Fee. Jetzt habe ich noch Babsi (14 Jahre) und die Geschwister Maja und Mijou (11 Jahre), die mir in dieser schweren Zeit Trost spenden. Jetzt bleibt mir nur noch, dir alles Gute auf deiner Reise ins Regenbogenland zu wünschen und du triffst dort sicherlich Fee und Minna, die beiden werden dich dort mit offenen Armen aufnehmen und grüß die beiden ganz herzlich von uns. Machs gut, du lieber stiller gemütlicher Schatz, ruhe in Frieden, kleiner Engel In ewiger Liebe Deine Ilse und Volkmar
Book of condolence
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Jutta, Axel, Oscarchen, Rocky und Sternchen Purzel
Comment from Aug 30, 2019

Für die Tiermamas und Tierpapas, wir möchten uns bei euch allen bedanken, die an unseren geliebten und unvergessenen Purzel zum 16. Geburts- tag mit Glückwünschen, Gedichten und lieben Zeilen gedacht haben. Wir sind überwältigt von den wunderschönen Geschichten zum Geburtstag von Purzel. Oft kamen uns die Tränen, ganz besonders als unser Purzel uns besuchen durfte. Es ist uns sehr nahe gegangen. Die Erlebnisse haben uns sehr begeistert. Die Ritterspiele und die Namen der einzelnen Sternchen haben uns immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Es war, als ob wir mitgespielt haben. Die Geschichte mit der Medaille war wunderschön. Sie ist uns sehr zu Herzen gegangen. Ganz herzlichen Dank an euch alle. Schön, dass es so liebe Menschen wie euch gibt. Wir wünschen ein schönes Wochenende und einen guten Start in die neue Woche. Liebe Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit und einer gedanklichen Umarmung Jutta und Axel Liebe Sternenpfötchen, wir schicken euch eine wunderschöne Wochenendrose und ganz viele Ohren- und Bauchkrauler ins Regenbogenland. Ihr habt unserem lieben kleinen Purzelmann einen wunderschönen Geburtstag mit vielen Überraschungen bereitet. Wir sagen danke, danke und nochmals danke. Purzels Frauchen Jutta und Herrchen Axel Für die lieben Tiermamas und Tierpapas, hier ist der kleine Purzelmann, der sich für die tollen Überraschungen zu seinem Geburtstag bedanken möchte. Eure lieben Sternchen haben es mir ermöglicht, dass ich den 16. Geburtstag niemals vergessen werde. Nelly, Benny und Axel haben sich so dafür beim Chefengel eingesetzt, dass ich doch tatsächlich zu meinen Liebsten auf die Erde fliegen durfte. Ich habe meinen Oscar wiedergesehen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das für ein Gefühl für mich war. Ich bekomme schon wieder Tränen vor Rührung in die Augen. Mit meinem Oscar Seite an Seite zu kuscheln ist so was von schön gewesen. Sein weiches Fell spüre ich immer noch. Den kleinen Rocky habe ich ja auch kennengelernt. Ich habe mich damals richtig entschieden, meinem Oscar eine Fellnase zu schicken. Rocky hat sein kleines Pfötchen auf meinen Kopf gelegt um mir danke zu sagen. Es geht ihm bei Jutta, Axel und meinem Sohnemann sehr gut. Was ihr ja noch nicht wisst, ich habe mich bei Jutta und Axel in die Mitte gelegt und beide haben mein Köpfchen gestreichelt. Es war ein sehr schönes Erlebnis bei meiner Familie. Als ich mit dem Chefengel wieder bei meinen Freunden war, haben mich alle liebevoll umarmt und mir gratuliert. Durch den Energiekreis bilden waren alle Sternchen sehr müde und so gingen wir schlafen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich, was für ein schönes Geburtstagserlebnis und schlief selig im Arm meiner liebsten Nelly ein. Am Morgen ging aber die Geburtstagsfeier weiter. Hippo und Balou sprangen aus dem Bollerwagen, die mit Champagnerflaschen gefüllt waren. Wir prosteten uns gegenseitig zu und alle gratulierten mir noch einmal. Ich war schon ein wenig beschwipst, hicks. Als ich die wunderhübsche Deko auf den Tischen sah, wurde mir ganz warm ums Herz. Es waren überall wunderschöne Purzelrosen zu sehen. Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück dachte ich, jetzt gehen wir alle in die Hängematten und ruhen uns aus. Nein, liebe Tiereltern, das Feiern ging weiter. Axel hielt eine kleine Rede. Meine lieben Freunde wollten mich doch tatsächlich ins Mittelalter entführen. Ein super Gedanke. Jeder meiner Freunde durfte einen Zettel aus den Tonnen ziehen um zu sehen, wer welche Rolle im Mittelalter spielt. Für jeden eurer Sternchen war die Rolle wie auf den Leib geschnitten, wie man so schön sagt. Ich war der Purzelot von Algermissen. Mein Grinsen darüber hörte gar nicht wieder auf. Als alle Sternchen ihre Kostüme angezogen und sich gegenseitig bewundert hatten konnte der Purzeltag mit einem Spectaculum beginnen. Ich konnte es gar nicht richtig fassen. Ich bat Nelly, mich zu kneifen. Ich merkte, dass alles echt war. Ein großer Traum ging für mich in Erfüllung. Von den Baumwerfern, den Lanzenrittern, den Schwertkämpfern und die Edelmänner und Edelfrauen werde ich noch oft und gern träumen. Das allerbeste an diesem Spectaculum war aber, dass es keine Verlierer gab, sondern alle meine Freunde haben gewonnen. Nach diesen tollen Ritterspielen waren wir sehr hungrig. Die Engel und die Feen hatten ein wunderschönes Festmahl aufgetischt. Und wieder sah ich die wunderhübschen Purzelrosen. Als krönenden Abschluss gab es ein Regenbogenfeuerwerk. Es leuchtete in allen Farben des Regenbogens und es machte keinen Krach. Das Bild zeigt euch, wie schön es anzuschauen war. Wieder dachte ich, jetzt ist mein Geburtstag zu Ende. Was für ein schöner Tag. Ich hatte allerdings nicht mit Balouhengrin vom Schwanenberg und Parzippo von der weißen Taube sowie alle hier anwesenden Ladies, Burgfrauen und Prinzessinnen, Ritter, Sirs, Edelmänner und Prinzen gerechnet. Sie hatten noch eine riesen Überraschung für mich. Sie hatten für meine Lady Jutta von Algermissen einen Orden besorgt. Es ist für den Trost, den sie den Tiereltern der neu verstorbenen Sternchen ausspricht. Die Medaille ist in den rot-rosa-goldenen Schattierungen der Purzelrose. Ich, der kleine Purzelmann, durfte diese Medaille für meine Jutta annehmen. Aus dem kleinen Purzelmann wurde voller Stolz ein riesiger Purzel. Auf der einen Seite war ich doch tatsächlich zu sehen. Die andere Seite zierte die Purzelrose. Hippo legte mir die Medaille feierlich um den Hals. Majestätisch wurde ich von ihm umarmt. Nach einem großen Jubel lagen wir uns alle in den Armen. Ich musste mich erstmal ein wenig zurückziehen. Es war alles wie im Traum. Ich schaute mir die Medaille noch mal in Ruhe an. Ihr werdet es nicht erraten, was ich dann in den Blütenblättern der Purzelrose sah. Meine Jutta, mein Axel und mein Sohnemann Oscar schauten mich liebevoll lächelnd an. Ich werde immer, wenn ich Heimweh nach meinen Liebsten bekomme, die Medaille in meinen Pfoten halten und glücklich lächeln. Liebe Tiereltern, diesen wunderschönen Geburtstag werde ich niemals vergessen. Eure Sternchen haben mir einen Tag voller Freude und Überraschungen geschenkt. Ihr könnt auf eure Liebsten sehr stolz sein. Ganz liebe Pfötchengrüße von Purzel aus dem Regenbogenland. Liebe Sternenpfötchen, der Sohnemann von Purzel möchte euch von Herzen danken, dass ihr es möglich gemacht habt, dass mein Papa Purzel mich besuchen durfte. An dieses Erlebnis werde ich noch oft und sehr lange zurückdenken. Schön, dass mein Papa so liebe Freunde gefunden hat. Er hat mir erzählt, wie lieb ihr alle miteinander umgeht. Das ist schön zu wissen. Übrigens war der Rocky von meinem Papa total begeistert. Das hat mich sehr stolz gemacht. Sohnemann Oscarchen und Kumpel Rocky schicken euch ganz viele Schwanzwedler und ein freudiges Wuffwuff ins Regenbogenland.
Eine Fortsetzungsgeschichte
Comment from Aug 28, 2019

