Memorial page of Sammy

Sammy
Wir danken dir für all deine Liebe, die du uns 9 Jahre geschenkt hast!
rabbit [Samtwidder]
Published on Nov 26, 2019 by Uwe
Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Weser-Ems

" Wenn die Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerung zu Stufen würden, dann würden wir hinaufsteigen und dich zurückholen!" Wir danken dir, dass du uns ausgesucht hast Wir danken dir, dass wir deine Eltern sein durften Wir danken dir, dass du uns all deine Liebe geschenkt hast. Wir danken dir für alles!!! Du warst der Sohn, den wir nie hatten und hinterlässt ein großes Loch.... Du bist nun 3 Wochen weg und unsere Trauer ist immer noch so größer, dass wir es kaum in Worte fassen können. Wir haben dich nicht gerne gehen lassen, aber noch weniger konnten wir es ertragen, dich so leiden zu sehen! Wir werden dich niemals vergessen!
Book of condolence
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Comments
Rosen für Sammy zum Valentinstag
Comment from Feb 14, 2021

Freundschaft ist wie ein Baum. Es zählt nicht, wie groß er ist, sondern wie tief die Wurzeln sitzen. (unbekannt) Liebe Nadja, heute am Valentinstag haben die Sternchen Augen gemacht: ihre Sonntagspäckchen waren in Herzform angekommen. Sie waren mit wunderschönen Schleifen zugebunden. Diese erwiesen sich bei näherem Hinsehen und vor allem beim Berühren als Schmetterlinge, Feen- und Glitzerstaub. Und als ob dies nicht schon genug Magie gewesen wäre, die die Herzen unserer Sternchen mit Freude und Glück erfüllt hat, waren sämtliche Leckerchen und Spielsachen von unseren lieben Worten, Küsschen und Streicheleinheiten umhüllt. Bereits beim Frühstück schwebten die Sternchen wie auf Wolken… Als das Frühstück zu Ende ging, war Glöckchengeläut zu hören. Das allseits bekannte Geräusch kündigte die Waldfeeprinzessin Anniki und ihre Elfen- und Feenschar an. Die Rasselbande nahm in glitzernden Schlitten und Kutschen Platz und entschwebte in einen bisher unbekannten Teil des Regenbogenland-Waldes. Auf einer Wiese stand ein überdimensionales Eisgebäude, in dessen Inneren das Eis in sämtlichen Blautönen schimmerte. Alle fühlten sich an die Antarktisreise erinnert. Es war so kalt, dass der Atem in der Luft zu sehen war und gefror. Doch die Eisstühle waren mit wärmenden Decken gepolstert und die Elfen und Feen verteilten Mützen, Handschuhe, Muffe, Wärmflaschen und weitere Decken, in die die Sternchen sich hüllten. Es wurde ein atemberaubender Tag, von dem uns vielleicht irgendwann berichtet werden wird. Doch lass dir gesagt sein, dass die Feen dieses Mal ihren Feenstaub in Herzform regnen ließen. Jeder Herzglitzer war ein Küsschen für unsere Liebsten zum Valentinstag. Und wenn du eine Blüte entdeckst oder ein Flattern vernimmst, ist dies ein Valentinsgruß deines unvergessenen und geliebten Sammy... Ich wünsche euch mit Nelly und Simon einen zauberhaften Tag und eine liebevolle Valentinsbegegnung am Familienfenster Drina mit Jasline im Herzen und den M&Ms an meiner Seite Perfekt ist das Leben nie. Aber es gibt Menschen, die es besonders machen. (unbekannt)

Unbekannt
reply from Feb 14, 2021

Frohe Weihnachten
Comment from Dec 23, 2020

Im Schein der Adventskerze flackert ein Bild Die Herzen aller hüpfen und klopfen wild Sehen im Licht das Schönste, das geblieben Erinnerungen an glückliche Zeiten mit den Lieben (Drina für alle Sternchen und Sternchen-Eltern) Liebe Nadja, dir und Uwe mit Nelly und Simon an eurer Seite und Sammy tief im Herzen wünsche ich frohe und besinnliche Weihnachtstage. Die stille Zeit ist dieses Jahr tatsächlich entschleunigt und gedämpft. Vieles war in den vergangenen Monaten verunsichernd und besorgniserregend. Der Rückhalt von Familie und Freunden waren und sind eine große Stütze und Bereicherung. Für 2021 wünsche ich euch vor allem Gesundheit und Zuversicht, Achtsamkeit und Freude an den vielen kleinen Dingen, die wir entdecken können, wenn wir nur genau hinsehen. Der Sternenbaum, den die Rasselbande zu Paulines zweitem Sternchengeburtstag gepflanzt hat, hat nun überraschend eine Winterblüte getrieben, die sich als eine kleine Weihnachtsgeschichte entpuppt… Ganz liebe Grüße in Sternchen-Verbundenheit Drina mit Jasper und Pauline im Herzen und Milko und Mimmi an meiner Seite ***************************************************************************************************************************************** Der Sternenbaum wuchs und gedieh prächtig. Sein Stamm war kräftig und seine Zweige streckten sich dem Blau des Himmels entgegen. Die Rasselbande besuchte ihren Baum täglich, denn alle fühlten sich in seiner Nähe besonders mit ihren Menschenfamilien verbunden. Als die Sternchen am Vorabend des ersten Advents einen Spaziergang zum Sternenbaum unternahmen, blieben sie wie angewurzelt stehen. Denn der Baum trug silberne und goldene Sternenblüten, die im Schein des Mondes glänzten und ein leises Lied zu summen schienen. Eine plötzlich aufkommende leichte Brise ließ eine Sternenblüte zu Boden fallen. Diese Blüte wurde vom Wind wieder in die Höhe gewirbelt und drehte sich tänzelnd in der Luft. Verwirrt und fasziniert verfolgten die Sternchen dieses Schauspiel und hörten neben dem mystischen Lied die Verheißung einer weiteren Geschichte, die sie ihren geliebten Menschen zur Weihnachtszeit schenken wollten. Am ersten Advent hatte jedes Sternchen einen eigenen Adventskalender geschenkt bekommen. Nun waren schon 23 Türchen geöffnet worden. Neben Leckerlis und kleinen Überraschungen öffnete jedes Türchen den Blick in das Erdenzuhause - ein Mini-Familienfenster sozusagen. Die Sternchen waren beseelt vor Glück und erfüllt von Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Am zweiten Advent war zugleich Nikolaustag. Und nachdem jedes Sternlein seine gefüllten Socken in der Scheune gefunden und sich am Inhalt gelabt hatte, wurde die Scheune in eine große Backstube sowie in eine Kreativwerkstatt umgewandelt. Nelly und Jojo schwangen das Back-Zepter und unter ihrer fachkundigen Anleitung entstanden Lebkuchen, Christstollen, Vanillekipferl, Zimtsterne, Spitzbuben, Kokosmakronen und Butterplätzchen. Fee ließ es sich nicht nehmen, ihre Spezialität zuzubereiten: Feenküsse. Sie hatte sich Emma, Fleckchen und Lemmi als Unterstützung erwählt und gemeinsam kneteten sie mit samtigen Pfoten den Mürbeteig, verteilten jeweils ein Toffifee auf dem dünnen Keks und versteckten das Ganze unter einer knusprigen Baiserhaube. Anton und Elli bestaunten die kleinen Kunstwerke und vergaßen dabei völlig, sich mit Puderzucker zu bewerfen… Nele und Lara waren pausenlos damit beschäftigt, die vollen Backbleche in den Ofen zu schieben und die fertigen Plätzchen aus dem Ofen zu holen. Ob ihre Wangen vor Hitze oder vor Aufregung glühten, ließ sich nicht sagen. Die Butterplätzchen hatten die Form von Sternen, Schneemännern, Stiefeln und Weihnachtsbäumen. Mit Zuckerguss in verschiedenen Farben wurden sie von Maja, Kasper, Nando, Sam und Timmy verziert und ähnelten mehr kleinen Gemälden als Backwerk! Emma und Paula verteilten die abgekühlten Kekse auf Plätzchentellern. Momo und Cedric hatten wieder die Kreativleitung übernommen und nach ihren Vorgaben wurde aus Papier, Stroh, Tannenzweigen und –zapfen, Perlen und Federn außergewöhnlicher Weihnachtsschmuck gebastelt. Dabei sangen Balou und Hippo mit ihren tiefen, klaren Stimmen Weihnachtslieder und alle – Bäcker wie Bastler – stimmten fröhlich ein. So ging die Arbeit noch leichter von der Pfote! Im vergangenen Jahr hatten die Sternchen die Engel und Feen, die Waldfeeprinzessin Anniki und die Wichtel sowie die einst ungeliebten und vergessenen Tierseelen mit einem opulenten Weihnachtsmahl im Garten des Waldmanns überrascht. Dieses Jahr hatte das Festkomitee dem Vorschlag der