Memorial page of Hector

Hector
Für immer geliebt! Niemals vergessen! Auf ewig vermisst!
dog [Schäferhund]
Published on Sep 17, 2020 by Beate
Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Rostock
Mein lieber Hector, du schöner Hundemann, du warst ein bulgarischer Hund, der 4 Jahre lang an einer Kette leben mußte. Als du nicht mehr gebraucht wurdest, solltest du erschossen werden. Zum Glück hat dich eine liebe Frau mitgenommen und so bekamst du eine kleine Chance auf ein glückliches Leben. Ich weiß nicht, wann du gerettet wurdest und wie lange du in einer oder mehreren Pflegestellen, im Shelter oder der Tierklinik in Bulgarien warst. Ich bin im September 2019 auf dich aufmerksam geworden und habe mich sofort in dich verliebt, habe nur kurz überlegt und die Tierschutzorganisation kontaktiert. Mir wurde mitgeteilt, das du noch eine Weile in Bulgarien bleiben mußt, da erst noch eine Herzwurmbehandlung durchgeführt wird. Das hat mich jedoch nicht abgeschreckt. Ich hatte mich für dich entschieden! Es wurde eine Vorkontrolle mit positivem Ergebnis durchgeführt und mir wurde mitgeteilt, dass du zu uns kommen darfst. Ich war wahnsinnig glücklich darüber. Jedoch sollte ich noch Geduld haben, denn du mußt erst gesund werden. Uns wurde geschrieben, das du im November reisen darfst und das war für mich vollkommen okay, da dann zu diesem Zeitpunkt die hochrisikohafte Zeit nach der Herzwurmbehandlung vorbei war. Dann kam auf einmal die Info, dass du doch schon im Oktober reisen darfst. Ich habe es nicht hinterfragt, denn ich habe mich wahnsinnig auf dich gefreut und es war hier, in deinem neuen zu Hause, schon alles für dich vorbereitet. Einen Tag bevor es für dich auf die Reise ging, bekam ich einen Anruf, das du eine Lungenentzündung hast. Mir wurde gesagt, dass du schon seit Tagen Antibiotika bekommst, es bei uns noch zwei Tage weiternehmen mußt, aber der Ausreisearzt das Okay gegeben hat. In diesem Moment bekam ich ein mulmiges Gefühl. Obwohl ich in Bulgarien nicht vor Ort war und deinen aktuellen Zustand nicht kannte, war es für mich nicht nachvollziehbar, dass du reisen darfst. Aber irgendetwas in mir hielt mich zurück die Bedenken zu äußern. Ich wollte, dass du so schnell, wie möglich zu mir kommst und ich wollte nicht zu den Menschen gehören, die einen Tag vorher den Hund, für den sie sich entschieden hatten, absagen. War es Egoismus meinerseits oder habe ich vielleicht gespürt, dass es eventuell deine letzte Chance war nach Deutschland zu reisen? Oder war es ein bißchen von Beidem. Ich weiß es nicht. Am 25.10.2019 wurde dann ein Ausreisechat eröffnet. Dort wurden Bilder vom Abschied gepostet und ich bekam wieder dieses mulmige Gefühl, welches ich nicht deuten konnte. Ich habe es versucht zu verdrängen und meine Aufregung auf die Vorfreude geschoben. Ich wußte, jetzt bist du bald bei mir. Am 26.10.2019 haben wir dich dann nach einer über 20-stündigen Fahrt auf einem Dorfplatz aus einem Transporter übernommen. Meine große Freude wich einem Schock und einer tiefen Traurigkeit gemischt mit Angst. Ich wußte, dass du dich auf Grund der Herzwurmbehandlung nicht aufregen sollst und nicht rennen darfst. Aber du warst total aufgeregt, was ja auch ganz logisch ist. Du bist aus dem Auto gesprungen, hast ohne Ende gehechelt und den Fahrer im Sturmschritt über den Dorfplatz gezerrt. Als du dich dann ausgepullert hattest und ich den ersten sanften Kontakt zu dir herstellen konnte, war ich noch schockierter und regelrecht erschrocken. Du warst so abgemagert, so ausgezehrt. So hast du auf den Bildern im Internet nicht ausgeschaut. Du hast mir so unendlich leid getan und ich war froh, dass du zu uns gekommen bist. Für mich stand fest, dass wir dich jetzt erstmal zur Ruhe kommen lassen und dich aufpäppeln müssen. Ja, und ich redete mir ein, dass alles gut wird. Mein Gefühl sprach aber eine andere Sprache und von dem Moment, an dem wir unser Haus betreten haben, beobachtete ich dich