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Sammy

Wir danken dir für all deine Liebe, die du uns 9 Jahre geschenkt hast! 

* am 13. Juli 2010
" Wenn die Liebe einen Weg zum Himmel fände und
Erinnerung zu Stufen würden, dann würden wir hinaufsteigen und
dich zurückholen!"

Wir danken dir, dass du uns ausgesucht hast
Wir danken dir, dass wir deine Eltern sein durften
Wir danken dir, dass du uns all deine Liebe geschenkt hast.
Wir danken dir für alles!!!
Du warst der Sohn, den wir nie hatten und hinterlässt ein großes Loch....
Du bist nun 3 Wochen weg und unsere Trauer ist immer noch so größer, dass wir es kaum in Worte fassen können.
Wir haben dich nicht gerne gehen lassen, aber noch weniger konnten wir es ertragen, dich so leiden zu sehen!
Wir werden dich niemals vergessen!

Sammy

Kaninchen [Samtwidder]
Uwe
eingetragen am 26.11.2019
betreut von: ROSENGARTEN-Tierbestattung - Weser-Ems
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Kommentar vom: 15.08.2020
von: Rosen für Sammy
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne
Wenn ein Tier für immer fortgegangen ist,
bleiben wir zurück mit dem Schmerz darüber,
dass auch auf den schönsten Sommer ein Herbst folgt,
dass auch der glücklichste Tag einen Abend hat,
und selbst die bezauberndste Melodie irgendwann verklingt.
Als Trost bleibt uns nur die Gewissheit,
dass auch dieser Schmerz vergänglich ist, wie der Winter,
die Nacht und die Stille. Nur unsere Erinnerung, unsere Sehnsucht
und unsere Liebe sind unsterblich.
(unbekannt)


Liebe Nadja,

ganz lieben und herzlichen Dank für deinen Eintrag zu Paulis zweitem Sternchengeburtstag. Unfassbar, dass sie schon seit zwei Jahren nicht mehr durch das Haus und den Garten hoppelt! Es war ein bitter-süßer Tag. Natürlich fehlt Pauline, so wie Jasper, aber der Schmerz hat nachgelassen. Er hat sich gewandelt in eine schöne, tiefe, liebevolle Erinnerung. Der Tag war dennoch schwer, denn ich habe Paulinchens letzten Erdentag durchlebt. Vor allem die letzten Minuten, in denen meine kleine Püppi selbst nicht wusste, was mit ihr passierte. Ihr Blick - so ängstlich und fragend. Ihr Vertrauen, ganz ruhig in meinen Armen zu liegen. Diese Erinnerung hat mir die Kehle zugeschnürt und die Tränen sind gelaufen. Aber die Gewissheit, dass sie mit Jasper vereint ist, wieder sehen kann und wir uns eines Tages wiederfinden werden, ist ein großer Trost. So wie die vielen schönen Erinnerungen, die Bilder und Videos, die mich auch lächeln ließen genauso wie die Kaspereien von Mimmi und Milko. Denn glücklicherweise hatte ich an diesem Tag noch Urlaub und saß im Garten, mit Blick auf die Gräber von Pauline und Jasper, zwischen denen die M&Ms ganz unbedarft hin- und hergehoppelt sind. Leben und Tod gehören zusammen. Der Tod ist nicht das Ende, nur eine Veränderung...

Paulines Reise zu den Weltwundern der Moderne ist - vorläufig? - die letzte Geschichte aus meiner Feder. Die Veränderungen im Büro sowie der Wunsch, mehr Zeit meiner Mama, Mimmi und Milko zu widmen, lassen die immer aufwendigere Recherche für die Geschichten nicht mehr zu. Daher habe ich Paulis Gedenktag zum Anlass eines Abschlusses genommen. Der Kreis hat sich für mich geschlossen. Aber die Rasselbande wird sicher Mittel und Wege finden, um uns weiterhin an ihren Abenteuern und Reisen teilhaben zu lassen...

Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende und schicke ganz viele Grüße in Sternchen-Verbundenheit
Drina mit Pauline und Jasper im Herzen

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Nach der Rückkehr vom Dach der Welt schwelgten die Sternchen nicht nur in Reiseerinnerungen, sondern auch in höheren geistigen Sphären. Oder erholten sie sich nur für den nächsten Ausflug in die weite Welt? Anlässlich Paulines zweitem Sternchengeburtstag hatten in der Scheune immer wieder konspirative Treffen stattgefunden. Alle zerbrachen sich die Köpfe; denn obwohl sie in den vergangenen Monaten ständig auf Achse gewesen waren, gab es noch so viel zu entdecken. Die Sternchen waren sich einig, dass Paulis Gedenktag besonders werden sollte, denn es war auch der Abschluss ihrer phantastischen Abenteuer. Atlanten und Lexika wurden unermüdlich gewälzt, bis die Nennung von Paulines Geburtsjahr Purzel auf die geniale Idee brachte, von der die Vollversammlung der Sternchen sofort begeistert war.

Ein schöner Sommertag brach an. An einem 10. hatte Pauline die irdische Welt betreten und an einem 10. hatte sie sie verlassen. Der Kreis hatte sich geschlossen. Jasper war kurz nach Sonnenaufgang vorsichtig aus der Hängematte geschlüpft und hatte eigenpfötig frischen Löwenzahn, saftige Petersilie und duftendes Basilikum gepflückt. Er garnierte den Strauß mit ein paar Gänseblümchen und Mannerschnitten und machte sich auf den Weg zur schlummernden Pauline. Als er an der Scheune vorbeikam, winkte er seinen Freunden zu, die sich einsangen und bald nachkommen würden. Pauline mümmelte schneller mit der Nase, als Jasper sich näherte. Er schmunzelte, denn Essen blieb für seine Pauli das Größte. Sie schlug die braunen Augen mit den langen Wimpern auf. Jasper überreichte ihr den essbaren Strauß und drückte sie innig. Dann war auch schon der Chor da, der unter Dirigent Sammy sang:

Liebste Pauline, heute vor zwei Jahren du folgtest Jasper nach
Sein Hasenherz hüpfte vor Freude, das deiner Familie zerbrach
Nur 19 Wochen lagen zwischen euren Reisen ins Regenbogenland
Drinas Herz weinte, doch dann sie Trost und neue Freunde fand
Elf glückliche Jahre warst du ihr kleiner Buddha, ihre süße Zicke
Sorgen verflogen im Nu, wenn sie in deine schönen Augen blickte
Du liebtest deine Familie, deinen Jasper, am meisten das Futter
Gab es mehr als genug zu fressen, war für dich alles in Butter
Daher wir wollen nun auch nicht länger singen oder reden
Auf der Festwiese wird’s Delikatessen im Überfluss geben

Jasper busselte seine Herzdame ab und drückte sie nochmals ganz fest. Schon drängten sich die anderen Sternchen an ihm vorbei. Sie nahmen Pauline in die Pfoten, umarmten sie und gratulierten ihr. Der zweite Sternchengeburtstag war etwas leichter als der erste und dennoch… Maja und Sam hakten sich bei der strahlenden Jubilarin unter und führten sie zur Festwiese. Pauline blieb das Mäulchen vor Staunen offen, denn sieben Tische bildeten die Festtafel. Bei vergangenen Feiern hatte es eine runde oder eine lange Tafel, eine in U-Form oder fünf Tische, die die olympischen Ringe darstellten, gegeben. Aber sieben, was hatte das zu bedeuten? Doch größer als die Neugier war Paulines Hunger und nur zu gerne ließ sie sich von Lina und Luna an den über und über mit – wie sie zufrieden bemerkte – essbaren Blumen geschmückten Ehrenplatz geleiten. Die Engel und Feen flogen mit voll beladenen Tabletts herbei und für eine Weile herrschte Paulines Lieblingsgeräusch vor: gefräßige Stille. Nichts war gerade wichtiger als das leckere Frühstück im Kreis der Freunde. Dann richteten Axel und Dora die folgenden Worte an Pauline:

Wir haben in den letzten Monaten alle Kontinente bereist
Trieben Sport, haben Abenteuer erlebt und köstlich gespeist
Zum krönenden Abschluss wir was Außergewöhnliches unternehmen
Hatten die Idee, als es Purzel einfiel, dein Geburtsjahr zu erwähnen
Du kamst im Erdenjahr 2007 auf die Welt, kurz danach wurden erwählt
Bedeutsame Stätten, die zu den sieben Wundern der Neuzeit gezählt
Sieben Tische repräsentieren das kulturelle Erbe, das alle verbindet
Suchen diese Orte auf und sehen, dass nichts für immer verschwindet

Wow, eine Weltreise zu den sieben Wundern der Moderne! Pauline nahm an, dass sie bei dem straffen Programm apparieren würden. Auf ein Nicken von Jojo, Merlin und Shiva rauschte es, als ob ein starker Wind durch die Blätter der Bäume fegte. Ein riesiger Vogelschwarm landete mitten auf der Festwiese. Tausende bunte Kolibris schlugen mit den Flügeln und erinnerten mit ihrem schillernden Federkleid an fliegende Edelsteine. Sie beförderten die Sternchen zu ihrem ersten Ziel, Rio de Janeiro. Die Christus-Statue thronte über der brasilianischen Metropole und gab einen phantastischen Blick auf den Zuckerhut frei. Die Sternchen waren fasziniert von der 30 Meter hohen Skulptur aus Stahlbeton, der von einem Mosaik aus Speckstein überzogen wurde. Es wirkte, als ob die ausgestreckten Arme sich schützend über die Stadt breiteten. Der Ort strahlte eine besondere Aura aus; kein Wunder, denn es war ein Wallfahrtsort, wie Nelly zu berichten wusste. Nach einem Abstecher zur weltberühmten Copacabana übergaben die Kolibris die Sternchen an einen Schwarm Kondore. Mit den Königen der Lüfte Südamerikas überflog die Rasselbande im Eiltempo die Anden nach Machu Picchu. Die auf einem Bergrücken terrassenförmig erbaute Inkastadt ragte förmlich aus den Wolken. Das grüne Hochplateau, zu dessen Füßen ein Fluss durch das Dschungeldickicht rauschte, bot eine atemberaubende Kulisse. Die Sternchen stromerten durch die Ruinen von über 200 Steinbauten, die durch mehr als 3000 Treppen miteinander verbunden waren. Bommel und Pietsch schnauften. Bis heute war unklar, ob es sich um eine Pilgerstätte oder eine königliche Residenz handelte; das verlieh dem Ort etwas Mystisches. Auf Lamas ging es einen serpentinenreichen Weg die steile Bergflanke hinab. Flamingos flogen die kleinen Reisenden nach Mexiko, was besonders Jimmy erfreute. Er erinnerte sich allzu gern an seine Geburtstagsreise in sein Herkunftsland. Da die Sternchen damals schon die Maya-Stätte Chichen Itza besucht hatten, sprangen Cora, Emma, Lara, Nele, Paula und Misiu in das warme Wasser der Karibik, während Balou und Gismo im beinah kreisförmigen heiligen Brunnen nach den dort vermuteten Schätzen tauchten. Anton, Biko, Elli, Lee, Linus und Maunzy vergnügten sich am Ballspielplatz. Maja, Lemmi, Felix, Timmi und Tommi, die bei der Mexiko-Reise nicht dabei gewesen waren, bestaunten die Kukulcan Pyramide. Auf dem Rücken stolzer Jaguare wurden die Sternchen auf die andere Seite des Landes zum Pazifik befördert. Momo, Cedric und Tom schwante Schlimmes beim Anblick des riesigen Ozeans. Doch Zeremonienmeister Benny hatte ein Einsehen und bat Ariane, Minna, Mulle, Susi, Rambo und Timmy, den Trupp über das Wasser zu apparieren. Nur einen Wimpernschlag später stand die Rasselbande an der Chinesischen Mauer. Merle rezitierte aus dem Gedächtnis, dass es sich um ein 2300 Jahre altes Bauwerk handelte, das die Grenze sichern und das Kaiserreich vor Eindringlingen schützen sollte. Nicko ergänzte, dass sich auf über 21.000 Kilometern Mauerabschnitte aus verschiedenen Epochen durch das Hügel- oder Flussland schlängelten. Pauline bat, die Verbotene Stadt zu besuchen, wenn sie schon mal in China wären. Putzige Pandas boten sich als Taxis an und brachten die Rasselbande in die Palastanlage inmitten Pekings, die einst Residenz der Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien war. Der Baukomplex bestand aus 890 Palästen und Pavillons. Fee, Fleckchen und Jule fanden besonders die gelben, geschwungenen Pagodendächer reizend. Highlight der Besichtigung war die Halle der höchsten Harmonie, in der die Sternchen sich ihren Liebsten ganz nah fühlten. Erneut vernahmen die Sternchen Flattergeräusche und erblickten einen Schwarm Kraniche, der sie unter ihre Schwingen nahm. Richtung Westen überflogen sie das Reich der Mitte und winkten den Yakherden, die sie eben erst auf Hippos Tibetreise getroffen hatten. Kaum waren sie losgeflogen, landeten sie an einem länglichen Wasserbecken, in dem sich ein Gebäude spiegelte. Die Sternchen blickten auf und ein schneeweißes Kuppelgebäude mit vier Minaretten verschlug ihnen den Atem. „Das Taj Mahal“ flüsterten Celly, Nele, Nina und Sena andächtig. Wissbegierig erkundeten sie dieses Meisterwerk der Verschmelzung persischer Architektur mit indischen Elementen. Durchbrochener Marmor, Reliefs mit floralen Motiven, edelsteinverzierte Wände und die Harmonie der Proportionen waren eine Liebeserklärung in Stein. Sie hätten ewig durch das Mausoleum und die gepflegten Gärten streifen können, doch ein Stampfen schreckte die kleinen Weltreisenden auf. Dieses Mal waren es keine Kängurus wie zu Nellys Geburtstag, sondern tatsächlich Elefanten! Einst hatten die Dickhäuter das Material für das Grabmal herbeigeschafft, nun würden sie die Sternchen über die Berge des Hindukusch bis zum Iran bringen. Dort stieg die Rasselbande auf fliegende Teppiche um und erinnerte sich einmal mehr an Jojos Feier aus 1001 Nacht. Irgendwie hingen die Dinge alle zusammen, philosophierten Balou und Hippo. Schwupps landeten sie im jordanischen Wüstensand. Auf Kamelen ging es schunkelnd durch eine enge Schlucht, die von bis zu 100 Meter hohen Felsen flankiert wurde. An deren Ende standen alle staunend vor der monumentalen Fassade des Grabtempels, der direkt aus dem Felsen gemeißelt war. „Ich seh rot“, flüsterte Nando irritiert. Gismo und Kaspar klärten ihn auf, dass das am rötlichen Sandstein lag. Durch die Lage an der Kreuzung mehrerer Karawanenwege war Petra einst wichtiger Handelsplatz. Heute begeisterte die Ruinenstadt durch Säulenstraße, Grabtempel, Mosaiken und ein römisches Theater. Apropos: alle Wege führen nach Rom und so ging es quer durch das Mittelmeer, an Ägypten und den griechischen Inseln vorbei in die italienische Hauptstadt. Es war Abend geworden und das Kolosseum, das größte Amphitheater der Welt, war stimmungsvoll beleuchtet. Die Sternchen spürten die Atmosphäre früherer Zeiten, als hier Gladiatoren kämpften. Rusty wusste, dass man die Arena früher sogar für Schiffskämpfe fluten konnte. Von der Engelsburg flogen Scharen von Himmelswesen herbei und machten mit den mittlerweile müden Sternchen einen Panoramaflug über die auf sieben Hügeln erbaute Stadt. Forum Romanum, Circus Maximus, Pantheon, Spanische Treppe und Vatikan sahen aus der Vogelperspektive atemberaubend aus. Pauline und Jasper wurden vom Engel der Unvergänglichen Liebe zur Kuppel des Petersdoms geflogen. Sie blickten auf die Ewige Stadt und erkannten, dass dies heute ihr Familienfenster war. Pauline spürte in ihrem Herzen die unverbrüchliche Verbindung und Liebe zu ihrer Familie. Am Trevi-Brunnen trafen alle wieder zusammen. Die Engel baten die Sternchen, eine Glücksmünze über die Schulter in den Brunnen werfen. Sie taten wie geheißen und saßen im nächsten Augenblick am Lagerfeuer im Regenbogenland. Molly und Joy witzelten: „Pff, in 80 Tagen um die Welt, wir schaffen das an einem Tag“ und alle lachten. Pauline schaute sich nach was Essbaren um und auf Geheiß von Miezi, Jonny und Prinzi wurden die leckersten Köstlichkeiten angeliefert. Als der größte Hunger gestillt war, erhoben sich alle Sternchen und sprachen im Chor an Pauline gewandt:

Liebes Paulinchen, warst deiner Familie heller Sonnenschein
Seit zwei Jahren führst du ein ewiges Leben fern von daheim
Du warst für deine Drina ein Geschenk, ihr kleines Wunder
Machtest zusammen mit Jasper ihr Leben reicher und bunter
In deinem Geburtsjahr wurden die 7 neuen Weltwunder gekürt
Abenteuerliche Reisemittel und Wege haben uns dahin geführt
All unser Tun und all unsere Reisen haben uns eines gelehrt
Ungeachtet Religion oder Herkunft nur die reine Seele uns ehrt
Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – alles hängt zusammen
Freundschaft, Toleranz, Liebe lassen die Herzen entflammen
Das Regenbogenland ist bunt und die Erde dreht sich weiter
In Drinas Herzen bleibst du auf ewig und das macht dich heiter

Pauline stand Pfote in Pfote mit Jasper da und strahlte mit dem Nachthimmel um die Wette. Es war kein Feuerwerk, sondern der Perseidenstrom, der das Firmament erhellte. Millionen von Sternschnuppen fielen glitzernd herab. Alle, die bereits einen Stern erhalten hatten, holten ihn hervor. Alle anderen wurden heute mit einer Sternschnuppe beschenkt. Gemeinsam pflanzten sie an einer besonders schönen Stelle im Regenbogenland ihre Sterne ein, begleitet von guten Wünschen und all ihrer Liebe. Bald würde der Sternenbaum wachsen und blühen. Und jede Sternenblüte würde eine besondere Geschichte erzählen.
Kommentar vom: 13.07.2020
von: Geburtstagsrosen für Sammy
Amber Sun - W. Kordes' Söhne
Wie mit den Lebenszeiten,
so ist es auch mit den Tagen.
Keiner ist uns genug, keiner ist ganz schön,
und jeder hat, wo nicht seine Plage,
doch seine Unvollkommenheit.
Aber rechne sie zusammen,
so kommt eine Summe Freude und Leben heraus.
(Friedrich Hölderlin)


Liebe Nadja, lieber Uwe,
die letzten Tage habe ich sehr viel an euch gedacht. Zum einen weil euer geliebter Sammy heute seinen 10. Geburtstag feiert und ich das aufgeschrieben habe, was Pauline und Jasper mir zugeflüstert haben. Zum anderen natürlich wegen Simon, für den wir alle beten und ganz fest die Daumen drücken. Auch die Rasselbande hat jeden Tag einen Energiekreis gebildet und wünscht dem kleinen Süßen ein Wunder! Unter diesen besonderen Umständen ist der erste Geburtstag, den euer wunderschöner Sammy nicht mehr bei euch feiert, umso schwerer und schmerzlicher. Die kleinen Lang- bzw. Schlappohren sind wunderbare, zarte Seelen, die so viel Liebe, Freundschaft und Glück schenken. Sie lassen unsere Herzen erstrahlen und dieses Strahlen hält an, lange nachdem sie uns verlassen mussten. Denn leider ist ihre Lebensspanne im Vergleich zu unserer viel kürzer und - selbst wenn sie ein langes Kaninchenleben führen - der Abschied gehört dazu. Doch die Liebe bleibt, denn sie ist eine feste und beständige Verbindung. Sie überdauert alles und auch wenn sie manchmal unter einem Steinhaufen voller Kummer verborgen ist, ist sie da. Manchmal blitzt sie wie ein heller Stern durch das Dunkel der Trauer und bringt uns in diesem Moment alle Erinnerungen und Gefühle zurück. Sie hüllt uns in einen Kokon, der uns die Nähe des geliebten Geschöpfs spüren lasst. Erinnert euch besonders heute all der Liebe, die zwischen Sammy und euch geflossen ist. Sammy begleitet euch und euer Leben weiterhin, denn in euren Gedanken und Herzen lebt die Erinnerung und damit er weiter. Ich bin in Gedanken bei euch und wünsche euch Kraft, diesen Tag zu überstehen, und Zuversicht, dass alles gut wird!
Ganz herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen

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Zehn Tage hatten es die Sternchen etwas ruhiger angehen lassen. Erstmalig seit einem Jahr waren drei besondere Tage vergangen, ohne dass eine Reise unternommen worden wäre oder ein von langer Hand geplantes Event stattgefunden hätte. Die Geburtstage von Lara und Lee sowie der Sternchengeburtstag von Biko waren jeweils mit einem besonders leckeren Frühstück, einem entspannenden Tag am See oder im Wald sowie einem gemütlichen Lagerfeuer am Abend ausgefüllt gewesen. Natürlich hatte jedes dieser Sternchen am Abend seines besonderen Tages das Familienfenster aufgesucht und hatte in glücklichen Erinnerungen geschwelgt und sich einem Austausch der Herzensbotschaften mit seiner Familie hingegeben. Nun stand bald Sammys Geburtstag bevor. Seine Erdenfamilie hatte große Sorgen, da nicht klar war, ob Sammys Nachfolger eine plötzliche und schwere Erkrankung überstehen würde. Seitdem ließ Sammy seine hübschen Schlappohren noch ein bisschen mehr hängen, denn er wollte seine Nadja und seinen Uwe glücklich sehen. Die Rasselbande hatte täglich ihren berühmten Energiekreis gebildet und hoffte zusammen mit Sammy inständig auf das Beste. Um ihn abzulenken und um seinen ersten Geburtstag, den er im Regenbogenland verbrachte, gebührend zu feiern, hatten Pauline und Jasper eine Idee beim Organisationskomitee vorgetragen, der sofort alle Sternchen zugestimmt hatten.