Leben und Tod sind eins, so wie der Fluss und das Meer eins sind. Traut den Träumen, denn in ihnen ist das Tor zur Ewigkeit verborgen. (Khalil Gibran) Liebe Ilse, Balou ist ein derart rasender Reporter, der seine Geschichten so schnell berichtet hat, dass ich gar nicht auf allen Sternchenseiten hinterher gekommen bin. Irgendwie hängen die Geschichten zusammen und ergänzen einander. Natürlich sind neben der Hauptperson Burgfräulein Minna von der Vogelweide auch deine anderen Lieblinge der Stille Ritter Gismo von der Steinheide, die Gute Fee von der Schwarz-weißen Schönheit und Jule Burgfrau von Püppchen wieder mit von der Partie! Viele Grüße in herzlicher Sternchen-Verbundenheit Drina mit Jasper und Pauline im Herzen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Minna wachte auf, weil sie ein Gemurmel vernahm; es hörte sich wie Wasserplätschern an. Sie öffnete die Augen, blinzelte und sah strahlend blauen Himmel über sich. Seltsam, sonst sah sie doch das Blätterdach der Baumkronen aus ihrer Hängematte. In diesem Moment fiel ihr der gestrige Tag ein. Purzels 16. Geburtstag wurde als Rittertag begangen und endete mit einem fulminanten Feuerwerk am Strand. Das erklärte auch das sanfte Rauschen – sie lag am Partystrand, an dem alle Sternchen in ihren Gewändern eingeschlafen sind. Bevor Minna weiter ihren Gedanken nachhängen konnte, veränderte sich das Murmeln und schwoll zu einem Lied an. Die Sternchen-Ritterbande stand vor ihr: Zu deiner Schnapszahl stehen wir Zum Feiern pünktlich vor der Tür Die Zahl wollen wir mit dir begießen Und einen schönen Tag genießen Tausend bunte Schmetterlinge Wünschen dir nur gute Dinge Heute ist ein besonderer Tag An dem man Glück und Liebe dir schenken mag Minna klatschte begeistert in die Pfoten und ließ sich allzu bereitwillig von allen Burgfräulein und Rittern umarmen und herzen. Besonders innig fiel die Umarmung mit ihrer guten Freundin Fee von der Schwarz-weißen Schönheit, Jule Burgfrau von Püppchen und Gismo, dem Stillen Ritter von der Steinheide aus. Dieser trat galant hervor: Wir alle vom Purzeltag noch ritterlich gewandet sind Dies die Rasselbande gerne zum Anlass nimmt Deinen Sternchengeburtstag mittelalterlich zu begehen Am Strand wir frühstücken und danach uns stürzen ins Geschehen Während die kleinen Rittersleut Minna zum 11. Sternchengeburtstag gratulierten, hatten die Engel und die Feen zaubergleich den Strand neu eingedeckt. Die Köstlichkeiten, die per Luftpost geliefert worden waren, dufteten herrlich und wurden von den allzeit hungrigen Sternchen begierig verspeist. Plötzlich zerriss ein spitzer, durch Mark und Bein gehender Schrei die gefräßige Stille. Ein Pfeil zischte durch die Luft und durchbohrte den Burgfräuleinhut von Susi vom lieblichen Rosenstrauch. Eine Schriftrolle war um den Pfeil gewickelt und mit schwarzem Faden festgebunden. Der tapfere Sir Purzelot entrollte das Pergament. Er wurde blass und las mit leicht zitternder Stimme vor: Die liebliche Minna von der Vogelweide ist in unsrer Hand Sie wird vom dunklen Ritter Malagant gefangen gehalten als Pfand Ihr den feuerspeienden Drachen in seiner Schatzhöhle müsst finden und besiegen Bringt uns sein Kleinod und ihr werdet euer Burgfräulein unversehrt wiederkriegen Den Drachen ihr könnt besänftigen nur durch das eine wahre Lied Wenn ihr trefft den richtigen Ton, der Drache auf ewig entfliegt Der Weg zum Drachenhort führt durch den dunklen verwunschenen Wald Lasst euch nicht beirren, wenn der unheimliche Hexengesang euch beschallt Weiße Steine verzaubert euch weisen verlässlich die Route Zaudert nicht, haltet zusammen, bleibt bei gutem Mute Sir Purzelot ließ kreidebleich die Pergamentrolle sinken, schaute verzweifelt in die Runde und taumelte leicht. Nelly, Burgfräulein von der Augenweide stützte ihn. Nach dem ersten Schock und Schweigen gingen plötzlich alle Sternchenstimmen wild durcheinander. Benny, Kühngraf von Brigittenfeld klatschte in die Pfoten und verschaffte sich Gehör. Er appellierte an die Rittersleut: Bitte bewahret Ruhe - es bleibt keine Zeit für Angst und Klagen Im Turnier gestern alle Geschick und Mut bewiesen haben Wir halten uns an die Forderungen der schändlichen Nachricht Minna wir befreien gemeinsam, mit Hoffnung im Herzen und Umsicht Hört, hört – bekräftigten der Edle Gismo, Beschützer von Gladis, Jimmy, Hochmeister vom Herzkönig und Sam Schnippo zu Heldentum. Auch wir Maiden zur Befreiung von Minna bereit sind, flöteten die Edelfräulein Nele, Nina und Sena von Heideloreland und Celly von der Sonnenwiese. Zustimmendes Murmeln begleitete diese Kampfansagen und stärkte den Mut der Ritterbande. Wir müssen nach weißen Steinen Ausschau halten, erinnerten Lee von Löwenherz und Pietsch der Wackere. Die Karawane setzte sich in Bewegung und stieß bald auf weiße Steine, die sich bei Näherung der Rassel-, äh Ritterbande in hilfsbereite Wegweiser verwandelten und den Trupp Etappe um Etappe sicher zur Drachenhöhle führten. Aus der Höhle waren scharrende und grollende Geräusche zu hören. Ariane, holde Magd von Sandburg und Misiu, der bärenstarke Galan riefen allen ins Gedächtnis, dass ein Lied den Drachen besänftigen könne. Nicko vom Schnellfuß fragte beherzt: Kennt jemand ein Drachenlied? Bommel von und zu Spaßvogel meldete sich und pfiff: Drachen steigen lassen, das macht sehr großen Spaß Drachen steigen lassen, das ist doch für jeden was Das Grollen wurde lauter! O weh, das war wohl nicht das richtige Lied. Die Schwarzen Ritter Joy und Molly erinnerten die Ritterrunde daran, dass gleich drei große Drachenbezwinger unter ihnen weilten: Jojo, Merlin und Shiva. Die Kleinsten hatten doch die größten Ideen! Die Großen Drei sprachen weise: Der Drache nur dann mit wahren Lied besiegt werden kann Wenn wir mit jeder Art, Größe und Farbe treten an und holten sich Unterstützung bei Axel, dem Schlauen Fuchs, Cora von der Sonnenwiese, Jasper von Paulonien, Luna vom Mondenschein, Maja vom Bienenwölkchen, Momo von Graufell, Rambo von Falkenberg und Rusty von der Fuggerei. Sie steckten die Köpfe zusammen und stimmten dann gemeinsam folgendes Lied an: Weite Flügel, grüne Schuppen, tapferes Herz in seiner Brust In der Höhle soll hausen ein Feuerdrache voll Abenteuerlust Unser edles Burgfräulein Minna gilt bei ihm als verschollen Uns in die Irre führen soll sein tiefes grausames Grollen Der Drache ist ein Fabelwesen, das in jedem wohnende Kind Wir es huldigen mit unserem Lied, denn wir alle Freunde sind Tatsächlich wurde das Grollen leiser, ging in ein Seufzen über und schwoll dann zu einem herzhaften Kinderlachen an. Hallooooo, D-d-d-r-r-rache, bist du in der Höhle drin?, fassten sich Anton Winzling von Sonnenland und Elli vom Nachbarsgarten gemeinsam ein Herz. Statt einer Antwort hörte man Schlurfen und Schritte. Als sich der Nebel lichtete und der aufgewirbelte Staub legte, die den Höhleneingang vor allzu neugierigen Augen schützten, kam der Waldmann zum Vorschein. In seiner Begleitung waren die Ritter Hippo vom Krümelmonster und Balou von den Blauen Bergen. Aha, das erklärte auch das Grollen. Die kleinen Rittersleute lachten erleichtert, jubelten und herzten ihren guten Freund. Die Drei vom Storchennest Miezi, Mulle und Jonny behielten aber das Wesentliche im Blick und riefen: Wo ist Minna? Der Waldmann antwortete: Das edle Fräulein Minna nie in der vermeintlichen Drachenhöhle war Ihr alle bewiesen habt, dass eure Freundschaft wunderbar unverwundbar Minnilein sich bereits mit Sir Cedric vom Purzelbaum auf der Festwiese tummelt Ihr auch bald über das bunte Treiben am geschäftigen Mittelaltermarkt bummelt Merle, Gräfin von Schatzmaus wies dem Rittergefolge den schnellsten Weg zur Festwiese, die gestern noch Turnierplatz war und sich während dieses raffinierten Ablenkungsmanövers in einen lebhaften Mittelaltermarkt verwandelt hatte. Überall waren Zelte und Stände mit Händlern, die ihre Waren feilboten. Die Sternchen waren vom Drachenabenteuer so hungrig, dass sie sich am liebsten sofort auf das noch warme, duftende Ofenbrot, die in den Hordenkesseln brodelnden Eintöpfe oder die knusprigen Grillspieße gestürzt hätten. Aber ohne Minna? Nein, die Gaumenfreuden mussten warten! Aber wie sollten sie in dem Gewusel und Gedränge Minna finden? Der Waldmann gab ihnen einen Tipp: Das Burgfräulein man mit einem Minnegesang findet Reimt lieblich und was euch trennte, verschwindet Euer Gedicht sollte enthalten die Worte hold und rein Die Zahl 11, Sterne und Regenbogen auch darin erschein Das wichtigste bei jeder wahren Dichtkunst jedoch ist Dass eure Verbindung zueinander sie nicht vergisst Die Sternchen steckten die Köpfe zusammen. Man hörte eifriges Getuschel. Einige Wortfetzen drangen nach außen und hörten sich nach Kauderwelsch an. Nach kurzer Zeit traten die Prinzessinnen Nele von und zu Schaufelnase, Lara von der Kuschelschnute sowie Emma und Paula vom Wasserfall hervor: Unsere Fellfarben sind weiß und schwarz, hell und dunkel Im Regenbogenland alles vereint unter der Sterne Gefunkel Darum wir besingen nun unsre holde Minna, ein Burgfräulein fein Nach dir wir suchten mit Heldenmut und mit Herzen so rein Du heute bereits zum 11. Mal die Regenbogensterne zählst Wir alle sehr glücklich sind, dass du uns zu deinen Freunden erwählst Die Ritter und Burgfräulein hielten den Atem an, ob ihr Minnegesang ihnen auch Minna wiederbringen würde. Ein Raunen ging durch die Reihen, als sich das Getümmel der Marktbesucher lichtete und Minna am Arm von Sir Cedric erschien. Alle Sternenpfötchen fielen ihr erleichtert um den Hals, als Pauline von der Mannerschnitte ungeduldig fragte: Können wir jetzt endlich was futtern, ich kippe gleich um vor Hunger. Alle lachten schallend und begaben sich glücklich über Minnas „Rettung“ zu den Biertischen. Die Engel und Feen brachten, was das Herz begehrte und unter all dem Markttrubel kehrte bei den Rittersternchen vorläufig Ruhe ein. Es wurde von Holztellern gespeist und aus Humpen und Hornbechern getrunken. Von ihren Plätzen aus betrachteten die edlen Rittersternchen das Spektakel aus Gauklern, Jongleuren und Stelzenläufern, lachten herzlich über die albernen Kaspereien des Hofnarren und lauschten den Spielmannszügen mit ihren Trommeln, Lauten, Flöten, Schalmeien, Harfen und Dudelsäcken. Als von der Burg fröhliche Musik erklang, bat Sir Purzelot das errettete Burgfräulein Minna zum Reigentanz und alle Sternchen schlossen sich an. Der Waldmann summte vor sich hin: Ein Geburtstag und ein Sternchengeburtstag nun bald Geschicht Die Feiern werden beendet unter der funkelnden Sterne Licht Jedes Sternchen, jeder Mensch seine Liebsten immer vermisst Sie im Herzen und in der Seele jedoch nie und niemals vergisst Was einst die Liebsten - Mensch wie Tier – unsichtbar verband Wird haben über Zeit und Raum immer und ewiglich Bestand