mit Argusaugen, denn mir sollte nichts entgehen. Im Haus angekommen, hast du erstmal ganz neugierig die untere Etage erkundet. Als du damit fertig warst, hast du dich von uns ausgiebig streicheln lassen und als du davon genug hattest, hast du dich auf deinen Schlafplatz unter der Treppe zurückgezogen. Ich habe bei dir im Wohnzimmer geschlafen und fast die ganze Nacht keine Auge zu gemacht, weil ich auf dich aufgepasst habe. In dieser Nacht bist du 2 mal aufgestanden, zu meiner Matratze gekommen und ich bin mit dir in den Garten gegangen, damit du pullern kannst. Am nächsten Tag habe ich bei Tageslicht dann ganz deutlich gesehen, dass du nicht mehr der Hund warst, den ich auf den Bildern gesehen hatte und ich fragte mich ganz besorgt, was passiert ist. Aber die Situation war, wie sie war und ich und meine Familie wollten dich retten. Nun begann unsere Kennenlernzeit und wir erkannten, was du für ein toller Hundemann du warst. Du warst so lieb, menschenbezogen, verschmust, neugierig, geduldig und sehr intelligent. Nachdem du dich in den ersten zwei Tagen sehr viel unter der Treppe ausgeruht hattest, hast du am dritten Tag meine Schlafmatratze in Beschlag genommen und sie nicht wieder hergegeben. Das war ab jetzt dein Platz. Ich fand das gut und habe einfach eine andere Matratze zum Schlafen genommen. Du bist uns immer hinterhergelaufen, hast dir alles zeigen lassen und hast alles beschnüffelt, was zu beschnüffeln war. Von den Streicheleinheiten konntest du gar nicht genug bekommen. Du hast sehr schnell begonnen Vertrauen aufzubauen, hast uns ab dem dritten Tag angeschaut und bist ganz, ganz oft von dir aus zum Kuscheln und Schmusen gekommen. Alles lief sehr gut und wir hatten dich alle vom ersten Moment an in unsere Herzen geschlossen. Du warst ein Geschenk! Wir haben uns eine Zukunft mit dir ausgemalt, uns vorgestellt, wie es sein wird, wenn du das erste Mal das Meer siehst, wie es sein wird, wenn wir das erste mal mit dir spazieren gehen können und welche Spiele und Beschäftigungen du wohl favorisieren wirst. Es waren so schöne Vorstellungen. Leider ist nichts von all dem Realität geworden. Das Schicksal machte uns einen Strich durch die Rechnung und wir mußten realisieren, wie schwer krank du wirklich warst. Es folgten zahlreiche Arztbesuche und ein Krankenhausaufenthalt. Dein Gesundheitszustand war kritisch… Herzschädigung, Lungenschädigung, Gefäßschädigung und freie Flüssigkeit im Bauchraum… Eine Prognose gab es nicht und es konnte jederzeit tödlich enden. Ich hatte von Anfang an kein gutes Gefühl, aber ich wollte daran glauben, dass alles gut wird und wir haben alles für dich getan. Trotz aller Behandlungen, aller Arztbesuche, aller Medikamente, gutem und reichlichem Futter, gesundem Filterwasser und ganz, ganz vieler Streicheleinheiten sowie unendlich viel Liebe hast du uns am 12.11.2019 um 6 Uhr 2 für immer verlassen. Wir waren machtlos. Die Zeit mit dir war viel, viel zu kurz, aber sehr intensiv und hat uns neben Angst und Sorge ganz wundervolle Momente geschenkt. Momente der Freude, des Glücks, des Lachens, der Überraschung, der Verbundenheit, tiefer Vertrautheit und Liebe. Ja, und das alles in 16 Tagen. Mein großer Hundemann, wir lieben dich über alles und du hast für immer einen ganz festen Platz in unserem Herzen. Wir werden dich niemals vergessen und vermissen dich schrecklich. Ich hoffe, du bist gut über die Regenbogenbrücke gekommen und wurdest dort ganz liebevoll begrüßt und aufgenommen… vielleicht von Ari und Karli. Ich sowie Jürgen und Paulina hätten dir so gerne ein ganz wundervolles, glückliches und gesundes Leben geschenkt. Leider war es uns nicht vergönnt und das tut uns unsagbar leid. Run free geliebte Fellnase! Irgendwann werden wir uns am Ende des Regenbogens wiedersehen! Deine Flügel waren bereit, mein Herz war es nicht! In Liebe, deine Mama
Book of condolence
2552 Visits, 43 Comments und 47 Roses
Comments
Ilka
Comment from Oct 1, 2020