Himmelsgeschöpfe zugestimmt, den Heiligen Abend gemeinsam auszurichten. Dabei sollte jede Gruppe die jeweils andere mit einer Überraschung erfreuen. Als sich die Rasselbande zur Ideenfindung bei einem heißen Kakao in der Scheune traf, wurde der Vorschlag von Minna und Purzel begeistert angenommen und alle machten sich an die Vorbereitungen. Am dritten und vierten Advent fanden die Proben für die himmlische Überraschung statt. Nun war der 24. Dezember gekommen. Die Sternchen wurden von den Engeln und Feen geweckt, indem sie ihnen mit ihren weichen Federn sachte über die Wangen strichen. Es fühlte sich an, als ob ihre Menschenfamilien sie im Arm hielten und sanft streichelten. Leichtfüßig sprangen die Sternchen aus ihren Wolkenbetten und ließen sich von Pauline, Jasper und Sammy mit dampfendem Kakao, in dem Mini-Marshmallows schmolzen, und einem kleinen Imbiss verköstigen. Susi schleppte ein riesengroßes Weihnachtspaket vor die versammelte Rasselbande. Mit vereinten Kräften wurden die zahlreichen Bänder gelöst und das kunstvoll gefaltete Geschenkpapier ungeduldig aufgerissen. Zum Vorschein kamen rote Weihnachtsmützchen für alle! Nun ähnelten alle Sternchen Susi und machten sich gemeinsam auf einen Waldspaziergang. Der Forst war tief verschneit und der Schnee verschluckte Gespräche und Getrappel. Die Strahlen der Sonne ließen den Schnee wie Feenstaub glitzern. Fasziniert von dieser winterlichen Märchenlandschaft stimmten Lina und Misiu ein Lied von Heintje an: Schnee und Eis hört man knistern Weil wir leis nur noch flüstern Wir fühlen uns ganz wie Gretel und Hans Wandern wir im weißen Winterwald Leise, leise fallen weiße Flocken Und ein Reh tritt aus dem Wald heraus Braune Augen blicken ganz erschrocken Ist dir der Wald zu kalt, komm mit nach Haus Bei den letzten Tönen erblickten sie tatsächlich ein scheues Reh und erreichten das Haus des Waldmanns. Er winkte den Sternchen fröhlich zu und lud alle auf eine dampfende Tasse Tee in seinem Garten ein. In einer Feuerschale knisterten Holzscheite und alle wärmten sich die Pfoten an den lodernden Flammen, bevor sie den Winterspaziergang fortsetzten. Merlin und Shiva schlugen vor, die Spuren der Tiere im Wald zu zählen und zu erraten. Derart abgelenkt erreichte die Rasselbande mühelos den Gipfel eines Schneehügels. Der Blick über das verschneite Regenbogenland zog alle in den Bann, denn es sah aus, als ob jemand Glitzerstaub über die Landschaft gestreut hatte. Als Glöckchen erklangen und sich die Sternchen umdrehten, staunten sie mit offenen Mäulchen. Die Engel und Feen hatten Schlitten, Skier und Snowboards herbeigezaubert. Das war ihr Überraschungsgeschenk an die Rasselbande, die sich die nächste Stunde den Hügel hinabstürzte und von den Himmelswesen stante pede wieder nach oben geflogen wurde, nur um gleich wieder nach unten zu sausen. Die Ohren und Mützen flogen im Fahrtwind und fröhliches Gelächter gellte durch das Regenbogenland. Die Himmelswesen hatten ihre helle Freude an den Sternchen. Gemeinsam und mit geröteten Wangen machten sie sich unter Merles und Lees Führung auf den Rückweg zur Festwiese. Die Engel und Feen waren vorausgeflogen und hatten die Tafel bereits eingedeckt. In der Mitte stand das sprechende Weihnachtsbäumchen, das die eintrudelnden Sternchen mit einem weihnachtlichen Lied oder frommen Sprüchen begrüßte. Es freute sich sehr über seinen neuen Schmuck, den die Rasselbande ihm gebastelt hatte, sah damit sehr festlich aus und verströmte einen heimeligen Duft nach Harz und Tannennadeln. Die Engel und Feen kredenzten Champagner und bedankten sich bei den Sternchen für ihr gutes Herz und ihre kindliche Neugier. Bommel bimmelte das Glöckchen und Celly, Cora und Gismo trugen die Vorspeisen herbei. Erst da merkten alle, wie hungrig sie waren. Als das Glöckchen erneut erklang, brachten Miezi, Mulle und Rambo den Hauptgang, der auf silbernen Platten angerichtet verlockend aussah und ebenso gut roch. Die Sternchen erkannten in den Köstlichkeiten die Geschenke von ihren Liebsten, die mit der Weihnachtspost pünktlich angekommen waren. Beim dritten Glockenläuten schleppten Jule, Maja und Gismo das Dessert heran. Für eine geraume Zeit beherrschte die allseits bekannte und beliebte gefräßige Stille das Geschehen. Als Benny und Axel sich überzeugt hatten, dass auch wirklich alle satt waren, klatschten sie in die Pfoten und kündigten ihre Überraschung für die Himmelsgeschöpfe und die Tierseelen an: Gemeinsam wird mit euch gefeiert heute das Weihnachtsfest Ihr Gäste habt euch eingefunden aus Nord, Süd, Ost und West Maria und Josef auf Herbergssuche waren nach zwei Betten Christus wurde geboren, um die Menschheit zu erretten Wollen euch überraschen und beschenken mit dem Krippenspiel Hoffen, dass euch unsere Darbietung in Wort und Lied gefiel In der folgenden Stunde folgten die Engel und Feen, der Waldmann, die Waldfeeprinzessin Anniki mit den Wichteln und die lieben Tierseelen gebannt der Darstellung von Luna und Rusty als Maria und Josef auf Herbergssuche. Da kein Sternchen die abweisenden Wirte spielen wollte, hatte das Lospech Biko, Linus, Pietsch und Tom erwischt. Im Hintergrund sang der Chor aus Nele, Nina, Paula, Sena, Jonny, Prinzi und Timmi „Wer klopfet an“. Obwohl sie die Weihnachtsgeschichte in- und auswendig kannten, litten alle mit dem Heiligen Paar mit, das letztendlich in einem Viehstall Zuflucht fand. Die Verkörperung von Molly und Joy als Ochs und Esel ließen den Waldmann schmunzeln. Lobbi und Stinker stellten den Erzengel Gabriel dar, der den Hirten Dora, Chester, Felix, Jimmy und Tommi die Geburt des Jesukindes verkündete. An dieser Stelle sang der Chor „Ihr Kinderlein kommet“. Ariane, Nicko und Maunzy beeindruckten als die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland, die dem Stern von Bethlehem folgten und dem Neugeborenen Gold, Weihrauch und Myrrhe als Geschenke brachten. Am Ende des bewegenden Krippenspiels herrschte für einige Augenblicke gespenstische Stille, bis sich die Engel und Feen von ihren Sitzplätzen erhoben und gerührt klatschten. Dieser Applaus hörte sich wie die schönste Himmelsmusik aus Geigen und Harfen an. Fast verschämt verbeugten sich kleinen Schauspieler und der Chor intonierte „Stille Nacht“, in das alle Anwesenden einfielen. Der Waldmann hatte in der Zwischenzeit Kinderpunsch angerührt und die lieben Tierseelen brachten die bunten Plätzchenteller. Gemeinsam wärmten sich alle auf, unterhielten sich angeregt und sangen voller Inbrunst die einstudierten Weihnachtslieder. Als sie bei „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ angekommen waren, meinten sie Glöckengeläut zu vernehmen. Und tatsächlich: Tinkerbell und Periwinkle, die Fee an ihrem Sternchengeburtstag begleitet hatten, flatterten mit ihren Feenflügeln und erzeugten zartes Glöckchenbimmeln. Alle Sternchen hielten inne und beobachteten voller Faszination den Feentanz. Mit einem Mal fielen glitzernde Geschenke vom Himmel, direkt in die Pfoten der Sternchen. Als die Engel und Feen nickten, öffneten sie ihre Geschenke und fanden darin eine Herzensbotschaft ihrer geliebten Menschen. Die Sternchen fielen sich glücklich in die Pfoten und bildeten ihren Energiekreis, mit dem sie allen, die Unterstützung benötigten, Kraft und Liebe schickten. Als die Kirchenglocken läuteten, war es Zeit für die Christmette, die unter freiem Himmel abgehalten wurde. Die Sternchen gingen Pfote in Pfote zum Fuß der Regenbogenbrücke, an der sich alle Tiere und Menschen des Regenbogenlandes versammelt hatten, und lauschten den Worten des Engels der Unvergänglichen Liebe. Er schloss seine Friedensbotschaft mit folgenden Worten: Es gibt keine größere Kraft als die Liebe. Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis. (Martin Luther King)

