Gedenkseite von Bonnie meine Lieselotte

Bonnie meine Lieselotte
tempus fugit amor noster manet in aeternum
Hund [Englisch Cocker Spaniel]
Veröffentlicht am 04.10.2017 von Suse
Betreut von: Filiale Düsseldorf



Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer, von der stillen hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. Geliebtes Fellschnütchen Bönie, ich habe mit dir meine beste Freundin, meine Gefährtin in jeder Lebenslage, meinen treuen Schatten - meine Seelenzauberin und Herzenstherapeutin verloren. Ich bin so unendlich traurig... Ich danke dir für all die wundervollen Jahre, die du mir geschenkt hast, und sage dir ein leises '"Adieu"... "Bewahr' mir ein Erinnern, wie einen Lebenskuss, so bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen, so war ich ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch, wenn du später weinst..." (Gisela Steineckert Quelle: Erster Montag im Oktober. Gedichte. - Verlag Neues Leben, Berlin 1986).
Kondolenzbuch
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Kommentare
Unbekannt
Kommentar vom 29.06.2018

Liebstes süßes Hundetier, meine Bönie, ich vermisse dich unsäglich... Ich bin heute in der Erinnerung weit zurück gereist - zu dir. Wie wir uns begegnet sind, wie sich unser Verhältnis zueinander aufbaute und entwickelte. Was du alles für mich warst, bist und bleibst. Ich erinnerte mich an deine Freunde in deinem Erdenleben, an Dinge die du mochtest, die du unbehaglich fandst, und wie du damit umgegangen bist. Und einmal mehr wurde mir klar, wie verwoben unsere Leben und vorallem unsere Herzen und Seelen miteinander waren - und sind. Es gab kein Du, kein Ich, es gab immer nur ein festes und untrennbares WIR. Mich nun ohne dieses sichtbare Wir zu fühlen, tut schrecklich weh... Ich hab' dich ganz arg dolle lieb, mein süßes Bönchen, meine Ein und Alles Lieselotte. Sooo lieb!
Unbekannt
Kommentar vom 28.06.2018

Liebstes Bönchen, weißt du woran ich heute ganz intensiv denken musste? An dein weiches warmes Schnütchen in meiner Hand. Du hast so gerne deine Schnüse in meine hohle Hand gelegt. Entweder dort, oder, wenn ich dich im Arm hielt, hast du sie in meine Armbeuge oder unter meinen Arm gebohrt. Das hast du bevorzugt und immer dann getan, wenn du irgendwie in Stress geraten bist, oder dich ängstlich gefühlt hast. Zum Beispiel beim Tierarzt. Ich habe mich dann zusätzlich beschützend halb über dich gebeugt. Eigentlich ja nichts, was ihr Hunde besonders schätzt, aber in diesen Momenten hast du dich mir quasi komplett ausgeliefert, und mir damit dein grenzenloses Vertrauen zu mir gezeigt, indem du dich so beruhigtest, und jede noch so unangenehme Maßnahme vom TA über dich ergehen ließest, ohne auch nur einen Mucks von dir zu geben. Zu Hause hast du manchmal deine Schnüse in meine offene Hand platziert, und dann bist du eingeschlafen. Hatte ich nicht rechtzeitig dafür gesorgt, dass ich meine Hand vernünftig ablegen konnte, durfte ich erfahren, wie schwer so ein schlafender Cockerkopf doch werden kann. Wir haben gewiss so manches Mal ein Bild für Götter abgegeben, wenn ich mit leicht schmerzverzerrtem Gesicht dasaß, meine Hand mit der anderen Hand, oder allem möglichen, was mir brauchbar dafür erschien, abstützte, bemüht darum, mich ja nicht zu rühren, um die schlafende tief entspannte Bönie bloß ja nicht zu wecken... Allen Schmerzen und Verrenkungen zum Trotz, niemals hätte ich dich von mir aus weggeschoben. Zu schön waren diese innigen, warmen und weichen Momente. Ich weiß noch, dass ich manchmal darüber sinnierte, wie ein Mäulchen so weich und anschmiegsam sein kann, hinter dem sich nur Millimeter weiter Zähne befinden, die imstande sind, einen Knochen zu durchbeißen. Und ich habe überlegt, wie vollkommen und gänzlich Liebe, Vertrauen und Hingabe doch sein muss, dass du deine Zähne niemals gegen mich einsetzen würdest. Du hast sie nicht einmal auch nur gezeigt, oder mich warnend angeknurrt. Hätte ich nicht aus Spielen zB gewusst, das du das sehr wohl auch in deinem Repertoire führst, ich hätte wohl vermutet, dass du das womöglich gar nicht kannst? Aber an dir war alles dran und richtig, was an einem Hund so alles dran sein muss. Und trotzdem warst du mir gegenüber sooo viel mehr, und weit darüber hinaus. Ich bin sicher, dass du ein himmlisches Engelsgeschöpf in Hundeform warst. Warum du dennoch nicht länger bei mir bleiben konntest, warum offenbar entschieden wurde, dass ich fortan ohne dich weitergehen muss allerdings, ist mir unbegreiflich. Du hast mein Leben verändert, meine Einstellung und Meinung zu vielen Dingen, und ganz zweifelsohne, hast du mich zu einem besseren Menschen gemacht. Aber glaubst du, dass das genug gewesen ist? Dass ich von nun an alleine weitergehen kann, dass du mir genug Rüstzeug dafür an die Hand gegeben hast? Dann frage ich dich, warum ich mich so unfähig fühle, so mutlos und unbeweglich.
Jessica
Kommentar vom 27.06.2018