Trauer ist wie ein großer Felsbrocken. Wegrollen kann man ihn nicht. Zuerst versucht man, nicht darunter zu ersticken, dann hackt man ihn Stück für Stück kleiner. Und den letzten Brocken steckt man sich in die Hosentasche und trägt ihn ein Leben lang mit sich herum. Liebe Beate, 16 Tage, für uns gefühlt eine viel zu kurze Zeit. Für Hector war es Alles, alles was er wollte, um mit ungeahnt viel Liebe, seinem Leid nachzugeben. Ihr wart das Beste, was Hector - Hundemann/Wuschelköpfchen, passieren konnte. Ilka und Lena mit Tränen im Herzen❤️

Beate
reply from Oct 12, 2020

Vielen lieben Dank!
Sabine mit Heidi
Comment from Sep 30, 2020

Eine Fellnase zu verlieren heißt mit einem fehlenden Herzstück weiterleben zu müssen. Zur Erinnerung an Hector. Leider war Dir nur eine kurze Zeit in Deinem neuen Zuhause vergönnt. Ruhe in Frieden tapferer Bulgare Hector. Du wurdest und wirst geliebt. Unvergessen! Sabine mit Heidi im Herzen

Beate
reply from Oct 1, 2020

Von ganzem Herzen vielen lieben Dank!
Brigitte mit Nelly, Benny und Axel im Herzen
Comment from Sep 18, 2020

Tiere aus dem Tierschutz... Sie alle kommen mit einem Koffer... Mancher ist schwer... und mancher etwas leichter... Doch sie alle brauchen Zeit, Geduld und unsere Hilfe, um ihre Vergangenheit zu vergessen... Gib niemals auf, sie sind es So Wert! (Sylvia Raßloff) Gott schaute in seinen Garten und sah einen freien Platz. Dann schaute er zur Erde hinunter und sah dein müdes Gesicht. Er sah dein Leiden, er sah deine Schmerzen. Er sah, dass dein Weg schwer wurde, dass er zu schwer war, weiter zu gehen. Er schloss deine müden Augen und schenkte dir seinen Frieden. Er legte seinen Arm um dich und hob dich empor zur Ruhe. Liebe Beate! Das Schicksal von Ihrem lieben Hundemann Hector hat mich zutiefst betroffen gemacht. Die meiste Zeit seines Lebens musste dieses liebe Wesen an der Kette verbringen. Wie schön, dass er bei Ihnen erfahren durfte, was es heißt geliebt und umsorgt zu werden. Leider war Hector sehr krank und Sie mussten bereits nach 16 Tagen wieder Abschied von ihm nehmen. Ihre Liebe hat ihn auf seinem letzten Weg begleitet. An der Regenbogenbrücke wurde Hector von Ari, Karli und vielen anderen Sternchen liebevoll empfangen. Gesund und munter flitzt er jetzt mit ihnen über die grünen Wiesen des Regenbogenlandes. Eines fernen Tages gibt es ein Wiedersehen... Ich wünsche Ihnen alles Gute, weiterhin ganz viel Kraft und dass die Erinnerung an die schöne gemeinsame Zeit mit Ihren einzigartigen und liebenswerten Fellnasen Ari, Karli und Hector eines Tages die Trauer verdrängen wird. Die Zeit wird nicht alle Schmerzen heilen, doch sie wird ihr Bestes tun. Und irgendwann werden dann Schmerz und Freude Hand in Hand in gehen. Brigitte mit meinen Seelenhunden tief im Herzen

