Memorial page of Glöckchen

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Glöckchen

Heute, schon das 2. Jahr… die Zeit vergeht immer schneller. Der Schmerz bleibt

05/200309/06/2020

Published on 09/06/2022 by Ute und Michael

Supervised by: ROSENGARTEN-Tierbestattung Filiale Hannover

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Du fehlst… Du fehlst… Du fehlst!!! Überall sehen wir Dich - Dein Teller steht noch immer in Deiner Futterecke und Deine Trinkschälchen an den gleichen Plätzen - Dein Katzenklo an gleicher Stelle - Deine Lieblingsdecke auf der Couch - Deine Lieblings- und Schlafecken zum Dösen unverändert - Deine eigene kleine Burg , Dein Versteck im begehbaren Schuhschrank - Dein Kratzbaum in der Fernsehecke, alles ist geblieben - nur DU bist gegangen - alles wartet…und die Sehnsucht, dass Du jeden Moment um die Ecke geflitzt kommst… …bis vor 4 Wochen..... Alles mussten wir auflösen, alles mussten wir einpacken. Nichts, ist mehr an seinem Platz und die Sehnsucht ging, dass Du irgendwann -in diesem Zuhause- um die Ecke geflitzt kommst. Vielleicht in einem andere Zuhause.... Nochmal Abschied. Wir haben Dein, unser Zuhause verlassen -müssen. Auch den Nachbarkater, der uns in den letzten 2 Jahren viel Trost schenkte und uns viel abnahm, mussten wir zurücklassen. Auch ein Abschied… .…und wieder gehen Teile unseres Herzens. Was bleibt sind unzählige Erinnerungen, unzählige Momente, unzählige Bilder, die jeden Tag durch unser Leben reisen. Sie sind unsere täglichen Begleiter und haben für immer ein Zuhause tief in unserem Herzen: Aber Sehnsucht und Schmerz bleiben. ❤❤❤ Für Dich, unser großer weißer Engel! ❤❤❤ Eine kleine Geschichte mit Deinem Weg, wie Du uns gefunden hast, eine wunderschöne Erinnerung, wie Du uns jahrelang begleitet und unser Leben bereichert hast. Im April 2006 (Bild 1 + 2) bist Du auf Deiner Reise mit einem Rucksack bepackt bei uns vorbei gekommen und dann für immer geblieben. Am Tag Deiner Ankunft gucktest Du erst einmal vorsichtig hinter der Terrassenbrüstung durch ein kleines Loch und peiltest die Lage. Natürlich hatten wir Dich aus unserem Augenwinkel längst entdeckt. Wir taten so, als sähen wir Dich nicht. Es dauerte auch nicht lange und Deine Neugier schickte Dich hinter den nächsten Strauch. „Keiner kann mich sehen, nur ich kann Euch sehen“. So ungefähr schieltest Du dann auch prüfend hinter diesem Gebüsch vorsichtig um die Ecke. Unsere Blicke gingen nun bewusst in Deine Richtung. „Huch, die Menschen haben mich entdeckt. Ertappt und schon fast …„wie“… pfeifend, drehtest Du Deinen Kopf in alle Richtungen. Während Du damit beschäftigt warst, so zu tun, als sähen wir Dich nicht, setzten wir uns behutsam, selbst schleichend wie eine Katze, in einer sicheren Entfernung auf den Boden und sprachen Dich mit flüsternden Stimmen an. Die Ohren gespitzt, interessiert lauschend, aber mit traurigen erschöpften Augen und mit schmutzigem zerzausten Fell, einem fast zerrissenen Halsband, einer verloren gegangenen Adresshalterung, kamst Du mit scheuen kleinen Schritten auf uns zu. Fast in Reichweite streckten wir Dir einen Finger entgegen. Vorsichtig und mit Abstand, indem Dein Hals immer länger und länger wurde, beschnuppertest Du erst einen Finger, dann einen weiteren, dann noch einen, bis jeder von uns energische Kopfnüsse bekam, was sich zu einem heftigen Reiben und boing boing boing mit tropfnassem Näschen steigerte. Deine kaputte Adresshalterung sah auf den ersten Blick aus, wie ein umgebundenes Glöckchen. Seitdem nannten wir Dich „Glöckchen“. Dein leichtes, kaum hörbares Schnurren war trotz Deiner Begrüßung eine Mischung aus Verunsicherung, Angst und Hilferuf. Schwach, müde, ausgehungert. Deine erschöpften Blicke, ließen uns Deine Verzweiflung ansehen, uns auch spüren. Damit meinen wir auch unsere anderen Samtpfötchen, die Dich ebenfalls schon längst entdeckt und ins Visier genommen hatten. Sie verfolgten Dich mit ihren Blicken und wussten, dass es Dir nicht gut ging, dass Du Hilfe brauchtest. Nach dem ersten Wilkommens-Streicheln und das Teilsäubern Deines verschmutzten Fells sowie einer Erstuntersuchung auf eine mögliche Verletzung, hocktest Du beschützt von uns allen umringt in unserer Mitte. Wenig später hattest Du drei kleine Futterschälchen auf einmal verputzt und gesoffen hast Du wie ein Loch. Ein viertes und fünftes Schälchen hätte auch noch reingepasst, Dir aber nicht gut getan. Womöglich wärst Du dann geplatzt. Wie lange war wohl Deine letzte Mahlzeit her, wir waren erschrocken. Natürlich warst Du jetzt vollgestopft und es fehlte nur noch eine „Couch“. An Ort und Stelle wurde sich gestreckt, gereckt, der Mund weit zum Gähnen aufgerissen, einmal tief geschnauft und hast Dich dabei