Rosen für Sammy
Comment from Dec 6, 2020

Heuer ist am zweiten Advent auch Nikolaus Ganz saubere Stiefelchen stehen vor dem Haus Viele bunte Socken hängen an der Wand Darin der Beschenkte manch Köstlichkeit fand Nüsse, Mandarinen und Schokolade lecker-fein Erfreuen Augen und Herzen von Groß und Klein Es wird geknuspert und wohlig geschmatzt Bis das pralle Bäuchlein aus den Nähten platzt Im Schein der Adventskerze flackert ein Bild Die Herzen aller hüpfen und klopfen wild Sehen im Licht das Schönste, was geblieben Erinnerungen an glückliche Zeiten mit den Lieben (Drina) Lieber Sammy, heute bringt euch Sternchen der Nikolaus viele schöne Gaben: es gibt Unmengen von euren Lieblingsleckerlis, noch mehr Streicheleinheiten und unendlich viele schöne Gedanken, die du gleichzeitig im Herzen und am Familienfenster mit deiner lieben Nadja teilst. Ich wünsche dir mit deinen Sternchenfreunden einen wunderschönen Adventssonntag und lustigen Nikolaustag. Viele Kraulis und Streicheleinheiten schickt dir Jaspers und Paulines Menschenmama Drina Liebe Nadja, danke für deine Zeilen, ich melde mich in den nächsten Tagen. Für heute wünsche ich euch einen noch gemütlichen Adventssonntag-Nikolaustag. Pass auf dich, passt auf euch auf. Herzliche Grüße in Sternchen-Verbundenheit Drina mit Pauline und Jasper im Herzen

Nadja
reply from Dec 6, 2020

Liebe Drina, vielen Dank, für deine schöne Geschichte. Wünsche dir, deiner Familie mit den M&Ms einen schönen Nikolaustag & 2. Advend. In inniger Sternchen-Verbundenheit und viele Grüße Nadja mit Sammy im Herzen
Eine Rose zum 1. Advent
Comment from Nov 29, 2020

Am Adventskranz brennt ein Licht, der geschmückt ist grün-rot, schlicht, wundervoll nach Tanne riecht. Das Gewöhnte unterbricht. In dem Glanz von Kerzenschein munden Kekse, Tee, Glühwein. Fröhlich das Zusammensein! Weihnachtsvorfreude zieht ein. (C.M. Beisswenger) Liebe Nadja, die Weihnachtszeit wird heute mit dem ersten Advent eingeläutet. In diesem Jahr ist die stille Zeit noch etwas ruhiger als sonst. Der notgedrungene Rückzug aus dem sozialen Leben, das manchmal sehr hektisch ist, lässt uns die Besinnlichkeit der Jahreszeit stärker wahrnehmen. Ich genieße diese Zeit mit meinen drei Ms (Mama, Mimmi, Milko) ganz bewusst und gedenke all jener, die ich geliebt habe und die schon vorausgegangen sind. Unsere Sternchen haben gestern Jönnchens Sternchentag begangen und lenken heute das hübsche Pudelmädchen Nele ab, deren Sternchengeburtstag sich zum vierten Mal jährt. In der Scheune backen sie eifrig Plätzchen und schlürfen dampfenden Kakao. Am Nachmittag erwartet sie der Waldmann in seinem Garten zu Lebkuchen und Kinderpunsch. Unsere Pakete, die für jedes Sternchen neben all unserer Liebe und vielen Küsschen einen eigenen Adventskalender enthalten, werden unter Lachen und Staunen ausgepackt. Die Freude und der Zusammenhalt spiegeln die Botschaft der Weihnachtszeit... Ich wünsche euch beiden mit Simon und Nelly an eurer Seite und Sammy im Herzen einen gemütlichen Adventssonntag - bleibt gesund! Ganz liebe Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit Drina mit Jasper und Pauline im Herzen und Milko und Mimmi an meiner Seite

Rosen für Sammy zum 1. Sternchengeburtstag
Comment from Nov 3, 2020

Ganz früh finden sich alle Sternchen vor Sammys Schlafplatz ein Bewundern sein seidiges Fell, das glänzt im hellen Sonnenschein Die süßen Schlappohren ruhen still, das Näschen keck mümmelt Jeder will einen Blick darauf erhaschen, alle haben sich versammelt Der Chor der Rasselbande summt und brummt, lauter wird das Lied Sammy schlägt die Augen auf, weiß gar nicht, wie ihm geschieht Die Freunde singen, umarmen und trösten ihn von ganzen Herzen Es soll das süße Langohr abgelenkt werden von den Schmerzen Die sein Verlust hinterließ bei seiner Menschenfamilie und ihm Wollen durch Spiele im herbstlichen Wald der Wehmut entflieh`n Beim Waldmann gibt’s zur Stärkung leckere Kräuter und Kuchen Alle sammeln die Blätter von Ahorn, Linden, Kastanien und Buchen Vergnügt wird in die Laubhaufen hineingesprungen, dass es rauscht Bis Sammy die Samtöhrchen aufstellt und ganz neugierig lauscht Der leise Flügelschlag des Engels der Unvergänglichen Liebe ist zu hören In seinen Flügeln geborgen wird die Weichheit der Daunen Sammy betören Sie erreichen das Familienfenster, an dem Nadja und Uwe schon warten Geflüsterte Worte voller Liebe vernehmen Sammys Ohren, die zarten Sein kleines Herz zerfließt vor Glück, getröstet ruft er seinen Liebsten zu: In euren Gedanken und Herzen habe ich gefunden meine ewige Ruh (Drina für Sammy, überbracht durch den Rasselbande-Chor) Liebe Nadja, lieber Uwe, vor einem Jahr hat sich euer wunderschöner und geliebter Sammy auf seine letzte Reise begeben. Eure Liebe und eure Tränen haben ihn auf diesem Weg begleitet. So wie ihr ihn sein ganzes Leben begleitet und geliebt habt. Und es weiterhin tut. Sammy war wie euer Kind, das ihr behütet und betütelt habt. All eure Liebe und Zuwendung wurde ihm zuteil. So hat Sammy neun wunderschöne Jahre bei und mit euch verlebt. Auch wenn sein Körper nicht mehr bei euch ist, es bleiben die Gefühle, die euch für immer mit eurem kleinen Schatz verbinden werden. Die Erinnerung an eure gemeinsamen Jahre, die Freude und das Lachen, aber vor allem die Liebe bleiben und erfüllen eure Herzen auch weiterhin. Ich hoffe, dass ihr an dem heutigen schweren Tag auch lächeln könnt, wenn ihr an euren wunderbaren Sammy denkt. Er wird es am Familienfenster tun. Ich bin in Gedanken bei euch und schicke innige Grüße in Sternchen-Verbundenheit Drina mit Jasper und Pauline im Herzen Es gibt Geschöpfe, die erhellen den Tag, der vorher dunkel und kalt war, indem sie deine Seele mit ihrer Art wärmen und mit ihrer Herzlichkeit das Herz berühren. (unbekannt)

