Memorial page of Socke

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Socke

Am Ende des Regenbogens sehen wir uns wieder...

08/13/200702/20/2019

dog [Rottweiler]

Breed: Sandro vom Eisplatz

Published on 02/27/2019 by Anke

Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Hamburg

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Erinnert ihr euch noch an Murcis Geschichte ? Vor 3 Jahren hat sie ihre erzählt. Nun ist die Zeit gekommen, dass ich meine Geschichte erzählen darf… Von meinen ersten Lebensmonaten mag ich nicht erzählen, sie waren wirklich nicht schön und endeten damit, dass ich den Menschen ( und besonders Männern ) misstraute. Irgendwann tauchte in meinem Leben eine Frau und ein Mann auf, die schon 3 Hunde hatte und die nahmen mich mit. Eva und Franz … Ich kam in so ein grosses Ding, was Menschen wohl Zwinger nennen, denn die anderen Hunde der Frau mochten mich nicht. Dort verbrachte ich einige Tage, obwohl ich dort Wasser und leckeres Essen bekam, lies ich mich nicht gerne anfassen. Es hätte ja sein können, dass die Hand mich schlägt, aber das passierte nie. Tja, und dann eines Tages änderte sich mein Leben schlagartig ! Ich weiss noch, dass es ein sehr schöner sonniger Tag war. Ich hörte wie Eva ( so hiess die Frau ) sagte, hoffentlich kommen die beiden auch…und hoffentlich mögen sich die Hunde ! Das wäre einfach zu schön ! Mir war klar, es geht um mich – ich bin ja nicht blöd ! Hier wieder weg ? Zu anderen Menschen ? Nee Leute, nicht mit mir ! Und dann fuhr auch schon ein Auto vor und 2 Menschen stiegen aus, Anke und Ingo …ich glaub, die waren genauso nervös, wie ich. Ich kam aus meinem Zwinger und bin erst mal panisch umher gerannt, ich hatte echt Angst… Anke sagte dann, oh mein Gott – was für eine arme Socke ! Zack – da hatte ich einen neuen Namen ! Socke – total bescheuert !!! Ich heisse Sandro !!! und das auch noch geadelt ! Sandro vom Eisplatz !!!! Nicht Socke… Typisch Mensch… Dann wurde ich von Franz an die Leine angenommen und die beiden Menschen gingen wieder zu ihrem Auto. Franz ging ein ganzes Stück mit mir, dahin wo ganz viel Platz war und so einer kleiner Bach floss, eigentlich die übliche Runde. Eigentlich ! Denn dort erblickte ich auch die beiden neuen Menschen, mit einem grossen schwarzen Hund, der sah genauso aus wie ich ! Und dann machte Franz mich von der Leine los und die beiden anderen Menschen liessen ihren Hund los. Ich war echt unsicher, was ich jetzt machen sollte, aber dieser andere Hund bewegte sich einfach in meine Richtung. Na denn, allen Mut zusammen gefasst und los ! Schnell fand ich heraus, der andere Hund eine Hündin war und ziemlich nett ( obwohl sie ins Wasser sprang – wie kann man nur ?! ). Mit Murcia ( so stellte sie sich vor ) habe ich lange gespielt und mich gleich ein wenig in sie verliebt… Sie war da wohl etwas zurückhaltender, aber egal. Irgendwann, gingen wir dann zurück und Anke machte den Kofferraum von ihrem Auto auf, ich bin da einfach rein gesprungen, keine Ahnung warum… aber das war die beste Entscheidung meines Lebens ! Murcia kletterte auf die Rücksitzbank und sah mich etwas komisch an, aber das war mir völlig egal. Ich wollte einfach bei ihr sein. Alle haben gelacht, also hatte ich wohl was richtig gemacht. Wir fuhren dann los und 8 Std später waren wir dann an einem völlig fremden Ort. Wir gingen in ein riesiges Haus, dort standen 2 Hundebetten, Wasser, Futter, Spielzeug…. Echt klasse ! Und es gab einen riesigen Garten, total spannend. Ich musste mich da erstmal eingewöhnen, das hat wirklich lange gedauert ! Anke und Ingo waren echt nett, und meine Freundin Murci hat mir gezeigt, dass ich vor den beiden überhaupt keine Angst haben musste. Ach ja, da gabs dann auch noch einen jungen Menschen, Alex, der war der Sohn…der war aucht echt cool  Die ersten Monaten waren oft nicht einfach, ich musste lernen, das man Futter durchaus teilen kann, das Menschen eigentlich keine Bedrohung sind und so vieles mehr . Stellt euch vor, ich musste sogar auf so einen „Erziehungspaltz“ für Hunde. Damit ich weiss, wie man sich zu benehmen hat. Voll öde ! Aber Michael, der Erzieher lies einfach nicht locker. Der wurde später zu einem richtigen Kumpel für mich. Naja, und Murci hat mir unendlich viel beigebracht-gerade in Bezug auf euch Menschen. Die hat mir so manches Mal gehörig den Bollerkopf zurecht gerückt. Ich hatte auch echt Respekt vor ihr. Trotzdem hatten Murcia und ich viel Spass und als Alex auszog, wurden wir quasi die Kinder. War echt geil, mit Mama und Papa ins Bett, aufs Sofa kuscheln… Nach vielen Jahren war ich endlich angekommen. Ich fühlte mich wohl, sicher und geborgen. Und dann erzählte mir Murci, dass sie bald gehen wird, an einen Ort, wo ich nicht sein kann und auch unsere Menschen nicht. Murci war krank…. Wir haben noch ihren 10. Geburtstag gefeiert und bald darauf ging sie… Mama war unsagbar traurig, ich wusste gar nicht, wie ich sie trösten sollte… in eine andere Welt gehen ist für uns Hunde normal, aber für Menschen scheinbar nicht. Mama und ich waren schon immer sehr eng miteinander verbunden, aber nachdem Murci fort war, wurde dieses Band noch enger. Wir verstanden uns ohne Worte, sie sagte immer Seelenhund zu mir…und das war auch richtig so ! Für Mama hätte ich alles getan… Einige Wochen später wurde auch ich krank, der Doc meinte, das meine Herzklappen nicht richtig arbeiten und sprach von Wasser in der Lunge und dann sagte er sowas wie : noch ein paar Monate… Der hatte wohl nicht alle Latten am Zaun ! Ein paar Monate … Mama war traurig, meinte aber, das bekommen wir hin…haben wir auch… fast 3 Jahre ! 3 tolle Jahre ! Aber nun war ich doch alt, über 11 Jahre ist für einen Rotti schon enorm. Ich mochte nicht mehr aufstehen, essen war mir auch egal, hauptsache Mama und Papa waren da. Mama sagte zu mir, dass ich zu Murci gehen darf, dass sie mir den Zeitpunkt überlässt… ich wusste, wie schwer ihr diese Worte fallen und ich hab sie oft heimlich weinen sehen. Ich wünschte mir, dass ich mich einfach auf den Weg machen darf, selbst entscheide, wann es soweit ist… und dieser Wunsch ging in Erfüllung. In einer wunderschönen Vollmondnacht habe ich diese Welt verlassen. Mama und Papa waren bei mir, haben mir gesagt, wie sehr sie mich lieben, dass sie mich unendlich vermissen werden, aber sie haben mir auch gesagt, dass ich zu Murci gehen darf. Am Ende des Regenbogens hat Murci mich erwartet… und auch ich werde dort warten… auf meine Menschen…

