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Memorial page of Minka

Flowering plant in front of a blurred background

Minka

Published on Mar 26, 2013 by Verena

Es ist noch keine Woche her, dass meine liebe Minka von mir gehen musste. Ich finde es gut, dass man mir hier Gelegenheit gibt, etwas ausführlicher über meine Katze sprechen zu können. Das tut einfach gut. Mein Umfeld kann das nämlich nicht nachvollziehen. Ich weine nur, mein Herz ist schwer, in meinem Magen liegen Felsbrocken, ich gehe kaum zur Arbeit. Von den meisten werde ich komisch angeschaut und man gibt mir zu verstehen, daß Minka ja nur eine Katze gewesen sei. Ich sei zu alt für mein Geheule. Ich solle mich zusammenreißen. Aber Minka, ich vermisse dich einfach so. Wir beide waren etwas besonderes. Du warst wie ein drittes Kind für mich. Wir verstanden uns blind. Ging es mir nicht gut, warst du da, legtest dich neben mich, sprachst zu mir. Kam ich nach Hause, liefst du mir entgegen. Du musstest immer von meinem Essen probieren, ob es dir auch schmeckte. Hatte ich Stress, ließest du mich in Ruhe. Wegen dir mochte ich nie lange von zu Hause wegbleiben, weil du mich dann einige Zeit nicht mehr angeschaut hast und beleidigt warst. Ach, ich vermisse jetzt schon unsere "Gespräche". Wir beide reden eben gerne. Es ist so still und ruhig in dem Haus. Bobby sucht dich auch, obwohl er dich in letzter Zeit immer geärgert hatte. Er schaut in alle Räume, frißt viel, ist unruhig, maunzt kaum. Ihr beiden wart damals als Babies zusammen im Katzenschutzbund als ich euch zu uns nach Hause holte. Ihr seid zusammen alt geworden. Er trauert auf seine Art, wenngleich ich glaube, dass er gar nicht verstehen kann, was passiert ist, wo du bist.