Rosen für Sammy
Comment from Aug 15, 2020

Wenn ein Tier für immer fortgegangen ist, bleiben wir zurück mit dem Schmerz darüber, dass auch auf den schönsten Sommer ein Herbst folgt, dass auch der glücklichste Tag einen Abend hat, und selbst die bezauberndste Melodie irgendwann verklingt. Als Trost bleibt uns nur die Gewissheit, dass auch dieser Schmerz vergänglich ist, wie der Winter, die Nacht und die Stille. Nur unsere Erinnerung, unsere Sehnsucht und unsere Liebe sind unsterblich. (unbekannt) Liebe Nadja, ganz lieben und herzlichen Dank für deinen Eintrag zu Paulis zweitem Sternchengeburtstag. Unfassbar, dass sie schon seit zwei Jahren nicht mehr durch das Haus und den Garten hoppelt! Es war ein bitter-süßer Tag. Natürlich fehlt Pauline, so wie Jasper, aber der Schmerz hat nachgelassen. Er hat sich gewandelt in eine schöne, tiefe, liebevolle Erinnerung. Der Tag war dennoch schwer, denn ich habe Paulinchens letzten Erdentag durchlebt. Vor allem die letzten Minuten, in denen meine kleine Püppi selbst nicht wusste, was mit ihr passierte. Ihr Blick - so ängstlich und fragend. Ihr Vertrauen, ganz ruhig in meinen Armen zu liegen. Diese Erinnerung hat mir die Kehle zugeschnürt und die Tränen sind gelaufen. Aber die Gewissheit, dass sie mit Jasper vereint ist, wieder sehen kann und wir uns eines Tages wiederfinden werden, ist ein großer Trost. So wie die vielen schönen Erinnerungen, die Bilder und Videos, die mich auch lächeln ließen genauso wie die Kaspereien von Mimmi und Milko. Denn glücklicherweise hatte ich an diesem Tag noch Urlaub und saß im Garten, mit Blick auf die Gräber von Pauline und Jasper, zwischen denen die M&Ms ganz unbedarft hin- und hergehoppelt sind. Leben und Tod gehören zusammen. Der Tod ist nicht das Ende, nur eine Veränderung... Paulines Reise zu den Weltwundern der Moderne ist - vorläufig? - die letzte Geschichte aus meiner Feder. Die Veränderungen im Büro sowie der Wunsch, mehr Zeit meiner Mama, Mimmi und Milko zu widmen, lassen die immer aufwendigere Recherche für die Geschichten nicht mehr zu. Daher habe ich Paulis Gedenktag zum Anlass eines Abschlusses genommen. Der Kreis hat sich für mich geschlossen. Aber die Rasselbande wird sicher Mittel und Wege finden, um uns weiterhin an ihren Abenteuern und Reisen teilhaben zu lassen... Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende und schicke ganz viele Grüße in Sternchen-Verbundenheit Drina mit Pauline und Jasper im Herzen ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Nach der Rückkehr vom Dach der Welt schwelgten die Sternchen nicht nur in Reiseerinnerungen, sondern auch in höheren geistigen Sphären. Oder erholten sie sich nur für den nächsten Ausflug in die weite Welt? Anlässlich Paulines zweitem Sternchengeburtstag hatten in der Scheune immer wieder konspirative Treffen stattgefunden. Alle zerbrachen sich die Köpfe; denn obwohl sie in den vergangenen Monaten ständig auf Achse gewesen waren, gab es noch so viel zu entdecken. Die Sternchen waren sich einig, dass Paulis Gedenktag besonders werden sollte, denn es war auch der Abschluss ihrer phantastischen Abenteuer. Atlanten und Lexika wurden unermüdlich gewälzt, bis die Nennung von Paulines Geburtsjahr Purzel auf die geniale Idee brachte, von der die Vollversammlung der Sternchen sofort begeistert war. Ein schöner Sommertag brach an. An einem 10. hatte Pauline die irdische Welt betreten und an einem 10. hatte sie sie verlassen. Der Kreis hatte sich geschlossen. Jasper war kurz nach Sonnenaufgang vorsichtig aus der Hängematte geschlüpft und hatte eigenpfötig frischen Löwenzahn, saftige Petersilie und duftendes Basilikum gepflückt. Er garnierte den Strauß mit ein paar Gänseblümchen und Mannerschnitten und machte sich auf den Weg zur schlummernden Pauline. Als er an der Scheune vorbeikam, winkte er seinen Freunden zu, die sich einsangen und bald nachkommen würden. Pauline mümmelte schneller mit der Nase, als Jasper sich näherte. Er schmunzelte, denn Essen blieb für seine Pauli das Größte. Sie schlug die braunen Augen mit den langen Wimpern auf. Jasper überreichte ihr den essbaren Strauß und drückte sie innig. Dann war auch schon der Chor da, der unter Dirigent Sammy sang: Liebste Pauline, heute vor zwei Jahren du folgtest Jasper nach Sein Hasenherz hüpfte vor Freude, das deiner Familie zerbrach Nur 19 Wochen lagen zwischen euren Reisen ins Regenbogenland Drinas Herz weinte, doch dann sie Trost und neue Freunde fand Elf glückliche Jahre warst du ihr kleiner Buddha, ihre süße Zicke Sorgen verflogen im Nu, wenn sie in deine schönen Augen blickte Du liebtest deine Familie, deinen Jasper, am meisten das Futter Gab es mehr als genug zu fressen, war für dich alles in Butter Daher wir wollen nun auch nicht länger singen oder reden Auf der Festwiese wird’s Delikatessen im Überfluss geben Jasper busselte seine Herzdame ab und drückte sie nochmals ganz fest. Schon drängten sich die anderen Sternchen an ihm vorbei. Sie nahmen Pauline in die Pfoten, umarmten sie und gratulierten ihr. Der zweite Sternchengeburtstag war etwas leichter als der erste und dennoch… Maja und Sam hakten sich bei der strahlenden Jubilarin unter und führten sie zur Festwiese. Pauline blieb das Mäulchen vor Staunen offen, denn sieben Tische bildeten die Festtafel. Bei vergangenen Feiern hatte es eine runde oder eine lange Tafel, eine in U-Form oder fünf Tische, die die olympischen Ringe darstellten, gegeben. Aber sieben, was hatte das zu bedeuten? Doch größer als die Neugier war Paulines Hunger und nur zu gerne ließ sie sich von Lina und Luna an den über und über mit – wie sie zufrieden bemerkte – essbaren Blumen geschmückten Ehrenplatz geleiten. Die Engel und Feen flogen mit voll beladenen Tabletts herbei und für eine Weile herrschte Paulines Lieblingsgeräusch vor: gefräßige Stille. Nichts war gerade wichtiger als das leckere Frühstück im Kreis der Freunde. Dann richteten Axel und Dora die folgenden Worte an Pauline: Wir haben in den letzten Monaten alle Kontinente bereist Trieben Sport, haben Abenteuer erlebt und köstlich gespeist Zum krönenden Abschluss wir was Außergewöhnliches unternehmen Hatten die Idee, als es Purzel einfiel, dein Geburtsjahr zu erwähnen Du kamst im Erdenjahr 2007 auf die Welt, kurz danach wurden erwählt Bedeutsame Stätten, die zu den sieben Wundern der Neuzeit gezählt Sieben Tische repräsentieren das kulturelle Erbe, das alle verbindet Suchen diese Orte auf und sehen, dass nichts für immer verschwindet Wow, eine Weltreise zu den sieben Wundern der Moderne! Pauline nahm an, dass sie bei dem straffen Programm apparieren würden. Auf ein Nicken von Jojo, Merlin und Shiva rauschte es, als ob ein starker Wind durch die Blätter der Bäume fegte. Ein riesiger Vogelschwarm landete mitten auf der Festwiese. Tausende bunte Kolibris schlugen mit den Flügeln und erinnerten mit ihrem schillernden Federkleid an fliegende Edelsteine. Sie beförderten die Sternchen zu ihrem ersten Ziel, Rio de Janeiro. Die Christus-Statue thronte über der brasilianischen Metropole und gab einen phantastischen Blick auf den Zuckerhut frei. Die Sternchen waren fasziniert von der 30 Meter hohen Skulptur aus Stahlbeton, der von einem Mosaik aus Speckstein überzogen wurde. Es wirkte, als ob die ausgestreckten Arme sich schützend über die Stadt breiteten. Der Ort strahlte eine besondere Aura aus; kein Wunder, denn es war ein Wallfahrtsort, wie Nelly zu berichten wusste. Nach einem Abstecher zur weltberühmten Copacabana übergaben die Kolibris die Sternchen an einen Schwarm Kondore. Mit den Königen der Lüfte Südamerikas überflog die Rasselbande im Eiltempo die Anden nach Machu Picchu. Die auf einem Bergrücken terrassenförmig erbaute Inkastadt ragte förmlich aus den Wolken. Das grüne Hochplateau, zu dessen Füßen ein Fluss durch das Dschungeldickicht rauschte, bot eine atemberaubende Kulisse. Die Sternchen stromerten durch die Ruinen von über 200 Steinbauten, die durch mehr als 3000 Treppen miteinander verbunden waren. Bommel und Pietsch schnauften. Bis heute war unklar, ob es sich um eine Pilgerstätte oder eine königliche Residenz handelte; das verlieh dem Ort etwas Mystisches. Auf Lamas ging es einen serpentinenreichen Weg die steile Bergflanke hinab. Flamingos flogen die kleinen Reisenden nach Mexiko, was besonders Jimmy erfreute. Er erinnerte sich allzu gern an seine Geburtstagsreise in sein Herkunftsland. Da die Sternchen damals schon die Maya-Stätte Chichen Itza besucht hatten, sprangen Cora, Emma, Lara, Nele, Paula und Misiu in das warme Wasser der Karibik, während Balou und Gismo im beinah kreisförmigen heiligen Brunnen nach den dort vermuteten Schätzen tauchten. Anton, Biko, Elli, Lee, Linus und Maunzy vergnügten sich am Ballspielplatz. Maja, Lemmi, Felix, Timmi und Tommi, die bei der Mexiko-Reise nicht dabei gewesen waren, bestaunten die Kukulcan Pyramide. Auf dem Rücken stolzer Jaguare wurden die Sternchen auf die andere Seite des Landes zum Pazifik befördert. Momo, Cedric und Tom schwante Schlimmes beim Anblick des riesigen Ozeans. Doch Zeremonienmeister Benny hatte ein Einsehen und bat Ariane, Minna, Mulle, Susi, Rambo und Timmy, den Trupp über das Wasser zu apparieren. Nur einen Wimpernschlag später stand die Rasselbande an der Chinesischen Mauer. Merle rezitierte aus dem Gedächtnis, dass es sich um ein 2300 Jahre altes Bauwerk handelte, das die Grenze sichern und das Kaiserreich vor Eindringlingen schützen sollte. Nicko ergänzte, dass sich auf über 21.000 Kilometern Mauerabschnitte aus verschiedenen Epochen durch das Hügel- oder Flussland schlängelten. Pauline bat, die Verbotene Stadt zu besuchen, wenn sie schon mal in China wären. Putzige Pandas boten sich als Taxis an und brachten die Rasselbande in die Palastanlage inmitten Pekings, die einst Residenz der Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien war. Der Baukomplex bestand aus 890 Palästen und Pavillons. Fee, Fleckchen und Jule fanden besonders die gelben, geschwungenen Pagodendächer reizend. Highlight der Besichtigung war die Halle der höchsten Harmonie, in der die Sternchen sich ihren Liebsten ganz nah fühlten. Erneut vernahmen die Sternchen Flattergeräusche und erblickten einen Schwarm Kraniche, der sie unter ihre Schwingen nahm. Richtung Westen überflogen sie das Reich der Mitte und winkten den Yakherden, die sie eben erst auf Hippos Tibetreise getroffen hatten. Kaum waren sie losgeflogen, landeten sie an einem länglichen Wasserbecken, in dem sich ein Gebäude spiegelte. Die Sternchen blickten auf und ein schneeweißes Kuppelgebäude mit vier Minaretten verschlug ihnen den Atem. „Das Taj Mahal“ flüsterten Celly, Nele, Nina und Sena andächtig. Wissbegierig erkundeten sie dieses Meisterwerk der Verschmelzung persischer Architektur mit indischen Elementen. Durchbrochener Marmor, Reliefs mit floralen Motiven, edelsteinverzierte Wände und die Harmonie der Proportionen waren eine Liebeserklärung in Stein. Sie hätten ewig durch das Mausoleum und die gepflegten Gärten streifen können, doch ein Stampfen schreckte die kleinen Weltreisenden auf. Dieses Mal waren es keine Kängurus wie zu Nellys Geburtstag, sondern tatsächlich Elefanten! Einst hatten die Dickhäuter das Material für das Grabmal herbeigeschafft, nun würden sie die Sternchen über die Berge des Hindukusch bis zum Iran bringen. Dort stieg die Rasselbande auf fliegende Teppiche um und erinnerte sich einmal mehr an Jojos Feier aus 1001 Nacht. Irgendwie hingen die Dinge alle zusammen, philosophierten Balou und Hippo. Schwupps landeten sie im jordanischen Wüstensand. Auf Kamelen ging es schunkelnd durch eine enge Schlucht, die von bis zu 100 Meter hohen Felsen flankiert wurde. An deren Ende standen alle staunend vor der monumentalen Fassade des Grabtempels, der direkt aus dem Felsen gemeißelt war. „Ich seh rot“, flüsterte Nando irritiert. Gismo und Kaspar klärten ihn auf, dass das am rötlichen Sandstein lag. Durch die Lage an der Kreuzung mehrerer Karawanenwege war Petra einst wichtiger Handelsplatz. Heute begeisterte die Ruinenstadt durch Säulenstraße, Grabtempel, Mosaiken und ein römisches Theater. Apropos: alle Wege führen nach Rom und so ging es quer durch das Mittelmeer, an Ägypten und den griechischen Inseln vorbei in die italienische Hauptstadt. Es war Abend geworden und das Kolosseum, das größte Amphitheater der Welt, war stimmungsvoll beleuchtet. Die Sternchen spürten die Atmosphäre früherer Zeiten, als hier Gladiatoren kämpften. Rusty wusste, dass man die Arena früher sogar für Schiffskämpfe fluten konnte. Von der Engelsburg flogen Scharen von Himmelswesen herbei und machten mit den mittlerweile müden Sternchen einen Panoramaflug über die auf sieben Hügeln erbaute Stadt. Forum Romanum, Circus Maximus, Pantheon, Spanische Treppe und Vatikan sahen aus der Vogelperspektive atemberaubend aus. Pauline und Jasper wurden vom Engel der Unvergänglichen Liebe zur Kuppel des Petersdoms geflogen. Sie blickten auf die Ewige Stadt und erkannten, dass dies heute ihr Familienfenster war. Pauline spürte in ihrem Herzen die unverbrüchliche Verbindung und Liebe zu ihrer Familie. Am Trevi-Brunnen trafen alle wieder zusammen. Die Engel baten die Sternchen, eine Glücksmünze über die Schulter in den Brunnen werfen. Sie taten wie geheißen und saßen im nächsten Augenblick am Lagerfeuer im Regenbogenland. Molly und Joy witzelten: „Pff, in 80 Tagen um die Welt, wir schaffen das an einem Tag“ und alle lachten. Pauline schaute sich nach was Essbaren um und auf Geheiß von Miezi, Jonny und Prinzi wurden die leckersten Köstlichkeiten angeliefert. Als der größte Hunger gestillt war, erhoben sich alle Sternchen und sprachen im Chor an Pauline gewandt: Liebes Paulinchen, warst deiner Familie heller Sonnenschein Seit zwei Jahren führst du ein ewiges Leben fern von daheim Du warst für deine Drina ein Geschenk, ihr kleines Wunder Machtest zusammen mit Jasper ihr Leben reicher und bunter In deinem Geburtsjahr wurden die 7 neuen Weltwunder gekürt Abenteuerliche Reisemittel und Wege haben uns dahin geführt All unser Tun und all unsere Reisen haben uns eines gelehrt Ungeachtet Religion oder Herkunft nur die reine Seele uns ehrt Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – alles hängt zusammen Freundschaft, Toleranz, Liebe lassen die Herzen entflammen Das Regenbogenland ist bunt und die Erde dreht sich weiter In Drinas Herzen bleibst du auf ewig und das macht dich heiter Pauline stand Pfote in Pfote mit Jasper da und strahlte mit dem Nachthimmel um die Wette. Es war kein Feuerwerk, sondern der Perseidenstrom, der das Firmament erhellte. Millionen von Sternschnuppen fielen glitzernd herab. Alle, die bereits einen Stern erhalten hatten, holten ihn hervor. Alle anderen wurden heute mit einer Sternschnuppe beschenkt. Gemeinsam pflanzten sie an einer besonders schönen Stelle im Regenbogenland ihre Sterne ein, begleitet von guten Wünschen und all ihrer Liebe. Bald würde der Sternenbaum wachsen und blühen. Und jede Sternenblüte würde eine besondere Geschichte erzählen.