Liebe Sue, vielen vielen Dank für die liebe Kondolenz zum 1. Todestag meines Migochens. Ganz besonderen Dank, dass Bonnie bei Amigo war. Es war ein sehr schwerer Tag für mich, an dem ich alles nochmal durchleben musste, Nächte lang nicht schlafen konnte und gefühlsmäßig das reine Chaos herrschte. Komm Du bitte gut durch die restliche Woche. Ein Herzensgruß von Jessica mit Amigo im Herzen Immer in liebevollem Gedenken an Bonnie

Sue mit Bonnie
Antwort vom 29.06.2018

Liebe Jessica, ich weiß, eigentlich eine fast schon dumme Frage, aber, geht es dir inzwischen ein ganz kleines bisschen besser? Ich weiß, dieser so ganz enge Panzer aus Schmerz beginnt und vergeht nicht mit dem Tag X, er nimmt Anlauf, und dann rennt er noch eine Weile weiter, obwohl er doch eigentlich "das Ziel" längst überquert hat, bevor er endlich allmählich wieder in einen Trab verfällt, der es einem ermöglicht, wenigstens halbwegs emotional hinterher zu kommen. Ich kann nur vermuten, dass der erstjährige Tag der Sternenreise, ein ganz besonders schlimmer Tag ist. Vielleicht schlimmer, als die Sternentage in den ersten Monaten, in denen man noch nicht mal richtig realisieren konnte, was eigentlich passiert war, schlimmer, als das erste halbe Jahr, das erste dreiviertel... Vielleicht, weil sich von nun an alles nur noch wiederholen kann. Der erste Herbst, Winter, Weihnachten, Geburtstag, Ostern, Frühling, Sommer... ohne den geliebten und vermissten Gefährten. Die Gewissheit, unaufhaltsam, dass nichts daran veränderbar ist, und, so vermute ich, die Angst davor, dass das nun alles sozusagen von vorne losgeht. Und gleichzeitig dazu, das inzwischen schon ein ganzes Jahr vergangen ist, spürt man den Anspruch, dass man doch allmählich besser fertig werden muss, mit dem erlittenen Verlust. Und es wird fast unmöglich anderen zu vermitteln, wie es in einem aussieht. Wie ihnen die eigene Traurigkeit erklären, wenn man auf eine Frage antworten muss "seit einem Jahr", wo sie doch schon nach wenigen Monaten nichts mehr verstanden haben. Ich hoffe so sehr, dass du dieser Tage dennoch Menschen um dich hattest, die dich unterstützen konnten, und, dass es eine Kraft-Tankstelle gab, die für dich bereit stand. Und vielleicht fand auch Amigo einen Weg zu dir, der dich trösten und liebkosen konnte? Ich habe auf Amigos Seite die neuen Fotos gesehen. Ich war sofort verliebt in das Bild von dir (ich nehme doch an, das bist du?) und ihm, weil es so wunderschön anzusehen ist, wie er zu dir hoch blickt. Ach Jessica... Migochen also? Ich habe schon lange überlegt, welchen Kosenamen er von dir wohl bekommen hatte... Migochen... das klingt schön und sehr liebevoll. Liebe Jessica, nun ist wieder ein ödes Wochenende zu überstehen, dass ja doch nur in einen schmerzhaften Montag mündet. Du bist bestimmt noch ganz und gar erschöpft von der vergangenen Woche, die eben nicht vergangen und vorbei ist. Ich wünsche dir weiterhin Kraft, Unterstützung, wenn du sie am dringendsten brauchst, und, dass die Zeit irgendwie lebbar und sanft mit dir umgeht. Liebe Herzensgrüße, an dich, und immer auch an deinen Amigo senden Sue und Bonnie
Ingrid mit Tammy
Kommentar vom 26.06.2018