Post von Balou
Comment from Aug 27, 2019

Fortsetzung der Post von Balou vom 26.08.2019 **************************************************** Hallo liebe Ilse! Ich bin es schon wieder, der Balou vom Regenbogenland. Ich habe noch etwas zu erzählen. Gestern kam ich nicht mehr dazu. Als wir von der Höhle zurück kamen und uns endlich hinsetzen und etwas essen und trinken konnten, habe ich meinen Bericht verfasst und dabei ein herrlich frisches Bier getrunken. Hippo hat sich, auch stellvertretend für mich, mit unseren Freunden unterhalten, damit ich schreiben konnte. Das heißt, wenn jemand mir eine Frage gestellt hat, hat Hippo für mich geantwortet und dabei mit einer Kopfbewegung auf meinen Bleistift und das Pergament hingewiesen. Als ein Post-Engel seine Runden durch die Biertische flog und fragte: „Post für die Erde? Post für die Erde jemand?“ dachte ich „wir lassen es jetzt gemütlich ausklingen, es erwartet uns bestimmt kein neues Abenteuer oder Ereignis mehr“, also hob ich die Pfote und vertraute meine Pergament-Rolle dem Post-Engel an. Ich hatte die ganze Zeit meine Nase in das Pergament oder in den Bierkrug gesteckt und somit nicht bemerkt, was um mich herum geschah. Ich hatte nicht bemerkt, dass Fee immer wieder Richtung Eingang des Mittelaltermarktes blickte. Ich hatte auch nicht mitbekommen, dass Fee nicht mit uns in der Wendeltreppe war. Nachdem Volkmar, Minna, Fee, Gismo und Jule in den See geblickt und der Engel der Unvergänglichen Liebe sich verabschiedet hatte, forderte uns der Waldmann auf, mit ihm wieder an die Oberfläche zu steigen, weil die Ritterbande bald vor dem Eingang der Höhle erscheinen würde. Er hatte uns gesagt, wir sollten nicht trödeln, es gäbe jetzt keine Zeit für eine Grottenbesichtigung. Als wir die steile im Felsen gehauene Wendeltreppe hochstiegen, war also nichts da mit Edelsteinen in der Steinwand bewundern, das an manchen Stellen der Wand hinunter fließende Wasser abschlecken oder über das gerade Geschehene nachdenken. Es hatte dann auch alles wunderbar geklappt. Wir kamen rechtzeitig in der Höhle an, um die Ritterbande zu empfangen. Der Waldmann und die Engel waren im Sternchen-Geburtstage-Organisieren nicht zu übertreffen. Nun saßen wir da an einem großen mit Fackeln beleuchteten Biertisch, Minna, Fee, Gismo, Jule, Hippo, Susi, Cedric, Purzel, Pauline, Jasper, Jojo, Merlin, Shiva, Misiu, Nelly, Benny, Axel, Luna, Nicko, Ariane, Gismo und klein Anton. Der Waldmann und alle anderen Sternchen-Pfötchen, mit denen Minna befreundet ist, waren auch da, es waren genügend Biertische für alle gedeckt worden. - Hey, Balou, hast du’s jetzt? Kann man wieder mit dir reden? Riss mich Purzel plötzlich aus meinen Gedanken raus und streckte diagonal über den Tisch seinen Bierkrug zu mir. - Abgeschickt, Purzel, abgeschickt hab’ ich’s! Antwortete ich grinsend und stieß mit ihm an. Darauf hoben alle am Tisch ihre Bierkrüge. - Auf Minna, auf Minna!!! Riefen alle. - Und auf den Bericht über Minnas Sternchen-Geburtstag! sagten zusammen Pauline, Nelly und Jojo. - Hurra, da kommt er, unterbrach plötzlich Fee, und ohne weiteren Worte rannte sie Richtung Eingang des Marktes und verschwand in der fröhlichen Menge, die über den Markt schlenderte. Kurze Zeit später sahen wir sie aus der Menge hervortreten: Volkmar mit Fee auf der Schulter und einem Karton unter dem Arm. Minna, Gismo und Jule klatschten in den Händen und wir alle riefen ihnen fröhlich zu: - Je später der Abend, desto schöner die Gäste! Juhu!!! Volkmar stellte den Karton ab und strahlend umarmte er Minna, Gismo und Jule. Es war eine wahre Freude zu sehen, wie sehr sich Volkmar, Minna, Fee, Gismo und Jule freuten. Volkmar hat noch alle begrüßt, die am Nachmittag nicht in der unterirdischen Grotte waren, und dann haben wir auf Minna angestoßen. - Auf Minna, auf deine Schnapszahl! Auf die nächsten 11! Wir haben dann Geburtstagslieder gesungen, gescherzt und gelacht, und uns lebhaft und anregend ausgetauscht. Nach einer Weile beugte ich mich zu Fee rüber und fragte sie über den Tisch: - Du warst doch gar nicht in der Wendeltreppe mit uns, oder? - Nein, sagte sie, und mit einem leichten Sprung über den Tisch setzte sie sich zu mir. - Wo warst du dann? - Nachdem der Engel der Unvergänglichen Liebe sich verabschiedet hat und ihr mit dem Waldmann wieder nach oben seid, bin ich noch eine Weile in der Grotte in Volkmars Armen geblieben. Ich wollte noch ein bisschen alleine mit ihm kuscheln, grinste sie fröhlich. Außerdem bin ich die schnellste von euch, ich wusste, ich kann euch in der Höhle einholen. - Ja, und was hat denn Volkmar dann gemacht? - Er ist über einen leichteren Ausgang wieder an die Oberfläche. Die steile Wendeltreppe ist doch viel zu eng für ihn. Da kommen nur Katzen und Kaninchen durch. Und kleine Hunde wie du, fügte sie schelmisch hinzu und stieß mir lachend eine Pfote in die Rippe. - Außerdem hatte er noch zu tun. Noch Fragen, rasender Reporter? Ich fühlte den sanften aber bestimmten Griff ihrer Krallen in der Schulter, der mir zu verstehen gab, ich hatte genug gefragt. - Ja, habe ich, was ist im Karton? Fragte ich trotzdem mutig. - Ah ha, drei Mal darfst du raten! Mit einem federleichten Sprung über den Tisch war sie wieder auf Volkmars Schoss und machte es sich dort bequem. Ich war neugierig, was wohl im Karton sein könnte und verschwand unter dem Tisch, um daran zu schnüffeln. Mein Schnüffeln ergab nichts, also sprang ich wieder auf die Holzbank neben Hippo und Susi und trank ein drittes Bier. Ich musste nicht lange darüber grübeln, was sich im Karton befand denn kurz darauf griff Volkmar unter den Tisch und holte einige Tee-Lichter hervor, die er auf den Biertisch platzierte. Dann griff er wieder in den Karton und überreichte Minna ein Magnum Distelöl mit einer gelben und rosaroten Schleife. Minna freute sich sehr und bat ihn, ihr wie in guten alten Zeiten einen Löffeln davon zu geben. Es war eine wahre Freude zuzusehen, wie Minna genüsslich den Löffel abschleckte. Dann griff Volkmar noch einmal unter den Tisch, holte den Karton hervor, überreichte ihn dem Waldmann und setzte sich wieder hin. Der Waldmann entfernte sich mit einigen Engeln und wir waren schon alle ganz gespannt, was noch geschehen würde. Vor Freude strahlend kündigte Volkmar an, es gäbe noch eine Überraschung für das Sternchen-Geburtstagskind und Minnas liebe Freunde, die am besten vom Lagerfeuer aus zu sehen wäre. Also standen wir auf, verließen den Mittelaltermarkt und gingen zum Lagerfeuer am Bach rüber. Wir machten es uns um das Freudefeuer gemütlich, kuschelten aneinander und warteten gespannt. Ich schaute in die fröhliche Runde. Volkmar saß mit Minna auf dem Schoß und mit Fee, Gismo und Jule sich an ihm anschmiegend. Pauline und Jasper hielten Pfötchen. Purzel, Nelly, Benny, Luna und Axel lagen zusammen, in der Sphinx-Pose mit der Schnauze auf den Pfoten gelegt. Misiu, Gismo, Nicko und Ariane bildeten ebenfalls eine kleine Gruppe mit klein Anton in ihrer Mitte. Jojo, Merlin und Shiva unterhielten sich leise mit Cedric. Und Hippo und ich lagen nebeneinander mit Susi zwischen uns. Alle anderen Sternchen-Pfötchen hatten es sich ebenfalls gemütlich gemacht. - 3, 2, 1, los!!! Rief eine Stimme Plötzlich schossen Raketen in die Luft und wir sahen im Himmel viele kleine rote Punkte die immer größer wurden. Sie schwollen zu Rosenknospen an, die sich zu wunderschönen Rosenblüten entfalteten. Überall im Himmel vor und über uns öffneten sich rote Rosen. Wir wussten in der Tiefe unserer Seele, dass jede dieser Rose von den Tiermamas geschickt worden war, die uns mit jeder dieser wunderschönen Rosen ihr treues und uns ewig liebendes Herz immer wieder aufs Neue schenken.