Geburtstagsrosen für Sammy
Comment from Jul 13, 2020

Wie mit den Lebenszeiten, so ist es auch mit den Tagen. Keiner ist uns genug, keiner ist ganz schön, und jeder hat, wo nicht seine Plage, doch seine Unvollkommenheit. Aber rechne sie zusammen, so kommt eine Summe Freude und Leben heraus. (Friedrich Hölderlin) Liebe Nadja, lieber Uwe, die letzten Tage habe ich sehr viel an euch gedacht. Zum einen weil euer geliebter Sammy heute seinen 10. Geburtstag feiert und ich das aufgeschrieben habe, was Pauline und Jasper mir zugeflüstert haben. Zum anderen natürlich wegen Simon, für den wir alle beten und ganz fest die Daumen drücken. Auch die Rasselbande hat jeden Tag einen Energiekreis gebildet und wünscht dem kleinen Süßen ein Wunder! Unter diesen besonderen Umständen ist der erste Geburtstag, den euer wunderschöner Sammy nicht mehr bei euch feiert, umso schwerer und schmerzlicher. Die kleinen Lang- bzw. Schlappohren sind wunderbare, zarte Seelen, die so viel Liebe, Freundschaft und Glück schenken. Sie lassen unsere Herzen erstrahlen und dieses Strahlen hält an, lange nachdem sie uns verlassen mussten. Denn leider ist ihre Lebensspanne im Vergleich zu unserer viel kürzer und - selbst wenn sie ein langes Kaninchenleben führen - der Abschied gehört dazu. Doch die Liebe bleibt, denn sie ist eine feste und beständige Verbindung. Sie überdauert alles und auch wenn sie manchmal unter einem Steinhaufen voller Kummer verborgen ist, ist sie da. Manchmal blitzt sie wie ein heller Stern durch das Dunkel der Trauer und bringt uns in diesem Moment alle Erinnerungen und Gefühle zurück. Sie hüllt uns in einen Kokon, der uns die Nähe des geliebten Geschöpfs spüren lasst. Erinnert euch besonders heute all der Liebe, die zwischen Sammy und euch geflossen ist. Sammy begleitet euch und euer Leben weiterhin, denn in euren Gedanken und Herzen lebt die Erinnerung und damit er weiter. Ich bin in Gedanken bei euch und wünsche euch Kraft, diesen Tag zu überstehen, und Zuversicht, dass alles gut wird! Ganz herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit Drina mit Jasper und Pauline im Herzen ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Zehn Tage hatten es die Sternchen etwas ruhiger angehen lassen. Erstmalig seit einem Jahr waren drei besondere Tage vergangen, ohne dass eine Reise unternommen worden wäre oder ein von langer Hand geplantes Event stattgefunden hätte. Die Geburtstage von Lara und Lee sowie der Sternchengeburtstag von Biko waren jeweils mit einem besonders leckeren Frühstück, einem entspannenden Tag am See oder im Wald sowie einem gemütlichen Lagerfeuer am Abend ausgefüllt gewesen. Natürlich hatte jedes dieser Sternchen am Abend seines besonderen Tages das Familienfenster aufgesucht und hatte in glücklichen Erinnerungen geschwelgt und sich einem Austausch der Herzensbotschaften mit seiner Familie hingegeben. Nun stand bald Sammys Geburtstag bevor. Seine Erdenfamilie hatte große Sorgen, da nicht klar war, ob Sammys Nachfolger eine plötzliche und schwere Erkrankung überstehen würde. Seitdem ließ Sammy seine hübschen Schlappohren noch ein bisschen mehr hängen, denn er wollte seine Nadja und seinen Uwe glücklich sehen. Die Rasselbande hatte täglich ihren berühmten Energiekreis gebildet und hoffte zusammen mit Sammy inständig auf das Beste. Um ihn abzulenken und um seinen ersten Geburtstag, den er im Regenbogenland verbrachte, gebührend zu feiern, hatten Pauline und Jasper eine Idee beim Organisationskomitee vorgetragen, der sofort alle Sternchen zugestimmt hatten. Sammy lag zusammengerollt in seiner Hängematte und wurde rechts von seinen Kaninchenkumpels Pauline und Jasper sowie links von Celly und Jimmy flankiert. Jimmy passte wie ein Luchs auf, dass Sammy nichts von den hinter seinem Rücken stattfindenden Vorbereitungen mitbekam. Jeder wusste doch, dass Kaninchen nicht nur unglaublich neugierig waren, sondern dass sie mit ihren Lauschern sehr gut hörten. Doch Sammy schlief so tief, dass ihm die ganze Aufregung entging. Erst als Pauline ihn liebevoll knuffte und Jasper ihn hinter den Ohren kraulte, blinzelte er und schaute sich um. Er sah in die Gesichter seiner Freunde von der Rasselbande, die ihn allesamt anstrahlten. Er konnte nicht anders und strahlte zurück. Nicko und Maunzy übernahmen die Rolle der Kapellmeister und die Sternchen sangen a capella für Sammy: Zum Geburtstag lieber Sammy gratulieren dir herzlich wir alle Wir wollen dich aufheitern, damit die Wehmut dich nicht befalle Dein erster Ehrentag ohne Nadja und Uwe macht schwer dein Herz Etwas fröhlicher wirst du gleich werden angesichts unseres Konzerts Bevor Sammy wie ein Fragezeichen dreinblicken konnte, spielte Hippo auf dem Saxophon eine jazzige Version von „Happy Birthday“ und der Rasselbande-Chor summte und schunkelte mit. Pauline forderte Sammy zum Tanz auf und gemeinsam drehten sie ein paar Pirouetten eines phantasievollen Tanzes. Alle klatschten in die Pfoten und nahmen Sammy in ebendiese, um ihn zu beglückwünschen. Die Mädchen busselten den süßen Kerl ordentlich ab, während die Jungs ihm väterlich auf die Schulter klopften. Schüchtern traten Fleckchen und Lemmi nach vorne und überreichten Sammy einen hübsch gebundenen Strauß aus Löwenzahn, Petersilie, Basilikum, Möhrenkraut und Kohlrabiblättern und flüsterten „Für dich als Wegzehrung.“ Das musste man Sammy nicht zwei Mal sagen! Momo und Gismo führten den kauenden Sammy zur Festwiese. Die Geburtstagstafel war mit weißen Damasttischdecken und kleinen Vasen voller Kräuter und wohlschmeckender Blumen dekoriert. Sammy fiel auf, dass lauter dreiblättrige Kleeblätter auf die Tischdecke gedruckt waren. Zudem war sein Platz mit unzähligen Töpfchen voller Klee geschmückt, in denen eine kleine Harfe steckte. Die Engel und Feen fingen umgehend mit dem Servieren an und bald waren alle eifrig damit beschäftigt, die Unmengen an Köstlichkeiten, die mit dem Wind und auf den Strahlen der Sonne angeliefert worden waren, zu verzehren. Zum Abschluss des köstlichen Frühstücks wurde Champagner kredenzt und Balou sprach einen Toast auf Sammy aus: Sammy, gemeinsam trinken wir nun auf dein Wohl Errätst dann leichter, wofür der Klee steht als Symbol Alle hoben die Gläser auf Sammys Wohl. Anton und Elli echoten schon leicht angesäuselt „auf dein Wohl“ und alle wiederholten diesen Toast. Ariane kam mit einem überdimensionalen Topf voller dreiblättriger Kleeblätter auf Sammy zu, den sie ihm mit einem Knicks überreichte und sprach: Mein Geburtstag im März fällt auf den Tag des Glücks Ich hab dir zu deinem Ehrentag gebracht davon ein Stück Das Kleeblatt ist nicht nur für Fortuna ein bekanntes Symbol Steht für ein Land, in dem Kaninchen sich fühlen pudelwohl Ist ein Paradies mit reichlich Futter frisch, saftig und grün Die quirlige Hauptstadt dieses Inselstaates heißt Dublin Die Sternchen klatschten voller Vorfreude in die Pfoten, als sie Sammys überraschtes und glückliches Gesicht sahen. Er freute sich mindestens genauso wie Pauline auf das saftige Gras, das ihn auf der Grünen Insel Irland erwarten würde. Das Organisationskomitee Nelly, Benny und Axel bedeutete der Rasselbande, sich bei den heutigen Apparier-Meistern Jojo, Miezi, Susi, Merlin, Rambo und Timmi einzufinden. Kaum hatten sich die Sternchen um sie versammelt, wurden sie von einer gedanklichen Bö erfasst und standen in Connemara an der stark zerklüfteten Westküste der irischen Insel. Die Sternchen atmeten die salzige Luft des Atlantiks ein und genossen die leichte Brise, die ihr Fell wohlig verwuschelte. Karge Hochebenen, weiße Strände, üppig blühende Wiesen und Hecken, klare Bergseen, von kniehohen Steinmauern umgebene Äcker und heidebedeckte Torfmoore verzauberten die Rasselbande. Hier konnten sie sich gut vorstellen, dass Leprechauns – bärtige, zwergenhafte Kobolde in grüner Kleidung – mit Feen und anderen Naturgeistern den verborgenen Goldtopf am Ende des Regenbogens bewachten und darüber hinaus viel Schabernack trieben. Merle und Pietsch führten die illustre Reisegesellschaft vorbei an grasenden Schafen, reetgedeckten Hütten und den in den torfigen Sümpfen halbwild lebenden Connemara Ponys nach Killary Harbour, dem einzigen Fjord Irlands. Während Cora, Emma, Nele, Lara, Paula und Gismo einem erfrischenden Bad nicht widerstehen konnten und fröhlich in den Wellen plantschten, wurde Maja von Sam sowie Cedric, Kaspar, Nando und Timmy zum nahe gelegenen Wasserfall begleitet. Begeistert erinnerte sie sich an ihre erst kürzlich stattgefundene Reise nach Island. Molly und Joy lachten über die Straßenschilder, die sie nicht lesen konnten. Dora klärte sie auf, dass dieser Fleck des Landes urtypisch war und noch die gälische Sprache gepflegt wurde. Über Muckanaghederdauhaulia, den Ort mit dem längsten Namen Irlands, und Galway mit seinen verwinkelten Gassen ging es in den Burren Nationalpark, der durch seine hellgrauen, porösen Kalksteinplatten einer Mondlandschaft glich. Angeblich hatte diese Karstlandschaft den Fantasy-Schriftsteller Tolkien zum Schauplatz Mittelerde in seinem berühmten Werk „Herr der Ringe“ inspiriert, wie Purzel zu berichten wusste. Zwischen den Felsspalten leuchteten blauer Enzian, violettes Knabenkraut und goldene Sonnenröschen. Wilde Orchideen und seltene Schmetterlingsarten brachten Fee, Jule und Maja in Verzückung. Ehrfürchtig stand die Rasselbande vor dem Poulnabrone Dolmen, einem Megalithgrab, das viele tausend Jahre alt sein sollte und eine rätselhafte Aura versprühte. Rusty und Tom drängten die Sternchen weiter zu den Cliffs of Moher, steilen Klippen, die 200 Meter tief und fast senkrecht in den tosenden Atlantik abfielen und sich über 8 Kilometer erstreckten. Felix und Jonny schauten furchtsam nach unten und staunend nach rechts und links. Die Natur war wahrlich das größte aller Wunder! Fröhlich winkten Minna und Mulle ihren Freunden, den Papageientauchern zu. Bommel und Linus zuliebe, die immer für einen Spaß zu haben waren, machten die Sternchen einen Abstecher nach Limerick. Nach dieser von den Wikingern gegründeten Stadt war die kurze, scherzhafte Gedichtform benannt. Bei einer Rast probierten die kleinen Kobolde Irish Stew und Guinness, das ihre Zungen löste. Prompt fielen ihnen unzählige Limericks ein, die sie sich gegenseitig vorsagten und herzhaft darüber lachten, bis sie Adare erreichten. Mit seinen reetgedeckten Häuschen wirkte Irlands schönstes Dorf sehr pittoresk. Entlang der spektakulären Panoramastraße Ring of Kerry entfaltete sich die atemberaubende Schönheit von schroffen Klippen, grünen Berghängen und dem Atlantik mit seinen Sandstränden und Buchten. Immer wieder stoppte die Rasselbande, weil sich Sammy zusammen mit Pauline und Jasper an dem saftigen Gras gütlich tat. In der für ihr gleichnamiges Bier bekannten Stadt Kilkenny schnupperten die Sternchen hinter mittelalterlichen Mauern an den prächtigen Rosen im Garten des Schlosses. Die Hauptstadt Dublin war Höhepunkt und Abschluss der Reise auf die grüne Insel. Zwischen Tradition und Moderne hatte sich der einstige Königssitz zu einer quirligen Metropole entwickelt. Die Sternchen klapperten einige der über 800 Pubs ab, genossen mehr als ein frisch gezapftes Guinness und die Livemusik des Irish Folk und landeten letztendlich wegen ihrer Vorliebe für Verkleidungen im Carnival Pub. Dort lief gerade eine Aufführung typisch irischer Tänze und Lina, Luna, Nele, Nina und Sena, die seit jeher begeistert waren von Riverdance und Lord of the Dance, hielt es nicht länger auf den Stühlen. Sie schlossen sich zu keltischen Rhythmen dem virtuosen Stepptanz an und bezauberten ihr Freunde. Ob es am Guinness oder der mitreißenden Musik lag, plötzlich fanden sich die Sternchen am Lagerfeuer im Regenbogenland wieder. Das Feuer knisterte und Shiva spielte virtuos auf einer Keltischen Harfe und sorgte weiter für irische Stimmung und Lebensfreude. Gerade als es sich Sammy auf einer Picknickdecke gemütlich machen wollte, stupsten ihn Pauline und Jasper an und führten ihn zu seinem Familienfenster. Er freute sich, seine Liebsten zu sehen und hoffte inständig, dass ihnen ein weiterer Verlust erspart bliebe. Sammy spürte all die Liebe, die ihn zu Lebzeiten begleitet hatte. Er wusste nicht, wieviel Zeit vergangen war, als die drei Langohren vom Waldmann abgeholt und zum Lagerfeuer zurückgebracht wurden. Misiu und Prinzi richteten Worte der Freundschaft und des Mitgefühls an Sammy: Liebster Sammy, dein 10. Geburtstag wurde groß gefeiert in Irland Hast genossen reichlich frisches Gras auf diesem hübschen Eiland Klee, keltische Kreuze, Klippen und Kobolde vorhanden im Übermaß Neben Grünfutter hast gekostet Whiskey, Irish Coffee und Guinness im Glas Zudem gälische Wörter, scherzhafte Reime und Stepptanz uns erfreuten All diese Erfahrungen und Abenteuer deine Wehmut etwas zerstreuten Deinen Erdenliebsten du fehlst so sehr, für sie warst du wie ein Sohn Mussten dich gehen lassen nach neun wunderschönen Jahren schon In Nadjas und Uwes Herzen hast du gebracht grenzenlose Freude Unendlich wunderbare Erinnerungen bleiben auf ewig davon Zeuge Pauline und Jasper hakten sich bei Sammy ein und alle anderen Sternchen folgten ihrem Vorbild. Gemeinsam bildeten sie einen Kreis voller Energie, Liebe und Freundschaft.