Sammy lag zusammengerollt in seiner Hängematte und wurde rechts von seinen Kaninchenkumpels Pauline und Jasper sowie links von Celly und Jimmy flankiert. Jimmy passte wie ein Luchs auf, dass Sammy nichts von den hinter seinem Rücken stattfindenden Vorbereitungen mitbekam. Jeder wusste doch, dass Kaninchen nicht nur unglaublich neugierig waren, sondern dass sie mit ihren Lauschern sehr gut hörten. Doch Sammy schlief so tief, dass ihm die ganze Aufregung entging. Erst als Pauline ihn liebevoll knuffte und Jasper ihn hinter den Ohren kraulte, blinzelte er und schaute sich um. Er sah in die Gesichter seiner Freunde von der Rasselbande, die ihn allesamt anstrahlten. Er konnte nicht anders und strahlte zurück. Nicko und Maunzy übernahmen die Rolle der Kapellmeister und die Sternchen sangen a capella für Sammy:

Zum Geburtstag lieber Sammy gratulieren dir herzlich wir alle
Wir wollen dich aufheitern, damit die Wehmut dich nicht befalle
Dein erster Ehrentag ohne Nadja und Uwe macht schwer dein Herz
Etwas fröhlicher wirst du gleich werden angesichts unseres Konzerts

Bevor Sammy wie ein Fragezeichen dreinblicken konnte, spielte Hippo auf dem Saxophon eine jazzige Version von „Happy Birthday“ und der Rasselbande-Chor summte und schunkelte mit. Pauline forderte Sammy zum Tanz auf und gemeinsam drehten sie ein paar Pirouetten eines phantasievollen Tanzes. Alle klatschten in die Pfoten und nahmen Sammy in ebendiese, um ihn zu beglückwünschen. Die Mädchen busselten den süßen Kerl ordentlich ab, während die Jungs ihm väterlich auf die Schulter klopften. Schüchtern traten Fleckchen und Lemmi nach vorne und überreichten Sammy einen hübsch gebundenen Strauß aus Löwenzahn, Petersilie, Basilikum, Möhrenkraut und Kohlrabiblättern und flüsterten „Für dich als Wegzehrung.“ Das musste man Sammy nicht zwei Mal sagen! Momo und Gismo führten den kauenden Sammy zur Festwiese. Die Geburtstagstafel war mit weißen Damasttischdecken und kleinen Vasen voller Kräuter und wohlschmeckender Blumen dekoriert. Sammy fiel auf, dass lauter dreiblättrige Kleeblätter auf die Tischdecke gedruckt waren. Zudem war sein Platz mit unzähligen Töpfchen voller Klee geschmückt, in denen eine kleine Harfe steckte. Die Engel und Feen fingen umgehend mit dem Servieren an und bald waren alle eifrig damit beschäftigt, die Unmengen an Köstlichkeiten, die mit dem Wind und auf den Strahlen der Sonne angeliefert worden waren, zu verzehren. Zum Abschluss des köstlichen Frühstücks wurde Champagner kredenzt und Balou sprach einen Toast auf Sammy aus:

Sammy, gemeinsam trinken wir nun auf dein Wohl
Errätst dann leichter, wofür der Klee steht als Symbol

Alle hoben die Gläser auf Sammys Wohl. Anton und Elli echoten schon leicht angesäuselt „auf dein Wohl“ und alle wiederholten diesen Toast. Ariane kam mit einem überdimensionalen Topf voller dreiblättriger Kleeblätter auf Sammy zu, den sie ihm mit einem Knicks überreichte und sprach:

Mein Geburtstag im März fällt auf den Tag des Glücks
Ich hab dir zu deinem Ehrentag gebracht davon ein Stück
Das Kleeblatt ist nicht nur für Fortuna ein bekanntes Symbol
Steht für ein Land, in dem Kaninchen sich fühlen pudelwohl
Ist ein Paradies mit reichlich Futter frisch, saftig und grün
Die quirlige Hauptstadt dieses Inselstaates heißt Dublin

Die Sternchen klatschten voller Vorfreude in die Pfoten, als sie Sammys überraschtes und glückliches Gesicht sahen. Er freute sich mindestens genauso wie Pauline auf das saftige Gras, das ihn auf der Grünen Insel Irland erwarten würde. Das Organisationskomitee Nelly, Benny und Axel bedeutete der Rasselbande, sich bei den heutigen Apparier-Meistern Jojo, Miezi, Susi, Merlin, Rambo und Timmi einzufinden. Kaum hatten sich die Sternchen um sie versammelt, wurden sie von einer gedanklichen Bö erfasst und standen in Connemara an der stark zerklüfteten Westküste der irischen Insel. Die Sternchen atmeten die salzige Luft des Atlantiks ein und genossen die leichte Brise, die ihr Fell wohlig verwuschelte. Karge Hochebenen, weiße Strände, üppig blühende Wiesen und Hecken, klare Bergseen, von kniehohen Steinmauern umgebene Äcker und heidebedeckte Torfmoore verzauberten die Rasselbande. Hier konnten sie sich gut vorstellen, dass Leprechauns – bärtige, zwergenhafte Kobolde in grüner Kleidung – mit Feen und anderen Naturgeistern den verborgenen Goldtopf am Ende des Regenbogens bewachten und darüber hinaus viel Schabernack trieben. Merle und Pietsch führten die illustre Reisegesellschaft vorbei an grasenden Schafen, reetgedeckten Hütten und den in den torfigen Sümpfen halbwild lebenden Connemara Ponys nach Killary Harbour, dem einzigen Fjord Irlands. Während Cora, Emma, Nele, Lara, Paula und Gismo einem erfrischenden Bad nicht widerstehen konnten und fröhlich in den Wellen plantschten, wurde Maja von Sam sowie Cedric, Kaspar, Nando und Timmy zum nahe gelegenen Wasserfall begleitet. Begeistert erinnerte sie sich an ihre erst kürzlich stattgefundene Reise nach Island. Molly und Joy lachten über die Straßenschilder, die sie nicht lesen konnten. Dora klärte sie auf, dass dieser Fleck des Landes urtypisch war und noch die gälische Sprache gepflegt wurde. Über Muckanaghederdauhaulia, den Ort mit dem längsten Namen Irlands, und Galway mit seinen verwinkelten Gassen ging es in den Burren Nationalpark, der durch seine hellgrauen, porösen Kalksteinplatten einer Mondlandschaft glich. Angeblich hatte diese Karstlandschaft den Fantasy-Schriftsteller Tolkien zum Schauplatz Mittelerde in seinem berühmten Werk „Herr der Ringe“ inspiriert, wie Purzel zu berichten wusste. Zwischen den Felsspalten leuchteten blauer Enzian, violettes Knabenkraut und goldene Sonnenröschen. Wilde Orchideen und seltene Schmetterlingsarten brachten Fee, Jule und Maja in Verzückung. Ehrfürchtig stand die Rasselbande vor dem Poulnabrone Dolmen, einem Megalithgrab, das viele tausend Jahre alt sein sollte und eine rätselhafte Aura versprühte. Rusty und Tom drängten die Sternchen weiter zu den Cliffs of Moher, steilen Klippen, die 200 Meter tief und fast senkrecht in den tosenden Atlantik abfielen und sich über 8 Kilometer erstreckten. Felix und Jonny schauten furchtsam nach unten und staunend nach rechts und links. Die Natur war wahrlich das größte aller Wunder! Fröhlich winkten Minna und Mulle ihren Freunden, den Papageientauchern zu. Bommel und Linus zuliebe, die immer für einen Spaß zu haben waren, machten die Sternchen einen Abstecher nach Limerick. Nach dieser von den Wikingern gegründeten Stadt war die kurze, scherzhafte Gedichtform benannt. Bei einer Rast probierten die kleinen Kobolde Irish Stew und Guinness, das ihre Zungen löste. Prompt fielen ihnen unzählige Limericks ein, die sie sich gegenseitig vorsagten und herzhaft darüber lachten, bis sie Adare erreichten. Mit seinen reetgedeckten Häuschen wirkte Irlands schönstes Dorf sehr pittoresk. Entlang der spektakulären Panoramastraße Ring of Kerry entfaltete sich die atemberaubende Schönheit von schroffen Klippen, grünen Berghängen und dem Atlantik mit seinen Sandstränden und Buchten. Immer wieder stoppte die Rasselbande, weil sich Sammy zusammen mit Pauline und Jasper an dem saftigen Gras gütlich tat. In der für ihr gleichnamiges Bier bekannten Stadt Kilkenny schnupperten die Sternchen hinter mittelalterlichen Mauern an den prächtigen Rosen im Garten des Schlosses. Die Hauptstadt Dublin war Höhepunkt und Abschluss der Reise auf die grüne Insel. Zwischen Tradition und Moderne hatte sich der einstige Königssitz zu einer quirligen Metropole entwickelt. Die Sternchen klapperten einige der über 800 Pubs ab, genossen mehr als ein frisch gezapftes Guinness und die Livemusik des Irish Folk und landeten letztendlich wegen ihrer Vorliebe für Verkleidungen im Carnival Pub. Dort lief gerade eine Aufführung typisch irischer Tänze und Lina, Luna, Nele, Nina und Sena, die seit jeher begeistert waren von Riverdance und Lord of the Dance, hielt es nicht länger auf den Stühlen. Sie schlossen sich zu keltischen Rhythmen dem virtuosen Stepptanz an und bezauberten ihr Freunde. Ob es am Guinness oder der mitreißenden Musik lag, plötzlich fanden sich die Sternchen am Lagerfeuer im Regenbogenland wieder. Das Feuer knisterte und Shiva spielte virtuos auf einer Keltischen Harfe und sorgte weiter für irische Stimmung und Lebensfreude. Gerade als es sich Sammy auf einer Picknickdecke gemütlich machen wollte, stupsten ihn Pauline und Jasper an und führten ihn zu seinem Familienfenster. Er freute sich, seine Liebsten zu sehen und hoffte inständig, dass ihnen ein weiterer Verlust erspart bliebe. Sammy spürte all die Liebe, die ihn zu Lebzeiten begleitet hatte. Er wusste nicht, wieviel Zeit vergangen war, als die drei Langohren vom Waldmann abgeholt und zum Lagerfeuer zurückgebracht wurden. Misiu und Prinzi richteten Worte der Freundschaft und des Mitgefühls an Sammy:

Liebster Sammy, dein 10. Geburtstag wurde groß gefeiert in Irland
Hast genossen reichlich frisches Gras auf diesem hübschen Eiland
Klee, keltische Kreuze, Klippen und Kobolde vorhanden im Übermaß
Neben Grünfutter hast gekostet Whiskey, Irish Coffee und Guinness im Glas
Zudem gälische Wörter, scherzhafte Reime und Stepptanz uns erfreuten
All diese Erfahrungen und Abenteuer deine Wehmut etwas zerstreuten
Deinen Erdenliebsten du fehlst so sehr, für sie warst du wie ein Sohn
Mussten dich gehen lassen nach neun wunderschönen Jahren schon
In Nadjas und Uwes Herzen hast du gebracht grenzenlose Freude
Unendlich wunderbare Erinnerungen bleiben auf ewig davon Zeuge

Pauline und Jasper hakten sich bei Sammy ein und alle anderen Sternchen folgten ihrem Vorbild. Gemeinsam bildeten sie einen Kreis voller Energie, Liebe und Freundschaft.
Antwort vom: 13.07.2020
von: Nadja & Uwe mit Sammy
Baccara - Francis Meilland
Danke liebe Drina!
Hallo Drina!
erst mal eine tolle Geschichte!!! Vielen herzlichen Dank!!! -:)
Tut mir leid, dass ich erst so spät antworte... gestern waren wir nicht ganz in der Lage...wir waren die letzten Tage schon im Gedanken an Sammy so traurig... Du hast dir, wie immer sehr viel Mühe & Gedanken gemacht und deshalb wollten wir deine Geschichte auch entsprechend würdigen und haben uns gerade bewusst dafür Zeit genommen, um es in Ruhe durchzulesen... du kannst wirklich toll mit Worten umgehen und findest auch immer die richtigen Worte. Ganz Bewundernswert, liebe Drina!!!!
Wir haben sie mit einem lachenden & einem weinenden Auge gelesen. Deine lieben Worte und die Vorstellung, dass unser SammyBärchen so einen schönen Geburtstag erleben durfte... tröstet uns sehr!! DANKE!!!

Herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit
Nadja & Uwe mit Sammy im Herzen
Kommentar vom: 02.05.2020
von: ... und noch eine Rose für den Süßen
Kordes' Rose Bengali - W. Kordes' Söhne
Es gibt Geschöpfe, die erhellen den Tag,
der vorher dunkel und kalt war,
indem sie deine Seele mit ihrer Art wärmen
und mit ihrer Herzlichkeit das Herz berühren.
(unbekannt)

... und gleich noch eine Geschichte, um den Wonnemonat gebührend zu begehen!

Ganz liebe Grüße und viele Kuschler an die beiden Langohren
Drina mit Pauline und Jasper im Herzen und Mimmi und Milko an meiner Seite

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Mit einer Party zum Abschluss des Ehrentags von Cora und Balou war die Rasselbande nicht nur in den Mai getanzt, sondern nahtlos in die nächsten Feierlichkeiten: Majas 13. und Lunas 14. Geburtstag. Die Sternchen waren froh, dass zwei Geburtstage anstanden, denn trotz allen Wissens über die Unvergänglichkeit der Liebe schwang an Sternchengeburtstagen immer Wehmut mit. Alle vermissten ihre Erdenfamilie besonders stark und erinnerten sich schmerzlich an die Stunden des Abschieds. Ein Geburtstag war einfach fröhlicher! Da Lunas Frauchen auch schon im Regenbogenland weilte und sich dieses traurige Ereignis am darauffolgenden Tag zum ersten Mal jährte, hatte Luna bei Zeremonienmeister Benny vorgesprochen und gebeten, nur mit ihrer geliebten Gabriele und deren Tochter Alexandra zu feiern. Sie hatte bereits einen Geburtstag mit der Rasselbande verbracht und Maja würde an ihrem ersten Wiegenfest im Regenbogenland mehr Zuspruch als sie benötigen. Benny hatte diesem Wunsch gerne zugestimmt. Luna ahnte nicht, dass sie dennoch eine Überraschung erwartete.

Während die Sternchen ausgelassen tanzten, wurde Maja um Mitternacht in Begleitung von Sam vom Engel der Unvergänglichen Liebe zu ihrem Familienfenster geflogen. Im stummen Zwiegespräch der Herzen fühlte sie die unendliche Liebe, die ihr ihre Menschen und ihr Bruder entgegenbrachten. Maja wusste, dass auch ihre Erdenfamilie sich über ihre Herzensbotschaften freute. Ihrem Bruder Willi schickte sie viele Sternenküsschen zum Geburtstag. Es waren wunderschöne innige Momente, in denen Maja das feste Band der Liebe zwischen ihnen spürte.

Als alle Sternchen wieder am Strand vereint waren, wurden Luna und Maja geherzt, geküsst und umarmt, was das Zeug hielt. Die Rasselbande sang gleich zwei Mal hintereinander laut „Happy Birthday“ und die beiden Jubilarinnen hatten Freudentränen in den Augen. Als sie dachten, es wäre an der Zeit schlafen zu gehen, traten Misiu und Purzel vor die versammelte Gesellschaft und verkündeten:

Liebe Luna, du feierst heute mit deinen Menschensternchen
Das war mit Zeremonienmeister Benny so abgesprochen
Wir kommen natürlich von Herzen gern nach deiner Bitte
In unseren Gedanken feierst du dennoch in unserer Mitte
Doch du kennst uns zu gut, wir wären nicht die Rasselbande
Wenn wir nicht hätten eine Überraschung gebracht zustande
Schön, lyrisch und romantisch wie der Mond ist dein Name
Eine Reise dorthin unternehmen gemeinsam die drei Damen

Ein golden blinkender Schweifstern landete direkt vor Luna. Sie erblickte ihre unvergessene und über alles geliebte Gabs sowie Alexandra. Sie rannte glücklich in ihre Arme, ließ sich ihr hübsches Gesicht abbusseln und bestieg den Kometen, der die drei zum Mond bringen würde. Ein Treffen mit dem Mann im Mond, ein paar schwerelose Hüpfer in die mit dem geliebten Matsch gefüllten Krater und schließlich ein Picknick im Mondenschein erwartete die drei Mädels. Die Sternchen winkten ihnen singend nach:

Fly me to the moon
Let me play among the stars

Maja seufzte glücklich; das Seufzen ging in ein herzhaftes Gähnen über und alle Sternchen begaben sich müde in ihre Hängematten. Maja schlief rasch und an Sam und ihre Freunde Momo, Molly, Joy, Kaspar und Nando gekuschelt ein. Im Traum stand sie am Familienfenster und fühlte sich ihrer Erdenfamilie ganz nah. Maja spürte im Schlaf Anjas Hand, die über ihr Köpfchen, ihren Hals und ihren Bauch strich. Sie hörte auch Anjas Stimme, die ihr liebevoll und melodisch ins Ohr flüsterte und sie Zuckerschneckchen und kleine Bou nannte. Aber es war nicht Anjas Stimme, es war der Sternchen-Chor, der nach einem gelungenen Probelauf hinter der Scheune mit Jojo, Merlin und Shiva anstimmte:

Liebste Maja, zum Geburtstag wir herzlich gratulieren
Du bist noch müde, kannst dich schwer orientieren
Im Regenbogenland du feierst dein erstes Wiegenfest
Mit jedem Schnaufer die Liebe deiner Familie atmest
Dein Ehrentag soll ausgelassen und fröhlich sein
Er beginnt mit einem Frühstück lecker und fein
Dabei wir stoßen an auf dein Wohl mit Schaumwein
Und knutschen und knuddeln dich hübsches Fräulein

Maja wippte beim Lied fröhlich mit, denn sie wusste, dass ihr Glück in die Herzen ihrer Menschen fließen würde. Sam war der erste, der seine Freundin liebevoll in die Pfoten nahm, ihr herzlich gratulierte und sie ganz fest umarmte. Ein Sternchen nach dem anderen drängelte sich zu Maja und beglückwünschte sie zum 13. Geburtstag. Es fühlte sich an, als ob ihre Familie sie mit Küsschen überschüttete. Balou und Hippo hatten die ganze Nacht kein Auge zugetan, denn nach der rauschenden Party hatten sie noch lange in den Mond gestarrt, an Luna und Gabs gedacht und sich manchen Schwank aus ihrem Erdenleben erzählt. Als es dämmerte, beluden sie vorsichtig die Bollerwägen mit Champagnerflaschen und –flöten, die sie nun mit Bommel und Rambo herbeizogen. Cedric, Pietsch, Rusty und Tom halfen ihnen beim Verteilen der gefüllten Gläser und gemeinsam tranken alle auf Maja und in Gedanken auch auf Luna. Die Engel und Feen hatten in der Zwischenzeit am Strand für das Frühstück eingedeckt. Namensvetterin Maja und Püppchen Jule setzten dem Geburtstagskind einen Blumenkranz aus den ersten erblühten Maiglöckchen auf. Miezi und Felix auf der einen und Mulle und Jonny auf der anderen Seite hakten sich bei Maja unter und führten sie an ihren mit weißen, gelben und grünen Bändern geschmückten Platz. Die Biertische waren mit edlen Damasttischdecken mit hellgrünen Punkten aufgehübscht. Kleine Glasvasen waren mit zartgrünen Bändern umwickelt und enthielten betörend riechende Maiglöckchen. Kaum hatte Maja sich gesetzt, trugen die Engel und Feen allerlei Leckereien auf. Alles war auf silbernen Servierplatten angerichtet, hübsch anzusehen und schmeckte köstlich. Nele, Nina und Sena traten nach einiger Zeit nach vorne:

Entzückende Maja, wir hoffen, du hast gut gespeist
In der letzten Zeit wir sind viel und weit gereist
Zu deinem ersten Wiegenfest bleiben wir hier
Wir tummeln uns fröhlich in unserem Revier
Auch in bekannter Gegend man überraschen kann
Wir spazieren zu unserem Freund, dem Waldmann

Maja klatschte vor Begeisterung in die Pfoten. Wie alle Sternchen liebte sie den Waldmann und freute sich auf ein Wiedersehen. Abgesehen davon war der Spaziergang zu seinem Haus immer ein kleines Abenteuer, denn wundersamerweise veränderte sich der Weg dorthin jedes Mal. Merle kam zu Maja gelaufen und der Spaziertrupp setzte sich in Bewegung. Als sie an der Scheune vorbeikamen, hörte Maja Geräusche, doch Linus lenkte sie schnell ab, indem er auf einen Schmetterling zeigte, der von Blume zu Blume flog. Im Wald wuselte es vor Tieren, die aus dem Süden zurückgekehrt oder aus dem Winterschlaf erwacht waren. Durch die dichter werdenden Blätter der Laubbäume zeigte Lee ihnen ein Rehkitz, das sich im Unterholz versteckte. Ganz leise gingen sie weiter, um das niedliche Tierkind nicht zu erschrecken. Als die Sternchen ihre Lichtung erreichten, sahen sie überrascht, dass das Gras über Nacht gewachsen war. Es stand so hoch, dass sich auf der Wiese Bienen, Hummeln und die ersten aus Afrika zurückgekehrten Distelfalter tummelten. Ein Meer voll gelber Blütenköpfe des Löwenzahns bedeckte das Grün. Celly entdeckte am Waldrand Maikäfer, die vier Jahre unter der Erde als Larve gelebt hatten und nun an die Oberfläche krabbelten. Von überall her hörte man hungrige Vogelkinder nach ihren Eltern und Nahrung krähen. Nach der nächsten Biegung kam das Haus des Waldmanns in Sicht. Er erwartete die kleinen Spaziergänger bereits und bot ihnen in seinem Garten leckeren Kakao und eine schmackhafte Auswahl von Brigittes Torten und Kuchen an. Maja lehnte sich zurück, erfreute sich an dem weiß und violett blühenden Flieder und dachte bei sich, was für ein schöner Tag das doch war. Der Mai verdiente seinen Namen als Wonnemonat. Axel bedankte sich zwinkernd beim Waldmann für die Gastfreundschaft und gab das Zeichen zum Aufbruch. Da ging doch etwas vor, dachte Maja erneut, aber dieses Mal lenkten Anton und Elli sie ab, indem sie an ihr vorbeisausten und sangen: „Wir treffen heute uns're Freundin Biene Maja - Diese kleine, freche Biene Maja - Maja, alle lieben Maja“. Maja schmunzelte; den beiden Schlawinern konnte man einfach nie böse sein. Gismo hatte die Aufgabe des Wanderführers von Merle übernommen und schlug einen unbekannten Weg zur Festwiese ein. Die Sternchen stießen tiefer in den Wald vor; es war ganz still und ziemlich dunkel. Im trockenen Laub raschelte es unheimlich. Zur Aufheiterung sangen Dora, Emma und Paula ein kleines Lied, in das Cora, Lara und Nele als zweite Stimme einfielen:

Im Mai blüht sogar der Wind,
gelb ist alles von den Pollen.
Es pfeifft und summt und singt,
die Natur tanzt aus dem Vollen.
(Beat Jan)

Ariane, Biko, Nicko und Maunzy pfiffen fröhlich mit und Pauline, Jasper und Sammy schlugen rhythmisch ein paar Haken dazu. Die unheimliche Stimmung war wie weggeblasen und bald lag das dunkle Waldstück hinter ihnen. Die Sternchen kamen an eine Wiese, legten eine kurze Rast ein und wärmten sich in der Sonne auf. Gismo und Lina flüsterten miteinander und Lina gab das Signal zum Weitermarsch. Maja wurde das Gefühl nicht los, dass ihr noch eine Überraschung bevorstand. Und tatsächlich, als sie nach kurzer Zeit auf die Festwiese einbogen, blieb Maja wie angewurzelt stehen: mitten auf der Wiese stand ein kunstvoll verzierter Maibaum, dessen Krone von einem Kranz aus Tannengrün geschmückt wurde. Um ihn herum war eine riesige Festtafel aufgebaut. So viele sind wir doch gar nicht, flüsterte Maja, als aus der Scheune der Waldmann und in seinem Gefolge unzählige unbekannte Sternchen traten. Maja schaute aus großen Kulleraugen ihre Freunde an. Susi und Jimmy klärten sie auf:

Heute leisten uns Gesellschaft viele kleine Stern
Ihre Menschen sie lieben und sich erinnern gern
Doch auf den Rosenseiten gingen sie leider unter
Machte den Kummer bei den Familien noch dunkler
Sie wurden zum Glück geholt aus dem Vergessen
Man ihrer gedenkt in Wort und Rosen angemessen
Zum Dank die Sternchen schenken dir diesen Maibaum
Er steht so fest wie die Liebe überdauert Zeit und Raum
Maja, du bleibst immer Anjas Bou, ihre beste Freundin
In der Unvergänglichkeit der Liebe ist des Lebens Sinn

Die auf den Gedenkseiten zunächst „vergessenen“ Tierseelen nahmen alle der Reihe nach Maja in die Pfoten und dankten ihr, denn Majas Tiermama hatte ihre Tiereltern getröstet. In diesen Umarmungen spürte Maja all die Liebe ihrer Erdenfamilie und bekam feuchte Augen. Nelly klopfte gegen ein frisch gefülltes Champagnerglas und bat alle Sternchen - die Rasselbande und die Geburtstagsgäste - zu Tisch. Alle zusammen genossen die köstlichen Speisen und amüsanten Unterhaltungen. Sam bat Maja zum Tanz und bald schlossen sich ihnen alle Sternchen an. Ausgelassen tanzten sie um den Maibaum in den jungen Frühling. Später führte der Waldmann Maja, die sich Sam, Fee, Minna und Gismo als Begleitung ausgesucht hatte, zu ihrem Familienfenster. Voller Glück sah Maja dort ein Lichtlein leuchten, das ihr den Weg zu den Herzen ihrer Liebsten wies.
Antwort vom: 02.05.2020
Baccara - Francis Meilland
Liebe Drina!
Danke für die schöne Geschichte! Ist dir wieder gut gelungen!
Lenkt etwas von den depriemirenden Umständen ab...
Es kann nur besser werden.

Liebe Grüße in Sterchen-Verbundenheit
Nadja mit Sammy im Herzen
Kommentar vom: 02.05.2020
von: Eine Rose für Sammy
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Die Seele dein
ging auf die große Reise.
Doch immer werden wir zwei
verbunden sein
Auf eine stille wundervolle Weise.
(Regina Thaeder)


Liebe Nadja,
auch wenn die derzeitige Situation mit der Pandemie furchteinflößend ist und eine große Unsicherheit im Alltagsleben mit sich bringt, dürfen wir nicht verzweifeln. Mit der Unterstützung unserer geliebten Sternchen finden wir die Kraft, diese ungewohnte Zeit durchzustehen. Die Sternchen werden im Mai von einer Festivität in die nächste stolpern. Daher poste ich heute gleich die letzten beiden Geschichten und wünsche dir ein bisschen Freude und Ablenkung.
Viele Grüße in herzlicher Sternchen-Verbundenheit
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen

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Der an Feierlichkeiten reiche April neigte sich seinem Ende zu. Der letzte Tag des Monats hielt für die Sternchen nochmal einen doppelten Anlass zum Feiern bereit: Cora beging ihren 14. Geburtstag, während Balous Regenbogenreise sich bereits zum zweiten Mal jährte. Da beide zu Erdenzeiten mit ihren Familien gerne und ausgiebig in der Natur unterwegs gewesen waren, hatte das Organisationskomitee Nelly, Axel und Benny in Absprache mit der Rasselbande entschieden, aus zwei eins zu machen und einen gemeinsamen „Wandertag“ für die beiden Jubilare zu veranstalten.

Fröhliches Vogelgezwitscher läutete den Tag ein. Der Himmel war strahlend blau und voller Schäfchenwolken, die gemächlich weiterzogen. In der Luft, die zart nach Frühlingsblumen roch und ganz klar war, tänzelten die ersten Bienen und Hummeln. Die Sonnenstrahlen wärmten das Fell angenehm. Cora lag eng an Dora, Emma und Paula gekuschelt. Balou räkelte sich zwischen Hippo, Jimmy und Susi und schnarchte leicht. Ein immer lauter werdendes Summen und Brummen weckte die beiden Ehren-Sternchen sowie ihre sich nur schlafend stellende Eskorte. Als der Summton ganz nah und laut war, blinzelten Cora und Balou etwas verschlafen und blickten der Rasselbande direkt in die Augen. Unerwartet flott waren die beiden auf den Pfoten. Unter Merles Regie sangen die Sternchen zuerst an - ladies first - Cora gewandt:

Liebste Cora, zum Geburtstag wir wollen dir ein kleines Liedchen singen
In allen Zeilen wird die grenzenlose Liebe deiner Familie mitschwingen
Sie vermissen unendlich dein freundliches und engelhaftes Wesen
Eure tiefe Verbindung kann man aus vielen lieben Worten herauslesen
Du kamst aus den Tierheim, warst mit vier Monaten noch sehr jung
Brachtest in das Leben von Birgit und Klaus tierischen Schwung
Zusammen seid ihr lang über weite Felder und grüne Wiesen gestreift
Lerntet euch dabei kennen, fasstet Vertrauen, seid zusammen gereift
Diese glücklichen Erinnerungen wiederbringen soll dir ein Tag in der Natur
Jeder Baum, jeder Strauch, jeder Weg lässt auferstehen die Liebe pur

Bevor die Rasselbande sich reflexartig auf das Geburtstagskind stürzen konnte, klatschte Benny in die Pfoten und übergab den Taktstock an Bommel. Der Chor sammelte sich kurz und sang dann für Balou ganz harmonisch:

Liebster Balou, vor zwei Jahren schon du gingst über den Regenbogen
Marika weinte um dich, denn ihr Herz war dir für immer zugeflogen
Du wurdest herumgereicht vom ersten, zum zweiten, zum dritten
Würdevoll du warst, hast daher in deinen ersten 2 Lebensjahren gelitten
Das große Glück deines Hundelebens fandest du im vierten Anlauf
Du durftest sein wie du warst, Frauchen nahm alles für dich in Kauf
In der freien Natur seid ihr gemeinsam gewandert kilometerweit
Habt sehr genossen das Gefühl von Unbeschwertheit und Freiheit
Bei Wanderungen im Wald und am Wasser warst du in deinem Element
So soll der heutige Tag werden – genieß davon jeden einzelnen Moment

Kaum war der letzte Ton verklungen, gab es kein Halten mehr. Die Rasselbande stürmte auf Cora und Balou zu und umarmte und küsste sie in wildem Durcheinander. Die fröhlichen Glückwünsche zum Geburtstag und die tröstenden Worte zum Gedenktag wechselten einander ab. Hippo freute sich aus tiefstem Herzen für seinen alten Weggefährten Balou, denn so konnte nur wenig Wehmut aufkommen. Die beiden Jubilare wurden untergehakt und feierlich zur Festwiese geleitet. Die Engel und Feen warteten bereits, um all die in unvorstellbaren Mengen gelieferten Köstlichkeiten zu servieren. Ganz alleine hatte sich Hippo heute um den Champagner gekümmert und sprach jeweils einen warmherzigen Toast auf Balou und Cora aus, den die ganze Rasselbande zwischen wohligem Schmatzen und genießerischem Schlürfen wiederholte. Die nächste Stunde verging mit maßlosem Schlemmen der jeweiligen Lieblingsleckereien und fröhlichem Geplauder und Gelächter, als Lina und Biko aufstanden und ankündigten:

In euren beiden Namen zwei gleiche Buchstaben enthalten sind
A und O, die Bedeutung dieses Sprichworts kennt ein jedes Kind
Jedes Ende ist zugleich stets der Anfang von etwas Neuem
Werden und Vergehen in der Natur uns trösten und erfreuen
Darum schwärmen wir aus zum Aufenthalt in Wald und Flur
Finden heute Gefallen an den vielfältigen Wundern der Natur

Cora und Balou fielen sich vor Freude um den Hals. Beide waren unglaublich gerne durch die Lande gewandert und hatten die ausgedehnten Streifzüge mit ihren Menschen unendlich genossen. Was für eine schöne Idee, diesen für beide so besonderen Tag auf diese Weise zu begehen und dabei die Erinnerung an wunderschöne und innige Stunden mit ihren Liebsten heraufzubeschwören! Axel und Benny ließen die Jubilare zudem wissen:

Wir gemeinsam stromern und streifen durch die Gefilde
Doch magischerweise sieht jeder Jubilar andere Bilder
Balou erinnert sehr gern die Touren im Schwarzwald
Cora liebte in der hessischen Senke den Aufenthalt
Zusammen wir wandern, doch Unterschiedliches sehen
In den Bollewägen Delikatessen zur Verfügung stehen

Wie aufs Stichwort rumpelten Lee, Linus, Misiu und Rusty mit Bollerwägen voller Köstlichkeiten herbei. Pauline seufzte erleichtert auf und erntete Gelächter von Cedric und Tom. Jasper nahm sie liebevoll in die Pfoten und zusammen mit Sammy hoppelten sie Haken schlagend davon. Lara und Nele setzten sich an die Spitze des Wandertrupps; bald war der Wald erreicht. Balou reckte seine Nase in die Luft und schnupperte, denn er liebte es, den Wald einzuatmen: er sog den Duft von feuchter Erde, Blättern und Nadeln, Harz, Walderdbeeren und Waldmeister tief in sich auf und fühlte sich in diesem Moment eins mit dem Wald. Die aus dem Süden zurückkehrende Nachtigall bezauberte Nele, Nina und Sena mit ihrem wohltönenden Gesang. Hungrig wuselten die aus dem Winterschlaf erwachenden Igel umher und raschelten dabei im trockenen Laub. Balou blickte Hippo auffordernd an und wie auf ein geheimes Kommando veranstalteten sie wie in alten Zeiten ein kleines Wettrennen Flanke an Flanke. Im nächsten Moment schalteten sie dann gemeinsam in den Schnüffelmodus. Pietsch und Rambo applaudierten ihnen zu der beeindruckenden Sprinteinlage und machten es ihnen nach. Sanfte Hügel und kleine Teiche erinnerten Cora an die herrlichen Spaziergänge und ausgiebigen Wanderungen ihres Erdenlebens. Als sie eine Wiese voller Margeriten erreichten, stürzte sie sich glücklich in die weiße Blütenpracht. Fee, Jule, Maja und Minna pflückten geschwind ein paar der hübschen Blumen und flochten geschickt einen Kranz, den sie Cora aufsetzten. Wie entzückend Cora damit aussah! Durch ein grünes Tal und über etliche weite Felder folgten die Sternchen einem sanft ansteigenden Weg zu einer Burgruine. Miezi, Felix und Jonny stupsten Mulle an, denn vor kurzem hatten sie auf der schottischen Insel Mull einige Burgen und auch Ruinen gesehen. Alle genossen den herrlichen Ausblick auf die vor ihnen liegende Landschaft. Die grünen Wiesen voller Gänseblümchen und Löwenzahn und die braun- und ockerfarbenen Felder ergaben ein hübsches Muster. Sie erfreuten sich am Anblick schmucker Fachwerkhäuser, kleiner Weinberge und der weiß bis zartrosa blühenden Obstbäume. Auf dem Weg nach unten kam die Rasselbande an einen Bach. Gismo, Kaspar und Nando krochen begeistert unter einem Tunnel aus kunstvoll gefächerten Farnen hindurch. Balou trank genüsslich das kühle, erfrischende Wasser. Dann stapfte er wie ein Kneippianer glücklich den Bachlauf auf und ab. Der sanfte Klang des plätschernden Wassers lud die kleinen Wandersleut zu einer Rast ein. Der Inhalt der Bollerwägen wurde gänzlich geplündert und für den weiteren Marsch nahmen Jojo, Molly, Momo, Anton, Elli, Joy, Merlin und Shiva nach der Pause darin bequem Platz, ließen sich kutschieren und winkten ihren Freunden majestätisch zu. Als die Wandergruppe einen Fluss überquerte, konnten die Sternchen sich im Wasser tummelnde Enten und Kormorane auf Fischjagd beobachten. Ein Riesenstein deutete auf einen früheren Kultplatz hin und erinnerte die Rasselbande ebenfalls an ihre Reise nach Schottland. Über eine Sandsteinbrücke ging es wieder tiefer in den Wald hinein. Das zartgrüne Blätterdach war noch nicht so dicht und ließ das Licht der Sonne in sanften goldenen Strahlen durch. Vom weißgrünen Blütenteppich aus Buschwindröschen und den unzähligen Büscheln von Waldschlüsselblumen waren besonders Celly, Maja und Sam entzückt. Luna und Gismo balancierten artistisch auf umgestürzten Baumstämmen. Die Sternchen waren ihren Wanderführerinnen Lara und Nele gefolgt und waren erstaunt, als sie nun - gerade rechtzeitig zum Einbruch der Dämmerung - wieder auf ihrer Lichtung im Regenbogenland standen. Der Platz war von den Engeln und Feen bereits vorbereitet worden und ausgehungert stürzten sich alle auf die bereitstehenden Leckereien. Sogar die Wasserratten, die ebenfalls hungrig waren und erst in den Teich sprangen, nachdem sie sich einen kleinen Happen einverleibt hatten. Ausgelassen plauderten alle durcheinander und erzählten sich gegenseitig von allem, was sie heute gesehen und gerochen hatten, bis Nelly und Purzel Bennys Blick auffingen. Benny klopfte gegen sein Glas und sofort kehrte Ruhe ein. Nelly blickte Cora an:

Unsere liebe Cora, du warst kluge Lehrmeisterin und treue Freundin
Schicktest deinen Liebsten das kleine Knäuel Aimy zum Neubeginn
Jedes Streicheln über ihr Fell ist auch zärtliche Erinnerung an dich
In den Herzen deiner Erdenfamilie blüht die Liebe für dich ewiglich
Das Vermissen bleibt, eines Tages werden auch ihre Herzen verstehen
Dass die tiefe Freundschaft und Liebe zwischen euch niemals vergehen

Nelly hatte das so gefühlvoll vorgetragen, dass sich Purzel erst einmal gerührt räuspern musste. Er sammelte sich und sprach dann mit fester Stimme an Balou gewandt:

Unser lieber Balou, du warst Marikas gros bebe d`amour
In ihrer Lebensmelodie warst du nie Moll, immer nur Dur
Mit dir an ihrer Seite hat sich Frauchen fast alles getraut
Du gabst ihr Trost und Kraft - ihr habt auf einander geschaut
Euer gemeinsamer Weg war erfüllt von Liebe an allen Tagen
Das Glück dieser Zeit werdet ihr auf ewig im Herzen tragen

Balou und Cora hatten beide einen Kloß im Hals, aber auch Tränen der Rührung in den Augen. Ergriffen dankten sie ihren Freunden für die zu Herzen gehenden Ansprachen, die ihre Verbindung zu ihren Menschenfamilien gefühlvoll beschrieben hatten. Zusammen ließen Nelly und Purzel sie wissen:

A und O sich in euren Namen finden, verbinden Anfang und Ende
Der Anfang dieses Tages führte uns durch euch vertrautes Gelände
Der Tag soll enden mit den restlichen Buchstaben voller Harmonie
Bildet aus B, C, L, R und U ein Vorhaben, ihr braucht nur Phantasie

Die Sternchen steckten eifrig die Köpfe zusammen und versuchten aus den fünf Buchstaben nicht nur ein sinnvolles Wort zu bilden, sondern auch eines, dass den Tag gebührend beschließen könnte. Es wurde durcheinander geplappert und wild geraten, doch die nach außen dringenden Wortfetzen klangen wie Kauderwelsch: Brulc… Crulb… Lucrb... Dann erinnerten sie sich an die bei vergangenen Feiern durchgeführten Spiele und die damit verbundene „Ausbildung“. Sie konzentrierten sich und auf einmal hatten Ariane, Nicko und Maunzy einen Geistesblitz. Ermutigt von ihren Freunden traten die drei nach vorne und präsentierten mit einem Gedicht das Ergebnis:

B, C, L, R und U gehören wie A und O zu Cora und Balou
Beide sind allseits beliebte Mitglieder unserer Crew
Aus B, C, L und U machen wir schwupps einen Club
Auch für`s R gibt es Verwendung in unserem Trupp
Das R steht für die stets phantasievolle Rasselbande
Überrascht Cora und Balou mit `ner Party am Strande

Die Sternchen applaudierten begeistert und folgten dem von Fackeln gesäumten Weg an ihren Strand, an dem die Engel und Feen hübsch dekorierte Biertische und –bänke aufgestellt sowie eine mobile Disco aufgebaut hatten. Über der Tanzfläche hing ein Transparent in Regenbogenfarben und mit der Aufschrift „Club R“. Die Sternchen raunten angetan und waren auch ein bisschen stolz, dass sie das Worträtsel und die damit verbundene Aufgabe gemeistert hatten. Hippo stand bereits auf der Bühne und spielte für seinen geschätzten Freund und Lehrmeister hingebungsvoll „Bridge over troubled water“ auf dem Saxophon. Balou blickte sichtlich bewegt drein. Für die liebreizende Cora stimmte Hippo äußerst gefühlvoll „Beautiful“ an. Alle lagen sich gerührt in den Pfoten und schunkelten. Nach diesen beiden ruhigen Liedern setzte flotte Tanzmusik ein und einer nach dem anderen stürzte sich ins Tanzvergnügen. Unterdessen wurden Cora sowie Balou und Hippo vom Engel der Unvergänglichen Liebe abgeholt und zu ihrem jeweiligen Familienfenster gebracht. Dort genossen sie den wortlosen Austausch mit ihren Familien. Als ihre Herzen vor Liebe und Glück überquollen, schlossen sie sich wieder ihren feiernden Freunden an und tanzten ausgelassen mit ihnen zusammen in den Mai.
Kommentar vom: 12.04.2020
von: Frohe Ostern
Kordes' Rose Berolina - W. Kordes' Söhne
Ich wünsche euch zum Osterfest,
dass ihr mit Freuden seht,
wie alles, weil´s der Himmel will
wahrhaftig aufersteht.
Das Dunkle weicht, das Kalte schmilzt,
erstarrte Wasser fließen
und duftend bricht die Erde auf,
um wieder neu zu sprießen.
Wir alle müssen eines Tages
von dieser Erde geh´n.
Wir werden, wenn der Himmel will,
wie Ostern auferstehn!
(Volksgut)


Liebe Nadja,
ich wünsche dir und Uwe mit euren beiden Lieblingen von Herzen FROHE OSTERN.
Genießt die wärmenden Strahlen der Sonne, denn es sind Grüße eures Sternchens Sammy. Ostern ist dieses Jahr so anders, aber zwei Dinge sind unverrrückbar: die Liebe unserer Sternchen und die Verbundenheit zwischen Menschen, die sich am Herzen liegen.
Herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen

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Vor Ostern waren Pauline, Jasper und Sammy sowie alle Langohren, die im Regenbogenland weilten, äußerst beschäftigt gewesen. Mit der Unterstützung der Rasselbande hatten sie unzählige Eier bei den fleißigen Hennen abgeholt, hatten wie ein Jahr zuvor mit dem Floß tollkühn die heißen Quellen passiert – währenddessen die Eier hart wurden – und hatten dann den größten Spaß, diese einzufärben und zu dekorieren. Erinnert euch: der Regenbogen ließ seine Farben glitzernd und funkelnd in die extra dafür zwischen den Bäumen der Festwiese gespannten Hängematten rieseln. Die Sternchen hüpften hinein, wälzten sich, vollführten Purzelbäume – natürlich mit Cedric als Meister - und andere Kapriolen und färbten dabei die Ostereier bunt ein. Eier, die „aus Versehen“ aus der Hängematte kullerten, verwandelten sich in leckere Schokoeier. Aus den Weidenzweigen, die die Waldfee Anniki schickte, wurden die schönsten Körbe geflochten. Pünktlich zum Osterfest – da hatten Pauline, Jasper und Sammy ein strenges Auge darauf und verstanden absolut keinen Spaß, schließlich ging es ja um die Ehre des Osterhasen! – waren alle Nester gut versteckt. Das Kaninchen-Trio hatte für seine lieben Freunde als Überraschung natürlich auch Körbchen befüllt.