Ich fang ein Bild von Dir und dieser eine Augenblick, er bleibt mein gedanklicher Besitz, den kriegt der Himmel nicht zurück. Für meine Cockerfreundin Bonnie ... eine Dienstagsrose ... in liebevollem Gedenken an Dich ... deine Tammyli Liebe Suse, ich denk`an dich und ganz besonders heute, an diesem Tag voll Schmerz und Wehmut ... Hab`so lieben Dank für Tammyli`s Platz in Bonnie`s Sternenkugel, links so nahe ihres Herzens. Es bedeutet mir unsagbar viel. In inniger, freundschaftlicher Verbundenheit Ingrid
Unbekannt
Antwort vom 29.06.2018

Liebste Katzenfreundin Tammyli, ich danke dir sehr, binde einen großen Strauß aus deinen Lieblingsrosen und den gelben Blümchen, die du so geliebt hast, und bringe ihn dir. Ihr Duft und das Ansehen sollen dich streicheln, wie die Hand deines Frauchens es tat, und dich, Abracadabra, Simmsala Bimm, in deinen Träumen zurück nach Hause bringen, wo du deiner Familie wieder begegnest, und ihr eine kleine Weile wieder glücklich wie einst beieinander sein könnt. Und wenn ihr dann alle wieder aufwacht, sollt ihr euch getröstet und gestärkt fühlen. Mit diesem Herzenswunsch für dich und dein Frauchen, schicke ich dir ein Cockerküsschen Deine Freundin Bonnie Liebe Ingrid, ich danke dir! Ich bin sehr froh, dass uns unsere Fellengel zueinander geführt haben, und danke dir für deine Freundschaft! Mit sehr lieben und freundschaftlich verbundenen innigen Grüßen Suse mit ihrer Ein und Alles Bonnie
Unbekannt
Kommentar vom 24.06.2018