Nadja & Uwe mit Sammy
reply from Jul 13, 2020

Hallo Drina! erst mal eine tolle Geschichte!!! Vielen herzlichen Dank!!! -:) Tut mir leid, dass ich erst so spät antworte... gestern waren wir nicht ganz in der Lage...wir waren die letzten Tage schon im Gedanken an Sammy so traurig... Du hast dir, wie immer sehr viel Mühe & Gedanken gemacht und deshalb wollten wir deine Geschichte auch entsprechend würdigen und haben uns gerade bewusst dafür Zeit genommen, um es in Ruhe durchzulesen... du kannst wirklich toll mit Worten umgehen und findest auch immer die richtigen Worte. Ganz Bewundernswert, liebe Drina!!!! Wir haben sie mit einem lachenden & einem weinenden Auge gelesen. Deine lieben Worte und die Vorstellung, dass unser SammyBärchen so einen schönen Geburtstag erleben durfte... tröstet uns sehr!! DANKE!!! Herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit Nadja & Uwe mit Sammy im Herzen

... und noch eine Rose für den Süßen
Comment from May 2, 2020

Es gibt Geschöpfe, die erhellen den Tag, der vorher dunkel und kalt war, indem sie deine Seele mit ihrer Art wärmen und mit ihrer Herzlichkeit das Herz berühren. (unbekannt) ... und gleich noch eine Geschichte, um den Wonnemonat gebührend zu begehen! Ganz liebe Grüße und viele Kuschler an die beiden Langohren Drina mit Pauline und Jasper im Herzen und Mimmi und Milko an meiner Seite ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Mit einer Party zum Abschluss des Ehrentags von Cora und Balou war die Rasselbande nicht nur in den Mai getanzt, sondern nahtlos in die nächsten Feierlichkeiten: Majas 13. und Lunas 14. Geburtstag. Die Sternchen waren froh, dass zwei Geburtstage anstanden, denn trotz allen Wissens über die Unvergänglichkeit der Liebe schwang an Sternchengeburtstagen immer Wehmut mit. Alle vermissten ihre Erdenfamilie besonders stark und erinnerten sich schmerzlich an die Stunden des Abschieds. Ein Geburtstag war einfach fröhlicher! Da Lunas Frauchen auch schon im Regenbogenland weilte und sich dieses traurige Ereignis am darauffolgenden Tag zum ersten Mal jährte, hatte Luna bei Zeremonienmeister Benny vorgesprochen und gebeten, nur mit ihrer geliebten Gabriele und deren Tochter Alexandra zu feiern. Sie hatte bereits einen Geburtstag mit der Rasselbande verbracht und Maja würde an ihrem ersten Wiegenfest im Regenbogenland mehr Zuspruch als sie benötigen. Benny hatte diesem Wunsch gerne zugestimmt. Luna ahnte nicht, dass sie dennoch eine Überraschung erwartete. Während die Sternchen ausgelassen tanzten, wurde Maja um Mitternacht in Begleitung von Sam vom Engel der Unvergänglichen Liebe zu ihrem Familienfenster geflogen. Im stummen Zwiegespräch der Herzen fühlte sie die unendliche Liebe, die ihr ihre Menschen und ihr Bruder entgegenbrachten. Maja wusste, dass auch ihre Erdenfamilie sich über ihre Herzensbotschaften freute. Ihrem Bruder Willi schickte sie viele Sternenküsschen zum Geburtstag. Es waren wunderschöne innige Momente, in denen Maja das feste Band der Liebe zwischen ihnen spürte. Als alle Sternchen wieder am Strand vereint waren, wurden Luna und Maja geherzt, geküsst und umarmt, was das Zeug hielt. Die Rasselbande sang gleich zwei Mal hintereinander laut „Happy Birthday“ und die beiden Jubilarinnen hatten Freudentränen in den Augen. Als sie dachten, es wäre an der Zeit schlafen zu gehen, traten Misiu und Purzel vor die versammelte Gesellschaft und verkündeten: Liebe Luna, du feierst heute mit deinen Menschensternchen Das war mit Zeremonienmeister Benny so abgesprochen Wir kommen natürlich von Herzen gern nach deiner Bitte In unseren Gedanken feierst du dennoch in unserer Mitte Doch du kennst uns zu gut, wir wären nicht die Rasselbande Wenn wir nicht hätten eine Überraschung gebracht zustande Schön, lyrisch und romantisch wie der Mond ist dein Name Eine Reise dorthin unternehmen gemeinsam die drei Damen Ein golden blinkender Schweifstern landete direkt vor Luna. Sie erblickte ihre unvergessene und über alles geliebte Gabs sowie Alexandra. Sie rannte glücklich in ihre Arme, ließ sich ihr hübsches Gesicht abbusseln und bestieg den Kometen, der die drei zum Mond bringen würde. Ein Treffen mit dem Mann im Mond, ein paar schwerelose Hüpfer in die mit dem geliebten Matsch gefüllten Krater und schließlich ein Picknick im Mondenschein erwartete die drei Mädels. Die Sternchen winkten ihnen singend nach: Fly me to the moon Let me play among the stars Maja seufzte glücklich; das Seufzen ging in ein herzhaftes Gähnen über und alle Sternchen begaben sich müde in ihre Hängematten. Maja schlief rasch und an Sam und ihre Freunde Momo, Molly, Joy, Kaspar und Nando gekuschelt ein. Im Traum stand sie am Familienfenster und fühlte sich ihrer Erdenfamilie ganz nah. Maja spürte im Schlaf Anjas Hand, die über ihr Köpfchen, ihren Hals und ihren Bauch strich. Sie hörte auch Anjas Stimme, die ihr liebevoll und melodisch ins Ohr flüsterte und sie Zuckerschneckchen und kleine Bou nannte. Aber es war nicht Anjas Stimme, es war der Sternchen-Chor, der nach einem gelungenen Probelauf hinter der Scheune mit Jojo, Merlin und Shiva anstimmte: Liebste Maja, zum Geburtstag wir herzlich gratulieren Du bist noch müde, kannst dich schwer orientieren Im Regenbogenland du feierst dein erstes Wiegenfest Mit jedem Schnaufer die Liebe deiner Familie atmest Dein Ehrentag soll ausgelassen und fröhlich sein Er beginnt mit einem Frühstück lecker und fein Dabei wir stoßen an auf dein Wohl mit Schaumwein Und knutschen und knuddeln dich hübsches Fräulein Maja wippte beim Lied fröhlich mit, denn sie wusste, dass ihr Glück in die Herzen ihrer Menschen fließen würde. Sam war der erste, der seine Freundin liebevoll in die Pfoten nahm, ihr herzlich gratulierte und sie ganz fest umarmte. Ein Sternchen nach dem anderen drängelte sich zu Maja und beglückwünschte sie zum 13. Geburtstag. Es fühlte sich an, als ob ihre Familie sie mit Küsschen überschüttete. Balou und Hippo hatten die ganze Nacht kein Auge zugetan, denn nach der rauschenden Party hatten sie noch lange in den Mond gestarrt, an Luna und Gabs gedacht und sich manchen Schwank aus ihrem Erdenleben erzählt. Als es dämmerte, beluden sie vorsichtig die Bollerwägen mit Champagnerflaschen und –flöten, die sie nun mit Bommel und Rambo herbeizogen. Cedric, Pietsch, Rusty und Tom halfen ihnen beim Verteilen der gefüllten Gläser und gemeinsam tranken alle auf Maja und in Gedanken auch auf Luna. Die Engel und Feen hatten in der Zwischenzeit am Strand für das Frühstück eingedeckt. Namensvetterin Maja und Püppchen Jule setzten dem Geburtstagskind einen Blumenkranz aus den ersten erblühten Maiglöckchen auf. Miezi und Felix auf der einen und Mulle und Jonny auf der anderen Seite hakten sich bei Maja unter und führten sie an ihren mit weißen, gelben und grünen Bändern geschmückten Platz. Die Biertische waren mit edlen Damasttischdecken mit hellgrünen Punkten aufgehübscht. Kleine Glasvasen waren mit zartgrünen Bändern umwickelt und enthielten betörend riechende Maiglöckchen. Kaum hatte Maja sich gesetzt, trugen die Engel und Feen allerlei Leckereien auf. Alles war auf silbernen Servierplatten angerichtet, hübsch anzusehen und schmeckte köstlich. Nele, Nina und Sena traten nach einiger Zeit nach vorne: Entzückende Maja, wir hoffen, du hast gut gespeist In der letzten Zeit wir sind viel und weit gereist Zu deinem ersten Wiegenfest bleiben wir hier Wir tummeln uns fröhlich in unserem Revier Auch in bekannter Gegend man überraschen kann Wir spazieren zu unserem Freund, dem Waldmann Maja klatschte vor Begeisterung in die Pfoten. Wie alle Sternchen liebte sie den Waldmann und freute sich auf ein Wiedersehen. Abgesehen davon war der Spaziergang zu seinem Haus immer ein kleines Abenteuer, denn wundersamerweise veränderte sich der Weg dorthin jedes Mal. Merle kam zu Maja gelaufen und der Spaziertrupp setzte sich in Bewegung. Als sie an der Scheune vorbeikamen, hörte Maja Geräusche, doch Linus lenkte sie schnell ab, indem er auf einen Schmetterling zeigte, der von Blume zu Blume flog. Im Wald wuselte es vor Tieren, die aus dem Süden zurückgekehrt oder aus dem Winterschlaf erwacht waren. Durch die dichter werdenden Blätter der Laubbäume zeigte Lee ihnen ein Rehkitz, das sich im Unterholz versteckte. Ganz leise gingen sie weiter, um das niedliche Tierkind nicht zu erschrecken. Als die Sternchen ihre Lichtung erreichten, sahen sie überrascht, dass das Gras über Nacht gewachsen war. Es stand so hoch, dass sich auf der Wiese Bienen, Hummeln und die ersten aus Afrika zurückgekehrten Distelfalter tummelten. Ein Meer voll gelber Blütenköpfe des Löwenzahns bedeckte das Grün. Celly entdeckte am Waldrand Maikäfer, die vier Jahre unter der Erde als Larve gelebt hatten und nun an die Oberfläche krabbelten. Von überall her hörte man hungrige Vogelkinder nach ihren Eltern und Nahrung krähen. Nach der nächsten Biegung kam das Haus des Waldmanns in Sicht. Er erwartete die kleinen Spaziergänger bereits und bot ihnen in seinem Garten leckeren Kakao und eine schmackhafte Auswahl von Brigittes Torten und Kuchen an. Maja lehnte sich zurück, erfreute sich an dem weiß und violett blühenden Flieder und dachte bei sich, was für ein schöner Tag das doch war. Der Mai verdiente seinen Namen als Wonnemonat. Axel bedankte sich zwinkernd beim Waldmann für die Gastfreundschaft und gab das Zeichen zum Aufbruch. Da ging doch etwas vor, dachte Maja erneut, aber dieses Mal lenkten Anton und Elli sie ab, indem sie an ihr vorbeisausten und sangen: „Wir treffen heute uns're Freundin Biene Maja - Diese kleine, freche Biene Maja - Maja, alle lieben Maja“. Maja schmunzelte; den beiden Schlawinern konnte man einfach nie böse sein. Gismo hatte die Aufgabe des Wanderführers von Merle übernommen und schlug einen unbekannten Weg zur Festwiese ein. Die Sternchen stießen tiefer in den Wald vor; es war ganz still und ziemlich dunkel. Im trockenen Laub raschelte es unheimlich. Zur Aufheiterung sangen Dora, Emma und Paula ein kleines Lied, in das Cora, Lara und Nele als zweite Stimme einfielen: Im Mai blüht sogar der Wind, gelb ist alles von den Pollen. Es pfeifft und summt und singt, die Natur tanzt aus dem Vollen. (Beat Jan) Ariane, Biko, Nicko und Maunzy pfiffen fröhlich mit und Pauline, Jasper und Sammy schlugen rhythmisch ein paar Haken dazu. Die unheimliche Stimmung war wie weggeblasen und bald lag das dunkle Waldstück hinter ihnen. Die Sternchen kamen an eine Wiese, legten eine kurze Rast ein und wärmten sich in der Sonne auf. Gismo und Lina flüsterten miteinander und Lina gab das Signal zum Weitermarsch. Maja wurde das Gefühl nicht los, dass ihr noch eine Überraschung bevorstand. Und tatsächlich, als sie nach kurzer Zeit auf die Festwiese einbogen, blieb Maja wie angewurzelt stehen: mitten auf der Wiese stand ein kunstvoll verzierter Maibaum, dessen Krone von einem Kranz aus Tannengrün geschmückt wurde. Um ihn herum war eine riesige Festtafel aufgebaut. So viele sind wir doch gar nicht, flüsterte Maja, als aus der Scheune der Waldmann und in seinem Gefolge unzählige unbekannte Sternchen traten. Maja schaute aus großen Kulleraugen ihre Freunde an. Susi und Jimmy klärten sie auf: Heute leisten uns Gesellschaft viele kleine Stern Ihre Menschen sie lieben und sich erinnern gern Doch auf den Rosenseiten gingen sie leider unter Machte den Kummer bei den Familien noch dunkler Sie wurden zum Glück geholt aus dem Vergessen Man ihrer gedenkt in Wort und Rosen angemessen Zum Dank die Sternchen schenken dir diesen Maibaum Er steht so fest wie die Liebe überdauert Zeit und Raum Maja, du bleibst immer Anjas Bou, ihre beste Freundin In der Unvergänglichkeit der Liebe ist des Lebens Sinn Die auf den Gedenkseiten zunächst „vergessenen“ Tierseelen nahmen alle der Reihe nach Maja in die Pfoten und dankten ihr, denn Majas Tiermama hatte ihre Tiereltern getröstet. In diesen Umarmungen spürte Maja all die Liebe ihrer Erdenfamilie und bekam feuchte Augen. Nelly klopfte gegen ein frisch gefülltes Champagnerglas und bat alle Sternchen - die Rasselbande und die Geburtstagsgäste - zu Tisch. Alle zusammen genossen die köstlichen Speisen und amüsanten Unterhaltungen. Sam bat Maja zum Tanz und bald schlossen sich ihnen alle Sternchen an. Ausgelassen tanzten sie um den Maibaum in den jungen Frühling. Später führte der Waldmann Maja, die sich Sam, Fee, Minna und Gismo als Begleitung ausgesucht hatte, zu ihrem Familienfenster. Voller Glück sah Maja dort ein Lichtlein leuchten, das ihr den Weg zu den Herzen ihrer Liebsten wies.

Unbekannt
reply from May 2, 2020

Liebe Drina! Danke für die schöne Geschichte! Ist dir wieder gut gelungen! Lenkt etwas von den depriemirenden Umständen ab... Es kann nur besser werden. Liebe Grüße in Sterchen-Verbundenheit Nadja mit Sammy im Herzen
Eine Rose für Sammy
Comment from May 2, 2020