Am Karsamstag saßen alle erschöpft, aber glücklich am Lagerfeuer und dachten an die vielen Festtage, die sie mit ihren Liebsten auf der Erde verbracht hatten. Emma, Paula und Dora suchten den Nachthimmel nach ihren Sternen ab, denn dann fühlten sie sich ihrer Brigitta ganz nah. Ostern war dieses Jahr ein doppelt festlicher Anlass, denn die beiden Schwestern Emma und Paula begingen am Ostersonntag ihren Geburtstag. Kaum wurde ihnen das bewusst, flüsterten schon Lara, Nele und Misiu, ihnen unauffällig zu folgen. Gemeinsam gingen sie an den Waldrand, wo ihr Freund der Waldmann bereits wartete und ihnen feierlich zuraunte:

Emma und Paula, ihr zwei liebe und schöne Schwestern seid
Euer gemeinsamer Geburtstag fällt heuer in die Osterzeit
Ihr stets Ausschau nach drei blinkenden Sternen haltet
Sie zeugen von der unendlichen Liebe, die immerzu waltet
An eine außergewöhnliche Stelle ihr nun werdet geführt
Dort ihr die Verbundenheit zu eurer Brigitta innig spürt

In Begleitung ihrer drei liebsten Freunde folgten Dora, Emma und Paula dem Waldmann. Es ging leicht, aber stetig bergauf und nach geraumer Zeit erreichten sie eine ihnen bisher unbekannte Stelle, wo es so finster war, dass man die eigene Pfote nicht vor Augen sehen konnte. Als sie sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, erkannten sie, dass sie auf einer Anhöhe standen. Der Waldmann flüsterte ihnen zu: „Gleich um Mitternacht geht es los“. Sie hielten vor Spannung die Luft an. Im Nachthimmel funkelten die Sterne wie Millionen Diamanten, aber drei blinkende Sterne stachen besonders ihnen ins Auge, denn es waren ihre Sterne und es war fast so, als ob sie ein Lied singen würden. Die Geburtstagskinder Emma und Paula lagen sich mit Dora überglücklich in den Pfoten, bis sie ein Flattern vernahmen und sich umdrehten. Zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit blieb ihnen die Luft vor Staunen beinah weg, denn es war der Engel der Unvergänglichen Liebe, der Brigittas drei Sternchen zum Familienfenster flog. Der Waldmann kehrte mit Lara, Nele und Misiu zum Waldrand zurück, um dort auf Brigittas drei Liebilies zu warten. Sie harrten gerne und geduldig aus, denn jeder wusste um das Glück, das einen umhüllte, während am Familienfenster die Botschaften zwischen den Herzen hin- und herflogen.

Der Ostersonntag brachte strahlenden Sonnenschein und den Duft nach Veilchen mit sich. Die Engel und Feen verteilten etwas Blütenstaub auf den Näschen der Rasselbande und weckten sie sanft. Schnell sprangen alle aus ihren Bettchen und formierten sich hinter der Scheune zum Chor, den Jojo, Merlin und Shiva dirigierten und die noch selig schlummernden Emma und Paula weckten:

Heute wird’s nicht regnen, stürmen oder schnei`n
Denn Emma und Paula strahlen wie der Sonnenschein
Beide habt ihr heut Geburtstag, lasst uns das feiern
Auf der Festwiese und dann auch mit Ostereiern
Wie schön, dass wir an diesem Tag alle zusammen sind
Ein Zwilling ist halt zum Glück niemals ein Einzelkind

Emma und Paula hatten schon die ganze Zeit mit Dora mitgeschunkelt und freuten sich nun, als sie mit Gratulationen überschüttet wurden. Sie waren noch immer völlig beseelt von ihrer Nachtwanderung, vom Sternenlied, vom Engelsflug und am allermeisten vom herzlichen Austausch mit ihrer Brigitta am Familienfenster. Die Küsse und Umarmungen all ihrer Freunde taten ihr Übriges – die beiden Liebilies strahlten von einem Ohr zum anderen.

Susi und Purzel übernahmen das Zepter, schließlich sollten Nelly, Axel und Benny heute auch mal nur genießen können, und kündigten an:

Wir haben heute sogar doppelten Anlass zu einem frohen Feste
Unsere Emma und Paula begehen gemeinsam ihren 13. Ehrentag
Für die Kaninchen ist Ostern auch ein ganz besonderer Feiertag
Daher auf der Festwiese erwartet uns gleich nur das Allerbeste

Lina und Luna eilten zu den beiden Jubilarinnen und setzten ihnen zwei Blumenkränze aus zarten Frühlingsblumen auf. Die beiden Liebilies sahen reizend aus, was auch Biko und Linus bemerkten… Alle rasten hungrig zur Festwiese. Diese war mit vielen kleinen Tischen in gelb, grün und orange vollgestellt. Aber was war das für eine seltsame Tischform? Momo kletterte auf Rusty und Anton und Elli wiederum kraxelten auf Momo. Molly und Joy zappelten unruhig hin und her und riefen neugierig von unten „Was seht ihr denn nun?“ Die beiden Schlawiner antworteten singend:

Hei, juchei, wir sehen ein Osterei
Hier ein Ei, dort ein Ei, mehr als zwei

Pauline, Jasper und Sammy blickten gespielt streng drein. Alle beglückwünschten die Langohren für die Idee, die Festwiese mit Tischen in Eiform und in Frühlingsfarben eindecken zu lassen. Duftende Frühlingsblumen und samtig weiche Palmkätzchen schmückten die Tische. Schokoeier und –hasen sowie kleine Kuchen in Osterlamm-Form luden zum Naschen ein. So kam es, dass man lautes Schmatzen hörte, noch bevor die Engel und Feen mit dem Servieren des Festtagsfrühstücks begannen. Zum Osterfest hatten sich die Tiereltern besonders ins Zeug gelegt und sämtliche Lieblingsleckereien in Unmengen per Engelsexpress geschickt. Emma und Paula hatten über Dora das Organisationskomitee Nelly, Axel und Benny gebeten, den Tag gemütlich zu verbringen. Erstens waren die Sternchen in der letzten Zeit viel gereist und zweitens war es Ostern im Regenbogenland am schönsten. Da also kein weiterer Programmpunkt anstand, ließen sich alle ganz viel Zeit mit dem Frühstück. Doch da hatte die Rasselbande die Rechnung ohne die Osterhasen-Vertreter Pauline, Jasper und Sammy gemacht! Die drei hatten alles ganz genau im Blick und als alle satt waren, hoppelten sie mit großen Sätzen in die Mitte der Festwiese und ließen ihre Freunde wissen:

Happy Birthday, liebste Emma und liebste Paula,
Euren Geburtstag umweht eine ganz spezielle Aura
Es ist das Fest der Auferstehung, auch Ostern genannt
Wir haben daher kleine Nester versteckt mit Verstand
Etwas Bewegung nach dem Essen tut uns allen gut
Noch besser geht die lustige Nestersuche ausgeruht
Erholt euch ein Viertelstündchen, dann geht es weiter
Die Osternestersuche macht uns vergnügt und heiter

Das musste man den Sternchen nicht zwei Mal sagen. Sie hatten so viel gegessen, dass ihnen ein Verdauungsschläfchen guttun würde. Ganz ohne Axel und Benny ging es nicht, denn ihre innere Uhr wurde bemüht. Genau nach einer Viertelstunde weckten sie die Rasselbande, die vollkommen erfrischt war nach diesem Nickerchen. Nele, Nina und Sena streckten sich und verkündeten dann:

Begebt euch auf die spannende Suche nach dem Osternest
Es gibt nicht nur bunte Eier und leck`re Schokolade zum Fest
Für jedes Sternchen hält der Korb eine Überraschung bereit
Es ist etwas, das ihr äußerst gern unternehmt in eurer Freizeit

Pauline, Jasper und Sammy machten dabei Männchen und vollführten ein kleines Tänzchen. Die Rasselbande wollte sich schon auf die Suche machen, als die drei Mümmelmänner ihren Freunden noch einen wichtigen Hinweis mit auf den Weg gaben:

Nicht jedes Körbchen ist für jedes Sternchen gedacht
Erst wenn ihr euer Nest findet, das Geschenk erwacht

Die Sternchen stoben in alle Richtungen auseinander. Die Zweige der Sträucher flogen zur Seite, der Sand am Strand wurde aufgewirbelt und von überall her hörte man freudige Ausrufe beim Auffinden und dann oft enttäuschtes Seufzen, wenn es nicht das richtige Nest war. Pauline, Jasper und Sammy hatten sich selbst mit einem riesigen Kräuterfeld beschenkt, in dem sie nun hockten und mümmelten. Die ersten, die ihre Osterkörbe fanden, waren Emma und Paula. Denn als sie den hübschen herzförmigen Korb, der mit flattrigen Bändern geschmückt und mit bunt bemalten Eiern gefüllt war, berührten, ging ein Wasserspiel los. Es war ein regelrechtes Wasserspalier, das die beiden Geburtstagskinder – und in ihrem Gefolge Celly, Cora, Dora, Lara, Nele und Gismo – zum Teich an der Lichtung führte. Sie sprangen ins Wasser und plantschten fröhlich. Zeitgleich blitzte bei den Samtpfoten ein Sonnenstrahl aus den Nestern, der kess vor ihnen tänzelte und sie zur selben Lichtung führte. Dort waren in der Sonne und im Halbschatten – je nach persönlicher Vorliebe – kuschelige Decken zum Dösen ausgelegt. Das musste man Fee, Jule, den beiden Majas, Miezi, Minna und Mulle sowie Felix, Gismo, Jonny, Nando, Sam und Tom nicht zwei Mal sagen. Ganz schnell lagen alle der Länge nach ausgestreckt in der Sonne und räkelten sich genüsslich. Bald gesellten sich auch Ariane, Merle, Bommel, Lee, Maunzy, Nicko, Pietsch und Rambo zu ihnen und spielten Ballwerfen oder Ballsuchen. Jedes Nest hatte den Sternchen einen Wunsch erfüllt und sie dann zur Lichtung geführt, an der sie alle zusammen waren und dennoch ihren jeweiligen Vorlieben nachgehen konnten. Als es allmählich dämmerte, entfachten die Engel und Feen das Osterfeuer und setzten kleine Picknickkörbe vor die Sternchen. Balou, Hippo und Jimmy gebührte die Ehre, Emma und Paula sowie Dora zum Familienfenster zu bringen. Überglücklich machten sie sich davon, während die Sternchen beherzt in ihre Körbe griffen und alle fast gleichzeitig einen kleinen Stern fanden, der keck blinkte und sie einlud, an diesem Festtag ihr Familienfenster aufzusuchen. Denn das größte Glück und Geschenk sind die immerwährende Verbindung und tiefe Liebe zu ihren Erdenfamilien.
Antwort vom: 12.04.2020
von: Nadja mit Sammy
Baccara - Francis Meilland
Sammy
Liebe Drina!
Vielen Dank für die netten Osterwünsche!
Wir wünschen dir, deiner Mutter & den M&Ms auch ein schönes Osterfest.
Auch wenn alles anders ist.. wenigstens das Wetter spielt ja mit.
Deine Geschichte ist dir wieder sehr gelungen***
Bleibt weiterhin gesund!

Herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit
Nadja & Uwe mit Sammy im Herzen
Kommentar vom: 05.04.2020
von: Eine Rose für Sammy
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Eine liebe Seele läßt uns etwas da, wenn sie geht:
Eine kleine, helle Blume pflanzt sie unsere Herzen
Und wenn es an der Zeit ist, öffnet sich diese und schenkt
uns Blüte für Blüte Erinnerungen an ein wunderbares Geschöpf
(unbekannt)

Liebe Nadja,
ich möchte dir ganz herzlich für deine tröstenden Worte zum zweiten Sternchengeburtstag meines Jasperle danken. Das Vermissen bleibt, auch wenn die Zeit tatsächlich den Verlustschmerz lindert und auch wenn neue Lieblinge unser Leben betreten haben und es mit Freunde und Glück erfüllen. Unsere Schätze bleiben in unseren Herzen und fehlen unendlich. Doch genauso unendlich sind glücklicherweise die Erinnerung und die Liebe für unsere Lieblinge, die uns dadurch auch gerade durch schwere Zeiten tragen - wie liebe Menschen auch. Ganz herzlichen Dank dafür, liebe Nadja.
Heute feiert Sternchenfreund Shiva seinen Geburtstag und unsere Schätze haben ihm natürlich auch eine Überraschung bereitet, von der ich den Tiermamas berichten soll. Euer Sammy spielt natürlich auch eine Rolle dabei! Leider habe ich es nicht geschafft, die Geschichten zwischen Lina und Shiva (Kater Gismo von Ilse, Katze Jule von Ilse und Hund Paula von Brigitta) zu posten. Vielleicht magst du sie direkt auf den Gedenkseiten der jeweiligen Sternchen nachlesen...
Pass bitte auf dich und deine Lieben auf und bleibt gesund!
Ganz herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen

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Shivas erster Geburtstag im Regenbogenland stand an. Es war ein Sonntag, genau wie der Tag, an dem er sich so unerwartet von seiner geliebten Uschi verabschiedet hatte. Einige konspirative Treffen später, während derer Shiva von wechselnden Sternchenfreunden abgelenkt worden war, hatten Fee, Jule, Maja, Minna und Gismo die zündende Idee, an deren Umsetzung man sich – natürlich wieder mit der tatkräftigen Unterstützung der Engel und Feen – umgehend machte. Da die Rasselbande auf ihren Ausflügen auf den Geschmack gekommen war, hatte man einstimmig beschlossen, Shiva mit einer Reise zu seinen Ursprüngen zu überraschen. „Was, nach Bayern?“ hatten Anton, Elli, Molly und Joy ungläubig gekräht, denn sie wussten, dass Shiva aus einer Züchtung aus dem Süden kam. Benny schüttelte nachsichtig den Kopf und erklärte ihnen, dass Shiva genauso wie Jojo und Merlin eine Heilige Birma sei und diese Katzenrasse der Überlieferung nach aus dem Land Birma, früher als Burma und heute offiziell als Myanmar bekannt, stammte. Axel holte eine in der Scheune verstaute Weltkarte hervor. Die Sternchen versammelten sich davor und jeder suchte nicht nur nach Myanmar, sondern auch nach den bereits bereisten Ländern. Ariane zeigte stolz auf den Teil Kroatiens, nach dem die Dalmatiner benannt waren. Jonny vollzog mit dem Finger auf der Landkarte nochmals den Zug der Störche nach Afrika, während Miezi sich freute, ihre Nilkreuzfahrt nachzuerleben. Jasper knutschte einmal mehr seine Pauline, als er den gleichnamigen Nationalpark auf der Karte entdeckte. Lee und Benny steckten die Köpfe zusammen, als sie den Nordpol als weißen Fleck auf der Weltkarte erspähten. So hätte es ewig weitergehen können, denn die Rasselbande hatte schon viele Reisen unternommen. Nelly klatschte in die Pfoten und übergab das Wort an Purzel, der den wissensdurstigen Sternchen zeigte, wo Myanmar lag; es grenzte an Thailand, Laos, China, Indien, Bangladesch und den Golf von Bengalen. Alle raunten, denn das klang nicht nur exotisch, sondern vor allem weit weg. Deswegen machten sie sich zügig an die Vorbereitungen.

Pünktlich um Mitternacht wurde Shiva durch ein zuerst sanftes, dann – er träumte gerade von Uschi, sprach im Traum mit ihr und wollte sich nicht stören lassen – etwas kräftigeres Stupsen geweckt. Widerwillig öffnete er die schönen Augen und blickte nicht nur in Jojos und Merlins blaue Seen, sondern auch in die Gesichter von Maja, Nando und Sam. Alle fünf legten die Pfote auf den Mund und leise schlichen sie sich Richtung Familienfenster davon. Shiva konnte dort direkt an seinen Traum anknüpfen und gab sich glückselig dem Austausch mit Uschi hin. Als es fast schon dämmerte, führten Maja, Nando und Sam die Großen Drei zurück zum Sternchenlager, damit alle noch eine Mütze voll Schlaf bekämen. Schließlich ahnte Shivi ja nicht, was ihn nach dem Aufstehen erwarten würde…

Der Morgen kam früher, als den Nachtschwärmern lieb war. Es war ein herrlicher Frühlingstag: die Vögel zwitscherten um die Wette und die Sonne schickte ihre wärmenden Strahlen; Shiva räkelte und streckte sich in seiner Hängematte. Dieses Mal musste er Jojo und Merlin anstupsen, denn er wollte noch ein paar Minuten mit ihnen alleine von ihrem Erdenzuhause schwärmen, bevor seine lieben Sternchenfreunde ihn bestimmt mit einem Lied überraschen würden. Genauso kam es, denn auf einmal war das unüberhörbare Tapsen von Pfoten und ein Summen zu vernehmen. Schon standen alle vor Shiva und sangen unter der Regie von Nele, Nina und Sena:

Wir wünschen unserem Shiva zum Geburtstag alles Gute
Dein Ehrentag ist voller Abenteuer jede einzelne Minute
Trösten soll dich unsere Überraschung über den Kummer
Denk dran, in Uschis Herzen wirst du bleiben für immer
Auf der Wiese gibt’s zum Schmaus natürlich auch Schampus
Zum Geburtstag darf`s gern ein bisschen mehr sein an Luxus
Doch zuallererst wir alle wollen dir von Herzen gratulieren
Danach wir uns gemeinsam mit dir amüsieren und jubilieren

Alle drängten nach vorne und als das Lied zu Ende war, gab es kein Halten mehr: Shiva wurde umarmt, geküsst, gedrückt und abgebusselt. Seine schönen blauen Augen strahlten vor Freude. Biko nahm Shiva auf seine Schultern und in einer Prozession schritten alle auf die frühlingshaft eingedeckte Geburtstagstafel auf der Festwiese. Shivi schnupperte, denn die Blumendekoration roch wie Uschis wunderschöner Garten. Aber er roch noch etwas anderes: Hühnchen, Butterflocken, Brühe und Knusperstangen! Uschi hatte ihm natürlich seine Leibspeisen per Engelspost geschickt, genauso wie die anderen Tiermamas, und wieder einmal wurde ausgiebig und üppig gefrühstückt. Die Rasselbande unterstrich dies mit lautem Schmatzen. Als sich darunter die ersten wohligen Seufzer mischten, war es an der Zeit, den Ausblick auf den Tag zu geben. Benny nickte Mulle und Felix zu, die sich vor Shiva verbeugten und dann in die Runde verkündeten:

In Bayern geboren hast du dann glücklich im Norden gelebt
An einem Sonntag hast Geburtstag und bist auch entschwebt
Wie Jojo und Merlin bist du von einer ganz besonderen Art
Die Heilige Birma ist im Aussehen apart, du auch sehr zart
Diese Katzenrasse kommt aus einem Land exotisch und fern
Das fremde Ursprungsland in Asien wird uns heute begeistern

Shivi blickte ungläubig, denn als Linus, Maunzy und Nicko kräftig in die Pfoten klatschten, senkten sich viele orangefarbene Heißluftballons herab und luden die Sternchen in die Körbe ein. Der sonst manchmal chaotisch wirkende Haufen bestieg nach einem vorher einstudierten Muster sehr diszipliniert die Ballonkörbe. Innen bot eine gepolsterte Bank eine Sitzgelegenheit und Sektkübel enthielten den versprochenen Geburtstagschampagner. Aus den einzelnen Ballons riefen sich die Sternchen übermütig zu: Auf dein Wohl, Sante, Cheers, aber bald waren alle dem Blubberwasser erlegen, verstummten und dösten vor sich hin. Beinah hätten sie die Ankunft in Bagan, der alten Königsstadt Myanmars, verschlafen. Celly, Momo und Susi stießen Ausrufe des Entzückens aus und weckten die Rasselbande. Die Engel und Feen hatten an der Uhr gedreht und so bot die Stadt aus der Vogelperspektive zur Morgendämmerung einen traumhaften Anblick. Bis an den Horizont reichten mehr als 2.000 Pagoden, Tempel und Klöster. Sie lagen in einer Ebene und säumten das Flussufer. Die Sternchen genossen eine Weile die Ruhe, die die Sakralbauten ausstrahlten. Mit einer faszinierenden Intensität prägte der Buddhismus den Alltag und beeindruckte durch eine einzigartige Architektur. Dann sprangen alle aus den Ballons und vertraten sich die Pfoten in der malerischen Landschaft. Sie besichtigten golden glänzende Tempel mit langen und schier unaussprechlichen Namen. Im majestätischen Ananda-Tempel glichen die dank des trockenen Klimas gut erhaltenen Wandmalereien einem Bilderbuch des Buddhismus. In der einst Goldenen Stadt Mandalay besuchten die Sternchen den ehemaligen Königspalast und weitere Tempel, Pagoden und Klöster, die die Stadt zum spirituellem Zentrum machten. Ein Spaziergang führte die illustre Reisegesellschaft über die älteste und längste Teakholz-Brücke der Welt. Eine Pagode aus über 700 Stupas in Form pavillonartiger Tempel mit weißen Marmorplatten, auf denen die Lehren Buddhas niedergeschrieben sind, wird als „größtes Buch der Welt“ bezeichnet. Inspiriert von dieser Atmosphäre summten Cora, Dora und Lina die Lieder von Robbie Williams und ELO über die sagenumwobene Königsstadt. Im Hochland bestach der Pilgerort Pindaya durch seine atemberaubende Lage und wartete in einer Höhle mit über 8.000 sitzenden, stehenden und liegenden Buddhafiguren auf. Betende Mönche in safran- und rostroten Roben und mit Sonnenschirmen aus rotem Ölpapier ließen die Sternchen innehalten. Bei der romantischen Sage, wie ein heldenhafter Prinz eine Prinzessin aus den Fängen einer Riesenspinne befreite, seufzten Merle und Luna. Anschließend ging es mit dem Langboot über den Inle-See, dessen leuchtend blaues Wasser an Shivas wunderschöne Augen erinnerte. Schwimmende Gärten, aufragende Stelzenhäuser und die Geschicklichkeit der Einbeinruderer, die auf einem Bein stehend nach Beute fischten, zogen die Rasselbande in den Bann. Natürlich konnten Emma, Lara, Nele, Paula und Gismo einem Sprung ins Wasser nicht widerstehen. Auf Ochsenkarren ging es durch idyllische Reis- und Baumwollfelder. Bald wurde der Goldene Fels erreicht, eine der heiligsten buddhistischen Pilgerstätten des Landes. Der Legende nach wird der Fels nur von zwei Haaren Buddhas im Gleichgewicht gehalten, sodass er nicht herunterfällt. Ein alter Eremit soll von Buddha selbst eine Haarreliquie geschenkt bekommen haben, die er immer in seinem Haarknoten aufbewahrte. Vor seinem Tod wollte er für die Reliquie eine Pagode auf einem Felsblock bauen und suchte mit Hilfe des Königs den Meeresgrund nach einem passenden Felsen ab, der heute noch am Abgrund steht. Als Jimmy diese Geschichte erzählte, standen Bommel, Cedric, Sammy und Tom die Mäulchen vor Staunen offen. Pietsch und Rambo klebten wie die Pilger Blattgoldblättchen an den heiligen Felsen. Das letzte Ziel der Reise war erreicht: Yangun, bis 2005 als Rangun und Hauptstadt bekannt, beeindruckte durch Pagoden – nicht noch mehr! stöhnten Balou und Hippo unisono -, bunte Märkte, Zuckerbäckerbauten der Kolonialzeit, klingelnde Fahrradrikschas, traditionelle Gewänder und den Duft der Garküchen. Zum krönenden Abschluss besuchten die Sternchen die Shwedagon-Pagode im schönsten Licht des Tages: zum Sonnenuntergang funkelte und leuchtete der Stupa in schimmernden Goldtönen. Der Sakralbau galt als Wahrzeichen des Landes und überragte die Stadt. Barfuß umrundete die Rasselbande im Uhrzeigersinn das wichtigste Heiligtum des Landes. Sitzend träumten die Sternchen, entzündeten kleine Öllämpchen und verschmolzen mit der magischen Welt der goldenen Pagoden. Misiu und Rusty holten sie sanft aus dieser spirituellen Stimmung zurück:

Im Land der Tempel, Buddhafiguren und Pagoden aus Gold
Man der Legende nach einer Tempelkatze Ehrfurcht zollt
Eine fromme Seele in sie fuhr, die seitdem als heilig gilt
Mit ihren blauen Augen ergibt gar ein majestätisches Bild
Drei Landesnamen sind eins: Birma, Burma, Myanmar
Uschis Liebe zu den Großen Drei bleibt unvergleichbar
Zusammen mit Jojo und Merlin du hast Kraft gespendet
Von Uschi hast schwere Zeiten und Kummer abgewendet
Auch wenn deine Seele ist in ein anderes Land geflogen
Bleibt ihr auf immer verbunden über den Regenbogen

Bei diesen Worten landete ein großer weißer Adler zu ihren Pfoten und bedeutete Shiva, Jojo und Merlin auf seinen Schwingen Platz zu nehmen. Die Sternchen winkten ihnen nach, als das wundervolle Krafttier mit den Großen Drei sich auf den Weg zum Familienfenster und dem wortlosen Austausch der Herzensbotschaften machte.
Kommentar vom: 18.03.2020
von: Rosen für Sammy
Amber Sun - W. Kordes' Söhne
Oft fragte ich mich – wo wirst du sein,
nachdem du diese Welt verlassen hast.
In der Stille meiner Gedanken fand ich
in meinem Herzen die Antwort darauf.
(Rebell)

Liebe Nadja,
jetzt haben wir uns schon länger nicht gehört - ich weiß gar nicht, wo die Zeit bleibt! Ich hoffe, es geht euch gut und ihr kommt gesund durch diese total verrückten Zeiten. Ich arbeite seit Anfang der Woche von Zuhause aus, da die Firma uns vorsorglich ins Home Office geschickt hat. Für mich ist das eine große Umstellung und auch Herausforderung, da ich gerne unter Leuten bin, aber im Moment ist das Arbeiten von Zuhause aus einfach die vernünftigere Option. Meine Mama, Mimmi und Milko zumindest freuen sich über meine ungewohnte Anwesenheit…
Linas erster Sternchengeburtstag gestern ist nun eine gute Gelegenheit, etwas von all dem, was zurzeit so passiert in der Welt und um uns herum, abzulenken. Ich danke unseren Sternchen für ihren Energiekreis - er wird uns gut durch die kommenden Zeiten tragen.
Ich schicke dir ganz liebe Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit und deinem unvergessenen Sternchen Sammy und deinen beiden Schätzen Simon und Nelly zarte Küsschen auf die hübschen Fellnäschen.
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen

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Nach der Geburtstagsfeier für Ceddi, die ein ausgelassenes Kostümfest war, von dem die Sternchen sich noch tagelang erzählten und bei der Erinnerung an die vielen Verkleidungen und Verwechslungen jedes Mal kicherten, stand mit Linas erstem Sternchengeburtstag wieder ein trauriger Anlass bevor. Lina war längst ein geliebtes Mitglied der Rasselbande und war ein fröhlicher Regenbogenhund; aber jedes Sternchen wusste um die Wehmut, die einen gerade zum ersten Sternchengeburtstag befiel. Einer stillschweigenden Übereinkunft gemäß würde der Tag eher besinnlich werden, aber wie immer stand ein gemeinschaftliches Miteinander im Vordergrund.

Lina kuschelte sich wohlig an Cora, Luna, Momo und Nando und träumte so intensiv von ihrem Erdenzuhause, dass ein breites Lächeln ihr hübsches Gesicht zum Strahlen brachte. Die Rasselbande stand fasziniert vor ihrer Hängematte und genoss einige Augenblicke diesen zu Herzen gehenden Anblick, bevor sie unter der musikalischen Leitung von Dora, Emma und Paula loslegte und trällerte:

Liebste Lina, unser heller und schöner Sonnenschein
Seit einem Jahr schon bist du ein Regenbogen-Engelein
Deine Familie muss sich seither ohne dich zurechtfinden
Sie können deinen Verlust nur sehr schwer verwinden
Im Herzen spüren sie immer deine Nähe und Liebe
Sei gewiss, all das Schöne, das euch verband, ewig bliebe
Wir wollen dir einen goldenen Sternchentag bescheren
Heute sollst du mit deinen Freunden nichts entbehren

Mit dem letzten Ton stürzten sich die Sternchen auf die ungläubig dreinschauende Lina. Natürlich wusste sie, dass die Rasselbande Geburtstage und Sternchengeburtstage gebührend feierte – schließlich war sie ja nun schon ein paar Mal mittendrin gewesen -, aber irgendwie hatte sie nicht daran geglaubt, dass die Sternchen an dieses für sie so besondere Datum denken würden. Ihre schönen sanften Augen schimmerten vor Rührung und ergriffen nahm sie die zahlreichen Glückwünsche, liebevollen Umarmungen, tröstenden Worte und Küsschen entgegen. Benny hatte ein Auge darauf, dass jedes Sternchen Lina beglückwünschen und trösten konnte, erst dann gab er das Startsignal fürs Frühstück:

Die Feier zu deinem Sternchengeburtstag beginnt bald
Die Spiele und Aufgaben führen uns durch den Wald
Daher sollten alle beim Frühstück ordentlich Kraft tanken
Wir nach einem Schluck gemeinsam zur Festwiese wanken

Lina schaute fragend in die Runde, als Misiu und Rusty mit zwei Bollerwägen voller klirrender Gläser um die Ecke bogen. Balou und Hippo thronten in den Wägen, sprangen leichtfüßig heraus und lallten schon leicht:

Lina, du bist Labrador und Golden Retriever im Mix
Wir wollen ein Mischgetränk auf dein Wohl trinken fix
Schlürft einen orangen Cocktail namens Golden Dream
Mit Galliano, Cointreau und O-Saft wir feiern dich als Team

Alle Sternchen hoben die Gläser auf Linas Wohl und kippten genüsslich das alkoholische Getränk. Es sah so harmlos aus, fast wie Fruchtsaft, doch auf nüchternen Magen waren alle schlagartig leicht angesäuselt. Tatsächlich wankten sie Pfote in Pfote zur Festwiese. Susi und Rambo waren schon vorausgelaufen und erwarteten Lina an ihrem Platz am Kopf der festlich geschmückten Tafel. Dieser war mit goldgelben Bändern geschmückt, die sanft im Wind flatterten, und Lina bekam einen Blumenkranz aus Goldlack, gelben Fresien und Ranunkeln aufgesetzt. Jimmy, Linus und Tom starrten Lina verzückt an und überboten sich gegenseitig, ihr den Stuhl zurechtzurücken. Sie blickte mit leuchtenden Augen auf die Festtafel. Auf weißen Damasttischdecken standen güldene Vasen voll goldgelber Blumen: Osterglocken, Tulpen, Winterlinge, Sumpfdotterblumen und Sonnenblumen streckten fröhlich ihre Köpfchen in die Luft. Allzu lange konnte Lina diesen Anblick nicht genießen, denn die Engel und Feen begannen mit dem Auftragen des Frühstücks. Lina erhielt zur Feier des Tages einen besonders großen Kauknochen, aber für jedes Sternchen und für jeden Geschmack war was Köstliches dabei und so verging eine ganze Weile mit Essen, Trinken und angeregten Gesprächen. Der kleine Schwips war bald verflogen. Als Benny das Gefühl hatte, dass alle Sternchen satt waren und genügend Kraft gesammelt hatten, nickte er Axel und Cedric zu, die den Verlauf des Tages ankündigten:

Lina, du bist ein echtes Goldstück, ein Hauptgewinn
Der heutige Tag bringt dir zurück deinen Frohsinn
Eine Schatzsuche passt zu deinem goldigen Wesen
Den Start kannst du aus dem goldenen Brief herauslesen

Wie aufs Kommando kamen beflissen Anton und Elli angerannt und brachten ein Silbertablett, auf dem ein goldener Umschlag lag. Lina öffnete ihn und las laut vor:

Folgt gemeinsam den „Beeren“ in den dunklen Wald hinein
Wenn der Bär brummt, gibt’s den nächsten Hinweis geheim

Die Rasselbande rätselte noch, warum die Beeren in Anführungsstrichen standen, als Pauline laut aufschrie. Neugierig wie sie war, war sie zusammen mit Bommel, Jasper und Sammy vorausgelaufen und hatte so unbeabsichtigt die „Beeren“ entdeckt: es waren goldgelbe Gummibärchen, die in einer langen Spur in den Wald hineinführten. Vorbei an der Scheune und dem Anlegefelsen lotsten die Gummibären die Sternchen immer tiefer in den Wald. Die Spur endete an der Höhle, die bereits zu Minnas Gedenktag eine Rolle gespielt hatte. Und tatsächlich: ein grollendes Brummen war zu hören! Molly und Joy zitterten wie Espenlaub und versteckten sich ängstlich hinter Biko und Lee. Das Brüllen des Bären wurde lauter und selbst den mutigen Sternchen wurde es mulmig zumute. Nelly und Purzel fassten sich ein Herz und krochen gemeinsam in die Höhle. Die anderen Sternchen harrten wie versteinert vor dem Höhleneingang aus, als plötzlich Kichern zu hören war. Nelly und Purzel kamen grinsend mit einem weiteren goldenen Umschlag heraus und der vermeintliche Bär folgte ihnen: es waren Fee, Gismo, Jule, Maja und Minna, die das furchteinflößende Brummen von sich gegeben hatten. Erleichtert lachten alle und warteten gespannt auf den nächsten Hinweis, den Lina vorlas:

Am Wasser kann man angeln oder plantschend darin schwimmen
Erinnert euch und ihr werdet dort den nächsten Hinweis gewinnen

Die Sternchen brauchten sich nicht die Köpfe zu zerbrechen, denn die Wasserprofis Nele und Lara riefen prompt: unser Teich! Merle übernahm die Führung durch den frühlingshaften Wald und schon bald war die Lichtung erreicht, hinter der sich der kleine See verbarg. Alle blieben begeistert stehen, denn die Engel und Feen hatten die Lichtung in einen zünftigen Picknickplatz verwandelt: hübsche karierte Decken in Gelbtönen, auf denen Körbe mit allerlei Leckereien standen, luden zum Futtern oder Ausruhen ein. Die Wasserratten sprangen übermütig in den See und plantschten vergnügt herum. Die anderen Sternchen schauten neugierig in ihre Picknickkörbe und ließen sich die Köstlichkeiten munden. Plötzlich war lauter Tumult zu vernehmen. Nele, Nina und Sina hatten in ihrem Picknickkorb einen weiteren goldenen Umschlag gefunden und liefen damit atemlos zu Lina, die erneut vorlas:

Erholt euch auf der Wiese oder habt Spaß im See
Danach findet zurück zum Wasser ohne Odyssee

Jojo, Merlin und Shiva stöhnten leise auf; das war ihnen eindeutig zu viel Wasser. Alle steckten die Köpfe zusammen und rätselten, was dieser neue Hinweis bedeuten könnte, als Pietsch ausrief: unser Strand ist damit gemeint, denn wir finden immer wieder dahin zurück, ohne uns zu verlaufen. Benny nickte zufrieden, und die Rasselbande trat fröhlich pfeifend den Rückweg an. Mittlerweile war es fast Abend geworden, und als die Sternchen den Partystrand erreichten, hatten die Engel und Feen rund um das lodernde Lagerfeuer Decken ausgelegt und vor jeden Platz Spieße voller Delikatessen, die man über dem Feuer garen konnte, platziert. Maja und Sam klatschten in die Pfoten und erbaten sich die Aufmerksamkeit der schnatternden Rasselbande:

Gleicht geht die Sonne als Glutball unter im Meer
Doch es ist kein Verschwinden ohne Wiederkehr
So wie die Sonne jeden Morgen wieder aufgeht
Die Verbindung zu unseren Menschen stets besteht
Genießt gleich den Anblick des Sonnenuntergangs
Spürt dabei die Herzen euer und eurer Lieben im Einklang

Alle Sternchen blickten aufs Meer und waren begeistert vom atemberaubenden Farbenspiel des Sonnenuntergangs. Der Himmel färbte sich gold bis rötlich und als die Sonne wie eine Orange im Wasser unterging, erstrahlte der Nachthimmel unter Millionen von Sternen. Ein Raunen ging durch die Sternchenreihen, die ganz beseelt von diesem Anblick und dem Gefühl ihrer Liebsten im Herzen waren. Die Engel und Feen entzündeten die Fackeln rund um das Lagerfeuer und bald wurde wieder geplappert und geschmaust. Ariane, Celly, Gismo, Nicko und Maunzy forderten Lina unauffällig auf, ihnen zu folgen. Auf verschlungenen Pfaden erreichten sie die Regenbogenbrücke. Lina erinnerte sich ganz genau an das traurige und verzweifelte Gefühl, das sie vor genau einem Jahr verspürte und dabei steckte ihr ein dicker Kloß im Hals. Plötzlich erstrahlte die Regenbogenbrücke in einem hellen Glanz und all ihre Farben funkelten. Lina blieb fasziniert stehen und staunte noch mehr, als der Engel der Unvergänglichen Liebe sich sanft vor sie setzte. Er umfing sie mit seinen großen weichen Flügeln und flog mit ihr über den Regenbogen zu ihrem Familienfenster. Ihre Begleiter warteten geduldig am Fuß der Regenbogenbrücke auf Linas Wiederkehr und flüsterten leise, denn auch sie waren völlig ergriffen von der himmlischen Stimmung. Nach geraumer Zeit setzte der Engel Lina wieder ab und an ihren strahlenden Augen und ihrem glückseligen Lächeln ließ sich erahnen, wie erfüllend und beglückend der Austausch mit ihrer Erdenfamilie gewesen war. Lina wurde wieder zum Lagerfeuer zurückgeführt, an dem mittlerweile die Schatztruhe der liebevollen Erinnerung geöffnet worden war. Reihum erzählten sich die Sternchen Geschichten aus ihrem Erdenleben. Miezi, Mulle, Felix und Jonny traten einträchtig hervor und beschlossen den Tag mit einem Gedicht:

Lina, du warst deiner Familie Goldstück und Sonnenschein
Der Tag zeigte dir, du bist auch im Regenbogenland nicht allein
Deine Sternchenfreunde dich trösten, wenn du traurig bist
Deine Familie dich und dein sanftes Wesen niemals vergisst
Auch sie Trost in einer wunderbaren Gemeinschaft findet
Das Vermissen wird leichter und irgendwann schwindet
Doch die Liebe zwischen euch wird immer und ewig bleiben
Wir nun die Wehmut mit einem Blick in die Sterne vertreiben

Die Sternchen kuschelten sich aneinander und besonders an Lina und blickten verzückt in den sternenübersäten Nachthimmel. Dabei hatten sie das Gefühl, dass ihre Liebsten auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke dies im selben Augenblick auch taten und dabei füllten sich ihre Herzen voller Glück und Liebe.
Antwort vom: 18.03.2020
von: Nadja
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Liebe Drina,
Schön von dir zu hören. -:) Hast wieder eine schöne Geschichte gezaubert -:)
Stimmt, die Zeit fliegt nur so dahin... ich hatte schon zwischendurch an dich und deine M&Ms gedacht. Wie das so ist, kam dann wieder was dazwischen. Simon & Nelly geht es so weit ganz gut.
Kommt gut durch die chaotische und verrückte Zeit.
Ganz liebe Grüße in inniger Sternchen Verbundenheit für deine Pauline & Jasper

und den M&Ms

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul
Kommentar vom: 25.02.2020
von: Faschingsrosen für Sammy
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne
Obwohl du im Himmel bist,
erzähle ich mit leuchtenden Augen von dir,
als wärst du nie gegangen.
Und ich tue es weiter.
Heute. Morgen. Solange, bis ich wieder an deiner Seite bin.
Du fehlst.
(unbekannt)


Liebe Nadja,
der heutige Rosenstrauß ähnelt lauter roten Clownsnasen - und das passt sowohl zum Faschingsdienstag als als zu Cedrics Geburtstagssause, über die ich heute verspätet berichte. Cedrics Geburtstag war ein fröhlicher Anlass und da er in die Fünfte Jahreszeit fällt, wurde es auch eine bunte Party. Der Fasching spiegelt die Farben des Regenbogens wider...
Ceddis Geschichte war noch nicht ganz fertig, als mich die Nachricht vom unerwarteten Tod meines Lieblingsonkels ereilte. Wir sind zu unserer Tante gereist. Es war traurig und schön zugleich. Traurig, weil ich den Schmerz in den Augen seiner Liebsten gesehen habe und mich unweigerlich an den Tod meines geliebten Papas erinnert fühlte. Die beiden waren Brüder. Schön, weil ich die große Verwandtschaft wiedergesehen habe und erfahren habe, dass Familie und Freunde mit Trost und Zuspruch unterstützen und tragen können. So wie wir es in der Tiereltern-Gemeinschaft auch tun und so wie es unsere unvergessenen Sternchen halten.
Ganz viele herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen

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Kaum war die Rasselbande aus Mexiko zurückgekehrt, stand ihnen mit Cedrics 15. Geburtstag der nächste feierliche Anlass bevor. Die mexikanische Sonne und die bunte Farbenpracht des nördlichsten Landes Lateinamerikas hatten die Sternchen auf eine Idee gebracht, die auch noch toll zur Jahreszeit passte. Mit Hilfe der Engel und Feen liefen die letzten Vorbereitungen.

Nun war er da, Ceddis Ehrentag. Der Jubilar lag genüsslich ausgestreckt in seiner Hängematte, an den ihm so ähnlich sehenden Jonny gekuschelt. Neu-Sternchen Felix, Miezi und Mulle flankierten Cedric, der von seiner über alles geliebten Susanne träumte. Um Mitternacht hatte er schon die Reise zu seinem Familienfenster unternehmen dürfen. Er hatte so lange bei Benny gebettelt, bis dieser bei den Engeln, Feen und dem Waldmann vorgesprochen und man ihm diesen Wunsch erfüllt hatte. Cedric konnte es nämlich gar nicht erwarten, sein Frauchen Susanne und auch seine „kleine Schwester“ Cruela zu sehen. Schlag Mitternacht hatte ihn der Engel der unvergänglichen Liebe abgeholt und schenkte Cedric wundervolle Momente, in denen die Liebe zwischen ihm und Susanne unaufhörlich floss und ihre enge Herzensbindung bekräftigt wurde. Ceddi freute sich überdies zu sehen, dass er für Susanne mit der hübschen Katzendame Cruela genau die richtige, leicht rotzlöfflige Samtpfote ausgesucht hatte. Beglückt und beseelt war Cedric eingeschlafen und wurde nun von einem lauten Lied geweckt:

Liebster Cedric, wir gratulieren dir von Herzen zu deinem Geburtstag
Du wirst heute 15 Jahre alt – dies ist doch ein Anlass, den man feiern mag
Du blicktest ungeduldig durch dein Familienfenster schon um Mitternacht
Erfreutest dich an dem Austausch mit Susanne, dass dein Herz nur so lacht
Spaß soll heute an deinem Festtag auch das beherrschende Motto sein
Zunächst wir uns genüsslich laben an all den köstlichsten Leckereien

Alle Sternchen stürzten sich auf Cedric. Jonny hatte die Nase vorn und gratulierte seinem Freund als allererster. Nach und nach kamen alle Mitglieder der Rasselbande an die Reihe und beglückwünschten das Geburtstagskind. Nach all den traurigen Ereignissen der letzten Zeit waren alle froh, wieder einen Geburtstag zu feiern und daher fielen die Glückwünsche nicht nur herzlich, sondern überschwänglich aus. Kein trüber Gedanke sollte heute die Oberhand behalten! Als alle den Jubilar ausgiebig umarmt, geknutscht und ihm gratuliert hatten, nahmen sie Ceddi in ihre Mitte und führten ihn an die geschmückte Tafel auf der Festwiese. Auf weißen Tischdecken aus Damast lagen bunte Luftschlangen und Konfetti als Dekoration. Fragend schaute Cedric in die Runde, aber die Rasselbande tat so, als ob sie seinen Blick nicht bemerkt hätte. Die Engel und Feen fingen umgehend an, all die Köstlichkeiten, die mit den stürmischen Winden angeliefert worden waren, zu servieren. Vor lauter genüsslichem Geschmatze vergaß Ceddi die ungewöhnliche Tischdeko. Es wurde gegessen, getrunken – natürlich gab es zu Ehren des Geburtstagskindes Champagner! – und gelacht. Als die Stimmung auf dem Höhepunkt war, flogen die Feen und Engel erneut herbei und setzten vor jedes Sternchen eine silberne Speiseglocke. Sofort war Ceddis Neugier wieder geweckt. Die Himmelswesen wiederholten in melodischen Singsang:

Die Gloschen werden nur gleichzeitig abgedeckt
Dabei ihr das Motto des heutigen Tages entdeckt