Geliebtes Bönchen, kein Tag ist mehr wie er sein sollte. Auch ein Sonntag macht da keine Ausnahme, an dem die Wahrscheinlichkeit etliche deine Hundefreunde und Bekannte zu treffen, optional am höchsten war. Manchmal überlege ich, ob ich einfach mal losgehe, hin zum WF oder zur Hundewiese... Aber dann fällt mir sofort ein, was für Gefühle es in mir auslöst, wenn ich auf dem Weg zum Supermarkt zB einen bekannten, oder auch einen unbekannten Hund sehe, und ich verwerfe den Gedanken sofort wieder. Ich weiß nicht, vielleicht müsste ich mich allmählich mal dieser Konfrontation aussetzen, und vielleicht würde ich mich in der Situation sogar zusammen reißen können, aber was geschieht, wenn ich wieder Zuhause bin? Alleine, ohne dich, die leere Wohnung betrete? Noch die Bilder deiner Artgenossen im Kopf, vielleicht gar das Gefühl von Fell unter den Händen spürend, welches nicht das deine war? Das käme einer bewussten Selbstverletzung gleich - also lasse ich es besser. Ich habe dem Schmerz auch nach 9 Monaten noch so wenig an Kraft entgegen zu setzen... Heute Nacht, ich bin mal wieder kurzfristig auf dem Sofa eingeschlafen, bin ich wach geworden, und war sofort so "putzmunter", dass an ein Weiterschlafen nicht zu denken war. Also habe ich das TV angeschaltet, und gedankenleer herum gezappt. Als ich aufstand, um mir aus der Küche etwas zu trinken zu holen, war es ganz plötzlich wieder mal da, dieses so klare und feste Bild und der Eindruck deiner Anwesenheit. Ganz selbstverständlich machte ich einen langen Schritt an der Stelle, wo du für gewöhnlich lagst, wenn du dich nicht auf dem Sofa lümmeltest, und einen Sekundenbruchteil sah ich dich dort liegen. Halb schlafend, dein Köpfchen auf deinen Vorderpfötchen abgelegt, und unter winzig geöffneten Lidern schauend was ich wohl vorhabe... Deine Anwesenheit ist zwar irgendwie immer spürbar, und ganz oft bin ich so in Gedanken und Gewohnheit versunken, dass ich auch nach wie vor bestimmte Rituale aufrechterhalte und durchführe, aber es gibt diese ganz speziellen Augenblicke, da ist das alles, da bist DU so real, so wirklich, so "gegenständlich", dass ich mich selbst zur Ordnung rufen muss, um zu realisieren, dass es ja doch nur Bilder in meinem Kopf sind. Manchmal sind diese Illusionen so nah, so echt, dass ich die Hand nach dir ausstrecke, um dich zu berühren. Und, knallt mir die Ratio nicht dazwischen, was sie für gewöhnlich recht schnell tut, glaube ich fast, dein warmes, weiches Fell unter meinen Händen zu fühlen. Die Löckchen an deinen Schlappohren, das ganz weiche Fell auf deinem Kopf, wo ich so gerne beim Streicheln eine Locke deiner Tolle um meinen Finger wickelte, deine Schnurrbart Haare an deinem weichen Schnütchen, oder das etwas rauere Fell auf deinem Rücken. Ich meine deine Pfote in meiner Hand zu spüren, die geliebten Fellpuschen, und höre mich sagen "na Bönie, meine süße Stinkimaus", weil ich glaube, dich zu riechen... Und für einen winzigen Moment fühle ich mich wieder ganz und vollständig. Ich liebe diese Momente, und gleichzeitig befürchte ich sie auch. Zum einen böten sie durchaus Anlass, sich über den Verstandeszustand Gedanken zu machen, zum anderen, und das wiegt viel schwerer, als eine eventuelle Geistesgestörtheit, der Fall zurück in die Realität ist extrem grausam. Ach Bönchen, kannst du nicht zu mir kommen - und bleiben?
Unbekannt
Antwort vom 24.06.2018

Ich hab' überlegt, woher das wohl kommt, dass es zu derartig intensiven "Begegnungen" kommt, in die alle meine Sinne involviert zu sein scheinen. Ich denke, mein Unterbewusstsein koppelt sich so ab und reist zurück in eine mitunter bewusst fast vergessene Erinnerung, dass diese dann so nachwirkt. Gestern zB habe ich das erste Fußballspiel der diesjährigen WM angeschaut. Die Spiele zuvor habe ich alle bewusst gemieden. Es ist einfach nicht mehr das Gleiche ohne dich, kleiner patriotischer Fußballfan. Nicht selten habe ich so manchen Spielzug verpasst, weil ich stattdessen dich beobachtet habe, die ganz aufmerksam den Bildern auf dem Fernsehbildschirm folgte, oder, weil mich mit deinen Reaktionen beschäftigte, wenn ich entweder bei einem Patzer im Spiel aufstöhnte, meckerte, oder bei einem Tor jubelnd aufsprang. Wie niedlich du dann manchmal warst, wenn du sozusagen mitjubeltest, indem du zB eine "Rase-Runde" durch die Wohnung unternommen hast, oder dir deinen bösen Knoten geschnappt hast, und den geschüttelt hast, bis die Fäden flogen... Ich weiß, Übersprungshandlungen. Na und, drollig war es trotzdem. Mir fiel das alles gestern wieder ein. Auch den kleinen Gimmick, den du ohne Unbehagen mitgemacht hast, und der dir bei den Spazis so viele lächelnde Menschengesichter einbrachte. Deine schwarz, rot, goldenen Stulpen, die du über deinen Pfötchen trugst. Dagegen kam kein anderes Fan-Outfit an. All das ging mir gestern als bitter-süße Erinnerung durch den Kopf, und wieder einmal stellte ich fest, dass nichts mehr ist, wie es war, wie es sein sollte. Du fehlst mir so entsetzlich.
Frauchen, die dich so lieb hat
Kommentar vom 21.06.2018