Die Seele dein ging auf die große Reise. Doch immer werden wir zwei verbunden sein Auf eine stille wundervolle Weise. (Regina Thaeder) Liebe Nadja, auch wenn die derzeitige Situation mit der Pandemie furchteinflößend ist und eine große Unsicherheit im Alltagsleben mit sich bringt, dürfen wir nicht verzweifeln. Mit der Unterstützung unserer geliebten Sternchen finden wir die Kraft, diese ungewohnte Zeit durchzustehen. Die Sternchen werden im Mai von einer Festivität in die nächste stolpern. Daher poste ich heute gleich die letzten beiden Geschichten und wünsche dir ein bisschen Freude und Ablenkung. Viele Grüße in herzlicher Sternchen-Verbundenheit Drina mit Jasper und Pauline im Herzen ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Der an Feierlichkeiten reiche April neigte sich seinem Ende zu. Der letzte Tag des Monats hielt für die Sternchen nochmal einen doppelten Anlass zum Feiern bereit: Cora beging ihren 14. Geburtstag, während Balous Regenbogenreise sich bereits zum zweiten Mal jährte. Da beide zu Erdenzeiten mit ihren Familien gerne und ausgiebig in der Natur unterwegs gewesen waren, hatte das Organisationskomitee Nelly, Axel und Benny in Absprache mit der Rasselbande entschieden, aus zwei eins zu machen und einen gemeinsamen „Wandertag“ für die beiden Jubilare zu veranstalten. Fröhliches Vogelgezwitscher läutete den Tag ein. Der Himmel war strahlend blau und voller Schäfchenwolken, die gemächlich weiterzogen. In der Luft, die zart nach Frühlingsblumen roch und ganz klar war, tänzelten die ersten Bienen und Hummeln. Die Sonnenstrahlen wärmten das Fell angenehm. Cora lag eng an Dora, Emma und Paula gekuschelt. Balou räkelte sich zwischen Hippo, Jimmy und Susi und schnarchte leicht. Ein immer lauter werdendes Summen und Brummen weckte die beiden Ehren-Sternchen sowie ihre sich nur schlafend stellende Eskorte. Als der Summton ganz nah und laut war, blinzelten Cora und Balou etwas verschlafen und blickten der Rasselbande direkt in die Augen. Unerwartet flott waren die beiden auf den Pfoten. Unter Merles Regie sangen die Sternchen zuerst an - ladies first - Cora gewandt: Liebste Cora, zum Geburtstag wir wollen dir ein kleines Liedchen singen In allen Zeilen wird die grenzenlose Liebe deiner Familie mitschwingen Sie vermissen unendlich dein freundliches und engelhaftes Wesen Eure tiefe Verbindung kann man aus vielen lieben Worten herauslesen Du kamst aus den Tierheim, warst mit vier Monaten noch sehr jung Brachtest in das Leben von Birgit und Klaus tierischen Schwung Zusammen seid ihr lang über weite Felder und grüne Wiesen gestreift Lerntet euch dabei kennen, fasstet Vertrauen, seid zusammen gereift Diese glücklichen Erinnerungen wiederbringen soll dir ein Tag in der Natur Jeder Baum, jeder Strauch, jeder Weg lässt auferstehen die Liebe pur Bevor die Rasselbande sich reflexartig auf das Geburtstagskind stürzen konnte, klatschte Benny in die Pfoten und übergab den Taktstock an Bommel. Der Chor sammelte sich kurz und sang dann für Balou ganz harmonisch: Liebster Balou, vor zwei Jahren schon du gingst über den Regenbogen Marika weinte um dich, denn ihr Herz war dir für immer zugeflogen Du wurdest herumgereicht vom ersten, zum zweiten, zum dritten Würdevoll du warst, hast daher in deinen ersten 2 Lebensjahren gelitten Das große Glück deines Hundelebens fandest du im vierten Anlauf Du durftest sein wie du warst, Frauchen nahm alles für dich in Kauf In der freien Natur seid ihr gemeinsam gewandert kilometerweit Habt sehr genossen das Gefühl von Unbeschwertheit und Freiheit Bei Wanderungen im Wald und am Wasser warst du in deinem Element So soll der heutige Tag werden – genieß davon jeden einzelnen Moment Kaum war der letzte Ton verklungen, gab es kein Halten mehr. Die Rasselbande stürmte auf Cora und Balou zu und umarmte und küsste sie in wildem Durcheinander. Die fröhlichen Glückwünsche zum Geburtstag und die tröstenden Worte zum Gedenktag wechselten einander ab. Hippo freute sich aus tiefstem Herzen für seinen alten Weggefährten Balou, denn so konnte nur wenig Wehmut aufkommen. Die beiden Jubilare wurden untergehakt und feierlich zur Festwiese geleitet. Die Engel und Feen warteten bereits, um all die in unvorstellbaren Mengen gelieferten Köstlichkeiten zu servieren. Ganz alleine hatte sich Hippo heute um den Champagner gekümmert und sprach jeweils einen warmherzigen Toast auf Balou und Cora aus, den die ganze Rasselbande zwischen wohligem Schmatzen und genießerischem Schlürfen wiederholte. Die nächste Stunde verging mit maßlosem Schlemmen der jeweiligen Lieblingsleckereien und fröhlichem Geplauder und Gelächter, als Lina und Biko aufstanden und ankündigten: In euren beiden Namen zwei gleiche Buchstaben enthalten sind A und O, die Bedeutung dieses Sprichworts kennt ein jedes Kind Jedes Ende ist zugleich stets der Anfang von etwas Neuem Werden und Vergehen in der Natur uns trösten und erfreuen Darum schwärmen wir aus zum Aufenthalt in Wald und Flur Finden heute Gefallen an den vielfältigen Wundern der Natur Cora und Balou fielen sich vor Freude um den Hals. Beide waren unglaublich gerne durch die Lande gewandert und hatten die ausgedehnten Streifzüge mit ihren Menschen unendlich genossen. Was für eine schöne Idee, diesen für beide so besonderen Tag auf diese Weise zu begehen und dabei die Erinnerung an wunderschöne und innige Stunden mit ihren Liebsten heraufzubeschwören! Axel und Benny ließen die Jubilare zudem wissen: Wir gemeinsam stromern und streifen durch die Gefilde Doch magischerweise sieht jeder Jubilar andere Bilder Balou erinnert sehr gern die Touren im Schwarzwald Cora liebte in der hessischen Senke den Aufenthalt Zusammen wir wandern, doch Unterschiedliches sehen In den Bollewägen Delikatessen zur Verfügung stehen Wie aufs Stichwort rumpelten Lee, Linus, Misiu und Rusty mit Bollerwägen voller Köstlichkeiten herbei. Pauline seufzte erleichtert auf und erntete Gelächter von Cedric und Tom. Jasper nahm sie liebevoll in die Pfoten und zusammen mit Sammy hoppelten sie Haken schlagend davon. Lara und Nele setzten sich an die Spitze des Wandertrupps; bald war der Wald erreicht. Balou reckte seine Nase in die Luft und schnupperte, denn er liebte es, den Wald einzuatmen: er sog den Duft von feuchter Erde, Blättern und Nadeln, Harz, Walderdbeeren und Waldmeister tief in sich auf und fühlte sich in diesem Moment eins mit dem Wald. Die aus dem Süden zurückkehrende Nachtigall bezauberte Nele, Nina und Sena mit ihrem wohltönenden Gesang. Hungrig wuselten die aus dem Winterschlaf erwachenden Igel umher und raschelten dabei im trockenen Laub. Balou blickte Hippo auffordernd an und wie auf ein geheimes Kommando veranstalteten sie wie in alten Zeiten ein kleines Wettrennen Flanke an Flanke. Im nächsten Moment schalteten sie dann gemeinsam in den Schnüffelmodus. Pietsch und Rambo applaudierten ihnen zu der beeindruckenden Sprinteinlage und machten es ihnen nach. Sanfte Hügel und kleine Teiche erinnerten Cora an die herrlichen Spaziergänge und ausgiebigen Wanderungen ihres Erdenlebens. Als sie eine Wiese voller Margeriten erreichten, stürzte sie sich glücklich in die weiße Blütenpracht. Fee, Jule, Maja und Minna pflückten geschwind ein paar der hübschen Blumen und flochten geschickt einen Kranz, den sie Cora aufsetzten. Wie entzückend Cora damit aussah! Durch ein grünes Tal und über etliche weite Felder folgten die Sternchen einem sanft ansteigenden Weg zu einer Burgruine. Miezi, Felix und Jonny stupsten Mulle an, denn vor kurzem hatten sie auf der schottischen Insel Mull einige Burgen und auch Ruinen gesehen. Alle genossen den herrlichen Ausblick auf die vor ihnen liegende Landschaft. Die grünen Wiesen voller Gänseblümchen und Löwenzahn und die braun- und ockerfarbenen Felder ergaben ein hübsches Muster. Sie erfreuten sich am Anblick schmucker Fachwerkhäuser, kleiner Weinberge und der weiß bis zartrosa blühenden Obstbäume. Auf dem Weg nach unten kam die Rasselbande an einen Bach. Gismo, Kaspar und Nando krochen begeistert unter einem Tunnel aus kunstvoll gefächerten Farnen hindurch. Balou trank genüsslich das kühle, erfrischende Wasser. Dann stapfte er wie ein Kneippianer glücklich den Bachlauf auf und ab. Der sanfte Klang des plätschernden Wassers lud die kleinen Wandersleut zu einer Rast ein. Der Inhalt der Bollerwägen wurde gänzlich geplündert und für den weiteren Marsch nahmen Jojo, Molly, Momo, Anton, Elli, Joy, Merlin und Shiva nach der Pause darin bequem Platz, ließen sich kutschieren und winkten ihren Freunden majestätisch zu. Als die Wandergruppe einen Fluss überquerte, konnten die Sternchen sich im Wasser tummelnde Enten und Kormorane auf Fischjagd beobachten. Ein Riesenstein deutete auf einen früheren Kultplatz hin und erinnerte die Rasselbande ebenfalls an ihre Reise nach Schottland. Über eine Sandsteinbrücke ging es wieder tiefer in den Wald hinein. Das zartgrüne Blätterdach war noch nicht so dicht und ließ das Licht der Sonne in sanften goldenen Strahlen durch. Vom weißgrünen Blütenteppich aus Buschwindröschen und den unzähligen Büscheln von Waldschlüsselblumen waren besonders Celly, Maja und Sam entzückt. Luna und Gismo balancierten artistisch auf umgestürzten Baumstämmen. Die Sternchen waren ihren Wanderführerinnen Lara und Nele gefolgt und waren erstaunt, als sie nun - gerade rechtzeitig zum Einbruch der Dämmerung - wieder auf ihrer Lichtung im Regenbogenland standen. Der Platz war von den Engeln und Feen bereits vorbereitet worden und ausgehungert stürzten sich alle auf die bereitstehenden Leckereien. Sogar die Wasserratten, die ebenfalls hungrig waren und erst in den Teich sprangen, nachdem sie sich einen kleinen Happen einverleibt hatten. Ausgelassen plauderten alle durcheinander und erzählten sich gegenseitig von allem, was sie heute gesehen und gerochen hatten, bis Nelly und Purzel Bennys Blick auffingen. Benny klopfte gegen sein Glas und sofort kehrte Ruhe ein. Nelly blickte Cora an: Unsere liebe Cora, du warst kluge Lehrmeisterin und treue Freundin Schicktest deinen Liebsten das kleine Knäuel Aimy zum Neubeginn Jedes Streicheln über ihr Fell ist auch zärtliche Erinnerung an dich In den Herzen deiner Erdenfamilie blüht die Liebe für dich ewiglich Das Vermissen bleibt, eines Tages werden auch ihre Herzen verstehen Dass die tiefe Freundschaft und Liebe zwischen euch niemals vergehen Nelly hatte das so gefühlvoll vorgetragen, dass sich Purzel erst einmal gerührt räuspern musste. Er sammelte sich und sprach dann mit fester Stimme an Balou gewandt: Unser lieber Balou, du warst Marikas gros bebe d`amour In ihrer Lebensmelodie warst du nie Moll, immer nur Dur Mit dir an ihrer Seite hat sich Frauchen fast alles getraut Du gabst ihr Trost und Kraft - ihr habt auf einander geschaut Euer gemeinsamer Weg war erfüllt von Liebe an allen Tagen Das Glück dieser Zeit werdet ihr auf ewig im Herzen tragen Balou und Cora hatten beide einen Kloß im Hals, aber auch Tränen der Rührung in den Augen. Ergriffen dankten sie ihren Freunden für die zu Herzen gehenden Ansprachen, die ihre Verbindung zu ihren Menschenfamilien gefühlvoll beschrieben hatten. Zusammen ließen Nelly und Purzel sie wissen: A und O sich in euren Namen finden, verbinden Anfang und Ende Der Anfang dieses Tages führte uns durch euch vertrautes Gelände Der Tag soll enden mit den restlichen Buchstaben voller Harmonie Bildet aus B, C, L, R und U ein Vorhaben, ihr braucht nur Phantasie Die Sternchen steckten eifrig die Köpfe zusammen und versuchten aus den fünf Buchstaben nicht nur ein sinnvolles Wort zu bilden, sondern auch eines, dass den Tag gebührend beschließen könnte. Es wurde durcheinander geplappert und wild geraten, doch die nach außen dringenden Wortfetzen klangen wie Kauderwelsch: Brulc… Crulb… Lucrb... Dann erinnerten sie sich an die bei vergangenen Feiern durchgeführten Spiele und die damit verbundene „Ausbildung“. Sie konzentrierten sich und auf einmal hatten Ariane, Nicko und Maunzy einen Geistesblitz. Ermutigt von ihren Freunden traten die drei nach vorne und präsentierten mit einem Gedicht das Ergebnis: B, C, L, R und U gehören wie A und O zu Cora und Balou Beide sind allseits beliebte Mitglieder unserer Crew Aus B, C, L und U machen wir schwupps einen Club Auch für`s R gibt es Verwendung in unserem Trupp Das R steht für die stets phantasievolle Rasselbande Überrascht Cora und Balou mit `ner Party am Strande Die Sternchen applaudierten begeistert und folgten dem von Fackeln gesäumten Weg an ihren Strand, an dem die Engel und Feen hübsch dekorierte Biertische und –bänke aufgestellt sowie eine mobile Disco aufgebaut hatten. Über der Tanzfläche hing ein Transparent in Regenbogenfarben und mit der Aufschrift „Club R“. Die Sternchen raunten angetan und waren auch ein bisschen stolz, dass sie das Worträtsel und die damit verbundene Aufgabe gemeistert hatten. Hippo stand bereits auf der Bühne und spielte für seinen geschätzten Freund und Lehrmeister hingebungsvoll „Bridge over troubled water“ auf dem Saxophon. Balou blickte sichtlich bewegt drein. Für die liebreizende Cora stimmte Hippo äußerst gefühlvoll „Beautiful“ an. Alle lagen sich gerührt in den Pfoten und schunkelten. Nach diesen beiden ruhigen Liedern setzte flotte Tanzmusik ein und einer nach dem anderen stürzte sich ins Tanzvergnügen. Unterdessen wurden Cora sowie Balou und Hippo vom Engel der Unvergänglichen Liebe abgeholt und zu ihrem jeweiligen Familienfenster gebracht. Dort genossen sie den wortlosen Austausch mit ihren Familien. Als ihre Herzen vor Liebe und Glück überquollen, schlossen sie sich wieder ihren feiernden Freunden an und tanzten ausgelassen mit ihnen zusammen in den Mai.