Als vor jedem Sternchen eine Speiseglocke stand, wurden gleichzeitig alle Abdeckhauben gehoben und gaben den Blick frei auf jeweils einen Krapfen, eine kleine rote Schaumstoffkugel und eine Art Schnecke aus buntem Papier. Cedric nahm zuerst die kleine rote Kugel in die Pfoten, drehte sie hin und her, sah den Schlitz auf einer Seite und ahnte etwas. Deshalb nahm er die bunte Schnecke unter die Lupe und sah seine Vermutung bestätigt. Er blickte in die gespannten Gesichter seiner Sternchenfreunde und rief: eine Faschingsparty! Alle Sternchen klatschten begeistert in die Pfoten, setzten die Clownsnasen auf und fingen an, mit den bunten Luftrasseln zu tröten. Als etwas Ruhe einkehrte, verschaffte sich Benny Gehör; Cedric staunte nicht schlecht, denn Benny stand in einer Art Fass und hatte neben der Clownsnase einen Narrenhut auf. Er sprach leicht näselnd:

Die letzte Zeit war getrübt durch Sternchengeburtstage und Abschied
Mit einer Faschingsparty bewirken wir, dass sich die Traurigkeit verzieht
Die Liebe zu unseren Menschen auf Erden wird immer und ewig bleiben
Daher wollen wir heute fröhlich sein und uns in der Scheune verkleiden

Lautes Jubelgeschrei übertönte jedes weitere Wort von Benny. Die Sternchen liebten Kostümierungen und freuten sich auf einen Tag voll phantasievoller Verkleidungen und närrischer Spiele. Sie wollten gerade die Scheune stürmen, als Benny sie zurückhielt:

In der Scheune der Verwandlung steht für jedes Sternchen ein Kostüm parat
Ihr könnt sein, was ihr wollt, ob König, Prinzessin, Cowboy, Indianer oder Pirat
Doch wählt klug und mit Bedacht, denn ihr sollt immer eine Einheit sein
Wir sind eine Gemeinschaft, daher soll auch keine Verkleidung steh`n allein
Nun lauft los, maskiert euch nach Lust und Laune, kommt dann hierher zurück
Danach feiern wir unseren Ceddi mit einem Fest närrisch, lustig und verrückt

Alle flitzten so schnell sie konnten in die Scheune. Aus Höflichkeit ließ man Ceddi den Vortritt, denn er sollte als erster unter all den Kostümierungen wählen dürfen. Kaum hatte sich das Geburtstagskind eine Verkleidung ausgesucht, stürzte sich die Rasselbande ins Gewühl und bald flogen Hüte, Hosen, Kleider und Perücken in hohem Bogen durch die Scheune. Als alle maskiert waren, flitzten sie zurück auf die Festwiese und bewunderten sich dort gegenseitig. Die Engel und Feen hatten in der Zwischenzeit die Tafel aufgehoben und zwischen den Bäumen bunte Girlanden gespannt und alles mit Tausenden von farbenfrohen Luftballons und Luftschlangen dekoriert. Benny, Axel und Nelly standen in der Bütt und stellten das Kölner Dreigestirn Prinz, Bauer und Jungfrau dar, denn sie bildeten das Karnevalskomitee. Unisono riefen sie:

Helau, Alaaf, Heijo, Lari-Fari, Allez hopp oder so
Von Basel bis Rio sind alle Narren im Karneval froh
Ihr seid nun alle geschlüpft in Kostüme jeck und toll
Jede Gruppe stellt sich vor den and`ren phantasievoll
Wir beginnen natürlich mit des Geburtstagskinds Wahl
Euer Team sieht gar heldenhaft aus, alle fünf an der Zahl

Ceddi und vier weitere Sternchen traten hervor und ein Raunen ging durch die Reihen, denn alle fünf stellten Helden dar. Cedric trat als Superman auf und wurde von Catwoman Momo, Spider Man Rambo und dem Fledermaus-Gespann Batman-Biko und Robin-Linus begleitet. Ceddi schwang sein rotes Cape und flog in seinem blauen Anzug eine kleine Runde über die Festwiese und schloss seine Landung mit einem grazilen Purzelbaum ab. Die Rasselbande klatschte frenetisch. Plötzlich ertönte ein Schlachtruf „Beim Teutates - die Römer kommen“ und Asterix, Obelix und Idefix stampften mit den Pfoten auf. Die Sternchen lachten, als sie Balou, Hippo und Jimmy erkannten. Und sie staunten nicht schlecht, denn Axel und Benny hatten sich ratzfatz nochmals umgezogen und stellten nun Miraculix und Majestix dar. Von einer anderen Seite der Festwiese waren metallische Geräusche zu vernehmen. Vier Gestalten lieferten sich einen spannenden Schaukampf, in dem sie kunstfertig die Klingen kreuzten. Am Ende lüpften sie ihre schwarzen Hüte, verbeugten sich formvollendet und riefen „Einer für alle, alle für einen“. Jetzt erkannte man in den drei Musketieren Jojo, Merlin und Shiva sowie Bommel als D`Artagnan. Die Sternchen spendeten begeistert Beifall. Schlag auf Schlag ging es weiter und sie drehten die Köpfe, als sie ein fröhliches „Jabba dabba duuuu“ hörten. Purzel stürmte als Fred Feuerstein herbei, auf der einen Seite Nelly als seine Wilma im Arm und unter dem anderen einen Hinkelstein. Gleich dahinter waren Merle und Lee als Betty und Barney Geröllheimer zu sehen. Ihre steinzeitlichen Kostüme ernteten viel Applaus. Cora, Lina, Luna, Pauline, Susi und Jasper hatten sich als bunte Schokolinsen maskiert, sangen fröhlich „viele, viele bunte Smarties“, rollten hin und her und sahen dabei wie riesengroßes Konfetti aus. Ein Lied lenkte die Aufmerksamkeit der Rasselbande in die andere Richtung: „Heiho, heiho, wir sind vergnügt und froh, heiho, heiho, heiho!“ Eine wunderschöne Prinzessin mit Haut weiß wie Schnee und Haar schwarz wie Ebenholz erschien auf der Bildfläche und in ihrem Gefolge sieben kleine Gestalten mit weißen Bärten, Mützen und Spitzhacken über der Schulter. Die Rasselbande bewunderte Dora als Schneewittchen und musste lachen als sie in Anton, Elli, Joy, Molly, Nele, Nina und Sena die sieben Zwerge erkannte. Doch schon tönte aus einer anderen Ecke das wohlbekannte „Hey hey Wickie hey Wickie hey“ und eine Horde Wikinger mit furchteinflößenden Helmen samt Schild und Schwert begleitete den kleinen, rothaarigen Wickie, hinter dem Wauzi Gismo steckte. Misiu war unter dem großen wuscheligen Bart und der Augenklappe kaum als Wickies Vater Halvar auszumachen. Rusty als Snorre, Sammy als Faxe und Tom als Tjure komplettierten die starken Männer. Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ erklangen und graziös kamen Frühling, Sommer, Herbst und Winter herein. Bei ganz genauem Hinsehen erkannte man Emma, Lara, Nele und Paula an ihren sanften Augen. Die Sternchen waren verzückt angesichts ihrer Anmut. Die Jahreszeiten drehten sich fortwährend und stellten den Ablauf eines Jahres und die ständige Wiederholung von Werden und Vergehen dar. Es wurde ganz still auf der Festwiese, bis ein fröhliches Geschnatter die besinnliche Stimmung unterbrach. Donald (Pietsch) und Daisy Duck (Celly) flatterten herein. Donalds Neffen Tick, Trick und Track mit ihren süßen Matrosenmützen waren in das „Schlaue Buch“ vertieft. Die Sternchen lachten, als sie Ariane, Nicko und Maunzy erkannten, und staunten beim Anblick von Maja und Sam, die als Minnie und Mickey Mouse folgten. Nando als Goofy vervollständigte die Abordnung aus Entenhausen. Fast schüchtern traten fünf Rechtecke nach vorne. Sie sortierten sich und plötzlich waren sie als Spielkarten zu erkennen. Sie stellten das höchste Blatt beim Pokern dar, einen Royal Flush. Die Rasselbande klatschte Beifall und rief im Stakkato: „Sehen, wir wollen sehen“ und als 10, Bube, Dame, König und Ass kamen Fee, Jule, Maja, Minna und Gismo zum Vorschein. „Jackpot“ riefen die Sternchen außer Rand und Band. Sie überlegten, welche Steigerung noch möglich sei, als das Lied „Super Trouper“ ertönte und Miezi, Mulle, Felix und Jonny als ABBA die Bühne stürmten und damit den Partyteil einläuteten. Benny alias Majestix flüsterte mit Superman Cedric, und der kleine Held ergriff das Wort:

Fasching, Karneval, Fünfte Jahreszeit oder Fasenacht
Wie auch immer ihr es nennt, jetzt ist Party angesagt
Mein Geburtstag soll fröhlich sein, wir wollen tanzen
Und uns mit vielen Köstlichkeiten füllen den Ranzen
Nie vergessen unsere Liebsten sind, keinen Augenblick
Nun schwingt die Hüften im Rhythmus der fetzigen Musik

Im Verlauf des Abends tanzten die Sternchen ausgelassen Polonäse, bewarfen sich gegenseitig mit Kamelle, drückten einander Bützjes auf die Wangen und verschwanden zwischendurch immer wieder in der Scheune, um das Kostüm zu wechseln. Irgendwann wusste keiner mehr, wer hinter der Verkleidung als Drache, Meerjungfrau, Zebra, Löwe, Schneemann, Astronaut, Pharao, Dominostein, Gespenst, Cowboy, süßes Früchtchen, Zauberer oder venezianischen Masken steckte, aber sie genossen das Zusammensein. Ihre Herzen waren leicht, denn darin wohnten für immer ihre Liebsten, die so beim Fest mit dabei waren.
Kommentar vom: 14.02.2020
von: Rosen zum Valentinstag
Amber Sun - W. Kordes' Söhne
Jede Begegnung, die unsere Seele berührt,
hinterlässt in uns eine Spur,
die nie ganz verweht.
(unbekannt)


Liebe Nadja,

zum Valentinstag möchte ich Sammy ein Meer an Rosen schicken und dir „DANKE“ sagen für deine aufmunternden Worte und unseren interessanten Austausch. Es ist schön, dass wir uns über das Portal der Rosengarten-Sterne-Gedenkseiten kennengelernt haben!

Wir denken heute ganz besonders an unsere Sternenpfötchen, deren bedingungs- und vorbehaltlose Liebe uns fehlt und immer fehlen wird. Dennoch sind sie uns im Herzen ganz nah, denn sie haben uns so sehr berührt, dass ihre Spuren unauslöschlich sind. Unsere geliebten Sternchen freuen sich sicher, dass kleine Langohren wieder die Herzen ihrer Menschen glücklich machen. Genießt die Zeit mit Simon und Nelly, die Liebe zu Sammy schmälert dies in keinster Weise.

Bestimmt freuen sich die Sternchen heute über ein Extra-Paket Leckerlis und die schönen Blumen, die auf den unendlichen Wiesen des Regenbogenlandes blühen und duften und den Frühling erahnen lassen... Und ich habe gehört, dass sie sich wieder zu konspirativen Treffen in der Scheune zusammenfinden, um die nächste Feier zu planen. Wir werden es nachlesen können...

Ganz herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen


Freunde sind wie Laternen auf einem dunklen Weg.
Sie machen ihn nicht kürzer, aber heller
(unbekannt)
Kommentar vom: 09.02.2020
von: Und noch eine Rose für Sammy
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
Jede Begegnung, die unsere Seele berührt,
hinterlässt in uns eine Spur,
die nie ganz verweht.
(unbekannt)

Lieber Sammy,
du bist ja schon ein geliebtes Mitglied der Rasselbande und fleißig am Organisieren und Feiern. Deine Nadja und dein Uwe sollen aber auch wissen, was du so treibst im Regenbogenland.
Küsschen
Paulines und Jaspers Menschenmama Drina

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Jimmys 15. Geburtstag brach an. Nicko, Ariane und Mauzy sowie Jasper, Pauline und Sammy lagen dicht an ihn gekuschelt Jimmy träumte selig von seiner geliebten Irene und seiner kleinen Freundin Jule. Es fühlte sich so wirklich an… Jimmy streckte gerade im Traum sein Köpfchen Richtung Irenes sanft streichelnder Hand, als ihn ein lautes Lied aus diesem wunderschönen Traum riss. Jimmy blinzelte und sprang so heftig auf, dass die Langohren aus der Hängematte purzelten. Lächelnd lauschte er dem Rasselbande-Chor, der von Momo und Cedric dirigiert wurde:

Alles Gute zu deinem 15. Geburtstag, lieber Jimmy, wünschen wir
Du bist unser guter Freund, daher steht die ganze Rasselbande hier
Trotz aller Fröhlichkeit, auch ein Hauch Sehnsucht dich umgibt
Du deine Irene vermisst, sie dich auf ewig unermesslich liebt
Du bleibst ihr unvergessener Herz-König durch Raum und Zeit
Begleitest sie unsichtbar und liebend für immer Seit an Seit
Wir wollen Traurigkeit und Wehmut in deinem Herzen vertreiben
Uns auf der Festwiese zum Frühstück Köstlichkeiten einverleiben

Als erster stürzte sich Jasper auf Jimmy, um ihm zu gratulieren. Seitdem beide gemeinsam, Pfote in Pfote, am selben Tag über die Regenbogenbrücke gegangen waren, waren sie beste Freunde und passten besonders aufeinander auf. Daher oblag Jasper – zusammen mit Pauline und Sammy – die Organisation des Tages und die Aufgabe des Zeremonienmeisters. Sicherheitshalber hielten sich die erfahrenen Organisationstalente Nelly, Benny und Axel im Hintergrund als Unterstützung bereit. Ein Sternchen nach dem anderen drängelte sich zu Jimmy vor, was gar nicht so einfach war, denn die Glückwünsche gingen wild durcheinander und alle wollten Jimmy knuddeln und herzen.

Balou und Hippo, der nur zwei Tage vorher seinen Sternchengeburtstag begangen hatte, zauberten bereits gefüllte Champagner-Gläser herbei. Nun gingen die Trinksprüche wild durcheinander und bereits leicht angeheitert führte die Rasselbande Jimmy zur Festwiese. Jimmy blieb wie angewurzelt stehen, als er seinen Geburtstagstisch sah: Weder lange Tafeln noch ein oder mehrere runde Tische erwarteten ihn, nein, heute hatte die große Festtafel die Form eines Herzens. Auf weißen Tischdecken waren auf der Außen- wie Innenseite des herzförmigen Tisches rote Rosenblätter verteilt. Fee und Minna setzten Jimmy eine Krone auf, deren Schmucksteine rot und ebenfalls herzförmig waren. Schließlich war er ja Irenes Herz-König! Ungeduldig stupste Pauline Jasper an, der den wartenden Engeln und Feen ein Zeichen und so den Startschuss für ein köstliches Mahl gab. Es wurde geschmatzt, gekichert und geredet, bis alle Bäuche prallvoll waren. Jasper nickte den beiden Gismos zu, die in die Runde sprachen:

Jimmy, du bist ein Chihuahua, das ist die kleinste Hunderasse
Doch Größe hat ja bekanntlich gar nichts zu tun mit Klasse
Du warst Irenes Männlein, kleiner Hund mit Herzen groß
Deine Vorfahren stammen aus dem Land voll` Sombreros
Lauft nun alle ganz schnell in die Scheune, bitte
Schnappt euch dort einen der großen Strohhüte
Am Anlagefelsen erwartet uns ein ungewöhnliches Schiff
Mexiko, dein Ursprungsland, wird uns auf der Reise zum Begriff

Alle rasten in die Scheune und setzten sich einen der breitkrempigen Strohhüte mit verschiedenen farbenfrohen Mustern und einer Kordel auf. Jimmy sah damit fast schon etwas verwegen aus. Das Schiff, das hinter dem Anlegefelsen auf die Rasselbande wartete, ließ Jimmy staunen, denn es war ein großes Luftschiff, ein Zeppelin. Jasper erklärte:

Für uns Sternchen sind Raum und Zeit eine Illusion
Doch die Reise nach Mexiko ist eine große Exkursion
Wir reisen weiter als sonst, daher muss es schneller gehen
Mit dem Luftschiff sind wir in Mexiko im Handumdrehen

Besonders bei den Katzen war der Jubel groß, denn keine von ihnen war auf eine erneute Reise übers Wasser erpicht. Alle stürmten den Zeppelin mit dem Namen „Fiesta & Siesta“, nahmen in den bequemen Sesseln Platz und freuten sich darauf, über den Wolken zu schweben. Kaum hoben die Engel und Feen den Zeppelin in die Lüfte, landete das Luftschiff gefühlt schon. Alle rätselten, wie sie so schnell am Ziel angekommen waren, aber vielleicht lag es auch am Tequila… Kurz und bündig ließ Purzel den Reisetrupp wissen:

Der Bundesstaat Chihuahua ist der größte Mexikos
Ab hier geht es ein Stück mit dem Zug weiter, also los!

Mutig bestieg Jimmy Arm in Arm mit Jasper den Zug „El Chepe“, der sich durch das wüstenartige Hochplateau schlängelte und spektakuläre Ausblicke in die faszinierende Schluchtenlandschaft der zerklüfteten Berge des Kupfercanyons, der vier Mal so groß wie der Grand Canyon war, gab. Am Ziel der Bahnreise erwartete die Sternchen wieder ihr Zeppelin. Sie überflogen die Hauptstadt Mexico City, die von drei Seiten von Bergen umgeben war, unter anderem vom Vulkan Popocatepetl. Als sie den Namen hörten, kugelten sich Anton und Elli vor Lachen. Alle bewunderten aus der Luft einen wundervollen Palast aus der Kolonialzeit und die große Kathedrale, die verschiedene Baustile vereinte. Das Luftschiff landete im mystisch wirkenden Teotihuacan. Die Azteken waren von der bereits verlassenen Stadt so beeindruckt, dass sie ihr den Namen “Ort der Götter” gaben. Die Sternchen erklommen die Mond- und Sonnenpyramide, die sie an ihre Reise nach Ägypten erinnerten und doch ganz anders waren. Miezi und Mulle genossen den Rundblick über eine der wichtigsten Tempelanlagen Lateinamerikas, in der Archäologen noch immer spektakuläre Funde machten. Mit dem Luftschiff war es über die Vulkanlandschaft nur ein Katzensprung nach Puebla, wo die Sternchen durch die bunten Gassen bummelten und sie die pittoresken Fassaden, die ein anmutiges Wechselspiel von rotem Ziegel, bläulichen Talavera-Kacheln, grauem Naturstein und weißem Stuck waren, entzückten. Oaxaca galt als eine der schönsten Städte des Landes und war indianisch und kolonial zugleich. Auf dem Markt konnte man geröstete Heuschrecken kaufen, was die Sternchen an die Reise mit den Störchen erinnerte. Maja und Sam schauderten bei der Vorstellung, diese Insekten zu verspeisen. In der archäologischen Anlage von Monte Alban waren die Bauwerke des zeremoniellen Zentrums der Zapotekenstadt um einen enormen rechteckigen Hauptplatz angeordnet. Den Weg durch die Sierra säumten stolze Kandelaberkakteen, während der Flug über die Panamericana großartige Ausblicke auf das zapotekische Bergland und dann die Pazifikebene bot. Tropische Vegetation und exotische Tiere wie Alligatoren, Tukane, Pelikane und Reiher ließen die Rasselbande staunen und sie lauschten fasziniert den Geräuschen des Dschungels. Joy und Molly meinten, Speedy Gonzales, die schnellste Maus von Mexiko, entdeckt zu haben. Hellblaues Wasser toste in Schwellen imposante Wasserfälle hinunter. Als die Wasserliebhaber Cora, Dora, Emma, Lara, Paula und Nele einen ruhigen Rockpool entdeckten, landete der Zeppelin und sie genossen ein erfrischendes Bad im kristallklaren Wasser. Nur ein paar Flugminuten später erreichten die Sternchen das Land der Mayas und erforschten die mystische und gut erhaltene Ausgrabungsstätte Palenque. Die Maya-Ruinenstadt schlummerte vom tropischen Regenwald überwuchert und beeindruckte vor allem durch den Tempel der Inschriften. Ob hier wohl auch die (falsche) Prophezeihung zu lesen war, dass die Welt 2012 untergehen sollte?, überlegte Nando laut. Die Halbinsel Yucatan kam ins Blickfeld: auf der einen Seite lag der Golf von Mexiko, der von Schwemmland und Sümpfen mit reicher Vogelwelt gesäumt wurde, auf der anderen Seite leuchtete das türkisfarbene Wasser der Karibik. Die Sternchen wussten gar nicht, wo sie zuerst hinschauen sollten. Die „Fiesta & Siesta“ ließ sie in Campeche aussteigen, und sie entdeckten aufwendig restaurierte, farbenfrohe Kolonialbauten aus der Zeit der spanischen Konquistadoren. Misiu erinnerten Festung und Stadtmauern, die von den Raubzügen der Piraten zeugten, an seine Geburtstagsparty im letzten Jahr. Die Sternchen überflogen Merida, die koloniale Hauptstadt von Yucatan. Rambo erzählte, dass auf dem Markt Maquech angeboten wurden: lebende Käfer, die von Einheimischen als Kleiderschmuck getragen werden. Celly, Lina und Sammy waren deshalb froh, dass sie die Stadt nur von oben sahen. Ein letzter archäologischer Höhepunkt der Reise erwartete die Sternchen in Chitzen Itza, das zu den neuen Sieben Weltwundern gehörte. Die durch den Einfluss der Tolteken weiter entwickelte Kultur der Maya kam hier in ihrem ganzen Glanz zum Ausdruck. Die streng symmetrische Pyramide des Kukulkan, das Ballspielstadion und weitere, vom Urwald überwucherte Bauwerke, ließen die Reisegruppe staunen. Müde von den vielen Eindrücken war die Rasselbande froh, den Badeort Cancun zu erreichen. Ein fast weißer Sandstrand mit Sonnenschirmen und Liegestühlen lud zum genüsslichen Lümmeln ein. Als sie nach einem Nickerchen wach wurden, war es dunkel und ein Lagerfeuer loderte. Überall lagen Picknickdecken und Körbe voll leckerer Köstlichkeiten: Tortillas, Enchiladas, Tamales, Mole, Tacos, Tostadas, exotische Früchte, Salsas zum Dippen und natürlich die jeweiligen Lieblingsspeisen der Sternchen. Plötzlich ertönte Musik und eine siebenköpfige Mariachi-Band in schwarzen, verzierten Anzügen und spitzen Cowboystiefeln spielte auf Gitarren, Geigen und Trompeten auf. Jimmy musste zwei Mal hinsehen, um seine Freunde Biko, Bommel, Merlin, Pietsch, Rusty, Shiva und Tom zu erkennen. Kaum hatte er sich von dieser Überraschung erholt, tanzten Luna, Merle, Nele, Nina, Sena und Susi in schönen, bunten Trachten zur Musik. Lee und Linus fassten den Tag zusammen:

Jimmy, deine Ahnen kommen aus dem fernen Mexiko
Ein Land voll landschaftlicher Schönheit und so farbenfroh
Wir waren fasziniert vom überwältigen kulturellen Reichtum
Von Ruinen, die gereichten den Azteken und Maya zum Ruhm
So groß, schön und vielfältig dieses Land in Mittelamerika ist
So unendlich geliebt du bist, deine Familie dich niemals vergisst
Jimmy, du bist Irenes kleiner charmanter Menschenfreund
Das Herz von deinem Frauchen vor Liebe zu dir überschäumt
Erinnerungen bleiben für immer tief verwurzelt in denen, die lieben
Die Freude über dein Leben wird eines Tages den Kummer besiegen
Drum lasst es uns den lebensfrohen Mexikanern gleichtun
Wir tanzen fröhlich im Rhythmus der mitreißenden Musik nun

Und während ein Sternchen nach dem anderen sich zu den lateinamerikanischen Klängen wiegte, wurde Jimmy in Begleitung von Jasper, Jojo, Jule und Jonny von den Feen und Engeln abgeholt und zu seinem Familienfenster gebracht. Er genoss dort kostbare Momente im stummen Zwiegespräch mit seinem über alles geliebten Frauchen Irene und seiner bezaubernden Freundin Jule. Als sein kleines und doch so großes Herz über und über voll mit Liebe war, schloss er sich seinen fröhlich tanzenden Freunden an und ließ glücklich seinen Geburtstag ausklingen.
Kommentar vom: 09.02.2020
von: Eine Sonntagsrose für Sammy
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Jede Begegnung, die unsere Seele berührt,
hinterlässt in uns eine Spur,
die nie ganz verweht.
(unbekannt)

Liebe Nadja,
unsere Sternchen sind ständig zusammen und kümmern sich umeinander. Und die Abenteuer und Reisen kommen auch nicht zu kurz…
Ich wünsche dir eine gute neue Woche mit deinem Sternenprinz Sammy im Herzen und Simon und Nelly an deiner Seite.
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen

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Der Tag von Hippos zweitem Sternchengeburtstag rückte näher. Bei den Treffen in der Scheune wurden die Sternchen immer traurig, wenn sie über die schrecklichen Umstände Hippos erster sieben Lebensjahre sprachen. Ihr stets fröhlicher Hippo, den sie als treue Seele, guten Freund und Stimmungsmacher kannten, hatte ein schweres Schicksal gemeistert. Als Zuchttier ohne Zuwendung fürchterlich ausgebeutet; bei dieser Vorstellung weinten die Kleinsten Anton, Elli, Joy und Molly immer. Meist erzählte Balou dann schnell eine lustige Anekdote aus der Zeit bei Marika und Harald und alle lachten. Diese Erfahrungen machten ihren Hippo aus und würden in die Gestaltung seines zweiten Gedenktages einfließen.