eben mal zur Seite kippen lassen. Augen zu und bliebst erst einmal auf dem weichen Rasenteppich liegen. Vertrauensvoll hast Du Dich einfach wohlig weggedöst. Diese Begegnung war besonders, sie war von Anfang an eine energetische Verbundenheit und vertiefte schnell unsere einzigartige Liebe. Und seit jenem Tag, bist Du nicht mehr von unserer Seite gewichen. Egal wann wir nach Hause kamen, Du hast immer gewartet, uns immer abgeholt. Hast immer mit Argusaugen nach uns geschaut bis wir endlich heimkommen. Fast alle unsere Samtpfötchen hast Du kennenlernen dürfen und irgendwie hast Du sie alle verkörpert. Leid und Schmerz auf Dich genommen, um zu trösten, um zu helfen. Für alle warst Du selbstlos da. Niemand sollte zu kurz kommen, jeden hast Du begrüßt und wolltest Freund sein, Du kanntest nichts Böses und warst selbst nie streitsüchtig, schon gar nicht aggressiv. Frieden und Harmonie war Deine Bestimmung. Selbst beim Futtern hast Du anderen den Vortritt gelassen. Insbesondere unsere später krank gewordene Babybel: Ihr hast Du - wie ein großer, liebevoller Bruder - viel Aufmerksamkeit geschenkt und auf sie aufgepasst. Noch Stunden vor ihrem Übergang zur Regenbogenbrücke hast Du für sie zwei Mäuse gefangen und im Abstand von ein paar Stunden ihr vor die Nase gelegt. Und gleichzeitig hast Du in dieser schweren Zeit „uns“ mit Deiner Liebe umhüllt und versucht, zu trösten, obwohl Du in dieser Zeit selbst um sie besorgt warst und kurz darauf sehr um sie getrauert hast. Dein soziales Wesen war einzigartig und hat uns in so vielen Momenten bereichert, Deine Ruhe und Ausgeglichenheit, Dein großes Herz und Deine bedingungslose Liebe, die Du auf alle verteilt hast. Du hattest etwas Engelhaftes. Für uns wurdest Du zu unserem großen weißen Engel. …….und NUN, kam dieser Tag, wovor wir alle Angst hatten. Am 06.09.2020, hast Du DEINEN RUCKSACK wieder packen müssen, für Deine nächste Reise… über die Regenbogenbrücke. Mit jedem Aufwachen, mit jedem Tag, beginnt der Schmerz erneut. Wir haben das Gefühl, vor Schmerz zu ersticken. Es schmerzt so sehr, die vielen kleinen und schönen Momente mit Dir nicht mehr haben zu dürfen. Dieses NIE WIEDER. … Deine zarten, tippenden, weichen Samtpfötchen am Arm oder auf Nase und Mund zu spüren, gemeinsam Fernsehsehen, Abendessen, die Aufforderung schlafen zu gehen, Deine liebevollen Augen, die immer etwas zu erzählen hatten, Deine Blicke mit einem bestimmten Augenaufschlag, mit diesen wunderschönen weißen langen Wimpern, wenn Du uns hypnotisieren wolltest und und und……. Dein Ankuscheln im Bett, Deine warmen Pfötchen halten kurz vorm Einschlafen, was Du so liebtest, das gemeinsame Aufwachen, das Aufstehen, Deine Begrüßung und das auf den Rücken werfen, wenn Du am Bauch gekrabbelt werden wolltest, sogar in die Dusche wolltest Du, wenn die Brause lief. Deine Spielmäuse und Bälle, die Du uns gebracht hast, um zu spielen, oder sie versteckt hast, damit wir danach suchen; bei der Gartenarbeit hast Du geholfen und warst mit Deiner Nase oft im Erdloch, so dass aus Deinem weißen Kopf ein Schwarzer wurde und Du rabenschwarze Stiefelchen hattest. Deine Rundgänge ums Haus und das „Klingeln“ an der Tür, war für Dich faszinierend, das Spazierengehen sowieso. Und Immer hast Du Dich umgeschaut, ob wir auch ja da sind. Dein Einfallsreichtum, jeden Tag mit unendlich vielen Aktionen zu füllen war bemerkenswert- und und und… Ja, und immer, wenn fotografiert wurde, warst Du zur Stelle und hast ganz stolz posiert und in die Kamera geguckt. Nichts ist mehr da, es ist so still und leer, die Räume ohne Leben, die Du mit Energie, Deiner Seele, Deiner Aura und Liebe gefüllt hast. Worte können nicht beschreiben, wie sehr Du uns fehlst. Könnten sie es, würden wir sie nicht aussprechen können, da unsere Stimme noch versagt. Nur unseren sehnlichsten Gedanken und Wunsch können wir Dir hinaufschicken… „wenn unsere Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen zu Stufen würden, dann würden wir hinauf steigen und Dich zurückholen!“ Aber irgendwann, werden auch wir über die Regenbogenbrücke gehen. Und es ist die Sehnsucht, dass Du am Ende dieser Brücke stehst und uns in Empfang nimmst und wir gemeinsam in die andere Welt gehen, DICH und all die anderen Samtpfötchen in unsere Arme schließen und wir wieder viele kleine Momente haben … Danke für ALLES! Danke, dass Du uns ausgesucht hast, Deine Familie, Deine besten Freunde, Deine Mama und Dein Papa sein zu dürfen, Danke für 14 wunderbare Jahre! Du und Deine Liebe haben unsere Herzen für immer umschlossen. „DU- unser großer weißer Engel!“ Wir werden Dich immer lieben! Wir können nicht Lebwohl sagen, wir flüstern „Auf Wiedersehen“…und schau ab und zu mal vorbei und tipp uns auf die Nase… ❤❤❤