Frohe Ostern
Comment from Apr 12, 2020

Ich wünsche euch zum Osterfest, dass ihr mit Freuden seht, wie alles, weil´s der Himmel will wahrhaftig aufersteht. Das Dunkle weicht, das Kalte schmilzt, erstarrte Wasser fließen und duftend bricht die Erde auf, um wieder neu zu sprießen. Wir alle müssen eines Tages von dieser Erde geh´n. Wir werden, wenn der Himmel will, wie Ostern auferstehn! (Volksgut) Liebe Nadja, ich wünsche dir und Uwe mit euren beiden Lieblingen von Herzen FROHE OSTERN. Genießt die wärmenden Strahlen der Sonne, denn es sind Grüße eures Sternchens Sammy. Ostern ist dieses Jahr so anders, aber zwei Dinge sind unverrrückbar: die Liebe unserer Sternchen und die Verbundenheit zwischen Menschen, die sich am Herzen liegen. Herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit Drina mit Jasper und Pauline im Herzen ∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞∞ Vor Ostern waren Pauline, Jasper und Sammy sowie alle Langohren, die im Regenbogenland weilten, äußerst beschäftigt gewesen. Mit der Unterstützung der Rasselbande hatten sie unzählige Eier bei den fleißigen Hennen abgeholt, hatten wie ein Jahr zuvor mit dem Floß tollkühn die heißen Quellen passiert – währenddessen die Eier hart wurden – und hatten dann den größten Spaß, diese einzufärben und zu dekorieren. Erinnert euch: der Regenbogen ließ seine Farben glitzernd und funkelnd in die extra dafür zwischen den Bäumen der Festwiese gespannten Hängematten rieseln. Die Sternchen hüpften hinein, wälzten sich, vollführten Purzelbäume – natürlich mit Cedric als Meister - und andere Kapriolen und färbten dabei die Ostereier bunt ein. Eier, die „aus Versehen“ aus der Hängematte kullerten, verwandelten sich in leckere Schokoeier. Aus den Weidenzweigen, die die Waldfee Anniki schickte, wurden die schönsten Körbe geflochten. Pünktlich zum Osterfest – da hatten Pauline, Jasper und Sammy ein strenges Auge darauf und verstanden absolut keinen Spaß, schließlich ging es ja um die Ehre des Osterhasen! – waren alle Nester gut versteckt. Das Kaninchen-Trio hatte für seine lieben Freunde als Überraschung natürlich auch Körbchen befüllt. Am Karsamstag saßen alle erschöpft, aber glücklich am Lagerfeuer und dachten an die vielen Festtage, die sie mit ihren Liebsten auf der Erde verbracht hatten. Emma, Paula und Dora suchten den Nachthimmel nach ihren Sternen ab, denn dann fühlten sie sich ihrer Brigitta ganz nah. Ostern war dieses Jahr ein doppelt festlicher Anlass, denn die beiden Schwestern Emma und Paula begingen am Ostersonntag ihren Geburtstag. Kaum wurde ihnen das bewusst, flüsterten schon Lara, Nele und Misiu, ihnen unauffällig zu folgen. Gemeinsam gingen sie an den Waldrand, wo ihr Freund der Waldmann bereits wartete und ihnen feierlich zuraunte: Emma und Paula, ihr zwei liebe und schöne Schwestern seid Euer gemeinsamer Geburtstag fällt heuer in die Osterzeit Ihr stets Ausschau nach drei blinkenden Sternen haltet Sie zeugen von der unendlichen Liebe, die immerzu waltet An eine außergewöhnliche Stelle ihr nun werdet geführt Dort ihr die Verbundenheit zu eurer Brigitta innig spürt In Begleitung ihrer drei liebsten Freunde folgten Dora, Emma und Paula dem Waldmann. Es ging leicht, aber stetig bergauf und nach geraumer Zeit erreichten sie eine ihnen bisher unbekannte Stelle, wo es so finster war, dass man die eigene Pfote nicht vor Augen sehen konnte. Als sie sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, erkannten sie, dass sie auf einer Anhöhe standen. Der Waldmann flüsterte ihnen zu: „Gleich um Mitternacht geht es los“. Sie hielten vor Spannung die Luft an. Im Nachthimmel funkelten die Sterne wie Millionen Diamanten, aber drei blinkende Sterne stachen besonders ihnen ins Auge, denn es waren ihre Sterne und es war fast so, als ob sie ein Lied singen würden. Die Geburtstagskinder Emma und Paula lagen sich mit Dora überglücklich in den Pfoten, bis sie ein Flattern vernahmen und sich umdrehten. Zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit blieb ihnen die Luft vor Staunen beinah weg, denn es war der Engel der Unvergänglichen Liebe, der Brigittas drei Sternchen zum Familienfenster flog. Der Waldmann kehrte mit Lara, Nele und Misiu zum Waldrand zurück, um dort auf Brigittas drei Liebilies zu warten. Sie harrten gerne und geduldig aus, denn jeder wusste um das Glück, das einen umhüllte, während am Familienfenster die Botschaften zwischen den Herzen hin- und herflogen. Der Ostersonntag brachte strahlenden Sonnenschein und den Duft nach Veilchen mit sich. Die Engel und Feen verteilten etwas Blütenstaub auf den Näschen der Rasselbande und weckten sie sanft. Schnell sprangen alle aus ihren Bettchen und formierten sich hinter der Scheune zum Chor, den Jojo, Merlin und Shiva dirigierten und die noch selig schlummernden Emma und Paula weckten: Heute wird’s nicht regnen, stürmen oder schnei`n Denn Emma und Paula strahlen wie der Sonnenschein Beide habt ihr heut Geburtstag, lasst uns das feiern Auf der Festwiese und dann auch mit Ostereiern Wie schön, dass wir an diesem Tag alle zusammen sind Ein Zwilling ist halt zum Glück niemals ein Einzelkind Emma und Paula hatten schon die ganze Zeit mit Dora mitgeschunkelt und freuten sich nun, als sie mit Gratulationen überschüttet wurden. Sie waren noch immer völlig beseelt von ihrer Nachtwanderung, vom Sternenlied, vom Engelsflug und am allermeisten vom herzlichen Austausch mit ihrer Brigitta am Familienfenster. Die Küsse und Umarmungen all ihrer Freunde taten ihr Übriges – die beiden Liebilies strahlten von einem Ohr zum anderen. Susi und Purzel übernahmen das Zepter, schließlich sollten Nelly, Axel und Benny heute auch mal nur genießen können, und kündigten an: Wir haben heute sogar doppelten Anlass zu einem frohen Feste Unsere Emma und Paula begehen gemeinsam ihren 13. Ehrentag Für die Kaninchen ist Ostern auch ein ganz besonderer Feiertag Daher auf der Festwiese erwartet uns gleich nur das Allerbeste Lina und Luna eilten zu den beiden Jubilarinnen und setzten ihnen zwei Blumenkränze aus zarten Frühlingsblumen auf. Die beiden Liebilies sahen reizend aus, was auch Biko und Linus bemerkten… Alle rasten hungrig zur Festwiese. Diese war mit vielen kleinen Tischen in gelb, grün und orange vollgestellt. Aber was war das für eine seltsame Tischform? Momo kletterte auf Rusty und Anton und Elli wiederum kraxelten auf Momo. Molly und Joy zappelten unruhig hin und her und riefen neugierig von unten „Was seht ihr denn nun?“ Die beiden Schlawiner antworteten singend: Hei, juchei, wir sehen ein Osterei Hier ein Ei, dort ein Ei, mehr als zwei Pauline, Jasper und Sammy blickten gespielt streng drein. Alle beglückwünschten die Langohren für die Idee, die Festwiese mit Tischen in Eiform und in Frühlingsfarben eindecken zu lassen. Duftende Frühlingsblumen und samtig weiche Palmkätzchen schmückten die Tische. Schokoeier und –hasen sowie kleine Kuchen in Osterlamm-Form luden zum Naschen ein. So kam es, dass man lautes Schmatzen hörte, noch bevor die Engel und Feen mit dem Servieren des Festtagsfrühstücks begannen. Zum Osterfest hatten sich die Tiereltern besonders ins Zeug gelegt und sämtliche Lieblingsleckereien in Unmengen per Engelsexpress geschickt. Emma und Paula hatten über Dora das Organisationskomitee Nelly, Axel und Benny gebeten, den Tag gemütlich zu verbringen. Erstens waren die Sternchen in der letzten Zeit viel gereist und zweitens war es Ostern im Regenbogenland am schönsten. Da also kein weiterer Programmpunkt anstand, ließen sich alle ganz viel Zeit mit dem Frühstück. Doch da hatte die Rasselbande die Rechnung ohne die Osterhasen-Vertreter Pauline, Jasper und Sammy gemacht! Die drei hatten alles ganz genau im Blick und als alle satt waren, hoppelten sie mit großen Sätzen in die Mitte der Festwiese und ließen ihre Freunde wissen: Happy Birthday, liebste Emma und liebste Paula, Euren Geburtstag umweht eine ganz spezielle Aura Es ist das Fest der Auferstehung, auch Ostern genannt Wir haben daher kleine Nester versteckt mit Verstand Etwas Bewegung nach dem Essen tut uns allen gut Noch besser geht die lustige Nestersuche ausgeruht Erholt euch ein Viertelstündchen, dann geht es weiter Die Osternestersuche macht uns vergnügt und heiter Das musste man den Sternchen nicht zwei Mal sagen. Sie hatten so viel gegessen, dass ihnen ein Verdauungsschläfchen guttun würde. Ganz ohne Axel und Benny ging es nicht, denn ihre innere Uhr wurde bemüht. Genau nach einer Viertelstunde weckten sie die Rasselbande, die vollkommen erfrischt war nach diesem Nickerchen. Nele, Nina und Sena streckten sich und verkündeten dann: Begebt euch auf die spannende Suche nach dem Osternest Es gibt nicht nur bunte Eier und leck`re Schokolade zum Fest Für jedes Sternchen hält der Korb eine Überraschung bereit Es ist etwas, das ihr äußerst gern unternehmt in eurer Freizeit Pauline, Jasper und Sammy machten dabei Männchen und vollführten ein kleines Tänzchen. Die Rasselbande wollte sich schon auf die Suche machen, als die drei Mümmelmänner ihren Freunden noch einen wichtigen Hinweis mit auf den Weg gaben: Nicht jedes Körbchen ist für jedes Sternchen gedacht Erst wenn ihr euer Nest findet, das Geschenk erwacht Die Sternchen stoben in alle Richtungen auseinander. Die Zweige der Sträucher flogen zur Seite, der Sand am Strand wurde aufgewirbelt und von überall her hörte man freudige Ausrufe beim Auffinden und dann oft enttäuschtes Seufzen, wenn es nicht das richtige Nest war. Pauline, Jasper und Sammy hatten sich selbst mit einem riesigen Kräuterfeld beschenkt, in dem sie nun hockten und mümmelten. Die ersten, die ihre Osterkörbe fanden, waren Emma und Paula. Denn als sie den hübschen herzförmigen Korb, der mit flattrigen Bändern geschmückt und mit bunt bemalten Eiern gefüllt war, berührten, ging ein Wasserspiel los. Es war ein regelrechtes Wasserspalier, das die beiden Geburtstagskinder – und in ihrem Gefolge Celly, Cora, Dora, Lara, Nele und Gismo – zum Teich an der Lichtung führte. Sie sprangen ins Wasser und plantschten fröhlich. Zeitgleich blitzte bei den Samtpfoten ein Sonnenstrahl aus den Nestern, der kess vor ihnen tänzelte und sie zur selben Lichtung führte. Dort waren in der Sonne und im Halbschatten – je nach persönlicher Vorliebe – kuschelige Decken zum Dösen ausgelegt. Das musste man Fee, Jule, den beiden Majas, Miezi, Minna und Mulle sowie Felix, Gismo, Jonny, Nando, Sam und Tom nicht zwei Mal sagen. Ganz schnell lagen alle der Länge nach ausgestreckt in der Sonne und räkelten sich genüsslich. Bald gesellten sich auch Ariane, Merle, Bommel, Lee, Maunzy, Nicko, Pietsch und Rambo zu ihnen und spielten Ballwerfen oder Ballsuchen. Jedes Nest hatte den Sternchen einen Wunsch erfüllt und sie dann zur Lichtung geführt, an der sie alle zusammen waren und dennoch ihren jeweiligen Vorlieben nachgehen konnten. Als es allmählich dämmerte, entfachten die Engel und Feen das Osterfeuer und setzten kleine Picknickkörbe vor die Sternchen. Balou, Hippo und Jimmy gebührte die Ehre, Emma und Paula sowie Dora zum Familienfenster zu bringen. Überglücklich machten sie sich davon, während die Sternchen beherzt in ihre Körbe griffen und alle fast gleichzeitig einen kleinen Stern fanden, der keck blinkte und sie einlud, an diesem Festtag ihr Familienfenster aufzusuchen. Denn das größte Glück und Geschenk sind die immerwährende Verbindung und tiefe Liebe zu ihren Erdenfamilien.

Nadja mit Sammy
reply from Apr 12, 2020

Liebe Drina! Vielen Dank für die netten Osterwünsche! Wir wünschen dir, deiner Mutter & den M&Ms auch ein schönes Osterfest. Auch wenn alles anders ist.. wenigstens das Wetter spielt ja mit. Deine Geschichte ist dir wieder sehr gelungen*** Bleibt weiterhin gesund! Herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit Nadja & Uwe mit Sammy im Herzen

Roses

Evelyn
On Jul 13, 2024

❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️
On Jul 13, 2024

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On Jul 13, 2024

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On Jul 13, 2024

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On Jul 13, 2024

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On Jul 13, 2024