Rat & Tat

Brief von Diana Eichhorn

Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie sie sich von Ihrem geliebten Haustier verabschieden werden und wie sie es vielleicht bestatten möchten, wenn einmal der Tag gekommen ist? Schließlich gehört es doch untrennbar zum Leben - ein echtes Familienmitglied, mit dem man tagtäglich alles teilt, das immer für einen da ist und für das man alles Menschen mögliche tun würde, damit es ihm gut geht. Auch ich habe diesen Gedanken immer ganz weit weg geschoben, damit ich mich nicht damit auseinandersetzen muss, aber dieser letzte Tag ist leider irgendwann unausweichlich.

Meine treue Hündin Momo hat letzen Endes den Kampf gegen den Krebs verloren und mir blieb nur noch, sie zu erlösen. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber die Vorstellung, dass meine Momo einfach irgendwo entsorgt und verwertet würde, jagt mir kalte Schauer über den Rücken. Zum Glück gibt es aber schon einige Tierärzte, die würdevolle Alternativen anbieten. Deshalb habe ich mich auch für eine Kremierung im Kleintierkrematorium IM ROSENGARTEN entschieden. Momo wurde noch am gleichen Tag beim Arzt abgeholt und nach Badbergen überführt. Natürlich habe ich mich vorher gefragt, bekomme ich wirklich Momos Asche, wenn ich nicht bei der Kremierungszeremonie persönlich zugegen sein möchte? Da braucht man schon viel Vertrauen.

Zum Glück habe ich durch meine Arbeit bei "hundkatzemaus" das Kleintierkrematorium IM ROSENGARTEN  bzw. die Tierbestattung IM ROSENGARTEN schon vor Jahren persönlich kennen gelernt. Ich hatte schon damals gleich ein gutes Gefühl. Die Tiere werden dort absolut respekt- und würdevoll behandelt. Ebenso wie die trauernden Zweibeiner - und ich bin nicht enttäuscht worden.

Momo ist jetzt bei uns zu Hause - in einer wundervollen herzförmigen Urne. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir trotz meines Schmerzes ein so gutes Gefühl gibt, dass sie wieder bei mir ist. Nicht entsorgt, verarbeitet oder unter der Erde, sondern zu Hause. Auch hilft es mir, meine Trauer mit anderen Tierhaltern zu teilen und zu lesen, dass ich mit meinem Schmerz nicht alleine bin. Deshalb habe ich mich von Momo auch mit einem Eintrag unter www.Abschied-im-Rosengarten.de verabschiedet. Dass sie für mich die beste Hündin auf der Welt war, brauche ich sicher nicht sagen. Ebenso wenig, wie schwer es mir immer noch fällt sie loszulassen.

Für mich sind alle meine Tiere echte Familienmitglieder, und ich bin sicher, Ihnen geht es genauso!

Hier finden Sie die Gedenkseiten von Diana Eichhorn: MOMO - PIERROT

Umgang mit Trauer

Trauer geht vielfältige Wege. Oft durchlaufen wir dabei verschiedene Phasen der Trauer, bevor wir wieder ins Gleichgewicht zurückfinden. Wenn die Traurigkeit sehr groß ist und Sie den Eindruck haben, ihr hilflos gegenüber zu stehen, können Sie sich auch an einen professionellen Trauerbegleiter wenden oder psychologischen Rat holen.

Gute Erfahrungen haben wir damit gemacht, kreativ mit der Trauer umzugehen. Vielleicht möchten Sie sich ein persönliches Erinnerungsbuch schaffen, in dem Sie Erinnerungsstücke aufbewahren? Schreiben Sie gemeinsame Erlebnisse auf oder kleben Sie besonders schöne Fotos oder andere Erinnerungsstücke wie persönliche Fundstücke aus gemeinsamen Urlauben oder Spaziergängen ein.

Wichtig ist, ein wenig rücksichtsvoll und geduldig mit sich selbst umzugehen. Oft kommt es völlig überraschend, wie stark die Gefühle ausfallen. Die Erfahrung zeigt, dass sich diese Intensität verändert und wir zu einem späteren Zeitpunkt besser mit diesen Gefühlen umgehen können.

Trauer um ein geliebtes Wesen ist eine ganz normale Reaktion des Menschen auf eine starke Veränderung. Wer selbst keine Tiere hat, kann das unter Umständen nicht verstehen, weil das eigene Erleben fehlt. Darum sollte man auch mit Großzügigkeit reagieren, wenn Menschen mit Unverständnis über die Intensität der Traurigkeit reagieren. „Es war doch nur ein Tier“ ist ein Kommentar, der dem Tierhalter weh tun kann, aber letztlich oft auf Unerfahrenheit des Gegenübers beruht.

Umgang mit dem verstorbenen Tier

Oft ist es zuerst ein Gefühl tiefer Leere und Erschöpfung, wenn ein geliebtes Tier geht. Irgendwann folgt die Frage: Was muss ich jetzt tun?

Wir empfehlen unseren Tierhaltern, Ihren Liebling in ein Körbchen oder Ähnliches zu legen und vielleicht eine auslaufsichere Unterlage unterzulegen. Bringen Sie das Tier in den kühlsten Raum in Ihrem Zuhause und kuscheln Sie es in eine Decke ein. Auf diese Weise ist es ein wenig gegen äußere Umwelteinwirkungen geschützt. Sie können dann in Ruhe überlegen und entscheiden, wie Sie den Abschied von Ihrem treuen Begleiter gestalten wollen.

Auf Wunsch holt ein Mitarbeiter des Kleintierkrematoriums IM ROSENGARTEN Ihren Liebling bei Ihnen zu Hause oder bei Ihrem Tierarzt ab. Danach wird Ihr Haustier von uns in eines unserer beiden Kleintierkrematorien überführt und zeitnah nach Ihren Wünschen eingeäschert.  Wenn Sie eine Einzelkremierung gewählt haben und die Asche an Sie rücküberführt werden soll, bringen wir die Urne wieder in Ihre heimatnahe Filiale, wo Sie sie selbst abholen können oder einer unserer Mitarbeiter sie Ihnen nach Hause bringt. Wenn beides für Sie nicht möglich ist, senden wir Ihnen die Urne auch gern per Paketdienst zu. Sie können aber auch mit ihrem Tier auf Wunsch zu einem Direktkremierungstermin zu uns ins Krematorium kommen. Nach einer Abschiednahme wird Ihr Liebling sofort eingeäschert und Sie können im Anschluss die Asche direkt wieder mit nach Hause nehmen oder im Streubeet unseres Rosengartens ausstreuen.