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MAX
Published on Apr 4, 2013 by Barbara
Hallo mein Mäxchen, es ist alles so sinnlos. Ich habe zu nichts mehr Lust, freue mich nicht einmal mehr, wenn die Kinder zu Besuch kommen. Ich will einfach meine Ruhe haben, trinke dann gerne etwas, ich weiß, das ist nicht gut, aber es ist alles so sinnlos ohne dich. Ich sehe dich überall, vor allem jetzt, wenn die Sonne auf deine Lieblingsplätze im Garten fällt. Lass uns doch wieder zusammen sein für immer!
Book of condolence
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Comments
Chris
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Barbara. Ich kann Dich sehr gut verstehen. Das was Du hier schreibst, beschreibt die Zeit die ich durchmachte, als mein \"Seelenhund\" von mir ging. Das war 2007 und er fehlt mir Heute noch. Auch ich versuchte den Schmerz im Alkohol zu ertränken, aber es ist nur ein kurzes Betäuben. Am nächsten Tag ist der Schmerz immer noch da. Auch ich hatte zu nichts mehr Lust und wollte nur noch meine Ruhe haben. Heute kann ich Dir sagen, dass es zur Trauerarbeit gehört. Sie braucht ihre Zeit. Nur gib Dich nicht auf. Das würde Dein Max sicher nicht wollen. Und Dich so unglücklich zu sehen wohl auch nicht. Er ist IMMER bei Dir in Deinem Herzen. Und wo immer Du hingehst, geht er mit Dir. Als ich damals in der Situation war, half es mir mich an die schönen Zeiten, die ich mit ihm hatte zu erinnern. Und trotz Tränen konnte ich lächeln. Die Zeit vergeht, erst Stunde um Stunde, dann Tag um Tag, schließlich gehen Monate vorüber, und man kommt durch und findet einen Weg, um weiter zu gehen. Ich habe festgestellt, dass der Schmerz nie ganz vergeht, dass man aber lernt, ihn zu ertragen, ihn zuzulassen, ihn als das zu nehmen, was er ist. Die Trauer und der Schmerz, den ich fühlte, waren ganz normal. Wenn sie nicht da gewesen wären, hätte das nicht bedeutet, dass uns unsere Lieben egal gewesen wären? Die Erinnerung an wundervolle, lustige Augenblicke, an die schönen Zeiten kam schließlich immer öfter zurück, und ich begann zu lernen. All diese Dinge sorgen dafür, dass ich mich besser fühle - es ist, als ob er mir kleine Botschaften schickt. Mach weiter. Genieß das Leben. Gib niemals auf. Ich hoffe sehr, dass Dir meine Zeilen ein wenig helfen konnten. Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und viel Kraft.
Marlies
Comment from Feb 8, 2016

Liebe Barbara, Du wärst die Erste deren Probleme durch Alkohol gelöst werden. Chris hat genau die richtigen Worte gefunden. Ich persönlich habe ein Jahr gebraucht um den Verlust zu ertragen. Ich grüße Dich aus der Ferne, Marlies mit dem unvergessenen Paul
Heinz
Comment from Feb 8, 2016

Hallo Barbara, bitte gib dich nicht auf. Das hätte dein Seelenhund, der dich geliebt hat, sicher nicht gewollt. Er wird unglücklich sein, wenn du unglücklich bist. Erinnere dich daran, dass dein Hund immer ein Gespür dafür hatte, wenn es dir mal nicht so gut ging. Das mochte er nicht und hat sich ganz eng an dich geschmiegt. Meine kleine Candy ist am 01. März 2013 verstorben und meine Frau und ich vermissen sie unendlich. Nichts macht mehr Spaß, alles erscheint sinnlos. Wir hatten letzte Woche unseren ersten Urlaub nach 13 Jahren ohne unsere geliebte Candy und haben jeden Tag weinen müssen. Es gibt eine Zeit der Trauer und da müssen wir wohl alle durch - es gibt keine Alternative - so schwer es manchmal erscheint. Candy würde sich auch wünschen, dass wir glücklich sind und das würde dein Seelenhund auch dir wünschen, dessen bin ich mir sicher. Finde die Kraft und liebe Grüße - ein Trauender
Barbara
Comment from Feb 8, 2016