21.09.2017 19:22 Uhr Für dich, im Gedenken, und deine Freunde im Regenbogenland

Unbekannt
Kommentar vom 21.06.2018

Geliebtes cleveres Bönchen, drollige witzige Lieselotte, bezauberndes Hundetier, ...mich lassen die Bilder nicht los... Heute ist der Tag, an dem du deine so geliebte Erdengestalt abgelegt hast. Was das tatsächlich für mich bedeuten würde, wurde mir erst so richtig bewusst, als du wenige Tage später zu mir zurückkamst. Den zusätzlichen Hieb mitten rein in die offene Wunde, spüre ich heute noch. "Das" sollte alles sein, was mir von dir, deiner so geliebten Gestalt, übrig bleiben sollte? Dem Verstand ist das alles klar, der hat entschieden, und er hat letztlich gut und richtig entschieden, weil alle anderen Optionen keine solchen waren, aber mein dummes Herz... Ich schau' mir Bilder von dir an. Viele verschiedene, und versinke dabei in deine unterschiedlichen Blicke darauf. Ich erinnere, zu welchen Gelegenheiten diese Fotos entstanden, und bei manch einem Foto schleicht sich ein kleines Lächeln in mein Gesicht, weil ich, wie zu dem Zeitpunkt, als das Bild entstand, in deinem Blick lesen kann, was just in dem Moment in deinem Köpfchen vorgegangen sein mag. Da gibt es Fotos, auf denen du noch ganz verknautscht bist, weil du gerade eben erst aufgewacht bist. Auf anderen schaust du gelangweilt zu mir her, oder leicht genervt "nun mach' schon dein Foto, Frauchen". Es gibt Bilder, auf denen du aufmerksam beobachtest, verträumt, versonnen, müde, wach, fragend, oder ganz keck schaust, weil du im nächsten Augenblick irgend einen Unfug im Schilde führst. Und es gibt jene Fotos, in denen du mir durch das Kameraobjektiv hindurch, mitten in die Seele hineinzuschauen scheinst. Ich liebe sie alle, die Bilder von dir, aber bei denen mit deinem "Seelenblick" bin ich glücklich, dass ich sie habe, um darin zu versinken. Ach, könnt' ich dabei doch nur auch dein Fell berühren, deine Wärme spüren, und deinen Duft, wie warmer Lindenblüten Honig, einatmen... Weißt du Bonnchen, du bist immer noch hier. Läufst mit deinem so typischen Wackelpoppes-Gang durch die Räume, liegst auf deinen bevorzugten Plätzen, und schaust zu mir her. In meinen Träumen ist alles wie es sein sollte. Ich hasse jeden Moment, an dem mir wieder bewusst wird, dass die Realität eine andere Geschichte erzählt. Wenn mein Blick weg von der Träumerei hin zu einem leeren Platz schweift, an dem du sein solltest, oder zu deiner Truhe wandert, den Bildern von dir, die mir statt deiner entgegensehen... Ich kann auch immer noch nicht die Stille um mich herum aushalten. Mir fehlt so unendlich das Geräusch, dass deine Pfötchen auf dem Boden machten, die Schmatz- und Trinkgeräusche, wenn du gefuttert oder getrunken hast, und wohl am allermeisten deine unglaublich drolligen Brumm- und Schnarchlaute, wenn du geschlafen hast. Die waren für mich immer irgendwie gleichbedeutend damit, dass die Welt letztlich doch noch in Ordnung ist. Ihnen zu lauschen wirkte unheimlich entspannend auf mich, und durchflutete mich stets mit einer Woge von Liebe zu dir, und Glücklich sein, dass du an meiner Seite bist. Wie ein befreiendes Seufzen. Die Stille, die Lücken, die Leere die entstanden ist, ist so grausam und schmerzhaft, und ich finde nichts, was sie ausfüllen, und damit erträglicher machen könnte. Außer die kurzen Sequenzen der Träumereien. Wenn nur das Erwachen daraus nicht so hart wäre, bei dem ich jedes mal erneut den Eindruck habe, ich fange wieder ganz am Anfang an, begreifen zu müssen... Das Träumen ist das Pflaster auf einer tiefen, tiefen Wunde, und löst man es ab, sieht man, dass die Wunde darunter kein Stück verheilt ist. Ach Bönchen...