Book of condolence

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Comments

Verena

Comment from Feb 8, 2016

Picture of a rose

Immer wieder denke ich daran, wie du mich ausgesucht hast. Nieeeeeeeeeeeee werde ich das vergessen. Als kleines Kind hatte ich eine schwarze Steiffkatze mit grünen Augen. Schon damals war mein Wunsch einmal im Leben so eine Katze zu haben. Als wir uns entschlossen eine Katze für Claudia zu holen, ging ich kurzerhand zum Katzenschutzbund. Wieviele Katzen es dort gab. Ich war total überfordert, konnte mich nicht entscheiden. Da setzte ich mich einfach in den Käfig und beschloss, die Katze , die zu mir kommt, nehme ich mit. Und dann kamst du! Plötzlich aus einer Ecke kommend, hüpftest du auf einen Stuhl, von da auf einen Tisch, gingst ihn entlang, landetest du dann auf meiner Schulter und legtest dich in meinen Nacken und fingst an zu schnurren. MEINE KATZE!!!!!! Du hast mich ausgewählt, du hast mich gewollt, du wolltest dein Leben mit meinem teilen, du legtest somit dein Schicksal in meine Hände. Du warst eine schwarze Katze mit Honigaugen. Was hatten wir Freude zusammen. 16 Jahre gingen wir zusammen durch dick und dünn. Wir waren füreinander da. Jeder half dem anderen. Was warst du für eine tapfere, mutige, kluge Katze. Obwohl du wusstest, dass Bobby in Wirklichkeit feige war, ließt du ihn immer wieder bei euren Kämpfen gewinnen. Lief er vor anderen Katzen weg, stelltest du dich ihnen mutig entgegen. Du warst neugierig und offen für alles. Du verstandest was ich dir sagte. Ich dachte, dass ich dich mindestens 20 Jahre hätte, aber dann kam der Krebs. Wie hast du gekämpft. Du wolltest nicht gehen. Ich wollte dich noch nicht verlieren, obwohl ich Weihnachten wusste, dass ich nicht mehr viel Zeit mit dir hätte. Ich genoss jede Minute seitdem mit dir und du hast dich nochmal super erholt. Bis dann letzte Woche der letzte Gang gegangen werden musste. Ich bin so stolz und glücklich, dass du mich dabei sein ließest. Ich habe dir geschworen, immer für dich da zu sein. Also bin ich den letzten Weg mit dir gegangen, der für uns beide sehr schlimm war. Leider konnte ich dir den letzten Abschnitt des Weges nicht abnehmen, ich konnte deine Reise nicht zu Ende gehen. Es tat mir weh, deine letzten Minuten mitzuerleben. Nun kommen die Vorwürfe: hätte ich die Ärztin holen sollen? hätte ich deinen letzten Weg bestimmen sollen? hast du gelitten? hast du gespürt dass ich bei dir war?hattest du Angst? und und und .......................... meine Gedanken kreisen um die letzten Minuten und die machen mich fix und fertig. Deine Spielsachen warten noch auf dich. Deine Decke liegt auch noch da. Bis auf den Kratzbaum und die Treppe habe ich alles so gelassen, wie du gegangen bist. Ich sage extra nicht, wie du mich verlassen hast, denn du warst trotz deines körperlichen Gebrechens nicht bereit zu gehen. Du wolltest mich nicht verlassen. Ich hoffe nur, dass es dir dort wo du bist wieder gut geht. Ich freue mich, dass dein Leidensweg Gott sei Dank nicht lange dauerte. Mein Schätzchen, du weißt bestimmt, wie sehr ich dich vermisse und brauche. Dein liebes Gesicht nicht mehr zu sehen, dich nicht mehr streicheln und küssen zu können, nicht mehr mit dir spielen und reden zu können, tut unsagbar weh. Nun, deine Herzurne steht neben deinem Bild. Ich sehe dich jeden Tag an und rede mit dir. Aber wo bist du??????? Ich sehe dich überall, unterm Sofa, auf dem Küchenstuhl, beim Fressnapf und und und. Man will mich nicht trauern lassen. Tagsüber soll ich funktionieren, so bleibe ich fast die ganze Nacht auf, um mit dir zu reden, zu weinen und meine Trauer zum Ausdruck bringen. Meine Familie weiß, wie wir zueinander standen. Du warst mein drittes Kind. So eine kluge, empfindsame, neugierige, tapfere, mutige, wissbegierige, einfühlsame Katze, die wusste, was sie wollte und was sie Wert war. Du setztes keine Duftmarken, du warst eine Persönlichkeit, die sowas nicht machen brauchte. Dafür, dass du mich in dein Leben ließest, dass ich deinen Lebensweg mit dir teilen durfte, dass du mir dein Vertrauen schenktest und dass ich auch deinen letzten Weg mit dir gehen durfte, danke ich dir von ganzem Herzen. Nie wieder werde ich eine schwarze Katze haben. Du warst mein Leben!!! Ich werde dich nie vergessen! Ich liebe dich! Dein Verlust tut so weh! In Liebe dein Frauchen und Partnerin

Petra Wibben mit Shack tief im Herzen (Malteser)

Comment from Feb 8, 2016

Picture of a rose

Liebe Verena! Ich weiß wie es ist wenn man sein Tier gehen lassen muss. Es gibt Menschen die verstehen das nicht, wenn man um ein Tier trauert. Aber ein Tier ist genauso ein Lebewesen wie ein Mensch auch. Deshalb tut es gut, wenn man um sein Tier trauert. Es gibt Menschen, die können nicht weinen, die haben es auch dann viel schwerer als andere. Ich wünsche dir viel Kraft in dieser sehr schweren Zeit. Viele liebe Grüße von Petra mit Shack tief im Herzen.

Verena

Comment from Feb 8, 2016

Picture of a rose

Liebe Petra, ich danke dir für deine netten Zeilen. Ja, es tut weh, wenn ein geliebtes Wesen geht und man deshalb auch nicht verstanden wird. Ich wünsche dir auch alles Gute und dass unser Schmerz nachlässt. Herzliche Grüße Verena

Roses

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