Ganz lieben Dank für eure liebevollen Briefe. Ich weiß, dass es sehr viele trauernde Fellnasenbesitzer gibt. Ich bin nur hier zu Hause ganz allein mit meiner Trauer, (er war doch alt oder es ist doch schon so lange her, reiß dich zusammen usw). Max mochte es nicht, wenn ich traurig war. Ihr habt Recht, ich sollte an die vielen wunderschönen Momente mit ihm denken. DANKE!
ines
Comment from Feb 8, 2016

Hallo Barbara. Du hast so wundervolle mitfühlende Worte erhalten, sie sollten Dich trösten, ein wenig jedenfalls, denn wir alle, die hier Worte verfassen, sind traurig. Chris, Marlies und Heinz haben schon die richtigen Worte gefunden. Auch wenn man selber es noch nicht so richtig realisieren kann. Auch wir mussten unseren Seelenhund am 15. März 2013 gehen lassen. Noch ist das Weinen näher als das Lächeln (sie war einfach ein Goldschatz). Ich weiß, dass das Lächeln vielleicht irgendwann überwiegt, weil sie mich immer zum Lächeln gebracht hat, allein ihre Blicke, einfach alles, aber wem erzähl ich das... Schau öfter einmal auf diese Seiten, es hilft manchmal zu wissen, dass man nicht allein ist mit der Trauer um ein geliebtes Tier.
Chris
Comment from Feb 8, 2016

Hallo Barbara. Ich wollte mich nochmal kurz melden, und bin froh, dass Du nochmal auf dieser (doch schönen) Seite warst. Es ist wirklich gut zu wissen, dass Mann/Frau nicht allein ist. DANKE an alle, die auf Deinen Eintrag geantwortet haben, und auch ihre eigenen Kommentare veröffentlichten!!! Das zeigt mir, dass ich nicht allein bin. Und das hilft doch sehr. Ich wünsche Euch allen alles Gute und viel Kraft. Gruß Chris
Ines
Comment from Feb 8, 2016

Heute möchte ich mich an Chris wenden, denn deine Worte waren absolut das, was ich empfinde. Trauer braucht seine Zeit. Wie lange? Keiner weiß das, aber es ist alles normal, solange man sich nicht selber aufgibt. Es gibt so unendlich viele Phasen der Trauer, manchmal fühlt man sich getröstet, aber im nächsten Moment ist alles vorbei und man weint, man hat einfach keine Lust irgendetwas zu machen, manchmal auch um das Leben, welches in so geordneten Bahnen mit dem lieben Tier gelaufen ist. Lassen wir die Tränen einfach laufen. Das alles \"normal\" ist habe ich auch in dem Buch \"Es war doch nur ein Hund...\" gelesen. Dort wird auch der Trauerprozess beschrieben. Wir sind also keine Außenseiter. Viele haben kein Verständnis, aber eigentlich sind sie etwas ärmer als wir, sie haben nie ein Tier richtig lieb gehabt und nie die Treue, die uns ein Tier geben kann erlebt. Jetzt weine ich noch öfter, als ich lächeln kann, aber oft ist es beides zusammen, weil mich meine Ayla eigentlich immer nur zum Lächeln gebracht hat, sie war wirklich mein Seelenhund, und trotz alledem werde ich versuchen wieder ein Hundchen in mein Herz zu lassen. Sie haben es verdient. Ayla bleibt für immer - in meinem Herzen. - Obwohl sie nicht mein erster Hund war. Aber es gibt im Leben immer etwas ganz besonderes.
Silke
Comment from Feb 8, 2016

Hallo Barbara, ich kann deine Gefühle, deine Trauer, deine Hilflosigkeit und das Gefühl, allen Schmerz zu betäuben, nachvollziehen. Am 07.04.13 musste ich meine kleine Maus, mein Engelchen, mein Schnuffel Tinka einschläfern lassen. Sie ist gerade mal 6 Jahre alt geworden! Der Frühling kommt, die Sonne scheint und es gibt keinen kleinen Engel, der mich zum spielen oder Gassi gehen auffordert. In meinem Herzen ist nur Trauer und Leere, genau wie bei Dir! Auch ich versuche meinen Schmerz zu betäuben. Ob es etwas bringt, weiß ich nicht! Für einen kurzen Moment, hilft es aber!!! Ich fühle mich so alleine und einsam ohne meine kleine Tinka. Leider, versteht niemand aus der Familie und dem Bekanntenkreis meine tiefe Trauer. Auch dieser Umstand, tut unendlich weh!!! Liebe Grüße Silke
Roses

Rosengarten-Sterne Team
On Apr 4, 2017