Sue und Bonnie
Kommentar vom 19.06.2018

Ihr Lieben, die ihr gestern so mitfühlend an meine Bonnie und mich gedacht habt, ich sage euch an dieser Stelle von Herzen DANKE, bevor ich in den nächsten Tagen jedem von euch persönlich antworten werde. Abgesehen davon, dass ich im Augenblick ein paar technische Schwierigkeiten mit dem Internet habe, bin ich emotional noch zu sehr in Schieflage. Ich denke, ihr versteht das. (Wenn nicht ihr, wer dann?) Seid mir lieb und innig gegrüßt Eure Sue und ihre Ein und Alles Bonnie

Unbekannt
Antwort vom 19.06.2018

Liebe Sue, du hast mein vollstes Verständnis! Es ist normal, dass es diese Tage gibt, wo emotional gar nichts mehr geht. Ich kann es vollkommen nachvollziehen, wenn es dir nicht gut geht und du somit nicht in der Lage bist zu Schreiben. Bitte entschuldige dich nicht dafür und mach dir damit nicht zusätzliche Sorgen. Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Ich drücke dich aus der Ferne, hoffe dass es dir in einigen Tagen wieder ein wenig besser geht und die Technik wieder funktioniert. Ein ganz lieber Gruß von Jessica mit Amigo im Herzen verbunden mit einer Rose für deine liebe Bonnie
Donna
Kommentar vom 18.06.2018