Post von Balou
Comment from Aug 26, 2019

Hallo liebe Ilse, ich bin es wieder, der Balou vom Regenbogenland. Ich möchte Dir berichten, was heute am 11. Sternchen-Geburtstag Deiner lieben unvergessenen Minna passiert ist. Das heißt, ich möchte natürlich das berichten, was nicht bereits von Nelly und Pauline & Jasper berichtet wurde. Nelly hat schon von dem wunderbaren Fenster-Erlebnis erzählt, und Pauline und Jasper haben über das Ständchen am Strändchen, das außergewöhnliche und schließlich drollige Abenteuer der Drachenhöhle und den lebhaften Mittelaltermarkt berichtet. An Minnas Geburtstag ist aber noch etwas passiert, was noch nicht erzählt wurde, und darüber will ich jetzt auch gleich berichten. Wie Du bereits weiß, ist Burgfräulein Minna von der Vogelweide eine Zeit lang verschwunden. Sie wurde angeblich entführt und vom furchtlosen Drachen gefangen gehalten. Alles entpuppte sich aber dann als ein vom Waldmann & Co. organisiertes liebevolles kleines Spiel und Vergnügen. War das nur um die Ritterbande zu amüsieren? Schließlich ist es ja Minnas Sternchen-Geburtstag! Warum sollte sie ausgerechnet während ihrer Feier von der lustigen Ritterbande eine Zeit lang getrennt werden? Hippo und ich waren mit dem Waldmann in der Drachenhöhle. Wir wissen was in der Höhle wirklich geschehen ist. Soviel will ich an dieser Stelle verraten: wir waren dort nicht allein. Einige Tage vor Purzels und Minnas Feiern, in einiger Entfernung von unserer großen Wiese mit den Hängematten und dem Bach, wo wir Sternchen-Pfötchen uns meistens aufhalten, war ich sehr beschäftigt. Ich war am Buddeln. Den Kopf gegen den Hang drückend, um mich zu stützen, und mit vollen Pfoten habe ich die Erde hinausgeschleudert. Plötzlich sah ich zwei nackte Füße und die Spitzen von langen weißen Federn vor meinen Augen. - Was machst du Balou? - Siehst du das nicht? Ich buddle. Und ich buddelte weiter. - Hmmmm. Ich sehe, du hast wieder deine 5 verrückten Minuten. Das ist gut. Komm mit. Ich schaute von den Füßen und der Flügelspitze hoch zu dem Gesicht, das zu ihnen gehörte, lächelte und folgte ihm. Hippo folgte mir auch. Nach einigen Minuten trafen wir auf Pauline und Jasper. - So, meine Lieben, sagte die Engel-Verantwortliche für unseren Regenbogenlandrevier, ich brauche euch. Der Katzen-Tunnel bis zum unterirdischen See ist durch etwas blockiert. Er ist nicht viel breiter als eine Katze, also können nur Sternchen-Pfötchen den Tunnel frei buddeln, die kaum größer als eine Katze sind und die auch gerne, gut, und vor allem schnell buddeln, denn der Tunnel muss an Minnas 11. Sternchen-Geburtstag fertig sein. Liebe Pauline, lieber Jasper und lieber Balou, ihr habt alle erforderlichen Fertigkeiten und Kompetenzen. Seid ihr bereit, eine für die Feier sehr wichtige Vorarbeit zu erledigen? - Ja, natürlich, das machen wir gerne, antworteten wir alle drei Buddel-Fans sofort. - Was ist mit mir? Fragte Hippo etwas traurig, darf ich denn nicht mitmachen? Ich kann nicht buddeln, aber ich bin gerne da wo Balou ist. - Aber natürlich, lieber Hippo, sagte die Engel-Kreatur sehr sanft, du wirst die Umgebung überwachen, während deine Freunde arbeiten. Niemand soll mitbekommen, was wir vorhaben. Der Waldmann wird euch übrigens auch unterstützen. Pauline, Jasper und ich haben zwei Tage später getan, was von uns erwartet wurde. Wir haben die enge Stelle gefunden, sie wieder frei gebuddelt und einige Steine an die Oberfläche gefördert. Hippo, der am Eingang der Höhle geblieben war, hat immer geschaut, ob sich jemand nähert aber es kam niemand. An dem Nachmittag war es besonders heiß und alle ruhten sich in den Hängematten aus oder spielten im Wasser. Ohne triftigen Grund betraten wir den Wald eh nur selten. Nun war der große Tag gekommen. Als Belohnung für unsere Arbeit durften wir direkt erleben, weshalb der Tunnel von uns frei geschaufelt werden musste. Während dem Frühstück, als wir alle lachten, uns lebhaft unterhielten und genüsslich alle Delikatessen verzehrten, baten Pauline, Jasper, Hippo und ich Minna, Fee, Gismo und Jule, uns zu begleiten. Wir hätten ein ganz besonderes Geschenk für Minna, erklärten wir. Wir verließen die Festwiese, spazierten durch die Blumen- und Streuobstwiesen und kamen an den Waldrand. Dort erwartete uns wie geplant eine kleine Biene, ein Igel und ein Rotkehlchen. Mit Bieni, Iggy und Kelly wanderten wir durch den Tannen- und Fichtenwald. Der Weg mit Fichtennadeln und Tannenzapfen übersät fühlte sich weich unter unseren Pfoten an und duftete herrlich nach Humus, frischer Erde und Pilzen. Minna unterhielt sich fröhlich mit Bieni und Kelly, während Gismo und Hippo mit Iggy scherzten. Als wir an der Höhle angekommen waren, sagte Bieni: - So, liebe Minna, hier ist ein Tunnel, der dich zu einem ganz besonderen Geschenk führen wird. Du kannst dich ohne Bedenken runter rutschen lassen, denn unten wirst du auf einen sehr weichen Blätterhaufen landen. Ich gehe vor, Balou kommt nach mir, dann kommst du. Halte dich mit den Pfoten an Balou fest. Hippo kommt nach dir und wird dich an der Taille festhalten, dir kann also gar nichts passieren. Fee soll sich an Hippo festhalten, Jule an Fee, und Gismo soll Jule ebenfalls um die Taille festhalten. Hinter Gismo kommt Pauline, und Jasper soll sich auch an Pauline festhalten. Genau so, ihr macht das gut. Kelly fliegt auch mit und bildet das Schlusslicht. So, seid ihr bereit? Haltet ihr euch gut aneinander fest? - Jaaaaa!!! Riefen wir alle sehr aufgeregt, und gespannt, wie weit wir jetzt wohl rutschen würden. - Dann, Achtung...... 3, 2, 1, los geht’s!!! Huuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!!!!!!!!!!!!!!! Hinab sind wir durch den Tunnel gerutscht, dass uns die Ohren fast davon geflogen wären. Unten landeten wir mitten in einen großen weichen Blätter- und Mooshaufen. - Das war jetzt aber lustig, sagte Minna und klatschte vor Aufregung in den Pfoten. Und was machen wir jetzt? - Wir gewöhnen unsere Augen erst mal an die Dunkelheit, sagte Bieni. Wartet nur ein bisschen, dann werdet ihr sehen. Wir warteten und allmählich sahen wir, wo wir gelandet waren. Wir waren in einer unterirdischen Höhle. Die Wände waren voller Edelsteine, Diamanten, Rubine, Saphire, Amethysten und Smaragden. Stalagmiten und Stalaktiten hingen von der Decke oder ragten vom Boden der Grotte bis zur Decke. Die Grotte leuchtete in allen Farben des Regenbogens. Nun sahen wir auch, dass wir am Ufer eines unterirdischen Sees standen. Er war tiefdunkel und ruhig, nur an einigen Stellen kräuselte er sich ganz leicht. Wir blickten uns um. Es war wunderschön, hier unten. Es war Minna, die sie als erste sah. - Schaut, dort drüben steht eine Menschengestalt. Sie stand schweigend auf der anderen Seite des Ufers. Sie hatte einen Mantel mit Kapuze an, und stand im Schatten, so dass wir nicht sehen konnten, wer es war. Wir flüsterten zu einander: - Das ist bestimmt wieder ein Trick und Streich vom Waldmann, und kicherten. - Huhu, Waldmann, wir haben dich erkannt, riefen Minna und Fee fröhlich. Es kam keine Antwort zurück außer einem leichten Widerhall. Wie von einer Wespe gestochen rannte Fee plötzlich los, galoppierte wie eine Wilde um den See herum und kletterte an die Gestalt hoch. Sie umarmte die Gestalt und gab ihr viele Küsse und sanfte Pfotenberührungen. Wir rannten schnell hinterher und als wir näher kamen riefen Minna und Gismo: - Volkmar! Unser lieber lieber Volkmar! Du bist es!!!! Pauline, Jasper, Hippo und ich blieben stehen und sahen zu, wie Minna und Gismo ebenfalls an Volkmar hoch kletterten und seinen Hals mit beiden Pfoten umarmten. Fee, die oben auf Volkmars Schulter stand, rief Jule zu: - Komm schon, Jule, du gehörst doch auch zur Familie! Jule ließ es sich nicht zwei Mal sagen und umarmte Volkmar. Alle fünf umarmten sich, lachten, weinten, erzählten von ihrem Leben im Regenbogenland. Pauline, Jasper, Hippo und ich