Book of condolence

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Comments

Esther mit Linu

Comment from 02/27/2019

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Meine Augen können dich nicht mehr sehen, meine Hände dich nicht mehr berühren. Aber ich fühle dich in meinem Herzen. Für immer und ewig.

Marlies mit Pietsch im Herzen

Comment from 02/27/2019

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Liebe Anke, was für eine rührende Geschichte, da kommen einem glatt wieder die Tränen und man muss an seinen eigenen Hund denken, der in etwa die gleiche Geschichte hatte. Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen und wenn ich aufwache, bin ich mir sicher, dass du noch da bist und dass sich unsere Seelen wiederfinden werden. Irgendwo da draußen im Universum, im Land der Regenbogenbrücke. Sylvia Raßloff Ich wünsche Ihnen viel Kraft Marlies mit Pietsch tief im Herzen

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Jutta mit Purzel tief im Herzen ✟ 08.05.2016

Comment from 02/27/2019

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Liebe Anke, mein aufrichtiges Beileid zum Verlust ihres geliebten Socke. Ihre Geschichte hat mich zu Tränen gerührt. Sie haben Socke ein wohlbehütetes Hundeleben mit ganz viel Liebe und Geborgenheit gegeben. Socke war ein Familienmitglied, ihr treuer Freund, Tröster nach dem schmerzlichen Verlust von Murcia und immer an ihrer Seite. Socke war ihr ein und alles, ihr Herz auf vier Pfoten. Ohne Socke ist es still und einsam geworden. Er fehlt ihnen allen sehr. Socke hat bis zum Schluss ihre Nähe und Liebe gespürt. Die Lücke, die jetzt ohne ihren Liebling da ist, lässt sich mit nichts und niemand schließen. Socke ging aus ihrer aller Leben, aber niemals aus ihren Herzen, denn dort hat ihr treuer Freund riesige Spuren von Liebe hinterlassen. Murcia hat Socke liebevoll an der Regenbogenbrücke in Empfang genommen. Sie toben jetzt gemeinsam schmerzfrei über die Regenbogenwiese. Ich wünsche ihnen ganz viel Kraft in dieser jetzt sehr schweren Zeit der Trauer. Jutta mit Purzel tief im Herzen Mein Leben ist nicht mehr so wie es war, seit ich Dir zuletzt in Deine wundervollen Augen sah. Viel zu früh – so scheint es mir - musstest Du mich verlassen, ich kann es bis heute noch immer nicht fassen. Wie lange ist es schon her, als ich zuletzt Deinen Namen rief, doch der Schmerz ist unendlich, der Kummer sitzt tief. Du hast mein Herz mit Sonne und Wärme erfüllt, hast mit mir Freude und Kummer gefühlt. Und wirst Du mir doch für immer und ewig fehlen, die Erinnerung kann mir nichts und niemand mehr nehmen. Deine Seele war voll Vertrauen und unendlicher Liebe, nun ist davon nur die Erinnerung geblieben. Und werde ich eines Tages auf meine letzte Reise gehen, dann weiß ich, es gibt ein Wiederzusehen. Es ist ein Stück Himmel, dass es Dich gibt, so wie Du hat mich wohl kaum jemand geliebt. Ich danke Dir für die schöne Zeit hier auf Erden, und denke daran, dass wir uns eines Tages wiedersehen werden.

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Rosengarten-Sterne Team

On 02/20/2020

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Rosengarten-Sterne Team

On 08/26/2019

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Paul

On 08/25/2019

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Guido

On 04/24/2019

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Erika

On 04/16/2019

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Eva

On 04/05/2019