Meine liebste kleine Freundin Bonnie.. lass uns mit den Sternen tanzen auf dem Mond ein Bäumchen pflanzen lass uns auf den Wolken schweben und einen Traum ganz nah erleben.. ..heute Nacht... ...lass mich ganz nah bei dir sein.. du und ich.. wir Montagsengelein... ..für immer... deine Donna Ach.. liebste Sue... ...mit welchen Worten soll ich dich nur an diesem schweren Abend besuchen.. vielleicht am besten einfach mit meinen Gefühlen und Gedanken.. die ja schon so manches Mal auch die deinen waren.. wie gerne möchte ich - die dir ja nun ein Stück des Weges der "Trauerarbeit" voraus ist - dir sagen.. warte nur ein Weilchen.. es wird alles wieder gut.. aber leider kann ich es nicht.. Ich überlege gerade, ob wir jemals wieder einen Montag erleben werden, der uns nicht so unendlich traurig macht.. all die Bilder dieses einen Montags immer wieder in einer Endlosschleife vorspielt.. der nicht immer wieder aufs Neue das Herz zerspringen lässt.. ich glaube fast nein.. und andererseits, wollen wir das überhaupt.. nein, wir wollen ja nicht vergessen.. wollen uns immer erinnern.. wenn es nur nicht so verdammt weh tun würde... ach liebe Sue.. ich bin gerade schon wieder am Achterbahn fahren.. ...unser halbes Herz ist im Himmel... und die andere Hälfte in Scherben zersprungen.. ..und so klammern wir uns an das, was uns geblieben ist.. eben jene Erinnerungen.. Bilder.. Tagträume.. und Sehnsüchte unserer schlaflosen Nächte.. und immer wieder begegnen mir auch kleine Zeichen, die mir sagen.. du bist nicht weg.. du bist ganz nah bei mir.. ja ich weiß, es ist Vorsicht bei solchen Aussagen geboten.. aber hier traue ich mich.. in der Welt dort draußen setzen wir unser Pokerface auf und verbergen unsere Gedanken und Schmerzen.. Camouflage.. darin sind wir Meister.. nicht wahr liebe Sue.. Wenn nun gerade das Sternenlicht bei dir brennt, umarme ich dich ganz still und innig.. und bin im Herzen ganz nah bei dir.. und deiner Ein und Alles Bonnie.. ..mit traurigen Gedanken... aber unendlicher Liebe für unsere Sternchen.. Deine Petra DU FEHLST Das kannst du gar nicht glauben, wie sehr du mir fehlst. Alles erinnert mich an dich: Jedes Bild, das ich sehe und berühre, jeder Hauch, den ich sachte spüre, jedes Ding, das sich legt in meine Hand, jedes Lied, das je eine Note fand - alles bist du, hatte von dir seinen Glanz, ist jetzt farblos und fade und tut mir weh. Kein Abendspaziergang an deiner Seite, keine Nacht mehr, in der ich deinem Atmen lausche. So still, einfach still, manchmal unerträglich, weil du nicht mehr bist. Der Mond mit romantischen Träumen ist vom Himmel gefallen, liegt zerbrochen da wie mein eigenes Leben so ganz ohne dich. Wo soll ich denn hin, warum bin ich noch da? Warum steht die Zeit nicht einfach still und wartet, bis du wiederkommst? Ach hättest du doch wenigstens noch ein bisschen bleiben dürfen. Nichts und niemand kann dich je ersetzen - das soll auch keiner, niemals. In mir bleibt etwas bestehen, was von dir ist, ausschließlich nur dir gehört: Dein Platz in mir, solange ich bin. Ganz real, doch nicht greifbar, nur ich und du. Wie eine Zündflamme, die darauf wartet, sich auszuweiten, so lebst du in mir, bis wir uns wiedersehen - irgendwann.. Es ist mit deinem Tod das letzte Wort noch nicht gesprochen, denn das letzte Wort soll "Liebe" sein.

Ingrid mit Tammy
Kommentar vom 18.06.2018

Trauer ist wie ein großer Felsbrocken. Wegrollen kann man ihn nicht. Zuerst versucht man, nicht darunter zu ersticken, dann hackt man ihn Stück für Stück kleiner. Und den letzten Brocken steckt man sich in die Hosentasche und trägt ihn ein Leben lang mit sich herum. Liebste Bonnie, deine kleine Katzenfreundin Tammyli ist gekommen um Dir ihre Lieblingsrose zu bringen. Heute zum neunten Mal der 18. Tag eines Monats, traurigerweise fällt der Tag auch noch auf einen Montag. Ich möchte dir tröstend zur Seite liegen, deine Puschelpfötchen halten ... ich kann auch gut Köpfchen geben und schau: Teilt man die 18 durch 9 erhält man die 2 ... dein kleines Herz und mein kleines Herz gehören zusammen ... Freunde für immer in Land der Sterne. Deine Tammyli Wer je so einen Freund besessen, dessen Leben ist so reich. Die sanften Augen kann man nie vergessen, ihre Treue keinem gleicht. Die Liebe, Frohsinn, Mut uns geben, in ihrem viel zu kurzem Leben. Sie wachen über uns auf Erden, und auch wenn sie wieder Sternlein werden. Liebe Suse, woher soll ich sie nehmen, die richtigen Worte des Trostes? Ich kann sie nicht wirklich finden ... aber ich fühl` in meinem Herzen den Schmerz der dich durch den heutigen, so unsagbar schweren Tag trägt. Lass sie einfach zu deine Tränen, denn jede Träne ist ein "ich liebe Dich Bonnie " das Du nicht sagen kannst. Ich möchte dir beim Tragen helfen ... mit lieben Gedanken an Dich und mit meinem Herzen ... In Verbundenheit Ingrid Ich denk an Dich

Rosen

Jessica mit Amigo im Herzen
Am 28.10.2017

Claudia
Am 27.10.2017

Dein Hundemensch
Am 25.10.2017

Benno
Am 25.10.2017

Jim, Jonny und Jonas
Am 25.10.2017

Luna
Am 25.10.2017