setzten uns auf den Felsen und wischten uns vor Rührung die Tränen vom Gesicht. Der Waldmann, der diskret dazu gekommen war, setzte sich schweigend neben uns und schaute ebenfalls zu, wie Volkmar und Ilses Vierblatt sich unendlich freuten. Minna rannte zurück zu uns und außer Puste sagte sie: - Danke meine Freunde, was für ein Sternchen-Geburtstag! Der Waldmann stand auf und sagte zu Minna: - Das ist noch nicht alles. Komm mit, liebe Minna. Liebe Erdenbeweger und Tunnelbefreier, ihr dürft auch mitkommen. Gleich kommt der Engel der Unvergänglichen Liebe. Wir sahen ein Licht, das immer größer wurde, hörten das Rascheln von Flügeln und dann sahen wir ihn. Lange Flügel, die bis zum Boden reichten, ein langes Gewand, das weiß, rosa, blau und violett schimmerte. Er begrüßte uns alle indem er seine Hand über den Kopf jedes einzelnen von uns hielt. Dann ging er zu Volkmar, Minna, Fee, Gismo und Jule und sagte: - Bitte tretet an den Rand des Sees und schaut in die Tiefe des Sees hinein. Und denkt daran: Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne. Volkmar, Minna, Fee, Gismo und Jule blickten in die Tiefe des Sees. Ein sanftes rosablaues Licht erhellte plötzlich ihre Gesichter. Wir konnten nicht sehen, was sie sahen. Aber in ihren Augen spiegelte sich, was sie fühlten. ........... Es ist Abend. Ilse sitzt auf der Terrasse, mit einer Schale Weintrauben. Babsi liegt in ihrem Schoss, Maja und Mijou liegen neben einander zu ihren Füßen. Ilse lauscht dem Zwitschern der letzten Vögel, die sich noch nicht in ihre Ruheplätze zurück gezogen haben. Teelichter brennen im Wohnzimmer, ihr Licht fackelt heimelig in der Dämmerung. Ilse denkt tief und intensiv an ihr Leben mit Volkmar. Sie denkt auch an Minna, Fee, Gismo und Jule...... Sie vermisst sie alle unendlich.......... Volkmar, Minna, Fee, Gismo und Jule wischten sich eine Träne vom Gesicht. Was würden sie alles geben, um jetzt sofort bei Ilse zu sein. Sie umarmten sie ganz fest in ihren Gedanken und in ihren Herzen. Plötzlich lächelte Ilse. Ob sie das wohl gespürt hatte? - Ja, sagte der Engel der Unvergänglichen Liebe. Volkmar und das himmlische Vierblattklee schauten noch eine Weile gedankenversunken in den leuchtenden und schimmernden See hinein. - Wenn ihr bereit seid, zu unserer Dimension zurück zu kehren, tretet bitte vom Rand des Sees zurück. Aber nimmt euch die Zeit, die ihr braucht. Wir haben alle Zeit der Welt. Einer nach dem anderen traten Ilses Angehörige vom See zurück. Volkmar hielt Fee in seinen Armen, Minna, Gismo und Jule hielten sich die Pfoten. Der See erlosch und wirkte wieder dunkel und undurchdringlich. Der Engel der Unvergänglichen Liebe strich sanft über unsere Stirn und ging so wie er gekommen war. - Liebe Minna, wir müssen nun zurück, sagte der Waldmann. Deine Freunde fragen sich bestimmt, wo du verschwunden bist. Wir wollten, dass du dieses Erlebnis in aller Ruhe erleben kannst. Wir haben deshalb ein spannendes Ablenkungsmanöver ausgetüftelt, länger werden wir sie aber nicht an der Nase führen können. Als Minna diese Worte hörte, kehrte sie voll und ganz in unsere Dimension zurück. Sie entsann sich ihrer vielen guten Freunde und sehnte sich auf einmal nach ihnen. - Oh ja, jetzt fühle ich mich bereit, weiter zu feiern. Ich freue mich schon darauf, alle meine Freunde wieder zu sehen. Wir folgten dem Waldmann auf einem geschwungenen Weg nach oben. An einer gewissen Stelle blieb er stehen und schob Blätter und Äste zur Seite, so dass der Blick zu einem Schacht frei wurde. Wir konnten Stimmen hören. Es war Susis Stimme. Und Purzel, der entsetzt die Nachricht über die Erpressung von der Pergamentrolle las. Minna staunte und machte ganz große Augen. Als sie realisierte, dass es sich um das vom Waldmann erwähnte Ablenkungsmanöver handelte, lachte sie lauthals. Dann hörten wir die verängstigte Stimme von Nelly und die Stimme von Benny, der alle souverän beruhigte. Das wundert mich nicht von Benny, dachte ich voller Bewunderung. Wir hörten auch die Stimmen von Gismo, Jimmy, Sam, Nele, Nina, Sena und Celly, die sich sofort bereit erklärten, Minna zu befreien. - Schnell, wir müssen nach oben, drängte der Waldmann. Balou, Hippo und ich müssen wieder an die Oberfläche, um die Rasselbande zu empfangen, wenn sie ankommen. Es wird noch eine Weile dauern, aber wir dürfen trotzdem nicht trödeln. Über eine steile im Felsen gehauene Wendeltreppe gelangten wir wieder in die Höhle. Aha, dachte ich, warum haben wir denn bloß den Tunnel frei buddeln müssen, wenn es eine Treppe gibt? - So, Balou, sobald ich dir ein Zeichen gebe, musst du ganz tief und laut grollen, sagte der Waldmann. Das gute an dir ist, du bist klein und kannst durch einen Katzen-Tunnel hindurch, aber dennoch hast du eine tiefe Stimme wie ein Rottweiler. Genau was wir brauchen. Wir standen in der hinteren Ecke der Höhle. Von da aus konnten wir sie schon ankommen sehen. Sie dagegen konnten uns nicht sehen, weil es draußen sehr sonnig war, wir aber im Schatten standen. Ich musste grollen und hatte meinen Riesenspaß daran. Ha ha, endlich mal richtig böse grollen dürfen! Wir konnten bereits Lee, Pietsch, Ariane, Misiu und Nicko erkennen. Als wir Bommel sein Drachenlied singen hörten, mussten wir so sehr lachen, dass wir uns die Mäulchen gegenseitig mit der Hand zuhalten mussten. Der Waldmann winkte mir zu, ich solle nicht lachen, sondern lauter grollen. - Grollen, grollen, nicht lachen, sagte der Waldmann selber lachend. - Wie soll ich bitte grollen, wenn ihr alle lacht? Antwortete ich mürrisch. - Los, los, grollen!!! Minna war ganz außer sich, als sie die Stimmen von Jojo, Merlin und Shiva hörte. Am liebsten wäre sie aus der Höhle gerannt und wäre ihnen um den Hals gefallen und hätte gleich gesagt: - Ich bin hier! Mir geht es gut! Macht euch bitte keine solchen Sorgen um mich! Wir sahen wie Axel, Cora, Luna, Maja, Momo, Rambo, Rusty und Jasper, der sich ganz diskret der Ritterbande wieder angeschlossen hatte, einen Kreis bildeten und sangen. Minna war außer Rand und Band. Sie schaute ihre Freunde mit großen Augen an und ihre Bäckchen wurden ganz dick von der Luft, die sie anhalten musste. Sie war nah dran vor Lachen zu platzen. Als sie aber die kleinen verängstigten und doch unglaublich mutigen Stimmen von klein Anton und Elli hörte, war sie zutiefst gerührt. - Balou, Hippo, kommt mit, wir gehen jetzt raus, sagte der Waldmann. Die besten Witze müssen kurz sein. Während der Waldmann mit der Ritterbande, Hippo und mir zum Mittelaltermarkt über eine etwas längere Route ging, lief Minna mit Fee, Gismo, Jule und Pauline über einen direkteren Weg zur Festwiese. Am Tor zum Mittelaltermarkt wurde sie liebevoll von Cedric erwartet und empfangen. Auf dem Hauptplatz des Mittelaltermarktes trafen wir uns endlich alle wieder und waren sehr froh, wieder beisammen zu sein. Endlich konnten wir ausspannen, und etwas essen und trinken! Wir hatten noch eine sehr schöne Zeit an den Biertischen. Alle kamen nach einander zu Minna, setzten sich zu ihr auf die Bank und wollten wissen, was sie in der Höhle erlebt hatte. Minna erfuhr dabei, was die Sternchen, nach ihrer Rückkehr zur Festwiese, und darunter besonders Nele, Lara, Emma und Paula, noch alles geleistet hatten, um sie wiederzufinden. Minna tanzte noch mit Purzel. Sie lachte, trank, aß von allen Köstlichkeiten die aufgetischt wurden, und unterhielt sich lebhaft mit all ihren Freunden. Ab und zu hielt sie inne, mit dem Bierkrug in der Pfote, und dachte an das Treffen mit Volkmar und an ihre Vision von ihrer lieben Ilse und von ihren lieben Freunden Babsi, Maja und Mijou. Sie dachte an die Sorge, die alle empfunden hatten, als sie „verschwunden“ war, und an die Mühe, die sie sich gemacht hatten, damit sie an diesem Tag in aller Ruhe dieses wunderschöne Erlebnis haben durfte. Und plötzlich wurde ihr klar, was für gute treue Freunde sie gefunden hatte!