Hippo schmiegte sich an Balou und Susi und träumte von den Wanderungen in seiner zweiten Lebenshälfte, als ihn lautes Stimmengewirr weckte. Als er seine Ohren aufstellte, hörte er, dass der vermeintliche Lärm ein Lied war. Unter der Leitung von Jojo, Jule, Lina, Linus, Minna und Momo sang der Chor im Kanon:

Liebster Hippo, du bist unser cooler, gelassener und fröhlicher Freund
Seit zwei Jahren bist du schon fort, deine Marika gerne von dir träumt
Sieben Jahre verbrachtest du ohne Freiheit und ganz ohne Zuwendung
Keinem Lebewesen wünscht man solch eine grausame Erfahrung
Die süße Missy war in dieser Zeit dein einziger Halt, dein größtes Glück
Einige Tiermamas und -papas durften sie kennenlernen in Osnabrück
Den herzlosen Hundehändlern hat man euch entrissen, das war die Wende
Dein Leben mit Missy wurde froh, als ihr kamt in Marikas und Haralds Hände
Du durftest erfahren Geborgenheit, Wärme und Liebe von Menschen endlich
Marikas Herz flog dir auf den ersten Blick zu, du warst so sensibel und verletzlich
An deinem zweiten Sternchengeburtstag wollen wir an dieses große Glück denken
Nach einem gemeinsamen Festmahl wollen wir dir eine besondere Reise schenken

Die Schar der Gratulanten fiel über den grinsenden Hippo her und überschüttete ihn mit Küssen, Umarmungen und lieben Worten. Gismo und Nicko nahmen ihn in ihre Mitte und führten ihn auf die Festwiese mit dem reich gedeckten Tisch. An Hippos Platz stand ein überdimensionaler Geschenkkorb mit vielen Sachen, die nicht nur zum Essen, sondern auch zum Zerfetzen gedacht waren. Das Krümelmonster in Hippo freute sich. Ariane, Maunzy, Rusty und Tom sprachen einen Toast auf ihn aus und bald schlürften alle genüsslich Champagner, den Jimmy, Lee, Luna und Misiu kredenzten. Heute bedienten wieder die Sternchen, weil sie Hippo eine Freude machen wollten. Außerdem waren die Engel und Feen anderweitig eingespannt. Celly, Jasper, Jonny, Miezi und Mulle trugen die Vorspeisenteller auf. Beflissen und eifrig mühten sich Fee, Gismo, Lara, Nele und Sammy mit den überbordenden Platten voller Hauptgerichte. Biko, Maja, Nando, Pauline und Sam hatten die süßeste Aufgabe übernommen, denn sie durften die feinen Kuchen, Torten und anderen Naschereien servieren. Als alle satt waren, kündigten Axel, Benny, Nelly und Purzel an:

Der Shih Tzu ist eine wertvolle Rasse, schlechte Menschen dies für sich nutzen
Du und Missy euch liebtet, doch musstet ihr Babies produzieren im Dutzend
Oft fragtest du dich, was ist wohl aus deinen unbekannten Kindern geworden
Haben sie Glück und ein Zuhause gefunden, in dem sie geliebt und geborgen?
Wir wollen mit geflügelter Hilfe dir zeigen, wie es deinen Nachkommen geht
Du begibst dich auf eine Reise und erfährst, wie ein Teil deiner Kinder nun lebt

Von allen Engeln und Feen flankiert flog der Engel der unvergänglichen Liebe herbei und brachte Hippo zu seinem Familienfenster. Zuerst wunderte sich Hippo, dass Balou nicht mit von der Partie war, aber dann siegte seine Neugier und er blickte durch das Fenster, das viel größer als sonst erschien. Ihm stockte der Atem: er sah sehr viele schöne Wauzis herumwuseln. Jeder hatte klare große Augen, die unerschrocken in die Welt schauten. Ihr Fell war gepflegt und sie wirkten glücklich. Der Engel flüsterte ihm zu, dass dies alles seine und Missys Nachkommen seien. Für jede Himmelsrichtung, in die sie verstreut waren, würden sie ein Hundekind besuchen.

An der Nordsee sah Hippo einen kleinen Jungen, der nach der Schule heimrannte. Schon an der Haustür lief ihm ein kleiner beige-schwarzer Hund mit braunen Tupfen im Gesicht schwanzwedelnd entgegen und sprang freudig an seinen Beinen hoch. Der Junge pfefferte seinen Schulranzen in die Ecke, streichelte und umarmte den Hund. Alegria, wie er das Hundemädchen mit zärtlicher Stimme nannte, hüpfte voller Vorfreude von einer Pfote auf die andere und drehte sich im Kreis. Die beiden spazierten zu den Dünen, wo Alegria ohne Leine laufen und sich richtig austoben durfte. Sie schnüffelte herum, wälzte sich im Sand und zupfte an Grashalmen. Immer wieder suchten ihre Blicke ihren Menschenfreund. Alegria fand einen Stock, schleppte ihn heran und sie spielten immer und immer wieder Stöckchenwerfen, bis sie müde war. Daheim kuschelte sich Alegria in ein weiches Hundebett und schaute dem Jungen beim Hausaufgabenmachen zu. Hippo konnte sehen, dass Alegria und der Junge ein eingeschworenes Team waren. Sein Herz hüpfte vor Freude. Der Engel flüsterte Hippo zu: Alegria bedeutet Freude und das Leben dieses süßen Hundemädchens ist voll reiner Freude.

Mit Freudentränen in den Augen richtete sich Hippos Blick Richtung Osten. Dort saß ein älterer Herr auf einer Bank in einem gepflegten Stadtpark. Er blickte verstohlen den vorbei flanierenden Familien nach, denn er war seit dem Tod seiner Frau vor längerer Zeit einsam. Seine Kinder lebten weit entfernt. Tag für Tag kam er in diesen Park, denn er hatte einfach viel zu viel Zeit. Eines Tages rollte ihm ein blauer Ball zwischen die Füße und als er sich nach spielenden Kindern umblickte, fixierten ihn die braunen Augen eines wunderschönen Hundes. „Felix“ rief eine ältere Dame den Hund zu sich zurück. Felix tänzelte zwischen seinem Frauchen und dem Mann, der seinen Ball in der Hand hielt, hin und her. Seit diesem Tag trafen sich die drei regelmäßig im Park und verabredeten sich auch zu anderen gemeinsamen Aktivitäten. Felix, was der Glückliche heißt, hatte mit seinem genialen Einfall bald Frauchen und Herrchen und freute sich über das Glück in ihren Gesichtern.

Dieses Glück spürte auch Hippo in seinem Herzen, als der Engel mit ihm ins Voralpenland zu einem alten Bauerhof flog. Der Engel erklärte ihm, dass eine Familie den Hof als Wohnhaus gekauft und liebevoll restauriert hatte. In diesem Moment liefen zwei Kinder mit ihrer Mutter aus dem Haus. Ein Hund fetzte hinterher und überholte alle. Und dann trottete ein zweiter Hund aus dem Haus. Hippo hielt die Luft an, denn diese beiden Hunde sahen genauso aus wie er und Missy! Gemeinsam gingen die fünf eine Runde durch ein kleines Waldstück. Amor und Aphrodite, wie die beiden gerufen wurden, sprangen über Stock, Stein und Bach und wälzten sich im Laub. Die Frau behielt sie immer fürsorglich im Blick. An einem Kindergarten angekommen holten sie ein kleineres Kind ab. Zusammen gingen sie lachend nach Hause, wo die beiden Wauzis mit den Kindern im großen Garten herumtollten, sich unter Rosenbüschen versteckten und auf der Terrasse in der Sonne dösten. „Amor und Aphrodite“ flüsterte Hippo, das klingt nach purer Liebe.

Der Engel nickte und zeigte Hippo als nächstes eine streng wirkende Frau im Kostüm, die beschäftigt hinter einem Schreibtisch saß und hektisch telefonierte. Wo ist denn der Wauzi, wollte Hippo schon fragen, als die Frau abends die Tür zu einem großen Haus aufschloss. Schon im Flur lag die Zeitung in Schnipsel zerkleinert herum. Ein rosafarbener Hausschuh war kaum mehr als solcher zu erkennen. Die Frau schüttelte den Kopf, lächelte und rief gespielt entrüstet: „Grace, was hast du denn schon wieder angestellt?“ Ein cremefarbenes Hundemädchen, deren langes Fell am Kopf von einem rosa Schleifchen zusammengehalten wurde, stürmte aus dem großen Wohnzimmer in die Arme ihres Frauchens. Deren Gesichtszüge wurden ganz weich und all der Stress fiel von ihr ab. Sie herzte Grace, küsste ihr hübsches wohlriechendes Köpfchen und nannte sie immer wieder ihre „kleine, freche Babyrobbe“. Hippos Herz quoll vor Liebe über, denn er konnte sehen und fühlen, wie geliebt Grace in ihrem Zuhause war. Was für eine Gnade, flüstert er. Der Engel der unvergänglichen Liebe sagte lächelnd: Genau das bedeutet der Name des hübschen Hundekindes auch.

Balou schloss sich dem überglücklichen Hippo beim Familienfenster an und gemeinsam ließen sie die Liebe zu ihrer Erdenfamilie im stummen Zwiegespräch fließen. Nach einer Weile nahm sie der Engel unter seine weichen Flügel und brachte sie zu ihren Sternchenfreunden auf die Festwiese zurück. Nele, Nina, Sena und Shiva resümierten:

Diese Reise in die Vergangenheit dich führte nach Norden, Osten, Süden und Westen
Du konntest dich überzeugen, dass deine Nachkommen führen ein Leben zum Besten
Wie du bei Marika und Harald sie erfahren Liebe, Zuwendung und Geborgenheit in ihrem Heim
Du bist darüber sehr glücklich, denn so sollte das Leben eines jeden irdischen Geschöpfes sein
In ihnen sind deine Eigenschaften erkennbar: sie sind verspielt, kreativ, anhänglich und heiter
Deine Gelassenheit, Fröhlichkeit, Ungeduld und Leidenschaft leben in ihnen allen weiter
Es gibt noch eine kostbare Stelle, an dem die Gefühle und Erinnerungen leben für immerfort
Dein Herz und die Herzen von Marika, Harald und Missy sind für eure Liebe der schönste Ort

Bevor die Party am Lagerfeuer beginnen konnte, sangen Cora, Dora, Emma, Paula und Merle begleitet von Bommel, Cedric, Merlin, Pietsch und Rambo ein kleines Lied:

Hippo, du bist ein wunderschöner, furchtloser Shih Tzu, was übersetzt heißt Löwenhund
Trotz der Qual der ersten Jahre warst du stark wie ein Löwe, wenn auch nicht mehr gesund
Deine Tortur, deine Entbehrungen brachten auch was Schönes, viele kleine Wauzis, hervor
Ungeachtet deiner Opfer, des Mangels und all der Not hast du nie verloren deinen Humor
Bei Marika und Harald du lerntest endlich Liebe kennen, fasstest bald zu ihnen Vertrauen
Durftest mit Missy einfach Hund sein, in der Sonne dösen, Zeitungen und Hausschuhe klauen
Es wurden nicht die erhofften 7 fetten Jahre, doch warst du ein Genießer und lebensfroh
Ungebrochen war dein Hunger auf Leben, Spaziergänge, Essen und deine Leidenschaft sowieso
Und so rufst du deinen Liebsten Missy, Marika und Harald mit deiner zarten Seele voller Liebe zu
Ich wandere immer voller Glück durch eure Träume, hab gefunden in euren Herzen meine Ruh

Susi forderte Hippo zum Tanz auf und bald wiegten sich alle Sternchen versunken in Gedanken an ihre Liebsten im Rhythmus der engelsgleichen Musik.
Kommentar vom: 19.01.2020
von: Eine Rose für Sammy
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
Ein Tier, das uns verlässt ist wie eine Sonne, die versinkt.
Aber etwas von seinem Licht, bleibt immer in unseren Herzen zurück.
(unbekannt)

Lieber Sammy,
für die Sternchen der Tiermamas schreibe ich zum Geburtstag und Gedenktag, den die Sternenpfötchen eher als Sternchengeburtstag sehen, kleine Geschichten. Beim zweiten Sternchengeburtstag der schwarz-weißen Katze Fee warst du kleiner Schelm ja auch eifrig an den Vorbereitungen beteiligt…
Ich wünsche dir mit deinen Freunden noch einen gemütlichen Sonntagabend und bin schon auf eure nächsten Abenteuer gespannt.
Ein dicker Nasenstupser und Ohrenkrauler für dich von
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen

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Es brach ein neuer Tag an im Regenbogenland und es war ein ganz besonderer Tag, denn Fee, das kleine Schwarz-Weiße, beging ihren zweiten Sternchengeburtstag. Wie ihr euch denken könnt, hat die Rasselbande im Vorfeld viele heimliche Treffen abgehalten und sich die süßen Köpfchen zerbrochen. Im Winter einen Sternchengeburtstag zu feiern ist eine Sache, aber einen für Fee auszurichten, eine ganz andere, es musste nämlich feenhaft werden…

Noch war es dunkel, denn es war die Stunde vor Sonnenaufgang. Die Stunde, in der das blauschwarz des Nachthimmels am dunkelsten war. Aber in dieser Stunde leuchteten die Sterne besonders hell. Fee war schon wach, ein Traum hatte sie geweckt. Sie lag an Minna, Jule und Gismo gekuschelt und blinzelte zum funkelnden Sternenhimmel. Plötzlich vernahm sie ganz zartes Glöckchengebimmel. Und vor ihrer Nase tanzten Glühwürmchen. Aber nein, das waren keine Glühwürmchen! Es war – Fee stockte fast der Atem – es war Tinker Bell, die sFee aus Peter Pan. Sie tanzte zusammen mit ihrer Schwester Periwinkle grazil vor Fees Nase hin und her, drehte zauberhafte Pirouetten, verteilte dabei ihren Feenstaub und ließ ihr Glöckchen schellen. Das Licht der Sterne und des Mondes schimmerte magisch durch die zarten Feenflügel. Beinah dachte Fee, sie würde doch noch schlafen und träumen, als Nelly und Purzel sie anstupsten und flüsterten:

Herzlichen Sternchengeburtstag, unsere liebste, schönste Fee
Die anderen schlafen noch, später sie geweckt vom Duft von Kaffee
Die Feen, Elfen und Engel dich gleich entführen in den Schnee
Eine Überraschung erwartet dich, wir verraten nichts, nee, nee

In dem Moment war ein leises Sirren zu vernehmen und ein glitzernder, funkelnder Schlitten senkte sich direkt vor Fees Hängematte. Fee rieb sich die Augen und sah, dass eine Armada an Elfen, Feen und Engeln den Schlitten an glitzernden Schnüren durch die Lüfte lenkte. Tinker Bell bedeutete Fee zusammen mit Minna, Jule und Gismo den Schlitten zu besteigen. Der Schlitten war mit weichen, weißen Kuscheldecken ausgelegt und Ilses Kleeblatt mummelte sich voller Vorfreude auf die weiteren Geschehnisse dick ein. Tinker Bell tänzelte hin und her und das zarte Glöckengeläut war das Signal für die Himmelschar, sich auf den Weg zu machen. Nelly und Purzel winkten ihnen nach. Da die Sonne allmählich aufging, weckten sie die anderen Sternchen, die sich streckten und räkelten. Bommel, Pietsch, Rambo, Nele, Nina und Sena verschwanden geschwind und kehrten nach kurzer Zeit mit Picknickkörben zurück. Es roch nach Kakao, Tee und Kaffee und die Rasselbande stärkte sich mit einem kleinen Imbiss. Dann machten sich alle an den zweiten Teil der Überraschung für Fee und begaben sich in die Scheune. Dort hatten sie heimlich ihre Vorbereitungen getroffen und alles in mehreren Bollerwagen verstaut. Zwei Handwagen waren voll mit all den Leckereien, die die Tiermamas mit der Engelspost ins Regenbogenland geschickt hatten. Diese Wagen wurden Nele und Lara sowie Emma und Paula zu treuen Pfoten anvertraut. Ein weiterer Bollerwagen enthielt die Tischdekoration, die ganz auf Fee zugeschnitten war. Diesen Wagen durften Susi und Celly ziehen. In einem weiteren Handwagen waren die Champagnerflöten samt dem edlen Getränk verstaut. Dieser Wagen oblag Balous und Hippos Obhut. Damit der erlesene Inhalt auf dem Weg durch den Wald nicht zerbrach, saßen die kuschligen Anton, Elli, Joy und Molly im Wagen und passten auf die edle Ladung auf. Benny gab das Startsignal und Merle führte den Konvoi in den Winterwald an.

Während die Rasselbande den Weg durch den verzaubert wirkenden Wald nahm, schwebte Fee mit ihren drei Kleeblatt-Freunden im Schlitten über den Wolken. Die Strahlen der aufgehenden Sonne küssten den Schnee auf den Baumwipfeln und den Wiesen und das ganze Regenbogenland glitzerte und funkelte wie Millionen von Sternen und Diamanten. Vor lauter Begeisterung über dieses Naturschauspiel merkte Fee fast nicht, dass der Weg sie zu Volkmar führte, der sie schon sehnsüchtig und mit offenen Armen erwartete. Alle Sternchen des Kleeblatts kuschelten sich an ihn, doch Fee schmiegte sich ganz besonders in seine Arme und genoss das bekannte und geliebte sanfte Streicheln über ihr Fell. Volkmar flüsterte ihr ins Ohr, dass sie für immer sein kleines Schwarz-Weißes bleiben würde. Fee schnurrte vor Behagen und Glück. Tinker Bell gab ihnen nach einer Weile tänzelnd zu verstehen, den Schlitten wieder zu besteigen, und Fee bedauerte, dass sie sich so schnell von Volkmar trennen müsste. Doch das Glöckchengeläut sang leise:

An diesem besonderen Tag euch der Wunsch wird gewährt
Alle Lieben von Ilse sitzen gemeinsam in einem Gefährt
Haltet euch fest, wir bringen euch an einen besonderen Ort
Dort die Herzen miteinander sprechen ohne ein Wort

Fee flüsterte fragend „unser Familienfenster?“ und nach Tinker Bells bejahendem Flügelschlag erhob sich der Glitzerschlitten wieder in die Lüfte.

