Memorial page of Rambo

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Rambo

Loslassen, was man liebt ist so unendlich schwer...

04/20/2015

dog [Jack Russel]

Published on 03/17/2016 by Andreas Frühauf

Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Leipzig

Nur ein Traum!? In der letzten Nacht habe ich geträumt. Geträumt von Dir, mein kleiner Liebling. Wieder standest Du vor meinem Bett und hast mich angesehen. Lange, nachdenklich. Im Traum sah Dich an und begann wie immer im Schlaf real zu weinen. Zu weinen um meinen besten Freund, um meinen allerbesten Kumpel, um meinen stillen und zuverlässigen Gefährten. Um meinen kleinen, geliebten Seelenhund. Und plötzlich war da ein Flüstern. Leise und doch verständlich. „Papa! Lieber, lieber Papa- warum weinst Du?“ Ich sah Dich an. Brennende Schuldgefühle lassen die Seele weinen . „Weil ich Dich nicht retten konnte. Weil ich Dich verraten habe!“ Doch Du hast mir geantwortet. „Nicht gerettet? Verraten? Warum denn? Da wo ich jetzt bin, gibt es keinen Schmerz, keinen Hunger, kein Leid... Du hast mich gehen lassen, weil du mich geliebt hast. Weil du nicht wolltest, das ich leide. Hast mich nicht verraten, hast bis zu Schluss zu mir gestanden. Hast den Schmerz auf dich genommen. Dafür danke ich dir! Ich bin auch nicht gegangen, wenngleich nur noch die Asche meines Körpers jetzt steht zusammen mit meinen Bildern auf deiner Schrankwand. Ich bin doch da, wenn Du mich brauchst. Ich fang´ Dich auf, wenn Du fällst. Spende Trost, wenn es keinen mehr gibt. Kannst mich nur nicht sehen. Nur fühlen. Ich bin wie zu Lebzeiten in Deiner Nähe, wenn du mich am meisten brauchst... Doch nun bitte ich dich, gib mich endlich frei. Gib deiner und meiner Seele Frieden. Erlöse uns beide!“ Dann begann Dein Bild zu zerfließen. Ich öffnete erwachend die Augen sah deutlich Dich gehen. Ich sitze im Bett. Streckte schluchzend die Hände aus. Flüster„Bitte bleib mein kleiner Freund!“ Spüre die Hand, die beruhigend mich streichelt. Die mir die Tränen vom Gesicht wischt. Im grauen Morgenlicht sehe ich Mamas Gesicht. Sehe, das sie sich Sorgen macht. Zwischen Traum und Erwachen sehne ich mich unendlich, und muss doch bleiben. Muss für die meinen weitermachen, weiterleben. Irgendwie. Bis meine Zeit gekommen ist. Dann werde ich gehen. Du,Sonny, Hussan, Sunni, Löckchen, Wilhelm, Schnucki und Kiki werdet mich zusammen mit den Meinen, die gegangen sind,erwarten. Am Ende der Regenbogenbrücke werde ich Euch alle in die Arme nehmen und nie wieder loslassen. Bis zum Ende aller Zeiten. Dein Hundepapa

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Comments

Andreas

Comment from 04/08/2016

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Danke für die Zustellung seines Briefes und die tröstenden Worte darin. Und doch fliessen in diesem Moment die Tränen...

Sabine

Comment from 04/06/2016

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