Post von Balou
Comment from Aug 25, 2019

Liebe Ilse, heute war ein ganz besonderer Tag für Dich mit der runden Zahl Deiner Mutter. Ich hoffe, Ihr hattet einen sehr schönen Tag zusammen. Ich wünsche Dir einen erholsamen Abend mit Babsi, Maja und Mijou. Ganz viele liebe Grüße mit einer herzlichen Umarmung in *Sternchen-Verbundenheit* Marika mit Balou und Hippo im Herzen und Missy an meiner Seite *************************************************************************************************************************************** Hallo liebe Ilse, ich bin es, Balou vom Regenbogenland. Nelly hat schon über das unglaubliche Erlebnis von Purzel in der Nacht vom 24. auf den 25. August berichtet, und Pauline und Jasper haben Drina erzählt, was für eine wunderbare und außergewöhnliche Geburtstagsfeier an Purzels 16. Geburtstag organisiert wurde. Drina wiederum hat unverfälscht alles an Euch weitergegeben, was sie erfahren hat. An Purzels Geburtstag ist aber noch etwas passiert, was noch nicht erzählt wurde, und darüber will ich jetzt auch gleich berichten. Also, wir ihr bereits wisst, Purzel durfte seinen Sohn Oscar besuchen. Als er von seinem Flug zu Jutta, Axel, Oscar und Rocky zurück kam, sagte er uns, wie von Nelly berichtet, ich zitiere: „Jetzt bin ich aber sehr müde und ihr bestimmt auch. Lasst uns in die Heia gehen. Ich wünsche euch eine gute Nacht und träumt was Schönes.“ Wir sind alle schlafen gegangen.... scheinbar! Wir haben nur so getan. Purzel ist sehr schnell eingeschlafen und seine Freude war ihm, während er schlief, im Gesicht geschrieben. Ein seliges Lächeln war auf seinen Lippen zu sehen und wir wussten, in seinem Traum fliegt er zurück nach Hause...... „Mein Oscar-Sohnemann.... Wo bist Du?....... Ah, da bist Du! Ich sehe Dich! Du stehst mit Rocky noch hinter dem Fenster. Du hast auf mich gewartet. Mein Herz klopft sehr stark..... Ich umarme Euch beide sehr sehr lange. Ich fühle Eure warmen Körper gegen meinen, es fühlt sich so gut und richtig an..... Ich lasse Euch nie mehr wieder los...... ..... Jutta und Axel..... Sie sind auch da. Sie schenken mir eine Dose mit Würstchen. Jutta und Axel freuen sich, sie feuern mich an und loben mich. Sie sind so fröhlich, sie lachen, machen Scherze, ich fühle mich so glücklich...... Meine Familie, mein Zuhause, ich liebe Euch so sehr...... ich lasse mich in das warme wohlige Gefühl fallen..... ich lasse mich driften..... es ist so schön.......“ Purzel schlief ganz tief und fest. Er bewegte die vorderen Pfoten ein bisschen hin und her. Er träumte. Wir konnten uns unterhalten, ohne dass er etwas mitbekommen würde. Nelly, Benny und Axel, Pauline und Jasper, sowie Hippo und ich lagen in seiner Nähe. Wir wollten aber nicht schlafen, sondern noch die letzten Einzelheiten des Geburtstagsfestes morgen planen. Minna, Fee, Gismo und Jule unterhielten sich auf der anderen Seite des Lagerfeuers mit Susi und mit den Großen Drei Jojo, Merlin und Shiva ebenfalls über die Feier. Es ging ihnen um die Kleider, ob genügend für alle da war und um die Zettel, auf denen die Namen stehen würden. Wir winkten ihnen zu, sie möchten sich zu uns legen und nochmal alles mit uns durchgehen. „Ihr Lieben, ich freue mich enorm für Purzel, dass er diesen Flug machen durfte. Das war ein Riesengeschenk, sagte Nelly mit einem breiten Lächeln. - Ja, das war das schönste Geschenk, was wir ihm machen konnten, stimmten alle zu. - Ist für morgen alles bereit? Hackte Pauline noch mal nach, und legte uns eine Tafel mit einer langen Liste vor die Nase. Wir gingen alle Punkte noch mal durch, änderten noch ein wenig was hier, ein bisschen was da, überlegten noch mal, diskutierten, aber ja, alles passte, wir waren zufrieden. - Mir fehlt noch was, sagte plötzlich Hippo. Vierzehn Paar fragende Augen schauten ihn an. Hippo überprüfte ob Purzel wirklich schlief, als Test hielt er ihm eine Wurst vor der Nase, keine Reaktion, gut. - Ja, heute war doch auch.... psss, psss, psss.......... Jutta..... psssss, psssss, pssssss...... als erste mein Frauchen getröstet..... pssss, psssss....... jeden Tag, unermüdlich...... psss, psss, psss....... - Das ist sehr wahr, bestätigten Minna und Jojo. Unsere elf anderen Freunde stimmten ebenfalls zu und unsere fünfzehn Köpfe kamen sich näher, so dass sich unsere Ohren berührten. - nach den Ritterspielen.... Spitzentaschentuch...... wir brauchen noch..... - Oh ja, das finde ich gut, sagte Susi. Wir tauschten uns weiter aus und nickten immer wieder, so dass unsere Ohren hin und her wippten, besonders die von Jasper und Pauline. - So soll es geschehen, sagte schließlich Benny sehr feierlich und klopfte mit der rechten Vorderpfote auf die Tafel. - Das freut mich Benny, sagte Hippo erleichtert, ich wusste es, auf dich ist Verlass! Alle nickten zustimmend. - Ich habe Hunger bekommen, sagte Pauline. Planen und Organisieren macht hungrig. Wir sind uns jetzt einig. Kommt, begleitet mich bitte zum Manne-Schnitten-Neuschwanstein-Schloss. Wir gingen rüber zu Paulines Sternchen-Geburtstags Manner-Schloss. Die Türme standen nicht mehr, die Nebengebäude waren auch verschwunden, aber das Hauptgebäude war noch unverzehrt und nur ein bisschen angeknabbert worden. Pauline lud uns ein, mit ihr zu essen, und reichte jede und jedem von uns eine Manner-Schnitte. Wir haben sie schweigend verköstigt; jede und jeder von uns war in Gedanken bereits beim Geburtstagsfest morgen und freute sich auf eine weitere außergewöhnliche Feier. Am nächsten Tag, also heute, lief alles wie bereits erzählt. Es war eine Gaudi, sich zu verkleiden und neue Identitäten anzunehmen. Als der Bodenkampf fast zu Ende war, warf uns Burgfräulein Susi vom lieblichen Rosenstrauch ihr Spitzentaschentuch. Das war das Signal. Hippo und ich liefen schnell zur Scheune, zogen uns um, und in mit einem Kordel zugebundenen langen braunen Gewändern mit Kapuze liefen wir zum Turnierplatz zurück. Jimmy, Hochmeister vom Herzkönig, Nicko, der beherzte Lord vom Schnellfluss, der Edle Gismo, Beschützer von Gladis, Anton Winzling von Sonnenland, Ritter Axel, der schlaue Fuchs, Pietsch der Wackere und Rambo der Mutige von Falkenberg marschierten stolz über den Turnierplatz und trommelten mit den beiden Pfoten. Sie näherten sich der Estrade, dem Ehrenplatz, wo Sir Purzelot von Algermissen saß, an seiner Seite Nelly, Burgfräulein von der Augenweide lächelnd sitzend. Pauline, die edle Maid von der Mannerschnitte, Jasper, der Treue von Paulonien, Nele von und zu Schaufelnase, Lara von der Kuschelschnute, Emma und Paula, Prinzessinnen vom Wasserfall, Misiu, der Bärenstarke Galan, Luna vom Mondenschein, Ariane, holde Magd von Sandburg, Ritter Rusty von der Fuggerei, Lee von Löwenherz, Benny, Kühngraf von Brigittenfeld und natürlich Burgfräulein Susi vom lieblichen Rosenstrauch saßen hinter ihnen und sahen in ihren mittelalterlichen Gewändern sehr edel aus. Burgfräulein Minna von der Vogelweide, die Gute Fee von der Schwarz-Weißen Schönheit, der Stille Ritter Gismo von der Steinheide, Jule, Burgfrau von Püppchen, die Drei Drachenbezwinger Jojo, Merlin und Shiva, die Schwarzen Ritter Joy und Molly, Sir Cedric vom Purzelbaum, Sam Schnippo zu Heldentum und Lady Maja vom Bienenwölkchen folgten den Trommlern. Sie trugen hoch über die Schulter farbenfrohe Standarte, die im Wind wehten. Plötzlich hörten die Trommler auf zu trommeln, und es wurde ganz still. Nur die Standarte und die Schleier der Burgfrauen wehten und flackerten im Wind. Hippo und ich liefen über den Turnierplatz und stiegen die Treppe hoch bis zur Estrade. - Sir Purzelot von Algermissen, wir, Balouhengrin vom Schwanenberg und Parzippo von der weißen Taube sowie alle hier anwesenden Ladies, Burgfrauen und Prinzessinnen, Ritter, Sirs, Edelmänner und Prinzen möchten am heutigen Tag Lady Jutta von Algermissen den Orden der treuen Trösterinnen verleihen. Seit Jahren spendet sie unermüdlich Trost an jedem einzelnen Tag. Hier ist eine Medaille in den rot-rosa-goldenen Schattierungen der Purzelrose als Zeichen unserer tiefen Dankbarkeit. Bitte nehme sie stellvertretend für Lady Jutta von Algermissen an. Hippo hielt auf seinen zwei Vorderpfoten einen Kissen aus dunkelrotem Samt, auf dem eine funkelnde Medaille lag. Auf der einen Seite war das Portrait von Purzel eingeschnitzt und auf der anderen Seite die Purzelrose. Hippo legte die Medaille um Purzels Hals und sie umarmten sich feierlich. Alle brachen in großes Jubeln aus, klatschten, umarmten zuerst Purzel und dann sich gegenseitig. Purzel entfernte sich ein bisschen und nahm die Medaille in seine Pfote. Er schaute die Purzelrose ganz fasziniert an. Er konnte es nicht glauben, aber in der Tiefe der Blütenblättern konnte er sie sehen: seine Jutta, seinen Axel und seinen lieben Oscar-Sohnemann schauten ihn an und lächelten ihm aufmunternd zu: „Hör ganz genau zu. Wo wir sind bist Du. Wo Du bist sind wir. Du trägst uns immer in Dir. Wir werden Dich niemals vergessen. Wir tragen Dich in unseren Herzen. Du bist unvergesslich. Wir denken an Dich. Immer. Immer....“ Er fühlte plötzlich, wie eine Pfote seine Pfote ergriff. Er drehte sich um und blickte in zwei wunderschöne braune Augen. Nelly schaute ihn herausfordernd an. Er lies sich widerstandslos von Nelly mitreißen und mit dem wunderbaren tröstenden Gefühl, Jutta, Axel und Oscar soeben gehört und gesehen zu haben und sie auf immer und ewig im Herzen und in der Medaille zu tragen, stürzte er sich glücklich ins fröhliche Geschehen. N.B.: Außer Balouhengrin und Parzippo entspringen alle mittelalterlichen Namen unserer Sternchen der Fantasie von Drina, Pauline und Jasper.