In der Zwischenzeit hatte die Rasselbande unter Merles sicherer Führung das Haus des Waldmanns erreicht. Nach begeistertem „Hallo“ samt innigen Umarmungen machte sich die Rasselbande unter Bennys Kommando an den Feinschliff der Festvorbereitungen. Im Garten des Waldmanns stand noch der Pavillon vom Weihnachtsfest; aus den Bollerwägen wurden alle Utensilien hervorgeholt und die Tische geschmückt und eingedeckt. Alles war in schwarz-weiß gehalten; die Sternchen hatten heimlich schwarze Muster und Ornamente auf die weißen Damasttischdecken gedruckt. Eisblumen waren schwarz eingefärbt worden und wurden nun in filigranen weißen Vasen auf den Tischen verteilt. Alles sah sehr feierlich aus. In der Küche wurden unter Axels gestrengem Blick die Leckereien auf den silbernen Servierplatten angerichtet. Pauline gelang es trotzdem, ein paar leckere Kohlrabiblätter zu mopsen, die sie mit Jasper und Sammy teilte. Ihr Kauen verriet sie und brachte ihnen einen gespielt tadelnden Blick von Axel ein. Gerade als alles fertig war, riefen Nicko, Ariane und Maunzy ganz aufgeregt: „Sie kommen, sie kommen, schnell, alle auf Position!“. Alle rannten wild durcheinander und doch nahm jedes Sternlein ganz diszipliniert seinen Platz im Chor ein; denn damit jeder gut zu sehen und zu hören war, waren die himmlischen Sänger und Sängerinnen wie die Orgelpfeifen angeordnet. Rusty gab mit seiner klaren tiefen Stimme den Ton an und als der Glitzerschlitten mit Fee, Minna, Jule, Gismo und Volkmar an Bord landete, schmetterten die Sternchen los:

Willkommen liebste Fee, unser heutiges Sternchengeburtstagskind
Mit zarten Himmelswesen du flogst durch den Winterwald im Wind
Der Blick durch dein Familienfenster brachte dich deiner Ilse ganz nah
Eure Herzen miteinander sprachen voll Liebe wunderbar und wahr
Deine Sternchenfreunde wollen bereiten dir ein Fest ganz zauberhaft
Nach Gratulationen innig folgt die Feier mit Köstlichkeiten gar fabelhaft

Ilses liebste Sternlein stiegen aus dem magischen Schlitten und sofort umringte die Rasselbande das Sternchengeburtstagskind. Fee wurde geküsst, geknuddelt und umarmt, damit keine allzu traurige Stimmung aufkommen konnte. Gismo hatte Angst, dass seine zarte Fee erdrückt würde; sein sorgenvoller Blick wurde vom aufmerksamen Biko bemerkt, der Fee auf seine Schultern nahm und ins Festzelt trug. Die Rasselbande folgte dem schwarz-weißen Gespann. Als alle ihre Plätze eingenommen hatten, klopfte Benny gegen sein Champagnerglas und sprach einen Toast auf Fee aus:

Wir trinken auf unseren Ehrengast Fee, die zarte Ballerina
Die gerne aus dem Wasserhahn trank und quasselte prima

Alle lachten und stimmten in Bennys Trinkspruch ein. Für Cora, Gismo und Nando war dies gleichzeitig das Zeichen, den ersten Gang hereinzutragen. Bald folgten Lina, Luna, Lee und Linus mit weiteren üppig belegten Servierplatten, bevor Jimmy und Misiu den Nachtisch hereinbrachten. Eine Weile war nur das bekannte wohlige Schmatzen zu vernehmen. Auf Doras Zeichen hin wurden die verhüllten und verschlossenen Einmachgläser, die auf den Tischen standen, geöffnet und wunderschöne Schmetterlinge in allen Größen und Farben stoben heraus und vollführten einen elfenhaften Tanz. Benny verkündete in die allgemeine Begeisterung hinein:

Alle Sternchen haben genossen das üppige und köstliche Mahl
Die Scheune des Waldmanns wurde verwandelt in einen Festsaal
Versammelt euch dort im Lichte und Schein von unzähligen Kerzen
Beim aufgeführten Spitzentanz werden vor Glück aufgehen eure Herzen

Alle verließen den Pavillon und betraten die Scheune, die einem barocken Festsaal ähnelte. Kristallkronleuchter und Kerzen ließen den Raum erstrahlen. Brokatbezogene Stühle luden die Rasselbande ein, Platz zu nehmen. Ein schwerer Samtvorhang verdeckte die Bühne. Kaum hatte das letzte Sternchen sich gesetzt, wurde der Vorhang hochgezogen und eine verzauberte Landschaft war zu sehen. Leise Musik setzte ein und Jojo, Maja, Miezi, Momo und Mulle als Ballerinas in zarten Tutus sowie Cedric, Jonny, Merlin, Sam, Shiva und Tom als Meistertänzer verzauberten Fee und ihre Freunde mit einem perfekt einstudierten Potpourri der schönsten Stücke aus Dornröschen, Giselle und dem Nussknacker. Als die Musik aus Schwanensee ertönte, wurde Fee von Ariane auf die Bühne gehievt und verzückte alle als wunderschönes Schwanenmädchen. Die Herzen aller Sternchen flogen ihr zu, denn in Fees anmutigen Bewegungen war so viel Liebe und Hingabe zu spüren. Dabei dachten alle unwillkürlich an ihr wunderschönes Erdenleben. Als sich mit dem letzten Ton der Vorhang senkte, stürmten alle Sternlein die Bühne und lagen sich beseelt in den Pfoten. Tinker Bell und Periwinkle führten das Gefolge der Engel, Elfen und sämtlicher Feen an und stimmten ein Lied voll sphärisch anmutender Klänge an:

Im Wald sieht man das leichte Glimmen,
von überall hört man die Stimmen.
Ein leichtes Lachen, ein zartes Gekicher,
das sind Feen, da bin ich mir sicher.
Sie kommen und Tanzen im Mondenlicht,
dazu spielt die Flöte von einem Wicht.
Man sieht sie nur nachts im Mondenschein,
sie singen und tanzen unter dem Wein.
Leider sieht man sie selten, wenn überhaupt,
denn sie bestehen aus Sternenstaub.
(unbekannt)

Bei diesen Worten dachte jedes Sternchen wehmütig an seine geliebte Menschenfamilie, die durch Raum und Zeit hindurch immer in ihren Herzen bleiben würde, und dabei wurde ihnen ganz warm und etwas leichter ums Herz und sie tanzten alle elfen- und feenhaft um das Lagerfeuer.
Kommentar vom: 07.01.2020
von: Eine Rose für Sammy
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Jede Begegnung, die unsere Seele berührt,
hinterlässt in uns eine Spur,
die nie ganz verweht.
(unbekannt)


Liebe Nadja, lieber Uwe,

ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gekommen, und wünsche euch in den kommenden 366 Tagen vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und Zeit für alles, was euch Freude macht!

Heute füge ich eine kleine Collage von Mimmi (weiß) und Milko (schwarz) bei. Sie sind am 8.11. bei uns eingezogen und waren die letzten beiden aus einem Unfallwurf. Sie haben Chaos in unser Heim gebracht, aber noch mehr Lachen und Glück. Da hatten Pauline und Jasper bestimmt ihre Pfötchen mit im Spiel. Die beiden M&Ms haben keinerlei schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht (zum Glück) und sind von der ersten Sekunde zutraulich gewesen. Das mit der Erziehung üben wir noch. Momentan sind sie wohl in der Pubertät und testen ihre - und unsere - Grenzen aus... Ihr habt recht: es geht nicht ohne Langohren. Aber ich bzw. wir haben die Zeit der Trauer gebraucht, um unsere Herzen wieder ganz zu öffnen. Und ein Schnuffi ist kein Ersatz für eine andere kleine Wackelnase. Pauline und Jasper waren besonders und bleiben für immer ganz fest in meiner Erinnerung und in meinem Herzen. Mimmi und Milko sind andere Charaktere und daher vergleichen wir sie auch nicht miteinander - wobei Milko denselben Blick drauf hat wie Jasper; da muss ich manchmal schlucken... Ich kann euch nur raten: hört auf euer Herz und dann wisst ihr, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Leider habe ich eure E-Mail-Adresse nicht sehen können (auch hat mein PC keinen unsichtbar gekennzeichneten Text gefunden...). Ihr könnt euch aber gerne bei Rosengarten-Eltern@gmx.de melden, ich schreibe dann mit meiner klaren E-Mail zurück. Ich habe diese Adresse letztes Jahr eingerichtet und einige Tiereltern haben sich gemeldet und im Juli sogar persönlich getroffen. Hauptgrund war jedoch die Angst, dass - nach einigen Ausfällen - die Seiten des Rosengartens "verschwinden" und damit dann auch die vielen netten Kontakte. Aber fühlt euch bitte nicht unter Druck gesetzt!

Ganz herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen und Mimmi und Milko an meiner Seite

Kommentar vom: 27.12.2019
von: Julia mit Julchen
Bobbie James - Sunningdale Nurseries
Mein herzliches Beileid!
Ihr Verlust tut mir sehr leid. Ich weiß genau, wie Sie sich zur Zeit fühlen.

Diese Rose für Sammy geht auf die Reise ins Regenbogenland.

Dort... & in unserer Erinnerung & unseren Gedanken leben die kleinen Schnuffs immer weiter!
Kommentar vom: 24.12.2019
von: Weihnachtsrosen für Sammy
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne
Das ganze Jahr
Auf der ganzen Welt, da leuchten Kerzen,
und ich wünsche voller Zuversicht –
zu Weihnachten von ganzem Herzen:
Dir ein ganzes Jahr voll so viel Licht!
Überall erklingen Lieder,
das ist zu Weihnachten das Schöne –
Ich wünsch Dir an jedem Tage wieder
nur solch sanfte, zarte Töne!
Streit verklingt, es wird erträglich,
voll Frieden ist die Weihnachtszeit –
ich wünsch‘ Dir zum Weihnachtsfest tagtäglich
Glück, Ruhe und Besinnlichkeit!
(unbekannt)


Liebe Nadja und lieber Uwe,

schnell ist das Jahr vergangen und schon steht Weihnachten vor der Tür. Das erste Weihnachtsfest ohne Ihren geliebten Sammy... Die stille Zeit bietet sich an zurückzublicken. Vieles hat sich geändert, doch eins ist sicher: die Liebe zu unseren Sternchen wird sich nie ändern, vielleicht wird das Vermissen eines Tages in Wehmut übergehen. Unsere unvergessenen Sternchen sind uns immer nah und begleiten uns für alle Zeit im Herzen. Dies ist Trost und Hoffnung zugleich.

Ich wünsche Ihnen mit Ihrem unvergessenen Sammy für immer im Herzen frohe und besinnliche Weihnachtstage und für das neue Jahr Glück, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit!

Ganz herzliche Grüße in inniger Sternchen-Verbundenheit
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen
Kommentar vom: 09.12.2019
von: Uwe & Nadja
Baccara - Francis Meilland
Wir möchten uns bei allen Besuchern, für die netten Worte und die Anteilnahme , bedanken.
Wir alle trauern in unserem Herzen und die bevorstehenden Festtage machen es nicht einfacher...
aber trotzdem möchten wir allen vom ganzen Herzen wünschen:
" Kommt alle gut durch die Adventzeit & die Festtage! Eure Lieblinge hätten es bestimmt auch so gewollt!"

v. G.
Uwe & Nadja
Kommentar vom: 08.12.2019
von: Adventsrosen für Sammy
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne
Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns sehr
durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!
(Matthias Claudius)

Liebe Nadja, lieber Uwe,
ich war sehr gerührt, dass ihr euch die Zeit genommen habt, die Geschichten von Pauline und Jasper zu lesen. Ich habe seit der Kindheit Kaninchen und habe sie als äußerst liebenswerte und liebevolle Wesen kennengelernt. Jasper und Pauline waren besonders und sind immer noch allgegenwärtig in unserem Alltag. Vor vier Wochen sind zwei kleine Langohren in unser Leben gepurzelt. Mimmi und Milko stammen aus einem nicht geplanten Wurf und wären im Tierheim gelandet. Der Zeitpunkt und die Situation waren passend und so kehrten Glück und Lachen wieder zurück. Die Liebe zu den M&Ms schmälert in kleinster Weise die Liebe zu Pauline und Jasper und ihren Platz in meinem Herzen.
Ich wünsche euch einen gemütlichen zweiten Advent mit eurem Sammy immer im Herzen
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen
Kommentar vom: 07.12.2019
von: In stillem Gedenken an Ihren geliebten Sammy
Alaska - W. Kordes' Söhne
Eine Blüte für das Leben,
eine Rose für das Grab.
Gott mit Schmerz zurückgegeben,
was zur Freude er uns gab.

…und die kleine Seele kam am Himmelstor an
und Gott fragte sie: „ Was war das schönste in deinem Leben?“
„Ich wurde geliebt“
antwortete die kleine Seele.
Kommentar vom: 05.12.2019
von: Rosen für Sammy
Amber Sun - W. Kordes' Söhne
Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe,
aus ein paar sonnenhellen Tagen,
sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass,
wenn die Sonne längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht.


Liebe Nadja, lieber Uwe,

ich möchte Ihnen mein tiefes Beileid zum Verlust Ihres wunderschönen Sammy aussprechen. Was für ein hübsches Kaninchen! Ihre Gefühle kann ich sehr gut nachvollziehen und der getroffenen Aussage "wie ein Sohn" kann ich aus tiefstem Herzen zustimmen. Pauline und Jasper waren meine Kinder - die Kinder, die ich nie hatte... Ich bin sicher, dass meine beiden Racker Jasper und Pauline Ihren Liebling schon getroffen haben und die Rasselbande nun gemeinsam über die leckeren Wiesen des Regenbogenlandes tollt. Kaninchen sind wunderbare, sanfte und bezaubernde Geschöpfe, die auch Ihren eigenen Charakter haben. Sie begleiten uns liebevoll durch den Alltag und pochen auf ihre Routine. Ihr Verlust hinterlässt eine riesige Lücke und einen tiefen Schmerz. Beides wird mit der Zeit besser, man gewöhnt sich tatsächlich daran und erfreut sich eines Tages an der Erinnerung an die herrliche gemeinsame Zeit. Ich hoffe, dass die Bilder in Ihrem Herzen bald die Trauer besiegen und nur Freude über die unvergessliche gemeinsame Zeit bleibt. Sammy wird für immer in Ihren Gedanken und in Ihrem Herzen bleiben - geliebt und unvergessen.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft in dieser schmerzlichen und traurigen Zeit.
Drina mit Jasper und Pauline im Herzen
Kommentar vom: 04.12.2019
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Viele Rosen für Sammy ❤❤



Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.

Jean de La Fontaine

Liebe Nadja & Uwe
Vielen Dank für die lieben Worte auf Nandos Gedenkseite
Wie wir habt ihr auch bestimmt bei jeden Tierarztbesuche mit Sammy mitgelitten
Sie sind so unglaublich tapfer unsere Fellnasen
Ich sende Sammy viele Streicheleinheiten und Leckerlis ins Regenbogenland ❤❤
Liebe Grüße
Birte mit Nando im Herzen und Nelly an unerer Seite
Kommentar vom: 03.12.2019
von: Daniela
Bellevue - W. Kordes' Söhne
Eine Rose für Sammy ins Regenbogenland!

Verwandte Seelen wie wir, entfernen sich niemals so weit
dass sie ihr Klingen nicht mehr spüren.
Sie bleiben sich nahe, jenseits der Gefüge von Raum und Zeit,
ihrer Seelenmelodie Einzigartigkeit
wird sie wieder zusammen führen.
A.Grasl
Kommentar vom: 03.12.2019
von: ROSENGARTEN-Tierbestattung Weser-Ems
Rosengarten-Rose
Lieber Uwe,

Wenn Liebe ein Weg und Erinnerungen Stufen wären, dann würden wir hinaufsteigen und dich zurückholen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Kraft in dieser schweren Zeit der Trauer.

Herzliche Grüße,
Ihr ROSENGARTEN-Team Weser-Ems
Kommentar vom: 03.12.2019
von: Ramona mit Kitty im Herzen
Alaska - W. Kordes' Söhne
Für Sammy.


Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles was ich geben kann.
Kommentar vom: 03.12.2019
von: Günter mit Hanna im Herzen
Alaska - W. Kordes' Söhne
Eine Rose für Sammy ins Regenbogenland.

Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.
(Theodor Fontane)
Kommentar vom: 03.12.2019
von: Sabine
Amadeus - W. Kordes' Söhne
Ich bin nicht tot. Ich tausche nur die Räume.
Ich bin in Euch. Ich geh durch eure Träume.

Michelangelo

Viel Kraft für die kommende Zeit und eine Rose für den süßen Sammy im Regenbogenland.
Sabine und Tigerchen
Kommentar vom: 02.12.2019
Baccara - Francis Meilland
Wir senden dir eine Rose ins Regenbogenland


Eines Morgens wachst du nicht mehr auf.
Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf.
Nur du bist fortgegangen.
Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück.

Johann Wolfgang von Goethe

Martina,Thomas,Melanie,Miriam,Mia und Linus tief im Herzen
Kommentar vom: 02.12.2019
von: Christine mit Lucky im Herzen
Airbrush - W. Kordes' Söhne
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.

Antoine de Saint-Exupéry

Alles hat seine Zeit:
sich begegnen und verstehen,
sich halten und lieben,
sich loslassen und erinnern.

Robert Louis Stevenson
Kommentar vom: 02.12.2019
von: Irene mit *Jimmy * für immer im Herzen
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne
Mein für immer vermisster Herz-König *JIMMY*
Ein Rosenmeer für * Sammy *

Lieber Uwe ,
ich wünsche Ihnen viel Kraft für die jetzt sehr Schwere Zeit des Vermissens und der Trauer .
Ihr geliebter kleiner Freund Sammy hat mit seinen winzigen Pfötchen tiefe Spuren der Liebe
in Ihren Herzen hinterlassen und bleibt durch viele schöne Erinnerungen für immer unvergessen
ganz tief in Ihren Herzen .
Irene mit Seelenhündchen *Jimmy* ganz tief im Herzen


Es wird Stille sein und Leere.
Es wird Trauer sein und Schmerz.
Es wird dankbare Erinnerung sein,
die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet,
bis weit hinein in den Morgen.


Als deine Beinchen nicht mehr wollten und dein Köpfchen wurde schwer, kam von oben aus dem Himmel ein kleiner Engel zu dir her. Er nahm dich fest in seine Arme, denn er hat dein Leid erkannt, flog mit leichten Flügelschlägen mit dir ins Regenbogenland.

Egal wie groß oder klein die Pfoten sind, die mich begleiten haben: Sie hinterlassen Spuren in meinem Herzen.
Kommentar vom: 02.12.2019
Aprikola - W. Kordes' Söhne
Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles was ich geben kann.
Kommentar vom: 02.12.2019
von: Marliesmit Pietsch tief im Herzen
Apache - W. Kordes' Söhne
eine Rose für Sammy ins Regenbogenland,

Nachts im Traum bist du wieder bei mir,
mit deiner Wärme, deinem Schwanzwedeln
und deiner Freude und ich weiß,
du hast mich nicht verlassen,
du wirst immer bei mir sein"

Lieber Uwe, ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Marlies mit Pietsch tief im Herzen
Alaska - W. Kordes' Söhne
am: 15.08.2020
 
Kordes' Rose Bengali - W. Kordes' Söhne
am: 13.07.2020
von: Happy 10.  
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
am: 13.07.2020
von: Birthday  
Airbrush - W. Kordes' Söhne
am: 13.07.2020
von: für Sammy  
Kordes' Rose Cubana - W. Kordes' Söhne
am: 30.06.2020
 
Amadeus - W. Kordes' Söhne
am: 30.05.2020
von: Rosengarten-Sterne Team  
Aplle Blossom - Burbank
am: 05.04.2020
 
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
am: 18.03.2020
von: für Sammy  
Alaska - W. Kordes' Söhne
am: 18.03.2020
 
Kordes' Rose Bengali - W. Kordes' Söhne
am: 18.03.2020
 
Amber Sun - W. Kordes' Söhne
am: 17.02.2020
von: Susanne  
Alexandra Princesse de Luxembourg - W. Kordes' Söhne
am: 31.01.2020
von: Annett  
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
am: 19.01.2020
 
Airbrush - W. Kordes' Söhne
am: 19.01.2020
 
Rosengarten-Rose
am: 13.01.2020
von: Katrin  
Blue River - W. Kordes' Söhne
am: 07.01.2020
 
Rosengarten-Rose
am: 05.01.2020
von: Karl  
Kordes' Rose Berolina - W. Kordes' Söhne
am: 31.12.2019
von: Alexander  
Burgund 81 - W. Kordes' Söhne
am: 30.12.2019
 
Kordes' Rose Berolina - W. Kordes' Söhne
am: 30.12.2019
 
Alaska - W. Kordes' Söhne
am: 30.12.2019
 
Cherry Girl - W. Kordes' Söhne
am: 24.12.2019
von: Christopher  
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
am: 16.12.2019
von: für Sammy  
Bellevue - W. Kordes' Söhne
am: 12.12.2019
von: für Sammy  
Kordes' Rose Bengali - W. Kordes' Söhne
am: 12.12.2019
 
Alaska - W. Kordes' Söhne
am: 12.12.2019
 
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne
am: 12.12.2019
von: Rita  
Airbrush - W. Kordes' Söhne
am: 08.12.2019
von: Hans  
Beverly - W. Kordes' Söhne
am: 06.12.2019
von: Rosengarten-Sterne Team  
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
am: 05.12.2019
von: für Sammy  
Kordes' Rose Bengali - W. Kordes' Söhne
am: 05.12.2019
 
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne
am: 05.12.2019
 
Alaska - W. Kordes' Söhne
am: 05.12.2019
 
Airbrush - W. Kordes' Söhne
am: 05.12.2019
 
Alexandra Princesse de Luxembourg - W. Kordes' Söhne
am: 04.12.2019
von: Für Sammy  
Alexandra Princesse de Luxembourg - W. Kordes' Söhne
am: 04.12.2019
von: Von Nando  
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Alaska - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Kordes' Rose Cubana - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Pink Emely - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Kordes' Rose Berolina - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Kordes' Rose Athena - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Cherry Girl - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Bobbie James - Sunningdale Nurseries
am: 03.12.2019
 
Bellevue - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Belamie - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Beverly - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Aplle Blossom - Burbank
am: 03.12.2019
 
Apache - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Alchymist - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Abracadabra - W. Kordes' Söhne
am: 03.12.2019
 
Belamie - W. Kordes' Söhne
am: 02.12.2019
von: Sabine m. Rusty  
Alaska - W. Kordes' Söhne
am: 02.12.2019
von: f.Sammy❤️  
Alaska - W. Kordes' Söhne
am: 02.12.2019
von: Diana  
Baccara - Francis Meilland
am: 02.12.2019
von: Petra♥️Lee  
Amadeus - W. Kordes' Söhne
am: 02.12.2019
von:  
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne
am: 02.12.2019
von: * Jimmy *  
Kordes' Rose Bad Birnbach - W. Kordes' Söhne
am: 02.12.2019
von: für *SAMMY*  
Baccara - Francis Meilland
am: 02.12.2019
von: Tanja mit Timmy im Herzen  


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