Beate
reply from Oct 1, 2020

Liebe Brigitte, ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre warmen und mitfühlenden Worte! Ich bin zutiefst berührt und mir laufen die Tränen über die Wangen. Ganz liebe Grüße zu Ihnen, Beate
Cerstin mit Baffy im Herzen ❤(02.07.20)
Comment from Sep 18, 2020

Alles hat seine Zeit: sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben, sich loslassen und erinnern. Robert Louis Stevenson

Beate
reply from Sep 18, 2020

Vielen herzlichen Dank!
Britta
Comment from Sep 18, 2020

Die Tränen trocknen irgendwann, aber das Herz weint ein Leben lang. Britta mit Seelenhund Ebony tief im Herzen und Enzo an meiner Seite

Beate
reply from Sep 18, 2020

Vielen lieben Dank!
Günter mit Hanna im Herzen
Comment from Sep 18, 2020

Eine Rose für Hector ins Regenbogenland. Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon. (Theodor Fontane) Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Beate
reply from Sep 18, 2020

Vielen lieben Dank!
Angelika
Comment from Sep 17, 2020

Liebe Beate , danke für ihr großes Herz. ❤ Ruhe sanft Hector ❤ Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung....
Beate
reply from Sep 18, 2020

Ich danke Ihnen von ganzem Herzen!
Christine mit Lucky im Herzen
Comment from Sep 17, 2020

Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen und wenn ich aufwache, bin ich mir sicher, dass du noch da bist und dass sich unsere Seelen wiederfinden werden. Irgendwo da draußen im Universum, im Land der Regenbogenbrücke. Sylvia Raßloff Lass uns kurz im Glück verweilen, genauso wie es früher war, so kann der Schmerz ganz langsam heilen. Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in eine trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein. Christian Friedrich Hebbel

Beate
reply from Sep 18, 2020

Von ganzem Herzen vielen lieben Dank!
Silvana
Comment from Sep 17, 2020

Mein herzliches Beileid Beate. Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft die Trauer zu bewältigen. Für den lieben Hector ❤ Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart. Stefan Zweig Silvana mit Seelenhund Bono im ❤

Beate
reply from Sep 18, 2020

Ich danke dir von ganzem Herzen!
Marlies mit Pietsch tief im Herzen
Comment from Sep 17, 2020

Eine Rose für Hector ins Regenbogenland, Es wird Stille sein und Leere. Es wird Trauer sein und Schmerz. Es wird dankbare Erinnerung sein, die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet, bis weit hinein in den Morgen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft in dieser schweren Zeit der Trauer. Herzliche Grüße, Marlies mit Pietsch tief im Herzen
Beate
reply from Sep 18, 2020

Von Herzen vielen lieben Dank!
Roses

Bernhard
On Oct 7, 2020

Kurt
On Sep 28, 2020

Bernd
On Sep 24, 2020

Rosengarten-Sterne Team
On Sep 21, 2020

Jutta mit Theo und Tom im Herzen
On Sep 20, 2020

Unbekannt
On Sep 18, 2020