Uschi mit Seelenfreunden Shiva, Jojo und Merlin
Comment from Aug 25, 2019

Lieber Schneeprinz Gismo, auf ganz vielen Sonnenstrahlen kommt heute ein ganz lieber Sonntags- Gruß für dich zusammen mit einem Korb mit vielen Lieblingsleckerli zu dir ins Regenbogen- land geflogen. Ich wünsche dir einen schönen Tag und eine fröhliche Geburtstagsfeier mit deinem kleinen Freund Purzel. Viele Streichler und Öhrchenkrauler Uschi Tiere haben genau wie wir Gedanken, Hoffnungen, Träume und Wünsche… Sie sprechen mit uns. Und wenn wir wollen, wenn wir sie lieben… so wie sie uns lieben, wenn es uns wichtig ist, können wir sie auch verstehen. Es sind die Augenblicke, wenn die Welt um dich herum zum Stillstand kommt… und du nicht mehr denkst, sondern nur noch fühlst… in denen die Tiere anfangen, zu sprechen.

Eine Sonntagsgeschichte
Comment from Aug 25, 2019

Die größte Ehrung für die Toten ist nicht Trauer, sondern Dankbarkeit (Thornton Wilder) Liebe Ilse, heute feiert die Rasselbande den Geburtstag von Purzel. Aber lies selbst.... Zudem feierst du heute mit deiner lieben Mutter deren 90. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag zusammen - habt viel Freude und sammle schöne Erinnerungen! Das von dir erwähnte Buch kenne ich sehr gut, es ist wirklich ein guter Begleiter in schweren Stunden. Die Trauer vergeht tatsächlich eines Tages, sie löst sich nicht in Rauch auf, aber sie wird eine Art Schatten, der einen begleitet, der einen aber nicht mehr angreift. Du hast ja erlebt, wie sich der Schmerz um Minnas Verlust über die Jahre in eine wehmütige, aber schöne Erinnerung gewandelt hat. Ähnlich geht es mir mit der Trauer um meinen Vater. Er fehlt mir und ist doch bei mir. Die Trauer kommt seltener als Schmerz, oft ist sie Wehmut, die aber auch von einem Lächeln, von einer Geschichte, einem Gefühl begleitet wird. Natürlich gibt es Meilensteine, die schmerzhaft sind - im Herbst würde mein Vater 90 werden, das wird sicher sehr schwer für meine Mama und für uns Kinder. So wie im letzten Winter sein 20. Todestag uns wieder schmerzhaft an unseren Verlust erinnert hat. Aber über die Zeit akzeptiert man mit Kopf und mit Herz die Tatsache, dass das geliebte Wesen nicht mehr körperlich da ist. Und mit der Zeit nimmt man die Präsenz bzw. die Essenz der Seele anders war: in den Erinnerungen, die man im Herzen hütet, in Bildern, die man sich anschaut, beim Blick in die Natur... Daher drücke ich dich ganz fest, liebe Ilse, und wünsche dir weiterhin viel Zuversicht, denn es wird besser... Ich wünsche dir mit deiner Mama einen wunderschönen Sonntag und Geburtstag und abends den warmen Trost deines Trios. Herzliche Grüße in Sternchen-Verbundenheit Drina mit Jasper und Pauline im Herzen ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Am Samstagabend saß die Rasselbande am Lagerfeuer und erzählte sich Geschichten von ihren Liebsten. Es gab immer was Neues zu berichten, denn wunderschöne Erinnerungen gehen nie aus. Mit einem gleichzeitig glücklichen, aber auch etwas wehmütigen Seufzer verriet Purzel, dass seine liebe Jutta auf Erden just an diesem Tag schon den vierten Geburtstag ohne ihn verbracht hat und auch er morgen zum vierten Mal ohne sie ein Jahr älter würde. Nelly umarmte Purzel ganz zärtlich und raunte ihm ins Ohr: Bestimmt wirst du heute Nacht von deiner geliebten Menschenfamilie und deinem Sohnemann Oscar träumen. Schau mal, eine Sternschnuppe – dein Wunsch wird in Erfüllung gehen. So kam es, dass Purzel am Sonntag mit einem Glücksgefühl die Augen öffnete, denn im Traum war er bei seiner Jutta, seinem Axel und seinem Oscarchen gewesen. Bevor er traurig werden konnte, dass dieser Traumbesuch allzu schnell verflogen war, fingen alle seine Sternchenfreunde an zu trällern: Lasst des Schampus Korken knallen Dieser Tag soll dir gefallen Eine Party jedes Jahr Wie noch keine andre war Füllt die Gläser, hoch die Tassen Heute wollen wir`s krachen lassen Kurz und gut, unser Wunsch ist klein Du mögest immer glücklich sein! Nelly fiel Purzel um den Hals und knutschte ihn ab. Freudestrahlend flüsterte er ihr zu: Ich habe von meinen Liebsten geträumt, es war so wunder-wunderschön. Dieses Gefühl nehme ich heute mit in den Tag. Nelly drückte ihn vor Glück. Aber für Trübsal blieb ohnehin keine Zeit, denn Benny und Misiu kamen mit zwei Bollerwagen um die Ecke. Sie nahmen die Planen ab und inmitten unzähliger Champagnerflaschen kamen Balou und Hippo zum Vorschein. Schnell holte sich jedes Sternchen ein Glas ab und gemeinsam stießen sie auf Purzels 16. Geburtstag an. Bevor alle zu beschwipst waren, kündigte Susi das Frühstück an: Lieber Purzel, damit der Schampus uns nicht zu Kopf steigt Der Umtrunk sich bereits dem Ende zuneigt Dein Geburtstagsfrühstück soll superlecker sein Wir auf der Festwiese daher nun tafeln extrafein Beschwingten Schrittes kam die Rasselbande an der Festwiese hinter der Scheune an. Der Geburtstagstisch war üppig gedeckt und wunderschön mit prächtigen Purzelrosen dekoriert. Die Engel und die Feen servierten unermüdlich eine Leckerei nach der anderen, und bevor sich die Rasselbande die Bäuche zu voll schlagen konnte – denn heute war keine Zeit für ein Verdauungsschläfchen -, sprach Axel in die lustige Runde: Du hattest gar großen Spaß als furchtloser Pirat Warst der unerschrockene Purzel, erster Maat Wir daher schenken dir heute einen Tag in andrer Zeit Begeben uns mit Haut und Haar in die Vergangenheit Gemeinsam reisen wir mit dir zurück ins Mittelalter Ob Ritter, Burgfräulein, Graf, Lady oder Gutsverwalter Aus den Fässern wir zunächst Titel und Namen ziehen In der Scheune uns verkleiden und dem Jetzt entfliehen Purzel strahlte über das ganze Gesicht. Woher…? wollte er fragen, aber Nelly beantwortete ihm die unausgesprochene Frage. Lieber Purzel, du sprichst im Schlaf und daher wussten wir, wieviel Spaß du an Misius Piratentag hattest. Deshalb werden wir heute als Ritter und Konsorten unterwegs sein und uns auch die passenden Namen aus den Fässern fischen. Los geht’s! Und tatsächlich, die Fässer links und rechts des Scheunentors, in dem sich die Sternchen-Pyramide zu Merles Sternchengeburtstag versteckt hatte, enthielten heute lauter Zettel. Damit alles mit rechten Dingen zuging, waren die Pergamentschnipsel mit einem Wachsstempel versiegelt und Rusty und Lee überwachten, dass sich kein Sternchen vordrängelte. Als Geburtstagskind durfte Purzel als erster seine neue Identität wählen. Es war bei den sonst so umtriebigen Sternchen mucksmäuschenstill, als Purzel in die Fässer griff und schon wieder von einem Ohr zum anderen strahlte. Ich bin Sir Purzelot von Algermissen, rief er beschwingt in die Runde. Begeistert klatschten die Sternenpfötchen in die Pfoten, denn der Name war schön und passend, und schon drängten sie selbst an die Fässer. Eine Weile hörte man Gekicher und Ohs und Ahs, denn natürlich wollten alle hören, wer durch Losentscheid zu wem wurde. Es ging wild durcheinander: … Ariane, holde Magd von Sandburg … Benny, Kühngraf von Brigittenfeld… Jimmy, Hochmeister vom Herzkönig … Jasper, der Treue von Paulonien… Pauline, edle Maid von der Mannerschnitte … Misiu, der bärenstarke Galan … Momo, Madam von Graufell… Merle, Gräfin von Schatzmaus… Nelly, Burgfräulein von der Augenweide… Ritter Axel, der schlaue Fuchs trat vor und las als Herold aus einer Pergamentrolle vor: Seid gegrüßt, edle Recken, schöne Maiden, mutige Rittersleut Ihr euch jetzt über Adelstitel und Namen freut In der Scheune stehen noch für euch bereit Die passenden Gewänder aus jener Zeit Tretet ein und kleidet euch dem Stand entsprechend Dann kann beginnen der Purzeltag bahnbrechend Die Sternchen stürmten jubelnd in die Scheune und kamen nach einiger Zeit edel gewandet heraus. Die Knappen, Pagen, Ritter, Grafen, Herzöge, Sirs und Lords trugen Lederwams, Tuniken, Kniebundhosen, Pantalons, Gambeson, Kettenhemden oder Plattenharnische; manche von ihnen hielten einen Helm unter dem Arm. Die Wappenröcke waren ein- oder mehrfarbig , im Karomuster und mit Kreuzen, Drachen, Löwen und Lilien bestickt. Die holden Maiden und edlen Fräulein sahen in ihren langen Kleidern aus zartem Chiffon, schwerem Samt und schimmerndem Brokat, die von dekorativer Spitze und güldenen Bordüren verziert wurden, zauberhaft aus. Auf dem Kopf trugen sie Haube, Jungfernkranz oder Spitzhut mit Schleier und bunten Bändern. Als die edlen Recken und holden Edelfrauen sich ausgiebig gegenseitig bewundert hatten, fiel ihr Blick auf die Festwiese und ihnen stockte der Atem. Die runde Tafel war verschwunden und zu den langen Seiten der Wiese waren Sitztribünen aufgebaut. Die Festwiese sah aus wie ein Turnierplatz und die Scheune, aus der sie gerade getreten waren, mutete auf einmal wie eine Burg mit Bergfried, Verliesturm, Burgmauer, Zinnen und Burgtoren an. Wow, da hatten die Engel und Feen mächtig gezaubert! Der Edle Gismo, Beschützer von Gladis ergriff das Wort: Willkommen, tretet näher zum waghalsigen Spectaculum Wir feiern unseren freundlichen Sir Purzelot an diesem Datum Ritterspiele finden hier und heute statt ihm zu Ruhm und Ehren Die Tapfersten unter euch wissen sich geschickt zu wehren Ihr müsst bekräftigen eure Treue, um die Gunst Purzelots zu erlangen Beim Umgang mit Pferd, Lanze und Schwert wir um euch bangen Eure Kraft ihr uns beweist beim Werfen des Baumstamms Dann folgt das Abendmahl als Abschluss des heutigen Programms Die Fanfarenbläser – es waren Nicko , der beherzte Lord vom Schnellfuß, Bommel von und zu Spaßvogel und Rambo der Mutige von Falkenberg - kündigten den ersten Teil der Ritterprüfung an, das Lanzenstechen. An einem Baum waren bunte Ringe aufgehängt und jeder Ritter musste hoch zu Ross im Galopp unter den Ringen durchreiten, sie mit seiner Lanze aufspießen und herunterreißen. Als Pferde hatten sich die Prinzessinnen Luna vom Mondenschein, Nele von und zu Schaufelnase, Lara von der Kuschelschnute sowie die Ritter Rusty von der Fuggerei, Lee von Löwenherz und Pietsch der Wackere zur Verfügung gestellt. Abwechselnd galoppierten sie die kleinen Ritter und die tapferen Burgfräuleins über den Turnierplatz zu den Ringen. Am Ende hatte Sir Cedric vom Purzelbaum die meisten Ringe gesammelt und damit diese Prüfung für sich entschieden. Lady Maja vom Bienenwölkchen und Sam Schnippo zu Heldentum applaudierten ihm besonders begeistert. Erneut erklangen die Fanfaren und läuteten damit den Bodenkampf an. Die tapfersten der Tapferen traten mit dem Schwert gegeneinander an. Aber keine Sorge liebe Tiermamas, die Schwerter unserer Edelsternchen waren längliche Luftballons und damit nur stumpfe Waffen. Zudem schützten phantasievoll bemalte Schilde die kleinen Kämpfer. Es wurde in Gruppen gegeneinander gekämpft: die Schwarzen Ritter Joy und Molly traten gegen Anton Winzling von Sonnenland und Elli vom Nachbarsgarten an. Weiter bewiesen sich die Ritter Hippo vom Krümelmonster und Balou von den Blauen Bergen in der Fertigkeit, ein Schwert zu führen. Sie zierten sich zunächst, traten aber dann gegen die drei Edelfräulein Nele, Nina und Sena von Heideloreland in die Arena. Sir Purzelot war begeistert von den Fähigkeiten der Schwertkämpfer, und das Burgfräulein Susi vom lieblichen Rosenstrauch warf ihr Spitzentaschentuch den Rittern Balou und Hippo zu. Die Fanfaren unterbrachen die Stille nach dem Kampf und kündigten den letzten Teil der Ritterspiele an. Die treuen Gefolgsleute mussten ihre Kraft und Geschicklichkeit unter Beweis stellen, indem sie Baumstämme so weit wie möglich warfen. Damit es auch gerecht zuging, standen je nach Körpergröße unterschiedlich große und schwere Baumstämme zur Verfügung. Auch hier traten Zweier- oder Dreier-Horden gegeneinander an. Runde um Runde sirrten die Baumstämme durch die Luft. Begeistert klatschten die Zuschauer ob der erbrachten Höchstleistungen. In der „schweren“ Gruppe sollte sich der Sieg zwischen Emma und Paula, den Prinzessinnen vom Wasserfall sowie Celly und Cora, den Ladies von der Sonnenwiese entscheiden. In der Fliegengewichtsklasse standen sich die Drei Drachenbezwinger Jojo, Merlin und Shiva sowie die Drei vom Storchennest Miezi, Mulle und Jonny in einem erbittert wirkenden, aber freundschaftlich ausgetragenen Wettstreit gegenüber. Sir Purzelot klatschte in die Pfoten, beendete die Aufgabe und rief in die Arena: Die Baumwerfer zeigten über ihre Grenzen hinaus überirdische Kraft Die Lanzenritter sammelten Ringe ohne Ende gar fabelhaft Die Schwertkämpfer führten die Hiebwaffe mit großer Leidenschaft Alle Edelmänner und Edelfrauen gedeihen mir zur Zierde und Pracht Daher sollen alle Sieger sein, was wir nun begießen mit der Beeren Saft Ein edles Burgfräulein mich begleitet zum Mahle und habt acht Denn meine Wahl euch ankündigt das nächste Ereignis, das wir ausgedacht Sprach`s und vollführte einen perfekten Diener vor Burgfräulein Minna von der Vogelweide, hakte sich bei ihr unter und schritt mit ihr zum Strand. Dort hatten in der Zwischenzeit die Engel und die Feen Biertische und –bänke aufgestellt und mit edlen Damasttischdecken und prächtig blühenden Purzelrosen dekoriert. Allerlei Köstlichkeiten, deren Geruch den Sternchen in die Näschen stieg, luden zum Festmahl ein. Da es bereits dämmerte, erleuchteten brennende Fackeln das Geschehen. Der Tag hatte die Rasselbande hungrig gemacht und so waren bald nur noch die Lieblingsgeräusche von Pauline von der Mannerschnitte zu hören: Schmatzen und gefräßige Stille. Aber halt, drei von unseren Sternchen sind noch nicht namentlich genannt worden und das hat seine Bewandtnis. Kaum war der größte Hunger gestillt, traten ganz anmutig die Gute Fee von der schwarz-weißen Schönheit, Jule Burgfrau von Püppchen und der Stille Ritter Gismo von der Steinheide hervor. Im Chor schmetterten sie: Die Sterne und den Mond wir schon am Himmel sehen Der Übergang an Mitternacht läutet ein neues Geschehen Dann Burgfräulein Minna von der Vogelweide in den Fokus rückt Wir werden sie gemeinsam feiern, dass sie ganz verzückt Der 16. Geburtstag von Sir Purzelot sich nun dem Ende zuneigt Das Firmament uns alle Farben des Regenbogens zeigt In diesem Augenblick erleuchteten tausende Feuerwerkskörper den Nachthimmel. Alle Sternchen bewunderten die spektakulären Farb- und Figurkompositionen des Regenbogenfeuerwerks und dachten dabei in ihren Herzen an ihre Liebsten auf Erden, die immer, immer ganz tief in ihren Herzen bleiben würden.
Hans u. Sibylle mit Momo † 13.11.2017
Comment from Aug 24, 2019