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Comments

Ute und Mathis mit Nelly tief im Herzen ❤ gest. 26.08.2021

Comment from 09/06/2022

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Liebe Ute lieber Michael Für euren geliebten Schatz Glöckchen eine Gedenkrose ins Regenbogenland Glöckchen bleibt unvergessen und ist immer bei euch Ruhe in Frieden Engelchen ♡♡ wir fühlen im Herzen mit Weiterhin ganz viel Kraft und alles Gute wünschen Ute und Mathis mit Nelly im Herzen Die Tränen trocknen irgendwann aber das Herz weint ein Leben lang Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

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Tanja mit Timmy im Herzen

Comment from 09/06/2022

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Eine Rose für Ihre geliebte und unvergessene Samtpfote Glöckchen ins Regenbogenland. Liebe Ute, lieber Michael, ich wünsche Ihnen weiterhin ganz viel Kraft und alles Gute in der schweren Zeit der Trauer. Ruhe in Frieden, süßes Engelchen. ❤❤ Herzliche Grüße von Tanja mit Timmy im Herzen. Die Himmelsleiter Hallo lieber Mensch da unten, ich seh dich weinen, manche Stunden, seh die Trauer, all die Tränen, drum möcht ich hier und jetzt erwähnen, mein Erdenkleid, ich zog es aus, weil ich's nicht brauche, hier, Zuhaus, doch trotzdem bin ich dir ganz nah, in deinem Herzen immer da. Ich zähle wahrlich jeden Schlag, glaube mir, wenn ich dir sag, nur jener, den man nicht vermisst, in Wahrheit auch gestorben ist. Und weil ich dir im Leben fehle, bin ich Teil von deiner Seele, bin ich Teil von deinem Sein, niemals lass ich dich allein. Versteh, ich bin doch nur Zuhaus, ich ging nicht fort, nein nur voraus, ich ging dorthin, wo's einst begann, wo wir uns treffen... irgendwann. Nun leb, weil's doch nichts Schön'res gibt, ich hab das Leben auch geliebt, lächle wieder... Schritt für Schritt, lächle einfach für mich mit. Nichts und niemand kann uns trennen, auch das nicht, was wir Sterben nennen, der Tod kann Liebe nicht vertreiben, weil du mich liebst, drum darf ich bleiben. Fährt nun der Wind dir sanft durch's Haar, glaub daran, dass ich es war, ich sitze auf der Himmelsleiter und lieb dich von hier oben weiter. ©️ Doreen Kirsche

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Andrea mit Mausi im Herzen

Comment from 09/06/2022

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Das ist meine Mausi. Das Bild wurde eben nicht mit Hochgeladen. Ich wollte sie Euch gerne vorstellen. LG Andrea

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Andrea mit Mausi im Herzen

Comment from 09/06/2022

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In stillen Gedenken an Glöckchen. Sie ist wunderschön. Danke für Eure schöne Geschichte. Ich finde besser hätte man es nicht schreiben können. Meine Mausi ist jetzt 29 Monate nicht mehr bei mir und ich vermisse sie täglich. Liebe Ute und lieber Michael ich kann Euch so gut verstehen. Auch bei steht bald ein Umzug an und ich muss viel zurücklassen. Aber Mausi zieht mit. Ich wünsche Euch alles Liebe.

Annemarie und Elke mit Snoopy im Herzen gest.04.01.2022

Comment from 09/06/2022

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Du bist nicht mehr da, wo du warst - aber du bist überall, wo wir sind. Viktor Hugo Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen und wenn ich aufwache, bin ich mir sicher, dass du noch da bist und dass sich unsere Seelen wiederfinden werden. Irgendwo da draußen im Universum, im Land der Regenbogenbrücke. Sylvia Raßloff Wenn kleine Engel schlafen gehn, dann kann man dies am Himmel sehn, für jeden Engel steht ein Stern, deinen sehe ich besonders gern.

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