Von uns diese Rose für Samtpfote Gismo. Dein Antlitz ist verschwunden,die Blicke sind leer, doch du wirst immer bleiben,in meinem Herzen umher. Roxanan Rotterdam

Michaela mit Nicko und Ariane ganz tief im ❤
Comment from Aug 24, 2019

Eine Wochenendrose für dich lieber, kleiner, unvergessener Sternenprinz Gismo❤ Erinnerungen sind das Tor zwischen zwei Welten... Deiner Welt und meiner Welt. Solange die Erinnerungen nicht versiegen, bleibt das Tor offen und Du lebst in mir weiter und bist auf ewig unvergessen.

Jutta mit Purzel tief im Herzen ✟ 08.05.2016
Comment from Aug 23, 2019

Lieber stiller und gemütlicher Schatz Gismo, eine Wochenendrose und ganz viele Streicheleinheiten schicken wir zu dir ins Regenbogenland. Ein Paket mit deinen Lieblingsleckerchen ist auch unterwegs. Viel Freude beim Auspacken und natürlich beim Futtern, schmatz. Wir wünschen dir und der Rasselbande ein wunderschönes Wochenende mit ganz vielen Abenteuern. Dein lieber Volkmar wird dich mit seinen Bauchkraulern verwöhnen. Liebe Grüße von Purzels Frauchen Jutta und Herrchen Axel Ein Vogel hat niemals Angst davor, dass der Ast unter ihm brechen könnte. Nicht weil er dem Ast vertraut, sondern seinen eigenen Flügeln.

Roses

❤️Eike und Edeltraud ❤️
On Jan 6, 2026

zum 87. Gedenkmonat ⭐
On Jan 6, 2026

für Engelchen Gismo 💖🐈🐾
On Jan 6, 2026

Timmy und Tanja 💘🐈🐾
On Jan 6, 2026

Corinna ❤️für Gismo&Ilse
On Dec 6, 2025

❤️86 Mo Gismo-Schatz Sternchen ❤️
On Dec 6, 2025